· Pressemitteilung

Starke Partnerschaft für eine starke Notfallversorgung

Nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung: (v.li.) Johann Härtling (Vorstand DRK-Kreisverband Unna), Daniel Wilms (Vorstand DRK-Kreisverband Lünen), René Wauro (Kreisbrandmeister im Kreis Unna), Dr. Hasan Sürgit (Vorstand DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), Fred Weingardt (Kreisgeschäftsführer DRK-Kreisverband Dortmund); Foto: Jonas Westermeyer / LV WL

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und die DRK-Kreisverbände Dortmund, Lünen und Unna bündeln Kompetenzen für eine zukunftsfähige Fortbildung im Rettungsdienst

Nr. 04

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe setzt gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Dortmund, dem DRK-Kreisverband Lünen und dem DRK-Kreisverband Unna ein starkes Zeichen für Qualität und Innovation im Rettungsdienst. Im Rahmen eines Auftrags des Kreises Unna zur rettungsdienstlichen Fortbildung entsteht eine Kooperation, die auf partnerschaftlicher Zusammenarbeit und klar definierten Kompetenzen basiert.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Aus- und Fortbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern sowie weiterem Rettungsfachpersonal auf hohem fachlichem und didaktischem Niveau sicherzustellen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dabei arbeiten die beteiligten Verbände bewusst auf Augenhöhe zusammen. Verantwortung wird gemeinsam getragen, Prozesse werden transparent abgestimmt und Entscheidungen partnerschaftlich vorbereitet.

Die Bildungskompetenz liegt sowohl beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe als auch beim DRK-Kreisverband Dortmund mit ihren Rettungsdienstschulen. Beide Verbände bringen ihre ausgewiesene Expertise in Konzeption, didaktischer Weiterentwicklung und Qualitätssicherung aktiv ein. Damit bilden sie gemeinsam das pädagogische Fundament der Kooperation.

Die DRK-Kreisverbände Lünen und Unna ergänzen diese Struktur durch ihre umfassende rettungsdienstliche Fach- und Praxiskompetenz. Sie sichern die enge Anbindung an den Einsatzalltag, bringen aktuelle operative Erfahrungen ein und gewährleisten eine praxisnahe Umsetzung der Fortbildungsinhalte. Durch diese gezielte Verzahnung von Bildungsarbeit und rettungsdienstlicher Expertise entsteht ein Fortbildungskonzept, das Theorie und Praxis wirkungsvoll verbindet.

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe übernimmt in diesem Verbund die koordinierende Rolle und stellt die organisatorische Rahmung des Projektes sicher. Gleichzeitig ist die Kooperation von einem klaren gemeinsamen Verständnis geprägt: Die Qualität der Fortbildung entsteht aus dem Zusammenwirken aller Beteiligten – nicht aus Einzelzuständigkeiten, sondern aus abgestimmter Zusammenarbeit.

Auch der Kreis Unna begrüßt die gemeinschaftliche Umsetzung des Auftrages. Die Bündelung von Know-how, Ressourcen und Infrastruktur stärkt nachhaltig die Qualität der Fortbildung und fördert den fachlichen Austausch über Kreisgrenzen hinweg. So entsteht ein belastbares Netzwerk, das Innovation ermöglicht und gleichzeitig die Versorgungssicherheit in der Region langfristig unterstützt.

Mit diesem Projekt unterstreichen die beteiligten DRK-Verbände ihren Anspruch, den Rettungsdienst kooperativ, qualitätsorientiert und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Die Zusammenarbeit steht beispielhaft für gelebte Partnerschaft, gegenseitige Wertschätzung und eine klare Ausrichtung auf gemeinsame Verantwortung.

Foto: Jonas Westermeyer / LV WL