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Bühnenbild_09_Philipp_Köhler_DRK.jpg Fotos: Philipp Köhler / DRK
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Unwetter über Deutschland

Nach den schweren Unwettern und Überschwemmungen befinden sich in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mehr als 3 500 Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes im Dauereinsatz, um den betroffenen Menschen zu helfen. In vielen Orten werden Menschen betreut und versorgt, die ihre Wohnungen und Häuser verlassen mussten. 

Erheblich betroffen in NRW sind die Städte Hagen und Altena. Aber auch im Kreis Euskirchen und der StädteRegion Aachen zeigten sich die Auswirkungen des Unwetters besonders drastisch. Bereits am frühen Mittwochabend wurden für viele Einsatzkräfte des Roten Kreuzes in NRW Vollalarm ausgelöst. 

Im Kreis Euskirchen bestand teilweise kein Zugang zu den Orten, die Kommunikation viel weitgehend aus. Unter anderem wurde die DRK-Wasserwacht im Kreisverband Euskirchen mit Hochwasserrettungsbooten im Kreis sowie im benachbarten Kreis Ahrweiler eingesetzt. In der StädteRegion Aachen halfen Ehrenamtliche des DRK mit einem geländegängigem Unimog-Krankenwagen zur Sicherstellung des Rettungsdienstes in Eschweiler. Das Rote Kreuz stellte darüber hinaus eine Kontaktstelle für Spontanhelfer als zentralen Anlaufpunkt in Zusammenarbeit mit der StädteRegion sicher und half bei der Evakuierung des Eschweiler Krankenhauses. Pflegekräfte des DRK Dortmund und der anderen Wohlfahrtsverbände der Ruhrgebietsstadt wurden von der Feuerwehr Dortmund mit Sondersignal nach Erftstadt gefahren. Dort versorgen sie evakuierte pflegebedürftige Menschen. 

In zahlreichen weiteren DRK-Kreisverbänden und -Ortsvereinen in Nordrhein-Westfalen halfen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler zu retten, zu versorgen, zu pumpen, zu evakuieren und zu betreuen. 

Das Deutsche Rote Kreuz in Nordrhein-Westfalen sieht für viele Menschen in den Katastrophengebieten zwar eine leichte Entspannung. Die Lage ist jedoch nach wie vor angespannt und bleibt örtlich bedrohlich. Die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat viele Menschen in große Verzweiflung gestürzt. Nach wie vor geht es darum, Leben zu retten und die Menschen mit dem Notwendigsten zu versorgen. Viele Menschen haben ihr Hab und Gut verloren und werden auf Tage und Wochen hinaus auf die Unterstützung des DRK und der weiteren Hilfsorganisationen angewiesen sein.

Eindrücke aus den Katastrophengebieten