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28 Schulen aus Westfalen-Lippe als „Humanitäre Schulen“ ausgezeichnet

Foto: JRK Westfalen-Lippe
Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Ledig verlieh am Freitag, 28. Juni 2019 im Volkshaus Röhlinghausen in Herne Schulen aus Westfalen-Lippe das Zertifikat „Humanitäre Schule“. Das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe honoriert damit die engagierte Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“. „Ihr Jahrgang ist der dritte im Rahmen unseres Projekts und noch nie haben sich so viele Schulen daran beteiligt: Bei der Premiere machten 13 Schulen mit, im letzten Jahr waren es 15 Schulen, und in diesem Jahr beteiligten sich sage und schreibe 28 Schulen“, so Heinz-Wilhelm Upphoff, Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der das Engagement der Schülerinnen, der Schüler und der Lehrkräfte in seinem Grußwort würdigte. „In einer Zeit, in der uns täglich Nachrichten über Gewalttaten erreichen, ist es schön zu sehen, dass Sie alle sich für Humanität einsetzen und an einem entsprechenden Dialog interessiert sind.“   Im Rahmen der JRK-Kampagne „Humanitäre Schule“ haben sich die teilnehmenden Schulen im Schuljahr 2018/19 auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinandergesetzt. Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe hatte zuvor 71 Schülerinnen und Schüler zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet und ihnen damit die Grundlagen vermittelt, selbstständig ein humanitäres Planspiel an ihren Schulen durchzuführen und ein eigenständig erdachtes Projekt für den guten Zweck umzusetzen.   Bei dem anspruchsvollen politischen Planspiel beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Komplexität politischer Konflikte, insbesondere im Hinblick auf die Wahrung des humanitären Völkerrechts. So versuchten sie im Planspiel „help“ die Rolle der beteiligten Parteien eines fiktiven Konfliktes einzunehmen, fremde Perspektiven nachzuvollziehen, Eigeninteressen zu wahren oder Kompromisse zu finden. Auf diese Weise lernten sie Diskussionsprozesse zu organisieren, eine kleine Konferenz vorzubereiten und Interessen glaubwürdig zu vertreten. Gleichzeitig lernten sie im Spiel auch den Aufbau und die Arbeit der Vereinten Nationen sowie des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz kennen.  Als Humanitäre Schulen 2018/19 wurden ausgezeichnet:
Realschule Augustdorf
Gesamtschule Verl
Ernst-Barlach-Gymnasium Castrop-Rauxel
Nelson-Mandela-Schule Bochum
Marienschule Dülmen
Liebfrauenschule Nottuln
Städt. Realschule Menden
Karlschule Hamm - Städt. Hauptschule
Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück
Theodor-Körner-Schule Bochum
Hittorf-Gymnasium Recklinghausen
Städt. Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich
Rivius-Gymnasium Attendorn
Galilei-Gymnasium Hamm 
Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen
Gymnasium Eringerfeld Geseke
Paul-Ehrlich-Berufskolleg Dortmund
Haranni-Gymnasium Herne
Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Telgte
GHS Ibbenbüren
Städt. Gymnasium Sundern
Bert-Brecht-Gymnasium Dortmund
Sekundarschule Sassenberg
Gesamtschule Scharnhorst Dortmund
Friedrichs-Gymnasium Herford
Berufskolleg Beckum
Tremoniaschule Dortmund
Immanuel-Kant-Gymnasium Dortmund
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