· Pressemitteilung

Schwere Erdbeben in Venezuela: Das DRK ruft zu Spenden auf

© CRV

Innerhalb nur weniger Minuten haben zwei schwere Erdbeben mit einer Magnitude von 7,1 bis 7,5 den Norden Venezuelas und Caracas getroffen. Nach ersten Berichten kam es dabei zu verheerenden Zerstörungen. Zahlreiche Menschen wurden getötet oder verletzt. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an. Das Venezolanische Rote Kreuz (VRK) hat seine Notfallmechanismen aktiviert und unterstützt die nationalen Behörden. „Noch steht das genaue Ausmaß der Schäden nicht fest, wir haben aber bereits frühzeitig sämtliche Vorbereitungen getroffen, um unsere Schwestergesellschaft und die Menschen vor Ort bestmöglich unterstützen zu können“, sagt der Generalsekretär vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), Christian Reuter. „Angesichts der immensen Zerstörungen zeichnet sich bereits ab, dass der Bedarf enorm sein wird. Wir bitten daher um Spenden für die Menschen in den betroffenen Regionen.“

Berlin, 25.06.2026

Das Venezolanische Rote Kreuz hat Notfallteams entsandt und unterstützt die nationalen Behörden etwa durch die Bereitstellung präklinischer notfallmedizinischer Versorgung und Erste Hilfe für verletzte Personen sowie die Unterstützung von Rettungsdiensten und Systemen zur Weiterleitung von Patientinnen und Patienten.

„Wir stehen in engem Austausch mit unseren Schwestergesellschaften in Venezuela und in Kolumbien sowie mit unseren Partnern aus der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, um bestmöglich unterstützen zu können“, sagt Christian Reuter. „Erste Vorbereitungen sind bereits getroffen.“ So hat das DRK-Büro für Kolumbien und Venezuela unter anderem in der Zweigstelle des Kolumbianischen Roten Kreuzes in Cúcuta, in der Grenzregion Erste-Hilfe-Materialien und Hilfsgüter vorpositioniert. Diese stehen zur Übergabe an das Venezolanische Rote Kreuz bereit, um die laufenden Einsatzmaßnahmen zu unterstützen.

„Durch die Vorbereitungsmaßnahmen können wir sicherstellen, dass zusätzliche humanitäre Hilfe rasch mobilisiert werden kann; bedarfsgerecht und in enger Absprache mit dem Venezolanischen Roten Kreuz “, erklärt Christian Reuter.

Insgesamt bleibt die Situation aktuell dynamisch und die Lagebewertungen dauern an. Zu den unmittelbaren Prioritäten zählen lebensrettende medizinische Hilfe, Unterstützung bei Such- und Rettungsmaßnahmen, die Ermittlung humanitärer Bedarfe sowie die Wiederherstellung kritischer Versorgungsdienste. „Wir verfolgen die Entwicklungen engmaschig und stehen bereit, über die Koordinierungsmechanismen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung weitere Unterstützung zu leisten.“ 

Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:  
IBAN: DE63370205000005023307  
BIC: BFSWDE33XXX  
Stichwort: Erdbeben Venezuela 
oder unter https://www.drk.de/erdbeben/ (externer Link)