DRK Presseinformationen https://www.drk-westfalen.de de DRK Wed, 21 Feb 2024 14:02:08 +0100 Wed, 21 Feb 2024 14:02:08 +0100 TYPO3 EXT:news news-663 Wed, 14 Feb 2024 12:52:08 +0100 Positive Einsatzbilanz der NRW-Hilfsorganisationen zum Sanitätsdienst beim Karneval 2024 /aktuell/presse-service/meldung/positive-einsatzbilanz-der-nrw-hilfsorganisationen-zum-sanitaetsdienst-beim-karneval-2024.html Die Karnevalssession in Nordrhein-Westfalen war nicht nur eine Zeit des Feierns und der ausgelassenen Stimmung, sondern auch ein Beweis für die Effektivität und den Einsatz der Hilfsorganisationen im Sanitätsdienst: Insgesamt über 63.222 Stunden hinweg haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte dafür gesorgt, dass die zahlreichen Veranstaltungen von Altweiber bis Veilchendienstag sanitätsdienstlich abgesichert wurden. Das wären umgerechnet 7.903 Arbeitstage mit acht Stunden – und dies alles ehrenamtlich beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW, beim Deutschen Roten Kreuz (LV Nordrhein und LV Westfalen), bei den Johannitern NRW und beim Malteser Hilfsdienst NRW. 63.222 Stunden Sanitätsdienst von über 6.000 Ehrenamtlichen
In Nordrhein-Westfalen haben zwischen Altweiber und Veilchendienstag insgesamt 6.141 Einsatzkräfte der gemeinnützigen Hilfsorganisationen 552 große und kleine Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleitet. Sie sorgten damit für die Sicherheit der feiernden Jecken und Narren den Hochburgen am Niederrhein, Aachen, Düsseldorf und Köln. 3.510 Menschen konnte in medizinischen Notlagen geholfen werden. Meist handelte es sich dabei um Schnitt- und Bänder-Verletzungen, der Kreislaufprobleme oder stark alkoholisierte Jecken.

 „Ohne uns gäbe es keinen Karneval“, sagte mitten im Trubel eine Leiterin einer so genannten „Unfallhilfsstelle“, einer Art mobiler Notaufnahme im Zelt. „Und wir sind gerne mittendrin und feiern auch ein bisschen mit, wenn es die Situation zulässt.“ Glücklicherweise sind bisher keine körperlichen Übergriffe gegen die Ersthelferinnen und Ersthelfer bekannt geworden – zu denen es leider in den Vorjahren vereinzelt gekommen war. Im Gegenteil: Auffallend viele Menschen dankten den ehrenamtlichen Lebensrettern. „Wir sind froh über die Dankbarkeit und die Anerkennung, die wir im Karneval von sehr vielen Menschen erleben durften“, so eine Helferin in Düsseldorf.

Großeinsatz in Köln
Allein beim Kölner Rosenmontagszug waren 597 Rettungskräfte im Sanitätsdienst-Einsatz. Traditionell unterstützten Rettungs-Kolleginnen und -Kollegen aus ganz Deutschland den Großeinsatz in den Hochburgen in Düsseldorf, Köln, Aachen und am Niederrhein, darunter zum Beispiel Helferinnen und Helfer aus Hamburg, Hannover, München und Berlin. Der ruhige und friedliche Verlauf des neunstündigen Kölner Umzuges spiegelt sich in den Einsatzzahlen wieder: Insgesamt wurden hier an diesem Tag 99 Menschen sanitätsdienstlich versorgt; etwa jeder Fünfte musste ins Krankenhaus transportiert werden.

Einsatz: 8 bis 23 Uhr
Die Hilfsorganisationen waren von Altweiber bis Veilchendienstag oft von 8 bis 23 Uhr im Einsatz, um Verletzten zu helfen und medizinische Versorgung zu gewährleisten. Dabei wurden ASB, DRK, Johanniter und Malteser unter anderem in Köln und Düsseldorf von den Kolleginnen und Kollegen der DLRG und des THW unterstützt. Durch ihre gemeinsame professionelle Betreuung konnten viele potenziell ernste Situationen frühzeitig gemeistert und größere Zwischenfälle vermieden werden. Auch die 19 Betroffenen einer Böllerexplosion am Veilchendienstag in Mönchengladbach versorgten die Einsatzkräfte schnell und professionell.

Gutes Zusammenspiel
In diesem Jahr verzeichneten die Hilfsorganisationen zwar eine Vielzahl von Einsätzen mit verletzten Personen, jedoch lag die Zahl der Zwischenfälle insgesamt deutlich unter den Vorjahren. Dies ist sicher einerseits auf das kalte regnerische Wetter zurückzuführen, andererseits aber sicher auch auf das gute Zusammenspiel aller Einsatzkräfte von Polizei, Hilfsorganisationen, Feuerwehr und Ordnungsdiensten.
„Der erfolgreiche Verlauf des diesjährigen Karnevals ist ein Ergebnis des unermüdlichen Einsatzes und der hervorragenden Arbeit unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Sanitätsdienst", sagten unisono die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Hilfsorganisationen. „Wir sind stolz darauf, mit unseren Ehrenamtlichen zur medizinischen Sicherheit der Feiernden beigetragen zu haben."

Danke!
Die vier Hilfsorganisationen bedanken sich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass der Karneval 2024 in Nordrhein-Westfalen sicher und erfolgreich verlaufen konnte: „Dank Euch, Eures Engagements und Eurer Professionalität können Millionen Menschen fröhlich und sicher Karneval feiern!“

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news-662 Sat, 03 Feb 2024 22:00:00 +0100 Praxisübung Humanitäre Hilfe neu aufgelegt /aktuell/presse-service/meldung/praxisuebung-humanitaere-hilfe-neu-aufgelegt.html Nach vierjähriger Pause fand jetzt die Praxisübung Humanitäre Hilfe wieder statt. Einer der Workshops thematisierte die Trinkwasseraufbereitung in Krisengebieten. Etwa zwei Milliarden Menschen haben laut UN-Weltwasserbericht keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. Zehntausende sterben täglich infolge dieser Lage. Das sind Zahlen, die Prof. Dr. Helmut Grüning von der FH Münster in der Praxisübung Humanitäre Hilfe darstellte. Einer der Workshops in der ganztägigen Übung auf dem Leonardo-Campus in Münster thematisierte nämlich die Trinkwasseraufbereitung in Krisengebieten. „Sie werden nachher das Wasser testen, das wir aufbereiten“, sagte Grüning den Teilnehmer*innen.

Nach vierjähriger Pause, bedingt durch Corona und den Ruhestand von Prof. Dr. Joachim Gardemann, ist die traditionsreiche Praxisübung Humanitäre Hilfe wieder an den Start gegangen. Neuer Leiter der Übung ist Prof. Dr. Jan Makurat vom Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der FH Münster. Das Kompetenzzentrum führt die Übung in Kooperation mit dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe durch.

„Weltweit nehmen Krisen und Katastrophen zu. Starker Treiber ist dabei der Klimawandel, in dessen Folge beispielsweise Dürren, Stürme und kriegerische Konflikte um knapper werdende Ressourcen entstehen“, sagt Makurat. Laut Vereinten Nationen (UN) waren 2023 etwa 340 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das ist jeder 23. Mensch, der Hilfe zum Überleben braucht. Da liege es auf der Hand, Studierenden aller Fachrichtungen, aber auch Berufstätigen einen realitätsnahen Einblick in das Gebiet der Nothilfe zu geben und ihnen Möglichkeiten des Engagements aufzuzeigen, so Makurat. „Wer selbst aktiv wird, fühlt sich Krisen weniger hilflos ausgeliefert. Das haben wir vor Ort in der Coronapandemie beobachten können.“  

In der Praxisübung Humanitäre Hilfe bauen die Teilnehmer*innen zunächst Zelte auf, die in Krisengebieten als Unterbringung für mobile Krankenhäuser dienen. Angeleitet werden sie dabei von Ehrenamtlichen des DRK. In Workshops und Vorträgen werden nothilferelevante Themen durchgespielt. Neben der Trinkwasseraufbereitung standen dieses Mal etwa die Messung des Ernährungszustandes, die psychosoziale Notfallversorgung und das Management von Camps in Krisengebieten auf dem Programm.

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news-660 Tue, 09 Jan 2024 13:15:26 +0100 DRK in Westfalen-Lippe im Hochwassereinsatz /aktuell/presse-service/meldung/drk-in-westfalen-lippe-im-hochwassereinsatz.html Mehr als 700 Ehrenamtliche helfen beim Hochwasser. Aufgrund von anhaltendem Dauerregen sind die Pegel vieler Flüsse in den vergangenen Wochen auch in Nordrhein-Westfalen deutlich angestiegen, sodass es in einigen Regionen Westfalen-Lippes zu Katastrophenschutzeinsätzen – auch von ehrenamtlichen Kräften des Deutschen Roten Kreuzes - kam.

Seit dem 22. Dezember waren bisher 733 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aktiv im Einsatz. Zu ihren Aufgaben gehörten die Verpflegung von Einsatzkräften, im Rahmen derer dezentral knapp 5.000 Mahlzeiten bereitgestellt wurden, Lageerkundungen, Fachberatungen, das Befüllen von Sandsäcken, die Unterstützung bei Bürgertelefonen und die Evakuierung und Betreuung von Betroffenen.

„Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern, die vor, während und nach den Feiertagen im Hochwassereinsatz waren, statt Zeit mit der Familie zu verbringen“, erklärt Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Aufgrund von aufgeweichten Dämmen, überspülten Straßen, weiterem Regen und aktuellem Frost bleibt die Situation in den betroffenen Gebieten weiterhin angespannt. „Gleichzeitig wird deutlich, dass die materielle Ausstattung der Katastrophenschutzeinheiten weiterhin deutliche Mängel aufweist und weitere Verbesserungen im Katastrophenschutz notwendig sind“, macht Dr. Fritz Baur deutlich.

„Dazu zählen eine nachhaltige Katastrophenvorsorge, mehr und bessere Ausstattung für Katastrophenfälle und der Ausbau des Freiwilligendienstes. Denn die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass durch den Freiwilligendienst viele Menschen für ein Ehrenamt begeistert werden können. Die Erfahrungen zeigen auch, dass die Bemühungen zur Stärkung der Resilienz der Bevölkerung Wirkung zeigen, hier aber weiterhin viel getan werden muss, damit sich große Teile der Bevölkerung im Ernstfall selbst helfen können. Außerdem fordern wir mehr Beteiligung bei Krisen und Katastrophen: Wir haben die Leute, das Material und die Expertise. Wir sollten deshalb flächendeckend an gemeinsamen Einsatzstäben in Kreisen und kreisfreien Städten, der Bezirksregierungen und des Landes Nordrhein-Westfalen sowie in der Landesstelle Katastrophenschutz zusammen mit den Feuerwehren und den anderen anerkannten Hilfsorganisationen beteiligt werden und uns einbringen können“, erklärt Dr. Baur abschließend.

Schon jetzt plant das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen für die Zeit nach dem Abschwellen der Pegel. So kann das DRK beispielsweise Betroffene psychosozial begleiten und Bautrockner bereitstellen. Hierfür bittet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe um Spenden:

Spendenkonto:

DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN:  DE43 3702 0500 0005 0905 00
BIC: BFSWDE33XXX

Verwendungszweck: Hochwasser
 

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news-658 Tue, 19 Dec 2023 08:02:07 +0100 Ein ganzes Berufsleben für das Rote Kreuz /aktuell/presse-service/meldung/ein-ganzes-berufsleben-fuer-das-rote-kreuz.html Rotes Kreuz verabschiedet die Münsteranerin Vera Zerfas in den Ruhestand Ihr ganzes berufliches Leben hat sie sich im Zeichen des Roten Kreuzes engagiert: Nun hat der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe Vera Zerfas mit großem Dank für ihre Leistungen in den Ruhestand verabschiedet. „Der Abschied fällt schwer, weil uns nach mehr als 35 Jahren Zusammenarbeit viel verbindet“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Dr. Hasan Sürgit. „Wir verlieren mit Frau Zerfas eine kollegiale Führungskraft, die sich stets verantwortungsbewusst für die Idee des Roten Kreuzes eingesetzt hat. Wir wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.“ Nach ihrem Studium der Volkswirtschaft hat die gebürtige Dortmunderin im September 1987 als Bezirksinspektorin in der damaligen Abteilung Einsatzdienste / Katastrophenschutz ihre Laufbahn beim DRK-Landesverband begonnen. Zunächst gehörten zu ihren Aufgaben die Aus- und Fortbildung für Leitungs- und Führungskräfte sowie die Fachdienstausbildungen. Die Gestaltung des Ausbildungsrahmenplans für die DRK-Einsatzeinheiten gehörte ebenfalls mit dazu. Als Gruppenleiterin war sie auch für das DRK-Logistikzentrum in Nottuln zuständig und begleitete von dort die Einsätze zur Flüchtlingshilfe.

Zu den Themen, die sie in all der Zeit besonders begleiteten, zählte die DRK-Auslandshilfe, zu der unter anderem die Bearbeitung von Hilfstransporten gehörte, oder das zehnjährige Hilfsprojekt des DRK-Landesverbandes für Lettland, das sie federführend betreute. Ein anderer Arbeitsschwerpunkt war die Unterstützung der Organisation und die fachliche Begleitung der DRK-Landeswettbewerbe in Westfalen-Lippe, bei denen es nicht nur um den Wettstreit von Rotkreuzgemeinschaften in Sachen Erste Hilfe und Co. geht, sondern immer auch um ein Training für Ernstfälle. Hierbei hat Vera Zerfas insbesondere die Koordination der Aufgabenstellung und des eigentlichen Prüfungs- und Wettbewerbsteils übernommen.

Pressemitteilung als pdf-Datei 

Foto DRK-LV W.-L.

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news-656 Fri, 01 Dec 2023 10:11:00 +0100 Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstück mit Prof. Dr. Bernd W. Böttiger /aktuell/presse-service/meldung/duesseldorfer-rotkreuz-fruehstueck-mit-prof-dr-bernd-w-boettiger.html „Flächendeckender Wiederbelebungsunterricht an Schulen kann Menschenleben retten.“ Wiederbelebungsunterricht ist in nordrhein-westfälischen Schulen bislang nicht verpflichtend. Aus diesem Grund diskutierten Mitglieder des Landtages und der Landesregierung sowie Vertreterinnen und Vertreter aus DRK und anderen helfenden Organisationen, Wohlfahrtsverbänden und der Bundeswehr im Rahmen des fünften Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstückes über die Bedeutung von flächendeckendem Wiederbelebungsunterricht an Schulen.

Stellvertretend für das DRK in Nordrhein-Westfalen begrüßte Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, die Gäste am 1. Dezember 2023 im Rotkreuz-Büro NRW. In seiner Begrüßung hob er hervor: „Aus der Sicht des DRK in Nordrhein-Westfalen sollte die Resilienz der Bevölkerung auf verschiedene Weise gestärkt und ausgebaut werden. Erste Hilfe ist als Grundstein für die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung zu betrachten. Sie sollte künftig fest im Lehrplan von Kindertageseinrichtungen und Schulen mit durchgehenden Projekten verankert werden.“

Als besonderen Gast begrüßte Dr. Sürgit den Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Köln und Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes Prof. Dr. Bernd W. Böttiger. Im Rahmen seines Impulses betonte er: „Der plötzliche Herz-Kreislaufstillstand ist die dritthäufigste Todesursache in zivilisierten Ländern. Sehr viele dieser Leben könnten gerettet werden, wenn mehr Laien umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen würden. Durch Laien kann die Zeit, bis der Rettungsdienst bei den Betroffenen ankommt, überbrückt werden. Hierdurch wird die Überlebenschance der Patientinnen und Patienten verdoppelt bis vervierfacht.“

Seit dem Jahr 2014 gibt es laut Prof. Böttiger eine Empfehlung des Schulausschusses der deutschen Kultusministerkonferenz, dass Wiederbelebungstraining deutschlandweit ab Klasse 7 in allen Schulen in Form von zwei Unterrichtsstunden pro Jahr eingeführt werden soll. Der Ansatz, Schulkinder als potentielle Lebensretterinnen und Lebensretter auszubilden, hat in anderen Ländern bereits für großen Erfolg gesorgt, so Prof. Böttiger: „In Dänemark hat sich beispielsweise die Rate der Laienreanimation fünf Jahren nach verpflichtender Einführung eines solchen Unterrichts fast verdoppelt. Somit wird deutlich, dass durch diese Zielgruppe positive Entwicklungen in Deutschland und weltweit erzielt werden können. Es können jedes Jahr in Deutschland 10.000 Menschenleben zusätzlich gerettet werden, wenn wir auch bei uns Laienreanimationsquoten wie in Dänemark erreichen.“

Das DRK in Nordrhein-Westfalen setzt sich für die flächendeckende Einführung von Wiederbelebungsunterricht an Schulen ein. „Wir begrüßen die Fortführung des vom Landtag in der vergangenen Wahlperiode beschlossenen Projektes zur Laienreanimation an Schulen als ersten, wichtigen Schritt. Unser Ziel ist es aber, die Erste Hilfe nicht nur über besonderes Engagement in einer großen Zahl an Schulen zu etablieren, sondern flächendeckend in allen Schulformen Schülerinnen und Schüler mit der Ersten Hilfe vertraut zu machen“, erklärt Hartmut Krabs-Höhler, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Nordrhein, abschließend.

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news-653 Thu, 23 Nov 2023 10:06:17 +0100 Die Bedeutung von Resilienz und Vulnerabilität im Krisen- und Kriegsfall /aktuell/presse-service/meldung/die-bedeutung-von-resilienz-und-vulnerabilitaet-im-krisen-und-kriegsfall.html Am 21. November fand das Münsteraner Rotkreuzgespräch zum humanitären Völkerrecht statt. Zum diesjährigen Münsteraner Rotkreuzgespräch zum humanitären Völkerrecht am Dienstagabend, 21. November 2023, begrüßte die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel, rund 50 Gäste im Freiherr-von-Vincke-Haus der Bezirksregierung Münster und noch einmal so viele, die über den Live-Stream teilnahmen.

Der stellvertretende Regierungspräsident Dr. Ansgar Scheipers verband seine Begrüßung zum „traditionellen Münsteraner Rotkreuzgespräch“ mit Blick auf das Thema des Abends mit einer Wertschätzung: „Wir können uns in der Friedenssicherung weltweit auf das Rote Kreuz verlassen.“

Referent der Veranstaltung war Colonel Dr. Wynand Korterink vom 1. Deutsch-Niederländischen Corps in Münster. Er beschrieb die Reichweite militärisch ausgetragener Konflikte: Die Auswirkungen von vermeintlich weit entfernt stattfindenden Kriegen würden die Menschen in Deutschland jeden Tag spüren, zum Beispiel angesichts leerer Regale im Supermarkt oder hoher Preise an der Tankstelle. In den Mittelpunkt seines Vortrags stellte der Mediziner die existentiell wichtige Fähigkeit von Menschen, sich der eigenen Verwundbarkeit bewusst zu sein, und ihre notwendige Befähigung zur Resilienz, also zum Vermögen, schwierige Lebenssituationen wie Krisen oder Katastrophen ohne dauerhafte Beeinträchtigung zu überstehen. Auch das humanitäre Völkerrecht sei vulnerabel: „Wie schützt man das humanitäre Völkerrecht in einer vom Krieg zerstörten Gesellschaft?“, so seine Frage mit Blick auf die Kriege in der Ukraine oder in Israel bzw. den palästinensischen Gebieten.

Beim anschließenden Podiumsgespräch diskutierten Dr. Bernhard Frevel, Professor an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen und seit letztem Freitag Konventionsbeauftragter des DRK-Kreisverbandes Münster, Colonel Dr. Wynand Korterink und der Landeskonventionsbeauftragte des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Moritz Koch, miteinander und mit den Gästen im Saal. Resultate des Austausches: Menschen stärken ihre Widerstandsfähigkeit, indem sie Vorsorge für den Ernstfall treffen, sich ihre Verwundbarkeit bewusst machen und sich vor diesem Hintergrund den hohen Wert eines Miteinanders in der Gesellschaft vor Augen führen. Familien, Einrichtungen der frühkindlichen Bildung und Schulen sollten diese Erkenntnisse so früh wie möglich an Kinder vermitteln.

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news-652 Fri, 17 Nov 2023 07:55:01 +0100 Neuer Second-Hand-Online-Shop „DRK-Lieblingsstücke“ online /aktuell/presse-service/meldung/neuer-second-hand-online-shop-drk-lieblingsstuecke-online.html Second-Hand-Kleidung aus Münster für die Region. Als während der Corona-Pandemie die Kleiderläden und -kammern des Deutschen Roten Kreuzes schließen mussten, machte sich eine Gruppe von interessierten DRK-Kreisverbänden gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe auf den Weg, um der Frage nachzugehen, ob man Second-Hand-Kleidung nicht auch online anbieten kann.

In einem partizipativen Prozess arbeiteten Ehrenamtliche und Hauptamtliche des DRK seither zusammen, diskutierten im Rahmen von Workshops, sammelten Ideen und brachten das Projekt so gemeinsam voran. Am 1. November 2023, ging der Online-Shop für Second-Hand-Kleidung nach vielen Vorarbeiten online. Ab sofort ist er unter der Adresse www.drk-lieblingsstuecke.de erreichbar.

Mehr als 2.000 Lieblingsstücke warten auf Nachhaltigkeitsfans

Ein junges Team aus Münsteraner Studierenden hatte zuvor mehr als 2.000 gespendete Kleidungsstücke gesichtet, fotografiert und in den Online-Shop gestellt. „Mit einem Einkauf in unserem Online-Shop leisten Menschen nicht nur einen Beitrag für Nachhaltigkeit, sondern unterstützen künftig auch die ehrenamtliche Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in unserer Region“, erklärt Dr. Hasan Sürgit, Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Das Online-Shop-Projekt ist dabei zunächst bis 31. Januar 2024 befristet. „Wir wollen in dieser Zeit Erfahrungen sammeln und sehen, ob unser Angebot angenommen wird“, so Dr. Sürgit und ergänzt: „Wir werden das Projekt Anfang 2024 gemeinsam evaluieren und dann beschließen, wie es weitergeht. Die ersten Rückmeldungen sind aber schon jetzt sehr positiv.“

Damit das Angebot weiterwächst, arbeiten die Studierenden auch weiterhin daran, neue Lieblingsstücke online zu stellen. „Es lohnt sich also, regelmäßig reinzuschauen“, berichtet Sürgit abschließend. Kleiderspenden werden gerne unter der folgenden Adresse entgegengenommen:

DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.
Online-Shop
Sperlichstraße 25
48151 Münster

Pressemitteilung

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news-651 Wed, 15 Nov 2023 09:35:34 +0100 Der neue Jahresbericht ist da! /aktuell/presse-service/meldung/jahresbericht2022.html Blicken Sie gemeinsam mit uns auf die Zeit von Juli 2022 bis Dezember 2022 zurück. Bisher erstreckte sich der Berichtszeitraum unseres Jahresberichts von der Mitte des vorherigen bis zur Mitte des folgenden Jahres; der Bericht wurde alljährlich zur Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe im November veröffentlicht.  Ab dem kommenden Jahr werden sich die Berichtszeiträume unserer Jahresberichte am Kalender- und Geschäftsjahr orientieren.

Nach dem zukünftigen Turnus werden wir den Jahresbericht 2023 also im Juni 2024 veröffentlichen. Um den Bogen zwischen unserem letzten Jahresbericht 2021/2022 und dem Jahresbericht 2023 zu schlagen, legen
wir diesen „Übergangsbericht“ vor.

Die Beiträge aus der Arbeit des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe von Juli bis Dezember 2022 vermitteln beispielhaft Eindrücke von der Leistungsstärke und Kreativität unseres Verbandes und unserer knapp 30.000 Ehrenamtlichen sowie 15.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wir bedanken uns deshalb bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das große Engagement. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Jetzt online lesen: Jahresbericht

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news-650 Mon, 13 Nov 2023 08:33:59 +0100 DRK-Landesversammlung tagte am 11. November in der Steverhalle in Senden /aktuell/presse-service/meldung/drk-landesversammlung-tagte-am-11-november-in-der-steverhalle-in-senden.html „Medaille der Menschlichkeit“ an die Fachhochschule Münster, die Einsatzkräfte-Nachsorge im Kreis Coesfeld und die Bielefelder Bürgerstiftung verliehen. „Mein herzlicher Dank geht an alle Ehren- und Hauptamtlichen der Rotkreuzgliederungen in Westfalen-Lippe, die sich mit voller Kraft für ihre Mitmenschen einsetzen und damit positive Signale in die Welt senden“, sagte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, bei der diesjährigen Landesversammlung, dem obersten Beschlussorgan des Verbandes, am 11. November 2023 in der Steverhalle in Senden.

Die Festrede der Veranstaltung hielt LWL-Direktor Dr. Georg Lunemann. Es seien die Menschen vor Ort, die Gesellschaft gestalten, so Lunemann mit Blick auf die 30.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe. „Wir leben in Zeiten multipler Krisen. Wir müssen gerade den jungen Leuten vermitteln: Ja, ich kann etwas bewegen.“

Im gemeinsamen Tätigkeitsbericht von Präsidium und Vorstand, den Präsident Dr. Fritz Baur, der Vorstandsvorsitzende des Verbandes Dr. Hasan Sürgit und Landesschatzmeister Moritz Krawinkel erstatteten,  gehörten Erfolgsprojekte des Verbandes, wie zum Beispiel der vom Bundesinnenministerium ausgezeichnete „Katastrophenschutztag aus der Kiste“, ebenso zu den Themen wie die Sorgen um die Finanzierung der Kindertageseinrichtungen. „Mehr denn je müssen wir die Kosten in den Blick nehmen und um die Existenz der Kitas kämpfen, wohlwissend, dass es eigentlich um frühkindliche Bildung, um Betreuung und um Sicherstellung des Anspruchs auf einen Kita-Platz geht“, so der Vorstandsvorsitzende Sürgit.

Auch Wahlen standen auf der Tagesordnung: Zur stellvertretenden Landesrotkreuzleiterin wurde die Kreisrotkreuzleiterin des DRK-Kreisverbands Unna Anika Knutti gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Landesschatzmeister Moritz Krawinkel aus Münster, der stellvertretende Landesarzt Dr. Frank Marquardt aus Hamm und der stellvertretende Vorsitzende des Schiedsgerichts Fritz Klingsporn aus Münster.

Außerdem wurde erstmals die „Medaille der Menschlichkeit“ verliehen, die der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe künftig jährlich an Unternehmen, Verbände oder Institutionen vergeben wird, die sich durch besondere Förderung von oder besonderen Einsatz für Menschlichkeit hervorgetan haben. Präsident Dr. Baur, Vizepräsidentin Nilgün Özel und Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff ehrten die Fachhochschule Münster, die Bielefelder Bürgerstiftung und – stellvertretend für die gesamte Notfallseelsorge im Münsterland - die „Einsatzkräfte Nachsorge“ im Kreis Coesfeld.

 

 

 

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news-649 Sat, 04 Nov 2023 15:33:41 +0100 „Hier steht der Mensch im Mittelpunkt“ /aktuell/presse-service/meldung/hier-steht-der-mensch-im-mittelpunkt.html DRK-Landesverband Westfalen-Lippe feierte 75-jähriges Jubiläum. Ministerpräsident Wüst, Oberbürgermeister Lewe und LWL-Direktor Lunemann zählten zu den Gratulanten. Der Saal im Erbdrostenhof in Münster war am Abend des 3. November bis auf den letzten Platz gefüllt: Gäste aus Politik und Wirtschaft, befreundeten Hilfsorganisationen sowie DRK-Kreisverbänden und Ortsvereinen in Westfalen-Lippe waren der Einladung des Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, zur Feier des 75-jährigen Verbandsjubiläums gefolgt.

„Das Ehrenamt ist das Rückgrat des Roten Kreuzes“, so Präsident Dr. Baur, der bei seiner Begrüßung Einblicke in die 75-jährige Verbandsgeschichte bot. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hätten über all die Jahre Außerordentliches geleistet: zum Beispiel nach der verheerenden Sturmflut im Februar 1962 in Hamburg, als 240 DRK-Helferinnen und Helfer aus Westfalen-Lippe in den Einsatz fuhren, oder beim „Münsterländer Schneechaos“ im November 2005, als 250.000 Menschen tagelang ohne Strom auskommen mussten. Über 1.500 DRK-Einsatzkräfte rückten damals aus und halfen unter anderem mit warmem Eintopf, Heißgetränken und Notstromaggregaten.

Die Festrede hielt der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst: „Kriege, Katastrophen, Krisen: Der Zusammenhalt einer Gesellschaft beweist sich nicht allein, aber doch vor allem in herausfordernden Zeiten. Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit und Solidarität zeigen sich in diesen Tagen wieder an der Hilfsbereitschaft an vielen Stellen in unserem Land und weit über seine Grenzen hinaus. Das ist auch dem Deutschen Roten Kreuz zu verdanken. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt, ob bei einem internationalen Hilfseinsatz oder bei der täglichen Arbeit vor Ort, während der Corona-Pandemie und der Hochwasserkatastrophe, genauso wie in der Wohlfahrtspflege, im Rettungswesen oder in der Jugendarbeit. Viele ehrenamtlich aktive Mitglieder und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe für die Gesundheit, die Würde und das Wohlergehen der Menschen in der Region, in Nordrhein-Westfalen und in aller Welt ein. Für diesen Einsatz gebührt Ihnen unser Respekt und Dank“, sagte der Ministerpräsident.

Auch der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Georg Lunemann, und der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Markus Lewe, würdigten die Leistungen des Roten Kreuzes für das Gemeinwohl in Westfalen-Lippe. Dabei beschrieb Dr. Georg Lunemann einige  Gemeinsamkeiten von LWL und DRK, zum Beispiel die Zielrichtung: „Wir wollen das Gute für die Menschen.“ „Die Menschen vertrauen Ihnen, dem Ehrenamt, dem Hauptamt“ so Markus Lewe in Richtung der Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler im Saal.

Amtliche Gründung am 17. Januar 1948

Nach dem Ende des II. Weltkriegs am 8. Mai 1945 wurde das durch die Nationalsozialisten gleichgeschaltete DRK von den meisten Siegermächten zunächst verboten. Das Gebiet des heutigen Landesverbandes Westfalen-Lippe lag in der britischen Besatzungszone. Hier durften die vorhandenen DRK-Organisationseinheiten mit Duldung der britischen Besatzungsmacht weiterhin tätig sein. Am 17. Januar 1948 wurde der Neuanfang mit dem Eintrag „Deutsches Rotes Kreuz, Landesverband Westfalen“ in das Vereinsregister der Stadt Münster amtlich. Die Namenserweiterung in „Deutsches Rotes Kreuz, Landesverband Westfalen-Lippe“, die dem dazugehörigen lippischen Territorium gerecht wurde, fand gut fünf Jahre später auf Beschluss der Mitgliederversammlung am 30. Mai 1953 in Münster statt.

Wandlungen der Aufgaben in den vergangenen 75 Jahren

Die Aufgaben und Dienste des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe haben immer auch die jeweilige Zeit widergespiegelt. So führte die durch den II. Weltkrieg und die Nachkriegsverhältnisse bedingte soziale Verelendung vieler Menschen zu mehr Aktivitäten auf dem Gebiet der Wohlfahrtspflege: Fürsorge für Mütter und Säuglinge, Kriegsversehrte und Heimkehrer, der Betrieb sogenannter Volks- und Gemeinschaftsküchen sowie die Durchführung von Schul- und Kleinkinder-Speisungen.  Über all die Zeit haben etliche ehrenamtliche und viele hauptamtliche Kräfte des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe unzähligen Menschen geholfen, zum Beispiel nach der Flutkatastrophe 2021 (in NRW und im Ahrtal in Rheinland-Pfalz) oder in den Test- und Impfstellen während der Pandemie.

Das DRK in Westfalen-Lippe heute

Das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe besteht aktuell aus 256 Ortsvereinen, 37 Kreisverbänden und dem Landesverband Westfalen-Lippe mit Sitz in Münster und hat insgesamt rund 200.000 Mitglieder, von denen rund 30.000 ehrenamtlich aktive Mitglieder sind. Die ehrenamtlich aktiven Mitglieder engagieren sich in den Rotkreuzgemeinschaften (hier zum Beispiel im Bevölkerungs- bzw. im Katastrophenschutz, in der Wasserwacht und in der Bergwacht), im Jugendrotkreuz, in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, in den Rettungshundeteams und im Suchdienst. Die Gesamtzahl der hauptamtlich Beschäftigten im DRK in Westfalen-Lippe beläuft sich auf rund 16.000. Zu den hauptamtlichen Tätigkeitsfeldern gehören unter anderem stationäre Altenpflegeeinrichtungen, Tagespflegeeinrichtungen, häusliche Pflegedienste, der Hausnotruf, der Rettungsdienst, Kindertageseinrichtungen, Integrationsagenturen und Ausbildungen in Erster Hilfe.

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news-648 Fri, 13 Oct 2023 13:06:03 +0200 „Geschichten einer Beziehung“ /aktuell/presse-service/meldung/geschichten-einer-beziehung.html Ein neues Buch widmet sich der engen Verbindung zwischen dem Türkischen Roten Halbmond und dem Deutschen Roten Kreuz. Der 5. Band der Reihe „Beiträge zur Rotkreuzgeschichte“, herausgegeben im Auftrag des DRK-Bundesverbandes und der Stiftung Rotkreuz-Museum im Land Brandenburg, behandelt die langjährige Partnerschaft zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und dem Türkischen Roten Halbmond. Türkische und deutsche Autorinnen und Autoren dokumentieren Stationen der langjährigen Freundschaft der beiden Schwestergesellschaften. So beschreibt die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel, wie sich die von ihr seit den Anfängen im Jahr 2015 begleitete Verbindung zwischen dem DRK-Kreisverband Borken und dem Stadtverband des Türkischen Roten Halbmonds (TRH) aus Izmir-Bornova entwickelt hat.

Bei Besuchen beim DRK-Kreisverband in Borken und beim DRK-Landesverband in Münster bzw. beim TRH-Stadtverband in Izmir-Bornowa wurden Parallelen und Unterschiede zwischen den beiden Schwestergesellschaften entdeckt. In ihrem Beitrag beschreibt Nilgün Özel den intensiven und für beide Seiten inspirierenden Prozess des Austausches und der Annäherung. Am 21. Januar 2019 schließlich wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem TRH-Stadtverband Izmir-Bornova und dem DRK-Kreisverband Borken im Beisein von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt und dem Präsidenten des Türkischen Roten Halbmondes Dr. Kerem Kinik im DRK-Generalsekretariat in Berlin unterzeichnet.

Auch der vorliegende Sammelband, so die Herausgeber Dr. Petra Liebner (Leiterin des Teams „Historische Kommunikation und Medien“ im DRK-Generalsekretariat), Prof. Dr. Rainer Schlösser (Leiter des Rotkreuz-Museums Luckenwalde), Dr. Volkmar Schön (Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes) und Harald-Albert Swik (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Rotkreuz-Museum im Land Brandenburg) in ihrem Vorwort, trage dazu bei, die engen Kooperationen zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und dem Türkischen Roten Halbmond fortzusetzen und weiterzuentwickeln.  Konsequenterweise beinhaltet das Buch alle Beiträge sowohl in deutscher als auch in türkischer Sprache. „Deutsches Rotes Kreuz und Türkischer Roter Halbmond – Geschichten einer Beziehung“ kann zum Preis von 41 Euro über den Verlag „Akademische Verlagsgemeinschaft München, Schwanthalerstraße 81, 80336 München, E-Mail info(at)avm-verlang.de bezogen werden.

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news-644 Tue, 26 Sep 2023 09:39:08 +0200 „Kita-Rettungspaket“: DRK in NRW sieht weiterhin deutlichen Handlungsbedarf /aktuell/presse-service/meldung/kita-rettungspaket-drk-in-nrw-sieht-weiterhin-deutlichen-handlungsbedarf.html Rettungspaket mildert schleichenden Qualitätsabbau nur ab Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI) hat am 19. September 2023 in seiner Presseinformation angekündigt, vorbehaltlich der Zustimmung des Haushaltsgesetzgebers, die KiBiz-Pauschalen für das Kindergartenjahr 2024/25 um fast vier Prozentpunkte gegenüber dem Haushaltsentwurf 2024 auf dann fast zehn Prozent zu erhöhen. Des Weiteren möchte die Landesregierung weitere 100 Millionen Euro als einmalige finanzielle Überbrückungshilfe ins System der frühkindlichen Bildung geben.

Das Deutsche Rote Kreuz in Nordrhein-Westfalen sieht diese Entscheidung kritisch. Denn es ist heute bereits bekannt, dass die zusätzlichen 100 Millionen Euro nur einen Bruchteil der Kostensteigerungen der Kindergartenjahre 2022/23 und 2023/24 ausgleichen. So ergibt sich für die beiden Jahre im Durchschnitt je Kindertageseinrichtung eine Finanzierungslücke von rund 116.000 Euro, während die Überbrückungshilfe des Landes nur einen Ausgleich von rund 12.000 Euro je Kindertageseinrichtung vorsieht. „Für viele Kindertageseinrichtungen bedeutet das, dass Rücklagen, die für dringend notwendige Investitionen benötigt werden, angezapft werden müssen“, erklärt Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Es besteht außerdem die Gefahr, dass es in vielen Fällen zu einer Qualitätsverschlechterung kommt, zum Beispiel, weil der Personaleinsatz reduziert werden muss“, fügt Hartmut Krabs-Höhler, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Nordrhein, hinzu.

Die Bekanntgabe der gesetzlich vorgesehenen Steigerungen ab dem Kindergartenjahr 2024/25 in Höhe von knapp 10 % tragen zur Planungssicherheit ab dem Kindergartenjahr 2024/25 bei. Sie helfen aber nicht die erheblichen Lücken der Jahre 2022/23 und 2023/24 auszugleichen, sondern verringern die Verluste nur in einem unzureichenden Maße.
Das DRK erwartet hier weitere Bemühungen des Landes aber auch der Kommunen, die erhebliche Finanzierungslücke der Jahre 2022/23 und 2023/24 auszugleichen. Des Weiteren ist es umgehend notwendig, die gesetzlich geregelte Finanzierungssystematik anzupassen. Diese ist bezüglich der Berechnung schwer nachzuvollziehen und der Ausgleich der Kostensteigerungen erfolgt erst mit einem Verzug von eineinhalb Jahren.
Mit dem aktuellen Vorgehen sieht das DRK das System der Kindertagesbetreuung gefährdet. Das aktuelle Problem wird auf Kita-Träger, Erzieherinnen und Erzieher und auf die Eltern abgewälzt. Die aktuelle Ankündigung lässt eine Lösung dieser Problematik vermissen.

Foto DRK in NRW

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news-643 Fri, 22 Sep 2023 11:04:57 +0200 Zertifikat „Lebenswerte Schule“: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Münster ist „Stark im MiteinanderN“ /aktuell/presse-service/meldung/zertifikat-lebenswerte-schule-freiherr-vom-stein-gymnasium-muenster-ist-stark-im-miteinandern.html Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Münster erhielt für seine intensive Arbeit mit dem Fair Mobil jetzt das Prädikat „Lebenswerte Schule“. Überreicht wurde die Auszeichnung vom Jugendrotkreuz im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und der Provinzial Versicherung, Partner des Programms „Stark im MiteinanderN“. Das Schulprogramm gibt es bereits seit 2001. Es ist eines der nachhaltigsten und erfolgreichsten Präventionsprogramme in Westfalen-Lippe. Kernziel: die Förderung einer konstruktiven Konfliktkultur für mehr Sicherheit an westfälisch-lippischen Schulen. Das Prädikat „Lebenswerte Schule“ wird Schulen verliehen, die das Programm regelmäßig in Anspruch nehmen und so den Schulalltag für ihre Schülerinnen und Schüler sicherer gestalten wollen.

Das Thema Gewalt an Schulen ist sehr präsent. Bedrohung, Erpressung, körperliche Gewalt, Mobbing und soziale Ausgrenzung sind Ausdrucksformen von Aggression, die das Schulleben stark belasten. Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium nutzt deshalb das Fair Mobil regelmäßig, um seine Schüler und Schülerinnen spielerisch erleben zu lassen, worauf es beim Miteinander ankommt. Die Spielstationen werden moderiert und geleitet von geschulten Fachkräften sowie von älteren Schülern und Schülerinnen der Schule.

Das Zertifikat „Lebenswerte Schule“ übergaben JRK-Landesreferentin Nadine Reuter und Programmleiterin Annette Bockhorst von der Provinzial an Dr. Christina Diehl, Schulleiterin des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Damit ist das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium die erste Schule in Westfalen-Lippe, die das neue Zertifikat als sichtbares Zeichen eines besonderen Engagements erhält.

Die Koordinatorin der Schule, Petra Autering, die das Zertifikat ebenfalls entgegennahm, lobte die Zusammenarbeit und das Programm nochmal: „Ich stehe zu 100 Prozent hinter dem Fair Mobil, da die Schülerinnen und Schüler bei diesem Projekt mit viel Spaß und ganz praktisch erfahren, wie wichtig und schön es ist, wenn man zusammenhält und sich aufeinander verlassen kann.“

Foto Julia Ikstadt

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news-641 Fri, 15 Sep 2023 09:12:04 +0200 Aktionswoche „#Freiwilligendienstestärken – Kürzt uns nicht weg!“ vom 18. September bis 22. September /aktuell/presse-service/meldung/aktionswoche-freiwilligendienstestaerken-kuerzt-uns-nicht-weg-vom-18-september-bis-22-september.html Berlin. Die erfolgreiche Petition der Kampagne „Freiwilligendienst stärken“ wird am Montag, den 18. September 2023 im Rahmen einer öffentlichen Anhörung im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages verhandelt. Mit der Petition setzt sich die Kampagne für die Verbesserung der Rahmenbedingungen im Freiwilligendienst ein und konnte so im Juni und Juli innerhalb einer 4-Wochen-Frist über 100.000 Unterschriften sammeln. Zur Begleitung der Anhörung lädt die Kampagne zu einem Pressegespräch mit der Petentin und Freiwilligen der Kampagne ein. Im Anschluss an das Pressgespräch erfolgt die symbolische Übergabe der Unterschriften an die Ausschussvorsitzende des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, Martina Stamm-Fibich. Das Pressegespräch findet am Montag, den 18. September 2023, um 11:30 Uhr im Foyer des Paul-Löbe-Hauses statt. Die Übergabe ist für 12:00 Uhr im Paul-Löbe-Haus geplant.

Zur Anhörung sagt die Petentin Marie Beimen: „Das wir jetzt im Petitionsausschuss unsere Forderungen diskutieren, ist dem Engagement unzähliger Freiwilligendienstleistenden sowie ihren Freunden, Familien sowie den Verbänden und Trägern der Freiwilligendienste zu verdanken. Als wir die Petition gestartet haben, wollten wir die Freiwilligendienste besser machen. Jetzt müssen wir aber alles unternehmen, um die massiven Kürzungspläne der Bundesregierung bei den Freiwilligendiensten zu verhindern.“

Mit Beschluss des Haushaltsplans durch das Bundeskabinett im Juli 2023 wurde eine Streichung der Mittel in den Jugendfreiwilligendiensten (FSJ, FÖJ, IFD) und im Bundesfreiwilligendienst (BFD) bekannt. Im nächsten Jahr sollen für alle Dienste 78 Millionen Euro weniger zur Verfügung stehen, ein Rückgang von rund 25 Prozent, der dafür sorgen würde, dass jede vierte, mit einer weiteren Streichung in 2025 sogar jede dritte Stelle der knapp 100.000 Freiwilligendienstplätze wegfallen könnte.

Gegen die Kürzungen gibt es ein breites Bündnis von Verbänden und Organisationen, die im Rahmen einer Aktionswoche vom 18. September bis 22. September verschiedene Aktionen mit dem Motto „#Freiwilligendienstestärken – Kürzt uns nicht weg!“ planen. Für Mittwoch, den 20. September, ist eine große Demonstration in Berlin geplant. Die Demonstration beginnt um 13 Uhr auf dem Potsdamer Platz.

Zur Aktionswoche erklärt die Petentin Marie Beimen abschließend: „Wir werden nicht so einfach akzeptieren, dass durch den Spardruck der Bundesregierung vor allem junge Menschen und die Zivilgesellschaft im Land leiden sollen. Die Kürzungspläne riskieren einen Komplettausfall der Freiwilligendienste im kommenden Jahr, aber auch den Abbau von Strukturen, die es im FSJ bald seit 60 Jahren gibt. Wir werden deshalb bei der Anhörung und in der Aktionswoche ganz deutlich machen: Wir brauchen eine Stärkung und keine Streichung der Freiwilligendienste.“

Symbolfoto Andre Zelck / DRK

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news-640 Tue, 12 Sep 2023 10:32:49 +0200 Schweres Erdbeben: DRK unterstützt Soforthilfe in Marokko /aktuell/presse-service/meldung/schweres-erdbeben-drk-unterstuetzt-soforthilfe-in-marokko.html In der Nacht zum 9. September wurde Marokko von einem schweren Erdbeben erschüttert. Das Beben der Stärke 6.8 hat dramatische Auswirkungen für die Menschen im Südwesten des Landes und in dicht besiedelten Städten wie Marrakesch und Agadir. „Wir verfolgen die Ereignisse in Marokko mit großer Bestürzung und sind in Gedanken bei den Betroffenen. Derzeit ist die Lage noch sehr unübersichtlich. Fest steht aber, die Menschen in den Katastrophenregionen brauchen nun dringend humanitäre Hilfe“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). In der Nacht zum 9. September wurde Marokko von einem schweren Erdbeben erschüttert. Das Beben der Stärke 6.8 hat dramatische Auswirkungen für die Menschen im Südwesten des Landes und in dicht besiedelten Städten wie Marrakesch und Agadir. „Wir verfolgen die Ereignisse in Marokko mit großer Bestürzung und sind in Gedanken bei den Betroffenen. Derzeit ist die Lage noch sehr unübersichtlich. Fest steht aber, die Menschen in den Katastrophenregionen brauchen nun dringend humanitäre Hilfe“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Die Katastrophe forderte bereits hunderte Menschenleben und tausende Verletzte, mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen wird gerechnet. „Das Deutsche Rote Kreuz – als langjähriger Partner des Marokkanischen Roten Halbmonds (MRH) -stimmt mögliche Hilfsmaßnahmen aktuell unter Hochdruck gemeinsam mit unseren Partnern in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung vor Ort ab, um die bereits angelaufenen Soforthilfemaßnahmen so zielgerichtet wie möglich zu unterstützen,“ so Reuter.

Helferinnen und Helfer des MRH waren bereits unmittelbar kurz nach dem Beben in den jeweiligen Gebieten aktiv, um die betroffenen Menschen zu versorgen.

Den MRH und das DRK verbindet bereits seit Jahren eine enge Zusammenarbeit. Die Kooperation umfasst vor allem Projekte im Bereich der Katastrophenvorsorge und Erster Hilfe.

Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Erdbeben Marokko

oder unter drk.de/spende (externer Link)

Weitere Informationen, die fortlaufend aktualisiert werden, finden Sie unter folgendem externen Link: Erdbeben in Marokko: Spenden für schnelle Hilfe - DRK e.V.

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news-638 Fri, 08 Sep 2023 06:00:00 +0200 Wenn es darauf ankommt – wissen, wie es geht /aktuell/presse-service/meldung/wenn-es-darauf-ankommt-wissen-wie-es-geht.html Erste Hilfe kann im Notfall Leben retten. Das ist bekannt. Doch mal Hand aufs Herz, wie lange liegt der letzte Kurs zurück und wie ist es um das eigene notwendige Wissen und die Fähigkeiten bestellt, im Ernstfall auch richtig zu reagieren? Anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 9. September ruft Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), dazu auf, das eigene Wissen auf den Prüfstand zu stellen – und zu handeln: „Das DRK bietet eine Vielzahl von Kursen, die helfen, das notwendige Wissen zu erwerben oder aufzufrischen. Wenn es darauf ankommt, darf man keine kostbare Zeit verlieren.“ „Im Ernstfall muss jeder Handgriff aus dem FF erfolgen“, sagt der DRK-Bundesarzt, Univ.- Prof. Bernd Böttiger. „Zu zögerliches Handeln oder gar das Warten auf die Einsatzkräfte kann fatale Folgen für die Betroffenen haben.“ Der Mediziner ist überzeugt: „Alle Menschen können im Ernstfall helfen – sie müssen nur wissen, wie.“ Als ein Beispiel nennt er den plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand. Der plötzliche Herztod ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Täglich sterben hierzulande rund 200 Menschen daran. „Da beim plötzlichen Herz- und Kreislaufstillstand bereits nach wenigen Minuten irreversible Schäden auftreten können, ist es für Laien besonders wichtig, die Symptome zu erkennen und schnell zu handeln“, so der DRK-Bundesarzt. Er verweist auf die Leitformel für die Reanimation: Prüfen. Rufen. Drücken.

Prüfen: Keine Reaktion? Keine oder keine normale Atmung? Rufen: Den Notruf 112 wählen. Drücken: Herzdruckmassage. Fest und schnell 5 bis 6 Zentimeter tief in der Mitte des Brustkorbs 100- bis 120-mal pro Minute drücken. Nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft. „Die relativ einfache Formel können auch schon Kinder umsetzen“, sagt Professor Böttiger. Das DRK setzt sich daher bereits seit Jahren dafür ein, dass bereits Schülerinnen und Schüler mit den wichtigsten Maßnahmen vertraut gemacht werden. „Erste Hilfe und Wiederbelebung muss schon in der Schule zum Thema gemacht werden“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Sie fordert, dass spätestens ab der 7. Klasse jährlich zwei Unterrichtsstunden in Wiederbelebung gesetzlich verpflichtend eingeführt werden.

#wennsdraufankommt – unter diesem Hashtag informiert das DRK rund um den Welt-Erste-Hilfe-Tag auf seinen Social-Media-Kanälen unter anderem über seine Kursangebote zum Thema. Weitere Informationen zur Ersten Hilfe gibt es zudem unter www.drk.de und unter www.drk.de/newsroo m/welterstehilfetag/ (externe Links)

Foto DRK

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news-639 Thu, 07 Sep 2023 14:46:54 +0200 DRK gibt Tipps und Hinweise für den Katastrophenfall /aktuell/presse-service/meldung/drk-gibt-tipps-und-hinweise-fuer-den-katastrophenfall.html Die Selbsthilfekompetenzen der Bevölkerung im Katastrophenfall zu stärken, ist das Ziel einer Initiative des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Unter dem Titel „Katastrophenschutztag aus der Kiste“ hat der Landesverband eine Info-Ausstellung konzipiert, mit deren Hilfe Bürgerinnen und Bürger grundlegende Informationen bekommen, wie sie sich auf Ernstfälle wie Unwetterkatastrophen etc. vorbereiten können.

So stellen sich z.B. im Falle eines Stromausfalls viele Fragen: Wie bekomme ich Informationen, wenn das Handynetz ausfällt und Fernseher und Radio keinen Strom mehr haben? Wie kann ich mich ernähren, wenn Kühlschrank, Kühltruhe und Herd ausfallen? Hier gibt die Ausstellung wertvolle Tipps und Hinweise. Der DRK Kreisverband Arnsberg war jetzt mit dem „Katastrophenschutztag aus der Kiste“ zu Gast bei der Bezirksregierung Arnsberg, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirksregierung dieses Infoangebot vorzustellen. Im Eingangsbereich des Haupthauses stand ein Team aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften des Roten Kreuzes bereit, um allen Interessierten Tipps und Hinweise für die Vorbereitung auf einen Katastrophenfall und für das Verhalten im Ernstfall zu geben.

Regierungspräsident Heinrich Böckelühr und Nilgün Özel, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. machten sich selbst ein Bild vom Infoangebot des DRK. 

„Die Krisen und Katastrophen der letzten Jahre haben deutlich gemacht, wie wichtig die eigene Vorsorge ist. Dabei kann jeder einen kleinen Beitrag leisten“, erklärte Nilgün Özel, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und ergänzt: 
„Mit unserem Katastrophenschutztag aus der Kiste geben wir Tipps, wie man sich mit relativ wenig Aufwand auf die nächste Krise vorbereiten kann. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir unseren Erlebnisparcour heute den Mitarbeitenden der Bezirksregierung Arnsberg präsentieren durften.“

Auch Regierungspräsident Heinrich Böckelühr betonte, dass angesichts von Katastrophenereignissen unterschiedlichster Art eine gute Vorbereitung auch im privaten Bereich wichtig ist.
„Auch im Regierungsbezirk Arnsberg haben sich in den vergangenen Jahren verschiedene Unwetter ereignet. Diese Situationen haben deutlich gemacht, dass wir alle selbst auch sehr überraschend von derartigen Katastrophen betroffen sein können. Die Ausstellung des DRK ist daher für die Mitarbeitenden der Bezirksregierung Arnsberg eine sinnvolle und gewinnbringende Möglichkeit, um sich mit Hilfe der hier präsentierten konkreten Hinweise für einen Ernstfall gut vorbereiten zu können.“

Foto Jason Rittmeyer, Bezirksregierung Arnsberg

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news-637 Thu, 31 Aug 2023 10:30:01 +0200 Neues digitales Muster-Qualitätsmanagement-Handbuch für DRK-Kitas geht an den Start /aktuell/presse-service/meldung/neues-digitales-muster-qualitaetsmanagement-handbuch-fuer-drk-kitas-geht-an-den-start.html „DiGi QM Kita“: Aus der Praxis für die Praxis Über ein Jahr lang hat eine Gruppe aus Fachberatungen, Leitungen und pädagogischen Fachkräften aus den DRK-Kreisverbänden Borken, Bottrop, Brilon, Coesfeld und Tecklenburger Land unter Federführung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe ein digitales Muster-Qualitätsmanagement-Handbuch entwickelt, das der Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems in den 318 DRK-Kitas in Westfalen-Lippe dienen soll. Zum Austausch über ihr neues „DiGi QM Kita“, das demnächst online zur Verfügung steht, traf sich ein Teil der Redaktionsmitglieder am Donnerstag, 31.08. 2023 in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster. Das Handbuch bietet sowohl Beiträge, die auf dem Wissen und den praktischen Erfahrungen der Mitarbeitenden basieren, als auch Fachtexte mit wissenschaftlichem Hintergrund.  „Die Nutzer werden angeregt, ihre berufliche Realität zu reflektieren, einrichtungsspezifisch eigene Lösungen zu entwickeln und die Inhalte des Muster-Handbuches an die jeweilige Einrichtung anzupassen“, so Gerd Diesel, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der den Autoren für ihre engagierte Arbeit und das gute Resultat herzlich dankte.

Zu den behandelten Themen gehören unter anderem pädagogische Rahmenbedingungen, Personalmanagement, Sicherheit, Zusammenarbeit mit den Eltern und Kinderschutz. Das Handbuch kann insgesamt oder in Teilen heruntergeladen werden. Dies ermöglicht den Nutzern den Aufbau einer individuellen inhaltlichen Struktur, zum Beispiel eine Kombination von Handbuchinhalten mit eigenen bereits vorhandenen Dateien. Die zahlreichen Checklisten, die bei der Strukturierung von QM-Prozessen in Kindertageseinrichtungen unterstützen, können ebenfalls bearbeitet werden. Darüber hinaus ergänzen viele Muster-Formulare das QM-Handbuch.

Das „DiGi QM Kita“ stößt in den Einrichtungen des DRK in Westfalen-Lippe auf großes Interesse: Zwei digitale Schulungen zur Handhabung des Handbuches waren sehr gut besucht. Bei ihrem Treffen am 31. August in Münster hat die Redaktionsgruppe nicht nur den Entstehungsprozesses des Handbuchs reflektiert, sondern auch schon über dessen Weiterentwicklung gesprochen.

Die Erarbeitung des Handbuchs „DiGi QM Kita“ wurde durch die Glücksspirale finanziell gefördert.

 

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Foto Claudia Zebandt / DRK-LV W.-L.

 

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news-636 Wed, 30 Aug 2023 13:26:29 +0200 Das DRK bietet in neu eröffneter Seniorenresidenz in Hattingen verschiedene Unterstützungsleistungen an /aktuell/presse-service/meldung/das-drk-bietet-in-neu-eroeffneter-seniorenresidenz-in-hattingen-verschiedene-unterstuetzungsleistungen-an.html Beitrag zu einem guten und gelingenden Älterwerden für die Menschen in Hattingen In der neuen Seniorenresidenz in der Schulstraße in Hattingen ist das Deutsche Rote Kreuz von Anfang an mit verschiedenen Unterstützungsangeboten präsent. Gemeinsam mit der Wohnbaugesellschaft Skiba habe das DRK in Hattingen einen Ort geschaffen, an dem Menschen gemeinsam lange gut leben könnten, sagte Heinz-Wilhelm Upphoff, Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, bei der Eröffnungsfeier am vergangenen Wochenende. In der Seniorenresidenz befindet sich eine Tagespflege des DRK, in der täglich bis zu 17 Personen aufgenommen werden können. Sie erleben Neues außerhalb des Alltags, während ihre pflegenden Angehörigen entlastet werden. Ein professionelles Betreuungs- und Pflegeteam gewährleistet eine adäquate Versorgung, unterstützt die körperliche und geistige Fitness mit Bewegungsübungen und Gedächtnistraining, bereitet täglich frische Mahlzeiten zu und fördert die Teilnahme am sozialen Leben durch gemeinschaftliche Aktivitäten, Feste und Veranstaltungen. Wer die neue DRK-Tagespflege in Hattingen nutzen möchte, muss nicht zwingend in der Seniorenresidenz wohnen; für benötigte Fahrdienste steht der DRK-Ortsverein Hattingen bereit. Interessierte wenden sich an die Pflegedienstleitung Jessica Krause, Tel.: 02302-1799914; jessica.krause(at)drk-pflege-witten.de

Zusätzlich gibt es in der Seniorenresidenz eine DRK-Wohngemeinschaft für bis zu zwölf Menschen mit Demenz. Darüber hinaus können die Menschen, die in den mehr als 30 Wohnungen leben, über den Ambulanten Pflegedienst des DRK professionelle Pflegeleistungen im heimischen Umfeld in Anspruch nehmen.

„Wir als DRK sind stolz und dankbar zugleich, einen Beitrag zu einem guten und gelingenden Älterwerden für die Menschen in Hattingen leisten zu können“, sagte Heinz-Wilhelm Upphoff und bedankte sich bei dem Geschäftsführer der Skiba Wohnbaugesellschaft Helmut Skiba, Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser, den DRK-Kreisverbänden Ennepe-Ruhr-Kreis und Witten sowie dem DRK-Ortsverein Hattingen für das gute Zusammenwirken.

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Foto DRK-LV W.-L.

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news-635 Wed, 23 Aug 2023 16:55:04 +0200 Sommerempfang des DRK in NRW: „Selbsthilfefähigkeiten der Menschen müssen gestärkt werden“ /aktuell/presse-service/meldung/sommerempfang-des-drk-in-nrw-selbsthilfefaehigkeiten-der-menschen-muessen-gestaerkt-werden.html Beim diesjährigen Sommerempfang des DRK in NRW stand die Resilienz der Bevölkerung im Fokus. Corona, Flutkatastrophe, Ukraine-Krieg, Inflation, Energiekrise, Klimakrise: Die Krisen der letzten Jahre belasten die Menschen in Nordrhein-Westfalen und sorgen für Zukunftsängste.

„Die vielfältigen Krisen haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass Menschen wieder lernen, sich im Ernstfall auch selbst helfen zu können“, erklärte Hans Schwarz, Präsident des DRK-Landesverbandes Nordrhein im Rahmen seiner Begrüßung zum diesjährigen Sommerempfang, zu dem das DRK in NRW am Dienstag, den 22.08.2023, nach Düsseldorf eingeladen hatte. Dr. Fritz Baur, der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, wies in seiner Rede auf die Rolle hin, die DRK und andere Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände hierbei einnehmen könnten: „Erste Hilfe leisten zu können, ist Grundstein der Selbsthilfefähigkeit. Sie sollte deshalb fest in Kindertageseinrichtungen und Schulen mit durchgehenden Projekten verankert werden.“

Die beiden Präsidenten der NRW-Landesverbände begrüßten rund 250 Gäste aus der Landespolitik, dem Roten Kreuz sowie befreundeten Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbänden, darunter die NRW-Ministerin für Schule und Bildung, Dorothee Feller.

Schulministerin Feller betonte: „Das gekonnte Eingreifen von Laien kann im Ernstfall Leben retten. Auch Schulen sind Orte, um die Bedeutung und die Fähigkeiten der Ersten Hilfe zu vermitteln. Das Erlernen von lebensrettenden Maßnahmen an den Schulen in Nordrhein-Westfalen ist uns daher wichtig.“

In der anschließenden Talkrunde mit Dorothee Feller, Matthias Heidmeier, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Thorsten Klute MdL, SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen, Elena Müntjes, JRK-Landesleiterin des DRK-Landesverbandes Nordrhein und Tanja Knopp, Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, stand das Wohl von Kindern und Jugendlichen besonders im Fokus.

Die Krisen der letzten Jahre hätten auch und ganz besonders Kinder und Jugendliche psychisch belastet. Mehr und mehr junge Menschen äußerten Ängste und Zukunftssorgen. Politik, Bildungseinrichtungen sowie Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände könnten hier gemeinsam Angebote schaffen, um auch junge Menschen fit für die nächste Krise zu machen.

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Foto Christopher Adolph

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news-633 Tue, 22 Aug 2023 12:00:15 +0200 49. Tagung zum humanitären Völkerrecht im DRK-Tagungshotel Münster /aktuell/presse-service/meldung/49-tagung-zum-humanitaeren-voelkerrecht-im-drk-tagungshotel-muenster.html „Das humanitäre Völkerrecht von Heute und Morgen“ Mit Beginn des Konflikts in der Ukraine ist das Interesse an den Regeln des Krieges und seinen Beschränkungen, das sogenannte internationale Humanitäre Völkerrecht, auch in Deutschland gestiegen. In der Juristenausbildung finden sich jedoch nach wie vor nur vereinzelte Angebote an den deutschen Universitäten zu dieser Thematik wieder. Daher veranstaltete das DRK mittlerweile zum 49. Mal eine Tagung für Rechtsreferendare des Landes NRW, um sich aktuellen Sachverhalten des Humanitären Völkerrechts zu widmen. 
 
Hierzu begrüßte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, am Montag, 21. August 2023 die Teilnehmenden im DRK-Tagungshotel Münster. Er hieß dabei besonders Stephan Hackert vom Landesjustizprüfungsamt, Prof. Dr. Hans-Joachim Heintze vom Institut für Friedenssicherungsrecht und humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum und die Landeskonventionsbeauftragten der DRK-Landesverbände Westfalen-Lippe und Nordrhein, Dr. Moritz Philipp Koch und Michael Sieland willkommen. 
 
Die seit 1976 von den DRK-Landesverbänden Nordrhein und Westfalen-Lippe veranstaltete Tagung findet in Zusammenarbeit mit dem Landesjustizprüfungsamt und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum statt.
 
„Das humanitäre Völkerrecht findet direkt vor unserer Haustür fernab der eigentlichen Kriegshandlungen Anwendung. Denn auch in Nordrhein-Westfalen finden sich Täter und Opfer von Kriegsverbrechen. Hier zeigen jüngste Beispiele eindrucksvoll, wie stark das Instrument des Völkerstrafrechts ist und Täter bestraft werden“, erklärte Dr. Fritz Baur.
 
Auf dem Programm der zweitägigen Veranstaltung standen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des humanitären Völkerrechts: Danja Blöcher, Referentin im Bundesministerium der Verteidigung, thematisierte den rechtlichen Rahmen in Deutschland im Kontext eines internationalen bewaffneten Konfliktes. Michael Sieland, Rechtsanwalt und Landeskonventionsbeauftragter ging in seinem Vortrag besonders auf den DRK-Grundsatz der Neutralität ein und stellte in diesem Zusammenhang die Frage „Hindernis oder Chance in der humanitären Hilfe?“. Über die wichtige Arbeit des Suchdienstes als humanitäre Aufgabe in bewaffneten Konflikten referierte Dr. Hilde Heij, Referatsleiterin Suchdienst und Verbreitungsarbeit im DRK Landesverband Nordrhein. Timeela Manandhar von der Ruhr-Universität in Bochum bezog sich in ihrem Vortrag auf das internationale Völkerstrafrecht und den bewaffneten Konflikt.
 
Die jährlich stattfindende Tagung zum humanitären Völkerrecht zählt bundesweit zu den bedeutendsten Veranstaltungen auf diesem Themengebiet.
 

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Foto: Julia Ikstadt / DRK

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news-632 Thu, 20 Jul 2023 11:05:17 +0200 Rotkreuz-Delegation aus Burkina Faso zu Besuch beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/rotkreuz-delegation-aus-burkina-faso-zu-besuch-beim-drk-landesverband-westfalen-lippe.html Über 50-jährige Freundschaft zwischen dem Roten Kreuz Burkina Faso und dem DRK Westfalen-Lippe Seit über 50 Jahren verbindet den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eine Freundschaft mit dem Croix Rouge Burkinabè (CRB) – der nationalen Rotkreuzgesellschaft des westafrikanischen Landes Burkina Faso. Der erste Kontakt zwischen den beiden Rotkreuz-Verbänden fand 1964 statt, als der damalige Jugendrotkreuz-Leiter Pierre Nyamweongo aus Obervolta – ab 1984 Burkina Faso – den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster besuchte. Aus einer anschließenden Brieffreundschaft mit der Abteilung Jugendrotkreuz folgten bald regelmäßige internationale Jugendbegegnungen, die im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd in beiden Ländern stattfanden. Seit dem 16. Mai 2012 gibt es zwischen den beiden Rotkreuz-Verbänden einen offiziellen Partnerschaftsvertrag.

Nach einer pandemiebedingten Pause ist aktuell eine 12-köpfige Delegation des CRB zwischen 18 und 26 Jahren vom 10. bis 23. Juli beim DRK-Landesverband in Münster zu Besuch. In diesen zwei Wochen liegen die Schwerpunkte auf interkulturellem Lernen, dem Austausch über die Rotkreuzarbeit und dem Thema „Kinder auf der Flucht“, das die aktuelle Kampagne des Jugendrotkreuzes zum Thema Kinderrechte mit einem der Arbeitsbereiche des Croix Rouge Burkinabè, der Unterstützung von Binnengeflüchteten, verbindet. Darüber hinaus wurden auch schon viele schöne Ausflüge in die Umgebung unternommen, und es fand ein besonderer Grillabend auf dem DRK-Campus an der Sperlichstraße in Münster statt: Der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, begrüßte herzlich die burkinische Rotkreuzdelegation und weitere Gäste, die sich mit dem Croix Rouge Burkinabè verbunden fühlen - zum Beispiel durch vorangegangene Jugendbegegnungen, aufgrund einer Kinderpatenschaft oder früherer ehren- oder hauptamtlicher Mitarbeit.

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Foto Katharina Plate / JRK WL

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news-630 Fri, 30 Jun 2023 10:19:37 +0200 DRK genießt sehr guten Ruf im Hochsauerlandkreis /aktuell/presse-service/meldung/drk-geniesst-sehr-guten-ruf-im-hochsauerlandkreis.html Führungsspitze des DRK-Kreisverbands Altkreis Meschede besuchte den DRK-Landesverband in Münster. Den neugewählten Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Altkreis Meschede Werner Wolff und seinen Vizepräsidenten Josef Sommer begrüßte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster.

Beim anschließenden Austausch, an dem auch die hauptamtlichen Vorstände des DRK-Landesverbandes Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel teilnahmen, ging es unter anderem um aktuelle Projekte des DRK-Kreisverbandes Altkreis Meschede. So berichteten Präsident Wolff und Vizepräsident Sommer über die geplante Stärkung der Breitenausbildung auf dem Gebiet der Ersten Hilfe mittels Marketingmaßnahmen, Investition in neue Technik und Vereinbarung neuer Kooperationen. Der gute Ruf, den das Rote Kreuz im Hochsauerlandkreis genieße, sei nicht zuletzt auf das große Engagement der ehrenamtlich Aktiven im Kontext der Corona-Krise zurückzuführen. Die Arbeit des DRK in seinem Kreisgebiet würdigte der Hochsauerlandkreis mit der Verleihung des Heimatpreises 2021.

Kraft seines Amtes ist der Präsident des DRK-Kreisverbandes Altkreis Meschede, Werner Wolff Mitglied des Landesrats, zu dem die ehrenamtlichen Präsidenten bzw. ehrenamtlichen Vorsitzenden der 37 DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe gehören. Der Landesrat hat die Aufgabe, die Arbeit des Landesverbandes durch Erfahrungsaustausch und Vorschläge zu fördern. Er berät das Präsidium des Landesverbandes über grundsätzliche Fragen der Rotkreuzarbeit und ist beschließendes Organ für die ihm durch diese Satzung oder Beschlüsse der Landesversammlung, dem obersten Beschlussorgan des Landesverbandes, zugewiesenen Angelegenheiten.

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Foto Claudia Zebandt / LV WL

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news-629 Tue, 27 Jun 2023 11:28:32 +0200 „Red & White Dinner“ für „SofHi“ /aktuell/presse-service/meldung/red-white-dinner-fuer-sofhi.html Benefizveranstaltung zugunsten der „Soforthilfe für benachteiligte Kinder“ im Fürstlichen Residenzschloss Detmold Ein „Red & White Dinner“ zugunsten des Soforthilfefonds für benachteiligte Kinder“ – kurz: SofHi“ – wird es im August im Fürstlichen Residenzschlosses Detmold geben. Über „SofHi“ fördert das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe Kinder aus sozial schwächeren Familien und unterstützt damit ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Am Samstag, 19. August 2023, von 18:00 bis 23:00 Uhr öffnet das Fürstenpaar Prinz und Prinzessin Stephan und Maria zur Lippe den Innenhof seines Schlosses zum wiederholten Mal für eine Benefizveranstaltung, die der DRK-Ortsverein Detmold in Zusammenarbeit mit dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe zugunsten des DRK-Fonds durchführt. „Bei unserem Red & White Dinner bringen die Teilnehmenden gute Laune, Essen, Getränke und nach Möglichkeit weiße, rote oder weiß-rote Tischdeko und passendes Geschirr mit“, so die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel. Der DRK-Ortsverein Detmold stellt die Bänke und Tische und verkauft Bratwürste vom Grill.

Höhepunkt der Veranstaltung ist eine Amerikanische Versteigerung, bei der unter anderem Möbelstücke aus dem Detmolder Schloss, ein speziell für diesen Anlass gemaltes Bild der Künstlerin Christine Haberbeck und ein Abendessen mit dem Detmolder Bürgermeister Frank Hilker ersteigert werden können. Sämtliche Erlöse der Veranstaltung fließen in den Fonds.

Eintrittskarten zum Preis von jeweils 20 Euro sind im Vorverkauf erhältlich über:

Der Eintritt für Kinder unter 14 Jahren ist frei; auch kleinere Kinder sind ausdrücklich eingeladen. Damit ihre Betreuung im Vorfeld geplant werden kann, bitten die Veranstalter darum, die Anzahl der Kinder beim Ticketkauf anzugeben.

Über „SofHI“:
Im Jahr 2016 initiierte die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel, gemeinsam mit der Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Detmold, Prinzessin Maria zur Lippe, und der Detmolder Unternehmerin und Künstlerin Christina Haberbeck die Idee zum Fonds „Soforthilfe für benachteiligte Kinder“. Mit Mitteln des Fonds werden Projekte für Kinder unbürokratisch und schnell gefördert, zum Beispiel Schwimmkurse, Sprachförderungskurse, Musik- und Theaterprojekte

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Infoflyer

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news-628 Wed, 21 Jun 2023 11:08:41 +0200 Landtagsvizepräsident Rainer Schmeltzer informierte sich über Aufgaben des DRK in Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/landtagsvizepraesident-rainer-schmeltzer-informierte-sich-ueber-aufgaben-des-drk-in-westfalen-lippe.html Herausforderungen durch Tariferhöhungen und Verbesserung des Katastrophenschutzes gehörten zu den Themen Am Montag, 19.06.2023, begrüßte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, den 1. Vizepräsidenten des nordrhein-westfälischen Landtags, Rainer Schmeltzer MdL, zu seinem ersten Besuch in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster.

Gemeinsam mit den Vorständen Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel gab Dr. Baur dem Politiker einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben des DRK-Landesverbandes und seiner 37 Kreisverbände in Westfalen-Lippe. Zu den Gesprächsthemen gehörten die erforderliche Unterstützung der Hilfsorganisationen durch die Politik im Rahmen der Novellierung des Katastrophenschutzgesetzes und vor allem die notwendige Stärkung des Ehrenamts. „Ehrenamtliches Engagement leistet einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft und verdient eine angemessene Wertschätzung“, so Schmeltzer.

Darüber hinaus wurden die Auswirkungen der Tarifsteigerungen thematisiert. Vor allem im Bereich der Kindertageseinrichtungen führt der aktuelle TVöD-Abschluss zu einer großen Belastung für das System, bei dem die zuständigen Ministerien dringend nachsteuern müssen, so Sürgit.

Bei dem anschließenden Besuch des Instituts für Transfusionsmedizin des DRK-Blutspendedienstes West, das ebenfalls auf dem DRK-Campus an der Sperlichstraße liegt, wurden die Herausforderungen an die Blutspende erörtert. Die Blutspende benötigt Zugang zu attraktiven öffentlichen Räumen und noch mehr aktive Unterstützung seitens der Landespolitik, um die Bereitschaft in der Bevölkerung, Blut zu spenden, weiter zu erhöhen.

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Foto Julia Ikstadt/LV WL

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news-627 Sun, 18 Jun 2023 12:30:00 +0200 Landeswettbewerbe der Rotkreuzgemeinschaften und des Jugendrotkreuzes (JRK) /aktuell/presse-service/meldung/landeswettbewerbe-der-rotkreuzgemeinschaften-und-des-jugendrotkreuzes-jrk.html Es siegten die Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren und die JRK-Gruppe „Marvins Hühnerstall“ Sowohl beim Landeswettbewerb der Rotkreuzgemeinschaften als auch beim Landeswettbewerb des Jugendrotkreuzes der Stufe 3 für die 17- bis 27-jährigen JRK-Mitglieder am Samstag, 17. Juni 2023, kamen die Siegergruppen aus dem DRK-Kreisverband Tecklenburger Land: Den ersten Platz erreichte die Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren und die JRK-Gruppe „Marvins Hühnerstall“ aus dem DRK-Ortsverein Dreierwalde. Die Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren wird den Landesverband Westfalen-Lippe beim DRK-Bundeswettbewerb am 16. September im DRK-Kreisverband Ortenau im Badischen Roten Kreuz vertreten. 

Insgesamt 15 Gruppen aus den DRK-Kreisverbänden Arnsberg, Ennepe-Ruhr-Kreis, Herne und Wanne-Eickel, Höxter, Lippe, Märkischer Kreis, Recklinghausen, Steinfurt, Tecklenburger Land, Unna, Warendorf-Beckum und Wattenscheid nahmen an den beiden Wettbewerben teil. Die Wettbewerbsgruppen wurden unter anderem mit dargestellten Notfällen konfrontiert, deren „Betroffene“ sie unter den Augen von Schiedsrichtern erstversorgen mussten.

Die Teilnehmenden aus dem Jugendrotkreuz traten auf dem Gelände rund um den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster in den Themenbereichen „Erste Hilfe“, „Soziales“, „Rotkreuzwissen“, „JRK-Spezifisches“, „Sport und Spiel“ sowie „Musisch-Kulturelles“ gegeneinander an. 

Die teilnehmenden Gruppen aus den Rotkreuzgemeinschaften mussten ihre Kenntnisse in den Themenbereichen „Sanitäts- und Betreuungsdienst“, „Technik und Sicherheit“, „Blutspende“ und „Wohlfahrts- und Sozialarbeit“ unter Beweis stellen. Auch das Können in den Bereichen „Wasserwacht“ und „Bergwacht“ sowie das Wissen über den eigenen Verband wurde herausgefordert. 

Besonderheit in diesem Jahr: Die Wettbewerbsstationen des Landeswettbewerbs der Rotkreuzgemeinschaften waren erstmals eingebettet in eine sogenannte Orientierungsfahrt zu verschiedenen Orten im Münsterland, bei der sich die Gruppen ebenfalls Punkte verdienen konnten. Denn nur wer im Gebrauch von Karten bzw. der Nutzung digitaler Kartendienste sicher ist, kann auch schnell am Einsatzort sein. Den reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs an den jeweiligen Stationen stellten die DRK-Ortsvereine Altenberge, Nottuln, Senden, Hiltrup, Telgte, Ostbevern und Greven sicher. Die Wettbewerbsaufgabe „Blutspende“ wurde vom DRK-Blutspendedienst West in seinem Zentrum für Transfusionsmedizin in Münster betreut. 

Die Landesrotkreuzleitung, bestehend aus Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp, Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker und Landesarzt Dr. Uwe Devrient, besuchte während des Wettbewerbs alle Stationen, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Am Ende stand eine positive Bilanz: „Die Gruppen waren total begeistert von diesem neuen Format“, so Tanja Knopp, die den beteiligten Ortsvereinen für ihre großartige Unterstützung an den Wettbewerbsstationen dankte.

Platzierungen Landeswettbewerb Rotkreuzgemeinschaften
1.    RKG Ibbenbüren         KV Tecklenburger Land
2.    DRK Gevelsberg         KV Ennepe-Ruhr-Kreis
3.    Bad Salzuflen             KV Lippe
4.    Selmer Sanis             KV Unna
5.    Jedi Retter             Warendorf-Beckum
6.    Sundern 2             KV Arnsberg
7.    Die Cranger Retter         KV Herne u. Wanne-Eickel
8.    OV Beelen             Warendorf-Beckum
9.    DRK-OV Mettingen         KV Tecklenburger Land
Platzierungen JRK-Landeswettbewerb der Stufe 3
1.    Marvins Hühnerstall        KV Tecklenburger Land
2.    Xavanis KV Höxter
3.    JRK Wattenscheid        KV Wattenscheid
4.    Grewalde                KV Steinfurt
 5.    Die Märkische Balou-Crew  KV Märkischer Kreis
 6.    Die rettenden Macher            KV Recklinghausen

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Foto Siegergruppe Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren 

Foto Siegergruppe Marvins Hühnerstall (JRK Stufe 3) 

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news-626 Fri, 16 Jun 2023 08:23:12 +0200 Große Trauer beim Rotkreuzmuseum in Schlangen /aktuell/presse-service/meldung/grosse-trauer-beim-rotkreuzmuseum-in-schlangen.html Schlangen/Paderborn. Die Rotkreuzgeschichtliche Sammlung in Westfalen-Lippe e.V. mit Sitz in Schlangen trauert um ihr Gründungsmitglied Prof. Dr. phil. Dieter Riesenberger aus Paderborn, der am 11. Juni 2023 im Alter von 85 Jahren verstarb. Jahrzehntelang forschte er unter anderem zur Geschichte des Roten Kreuzes und veröffentlichte zahlreiche Publikationen, darunter auch zwei Bücher, die mittlerweile als Standardliteratur des Deutschen Roten Kreuzes besonders hervorzuheben sind: „Das Deutsche Rote Kreuz: Eine Geschichte 1864-1990“ und „Rotes Kreuz und weiße Fahne: Henry Dunant 1828-1910 - Der Mensch hinter seinem Werk“.

So wurde es auch seine Herzensangelegenheit, die „Rotkreuzgeschichtliche Sammlung in Westfalen-Lippe - Museum -„ im Jahre 2007 mitzugründen und dann als 2. Vorsitzender über lange Zeit auch mitzugestalten. Seine zahlreichen Unterlagen und Quellen überließ er für weitere Forschungen zum Roten Kreuz dem Archiv des Vereins schon zu seinen Lebzeiten. In dankbarer Anerkennung und Würdigung seiner Verdienste zur Gründung und zum Betriebsstart der Rotkreuzgeschichtlichen Sammlung in Westfalen-Lippe wurde Prof. Riesenberger am 9. Mai 2020 zum Ehrenmitglied ernannt.

Prof. Dr. med. Jürgen Bux, heutiger Präsident des Vereins, äußert sich zum Tode Prof. Riesenbergers: „Das Rote Kreuz insgesamt verliert mit ihm einen profunden Kenner seiner Geschichte und die Rotkreuzgeschichtliche Sammlung einen ihrer Stammväter und langjährigen wissenschaftlichen Ratgeber, der sich stets mit großem Engagement für ihr Museum eingesetzt hat.“

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news-624 Mon, 12 Jun 2023 14:01:07 +0200 Ukraine: DRK unterstützt Soforthilfe nach zerstörtem Staudamm /aktuell/presse-service/meldung/ukraine-drk-unterstuetzt-soforthilfe-nach-zerstoertem-staudamm.html Berlin. In den frühen Morgenstunden des 6. Juni wurde der Staudamm des Wasserkraftwerks in der Stadt Nowa Kachowka in der Südukraine zerstört. Dadurch wurde eine Flutwelle ausgelöst mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung vor Ort. Die derzeit etwa 16.000 betroffenen Menschen in der Ukraine brauchen dringend Hilfe. „Wir haben seit Beginn der Eskalation des bewaffneten Konflikts im vergangenen Jahr die Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Roten Kreuz intensiviert und unterstützen fortlaufend und bedarfsorientiert, auch in dieser schweren Krisenlage", sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Die schweren Überschwemmungen stellen nun eine zusätzliche Herausforderung dar. Die Notfallteams unserer Schwestergesellschaft waren unmittelbar seit Bruch des Staudamms im Einsatz, das DRK wird die Unterstützung für die Soforthilfe in der betroffenen Region ausbauen". Das Ukrainische Rote Kreuz (URK) unterstützt in seiner auxiliaren Rolle als freiwillige Hilfsgesellschaft die Behörden im humanitären Bereich in der Soforthilfe in den Überschwemmungsgebieten. Seine Helferinnen und Helfer waren unmittelbar nach dem Vorfall aktiv und haben bereits über 2.000 Menschen aus der Region Cherson evakuiert, darunter auch viele Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Das URK hilft den Betroffenen auch akut bei der Deckung ihres humanitären Grundbedarfs, wie beispielsweise der Versorgung mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln und Schlafsets.

Das DRK steht im engen Austausch mit seiner Schwestergesellschaft URK zur Lage vor Ort. „Der aktuelle Vorfall ist einer der folgenschwersten seit dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts. Die Zerstörung ziviler Infrastruktur hat massive Folgen für die Bevölkerung," sagt Reuter. „Wir tun alles dafür, den Menschen vor Ort bestmöglich zu helfen.”

Am 9. Juni startete zusätzlich zur kontinuierlichen Unterstützung der Krisenregion der erste Hilfstransport des DRK in die vom Bruch des Staudamms betroffene Gebiete. Geladen waren 34 Paletten, mit etwa 13,3 Tonnen Hilfsgütern wie 5400 10-Liter-Trinkwasser-Kanistern und 1000 Hygiene Kits. Weitere Hilfsmaßnahmen werden vorbereitet. Damit verstärkt das DRK seine bisherigen Aktivitäten im Krisengebiet.

Das DRK hat seine Unterstützung seit der Eskalation des Konflikts im Februar 2022 stetig ausgebaut. Es ist Schlüsselpartner der ukrainischen Schwestergesellschaft in den Bereichen der mobilen Gesundheitsversorgung und ambulanter Pflegeleistungen und erarbeitet derzeit neue Konzepte zur Katastrophenvorsorge und verbesserten Einsatzbereitschaft. So betreibt das URK unter anderem 84 mobile medizinische Gesundheitseinheiten – speziell ausgerüstete Fahrzeuge samt Personal, die in teils sehr entlegene Gemeinden entsendet werden, um Menschen medizinisch zu versorgen. Das DRK unterstützt derzeit 20 dieser Einheiten in den Oblasten Rivne, Volyn und Odessa. Im vergangenen Jahr konnten so über 118.000 Patienten behandelt werden. Parallel zu den Aktivitäten in der Ukraine unterstützt das DRK auch die Nachbarländer und hilft in Deutschland Menschen, die aus der Ukraine fliehen mussten.

Da sich die Lage in den Überschwemmungsgebieten beinahe stündlich ändert, werden Bedarfsanalysen fortlaufend aktualisiert und Hilfsmöglichkeiten entsprechend angepasst. Es besteht die Gefahr, dass es vermehrt zu Erkrankungen durch verschmutztes Trinkwasser und fehlender Abwasserbehandlung kommen kann. Das URK bereitet in dem Zusammenhang bereits Sensibilisierungskampagnen für die betroffene Bevölkerung über Gesundheitsrisiken und durch Wasser übertragene Krankheiten vor. Zudem sind Wasseraufbereitung und die Verteilung von Trinkwasser in der gesamten Region geplant. Sobald die ersten Grundbedarfe gedeckt sind, wird das URK gezielt bei der Aufklärung zum Risiko von durch die Überschwemmung weit verstreuten Mienen und scharfen Kampfmitteln unterstützen.

Die Hilfsmaßnahmen vor Ort werden innerhalb der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung fortlaufend koordiniert und komplementiert. So unterstützt auch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) das URK bei beschriebenen Hilfsmaßnahmen und wird, wie das DRK, die Zulieferung von Hilfsgütern und Rettungsausrüstung weiter ausbauen. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei der Zugang zu sauberem Trinkwasser bilden.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

Weitere Informationen zur humanitären Hilfe des DRK in der Ukraine: https://www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir-helfen/europa/ukraine-krise-humanitaere-hilfe/ (externer Link)

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news-623 Tue, 06 Jun 2023 12:09:51 +0200 Jugendrotkreuz-Landeskonferenz: Delegierte aus 37 DRK-Kreisverbänden setzten Schwerpunkte für die künftige Verbandsarbeit des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/105-delegierte-setzten-schwerpunkte-fuer-die-kuenftige-verbandsarbeit-in-westfalen-lippe.html Jugendrotkreuz-Landeskonferenz 2023 in Leopoldshöhe Bei der 12. JRK-Landeskonferenz am Sonntag, 4. Juni in Leopoldshöhe (DRK-Kreisverband Lippe) kamen 105 Jugendrotkreuz-Mitglieder zusammen. Bei der Konferenz legten 63 Delegierte aus den 37 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe mit der Verabschiedung neuer Meilensteine die inhaltlichen Schwerpunkte der Jugendverbandsarbeit für die kommenden zwei Jahre fest - von der Personalförderung und der Stärkung von Leitungskräften über die Partizipationsermöglichung, von der Finanzierung über Schwerpunkte der zukünftigen Bildungsangebote und der innerverbandlichen und internationalen Zusammenarbeit bis hin zu den Themen Nachhaltigkeit und Inklusion. Dabei war das Thema „Schulungen zur Aufklärung und Prävention von sexualisierter Gewalt“ den Delegierten besonders wichtig.

Zu den weiteren Punkten auf der Tagesordnung gehörte die Ehrenamtsgewinnung. Unter der Moderation von Bildungsreferentin Lena Mühlenstrodt diskutierten Delegierte und Gäste die Gelegenheiten, Vorteile und Bedarfe ehrenamtlichen Engagements und suchten gemeinsam nach Möglichkeiten einer aktivierenden Ehrenamtsförderung.

Am Ende der Veranstaltung stand die Wahl der Delegierten aus Westfalen-Lippe zur Bundeskonferenz des Jugendrotkreuzes an. Jörg van der Groef (DRK-Kreisverband Recklinghausen) und Alessa Held (DRK-Kreisverband Märkischer Kreis) aus der JRK-Landesleitung sowie Sören Wiebusch (DRK-Kreisverband Lippe), Manuel Gabrisch (DRK-Kreisverband Dortmund), Jule Kahlert (DRK-Kreisverband Märkischer Kreis) und Justin Trenkel (DRK-Kreisverband Märkischer Kreis) werden das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe bei der JRK-Bundeskonferenz am letzten Septemberwochenende im DRK-Landesverband Nordrhein vertreten.

Die JRK-Landeskonferenz ist das oberste beschlussfassende Gremium und Beschlussorgan des Jugendrotkreuzes im Landesverband Westfalen-Lippe. Das Jugendrotkreuz ist der eigenständige Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. Mehr als 140 000 Mitglieder im Alter von 6 bis 27 Jahren engagieren sich gemeinsam für Gesundheit, Umwelt, Frieden und internationale Verständigung.

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Foto JRK-Landesleitung / Lisa Gödecke

Foto Abstimmung / Morian Müller

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news-622 Wed, 31 May 2023 09:20:25 +0200 Neue Schwerpunkte für die JRK-Verbandsarbeit /aktuell/presse-service/meldung/neue-schwerpunkte-fuer-die-jrk-verbandsarbeit.html Jugendrotkreuz-Landeskonferenz 2023 in Leopoldshöhe Die diesjährige Landeskonferenz des Jugendrotkreuzes (JRK) Westfalen-Lippe findet am Sonntag, 4. Juni 2023 in Leopoldshöhe (DRK-Kreisverband Lippe) statt. Neben den Meilensteinen für die kommenden zwei Jahre werden sich die JRK-Delegierten aus den 37 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe mit dem wichtigen Thema Ehrenamtsförderung befassen und sich mit Mindeststandards für die JRK-Arbeit in den DRK-Kreisverbänden auseinandersetzen. Nicht zuletzt bestimmt das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe seine Delegierten

für die JRK-Bundeskonferenz, welche dieses Jahr am letzten Septemberwochenende im DRK-Landesverband Nordrhein stattfinden wird.

Zum Auftakt der 12. JRK-Landeskonferenz wird JRK-Landesleiterin Andrea Büscher den Vizepräsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Heinz-Wilhelm Upphoff, willkommen heißen, der ein Grußwort an die Delegierten und Gäste richten wird. Im Rahmenprogramm können sich die Teilnehmenden über die Projekte und Angebote des Jugendrotkreuzes im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe informieren. Zum Beispiel ist das „Body+Grips-Mobil“   vor Ort und bietet Stationen seines Parcours zur Gesundheitsförderung zum Ausprobieren an. Zudem wird die bundesweite JRK-Kampagne „Lautstark“ für Jugendbeteiligung und Kinderrechte mit einer Aktion vorgestellt.

Für weitere Informationen im Vorfeld der Veranstaltung steht die Fachbereichsleiterin Jugendrotkreuz Nadine Reuter zur Verfügung: nadine.reuter(at)drk-westfalen.de / 0251 / 9739-220.

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news-621 Wed, 24 May 2023 08:45:11 +0200 Fachtagung Politische Netzwerkarbeit | Zusammenarbeit des DRK mit den Kommunen in NRW /aktuell/presse-service/meldung/fachtagung-politische-netzwerkarbeit-zusammenarbeit-des-drk-mit-den-kommunen-in-nrw.html Zur Fachtagung „Politische Netzwerkarbeit“ des DRK in NRW trafen sich am Dienstag (23.05.23) Vertreterinnen und Vertreter im Rotkreuz-Büro NRW am Sitz von Landtag und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen. Thematisch stand bei der Fachtagung die Zusammenarbeit des Deutschen Roten Kreuzes mit den Kommunen im Mittelpunkt. Dazu diskutierte Alexandra Gauß, Vizepräsidentin des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen und Bürgermeisterin der Gemeinde Windeck, mit den Vertreterinnen und Vertretern aus den Kreisverbänden des DRK in NRW. Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, begrüßte für das DRK in NRW die Teilnehmenden: „Das DRK versteht sich als Partner der politisch handelnden Akteure. Wir müssen daher weiterhin den Dialog mit den politisch Handelnden suchen und verstetigen. Das gilt für die Landesebene genauso wie für den kommunalen Raum“, so Dr. Hasan Sürgit.

Alexandra Gauß betonte im Gespräch mit den Vertretern des DRK: „Das Deutsche Rote Kreuz ist vor Ort ist ein starker Partner der Kommunen.“ Sie ermutigte dazu, das Gespräch mit den politisch Handelnden auf kommunaler Ebene zu suchen. Wie wichtig und notwendig die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und anerkannten Hilfsorganisationen sei, hätten nicht zuletzt Ereignisse wie der Ukraine-Krieg, die Covid-19-Pandemie oder das Hochwasser gezeigt. Der Kontakt dürfe nicht erst in der Krise gesucht werden. Zugleich dankte sie ausdrücklich den zahlreichen Ehrenamtlichen auf lokaler Ebene für ihre wichtige Arbeit vor Ort.

Über Erfahrungen, Stolpersteine und Wünsche in der Zusammenarbeit von DRK-Verbänden mit den Kommunen tauschten sich die Anwesenden anschließend rege aus. „Vor Ort bekannt zu sein, authentisch und nah – das ist entscheidend für die Arbeit des DRK in den Kommunen - und zwar nicht erst im Krisenfall“ betonte Dr. Hasan Sürgit abschließend.

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news-620 Mon, 22 May 2023 11:42:50 +0200 Siegergruppen kommen aus Coesfeld und Meschede /aktuell/presse-service/meldung/siegergruppen-kommen-aus-coesfeld-und-meschede.html Drei Landeswettbewerbe des Jugendrotkreuzes in Westfalen-Lippe in Bergkamen „Expedition Dunant: Der Ruf des Dschungels“ lautete das Motto der diesjährigen Landeswettbewerbe des Jugendrotkreuzes (JRK) in Westfalen-Lippe. Und so verschlug es in diesem Jahr Kinder- und Jugendgruppen im Alter von sechs bis 16 Jahren in die „Tiefen des Dschungels“. Für die „Forscher*innen“ hatten sich Ehrenamtliche des JRK sieben abenteuerliche Herausforderungen zum Thema ausgedacht, in denen die Gruppen gegeneinander antraten. Aufgaben zur Ersten Hilfe und zum Teamgeist, zur Kreativität und/oder zum Rotkreuzwissen stellten die JRK-Gruppen dabei auf die Probe. Am Ende des spannenden Wettbewerbstages standen die stolzen Gewinner*innen der Landeswettbewerbe in Westfalen-Lippe fest:

In der Altersklasse Bambini (6-9 Jahre) erklomm die Gruppe „Die kleinen Pflasterkleber“ aus dem Kreisverband Coesfeld das Siegertreppchen. Den zweiten Platz belegte die Gruppe „Die Schlümpfe“ aus dem Kreisverband Tecklenburger Land.

Beim Wettbewerb für die 10-12-Jährigen freute sich die Gruppe „Die Berkelretter“ - ebenfalls aus dem Kreisverband Coesfeld - über den ersten, die Gruppe aus dem Kreisverband Altkreis Meschede gemeinsam mit der Gruppe aus Recklinghausen über den zweiten Platz.

In der ältesten Altersstufe des Wettbewerbstages – den 13-16-Jährigen – siegte die Gruppe aus dem Kreisverband Altkreis-Meschede vor den „Mettentchen“ aus dem Kreisverband Tecklenburger Land, die sich über die Zweitplatzierung freuten. Die Gruppe „Der Hühnerhaufen“ aus dem Kreisverband Steinfurt erreichte den dritten Platz.

Insgesamt nahmen dreizehn Gruppen an den Wettbewerben teil, zu dem der DRK-Kreisverband Unna gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eingeladen hatten. Zwei der sieben zu lösenden Aufgaben deckten dabei das Thema Erste Hilfe ab. Hier galt es unter anderem Unfallsituationen richtig zu deuten und entsprechende Hilfeleistungen korrekt anzuleiten. 

Knapp 50 Helfende aus Jugendrotkreuz und DRK sorgten dafür, dass die Teilnehmenden einen aufregenden, schönen Wettbewerbstag erleben konnten.

Insgesamt zählt das Jugendrotkreuz in Westfalen-Lippe knapp 7 200 Mitglieder. Mit Begeisterung werden die Themen Soziales Engagement, Gesundheit und Umwelt, Frieden und Völkerverständigung sowie Politische Mitverantwortung zum Mittelpunkt verschiedenster Aktivitäten in den JRK-Gruppen gemacht. Bei den JRK-Landeswettbewerben treten in der Regel die Sieger*innen der Kreiswettbewerbe gegeneinander an. Die erstplatzierten Gruppen qualifizieren sich für die Wettbewerbe auf Bundesebene.

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Die Gruppenfotos jeweils der Plätze 1 bis 3 finden Sie hier: https://cloud.drk-bbs.de/index.php/s/opjWt2EzGGoijMR

Fotos: Stephan Ditters 

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news-618 Sat, 06 May 2023 17:15:00 +0200 „FAIRÄnderung hat Zukunft“ /aktuell/presse-service/meldung/fairaenderung-hat-zukunft.html DRK-Landesverband Westfalen-Lippe: 8. Freiwilligen- & Ehrenamtstag in Münster – endlich wieder in Präsenz! 240 Teilnehmende begrüßte die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Nilgün Özel zum 8. Freiwilligen- & Ehrenamtstag, am Samstag, 6. Mai 2023, zu dem der Verband nach Münster eingeladen hatte. Nachdem die Veranstaltung im Jahr 2020 pandemiebedingt ausfallen und in den folgenden Jahren als virtuelles Format stattfinden musste, konnte der „FEAT“ zur allgemeinen Freude in diesem Jahr wieder in Präsenz stattfinden. Das diesjährige Veranstaltungsmotto „FAIRÄnderung hat Zukunft“ orientierte sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Sinn und Zweck dieser Ziele ist es, die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu bewahren und Menschen weltweit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. In diesem Sinn engagierten sich auch die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler, so die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel, zum Auftakt des Tages. „In den letzten drei Jahren halfen Sie zum Beispiel in der Pandemielage, Betroffenen des Jahrhundert-Hochwassers 2021 und den Menschen, die seit über einem Jahr von einem Krieg mitten in Europa betroffen sind“, so Özel, die den ehrenamtlichen Aktiven des DRK „von ganzem Herzen für Ihre Hilfsbereitschaft und für Ihr Engagement“ dankte.

Das Programm des 8. Freiwilligen- & Ehrenamtstages bot 17 Workshops – zu jedem Nachhaltigkeitsziel einen – an. Zusätzlich hatten die Veranstalter auf dem DRK-Campus an der Sperlichstraße in Münster einen Markt der Möglichkeiten aufgebaut, auf dem sich die Besucherinnen und Besucher über 35 Projekte und Angebote informieren konnten.

Den Wettbewerb „Innovationen gegen Einsamkeit“ gewannen in diesem Jahr zwei Rotkreuzgliederungen, die sich das Preisgeld von insgesamt 500 Euro teilten: Prämiert wurden das Projekt „Gerichte mit Geschichte“ aus dem DRK-Ortsverein Warendorf, bei dem es um das Zusammenbringen von Angehörigen der jüngeren und der älteren Generationen bei einem gemeinsam zubereiteten Essen geht, und das Projekt „Fahrrad-Rikschas“ des Quartiersbüros im DRK-Kreisverband Bochum, bei dem alle Menschen im Bochumer Stadtteil Weitmar, die aufgrund von Mobilitätseinschränkungen nicht (mehr) selbst in die Pedale treten können, mit ehrenamtlichen Rikscha-Piloten kostenlos eine Fahrradtour durchs Quartier unternehmen können.

Der 8. Freiwilligen- & Ehrenamtstag wurde unterstützt von WestLotto und der Sparkasse Münsterland Ost.

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Foto Auditorium_Claudia Zebandt / DRK-LV WL

Foto Gewinner_Claudia Zebandt / DRK-LV WL

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news-617 Fri, 05 May 2023 11:24:31 +0200 25 Schulen aus Westfalen-Lippe als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet /aktuell/presse-service/meldung/25-schulen-aus-westfalen-lippe-als-humanitaere-schule-ausgezeichnet.html Kampagne des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe ist im siebten Jahr erfolgreich 25 Schulen in Westfalen-Lippe haben im zu Ende gehenden Schuljahr 2022/2023 die Kriterien für das Zertifikat „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe erfüllt.  „Damit haben Sie einen wichtigen Beitrag für das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft geleistet und denen die Hand gereicht, die von Teilen der Gesellschaft ausgegrenzt werden“, sagte der Präsident des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur bei der Feierstunde im DRK-Tagungshotel Dunant am Freitag, 05. Mai in Münster. Baur bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften „für dieses vorbildliche Engagement, auf das Sie stolz sein können“.

Auch im siebten Jahr der Kampagne „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe haben sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinandergesetzt. Zuvor hatte das Jugendrotkreuz knapp 80 Schülerinnen und Schüler dieser Schulen zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet; aufgrund der Corona-Pandemie wurde dies über Online-Seminare bewerkstelligt. Dabei wurden den Teilnehmenden die Grundlagen vermittelt, um selbstständig ein humanitäres Planspiel an ihren Schulen durchführen und ein eigenständig erdachtes Projekt für den guten Zweck umsetzen zu können. Beispiele hierfür waren die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Mobbing, die insektenfreundliche Begrünung des Schulhofs oder unterschiedliche Spendensammlungen, beispielsweise für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien oder die Menschen in der Ukraine.

Als Humanitäre Schule 2022/2023 zeichnete das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe aus:

Realschule Augustdorf
Gymnasium Sankt Xaver, Bad Driburg
Ludwig-Erhard-Berufskolleg, Paderborn
Einstein-Gymnasium, Rheda-Wiedenbrück 
CJD Gymnasium Versmold 
Gesamtschule Halle (Westfalen)
Städtische Gymnasium Marianum, Warburg
Konrad-Klepping-Berufskolleg, Dortmund
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Lünen
Ernst-Barlach-Gymnasium, Castrop-Rauxel
Haranni-Gymnasium, Herne
Walter-Gropius-Berufskolleg, Bochum
Hildegardis-Schule, Bochum
Theodor-Körner-Schule, Bochum
Städtische Gesamtschule, Recklinghausen-Suderwich
Willy-Brandt-Gesamtschule, Marl
Gertrud-Bäumer-Realschule, Gelsenkirchen
Gymnasium Petrinum, Dorsten
Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium, Telgte
Rupert-Neudeck-Gymnasium, Nottuln
Städtische Realschule, Burgsteinfurt
Gemeinschaftshauptschule Zeppelin, Plettenberg
Fritz-Winter-Gesamtschule, Ahlen
Stift-Cappel-Berufskolleg, Lippstadt
Sekundarschule Medebach-Winterberg

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Foto Claudia Zebandt / DRK-LV WL

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news-616 Thu, 04 May 2023 14:22:25 +0200 Jahreskalender zum Jubiläum beginnt am 8. Mai, dem Weltrotkreuztag /aktuell/presse-service/meldung/jahreskalender-zum-jubilaeum-beginnt-am-8-mai-dem-weltrotkreuztag.html Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe blickt auf 75 Jahre zurück, mahnt einen Systemwechsel bei der Förderung des Katastrophenschutzes an und thematisiert den Fachkräftemangel in der Pflege Am 17. Januar 1948 wurde der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe als „Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Westfalen“ in das Vereinsregister des Amtsgerichts Münster eingetragen. Am Donnerstag, 4. Mai 2023, präsentierten Präsident Dr. Fritz Baur, Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff und Vorstandsvorsitzender Dr. Hasan Sürgit eine Sonderpublikation zum Jubiläum: einen Jahreskalender, der am 8. Mai - dem alljährlich international begangenen Weltrotkreuztag - startet und am 8. Mai 2024 endet. 

Die Kalendergeschichten verdeutlichen beispielhaft, wie sich die jeweiligen zeitgeschichtlichen Bedingungen auf DRK-Aufgaben und -Dienste ausgewirkt haben.  So führte die durch den Zweiten Weltkrieg bedingte soziale Verelendung vieler Menschen zu mehr Aktivitäten auf dem Gebiet der Wohlfahrtspflege. Zu den Arbeitsgebieten gehörten während der Nachkriegsjahre unter anderem die Fürsorge für Mütter und Säuglinge, Kriegsversehrte und Heimkehrer, der Betrieb sogenannter Volks- und Gemeinschaftsküchen sowie die Durchführung von Schul- und Kleinkinder-Speisungen. Für viele Menschen existentiell wichtig war auch der DRK-Suchdienst. Die Zusammenführung von Familien sowie die Klärung von Fragen nach Vermissten werde bis heute mit großem Dank und hoher Anerkennung verbunden, so DRK-Landesverbandspräsident Baur.

Das ehrenamtliche Engagement unzähliger Helferinnen und Helfer, ohne die viele Rotkreuz-Dienste nicht möglich gewesen wären, durchzieht die Jubiläumspublikation wie ein roter Faden. Aktuell zählen DRK und Jugendrotkreuz in Westfalen-Lippe insgesamt rund 29.000 ehrenamtlich Aktive. Einer davon ist Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff, der 1968 als 14-Jähriger dem Jugendrotkreuz in Wilnsdorf im Siegerland beitrat. „Ich habe von Anfang an die Kameradschaft geschätzt, die dort herrschte“, so Upphoff. Dieses positive Grundgefühl habe sich bis heute nicht verändert. Über seine Ehrenämter hat er viele Erfahrungen sammeln können, etwa als Leiter eines DRK-Bautrupps, der nach dem verheerenden Erdbeben in Armenien (Dezember 1988) 540 Fertighäuser für die obdachlosen Menschen in der Region Spitak errichtete, oder als Einsatzleiter im Jahr 1992 bei der Evakuierung von Menschen aus der umkämpften Stadt Karlovac in Kroatien während des Bürgerkriegs im ehemaligen Jugoslawien. Zu Beginn der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 hat Heinz-Wilhelm Upphoff aufgrund noch nicht bestehender hauptamtlicher Strukturen Flüchtlingsunterkünfte des DRK in Unna-Massen, Olpe und Burbach ehrenamtlich geleitet. 

Katastrophenschutz muss dringend verbessert werden
Heinz-Wilhelm Upphoff war auch lange Jahre aktiv in der Hilfszugstaffel IV des DRK-Landesverbandes, über die im Jubiläumskalender informiert wird. Das Hilfszugsystem wurde vom Deutschen Roten Kreuz mit Unterstützung des Bundesinnenministeriums ab 1953 bundesweit aufgebaut, war in Hilfszugstaffeln gegliedert und ein wesentlicher Bestandteil des Zivilschutzes in Zeiten des Kalten Krieges. Er deckte die Bereiche Sanitätsdienst, Betreuungsdienst, Pflege- und Pflegehilfsdienst, Technischer Dienst und Fernmeldedienst ab. 2006 wurde er aufgelöst. 

Der Katastrophenschutz der früheren Jahre war wesentlich besser aufgestellt, so die Vertreter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Die krisenhaften Entwicklungen der letzten Jahre (Covid-19-Pandemie, Unwetterkatastrophe, Ukraine-Krieg) hätten gezeigt, dass dringend ein moderner, an den gesellschaftlichen Entwicklungen ausgerichteter Bevölkerungsschutz benötigt wird. Mit Blick auf die anstehende Novellierung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes in NRW mahnen sie einen Systemwechsel bei der Förderung der anerkannten Hilfsorganisationen auf diesem Gebiet an. Entsprechend der Bundesebene sollte auch in Nordrhein-Westfalen ein Gemeinsames Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz gebildet werden. Die Einrichtung und der Betrieb sollten unter Einbeziehung der kommunalen Spitzenverbände, des Verbandes der Feuerwehren und der anerkannten Hilfsorganisationen geschehen. 
Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus den Hilfsorganisationen müssten mehr Wertschätzung erfahren, schließlich würden sie erheblich dazu beitragen, dass der Katastrophenschutz funktioniert. Darüber hinaus müssten sie von bestehendem bürokratischem Aufwand, der ihr Engagement ausbremst, entlastet werden.
So werden zum Beispiel beim Mittelnachweis der Zuwendungen für den Katastrophenschutz zurzeit Förderkriterien angesetzt, die in ihrer Anwendung vor Ort mitunter als praxisfern und wenig handhabbar erscheinen. „Außerdem sprechen wir uns für eine Finanzierung hauptamtlicher Unterstützungsstrukturen im Bereich des Katastrophenschutzes aus“, sagte Präsident Baur. „Es bedarf an dieser Stelle einer strukturellen Stärkung. Ohne hauptamtlich geprägte Unterstützung wird es zukünftig nicht möglich sein, ausreichend Ehrenamtliche zu motivieren, auszubilden und zu halten.“
Darüber hinaus müsse die notwendige Infrastruktur vorhanden sein: Zum Beispiel sollten für eine Region wie Westfalen-Lippe mit mehr als acht Millionen Einwohnern die neuen „Mobilen Betreuungsmodule 5.000“ des Bundes verfügbar sein.

Resilienz der Bevölkerung stärken
Gestärkt werden müsste auch die Fähigkeit der Bevölkerung, sich in der Krise wieder besser selbst helfen zu können. „Als sinnvolle Maßnahmen sehen wir hier u.a. zielgerichtete Aufklärungsprogramme, eine möglichst frühe Vermittlung der persönlichen Notfallvorsorge an Schulen und die Ausbildung in Erster Hilfe, bei denen das DRK mit seinen flächendeckenden Strukturen unmittelbar mitwirken kann“, sagte Präsident Dr. Baur. „Das Bewusstsein in der Landespolitik, dass der Bevölkerungsschutz gestärkt werden muss, ist vorhanden, die Bedarfe werden gesehen. Das stimmt uns optimistisch.“

Fachkräftemangel in der Pflege
Zu den großen aktuellen Themen gehört der Fachkräftemangel in der Pflege. Das Problem ist nicht neu. In den 1960er und in den 1970er Jahren herrschte akuter Personalmangel im deutschen Gesundheitswesen. So fehlten in den 1960er Jahren 30.000 Stellen vorrangig in der Pflege. Damals forcierte der DRK-Landesverband die vom Bund finanzierte Ausbildung sogenannter „Schwesternhelferinnen“.  Als freiwillige Helferinnen unterstützten sie beim DRK-Unfalldienst, beim Krankentransport, bei Diensten in Bahnhöfen oder halfen bei DRK-Erholungsmaßnahmen mit. Während es 1953 1.374 Schwesterhelferinnen in Westfalen gab, meldete der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe im Jahr 1976, dass die zehntausendste Schwesternhelferin ihre Ausbildung abgeschlossen habe. Trotz der guten Erfahrungen und der vorhandenen bundesgesetzlichen Grundlage sei die Finanzierung dieses Zivilschutzprogramms in der ersten Hälfte der 1990er Jahre eingestellt worden, so der Landesverbandsvorstandsvorsitzende Sürgit. „Ein vergleichbares Programm zur Ausbildung von Pflegehilfskräften, angepasst auf die aktuelle Zeit und aktuelle Bedarfe würden wir uns sehr wünschen.“

Download der Fotos und Beiträge des Kalender über diesen Link: Kalender 75 Jahre DRK-Landesverband Westfalen-Lippe auf unserer Seite "Flyer und Broschüren"

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Foto Claudia Zebandt / DRK-LV WL

Foto Kalender Julia Ikstadt / DRK-LV WL

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news-615 Fri, 28 Apr 2023 08:59:19 +0200 Mit einem Klick in die „Themenwelt Schule“ /aktuell/presse-service/meldung/mit-einem-klick-in-die-themenwelt-schule.html Rotes Kreuz in Westfalen-Lippe hat neue Webseite zu seinem Bildungsangebot für Schulen freigeschaltet Seit Jahrzehnten sind das Deutsche Rote Kreuz und sein eigenständiger Jugendverband, das Jugendrotkreuz, verlässliche Partner für attraktive Angebote im Bereich Schularbeit. Dabei deckt insbesondere das Bildungsprogramm von DRK-Landesverband und Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe eine breite Palette an Themen ab, die weit über die klassisch mit dem Roten Kreuz assoziierten Erste-Hilfe-Kurse hinausgehen. Ob Schulsanitätsdienst, Präventionsprojekte oder Freiwilligendienste – ab sofort ist die Vielfalt der „Themenwelt Schule“ online mit einem Klick zu finden.

Unter www.roteskreuzundschule.de (externer Link) erhalten nun alle Interessierten, insbesondere Lehrkräfte, einen umfassenden Überblick über das gesamte Bildungsangebot von DRK und JRK Westfalen-Lippe für Schulen. Die neue Webseite ermöglicht den Besuchern nicht nur, sich zielgerecht dem eigenen Anliegen gemäß zu informieren, sondern ermuntert die User dazu, sich auch über die ursprüngliche Suche hinaus durch die Angebote der Rotkreuz-Schularbeit zu klicken. Dabei wird schnell deutlich, wie reichhaltig eine Partnerschaft zwischen Schulen und dem Roten Kreuz sein kann:

Ob Weiterbildungen für Lehrkräfte, die einen Schulsanitätsdienst leiten (möchten), sexualpädagogische Angebote, gesundheitspräventive Workshops oder Aktionstage für alle Altersspannen, ob erfahrungsbasiertes politisches Lernen mithilfe von Plan- und Rollenspielen, internationale Austausch- und Patenkinderprogramme, Kooperationsmöglichkeiten für den Offenen Ganztag oder ein außerschulisches ehrenamtliches Engagement vor Ort - für alle Interessen finden sich beim Jugendrotkreuz und Deutschen Roten Kreuz in Westfalen-Lippe die richtigen Angebote. 

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news-614 Thu, 27 Apr 2023 09:06:00 +0200 Ein passionierter Migrationsarbeiter geht in den Ruhestand /aktuell/presse-service/meldung/ein-passionierter-migrationsarbeiter-geht-in-den-ruhestand.html DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster verabschiedete Ulrich Schulte nach über 35 Jahren Nach über 35 Jahren Berufsjahren im Zeichen des Roten Kreuzes wurde Ulrich Schulte am Mittwoch, 26. April 2023 vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster in den Ruhestand verabschiedet. „Ich blicke auf ein spannendes und erfülltes Berufsleben beim DRK zurück“, so Schultes Bilanz.

Begonnen hat es im November 1987 mit seinem Anerkennungsjahr als Sozialarbeiter in der Geschäftsstelle des DRK-Landesverbandes im Referat Eingliederungshilfen für Aussiedler, Flüchtlinge und ausländische Arbeitnehmer. Nach dem Anerkennungsjahr erfolgte dort ab November 1988 eine Weiterbeschäftigung als Fachkraft für Integrationsmaßnahmen für Aussiedler. Ab August 1992 hat er sechs Jahre für die DRK Westfalen-Lippe Soziale Beratungs- und Betreuungsdienste gGmbH, eine Tochtergesellschaft des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, eine Landesflüchtlingsunterkunft in Castrop-Rauxel geleitet, in der bis zu 500 Geflüchtete untergebracht waren. Im Jahr 2001 kehrte er in die Geschäftsstelle des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe zurück, um dort als Referent für Migrations-, Integrations- und Flüchtlingsfragen tätig zu sein. Ab 2015 leitete er den Fachbereich Migration und war mit seinem zehnköpfigen Team für die Migrationsarbeit des DRK und seiner zahlreichen Träger in Westfalen-Lippe zuständig.

„Migrationsarbeit habe ich immer mit dem Ziel und mit dem Auftrag verbunden, mich anwaltschaftlich für Zugewanderte einzusetzen, deren gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und für den Schutz und die Rechte von Geflüchteten einzutreten“, beschreibt Ulrich Schulte seinen Antrieb. „Gerne erinnere ich mich an meine Auslandseinsätze für das DRK in Ungarn, Spanien und in der Slowakei. Besonders bewegt hat mich mein Einsatz im Sommer 1989 in Flüchtlingslagern in Budapest und am Plattensee, in denen ich für die Beratung und Betreuung von DDR-Bürgern, die über Ungarn in den Westen fliehen wollten, zuständig war.“

Der Diplom-Sozialarbeiter und Diplom-Sozialwirt mit einem Master-Abschluss Sozialmanagement beschreibt sich als begeisterten Fußball- insbesondere Preußen-Münster-Fan, interessiert sich für Kunst,  wandert und reist gerne. Seine Reisen haben Ulrich Schulte unter anderem nach Australien, China, Südafrika, Brasilien und in den Iran geführt. Nun freut er sich, im Ruhestand mehr Zeit für seine Interessen und Hobbys zu haben. Ein Zitat, das dem irischen Schriftsteller Oscar Wilde zugeschrieben wird, wurde für ihn zum Lebensmotto: „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“

Foto Claudia Zebandt 

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news-613 Tue, 25 Apr 2023 12:10:35 +0200 Einladung zur Pressekonferenz /aktuell/presse-service/meldung/einladung-zur-pressekonferenz.html DRK-Landesverband Westfalen-Lippe stellt Sonderpublikation zum 75-jährigen Jubiläum vor+++ Die Herausforderungen ändern sich – die Rotkreuzidee bleibt Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe blickt auf 75 Jahre zurück: Am 17. Januar 1948 wurde die Rotkreuzgliederung als „Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Westfalen“ in das Vereinsregister des Amtsgerichts Münster eingetragen. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums gibt der Verband eine Sonderpublikation zu seiner 75-jährigen Geschichte heraus, die bei einer Pressekonferenz am Donnerstag, 4. Mai, 11 Uhr in der DRK-Landesgeschäftsstelle, Sperlichstr. 25, 48151 Münster vorgestellt wird. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Ausgehend von der Sonderpublikation werden der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff und Vorstand Dr. Hasan Sürgit über das DRK in Westfalen-Lippe im Wandel der Zeit informieren: Über die Dienste und Hilfen in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, über die Geschichte des DRK-Blutspendedienstes West seit dem ersten Blutspendetermin in Gelsenkirchen im Jahr 1952, über die Entwicklung des Rettungsdienstes vom Krankentransport zur präklinischen Notfallrettung, über die funktionierende „Hilfe aus dem Stand“ in den vordigitalen Zeiten oder den Personalmangel in der Pflege, der auch schon in früheren Jahren ein Problem war. 

Eine besondere Perspektive bringt die persönliche Rotkreuz-Biografie von Heinz-Wilhelm Upphoff ein, der in 55 aktiven Mitgliedsjahren im Jugendrotkreuz, im DRK-Ortsverein, - Kreisverband, - Landesverband und im Ausland im Sinne der Rotkreuz-Idee tätig gewesen ist. Zum Beispiel leitete der heutige Vizepräsident des DRK-Landesverbandes nach dem verheerenden Erdbeben in Armenien (Dezember 1988) vier Wochen lang einen Bautrupp des DRK, der in der Region Spitak 540 Fertighäuser für die obdachlosen Menschen aufgebaut hat.

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news-612 Mon, 24 Apr 2023 13:08:24 +0200 Leben retten will geübt sein /aktuell/presse-service/meldung/leben-retten-will-geuebt-sein.html DRK-Bergwacht Westfalen-Lippe absolvierte in Winterberg Training der DRF Luftrettung Bei schweren Unfällen oder medizinischen Notfällen zählt oft jede Sekunde. Mitunter besonders dramatisch gestaltet sich der Zeitfaktor, wenn Unfälle oder Notfälle im unwegsamen Gelände oder im Gebirge passieren. Dann muss die Rettungswinde eingesetzt werden. Während der Helikopter hoch über der Unfallstelle „parkt“, manövriert der Windenoperator die Rettungskräfte mit der Winde nach unten. Nachdem die Patienten transportfähig gemacht worden sind, werden sie und die Einsatzkräfte mit der Winde an Bord geholt und es folgt – falls nötig - der Transport in die Klinik. Bei dieser Form der Rettung ist ein präzises Handling ein absolutes Muss. Aus diesem Grund haben fünf Bergretter der DRK-Bergwacht Westfalen-Lippe am letzten Wochenende (21. und 22. April) bereits zum dritten Mal an einem Training teilgenommen, das die DRF Luftrettung, Station „Christoph Dortmund“ in Winterberg durchgeführt hat . 

Bei dem Training musste jedes Team, das aus einem Bergwacht-Luftretter und einem Notarzt der DRF bestand – den korrekten Ablauf in folgende Notfallszenarien üben:

  • Lagerung und Rettung eines liegenden Patienten mit dem Bergesack
  • Evakuierung einer Person mit dem Rettungsdreieck
  • Einsatz der Winde auf engem Raum; punktgenaues Absetzen von Luftretter und Notarzt

Am Ende des intensiven Trainings herrschte große Zufriedenheit.

„Leben zu retten muss immer wieder intensiv geübt werden“, so der stellvertretende Landesrotkreuzleiter Reiner Bluhm, zu dessen Aufgabengebiet die DRK-Bergwacht Westfalen-Lippe gehört. „Das gilt natürlich erst recht bei anspruchsvollen Einsätzen mit der Winde auf engem Raum. Das perfekte Zusammenspiel innerhalb des Teams muss immer wieder aufs Neue geübt und perfektioniert werden.“

Die DRK-Bergwacht Westfalen-Lippe zählt aktuell 35 aktive Bergretter (28 Männer, 7 Frauen). Die Einsatzgebiete sind das Sauerland, das Wittgensteiner Land und das Siegerland. Neben der bestehenden Bergwacht Winterberg (DRK-Kreisverband Brilon) befinden sich zurzeit die Bergwacht Attendorn (DRK-Kreisverband Olpe) und die Bergwacht Kaan Marienborn (DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein) im Aufbau.

In der meisten Zeit des Jahres rettet die Bergwacht überwiegend Wanderer und Bergsteiger. In den Wintermonaten konzentrieren sich die Einsätze stark auf Wintersportler. Ganzjährig führt die Bergwacht Luftrettung und Seilbahn-Evakuierung durch. Allein für das Jahr 2022 meldete die Bergwacht Winterberg 461 Einsätze. 

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Foto Claudia Zebandt / DRK-LV WL

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news-611 Mon, 24 Apr 2023 09:47:58 +0200 Tanja Knopp (Witten) und Reiner Bluhm (Willebadessen) mit der höchsten Ehrung im DRK, dem Ehrenzeichen ausgezeichnet /aktuell/presse-service/meldung/tanja-knopp-witten-und-reiner-bluhm-willebadessen-mit-der-hoechsten-ehrung-im-drk-dem-ehrenzeichen-ausgezeichnet.html Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften nominierte Dr. Frank Marquardt (Hamm) und Anika Knutti (Unna) für die Wahl zum stv. Landesarzt bzw. zur stv. Landesrotkreuzleiterin bei DRK-Landesversammlung im November Bei der Tagung des Landesausschusses der Rotkreuzgemeinschaften am Samstag, 22. April in Münster überreichte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Dr. Fritz Baur im Namen von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt das DRK-Ehrenzeichen – die höchste Ehrung des Deutschen Roten Kreuzes – an Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp aus Witten und den stellvertretenden Landesrotkreuzleiter Reiner Bluhm aus Willebadessen.

Tanja Knopp engagierte sich bereits als Schülerin und Studentin sehr aktiv im Betreuungs- und Sanitätsdienst des DRK. 1995 wählte sie der DRK-Kreisverband Witten zur Kreisbereitschaftsleiterin; bis 2016 gehörte sie dem dortigen Präsidium an. Ihre nächsten ehrenamtlichen Positionen im DRK waren Bezirksrotkreuzleiterin im Rotkreuzbezirk Ruhr-Lippe und stellvertretende Landesrotkreuzleiterin. Seit 2012 hat sie als Landesrotkreuzleiterin Sitz und Stimme im Präsidium des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, und seit 2017 engagiert sie sich außerdem als stellvertretende Bundesbereitschaftsleiterin des Deutschen Roten Kreuzes. „Mit Ihrem großen Engagement, Ihrer Kreativität und Ihrer Begeisterung bringen Sie das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe nach vorn“, sagte Baur. Der Verband sei dankbar dafür, was Tanja Knopp neben ihrem Beruf als Rektorin der Gertrudisschule in Bochum-Wattenscheid ehrenamtlich leiste.

Reiner Bluhm ist seit fast 52 Jahren ehrenamtlich aktiv im DRK. Dabei bekleidete er langjährig das Amt des 1. Vorsitzenden im DRK-Ortsverein Peckelsheim und als Schatzmeister im DRK-Kreisverband Warburg. Von 2006 bis 2016 war als Bezirksrotkreuzleiter für den Rotkreuzbezirk Ostwestfalen aktiv. Darüber hinaus engagierte er sich seit 2007 als Führungskraft in der Einsatzabteilung Westfalen und im Mobilen Führungsstab der Bezirksregierung Detmold. Seit 2016 bekleidet er das Amt des stellvertretenden Landesrotkreuzleiters. Reiner Bluhm bringe seit vielen Jahren seine Erfahrungen ein und gebe diese als Lehrer, Ausbilder und Mentor an andere weiter, so Dr. Fritz Baur. „Insbesondere in Einsätzen der Not- und Katastrophenhilfe war Ihr Wissen als operativ-taktische Führungskraft gefordert.“

Weitere Auszeichnungen für langjähriges ehrenamtliches Engagement erhielten Landesarzt Dr. Uwe Devrient (40 Jahre), Bezirksrotkreuzleiter Ruhr-Lippe Thorsten Hellwetter (25 Jahre) und Jugendrotkreuz-Landesleiterin Andrea Büscher (15 Jahre).

Zu den Themen der Tagesordnung gehörten unter anderem „Neue Wege im Suchdienst“, „Sachstand Einsatzeinheiten in Westfalen-Lippe“, die Rettungshundearbeit und nicht zuletzt „Wahlen“. Für seine Wiederwahl in das Amt des stellvertretenden Landesarztes durch die DRK-Landesversammlung am 11. November 2023 in Senden nominierte der Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften Dr. Frank Marquardt (Hamm). Anika Knutti (Unna) wurde für eine Neuwahl in das Amt der stellvertretenden Landesrotkreuzleiterin durch die DRK-Landesversammlung am 11. November 2023 in Senden nominiert.

 

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Foto Bluhm, Baur, Knopp (@ Helena Tenambergen / DRK-LV WL)

Foto Alle Geehrten des Landesausschusses der Rotkreuzgemeinschaften 2023 (@ Helena Tenambergen / DRK-LV WL)

 

 

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news-610 Wed, 19 Apr 2023 10:51:30 +0200 DRK-Fackellauf nach Solferino durchquert ab 24. April Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/drk-fackellauf-nach-solferino-durchquert-ab-24-april-westfalen-lippe.html DRK-Kreisverbände Märkischer Kreis, Unna, Paderborn, Herford-Land, Bielefeld, Gütersloh, Münster, Coesfeld, Wattenscheid und die DRK-Schwesternschaft Westfalen in Bochum bestreiten einzelne Etappen Seit 1992 reisen tausende Menschen aus der ganzen Welt nach Norditalien, um alljährlich zum 24. Juni bei einem Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu erinnern. Auch das Deutsche Rote Kreuz möchte an seine Wurzeln erinnern und schickt seit 2021 eine Fackel zur Fiaccolata nach Solferino. Dabei wird eine Ölfackel – das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ – nach Art eines Staffellaufs von Rotkreuzgliederung zu Rotkreuzgliederung weitergereicht, bis es zum 24. Juni den kleinen Ort Solferino in der Provinz Mantua erreicht. Jeder der 19 DRK-Landesverbände hat etwa eine Woche Zeit, um die Fackel durch sein Gebiet zu transportieren.

„Ich freue mich sehr, dass das Licht der Hoffnung und Menschlichkeit, das wir vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe 2020 aufgrund des Corona-Kontaktvermeidungsgebots erstmalig auf den Weg nach Solferino geschickt haben, noch immer leuchtet“, so die Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Tanja Knopp. „Mittlerweile beteiligen sich alle Landesverbände des Deutschen Roten Kreuzes und reichen die Fackel von Hand zu Hand – von Herz zu Herz – weiter und zeigen damit, wie sehr wir für die Rotkreuzidee brennen und dass wir auch nach der Corona-Zeit zusammenhalten.“

Nachdem der Staffellauf 2023 am 9. Februar im Gebiet des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein gestartet und von dort aus durch die Gebiete der DRK-Landesverbände Hamburg, Bremen, Oldenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen gereist ist, wird das „Licht der Hoffnung“ am Montag, 24. April den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe erreichen: In Friedberg werden Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler des DRK-Kreisverbands Märkischer Kreis die Fackel übernehmen und sie am 25. April an einer Ruhr-Brücke zwischen Fröndenberg und Menden einer Abordnung des DRK-Kreisverbands Unna übergeben.

Die nächsten Übergaben sind am:

25. April 
DRK-Kreisverband Unna  ► DRK-Kreisverband Paderborn  
26. April 
DRK-Kreisverband Paderborn ► DRK-Kreisverband Herford-Land
27. April 
DRK-Kreisverband Herford Land ► DRK-Kreisverband Bielefeld 
28. April 
DRK-Kreisverband Bielefeld  ► DRK-Kreisverband Gütersloh
29. April
DRK-Kreisverband Gütersloh  ► DRK-Kreisverband Münster
29. April 
DRK-Kreisverband Münster ► DRK-Kreisverband Coesfeld
30. April 
DRK-Kreisverband Coesfeld ► DRK-Kreisverband Wattenscheid und DRK-Schwesternschaft Westfalen (Bochum)
 1. Mai
DRK-Kreisverband Wattenscheid und DRK-Schwesternschaft Westfalen (Bochum) ► DRK-Kreisverband Essen (DRK-Landesverband Nordrhein)

Bei der Planung der einzelnen Etappen haben sich die DRK-Gliederungen einiges einfallen lassen:

In Paderborn zum Beispiel wird ein Rotkreuzler in einem der deutschlandweit größten Windräder-Parks das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ aus 100 Meter in die Welt leuchten lassen. Im DRK-Kreisverband Herford-Land geht die Fackel auf Fahrradtour durch alle sechs DRK-Ortsvereinsgebiete im Kreis Herford, bevor sie an den DRK-Kreisverband Bielefeld übergeben wird. Zu den Etappen im Gebiet des DRK Bielefeld gehören der Tierpark Olderdissen, die Flüchtlingsunterkunft Rütli und das Wahrzeichen von Bielefeld, die Sparrenburg. Der DRK-Kreisverband Gütersloh hat alle DRK-Gliederungen im Verbandsgebiet eingeladen, sich im Rahmen ihrer „Fackel-Aktionen“ zu einem ausgewählten Song tänzerisch zu präsentieren und dies zu filmen. Der fertig geschnittene Film soll dann in den Sozialen Medien präsentiert werden. Der DRK-Kreisverband Münster nimmt die Fackel am 29. April gegen 11:30 Uhr bei einem Empfang im Friedenssaal des Historischen Rathauses entgegen und startet zu einer Radtour zur nächsten Station im Kreis Coesfeld. Der DRK-Kreisverband Coesfeld nimmt die Fackel unter anderem mit auf einen Schlösser- und Burgenlauf vom Schloß Senden bis zur Burg Lüdinghausen. Am Ende des vielfältigen gemeinsamen Programms des DRK-Kreisverbandes Wattenscheid und der DRK-Schwesternschaft Westfalen wird die Fackel schließlich von der Jahrhunderthalle in Bochum über den Radweg auf der alten Erzbahntrasse Richtung Zeche Zollverein in Essen transportiert, um sie dort dem DRK-Kreisverband Essen im DRK-Landesverband Nordrhein zu übergeben.

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Foto Julia Marie Schmidt / KV Unna

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news-609 Fri, 31 Mar 2023 13:45:07 +0200 Dr. Wolfgang Kuhr vollendete sein 90. Lebensjahr /aktuell/presse-service/meldung/dr-wolfgang-kuhr-vollendete-sein-90-lebensjahr.html Ehemaliger Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe beging besonderen Geburtstag: „Als vorbildlicher Präsident bis heute unvergessen“ Neun Jahre stand er als Präsident an der Spitze des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Am Freitag, 31. März 2023 feierte  der Münsteraner Dr. Wolfgang Kuhr seinen 90. Geburtstag. Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe hatte anlässlich dieses besonderen Geburtstags zu einem kleinen Empfang eingeladen. Dabei gaben auch DRK-Vizepräsident Volkmar Schön, der frühere Präsident des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz Dr. Klaus-Dieter Uelhoff, die frühere Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Carin Hell und Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff dem Jubilar die Ehre.

Der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, verband seine Glückwünsche mit einem Rückblick auf das Engagement von Dr. Kuhr. Er habe das Rote Kreuz nicht nur mit seinem Wissen und seiner Erfahrung geprägt, sondern auch in menschlicher Hinsicht. „Bis heute sind Sie als vorbildlicher Präsident, dem bei seinem Handeln der Rotkreuz-Grundsatz der Menschlichkeit besonders wichtig ist, bei den Mitarbeitenden und im Verband unvergessen.“

Dr. Kuhr, Jurist und Doktor der Philosophie, übernahm die Präsidentschaft des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe im Oktober 1995 von dem inzwischen verstorbenen Dr. Egbert Möcklinghoff und führte den Verband bis zum November 2004. In seiner Amtszeit wurden wichtige Weichenstellungen des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe, insbesondere zur Zukunftssicherung des Verbandes, zu dem aktuell 37 DRK-Kreisverbände gehören, vorgenommen. Unter anderem wurde ein Frühwarnsystem zur Erkennung wirtschaftlicher Schieflagen aufgebaut und Strukturveränderungen in den Leitungsgremien initiiert: Mit der Schaffung eines hauptamtlichen Vorstandes für das tägliche operative Geschäft und eines ehrenamtlichen Präsidiums für die strategischen und verbandspolitischen Entscheidungen nahm in Westfalen-Lippe eine Entwicklung ihren Anfang, die bundesweit Modellcharakter für die verbandliche Führungsstruktur des DRK hatte.

Dr. Kuhr hat während seiner Amtszeit als Präsident auch andere wichtige Funktionen im Roten Kreuz ausgeübt: Er war Vorsitzender des Präsidialrates des DRK, Aufsichtsratsvorsitzender der DRK-Blutspendedienst NRW gGmbH und Vorstandsvorsitzender der DRK-Akademie. Noch im Jahr 2007 hat er in den Arbeitsgruppen zur Neufassung der Satzung des Deutschen Roten Kreuzes mitgewirkt und seine reichhaltigen Erfahrungen aus seinem Berufsleben und aus der Arbeit als Präsident eines der größten Landesverbände des DRK eingebracht. Von 2007 bis 2011 engagierte er sich außerdem als Vorsitzender des Vereins „Rotkreuzgeschichtliche Sammlung in Westfalen-Lippe“, der sich die Sicherung der Geschichte des Roten Kreuzes im westfälischen Raum und darüber hinaus zur Aufgabe gemacht hat.

Das Rote Kreuz würdigte seine Leistungen mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe (1998) und der höchsten Auszeichnung des Deutschen Roten Kreuzes, dem DRK-Ehrenzeichen (1999). Im Jahr 2004 wurde er sowohl zum Ehrenmitglied des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe als auch zum Ehrenmitglied des Deutschen Roten Kreuzes ernannt. Außerdem ist er Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.

Foto Claudia Zebandt / DRK LV WL

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news-608 Mon, 20 Mar 2023 08:30:03 +0100 Das Jugendrotkreuz ehrte die besten Schulsanitäter*innen in Westfalen-Lippe - Erster Platz für das Bad Driburger Gymnasium St. Xaver /aktuell/presse-service/meldung/das-jugendrotkreuz-ehrte-die-besten-schulsanitaeterinnen-in-westfalen-lippe-erster-platz-fuer-das-bad-driburger-gymnasium-st-xaver.html Zweiter Platz für die Gesamtschule Wulfen, dritter Platz für das Ravensberger Gymnasium Herford Am Ende standen die Schülerinnen und Schüler aus dem Gymnasium St. Xaver in Bad Driburg auf dem obersten Siegertreppchen. Insgesamt hatten 16 Schulen aus Westfalen-Lippe am Schulsanitätsdienst (SSD)- Wettbewerb im DRK-Logistikzentrum Westfalen in Nottuln teilgenommen, der am Samstag, 18. März nach coronabedingter Pause endlich wieder in Präsenz stattfinden konnte. Den zweiten Platz erreichte die Gruppe der Gesamtschule Wulfen, und über den dritten Platz freuten sich die Schülerinnen und Schüler des Ravensberger Gymnasiums in Herford.

In diesem Jahr begaben sich die Schulsanis auf „Henry Dunants Expedition durch den Dschungel“. Dabei stellten die Teilnehmenden ihre Überlebenskünste und vor allem ihr Erste-Hilfe-Wissen unter Beweis. Fünf der zehn zu lösenden Aufgaben deckten nämlich das Thema Erste Hilfe ab. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler zeigen, was in ihnen steckt. Aufgabe war es unter anderem, Unfallsituationen (z.B. ein gebrochenes Bein nach einem Sturz) richtig zu deuten und entsprechende Hilfeleistungen korrekt durchzuführen.

Neben den Aufgaben zur Ersten Hilfe waren Teamgeist, Kreativität und Reflexionsfähigkeiten in den Bereichen Rotkreuz-Wissen, Musisch-Kulturelles, Sport & Spiel, Soziales und Kinderrechte gefragt. Die gestellten Aufgaben forderten die SSDler heraus und ließen gleichzeitig Raum für Spaß und Kreativität.

Etwa 430 Schulsanitätsdienste betreut das Rote Kreuz 2023 in Westfalen-Lippe. Schulsanitäter stehen ihren Mitschülern nach Unfällen oder Erkrankungen zur Seite. Engagierte, vom Roten Kreuz ausgebildete Kooperationslehrerinnen und -lehrer trainieren und begleiten die Schulsanitäter an ihren Schulen.

Der SSD-Tag wird jedes Jahr freundlicherweise von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen unterstützt - nicht zuletzt als Präventionsmaßnahme

Teilnehmende Schulen und ihre Platzierungen:
01 Gymnasium St. Xaver, Bad Driburg                                                 
02 Gesamtschule Wulfen                                                                      
03 Ravensberger Gymnasium Herford                                                 
04 Städtische Gesamtschule Iserlohn                                                  
05 Ruhrtal-Gymnasium Schwerte                                                         
06 Joseph-Haydn-Gymnasium Senden                                                
07 Gesamtschule Rhede                                                                       
08 Bert-Brecht-Gymnasium Dortmund                                                 
09 Schiller-Gymnasium Münster                                                          
10 Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule und Heinrich-Böll-Gesamtschule Bochum                                  
11 Berufskolleg Kreis Höxter                                                                 
12 Gesamtschule Gescher                                                                    
13 Nelson-Mandela-Schule Rheine                                                      
14 Rivius-Gymnasium Attendorn                                        
  Gesamtschule Hückelhoven außer Konkurrenz

Platz 1 Gymnasium St. Xaver, Bad Driburg

Platz 2 Gesamtschule Wulfen

Platz 3 Ravensberger Gymnasium Herford

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news-607 Fri, 17 Mar 2023 10:10:23 +0100 Rückblick: Ein Jahr „Aktion Dorota“ /aktuell/presse-service/meldung/rueckblick-ein-jahr-aktion-dorota.html Am 18. März 2022 erreichte das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe ein Hilfeersuchen der besonderen Art: Insgesamt 47 aus der Ukraine geflüchtete Personen, darunter 37 zum Teil schwerstbehinderte Kinder, mussten innerhalb kurzer Zeit aus ihrer Notunterbringung im polnischen Kolberg ins westfälische Bielefeld transportiert werden. In kürzester Zeit mussten Ehren- und Hauptamt, Kreisverbände und Landesverband den Einsatz gemeinsam planen und umsetzen. Dabei galt es besondere Herausforderungen zu bewältigen: ob Sprachbarrieren, Corona-Pandemie oder besondere Anforderungen an den länderübergreifenden Transport der schwerstbehinderten Kinder, die teilweise nur liegend transportiert werden konnten. Doch gemeinsam konnten Hand in Hand alle Hürden überwunden werden: Nur wenige Tage, nachdem uns das Hilfeersuchen erreicht hatte, kamen die Kinder in Bielefeld an. Insgesamt 66 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus insgesamt 17 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe unterstützten die Aktion. 28 Fahrzeuge – davon sieben Rettungswagen, 9 Krankentransportwagen, elf Mannschafts- / Personentransporter und ein LKW aus den DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe kamen dabei zum Einsatz.

Dank der spontanen Hilfe haben die Kinder nun vorerst ein neues zu Hause gefunden haben, in welchem sie die Betreuung und die Zuneigung bekommen, die sie verdienen. Die Eindrücke dieses für das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe besonderen Einsatzes haben wir in einem Bildband festgehalten, den Sie unter diesem Link einsehen können.

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe bedankt sich bei allen Einsatzkräften, die mit beispiellosem Engagement anderen Menschen geholfen haben!

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news-606 Tue, 14 Mar 2023 09:19:49 +0100 Neugewählter Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Altkreis Lübbecke Michael Kasche besuchte DRK-Landesverband Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/neugewaehlter-vorsitzender-des-drk-kreisverbands-altkreis-luebbecke-michael-kasche-besuchte-drk-landesverband-westfalen-lippe.html „Potenzial des DRK noch nicht voll ausgeschöpft“ Den neugewählten ersten Vorsitzenden des DRK-Kreisverbands Altkreis Lübbecke, Michael Kasche, begrüßten Präsident Dr. Fritz Baur und die Landesverbandsvorstände Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel am Montag, 13. März 2023 in der DRK-Landesgeschäftsstelle. Bei diesem ersten Besuch ging es darum, sich näher kennenzulernen,  über aktuelle Themen auszutauschen und eine Grundlage für die kommende Zusammenarbeit zu schaffen. Begleitet wurde Kasche vom Kreisgeschäftsführer des DRK Altkreis Lübbecke Andreas Besser.

Ein Schwerpunktthema war die große Bedeutung, die sowohl ehrenamtlich aktive als auch fördernde Mitglieder für die Rotkreuzarbeit haben. Dabei ging es um die notwendigen Aktivitäten der Fördermitgliederwerbung und das unverzichtbare Engagement bei der Gewinnung neuer Ehrenamtlicher. Hier sei das Potenzial des Roten Kreuzes — auch in den Ortsvereinen — noch nicht ausgeschöpft, waren sich die Vertreter des DRK-Kreisverbandes Altkreis Lübbecke und des Landesverbandes einig.

Michael Kasche wurde am 1. Dezember 2022 von der Kreisversammlung des DRK-Kreisverbandes Altkreis Lübbecke zum Nachfolger des langjährigen ersten Vorsitzenden Hans-Dieter Harland gewählt.

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Foto Claudia Zebandt / LV WL

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news-605 Thu, 09 Mar 2023 14:34:34 +0100 Bundestagsabgeordneter Marc Henrichmann besuchte DRK-Logistikzentrum Westfalen in Nottuln /aktuell/presse-service/meldung/bundestagsabgeordneter-marc-henrichmann-besuchte-drk-logistikzentrum-westfalen-in-nottuln.html „NRW braucht modernen Bevölkerungsschutz“ - DRK-Landesverband leistet am Standort Nottuln Beitrag zur Stärkung des Zivil- und Katastrophenschutzes Das DRK-Logistikzentrum in Nottuln liegt im Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann, der als Mitglied des Innenausschusses auch den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz auf der Agenda hat. Am Mittwoch, 08. März 2023, besuchte er gemeinsam mit dem Mitglied des Nottulner Gemeinderats Thomas Hülsken die Einrichtung, in dem der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe Material und Fahrzeuge des Katastrophenschutzes untergebracht hat.

Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp, der stellvertretende Landesrotkreuzleiter Reiner Bluhm, der Leiter der DRK-Einsatzstaffel Westfalen, Christian Kleinberns, der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit erklärten die Kernfunktionen des Standortes sowie die eingeübten Handlungsabläufe im Ernstfall. Am Standort in Nottuln stehen wesentliche Komponenten für die Sicherstellung von Bundes- und Landesaufgaben des DRK im Zivil- und Katastrophenschutz. Für das halbe Bundesland und eine Region mit rund 8 Millionen Menschen werden Materialien, Hilfsgüter, Zelte, Feldbetten sowie Fahrzeuge vorgehalten, um im Krisenfall zum Einsatz zu kommen.

Weitere Themen des Gesprächs drehten sich um aktuelle Fragen der Mitwirkung des DRK im Katastrophenschutz, Zivilschutz und der alltäglichen Gefahrenabwehr. Die Erfahrungen mit der Covid-19-Pandemie und der Unwetterkatastrophe hätten gezeigt, dass Nordrhein-Westfalen dringend einen modernen, an den gesellschaftlichen Entwicklungen ausgerichteten Bevölkerungsschutz benötigt, so die Vertreter des Roten Kreuzes mit Blick auf die anstehende Novellierung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes in NRW. Dringend nötig sei unter anderem eine größere Wertschätzung des Ehrenamts und zugleich eine Entlastung von Bürokratie. „Der Bevölkerungsschutz in Nordrhein-Westfalen wird durch ein starkes Ehrenamt in den Hilfsorganisationen getragen“, so Tanja Knopp. „Unsere Ehrenamtlichen wollen in der Krise da sein und helfen. Sie erleben jedoch, dass der Bürokratieaufwand rund um unsere Einsätze eher gestiegen ist als sinkt, was ehrenamtliches Engagement eher ausbremst.“ 

„In den vergangenen Jahren hat sich Krise an Krise gereiht“, stellte Marc Henrichmann fest. „Die Bedeutung des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes muss jedem klargeworden sein“, ergänzte der CDU-Innenpolitiker. Diese Bedeutung müsse sich in einer guten Ausstattung widerspiegeln, „die die Schlagkraft der Einsatzkräfte erhöht, aber auch ehrenamtliche Arbeit ermöglicht, die Spaß macht“.

Außerdem müsse die Bevölkerung sich in der Krise wieder besser selbst helfen können und entsprechend darauf vorbereitet werden, so Landesrotkreuzleiterin Knopp. Als sinnvolle Maßnahmen werden hier u.a. lokale Aufklärungsprogramme, eine möglichst frühe Vermittlung der persönlichen Notfallvorsorge an Schulen und die Ausbildung in Erster Hilfe gesehen, bei denen das DRK mit seinen flächendeckenden Strukturen unmittelbar mitwirken kann.

Fazit des Austausches: Die Politik muss einen Beitrag leisten, um den Bevölkerungsschutz zu stärken. Vor allem durch Unterstützung des Ehrenamts, den Abbau von Bürokratie und Schaffung von Möglichkeiten der Beteiligung und Betätigung potenzieller Ehrenamtlicher. Außerdem muss die notwendige Infrastruktur vorhanden sein: Zum Beispiel sollten für eine Region wie Westfalen-Lippe mit mehr als 8 Millionen Einwohnern die neuen „Mobilen Betreuungsmodule 5.000“ des Bundes verfügbar sein.

Bei dem „Mobilen Betreuungsmodul 5.000“ handelt es sich um eine weitgehend autark funktionierende mobile Unterkunfts- und Betreuungseinrichtung für bis zu 5.000 unverletzt betroffene Menschen, die in Notlagen kurzfristig aufgebaut werden kann. 

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Foto Claudia Zebandt / LV WL

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news-604 Tue, 28 Feb 2023 06:34:59 +0100 DRK begrüßt fünf „weltwärts“-Freiwillige aus Indien zu 18 Monaten Freiwilligendienst im Münsterland und im Hochsauerlandkreis /aktuell/presse-service/meldung/drk-begruesst-fuenf-weltwaerts-freiwillige-aus-indien-zu-18-monaten-freiwilligendienst-im-muensterland-und-im-hochsauerlandkreis.html Seit 2009 entsendet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe junge Menschen im Rahmen des „weltwärts“-Programms in den Globalen Süden; seit 2016 heißt er Freiwillige aus dem Globalen Süden in Westfalen-Lippe willkommen. Am Montag, 27. Februar 2023, hat Monika van der Beek, Leiterin des DRK-Instituts für Bildung und Kommunikation, fünf „weltwärts“-Freiwillige aus Indien in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster begrüßt. In den kommenden 18 Monaten werden die drei Frauen und zwei Männer im Alter von 22 bis 28 Jahren ihren Freiwilligendienst bei den DRK Sozialen Diensten in Meschede, im St. Ludgerus-Stift in Billerbeck und im DRK-Tagungshotel Dunant in Münster leisten. „Wir freuen uns sehr darüber, dass sich diese fünf jungen Menschen eineinhalb Jahre bei uns engagieren möchten“, so Monika van der Beek. „Unser DRK-Institut für Bildung und Kommunikation unterstützt im Bereich der internationalen Zusammenarbeit den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst ‚weltwärts‘, bei dem globales Lernen und interkultureller Austausch im Vordergrund stehen. Interkulturelle Begegnungen haben ein großes positives Potenzial im Zusammenhang mit Toleranz und der Sicherung friedlichen Miteinanders.“

George Varghese und Kowsalya Karthikeyan werden bei den DRK Sozialen Diensten in Meschede bei der Betreuung und Versorgung von älteren Menschen in der Tagespflege bzw. im Seniorenzentrum Bernhard-Salzmann-Haus unterstützen. Stella Vincent und Rasaiya Govindhasamy werden sich in Billerbeck um die Seniorinnen und Senioren des St. Ludgerus-Stifts kümmern. Kaviya Kumaresan wird im DRK-Tagungshotel Dunant in Münster bei der Vorbereitung von Konferenzen und Veranstaltungen mitarbeiten.

Foto Claudia Zebandt / DRK Westfalen-Lippe

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news-602 Wed, 22 Feb 2023 15:11:02 +0100 DRK in Westfalen-Lippe bilanziert 1 Jahr Ukrainehilfe /aktuell/presse-service/meldung/drk-in-westfalen-lippe-bilanziert-1-jahr-ukrainehilfe.html Unterbringung und Betreuung, Hilfen zur Bewältigung des Alltags, Klärung von Suchanfragen, Unterstützung internationaler Rotkreuzaktivitäten Seitdem am 24. Februar 2022 der Krieg in der Ukraine ausgebrochen ist, sind auch viele Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes im Einsatz, um den Menschen aus und in der Ukraine zu helfen.

Derzeit betreiben 14 DRK-Kreisverbände – Bielefeld, Bottrop, Coesfeld, Dortmund, DRK im Ennepe-Ruhr-Kreis, Gelsenkirchen, Gütersloh, Herne und Wanne-Eickel, Herford-Land, Lünen, Märkischer Kreis, Olpe, Siegen-Wittgenstein und Warendorf-Beckum – 34 Einrichtungen zur Unterbringung von aus der Ukraine geflüchteten Menschen.

Ein aktueller Schwerpunkt ist die Suchdienstarbeit. Seit Beginn des Krieges erreichten den Suchdienst des DRK in Westfalen-Lippe 27 Suchanfragen. In 15 Fällen konnte der Kontakt mittlerweile wiederhergestellt bzw. zumindest der Verbleib der in Kriegsgefangenschaft befindlichen Männer geklärt werden.

Nach Ausbruch des bewaffneten Konflikts wurden in den Kommunen und Bezirksregierungen in Westfalen-Lippe durch die Mitwirkung der DRK-Kreisverbände über 12 000 Unterkunftsplätze innerhalb kurzer Zeit geschaffen. Die Hälfte davon entstand bereits in den ersten zweieinhalb Wochen nach Kriegsbeginn. In der Hochphase waren zur Herrichtung von Einrichtungen über 1 400 ehrenamtliche DRK-Einsatzkräfte aktiv. Zur Unterstützung der „Ukrainehilfe“ der DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe distribuierte die Einsatzstaffel Westfalen im DRK-Logistikzentrum in Nottuln mehr als 1 600 Feldbetten mit Decken und Kissen.

Nachdem die Erstversorgung der Geflüchteten sichergestellt war, verstärkte das Rote Kreuz seine Aktivitäten im Bereich der sozialen Hilfen: Dazu gehören die Organisation und Vermittlung von Übersetzungs-Dienstleistungen, die Organisation von Begegnungs- und Freizeitangeboten, die Bereitstellung von wichtigen Informationen zu Unterstützungs- und Hilfsangeboten vor Ort oder niederschwellige Sprachkurse.  Die DRK-Migrationsberatungsstellen für erwachsene Zuwanderer und auch die regionalen DRK-Flüchtlingsberatungsstellen in Westfalen-Lippe werden dabei vielfach von ukrainischen Geflüchteten aufgesucht und in Anspruch genommen. Auch das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe engagiert sich und organisiert unter anderem Ausflüge in Freizeitparks und Spieleabende, um etwas Freude und Abwechslung in den Alltag der geflüchteten Menschen zu bringen.

Bei mehreren Aktionen wurden Verletzte und liegend zu transportierende Patienten verlegt. Das DRK in Westfalen-Lippe wirkte dabei auch an der länderübergreifenden strategischen Verlegung von Patienten mit, die beispielsweise aus der Ukraine zum Flugplatz in Paderborn eingeflogen wurden. Durch die DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe wurden sie in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Im Rahmen der internationalen Rotkreuzaktivitäten wurde eine Transportaktion umgesetzt, bei der 37 ukrainische Kinder und Jugendliche mit körperlicher bzw. psychischer Beeinträchtigung, die sich in Polen befanden, in die Obhut der Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel nach Bielefeld gebracht wurden. 66 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus insgesamt 17 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe unterstützten die Aktion. 28 Fahrzeuge – davon sieben Rettungswagen, 9 Krankentransportwagen, elf Mannschafts- / Personentransporter und ein LKW aus den DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe kamen dabei zum Einsatz.

Für die Hilfe vor Ort und zur Unterstützung des Ukrainischen Roten Kreuzes waren auch Einsatzkräfte aus Westfalen-Lippe in der Ukraine oder in den angrenzenden Nachbarstaaten im Einsatz. Aus dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe wurden bisher sieben Kräfte für das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) im Rahmen des Ukraine-Konfliktes gestellt. Fünf von ihnen – aus den DRK-Kreisverbänden Borken, Gütersloh, Paderborn, Steinfurt und Warendorf-Beckum waren als Rettungssanitäter bzw. Notfallsanitäter im Einsatz. Zwei weitere Kräfte des DRK – aus dem Landesverband sowie dem Kreisverband Unna - waren als LKW-Fahrer beim Transport von Hilfsgütern eingesetzt.

Foto DRK Gütersloh / Hilfe für 37 ukrainische Kinder und Jugendliche mit körperlicher bzw. psychischer Beeinträchtigung

Foto DRK Wattenscheid / "Ukrainische Ausflügler"

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news-603 Wed, 22 Feb 2023 14:57:00 +0100 Menschen feierten friedlich Karneval - Hilfsorganisationen in NRW ziehen positive Bilanz für die Karnevalstage /aktuell/presse-service/meldung/menschen-feierten-friedlich-karneval-hilfsorganisationen-in-nrw-ziehen-positive-bilanz-fuer-die-karnevalstage.html "Wir haben nach der Corona-Pause eine tolle Session erlebt, in der die Menschen friedlich, fröhlich und diszipliniert miteinander feierten" blicken die vier NRW-Hilfsorganisationen ASB, Malteser, Johanniter und DRK an Aschermittwoch zufrieden zurück. "Die gewohnt gute Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Veranstaltern, Polizei und Hilfsorganisationen hat sich erneut bewährt". Der Einsatz der Hilfsorganisationen in Zahlen

In Nordrhein-Westfalen haben zwischen Altweiber-Donnerstag und Veilchendienstag insgesamt 7.484 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen 708 große und kleine Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleitet. Sie sorgten damit für die Sicherheit der feiernden Jecken und Narren in ganz Nordrhein-Westfalen. 4.877 Menschen konnte in medizinischen Notlagen geholfen werden. Meist handelte es sich dabei um alkoholisierte Besucher, Verletzungen, Erschöpfung oder Kreislaufprobleme. Über 67.000 Dienststunden leisteten die ehrenamtlichen Kräfte in diesen Karnevalstagen.

Wertschätzung und Dankbarkeit für Einsatzkräfte

Übergriffen auf Rettungskräften hat es gegenüber den NRW-Hilfsorganisationen erfreulicherweise nicht nennenswert gegeben. Vielmehr äußerten sich sehr viele Menschen wertschätzend und dankbar gegenüber den eingesetzten Kräften. „Wir sind froh über die Dankbarkeit und die Anerkennung, die wir im Karneval von sehr vielen Menschen erfahren durften“ äußern sich die NRW-Hilfsorganisationen. „Das ehrenamtliche Engagement im Bevölkerungsschutz ist immer auch ein Dienst für unser Gemeinwesen. Wir freuen uns, dass dieser Dienst von vielen Menschen im Karneval gesehen und anerkannt wurde.“

Ohne den Einsatz der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen würde es den Karneval in der Form nicht geben. Bei solchen großen Sanitätsdiensten arbeiten die hauptamtlichen Mitarbeiter des Rettungsdienstes und die qualifizierten ehrenamtlichen Helfer der Hilfsorganisationen Hand in Hand.
Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtliche Engagement elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag. 

Foto Andreas Brockmann / DRK Nordrhein

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news-601 Thu, 16 Feb 2023 14:35:55 +0100 NRW-Hilfsorganisationen arbeiten zu Karneval Hand in Hand /aktuell/presse-service/meldung/nrw-hilfsorganisationen-arbeiten-zu-karneval-hand-in-hand.html Gemeinsam für die Narren und Jecken vor Ort In den kommenden Tagen heißt es wieder vielerorts „Helau“ und „Alaaf“. Viele Jecken und Narren werden unterwegs sein, wenn der Karneval mit Umzügen seinen Höhepunkt erreicht. Um die Sicherheit aller Beteiligten vor Ort zu gewährleisten, arbeiten an diesen Tagen die Hilfsorganisationen ASB, Malteser, Johanniter, DRK und DLRG Hand in Hand zusammen.

Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch werden in ganz NRW etwa 10.000 Einsatzkräfte über 1.000 kleinere und größere Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleiten. Darüber hinaus wird der Regelrettungsdienst vieler Städte und Kreise durch den Sonderbedarf Sanitätsdienst mit ehrenamtlichen Einsatzkräften verstärkt. Die Hilfsorganisationen werden vor Ort eng mit dem Rettungsdienst und den Feuerwehren sowie den Veranstaltern und Ordnungskräften zusammenarbeiten.

Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Unterkühlung, Verletzungen und übermäßiger Alkoholkonsum - das sind die häufigsten Ursachen für den Einsatz der Hilfsorganisationen im Straßenkarneval. Die Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen raten daher dazu, gut zu essen, sich warm zu kleiden und aufeinander Acht zu geben.

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtliche Engagement elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag.

Foto: Andreas Brockmann / DRK-LV Nordrhein

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news-600 Fri, 10 Feb 2023 13:38:23 +0100 Europaweiter Tag des Notrufes am 11. Februar - Die 112 nur im Notfall anrufen! /aktuell/presse-service/meldung/europaweiter-tag-des-notrufes-am-11-februar-die-112-nur-im-notfall-anrufen.html Anlässlich des europaweiten Tag des Notrufes am 11. Februar weist der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe auf die besondere Funktion der Notrufnummer 112 hin: Die Wahl der Notrufnummer 112 kann im Notfall Leben retten! Allerdings sollte zwischen echten Notfällen wie zum Beispiel stark blutenden Wunden oder Atemnot und allgemeinen gesundheitlichen Problemen unterschieden werden. Die Kapazitäten der Rettungsdienste sollten vornehmlich bei lebensbedrohlichen Notfällen eingesetzt werden. „Unsere Leistungserbringer im Rettungsdienst berichten uns von einer steigenden Inanspruchnahme des Rettungsdienstes bei nicht lebensbedrohlichen Fällen“, so der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit.

Die Notrufnummer 112 verbindet die Anrufer direkt mit einer zentralen Rettungsleitstelle. Speziell geschultes Fachpersonal fragt die nötigen Informationen ab und schickt einen Rettungswagen zum Notfallort. Darüber hinaus leiten die Mitarbeiter der Rettungsleitstelle die Anrufer bei Erste-Hilfe-Maßnahmen an.

Bei allgemeinen gesundheitlichen Problemen oder wenn Arztpraxen geschlossen sind, sollten Hilfesuchende die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 wählen. Fälle für den ärztlichen Bereitschaftsdienst sind zum Beispiel Ohrenschmerzen, Durchfall oder akute Rückenschmerzen ohne Taubheitsgefühle und ohne motorische Ausfälle.

Foto Willing-Holtz / DRK 

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news-598 Fri, 10 Feb 2023 12:16:56 +0100 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe übernimmt Trägerschaft des Martha-Stapenhorst-Heims /aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-uebernimmt-traegerschaft-des-martha-stapenhorst-heims.html „Stabilität und Kontinuität für Bewohner und Mitarbeitende“ Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe übernimmt die Trägerschaft der Senioreneinrichtung Martha-Stapenhorst-Heim in Bielefeld. Aufgrund einer finanziellen Schieflage musste die bisherige Betreibergesellschaft der Einrichtung, eine Tochter des DRK-Ortsvereins Bielefeld-Zentrum, im November 2022 Insolvenz anmelden. „Mit der Übernahme der Trägerschaft haben wir im Einvernehmen mit dem DRK-Ortsverein Bielefeld-Zentrum eine gute Lösung gefunden, um die Fortführung des Betriebs zu sichern. Alle Mitarbeiter werden übernommen und die Bewohner behalten ihr Zuhause“, so der Vorstand des DRK-Landesverbandes Gerd Diesel. „Über das notwendige Know-how in der stationären Pflege verfügen wir. Nun geht es darum, Stabilität und Kontinuität für die Bewohner und die Mitarbeitenden der Einrichtung zu sichern.“

Im Martha-Stapenhorst-Heim am Ostpark in Bielefeld werden insgesamt 71 Menschen in vier Wohngruppen mit jeweils 15 bzw. 16 Pflegeplätzen sowie einer intensiv betreuten Gruppe mit zehn Bewohnerinnen bzw. Bewohnern betreut.

Examinierte Pflegekräfte werden gesucht. Bewerbungen werden unter info(at)drk-martha-stapenhorst-heim.de entgegengenommen.

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news-597 Fri, 10 Feb 2023 09:49:43 +0100 Antrittsbesuch des neugewählten Präsidenten des DRK Münster Lothar Grauthoff beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/antrittsbesuch-des-neugewaehlten-praesidenten-des-drk-muenster-lothar-grauthoff-beim-drk-landesverband-westfalen-lippe.html „Ohne Engagement der Ehrenamtlichen und ohne Unterstützung der Fördermitglieder ist verlässliche Hilfe nicht denkbar.“ Zu seinem ersten Besuch als Präsident des DRK-Kreisverbands Münster beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe begrüßten Präsident Dr. Fritz Baur und Landesverbandsvorstand Dr. Hasan Sürgit Lothar Grauthoff am Donnerstag, 9. Februar 2023 in der DRK-Landesgeschäftsstelle.

Zu den Themen des Treffens gehörten die Probleme, die aus dem Fachkräftemangel in der Kindertagesbetreuung resultieren, und die wichtige Rolle der ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und -Helfer bei der Leistungsfähigkeit des Roten Kreuzes. „Ich freue mich über die gestartete Initiative unserer Kreisrotkreuzleitung, über digitale Kampagnen und Aktionen in der Innenstadt neue Mitglieder für das DRK Münster zu gewinnen. Denn ohne das Engagement unserer ehrenamtlich aktiven Mitglieder und ohne die Mitgliedsbeiträge unserer Fördermitglieder ist eine verlässliche Hilfe im Sinne der Menschlichkeit nicht denkbar“, sagte Grauthoff. Er berichtete außerdem vom kürzlich erfolgten Umzug des Kreisverbandes in die DRK-Zentrale am Cheruskerring, mit dem das Rote Kreuz seine Sichtbarkeit und Präsenz in Münster verstärkt und „eine neue Heimat“ gefunden habe.

Nicht zuletzt erinnerte man sich gemeinsam an die Amtsvorgängerin von Lothar Grauthoff, die hochgeschätzte Sybille Benning, die im letzten Sommer im Alter von 61 Jahren überraschend verstorben ist.

Foto Claudia Zebandt

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news-595 Tue, 07 Feb 2023 16:49:01 +0100 Schwere Erdbeben: DRK unterstützt Soforthilfe in der Türkei und Syrien /aktuell/presse-service/meldung/schwere-erdbeben-drk-unterstuetzt-soforthilfe-in-der-tuerkei-und-syrien.html In den frühen Morgenstunden des 6. Februar ereignete sich eines der stärksten je gemessenen Erdbeben in der Grenzregion zwischen der Türkei und Syrien. Die Beben und diverse Nachbeben haben dramatische Auswirkungen für Menschen im Südwesten der Türkei sowie dem Nordwesten Syriens. „Wir verfolgen die Ereignisse mit großer Bestürzung und sind in Gedanken bei den Betroffenen. Die Menschen in den Katastrophenregionen in der Türkei und Syrien brauchen nun dringend humanitäre Hilfe. Das Deutsche Rote Kreuz stimmt Hilfsmaßnahmen aktuell unter Hochdruck gemeinsam mit unseren Partnern in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ab, um die bereits angelaufenen Soforthilfemaßnahmen unserer Partner vor Ort so zielgerichtet wie möglich zu unterstützen“, sagt der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Christian Reuter. Helferinnen und Helfer des Türkischen Roten Halbmondes (TRH) und des Syrischen Arabischen Roten Halbmondes (SARC) waren bereits unmittelbar kurz nach dem ersten Beben in den jeweiligen Gebieten aktiv, um die betroffenen Menschen zu versorgen. Der TRH engagiert sich aktuell insbesondere in der psychosozialen Notfallversorgung, der Lebensmittelversorgung und in der Bereitstellung von Blutkonserven. Der SARC leistet Erste Hilfe und unterstützt Rettungs- und Bergungsarbeiten Verletzter und Verstorbener. Die winterlichen Bedingungen erschweren die Arbeit der Helfenden immens.

Das DRK steht im engen Austausch mit seinen Schwestergesellschaften zur Lage vor Ort, um den humanitären Bedarf festzustellen und abzustimmen, wie das DRK am besten unterstützen kann, um dringend notwendige Hilfe zu leisten.  Das Auswärtige Amt unterstützt die initiale Soforthilfe des DRK in der Türkei und Syrien mit 500.000 Euro.

Die Katastrophe forderte bereits hunderte Menschenleben und tausende Verletzte, mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen wird gerechnet.

Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Erdbeben Türkei und Syrien

oder unter drk.de/spende (externer Link)

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news-593 Fri, 13 Jan 2023 10:40:06 +0100 75 Jahre DRK-Landesverband Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/75-jahre-drk-landesverband-westfalen-lippe.html Am 17. Januar 1948 erfolgte der Eintrag in das Vereinsregister des Amtsgerichts Münster - „Engagement für hilfsbedürftige Menschen nach wie vor im Mittelpunkt“ Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe begeht in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum: Am 17. Januar 1948 wurde die Rotkreuzgliederung als „Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Westfalen“ in das Vereinsregister des Amtsgerichts Münster eingetragen. „Wohlwissend, dass das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe schon auf eine viel längere Historie zurückblickt, möchten wir den Neuanfang vor 75 Jahren würdigen“, so der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Dr. Fritz Baur. Zur Jahresmitte wird der Verband anlässlich des Jubiläums eine Sonderpublikation herausgeben; für den Herbst ist eine festliche Veranstaltung in Münster geplant.

Neustart

Obwohl das Deutsche Rote Kreuz auch in Westfalen-Lippe bereits seit über 150 Jahren aktiv ist, war die Neugründung erforderlich. Hintergrund: Unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtübernahme im Zuge der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler (30.01.1933) war das DRK „gleichgeschaltet“ worden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten am 8. Mai 1945 wurde auch das DRK in die Neuordnungen einbezogen, welche die Siegermächte in ihren jeweiligen Besatzungszonen umsetzten. In der britischen Zone durften die bei Kriegsende bestehenden Landesstellen des Roten Kreuzes, also die regionalen Organisationseinheiten des DRK, mit Duldung der britischen Besatzungsmacht weiterhin tätig sein. Aus ihnen ging unter anderem der DRK-Landesverband Westfalen hervor.

Erster Präsident Bernhard Salzmann

Im August 1945 ernannte die britische Militärregierung den westfälischen Juristen und Verwaltungsbeamten Bernhard Salzmann zum ersten Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen. Salzmann wurde am 14. März 1886 in Siegen geboren; vierzehn Jahre später zog er mit seiner Familie nach Münster. 1921 wurde Salzmann Landesrat der Provinzialverwaltung Westfalen. Er gehörte keiner Partei an und wurde auch nicht Mitglied der NSDAP. Im Juni 1945 berief ihn die britische Militärregierung zum Landeshauptmann der Provinzialverwaltung Westfalen. Auf sein Betreiben hin entstand aus der Provinzialverwaltung der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Als dessen Direktor, wie der Landeshauptmann nun hieß, schied er mit 68 Jahren aus. Präsident des DRK-Landesverbandes blieb er bis zu seinem Lebensende am 11. Februar 1959 in Münster.

Humanitärer Einsatz in der Not der Nachkriegsjahre

Zu den in der Satzung des DRK-Landesverbandes Westfalen von 1948 festgeschriebenen Aufgaben gehörten unter anderem die „Hilfeleistung bei außerordentlichen Notständen“, die „Beteiligung am allgemeinen Rettungs- und Hilfsdienst und verwandten Aufgaben“, die Beteiligung an „Maßnahmen zur Hebung der Volksgesundheit“, „Bekämpfung von Seuchen und Volkskrankheiten“, „Aufgaben der allgemeinen Wohlfahrtspflege“ und „Errichtung und Förderung von Einrichtungen, die den Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes dienen, insbesondere des Jugendrotkreuzes“. Das Jugendrotkreuz musste sich als von den Nationalsozialisten verbotene Organisation ebenfalls neu formieren und stand 1948 auch im Bereich des DRK-Landesverbandes Westfalen wieder ganz am Anfang.

Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt widmete sich der „Ergänzung der behördlichen Fürsorge für Versehrte und Kriegshinterbliebene, für Kriegsopfer und aus ihrem Wohnsitz Vertriebene und andere infolge der allgemeinen Verhältnisse Verarmte und Notleidende“. Dazu gehörte auch die Versorgung und Betreuung der zahlreichen Kriegsflüchtlinge aus dem Osten, die in den Westzonen ankamen. Eine besondere Rolle nahm der am Ende des Zweiten Weltkriegs neu gegründete DRK-Suchdienst mit der in Hamburg-Altona eingerichteten Zentralsuchkartei ein. Unzählige Menschen wandten sich auf der Suche nach ihren Angehörigen an das Rote Kreuz. Auch das DRK in Westfalen-Lippe unterstützte die Suche nach Zivilpersonen und Kriegsgefangenen.

„Über all die Zeit haben etliche ehrenamtliche und viele hauptamtliche Kräfte des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe unzähligen Menschen geholfen – ob in Großeinsätzen oder im Rahmen von Alltagshilfen“, so DRK-Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur. Die in Archivalien aus der Nachkriegszeit beschriebenen Aktivitäten wie zum Beispiel die Unterstützung geflüchteter Menschen durch DRK-Helferinnen und DRK-Helfer würden zum Teil an aktuelle Hilfsmaßnahmen erinnern. „Die Berichte aus der Vergangenheit machen bewusst, wie sehr sich unser Verband in den letzten 75 Jahren weiterentwickelt hat“, so Baur. „Ganz deutlich zeigen sie: Das Engagement von DRK-Helferinnen und Helfern für hilfsbedürftige Menschen steht nach wie vor im Mittelpunkt; es ist zeitlos.“

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Foto DRK Detmold grüßt Heimkehrer / DRK-LV W.L.

Foto Bernhard Salzmann / DRK-LV W.-L. 

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YouTube-Video: "75 Jahre DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster"   
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news-592 Thu, 12 Jan 2023 11:38:16 +0100 Positive Bilanz der Nachwuchsprofessur „Humanitäre Hilfe“ /aktuell/presse-service/meldung/positive-bilanz-der-nachwuchsprofessur-humanitaere-hilfe.html FH Münster und DRK-Landesverband Westfalen-Lippe resümierten dreijährige Kooperation Im Rahmen einer Nachwuchsprofessur zum Themenbereich „Humanitäre Hilfe“ haben die FH Münster und der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eine Kooperation zum Einsatz des Oecotrophologen Dr. Jan Makurat beim DRK-Landesverband vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2022 vereinbart. Am Dienstag, 10. Januar 2023, begrüßte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, zum Abschlussgespräch über das dreijährige Projekt in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster. Die FH Münster wurde vertreten vom Präsidenten Prof. Dr. Frank Dellmann sowie von Prof. Dr. Carola Strassner, Prof. Dr. Michael Krämer, Prof. Dr. Joachim Gardemann und Dr. Jan Makurat vom Fachbereich Oecotrophologie · Facility Management bzw. dem Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe. Für den DRK-Landesverband nahmen neben dem Präsidenten Dr. Baur die Vorstände Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel teil. Am Ende des Austausches stand ein sehr positives Fazit: „Die Nachwuchsprofessur von Herrn Makurat hat sich als ein Projekt erwiesen, vom dem beide Projektpartner – die FH Münster und der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe – sehr profitiert haben“, so DRK-Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur. „Wir freuen uns darauf, die Kooperation mit der FH Münster fortzuführen.“

Die Tätigkeitsfelder der Nachwuchsprofessur waren breit gestreut. Dies sei auch auf die abteilungsunabhängige Positionierung als Stabsstelle Humanitäre Hilfe und eine gute Vernetzung im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe zurückzuführen, so Dr. Jan Makurat. An vielen Stellen seien Vorhaben entwickelt, angegangen und unterstützt worden, die von einem intensiven Austausch mit ehrenamtlich Aktiven und Mitarbeitenden von DRK-Kreisverbänden und -Ortsvereinen in Westfalen-Lippe profitiert hätten.

Unter Einbindung von Studierenden wurden insbesondere Kooperationen mit dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe, der Abteilung Wohlfahrts- und Sozialarbeit in der DRK-Landesgeschäftsstelle und den DRK-Betreuungsdiensten Westfalen-Lippe erprobt bzw. durchgeführt. Zu den Ergebnissen dieser Zusammenarbeit zählen unter anderem die Erstellung des Pilotkonzepts „Helfen auf vier Rädern mit dem Wärme-/Verpflegungsbus – eine mobile Verpflegungsstation des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe“, das derzeit weiter konkretisiert wird, die Erstellung der DRK-Handreichung „Stromausfall in Senioren- und Pflegeeinrichtungen“ oder das märchenbasierte Modul „Schlemmerküche mit Zwerg Nase“ zur gesundheitsfördernden Ernährungsbildung in Kindertageseinrichtungen. Mit der JRK-Kampagne „Humanitäre Hochschule“ konnte zudem ein strukturiertes Angebot für Hochschulen entwickelt werden.

Nachdem das Verfahren zur Berufung zur regulären Professur „Humanitäre Hilfe und Ernährung in Krisensituationen“ mittlerweile abgeschlossen ist, wird Dr. Jan Makurat in der Nachfolge von Professor Dr. Joachim Gardemann ab dem 1. März 2023 das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe an der FH Münster leiten.

Der Ansatz der Nachwuchsprofessur besteht darin, dem akademischen Nachwuchs die Möglichkeit zu bieten, direkt nach der Promotion die für eine Professur erforderlichen beruflichen Erfahrungen von mindestens drei Jahren außerhalb einer Hochschule zu erwerben und damit die Berufungsfähigkeit zu erlangen. Dabei ist vorgesehen, dass 50 Prozent der Tätigkeit in Lehre und Forschung an der Hochschule stattfinden und 50 Prozent bei einem Kooperationspartner aus Verwaltung, Verbänden, Industrie, Gewerbe etc.

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Foto Claudia Zebandt / DRK-LV W.-L. 

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news-591 Tue, 10 Jan 2023 11:44:06 +0100 Internationale Krisen und Herausforderungen vor Ort /aktuell/presse-service/meldung/internationale-krisen-und-herausforderungen-vor-ort.html Präsident des DRK-Kreisverbandes Bielefeld, Rainer Frenz, stattete DRK-Landesverband in Münster Antrittsbesuch ab Am Montag, 09.01.2023, begrüßten der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, und die Landesverbandsvorstände Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel den neugewählten Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Bielefeld, Rainer Frenz, und den hauptamtlichen Vorstand des DRK-Kreisverbands Marco Eltner in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster.

Im anschließenden Gespräch ging es sowohl um internationale Krisen wie die Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine, die auch das DRK in Westfalen-Lippe bzw. in Bielefeld forderten und fordern, als auch um den Anspruch, die Rotkreuzarbeit weiterzuentwickeln. Zu den gesetzten Zielen gehört, weitere Menschen für ein Ehrenamt beim DRK zu begeistern und die bereits aktiven Ehrenamtlichen kontinuierlich zu fördern. So plant der DRK-Kreisverband Bielefeld unter anderem, die Zusammenarbeit mit seinen Ortsvereinen zu stärken und die Aktivitäten des Jugendrotkreuzes (JRK) in seinem Kreisverbandsgebiet zu intensivieren. Zum Beispiel soll der Schulsanitätsdienst des JRK im Kreisverband Bielefeld auf der Basis eines Konzepts des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe ausgebaut werden.

Der neue Präsident des DRK-Kreisverbandes Bielefeld, Rainer Frenz, der sich selbst als „Urgewächs“ des DRK bezeichnet, engagiert sich seit seinem 15. Lebensjahr ehrenamtlich bei der Hilfsorganisation. Auf der DRK-Kreisversammlung Ende November 2022 in Bielefeld wählten die Delegierten ihn einstimmig in das Präsidentenamt. Damit löste Frenz Stephan Nau als Präsidenten des DRK-Kreisverbandes ab. Nau hatte kein weiteres Mal für den Präsidiumsvorsitz kandidiert.

Foto Claudia Zebandt / DRK-Landesverband W.-L.

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news-590 Tue, 20 Dec 2022 10:42:06 +0100 Neue Präsidentin des DRK Borken, Silke Sommers, stattet DRK-Landesverband in Münster Antrittsbesuch ab /aktuell/presse-service/meldung/neue-praesidentin-des-drk-borken-silke-sommers-stattet-drk-landesverband-in-muenster-antrittsbesuch-ab.html Im Fokus: Stärkung des Ehrenamts Am Montag, 19.12.2022, begrüßte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, die neue Präsidentin des DRK-Kreisverbands Borken, Silke Sommers, zu ihrem Antrittsbesuch in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster. Sommers wurde begleitet von ihrem Amtsvorgänger Aloys Eiting.

Im anschließenden Gespräch stellten Präsident Dr. Baur, der Vorstandsvorsitzende Dr. Hasan Sürgit und Vorstand Gerd Diesel die Aufgabenfelder des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und die Gremien Landesversammlung und Landesrat, in denen alle 37 DRK-Kreisverbände aus Westfalen-Lippe vertreten sind, vor. Thematischer Schwerpunkt des Austausches war die gemeinsame Herausforderung und Aufgabe, das Ehrenamt zu stärken.

Silke Sommers ist von den Delegierten der Kreisversammlung des DRK Borken am 25. Oktober 2022 einstimmig gewählt worden. Die Bocholterin löste Aloys Eiting ab, der nach neunjähriger Präsidentschaft nicht mehr kandidiert hatte.

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Foto: Claudia Zebandt / DRK-LV W. L. 

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news-589 Tue, 20 Dec 2022 10:07:20 +0100 „Muslimische und alevitische Sozialarbeit in der Kommune – Im Dialog voneinander lernen“ /aktuell/presse-service/meldung/muslimische-und-alevitische-sozialarbeit-in-der-kommune-im-dialog-voneinander-lernen.html Veranstaltung im DRK-Tagungshotel Münster im Rahmen eines Projekts der Freien Wohlfahrtspflege NRW Die Vorständin des DRK-Kreisverbands Münster, Dr. Kerstin Adolf-Wright, und der Vorstand des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, Gerd Diesel, begrüßten 35 Teilnehmende – darunter Münsters Bürgermeisterin Angela Stähler und Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrums der Islamischen Theologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster – zur Veranstaltung „Muslimische und alevitische Sozialarbeit in der Kommune – Im Dialog voneinander lernen“ am Montag, 19.12.2022, im DRK-Tagungshotel in Münster. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts der Landesarbeits-gemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege „Gemeinsam lernen im Dialog – Muslimische und alevitische Sozialarbeit stärken“ statt. Gefördert wird das Projekt vom Integrationsministerium NRW. „Nicht nur die Professionalisierung von muslimischen und alevitischen Organisationen ist ein wichtiges Ziel dieses Projektes. Auch das gemeinsame voneinander Lernen und der Austausch auf Augenhöhe sind uns als Deutsches Rotes Kreuz ein besonderes Anliegen, weshalb wir uns sehr freuen, ein Teil dieser Veranstaltung heute zu sein“, sagte Gerd Diesel.

Bei dem Projekt mit einem deutschlandweit einzigartigen Ansatz unterstützen die sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW Arbeiterwohlfahrt, Caritas, der Paritätische, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie und Jüdische Kultusgemeinde - die muslimische und alevitische Sozialarbeit vor Ort mit ihrem Wissen über professionelle Sozialarbeit. Insgesamt arbeiten Verbände aus allen sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW an 13 Standorten im Rahmen des Projekts. Sie nehmen vor Ort Kontakt zu muslimischen und alevitischen Organisationen auf und loten gemeinsam mit diesen die Bedarfe zur Steigerung der Professionalisierung aus. Ein weiteres Ziel des Projekts ist die Vernetzung muslimischer und alevitischer Vereine mit etablierten Trägern der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege zu fördern, um langfristige und tragfähige Kooperationen aufzubauen. Der neueste Standort des Projektes ist seit Sommer 2022 der DRK-Kreisverband Münster. Weitere Standorte des DRK in Westfalen-Lippe sind Bielefeld und Lippe.

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Foto: Claudia Zebandt / DRK-LV W. L. 

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news-588 Fri, 09 Dec 2022 06:40:15 +0100 DRK-Ortsverein Ense gewinnt Publikumsvoting beim „Engagementpreis NRW“ /aktuell/presse-service/meldung/drk-ortsverein-ense-gewinnt-publikumsvoting-beim-engagementpreis-nrw.html Auch der DRK-Ortsverein Ense (DRK-Kreisverband Lippstadt-Hellweg) hat bei einem Publikumsvoting viele Menschen überzeugt. Beim von der Landesregierung und der NRW-Stiftung verliehenen „Engagementpreis NRW“ wurde das DRK Ense am 5. Dezember in Düsseldorf mit dem Publikumspreis in Höhe von 5 000 Euro ausgezeichnet. Prämiert wurde die in Eigenregie umgesetzte Plakatkampagne „Selbstverständlich? Nein, Ehrensache! Wann bist Du dabei?“.

Die Kampagne stellt das Ehrenamt im DRK in den Mittelpunkt und wirbt für weitere Engagierte im Katastrophenschutz, in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, in der Blutspende und im Jugendrotkreuz. Die Plakate zeigen Engagierte aus dem Ort, die Spaß an ihrer freiwilligen Tätigkeit haben. Flankiert wird die Kampagne im Web und den sozialen Medien.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen zur Preisverleihung (externer Link)

Weitere Informationen zur Plakatkampagne (externer Link)

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news-587 Wed, 07 Dec 2022 06:29:04 +0100 „Katastrophenschutztag aus der Kiste“ gewinnt Publikumspreis beim Förderpreis „Helfende Hand“ /aktuell/presse-service/meldung/katastrophenschutztag-aus-der-kiste-gewinnt-publikumspreis-beim-foerderpreis-helfende-hand.html In der Kategorie „Innovative Konzepte“ belegte das Projekt zusätzlich den zweiten Platz. Bei der Verleihung des Förderpreises „Helfende Hand“ 2022 vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), der höchsten Auszeichnung im ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz, hat das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe mit seinem Projekt „Katastrophenschutztag aus der Kiste“ gleich zweifach abgeräumt. In der Kategorie „Innovative Konzepte“ holte unser Projekt den mit 7.000 Euro dotierten zweiten Platz. Beim Publikumsvoting belegte das Projekt sogar den ersten Platz. Die Preise überreichte Bundesinnenministerin Nancy Faeser am 5. Dezember in Berlin. DRK-Präsidenten Gerda Hasselfeldt zählte zu den ersten Gratulanten.

Wir bedanken uns bei allen, die dieses Projekt unterstützt haben! Ein ganz besonderer Dank geht auch an die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt, die dieses Projekt vor knapp einem Jahr gefördert hatte.

Weitere Informationen zum Projekt

Preisverleihung in Berlin am 5. Dezember 2022 (externer Link)

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news-586 Tue, 29 Nov 2022 12:34:49 +0100 Jahresendspurtkalender: Wir machen Sie krisenfest in 31 Tagen! /aktuell/presse-service/meldung/jahresendspurtkalender-wir-machen-sie-krisenfest-in-31-tagen.html Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie gut Sie auf einen Blackout vorbereitet sind? Auch wenn ein flächendeckender Stromausfall in Deutschland sehr unwahrscheinlich ist, empfehlen wir, sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Mit unserem Jahresendspurtkalender machen wir Sie deshalb in 31 Tagen krisenfest. Wir werden dazu ab dem 1. Dezember 2022 jeden Tag ein Kalendertürchen unseres virtuellen Adventskalenders in den Sozialen Medien öffnen. Zu jedem Kalendereintrag gibt es einen kleinen Tipp, um sich für die Krise, speziell den Stromausfall fit zu machen.

Sie finden unseren Jahresendspurtkalender auf unseren Kanälen unter folgenden Links:

Der Jahresendspurtkalender steht auch als PDF zur Verfügung. Sie finden diesen unter folgendem Link.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien schon jetzt eine krisenfeste Adventszeit.

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news-585 Tue, 22 Nov 2022 13:25:59 +0100 48. Tagung zum humanitären Völkerrecht in Münster: „Verbreitung des humanitären Völkerrechts ist heute wichtiger denn je“ /aktuell/presse-service/meldung/48-tagung-zum-humanitaeren-voelkerrecht-in-muenster.html Zur 48. Tagung zum humanitären Völkerrecht hat der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, am Montag, 21.11.2022, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im DRK-Tagungshotel Münster begrüßt, unter ihnen Christina Halstenberg-Bornhofen, Präsidentin des Landesjustizprüfungsamtes, Danja Blöcher, Referentin im Bundesministerium der Verteidigung, Prof. Dr. Hans-Joachim Heintze vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum, und die Landeskonventionsbeauftragten der DRK-Landesverbände Westfalen-Lippe und Nordrhein, Dr. Moritz Philipp Koch und Michael Sieland.

„Wir bedanken uns ganz herzlich für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Landesjustizprüfungsamt und dem Ministerium der Justiz in Nordrhein-Westfalen. Die Tagung zum humanitären Völkerrecht verbindet unsere Häuser seit vielen Jahrzehnten sehr eng. Als Ort des Westfälischen Friedens von 1648 ist Münster ein wichtiger Ort für eine Auseinandersetzung mit dem humanitären Völkerrecht“, erklärte DRK-Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur zu Beginn der zweitägigen Tagung.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Tagung vom 21. und 22. November war der Krieg in der Ukraine. So gab es u.a. Referate zu den Themen „Rechtlicher Rahmen des Ukraine-Konflikts“ und „Das internationale Völkerstrafrecht im bewaffneten Konflikt in der Ukraine“. „Die Verbreitung des humanitären Völkerrechts ist heute wichtiger denn je. Die Gräuel der Kriege und Weltkriege werden aufgrund der aktuellen weltpolitischen Lage schmerzhaft in Erinnerung gerufen und gehen uns allen sehr nahe. Der Schutz von Menschen, die von bewaffneten Konflikten betroffen oder an diesen beteiligt sind, bildet den Kern des humanitären Völkerrechts“, betonte Dr. Fritz Baur.

Die gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Nordrhein veranstaltete jährliche Tagung findet seit 1976 in Zusammenarbeit mit der Justizverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen statt und richtet sich an Rechtsreferendare, Beamte, Richter und Offiziere der Streitkräfte. Sie geht auf eine Initiative des 2016 verstorbenen ehemaligen Vizepräsidenten und Landesjustitiars des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Edgar Neutzer zurück. Seit 1988 wird die Tagung durch das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum unterstützt. In der Verbreitungsarbeit des DRK zählt sie bundesweit zu den wesentlichen Veranstaltungen.

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Foto Julia Ikstadt / DRK-LV W. L. 

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news-584 Tue, 15 Nov 2022 09:51:13 +0100 Jahresbericht 2021/2022 /aktuell/presse-service/meldung/jahresbericht-2021-2022.html Der Jahresbericht 2021/2022 des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe ist soeben erschienen – Ein Rückblick auf herausfordernde Monate und Einblicke in die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe auf 68 Seiten Zu den Schwerpunktthemen gehört der Bevölkerungsschutz, für dessen notwendige Verbesserung sich der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe auch künftig mit aller Kraft einsetzen wird. Ein anderes hervorzuhebendes Thema, das uns und unser Land in besonderer Weise bewegt und fordert, gilt als eine der größten humanitären Krisen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg: der Krieg in der Ukraine. Potenzial und Vielfalt des Roten Kreuzes zeigen sich auch in den Beiträgen der 37 DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe. Diese vermitteln Eindrücke in die engagierte Arbeit des „DRK vor Ort“.

HIer geht es zum aktuellen Jahresbericht 2021/2022.

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news-583 Sun, 13 Nov 2022 10:57:05 +0100 „Botschafter für Humanität“ - Landesversammlung 2022 fand am 12. November in Bünde statt /aktuell/presse-service/meldung/botschafter-fuer-humanitaet-landesversammlung-2022-fand-am-12-november-in-buende-statt.html NRW-Schulministerin Feller hielt Festrede bei der DRK-Landesversammlung 2022 am 12. November in Bünde. Nach erfolgten Wahlen präsentierte sich das Präsidium des DRK-Landesverbandes in neuer Konstellation. „Sie sind Botschafter für Humanität und Menschlichkeit“, sagte NRW-Schulministerin Dorothee Feller bei der Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe am Samstag, 12. November 2022 in Bünde (DRK-Kreisverband Herford-Land). Was das DRK auszeichne, sei die besonders hohe Zahl an Ehrenamtlichen. „Dahinter verbirgt sich außerordentliches Engagement.“    

Im DRK-Ortsverein Vlotho wirken ehrenamtliche Helferinnen und Helfer seit 150 Jahren im Zeichen der Menschlichkeit. Dies wurde mit der Henry-Dunant-Plakette gewürdigt, die der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, dem Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Vlotho, Sven Kampeter, überreichte.

Als weitere Schwerpunkte standen neben dem gemeinsamen Tätigkeitsbericht des Präsidiums und des Vorstandes Wahlen auf der Tagesordnung: Die 97 Delegierten bestätigten Präsident Dr. Fritz Baur (Münster), Vizepräsidentin Nilgün Özel (Paderborn), Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff (Siegen) und den stellvertretenden Landesrotkreuzleiter Reiner Bluhm (Willebadessen) in ihren Ämtern. Damit ist Özel in ihre vierte Amtszeit gestartet, für Baur, Uphoff und Bluhm hat die dritte Amtszeit begonnen.

Zum neuen Landesjustitiar wurde der Präsident des DRK-Kreisverbandes Lippstadt-Hellweg, Heinz-S. Gosmann (Soest) in das neunköpfige Präsidium des DRK-Landesverbandes gewählt. Zum Stellvertreter der Jugendrotkreuz-Landesleiterin Andrea Büscher im Präsidium wählten die Delegierten Ole Jörn Hanke (Borken). Auch für ihn ist es die erste Amtszeit. Alle Wahlen verliefen einstimmig.

Mit anhaltendem Applaus verabschiedet wurden zwei langjährige Präsidiumsmitglieder: der bisherige Landesjustitiar Mike Steinberg (Bochum) und der bisherige Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Wiebusch (Bielefeld). Beide haben kein weiteres Mal kandidiert.

Zu den Schwerpunkten des gemeinsamen Tätigkeitsberichts von Präsidium und Vorstand gehörten die Aktivitäten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine. „Besonderes Merkmal des DRK ist die schnelle Hilfe aus dem Stand“, so Präsident Dr. Fritz Baur. In Westfalen-Lippe seien dank der Mitwirkung der DRK-Kreisverbände in einer beeindruckenden Geschwindigkeit über 12 000 Unterkunftsplätze für aus der Ukraine geflüchtete Menschen geschaffen worden. „Die Hälfte davon entstand bereits in den ersten zweieinhalb Wochen nach Konfliktbeginn.“

Auch der Vorstandvorsitzende  Dr. Hasan Sürgit verdeutlichte in seinem Bericht: Im Fokus der Arbeit des DRK-Landesverbandes und der 37 DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe steht die Hilfe für möglichst viele Menschen. Im Hinblick auf Corona zum Beispiel bedeute dies aktuell, „dass wir wieder intensiver über die hohe Bedeutung von Schutzmaßnahmen informieren, Impfempfehlungen aussprechen und diesbezügliche Beratungen anbieten werden, und dass das DRK in Westfalen-Lippe seine Test-Infrastruktur wieder stärkt.“

Die Landesversammlung ist das oberste Beschlussorgan des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der 37 Kreisverbände, 259 Ortsvereine, 28 860 ehrenamtlich aktive Mitglieder und rund 184 612 Fördermitglieder zählt.

Gruppenfoto neu gewähltes Präsidium und Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, ©Tobias Exner, DRK-LV W.L.

Foto NRW-Schulministerin Feller und Präsident Dr. Baur, ©Tobias Exner, DRK-LV W.L.

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news-582 Wed, 09 Nov 2022 13:50:25 +0100 18. Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht: „Humanitäres Völkerrecht gehört zur DNA des Roten Kreuzes“ /aktuell/presse-service/meldung/humanitaeres-voelkerrecht-gehoert-zur-dna-des-roten-kreuzes.html „Das humanitäre Völkerrecht gehört zur DNA des Roten Kreuzes“, sagte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe bei der Begrüßung zum 18. Münsteraner Rotkreuzgespräch zum humanitären Völkerrecht. „Die Bundeswehr, das Deutsche Rote Kreuz und das humanitäre Völkerrecht“ lautete das Thema der diesjährigen Veranstaltung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe im Freiherr-von-Vincke-Haus der Bezirksregierung Münster. Mit Blick auf Krisen wie den Ukraine-Krieg und Corona dankte Regierungsvizepräsident Dr. Ansgar Scheipers den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften des Roten Kreuzes für die gute Zusammenarbeit und würdigte deren verlässliches Engagement: „Ein Anruf genügt und das DRK unterstützt.“

Dr. Dieter Weingärtner, ehemaliger Leiter der Abteilung Recht im Bundesministerium der Verteidigung und aktueller Bundeskonventionsbeauftragter des Deutschen Roten Kreuzes, erinnerte in seinem Vortrag an die Wurzeln der Hilfsorganisation: „Der Ursprung der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung liegt in der Fürsorge für Verletzte und Verwundete in bewaffneten Konflikten.“

Beispielsweise betreue das Rote Kreuz aktuell Tausende Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland und in den Nachbarländern der Ukraine. 

Im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion mit Dr. Dieter Weingärtner, dem Landeskonventionsbeauftragten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Moritz Philipp Koch, und dem Geschäftsführenden Direktor des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum (IFHV), Prof. Dr. Pierre Thielbörger, hoben alle die hohe Bedeutung des humanitären Völkerrechts noch einmal hervor. Wenn Kriege und Konflikte sich schon nicht vollends vermeiden ließen, sei es wichtig, dass es klare Regeln für bewaffnete Konflikte gebe. Das humanitäre Völkerrecht umfasst die Regeln des Kriegsvölkerrechts, die im Fall eines Krieges oder eines anderen internationalen bewaffneten Konflikts den größtmöglichen Schutz von Menschen, Gebäuden und Infrastruktur sowie der natürlichen Umwelt vor den Auswirkungen der Kampfhandlungen zum Ziel haben. Die Verbreitung der Regeln des humanitären Völkerrechts ist eine durch das DRK-Gesetz auf das Deutsche Rote Kreuz übertragene Aufgabe. „Nur, wer Regeln kennt, kann sie auch einhalten“, erklärte Dr. Moritz Koch abschließend.

Foto Tobias Exner

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news-581 Tue, 08 Nov 2022 10:23:55 +0100 DRK-Landesversammlung 2022 findet am 12. November in Bünde (DRK-Kreisverband Herford-Land) statt /aktuell/presse-service/meldung/drk-landesversammlung-2022-findet-am-12-november-in-buende-drk-kreisverband-herford-land-statt.html NRW-Schulministerin Dorothee Feller hält die Festrede - Auf der Tagesordnung: Wahlen zum Präsidium des DRK-Landesverbandes Bei der diesjährigen Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe am Samstag, 12. November 2022, 10:00 Uhr im „Stadtgarten Bünde“ Steinmeisterstraße 13-15, 32257 Bünde wird DRK-Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur u.a. die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen Dorothee Feller MdL begrüßen. Feller wird in ihrer Festrede aktuelle bildungspolitische Themen im Kontext zur Arbeit des DRK behandeln.

Danach werden Präsident Dr. Baur, Vorstandsvorsitzender Dr. Hasan Sürgit und Landesschatzmeister Moritz Krawinkel den gemeinsamen Tätigkeitsbericht des Präsidiums und des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe für 2021/2022 erstatten.

Als weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung sieht die Tagesordnung Wahlen vor. Präsident Dr. Fritz Baur (Münster), Vizepräsidentin Nilgün Özel (Paderborn) und Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff (Siegen) stehen für eine Wiederwahl in das neunköpfige Präsidium des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe zur Verfügung. Als Nachfolger für den scheidenden Landesjustitiar im Präsidium Mike Steinberg kandidiert der Präsident des DRK-Kreisverbandes Lippstadt-Hellweg, Heinz-S. Gosmann (Soest).

Als Stellvertreter der Jugendrotkreuz-Landesleiterin Andrea Büscher im Präsidium stellt sich Ole Jörn Hanke (Borken) erstmals zur Wahl.

Für eine weitere Amtszeit als stellvertretender Landesrotkreuzleiter kandidiert Reiner Bluhm (Willebadessen).

Die Landesversammlung ist das oberste Beschlussorgan des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der 37 Kreisverbände, 259 Ortsvereine, 28 860 ehrenamtlich aktive Mitglieder und rund 184 612 Fördermitglieder zählt.

Ansprechpartner für die Presse ist bei der Veranstaltung der Leiter unserer  Stabsstelle Kommunikation Tobias Exner (0160 93452378). Aufgrund der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung möchten wir Sie im Sinne einer sicheren und gesunden Veranstaltung bitten, vor Eintreffen zur Landesversammlung einen Covid-19-Selbsttest durchzuführen. Sollte Ihnen dies im Vorfeld nicht möglich sein, nehmen Sie gerne unser kostenfreies Testangebot in der Veranstaltungshalle in Bünde (geöffnet ab 08:00 Uhr) an. Wir empfehlen das durchgängige Tragen einer FFP2-Maske.

Pressefoto Klaus Altevogt

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news-580 Fri, 04 Nov 2022 09:36:25 +0100 Mit den Teddy-Docs gegen Kinderängste /aktuell/presse-service/meldung/mit-den-teddy-docs-gegen-kinderaengste.html DRK-Gliederungen und –Einrichtungen aus ganz Westfalen-Lippe holten ihre „DRK-Teddyklinik aus der Kiste“ in Nottuln ab Ganz im Zeichen der beliebten Kuscheltiere stand das DRK-Logistikzentrum in Nottuln am Abend des 2. November 2022: Vertreterinnen und Vertreter von Rotkreuzgliederungen und Einrichtungen aus ganz Westfalen-Lippe waren in den Kreis Coesfeld gereist, um „ihre“ DRK-Teddyklinik in Empfang zu nehmen. In Nottuln wurden sie von Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und Jugendrotkreuz-Landesleiterin Andrea Büscher – schließlich ist die Teddyklinik ein gemeinschaftsübergreifendes Projekt von DRK und Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe – und Landesverbandsvorstand Dr. Hasan Sürgit begrüßt.

Mit dem kostenlosen Verleih der „DRK-Teddyklinik aus der Kiste“ bietet der DRK-Landesverband in Münster den Rotkreuzgliederungen in Westfalen-Lippe bereits seit 2018 eine niedrigschwellige Möglichkeit, ohne viel Aufwand eine Teddyklinik auf die Beine zu stellen. In der Teddyklinik begleiten Kinder im Alter von drei bis neun Jahren ihre Kuscheltiere zur „Behandlung“ durch die Teddy-Docs und können dabei gleich auch etwaige Ängste vor einem Arzt- oder Klinikbesuch verlieren. Eine Spende des Automobilherstellers Ferrari ermöglichte dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe nun die Anschaffung weiterer Sets der „DRK-Teddyklinik aus der Kiste“. Diese können nun demnächst von den DRK-Kreisverbänden Münster, Coesfeld, Märkischer Kreis, Steinfurt, Warendorf-Beckum, Unna, Lünen, Bielefeld, Höxter, Bochum, Dortmund, Minden, Hagen, Brilon, Hamm, Herford-Land, Siegen-Wittgenstein, Arnsberg, Wattenscheid, Gütersloh, Paderborn, Borken, Witten und Recklinghausen, der DRK-Kinderklinik Siegen, der DRK-Kinderwelt in Altena-Lüdenscheid und Lünen gGmbH sowie den DRK-Landesverbänden Nordrhein und Rheinland-Pfalz im Rahmen öffentlicher Auftritte eingesetzt werden.

Zur Ausstattung eines Sets gehören:

  • 1 Pavillon
  • 1 Regieheft für die Teddydocs
  • 1 Beachflag
  • 1 Roll-Up
  • 1 Banner
  • Zwei große Teddys mit DRK- bzw. Jugendrotkreuz-Shirt inkl. Camping-Stühle
  • 5 „Kundenstopper“ mit Plakaten
  • Tischdecken
  • Kittel und Namensschilder für die Teddys-Docs
  • Material, um kranke Teddys gesund zu pflegen:
    • Station Anmeldung: Gesundheitspässe, Waage, Maßband, Stethoskop
    • Station Untersuchung und Behandlung: Thermometer, Reflexhammer, Nähset, Ohrthermometer, Pinzette, Kühl-/Wärmepack, Blutdruckmessgerät, Pflaster, Mullbinden, Spritzen, Pupillenleuchte, Klemme, Kleiderschere, Leukoplast, Stethoskop
    • Station Röntgen: Röntgengerät, Röntgenbilder, Röntgenbildbetrachter
    • Station Wartezimmer: Ausmalbilder und Buntstifte
    • Station Apotheke: Pflaster, Bonbons, Stempel
    • Bett zur stationären Aufnahme
  • und Ausleihteddys (falls Kinder kein Kuscheltier dabeihaben).

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Foto Stefan Ebner

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news-579 Fri, 28 Oct 2022 12:31:54 +0200 18. Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht /aktuell/presse-service/meldung/18-muensteraner-rotkreuz-gespraech-zum-humanitaeren-voelkerrecht.html „Die Bundeswehr, das Deutsche Rote Kreuz und das humanitäre Völkerrecht“ „Die Bundeswehr, das Deutsche Rote Kreuz und das humanitäre Völkerrecht“ ist das Thema des diesjährigen Münsteraner Rotkreuz-Gesprächs zum humanitären Völkerrecht, zu dem der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe am Dienstag, 8.11.2022, um 19:00 Uhr in das Freiherr-von-Vincke-Haus der Bezirksregierung Münster am Domplatz 36 einlädt.

Dr. Dieter Weingärtner, ehemaliger Leiter der Abteilung Recht im Bundesministerium der Verteidigung und aktueller Bundeskonventionsbeauftragter des Deutschen Roten Kreuzes, wird über die spezielle Beziehung zwischen der Bundewehr und dem DRK sprechen. Im Anschluss folgt eine Diskussion zum Thema mit dem Geschäftsführenden Direktor des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Pierre Thielbörger, und dem Landeskonventionsbeauftragten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Moritz Philipp Koch.

Die Veranstaltung findet in Präsenz statt und wird live gestreamt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird zu besseren Planbarkeit gebeten.

Anmeldung zur Online-Teilnahme: http://go.dnnt.de/6-d9v

Anmeldung zur Präsenz-Teilnahme: http://go.dnnt.de/4f781

(externe Links)

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Grafik Thomas Blank / BSD West

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news-578 Wed, 26 Oct 2022 13:58:41 +0200 Mit den Teddy-Docs die Angst vor Arzt- und Klinikbesuchen verlieren /aktuell/presse-service/meldung/mit-den-teddy-docs-die-angst-vor-arzt-und-klinikbesuchen-verlieren.html Pressetermin: Präsentation der „DRK-Teddyklinik aus der Kiste“ und Übergabe von Sets an 28 DRK-Gliederungen –bzw. Einrichtungen Mit dem kostenlosen Verleih der „DRK-Teddyklinik aus der Kiste“ an die Rotkreuzgliederungen in Westfalen-Lippe bietet der DRK-Landesverband in Münster den Rotkreuzgliederungen in Westfalen-Lippe seit 2018 eine niedrigschwellige Möglichkeit, ohne viel Aufwand eine Teddyklinik auf die Beine zu stellen. In der Teddyklinik begleiten Kinder im Alter von drei bis neun Jahren ihre Kuscheltiere zur „Behandlung“ durch die Teddy-Docs und können dabei gleich auch etwaige Ängste vor einem Arzt- oder Klinikbesuch verlieren.

Eine Spende des Automobilherstellers Ferrari ermöglichte dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe nun die Anschaffung weiterer Sets der „DRK-Teddyklinik aus der Kiste“ für Rotkreuzgliederungen in seinem Verbandsgebiet. Nachdem alle DRK-Kreisverbände im Verbandsgebiet sich für ein Set bewerben konnten, erfolgt am Mittwoch, 2. November um 19:00 Uhr im DRK-Logistikzentrum in Nottuln, Liebigstraße 2 die Ausgabe mit Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp, Jugendrotkreuzleiterin Andrea Büscher und Landesverbandsvorstand Dr. Hasan Sürgit an die DRK-Kreisverbände Münster, Coesfeld, Märkischer Kreis, Steinfurt, Warendorf-Beckum, Unna, Lünen, Bielefeld, Höxter, Bochum, Dortmund, Minden, Hagen, Brilon, Hamm, Herford-Land, Siegen-Wittgenstein, Arnsberg, Wattenscheid, Gütersloh, Paderborn, Borken, Witten und Recklinghausen sowie die DRK-Kinderklinik Siegen, die DRK-Kinderwelt in Altena-Lüdenscheid und Lünen gGmbH sowie die DRK-Landesverbände Nordrhein und Rheinland-Pfalz.

Zur Ausstattung eines Sets gehören:

  • 1 Pavillon
  • 1 Regieheft für die Teddydocs
  • 1 Beachflag
  • 1 Roll-Up
  • 1 Banner
  • Zwei große Teddys mit DRK- bzw. Jugendrotkreuz-Shirt inkl. Camping-Stühle
  • 5 „Kundenstopper“ mit Plakaten
  • Tischdecken
  • Kittel und Namensschilder für die Teddys-Docs
  • Material, um kranke Teddys gesund zu pflegen:
    • Station Anmeldung: Gesundheitspässe, Waage, Maßband, Stethoskop
    • Station Untersuchung und Behandlung: Thermometer, Reflexhammer, Nähset, Ohrthermometer, Pinzette, Kühl-/Wärmepack, Blutdruckmessgerät, Pflaster, Mullbinden, Spritzen, Pupillenleuchte, Klemme, Kleiderschere, Leukoplast, Stethoskop
    • Station Röntgen: Röntgengerät, Röntgenbilder, Röntgenbildbetrachter
    • Station Wartezimmer: Ausmalbilder und Buntstifte
    • Station Apotheke: Pflaster, Bonbons, Stempel
    • Bett zur stationären Aufnahme

und Ausleihteddys (falls Kinder kein Kuscheltier dabeihaben).

Projektseite

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Foto DRK-LV Westfalen-Lippe

 

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news-576 Thu, 29 Sep 2022 15:00:00 +0200 Arm trotz Arbeit - Freie Wohlfahrtspflege NRW veröffentlicht Arbeitslosenreport /aktuell/presse-service/meldung/arm-trotz-arbeit-freie-wohlfahrtspflege-nrw-veroeffentlicht-arbeitslosenreport.html Der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW zeigt, dass mehr als 22 Prozent der SGB II- Leistungsempfänger*innen sogenannte Aufstocker*innen sind. Der größte Teil dieser Aufstocker*innen sind Leistungsempfänger*innen, die trotz Erwerbstätigkeit auf Grundsicherungsleistungen angewiesen sind. Ein geringerer Teil erhält Sozialleistungen wie Kranken- oder Arbeitslosengeld. Christian Woltering, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege NRW: „Es ist skandalös, dass so viele Menschen aufstockende Leistungen beim Jobcenter beantragen müssen.” Lag der Anteil derer, die zusätzlich zu ihrem sozialversicherungspflichtigen Lohnentgelt noch Hartz IV beantragen müssen, 2007 noch bei etwa 8 Prozent in NRW, so waren es 2021 fast 11 Prozent.

Dazu passt, dass das mittlere Einkommen in NRW im Vergleich zum Bund weniger stark steigt. „Das ist Ausdruck des Verlustes von hochqualifizierten und gut bezahlten Industriearbeitsplätzen und der Ausweitung von billigen Dienstleistungsjobs. Das geschieht in NRW ausgeprägter als anderswo in Deutschland“, sagt Woltering. „Wir brauchen dringend eine Aufwertung von Arbeitsplätzen vor allem im häufig schlecht bezahlten Dienstleistungsbereich“, so Woltering.

Der wachsende Niedriglohnsektor sorgt dabei dafür, dass bei immer mehr Menschen das Einkommen nicht zur Versorgung der Familie ausreicht. Schon jetzt verdienen in NRW 9,6 Prozent der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lediglich 2.000 Euro brutto pro Monat und weniger. Und unter denen verdienen Frauen und Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit besonders schlecht. Der Frauenanteil im Niedriglohnsektor ist mit 14,5 % doppelt so hoch wie der der Männer (7,4 %). Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit stehen mit 22,8 % im Vergleich sogar dreifach schlechter da als Deutsche (7,5 %). Und das nicht nur im Niedriglohnsegment. Zu erklären sei das nur in Teilen mit fehlenden Qualifikationen bei Zugewanderten, so Woltering. Es scheint offensichtlich, dass es strukturelle Diskriminierungen bei der Entlohnung gibt, indem Frauen und Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit für die gleichen Jobs schlechter bezahlt werden. „Hier muss der Gesetzgeber stärker aktiv werden, um gerechte und angemessene Bezahlung aller Menschen zu gewährleisten. Zudem braucht es mehr Kinderbetreuungsangebote, damit sich Familie und Beruf besser vereinbaren lassen.“

Hintergrundinformationen

Der Arbeitslosenreport NRW: Regionale Zahlen online verfügbar (externer Link)

Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen. Er erscheint mehrmals jährlich. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet heruntergeladen werden. www.arbeitslosenreport-nrw.de (externer Link)

Die Freie Wohlfahrtspflege in NRW

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich die Arbeiterwohlfahrt, Caritas, der Paritätische, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonischen Werke und Jüdischen Gemeinden mit ihren 16 Spitzenverbänden zusammengeschlossen. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Ziel der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Sicherung bestehender Angebote. www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de (externer Link)

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news-575 Fri, 23 Sep 2022 09:34:43 +0200 "Schlemmerküche mit Zwerg Nase" /aktuell/presse-service/meldung/schlemmerkueche-mit-zwergnase.html Studentinnen der FH Münster und DRK-Landesverband Westfalen-Lippe entwickelten märchenbasiertes kindgerechtes Konzept zur gesundheitsfördernden Ernährungsbildung Kindern und ihren Eltern auf spielerische Art und Weise Wissen und Kompetenzen in Sachen gesunde Ernährung zu vermitteln, darum geht es in dem Konzept „Schlemmerküche mit Zwerg Nase“. Unter Leitung des Nachwuchsprofessors Dr. Jan Makurat vom Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der FH Münster und mit Unterstützung der Abteilung Wohlfahrts- und Sozialarbeit und der Stabsstelle Kommunikation im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe haben Rieke Sundermeyer und Lisa Gödecke, Studentinnen aus dem Fachbereich Oecotrophologie - Facility Management der FH, ein märchenbasiertes Modul – bestehend aus einem Vorlesebuch, einem Bilderbuch und einem Aktionsbuch – entwickelt.

Kindgerecht beschrieben und illustriert, werden hier Koch- und Spielideen vorgestellt, die Eltern und Erzieherinnen bzw. Erzieher in Kitas im Sinne einer gesundheitsfördernden Ernährungsbildung einsetzen können. Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe wird die „Schlemmerküche mit Zwerg Nase“ allen rund 300 DRK-Kindertageseinrichtungen in Westfalen-Lippe zur Verfügung stellen.

„Die Zusammenarbeit in diesem Projekt hat uns große Freude und viel Spaß bereitet“, so die Leiterin der Abteilung Wohlfahrts- und Sozialarbeit Michaela Augustin. „Der alltägliche Umgang mit Lebensmitteln und die Zubereitung von Mahlzeiten ermöglichen vielfältige Sinneserfahrungen und den Erwerb von Kompetenzen: Das Riechen, Schmecken und Fühlen fördert die Wahrnehmung und die Ausbildung der Sinne; beim Zerkleinern, Schneiden oder Brote-schmieren werden fein- und grobmotorische Fähigkeiten ausgebildet.

Die nun vorliegenden und ansprechend gestalteten Modulbücher geben wertvolle Tipps, Hinweise und Anregungen für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, wie sie Kindern diese Sinneserfahrungen ermöglichen können und diese damit bei der Entwicklung eines nachhaltigen und gesunden Ernährungsverhaltens unterstützen können. Wir freuen uns sehr, dass wir diese tolle Projektarbeit nun allen unseren DRK Kindertageseinrichtungen zur Verfügung stellen können.“

Das Modul „Schlemmerküche mit Zwerg Nase“ steht auch als kostenfreier Download (PDF) zur Verfügung: https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/flyer-und-broschueren.html

Abbildung

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news-574 Fri, 23 Sep 2022 08:28:52 +0200 Katastrophenschutztag aus der Kiste für den Förderpreis Helfende Hand nominiert: Jetzt abstimmen! /aktuell/presse-service/meldung/katastrophenschutztag-aus-der-kiste-fuer-den-foerderpreis-helfende-hand-nominiert-jetzt-abstimmen.html Im April 2022 konnte der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe je einen „Katastrophenschutztag aus der Kiste“ an alle Kreisverbände in Westfalen-Lippe übergeben. Bereits in den ersten Wochen kam die Box auf zahlreichen Veranstaltungen öffentlichkeitswirksam zum Einsatz. „Wir freuen uns sehr, dass der Katastrophenschutztag aus der Kiste vor Ort sehr gut ankommt und genutzt wird, um die Menschen für die Katastrophenvorsorge zu sensibilisieren und um neue Ehrenamtliche für den Katastrophenschutz zu gewinnen“, erklärt Tanja Knopp, ehrenamtliche Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Dass der „Katastrophenschutztag aus der Kiste“ damit den aktuellen Zeitgeist trifft, zeigt, dass das Projekt nun auch für den Förderpreis Helfende Hand nominiert wurde. Beim Publikumspreis können alle Personen mit einer E-Mail-Adresse ihre Stimme für ihr Lieblingsprojekt bis zum 5. Dezember abgeben. Wir freuen uns daher über Ihre Unterstützung. Sie können ab sofort über folgenden Link abstimmen: https://www.helfende-hand-foerderpreis.de/die-projekte/2022/katastrophenschutztag-aus-der-kiste-blackout-of-the-box (externer Link)

Die Online-Abstimmung funktioniert durch die Eingabe der eigenen E-Mmail-Adresse auf der Internetseite des Förderpreises Helfende Hand, jeweils unter dem nominierten Projekt, dass man unterstützen möchte. Daraufhin erhalten Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Ihre Abstimmung für den Publikumspreis“ vom Absender „Förderpreis Helfende Hand“. Der hierin enthaltene Aktivierungslink (Hyperlink) muss angeklickt werden, um die Adresse zu verifizieren und die Stimme zu bestätigen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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news-573 Sun, 18 Sep 2022 11:46:04 +0200 60. DRK-Bundeswettbewerb fand in Dortmund statt /aktuell/presse-service/meldung/60-drk-bundeswettbewerb-fand-in-dortmund-statt.html + + Erster Platz für die Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren aus dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe + + NRW-Innenminister Reul: Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind die wahren Heldinnen und Helden des Alltags Den 60. DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften am Samstag, 17. 09.2022, in Dortmund hat die Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) aus dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gewonnen. Damit stand die Siegergruppe des letzten DRK-Bundeswettbewerbs vor der zweijährigen pandemiebedingten Pause – 2019 in Darmstadt – erneut ganz oben auf dem Treppchen.  Auf den zweiten Platz kam die DRK-Bereitschaft Münchingen (DRK-Kreisverband Ludwigsburg) aus dem DRK-Landesverband Baden-Württemberg. Über den dritten Platz freute sich die DRK-Bereitschaft aus dem DRK-Kreisverband Erfurt (DRK-Landesverband Thüringen). Den Sonderpreis „Patientenorientierung“ holte ebenfalls das siegreiche Team aus Ibbenbüren.

14 Rotkreuzteams aus ganz Deutschland wetteiferten auf dem Parcours in der Dortmunder Innenstadt um das beste Ergebnis. Unter den Augen aufmerksamer Schiedsrichter hatten sie sieben spannende Aufgaben aus den Bereichen Erste Hilfe / Sanitätsdienst, Technik und Sicherheit, Betreuungsdienst und Rotkreuzwissen zu lösen, die erfahrene Fachleute aus den Reihen des DRK vorbereitet hatten. Die jeweiligen Szenarien wurden durch Notfalldarstellerinnen und Notfalldarsteller des Jugendrotkreuzes täuschend echt simuliert.

Beim Empfang zum Auftakt des Wettbewerbs würdigte NRW-Innenminister Herbert Reul das Engagement der ehrenamtlichen Kräfte, deren Wirkungskraft vielen Menschen erst im Zusammenhang mit der Unwetterkatastrophe im vergangenen Sommer bewusstgeworden sei.  „Viele wissen jetzt, dass 80 Prozent der Menschen, die uns unterstützen, dies ehrenamtlich tun“, so Reul. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer seien „die wahren Heldinnen und Helden des Alltags“.

Die 160.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes sind auf alle Arten von Notfällen und Einsätzen vorbereitet. Sie tragen ihren Teil zum reibungslosen Ablauf der geschlossenen DRK-Hilfekette aus Beratung, Vorsorge, Rettung, Betreuung, Pflege und Nachsorge für die Menschen in Deutschland bei.

Foto Dastin Rüschhoff

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news-572 Thu, 15 Sep 2022 13:06:07 +0200 Die Zweite Vizepräsidentin des Landtags NRW, Berivan Aymaz, besuchte den DRK-Landesverband in Münster /aktuell/presse-service/meldung/die-zweite-vizepraesidentin-des-landtags-nrw-berivan-aymaz-besuchte-den-drk-landesverband-in-muenster.html Notwendigkeit eines modernen Bevölkerungsschutzes und Bedeutung einer starken Migrationsarbeit gehörten zu den Themen Berivan Aymaz MdL, seit dem 1. Juni zweite Vizepräsidentin des Landtags NRW, besuchte am Mittwoch, 14. September 2022 den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Der Präsident des DRK-Landesverbands, Dr. Fritz Baur, begrüßte die langjährige Sprecherin für Integrationspolitik und Internationales/Eine Welt der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in der DRK-Landegeschäftsstelle in Münster. Beim anschließenden Austausch, an dem auch die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbands Nilgün Özel und die Vorstände Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel teilnahmen, gehörten notwendige Konsequenzen aus den krisenhaften Entwicklungen der letzten zweieinhalb Jahre zu den Gesprächsthemen.

„Pandemien und Unwetterkatastrophen machen keinen Halt vor unseren Grenzen, und der Krieg in der Ukraine hat auch für die Menschen in unserem Land Konsequenzen“, so DRK-Landesverbandspräsident Baur. „Viele machen sich Sorgen angesichts der steigenden Energiekosten und fürchten einen bevorstehenden Mangel an Energie bis hin zu Heizungs- und Stromausfällen.“ Die Entwicklungen in der jüngeren Vergangenheit hätten noch einmal deutlich darauf hingewiesen, dass NRW einen modernen, an den gesellschaftlichen Entwicklungen ausgerichteten Bevölkerungsschutz benötige, der unter anderem die Stärkung der Resilienz der Bevölkerung vorsehe. „Als geeignete Maßnahmen sehen wir hier Kampagnen zur Selbsthilfefähigkeit und entsprechende Ausbildungsprogramme für die Bevölkerung, die Berücksichtigung der persönlichen Notfallvorsorge in den Lehrplänen an Schulen, die Ausbildung in Erster Hilfe, Stärkungen der Nachbarschaftshilfe und Unterstützungsangebote rund um die häusliche Pflege. Hierbei kann das DRK mit seinen flächendeckenden Strukturen im Land unmittelbar mitwirken“, sagte Baur.

Vor dem Hintergrund des bundesweiten Aktionstags der Migrationsberatungsstellen am 14. September waren die im Entwurf für den Bundeshaushalt 2023 vorgesehenen Kürzungen bei den Migrationsberatungsstellen in Höhe von rund 22 Millionen Euro ein weiteres Thema. „Im Deutschen Roten Kreuz gibt es eine ganz klare Position gegen dieses Vorhaben“, so der DRK-Landesverbandspräsident. „Die Umsetzung der vorgesehenen Streichungen würden notwendige Strukturen in der Migrationsarbeit substanziell gefährden.“

Foto Claudia Zebandt

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news-571 Tue, 13 Sep 2022 11:01:04 +0200 Der 60. DRK-Bundeswettbewerb findet in Dortmund statt /aktuell/presse-service/meldung/der-60-drk-bundeswettbewerb-findet-in-dortmund-statt.html Nach zwei Pandemiejahren: Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus ganz Deutschland messen ihre Fähigkeiten in Erster Hilfe & Co.; Gästeempfang mit Innenminister Reul und Oberbürgermeister Westphal „Ich freue mich sehr, dass nach zwei Pandemiejahren der Bundeswettbewerb nun endlich wieder stattfindet – und das gleich mit einem Jubiläum: Zum 60. Mal können die Mitglieder aus ganz Deutschland auf diese Weise ihr Wissen und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen, die Arbeit des DRK präsentieren und das Rotkreuzgefühl stärken“, so die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes Gerda Hasselfeldt. Beim DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften am Samstag, 17.09.2022 in Dortmund werden vierzehn Rotkreuzteams bei sieben spannenden Aufgaben aus den Bereichen Erste Hilfe / Sanitätsdienst, Technik und Sicherheit, Betreuungsdienst und Rotkreuzwissen um den 1. Platz wetteifern. Die vielfältigen Herausforderungen, die sie zu meistern haben, wurden von erfahrenen Fachleuten aus den Reihen des DRK vorbereitet. Die Szenarien auf dem Wettbewerbsparcours in der Dortmunder Innenstadt werden durch Notfalldarstellerinnen und Notfalldarsteller des Jugendrotkreuzes täuschend echt simuliert werden. Den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe wird die Siegergruppe des letzten DRK-Bundeswettbewerbs 2019 in Darmstadt (DRK-Landesverband Hessen), die  Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren aus dem DRK-Kreisverband Tecklenburger Land vertreten.

An der Spitze der Wettbewerbsorganisation stehen Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und Kreisrotkreuzleiterin Carina Scheld vom DRK-Kreisverband Dortmund. „Unsere Wettbewerbe sind zum einen als Training für unsere Helferinnen und Helfer konzipiert, zum anderen sollen sie den Rotkreuz-Aktiven Gelegenheiten zur Begegnung bieten und Gemeinschaftserlebnisse vermitteln“, so Tanja Knopp. „Und natürlich freuen wir uns als DRK Dortmund sehr über diesen besonderen Anlass, die vielseitige Rotkreuz-Power in unserer Stadt zeigen zu können“, sagt Carina Scheld. Für den Erfolg dieses Ereignisses hätten die ehren- und hauptamtlichen DRK-Helferinnen und -Helfer alle verfügbaren Ressourcen mobilisiert.

Das Tagesprogramm beginnt um 10 Uhr mit dem Start des 60. DRK-Bundeswettbewerbs in der Dortmunder Innenstadt.

Um 11 Uhr begrüßt der Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes Dr.  Volkmar Schön die Gäste des Empfangs zum Wettbewerb im Dietrich-Keuning-Haus (Leopoldstr. 50-58, 44147 DO), darunter NRW-Innenminister Herbert Reul und Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Von 10 Uhr bis 17 Uhr wird der „Markt der Möglichkeiten“ in der City geöffnet sein: Entlang der Katharinenstraße wird das DRK an zahlreichen Ständen Einblicke in seine Aufgaben und Dienste bieten: Beim „Katastrophenschutztag aus der Kiste“ können Interessierte testen, wie es um ihre Selbsthilfekompetenzen im Ernstfall bestellt ist, andere Stände informieren über die Tätigkeitsfelder Rettungsdienst, Ausbildung, Kindertageseinrichtungen und Migration sowie das Ehrenamt im DRK-Kreisverband Dortmund. Der DRK-Kreisverband aus dem benachbarten Bochum wird sein „Rikscha-Projekt“ präsentieren, und für die Kinder und alle Junggebliebenen bietet das Jugendrotkreuz eine Hüpfburg an.

Die Siegerehrung wird um 19:30 Uhr in der Aula des Bert-Brecht-Gymnasiums (Sumbecks Holz 5, 44379 DO) beginnen.

Ansprechpartner für die Presse sind Lutz Sulimma (DRK-Kreisverband Dortmund), 0231-1810238 und Claudia Zebandt (DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), 0172 – 5351066.

Foto KV Dortmund

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news-569 Mon, 05 Sep 2022 15:26:46 +0200 20 Azubis starten ihre Notfallsanitäter-Ausbildung an der DRK-Rettungsschule in Münster /aktuell/presse-service/meldung/20-azubis-starten-ihre-notfallsanitaeter-ausbildung-an-der-drk-rettungsschule-in-muenster.html Nach der Verabschiedung von 18 examinierten Notfallsanitäterinnen und –sanitätern in der vergangenen Woche ging der nächste Ausbildungsjahrgang an der DRK-Rettungsdienstschule in Münster am Montag, 05.09.2022 an den Start. Die Leiterin des Instituts für Bildung und Kommunikation - zu dem unter anderem die Rettungsdienstschule gehört - Monika van der Beek begrüßte zehn Frauen und zehn Männer zu ihrer dreijährigen Ausbildung. Zwölf der neuen Azubis haben ihre Dienststellen im DRK-Kreisverband Coesfeld, drei beim DRK-Kreisverband Lünen, zwei bei der Feuerwehr der Stadt Kamen und drei bei der Feuerwehr der Stadt Dülmen.

Die künftigen Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen werden sich während ihrer dreijährigen Ausbildung auf einen sowohl anspruchsvollen als auch abwechslungsreichen Beruf vorbereiten. Neben den täglichen fachlichen Herausforderungen gehört die Kommunikation mit Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen zu der facettenreichen Tätigkeit. Darüber hinaus spielen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter eine wichtige Rolle bei größeren Schadenslagen im Rahmen des Bevölkerungsschutzes.

Die dreijährige Notfallsanitäter-Ausbildung besteht aus 1 920 Stunden theoretischer Ausbildung an der Rettungsdienstschule, 1 960 Stunden praktischer Ausbildung an den Rettungswachen der jeweiligen Dienststellen und einem klinischen Praktikum von insgesamt 720 Stunden auf unterschiedlichen Stationen.

Seit der neuen Gesetzgebung im Dezember 2021 gilt „Notfallsanitäter“ als eigenständiger Heilberuf und die berufliche Zukunftsperspektive als langfristig sehr gut.

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Foto Claudia Zebandt

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news-568 Thu, 01 Sep 2022 16:20:00 +0200 18 frisch examinierte Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter erreichten einen Klassendurchschnitt von 1,4 /aktuell/presse-service/meldung/18-frisch-examinierte-notfallsanitaeterinnen-und-notfallsanitaeter-erreichten-einen-klassendurchschnitt-von-14.html Absolventinnen und Absolventen aus Rettungsdienst-Dienststellen in den DRK-Kreisverbänden Coesfeld und Lünen, der Stadt Dülmen und eines privaten Rettungsdienstes schlossen ihre Ausbildung an der DRK-Rettungsdienstschule in Münster erfolgreich ab. Sieben Absolventinnen und elf Absolventen habe ihre dreijährige Notfallsanitäter-Ausbildung von 2019 bis 2022 an der DRK-Rettungsdienstschule in Münster mit dem Staatsexamen abgeschlossen. Dabei kamen sie auf einen sehr guten Klassendurchschnitt von 1,4. Die frisch examinierten Rettungskräfte stammten aus Dienststellen der DRK-Kreisverbände Coesfeld (12) und Lünen (2), der Stadt Dülmen (3) und einem privaten Rettungsdienst in Osnabrück.

Ihre dreijährige Ausbildung setzte sich zusammen aus 1 920 Stunden theoretischer Ausbildung an der Rettungsdienstschule, 1 960 Stunden praktischer Ausbildung an den Rettungswachen ihrer Dienststellen und einem klinischen Praktikum von insgesamt 720 Stunden auf unterschiedlichen Stationen.

Seit der neuen Gesetzgebung im Dezember 2021 gilt „Notfallsanitäter“ als eigenständiger Heilberuf; die berufliche Zukunftsperspektive ist langfristig sehr gut.

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Foto IBK

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news-567 Thu, 01 Sep 2022 09:54:00 +0200 „Bevölkerungsschutz kontinuierlich und konsequent ausbauen“ /aktuell/presse-service/meldung/bevoelkerungsschutz-kontinuierlich-und-konsequent-ausbauen.html Beim Sommerempfang des DRK in NRW stand Verbesserung des Bevölkerungsschutzes im Fokus Düsseldorf/Münster, 31.08.2022. Corona, die Unwetterkatastrophe im Sommer 2021 und der Krieg in der Ukraine waren die Kardinalthemen beim Sommerempfang, zu dem das DRK in NRW nach zweijähriger pandemiebedingter Pause am Dienstag, 30.08.2022, nach Düsseldorf eingeladen hatte. Die DRK-Landesverbandspräsidenten Dr. Fritz Baur (Westfalen-Lippe) und Hans Schwarz (Nordrhein) begrüßten rund 250 Gäste aus der Landespolitik, dem Rotem Kreuz sowie befreundeten Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbänden, darunter die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, sowie den Minister des Innern Herbert Reul MdL und die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung Ina Scharrenbach MdL aus dem Landeskabinett von Nordrhein-Westfalen.

Hasselfeldt wertete die gute Beteiligung aus der Politik am Sommerempfang als Wertschätzung des DRK, dessen ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zusammenhang mit den Krisen und Katastrophen der vergangenen zwei Jahre besonders viel geleistet hätten. Nun gelte es, aus diesen Erfahrungen Konsequenzen zu ziehen, so Hasselfeldt und appellierte eindringlich an die Politik, den Bevölkerungsschutz in den kommenden zehn Jahren konsequent und kontinuierlich auszubauen.

Hasselfeldt dankte Innenminister Reul für die bisherigen und geplanten Aktivitäten, den Bevölkerungsschutz in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Nicht zuletzt durch den Koalitionsvertrag der Landeregierung habe dieses Ziel einen höheren Stellenwert erhalten.

Die Notwendigkeit der Katastrophenvorsorge sei von der Politik und auch der Bevölkerung lange Zeit nicht ernst genug genommen worden, erwiderte Reul in seiner Rede. Beim Ausbau des Bevölkerungsschutzes sei ein Konzept notwendig, auf das sich viele Expertinnen und Experten zuvor verständigt hätten. Reul berichtete von der effizienten Zusammenarbeit im Kompetenzteam Katastrophenschutz, schilderte die Novellierung des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) als eine Option und sprach sich für ein Förderprogramm aus, denn: die Kommunen allein könnten die Anforderungen nicht schultern. Außerdem gelte es, die Bereitschaft zum freiwilligen Engagement innerhalb der Bevölkerung zu fördern, so der Innenminister, der sich bei den Helferinnen und Helfern vom DRK in NRW „im Namen von 18 Millionen Menschen in diesem Land und im Namen der gesamten Landesregierung“ für ihr Engagement bedankte.

In der anschließende Talkrunde mit Minister Herbert Reul, der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und innenpolitischen Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Dr. Julia Höller MdL, dem Vorsitzenden des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses „Hochwasser“ Sven Wolf MdL, dem Landesbereitschaftsleiter des DRK-Landesverbands Nordrhein Frank Langer und dem Rotkreuzbeauftragten für den Kreis Gütersloh Jürgen Strathaus wurden die thematisierten Probleme und Erfordernisse weiter vertieft. „Vor den Krisen und Katastrophen der jüngeren Zeit war Katastrophenschutz einfach nicht sexy“, so Dr. Julia Höller, die vor ihrer Wahl in den Landtag zehn Jahre als Referentin im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe tätig war. Die Zeichen stehen aber offensichtlich auf Veränderung. „Das Wichtigste ist, dass wir lernfähig sind“, sagte Sven Wolf.

Foto (Gruppe) Christopher Adolph / DRK in NRW

Foto (Talkrunde) Christopher Adolph / DRK in NRW 
Talkrunde (v.li.) Moderator Moritz Küpper, Dr. Julia Höller, Frank Langer, Herbert Reul, Jürgen Strathaus, Sven Wolf

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news-566 Mon, 29 Aug 2022 09:12:59 +0200 Ukrainekrieg führt zu aktuellem Schwerpunkt der Suchdienstarbeit /aktuell/presse-service/meldung/ukrainekrieg-fuehrt-zu-aktuellem-schwerpunkt-der-suchdienstarbeit.html Internationaler Tag der Vermissten am 30. August: DRK-Suchdienst in Westfalen-Lippe konnte seit Anfang 2022 in 14 Fällen helfen Suchen, verbinden, vereinen ist der Dreiklang, der die Arbeit des DRK-Suchdienstes bestimmt. Seit Anfang 2022 bilanziert der Suchdienst des DRK in Westfalen-Lippe 14 Fälle, bei denen er verlorengegangene Kontakte zwischen Angehörigen wiederherstellen konnte.

Ein aktueller Schwerpunkt der Suchdienstarbeit ist durch den Krieg in der Ukraine entstanden. Seit Beginn des Konflikts erreichten den Suchdienst des DRK in Westfalen-Lippe 18 Suchanfragen. In sieben Fällen konnte der Kontakt mittlerweile wiederhergestellt werden. In einem dieser Fälle befindet sich die gesuchte Person derzeit in russischer Kriegsgefangenschaft. Dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) wurde gemäß der Genfer Rotkreuzabkommen die Gefangenenkarte des inhaftieren Soldaten bereits übermittelt. Seine Familie kann somit zwar derzeit nicht mit ihm vereint werden, aber die Angehörigen haben nun zumindest die Gewissheit, dass der Gesuchte am Leben ist und wo er sich befindet.

Die Arbeit des DRK-Suchdienstes ist in einer Konfliktsituation wie dem Ukraine-Krieg deutlich aufwändiger als in friedlichen Zusammenhängen. Um einen Zugang zu den notwendigen Informationen zu erhalten, müssen enge Abstimmungen zwischen dem IKRK und den Konfliktparteien auf Basis des humanitären Völkerrechts erfolgen. Anders als sonst üblich, sind Suchaktivitäten vor Ort im Konfliktgebiet derzeit kaum möglich.

Im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gibt es in den folgenden DRK-Kreisverbänden hauptamtlich geführte Suchdienst-Beratungsstellen, in denen ehrenamtlich Aktive mitarbeiten: Altkreis Lübbecke, Bielefeld, Dortmund, Gütersloh, Hamm, Münster, Olpe und Paderborn. In den DRK-Kreisverbänden Borken, Siegen-Wittgenstein und Witten sind ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeitende mit der Bearbeitung von Suchanfragen betraut.

Erst kürzlich standen die Mitarbeitenden der Personenauskunftsstellen der westfälisch-lippischen DRK-Kreisverbände auf Abruf bereit, um im Falle einer Großschadenslage bei der Cranger Kirmes in Herne für telefonische Auskunftserteilungen zur Verfügung zu stehen.

Zu den Aufgaben des Suchdienstes gehören:

  • die Mitwirkung bei der Familienzusammenführung von Deutschen und deren Angehörigen aus den Aussiedlungsgebieten, bei der Familienzusammenführung von in Deutschland lebenden Flüchtlingen und in anderen humanitären Fällen, bei Nachforschungen nach Kriegs- und Zivilgefangenen und nach Wehrmachtsvermissten und Zivilverschleppten des Zweiten Weltkriegs, bei der Suche nach Personen, die durch die Aussiedlung nach Deutschland, durch Katastrophen, Konflikte, Migration oder andere Ereignisse mit politischem Hintergrund voneinander getrennt wurden, und die Mitwirkung beim Austausch von Rotkreuznachrichten.
  • die Beratung über materielle und gesundheitsfürsorgerische Hilfen für die deutschstämmigen Personen und deren Familien, die noch im Herkunftsgebiet verblieben sind (in Absprache mit dem DRK-Suchdienst-Standort Hamburg).

Die Mitarbeitenden der Suchdienst-Beratungsstellen haben die Aufgabe, Ratsuchende kompetent zu unterstützen und zu beraten. Die Wahrnehmung dieser Aufgaben setzt sehr gute Kenntnisse der einschlägigen Gesetze, Gesetzesvorschriften und Richtlinien sowie der Rechtsprechung voraus. Das nötige Fachwissen wird den Mitarbeitenden im Rahmen von Ausbildungsworkshops und regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen vermittelt.

Die ersten Suchdienstaktivitäten des Deutschen Roten Kreuzes fanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Deutsch-Französischen Krieg (1870) statt und wurden während des Ersten und Zweiten Weltkriegs fortgeführt. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs bildete sich die noch heute bestehende institutionelle Form des Suchdienstes: Vor allem Freiwillige registrieren Gesuchte und Suchende und sammeln Informationen über das Schicksal verschollener Menschen. „Schlimmer als die Nachricht und die Gewissheit vom Ableben eines geliebten Menschen ist die Ungewissheit über dessen Schicksal und die Unmöglichkeit, Abschied zu nehmen.“ Diese Erkenntnis war und ist der Beweggrund für jede Schicksalsklärung.

Foto: Andre Zelck/DRK

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news-565 Tue, 23 Aug 2022 10:45:19 +0200 Sechs Monate Ukraine-Krieg: DRK in Westfalen-Lippe zieht erste Bilanz /aktuell/presse-service/meldung/sechs-monate-ukraine-krieg-drk-in-westfalen-lippe-zieht-erste-bilanz.html DRK in Westfalen-Lippe leistet vielfältige Hilfe für Menschen aus und in der Ukraine Als am 24. Februar 2022 der Konflikt in der Ukraine beginnt, stehen auch viele Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes zur Stelle, um den Menschen aus und in der Ukraine zu helfen.

In den Kommunen und Bezirksregierungen in Westfalen-Lippe wurden durch die Mitwirkung der DRK-Kreisverbände über 12.000 Unterkunftsplätze innerhalb kurzer Zeit geschaffen. Die Hälfte davon entstand bereits in den ersten zweieinhalb Wochen nach Konfliktbeginn. In der Hochphase waren für die Herrichtung von Einrichtungen über 1.400 ehrenamtliche DRK-Einsatzkräfte aktiv. Da die weitere Lageentwicklung unklar war, wurden Vorbereitungen geschaffen, spontan weitere 8.000 Unterkunftsplätze mit Betten, Decken und Kissen auszustatten.

Nachdem die Erstversorgung der Geflüchteten sichergestellt wurde, verstärkte das Rote Kreuz seine Aktivitäten im Bereich der sozialen Hilfen: Ob Organisation und Vermittlung von Übersetzungs-Dienstleistungen, Organisation von Begegnungs- und Freizeitangeboten für Mütter, Kinder und Jugendliche, Bereitstellung von wichtigen Informationen zu Unterstützungs- und Hilfsangeboten vor Ort oder niederschwelligen Sprachkursen.  Die DRK-Migrationsberatungsstellen für erwachsene Zuwanderer (MBE) und auch die regionalen DRK-Flüchtlingsberatungsstellen in Westfalen-Lippe wurden und werden dabei vielfach von ukrainischen Geflüchteten aufgesucht und in Anspruch genommen.

Bei mehreren Aktionen wurden Verletzte und liegend zu transportierende Patienten verlegt. Das DRK in Westfalen-Lippe wirkte dabei auch an der länderübergreifenden strategischen Verlegung von 

Patienten mit, die beispielsweise aus der Ukraine zum Flugplatz in Paderborn eingeflogen wurden. Durch die DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe wurden sie in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Im Rahmen der internationalen Rotkreuzaktivitäten wurde auch eine Transportaktion umgesetzt, bei der fast 50 behinderte ukrainische Kinder, die sich in Polen befanden, in die Obhut der Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel nach Bielefeld gebracht wurden. Allein hierbei waren - auch aufgrund der Strapazen der Flucht und des medizinischen Zustandes der Kinder - über 26 Krankenwagen aus den DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe im Einsatz.

Für die Hilfe vor Ort und zur Unterstützung des Ukrainischen Roten Kreuzes waren auch Einsatzkräfte aus Westfalen-Lippe in der Ukraine oder in den angrenzenden Nachbarstaaten im Einsatz. Aus dem Landesverband Westfalen-Lippe wurden bisher sieben Kräfte für das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) im Rahmen des Ukraine-Konfliktes gestellt. Fünf von ihnen waren als Rettungssanitäter oder Notfallsanitäter im Einsatz. Zwei weitere Kräfte des DRK waren als LKW-Fahrer für den Hilfsgütertransport eingesetzt.

Ein aktueller Schwerpunkt ist die Suchdienstarbeit. Seit Beginn des Konflikts erreichten den Suchdienst des DRK in Westfalen-Lippe 18 Suchanfragen. In sieben Fällen konnte der Kontakt mittlerweile wiederhergestellt werden.

„Für unsere Einsatzkräfte bedeutet dieser Einsatz nach Corona-Pandemie und Hochwasserkatastrophe den dritten Großeinsatz innerhalb von nur zwei Jahren. Ich bedanke mich deshalb sehr bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften, die sich erneut im Zeichen der Menschlichkeit für die Menschen in und aus der Ukraine engagiert haben und dies noch weiter tun“, erklärt Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Foto Julia Ikstadt

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news-564 Wed, 03 Aug 2022 11:56:53 +0200 Der Präsident des DRK-Kreisverbands Lippe Dr. Reiner Austermann stattete DRK-Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur seinen Antrittsbesuch ab /aktuell/presse-service/meldung/praesident-kv-lippe-stattet-antrittsbesuch-beim-lv-westfalen-lippe-ab.html Austausch über die künftige Nutzung des Areals der ehemaligen DRK-Kurklinik „Sophienhaus“ in Bad Salzuflen und die Sicherung gesundheitlicher Versorgung im Rahmen des LEADER-Förderprogramms Dr. Reiner Austermann, neugewählter Präsident des DRK-Kreisverbands Lippe und damit auch Mitglied des Landesrats des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, stattete DRK-Landesverbandspräsident, Dr. Fritz Baur, am Dienstagabend, 2. August 2022, seinen Antrittsbesuch in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster ab. An dem Treffen nahmen auch die hauptamtlichen Vorstände Klaus-Jürgen Wolf (DRK-Kreisverband Lippe) und Dr. Hasan Sürgit (DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) teil.

Neben den Aktivitäten des DRK in Westfalen-Lippe im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und der notwendigen Modernisierung des Katastrophenschutzes in NRW tauschten sich die Gesprächspartner über den Stand der Planungen zur Weiterentwicklung des Areals der ehemaligen DRK-Kurklinik „Sophienhaus“ in Bad Salzuflen aus. Das Sophienhaus blickt auf eine lange DRK-Tradition zurück. Ursprünglich als Kureinrichtung errichtet, erfolgte - neben Phasen des längeren Leerstandes - zuletzt eine Nutzung als Flüchtlingsunterkunft.

Ein von DRK-Kreisverband und -Landesverband gemeinsam entwickeltes Konzept sieht vor, auf einem Teil des Grundstücks insbesondere Angebote im pflegerischen Kontext zu ermöglichen. Aktuell werden baurechtliche Voraussetzungen geschaffen.

Als künftige Angebote sind hier unter anderem gut vorstellbar Pflege-Wohngemeinschaften, Einrichtungen der Tages- und Verhinderungspflege oder des Betreuten Wohnens. Der DRK-Kreisverband Lippe verfügt über umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Pflege und betreibt bereits zahlreiche entsprechende Angebote und Einrichtungen im Kreis Lippe.

Ebenfalls Gesprächsstoff bot das LEADER-Förderprogramm, in dessen Rahmen sich der DRK-Kreisverband Lippe und der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in enger Kooperation mit den Kommunen Lage, Lemgo und Leopoldshöhe den Herausforderungen des soziodemografischen Wandels und des Nachwuchsmangels in der hausärztlichen Versorgung stellen: Gemeinsam erarbeiten sie ein an den regionalen Versorgungsbedarfen ausgerichtetes Umsetzungskonzept zur Implementierung eines Intersektoralen Gesundheitszentrums (IGZ), welches die Gesundheitsversorgung und die Teilhabe in (zukünftig) tendenziell unterversorgten Gebieten unterstützt.

Das IGZ soll mehrere dezentrale Standorte mit multifunktional ausgestatteten Räumlichkeiten vorhalten, die den beschäftigten Gesundheitsprofessionen flexible und stabile Rahmenbedingungen für moderne Beschäftigungsstrukturen, transdisziplinären Austausch, multiprofessionelle Zusammenarbeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten.

Neben einer tiefen sozialräumlichen Verankerung soll das IGZ die Möglichkeit für Innovationen und Digitalisierung bieten und die Infrastruktur im ländlichen Raum verbessern. Aktuell findet der Austausch mit lokalen und überregionalen Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Praxis und Ehrenamt statt, um Synergien zu bündeln, Doppelstrukturen zu vermeiden und die verschiedenen Erwartungen und Wünsche an den Betrieb eines IGZ berücksichtigen zu können.

Foto Tobias Exner 

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news-563 Tue, 02 Aug 2022 06:34:23 +0200 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe entsendet 36 junge Freiwillige /aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-entsendet-36-junge-freiwillige.html Zum „weltwärts“-Freiwilligendienst nach Indien, Kambodscha, Namibia, Südafrika, Tansania, und Uganda Anfang September entsendet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe 23 junge Frauen und 13 junge Männer aus dem gesamten Bundesgebiet nach Indien, Kambodscha, Namibia, Südafrika, Tansania und Uganda. In ihren Einsatzorten werden sie einen einjährigen Freiwilligendienst im Rahmen des „weltwärts“-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung leisten. Mitarbeiterinnen des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe haben die angehenden Freiwilligen bei einem achttägigen Seminar im Jugendgästehaus am Aasee auf ihre Einsätze vorbereitet. Dort wurden sie am Montag, 1. August 2022, vom Vorstandsvorsitzenden des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit, verabschiedet.  „Ich wünsche Ihnen eine gute Reise und inspirierende Erfahrungen“, sagte Sürgit, der sich bei den angehenden „weltwärts“-Freiwilligen für ihre Einsatzbereitschaft bedankte.

In den kommenden zwölf Monaten werden sich die „weltwärts“-Freiwilligen unterschiedlichen Aufgaben widmen: Sie werden nationale Rotkreuz-Gesellschaften im Rahmen des Blutspendedienstes und bei Projekten zur Umweltbildung unterstützen, an Schulen Erste-Hilfe-Kenntnisse vermitteln, Aufklärungsarbeit zu HIV/Aids leisten und sich in Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung engagieren. Eine Einsatzstelle in Uganda sieht den Dienst in einem Krankenhaus vor.

15 der 36 Freiwilligen kommen aus Nordrhein-Westfalen, nämlich aus Bad Driburg, Bochum, Bottrop, Detmold, Dortmund, Dorsten, Gronau, Minden, Münster, Siegburg, Welver und Werne.

Foto Claudia Zebandt

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news-562 Thu, 21 Jul 2022 07:00:00 +0200 „Lernort für humanitäres Engagement“ /aktuell/presse-service/meldung/lernort-fuer-humanitaeres-engagement.html Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der FH Münster erhielt besondere Auszeichnung vom Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe Die Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ so zu vermitteln, dass eine Auseinandersetzung mit ihnen Spaß macht und gleichzeitig zu nachhaltigen Ergebnissen führt, ist eine der Herzensangelegenheiten des Jugendrotkreuzes (JRK), dem eigenständigen Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. In den vergangenen zwei Jahren setzten sich Studierende der Ökotrophologie im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der Fachhochschule Münster und dem JRK Westfalen-Lippe unter anderem mit den Herausforderungen des Humanitären Völkerrechts auseinander. Am Mittwoch, 20. Juli 2022, zeichnete das JRK Westfalen-Lippe das Kompetenzzentrum der FH für diesen Einsatz als „Lernort für humanitäres Engagement“ aus.

2020 entwickelten der Nachwuchsprofessor Dr. Jan Makurat (FH Münster) und die JRK-Bildungsreferentin Katharina Plate (DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) das Seminar „Humanitäre Aktion“, das mittlerweile bereits zweimal umgesetzt wurde. In Ergänzung dieser Lehrveranstaltung wurde den Studierenden angeboten, ein entwicklungspolitisches Planspiel durchzuführen.

Die Ziele des Ganzen: den humanitären Gedanken des Roten Kreuzes in die Fachhochschule zu tragen und dabei Studierende für humanitäres Engagement zu begeistern. Im Rahmen des Seminars wurde den Studierenden die Möglichkeit gegeben, Projektideen zu entwickeln und in der Praxis umzusetzen – etwas, das im regulären Studienalltag bislang noch selten möglich ist. Heraus kamen jedes Mal beeindruckende Projekte mit langfristig nachwirkenden Ergebnissen.

Die Auszeichnung humanitären Engagements hat im Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe Tradition: Mit der Zertifizierungskampagne „Humanitäre Schule“ fördert es seit sechs Jahren die aktive und kritische Auseinandersetzung von Schülerinnen und Schülern mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“. Mit dem Zertifikat „Humanitäre Schüle“ würdigt das JRK teilnehmende Schulen, denen es gelingt, die Bestandteile der Kampagne innerhalb eines Schuljahres umzusetzen.

„Eine Übertragung der Kernelemente der Humanitären Schule – also der Durchführung eines Planspiels, bei dem man eine internationale humanitäre Katastrophe abwenden muss, und die Planung und Umsetzung eines Projektes für den guten Zweck – auf den Kontext und die Gegebenheiten einer Hochschule, lag im Rahmen der bestehenden engen Kooperation des JRK Westfalen-Lippe mit dem Kompetenzzentrum Humanitäre einfach sehr nahe“, erläutert Katharina Plate den Ursprung der Idee für das Zertifikat. JRK-Landesleiterin Andrea Büscher ergänzt: „Projekte und Planspiele laden dazu ein, sich auszuprobieren, über sich hinauszuwachsen und etwas Eigenes zu schaffen. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der FH Münster konnten wir erproben, ob sich dieser Mehrwert auch für die Zielgruppe der Studierenden erzielen lässt. Die Projektergebnisse zeigen: Das war ein voller Erfolg! In einem nächsten Schritt werden wir nun schauen, ob und wie wir die Zertifizierung als ‚Lernort für humanitäres Engagement‘ auch anderen Hochschulen ermöglichen können.“

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Foto Lisa Gödecke

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news-561 Mon, 11 Jul 2022 09:46:54 +0200 „NRW hilft“: Unmittelbare Hilfe für Betroffene steht im Mittelpunkt /aktuell/presse-service/meldung/nrw-hilft-unmittelbare-hilfe-fuer-betroffene-steht-im-mittelpunkt.html Gemeinsames Aktionsbündnis der Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände in NRW zieht Bilanz zum 1. Jahrestag der Hochwasserkatastrophe Anlässlich des 1. Jahrestags der Hochwasserkatastrophe am 14. Juli 2022 zieht „NRW hilft“, das gemeinsame Aktionsbündnis der Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände in Nordrhein-Westfalen, Bilanz. Aktuell verzeichnet das Bündnis Spenden in Höhe von rund 17 Millionen Euro. Es entstand am 19. Juli 2021 auf Initiative des seinerzeitigen Ministerpräsidenten Armin Laschet. Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe hat die Koordination übernommen.

Bisher konnten die zum Aktionsbündnis gehörenden Organisationen mehr als 11.000 Leidtragende der Hochwasserkatastrophe mit 9,8 Millionen Euro unterstützen. Bei „NRW hilft“ steht die unmittelbare Hilfe für Betroffene im Fokus. Kurz nach dem Unglück wurden Spenden unter anderem eingesetzt für Bargeldauszahlungen zur Linderung der größten Not – zum Beispiel beim Verlust von EC-Karten – zur Kinderbetreuung zwecks Entlastung betroffener Eltern oder zur Beschaffung von Powerbanks zum Aufladen von Mobiltelefonen.  Darüber hinaus wurden Notstromaggregate, Bautrockner und Hochdruckreiniger, Werkzeug und Baustoffe finanziert. Es wurde der Ersatz zerstörten Mobiliars (z.B. Betten), dringend notwendiger Elektrogeräte für Haushalte (z. B. Herde), zerstörter Heizungen und von Haus- und Wohnungstüren ermöglicht. Außerdem erhielten betroffene soziale Einrichtungen Mittel. Beispielsweise konnte der gemeinnützigen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft „Werkhof“ in Hagen-Hohenlimburg mit Spenden von „NRW hilft“ bei der Entsorgung von Müll und Schlamm und bei der Notinstandsetzung von Tonstudios und Proberäumen geholfen werden.   

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die Solidarität nach der Hochwasserkatastrophe war überwältigend. Viele tausend Freiwillige haben gemeinsam mit den Einsatzkräften vor Ort und den Hilfsorganisationen Soforthilfe geleistet. Die Menschen in unserem Land haben zusammengehalten, einander versorgt, sogar Obdach gegeben. Und sie haben gespendet: Alleine beim Aktionsbündnis ,NRW hilft´des Landes, der Hilfsorganisationen und der Wohlfahrtsverbände kamen 17 Millionen Euro zusammen. Hiermit konnte vielen Betroffenen ganz unmittelbar und schnell geholfen werden. Ich bin stolz, Ministerpräsident eines Landes zu sein, in dem der Zusammenhalt und die Spendenbereitschaft der Menschen so groß ist. Dafür danke ich von Herzen. Auch den Hilfsorganisationen und Wohlfahrtverbänden, die das Aktionsbündnis ‚NRW hilft‘ möglich gemacht haben, gilt mein ausdrücklicher Dank.“

„Bisher konnten die zum Aktionsbündnis gehörenden Organisationen ca. 58 Prozent der eingegangenen Spenden an die von der Katastrophe betroffenen Menschen weitergeben“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Nach erfolgter Abstimmung mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitales können vom Aktionsbündnis gesammelte Spenden nun auch im Rahmen der Wiederaufbauhilfe des Landes für Privathaushalte bei der Erbringung des Eigenanteils unterstützend eingesetzt werden. „NRW hilft“ erwartet, dass dies einen erheblichen Umfang der Restmittel verbrauchen wird.

Zum Aktionsbündnis „NRW hilft“ gehören:

  • Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe
  • Landesarbeitsgemeinschaft AWO NRW
  • Der Paritätische NRW
  • Diözesan-Caritasverbände für die (Erz-) Bistümer Aachen, Essen, Köln, Münster, Paderborn
  • Deutsches Rotes Kreuz Westfalen-Lippe
  • Deutsches Rotes Kreuz Nordrhein
  • Malteser in NRW
  • Johanniter-Unfall-Hilfe Landesverband Nordrhein-Westfalen
  • Arbeiter-Samariter-Bund NRW
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Westfalen
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Nordrhein
  • Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein
  • Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe

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news-559 Fri, 01 Jul 2022 12:51:00 +0200 Lehren aus Pandemie und Hochwasser: DRK in NRW fordert modernen Bevölkerungsschutz für Nordrhein-Westfalen /aktuell/presse-service/meldung/drk-in-nrw-fordert-modernen-bevoelkerungsschutz-fuer-nordrhein-westfalen.html Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie und knapp ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen zieht das Deutsche Rote Kreuz in Nordrhein-Westfalen Bilanz. „Die Erfahrungen mit der Covid-19-Pandemie und der Unwetterkatastrophe haben gezeigt, dass Nordrhein-Westfalen dringend einen modernen, an den gesellschaftlichen Entwicklungen ausgerichteten Bevölkerungsschutz benötigt“, erklären der Landesbeauftragte für den Bevölkerungsschutz des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe Uwe Krischer und der Leiter des Rotkreuz-Büros NRW Dr. Sacha Rolf Lüder. Gemeinsam erläuterten sie die diesbezügliche Position des DRK in NRW bei einem Pressegespräch via Videokonferenz am Freitag, 1. Juli 2022.

„Der Bevölkerungsschutz in Nordrhein-Westfalen wird durch ein starkes Ehrenamt in den Hilfsorganisationen getragen. Das Ehrenamt ist das Herzstück unserer gemeinsamen Hilfe in Krisen und Katastrophen, wie wir sie zuletzt gehäuft erlebt haben“, hebt Uwe Krischer, der als Landesbeauftragter für den Bevölkerungsschutz selbst ehrenamtlich tätig ist, hervor. „Wir benötigen deshalb eine größere Wertschätzung des Ehrenamts und zugleich eine Entlastung von Bürokratie“, erklärt er weiter. „Unsere Ehrenamtlichen wollen in der Krise da sein und helfen. Sie erleben jedoch, dass der Bürokratieaufwand rund um unsere Einsätze eher gestiegen ist als sinkt. Das führt zu großem Frust“, macht Krischer deutlich. „Darüber hinaus brauchen wir endlich eine vollständige rechtliche Helfergleichstellung. Unsere Leute gehen mit anderen Rettungskräften in den Einsatz, werden aber unterschiedlich behandelt. Das ist für uns schwer nachvollziehbar“.

„Darüber hinaus wurden die vom Land gewährten Zuwendungen seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr angepasst. Das bedeutet, dass wir die Kostensteigerungen der letzten Jahre und auch die aktuellen selbst tragen müssen“, ergänzt Dr. Sascha Rolf Lüder.

Uwe Krischer: „Außerdem muss die Bevölkerung sich in der Krise wieder besser selbst helfen können und entsprechend darauf vorbereitet werden. Als sinnvolle Maßnahmen sehen wir hier u.a. lokale Aufklärungsprogramme, die Berücksichtigung der persönlichen Notfallvorsorge in den Lehrplänen an Schulen und die Ausbildung in Erster Hilfe. Hierbei kann das DRK mit seinen flächendeckenden Strukturen unmittelbar mitwirken.“

Abschließend fordert das DRK in NRW mehr Beteiligung bei Krisen und Katastrophen: „Wir haben die Leute, das Material und die Expertise. Wir sollten deshalb dauerhaft zum Beispiel in einem Beirat zusammen mit den Feuerwehren und den anderen anerkannten Hilfsorganisationen beteiligt werden und uns einbringen können“, macht Dr. Lüder deutlich.

Zum Hintergrund:   Uwe Krischer verfügt über langjährige Einsatzerfahrungen in leitenden Positionen im Katastrophenschutz und ist Ansprechpartner für die Bezirksregierungen, das Innen- sowie das Gesundheitsministeriums NRW. Im Zusammenhang mit der Unwetterkatastrophe im Sommer 2021 zeigte er nicht nur im Einsatzgeschehen Profil, sondern konnte die Erfahrungen aus den Einsätzen anschließend in die Politik tragen und sich für das Kompetenzteam Katastrophenschutz von NRW-Innenminister Herbert Reul empfehlen. Das Verbindungsbüro des Deutschen Roten Kreuzes bei Landtag und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen (Rotkreuz-Büro NRW) bündelt die politische Interessenvertretung der DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie des DRK-Blutspendedienstes West. Das Verbindungsbüro unterrichtet die Organe der DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie des DRK-Blutspendedienstes West über die aktuelle politische Lage und Entwicklung und vertritt gleichzeitig die Anliegen des Deutschen Roten Kreuzes gegenüber den politischen Entscheidungsträgern am Sitz von Landtag und Landesregierung. Die DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe gehören als Teil der nationalen Rotkreuzgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland zu den anerkannten Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen. Mit rund 500 000 fördernden Mitgliedern, ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierten sind sie die größte humanitäre Organisation. Als freiwillige Hilfsgesellschaft für die Behörden im humanitären Bereich nimmt das DRK in NRW die Aufgaben wahr, die sich aus den Genfer Rotkreuz-Abkommen von 1949, ihren Zusatzprotokollen und dem DRK-Gesetz ergeben. Zu diesen Aufgaben gehört insbesondere die Mitwirkung als anerkannte Hilfsorganisation in Katastrophenschutz, Zivilschutz und Gefahrenabwehr.

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Uwe Krischer - Dr. Sascha Rolf Lüder

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news-558 Thu, 30 Jun 2022 06:30:00 +0200 11 Thesen zum Ehrenamt im DRK /aktuell/presse-service/meldung/11-thesen-zum-ehrenamt-im-drk.html Ehrenamtliche im DRK sind Menschen, die über ihre gesellschaftlichen und beruflichen Verpflichtungen hinaus Zeit, Wissen und Können freiwillig einbringen, um anderen zu helfen. Doch – ähnlich wie unsere Gesellschaft – ändern sich Aufgaben, Bedarfe und Erwartungen an ein ehrenamtliches Engagement. Aus diesem Grund hat sich das Präsidium unseres Landesverbandes intensiv mit der Frage „Wohin entwickelt sich das Ehrenamt und was muss getan werden, damit Ehrenamt im DRK weiter attraktiv und erfolgreich ist?“ beschäftigt.

Um Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten, möchten wir mit Ihnen, liebe Ehrenamtliche in den Dialog gehen und Ihre Meinung hören. Über die Website www.ehrenamtsthesen.de können Sie die Thesen einsehen und mitdiskutieren. Wir freuen uns auf Ihren Kommentar! (externer Link)

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news-557 Wed, 22 Jun 2022 11:32:18 +0200 Jugendrotkreuzler*innen wählen neue Landesleitung /aktuell/presse-service/meldung/jugendrotkreuzlerinnen-waehlen-neue-landesleitung.html 11. JRK-Landeskonferenz tagte erstmals wieder in Präsenz Am 12. Juni 2022 kamen im Bürgerhaus-Süd in Recklinghausen 120 Delegierte des eigenverantwortlichen Jugendverbandes des Deutschen Roten Kreuzes aus den 37 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe zur Landeskonferenz zusammen. Dieses Mal stand sie besonders im Zeichen des Wandels – inhaltlich wie personell.

Nach den herzlichen Grußworten von JRK-Landesleiter Sören Wiebusch zu Beginn der Veranstaltung richtete Heinz-Wilhelm Upphoff, Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, das Wort an die JRKler*innen. Im Rückblick auf das vergangene, ereignisreiche Jahr drückte Upphoff seine große Anerkennung und seinen Stolz auf den Jugendverband aus: „Sie haben wieder gezeigt, dass das Jugendrotkreuz ein starker, verlässlicher Partner ist, das Kindern und Jugendlichen Orientierung gibt.“

Der anerkennende Rückblick auf die letzten zwölf Monate wurde durch den obligatorischen Bericht der Landesleitung – in diesem Jahr in Form eines Quiz´ – ergänzt. Im Anschluss stellte der Vorsitzende des Vorstands des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit, den Anwesenden die Digitalisierungsstrategie der Landesgeschäftsstelle vor, die den Grundstein für eine modernere, schnellere und zugänglichere Verbandsarbeit legen wird.

Das Kernstück der Konferenz bildete in diesem Jahr die turnusmäßige Neuwahl der JRK-Landesleitung. Vor dem entsprechenden Tagesordnungspunkt stand jedoch zunächst ein großer Abschied an: Die langjährigen Mitglieder der JRK-Landesleitung Sören Wiebusch, Nina Litzbarski und Markus Höltken traten nicht mehr zur Wiederwahl an und schieden aus ihren Ämtern aus. Gemeinsam blickten sie auf die bewegten und bewegenden Jahre ihres Engagements zurück. Mit einer Fotoslideshow und im Rahmen eines unterhaltsamen „Familienduells“ bereitete das Jugendrotkreuz den dreien nicht nur eine Überraschung, sondern auch einen würdigen und liebevollen Abschied. Heinz-Wilhelm Upphoff zeichnete alle drei im Anschluss für ihr übergebührliches, außergewöhnliches Engagement mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V. aus. Gutes werde bleiben, sagte Sören Wiebusch zum Abschied. Die neue Landesleitung dürfe aber gerne Vieles anders machen. „Ich bin mir sicher, dass die neue Landesleitung gute, neue Prioritäten setzen wird!“

Im Anschluss wählten die Delegierten eine neue Landesleitung. Zur Jugendrotkreuz-Landesleiterin wurde Andrea Büscher aus dem Kreisverband Coesfeld gewählt. Als ihre Stellvertreter*innen nahmen Alessa Held (KV Altena-Lüdenscheid), Ole Jörn Hanke (KV Borken), Jörg van der Groef (KV Recklinghausen) und Nancy Thielscher (KV Steinfurt) die Wahl an. Herzlichen Glückwunsch an das neue Leitungsteam! Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und ist gespannt auf neue Perspektiven, Chancen und Ideen, die gemeinsam in den nächsten vier Jahren entwickelt werden können!

Jeweils eine Ehrenurkunde für ihr außergewöhnliches Engagement auf Ortsvereins-, Kreis- und/oder Landesverband erhielten Peter Koch (JRK-Kreisleiter im Kreisverband Coesfeld), Ole Jörn Hanke (JRK-Kreisleiter aus dem Kreisverband Borken) sowie Alexander Sicking (Kreisratsvorsitzender des JRK-Landesverbandes aus dem KV Coesfeld).

Die JRK-Landeskonferenz ist das oberste beschlussfassende Gremium und Beschlussorgan des Jugendrotkreuzes im Landesverband Westfalen-Lippe. Das Jugendrotkreuz ist der eigenständige Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. Mehr als 140 000 Mitglieder im Alter von 6 bis 27 Jahren engagieren sich gemeinsam für Gesundheit, Umwelt, Frieden und internationale Verständigung.

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Foto Stephan Ditters

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news-556 Tue, 21 Jun 2022 08:00:00 +0200 Arbeitslosenreport 2/2022 der Freien Wohlfahrtspflege NRW: Deutsche Männer bevorzugt? Geförderte Beschäftigung muss allen Menschen gleiche Chancen bieten /aktuell/presse-service/meldung/arbeitslosenreport-2-2022-der-freien-wohlfahrtspflege-nrw.html Der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW zeigt, dass die geförderte Beschäftigung nach § 16i SGB II aktuell nur einen Bruchteil der arbeitslosen Langzeitleistungsbeziehenden erreicht. Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind dies nur vier Prozent. Aus Sicht von Christian Woltering, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW, ist das deutlich zu wenig. Vor allem bei Frauen und Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit besteht Luft nach oben. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert zudem eine Verkürzung der im Gesetz verankerten zeitlichen Zugangsvoraussetzungen: Warum muss sich Arbeitslosigkeit erst verfestigen, bevor Fördermaßnahmen greifen? Wer vom Jobcenter zugewiesene Langzeitarbeitslose in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis einstellt, kann über den § 16i SGB II Förderung erhalten. „Eigentlich ein gutes Instrument, von dem beide Seiten profitieren. Aber es hakt in der Umsetzung“, so Woltering. Ohnehin werden nur 4 Prozent der Langzeitleistungsbeziehenden überhaupt erreicht. Und wer ist das? Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit belegt, dass deutsche Männer am meisten von dem Förderinstrument § 16 I SGB II profitieren. Mehr als die Hälfte der Langzeitleistungs­beziehenden sind jedoch Frauen (52,4 %). In der Gruppe der Geförderten wird deutlich, dass es hier im Jahr 2021 lediglich 36,7% waren, also nur rund ein Drittel. „Woran liegt das? Warum bekommen überwiegend deutsche Männer eine Förderung, die auf Grund ihrer Voraussetzungen ohnehin eine bessere Chance auf dem Arbeitsmarkt haben?“, fragt Woltering. Denn der Blick in die Statistik zeigt: Bei Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit ist die Diskrepanz noch verheerender als bei den Frauen. Ihr Anteil unter den Leistungsbeziehenden liegt bei 42 %. Unter den vom Jobcenter den Unternehmen zugewiesenen Menschen, sind sie mit einem Anteil von 15,7 % in der Förderung deutlich unterrepräsentiert.

Teilzeit, Kinderbetreuung oder Sprachförderung müssen mitgedacht und Teil des Programms werden, so die Forderung der Freien Wohlfahrtspflege NRW. „Es gibt Nachbesserungsbedarf! Ein Förderprogramm mit so viel Potential muss alle Menschen mitnehmen, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft“, fordert Woltering. Kritisch sieht der Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege NRW auch die Dauer der Arbeitslosigkeit von mindestens sechs Jahren innerhalb der letzten sieben Jahre als Grundvoraussetzung. Dies müsse dringend deutlich verkürzt werden, zumal Zeiten wie Inhaftierung, Arbeitslosengeld I-Bezug oder Beschäftigung im Bundesfreiwilligendienst nicht einmal mitzählen.

“Je länger Arbeitslosigkeit dauert, desto schwieriger ist es, den Weg herauszufinden. Warum müssen Menschen erst sechs Jahre arbeitslos sein, damit sie eine Förderung erhalten können, die eine wirkliche Chance bietet, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen“, so Woltering. „Es ist gesellschaftlich sinnvoller und volkswirtschaftlich auch günstiger, die Förderung viel früher einzusetzen, damit über Jahre verfestigte Arbeits- und Hoffnungslosigkeit erst gar nicht entsteht und im Umkehrschluss vorhandene berufliche Kenntnisse nicht gänzlich verloren gehen.“

Hintergrundinformationen

Der Arbeitslosenreport NRW: Regionale Zahlen online verfügbar (externer Link)

Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen. Er erscheint mehrmals jährlich. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet heruntergeladen werden. www.arbeitslosenreport-nrw.de (externer Link)

Die Freie Wohlfahrtspflege in NRW

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich die Arbeiterwohlfahrt, Caritas, der Paritätische, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonischen Werke und Jüdischen Gemeinden mit ihren 16 Spitzenverbänden zusammengeschlossen. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Ziel der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Sicherung bestehender Angebote. www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de (externer Link)

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news-555 Sun, 19 Jun 2022 12:23:02 +0200 Sieg für die Rotkreuzgemeinschaft aus dem DRK Tecklenburger Land und die Jugendrotkreuz-Gruppe aus dem DRK Höxter /aktuell/presse-service/meldung/sieg-fuer-die-rotkreuzgemeinschaft-aus-dem-drk-tecklenburger-land-und-die-jugendrotkreuz-gruppe-aus-dem-drk-hoexter.html Landeswettbewerbe des DRK und des Jugendrotkreuzes fanden am Wochenende in Paderborn statt Beim 69. Landeswettbewerb der Rotkreuzgemeinschaften am Samstag, 18. Juni 2022, in Paderborn siegte der DRK-Bundessieger 2019 - die Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren aus dem DRK-Kreisverband Tecklenburger Land. Die Gruppe wird den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe beim DRK-Bundeswettbewerb am 17. September 2022 in Dortmund vertreten. Beim Jugendrotkreuz-Landeswettbewerb der Stufe III für die 17- bis 27-jährigen JRK-Mitglieder, der parallel in Paderborn stattfand, stand die JRK-Gruppe „Kreis Chaoten“ aus dem DRK-Kreisverband Höxter ganz oben auf dem Treppchen. Die Gruppe fährt zum JRK-Bundeswettbewerb der Stufe III im DRK-Landesverband Berliner Rotes Kreuz.

Den zweiten Platz bei den Rotkreuzgemeinschaften belegte die Rotkreuzgemeinschaft Sundern 1 aus dem DRK-Kreisverband Arnsberg, auf den dritten Platz kam die Rotkreuzgemeinschaft Paderborn aus dem DRK-Kreisverband Paderborn.

Über den zweiten Platz beim Jugendrotkreuz-Landeswettbewerb freute sich die JRK-Gruppe „Schmerzskala 9 ¾“ aus dem DRK-Kreisverband Märkischer Kreis. Bronze gab es für die JRK-Gruppe „Die Camper“ aus dem DRK-Kreisverband Coesfeld.

Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigten die teilnehmenden Rotkreuzgemeinschaften bei Aufgaben aus dem Sanitätsdienst, dem Betreuungsdienst, dem Sanitätsdienst, der Blutspende und der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, was sie zu leisten in der Lage sind – auch wenn es ernst wird. Dabei wurden sie unter anderem mit dargestellten Notfällen konfrontiert, deren „Opfer“ sie unter den Augen von Schiedsrichtern erstversorgen mussten.

Bei den Jugendrotkreuzlerinnen und Jugendrotkreuzlern ging es um Kenntnisse in der Ersten Hilfe und Wissen zu gesellschaftlichen Themen. Darüber hinaus hatten sie rotkreuzspezifische und jugendrotkreuzspezifische Aufgaben zu lösen. Außerdem galt es, sich „musisch-kulturell“ mit Bezug zum Roten Kreuz auszudrücken und bei „Sport und Spiel“ Teamgeist zu demonstrieren.

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Foto Siegergruppe DRK; Fotograf Dastin Rüschhoff

Foto Siegergrupppe JRK; Fotograf Dastin Rüschhoff

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news-554 Wed, 15 Jun 2022 15:30:20 +0200 Freiwilligendienste des Deutschen Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen lehnen allgemeine Dienstpflicht ab /aktuell/presse-service/meldung/freiwilligendienste-des-deutschen-roten-kreuzes-in-nordrhein-westfalen-lehnen-allgemeine-dienstpflicht-ab.html Bessere Rahmenbedingungen für ein freiwilliges Jahr statt Pflichtdienst für junge Menschen Düsseldorf/Münster, 15.06.2022. In der aktuellen Debatte zur Einführung eines allgemeinen Pflichtdienstes nehmen die sechs DRK-Träger der Freiwilligendienste FSJ und BFD in Nordrhein-Westfalen wie folgt Stellung:

Die DRK-Freiwilligendienste in Nordrhein-Westfalen lehnen die allgemeine Dienstpflicht ab. „Einen Eingriff in den Lebenslauf junger Menschen darf es nicht geben. Bei sozialen Tätigkeiten kommt es auf Empathie und Zuwendung an. Den Dienst am Menschen kann man nicht verordnen“, sagt Gerd Diesel, Vorstand des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe. Statt über einen Pflichtdienst zu diskutieren, sollten vielmehr die Rahmenbedingungen für die bestehenden Freiwilligendienste FSJ und BFD verbessert werden. „Das wird sich langfristig als wertvoller erweisen als ein angeordneter Pflichtdienst. Wir sollten jungen Menschen weiterhin die Freiheit lassen, eigene Entscheidungen darüber zu treffen, ob sie ein Soziales Jahr wählen wollen oder nicht“, so Diesel weiter. „Der hohe Wert eines freiwilligen gesellschaftlichen Engagements wird mit einer Dienstpflicht untergraben.“

Die Freiwilligendienste des Deutschen Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen fordern daher, die vorhandenen Strukturen zu nutzen und auszubauen sowie mit den entsprechenden Finanzmitteln auszustatten. Der Dienst könnte etwa mit einem kostenlosen ÖPNV-Ticket für alle Freiwilligen attraktiver gestaltet werden. Außerdem sei die Stärkung von Wertschätzung und Anerkennung des freiwilligen Engagements der jungen Menschen, auch nach dem Dienst, erforderlich. Klar ist aber auch: Sollte sich die Bundesregierung für einen verpflichtenden Dienst entscheiden, steht das DRK bereit, eine Umsetzung mitzugestalten.

Die Freiwilligendienste FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) und BFD (Bundesfreiwilligendienst) sind eine wertvolle Chance, sich für ein Jahr im sozialen Bereich zu engagieren und sich gleichzeitig weiterzubilden. Über 3.500 junge Menschen starten jährlich ihr FSJ oder ihren BFD bei den sechs DRK-Trägern in NRW. Sie engagieren sich im Kranken- oder Behindertentransport und im Hausnotruf des DRK, sie unterstützen die Fachkräfte in Krankenhäusern und Seniorenzentren. Sie helfen mit, Menschen mit Behinderung in Heimen und Werkstätten zu betreuen, begleiten Kinder mit Handicap oder helfen bei der Betreuung der Jüngsten in Kindergärten und Grundschulen.

Foto Andreas Brockmann

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news-553 Mon, 13 Jun 2022 06:00:00 +0200 Bundestagsabgeordnete Luiza Licina-Bode informiert sich in DRK-Kinderklinik Siegen über aktuelle Herausforderungen und Zukunftspläne /aktuell/presse-service/meldung/bundestagsabgeordnete-luiza-licina-bode-informiert-sich-in-drk-kinderklinik-siegen-ueber-aktuelle-herausforderungen-und-zukunftsplaene.html Die Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises 148 (Siegen-Wittgenstein), Luiza Licina-Bode, informierte sich am Mittwoch, den 08.06., im Rahmen eines ausführlichen Gespräches sowie eines Rundganges über die aktuellen Herausforderungen der DRK-Kinderklinik Siegen sowie deren Pläne für die Zukunft. Im Gespräch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Hasan Sürgit, dem Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Heinz-Wilhelm Upphoff, Klinikgeschäftsführer Carsten Jochum und dem Ärztlichen Direktor Markus Pingel diskutierte man über die schlechten Rahmenbedingungen der Fachklinik für Kinder und Jugendliche sowie die unzureichende Finanzierung der Kinder- und Jugendmedizin sowie die Herausforderungen des Fachkräftemangels. Die Politikerin sowie die Vertreter der hochspezialisierten Siegener Kinderklinik waren sich am Ende einig darüber, dass die aktuelle Finanzierung mit Investitionsmittel des Landes sowie den DRG-Pauschalen der Kassen für Kinderkliniken seit Jahren nicht ausreichend ist. Auf Dauer lassen sich dringend notwendige Investitionen zur Erweiterung stark nachgefragter Bereiche (Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neonatologie, Intensivstation,…) oder in die Infrastruktur (IT, nachhaltiges Gebäudemanagement,…) nicht oder nur durch Unterstützung in Form von  Spenden Dritter realisieren. Hier will sich die neu gewählte Abgeordnete für Siegen-Wittgenstein, selbst Mutter, dafür einsetzen, dass sich die Rahmenbedingungen für die Siegener Kinderklinik schnell verbessern. Die SPD hat auf bundespolitischer Ebene dazu bereits 2020 einen Präsidiumsbeschluss unter dem Titel „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen!“ erstellt, der dringend notwendige Veränderungen im Gesundheitssystem vorschlägt. Diese Vorschläge unterstützen die Klinikvertreter ausdrücklich.

Doch nicht nur die wirtschaftliche Lage ist in Siegen angespannt, auch beim Personal sei die Lage durchaus schwierig, betonten sowohl der Aufsichtsratsvorsitzende als auch der Geschäftsführer gegenüber Frau Licina-Bode. Im ärztlichen Dienst fehlt es an Spezialisten sowohl im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin als auch in den darauf aufbauenden Facharztbereichen wie etwa der pädiatrischen Intensivmedizin, der Kinderchirurgie oder der Kinderanästhesie. Und auch die inzwischen umgesetzte Generalisierung der Pflegeausbildung führe aus Sicht der Kinderklinik gerade dazu, dass sich immer weniger junge Menschen für eine Spezialisierung in der Pflege hin zur Pädiatrie / Kinderkrankenpflege entscheiden.

„Aufgrund der notwendigen Doppelvorhaltung von Personal und technischer Ausstattung beim Perinatalzentrum in Siegen ist die Personalsituation gerade im Bereich der Intensivstationen angespannt. Obwohl wir die Vorgaben hinsichtlich der Pflegeschlüssel und Facharztvorgaben im Hinblick auf die Versorgungsqualität selbst für sinnvoll erachten, gelingt es immer seltener, junge Fachkräfte mit den geforderten Weiterbildungen zu finden, so dass hier die Personalplanung und die Erfüllung der gesetzlichen Vor-gaben immer schwieriger werden“, erklärt Geschäftsführer Carsten Jochum.

Chefarzt Markus Pingel sieht hier in den Zukunftsprojekten der DRK-Kinderklinik Siegen wie etwa dem angedachten Eltern-Kind-Zentrum auf dem Wellersberg: „Eine Chance für unsere Klinik, sich langfristig zum einen besser aufzustellen, gleichzeitig aber auch die jetzige Versorgung von Geburten in der Region modern und bedarfsgerecht auf ein völlig neues Niveau zu heben. Schade, dass unsere Anträge auf entsprechende Fördermittel von den Regierungen in der Vergangenheit nicht berücksichtigt wurden.“ „Sowohl im angedachten Eltern-Kind-Zentrum als auch im Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie sehen wir enorme Potentiale für die Region, aber auch eine Verbesserung der Attraktivität unserer Kinderklinik als Arbeitgeber für Fachkräfte aus der Region und von außerhalb“, unter-stützt Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Hasan Sürgit seine Mitstreiter im Bemühen, die Versorgung von kranken Kindern und Jugendlichen in Sie-gen-Wittgenstein und darüber hinaus langfristig zu sichern. DRK-Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff erinnerte zudem daran, „das ehren-amtliche Engagement des DRK Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein zur Unterstützung der Kinderklinik ebenfalls zu würdigen.“

Nach dem rund zweistündigen Gespräch und dem Rundgang über die Intensivstation, die Früh- und Neugeborenenstation, die Kleinkindstation sowie der Kinderinsel, einer Wohnstation für dauerhaft beamtete Kinder und Jugendliche, zeigten sich die Bundestagsabgeordnete beeindruckt von dem Angebot und der Arbeit der Spezialisten. So sieht sich Luiza Licina-Bode bestärkt darin, sich im Rahmen ihrer Arbeit in Berlin für eine schnelle Umsetzung des Präsidiumsbeschlusses auf Bundesebene und die regionalen Belange der DRK-Kinderklinik Siegen einzusetzen: „Wir können uns glücklich schätzen in Siegen-Wittgenstein eine Kinderklinik zu haben, die sich auf die Belange unserer Kinder und Jugendlichen spezialisiert. Kinder bis 14 Jahren stellen einen Bevölkerungsanteil von 13 Pro-zent, für die Kinder- und Jugendmedizin werden derzeit nur 8 Prozent der Gesundheitskosten aufgewendet. Diese systematische Unterfinanzierung der Kindermedizin wollen wir als SPD beenden. Dafür setze ich mich in Berlin ein.“

Foto Gesprächsrunde Arnd Dickel

Foto 2 Arnd Dickel

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news-552 Fri, 10 Jun 2022 12:24:30 +0200 Landeswettbewerbe des DRK und des Jugendrotkreuzes finden am 18. Juni in Paderborn statt /aktuell/presse-service/meldung/landeswettbewerbe-des-drk-und-des-jugendrotkreuzes-finden-am-18-juni-in-paderborn-statt-sowohl-training-als-auch-gemeinschaftserlebnis.html „Sowohl Training als auch Gemeinschaftserlebnis“; Rotes Kreuz präsentiert großen „Markt der Möglichkeiten“ in der Paderborner Innenstadt Am Samstag, 18. Juni 2022 finden der diesjährige DRK-Landeswettbewerb der Rotkreuzgemeinschaften und der Jugendrotkreuz-Landeswettbewerb der Stufe III in Paderborn statt. Der DRK-Kreisverband Paderborn stand bereits sowohl 2020 als auch 2021 als Ausrichter der Wettstreite in den Startlöchern; beide Male verhinderte Corona die Großveranstaltung. Bei einem Pressegespräch informierten Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp, der Vizepräsident des DRK-Kreisverbands Paderborn Herbert Temborius, Kreisrotkreuzleiter Thomas Gabor und Yannick Nübel vom Jugendrotkreuz Paderborn über das Rotkreuzevent mit dem Motto „Verbindung schafft Gemeinschaft“.

Um 10 Uhr wird der Vizepräsident des DRK-Kreisverbands Paderborn Herbert Temborius die Gäste eines Empfangs im Paderborner Rathaus willkommen heißen. Die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe Nilgün Özel, der Landrat des Kreises Paderborn Christoph Rüther und der 1. stellvertretende Bürgermeister der Stadt Paderborn Dietrich Honervogt werden Grußworte sprechen.

Um 12 Uhr findet die offizielle Eröffnung der Wettbewerbe auf dem Rathausplatz statt. Um 13 Uhr gehen die Teilnehmenden auf dem Wettbewerbs-Parcours an den Start. Während des ganzen Tag bietet das Rote Kreuz einen „Markt der Möglichkeiten“ in der Paderborner Innenstadt. Um 19 Uhr beginnt der Festabend mit Siegerehrung im Forum des Berufskollegs Schloss Neuhaus.

„Unsere Wettbewerbe sind zum einen als Training für unsere Helferinnen und Helfer konzipiert“, so Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp. „Zum anderen sollen sie den Rotkreuz-Aktiven aus Westfalen-Lippe Gelegenheiten zur Begegnung bieten und Gemeinschaftserlebnisse vermitteln.“ Die Aufgaben des Wettbewerbs der Rotkreuzgemeinschaften orientieren sich an den Tätigkeitsschwerpunkten der Einsatzkräfte; es geht um Kenntnisse in den Themenbereichen „Technik und Sicherheit“, „Sanitätsdienst“, „Betreuungsdienst“, „Blutspende“ und „Wohlfahrts- und Sozialarbeit“. Jede Wettbewerbsgruppe besteht aus sechs Personen. Die erstplatzierte Gruppe vertritt den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe beim DRK-Bundeswettbewerb, der in diesem Jahr am 17. September 2022 in Dortmund stattfinden wird.

Durch die gemeinsame Gestaltung des Landeswettbewerbs mit dem Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe wird die innerverbandliche Zusammenarbeit gefördert. Das Jugendrotkreuz führt alljährliche Landeswettbewerbe für verschiedene Altersstufen durch. In Paderborn werden Jugendrotkreuzlerinnen und Jugendrotkreuzler aus der Altersgruppe zwischen 17 und 27 Jahren – „Stufe III“ - antreten. Auch die JRK-Wettbewerbe sollen gemeinsame Erlebnisse schaffen und den Teilnehmenden den Anreiz bieten, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Die Aufgaben stammen aus den Themenbereichen „Erste Hilfe“, „Musisch-Kulturelles“, „Soziales“, „Sport und Spiel“, „Allgemeiner Rotkreuzbereich“ und „JRK-Spezifisches“. Die in Paderborn siegreiche JRK-Gruppe wird das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe beim JRK-Bundeswettbewerb der Stufe III am 22. Oktober 2022 im Landesverband Berliner Rotes Kreuz vertreten.

In diesem Jahr stehen alle Jugendrotkreuz-Wettbewerbe unter dem Motto „Henry Potter und der MUNUFEUerkelch: Feuer und Flamme für das Rote Kreuz“. In Anlehnung an den Rotkreuz-Begründer Henry Dunant sind die JRK-Wettbewerbsaufgaben in Geschichten um die bekannte Roman- und Filmfigur eingebettet und mit ein wenig Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität in Kopf und Herz – die sieben Rotkreuz-Grundsätze sind in diesen Tagen aktueller denn je - sicher gut zu lösen.

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Foto Claudia Zebandt

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news-551 Fri, 10 Jun 2022 11:15:42 +0200 26 Schulen aus Westfalen-Lippe als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet /aktuell/presse-service/meldung/26-schulen-aus-westfalen-lippe-als-humanitaere-schule-ausgezeichnet.html Kampagne des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe ist im sechsten Jahr erfolgreich 26 Schulen in Westfalen-Lippe haben im zu Ende gehenden Schuljahr 2021/2022 die Kriterien für das Zertifikat „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe erfüllt. 

„Damit haben Sie einen wichtigen Beitrag für das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft geleistet und denen die Hand gereicht, die eine helfende Hand benötigen“, sagte der Präsident des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur bei der Feierstunde im DRK-Tagungshotel Dunant am Freitag, 10. Juni in Münster. Baur bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften „für dieses tolle Engagement, auf das Sie stolz sein können“.

Auch im sechsten Jahr der Kampagne „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe haben sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinandergesetzt. Zuvor hatte das Jugendrotkreuz 67 Schülerinnen und Schüler dieser Schulen zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet; aufgrund der Corona-Pandemie wurde dies über Online-Seminare bewerkstelligt. Dabei wurden den Teilnehmenden die Grundlagen vermittelt, um selbstständig ein humanitäres Planspiel an ihren Schulen durchführen und ein eigenständig erdachtes Projekt für den guten Zweck umsetzen zu können. Beispiele hierfür waren eine Spendenaktion für eine Bahnhofsmission, die ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus anhand eines beispielhaften Falls und das Sammeln von Spielzeugspenden für bedürftige Kinder.

Als Humanitäre Schule 2021/2022 zeichnete das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe aus:
Realschule Augustdorf
Gymnasium Sankt Xaver, Bad Driburg
Ludwig-Erhard-Berufskolleg, Paderborn
Einstein-Gymnasium, Rheda-Wiedenbrück
CJD Gymnasium, Versmold
Gesamtschule Halle (Westf.)
Städtisches Gymnasium Marianum, Warburg
Konrad Klepping Berufskolleg, Dortmund
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Lünen
Ernst-Barlach-Gymnasium, Castrop-Rauxel
Haranni-Gymnasium, Herne
Hildegardis-Schule, Bochum
Gesamtschule Bochum Mitte
Theodor-Körner-Schule, Bochum
Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich
Gertrud-Bäumer-Realschule, Gelsenkirchen
Marienschule, Dülmen
Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium, Telgte
Rupert-Neudeck-Gymnasium der Gemeinde Nottuln
Anne-Frank-Realschule, Ibbenbüren
Städtische Realschule Menden
Gemeinschaftshauptschule Zeppelin, Plettenberg
Galilei-Gymnasium, Hamm
Städtisches Gymnasium, Ahlen
Fritz-Winter-Gesamtschule, Ahlen
Sekundarschule Medebach-Winterberg

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Foto Claudia Zebandt

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news-550 Fri, 03 Jun 2022 10:08:49 +0200 Diesjährige Jugendrotkreuz-Landeskonferenz findet in Recklinghausen statt /aktuell/presse-service/meldung/diesjaehrige-jugendrotkreuz-landeskonferenz-findet-in-recklinghausen-statt.html Auf der Tagesordnung: Wahl der Jugendrotkreuz-Landesleitung Die diesjährige Landeskonferenz des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe findet erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder in Präsenzform statt: am Sonntag, 12. Juni 2022 von 10 bis 16 Uhr im Bürgerhaus Süd, Körnerplatz 2, 45661 Recklinghausen. 120 Delegierte des eigenverantwortlichen Jugendverbandes aus den 37 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe werden mit der anstehenden Wahl der Jugendrotkreuz-Landesleitung die Weichen für die Verbandsarbeit der kommenden Jahre legen. Die langjährigen Mitglieder der JRK-Landesleitung Sören Wiebusch (DRK-Kreisverband Lippe), Nina Litzbarski (DRK-Kreisverband Paderborn) und Markus Höltken (DRK-Kreisverband Unna) werden nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Neben den wichtigen Personalentscheidungen steht der Jahresbericht 2021 des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe auf der Agenda. Außerdem wird der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit, die Digitalisierungsstrategie des DRK-Landesverbands in Münster vorstellen, die den Grundstein für eine modernere, schnellere und zugänglichere Verbandsarbeit legen wird. An diversen Ständen können sich die Teilnehmenden zudem eigenständig über die Materialien und Angebote des Landesverbandes informieren. 

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Symbolbild

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news-547 Wed, 25 May 2022 14:03:55 +0200 Dritte Fachtagung „Politische Netzwerkarbeit“ im Rotkreuz-Büro NRW /aktuell/presse-service/meldung/dritte-fachtagung-politische-netzwerkarbeit-im-rotkreuz-buero-nrw.html Zur dritten Fachtagung „Politische Netzwerkarbeit in den DRK-Kreisverbänden in Nordrhein-Westfalen“ begrüßte Gerd Diesel (Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe) die Teilnehmenden am Dienstag den 24. Mai im Rotkreuz-Büro NRW in Düsseldorf. Besonders begrüßen durfte er Frau Nina Zündorf, Parlaments- und Kabinettsreferentin des DRK-Generalsekretariates, die über ihre Arbeit im Schnittpunkt von Rotem Kreuz und Bundespolitik referierte. Die politische Verbindungsstelle im DRK-Generalsekretariat sorge vor allem für eine bessere Informationslage, koordiniere die DRK-Positionen nach außen und baue Kontakte aus. Beispielhaft führte Zündorf die Frühstücksgespräche des DRK mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik auf, bei denen die Positionen des DRK zum Bevölkerungsschutz, zu Humanitären Hilfen unter Berücksichtigung des Klimawandels, den Freiwilligendiensten, der Blutversorgung und der Beschäftigungspolitik erörtert worden seien. Eingerahmt wurden diese Gespräche von der Veröffentlichung bundesweiter DRK-Positionen vor der Bundestagswahl, sowie der Ausarbeitung von kurzen Formulierungshilfen für die Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl.

Der Dialog mit der Politik solle zukünftig weiter ausgebaut und intensiviert werden, etwa im Rahmen eines strukturierten Dialogforums. „Mit dem Dialogforum soll eine formelle Vereinigung für Parlamentarier geschaffen werden, die sich mit dem Mandat des DRK identifizieren und sich für DRK-Themen einsetzen“ so Zündorf. Ein fraktionsübergreifendes Austauschformat zu DRK-relevanten Themen könne so geschaffen werden. Zündorf wies aber ebenso auf die Relevanz des Dialogs mit politischen Entscheidungsträgern in den Kreis- und Landesverbänden hin.

Der Leiter des Rotkreuz-Büros NRW Dr. Sascha Rolf Lüder führte im Anschluss die Perspektive auf die politische Landesebene. „Das Verbindungsbüro des DRK in NRW hat am Sitz von Landtag und Landesregierung ein systematisches, auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes politisches Netzwerk des DRK in Nordrhein-Westfalen aufgebaut“ so Dr. Lüder. Von zentraler Bedeutung sei die Möglichkeit zur regelmäßigen persönlichen Begegnung. Nur diese Stetigkeit schaffe bei den Vertreterinnen und Vertretern der Landepolitik das notwendige Vertrauen. Neben Fachtagungen fördere das Verbindungsbüro des DRK in NRW die Möglichkeiten des Austausches wie etwa beim jährlichen Sommerempfang oder den Frühstücksgesprächen im Vorfeld der Landtagswahl.

Gerd Diesel hielt zum Abschluss der Fachtagung fest, dass Gesprächsformate, die auf Bundes- und Landesebene geführt werden, ebenso auf Kreis- und Ortsebene umgesetzt werden können. „Dass wir neutral sind, heißt nicht, dass wir gegenüber Politikerinnen und Politikern schweigen müssen. Der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern ist richtig, wichtig und notwendig, um unsere Positionen zu vertreten“ so Diesel. Dieser Dialog werde auch weiter fortgeführt werden, um gegenüber Politikerinnen und Politikern etwa auf die wertvolle Arbeit im Ehrenamt oder auf die DRK-Positionen in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, der Nationalen Hilfsgesellschaft, dem Rettungsdienst, der Jugendarbeit und viele weitere Bereichen aufmerksam zu machen.

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news-546 Tue, 10 May 2022 12:04:56 +0200 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe würdigt Einsatz seines Präsidenten Dr. Fritz Baur (Münster) mit der Verdienstmedaille /aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-wuerdigt-einsatz-seines-praesidenten-dr-fritz-baur-muenster-mit-der-verdienstmedaille.html Der Münsteraner Dr. Fritz Baur ist seit dem 14. November 2015 Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Damals wählten ihn die Delegierten der DRK-Landesversammlung in Paderborn einstimmig in das höchste Ehrenamt des Verbandes. Zwischenzeitlich erfolgte seine Wiederwahl bei der DRK-Landesversammlung am 24.11.2018 in Soest. Für sein Engagement als DRK-Landesverbandspräsident seit nunmehr fast sieben Jahren wurde er jetzt mit der Verdienstmedaille des Landesverbandes ausgezeichnet. Baur sei es schnell gelungen, eine gute und vertrauensvolle Basis als Grundlage für ein ausgeglichenes und wertschätzendes Miteinander innerhalb des Präsidiums und darüber hinaus aufzubauen, so Nilgün Özel und Heinz-Wilhelm Upphoff, Vizepräsidentin und Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, in ihrem Antrag auf Verleihung der Verdienstmedaille an den Ersten Landesrat und Kämmerer a.D. beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Özel und Upphoff beschreiben die verlässliche Präsenz von Baur, „sei es, um den Helferinnen und Helfern vor Ort – zum Beispiel in Corona-Teststationen – zu danken bzw. um sich selbst ein genaues Bild der aktuellen Lage zu verschaffen.“ Auf umfassende Informationen der ehrenamtlichen Präsidentinnen und Präsidenten bzw. Vorsitzenden der DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe lege er besonderen Wert. Darüber hinaus würde der Landesverbandspräsident den Vertretern der Kreisverbände in persönlichen Gesprächen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Von Februar 2018 bis Februar 2021 war Dr. Fritz Baur turnusgemäß Aufsichtsratsvorsitzender der DRK-Blutspendedienst West gGmbH der DRK-Landesverbände Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Saarland und Westfalen-Lippe. In diese Zeit fiel eine schwierige Phase, die sich unter anderem durch einen Rückgang der Blutspenden auszeichnete. Dr. Baur hat mit viel persönlichem Einsatz wesentlich zu einer Trendumkehr beigetragen. So hat er eine Kooperation mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erzielen können, die zu gemeinsamen Aktivitäten und in deren Folge zur Stärkung der Blutspende in NRW geführt hat.

Foto DRK-LV WL

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news-545 Sun, 08 May 2022 10:14:38 +0200 Drei Landeswettbewerbe des Jugendrotkreuzes in Westfalen-Lippe in Borken /aktuell/presse-service/meldung/drei-landeswettbewerbe-des-jugendrotkreuzes-in-westfalen-lippe-in-borken.html Siegergruppen kommen aus Höxter, Steinfurt und Paderborn Was haben Henry Dunant – Begründer der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung -  und der weltbekannte Zauberer Harry Potter gemeinsam? Sie beide standen Namenspate für das Motto, das die Aufgaben der drei Jugendrotkreuz-Wettbewerbe am Samstag, 7. Mai 2022, in Borken spielerisch in eine Rahmenhandlung einbettete: Im Wettstreit um „Henry Potters“ begehrten MUNUFEUerkelch* galt es für knapp 100 Jugendrotkreuzler*innen zwischen sechs und 16 Jahren Aufgaben zur Ersten Hilfe zu lösen und Teamgeist, Kreativität und Reflexionsfähigkeiten in den Bereichen Rotkreuz-Wissen, Musisch-kulturelles, Sport & Spiel, Soziales und Nachhaltigkeit unter Beweis zu stellen. Am Ende des spannenden Wettbewerbstages standen die stolzen Gewinner*innen der Landeswettbewerbe in Westfalen-Lippe fest:

In der Altersklasse Bambini (6 bis 9 Jahre) erklomm die Gruppe „Junior Kreuzis“ aus dem DRK-Kreisverband Höxter das Siegertreppchen. Den zweiten Platz belegte die Gruppe „JRKler*innen der Magie“  aus dem DRK-Kreisverband Coesfeld.

Beim Wettbewerb für die 10 bis 12-Jährigen freute sich die Gruppe „Mittwochsgruppe“ aus dem DRK-Kreisverband Steinfurt über den ersten, die Gruppe „Die Wundenflicker“ aus dem DRK-Kreisverband Coesfeld über den zweiten und die Dortmunder Gruppe „THE POMFREYS“ über den dritten Platz.

In der ältesten Altersstufe des Wettbewerbstages – den 13-bis 16-Jährigen – siegte die Gruppe „Na hör mal“ aus dem DRK-Kreisverband Paderborn vor den „Senior Kreuzis“ aus dem DRK-Kreisverband Höxter, die sich über die Zweitplatzierung freuten. Die Gruppen „Die Wässrigen“ aus dem DRK-Kreisverband Steinfurt und „The Mandrake Draughts“ aus dem DRK-Kreisverband Dortmund teilten sich den dritten Platz.

Insgesamt nahmen zwölf Gruppen an den Wettbewerben teil. Zwei der acht zu lösenden Aufgaben deckten dabei das Thema Erste Hilfe ab. Hier galt es unter anderem, Unfallsituationen - z. B. ein missglücktes Zauber*innenduell oder einen Unfall beim Mixen eines Trankes - richtig zu deuten und entsprechende Hilfeleistungen korrekt anzuleiten. 

Knapp 60 Helfende aus Jugendrotkreuz und DRK sorgten dafür, dass die Teilnehmenden einen aufregenden, schönen Wettbewerbstag erleben konnten.

Insgesamt zählt das Jugendrotkreuz in Westfalen-Lippe knapp 7 200 Mitglieder. Mit Begeisterung werden die Themen Soziales Engagement, Gesundheit und Umwelt, Frieden und Völkerverständigung sowie Politische Mitverantwortung zum Mittelpunkt verschiedenster Aktivitäten in den JRK-Gruppen gemacht. Bei den JRK-Landeswettbewerben treten in der Regel die Sieger*innen der Kreiswettbewerbe gegeneinander an. Die erstplatzierten Gruppen qualifizieren sich für die Wettbewerbe auf Bundesebene.

Platzierungsliste:

 

GRUPPE                                                                                                                DRK-Kreisverband (KV)
Bambini (6 bis 9 Jahre)  
1. Junior Kreuzis KV Höxter
2. JRKler*innen der Magie KV Coesfeld
Stufe 1 (10 bis 12 Jahre)  
1. Mittwochsgruppe KV Steinfurt
2. Die Wundenflicker KV Coesfeld
3. THE POMFREYS KV Dortmund
Stufe 2 (13 bis 16 Jahre)  
1. Na hör mal KV Paderborn
2. Senior Kreuzis KV Höxter
3. Die Wässrigen KV Steinfurt
3. The Mandrake Draughts KV Dortmund
5. Mettentchen KV Tecklenburger Land
6. Die (mittel-)großen Helfer KV Coesfeld
Außerhalb der Wertung (Stufe 2)  
Schlümpfe KV Tecklenburger Land

Die Gruppenfotos jeweils der Plätze 1 bis 3 finden Sie hier: https://cloud.drk-bbs.de/index.php/s/ypAf6e3er2G3Pnd

Fotos: Stephan Ditters

Collage (Fotos: Stephan Ditters; "HenryPotter"-Grafik: Nina Litzbarski)

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news-544 Thu, 05 May 2022 14:03:26 +0200 DRK in Westfalen-Lippe setzt ein Zeichen für Frieden /aktuell/presse-service/meldung/drk-in-westfalen-lippe-setzt-ein-zeichen-fuer-frieden.html Der Schweizer Henry Dunant kam am 8. Mai vor 194 Jahren auf die Welt. Mit dem Weltrotkreuztag am 8. Mai würdigt die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung alljährlich ihren Begründer. Vor dem Hintergrund des Russland-Ukraine-Kriegs setzt der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in diesem Jahr ein Zeichen für den Frieden: Bastelbögen zum Anfertigen von Laternen in Form einer Friedenstaube nebst Bastel-Anleitungen wurde an alle Schulen in Westfalen-Lippe geschickt und allen DRK-Kitas im Verbandsgebiet zur Verfügung gestellt. Die Laternen sollen rund um den Weltrotkreuztag leuchten. 

Außerdem sorgt das DRK in NRW nach langer Corona-Pause wieder für den Kaffee zum Geburtstag Henry Dunants. Ob in den Verbandsgebieten der DRK-Kreisverbände oder im Landtag in Düsseldorf werden Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler wieder Kaffee für unterwegs als kleines Dankeschön für die Unterstützung der Rotkreuzaktivitäten durch die Bevölkerung an Passantinnen und Passanten verschenken. Das Motto: „Wir sind bei jedem Hilferuf hellwach – und zum Weltrotkreuztag am 8. Mai geben wir einen aus!“.

Mit dieser Botschaft sind auch Kaffeepäckchen beschriftet, die die DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe an alle Mitglieder des NRW-Landtags geschickt haben.

Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Am 24. Juni 1859 wird er auf einer Reise Zeuge der Schlacht von Solferino, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als   Erweckungserlebnis für Dunant und Geburtsstunde des Roten Kreuzes. Auf Dunants Initiative begann damals die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, zu der inzwischen weltweit 191 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen.

Allein im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe engagieren sich rund 29.000 ehrenamtlich Aktive. Ob im Katastrophenschutz oder im Rettungsdienst, in Pflegeeinrichtungen und Beratungsstellen, in der Kinder– und Jugendarbeit oder mit seinem Blutspendedienst – das Deutsche Rote Kreuz nimmt gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr.

Foto: Claudia Zebandt

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Bastelbogen Friedenstaube

Bastelanleitung Friedenstaube

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news-543 Wed, 04 May 2022 10:19:22 +0200 Nach über 38 Jahren beim DRK-Landesverband in Münster geht Volker Schmid in den Ruhestand /aktuell/presse-service/meldung/nach-ueber-38-jahren-beim-drk-landesverband-in-muenster-geht-volker-schmid-in-den-ruhestand.html Nach über 38 Jahren beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster hat sich Volker Schmid in den Ruhestand verabschiedet. Zum 1. April 1984 trat er seine Stelle als Bezirksinspektor im Bereich Katastrophenschutz an. Dort war er neben der Ausbildung und Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Katastrophenschutz-Einsatzeinheiten für den Fernmeldedienst zuständig. 1989 wurde er Referent für die Rotkreuzgemeinschaften und das damals noch existierende Schwesternhelferinnenprogramm. 1994 wurde er stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung Einsatzdienste/Katastrophenschutz. Dort war er neben den Rotkreuzgemeinschaften für den Bereich Einsatz und Logistik zuständig.

Ab 2001 hat Volker Schmid auf der Basis des „Zukunftsprogramms des Deutschen Roten Kreuzes“ die „Servicestelle Ehrenamt“ für den DRK- Landesverband Westfalen-Lippe konzipiert und aufgebaut. Aufgabenschwerpunkte waren und sind hier die vollumfängliche Unterstützung der ehrenamtlich Aktiven im DRK Westfalen-Lippe und die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher für den

Verband. Ab September 2019 war Schmid in der DRK-Landesgeschäftsstelle zuständig für die Organisationsentwicklung.

Volker Schmid leistete auch Hilfseinsätze im Auftrag des DRK, zum Beispiel 1988 nach dem verheerenden Erdbeben in Armenien, 1997 nach dem Oderhochwasser in Polen und im Zusammenhang mit dem Kosovokrieg Ende der 1990er Jahre.

Volker Schmid ist begeisterter Sportler; entsprechend sind seine Planungen für den Ruhestand: Am 16. Mai will er zu einer Fahrradtour durch ganz Deutschland und die Niederlande aufbrechen, die 2 400 Kilometer umfasst.

Sein Lebensmotto lautet: „Wer kann etwas ändern? Nur ich selbst!“

Foto Julia Ikstadt

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news-542 Tue, 03 May 2022 11:40:34 +0200 Austausch über Versorgung geflüchteter Menschen, Katastrophenschutz und Corona /aktuell/presse-service/meldung/austausch-ueber-versorgung-gefluechteter-menschen-katastrophenschutz-und-corona.html Horst-Heinrich Gerbrand, Geschäftsführer Wirtschaft, Verkehr, Gesundheit, Jugend und Soziales beim Städte- und Gemeindebund NRW besucht DRK-Landesverband in Münster Der Präsident des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, begrüßte am Montag, 2. Mai 2022, den Geschäftsführer Wirtschaft, Verkehr, Gesundheit, Jugend und Soziales beim Städte- und Gemeindebund NRW, Horst-Heinrich Gerbrand, in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster. 

Zu den Gesprächsthemen gehörten die Versorgung von geflüchteten Menschen mit und ohne Behinderung, die Bedeutsamkeit der Kommunen beim Katastrophenschutz und Erfahrungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Außerdem stellten Präsident Baur und die Vorstände Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel die Aufgabenfelder des Landesverbands vor.
Nach dem Austausch gab es eine Führung von Vorstand Gerd Diesel über den DRK-Campus an der Sperlichstraße, bei der Horst-Heinrich Gerbrand das Institut für Bildung und Kommunikation und das DRK-Tagungshotel Dunant kennenlernte.

Foto Claudia Zebandt

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news-541 Sat, 30 Apr 2022 18:44:20 +0200 Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften tagte in Münster /aktuell/presse-service/meldung/landesausschuss-der-rotkreuzgemeinschaften-tagte-in-muenster.html „Haben uns intensiv verschiedenen Herausforderungen gestellt“ - Verdienstmedaille des Landesverbandes für Bezirksrotkreuzleiterin Irmgard Janßen (Altenbeken) - Stv. Landesrotkreuzleiter Reiner Bluhm (Willebadessen) zur Wiederwahl bei Landesversammlung im November nominiert Seit Ausbruch der Corona-Pandemie tagte das wichtigste Entscheidungsgremium der Rotkreuzgemeinschaften in Westfalen-Lippe – der Landesausschuss – wieder in Präsenz: am 29. und 30. April im DRK-Tagungshotel in Münster. Die DRK-Einsatzkräfte hätten sich in den letzten Jahren intensiv verschiedenen Herausforderungen gestellt, sagte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Dr. Fritz Baur. „So wie sie den Menschen in der Pandemie zur Seite standen, so verlässlich erwiesen sich unsere Einsatzkräfte auch nach der Hochwasserkatastrophe, die Mitte Juli 2021 vor allem über Teile von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hereinbrach. Auch viele Rotkreuz-Helferinnen und -Helfer aus Westfalen-Lippe gehörten zu den ersten, die an die Unglücksorte eilten, um zu helfen.“ Die vor dem Krieg aus der Ukraine geflüchteten Menschen würden ebenfalls engagiert unterstützt: „Unsere Rotkreuzgliederungen empfangen die Menschen aus der Ukraine an Bahnhöfen, kümmern sich um erste Unterbringungen und die notwendigen Betreuungen, verteilen Hygieneartikel, beschaffen Kleidung oder begleiten die Flüchtlinge bei Behördengängen“, so Baur, der sich bei allen DRK-Einsatzkräften für ihre „verlässliche Einsatzbereitschaft und tatkräftige Präsenz“ bedankte.

Eine besondere Ehrung erfuhr die Bezirksrotkreuzleiterin des Bezirks Detmold, Irmgard Janßen aus Altenbeken: Für ihr langjähriges Engagement im Zeichen des Roten Kreuzes verlieh ihr Präsident Dr. Fritz Baur die Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.  Außerdem erhielt sie die Auszeichnungsspange des Verbandes für 20 Jahre Mitgliedschaft im DRK.

Ebenfalls für ihre langjährige engagierte Mitgliedschaft im DRK ausgezeichnet wurden die Bezirksrotkreuzleiterin Ruhr-Lippe und Kreisrotkreuzleiterin des DRK-Kreisverbands Unna, Anika Knutti, mit der Auszeichnungsspange des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe für 25 Jahre, die Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp (Witten) mit der Auszeichnungsspange für 30 Jahre, der Bezirksarzt Südwestfalen und stv. Kreisverbandsarzt des DRK-Kreisverbands Siegen-Wittgenstein, Georg Weil, mit der Ehrennadel in Gold und der Auszeichnungsspange für 40 Jahre, die Landesrotkreuzleiterin a.D. Gabriele Sell-Gricksch (Castrop-Rauxel) mit der Ehrennadel in Gold und der Auszeichnungsspange für 40 Jahre und der stellvertretende Landesrotkreuzleiter Reiner Bluhm (Willebadessen) mit der Ehrennadel des DRK-Bundesverbandes und der Auszeichnungsspange des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe für 50 Jahre.

Darüber hinaus erfuhr Reiner Bluhm eine weitere Bestätigung seines aktiven Engagements: Der Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften nominierte ihn für die Wiederwahl in eine dritte Amtszeit als stellvertretender Landesrotkreuzleiter bei der DRK-Landesversammlung am 12. November 2022 in Bünde.

Bei weiteren Themen des diesjährigen Landesausschusses der Rotkreuzgemeinschaften ging es unter anderem um den Katastrophenschutz, die Aktivitäten des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe und die Zukunftsfähigkeit des Ehrenamts.

Gruppenfoto (Foto: Claudia Zebandt)

Ehrungen (Foto: Claudia Zebandt) 

Nominerung (Foto: Claudia Zebandt)

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news-540 Wed, 27 Apr 2022 11:26:05 +0200 15 Jahre Integrationsagenturen in NRW - Stagnierende Förderung durch das Land gefährdet Aufrechterhaltung der Leistungen /aktuell/presse-service/meldung/15-jahre-integrationsagenturen-in-nrw-stagnierende-foerderung-durch-das-land-gefaehrdet-aufrechterhaltung-der-leistungen.html DRK-Integrationsagenturen und -Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit in Westfalen-Lippe erreichten im Jahr 2021 mit ihren Angeboten über 18 000 Menschen. Vom 2. Mai bis zum 15. Mai 2022 feiert die Freie Wohlfahrtspflege NRW das 15-jährige Bestehen der Integrationsagenturen unter dem Motto #IntegrationEinfachMachen. Als Teil der Freien Wohlfahrtspflege nimmt auch der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe dieses Jubiläum zum Anlass, um die positiven Wirkungen der Arbeit der 14 DRK-Integrationsagenturen und fünf DRK-Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit in Westfalen-Lippe gegenüber Politik und Verwaltung zu verdeutlichen und auf zunehmende Probleme in der Finanzierung ihrer gesellschaftsrelevanten Leistungen hinzuweisen.

Mit ihren vielfältigen Angeboten und ihrer Expertise seien die Integrationsagenturen unverzichtbare Partner bei der Gestaltung der Integrationsaktivitäten vor Ort, so der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit. Dies sei auch im Zusammenhang mit dramatischen Lagen wie aktuell dem Russland-Ukraine-Krieg, vor dem viele Menschen unter anderem nach Westfalen-Lippe flüchteten, sehr hilfreich. „Damit die Integrationsagenturen die Fülle der Aufgaben weiterhin erfolgreich bewältigen und die Pluralität ihrer Integrationsarbeit erhalten können, muss jedoch die Finanzierung den stetig steigenden Kosten angepasst werden. Das Programm wird zwar langfristig durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration finanziert, jedoch sind Erhöhungen der Fördersumme nicht vorgesehen.“ Im Zuge steigender finanzieller Belastungen aufgrund tarifvertraglicher Bindungen und steigender Miet- und Energiekosten hätten die Träger Schwierigkeiten, ihre Angebote dauerhaft aufrechtzuerhalten, so Sürgit.

Die 14 DRK-Integrationsagenturen und die fünf DRK-Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit in Westfalen-Lippe erreichten im Jahr 2021 mit insgesamt 133 Angeboten über 18 000 Menschen. Diese Angebote sind so vielfältig wie die Integrationsagenturen selbst; sie umfassen beispielsweise niederschwellige Sprachkurse, Hausaufgabenhilfe und Freizeitangebote für Kinder, Schulungen zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden von sozialen Einrichtungen und Behörden für die Themen Vielfalt und Diskriminierung, Freizeit- und Kontaktmöglichkeiten oder Schulungen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit.

Gemeinsam mit den Integrationsagenturen der weiteren Verbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW arbeiten die DRK-Einrichtungen an einer Verbesserung der sozialen Infrastruktur für Integration im Einwanderungs- und Zufluchtsland Nordrhein-Westfalen.

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Foto Bande für Gestaltung

 

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news-539 Tue, 26 Apr 2022 13:01:24 +0200 „Humanitäre Hilfe – Begegnung mit notleidenden Menschen“ – Lesung von Prof. Dr. Joachim Gardemann /aktuell/presse-service/meldung/humanitaere-hilfe-begegnung-mit-notleidenden-menschen-lesung-von-prof-dr-joachim-gardemann.html Lebensthema „Humanitäre Hilfe“; Ausstellung mit Aquarellen des Autors kann bis 24. Juni im DRK-Tagungshotel in Münster besucht werden. Der Münsteraner Dr. Joachim Gardemann ist Kinderarzt, war bis vor kurzem Professor an der FH Münster und ist im Auftrag des Roten Kreuzes rund um den Globus gereist, um in Katastrophen- und Krisengebieten zu helfen. Als Hochschullehrer im Fachbereich Oecotrophologie - Facility Management und Leiter des von ihm aufgebauten Kompetenzzentrums „Humanitäre Hilfe“ an der FH Münster gab er sein Wissen und seine Erfahrungen weiter. Das Kompetenzzentrum, dem er 20 Jahre vorstand, hat die Expertise verschiedener Disziplinen für einen gemeinsamen Zweck vereint: Hilfe für Menschen im Krisenfall. Am Dienstag, 26. April 2022 las Gardemann im DRK-Tagungshotel Dunant in Münster aus seinem Buch „Humanitäre Hilfe – Begegnung mit notleidenden Menschen“, das jetzt in einer erweiterten Neuauflage erschienen ist.

Diese Begegnungen fanden vor dem Hintergrund von Naturkatastrophen, Kriegshandlungen oder der lebensbedrohlichen Infektionskrankheit Ebola statt. Gardemanns Einsatzorte lagen unter anderem in Tansania, Mazedonien, China, Haiti, Sierra Leone, Sri Lanka und im Iran. Es sind beeindruckende Porträts entstanden, gleichsam Plädoyers für die Bedeutung humanitärer Hilfe und die Unantastbarkeit menschlicher Würde. Gardemanns Lebensthema sei die Humanitäre Hilfe, so der Präsident des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe Dr. Fritz Baur zu Beginn der Veranstaltung.  „Mit Ihrem Buch legen Sie Zeugnis ab; ich muss gestehen, manche Schilderungen erschrecken und machen uns – gerade uns in unserem komfortablen Leben – fassungslos.“ Zusätzlichen Ausdruck verleiht der Autor den Erzählungen mit seinen Aquarellen, die das Buch illustrieren. Zum einen sei es wohl ein Weg für ihn gewesen, das Erlebte zu verarbeiten. Zum anderen habe er an der Malerei geschätzt, dass sie ihm – im Gegensatz zu Fotografien – ermöglicht hat, notleidende Menschen trotz ihrer katastrophalen Lebensumstände immer würdevoll abzubilden und ihre Persönlichkeitsrechte zu wahren.

Ausgewählte Originale der Aquarelle sind bis zum 24. Juni 2022, montags bis samstags 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Tagungshotel Dunant, Sperlichstraße 27, 48151 Münster zu sehen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Foto Julia Ikstadt

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news-538 Tue, 19 Apr 2022 14:12:44 +0200 Auf dem Weg nach Solferino: „Licht der Hoffnung“ reist eine Woche durch Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/auf-dem-weg-nach-solferino-licht-der-hoffnung-reist-eine-woche-durch-westfalen-lippe.html Über die DRK-Kreisverbände Siegen-Wittgenstein, Märkischer Kreis, Unna, Bochum, Wattenscheid, Recklinghausen, Herford-Land, Münster und Gladbeck reist das „Licht der Hoffnung“ ab dem 22. April eine Woche durch Westfalen-Lippe. „Nicht aufhören, die Beachtung des humanitären Völkerrechts einzufordern“ Seit dem Start am 16. Februar 2022 in Berlin tragen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler eine Fackel nach Art eines Staffellaufs durch die Bundesrepublik. Das „Licht der Hoffnung“ wird Ende Juni Italien erreichen, um dort bei der sogenannten Fiaccolata, der internationalen Gedenkveranstaltung zum Ursprung der Rotkreuzidee, präsentiert zu werden. Demnächst geht die Reise zunächst eine Woche lang durch das Gebiet des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe:

Am Freitag, 22. April werden Mitglieder des hessischen DRK-Ortsvereins Wehrheim die Ölfackel zur Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands Siegen-Wittgenstein in Siegen bringen.

Die nächsten Etappen werden von Ehrenamtlichen aus den DRK-Kreisverbänden Märkischer Kreis, Unna, Bochum, Wattenscheid, Recklinghausen, Herford-Land, Münster und Gladbeck bestritten. Mit der Übergabe am Freitag, 29. April durch das DRK Gladbeck an Rotkreuzmitglieder aus Wesel wechselt die Fackel dann in das Gebiet des DRK-Landesverbands Nordrhein.

„Mit der Aktion, an der sich alle 19 DRK-Landesverbände beteiligen, erinnern wir an unsere Wurzeln und unterstreichen sowohl unsere Zusammengehörigkeit innerhalb des DRK als auch unsere Verbundenheit mit der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung“, so der Präsident des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur. „Das ‚Licht der Hoffnung‘ symbolisiert nicht zuletzt die Sehnsucht der Menschen nach einem friedlichen Miteinander und einer menschlichen Welt.“ In diesen Tagen sei dieser dringliche Wunsch leider besonders aktuell. „Wir werden nicht aufhören, dort, wo es nötig ist, die Beachtung des humanitären Völkerrechts einzufordern“, so Baur.

Zum Hintergrund des Fackelzugs
Die Fiaccolata wird seit 1992 vom Italienischen Roten Kreuz organisiert und jährt sich in diesem Jahr zum 30. Mal. Bei der mehrtägigen Gedenkveranstaltung rund um den Fackelzug von Solferino in die nahegelegene Kleinstadt Castiglione delle Stiviere kommen jedes Jahr Tausende Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus ganz Europa und der Welt zusammen, um den Anfängen der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung zu gedenken: Im Jahr 1859 reiste der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant durch Italien. Dabei wurde er Zeuge der Folgen der Schlacht von Solferino, einer der größten Auseinandersetzungen jener Zeit. Dunant erlebte Not und Elend der verwundeten Soldaten hautnah und setzte sich dafür ein, die Versorgung der Verwundeten zu organisieren. Er verarbeitete die erschütternden Erlebnisse in seiner Schrift „Eine Erinnerung an Solferino“, an deren Ende er die Vision für die Gründung neutraler Hilfsgesellschaften für Verwundete in verschiedenen Ländern Europas formulierte. 1863 fand die erste Genfer Konferenz statt, auf der die Gründung solcher Hilfsgesellschaften beschlossen wurde. Kurz darauf gründete sich die erste nationale Rotkreuzgesellschaft weltweit: der württembergische Sanitätsverein im Königreich Württemberg. 

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news-536 Tue, 12 Apr 2022 13:47:00 +0200 Prof. Dr. Joachim Gardemann liest aus seinem Buch „Humanitäre Hilfe – Begegnung mit notleidenden Menschen“ /aktuell/presse-service/meldung/prof-dr-joachim-gardemann-liest-aus-seinem-buch-humanitaere-hilfe-begegnung-mit-notleidenden-menschen.html Veranstaltungshinweis Der Münsteraner Dr. Joachim Gardemann ist Kinderarzt und war Professor an der FH Münster. Im Auftrag des Roten Kreuzes war er weltweit in Krisengebieten im Einsatz. In seinem Buch „Humanitäre Hilfe – Begegnung mit notleidenden Menschen“ beschreibt er Erlebnisse mit Menschen in existenziellen Notlagen. Zusätzlichen Ausdruck verlieh der Autor den Erzählungen mit seinen Aquarellen.

Die nun veröffentlichte Neuauflage des 2012 erstmals erschienenen Buchs enthält zahlreiche neue bewegende Geschichten und Aquarelle.

Aus diesem Anlass findet am Dienstag, 26. April 2022, 10 Uhr eine Lesung mit Prof. Dr. Joachim Gardemann und die Eröffnung einer Ausstellung mit den Originalen seiner Aquarelle im DRK-Tagungshotel Münster, Sperlichstr. 27, 48151 Münster statt. Der Eintritt ist kostenlos. Es gilt die 3G-Regel und Maskenpflicht am Platz.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu Interviews. Die Presse ist hierzu herzlich eingeladen. 

Die Veranstaltung wird per Livestream im Internet übertragen: https://www.youtube.com/watch?v=ueSKDkucaqY 

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news-535 Mon, 11 Apr 2022 13:53:52 +0200 „BlackOut of the Box“-Sets für alle DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/blackout-of-the-box-sets-fuer-alle-drk-kreisverbaende-in-westfalen-lippe.html Wie kommen wir an Informationen, wenn das Handynetz ausfällt und Fernseher und Radio keinen Strom mehr haben? Wie ernähren wir uns, wenn Kühlschrank, Kühltruhe und Herd ausfallen? Wie wärmen wir uns, wenn die Heizung nicht mehr läuft? Wie kommen wir von A nach B, wenn die Tankstellen und der öffentliche Nahverkehr ausfallen? Wie kommen wir an sauberes Trinkwasser, wenn die Pumpen der zentralen Trinkwasserversorgung nicht mehr laufen?  Um diese Fragen geht es bei dem „Katastrophenschutz-Tag aus der Kiste“. Am vergangenen Wochenende stellte die Landesrotkreuzleitung des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe – Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp, Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker und Landesarzt Dr. Uwe Devrient - bei einem Termin am DRK-Logistikzentrum in Nottuln allen 38 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe, dem DRK-Bundesverband sowie den DRK-Landesverbänden Nordrhein und Rheinland-Pfalz jeweils ein „BlackOut of the Box“-Set zur Verfügung.  Angereist waren rund 80 Teilnehmende - darunter DRK-Bundesbereitschaftsleiter Martin Bullermann, der Landesbereitschaftsleiter des DRK Nordrhein Frank Langer und die Kreisrotkreuzleitungen aus Westfalen-Lippe.

Die Idee zu dieser Aktion war beim ersten NRW-Katastrophenschutztag am 2. Oktober 2021 in Bonn entstanden, den das NRW-Innenministerium und alle Hilfsorganisationen vor dem Hintergrund ihrer gemeinsamen landesweiten Kampagne „Engagiert für NRW“ veranstaltet haben. Dabei konnten die Besucher*innen nicht nur das Ehrenamt im Katastrophenschutz live in Aktion erleben, sondern auch beim „BLACKOUT-Quiz“ an sieben Stationen in der BLACK BOX prüfen, wie es um ihre Selbsthilfekompetenzen bestellt ist. Mit hilfreichen „Black-Check-Karten“ konnten sie ihr Wissen in Sachen Kommunikation, Mobilität, Wasser, Kühlen, Wärmen, Licht und Geld bei einem Stromausfall spielend erweitern und waren davon begeistert.

Dies brachte die Landesrotkreuzleiterin des DRK Westfalen-Lippe Tanja Knopp auf die Idee, einen DRK-eigenen „Katastrophenschutz-Tag aus der Kiste“ zum Thema “BlackOut” zu gestalten und in den Verband zu tragen: „Damit möchten wir unseren Rotkreuzgliederungen ein Medium an die Hand geben, mit dem sie die Selbsthilfekompetenzen der Bevölkerung ausbauen, auf die Wichtigkeit des Ehrenamts im Katastrophenschutzes hinweisen und weitere Aktive für den Katastrophenschutz gewinnen können“, so Knopp.

Die „BlackOut of the Box“-Sets bestehen unter anderem aus einem Infostand, einem Pavillon, Roll-Ups, einer Messetheke und einem BlackOut-Parcours. Bei der Übergabe in Nottuln wiesen die Kampagnenbotschafter*innen der Kampagne „Engagiert für NRW“ die Teilnehmenden in den Parcours ein, präsentierten den Infostand und zeigten Möglichkeiten auf, wie mit allen Materialien bei Veranstaltungen vor Ort Aufmerksamkeit generiert werden kann.

Ermöglicht hat die Aktion „Katastrophenschutztag aus der Kiste“ eine Spende der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

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Foto Alexander Hermelink

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news-534 Sat, 02 Apr 2022 12:17:53 +0200 Virtueller Freiwilligen- & Ehrenamtstag des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/virtueller-freiwilligen-ehrenamtstag-des-drk-landesverbandes-westfalen-lippe.html Das Deutsche Rote Kreuz ist (be)ständig im Wandel - DRK Haus Ravensberg (Kreisverband Gütersloh) gewinnt den Wettbewerb „Innovationen gegen Einsamkeit“ „In den letzten zwei Jahren haben Sie, liebe Ehrenamtliche, Großartiges vollbracht. Sie halfen und helfen in einer sich verändernden Welt mit weltweiter Pandemielage, mit einem Jahrhundert-Hochwasser in Deutschland und einem Konflikt, den Europa seit Jahrzehnten nicht mehr kannte.“ Mit diesen Worten begrüßte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. jur. Fritz Baur am Samstag, 2. April 2022, die mehr als 200 ehrenamtlichen Gäste des 7. Freiwilligen- & Ehrenamtstags und dankte ihnen für die große Hilfsbereitschaft in besonderen Zeiten.

Wie bereits im letzten Jahr musste der Freiwilligen- & Ehrenamtstag, der in Präsenz geplant war, coronabedingt virtuell durchgeführt werden. „Das Deutsche Rote Kreuz ist mit seinen vielfältigen Hilfeleistungen seit mehr als 150 Jahren ein Fels in der Brandung. Wir sind beständig im Wandel und immer für die Menschen da, wenn wir gebraucht werden“, erklärte Tanja Knopp, ehrenamtliche Landesrotkreuzleiterin, das Motto der Veranstaltung. Gemeinsam mit Sören Wiebusch, ehrenamtlicher Landesleiter Jugendrotkreuz, moderierte sie die Veranstaltung aus Münster. „Wie die heutige virtuelle Veranstaltung aber auch zeigt, sind wir ständig im Wandel und passen uns schnell neuen Herausforderungen an“, ergänzte Sören Wiebusch.   

Damit das Deutsche Rote Kreuz auch in Zukunft beständig und ständig im Wandel ist, tauschten sich die mehr als 200 Gäste des Freiwilligen- & Ehrenamtstags zu Themen wie Quartiersentwicklung, Vielfalt und der Gewinnung und Bindung von Ehrenamtlichen aus. Die Veranstaltung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe weckte dabei auch überregionales Interesse: Mehr als ein Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kam aus anderen Teilen der Bundesrepublik. Den erstmals durchgeführten, vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe ausgelobten Wettbewerb „Innovationen gegen Einsamkeit“ gewann das Projekt „Digitalkurs SIGI – Senioren digital“ des Quartiersmanagements im DRK Haus Ravensberg (DRK-Kreisverband Gütersloh).

Gewohnt konsequentes Handeln, Kontinuität und Zuverlässigkeit,  aber auch schnelle Reaktion und Flexibilität am Puls der Zeit sind gerade auch aktuell wieder gefragt.  „Seit nunmehr fünf Wochen prägt der bewaffnete Konflikt in der Ukraine die Arbeit des Roten Kreuzes auch bei uns in Westfalen-Lippe. Die kommenden Wochen und Monate werden uns bei der Betreuung und Versorgung der geflüchteten Menschen aus der Ukraine noch stark fordern. Wir werden aber auch hier - wie bei der Corona-Krise und der Hochwasserkatastrophe – mit unseren ehrenamtlichen Kräften da sein, wenn wir gebraucht werden“, erklärte Dr. jur. Fritz Baur abschließend.

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Tanja Knopp, Sören Wiebusch; Foto: Claudia Zebandt

DRK Haus Ravensberg gewinnt Wettbewerb "Innovationen gegen Einsamkeit"; Foto: Claudia Zebandt

 

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news-533 Wed, 30 Mar 2022 14:35:20 +0200 Nachruf: DRK trauert um früheren Präsidenten Prof. Dr. Knut Ipsen /aktuell/presse-service/meldung/nachruf-drk-trauert-um-frueheren-praesidenten-prof-dr-knut-ipsen.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) trauert um seinen früheren Präsidenten Prof. Dr. Knut Ipsen, der im Alter von 86 Jahren verstorben ist. „Als langjähriger Präsident hat Professor Ipsen das DRK auf Bundesebene und darüber hinaus nachhaltig geprägt. National wie international war er eine der herausragenden Persönlichkeiten im Bereich des humanitären Völkerrechts. Wir sind ihm für sein außerordentliches Engagement sehr dankbar. Seiner Familie gilt unsere tiefe Anteilnahme”, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Ipsen wurde am 9. Juni 1935 in Hamburg geboren. Er stammt aus einer traditionsreichen Juristenfamilie. Nach einem dreijährigen Dienst in der Bundeswehr und einem Jura-Studium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurde er 1967 zum Doktor der Rechte promoviert. 1973 erfolgte dann die Habilitation für das Fach Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Völkerrecht. 1974 nahm er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum an. Von 1979 bis 1989 war Ipsen Rektor der Ruhr-Universität. Im Jahr 1988 wurde er Gründungsdirektor des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität. Von 1991 bis 1993 war er der Gründungsrektor der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Seine Emeritierung erfolgte im Jahr 2000. Für sein Wirken erhielt er u.a. die Ehrendoktorwürde mehrerer Universitäten.

Im Deutschen Roten Kreuz engagierte er sich seit dem Jahr 1986 über seine Mitgliedschaft im DRK-Kreisverband Bochum hinaus zunächst als Bundeskonventionsbeauftragter. 1994 wurde er zum Präsidenten des DRK e.V. gewählt. Dieses Amt hatte er insgesamt neun Jahre lang inne, bis er im Jahr 2003 nicht mehr zur Wiederwahl antrat. In seine Amtszeit fiel nicht nur der Umzug des DRK-Generalsekretariats von Bonn nach Berlin, sondern auch die Reform der Arbeitsweise innerhalb der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, die er entscheidend prägte. Auf internationaler Ebene setzte er sich vorbehaltlos und nachhaltig für einen umfassenden wirkungsvollen Schutz des Emblems des Roten Kreuzes ein. Als Gründungsdirektor des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum ebnete er eine seit 1988 bestehende, bis heute währende enge Zusammenarbeit von Ruhr-Universität und DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. 2003 erhielt Prof. Ipsen die Verdienstmedaille unseres Landesverbandes.

Auch nach dem Ende seiner Präsidentschaft engagierte sich Knut Ipsen beispielhaft in der Verbreitung des humanitären Völkerrechts und der Rotkreuz-Grundsätze. Einen besonderen Nachdruck legte er dabei immer auf die wirksame Rolle des Roten Kreuzes bei der Wahrung und der Weiterentwicklung des humanitären Völkerrechts.

Für sein besonderes Engagement erhielt Prof. Ipsen 2003 die Verdienstmedaille unseres Landesverbandes. „Wir nehmen Abschied von einer herausragenden Persönlichkeit und sind dankbar für das großartige Engagement“, erklärt Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Archivfoto DRK

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news-532 Wed, 30 Mar 2022 06:00:00 +0200 DRK-Suchdienst stellt Projekt Zeitzeugengespräche vor /aktuell/presse-service/meldung/drk-suchdienst-stellt-projekt-zeitzeugengespraeche-vor.html Berlin. In 15 Kurzfilmen portraitiert das Projekt Zeitzeugengespräche Angehörige, die ihre persönlichen Geschichten von Suche, Verlust und erlösender Gewissheit erzählen. Sie alle sind auch eng mit dem Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) verbunden: Endlich wissen diese Menschen nun um die Schicksale ihrer seit dem Zweiten Weltkrieg verschwundenen Liebsten. Die berührenden Gespräche sind in einem neu entwickelten Format auf der Website des DRK-Suchdienstes veröffentlicht, zusammen mit anschaulichen Grafikelementen, Fotos, Karten sowie vielen Hintergrundinformationen. Zusätzlich zu den 15 Porträt-Filmen, erklären Suchdienst-Mitarbeitende in einem weiteren Kurzfilm den Weg von der Suchanfrage über die Nachforschung bis hin zur Schicksalsklärung. Der DRK-Suchdienst klärt auch fast 77 Jahre nach Kriegsende für Familien den Verbleib ihrer Kriegsvermissten. So erfuhr Manfred Kropp mit 79 Jahren vom Tod seines Vaters in sowjetischer Gefangenschaft 1942. Elfi Barthel, 1945 als 4-Jährige verschleppt, suchte nach ihrer leiblichen Familie und fand so endlich auch ihre eigene Identität. Wolfgang Voss benötigte Nachweise über seine Kriegsgefangenschaft in den Jahren 1945 bis 1949. Günther Posselt erfuhr im Rentenalter von Lagerhaft und Tod des Vaters nach Kriegsende. „Die Zeitzeugengespräche geben unserem humanitären Mandat ein Gesicht und eine Stimme. Sie dokumentieren die Aufgabe Schicksalsklärung und den wichtigen Beitrag des DRK-Suchdienstes für die deutsche Gesellschaft der Nachkriegszeit”, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Ob Wehrmachtsvermisste, Zivilverschollene, Kriegsgefangene, Zivilinternierte, Kinder, die von ihren Familien getrennt worden sind, oder Gefangene in sowjetischen Speziallagern in der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) auf dem Gebiet der späteren Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

Von den insgesamt über 20 Millionen Suchanfragen auf ca. 50 Millionen (nunmehr digitalisierten) Karteikarten, die der DRK-Suchdienst seit April 1945 erhalten hat, waren 1959 noch ca. 2,5 Millionen Suchanfragen offen. Über 1,2 Millionen Menschen konnten seitdem bis heute mit Unterstützung des DRK-Suchdienstes wieder mit ihren vermissten Angehörigen vereint werden, haben Auskünfte über ihre Schicksale oder sogar über sich selbst erhalten.

Im Jahr 2021 erreichten den DRK-Suchdienst 13.614 Anfragen zur Schicksalsklärung Zweiter Weltkrieg sowie 1.729 Suchanfragen von Flüchtlingen, die den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren haben. Außerdem hat der DRKSuchdienst im Jahr 2021 bundesweit insgesamt 15.877 Beratungen zur Familienzusammenführung durchgeführt.

Zum Projekt „Zeitzeugengespräche“ (externer Link)

Foto Projekt „Zeitzeugengespräche“ / DRK

 

Hinweis zu Suchdienst-Aktivitäten in der Ukraine

Die Möglichkeiten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) und des Ukrainischen Roten Kreuzes (URK), in der Ukraine aktiv nach vermissten Personen zu suchen, sind derzeit erheblich eingeschränkt. Aufgrund der anhaltenden Fluchtbewegung ist die Suchdienstarbeit auch außerhalb der Ukraine schwierig. Der DRK-Suchdienst nimmt aber bereits Suchanfragen von Menschen in Deutschland auf, die den Kontakt zu  ihren Angehörigen in der Ukraine oder in der Russischen Föderation verloren haben. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf Anfragen unbegleiteter Kinder, die nicht wissen, wo sich ihre Eltern aufhalten sowie Eltern, die ihre Kinder vermissen. Diese Fälle wie auch alle anderen Suchdienst-Anfragen nehmen unsere DRK-Suchdienst-Beratungsstellen und unsere Fachgruppe Internationale Suche am DRK-Suchdienst-Standort  München entgegen. Seit 1953 wird der DRK-Suchdienst vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) institutionell gefördert.

Weitere Informationen  (externer Link)

Archivfoto Jörg F. Müller / DRK 

Foto Projekt „Zeitzeugengespräche“ / DRK

 

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news-531 Thu, 24 Mar 2022 08:00:00 +0100 Arbeitslosenreport 1/2022 der Freien Wohlfahrtspflege NRW: Arme werden ärmer - Regelsatzerhöhungen reichen nicht aus /aktuell/presse-service/meldung/arbeitslosenreport-nrw.html Lebenshaltungskosten explodieren: Regelsatz ist verfassungswidrig! Strom, Benzin oder Lebensmittel – die Lebenshaltungskosten steigen seit Jahren. Durch den Krieg in der Ukraine und Corona-bedingte Mehrausgaben hat sich die Lage immens verschärft. Schwierig für viele Menschen, existenzbedrohend für Hartz-IV-Empfänger*innen. Denn die Anpassung des Regelsatzes reicht vorne und hinten nicht, wie der heute von der Freien Wohlfahrtspflege NRW und dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen vorgelegte Arbeitslosenreport zeigt. Während der Verbraucherpreisindex von Dezember 2020 bis Dezember 2021 um 5,2 Prozent gestiegen ist, wurde der Regelsatz für das Jahr 2022 um lediglich 0,7 Prozent erhöht. „Es bedarf keiner großen Rechenkünste, um zu sehen, dass das nicht reichen kann. Die Grundsicherung muss das Existenzminimum sicherstellen. Wenn solch enorme Preissteigerungen nicht berücksichtigt werden, ist der Regelsatz verfassungswidrig! Hier muss der Gesetzgeber dringend ran,“ fordert Christian Woltering, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Bereits 2014 hat das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass die Regelbedarfe an der untersten Grenze dessen liegen, was verfassungsrechtlich gefordert ist.

„Seitdem ist die Schere immer weiter auseinandergegangen. Schon im Januar war mehr als offensichtlich, dass mit lächerlichen 3 Euro mehr pro Monat die steigenden Lebenshaltungskosten nicht aufgefangen werden können. Und nun gehen durch den Krieg in der Ukraine noch die Energiekosten durch die Decke“, so Woltering. Ist eine existenzgefährdende Unterdeckung durch unvermittelt auftretende, extreme Preissteigerungen nicht auszuschließen, darf der Gesetzgeber nicht auf die reguläre Fortschreibung der Regelbedarfsstufen warten, heißt es im Verfassungsgerichtsurteil.

Die Wohlfahrtsverbände in NRW fordern eine Erhöhung, die zum Verbraucherpreisindex passt und so der Lebensrealität entspricht. Nach ihren Berechnungen müsste ein bedarfsgerechter Regelsatz für einen alleinstehenden Menschen deutlich über 600 Euro pro Monat liegen. Aktuell beträgt er jedoch nur 449 Euro. Nach Berechnungen der Bundesbank ist für das Jahr 2022 mit einem weiteren Anstieg des Verbraucherpreisindexes zu rechnen. „Steigende Preise, aber nicht mehr Geld zum Leben – das funktioniert so nicht. Wir brauchen eine Anpassung der Regelsätze und Soforthilfemaßnahmen. Mit 100 Euro mehr im Monat wäre zumindest eine kurzfristige Unterstützung gegeben.“ In NRW beziehen 10,5 Prozent aller Menschen SGB II-Leistungen. Der Arbeitslosenreport zeigt: Besonders kritisch sieht es bei Alleinerziehenden mit zwei oder mehr Kindern aus. Hier liegt die Quote bei 56 Prozent.

„Die Erkenntnisse sind nicht neu und gerade deswegen ist es so erschreckend, dass sich seit Jahren nichts an der Situation ändert“, so Woltering. Gleiches gelte für Kinder im SGB II-Bezug. Alleine in NRW sind das über eine halbe Million, jedes 5. Kind in NRW  ist arm. „Das können wir nicht länger hinnehmen. Wir benötigen sofort den Sofortzuschlag für von Armut betroffene Kinder und die Kindergrundsicherung muss endlich umgesetzt werden.“

Hintergrundinformationen

Der Arbeitslosenreport NRW: Regionale Zahlen online verfügbar (externer Link)

Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen. Er erscheint mehrmals jährlich. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet heruntergeladen werden. www.arbeitslosenreport-nrw.de (externer Link)

Die Freie Wohlfahrtspflege in NRW In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich die Arbeiterwohlfahrt, Caritas, der Paritätische, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonischen Werke und Jüdischen Gemeinden mit ihren 16 Spitzenverbänden zusammengeschlossen. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Ziel der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Sicherung bestehender Angebote. www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de (externer Link)

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news-530 Tue, 22 Mar 2022 09:45:23 +0100 Neugewählter Präsident des DRK-Kreisverbands Warendorf-Beckum Dr. Karl-Uwe Strothmann besuchte DRK-Landesverband in Münster /aktuell/presse-service/meldung/neugewaehlter-praesident-des-drk-kreisverbands-warendorf-beckum-dr-karl-uwe-strothmann-besuchte-drk-landesverband-in-muenster.html Rotkreuzgliederungen in Westfalen-Lippe sind intensiv für die Flüchtlinge aus der Ukraine im Einsatz Beide sind promovierte Juristen, beide sind im Ehrenamt Präsident eines DRK-Verbands: Am Montag, 21. März 2022, stattete Dr. Karl-Uwe Strothmann, neugewählter Präsident des DRK-Kreisverbands Warendorf-Beckum, dem Präsidenten des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe Dr. Fritz Baur seinen Antrittsbesuch ab.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Hilfe für die Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind und vom Roten Kreuz in Westfalen-Lippe unterstützt werden. „Diese Menschen sind in einer schrecklichen Lage. Sie müssen mit einer großen Ungewissheit leben, was mit ihren Angehörigen in der Ukraine, und was mit ihrer Heimat wird“, so Dr. Karl-Uwe Strothmann. „Sie wissen nicht, wann bzw. ob sie wieder dorthin zurückkehren können und was sie vorfinden werden.“

„Unsere Rotkreuzgliederungen sind intensiv im Einsatz, um den bei uns ankommenden Menschen aus der Ukraine zu helfen“, so DRK-Landesverbandspräsident Baur.  Baur wies darauf hin, dass die Zuständigkeiten innerhalb des Roten Kreuzes im Zusammenhang mit einem bewaffneten Konflikt klar geregelt sind: Während die Hilfe für die Menschen in der Ukraine ausschließlich das DRK-Generalsekretariat in Berlin federführend koordinieren könne, würden sich die DRK-Gliederungen in der Flüchtlingshilfe vor Ort engagieren. „Deshalb können zum Beispiel DRK-Hilfsgütertransporte in die Ukraine ausnahmslos nach Abstimmungen des DRK-Generalsekretariats in Berlin mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz in Genf und den Schwestergesellschaften in der Ukraine bzw. den benachbarten Ländern erfolgen“, so Baur. „In diesem Zusammenhang müssen wir vor der eigenmächtigen Verwendung des Rotkreuz-Schutzzeichens bei nicht abgestimmten Hilfsgütertransporten ausdrücklich warnen. Diese ist nach den Genfer Abkommen wie auch nach deutschen Gesetzen streng reglementiert.“

Auch der DRK-Kreisverband Warendorf-Beckum ist aktiv in der Flüchtlingshilfe engagiert. Bereits am 5. März haben Helferinnen und Helfer die ehemalige Mammutschule in Ahlen zu einer Flüchtlingsunterkunft aufgebaut, so dass schon am nächsten Tag 78 Flüchtlinge aus der Ukraine dort kurzfristig untergebracht werden konnten. Nachdem die Flüchtlinge, hauptsächlich Frauen und Kinder, an Privatunterkünfte in den Kommunen des Kreises vermittelt wurden, wurde die Einrichtung wieder geschlossen. Am 19. März wurden das Material und die Betten aus der ehemaligen Schule in Ahlen für den Aufbau der Dreifach-Turnhalle des Paul-Spiegel-Berufskollegs in Warendorf eingesetzt. Ab dem 23. März wird hier eine Flüchtlingsunterkunft vom DRK-Kreisverband Warendorf-Beckum betrieben. „Der Einsatz in Ahlen ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Rote Kreuz auf den Ernstfall vorbereitet und jederzeit zur Stelle ist, wenn Hilfe benötigt wird. Ich danke allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften, die sich aktuell für die Menschen aus der Ukraine engagieren“, erklärte Dr. Fritz Baur abschließend.

Foto Julia Ikstadt

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news-529 Mon, 21 Mar 2022 13:40:11 +0100 Jugendrotkreuz ehrt die besten Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter in Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/jugendrotkreuz-ehrt-die-besten-schulsanitaeterinnen-und-schulsanitaeter-in-westfalen-lippe.html Was haben Henry Dunant – Begründer der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und der weltbekannte Zauberer Harry Potter gemeinsam? Sie beide standen Pate für das Motto, das die Wettbewerbsaufgaben des Jugendrotkreuzes spielerisch in eine Rahmenhandlung einbettete: Im Wettstreit um „Henry Potters“ begehrten MUNUFEUerkelch* galt es für Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter aus ganz Westfalen-Lippe Aufgaben zu bestreiten, Erste-Hilfe-Wissen zu beweisen und Rätsel zu lösen. Am Ende des spannenden Wettbewerbstages standen die stolzen Gewinnerinnen und Gewinner fest:

Die Schulsanitätsdienstgruppe Ravensberger Gymnasium Herford erklomm auf dem ersten Platz das digitale Siegertreppchen. Den zweiten Platz belegten die SSDlerinnen und SSDler der Karla-Raveh-Gesamtschule des Kreises Lippe, über den dritten Platz freute sich die Gruppe des Evangelischen Gymnasiums Lippstadt.

Insgesamt nahmen zwölf Schulen am digitalen Wettbewerb am Samstag, 19. März teil. Zwei der acht zu lösenden Aufgaben deckten dabei das Thema Erste Hilfe ab. Hier konnten die Schulsanis zeigen, was in ihnen steckt. Aufgabe war es unter anderem, Unfallsituationen (z. B. ein im Zaubertrank-Unterricht verätztes Auge) richtig zu deuten und entsprechende Hilfeleistungen korrekt anzuleiten. 

Neben den Aufgaben zur Ersten Hilfe waren Teamgeist, Kreativität und Reflexionsfähigkeiten in den Bereichen Rotkreuz-Wissen, musisch-kulturell, Sport & Spiel, Soziales und Nachhaltigkeit gefragt. Die gestellten Aufgaben forderten die SSDlerinnen und SSDler heraus und ließen gleichzeitig Raum für Spaß und Kreativität.

Etwa 431 Schulsanitätsdienste betreut das Rote Kreuz 2022 in Westfalen-Lippe. Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter stehen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern nach Unfällen oder Erkrankungen zur Seite. Engagierte, vom Roten Kreuz ausgebildete Kooperationslehrerinnen und Kooperationslehrer trainieren und begleiten die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter.

Der SSD-Tag wird jedes Jahr freundlicherweise von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen unterstützt - nicht zuletzt als Präventionsmaßnahme.

Teilnehmende Schulen und ihre Platzierungen

  1. Platz: Ravensberger Gymnasium Herford
  2. Platz: Karla-Raveh-Gesamtschule des Kreises Lippe in Lemgo
  3. Platz: Evangelisches Gymnasium Lippstadt
  4. Platz: Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium
  5. Platz: Städtisches Ruhrtalgymnasium Schwerte
  6. Platz: Realschule Ochtrup
  7. Platz: Immanuel-Kant-Gymnasium Dortmund
  8. Platz: Graf-Bernhard-Realschule
  9. Platz: Städtisches Gymnasium Barntrup
  10. Platz: Konrad-Adenauer-Schule Meschede-Freienohl
  11. Platz: Profilschule Ascheberg
  12. Platz: Städtische Adolf-Reichwein-Gesamtschule

Foto Marcel Drawe

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news-528 Thu, 10 Mar 2022 07:00:00 +0100 DRK in Nordrhein-Westfalen: Positionen zur Landtagswahl /aktuell/presse-service/meldung/drk-in-nordrhein-westfalen-positionen-zur-landtagswahl.html Was braucht es, um auch in Zukunft ein gelingendes Zusammenleben in unserem Land zu gewährleisten? Parteien und Politiker geben zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 15. Mai 2022 dazu unterschiedliche Antworten. Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden mit ihrer Stimme schließlich darüber, wie die Gestaltung unseres Landes aussehen wird. Die zukünftige Landesregierung wird mit ihren Entscheidungen und Beschlüssen Nordrhein-Westfalen entsprechend gestalten.

Das DRK versteht sich als Partner der politisch handelnden Akteure. In unserem Land tragen zahlreiche Ehren- und Hauptamtliche des Roten Kreuzes maßgeblich für den Zusammenhalt und das Wohlergehen der Menschen bei. Ob im Katastrophenschutz oder dem Rettungsdienst, in unseren Pflegeeinrichtungen und Beratungsstellen oder mit unserer Kinder- und Jugendarbeit – stets nimmt das DRK in Nordrhein-Westfalen kompetent und zuverlässig gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr. Wir müssen daher auch weiterhin den Dialog mit den politisch Handelnden suchen und verstetigen.

Die Landtagswahl am 15. Mai 2022 gibt uns Anlass zur Positionierung. Um auch in Zukunft ein gelungenes Zusammenleben in unserem Bundesland zu gewährleisten, braucht es die Umsetzung dieser Forderungen:

  • Es braucht einen modernen Bevölkerungsschutz.
  • Es braucht eine gesicherte und sichere Blutversorgung.
  • Es braucht eine soziale und inklusive Gesellschaft.
  • Es braucht eine kinder- und jugendgerechte Gesellschaft.

Diese Botschaften und Anliegen sind die Einladung zu einem Dialog. Das Deutsche Rote Kreuz freut sich über einen konstruktiven Austausch, die aktive Unterstützung und Umsetzung sowie den weiteren Dialog.

DRK-Positionen zur Landtagswahl 2022

DRK-Positionen zur Landtagswahl 2022 - One-Pager

Foto Andreas Brockmann

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news-527 Wed, 02 Mar 2022 13:16:49 +0100 DRK: Spenden für wirkungsvolle humanitäre Hilfe für die Ukraine /aktuell/presse-service/meldung/drk-spenden-fuer-wirkungsvolle-humanitaere-hilfe-fuer-die-ukraine.html Die Not der Ukrainerinnen und Ukrainer sowohl im Land als auch auf der Flucht und damit ihr Bedarf an humanitärer Hilfe ist immens und wächst immer weiter. „Wir wissen, dass die Betroffenheit in der deutschen Bevölkerung angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine groß ist und der Wunsch, den betroffenen Menschen Unterstützung zu bieten, ebenso. Es ist überwältigend zu sehen, wie schnell und engagiert die Zivilgesellschaft in Deutschland auf allen Ebenen zu helfen bereit ist. Dies trifft auf unzählige Privatpersonen, kleine und große Initiativen, Unternehmen und natürlich auch auf all unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler zu. Auch wenn es für viele weniger persönlich und ungreifbarer erscheinen mag, sind Geldspenden tatsächlich in der gegenwärtigen Lage die beste und wirkungsvollste Art, um die humanitäre Hilfe im Ausland zu unterstützen“, sagt Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Damit die Hilfe tatsächlich ankommt, bitten uns all unsere Schwestergesellschaften in der Ukraine und den Nachbarländern sehr eindringlich darum, die stark beanspruchten Logistik- und Hilfeleistungsstrukturen nicht zu blockieren. Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten. Sie helfen leider nicht, sie behindern vielmehr die humanitäre Arbeit vor Ort. Es bestehen seitens unser Schwestergesellschaften momentan keinerlei Kapazitäten zur Annahme nicht zentral abgesprochener und nicht zentral angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote“, sagt Dr. Baur weiter.

Geldspenden sind gegenüber Sachspenden wesentlich effektiver: Ihr großer Vorteil ist, dass sie sehr flexibel eingesetzt werden können. Damit lässt sich die humanitäre Hilfe gezielter an die jeweiligen Bedarfslagen vor Ort anpassen. Dies ist absolut erforderlich in Situationen, die sich beständig ändern und höchst unvorhersehbar sind, wie aktuell in der Ukraine und ihren Nachbarländern.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung.

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

Hier können Sie online spenden. (externer Link)

Spenden-Banner

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news-525 Mon, 21 Feb 2022 06:44:39 +0100 Trauer um einen Kameraden aus dem DRK-Ortsverein Saerbeck /aktuell/presse-service/meldung/nachruf.html Wir trauern um einen Kameraden aus dem DRK-Ortsverein Saerbeck (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land e.V.), der am Freitag, 18.02.2022, bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Der 33-Jährige hinterlässt eine Lebensgefährtin und ein Kind. PSNV-Kräfte waren vor Ort, um die Familie und die Kameradinnen und Kameraden in dieser schweren Zeit zu unterstützen.

Unsere Gedanken sind bei der Familie, den Angehörigen und den Kameradinnen und Kameraden.

 

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news-523 Mon, 14 Feb 2022 11:29:39 +0100 Pionier der Blutspende - 70 Jahre DRK-Blutspendedienst /aktuell/presse-service/meldung/pionier-der-blutspende-70-jahre-drk-blutspendedienst.html Am Anfang waren es 19 Mitarbeitende des Deutsche Roten Kreuzes, die in Nordrhein-Westfalen den Betrieb des ersten zentralen Blutspendedienstes in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland aufbauten. Nach einem Grubenunglück auf der Zeche Dahlbusch in Gelsenkirchen-Rotthausen mussten im Jahr 1950 zahlreiche Blutkonserven aus Frankreich geholt werden, um die Verletzten zu behandeln. In Deutschland standen keine ausreichenden Mengen an gespendetem Blut zur Verfügung. Das war ein deutlicher Impuls, die Gründung eines Blutspendedienstes in Deutschland voranzutreiben. Im ersten Jahr (1952) führte der damalige DRK-Blutspendedienst Nordrhein-Westfalen (heute DRK-Blutspendedienst West) 114 Blutspendetermine durch, auf denen zusammen 7.773 Bürger Blut spendeten. Damals wie heute fußte die Arbeit des DRK - neben den hauptamtlichen Mitarbeitern - auf der Unterstützung durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die z.B. die Aufgabe übernahmen, das gespendete Blut in den Glasflaschen, in denen das gespendete Blut gesammelt wurde, zu schütteln, damit das Blut nicht verklumpte. Heute kommen für jeden Spender Blutbeutelsysteme zum Einsatz, die nur einmal verwendet werden und in denen das Blut in einem geschlossenen System weiterverarbeitet wird. Geschüttelt werden muss das gespendete Blut dennoch - diese Aufgabe wird heute von automatischen „Schüttelwaagen“ übernommen.

In sieben Jahrzehnten haben sich viele Abläufe und Prozesse verändert – eines ist jedoch gleichgeblieben: Blut ist nach wie vor ein wichtiger Baustein in der medizinischen Grundversorgung. Heute arbeiten für den DRK-Blutspendedienst West ca. 1.300 Mitarbeitende und es engagieren sich nach wie vor tausende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Blutspende. Ohne gespendetes Blut und die sichere Be- und Verarbeitung hätten in dieser Zeit Millionen Menschen nicht therapiert werden können oder sie hätten gar ihr Leben verloren.
Heute müssen im gesamten Versorgungsgebiet des Blutspendedienstes-West täglich bis zu 3.500 Menschen zur Blutspende motiviert werden, um eine ausreichende Versorgung der vom DRK, rund um die Uhr betreuten Kliniken mit Blutpräparaten gewährleisten zu können. Auf jährlich etwa 12.000 Blutspendeterminen sammelt der DRK-Blutspendedienst West ca. 800.000 Blutspenden und deckt damit rund 75 Prozent des Bedarfes an Blutpräparaten.

Der erste Blutspendetermin in Gelsenkirchen war der Auftakt zum gemeinnützigen Wirken aller Blutspendedienste des DRK/BRK, die ebenfalls kurz danach Verantwortung für eine sichere und flächendeckende Versorgung in allen anderen Bundesländern übernahmen. Damals wie heute sind aus Blutspenden erstelle Blutpräparate ein wesentlicher Pfeiler der medizinischen Daseinsvorsorge, für die sich die Gemeinschaft der DRK/BRK Blutspendedienste in Deutschland verantwortlich zeigt.

Am 9. März 1951 gründeten die DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen den ersten DRK-Blutspendedienst in Deutschland. Am 29. Februar 1952 fand der erste Blutspendetermin in NRW statt. Bei den drei Spendeaktionen des ersten Arbeitstages in Gelsenkirchen wurden 95 Blutspender registriert. Viele davon waren Kumpel aus den umliegenden Zechen des Ruhrgebietes. Bergleute waren von Anfang an wichtig als Blutspender, brauchten aber nach Unfällen auch oft genug selbst Bluttransfusionen.

Üblich war es zu dieser Zeit noch, im Bedarfsfall Blutübertragungen direkt zum Patienten vorzunehmen. Eine systematische und flächendeckende Versorgung mit Blut gab es bis zu diesem Zeitpunkt in Deutschland noch nicht. Im staatlichen Auftrag übernahm das Deutsche Rote Kreuz die Verantwortung, eine zentrale Blutspendeorganisation, wie sie in anderen Ländern, wie England, den USA oder den Niederlanden bereits existierte, aufzubauen.

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news-520 Fri, 17 Dec 2021 10:01:11 +0100 „Stromausfall in Senioren- und Pflegeeinrichtungen“ /aktuell/presse-service/meldung/stromausfall-in-senioren-und-pflegeeinrichtungen.html DRK-Landesverband unterstützt die Arbeit der DRK-Einrichtungen in Westfalen-Lippe mit neuer Handreichung „Stromausfall in Senioren- und Pflegeeinrichtungen“

Bei einem Stromausfall steht ein kleiner Privathaushalt vor geringeren Herausforderungen als eine stationäre Einrichtung, die für viele Menschen verantwortlich ist. Somit ist es wichtig, sich mit einem Thema, das einem im Alltag oft gar nicht bewusst ist, im Vorfeld  auseinanderzusetzen. Mit der neuen Handreichung "Stromausfall in Senioren- und Pflegeeinrichtungen" hat der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe hierzu eine gute Vorlage für die DRK-Kreisverbände im Verbandsgebiet und ihre Einrichtungen geliefert.

Die Handreichung vermittelt themenbezogene Informationen, schildert die Auswirkungen auf stationäre Senioren- und Pflegeeinrichtungen und bietet Checklisten, die bei der Vorbereitung auf einen solchen Notfall helfen. „Die Inhalte sind praxisnah und helfen, vorbereitet zu sein. Ein Stromausfall innerhalb einer Einrichtung ist nicht unmöglich und bei guter Vorbereitung auch kein Problem. Wir haben gute Methoden zur Bewältigung einer solchen Lage erarbeitet“, so der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit. In Westfalen-Lippe unterhält das Deutsche Rote Kreuz insgesamt 16 Senioren- und Pflegeeinrichtungen mit 1 595 Plätzen.

Die Handreichung finden Sie hier.

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news-519 Thu, 09 Dec 2021 08:00:00 +0100 Arbeitslosenreport 4/2021 der Freien Wohlfahrtspflege NRW: Corona belastet den Ausbildungsmarkt erheblich /aktuell/presse-service/meldung/arbeitslosenreport-4-2021-der-freien-wohlfahrtspflege-nrw.html Die Zahl der Jugendlichen, die nach der Schule ohne Ausbildungsplatz oder Anschlussqualifizierung dastehen und quasi abtauchen, steigt in der Corona-Krise deutlich an. Das belegt der aktuelle Arbeitslosenreport der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege (LAG). Gleichzeitig sinkt auch die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze - eine schlechte Entwicklung. „Wir dürfen in der Corona-Krise die jungen Menschen im Übergang von der Schule in den Beruf nicht übersehen“, warnt der LAG-Vorsitzende Dr. Frank Johannes Hensel. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz ist in der Corona-Pandemie stark zurückgegangen, so die offizielle Statistik der Bundesagentur für Arbeit. 2020/2021 gab es 107.529 Bewerber um einen Ausbildungsplatz (2018/2019: 128.508). Ein wichtiger Grund sind die beschränkten Zugangswege zu Berufsberaterinnen, Schulsozialarbeitern und Lehrern. Dadurch stehen Schülerinnen und Schüler in Abgangsklassen in einer für sie ohnehin extrem belastenden Situation ohne Ansprechpartner da. Ihnen fehlen Personen, die ihnen mit professioneller Unterstützung im direkten Kontakt weiterhelfen können. „Jobcenter und Arbeitsagenturen waren und sind wegen Corona oft schwerer erreichbar“, sagt der LAG-Vorsitzende Hensel. „Am Ende tauchen etliche der Jugendlichen ab und melden sich gar nicht erst ausbildungssuchend“, warnt er. Damit junge Menschen nicht schon beim Start ins Berufsleben verlorengehen, müssen sie verlässliche Begleitung am Übergang von der Schule in den Beruf durch Lehrer, Schulsozialarbeiter sowie durch die Beratungsfachkräfte der Arbeitsagenturen erfahren.

Hensel: „Wirtschaft und Arbeitsmarkt suchen händeringend nach Fachkräften. Wir müssen den jungen Menschen hinterhergehen, damit sie nicht verloren gehen: mit aufsuchenden Angeboten, einer Mobilität der Arbeitsagenturen bis in die Sozialräume hinein, mit regelmäßiger Präsenzberatung beispielsweise in offenen Treffs und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe. Zudem muss die Elternarbeit bei der Begleitung und Förderung junger Erwachsener mitgedacht und mitfinanziert werden.“

Am Ausbildungsmarkt enorme Passungsprobleme

Industrie und Handwerk sollten nach Auffassung der Wohlfahrtsverbände für weiter erhöhte Ausbildungskapazitäten sorgen. Zwar erhalten rein rechnerisch derzeit fast alle Bewerbenden eine Stelle, doch in der Praxis brauche man einen Angebotsüberhang von 12,5 Prozent an Ausbildungsstellen, damit die Besetzungen überhaupt gelingen können.

Hensel: „Wir haben am Ausbildungsmarkt in NRW enorme Passungsprobleme. Neben hohen Ausbildungsanstrengungen der Betriebe, braucht es dringend mehr vermittelnden Einsatz, um junge Menschen bei Auswahl und Aufnahme einer Berufsausbildung zu unterstützen. Ausbildungsvorbereitende Maßnahmen, aber auch Angebote des Jugendwohnens und Landesprogramme wie ‚Ausbildungsprogramm NRW‘ oder ‚Matchingberater‘ sind hilfreich. Die wichtigen Landesprogramme dazu stagnieren oder laufen sogar aus. Das halten wir für eine Fehlentscheidung!“

Knapp 7000 unversorgte Bewerber ohne Alternative

Der Arbeitslosenreport NRW der Wohlfahrtsverbände zeigt auch, dass sehr oft Bewerberinnen und Bewerber ohne Schulabschluss sowie junge Menschen mit Schwerbehinderung oder ausländischer Staatsangehörigkeit zu denjenigen gehören, deren Situation besonders prekär ist. Ohne Ausbildungsplatz, ohne Fördermaßnahme, ohne weiteren Schulbesuch und ohne Arbeitsplatz gelten sie als „unversorgt“. Ihre Zahl liegt nach der Statistik der Bundesagentur bei 6993.

Hensel: „6.993 junge Menschen, die am Ende eines Ausbildungsjahres als Unversorgte dastehen, ohne schulische oder berufliche Perspektive – das sind 6.993 große Verluste!“ Diese jungen Menschen dürften nicht als „Generation Corona“ ins Abseits geraten. „Um sie zu erreichen, brauchen wir jetzt deutlich mehr aufsuchende Angebote im Sozialraum, auch in neuen und ungewöhnlichen Kooperationen, etwa mit Vereinen, offenen Treffs und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe. Gerade ehemalige Förderschüler sollten dabei besondere Aufmerksamkeit finden“, fordert der LAG-Vorsitzende.

Weitere Informationen finden Sie hier (externer Link).

Hintergrund: Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen.

 

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news-518 Fri, 03 Dec 2021 11:02:53 +0100 #ehrenamtverdientrespekt: Am Sonntag, 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamts /aktuell/presse-service/meldung/ehrenamtverdientrespekt-am-sonntag-5-dezember-ist-der-internationale-tag-des-ehrenamts.html Am Sonntag, 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamts. Hauptamtliche Kolleginnen und Kollegen und ehrenamtliche Leitungskräfte des Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen werden den Gedenktag zum Anlass nehmen, um sich bei den zahlreichen ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und -Helfern für ihr Engagement zu bedanken. Unter dem Hashtag #ehrenamtverdientrespekt werden sie auf ihren Social-Media-Kanälen und Webseiten „Danke!“ sagen für all das, was die ehrenamtlichen DRK-Kräfte tagtäglich für das Gemeinwohl leisten. Im Landesverband Westfalen Lippe sind insgesamt rund 29 000 Ehrenamtliche im DRK bzw. im Jugendrotkreuz aktiv.

Auch im zu Ende gehenden Jahr waren und sind etliche ehrenamtliche DRK-Einsätze in Westfalen-Lippe von der Corona-Pandemie bestimmt. Ob in „Drive-Ins“, mobilen oder stationären Teststellen: Im Akkord unterstützen die DRK-Einsatzkräfte bei den Testungen. So ist zum Beispiel das Testzentrum des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in der Sperlichstraße 25 in Münster seit dem 24. März 2021 in Betrieb.

Auch im Hinblick auf die Impfungen gegen das Corona-Virus ist das Engagement der ehrenamtlich aktiven Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler groß. Nachdem die Impfstoffe zur Verfügung standen, war das Deutsche Rote Kreuz in NRW ab dem 8. Februar 2021 landesweit in den Impfzentren aktiv, um die Kassenärztliche Vereinigung und die Kommunen bei dieser Aufgabe zu unterstützen. In Westfalen-Lippe war das DRK an 24 von 28 Impfzentren beteiligt.

Zahlreiche Ehren- und Hauptamtliche der DRK-Kreisverbände und -Ortsvereine sorgten sich an 235 Tagen in den Impfzentren um alle vor- und nachbereitenden Aufgaben: Sie kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf, übernahmen Fahrdienste, haben Temperaturen gemessen und Spritzen transportiert, wiesen die Besucher an ihren Platz, sorgten für Materialnachschub, waren Ansprechpersonen und übernahmen den Sanitätsdienst.

Mit Schließung der Impfzentren am 30. September endeten diese DRK-Einsätze. Die Aufgabe wurde von da an ausschließlich von Haus-, Fach- und Betriebsärzten sowie mobilen Impfteams wahrgenommen. Vor dem Hintergrund der vierten Corona-Welle wurden diese Veränderungen schnell zurückgenommen; mit Hochdruck werden Impfstationen aus- bzw. erneut aufgebaut, und auch die ehrenamtlich Aktiven des DRK sind wieder mit voller Kraft dabei.

Die Einsätze der ehrenamtlichen Hilfskräfte des DRK in Westfalen-Lippe im Jahr 2021 waren außerdem geprägt von der Hochwasserkatastrophe, ausgelöst vom Tief „Bernd“ Mitte Juli. Aus Westfalen-Lippe waren insgesamt über 1 700 DRK-Einsatzkräfte lokal und im Rahmen der überörtlichen Hilfe in NRW und Rheinland-Pfalz im Einsatz.

Der Internationale Tag des Ehrenamts wurde 1985 von den Vereinten Nationen (UN) beschlossen und fand 1986 erstmals international statt. Das Ziel des Gedenk- und Aktionstages ist die Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. #ehrenamtverdientrespekt ist eine gemeinschaftliche Aktion der DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe.

Pressemitteilung als pdf-Datei

Foto Claudia Zebandt

Danke-Karte Motiv

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news-517 Thu, 02 Dec 2021 06:55:00 +0100 #ehrenamtverdientrespekt: Gemeinsame Aktion des DRK in NRW zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember /aktuell/presse-service/meldung/ehrenamtverdientrespekt-gemeinsame-aktion-des-drk-in-nrw-zum-internationalen-tag-des-ehrenamts-am-5-dezember.html Hauptamtliche Kolleginnen und Kollegen und ehrenamtliche Leitungskräfte des Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen werden den Internationalen Tag des Ehrenamts am Sonntag, 5. Dezember 2021, zum Anlass nehmen, um sich bei den zahlreichen ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und -Helfern für ihr Engagement zu bedanken.

Unter dem Hashtag #ehrenamtverdientrespekt werden sie auf ihren Social-Media-Kanälen und Webseiten „Danke!“ sagen für all das, was die ehrenamtlichen DRK-Kräfte tagtäglich und insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie für das Gemeinwohl leisten.

Darüber hinaus werden sie „Danke“-Plakate und -Postkarten einsetzen, die ihnen die DRK-Landesverbände Westfalen-Lippe und Nordrhein für die Aktion zur Verfügung gestellt haben.

Allein der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe zählt rund 29 000 aktive Ehrenamtliche.

Pressemitteilung als pdf-Datei

Foto Yannik Willing / DRK 

Danke-Karte Motiv

 

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news-516 Sat, 27 Nov 2021 17:19:42 +0100 Landesversammlung tagte digital am 27.11.2021 /aktuell/presse-service/meldung/landesversammlung-tagte-digital-am-27112021.html Präsident Dr. Fritz Baur resümierte die DRK-Hilfen im Hinblick auf die Corona-Pandemie und die Hochwasserkatastrophe „Wir waren jederzeit und flächendeckend zur Stelle.“ „Das DRK ist eine wichtige Säule unserer Arbeit vor Ort“, sagte der Vorsitzende des Städtetages NRW und Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld Pit Clausen in seiner Rede zum Auftakt der Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe am Samstag, 27. November 2021. „Die Einsatzlagen in ihrer Vielfältigkeit werden immer mehr, immer komplexer und stellen uns vor große Herausforderungen“, so Clausen, der sich für die Einsätze und die „leidenschaftliche Arbeit“ der Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler bedankte. Eigentlich sollte die diesjährige Landesversammlung des Verbandes in Siegen stattfinden. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage tagte das höchste Beschlussorgan des DRK in Westfalen-Lippe in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge digital per Videokonferenz.

Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes, stellte die außerordentlichen Leistungen des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe heraus: „Unsere Helferinnen und Helfer waren jederzeit und flächendeckend zur Stelle, wenn sie gebraucht wurden. Über die gesamte Zeit der Corona-Pandemie und auch im Hinblick auf die Hochwasserkatastrophe.“

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung sieht er die Schließung der Impfzentren am 30. September kritisch: „Wir hielten eine Weiterentwicklung der etablierten Strukturen für sinnvoller.“ Die jüngste Entwicklung bestätigte die Einschätzung. Aufgrund der kontinuierlich steigenden Corona-Inzidenzen müssten nun allerorten wieder Impfzentren öffnen. „Das DRK ist als verlässlicher Partner des Landes, der Bezirksregierungen, der Kreise, Städte und Gemeinden natürlich wieder mit voller Kraft dabei“, so Baur.

„Das DRK leistet seit Ausbruch von Corona einen erheblichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie, zum Beispiel bei den Testungen und Impfungen“, sagte der Landesverbandspräsident. In Westfalen-Lippe bot das DRK in der Spitze rund 200 Teststellen an und war an 24 von 28 Impfzentren beteiligt.

Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp berichtete über die Hilfen des DRK Westfalen-Lippe nach der Hochwasserkatastrophe in NRW und in Rheinland-Pfalz. Aus Westfalen-Lippe waren insgesamt mindestens 1.700 Einsatzkräfte lokal und im Rahmen der überörtlichen Hilfe im Einsatz.

„Das DRK wird dauerhaft weiter gefordert sein, um den betroffenen Menschen zu helfen“, sagte Knopp. Nach den Akuthilfen in der unmittelbaren Zeit nach der Katastrophe rücken nun andere Aspekte der Unterstützung in den Vordergrund. Im Rahmen des Projekts „Wiederaufbauhilfen im Quartier“ wird das DRK Westfalen-Lippe die betroffenen Menschen dabei unterstützen, die entstandenen Schäden zu beseitigen. Außerdem wird der DRK-Landesverband über das Projekt „Herz-und-Seelen-Hilfe“ ein System der ehrenamtlichen Hilfe aufbauen, um den stark belasteten Menschen in den kommenden zwei bis drei Jahren eine niedrigschwellige psychosoziale Unterstützung zuteilwerden zu lassen.

Gegen Ende der Landesversammlung wurde über die Entlastung des Präsidiums und des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2020 abgestimmt. Die Delegierten sprachen sowohl dem Präsidium als auch den Vorständen Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel einstimmig das Vertrauen aus.

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe ist einer der größten von 19 DRK-Landesverbänden in Deutschland. Er zählt 38 Kreisverbände, 259 Ortsvereine, rund 29 000 aktive ehrenamtliche Kräfte und über 191 000 Fördermitglieder.

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Dr. Fritz Baur, Foto: Claudia Zebandt

Pit Clausen, Dr. Fritz Baur, Foto: Claudia Zebandt

Tanja Knopp, Foto: Claudia Zebandt

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news-514 Fri, 12 Nov 2021 18:06:45 +0100 22 Schulen aus Westfalen-Lippe als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet /aktuell/presse-service/meldung/22-schulen-aus-westfalen-lippe-als-humanitaere-schule-ausgezeichnet.html Feierstunde mit Landtagspräsident André Kuper in Münster Soziales wie politisches Engagement junger Menschen helfe mit, die Gesellschaft menschlicher zu gestalten, so André Kuper, Präsident des Landtags NRW, bei der „Zertifizierungsfeier Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe am Freitag, 12. November 2021 im DRK-Tagungshotel Dunant in Münster. Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Wiebusch verlieh das Zertifikat „Humanitäre Schule“ an 22 Schulen aus Westfalen-Lippe.

Auch im fünften Jahr der Kampagne „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe - im Schuljahr 2020/2021 - haben sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinandergesetzt. Zuvor hatte das Jugendrotkreuz 72 Schülerinnen und Schüler dieser Schulen zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet und ihnen damit die Grundlagen vermittelt, selbstständig ein humanitäres Planspiel an ihren Schulen durchzuführen und ein eigenständig erdachtes Projekt für den guten Zweck umzusetzen. So haben zum Beispiel mehrere Schulen die Arbeit von Kinderhospizen unterstützt oder mit eigens konzipierten Aktionen auf Kinderrechte aufmerksam gemacht.

„Entstanden sind vielfältige Formen des Engagements“, sagte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Der Einsatz für andere Menschen, für eine gute Sache und ein drängendes Thema kommt nicht nur denjenigen zu Gute, für die wir uns einsetzen.“ Humanitäres Engagement bereichere auch die, die sich einsetzen, die Zeit und Mühe investieren würden. „Belohnt werden sie durch berührende Erlebnisse, bleibende Erinnerungen und Erfolgsgeschichten“, sagte Baur.

Als Humanitäre Schulen 2020/21 zeichnete das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe aus:

Realschule Augustdorf
Gymnasium St. Xaver Bad Driburg
Ludwig-Erhard-Berufskolleg Paderborn
Konrad-Klepping-Berufskolleg Dortmund
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Lünen
Ernst-Barlach-Gymnasium Castrop-Rauxel
Walter-Gropius-Berufskolleg Bochum
Hildegardis-Schule Bochum
Gesamtschule Bochum-Mitte
Max-Born-Berufskolleg Recklinghausen
Willy-Brandt-Gesamtschule Marl
Gertrud-Bäumer-Realschule Gelsenkirchen
Marienschule Dülmen
Städtische Realschule Burgsteinfurt
Ricarda Huch Gymnasium Hagen
Emsland-Gymnasium Rheine
Placida-Viel-Berufskolleg Menden
Gemeinschaftshauptschule Zeppelin Plettenberg
Städtisches Gymnasium Ahlen
Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen
Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich
Gymnasium Theodorianum Paderborn

Foto 1 Claudia Zebandt / DRK-Landesverband Westfalen-Lippe

Foto 2 Claudia Zebandt / DRK-Landesverband Westfalen-Lippe

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news-513 Wed, 03 Nov 2021 13:49:27 +0100 17. Münsteraner Rotkreuz-Gespräch: Der Beitrag der nordrhein-westfälischen Justiz bei der Verbreitung des humanitären Völkerrechts /aktuell/presse-service/meldung/17-muensteraner-rotkreuz-gespraech-der-beitrag-der-nordrhein-westfaelischen-justiz-bei-der-verbreitung-des-humanitaeren-voelkerrechts.html „Die Geltung des humanitären Völkerrechts hat Millionen Menschen weltweit das Leben gerettet.“ „Die Geltung des humanitären Völkerrechts hat Millionen Menschen weltweit das Leben gerettet. Für die Verbreitung des humanitären Völkerrechts danke ich Ihnen, dem Deutschen Roten Kreuz, daher sehr“, sagte Peter Biesenbach, Minister der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen in seinem Vortrag im Freiherr-vom-Stein-Saal anlässlich des 17. Münsteraner Rotkreuz-Gespräches, zu dem der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, gemeinsam mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Verbänden am Dienstag, 2. November 2021 im Freiherr-von-Vincke-Haus der Bezirksregierung Münster begrüßen konnte.

Dass die deutsche Justiz sich dem humanitären Völkerrecht widmet, obwohl es keinen bewaffneten Konflikt auf deutschen Boden gibt, liegt an der hohen Mobilität der Konfliktparteien und der Globalität der Konflikte. Opfer und Täter befinden sich häufig auch in Deutschland. Umso wichtiger ist es, die Bedeutung und die Anwendung des humanitären Völkerrechts zu kennen. Die nordrhein-westfälische Justiz trägt mit der Ahndung völkerrechtlicher Verstöße wesentlich zur Stärkung der Einhaltung des humanitären Völkerrechts und seiner Verbreitung in der Welt bei.

„Jeder und jede Einzelne kann einen Beitrag zur Verbreitung des Humanitären Völkerrechts leisten“, sagte Dr. Moritz Philipp Koch, Landeskonventionsbeauftragter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in seinem Schlusswort. „Das Humanitäre Völkerrecht sorgt dafür, dass die Rechte vieler Menschen gewahrt werden.“

Zur Verbreitungsarbeit des DRK

Aufgrund seiner besonderen Stellung als nationale Hilfsgesellschaft wurden dem DRK gesetzlich festgeschriebene Aufgaben übertragen, die der Bundesrepublik Deutschland als Vertragsstaat aus den Genfer Abkommen erwachsen. Dazu gehören unter anderem die Verbreitung von Kenntnissen über das humanitäre Völkerrecht sowie die Grundsätze und Ideale der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und die Unterstützung der Bundesregierung hierbei.

Mit Veranstaltungen wie dem Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht informiert der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe über Aspekte des humanitären Völkerrechts und die Prinzipien der Grundsätze des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes.

Die Münsteraner Rotkreuz-Gespräche zum humanitären Völkerrecht dienen seit 2005 dem Austausch von Vertreterinnen und Vertretern aus Staat und Institutionen in Nordrhein-Westfalen zu Fragen des humanitären Völkerrechtes und der humanitären Ethik.

Foto Julia Ikstadt

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news-512 Wed, 27 Oct 2021 12:54:11 +0200 46. Tagung zum Humanitären Völkerrecht in Münster /aktuell/presse-service/meldung/46-tagung-zum-humanitaeren-voelkerrecht-in-muenster.html Mehr als 30 Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare widmen sich erneut dem Humanitären Völkerrecht Zur 46. Tagung „Humanitäres Völkerrecht“ luden die beiden DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe am 25. und 26. Oktober nach Münster ein. In Zusammenarbeit mit dem NRW-Justizministerium und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitärem Völkerrecht der Ruhruniversität Bochum diskutierten über 30 Referendarinnen und Referendare zu den aktuellen Themen des Humanitären Völkerrechts.

Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, begrüßte die Vortragenden und Teilnehmenden in den neuen Räumlichkeiten des Landesverbandes. In seinem anschließenden Vortrag gab Dr. Moritz Philipp Koch, Landeskonventionsbeauftragter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, einen Überblick über aktuelle Entwicklungen des Humanitären Völkerrechts und stellte die aktuellen Tätigkeiten der Landesverbände auf diesem Gebiet vor.

Stefan Hackert begrüßte im Namen des Landesjustizprüfungsamtes des NRW-Justizministeriums die Referendarinnen und Referendare: „Ich freue mich sehr über das große Interesse an der Veranstaltung. Sie widmet sich dem wichtigen Thema Humanitäres Völkerrecht und ist damit eine sehr gute Ergänzung zur Qualifizierung der Rechtsreferendare.“

Für das DRK-Generalsekretariat legte Dr. Katja Schöberl den Stand der internationalen Bemühungen zur Durchsetzung des Humanitären Völkerrechts dar.

Professor Dr. jur. Hans-Joachim Heintze (Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum) machte die Verbindung zwischen Humanitärer Hilfe einerseits und Humanitärem Völkerrecht andererseits beispielhaft für die Teilnehmenden greifbar.

Michael Sieland, Landeskonventionsbeauftrager des DRK-Landesverbandes Nordrhein, erklärte die Auxiliarität des DRK unter anderem an den Tätigkeiten des Deutschen Roten Kreuzes während der Covid-19-Pandemie.

Dr. Hilde Heij, Leiterin des Suchdienstes des DRK-Landesverbandes Nordrhein, brachte das Mandat des DRK-Suchdienstes und die Anbindung an das Humanitäre Völkerrecht an praktischen Beispielen näher.

Stephan Koloßa vom IFHV stellte abschließend das Internationale Strafrecht im digitalen Zeitalter dar.

Auf der Anklagebank saßen einige Teilnehmende zum Abschluss dieser zweitätigen Tagung – wenn auch nur für die Bearbeitung eines fiktiven Rechtsfalls. Die Teilnehmenden simulierten als Ankläger, Verteidiger und Richter eine Gerichtsverhandlung des Internationalen Strafgerichtshofes. Stephan Koloßa vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitärem Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum gab den Referendarinnen und -referendare bei der Bearbeitung der Fälle wertvolle Hinweise aus seiner langjährigen Rechtspraxis.

Foto Julia Ikstadt

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news-509 Wed, 20 Oct 2021 10:00:00 +0200 Neue Verpflegungsmodule für das DRK in NRW - Die Gulaschkanonen der Zukunft /aktuell/presse-service/meldung/die-gulaschkanonen-der-zukunft-neue-verpflegungsmodule-fuer-das-drk-in-nrw.html Das DRK in NRW wurde vom Land mit neuen hochmodernen mobilen Küchen, sogenannten „Verpflegungsmodulen NRW“, ausgestattet. Der erste Lehrgang zur einsatztaktischen Bedienung der Module fand am 16. Oktober im DRK-Logistikzentrum in Nottuln im Münsterland statt. Wenn schnell viele Menschen mit Essen und Trinken versorgt werden müssen, dann ist das Deutsche Rote Kreuz zur Stelle. Der Betreuungsdienst kümmert sich um Menschen, die etwa aufgrund eines Bombenfundes evakuiert und versorgt werden müssen, oder um diejenigen, die aufgrund einer Flutkatastrophe ihre Häuser verlassen mussten. Nun wurden das DRK in Nordrhein-Westfalen vom Land mit neuen hochmodernen mobilen Küchen, sogenannten „Verpflegungsmodulen NRW“, ausgestattet.

Bei dem neuen Verpflegungsmodul NRW handelt es sich um eine vollständig induktiv arbeitende und mobil einsetzbare Küche. Diese modernste Küchentechnik ermöglicht es, in kurzer Zeit am Einsatzort für bis zu insgesamt 300 Betroffene und Hilfskräfte zu kochen. Das mobile Versorgungsmodul besteht aus insgesamt 12 Rollcontainern, in denen eine Kochinsel mit drei Induktionskochfeldern und zwei Warmhalteschränken transportiert werden kann, ein Induktions-Kochkessel mit 86 Liter Inhalt, eine Ausgabetheke mit Spuckschutz und Wärmebrücke, ein Spülmodul mit Spülmaschine und großem Spülbecken, ein Transportmodul für Speisetransportbehälter, zwei Stromerzeuger mit je 17 kVA Leistung, zwei Faltzelte mit Beleuchtung sowie biologisch abbaubares Einweggeschirr für 1 000 Mahlzeiten. Diese 12 Rollcontainer werden mit einem eigens dafür ausgelieferten Betreuungs-LKW der Marke Mercedes-Benz Atego 918L mit Schwenkwand transportiert. Die Investitionssumme pro Fahrzeugkonzept beläuft sich auf etwa 300 000 Euro.

„Wie wichtig und zeitgemäß es ist, den Hilfsorganisationen beste Arbeitsbedingungen für die Versorgung von Menschen zu verschaffen, hat nicht zuletzt die Hochwasserkatastrophe im Sommer dieses Jahres gezeigt“,  äußern sich Stephan Elend, Fachberater Verpflegungsdienst im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, und Jens Pesch, Landesbeauftragter für den Betreuungsdienst im DRK-Landesverband Nordrhein. In NRW und Rheinland-Pfalz mussten nach der Hochwasserkatastrophe innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Hilfskräfte und Betroffene versorgt werden. „Mit der neuen Generation der Verpflegungsmodule haben die alten ‚Gulaschkanonen‘ ausgedient“, so Pesch und Elend. „Wir haben nun eine moderne und leistungsstarke Ausstattung erhalten, mit der wir flexibel schnellstmöglich Menschen versorgen können.“

Damit jeder Handgriff sitzt, finden die Lehrgänge mit der einsatztaktischen Unterweisung in die Geräte in Zusammenarbeit beider DRK-Landesverbände Hand in Hand statt. Die ausgelieferten 108 neuen Verpflegungsmodule NRW werden dann in den DRK-Kreisverbänden und -Ortsvereinen in Nordrhein-Westfalen eingesetzt und betrieben.

Foto 01 Andreas Brockmann / DRK-LV Nordrhein 

Foto 02 Andreas Brockmann / DRK-LV Nordrhein

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news-508 Mon, 11 Oct 2021 12:44:12 +0200 Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp zur stv. DRK-Bundesbereitschaftsleiterin gewählt /aktuell/presse-service/meldung/landesrotkreuzleiterin-tanja-knopp-zur-stv-drk-bundesbereitschaftsleiterin-gewaehlt.html DRK-Bundesausschuss der Bereitschaften in Berlin bestätigte Wittenerin im Amt Am Wochenende hat der DRK-Bundesausschuss der Bereitschaften in Berlin getagt; unter anderem standen Wahlen zur DRK-Bundesleitung an: Dabei wurde Tanja Knopp, Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, in ihrem Amt als stv. Bundesbereitschaftsleiterin mit großer Mehrheit bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde der langjährige Bundesbereitschaftsleiter Martin Bullermann (DRK-Landesverband Oldenburg). Zu seinen weiteren Stellvertretenden wurden Petra Luber (DRK-Landesverband Bayerisches Rotes Kreuz), Ralf Gräser (DRK-Landesverband Sachsen) und Torsten Röder (DRK-Landesverband Niedersachsen) bestimmt.

Tanja Knopp ist seit 1992 ehrenamtlich aktives Mitglied beim DRK und engagierte sich als DRK-Kreisrotkreuzleiterin (DRK-Kreisverband Witten), als Bezirksrotkreuzleiterin im Bezirk Ruhr-Lippe und als stellvertretende Landesrotkreuzleiterin. Am 10. November 2012 wählte die DRK-Landesversammlung sie erstmals zur Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe; zur stv. Bundesbereitschaftsleiterin wurde sie erstmals 2017 gewählt. Im Beruf ist Knopp Rektorin der Gertrudisschule in Bochum-Wattenscheid.

Foto DRK

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news-507 Mon, 04 Oct 2021 13:18:19 +0200 Verdienstmedaille für Münsteraner Moritz Krawinkel /aktuell/presse-service/meldung/verdienstmedaille-fuer-muensteraner-moritz-krawinkel.html DRK-Landesverband Westfalen-Lippe würdigt Verdienste seines langjährigen Landesschatzmeisters Mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe wurde der ehrenamtliche Landesschatzmeister des Verbandes, Moritz Krawinkel aus Münster, ausgezeichnet. Präsident Dr. Fritz Baur überraschte Krawinkel mit der hohen Ehrung bei einer Sitzung der  ehrenamtlichen Präsidenten und Vorstände der westfälisch-lippischen Kreisverbände und der DRK-Schwesternschaft Westfalen in Münster.

Das Ehrenamt des Landesschatzmeisters bekleidet Moritz Krawinkel mittlerweile seit rund 20 Jahren: Am 27. Oktober 2001 wählten ihn die Delegierten der Landesversammlung in Hörstel erstmals einstimmig in das Präsidium des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Seitdem ist Krawinkel kraft seines Amtes Vorsitzender des Finanzausschusses des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Im Jahr 2014 wurde er zusätzlich in das Gremium „Finanzausschuss des Deutschen Roten Kreuzes“ in Berlin gewählt.

Moritz Krawinkel, vor seinem Ruhestand Verbandsdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbands, sei mit seinem fundierten Fachwissen, insbesondere in Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, ein unverzichtbarer und wertvoller Ratgeber des Präsidiums, so Präsident Dr. Fritz Baur, der Krawinkel für die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit herzlich dankte.

Foto 1 Tobias Exner

Foto 2 Tobias Exner 

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news-506 Thu, 30 Sep 2021 14:36:04 +0200 Oberbürgermeister Markus Lewe begrüßt Präsidialrat des Deutschen Roten Kreuzes in Münster /aktuell/presse-service/meldung/oberbuergermeister-markus-lewe-begruesst-praesidialrat-des-deutschen-roten-kreuzes-in-muenster.html Am 30. September begrüßte der Münsteraner Oberbürgermeister Markus Lewe den Präsidialrat des Deutschen Roten Kreuzes in Münster. In seinem Grußwort an die Präsidentinnen und Präsidenten der 19 DRK-Landesverbände sowie an die Präsidentinnen der DRK-Schwesternschaft und des DRK-Bundesverbandes würdigte Markus Lewe die Unterstützung durch das Rote Kreuz in besonderen Lagen, bei Krisen und Katastrophen, so zum Beispiel beim Juli-Hochwasser oder der Flüchtlingshilfe 2015. Danach begrüßte der Vorsitzende des Präsidialrates und Präsident des DRK-Landesverbandes Nordrhein, Hans Schwarz, die Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet und gab einen Einblick auf die Tagesordnung.  Schwerpunkte der Tagung seien unter anderem die Strategie 2030 des Deutschen Roten Kreuzes sowie der Hochwassereinsatz in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, bei dem mehr als 3.500 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes bis heute im Einsatz waren, so Hans Schwarz.

Bereits am Abend zuvor hatte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, die Gäste beim gemeinsamen Abendessen im Mühlenhof in Münster willkommen geheißen: „Ich freue mich, Sie nach mehr als 15 Jahren wieder in Münster begrüßen zu dürfen“, erklärte Dr. Baur. Damals habe noch die anstehende Fußballweltmeisterschaft in Deutschland und die Unterstützung durch das Rote Kreuz ganz oben auf der Agenda gestanden, berichtete Dr. Baur weiter.

Der Präsidialrat des Deutschen Roten Kreuzes berät insbesondere über die strategische Ausrichtung und die Hauptaufgabenfelder des Deutschen Roten Kreuzes und fasst entsprechende Beschlüsse. Neben den Präsidentinnen und Präsidenten der 19 DRK-Landesverbände und der Präsidentin der DRK-Schwesternschaft sind auch die Präsidentin des DRK-Bundesverbandes, Gerda Hasselfeldt, und DRK-Generalsekretär, Christian Reuter, ständige Gäste.

Foto Julia Ikstadt 

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news-505 Thu, 16 Sep 2021 11:16:03 +0200 DRK in Nordrhein-Westfalen zieht Bilanz zum Einsatz in den Impfzentren - Impfzentren in NRW schließen zum 30. September 2021 /aktuell/presse-service/meldung/drk-in-nordrhein-westfalen-zieht-bilanz-zum-einsatz-in-den-impfzentren-impfzentren-in-nrw-schliessen-zum-30-september-2021.html Düsseldorf/Münster, 16.09.2021. Wenn am 30. September 2021 die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen schließen, endet auch der dortige Einsatz des Deutschen Roten Kreuzes. Seit dem 08. Februar ist das DRK landesweit in den Impfzentren aktiv, um die Kassenärztliche Vereinigung und die Kommunen bei dieser Aufgabe zu unterstützen. Die Präsidenten der DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe Hans Schwarz und Dr. Fritz Baur würdigen die Leistung der DRK-Einsatzkräfte in den NRW-Impfzentren: „Das Engagement der Helferinnen und Helfer des DRK ist großartig. Nur durch die sehr gute Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen, der Kommunen und der Kassenärztlichen Vereinigung kann so etwas gelingen.“ Zahlreiche Ehren- und Hauptamtliche der DRK-Kreisverbände sorgten sich in diesen 235 Tagen in den Impfzentren um alle vor- und nachbereitenden Aufgaben: Sie kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf, übernahmen Fahrdienste, haben Temperaturen gemessen und Spritzen transportiert, wiesen die Besucher an ihren Platz, sorgten für Materialnachschub, waren Ansprechpersonen und übernahmen den Sanitätsdienst – und das seit dem 08. Februar 2021 fast täglich.

Deutschlandweit wurden 303 der 434 Impfzentren vom DRK direkt oder mit Unterstützung des DRK betrieben. Alleine in Nordrhein-Westfalen unterstützte das Rote Kreuz in 47 Impfzentren mit täglich 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Für das Rote Kreuz in NRW war der landesweite Einsatz in den Impfzentren neben dem Betrieb der Corona-Testzentren die wichtigste Maßnahme zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie.

„Wir sind froh, dass das DRK in dieser Phase der Pandemie einen entscheidenden Beitrag leisten konnte“, heben die Präsidenten der DRK-Landesverbände Baur und Schwarz hervor. „Die Impfung gegen Covid-19 ist der wohl wichtigste Baustein auf dem Weg zurück zur Normalität. Geimpfte Personen leisten ihren Beitrag dazu, die Infektionsketten zu unterbrechen. Eine Impfung schützt uns und andere vor einer Corona-Erkrankung. Jeder, der sich hat impfen lassen, trägt dazu bei, das Gesundheitswesen zu entlasten.“

Bis zum 30. September 2021 sind die Erst- und Zweitimpfungen in den landesweiten Impfzentren möglich. Danach greifen neue Impfstrukturen: Die Aufgabe wird dann ausschließlich von Haus-, Fach- und Betriebsärzten sowie mobilen Impfteams wahrgenommen. In jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt wird zudem eine „Koordinierende Covid-Impfeinheit“ (KoCI) eingerichtet. Diese soll für den jeweiligen Zuständigkeitsbereich Perspektiven für das Impfgeschehen erarbeiten und bei Bedarf zentraler Koordinationspartner für Ärzteschaft und Einrichtungen sein.

„Wir haben Erfahrungen und Expertise im Kontext Impfungen eingebracht“, sagt Präsident Dr. Fritz Baur. „Wir werden auch ab Oktober weiterhin an Impfungen mitwirken. Mit unseren Fähigkeiten und unserem engagierten ehren- und hauptamtlichen Personal leisten wir an vielen Stellen im Bereich der mobilen Impfungen oder bei der Arbeit der Koordinierenden COVID-Impfeinheiten (KoCIs) unseren Beitrag, so wie es der gültige Erlass vorsieht.

Die Pandemie ist noch nicht vorüber und wir vom Roten Kreuz werden weiterhin gebraucht.“

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Foto Andreas Brockmann / DRK-LV Nordrhein

 

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news-504 Wed, 15 Sep 2021 11:37:28 +0200 Japanische Community Düsseldorf spendet der Aktion „NRW hilft!“ 218.000 Euro zur Unterstützung von Menschen in Hochwassergebieten /aktuell/presse-service/meldung/japanische-community-duesseldorf-spendet-der-aktion-nrw-hilft-218000-euro-zur-unterstuetzung-von-menschen-in-hochwassergebieten.html Die japanische Community in Düsseldorf hat rund 218.000 Euro für Betroffene des Hochwassers in NRW gesammelt. Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW, hat gemeinsam mit Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, stellvertretend für die Aktion „NRW hilft!“ die Spende im Stadttor in Düsseldorf entgegengenommen.

Im persönlichen Gespräch bedankten sich Holthoff-Pförtner und Sürgit beim japanischen Generalkonsul Kiminori Iwama, bei Vertretern des Japanischen Clubs Düsseldorf und der Japanischen Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf.

„NRW hilft!“ ist eine Spendenaktion, bestehend aus regional und bundesweit tätigen Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen, die am 19. Juli 2021 gestartet wurde. Gemeinsam mit der Landesregierung werden Geldspenden für betroffene Regionen und Geschädigte der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen gesammelt und zielgerichtet bereitgestellt. Die Koordination der Aktion hat der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster übernommen. Weitere Informationen: https://www.land.nrw/de/nrw-hilft (externer Link)

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Foto Land NRW / Robin Teller

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news-503 Mon, 13 Sep 2021 09:04:54 +0200 Die ersten 59 Bautrockner wurden in die vom Hochwasser betroffenen Gebiete gebracht /aktuell/presse-service/meldung/die-ersten-59-bautrockner-wurden-in-die-vom-hochwasser-betroffenen-gebiete-gebracht.html DEICHMANN-Stiftung hilft Menschen in Hochwassergebieten mit nachhaltiger Aktion Unterstützung für die Menschen in den Hochwassergebieten: Mit einer Spende von 150.000 Euro an die Soforthilfe des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe leistete die DEICHMANN-Stiftung einen wertvollen Hilfsbeitrag für die vom Unwetter besonders stark betroffenen Gebiete. Die ersten 59 von 140 bestellten Bautrocknern, die mit der Spende finanziert werden können, erreichten das DRK-Logistikzentrum in Nottuln.

Dort wurden sie von Mitgliedern der DRK-Einsatzstaffel Westfalen zusammengebaut. 40 Bautrockner lieferte die Einsatzstaffel in das DRK-Logistikzentrum in Zülpich und fünf an den DRK-Kreisverband Arnsberg zur Verteilung an betroffene Haushalte. 14 Bautrockner holte der DRK-Kreisverband Gladbeck in Nottuln ab. Sie wurden der Gladbecker Fluthilfe übergeben, die den Transport zu betroffenen Familien in der Gemeinde Dernau im Kreis Ahrweiler übernommen hat. Der DRK-Kreisverband Gladbeck unterstützt das Aktionsbündnis der Gladbecker Fluthilfe von Anfang an.

Die Bautrockner sollen in betroffenen Gebieten in NRW, die überschwemmt waren, von Haus zu Haus weitergereicht werden, so dass hiermit vielen Familien vor Ort geholfen werden kann. „Mit der großartigen Spende der DEICHMANN-Stiftung können wir betroffenen Menschen jetzt und in Zukunft nachhaltig helfen“, freut sich Tanja Knopp, ehrenamtliche Landesrotkreuzleiterin und Verantwortliche für das Krisenmanagement im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe.

Über die DEICHMANN-Stiftung unterstützt das Essener Familienunternehmen DEICHMANN seit Jahrzehnten viele diakonische sowie soziale Projekte und engagiert sich in verschiedenen Bereichen der humanitären Hilfe. Dazu gehört auch die Not- und Katastrophenhilfe.

Foto Julia Ikstadt

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news-502 Thu, 09 Sep 2021 12:27:53 +0200 Lehren aus der Hochwasserkatastrophe: Das DRK in NRW diskutiert beim dritten „Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstück“ mit Vertretern aus Landespolitik, Freier Wohlfahrtspflege und Hilfsorganisationen /aktuell/presse-service/meldung/lehren-aus-der-hochwasserkatastrophe-das-drk-in-nrw-diskutiert-beim-dritten-duesseldorfer-rotkreuz-fruehstueck-mit-vertretern-aus-landespolitik-freier-wohlfahrtspflege-und-hilfsorganisationen.html Düsseldorf/Münster, 09.09.2021. Zum dritten „Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstück“ luden die beiden DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe am 8. September 2021 in das Rotkreuz-Büro NRW in Düsseldorf ein. Zahlreiche Mitglieder des Landtages und der Landesregierung, unter ihnen der Staatssekretär im Ministerium des Innern Jürgen Mathies, diskutierten beim dritten „Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstück“ insbesondere über die Frage, welche Weiterentwicklungen es für den Bevölkerungsschutz mit Blick auf die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 geben muss. Uwe Krischer, Landesbeauftragter für Bevölkerungsschutz des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, wies in seinem Eingangsstatement auf Lehren hin, die aus der Flutkatastrophe zu ziehen seien. So sei eine Überprüfung der Zuständigkeiten für den Katastrophenschutz auf Landesebene notwendig. Die Kompetenzen des Landes müssten bei überörtlichen Einsatzlagen gestärkt werden, um eine bessere Koordination solcher Flächenlagen zu erreichen. Zudem müsse perspektivisch die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung durch Bildung und Vorbereitung verbessert werden.

Krischer wies aber auch auf die Notwendigkeit hin, Spontanhelferinnen und -helfer effektiver für den Ernstfall koordinieren zu können. Insbesondere bei der Bewältigung der Flutkatastrophe sei die Hilfe von organisationsungebundenen Helferinnen und Helfern immens gewesen. Diese Hilfe sei wichtig und notwendig. Aber auch diese Spontanhilfe müsse vor Ort so gelenkt werden, dass die Hilfe da ankomme, wo Hilfe benötigt werde.

Foto Andreas Brockmann - Gruppe

Foto Andreas Brockmann - Uwe Krischer

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news-500 Tue, 24 Aug 2021 14:55:31 +0200 Internationaler Tag der Vermissten am 30. August /aktuell/presse-service/meldung/internationaler-tag-der-vermissten-am-30-august-1.html DRK-Suchdienst in Westfalen-Lippe konnte seit Anfang 2020 in 35 Fällen helfen. Suchen, verbinden, vereinen ist der Dreiklang, der die Arbeit des DRK-Suchdienstes bestimmt: von den Anfängen bis heute.

Der Suchdienst des DRK in Westfalen-Lippe bilanziert seit Anfang 2020 35 positiv gelöste Fälle: In 2020 konnten 14 Klienten im Rahmen der Internationalen Suche des Suchdienstes den Kontakt zu ihren Angehörigen wiederaufbauen; in 2021 gelang dies bisher in drei Fällen. Bei den Nachforschungen nach Menschen, die im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg als vermisst gelten, konnten im Jahr 2020 insgesamt 14 Fälle – in 2021 bislang vier Fälle – abgeschlossen werden.

Im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gibt es in den folgenden DRK-Kreisverbänden hauptamtlich geführte Suchdienst-Beratungsstellen, in denen ehrenamtlich Aktive mitarbeiten: Altkreis Lübbecke, Bielefeld, Dortmund, Gütersloh, Hamm, Münster, Olpe und Paderborn. In den DRK-Kreisverbänden Borken, Siegen-Wittgenstein und Witten sind ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeitende mit Bearbeitung von Suchanfragen betraut.

Zu den Aufgaben des Suchdienstes gehören:

  • die Mitwirkung bei der Familienzusammenführung von Deutschen und deren Angehörigen aus den Aussiedlungsgebieten, bei der Familienzusammenführung von in Deutschland lebenden Flüchtlingen und in anderen humanitären Fällen, bei Nachforschungen nach Kriegs- und Zivilgefangenen und nach Wehrmachtsvermissten und Zivilverschleppten des Zweiten Weltkriegs, bei der Suche nach Personen, die durch die Aussiedlung nach Deutschland, durch Katastrophen, Konflikte, Migration oder andere Ereignisse mit politischem Hintergrund voneinander getrennt wurden, und die Mitwirkung beim Austausch von Rotkreuznachrichten.
  • die Beratung über materielle und gesundheitsfürsorgerische Hilfen für die deutschstämmigen Personen und deren Familien, die noch im Herkunftsgebiet verblieben sind (in Absprache mit dem DRK-Suchdienst-Standort Hamburg).

Im Kontext der Flutkatastrophe wirkten insgesamt 75 ehrenamtlich Mitarbeitende aus zehn westfälisch-lippischen DRK-Kreisverbänden in der zentralen Personenauskunftsstelle des Landes Nordrhein-Westfalen in Münster, die beim Institut der Feuerwehr angesiedelt ist, mit. Hier wurden über einen Zeitraum von über einer Woche rund um die Uhr Anrufe von Menschen entgegengenommen, die den Kontakt zu ihren Angehörigen aufgrund der Katastrophe verloren hatten. Bei vielen Anfragen konnte direkt eine Rückmeldung über den Verbleib der gesuchten Angehörigen gegeben werden.

Die Mitarbeitenden der Suchdienst-Beratungsstellen haben die Aufgabe, Ratsuchende kompetent zu unterstützen und zu beraten. Die Wahrnehmung dieser Aufgaben setzt sehr gute Kenntnisse der einschlägigen Gesetze, Gesetzesvorschriften und Richtlinien sowie der Rechtsprechung voraus. Das nötige Fachwissen eignen sich die Mitarbeitenden in Ausbildungsworkshops und regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen an.

Die ersten Suchdienstaktivitäten des Deutschen Roten Kreuzes finden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Deutsch-Französischen Krieg (1870) statt und werden während des Ersten und Zweiten Weltkriegs fortgeführt. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs bildete sich die noch heute bestehende institutionelle Form des Suchdienstes: Vor allem Freiwillige registrieren Gesuchte und Suchende und sammeln Informationen über das Schicksal verschollener Menschen. „Schlimmer als die Nachricht und die Gewissheit vom Ableben eines geliebten Menschen ist die Ungewissheit über dessen Schicksal und die Unmöglichkeit, Abschied zu nehmen.“ Diese Erkenntnis war und ist der Beweggrund für jede Schicksalsklärung.

Online-Formulare für Suchanfragen unter: www.drk-suchdienst.de (externe Link)

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Foto Andre Zelck / DRK

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news-499 Fri, 20 Aug 2021 10:32:09 +0200 Deutsch-Vietnamesische Gesellschaft überreicht Spende für „NRW hilft!“ /aktuell/presse-service/meldung/deutsch-vietnamesische-gesellschaft-ueberreicht-spende-fuer-nrw-hilft.html Über 15.000 Euro für Hochwasserhilfe gesammelt Die vietnamesische Community hat der Aktion „NRW hilft!“ am Donnerstag, 19.08.2021, in der NRW-Landesvertretung in Berlin einen Spendenscheck in Höhe von 15.260 Euro überreicht. Die Deutsch-Vietnamesische Gesellschaft mit Sitz in Berlin hat großen Anteil am Schicksal der vom Hochwasser betroffenen Menschen genommen und die Spenden über die Sozialen Medien gesammelt. Vertreter der Arbeiterwohlfahrt, der Johanniter Unfallhilfe und des Malteser Hilfsdienstes nahmen den Scheck stellvertretend für alle an der Aktion „NRW hilft!“ beteiligten Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände entgegen.

„Wir sind gerührt über die vielen Einzelspenden der Deutsch-Vietnamesischen Gesellschaft und danken allen, die gespendet haben, für ihre Unterstützung der Flutopfer“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster.

„NRW hilft!“ ist eine Spendenaktion bestehend aus regional und bundesweit tätigen Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen, die am 19. Juli 2021 gestartet wurde. Gemeinsam mit der Landesregierung sollen Geldspenden für betroffene Regionen und Opfer der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen gesammelt und zielgerichtet bereitgestellt werden. Die Koordination der Aktion hat der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe übernommen.

Weitere Informationen: https://www.land.nrw/de/nrw-hilft  (externer Link)

Foto Land NRW

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news-498 Mon, 09 Aug 2021 13:13:19 +0200 DRK-Versorgungseinsatz: 70 Einsatzkräfte aus Westfalen-Lippe versorgen täglich bis zu 10.000 Menschen in Ahrweiler /aktuell/presse-service/meldung/70-einsatzkraefte-aus-westfalen-lippe-versorgen-taeglich-bis-zu-10000-menschen-in-ahrweiler.html Seit der letzten Woche verpflegen über 70 DRK-Einsatzkräfte aus Westfalen-Lippe hilfsbedürftige Menschen in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zu diesem Zweck hat das Deutsche Rote Kreuz einen sogenannten Verpflegungsplatz aufgebaut, über den bis zu 10.000 Personen täglich versorgt werden können. Die Menschen erhalten mittags eine warme Mahlzeit sowie ein Lunchpaket für das Abendessen und das Frühstück am nächsten Tag. Die Ausgabe erfolgt an verschiedenen Stellen.

Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und der stellvertretende Landesrotkreuzleiter Reiner Bluhm, die im Auftrag des DRK-Bundesverbandes schon längere Zeit vor Ort waren, hatten die Einsatzkräfte vor Ort begrüßt und sie auf diesen besonderen Einsatz vorbereitet.

Die Einsatzkräfte kommen aus den DRK-Kreisverbänden Altena-Lüdenscheid, Arnsberg, Bochum, Borken, Gütersloh, Hagen, Herford-Stadt, Iserlohn, Lippe, Lippstadt-Hellweg, Altkreis Meschede, Minden, Münster, Siegen-Wittgenstein, Tecklenburger Land, Unna, Wattenscheid, Witten und der Einsatzstaffel Westfalen des DRK-Landesverbandes in Münster.

Foto Thorsten Trütgen

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news-497 Fri, 30 Jul 2021 09:55:13 +0200 Unterstützung übers Internet: Hilfe für Betroffene der Hochwasserkatastrophe /aktuell/presse-service/meldung/unterstuetzung-uebers-internet-hilfe-fuer-betroffene-der-hochwasserkatastrophe.html Die Hochwasser-Katastrophe vor zwei Wochen hat auch in Westfalen-Lippe einige Orte stark getroffen. Viele Menschen haben ihr Hab und Gut und ihr Zuhause verloren. Die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes haben vor Ort direkt mit angepackt und den Betroffenen in unterschiedlichster Weise geholfen. Nach den akuten Hilfen folgen nun weitere Bedarfe im Bereich finanzielle Hilfen, Hilfen bei Behördenangelegenheiten, psychologische Hilfen bei persönlicher Betroffenheit oder persönliche Hilfen, wie z.B. Schuldnerberatung. Ganz nach dem Motto „Hilfe nach dem Maß der Not“ unterstützt das Rote Kreuz die Betroffenen bestmöglich. Einige DRK-Gliederungen der entsprechenden Gebiete sind aktuell dabei, Kontaktstellen einzurichten, an die sich Betroffene wenden können, um Informationen zu den oben genannten Hilfen zu erhalten.

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe hat zur Orientierung für Ehrenamtliche und Betroffene eine Übersicht von Hilfs- und Unterstützungsangeboten zusammengestellt:

www.drk-westfalen-hochwasserhilfe.de

Diese soll den Nutzerinnen und Nutzern eine zielgerichtete Hilfestellung geben, die jeweils benötigten Unterstützungsangebote ohne aufwendige Suche zu identifizieren. Hierbei orientiert sich die DRK- Online-Plattform im Kern an den Postleitzahlengebieten der betroffenen Hochwasserregionen in unserem Verbandsbereich.

Da die Lage weiterhin dynamisch ist, wird die Seite laufend aktualisiert.

Foto

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news-496 Thu, 22 Jul 2021 10:42:29 +0200 Spende für Soforthilfe des DRK Westfalen-Lippe: DEICHMANN-Stiftung hilft Menschen in Hochwassergebieten mit nachhaltiger Aktion /aktuell/presse-service/meldung/spende-fuer-soforthilfe-des-drk-westfalen-lippe-deichmann-stiftung-hilft-menschen-in-hochwassergebieten-mit-nachhaltiger-aktion.html Geld fließt in Anschaffung dringend benötigter Bautrockner Unterstützung für die Menschen in den Hochwassergebieten: Die DEICHMANN-Stiftung leistet schnell und unbürokratisch einen Beitrag zum Hilfseinsatz in den vom Unwetter besonders stark betroffenen Städten. Eine Spende über 150.000 Euro geht an das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Dringend benötigte Bautrockner werden hiervon angeschafft. An vielen Stellen zeigen sich nach dem heftigen Dauerregen immer mehr die dramatischen Folgen der Überschwemmungen.

Das endgültige Ausmaß kann noch nicht abgeschätzt werden. „Es ist furchtbar, wie viel Leid und Zerstörung das Unwetter gebracht hat. Darum möchten wir dort helfen, wo es von den Menschen in ihrer akuten Not wirklich gebraucht wird. Daher haben wir uns dazu entschieden, mit unserer Spende zielgerichtet das Deutsche Rote Kreuz vor Ort zu unterstützen. Die Helferinnen und Helfer sind seit Tagen im Dauereinsatz. Bei ihren anstrengenden Einsätzen erbringen sie eine unglaubliche Leistung“, betont Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrats der DEICHMANN SE. „Außerdem helfen wir mit der Aktion nachhaltig, denn nach dem akuten Einsatz der Hochwasserhilfe werden die Geräte dem DRK auch für künftige Einsätze zur Verfügung stehen.“

Die finanzielle Spende der DEICHMANN-Stiftung bringt die tief empfundene Solidarität mit den Flutopfern zum Ausdruck. Das Geld fließt in die Soforthilfe des DRK Westfalen-Lippe und soll zur Anschaffung von Bautrocknern genutzt werden, mit denen Gebäude trockengelegt werden können. Diese werden in den Gebieten in NRW, die überschwemmt waren, von Haus zu Haus weitergereicht, so dass hiermit vielen Familien vor Ort geholfen werden kann. Mit der Spende können insgesamt 140 Bautrockner angeschafft werden. Das DRK richtet für die Bautrockner ein Lager in NRW ein, um den Menschen hiermit schnellstmöglich zur Seite zu stehen. „Wir freuen uns sehr über diese großartige Spende. Sie ist eine große und nachhaltige Hilfe für betroffene Menschen. Sie hilft nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft“, erklärt Tanja Knopp, ehrenamtliche Landesrotkreuzleiterin und Verantwortliche für das Krisenmanagement im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe.

Soziales Engagement ist für das Essener Familienunternehmen DEICHMANN schon immer Teil des Selbstverständnisses. Über die DEICHMANN-Stiftung unterstützen die Familie und das Unternehmen daher seit Jahrzehnten viele diakonische sowie soziale Projekte und engagieren sich in verschiedenen Bereichen der humanitären Hilfe. Dazu gehört auch die Not- und Katastrophenhilfe.

Foto Philipp Köhler / DRK 

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news-495 Fri, 16 Jul 2021 13:40:49 +0200 Unwetter über Deutschland - Das Deutsche Rote Kreuz in NRW im Dauereinsatz /aktuell/presse-service/meldung/hochwasser.html Hochwasser, Überschwemmungen, evakuierte Wohnungen, umgestürzte Bäume: Schweres Unwetter führte in den vergangenen Tagen zu zahlreichen Einsätzen für das Deutsche Rote Kreuz in Nordrhein-Westfalen. Über 2.500 Kräfte des DRK waren seit Mittwoch alleine in Nordrhein-Westfalen im Einsatz, um evakuierte Personen zu betreuen, Menschen zu verpflegen, Sandsäcke zu transportieren und lokale Unterstützungsangebote ins Leben zu rufen. Kräfte der Wasserwachten sind mit Rettungsbooten im Einsatz. Düsseldorf/Münster. Erheblich betroffen sind die Städte Hagen und Altena. Aber auch im Kreis Euskirchen und der StädteRegion Aachen zeigten sich die Auswirkungen des Unwetters besonders drastisch. Bereits am frühen Mittwochabend wurden für viele Einsatzkräfte des Roten Kreuzes in NRW Vollalarm ausgelöst. 

Im Kreis Euskirchen bestand teilweise kein Zugang zu den Orten, die Kommunikation viel weitgehend aus. Unter anderem wurde die DRK-Wasserwacht im Kreisverband Euskirchen mit Hochwasserrettungsbooten im Kreis sowie im benachbarten Kreis Ahrweiler eingesetzt. In der StädteRegion Aachen halfen Ehrenamtliche des DRK mit einem geländegängigem Unimog-Krankenwagen zur Sicherstellung des Rettungsdienstes in Eschweiler. Das Rote Kreuz stellte darüber hinaus eine Kontaktstelle für Spontanhelfer als zentralen Anlaufpunkt in Zusammenarbeit mit der StädteRegion sicher und half bei der Evakuierung des Eschweiler Krankenhauses. Pflegekräfte des DRK Dortmund und der anderen Wohlfahrtsverbände der Ruhrgebietsstadt wurden von der Feuerwehr Dortmund mit Sondersignal nach Erftstadt gefahren. Dort versorgen sie evakuierte pflegebedürftige Menschen. 

In zahlreichen weiteren DRK-Kreisverbänden und Ortsvereinen in Nordrhein-Westfalen halfen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler zu retten, zu versorgen, zu pumpen, zu evakuieren und zu betreuen. 

Das Deutsche Rote Kreuz in Nordrhein-Westfalen sieht für viele Menschen in den Katastrophengebieten zwar eine leichte Entspannung. Die Lage ist jedoch nach wie vor angespannt und bleibt örtlich bedrohlich. Die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat viele Menschen in große Verzweiflung gestürzt. Nach wie vor geht es darum, Leben zu retten und die Menschen mit dem Notwendigsten zu versorgen. Viele Menschen haben ihr Hab und Gut verloren und werden auf Tage und Wochen hinaus auf die Unterstützung des DRK und der weiteren Hilfsorganisationen angewiesen sein.

Die spontane Spenden- und Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist hoch. Das Deutsche Rote Kreuz bittet um Verständnis, dass wir derzeit keine Ressourcen haben, um private Sachspenden zu sammeln, aufzubereiten, vor Ort zu transportieren und auszugeben. Für die Grundversorgung von Betroffenen und Einsatzkräften ist gesorgt. Bei konkreten Bedarfen an Sachspenden wendet sich das Rote Kreuz zusammen mit den weiteren Hilfsorganisationen an die Öffentlichkeit.

Das Deutsche Rote Kreuz rät allen Bürgerinnen und Bürgern davon ab, in die betroffenen Unwettergebiete zu fahren. Sie könnten sich und andere damit in Gefahr bringen. Die Menschen vor Ort werden durch die Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen, THW und Feuerwehr versorgt. Freiwillige Helfer in den betroffenen Gebieten sollten sich an die jeweiligen Landeskreisverwaltungen wenden, die die Katastropheneinsätze koordinieren.

Wer die Menschen aus den betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vor Ort unterstützen möchte, kann dies durch eine Geldspende tun.

 
Spendenzweck: Hochwasser
Bankverbindung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser
 
Online-Spendenformular:
https://www.drk.de/hochwasser
(externer Link)

 

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Foto DRK

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news-494 Tue, 13 Jul 2021 12:51:25 +0200 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe impft im Auftrag des Bundesinnenministeriums /aktuell/presse-service/meldung/impfen-im-auftrag-des-bmi.html DRK erwartet rund 1 300 Mitarbeitende des BMI im provisorischen Impfzentrum in Münster-Gievenbeck Das Bundesministerium des Innern (BMI) hat das Deutsche Rote Kreuz in seiner Rolle als Auxiliar der deutschen Behörden um Unterstützung bei Personalimpfungen der an das BMI angegliederten Bundesbehörden gebeten. Dabei geht es um die Standorte im Raum Berlin, im Raum Bonn/Köln/Koblenz, im Raum Nürnberg, im Raum Hamburg, in Hannover, im Raum Dresden, im Raum Wiesbaden/Frankfurt, im Raum Stuttgart und im Raum Münster. Im Raum Münster ist der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe für die Sicherstellung der Terminorganisation und die Umsetzung der Impfungen zuständig.

Die Impfungen mit dem Impfstoff Biontech finden seit Montag, 12. Juli, bis Mittwoch, 14. Juli und vom 9. bis 11. August in Münster-Gievenbeck statt. Zu diesem Zweck wurden Räume des dort ansässigen Bildungs- und Wissenschaftszentrums der Bundesfinanzverwaltung in Münster-Gievenbeck zu einem provisorischen Impfzentrum umfunktioniert.

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe rechnet mit insgesamt rund 1 300 Mitarbeitenden des BMI, die zur Impfung nach Münster-Gievenbeck kommen werden.

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Foto Claudia Zebandt

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news-493 Fri, 09 Jul 2021 11:18:02 +0200 Neues Sanitätsregiment 4 in Rheine: DRK freut sich auf weiterhin gute Zusammenarbeit /aktuell/presse-service/meldung/neues-sanitaetsregiment-4-in-rheine-drk-freut-sich-auf-weiterhin-gute-zusammenarbeit.html Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat am 8. Juli das Sanitätsregiment 4 in Rheine während eines Appells mit Übergabe der Truppenfahne offiziell in Dienst gestellt. In ihrer Rede ging die Ministerin auf die jüngsten Geschehnisse in Mali ein, um die Bedeutung eines starken Sanitätsdienstes der Bundeswehr zu betonen: „Wir alle, die wir Verantwortung tragen, können niemandem garantieren, dass Sie im Einsatz nicht auch großer Gefahr ausgesetzt sind, aber das, was wir Ihnen versprechen können, ist, dass wir im Fall der Fälle mit einer durchgängigen und wirkungsvollen Rettungskette, alles daransetzen, um Ihre Gesundheit zu bewahren und Ihr Leben zu retten.“

An der feierlichen Indienststellung nahmen – auf Einladung der Verteidigungsministerin - mit Uwe Krischer, Landesbeauftragter für den Bevölkerungsschutz und zuständig für die zivil-militärische Zusammenarbeit, und Dr. Hasan Sürgit, Vorsitzender des Vorstandes, auch zwei Vertreter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe teil. „Wir hatten schon langjährig gute Beziehungen zur damaligen Sanitätstruppe in Ahlen, bevor diese leider aufgelöst wurde. Die gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr wollen wir gern fortsetzen und sind natürlich hocherfreut, dass die Bundeswehr in Rheine ein neues Sanitätsregiment aufstellt“, erklärt Krischer. Weitere Gespräche sind bereits im September geplant.

Bei der Veranstaltung legten auch die ersten Rekrutinnen und Rekruten, die in Rheine ihre Grundausbildung absolviert haben, ihr feierliches Gelöbnis ab. Passend zur Indienststellung eines neuen sanitätsdienstlichen Verbandes nahm auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn als Ehrengast an der Veranstaltung teil. Er wies auf die Wichtigkeit der Gesamtheit des Gesundheitswesens und den großen Anteil, den der Sanitätsdienst der Bundeswehr hieran hat, hin. Gerade während der Corona-Pandemie hätte er dies in besonderer Weise und mit großem Engagement bewiesen.

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news-492 Fri, 02 Jul 2021 17:38:12 +0200 Anerkennung für eine ganz besondere weltwärts-Generation /aktuell/presse-service/meldung/anerkennung-fuer-eine-ganz-besondere-weltwaerts-generation.html Junge Freiwillige bereiten sich auf ungewissen Einsatz vor Vom 28. Juni bis zum 2. Juli nahmen 35 angehende weltwärts-Freiwillige am Vorbereitungsseminar des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster teil. „Normalerweise bereiten sich die Freiwilligen in dieser Woche auf ihren anstehenden zwölfmonatigen Auslandseinsatz in Kambodscha, Indien, Südafrika, Namibia, Tansania oder Uganda vor“, erklärt Monika van der Beek, zuständige Abteilungsleiterin beim DRK-Landesverband. In der Seminarwoche geht es neben der länderkundlichen Vorbereitung auch um Themen wie Rassismus, Stereotype, Privilegien und die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. „In diesem Jahr ist die Ausreise aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Ausreisebeschränkungen des Auswärtigen Amtes leider ungewiss. Dennoch haben die Themen des Vorbereitungsseminars einen hohen Stellenwert“, berichtet van der Beek.

In den kommenden Wochen können sich die weltwärts-Freiwilligen deshalb ehrenamtlich beispielsweise im Roten Kreuz engagieren und damit in Deutschland dazu beitragen, dass die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen erreicht werden. So tragen die Freiwilligen beispielsweise aktiv zu der Erreichung des Ziels „Hochwertige Bildung“ bei, indem sie sich in Schulen oder DRK-Kindertagesstätten engagieren. Ein anderes Ziel ist „Gesundheit und Wohlergehen“; dafür setzen sich besonders die Freiwilligen ein, die im Gesundheitssystem aktiv werden. „Wir freuen uns und sind den weltwärts-Freiwilligen sehr dankbar, dass sie sich trotz der ungewissen Zukunft für einen weltwärts-Freiwilligendienst beim Roten Kreuz entschieden haben. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele“, erläutert Gerd Diesel, Vorstand beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe.

Die Bildungsreferentinnen des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Carolin Schulz und Julia Koster, begleiteten die angehenden weltwärts-Freiwilligen während des fünftägigen Seminars. Als ständige Ansprechpartnerinnen unterstützen sie die Freiwilligen nicht nur vor, sondern auch während der Einsatzzeit in den Einsatzländern. Bereits jetzt können sich Interessierte für den weltwärts-Jahrgang 2022/2023 bewerben. Weitere Informationen gibt es online auf www.meinsozialesjahr.de oder persönlich: Julia Koster (julia.koster(at)drk-westfalen.de, Tel.: 0251 / 9739-210)  und Carolin Schulz (carolin.schulz(at)drk-westfalen.de, Tel.: 0251 / 9739-337).

Foto Tabea Wiechmann

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news-491 Wed, 30 Jun 2021 17:28:13 +0200 10 Jahre Bundesfreiwilligendienst – Anderen Menschen helfen und eigene Kompetenzen ausbauen /aktuell/presse-service/meldung/10-jahre-bundesfreiwilligendienst-anderen-menschen-helfen-und-eigene-kompetenzen-ausbauen.html DRK-Landesverband und die DRK-Kreisverbände Münster und Unna ziehen Bilanz: Bundesfreiwilligendienst ist „Erfolgsstory“ Kinder in einer Kita betreuen, im Krankentransport mitarbeiten, Menschen mit Behinderung unterstützen, in einem Krankenhaus oder in einer Senioreneinrichtung mithelfen. So vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten. Vor zehn Jahren – am 1. Juli 2011 – ging der Bundesfreiwilligendienst (BFD) an den Start. Das soziale Bildungsjahr wurde nach der Aussetzung der Wehrpflicht und dem damit verbundenen Ende des Zivildienstes geschaffen. „Für uns ist der Bundesfreiwilligendienst eine echte Erfolgsstory. Denn anders als beim Zivildienst können sich Männer und Frauen jeden Alters freiwillig sozial engagieren. Das passt zu 100 % zu den Grundsätzen des Roten Kreuzes“, erklärt Gerd Diesel, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Für dieses soziale Engagement haben sich seit der Einführung bundesweit fast 400.000 Menschen entschlossen. Allein beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe haben 2.000 Freiwillige einen BFD in einer der 180 Einsatzstellen absolviert. Beim DRK-Kreisverband Münster engagierten sich seit 2011 650 Freiwillige in 90 Einsatzstellen und beim Kreisverband Unna waren es seit 2011 450 Freiwillige in 15 verschiedenen Einsatzstellen.

Der Bundesfreiwilligendienst bietet ihnen die Chance, sich zu orientieren, neue Kompetenzen zu erwerben, Stärken auszubauen und bestehende einzubringen. Nicht wenige Freiwillige entscheiden sich nach ihrem Engagement für einen Beruf im sozialen Bereich: „Ich bin sehr froh, dass ich mich für einen Bundesfreiwilligendienst entschieden habe. Nachdem ich meinen BFD im Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Münster absolviert habe, arbeite ich dort nun als Rettungssanitäterin“, berichtet Franziska Böcker. „Man wird sehr gut in die Arbeit eingebunden und entwickelt sich persönlich weiter“, ergänzt Timo Bußmann, der aktuell einen BFD in der Jugendhilfe Werne macht und durch den DRK-Kreisverband Unna betreut wird.

Ein besonderer Höhepunkte in der 10-jährigen Historie war die „Flüchtlingssituation“ 2015, als ein Sonderprogramm „BFD mit Flüchtlingsbezug" geschaffen wurde. Hierbei wurden neue Einsatzstellen, zum Beispiel in Notunterkünften, anerkannt. Zusätzlich sind auch neue Teilnehmende mit Fluchterfahrung – z.B. aus Syrien – hinzugekommen. Eine weitere wichtige Wegmarke war dann die immer noch aktuelle Corona-Krise, bei der neue Einsatzstellen und Arbeitsfelder für die BFD´ler*innen hinzugekommen sind (z.B. in Testzentren). „Die enge pädagogische Begleitung der Freiwilligen und der persönliche Kontakt zu ihnen sind uns sehr wichtig“, erläutert Andrea Schröder, Leiterin der Freiwilligendienste im Kreisverband Unna. „Da Präsenzveranstaltungen nicht möglich waren, wurden alle Seminare digitalisiert und den Freiwilligen somit ein Forum geboten, um sich auszutauschen“, berichtet Frauke Sabat, Leiterin der Freiwilligendienste im Kreisverband Münster, von den besonderen Herausforderungen in der Corona-Zeit.  

„Die Bundesfreiwilligendienstleistenden leisten - sowohl beim Roten Kreuz als auch bei allen anderen Trägern – tolle Arbeit. Mit ihrem Engagement sind sie eine wichtige Stütze der sozialen Arbeit“, erklärt Gerd Diesel. Deshalb möchten sowohl Landesverband als auch die Kreisverbände Münster und Unna ihr Kontingent erhöhen, weitere Plätze anbieten und mehr Menschen für ein freiwilliges Engagement im Roten Kreuz begeistern. „Dafür muss aber die Anerkennung des freiwilligen Engagements ausgebaut werden – beispielsweise durch Vergünstigungen bei öffentlichen Angeboten, wie einem kostenlosen ÖPNV-Ticket – analog zum freiwilligen Engagement bei der Bundeswehr. Außerdem sollte das Taschengeld nicht auf Sozialleistungen angerechnet werden, damit sich auch Menschen im ALG2-Bezug im BFD engagieren können“, ergänzt Diesel.

Foto Brigitte Hiss / DRK

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news-490 Sun, 20 Jun 2021 12:13:00 +0200 Landeswettbewerbe des DRK und JRK Westfalen-Lippe in der „Homeoffice Edition“ /aktuell/presse-service/meldung/landeswettbewerbe-des-drk-und-jrk-westfalen-lippe-in-der-homeoffice-edition.html DRK-Siegergruppe kommt aus Borgentreich-Bühne; Beim Jugendrotkreuz erreichte die Gruppe aus Hörstel-Dreierwalde den 1. Platz Beim diesjährigen DRK-Landeswettbewerb des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe am Samstag, 19. Juni 2021, siegte die Rotkreuzgemeinschaft aus dem DRK-Ortsverein Bühne. Beim Jugendrotkreuz (JRK) –Landeswettbewerb der Stufe 3 für die 17- bis 27-jährigen Jugendrotkreuzlerinnen und Jugendrotkreuzler, der gleichzeitig stattfand, kam die Gruppe „Marvins Hühnerstall“ aus dem DRK-Ortsverein Dreierwalde aufs oberste Treppchen.

Den zweiten Platz bei den Rotkreuzgemeinschaften belegte die Rotkreuzgemeinschaft aus Herford, auf den dritten Platz kam die Rotkreuzgemeinschaft aus Grenzach-Whylen (Badisches Rotes Kreuz).

Über den zweiten Platz beim Jugendrotkreuz-Landeswettbewerb freute sich die JRK-Gruppe aus dem DRK-Ortsverein Lage. Bronze gab es für die JRK-Gruppe „Team Waldstadt“ aus dem DRK-Kreisverband Iserlohn.

Zum ersten Mal in seiner langjährigen Geschichte hatte der Wettbewerb 
„auf Abstand“ stattgefunden. 2020 musste die 68. Veranstaltung coronabedingt ausfallen; in diesem Jahr entschied sich der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe als Alternative zu einer erneuten Absage für die „Homeoffice Edition“: Die Mitglieder der teilnehmenden Gruppen nahmen einzeln von ihren PCs aus teil, diskutierten die Aufgaben und mutmaßlichen Lösungen und wurden dabei von Schiedsrichtern begleitet und bewertet.

Auf diese Weise haben sich 13 DRK-Wettbewerbsgruppen mit Aufgaben unter anderem aus dem Sanitätsdienst, der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, dem Betreuungsdienst, der Blutspende, der Öffentlichkeitsarbeit  und der Wasserwacht auseinandergesetzt. Beim Jugendrotkreuz-Wettbewerb der Stufe III ging es für die sechs teilnehmenden Gruppen um Aufgaben aus den Bereichen „Erste Hilfe“, „Nachhaltigkeit“, „Rotkreuzwissen“, „Soziales“, „Sport und Spiel“ und „Musisch-Kulturelles“.

Die Siegerehrungen wurde live gestreamt. Dabei wurden auch die Sieger der bereits stattgefundenen Jugendrotkreuz-Wettbewerbe der 6- bis 9-Jährigen („Bambini“), der 10- bis 12-Jährigen (Stufe 1) und der 13- bis 16-Jährigen (Stufe 2) bekanntgegeben: Bei den Bambini siegten die „Berkelretter“ aus Coesfeld, in der Stufe 1 die „Delbrücker Helpmen“ aus Paderborn  und in der Stufe 2 die „Chaosretter“ aus Coesfeld.

Platzierungen DRK-Landeswettbewerb und JRK-Landeswettbewerb Stufe 3 (17 bis 27 Jahre) am 19. Juni 2021:

DRK-Wettbewerbsgruppen aus:

  1. DRK-Ortsverein Bühne
  2. DRK-Kreisverband Herford-Stadt
  3. DRK-Ortsverein Grenzach-Whylen (LV Badisches Rotes Kreuz)
  4. DRK-Ortsverein Lemgo
  5. DRK-Ortsverein Emsdetten
  6. DRK-Ortsverein Minden
  7. DRK-Kreisverband Herne und Wanne-Eickel
  8. DRK-Ortsverein Marsberg
  9. DRK-Ortsverein Detmold
  10. DRK-Ortsverein Blomberg
  11. DRK-Ortsverein Ibbenbüren
  12. DRK-Einsatzstaffel Westfalen
  13. DRK-Kreisverband Arnsberg

Jugendrotkreuz-Wettbewerbsgruppen:

  1. „Marvins Hühnerstall“ (DRK-Ortsverein Dreierwalde)
  2. „JRK Lage Gruppe 3“ (DRK-Ortsverein Lage)
  3. „Team Waldstadt“ (DRK-Kreisverband Iserlohn)
  4. „Cookies“ (DRK-Ortsverein Ibbenbüren)
  5. „DRK Attendorn“ (DRK-Ortsverein Attendorn)
  6. „JRK Dortmund“ (DRK-Kreisverband Dortmund)

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Siegerfoto RKG OV Bühne

Siegerfoto JRK "Marvins Hühnerstall"
 

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news-488 Mon, 14 Jun 2021 12:45:40 +0200 DRK-Landesverband in Münster begrüßt „weltwärts“-Freiwillige aus Namibia, Tansania und Uganda /aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-in-muenster-begruesst-weltwaerts-freiwillige-aus-namibia-tansania-und-uganda.html Geplant sind 18 Monate Freiwilligendienst in sozialen Einrichtungen in Westfalen-Lippe Am Montag, 14. Juni 2021, begrüßten Gerd Diesel, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Monika van der Beek, Leiterin des Instituts für Bildung und Kommunikation (IBK) und Svetlana Goldstein, die das Programm im IBK mitbetreut, fünf junge Menschen aus Namibia, Tansania und Uganda zu einer kleinen Willkommensfeier im DRK-Tagungshotel in Münster. In den kommenden 18 Monaten werden sich drei von ihnen im St. Ludgerus-Stift in Billerbeck im Bereich der Pflege engagieren. Zwei von ihnen werden die DRK Sozialen Dienste in Meschede unterstützen. Auch ihre künftigen Dienstellenleiter und Mentorinnen und Mentoren waren zu dem fröhlichen Kennenlernen nach Münster gekommen.

Die Anreise bzw. der Einsatz von drei Freiwilligen aus Indien musste aufgrund des Einreiseverbotes im Kontext der Corona-Pandemie vorerst aufgeschoben werden.

Seit 2009 entsendet das DRK Westfalen-Lippe junge Menschen im Rahmen des „weltwärts“-Programms in den Globalen Süden; seit 2016 heißt es Freiwillige aus dem Globalen Süden in Westfalen-Lippe willkommen. „weltwärts“ ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und richtet sich an Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren.

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Foto Claudia Zebandt

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news-487 Mon, 14 Jun 2021 09:29:55 +0200 10. JRK-Landeskonferenz tagte erneut digital am 13. Juni 2021 /aktuell/presse-service/meldung/10-jrk-landeskonferenz-tagte-erneut-digital-am-13-juni-2021.html Jugendrotkreuzler*innen legen Meilensteine für die kommenden zwei Jahre fest und schärfen Fokus in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaschutz Am Sonntag, 13. Juni 2021, verabschiedete das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe in seiner 10. jährlichen Landeskonferenz die neuen Meilensteine, welche die Verbandsarbeit in den kommenden zwei Jahren maßgeblich prägen werden. Die selbstgesetzten Themen der JRK-Arbeit sind und bleiben zukunftsgewandt: Flächendeckende Bildungsangebote, die alle erreichen, sowie die Nutzung von Chancen durch die Digitalisierung sollen eine größtmögliche Teilhabe aller JRKler*innen noch stärker gewährleisten. Für Kinder und Jugendliche wird es zudem weitere Möglichkeiten geben, sich auf einfache Weise mit den Aufgaben der Rotkreuzgemeinschaften auseinanderzusetzen.

Rund 100 Teilnehmende versammelten sich online zur digitalen JRK-Landeskonferenz. Zu Beginn der Veranstaltung dankte der JRK-Landesleiter Sören Wiebusch allen Mitgliedern für ihr Engagement sowie für die innovativen Ideen und Konzepte, die ein Beisammensein auf virtueller Ebene im herausforderungsreichen Jahr 2020 ermöglicht haben. Anschließend richtete Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes, das Wort an die JRKler*innen. Auch er sprach ihnen seine besondere Anerkennung aus. Dabei wies er auf die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hin: Als Rückgrat der Organisation sind die ehrenamtlichen Helfer*innen in den Gliederungen von herausragender Bedeutung für den Verband. Nur mit ihrer Hilfe, so stellte Dr. Baur nochmal heraus, konnte im vergangenen Jahr trotz widriger Umstände eine bunte, kreative Jugendverbandsarbeit umgesetzt werden.

Die Delegierten verabschiedeten bei der zehnten Landeskonferenz zwei wichtige Anträge, die den Fokus der Verbandsarbeit in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaschutz schärfen. So verpflichteten sich die Jugendrotkreuzler*innen mit dem ersten Antrag unter anderem dazu, das Thema Nachhaltiges Handeln in die Gruppenstunden zu tragen. Zum anderen beschlossen die Delegierten, bei JRK-Veranstaltungen zukünftig eine vorzugsweise vegetarische, regionale und saisonale Verpflegung anzubieten und den ökologischen Fußabdruck so niedrig zu halten. In diesem Kontext stellte die AG Kampagne auch ihr eigens entwickeltes Methodenheft zur Nachhaltigkeit vor. Mit „Klimaheld*in aufgepasst!“ gibt es Klimaschutz und Nachhaltigkeit ab sofort zum Anfassen. Das Heft mit vielfältigen, inspirierenden und motivierenden Aufgaben und Informationen zu diesem Thema wird den 38 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe ab sofort zur Verfügung gestellt.

Ein weiteres Thema der Landeskonferenz war die anstehende U18-Wahl zur Bundestagswahl 2021, die ein wichtiger Anknüpfungspunkt sein soll, Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu geben und sie schon früh an Politische Bildung heranzuführen. Außerdem wurde das für Gruppenstunden vom JRK Westfalen-Lippe entwickelte Escape- und Adventure-Lernspiel „Mission: Body+Grips“ vorgestellt, mit welchem Kinder und Jugendliche sich wichtige Themen der Gesundheitsprävention spielerisch und kinderleicht aneignen können.

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Foto Stephan Ditters

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news-484 Wed, 26 May 2021 16:13:33 +0200 Preisverleihung des Schulsanitätsdienst (SSD) -Tages 2021 in der #SpecialEdition am Freitag, 28. Mai /aktuell/presse-service/meldung/preisverleihung-des-schulsanitaetsdienst-ssd-tages-2021-in-der-specialedition-am-freitag-28-mai.html In das Rennen gehen Schulen aus Ascheberg, Beckum, Bottrop, Dortmund, Bad Driburg, Herne, Lemgo, Marl, Münster, Paderborn, Salzkotten und Schwerte Am 28.05.2021 verkündet die AG Wettbewerbe des Jugendrotkreuzes (JRK) Westfalen-Lippe die Platzierungen der Schulsanitäter*innen-Gruppen. Ab 15 Uhr sind alle Interessierten und Neugierigen eingeladen, als Gäste an der digitalen Ehrung teilzunehmen. LogIn-Daten können per Mail an jrk(at)drk-westfalen.de angefragt werden.

Der diesjährige SSD-Tag ist der erste JRK-Wettbewerb in diesem außergewöhnlichen Jahr und fand dabei unter besonderen Bedingungen statt: Unter dem Motto #SpecialEdition standen die SSD-Wettbewerbsaufgaben acht Wochen zur Bearbeitung durch die Gruppen zur Verfügung. Dreizehn Schulen haben Ergebnisse eingereicht und gehen nun in das Rennen um den beliebten SSD-Pokal:

  • Albert-Magnus-Gymnasium Beckum
  • Anne-Frank-Berufskolleg Münster
  • Gesamtschule Salzkotten
  • Gymnasium Sankt Xaver Bad Driburg
  • Helene-Weber-Berufskolleg Paderborn
  • Josef-Albers-Gymnasium Bottrop
  • Marianne-Weber-Gymnasium Lemgo
  • Martin-Luther-King-Schule Marl
  • Mont-Cenis-Gesamtschule Herne
  • Profilschule Ascheberg
  • Städtisches Ruhrtalgymnasium Schwerte
  • Immanuel-Kant-Gymnasium Dortmund
  • Karla-Raveh-Gesamtschule des Kreises Lippe (Lemgo)

Auch Doc Caro nimmt an der Sieger*innenehrung teil. Dr. Carola Holzner freut sich, dass junge Menschen sich als Schulsanitäter*innen engagieren und möchte ihnen an diesem Tag persönlich danken und sie motivieren. Wer sie noch nicht kennt: Doc Caro ist Fachärztin für Anästhesiologie, spezialisiert in den Bereichen Notfallmedizin und Intensivmedizin und arbeitet als Oberärztin und leitende Notärztin. Unter dem Namen Doc Caro hat sie sich mittlerweile einen Namen gemacht. Sie produziert Videoblogs, in denen sie medizinische, teils komplexe Themen einfach erklärt. Ihre Mission ist es, die Medizin für alle verständlich zu machen.

Etwa 431 Schulsanitätsdienste betreut das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe. Schulsanitäter*innen stehen ihren Mitschüler*innen nach Unfällen oder Erkrankungen zur Seite. Engagierte, vom Roten Kreuz ausgebildete Kooperationslehrer*innen, trainieren und begleiten die Schulsanitäter*innen.

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news-482 Wed, 19 May 2021 09:38:31 +0200 Fachtagung Politische Netzwerkarbeit des DRK in Nordrhein-Westfalen /aktuell/presse-service/meldung/fachtagung-politische-netzwerkarbeit-des-drk-in-nordrhein-westfalen.html Düsseldorf, 18.05.2021. Zur Fachtagung „Politische Netzwerkarbeit in den DRK-Kreisverbänden in Nordrhein-Westfalen“ am 18. Mai 2021 trafen sich auf Einladung des Rotkreuz-Büros NRW über 30 Interessierte aus den DRK-Kreisverbänden mit Vertretern der Landes- und der Kommunalpolitik in NRW. Die digitale Fachtagung thematisierte die Zusammenarbeit von Kommunen und Rotem Kreuz bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie sowie Anforderungen an einen modernen Bevölkerungsschutz. Landrat Ingo Brohl und Dr. Lars Rentmeister erläuterten die Zusammenarbeit des Kreises Wesel mit den örtlichen Hilfsorganisationen bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie. „Ohne die Zusammenarbeit mit DRK, DLRG, Johannitern, Maltesern, THW, Bundeswehr und Feuerwehr wäre ein umfassender Katastrophenschutz im Kreis Wesel nicht möglich“ so Dr. Rentmeister. Das DRK unterstützt den Kreis Wesel massiv in der Corona-Pandemie, etwa in Abstrichzentren, mobilen Abstrichteams, im Krisenstab oder bei der Durchführung der Impfungen. Dr. Rentmeister thematisierte dabei auch die Probleme und Herausforderungen, die sich etwa in den Aspekten der Finanzierungen oder Absprachen der beteiligten Akteure zeigten.

Thomas Schnelle - MdL, Berichterstatter für Feuerwehr und Katastrophenschutz im AK Innen der CDU-Landtagsfraktion - erläuterte künftige Anforderungen an einen modernen Bevölkerungsschutz. Er hob hervor, dass der Bevölkerungsschutz nur ganzheitlich betrachtet werden könne. Ohne die funktionierenden Strukturen des Bevölkerungsschutzes hätte NRW die Covid-19-Pandemie nicht meistern können. Dennoch sei nun eine kritische Evaluation erforderlich, um notwendige Anpassungen vorzunehmen. Ausdrücklich lobte er die Neuausrichtung des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe). Dieses könne auf Bundesebene eine wichtige Funktion wahrnehmen, um koordinierend in einer Krise zu agieren. Gleichzeitig betonte Schnelle, dass der Katastrophenschutz „immer vom Ort aus gedacht werden“ müsse. Er hob damit die heterogenen Herausforderungen und Potenziale der unterschiedlichen Orte, Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen hervor. Daher gelte es, die Potenziale, die es vor Ort gebe, weiter zu stärken.

Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, hob im Rahmen der anschließenden Diskussion die Rolle des DRK in NRW bei der Vorbereitung der Bevölkerung auf zukünftige Krisen hervor. „Das DRK kann im Rahmen der Breitenausbildung eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Bevölkerung auf Krisen oder krisenähnliche Situationen vorzubereiten“ so Dr. Sürgit. Darüber hinaus sei es für die Organisationen bereits jetzt wichtig, Netzwerke zu pflegen und Kontakte zu knüpfen, um im Ernstfall Strukturen zu kennen und darauf zurückgreifen zu können.

Die Fachtagung „Politische Netzwerkarbeit in den DRK-Kreisverbänden in Nordrhein-Westfalen“ hat dazu ihren Beitrag leisten können.

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news-480 Wed, 12 May 2021 12:55:09 +0200 „Gute Pflege – das ist eine der sozialen Fragen unserer Zeit“ /aktuell/presse-service/meldung/gute-pflege-das-ist-eine-der-sozialen-fragen-unserer-zeit.html Freie Wohlfahrtspflege fordert zum Tag der Pflege eine umfassende Pflegereform Düsseldorf. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen fordern die Bundesregierung auf, endlich eine umfassende Pflegereform auf den Weg zu bringen, die die Situation für Pflegekräfte deutlich verbessert. „Wer gute Pflege will, der braucht qualifizierte, motivierte und gut bezahlte Mitarbeitende in den stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten“, so Dr. Frank Johannes Hensel, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen, am Mittwoch vor der Landespressekonferenz in Düsseldorf.

Die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie sehr die Altenpflegeeinrichtungen personell am Limit sind. Allein in NRW fehlen mehr als 10.000 Pflegekräfte, hinzu kommen Ausfälle durch hohe körperliche und psychische Belastungen, aber auch durch Ansteckungen mit dem Coronavirus. „Die Pandemie hat aber auch gezeigt, dass die Pflegeeinrichtungen unverzichtbare Dienste für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen leisten“, so Hensel. „Pflege bleibt dabei immer unmittelbar und nah am Menschen.“

Diese enorme Relevanz und Professionalität der Arbeit verdient nach Ansicht der Freien Wohlfahrtspflege längst eine bessere Bezahlung. „Die Tarife und Arbeitsbedingungen müssen sich flächendeckend an hohen Standards orientieren.“ Selbst bei erforderlicher Schichtarbeit müssten attraktive Arbeitszeiten möglich sein, so Hensel – und weiter: „Gute Pflege – das ist eine der sozialen Fragen unserer Zeit.“

Es sei alarmierend, wenn Umfragen ergeben, dass jede dritte Pflegekraft über einen Berufswechsel nachdenkt. „Wir können es uns nicht leisten, diese guten Kräfte zu verlieren. Wir müssen es uns vielmehr leisten, sie zu halten“, sagt Hensel und fordert mehr messbare Anerkennung für den Pflegeberuf. Gleichzeitig gelte es, der Erschöpfung der Beschäftigten in den Einrichtungen und Diensten entgegenzutreten. Hensel fordert familienfreundliche Arbeitsmöglichkeiten, gesicherte freie Zeiten, eine engere Begleitung der Pflegekräfte mit Supervision, Fortbildungen und Beratung.

Mit Blick auf die aktuelle Situation in den Seniorenzentren fordert Elke Hammer-Kunze, Vorsitzende des Arbeitsausschusses Pflege, Gesundheit und Alter der Freien Wohlfahrtspflege, den Seniorenzentren nun den Weg in die Normalität zu ebnen: „In den Einrichtungen ist das Infektionsgeschehen dank der Impfungen weitestgehend zurückgedrängt. Trotzdem werden die Seniorenzentren mit gesetzlichen Regelungen überzogen, die für die Gesamtbevölkerung gedacht sind, aber die Lebenswirklichkeit der alten Menschen nicht berücksichtigen.“

Die vielen Verordnungen würden, so Hammer-Kunze, vor allem für Unruhe und Verunsicherung sorgen. „Wir benötigen jetzt pragmatische Regelungen, die wieder ein normales Zusammenleben von Bewohnenden, Pflegenden und Angehörigen ermöglichen. Dazu gehört natürlich auch, dass wir all diejenigen Menschen vor Infektionen schützen, die in unseren Seniorenzentren leben oder arbeiten und die noch nicht geimpft sind.“

Weitere Informationen:

www.wir-fuer-sie-in-nrw.de (externer Link)

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich 16 Spitzenverbände in sechs Verbandsgruppen zusammengeschlossen. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Allein in NRW betreiben die gemeinnützigen Wohlfahrtsverbände 1331 stationäre Pflegeeinrichtungen (insgesamt NRW: 2300), in denen über 100.000 pflegebedürftige Menschen leben. Dazu kommen 885 ambulante Pflegedienste.

 

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news-479 Sat, 08 May 2021 17:04:00 +0200 Von Münster nach Solferino: DRK schickt „Licht der Hoffnung“ auf die Reise /aktuell/presse-service/meldung/von-muenster-nach-solferino-drk-schickt-licht-der-hoffnung-auf-die-reise-2.html Bei der zweiten Etappe in Hörstel-Riesenbeck: Übergabe der Fackel an NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann Seit 1992 erinnern tausende von Menschen aus der ganzen Welt alljährlich am 24. Juni bei einem Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Wegen der Corona-Pandemie muss die Fiaccolata in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge ausfallen. Unter dem Motto „Licht der Hoffnung“ hat nun der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eine Fackel von Münster Richtung Solferino auf den Weg gebracht.

Gestartet wurde die Aktion am „Weltrotkreuztag“, Samstag, 8. Mai, dem Geburtstag von Rotkreuzbegründer Henry Dunant: Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Wiebusch entzündeten die Ölfackel auf dem Gelände des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in der Sperlichstraße in Münster. Anschließend radelten sie zum Münsteraner Domplatz, wo sie das Feuer Mitgliedern der DRK-Einsatzstaffel Westfalen übergaben. Diese sorgten für den Weitertransport nach Hörstel-Riesenbeck (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land).

Auf dem „Balkon des Münsterlandes“, der „Schönen Aussicht“ auf der Höhe des Teutoburger Waldes, übergab Christian Kleinberns, Leiter der DRK-Einsatzstaffel Westfalen, die Fackel an NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der sie anschließend an den Präsidenten des DRK-Kreisverbands Tecklenburger Land, Heinz Hüppe, weitergab. Karl-Josef Laumann bedankte sich bei allen DRK-Helferinnen und -Helfern für ihr humanitäres Engagement, aktuell insbesondere bei der Bewältigung der Corona-Krise. „Wir freuen uns sehr, dass wir in Ihnen, Herr Minister Laumann im wahrsten Sinne des Wortes das Feuer für unsere Aktion entfacht haben und Sie sich aktiv daran beteiligen, das Licht der Hoffnung und Menschlichkeit auf die Reise zu schicken“, sagte Tanja Knopp und Sören Wiebusch ergänzte: „Mit Ihrer Teilnahme setzen Sie nicht nur ein Zeichen für Menschlichkeit, sondern senden auch ein Signal der Wertschätzung an unsere vielen engagierten Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler – persönlich und als Vertreter der Landesregierung.“

Die Rotkreuzler aus dem Tecklenburger Land kümmern sich nun um die Übergabe der Fackel bis Montag, 10. Mai an den DRK-Kreisverband Herne und Wanne-Eickel. Dabei werden sie - mit Fackel und Bollerwagen - auch ein Stück auf dem Hermannsweg wandern.

Die ehrenamtlichen Mitglieder der Rotkreuzgemeinschaft aus dem DRK-Kreisverband Herne und Wanne-Eickel werden die Fackel – teils zu Fuß, teils per Fahrzeug – an verschiedenen Herner und Wanne-Eickeler Sehenswürdigkeiten vorbei nach Bochum-Wattenscheid bringen. Dort übernimmt der DRK-Kreisverband Wattenscheid die Fackel am 12. Mai am denkmalgeschützten Förderturm auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Holland. Das Wattenscheider DRK wird die Fackel per Quad in den Kreis Unna bringen.

Am 14. Mai erwarten unter anderem die Kinder der DRK-Kitas Puzzlekiste und Nordlicht das Feuer, um es durch die Gemeinde Bönen bis zum dortigen DRK-Ortsverein zu tragen. Am 16. Mai wird die Fackel Rotkreuzlern aus dem DRK-Kreisverband Lippstadt-Hellweg übergeben. Diese planen den Weitertransport von Warstein nach Gütersloh per Heißluftballon durchzuführen. Der DRK-Kreisverband Gütersloh übergibt die Fackel am 20. Mai an den DRK-Kreisverband Herford-Land. Unter Einsatz aller seiner Ortsvereine transportiert dieser das Feuer in das Verbandsgebiet des DRK-Landesverbands Niedersachen: per Paddelboot über das Hücker Moor, per Drohne und mit Einsatzmotorrädern, mit Unterstützung von Kindergärten und einem „Autokorso“ entlang diverser Sehenswürdigkeiten im Kreis Herford.

Die weiteren Etappen führen über die Rotkreuz-Landesverbände Niedersachsen, Hessen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern, das Österreichische und Italienische Rote Kreuz zum Ziel in Solferino.

Historischer Hintergrund: Am 24. Juni 1859 wird der Schweizer Henry Dunant auf einer Geschäftsreise mit den Konsequenzen der Schlacht von Solferino konfrontiert, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes: In den Tagen nach der Schlacht wurde die etwa acht Kilometer entfernte Stadt Castiglione delle Stiviere durch die Aktivitäten von Rotkreuzbegründer Dunant zum Mittelpunkt der Hilfeleistungen für die Verwundeten. Um daran zu erinnern, veranstaltete das Italienische Rote Kreuz das erste Mal im Jahr 1992 einen Fackelzug von Solferino nach Castiglione delle Stiviere.

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Foto Claudia Zebandt

Foto Tobias Exner

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news-478 Sat, 08 May 2021 12:22:43 +0200 Zum Tag der Kinderbetreuung am 10. Mai: Botschaft der Wertschätzung an alle Erzieherinnen und Erzieher /aktuell/presse-service/meldung/zum-tag-der-kinderbetreuung-am-10-mai-botschaft-der-wertschaetzung-an-alle-erzieherinnen-und-erzieher.html Eine Botschaft der Wertschätzung anlässlich des bevorstehenden Tags der Kinderbetreuung am Montag, 10. Mai sendet Dr. Hasan Sürgit, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, an alle Erzieherinnen und Erzieherinnen, die in den DRK-Kitas in Westfalen-Lippe tätig sind: „Sie haben – genau wie die Kita-Kräfte aller anderen Verbände und Träger auch – ein sehr anstrengendes Corona-Jahr hinter sich: Ihnen wurde viel abverlangt, und sie haben Enormes geleistet. Dafür möchten wir Ihnen unsere große Anerkennung und unseren herzlichen Dank aussprechen.“

Als besonders belastend hätten viele Mitarbeitende der Kitas den häufigen Wechsel von Regelungen und Verordnungen, die sie in kurzer Zeit umsetzen mussten, empfunden.  „Dazu kamen so manches Mal die Sorge um Kinder, die unter der Kitaabstinenz gelitten haben, und die  hohen Ansprüche an sich selbst, Kinder, die in zunehmender Zahl die Einrichtungen im Notbetrieb besuchten, angemessen zu betreuen.“

Positiv sei, dass viele Kitas die Chancen der Digitalisierung sehr kreativ genutzt haben: „Das ging von der Verlegung des täglichen Morgenkreises in das Internet bis zum virtuellen Basteln, Tanzen und Singen über Soziale Medien“, so Sürgit. Unterstützung leistet hierbei auch der DRK-Landesverband: Gemeinsam mit dem DRK-Kompetenzzentrum Digitalisierung West wurden medienpädagogische Boxen entwickelt, die sich die Kitas ausleihen können.

In Westfalen-Lippe werden rund 20 000 Kinder in 294 DRK-Kindertageseinrichtungen bzw. –Familienzentren betreut.

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Archivfoto: Michel Eram / DRK - Das Foto entstand vor der Corona-Pandemie.

 

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news-477 Fri, 07 May 2021 11:17:24 +0200 Von Münster nach Solferino: DRK schickt „Licht der Hoffnung“ auf die Reise /aktuell/presse-service/meldung/von-muenster-nach-solferino-drk-schickt-licht-der-hoffnung-auf-die-reise-1.html Einladung an die Presse: Übergabe der Fackel an NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am 8. Mai in Riesenbeck Seit 1992 erinnern tausende von Menschen aus der ganzen Welt alljährlich am 24. Juni bei einem Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Wegen der Corona-Pandemie muss die Fiaccolata in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge ausfallen. Deshalb hat der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe einen Fackellauf von Münster Richtung Solferino initiiert. Nach der Art eines Staffellaufs soll das „Licht der Hoffnung“ von Rotkreuzgliederung zu Rotkreuzgliederung weitergereicht werden, bis es dann am 24. Juni Solferino in Norditalien erreicht.

Die Aktion startet morgen am „Weltrotkreuztag“, Samstag, 8. Mai, dem Geburtstag von Rotkreuzbegründer Henry Dunant: Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Wiebusch werden die Ölfackel auf dem Gelände des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster entzünden.  Anschließend werden sie zum Münsteraner Domplatz radeln, um dort das Feuer Mitgliedern der DRK-Einsatzstaffel Westfalen zu übergeben. Diese werden für den Transport nach Hörstel-Riesenbeck (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) sorgen.

Auf dem „Balkon des Münsterlandes“, der „Schönen Aussicht“ auf der Höhe des Teutoburger Waldes, werden Tanja Knopp und Sören Wiebusch am Samstag, 8. Mai gegen 11:15 Uhr auf NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und den Präsidenten des DRK-Kreisverbands Tecklenburger Land, Heinz Hüppe treffen, um die Fackel zu übergeben. Hierzu laden wir Vertreterinnen und Vertreter der Presse herzlich ein.

Parkplatz „Schöne Aussicht“: Am Teutohang 110,  48477 Hörstel

Historischer Hintergrund: Am 24. Juni 1859 wird der Schweizer Henry Dunant auf einer Geschäftsreise mit den Konsequenzen der Schlacht von Solferino konfrontiert, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes: In den Tagen nach der Schlacht wurde die etwa acht Kilometer entfernte Stadt Castiglione delle Stiviere durch die Aktivitäten von Rotkreuzbegründer Dunant zum Mittelpunkt der Hilfeleistungen für die Verwundeten. Um daran zu erinnern, veranstaltete das Italienische Rote Kreuz das erste Mal im Jahr 1992 einen Fackelzug von Solferino nach Castiglione delle Stiviere.

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news-475 Mon, 03 May 2021 08:24:48 +0200 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe fordert eine reale Notbetreuung /aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-fordert-eine-reale-notbetreuung.html Kindertageseinrichtungen sind trotz bedarfsorientierter Notbetreuung zu gut besucht Anders als Schulen und Grundschulen befinden sich Kindertageseinrichtungen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 in einer bedarfsorientierten Notbetreuung. Das bedeutet, dass Eltern weiterhin eigenständig entscheiden können, ob sie ihr Kind in die Kindertageseinrichtungen bringen. „Wir müssen leider feststellen, dass die bedarfsorientierte Notbetreuung nicht greift.“ In einem Brief appellierte NRW-Familienminister Joachim Stamp zwar an Eltern, ihre Kinder möglichst zuhause zu betreuen.  „Viele unserer DRK-Kitas in Westfalen-Lippe und auch die anderer Träger sind weiterhin gut besucht - und das in einer Phase hoher Infektionen. Die Infektionszahlen sind bei Kindern weiterhin hoch und unübersehbar“, erklärt Dr. Hasan Sürgit, Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Dadurch werden Eltern, Kinder und auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefährdet - das Virus wird in die Familien getragen“, ergänzt Sürgit.

Da in Kindertageseinrichtungen Abstands- und Hygieneregeln schwer umzusetzen sind, fordert der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, dass auch der Kita-Betrieb deutlich zurückgefahren wird. Den Familien wird in der aktuellen Corona-Pandemie viel abverlangt. Deshalb stehen wir allen Eltern zur Seite, die auf die Notbetreuung angewiesen sind“, berichtet Sürgit. „Die Politik fordern wir aber auf, hinsichtlich der Rahmenbedingungen zur Öffnung der Kindertageseinrichtungen deutlich nachzubessern“, so Sürgit abschließend.

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news-474 Thu, 22 Apr 2021 11:19:11 +0200 Initiative zur Ausweitung der mobilen Covid-19-Testkapazitäten in der EU /aktuell/presse-service/meldung/initiative-zur-ausweitung-der-mobilen-covid-19-testkapazitaeten-in-der-eu.html DRK-Landesverband Westfalen-Lippe u.a. mit neuem Einsatzfahrzeug und bei Ausbildung von Testerinnen und Testern von EU unterstützt Eine Unterstützung der Europäischen Union ermöglicht dem Deutschen Roten Kreuz, sein Leistungspotenzial bei den mobilen Covid-19-Testungen weiter zu steigern. Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster wird - wie jeder der 19 DRK-Landesverbände – mit einem neuen Einsatzfahrzeug sowie einem Pavilion mit Beleuchtungssatz und einem Generator zur Errichtung einer mobilen Teststation unterstützt. Darüber hinaus kann der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe die Ausbildung von 200 Testerinnen und Testern aus dem EU-Topf finanzieren und erhält zusätzliches Schutzmaterial wie Handschuhe, Schutzbrillen, Kittel, Schürzen, Hauben, FFP2-Masken und Desinfektionsmittel. 

So ausgerüstet kann der DRK-Landesverband innerhalb von 24 Stunden nach Anfrage Testungen in Westfalen-Lippe durchführen, zum Beispiel an Schulen oder Betrieben. Der DRK-Landesverband stellt das qualifizierte Personal sowie das benötigte Material wie zum Beispiel  Test-Kits, Schutzausstattung, Desinfektionsmittel etc. und errichtet eine temporäre Teststelle vor Ort. Die Personalstärke ergibt sich aus dem Bedarf der jeweiligen Einrichtung. 

Die „Initiative zur Ausweitung der mobilen Covid-19-Testkapazitäten in der EU“ wird mit 35,5 Millionen Euro von der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der EU-Kommission finanziert und von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften koordiniert. Neben dem DRK erhalten die Schwestergesellschaften in Österreich, Griechenland, Italien, Malta, Portugal und Spanien Mittel im Rahmen der EU-Initiative. 

Das DRK in Westfalen-Lippe betreibt derzeit über 150 Teststellen, in denen insgesamt ca. 130 000 Tests pro Woche durchgeführt werden. 

Foto: Julia Ikstadt

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news-473 Mon, 19 Apr 2021 10:58:02 +0200 DRK-Video „Wie führe ich einen Corona-Selbsttest durch?“ ging an alle Schulen in NRW /aktuell/presse-service/meldung/drk-video-wie-fuehre-ich-einen-corona-selbsttest-durch-ging-an-alle-schulen-in-nrw.html DRK Westfalen-Lippe unterstützt Schulen in NRW bei der Durchführung von Corona-Selbsttests Ab sofort kommen die Corona-Selbsttests an den Schulen in NRW zum Einsatz. Das DRK in Westfalen-Lippe möchte die Lehrkräfte bei der Umsetzung dieser besonderen Aufgabe unterstützen: Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe hat in Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Wattenscheid und der Gertrudisschule in Bochum-Wattenscheid ein Video produziert, in dem anschaulich erklärt wird, was die Schülerinnen und Schüler beachten müssen, wenn sie sich selber testen. Der Link zum Video wurde an alle Schulen in NRW geschickt: https://www.youtube.com/watch?v=nlzf2WsDwmI

„Unser Video hilft insbesondere den jüngeren Schülerinnen und Schülern dabei, einen Selbsttest durchzuführen“, so Tanja Knopp, Rektorin der Gertudisschule und ehrenamtliche Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Darüber hinaus soll es signalisieren: Wir schaffen das!“

Foto: Szene aus dem Video

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news-472 Tue, 30 Mar 2021 15:12:24 +0200 Präsidenten würdigen hervorragende Zusammenarbeit von DRK, Maltesern und Kreis Steinfurt /aktuell/presse-service/meldung/praesidenten-wuerdigen-hervorragende-zusammenarbeit-von-drk-maltesern-und-kreis-steinfurt.html Teamwork im Impfzentrum des Kreises Steinfurt Kreis Steinfurt. Ein Zeichen für die hervorragende Zusammenarbeit im Impfzentrum des Kreises Steinfurt im Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) setzten am Dienstagmorgen das DRK, die Malteser und der Kreis Steinfurt. Albrecht Prinz von Croÿ, Vizepräsident der Malteser in Deutschland und Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen Lippe brachten   ihre große Wertschätzung für die hervorragende Zusammenarbeit ihrer Verbände und des Kreises Steinfurt zum Ausdruck. 

Wertschätzung, die auch Landrat Dr. Martin Sommer teilt. Er spricht von einer „Familie der Gefahrenabwehr“, als er sagt: „Wir haben hier eine Gemeinschaft im Kreis Steinfurt, um die uns viele beneiden.“ Diese Gemeinschaft funktioniere nicht erst seit Start des Impfzentrums, sondern habe sich schon in anderen Lagen bewährt. „Die Hilfsorganisationen waren von Anfang an auch im Führungsstab vertreten. Durch sie haben wir starke Unterstützung aus dem Ehrenamt bekommen“, unterstreicht Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier. 

Drei zentrale Aufgaben

Seit Mitte Januar sind das DRK und die Malteser in die Arbeit des Impfzentrums eingebunden. Zunächst galt es vor allem Personal zu gewinnen: 70 Ehrenamtliche aus den Einsatzeinheiten der beiden Hilfsorganisationen im Kreis Steinfurt und 15 Helfende, die im Rahmen des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (kurz: BHKG) verpflichtet werden konnten. Seit Aufnahme des Regelbetriebes am 8. Februar dieses Jahres sind Malteser und DRK mit drei zentralen Aufgaben betraut: Fahrdienst für Menschen mit Einschränkungen (Rollstuhl- und Liegendtransporte), Betreuung und Begleitung der Impfklienten im Impfzentrum sowie die Impfnachsorge, indem sie die Erste Hilfe bei möglichen Impfreaktionen sicherstellen. Letztere seien erfreulicher Weise an einer Hand abzuzählen. Die beiden Hilfsorganisationen arbeiten dabei eng verzahnt mit dem Kreis Steinfurt, der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und dem FMO zusammen. Jeden Tag sind hier im Impfzentrum alleine 14 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes und der Malteser im Einsatz – im Zweischichtsystem. Bisher übernahmen die Hilfsorganisationen 64 Rollstuhlfahrten, 8 Krankentransporte und verzeichnen etwa 50 Hilfeleistungen im Bereich der Ersten Hilfe. 

„Gemeinsam für die gute Sache“

„Die Kooperation zwischen den Maltesern und dem Roten Kreuz hat sich schon oft bestens bewährt, zum Beispiel bei uns in Münster oder hier im Kreis Steinfurt“, sagte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Schließlich steht der Mensch bei den Aktivitäten unserer Hilfsorganisationen im Mittelpunkt. ‚Gemeinsam für die gute Sache‘, damit ist unser Zusammenwirken treffend beschrieben.“ Malteser-Vizepräsident Albrecht Prinz von Croӱ pflichtet dem bei: „Menschen gut, sicher und menschennah zu betreuen ist unsere Stärke. Wir können diese Situation aber nur meistern, wenn wir Hilfsorganisationen alle zusammenarbeiten. Das geht nicht alleine und ich freue mich sehr, dass dieses Miteinander bei Ihnen im Kreis Steinfurt so gut funktioniert“. 

Viele wirken mit

Dass das Zusammenspiel der Hilfsorganisationen und des Kreises Steinfurt so reibungslos von Statten geht, sehen die Akteure auch in den gemeinsamen Erfahrungen des Aufbaus und Einsatzes des Fieberlazaretts für Covid-19-positive Menschen in Laer begründet. Aber nicht nur darin: „Wir können hier nur so gut arbeiten, weil etwa die DLRG so umfänglich bei den Massenabstrichen unterstützt, weil das THW und die Feuerwehren eingebunden sind und entlasten und auch, weil Unternehmen sich engagieren und zum Beispiel ein Impfshuttle anbieten“, betont Frank Achterkamp, der seitens der Malteser gemeinsam mit Markus Bosse vom Roten Kreuz den Einsatz der beiden Hilfsorganisationen koordiniert. Beim Stichwort „Unternehmen“ ergänzt Landrat Dr. Martin Sommer: „Für uns ist auch eine große Hilfe, dass so viele Arbeitgeber ihre Angestellten für das Ehrenamt in der Notfallvorsorge freistellen. Dass wir hier in diesem Umfang mit ehrenamtlichen Kräften arbeiten können, ist nicht selbstverständlich. Dafür mein ganz herzlicher Dank.“ Am Ende des Besuchs der beiden Präsidenten stand die gemeinsame Erkenntnis, die gleichermaßen an die Bevölkerung, aber auch an die eigenen Helferinnen und Helfer gerichtet ist: „Ein Ende ist noch nicht abzusehen, halten Sie durch!“ 

Albrecht Prinz von Croÿ ist seit 2018 ehrenamtlicher Vizepräsident des Malteser Hilfsdienst e.V. in Deutschland. Der Unternehmensberater und Journalist war mehrere Jahre lang Nachrichtenredakteur bei der FAZ und Redaktionsdirektor beim Handelsblatt.

Dr. jur. Fritz Baur ist seit 2015 ehrenamtlicher Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Vor seinem Ruhestand war der promovierte Jurist erster Landesrat und Kämmerer sowie Allgemeiner Vertreter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. 

Ansprechpersonen:

Marcel Schlüter (Pressesprecher Malteser), marcel.schlueter(at)malteser.org, Tel. 0176 39902776

Claudia Zebandt (Pressesprecherin DRK), claudia.zebandt@drk-westfalen.de, Tel. 0251 9739-137

Foto Julia Ikstadt

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news-471 Fri, 26 Mar 2021 12:47:41 +0100 Neuzugang für die Corona-Sammlung /aktuell/presse-service/meldung/neuzugang-fuer-die-corona-sammlung.html Einen schönen Neuzugang hat die Corona-Sammlung der Stadt Paderborn zu verzeichnen. Unsere Vizepräsidentin, Nilgün Özel, und Dr. Stefan Vogel, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Paderborn, überreichten gemeinsam ein Exemplar unseres Corona-Bildbandes an das Stadt- und Kreisarchiv Paderborn.

Der Corona-Bildband des DRK in Westfalen-Lippe zeigt die vielen Einsätze der Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler bei der Versorgung von Menschen in Quarantäne, bei Testungen sowie bei Lieferungen von wichtigen Schutzmaterialien. „Natürlich liegt der Fokus nicht nur auf Stadt und Kreis Paderborn, sondern auf ganz Westfalen-Lippe. Aber das ist in diesem Fall nicht entscheidend. Denn die Pandemie beschränkt sich ja nicht auf Paderborn“, so Wilhelm Grabe, Leiter des Stadt- und Kreisarchivs Paderborn, der sich von dem ehrenamtlichen Engagement vieler Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in der Pandemie beeindruckt zeigte.

Den Corona-Bildband des Deutschen Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe können Sie hier herunterladen.

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news-470 Thu, 25 Mar 2021 15:08:42 +0100 Weiterbildung für Geringqualifizierte verbessern /aktuell/presse-service/meldung/weiterbildung-fuer-geringqualifizierte-verbessern.html Eine Weiterbildung im Beruf dient der Bekämpfung des Fachkräftemangels und der Vermeidung von Arbeitslosigkeit. Deswegen sollten Fördermaßnahmen zur beruflichen Weiterbildung von Geringqualifizierten ausgeweitet und verbessert werden, fordert die Freie Wohlfahrtspflege NRW in ihrem neuen Arbeitslosenreport. „Die Angebote müssen sich viel stärker an individuellen Bedarfen orientieren und mehr begleitende soziale Unterstützung bieten“, sagt Dr. Frank J. Hensel, Vorsitzender der LAG Freie Wohlfahrtspflege NRW.

Fast die Hälfte (44,8 Prozent) der Beschäftigten, denen die Arbeitsagentur 2019 eine berufliche Weiterbildung mitfinanzierte, hatte keine abgeschlossene Berufsausbildung. Vor allem ältere Arbeitnehmer*innen und Alleinerziehende werden noch zu wenig gefördert. „Wir brauchen einen Innovationsschub bei der Entwicklung gezielter Weiterbildungsangebote, um lernungewohnte und geringqualifizierte Personen besser zu erreichen“, fordert Hensel. Gefördert werden müssten beispielsweise auch die Übernahme von Fahrtkosten und eine gute Kinderbetreuung. „Die gesetzlichen Rahmenbedingungen lassen das zu. Die Arbeitsagenturen sollten aber ihren Ermessensspielraum viel stärker ausschöpfen. Es fehlen zudem noch passgenaue Angebote, die die Menschen ermutigen, ihre Chancen der Weiterbildungsförderung auch tatsächlich zu nutzen“, sagt Hensel. Eine niedrigschwellige unterstützende Lernbegleitung, kleinere Lerneinheiten mit ausreichend Zeit und die Anerkennung von Zwischenzielen könnten Bausteine sein, um die aktuelle Krise am Arbeitsmarkt als Chance zur Weiterbildung zu begreifen.

Run auf Engpassberufe wie Altenpflege

Die meisten beruflichen Weiterbildungen wurden 2019 in NRW in der Altenpflege gefördert (30,5 Prozent von insgesamt 5012 Fördermaßnahmen). „Der Beruf ist wichtig und der Bedarf riesig, deswegen freuen uns diese Zahlen besonders“, sagt Hensel. Altenpflege gehöre wie beispielsweise auch Fahrzeugführung im Straßenverkehr zu sogenannten Engpassberufen, für die Weiterbildung zu Fachkräften von der Bundeagentur besonders gefördert wird. Die Wohlfahrtsverbände sähen sich in einer Mitverantwortung, Weiterbildungsangebote für die neuen generalistischen Berufsbilder der Pflegefachassistenz sowie der Pflegefachfrau und des Pflegefachmannes zu konzipieren. 

Den Betrieben entgegenkommen

In den Fällen, in denen Beschäftigte wegen einer Weiterbildung ihrer normalen Arbeit nicht voll nachkommen können, brauchen Betriebe Zuschüsse, damit sie die Löhne weiterzahlen können. „Gerade Beschäftigte mit niedrigen Löhnen können während einer beruflichen Weiterbildung nicht auf Einkommen verzichten, da sie meist keinerlei Rücklagen haben“, sagt Hensel. Deshalb hätten bisher zu oft ausgerechnet die darauf verzichtet, die eine fundierte Weiterbildung besonders benötigten. „Wir begrüßen die Möglichkeit des Entgeltzuschusses für die Betriebe ausdrücklich und wünschen uns, dass davon angemessen Gebrauch gemacht wird“, bekräftigt Hensel. Man müsse zudem den Betrieben helfen, vorübergehenden Ersatz zu finden für die Beschäftigten, die für eine Weiterbildung freigestellt werden. Die Freie Wohlfahrtspflege regt an, Konzepte in Kooperation mit Beschäftigungsträgern zu entwickeln, um solche Stellen zum Beispiel mit Langzeitarbeitslosen zu besetzen, die im Rahmen des Teilhabechancengesetzes gefördert werden. 

Hintergrund: Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen. 

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich 16 Spitzenverbände in sechs Verbandsgruppen zusammengeschlossen. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Ziel der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Sicherung bestehender Angebote. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit.

Weitere Informationen auf der Seite der Freien Wohlfahrtspflege NRW

(Externer Link)

 

 

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news-469 Thu, 25 Mar 2021 14:40:31 +0100 Abseits der Theorie: Humanitäre Hilfe ganz praktisch /aktuell/presse-service/meldung/abseits-der-theorie-humanitaere-hilfe-ganz-praktisch.html Im Seminar „Humanitäre Aktion“ vermitteln Dr. Jan Makurat und das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe Studierenden der Oecotrophologie an der Fachhochschule Münster ernährungsbezogenes Engagement. Im Seminar „Humanitäre Aktion“ vermitteln Dr. Jan Makurat und das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe Studierenden der Oecotrophologie an der Fachhochschule Münster ernährungsbezogenes Engagement.

„Im Jugendrotkreuz haben wir uns schon lange zur Aufgabe gemacht, Menschlichkeit auf Wegen zu vermitteln, die aktivierend wirken und (Selbst-)Erfahrungen ermöglichen. Da war es naheliegend, dass wir sofort ‚Ja!‘ gesagt haben, als Dr. Jan Makurat als Nachwuchsprofessor an der FH Münster eine Zusammenarbeit angeregt hat,“ erläutert Bildungsreferentin Katharina Plate, wie die Idee zum Seminar „Humanitäre Aktion“ entstanden ist. Dr. Makurat ergänzt: „Unser Ziel ist es, den humanitären Gedanken des Roten Kreuzes in die Fachhochschule zu tragen und Studierende für humanitäres Engagement zu begeistern. Dafür wollten wir ihnen die Möglichkeit geben, Projektideen zu entwickeln und in der Praxis umzusetzen – etwas, das im regulären Studienalltag bislang selten möglich ist.“ 

Fünf studentische Teams erhielten so im Seminar die Aufgabe, ein ernährungsbezogenes Projekt auf dem Gebiet der humanitären Hilfe oder im sozialen Bereich eigenständig zu konzipieren, umzusetzen und sich abschließend dem Votum einer Jury zu stellen. Begleitend erhielten die Student*innen die Möglichkeit, sich von verschiedenen DRK-Gastreferent*innen bei der Ideenfindung inspirieren zu lassen.

Die Jury, bestehend aus Prof. Dr. Joachim Gardemann und Petra Seyfferth vom FH-Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe sowie JRK-Landesleiter Sören Wiebusch und Bildungsreferentin Plate vom Jugendrotkreuz waren von den vielfältigen Projektergebnissen begeistert. 

Im Sieger-Projekt „Robin-Hood-Food“ entwickelten vier Studentinnen ein Kochbuch für die Tafeln mit Rezepten und Tipps, etwa zur Lagerung von Lebensmitteln. Das Team stellt das Kochbuch allen Tafeln, die es an ihre Kund*innen weitergeben möchten, zur Verfügung. Einige Tafeln bieten es bereits auf ihren Websites an. Das Buch ist im PDF-Format auch auf der FH-Website unter www.fh-muenster.de/tafel abrufbar.

Auch das Projekt „Märchenküche“ überzeugte mit seinem Konzept, Kindern aus Kitas und Grundschulen den sinnlichen Zugang zu Lebensmitteln und Ernährung auf Basis bestehender Märchen näherzubringen. Herausgekommen ist dabei ein umfangreiches und selbstillustriertes Buch, in dem Kinder zum Beispiel das Lebensmittel Honig über die Geschichte „Die Bienenkönigin“ erleben können. Der Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V., Dr. Hasan Sürgit, hat inzwischen angeboten, das Buch im DRK-Verlag drucken und an alle DRK-Kitas im Verbandsgebiet verteilen zu lassen. 

Im Projekt „ProPreg“ entwickelte das Team eine Zwischenmahlzeit, die einen Beitrag zur Versorgung von schwangeren Geflüchteten mit kritischen Nährstoffen leisten kann. Im Projekt „KulturHappen“ konzipierten Studierende gemeinsam mit Migrant*innen Kochboxen zu der Frage, wie der Austausch über das Essen die interkulturelle Kompetenz stärken kann. In einem weiteren Projekt ist ein Ratgeber für das eigenständige Leben zu Hause entstanden. Er richtet sich an Männer, die in der Wohnungslosenunterkunft „Christophorushaus“ gelebt haben und nun einen eigenen Haushalt führen. 

„Sämtliche Projektgruppen haben in diesem Seminar sehr kreative und praxisnahe Ergebnisse erarbeitet, und das trotz der aktuellen Hürden“, resümiert Dr. Makurat. „Erfreulich finde ich, dass die fünf Projektteams vielfältige Zugänge zur Aufgabenstellung gefunden haben.“

Die Zusammenarbeit des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe und des Jugendrotkreuzes ist mit Abschluss des Seminars noch nicht beendet. Dr. Makurat und Plate sind sich einig: „Nach diesem Erfolg geht es erst richtig los!“

Foto FH Münster / Dzemila Muratovic

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news-468 Wed, 24 Mar 2021 07:39:34 +0100 DRK-Kinderklinik Siegen: Aufsichtsrat begrüßt neuen Geschäftsführer /aktuell/presse-service/meldung/drk-kinderklinik-siegen-aufsichtsrat-begruesst-neuen-geschaeftsfuehrer.html Im Rahmen seiner Sitzung am 23. März 2021 begrüßte der Aufsichtsrat der DRK-Kinderklinik Siegen den neuen Geschäftsführer Carsten Jochum. Im Rahmen der aktuellen Sitzung Ende März begrüßten die Aufsichtsratsmitglieder um deren Vorsitzenden Dr. Hasan Sürgit den neuen Geschäftsführer Carsten Jochum an der DRK-Kinderklinik Siegen. Jochum, der zuletzt die Malteser-Krankenhäuser in Köln und Bonn als Krankenhausgeschäftsführer verantwortet hat, ist nun als gebürtiger Siegener wieder zurück in der alten Heimat. Der 49-jährige Vater von vier Kindern wurde aufgrund seiner Krankenhausexpertise vom Aufsichtsrat der DRK-Kinderklinik ausgewählt.

„Wir sind sehr froh, mit Carsten Jochum eine sehr erfahrene Person für diese wichtige Position gefunden zu haben. Er kennt die Mentalität der Menschen aus der Region und hat durch seine erste Ausbildung als Kinderkrankenpfleger auch das Verständnis für die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern“, so Dr. Hasan Sürgit, Aufsichtsratsvorsitzender der Kinderklinik. Heinz-Wilhelm Upphoff, Vizepräsident des DRK Landesverband Westfalen-Lippe aus Siegen, der als übergeordnete DRK-Organisation neben dem DRK Kreisverband Siegen-Wittgenstein, dem DRK Frauenverein Siegen und der DRK Schwesternschaft Westfalen zugleich Hauptanteilseigner der Siegener Kinderklinik ist, ergänzt: „Die Siegener Kinderklinik ist als Fachklinik für Kinder und Jugendliche mit einem großen Einzugsgebiet enorm wichtig für die Region. Damit diese Einrichtung des DRK nach über 100 Jahren Historie auch weiterhin ein wichtiger Teil der Gesundheitsversorgungbleibt, möchten wir die Klinik mit Herrn Jochum und seinem Team zukunftsfähig entwickeln. Dies ist unter den aktuellen Bedingungen eine enorme Herausforderung, der wir uns gemeinsam stellen wollen.“ Und Sylvia Schürg, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Vorsitzende des DRK-Frauenvereins Siegen, der die Kinderklinik vor über 100 Jahren gegründet hat, betont: „Wir freuen uns darauf, mit Herren Jochum eng daran zu arbeiten, um mit unserer Kinderklinik auf dem Wellersberg für Eltern und Patienten auch in schwierigen Zeiten eine Anlaufstelle für alle physischen und psychischen Probleme bieten zu können.

“Carsten Jochum freut sich auf diese Herausforderung in seiner alten Heimat. Ausseiner Sicht hat die DRK-Kinderklinik einen guten Ruf, ist breit aufgestellt und hat mit ihren über 900 motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine gute Perspektive als spezialisierte Fachklinik für die Region.

Der bis Mitte März tätige Interimsgeschäftsführer und Vorstand des DRK-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein e.V., Dr. Martin Horchler, wird die Kinderklinik als Generalbevollmächtigter in den nächsten Monaten beraten und so erhalten bleiben. Nach einer ersten Orientierung mit Hospitation in verschiedenen Abteilungen zum Kennenlernen der Bereiche und Strukturen wird Jochum gemeinsam mit dem Leitungsteam aus Ärzten, Pflegekräften und Verwaltungskräften sowie demAufsichtsrat Strategien erarbeiten, um mit der Kinderklinik im schwierigen Krankenhausumfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.

Foto Arnd Dickel

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news-467 Tue, 23 Mar 2021 12:40:58 +0100 Schnelltests statt Snacks: DRK-Landesverband führt Corona-Schnelltests an vier Wochentagen im „Bistro Henry“ durch /aktuell/presse-service/meldung/schnelltests-statt-snacks-drk-landesverband-fuehrt-corona-schnelltests-an-vier-wochentagen-im-bistro-henry-durch.html Ab Mittwoch, 24. März bietet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe montags, mittwochs, freitags und samstags von jeweils 10:00 bis 15:00 Uhr Corona-Schnelltests im „Bistro Henry“ auf dem Gelände der DRK-Landesgeschäftsstelle, Sperlichstraße 25 in 48151 Münster an. 

Aktuell ist mindestens ein einmal pro Woche durchgeführter „Bürgertest“ pro Person kostenfrei. Zuvor ist ein Termin zu vereinbaren: Zum Ende dieser Woche wird zu diesem Zweck auf www.drk-coronatest-muenster.de ein Terminreservierungsmodul bereitstehen. Zunächst ist eine telefonische Terminvereinbarung wochentags von 8:00 bis 16:00 Uhr unter (0251) 9739-120 oder per E-Mail unter schnelltests(at)drk-westfalen.de möglich. 

Das Testergebnis liegt nach 15 Minuten vor; eine entsprechende Bescheinigung wird erstellt. Parkplätze für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen sind auf dem Gelände beim „Bistro Henry“ vorhanden. Getestet werden ausschließlich Menschen ohne Covid-19-Symptome.

Foto Julia Ikstadt

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news-466 Sat, 20 Mar 2021 17:48:35 +0100 Virtueller Freiwilligen- & Ehrenamtstag des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe: „ZwischenMenschlichkeit und Digitalisierung‘“ /aktuell/presse-service/meldung/virtueller-freiwilligen-ehrenamtstag-des-drk-landesverbandes-westfalen-lippe-zwischenmenschlichkeit-und-digitalisierung.html „Das Thema unseres 6. Freiwilligen- & Ehrenamtstag ‚ZwischenMenschlichkeit und Digitalisierung‘ passt sehr gut in unsere aktuelle Lebenswirklichkeit“, sagte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, zum Auftakt der virtuellen Veranstaltung am Samstag, 20. März 2021. Die Thematik sollte bereits ein Jahr zuvor am 21. März 2020 im Rahmen des Formats behandelt werden. Es kam nicht dazu: Der Freiwilligen- und Ehrenamtstag 2020 war die erste größere Veranstaltung, die der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe aufgrund von Corona absagen musste. 

Man habe gehofft, den diesjährigen Freiwilligen- & Ehrenamtstag wieder als Präsenzveranstaltung in Münster durchführen zu können; „die Zeit hat uns eines Besseren belehrt“, so Baur. 

Positiv ist zu vermerken, dass sich das digitale Format offenbar förderlich auf die Zahl der Teilnehmenden ausgewirkt hat; schließlich spielen räumliche Entfernungen beim digitalen Austausch keine Rolle. Mit 290 Anmeldungen – davon insgesamt 87 aus 14 weiteren DRK-Landesverbänden (bundesweit gibt es 19 DRK-Landesverbände) und dem DRK-Bundesverband – hat der diesjährige Freiwilligen- und Ehrenamtstag die bisher höchste Resonanz erzielt.  

Nach dem Impulsvortrag des Kommunikationsberaters Kai Heddergott zum Tagungsthema bot das Programm 19 Online-Seminare wie zum Beispiel „Social Media – Neue Herausforderungen im digitalen Zeitalter ehrenamtlich meistern“ oder „Digitalisierung in der Blutspende“. Bei einem digitalen „Markt der Möglichkeiten“ konnten sich die Teilnehmenden über aktuelle Rotkreuzthemen informieren und über Themen wie „Drohneneinsätze im Bevölkerungsschutz“ oder „Virtuelle Realität in der DRK-Ausbildung“ austauschen.

Foto Claudia Zebandt

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news-465 Thu, 18 Mar 2021 13:56:20 +0100 Aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung: DRK-Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit in Coesfeld, Gronau, Herford, Münster und Olpe /aktuell/presse-service/meldung/aktiv-gegen-rassismus-und-diskriminierung-drk-servicestellen-fuer-antidiskriminierungsarbeit-in-coesfeld-gronau-herford-muenster-und-olpe.html Internationaler Tag gegen Rassismus am 21. März Das Eintreten gegen Rassismus und Diskriminierung hat eine große Bedeutung für das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe. „Ausgehend von dem weltweiten Auftrag des Roten Kreuzes und den Rotkreuzgrundsätzen sehen wir uns in der Verantwortung, uns in der Antidiskriminierungsarbeit zu engagieren und Vielfalt in unserer Gesellschaft zu fördern“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster. 

Von diesem Engagement zeugen auch die fünf Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit des DRK in Westfalen-Lippe. In Coesfeld, Gronau, Herford, Münster und Olpe arbeiten die vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten DRK-Servicestellen zu verschiedenen Themenschwerpunkten: von institutionellem oder antimuslimischem Rassismus über Diskriminierung im Arbeitsleben oder im Alter aus intersektionaler Perspektive. Die Servicestellen bieten Betroffenen von rassistischer, ethnischer und religiöser Diskriminierung individuelle Beratung und Unterstützung an. 

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (15. März bis 28. März) finden in Westfalen-Lippe zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen des Roten Kreuzes statt, die auf Rassismus und Diskriminierung aufmerksam machen, die informieren und sensibilisieren, zum Beispiel ein gemeinsamer Workshop mit der Caritas in Münster (20. + 21.03.) „Allyship? Aber wie? Verbündete sein gegen Diskriminierung(en)“, eine Postkarten- und Mailaktion, die sich an alle DRK-Kitas und ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende des DRK im Kreis Borken richtet, oder die Aktion „Solidarität! Grenzenlos!“, bei der das DRK die Menschen im Kreis Coesfeld aufruft, ihre Fenster gemäß diesem Motto zu gestalten und ihre Fotos im Internet zu teilen. 

Eine Schriftenreihe mit dem Titel „Diversitätsorientierte und diskriminierungskritische Organisationsentwicklung“, die im April 2021 vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe herausgegeben wird, zeigt auf, wie wichtig es ist, sich auch im eigenen (DRK-) Verband mit Barrieren und Ausgrenzungsmechanismen auseinanderzusetzen und Handlungsstrategien zu entwickeln. 

Publikationen zur Thematik finden Sie unter www.drk-westfalen.de. Gedruckte Exemplare der neuen Schriftenreihe können per Mail bei migration(at)drk-westfalen.de bestellt werden.

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news-464 Wed, 17 Mar 2021 10:51:14 +0100 Stärkung der Konventionsarbeit in NRW - Zwei DRK-Landesverbände – Zwei Beauftragte für die Rotkreuzkonvention /aktuell/presse-service/meldung/staerkung-der-konventionsarbeit-in-nrw-zwei-drk-landesverbaende-zwei-beauftragte-fuer-die-rotkreuzkonvention.html Düsseldorf/Münster. 

Es gehört zu den Aufgaben der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, das humanitäre Völkerrecht zu verbreiten und damit einen wesentlichen Beitrag zum Frieden in der Staaten- und Völkergemeinschaft zu leisten. Den ehrenamtlich tätigen Konventionsbeauftragten des DRK kommt dabei eine besondere Rolle zu: Sie informieren die Öffentlichkeit über das humanitäre Völkerrecht und dessen Wirkung, etwa in bewaffneten Konflikten. Zu diesem Zweck werden Veranstaltungen und Vortragsreihen durchgeführt. Auch Schulungen der DRK-Freiwilligen sind ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit. Zur Intensivierung der Konventionsarbeit des Deutschen Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen ist je ein DRK-Konventionsbeauftragter für die Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe von den Präsidenten bestellt worden. Die beiden Juristen Dr. Moritz Philipp Koch (für den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) und Michael Sieland (für den DRK-Landesverband Nordrhein) freuen sich auf die vor ihnen liegende Arbeit, die sie bislang gemeinsam und einheitlich für das ganze Land wahrgenommen haben.

 „Bereits das vergangene Jahr war sehr erfolgreich für die Konventionsarbeit des DRK in NRW mit weit mehr als 15 überregionalen Veranstaltungen und über 400 Teilnehmern zu den Prinzipien der Menschlichkeit und zu den Regeln im bewaffneten Konflikt“, so die Präsidenten der beiden DRK-Landesverbände, Dr. Fritz Baur (Westfalen-Lippe) und Hans Schwarz (Nordrhein). Von der Konzentration der Landeskonventionsbeauftragten auf jeweils einen Verbandsbereich versprechen sie sich eine weitere Steigerung der Resonanz. Die Verbreitung des humanitären Völkerrechts soll in den Rotkreuzgliederungen in NRW und in der breiten Öffentlichkeit – wie etwa mit dem alljährlichen „Münsteraner Rotkreuzgespräch zum humanitären Völkerrecht“ – weiter intensiviert werden. 

Entsprechend der föderalen Struktur des Deutschen Roten Kreuzes gibt es Konventionsbeauftragte auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene sowie besonders orts- und bürgernah in jedem DRK-Kreisverband.

Dr. Moritz Philipp Koch, DRK-LV Westfalen-Lippe

Michael Sieland, DRK-LV Nordrhein

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news-463 Wed, 03 Mar 2021 06:59:49 +0100 DRK-Blutspendedienst West mit neuem Aufsichtsratsvorsitz /aktuell/presse-service/meldung/drk-blutspendedienst-west-mit-neuem-aufsichtsratsvorsitz.html Der Aufsichtsrat der DRK-Blutspendedienst West gGmbH hat am 2. März 2021 den Präsidenten des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Rainer Kaul, zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Rainer Kaul folgt auf Dr. jur. Fritz Baur, den Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Neuer stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsgremium des Blutspendedienstes ist der Präsident des DRK-Landesverbandes Nordrhein, Hans Schwarz. In die Amtsperiode von Dr. Fritz Baur fiel die Bewältigung der coronabedingten Auswirkungen auf das gesamte Blutspendewesen. Dr. Baur betont: „Die Coronapandemie hat auch dem DRK-Blutspendedienst West viel abverlangt, daher sind wir über die Unterstützung seitens der Politik in dieser Krisenzeit besonders dankbar. Ein sichtbares Zeichen hierfür ist die NRW-Kampagne, die zusammen mit dem Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann ins Leben gerufen wurde und im Gesamtgebiet zusammen mit den Gesundheitsministerinnen Sabine Bätzing-Lichtenthäler in Rheinland-Pfalz und Monika Bachmann im Saarland umgesetzt wurde.

Der gemeinnützige DRK-Blutspendedienst West ist einer der größten Versorger mit Blutpräparaten in Deutschland. Dieser führt täglich bis zu 50 Blutspendetermine durch – im Jahr summieren sich diese auf über 10.000 Blutspendeaktionen. Mit Blutprodukten aus jährlich etwa 800.000 Blutspenden stellt der DRK-Blutspendedienst West die Versorgung der Patienten in Nordrhein-Westfalen, in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit Blutpräparaten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr sicher und deckt rund 75 Prozent des Bedarfs der Krankenhäuser in seinem Versorgungsgebiet.

Foto BSD West

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news-462 Thu, 18 Feb 2021 12:32:25 +0100 DRK-Studie: Übergriffe gehören zum Alltag im Rettungsdienst /aktuell/presse-service/meldung/drk-studie-uebergriffe-gehoeren-zum-alltag-im-rettungsdienst.html Berlin, 18. Februar 2021, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst berichten in einem Zeitraum von zwölf Monaten mindestens über eine Gewaltanwendung im Einsatz. Verbale Übergriffe kommen am häufigsten vor. 40,3 Prozent des Personals sind ausschließlich von verbaler Gewalt betroffen, etwa ein Drittel beschreibt sowohl verbale als auch körperliche Übergriffe. Ausschließlich tätliche Übergriffe werden von 14,1 Prozent genannt. Verbale Gewalt wie Beleidigungen und Beschimpfungen kommen bei fast jedem Fünften (18,4 Prozent) sogar mindestens ein- bis zweimal pro Woche vor. Die Täter sind in drei Viertel der Fälle die Patienten selbst. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hervor, in der die Angaben von 425 Personen im Rettungsdienst ausgewertet wurden. „Die Ergebnisse sind erschreckend. Wir müssen leider feststellen, dass Beleidigungen, Beschimpfungen und auch körperliche Übergriffe mittlerweile zum Alltag im Rettungsdienst gehören“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Sie spricht sich dafür aus, Rettungsdienst-Mitarbeiter noch besser für solche Situationen zu schulen und Straftäter konsequent zu verfolgen. Die häufigste Form verbaler Übergriffe waren laut Studie Beschimpfungen und Beleidigungen (91,1 Prozent), gefolgt von der Androhung von Gewalt (55,3Prozent bei Mehrfachnennung). „Die häufigsten Gewaltanwendungen spielten sich mit 52 Prozent im innerstädtischen Bereich ab, gefolgt von sozialen Brennpunkten. An dritter Stelle kommen bürgerliche Wohngegenden und Großveranstaltungen“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin, der Leiter der Studie. Die häufigste Form bei den tätlichen Übergriffen sei Schlagen und Treten (32,7 Prozent) gleichauf mit Schubsen (31,5 Prozent).

„Es ist deutlich, dass die Häufigkeit der berichteten Übergriffe sich mehrfach im Bereich von ein bis zweimal pro Monat abspielte. Es kann demnach nicht von einem singulären Ereignis für den einzelnen Mitarbeiter im Rettungsdienst gesprochen werden“, sagt Prof. Sefrin. Weitere Erkenntnis der Studie: „Wenn es um die Ursachen der Gewalt im Rettungsdienst geht, ist seitens der Patienten in zunehmendem Maße ein teilweise überzogener Anspruch gegenüber dem Rettungspersonalfestzustellen. Ein Anspruchsdenken hat es schon immer gegeben, aber es wurde nicht versucht, es mit Gewalt durchzusetzen.“

Bei der nicht repräsentativen Studie wurden insgesamt 425 Fragebogen von Notfallsanitätern, Rettungsassistenten, Rettungssanitätern und weiteren Rettungsdienstmitarbeitern ausgewertet. Die Daten wurden von August bis November 2019 erhoben. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Notarzt“ erschienen (Hinweis:  Dieser Link führt auf die Seite eines anderen Anbieters und Sie verlassen unsere Webseite): 

https://eref.thieme.de/B6C7I

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news-461 Thu, 04 Feb 2021 12:46:29 +0100 Ein Jahr im Einsatz gegen das Corona-Virus /aktuell/presse-service/meldung/ein-jahr-im-einsatz-gegen-das-corona-virus.html „Gewonnene Erkenntnisse zur Weiterentwicklung des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes in NRW nutzen“ Eine der Stärken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist seine Präsenz: „Wir sind nahezu flächenendeckend mit engagierten Einsatzkräften vertreten, in kleinen Gemeinden wie in Großstädten.“ Über durchgeführte, aktuelle und bevorstehende unterstützende Aktionen des DRK in Westfalen-Lippe im Kampf gegen die Corona-Pandemie informierten Dr. Fritz Baur (Präsident des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe), Tanja Knopp (Landesrotkreuzleiterin), Prof. Dr. Joachim Gardemann (Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe an der FH Münster, erfahrener DRK-Auslandshelfer und Mitglied in der Einsatzstaffel Westfalen des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe) und Dr. Hasan Sürgit (Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe) am Donnerstag, 4. Februar 2020.

Ob mit Einkaufsdiensten und Botengängen für Menschen in Quarantäne, dem Beistand über Sorgentelefone, Fahrdiensten zu Impfzentren und vielem mehr: „Das DRK in Westfalen-Lippe mit seinen 38 Kreisverbänden und 259 Ortsvereinen hilft seit Ausbruch der Pandemie auf vielfältige Art und Weise nach dem Maß der Not“, so Präsident Dr. Baur. 

„Wir haben seitdem viele Erfahrungen gewonnen, die zur weiteren Verbesserung des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes in NRW genutzt werden sollten.“ Der geltende landesgesetzliche Rahmen bei der Bewältigung der Pandemie in Nordrhein-Westfalen habe sich grundsätzlich bewährt, bedürfe aber der Weiterentwicklung. „Wir benötigen die Erarbeitung eines Landeskatastrophenschutzkonzepts für NRW“, so Baurs Appell. Dieses müsse u.a. folgende Kriterien berücksichtigen: ein nachhaltig wirkendes Aufklärungsprogramm zur Stärkung der Resilienz und der Risikomündigkeit der Bevölkerung, die Förderung der Persönlichen Notfallvorsorge durch Aufnahme in die Lehrpläne der Schulen, die Sicherstellung der Freistellung ehrenamtlicher Kräfte durch Arbeitgeber unter Fortzahlung des Lohns und die Sicherstellung einer jederzeit ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Blutspenden.  

„Schnell verfügbare, flächendeckende Testkapazitäten sind ein wichtiges Mittel zur Bewältigung der Corona-Pandemie“, so Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp. Das hätten die Corona-Testungen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen bei Tönnies bewiesen. Der Corona-Ausbruch bei dem Fleischfabrikanten in Rheda-Wiedenbrück im Sommer 2020 galt damals als der größte innerhalb der EU. „Unter Leitung des DRK wurden in 14 Tagen über 42 000 Abstriche entnommen“, berichtete Knopp. 

Sozusagen aus dem Stand konnte auch einer Bitte aus dem NRW-Gesundheitsministerium entsprochen werden: Um das Sicherheitsniveau für möglichst viele Besuche während der Feiertage zu erhöhen und die Pflegekräfte zu entlasten, haben ehrenamtliche DRK-Einsatzkräfte in der Zeit vom 21. Dezember 2020 bis zum 6. Januar 2021 in fast 3 400 Einsatzstunden über 16 000 Corona-Schnelltests in 200 stationären Einrichtungen in Westfalen-Lippe durchgeführt. 

Seit dem 21. Januar unterstützt das DRK die Bundesregierung bei der Durchführung von Corona-Schnelltests in Pflegeeinrichtungen, indem es Bundeswehrangehörige und Freiwillige zu „Corona-Schnelltestern“ ausbildet. „Für Westfalen-Lippe steuert unser Institut für Bildung und Kommunikation in Münster in Kooperation mit den Landkreisen, Städten, Kommunen und den 38 DRK-Kreisverbänden die Durchführung dieser Schulungen“, sagte Landesverbandsvorstand Dr. Sürgit. Inzwischen wurden bereits 289 Personen geschult, davon 149 Angehörige der Bundeswehr aus den Kreisen Borken, Gütersloh, Höxter, Lippe, Siegen, Soest und Warendorf. 

Auch für die Durchführung von Schnelltests in Kitas und Schulen steht das Rote Kreuz bereit. „Wir verfügen über die personellen und organisatorischen Kompetenzen, um effizient und wirksam an vielen Standorten Testungen, sowohl ortsgebunden als auch mobil, sicherzustellen“, so Sürgit. „Wir sind überzeugt, dass wir mit Hilfe unserer Ressourcen auch den sichereren Betrieb von Schulen und Kindertageseinrichtungen unterstützen können.“ 

Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe an der FH Münster, lenkte den Blick auf ethische Fragen und internationale Probleme im Kontext der Corona-Pandemie: „Die Rotkreuz-Grundsätze der Menschlichkeit und der Unparteilichkeit verlangen von uns, allen Erkrankten und Infizierten mit der gleichen Fürsorge nur nach dem Maß der Not zu begegnen, ungeachtet, wie es zur Infektion gekommen ist. Ebenso muss unsere menschliche Solidarität besonders auch den Gruppen gelten, die weltweit nicht durch ein funktionierendes Gesundheitssystem und eine soziale Absicherung geschützt sind. Daher ist es unsere Aufgabe, uns für eine weltweit gerechte Verteilung von Schutzausrüstung und Impfstoffen einzusetzen.“ Der Mediziner Gardemann gehört seit vielen Jahren zum Team der DRK-Auslandshelfer; im Oktober 2014 leitete er mehrere Wochen eine Ebola-Station in Kenema in Sierra Leone.

Foto Tobias Exner

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news-459 Thu, 28 Jan 2021 12:44:04 +0100 Deutsches Rotes Kreuz in NRW besorgt über die Entwicklung in der Kleiderspende - Gefüllte Container, geschlossene Läden /aktuell/presse-service/meldung/deutsches-rotes-kreuz-in-nrw-besorgt-ueber-die-entwicklung-in-der-kleiderspende-gefuellte-container-geschlossene-laeden.html Einmal so richtig ausmisten und sich von alten Klamotten trennen - diese Chance nutzen viele Menschen im Corona-Lockdown. Altkleider werden aktuell säckeweise zu den Sammelstellen der Wohlfahrts- und Sozialverbände geschafft. Die Folge: Überfüllte Kleidercontainer und prall gefüllte Lager. Durch die Schließung der Kleiderläden und Kleiderkammern lassen sich diese Altkleider nicht weitervermitteln. Das Deutsche Rote Kreuz in Nordrhein-Westfalen appelliert daher dringend zu aktueller Zurückhaltung bei den Kleiderspenden. Entsprechend der schnelllebigen Modetrends werden Kleider in immer kürzeren Abständen neu gekauft. Über eine Millionen Tonnen an Kleider, Hemden, Jacken und Mäntel landen jährlich deutschlandweit in Altkleidercontainern. Bereits vor der Covid-19-Pandemie waren die örtlichen Kleidercontainer des Deutschen Roten Kreuzes daher gut ausgelastet. Mit dem erneuten Lockdown und der einhergehenden Schließung von Kleiderläden und -kammern verschärft sich nun die Lage für die DRK-Kreisverbände vielerorts. 

„Die Bereitschaft, dem Roten Kreuz und anderen gemeinnützigen Organisationen Altkleider zu spenden ist sinnvoll und notwendig. Dafür sind wir allen Spenderinnen und Spendern dankbar“, stellt Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, klar. Doch gleichzeitig führt das Überangebot an Altkleidern zu übervollen Lagern. Alt-Textilien, die vor dem Container abgestellt werden, führen zu weiteren Herausforderungen: „Wenn die Kleidung durchnässt ist, wird sie für uns meist unbrauchbar“, so Sürgit. Fehlbefüllungen sorgen für weitere Probleme: Defekte und verschmutzte Kleidung, Elektronikgeräte, Möbel, Müll, alte Handtücher oder Spielsachen gehören nicht in die Altkleidersammlung.  Eingeworfene Farbeimer und Lackreste machen selbst gut erhaltene Ladungen unbrauchbar. 

„Wir appellieren dringend an die Bürgerinnen und Bürger, aktuell zurückhaltend zu spenden. Tragbare Kleidung in verpackten Tüten oder Kleidersäcken gehören in die Container, alles andere aber nicht“, warnt Sürgit und bittet: „Wir sind darauf angewiesen, dass die Container sachgemäß befüllt werden. Abfälle können wir nicht gebrauchen.“

Foto Nina Heckmann / KV Münster

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news-458 Mon, 25 Jan 2021 09:59:44 +0100 Carsten Jochum neuer Geschäftsführer der DRK-Kinderklinik Siegen /aktuell/presse-service/meldung/carsten-jochum-neuer-geschaeftsfuehrer-der-drk-kinderklinik-siegen.html Mitte März tritt Diplom-Gesundheitsökonom Carsten Jochum den Posten als neuer Geschäftsführer der DRK-Kinderklinik Siegen an. Jochum, der zuletzt die Malteser-Krankenhäuser in Köln und Bonn als Krankenhausgeschäftsführer verantwortet hat, kommt als gebürtiger Siegener wieder zurück in die Heimat. Mitte März tritt Diplom-Gesundheitsökonom Carsten Jochum den Posten als neuer Geschäftsführer der DRK-Kinderklinik Siegen an.

Jochum, der zuletzt die Malteser-Krankenhäuser in Köln und Bonn als Krankenhausgeschäftsführer verantwortet hat, kommt als gebürtiger Siegener wieder zurück in die Heimat. 

Der 49-jährige Vater von vier Kindern wurde aufgrund seiner Krankenhausexpertise vom Aufsichtsrat der DRK-Kinderklinik ausgewählt.

„Wir sind sehr froh, mit Carsten Jochum einen sehr erfahrene Person für diese wichtige Position gefunden zu haben. Er kennt die Mentalität der Menschen aus der Region und hat durch seine erste Ausbildung als Kinderkrankenpfleger auch das Verständnis für die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern“, so Dr. Hasan Sürgit, Aufsichtsratsvorsitzender der Kinderklinik und Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster. 

„Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung in meiner alten Heimat. Die DRK-Kinderklinik Siegen hat einen guten Ruf, ist breit aufgestellt und mit ihren motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehe ich eine gute gemeinsame Perspektive als spezialisierte Fachklinik in Siegen-Wittgenstein und darüber hinaus“, erläutert Carsten Jochum seine Motivation.

Der derzeitige Interimsgeschäftsführer und Vorstand des DRK Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein e.V., Dr. Martin Horchler, wird der Kinderklinik als Generalbevollmächtigter in den nächsten Monaten erhalten bleiben. Er wird sich wichtigen Projekten widmen und eine gute Übergabe und Einarbeitung des neuen Geschäftsführer sicherstellen.

Aufsichtsrat und Betriebsleitung der Kinderklinik danken Dr. Horchler ganz besonders für die bisher geleistete Arbeit in dieser herausfordernden Zeit und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Foto Arnd Dickel

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news-457 Mon, 11 Jan 2021 14:21:08 +0100 Über 16 000 Corona-Schnelltests in 17 Tagen /aktuell/presse-service/meldung/ueber-16-000-corona-schnelltests-in-17-tagen.html Abschließende Bilanz der „Feiertags-Schnelltest-Aktion“ in Pflegeheimen; ++ Impfaktionen „alternativlos“ ++ Nach Eingang aller Meldungen aus seinen 38 Kreisverbänden meldet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe seine Abschlussbilanz der „Corona-Schnelltest-Aktion“ in den Pflegeeinrichtungen in dem besonders besucherintensiven Zeitraum über Weihnachten, Neujahr und in den Tagen danach: 

Um das Sicherheitsniveau für möglichst viele Besuche zu erhöhen und die Pflegekräfte zu entlasten, haben die  DRK-Einsatzkräfte in der Zeit vom 21. Dezember 2020 bis zum 6. Januar 2021 in fast 3.400 Einsatzstunden über 16.000 Corona-Schnelltests in 200 stationären Einrichtungen in Westfalen-Lippe durchgeführt. Eine hohe Anzahl der Tests zeigten ein positives Ergebnis. 

„Einer der bisher umfangreichsten ehrenamtlichen landesverbandsweiten Einsätze in der Corona-Krise“, so Präsident Dr. Fritz Baur, wurde von der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster koordiniert. „Unsere Einsatzkräfte sind herzlich empfangen worden, die Einrichtungen haben sich über die Hilfe gefreut, die Atmosphäre war entspannt“, berichtet Baur. 

Die kürzlich gestarteten Impfaktionen bewertet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe als alternativlos: „Wir verstehen es als unsere Aufgabe, die Impfungen gegen Corona zu unterstützen“, so Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur.  

Foto DRK-KV Bochum, J. Scholz

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news-456 Wed, 06 Jan 2021 12:49:08 +0100 Präsident Dr. Fritz Baur besucht im Rahmen der Schnelltest-Aktionen in NRW einen Testtermin des DRK in einer Pflegeeinrichtung in Beckum /aktuell/presse-service/meldung/praesident-dr-fritz-baur-besucht-im-rahmen-der-schnelltest-aktionen-in-nrw-einen-testtermin-des-drk-in-einer-pflegeeinrichtung-in-beckum.html „Besonders in der besucherstarken Weihnachtszeit wichtig gewesen“ - Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe koordinierte die Schnelltests durch über 1 100 DRK-Einsatzkräfte von Münster aus Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, hat am Dienstag, 5. Januar 2021, einen Testtermin des DRK Beckum im Heinrich-Dormann-Seniorenzentrum in Beckum besucht, um sich einen Eindruck von den Schnelltestungen durch das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe zu machen.

Ab dem 23. Dezember – zum Teil schon seit dem 21. Dezember 2020  – haben die Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen (Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) die Pflegeeinrichtungen im Land bei der Durchführung von Corona-Schnelltests bei Angehörigen pflegebedürftiger Menschen und von Menschen mit Behinderung unterstützt. Bis heute, 6. Januar 2021, kamen Sie damit einer Bitte von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann nach, in diesem besonders besucherintensiven Zeitraum das Sicherheitsniveau für möglichst viele Besuche zu erhöhen und die Pflegekräfte zu entlasten. Das Land hat dabei die Kosten für die Einsätze der Hilfskräfte übernommen.

Beim Termin in Beckum dankte Präsident Dr. Baur den dort eingesetzten Ehrenamtlichen stellvertretend für das Engagement aller DRK-Hilfskräfte in Westfalen-Lippe: „Sie waren freiwillig bereit, Hilfe zu leisten, um Besuche von Verwandten zu ermöglichen, die Infektionsgefahren zu mindern und Mitarbeitende in der Pflege zu entlasten. Das ist besonders in der besucherstarken Weihnachtszeit und zum Neujahrsbeginn wichtig gewesen.“

Koordiniert durch den DRK-Landesverband in Münster haben über 1 100 Einsatzkräfte des DRK in der Zeit vom 21. Dezember 2020 bis zum 6. Januar 2021 in über 200 Einrichtungen in Westfalen-Lippe über 10 700 Schnelltests durchgeführt; nach den bisherigen Meldungen 36 davon mit positivem Ergebnis.

Foto Detlef Weißenborn

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news-454 Fri, 11 Dec 2020 11:19:21 +0100 37 Jahre Helfen als Beruf(ung) - Gunther Stang in den Ruhestand verabschiedet /aktuell/presse-service/meldung/37-jahre-helfen-als-berufung-gunther-stang-in-den-ruhestand-verabschiedet.html Freitag, der 11. Dezember 2020 wird für Gunther Stang immer ein besonderer Tag sein: Es ist sein letzter Arbeitstag beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe vor dem Ruhestand. 

Angefangen hat der Steinfurter 1983 in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster als Bezirksinspektor in der damaligen Abteilung „Katastrophenschutz“.

Dabei gehörte die Beratung der DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe in allen Angelegenheiten des Katastrophenschutzes zu seinen Aufgaben. 

Mit dem DRK im Ausland war er anlässlich von Hilfseinsätzen in Italien 1983, Armenien 1988 und Weißrussland 1989.

Von den Inlandseinsätzen sind ihm das Schneechaos im Münsterland, die Duisburger Love-Parade-Katastrophe und die Rotkreuzhilfen für Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen mussten, besonders nachdrücklich in Erinnerung geblieben. 

Ab dem Jahr 2000 stand er als Bezirksbeauftragter auch den Gefahrenabwehrdezernaten der Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster als kompetenter und landesweit anerkannter Ansprechpartner in allen Belangen des Katastrophenschutzes mit hohem Engagement und Fachverstand zur Verfügung.

Seine Leistungen wurden in besonderer Weise mit dem Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber des Landes Nordrhein-Westfalen gewürdigt, das die Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Münster, Dorothee Feller, ihm am 16. September überreicht hat.

Sicher, in den vielen Jahren hätte es natürlich auch besonders beanspruchende Phasen gegeben. „Mein Motto war immer: Wenn´s einfach wäre, könnt´s ja jeder“, schmunzelt Stang selbstbewusst.

Bereits seit seiner Jugendzeit – ab 1971 - war Gunther Stang ehrenamtlich im Katastrophenschutz aktiv: Zunächst als Helfer, dann als Gruppenführer, Zugführer, stv. Bereitschaftsführer in der Hilfszugabteilung IV des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und schließlich als stv. Abteilungsführer der Hilfszugabteilung IV. Er engagierte sich ehrenamtlich als Ausbilder für Verpflegung, Unterkunft und soziale Betreuung und bildete ehrenamtliche Führungskräfte aus.

Künftig möchte sich Gunther Stang mit dem Katastrophenschutz nur noch als Hobby beschäftigen, nämlich beim Bauen von Model- Einsatzfahrzeugen.

Der Opa von vier Enkelkindern freut sich darauf, mehr Zeit für die Familie zu haben und mit dem Wohnmobil durch Europa zu reisen.

Foto Claudia Zebandt

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news-453 Thu, 10 Dec 2020 12:00:00 +0100 Arbeitslosenreport NRW 4/2020: Staat tut mehr für Arbeitslose, aber nicht alle Mittel kommen zielgerichtet an /aktuell/presse-service/meldung/arbeitslosenreport-nrw-4/2020-staat-tut-mehr-fuer-arbeitslose-aber-nicht-alle-mittel-kommen-zielgerichtet-an.html Seit 2015 sind die finanziellen Mittel gestiegen, mit denen Hartz-IV-Bezieherinnen und -Bezieher bei der Wiederaufnahme einer Berufstätigkeit unterstützt werden. „Das ist nach den enormen Kürzungen vor zehn Jahren eine vernünftige Entwicklung“, kommentiert der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Dr. Frank Johannes Hensel den neuen Arbeitslosenreport. Es fehle allerdings die Transparenz, wo diese Mittel mit welchen Prioritäten eingesetzt werden. Die Jobcenter sind aufgefordert, sich sehr aktiv für die besonders benachteiligten Personen einzusetzen. 2019 haben die Jobcenter in NRW für die Wiedereingliederung von Menschen im Hartz-IV-Bezug in den Arbeitsmarkt 430 Millionen Euro mehr zur Verfügung gehabt als noch 2015. Allerdings geben die Jobcenter immer noch einen erheblichen Teil der Mittel nicht oder nicht für den eigentlichen Zweck aus: „127 Millionen Euro der vom Bund dafür zur Verfügung gestellten Mittel gaben die Jobcenter nicht für Eingliederungsleistungen aus, das ist höchst ärgerlich“, sagt Hensel. Zusätzliche 71 Millionen Euro wurden offiziellen Daten zufolge in die Verwaltungsetats umgeschichtet. „Wir Wohlfahrtsverbände fordern von den Jobcentern mehr Transparenz in der Mittelverwendung“, sagt Hensel.

Auch die Aktivierungsquote ist in NRW in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. 2015 lag die Quote der Arbeitslosen im SGB II, die zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt aktiv unterstützt wurden, noch bei 15,6 Prozent, 2019 waren es immerhin schon 22,6 Prozent. „Diese Entwicklung ist erfreulich, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch nicht einmal jeder vierte Mensch, der im Hartz-IV-System arbeitslos ist, mit einer aktiven Hilfe zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützt wird“, sagt Hensel. Die Freie Wohlfahrtspflege in NRW werde deshalb in ihrem Engagement gerade für die besonders Benachteiligten und Ausgegrenzten nicht nachlassen.

Hohe regionale Differenzen und verfehlte Ziele

Hensel verweist auf starke regionale Unterschiede: Deutlicher Spitzenreiter mit einer Aktivierungsquote von über 50,5 Prozent ist Wuppertal, doch auch in den Städten Bielefeld (35,4), Mönchengladbach (28,3) und Mülheim an der Ruhr (28,3) wird überdurchschnittlich viel für die aktive Eingliederung von Menschen im SGB II-Leistungsbezug getan. Schlusslichter sind dagegen eher ländlich geprägte Regionen wie der Rheinisch-Bergische Kreis (15,2), der Oberbergische Kreis (15,1) und der Kreis Euskirchen (13,0).

Ein weiteres Ergebnis des aktuellen Arbeitslosenreports ist erschreckend: Just die Personengruppen, die im Sinne des Gesetzes als besonders förderungsbedürftig gelten, nämlich Langzeitarbeitslose, ältere Menschen, schwerbehinderte Menschen, Berufsrückkehrende und Geringqualifizierte, werden immer noch unterdurchschnittlich bei der Integration ins Arbeitsleben unterstützt.

Kritik an starren Vorgaben und Ausschreibepraxis

Um diese besonders förderungsbedürftigen Menschen zu erreichen, sind Fachkräfte mit solider Ausbildung, Erfahrung und Professionalität gefragt, aber auch Innovationskraft, humanitäre Wertorientierung und eine gute Vernetzung im Sozialraum. „Hier liegen die Stärken der Freien Träger und Wohlfahrtsverbände!“, sagt Hensel. Die Wohlfahrtspflege kritisiere zu starre konzeptionelle Vorgaben bei der Entwicklung von Maßnahmen sowie Ausschreibungen nach Vergaberecht, bei denen häufig nicht der beste, sondern der billigste Anbieter gewinnt.

Hensel: „Ich appelliere an die Jobcenter, gerade in der Corona-Krise frühzeitig die Kooperation mit der Freien Wohlfahrtspflege zu suchen - auf der Landesebene, vor allem aber vor Ort. Lassen Sie uns gemeinsam Konzepte entwickeln, gemeinsam Maßnahmen planen und ausreichend flexible Angebote vorhalten, damit wir 2021 wirklich alle uns zur Verfügung stehenden Mittel effektiv im Sinne der Hilfebedürftigen einsetzen können!“

Hintergrund: Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen.

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich 16 Spitzenverbände in sechs Verbandsgruppen zusammengeschlossen. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Ziel der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Sicherung bestehender Angebote. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit.

Weitere Informationen (externen Link)

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news-452 Wed, 09 Dec 2020 10:41:52 +0100 Tag der Menschenrechte am 10. Dezember: „Münsteraner Rotkreuzgespräch besondere Strahlkraft“ /aktuell/presse-service/meldung/tag-der-menschenrechte-am-10-dezember-muensteraner-rotkreuzgespraech-besondere-strahlkraft.html DRK-Landesverbandspräsident Baur setzt auf zielgruppenorientierte Information über das humanitäre Völkerrecht „Es gehört zu den erklärtermaßen wichtigsten Aufgaben des DRK, das humanitäre Völkerrecht zu verbreiten“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes in Münster anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember. „Dabei haben öffentliche Veranstaltungen wie unser Münsteraner Rotkreuzgespräch zum humanitären Völkerrecht, ein Format mit besonderer Strahlkraft über Münster hinaus, das wir 2020 im 16. Jahr durchgeführt haben, eine besondere Bedeutung.“ 

Die Verbreitungsarbeit stelle hohe Ansprüche an die ehrenamtlichen Konventionsbeauftragten des DRK. Die Erwartung, es werde trockenes juristisches Fachwissen präsentiert, halte Menschen eher davon ab, Veranstaltungen zum humanitären Völkerrecht zu besuchen. „Wir setzen alles daran, zielgruppenorientiert und interessant zu informieren“, so Baur. Die letzten beiden Münsteraner Rotkreuzgespräche „Auf See gestrandet. Seenotrettung im Mittelmeerraum“ am 12. Dezember 2019 und „Care under fire: Das Schutzzeichen als Zielscheibe“ am 8. Oktober 2020 hätten dies mit ihrer erfreulichen Resonanz positiv bestätigt. 

Sehr erfolgreich in Sachen Information über das humanitäre Völkerrecht ist auch das Projekt des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe „Humanitäre Schule“. Dabei setzen sich Schülerinnen und Schüler

auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinander. Zuvor werden sie vom Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet, damit sie selbstständig ein politisches Planspiel an ihren Schulen durchführen und ein eigenständig erdachtes Projekt für einen guten Zweck umsetzen können. Trotz Corona haben in diesem Jahr, dem vierten Jahr des Projekts, 24 Schulen erfolgreich teilgenommen und erhielten zum Abschluss das Zertifikat „Humanitäre Schule“: 

  • Städtische Realschule Menden
  • Städtisches Gymnasium Sundern
  • Hildegardis-Schule Bochum
  • Josef-Albers-Gymnasium Bottrop
  • Marienschule Dülmen
  • Gesamtschule Scharnhorst
  • Gertrud-Bäumer-Realschule Gelsenkirchen
  • Gesamtschule Verl
  • Galilei-Gymnasium Hamm
  • Friedrichs-Gymnasium Herford
  • Haranni-Gymnasium Herne
  • Realschule Augustdorf
  • Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Lünen
  • Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Münster
  • Ernst-Barlach-Gymnasium Castrop-Rauxel
  • Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich
  • Hittorf-Gymnasium Recklinghausen
  • Carl-Kraemer-Realschule Hilchenbach
  • Städtisches Gymnasium Bergkamen
  • Städtisches Gymnasium Marianum Warburg
  • Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Telgte
  • Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen
  • Berufskolleg Beckum
  • Heinrich-Bußmann-Schule Lünen

Foto Julia Ikstadt

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news-451 Tue, 08 Dec 2020 13:23:17 +0100 Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp vertrat DRK bei Talkrunde mit Innenminister Herbert Reul /aktuell/presse-service/meldung/landesrotkreuzleiterin-tanja-knopp-vertrat-drk-bei-talkrunde-mit-innenminister-herbert-reul.html „Dauerhafter Dialog über Förderung des Ehrenamts ist wichtig“ In einem Festakt zum Tag des Ehrenamts hat NRW-Innenminister Herbert Reul die Hilfskräfte gewürdigt, die sich im Bevölkerungsschutz engagieren. Ehrenamtliches Engagement sei ein Engagement, das unbezahlbar sei, so Reul. Aufgrund der Pandemie-Lage konnte die Veranstaltung nur online verfolgt werden. Zum Programm gehörte eine Talkrunde über aktuelle Themen im Katastrophen- bzw. Bevölkerungsschutz, bei der Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp das DRK vertrat. 

„Unsere Einsätze im Kontext der Corona-Pandemie haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam und zielorientiert kreative Lösungen zu finden“, sagte Tanja Knopp. Sie machte deutlich, wie notwendig es ist, dass das Land die Arbeitgeber*innen bei der Freistellung von Mitarbeitenden für Einsätze unterstützt. Ebenfalls gesichert sein müsse auch die Finanzierung der bedarfsorientierten Unterstützung ehrenamtlicher Kräfte durch hauptamtliche Mitarbeiter*innen der Hilfsorganisationen. „Es ist wichtig, dass die gemeinsame Kampagne von Innenministerium und Hilfsorganisationen #EngagiertFürNRW einen dauerhaften Dialog über die Stärkung des Ehrenamts fördert“, so die Landesrotkreuzleiterin.

Mitschnitt der Veranstaltung (externer Link) 

Foto NRW-Innenminister Herbert Reul und Tanja Knopp

Foto Tanja Knopp bei der Podiumsdiskussion

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news-450 Fri, 04 Dec 2020 13:10:42 +0100 NRW-weite DRK-Aktion zum Internationalen Tag des Ehrenamts: #ehrenamtverdientrespekt /aktuell/presse-service/meldung/nrw-weite-drk-aktion-zum-internationalen-tag-des-ehrenamts-ehrenamtverdientrespekt.html Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember würdigen die ehrenamtlichen Leitungskräfte und die hauptamtlich Mitarbeitenden des Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer NRW-weiten Aktion das Engagement der ehrenamtlichen DRK-Helfer*innen. Unter dem Aktions-Hashtag #ehrenamtverdientrespekt sagen sie auf ihren Social-Media-Kanälen und Webseiten: „Danke!“ 

Auch die Vorstände des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel, bringen ihre Wertschätzung zum Ausdruck. „In dem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 haben unsere Ehrenamtlichen – ob in unserem Präsidium, in der Einsatzstaffel Westfalen oder in den DRK-Kreisverbänden und ihren Gliederungen – einmal mehr ihr hohes Potenzial und ihre große Bereitschaft, Hilfsbedürftige zu unterstützen, gezeigt“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.  

Foto Julia Ikstadt

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news-449 Wed, 02 Dec 2020 11:27:40 +0100 Präsident Dr. Fritz Baur hat Uwe Krischer zum Landesbeauftragten für den Bevölkerungsschutz ernannt /aktuell/presse-service/meldung/praesident-dr-fritz-baur-hat-uwe-krischer-zum-landesbeauftragten-fuer-den-bevoelkerungsschutz-ernannt.html Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster, hat Uwe Krischer zum Landesbeauftragten für den Bevölkerungsschutz ernannt. Damit tritt Krischer die Nachfolge des langjährigen Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz – wie dieses Ehrenamt bisher bezeichnet wurde – Christoph Brodesser (seit 1. Dezember im Ruhestand) an.

Zu Krischers Aufgaben als Landesbeauftragter für den Bevölkerungsschutz gehören unter anderem die Beratung der für das Krisenmanagement Zuständigen und die Vernetzung aller DRK-Ressourcen, die zur Krisenbewältigung benötigt werden.

Uwe Krischer ist seit 1979 aktives ehrenamtliches DRK-Mitglied. 1979 als Bereitschaftsmitglied gestartet, qualifizierte er sich in den folgenden Jahren in etlichen Fortbildungen für leitende Aufgaben. Zum Beispiel gehörte er im Jahr 2002 zur Einsatzleitung bei der Hochwasserhilfe des DRK in Westfalen-Lippe in Sachsen-Anhalt und leitete den Einsatzstab NRW bei der Fußballweltmeisterschaft 2006. Vom 19. Dezember 2006 bis zum 1. Mai 2019 vertrat der Diplom-Verwaltungswirt die Bergwacht des Landesverbandes Westfalen-Lippe auf DRK-Bundesebene. Am 29. Januar 2018 ernannte ihn Präsident Dr. Fritz Baur zum stellvertretenden Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz.

Foto Gerd Diesel

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news-448 Tue, 01 Dec 2020 17:03:14 +0100 Verdienstmedaille des Landesverbandes für Christoph Brodesser /aktuell/presse-service/meldung/verdienstmedaille-des-landesverbandes-fuer-christoph-brodesser.html Im Rahmen einer Feierstunde am Dienstag, 1. Dezember 2020, im DRK-Tagungshotel in Münster würdigte Präsident Dr. Fritz Baur die langjährigen Verdienste von Christoph Brodesser mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Wir sind Ihnen sehr dankbar dafür, dass Sie sich nicht nur 40 Jahre als Mitarbeiter des Landesverbandes bestens bewährt, sondern auch sage und schreibe 50 Jahre ehrenamtlich auf Orts-, Kreis-, und Landesebene um das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe außerordentlich verdient gemacht haben“, so Baur. In seinen frühen Rotkreuzjahren war Brodesser in unterschiedlichen ehrenamtlichen Funktionen aktiv in seinem damaligen Heimat-DRK-Kreisverband Bielefeld; zuletzt – bis zu seinem Dienstantritt als hauptamtlicher Referent in der Münsteraner DRK-Landesgeschäftsstelle am 1. Juni 1980 – als Kreisbereitschaftsführer und Vertreter der Bereitschaft im ehrenamtlichen Vorstand dieses DRK-Kreisverbandes. 

Im Ehrenamt auf Landesverbandsebene war er vom 1. Juli 1980 bis zum 30. April 1987 stv. Abteilungsführer der Hilfszugabteilung IV im DRK-Hilfszug; vom 1. Mai 1987 bis zum 31. Januar 1994 bewährte er sich dort dann als Abteilungsführer.  

Auch in Einsätzen im In- und Ausland hat sich Christoph Brodesser bewährt. Als Teamleiter koordinierte er unter anderem 1981 die westfälischen Helferinnen und Helfer bei ihren Einsätzen nach einer Erdbebenkatastrophe im italienischen Sant‘ Angelo dei Lombardi. 1988 unterstützte er in Armenien als Gesamteinsatzleiter die Erdbebenhilfe des DRK und in unterschiedlichen Verwendungen die Rotkreuzhilfen 1989 für die Übersiedler aus der DDR und die Hilfsmaßnahmen für Tansania und das ehemalige Jugoslawien in den 1990er Jahren.

Darüber hinaus begleitete er die partnerschaftlichen Beziehungen des DRK-Landesverbandes im Ausland, unter anderem mit dem Lettischen Roten Kreuz. 

Die DRK-seitige Vorbereitung auf die Großereignisse Weltjugendtag 2005 in Köln und Fußballweltmeisterschaft 2006 nutzte er – auch in seiner Funktion als Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz – als kreativer „Innovationstreiber“ zur stetigen Weiterentwicklung der Lagebeobachtung, der Einsatzdokumentation und des Informationsmanagements. 

Besonders am Herzen lag ihm der Betreuungsdienst des DRK. Mit diversen Veröffentlichungen und der Erarbeitung neuer Einsatzleitlinien setzte Brodesser Standards.  

Vom 1. Januar 1999 bis zum 30. November 2020 – Brodessers letztem Arbeitstag als Abteilungsleiter Nationale Hilfsgesellschaft vor dem Beginn seines Ruhestandes – engagierte er sich im Ehrenamt des Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz; am 1. Dezember 2003 kam die Funktion des stv. Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz im DRK-Landesverband Nordrhein dazu. Hierbei gehörte die Vertretung des DRK in Westfalen-Lippe zu seinen Hauptaufgaben; dabei pflegte er einen intensiven fachlichen Austausch mit Vertreter*innen von Ministerien und Bezirksregierungen. Die hohe Wertschätzung seiner verlässlichen Expertise fand nicht zuletzt Ausdruck im Katastrophenschutz-Ehrenzeichen des Landes Nordrhein-Westfalen in Silber. 

Auch an der Basis, auf Ortsebene übernahm Christoph Brodesser besondere Verantwortung, als er in seinem Wohnort Nordwalde 2003 den stv. Vorsitz im DRK-Ortsverein übernahm, welchen er seit Anfang vergangenen Jahres als 1. Vorsitzender leiten. „Auch die Weiterentwicklung und moderne Neuaufstellung dieses Ortsvereins unterstützen Sie tatkräftig, vielmals mit Strahlkraft über den Ort hinaus“, so Präsident Dr. Baur.

Foto Claudia Zebandt

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news-447 Mon, 30 Nov 2020 10:07:34 +0100 Welt-Aids-Tag am 1. Dezember - Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe setzt auf Prävention /aktuell/presse-service/meldung/welt-aids-tag-am-1-dezember-jugendrotkreuz-westfalen-lippe-setzt-auf-praevention.html „Trotz Corona führt das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe weiterhin sexualpädagogische und aidspräventive Veranstaltungen durch“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster, anlässlich des Welt-Aids-Tags am 1. Dezember 2020. Zurzeit führt das JRK seine sexualpädagogischen Angebote für Kinder und Jugendliche an Schulen oder Jugendeinrichtungen verstärkt als digitale Formate durch; aber auch Präsenzveranstaltungen finden immer noch statt – mit entsprechenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen, solange es das Infektionsgeschehen zulässt. 

Auch in der Corona-Pandemie ist eine rechtzeitige HIV-Diagnose wesentlich; wird HIV rechtzeitig festgestellt und behandelt, ist AIDS vermeidbar. In Deutschland leben rund 90 000 Menschen mit HIV. Dank Medikamenten haben die meisten eine fast normale Lebenserwartung und können ihr Leben gestalten wie andere auch.

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news-446 Sat, 28 Nov 2020 16:13:40 +0100 Landesversammlung tagte am 28.11.2020 per Videokonferenz /aktuell/presse-service/meldung/landesversammlung-tagte-am-28112020-per-videokonferenz.html Tanja Knopp (Witten), Thorsten Junker (Bo-Wattenscheid) und Uwe Devrient (Unna) als Landesrotkreuzleitung wiedergewählt ++ Vorsitzender des Schiedsgerichts Helmuth Schlüter (Bocholt) im Amt bestätigt ++ Christoph Brodesser, Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz (Nordwalde), verabschiedete sich nach 40 Dienstjahren in den Ruhestand „Effektives Miteinander von Ehrenamt und Hauptamt“

„Das DRK ist eine tragende Säule unseres Gemeinwesens in Nordrhein-Westfalen“, sagte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes NRW, in ihrer Videobotschaft zum Auftakt der Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe am Samstag, 28. November 2020. Die Ministerin würdigte das Potenzial des DRK - unter anderem bei der Eindämmung des Corona-Virus und im Zusammenhang mit den bevorstehenden Impfaktionen.  

„Seit Ausbruch der Pandemie erleben wir in besonderer Weise, dass die Expertise und die Leistungsstärke unseres Verbandes geschätzt werden“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes, in seinem Bericht über das vergangene Jahr. „In einem effektiven Miteinander von Ehrenamt und Hauptamt leisten unsere Kreisverbände, ihre Gliederungen und Einrichtungen und der Landesverband seit dem Frühjahr immens viel, um das Virus einzudämmen und hilfsbedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern beizustehen.“ Als Beispiele für die Hilfen nannte er unter anderem die Transporte von Schutzausrüstungen im Auftrag der Landesregierung, die zahlreichen Abstrich-Aktionen oder die Einkaufshilfen für Menschen in Quarantäne. 

Neben dem gemeinsamen Tätigkeitsbericht des Präsidiums und des Vorstandes gehörte die Wahl der Landesrotkreuzleitung und des Vorsitzenden des Schiedsgerichts zu den Tagesordnungspunkten. Für eine weitere Amtszeit von vier Jahren wiedergewählt wurden Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp aus Witten, Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker aus Bochum-Wattenscheid und Landesarzt Dr. Uwe Devrient aus Unna. Ebenfalls wiedergewählt wurde der Vorsitzende des Schiedsgerichts Helmuth Schlüter aus Bocholt.  

Christoph Brodesser, Abteilungsleiter Nationale Hilfsgesellschaft, verabschiedete sich nach 40 Dienstjahren beim DRK-Landesverband mit einem Rückblick auf das „Einsatzgeschehen im DRK Westfalen-Lippe“ in den Ruhestand. Eine besondere Würdigung der Verdienste des Nordwalders, der sich als Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz auch ehrenamtlich viele Jahre für den DRK-Landesverband engagiert hat, hatte Ministerin Ina Scharrenbach zuvor in ihrer Videobotschaft zum Ausdruck gebracht: „Ich danke Ihnen, auch im Namen der Landesregierung.“ 

Eigentlich sollte die diesjährige Landesversammlung des DRK in Westfalen-Lippe in der Stadthalle Gladbeck stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie tagte das höchste Beschlussgremium des DRK-Landesverbandes nun digital per Videokonferenz.  Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur, Landesschatzmeister Moritz Krawinkel und die Landesverbandsvorstände Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel nahmen vom DRK-Tagungshotel in Münster aus an der Versammlung teil. Die Mitglieder des Präsidiums, die Delegierten aus den 38 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe, vier Ehrenmitglieder und zwei korporative Mitglieder beteiligten sich von anderen Orten aus am Versammlungsgeschehen. 

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe ist nach den Landesverbänden Bayerisches Rotes Kreuz und Baden-Württemberg der drittgrößte von 19 DRK-Landesverbänden in Deutschland. Er zählt 38 Kreisverbände, 259 Ortsvereine, rund 29 400 aktive ehrenamtliche Kräfte und über 196 000 Fördermitglieder.

Foto Claudia Zebandt (Baur, Brodesser, Sürgit)

Foto Claudia Zebandt (Diesel, Krawinkel, Baur, Brodesser, Sürgit)

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news-445 Thu, 19 Nov 2020 14:41:48 +0100 Tanja Knopp ist neue Aufsichtsratsvorsitzende der DRK-Kinderwelt in Altena-Lüdenscheid und Lünen gGmbH /aktuell/presse-service/meldung/tanja-knopp-ist-neue-aufsichtsratsvorsitzende-der-drk-kinderwelt-in-altena-luedenscheid-und-luenen-ggmbh.html Tanja Knopp zeigt beruflichen Einsatz als Rektorin der Gertrudisschule in Bochum-Wattenscheid; ehrenamtlich engagiert sie sich als Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Nun ist ein weiteres wichtiges Ehrenamt dazugekommen: Seit kurzem ist sie die neue Aufsichtsratsvorsitzende der DRK-Kinderwelt in Altena-Lüdenscheid und Lünen gGmbH, einer Tochtergesellschaft des DRK-Landesverbandes in Münster. Am Donnerstag, 19. November, besuchte sie zusammen mit Gerd Diesel, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, die Geschäftsführerin Kathrin Weichert am Sitz der DRK-Kinderwelt in Lüdenscheid. 

Zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Matthias Stiller, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Lünen, gewählt. Am 24. November wird der neue Aufsichtsrat zum ersten Mal tagen – gemäß den Corona-Umständen digital. 

In der DRK-Kinderwelt in Altena-Lüdenscheid und Lünen gGmbH betreuen 360 Mitarbeitende rd. 1 700 Kinder im Alter von zwei Monaten bis neun Jahren und ihre Familien in 8 Kindertagesstätten, 12 Familienzentren, 6 Angeboten im Bereich von OGS und BGS und 2 Autismus Ambulanzen an insgesamt 25 Standorten im Märkischen Kreis und in Lünen. In diesem August ist in enger Kooperation mit den Autismus Ambulanzen ein Schulbegleiter-Dienst mit den ersten Klienten gestartet, ein besonderes Angebot für Kinder und Jugendliche aus dem autistischen Spektrum, um sie bei ihrer Integration in den Schulalltag zu unterstützen.

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news-444 Thu, 19 Nov 2020 14:35:09 +0100 DRK in NRW bietet Unterstützung bei Impfungen gegen Corona an /aktuell/presse-service/meldung/drk-in-nrw-bietet-unterstuetzung-bei-impfungen-gegen-corona-an.html Die bevorstehende Zulassung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 nimmt das DRK in Nordrhein-Westfalen zum Anlass, dem Land sowie den Kommunen seine Unterstützung bei dieser Mammutaufgabe anzubieten. „Das Deutsche Rote Kreuz und die anderen anerkannten Hilfsorganisationen sind bereit und in der Lage, sich gemeinsam mit den Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung dieser enormen Herausforderung für Nordrhein-Westfalen zu stellen. Als leistungsfähiger Partner des Staates im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz sollte das DRK in Nordrhein-Westfalen in solch einen wegweisenden Prozess zwingend eingebunden werden“, heißt es in der Stellungnahme, mit der sich die DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe an die Landespolitik in NRW, insbesondere an das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und das Ministerium des Innern wenden.

Bei den bisherigen Maßnahmen im Kontext von Corona hat das DRK in NRW das Land und die Kommunen auf vielfältige Weise unterstützt, zum Beispiel mit der Durchführung etlicher Abstrich-Aktionen oder mit mannigfaltigen Transporten von Schutzausrüstungen.

„Im Lichte der bevorstehenden Zulassung eines Impfstoffes sollte ein besonderes Augenmerk daraufgelegt werden, in welcher Form das DRK in Nordrhein-Westfalen einschließlich seines Blutspendedienstes bei der Vorbereitung und Durchführung von (Massen-) Impfungen unterstützend tätig werden könnte. Auf diese Weise würde die u.a. von den kommunalen Spitzenverbänden beschriebene Belastungssituation des Öffentlichen Gesundheitsdienstes entschärft werden“, so das DRK in NRW in seiner Stellungnahme. Die komplette Stellungnahme finden Sie hier.

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news-442 Fri, 06 Nov 2020 13:16:02 +0100 24 Schulen aus Westfalen-Lippe als „Humanitäre Schulen“ ausgezeichnet /aktuell/presse-service/meldung/24-schulen-aus-westfalen-lippe-als-humanitaere-schulen-ausgezeichnet.html Trotz der Erschwernisse durch Corona: Rund 90 Schüler*innen wurden „Humanitäre Scouts“ Bei einer Zertifizierungsfeier am Freitag, 6. November 2020, erhielten 24 Schulen aus Westfalen-Lippe das Zertifikat „Humanitäre Schule“. Das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe honoriert damit die engagierte Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“. Wegen Covid-19 musste die Veranstaltung online durchgeführt werden. 

Der Präsident des Landtags NRW, André Kuper würdigte das Engagement der Schüler*innen und Lehrkräfte per Videobotschaft. Kuper lobte die Umsetzung von humanitären Projekten in Schulen, die das Gewissen prägen und Verantwortung stärken würden. „Wir alle können etwas tun gegen Ungerechtigkeit und menschliche Not!“, betonte der Landtagspräsident. „Der Blick auf den anderen gehört, wie der Selbstblick auch, zur Verantwortung.“ 

Nilgün Özel, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes, die aus Paderborn live zugeschaltet war, nahm Bezug auf die Corona-Krise: „Sie haben in diesem Jahr vieles zum ersten Mal gemacht, sie haben Distanz gehalten zu den Menschen, die Sie lieben, Abstand gehalten und unnötige Kontakte reduziert. Sie haben Masken getragen. Und sie mussten Flexibilität und Kreativität beweisen, um die Kampagne – das Planspiel und die Projekte – umsetzen zu können. Sie haben Erfahrungen gesammelt, die Ihnen in Ihrem Leben weiterhelfen werden, vielleicht auch dabei, sich weiter zu engagieren.“ 

Im Rahmen der JRK-Kampagne „Humanitäre Schule“ haben sich die teilnehmenden Schulen im Schuljahr 2019/20 auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinandergesetzt. Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe hatte zuvor knapp 90 Schülerinnen und Schüler zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet und ihnen damit die Grundlagen vermittelt, selbstständig ein politisches Planspiel an ihren Schulen durchzuführen und ein eigenständig erdachtes Projekt für den guten Zweck umzusetzen. 

Bei dem anspruchsvollen Planspiel beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Komplexität internationaler Konflikte, insbesondere im Hinblick auf die Wahrung des humanitären Völkerrechts. So versuchten sie im Planspiel „help“ die Rolle der beteiligten Parteien eines fiktiven Konfliktes einzunehmen, fremde Perspektiven nachzuvollziehen, Eigeninteressen zu wahren oder Kompromisse zu finden. Auf diese Weise lernten sie Diskussionsprozesse zu organisieren, eine kleine Konferenz vorzubereiten und Interessen glaubwürdig zu vertreten. Gleichzeitig lernten sie im Spiel auch den Aufbau und die Arbeit der Vereinten Nationen sowie des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz kennen. 

Um allen Beteiligten die Teilnahme an der Kampagne in Corona-Zeiten zu erleichtern, wurde das Kampagnenjahr bis in den November hinein verlängert. 

Als Humanitäre Schulen 2019/20 wurden ausgezeichnet: 

  • Städtische Realschule Menden
  • Städtisches Gymnasium Sundern
  • Hildegardis-Schule Bochum
  • Josef-Albers-Gymnasium Bottrop
  • Marienschule Dülmen
  • Gesamtschule Scharnhorst
  • Gertrud-Bäumer-Realschule Gelsenkirchen
  • Gesamtschule Verl
  • Galilei-Gymnasium Hamm
  • Friedrichs-Gymnasium Herford
  • Haranni-Gymnasium Herne
  • Realschule Augustdorf
  • Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Lünen
  • Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Münster
  • Ernst-Barlach-Gymnasium Castrop-Rauxel
  • Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich
  • Hittorf-Gymnasium Recklinghausen
  • Carl-Kraemer-Realschule Hilchenbach
  • Städtisches Gymnasium Bergkamen
  • Städtisches Gymnasium Marianum Warburg
  • Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Telgte
  • Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen
  • Berufskolleg Beckum
  • Heinrich-Bußmann-Schule Lünen

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news-441 Fri, 09 Oct 2020 12:05:50 +0200 „Keine Angriffe auf Rettungskräfte und medizinisches Personal bei der Versorgung von Verletzten in bewaffneten Konflikten und Krisengebieten!“ /aktuell/presse-service/meldung/keine-angriffe-auf-rettungskraefte-und-medizinisches-personal-bei-der-versorgung-von-verletzten-in-bewaffneten-konflikten-und-krisengebieten.html 16. Münsteraner Rotkreuz-Gespräch fand unter dem Titel Care under fire: Das Schutzzeichen als Zielscheibe am 8. Oktober statt. In bewaffneten Konflikten dürfen Fahrzeuge und Personen, die das Rote Kreuz tragen, nicht angegriffen werden. Die Praxis sieht oft anders aus. Im Rahmen des diesjährigen Münsteraner Rotkreuzgesprächs am Donnerstag, 8. Oktober 2020 im Freiherr-von-Vincke-Haus der Bezirksregierung Münster berichteten Oberfeldarzt Dr. Michael Froneberg, Bundesministerium der Verteidigung, und Dr. med. Hanna Kaade, ehemaliger Arzt des Syrischen Roten Halbmonds und nunmehr unter anderem Gesundheitsberater des DRK-Generalsekretariats in Berlin, über ihre Erlebnisse in Afghanistan und Syrien. 

Von dem nach wie vor „brandaktuellen und lebensgefährlichen Thema“ – dem Umgang und die Reaktion auf Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht – sprach Dr. Michael Froneberg in seinem Vortrag, in dem er über seine Einsätze bei der Bundeswehr in Afghanistan berichtete. „Auch in Zeiten von bewaffneten Konflikten muss es doch Standards geben, die ein Mindestmaß an Menschlichkeit ermöglichen“, sagte er und griff damit den ersten Grundsatz (Menschlichkeit) der sieben Rotkreuzgrundsätze auf. In Afghanistan erlebte er eine andere Realität: „Im Sanitätsdienst der Bundeswehr hatten wir in Afghanistan lange Zeit die Befürchtung, dass wir zur Zielscheibe werden könnten. Irgendwann war es dann auch so“.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung berichtete Dr. med. Hanna Kaade über seine Erfahrungen im Syrien-Konflikt. "Haben Sie sich jemals vorgestellt, dass Sie in einem Krankenwagen sitzen und während der Behandlung eines Patienten beschossen werden?" regte Dr. med. Hanna Kaade während seines Vortrages an und gab damit seinen Zuhörerinnen und Zuhörern erschütternde Einblicke in seine Erfahrungen im Syrien-Konflikt.

Weiter berichtete er über die Auswirkungen von Konflikten auf das Gesundheitssystem. Nach offiziellen Angaben kamen zwischen 2011 und 2017 814 Personen aus dem Gesundheitswesen in Syrien ums Leben. Die Dunkelziffer sei weitaus höher. 

„Menschlichkeit ist im Roten Kreuz das alles überragende Ziel. Hilfe für andere kann nur dann erfolgen, wenn auch der Zugang zu den Betroffenen gewährleistet ist. Gerade in militärischen Auseinandersetzungen aber ist die bloße Gewährung des Zugangs dann völlig nutzlos, wenn dies nicht zugleich mit einem Schutz der Helfenden vor Angriffen und Übergriffen auf ihre eigene Person, die Betroffenen oder das benötigte Material verbunden ist“, hatte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, in seiner Begrüßung zur Veranstaltung gesagt. 

Am Schluss der Veranstaltung bekräftige Dr. Moritz Philipp Koch, Landeskonventionsbeauftragter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, die Aussagen der Referenten: „Diejenigen, die unser Leben retten, sollten selbst nicht angegriffen werden. Die Erfahrungen von Dr. Michael Froneberg und Dr. Hanna Kaade zeigen jedoch, dass das nicht immer so ist.“

Zur Verbreitungsarbeit des DRK

Aufgrund seiner besonderen Stellung als nationale Hilfsgesellschaft wurden dem DRK gesetzlich festgeschriebene Aufgaben übertragen, die der Bundesrepublik Deutschland als Vertragsstaat aus den Genfer Abkommen erwachsen. Dazu gehören unter anderem die Verbreitung von Kenntnissen über das humanitäre Völkerrecht sowie die Grundsätze und Ideale der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und die Unterstützung der Bundesregierung hierbei.

Mit Veranstaltungen wie dem Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht informiert der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe über Aspekte des humanitären Völkerrechts und die Prinzipien der Grundsätze des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes.

Foto Julia Ikstadt / DRK-Landesverband Westfalen-Lippe

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news-440 Wed, 07 Oct 2020 18:21:14 +0200 „Resilienz – Kinder mit Fluchterfahrung stärken & Selbstfürsorge praktizieren“ /aktuell/presse-service/meldung/resilienz-kinder-mit-fluchterfahrung-staerken-selbstfuersorge-praktizieren.html Erfolgreiche zweitägige Fortbildung im DRK-Institut für Bildung und Kommunikation des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe In Kindertagesbetreuungen begegnen pädagogischen Fachkräften immer wieder Kinder aus belasteten Lebenssituationen. Kinder, die eine Flucht erfahren haben, bedürfen häufig einer besonderen Unterstützung, um sich von den zum Teil traumatischen und belastenden Erlebnissen vor, während und nach der Flucht zu erholen. Manche Kinder zeigen erst Anzeichen traumatischer Belastungsstörungen, nachdem bei ihren Familien eine gewisse Beständigkeit eingekehrt ist. In anderen Fällen sind Kinder durch traumatisierte und / oder psychosozial belastete Familienmitglieder besonders gefordert und mitbelastet. 

Resilienz ist hier ein Schlüsselwort, das die innere Widerstandsfähigkeit meint. Es beinhaltet die im Menschen befindliche Fähigkeit, widrigen Umständen standzuhalten, Ressourcen zu aktivieren, Belastungen erfolgreich psychosozial zu verarbeiten und aus diesen gestärkt hervorzugehen. 

In der zweitägigen Fortbildung, die am 6. und 7. Oktober im DRK-Institut für Bildung und Kommunikation des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe stattfand, vermittelte Prof. Dr. Antje Krueger (Professorin für Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft und Internationale Soziale Arbeit an der Hochschule Bremen) Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus DRK-Kindertagesbetreuungen in Westfalen-Lippe, wie Kinder und ihre Familien aus traumapädagogischer Perspektive in ihrer Resilienz gestärkt werden können. Um andere zu stärken muss auch die eigene, innere Widerstandsfähigkeit gestützt werden. Wie Selbstfürsorge praktiziert werden kann, wurde daher besonders Inhalt des zweiten Fortbildungstages.

„Die Teilnehmenden wurden für die praktischen Möglichkeiten im pädagogischen Alltag sensibilisiert und in ihrer Handlungskompetenz gestärkt. Zum einen können sie nun Kinder mit traumatischen Erlebnissen noch früher erkennen und sie bei der Bewältigung des Erlebten unterstützen, zum anderen haben sie gespürt, wie wichtig es ist, sich selbst dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Einen herzlichen Dank an Prof. Dr. Antje Krueger für diese lehrreiche und erbauende Fortbildung“, erklärt Marta Bruvers. 

Foto Julia Ikstadt / DRK-Landesverband Westfalen-Lippe 

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news-439 Mon, 05 Oct 2020 14:14:58 +0200 9. JRK-Landeskonferenz tagte digital am 4. Oktober 2020 /aktuell/presse-service/meldung/9-jrk-landeskonferenz-tagte-digital-am-4-oktober-2020.html Andrea Büscher zur stellvertretenden JRK-Landesleiterin gewählt; Noch weitreichendere Möglichkeiten für junge JRKler*innen, sich aktiv an der Gestaltung der Verbandsarbeit zu beteiligen Das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe hat eine neue stellvertretende Landesleitung: Andrea Büscher aus Billerbeck im Kreis Coesfeld wurde am gestrigen Sonntag im Rahmen der jährlichen Landeskonferenz des JRK Westfalen-Lippe in die jetzt fünfköpfige ehrenamtliche Landesleitung gewählt. Büscher verstärkt das Team als eine von vier Stellvertretenden bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2022. 

Außerdem verabschiedeten die Delegierten bei ihrer ersten virtuellen Landeskonferenz zwei wichtige Anträge, die den Fokus der Verbandsarbeit schärfen werden.

Zum einen stimmten die Delegierten für eine Wiederaufnahme der Klimakampagne aus den Jahren 2012 bis 2014. Im Rahmen der Kampagne „Änder‘ was, bevor’s das Klima tut“ hatte sich der Verband bundesweit schon Jahre vor „Fridays for Future“ und Klimastreiks für den Klimaschutz eingesetzt. Das soll jetzt wieder stärker in den Mittelpunkt rücken: Zum einen, um die JRKler*innen selbst noch mehr für das Thema zu sensibilisieren. Zum anderen will das JRK auch öffentlich stärker als Jugendverband wahrgenommen werden, der sich für den Klimaschutz einsetzt. 

Zudem will das JRK Kinder und Jugendliche künftig noch stärker und zielgerichteter in Entscheidungsprozesse des Verbandes einbeziehen. Einen entsprechenden Antrag diskutierten die Teilnehmenden der Landeskonferenz rege und verabschiedeten ihn mit großer Mehrheit. 

In Kleingruppen arbeiteten die etwa 100 Teilnehmenden der Landeskonferenz außerdem an Herausforderungen und Themen, mit denen sich das JRK in Zukunft (stärker) beschäftigen soll und will. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung künftiger Ziele und Meilensteine. Außerdem wählte die Landeskonferenz sechs Vertretende für das bundesweit höchste Jugendrotkreuz-Gremium, die JRK-Bundeskonferenz. 

Andrea Büscher und Sebastian Driemer erhielten zudem die Landesmedaille des Jugendrotkreuzes für ihr Engagement.

Büscher setze sich seit 14 Jahren unter anderem als Leiterin mehrerer Gruppen mit unglaublich viel Herzblut für das JRK ein, so Landesleiter Sören Ledig. Driemer mache sich seit Jahren vorbildlich und unermüdlich für die Verbreitung des Humanitären Völkerrechts im Verband stark, betonte Alessa Held aus dem Landesleitungsteam.

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news-438 Fri, 02 Oct 2020 15:00:00 +0200 „Care under fire: Das Schutzzeichen als Zielscheibe“ - Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht als Präsenzveranstaltung und live im Netz /aktuell/presse-service/meldung/care-under-fire-das-schutzzeichen-als-zielscheibe-muensteraner-rotkreuz-gespraech-zum-humanitaeren-voelkerrecht-als-praesenzveranstaltung-und-live-im-netz.html Das diesjährige Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht findet am Donnerstag, 8. Oktober 2020, 19:00 Uhr im Freiherr-von-Vincke-Haus, Domplatz 36, 48143 Münster statt. Das diesjährige Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht am Donnerstag, 8. Oktober 2020, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) im Freiherr-von-Vincke-Haus, Domplatz 36, 48143 Münster widmet sich den Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht. Über diesbezügliche Erfahrungen der Bundeswehr berichten zwei Referenten aus dem Bundesministerium der Verteidigung; über die Achtung des humanitären Völkerrechts im Zusammenhang mit dem Syrien-Konflikt referiert ein Mitarbeiter des DRK-Generalsekretariats in Berlin.

Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Corona-Pandemie stehen weniger Plätze als bisher üblich zur Verfügung. Deshalb wird um Anmeldung gebeten: sabine.jordan(at)drk-westfalen.de oder: 0251 / 9739-181. Zum ersten Mal kann die Veranstaltung auch als Livestream im Internet verfolgt werden: https://youtu.be/sn7_t1wLktg

Hinweis: Der Link führt auf die Seite eines anderen Anbieters und Sie verlassen unsere Webseite.

Programm

Begrüßung

Dr. jur. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V.

Grußwort

Dorothee Feller, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Münster

Erfahrungen der Bundeswehr: Umgang und Reaktion auf Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht

Oberstarzt Dr. Rolf von Uslar (abgesagt)
Oberfeldarzt Dr. Michael Froneberg, Bundesministerium der Verteidigung

Erfahrungen im Syrien-Konflikt: Achtung des humanitären Völkerrechts

Dr. med. Hanna Kaade, DRK-Generalsekretariat, Berlin

Schlussworte

Dr. Moritz Philipp Koch, Landeskonventionsbeauftragter des DRK in Nordrhein-Westfalen

Aufgrund seiner besonderen Stellung als nationale Hilfsgesellschaft wurden dem Deutschen Roten Kreuz gesetzlich festgeschriebene Aufgaben übertragen, die der Bundesrepublik Deutschland als Vertragsstaat aus den Genfer Abkommen erwachsen. Dazu gehören unter anderem die Verbreitung von Kenntnissen über das humanitäre Völkerrecht sowie die Grundsätze und Ideale der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und die Unterstützung der Bundesregierung hierbei.

Einladungskarte

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news-437 Thu, 24 Sep 2020 08:10:00 +0200 JRK-Landeskonferenz am 4. Oktober tagt wegen Corona digital /aktuell/presse-service/meldung/jrk-landeskonferenz-am-4-oktober-tagt-wegen-corona-digital.html 9. Jugendrotkreuz-Landeskonferenz wird weitreichendere Einbindung junger Mitglieder in Entscheidungsprozesse diskutieren Die diesjährige Landeskonferenz des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe wird aufgrund der Covid-19-Pandemie in den digitalen Raum verlegt und als virtuelle Mitgliederversammlung durchgeführt. 120 Delegierte des eigenverantwortlichen Jugendverbandes aus den 38 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe werden unter anderem eines der großen Anliegen im Jugendrotkreuz – die Partizipation von Kindern und Jugendlichen – diskutieren. Es wird ein Antrag zur Debatte stehen, der eine noch weitreichendere, systematischere und nachhaltigere Einbindung junger JRK-Mitglieder in Entscheidungsprozesse des Jugendrotkreuzes vorsieht, als dies bisher der Fall war.

Des Weiteren werden sich die Delegierten mit Fragen des Klimaschutzes beschäftigen und sich über den strategischen Rahmen für die kommenden Jahre austauschen. So sollen die Inhalte inzwischen abgeschlossener Kampagnen zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz auch künftig einen hohen Stellenwert in der Verbandsarbeit des JRK einnehmen und dauerhaft, flächendenkend und wirkungsvoll mit Leben gefüllt werden. 

Darüber hinaus stehen Wahlen auf der Tagesordnung: Es gilt den derzeit vakanten Platz in der fünfköpfigen JRK-Landesleitung für die verbleibende Amtszeit von zwei Jahren nachzubesetzen. Außerdem werden die Delegierten aus Westfalen-Lippe für die JRK-Bundeskonferenz gewählt. Um eine rechtssichere, datenschutzkonforme und zügige Durchführung der digitalen Wahlen zu gewährleisten, wurde ein externer Dienstleister beauftragt. 

Zu Beginn der Konferenz wird Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, ein Grußwort an die zugeschalteten Teilnehmenden richten.

Für weitere Informationen im Vorfeld der Veranstaltung steht Canan Feka aus dem JRK Westfalen-Lippe zur Verfügung: canan.feka@drk-westfalen.de / 0251 / 97 39 222.

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news-436 Thu, 17 Sep 2020 09:10:21 +0200 „Socken für Soziales“ - Aktionstage des DRK in Westfalen-Lippe zur Kleiderspende /aktuell/presse-service/meldung/socken-fuer-soziales-aktionstage-des-drk-in-westfalen-lippe-zur-kleiderspende.html Unter dem Motto „Socken für Soziales“ veranstaltet das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe in der Woche vom 21. bis zum 26. September 2020 Aktionstage zur Kleiderspende. Der Aktionszeitraum orientiert an den Deutschen Aktionstagen für Nachhaltigkeit vom 20. bis zum 26. September 2020. „Nach der großen Resonanz auf ‚Socken für Soziales‘ im Juni 2019 ist dies unsere zweite Aktion rund um die Kleiderspende“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Mitbürgerinnen und Mitbürger, die uns ihre gut erhaltenen Altkleider spenden, tun etwas für das Gemeinwohl: Einerseits kann das Rote Kreuz vor Ort benachteiligte Menschen über seine Kleiderkammer bzw. seinen Kleidershop versorgen. Andererseits können wichtige Rotkreuz-Projekte – zum Beispiel im Katastrophenschutz, im Jugendrotkreuz oder in der Altenhilfe – gesichert werden. Damit ist das Spenden guter Kleidungsstücke vor allem im Kontext Covid-19 ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung der DRK-Hilfeleistungen.“ 

Auch der DRK-Landesverband in Münster wird eine Sammelstelle einrichten: Beim Empfang der DRK-Landesgeschäftsstelle, Sperlichstr. 25, 48151 Münster können von Montag, 21.09. bis Donnerstag, 24.09. von 8:30 bis 16:00 Uhr und am Freitag, 25.09. von 8:30 bis 13:00 Uhr Kleiderspenden abgegeben werden. Die Spenderinnen und Spender werden gebeten, bei der Abgabe Alltagsmasken zu tragen. Nach der Aktion wird der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe die bei seiner Landesgeschäftsstelle abgegebenen Kleidungsstücke dem Kleiderladen eines DRK-Kreisverbandes zur Verfügung stellen. 

Foto Julia Ikstadt 

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news-435 Wed, 16 Sep 2020 11:14:29 +0200 DRK in NRW begrüßt Initiative des Landtags - Gesundheit und Erste Hilfe machen Schule /aktuell/presse-service/meldung/drk-in-nrw-begruesst-initiative-des-landtags-gesundheit-und-erste-hilfe-machen-schule.html Das DRK in Nordrhein-Westfalen begrüßt die Initiative des Landtags für eine kontinuierliche und flächendeckende Implementierung von Erster Hilfe an Schulen. In einem entsprechenden Antrag der Landtagsfraktionen von CDU und FDP, der am Donnerstag, 17. September 2020 beraten wird, ist vorgesehen, das vor drei Jahren eingeführte Modellprojekt „Laienreanimation an Schulen in Nordrhein-Westfalen“ als Regelangebot zu etablieren und in Kooperation mit allen Beteiligten ein Konzept zu entwickeln, um die Unterrichtung in der Wiederbelebung an Schulen zu unterstützen. 

„Junge Menschen haben ein Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Indem den Schülerinnen und Schülern in Nordrhein-Westfalen nunmehr landesweit die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten in Laienreanimation vermittelt werden sollen, geht der Antrag in die richtige Richtung.“ 

Das DRK in Nordrhein-Westfalen setzt sich bereits seit längerem für eine Implementierung von Maßnahmen zu Gesundheit und Erster Hilfe an Schulen ein. „Der Antrag erfüllt einen von uns lange gehegten Wunsch. Wir freuen uns jetzt auf eine zügige Umsetzung des Antrages“, sagt Hartmut-Krabs-Höhler, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Nordrhein. „Aus unserer Sicht wäre ein Reanimationsunterricht auf der Grundlage eines einheitlichen, gemeinsam abgestimmten Lehrplans zusammen mit den in Erster Hilfe mitwirkenden anerkannten Hilfsorganisationen wünschenswert.“ 

Mehr als 50 000 Menschen erleiden deutschlandweit jedes Jahr einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. In den letzten Jahren konnte zwar die Quote der Ersthelferinnen und Ersthelfer, die eine Reanimation bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand aufgenommen und bis zum Eintreffen des Notarztes durchgeführt haben, auf rund 40 Prozent gesteigert werden. Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass durch breit angelegte Informationskampagnen und Wiederbelebungsunterricht in Schulen die Bereitschaft zur Laienreanimation innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt werden konnte.

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news-434 Fri, 11 Sep 2020 09:39:26 +0200 Welt-Erste-Hilfe-Tag am 12. September: Erste Hilfe trotz Corona möglich /aktuell/presse-service/meldung/welt-erste-hilfe-tag-am-12-september-erste-hilfe-trotz-corona-moeglich.html Alle zwei Jahre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen! „Auch in Corona-Zeiten ist Erste Hilfe weiterhin möglich: Um dabei eine Ansteckung zu vermeiden, sollten Mund und Nase der hilfebedürftigen Person – am besten mit einer Maske - abgedeckt und auch das eigene Gesicht geschützt werden“, sagt Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am Samstag, 12. September 2020. „Den Notruf 112 anzurufen und die betroffene Person zu beruhigen, ist ebenfalls eine wichtige Hilfeleistung und auch auf Distanz möglich“, so Baur.

Mehr zum Thema „Erste Hilfe in Corona-Zeiten“ in unserem Videospot zum Download: https://www.youtube.com/watch?v=2Up4vWbfc-Q

„Viele absolvieren zur Führerscheinprüfung einen Erste-Hilfe-Kurs und beschäftigen sich dann nie wieder mit dem Thema“, so der DRK-Landesverbandspräsident. „Die Folgen können fatal sein. Wir raten allen, die einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht haben, ihre Kenntnisse alle zwei bis drei Jahre aufzufrischen. Informationen über einen Erste-Hilfe-Kurs erteilt das DRK vor Ort.“ 

Jeder und jede kann in die Situation geraten, Erste Hilfe leisten zu müssen – ob im Straßenverkehr, beim Sport oder zu Hause. Bis der Rettungswagen eintrifft, vergehen meist mehrere Minuten. Vor allem in lebensbedrohlichen Situationen kommt es gerade in den ersten Minuten auf die Ersthelfenden vor Ort an, zum Beispiel um Blutungen zu stoppen, Bewusstlose in die stabile Seitenlage zu legen, um sie vor dem Ersticken zu bewahren oder bei Herzstillstand eine Wiederbelebung durchzuführen. 

Viele Menschen haben Angst, Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen. Gerade deswegen sind die Wiederholungen solcher Kompetenzen so wichtig. Sie helfen dabei, die Scheu zu überwinden, etwas falsch zu machen. In den Kursen kann man sich in Ruhe auf eine Notsituation vorbereiten und dann im Ernstfall dazu beitragen, dass die betroffene Person bestmöglich versorgt wird und bleibende Schäden verhindert bzw. verringert werden.

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Foto DRK-Kreisverband Borken 

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news-433 Thu, 10 Sep 2020 16:09:35 +0200 Risiko- und Krisenmanagement in Handwerk und Mittelstand /aktuell/presse-service/meldung/risiko-und-krisenmanagement-in-handwerk-und-mittelstand.html Eine Kooperation zwischen dem Handwerkskammer Bildungszentrum Münster und dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe „Blaulicht“ und Handwerk, die in der Regel nur in Notfällen aufeinandertreffen, haben die beiden Bildungszentren der Handwerkskammer Münster und des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe jetzt im Rahmen einer Kooperation zusammengeführt. Mit einer gemeinsamen Webseminar-Reihe möchten sie kleinere und mittelständische Unternehmen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region dabei unterstützen, mögliche Risiken und Krisen zu meistern. Denn in solchen Betrieben können ein Unfall, ein Stromausfall oder ein Brand die Existenz gefährden.

 „Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner DRK-Landesverband Westfalen-Lippe möchten wir dazu beitragen, dass das Handwerk und der Mittelstand noch krisensicherer werden“, so Georg Schnelle, Leiter des Handwerkskammer Bildungszentrums (HBZ). „Anhand bewährter Ansätze und Methoden des Notfallmanagements wird ein effektiver und kontrollierter Umgang mit Krisen und Risiken erarbeitet.“ Insbesondere Führungskräfte aus Handwerk und Mittelstand sollen in Strukturen und Denkweisen des Risiko- und Krisenmanagements geschult werden, mit denen das Deutsche Rote Kreuz kleinere und größere Katastrophen bewältigt. 

„Die Corona-Krise zeigt, wie wichtig und wie schwer es ist, Krisen angemessen durchzustehen“, so Monika van der Beek, Leiterin des Instituts für Bildung und Kommunikation (IBK) des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Wir freuen uns, das Handwerk und den Mittelstand hierbei mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen unterstützen zu können.“ 

Weitere Informationen: https://bit.ly/3lIJIuC

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news-432 Fri, 04 Sep 2020 10:34:37 +0200 20 Kandidaten bestanden Notfallsanitäterprüfung - Ausbildung und Examen beim Institut des DRK-Landesverbandes in Münster /aktuell/presse-service/meldung/20-kandidaten-bestanden-notfallsanitaeterpruefung-ausbildung-und-examen-beim-institut-des-drk-landesverbandes-in-muenster.html 20 Examenskandidatinnen und –kandidaten bestanden die Notfallsanitäter-Abschlussprüfung mit einem herausragenden Notendurchschnitt von 1,6 beim Institut für Bildung und Kommunikation (IBK) des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster. „Gerade dieses durch die Corona-Krise geprägte Jahr stellte den Bildungsbereich des Rettungswesens vor ganz besondere Herausforderungen in Lehre und Ausbildung“, so Institutsleiterin Monika van der Beek. „Umso mehr gilt unsere große Anerkennung gegenüber den Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern für ihre während dieser Ausnahmesituation erbrachten Leistungen während der Prüfungsphase.“ Während ihrer dreijährigen Ausbildungszeit von September 2017 bis September 2020 leisteten die Schülerinnen und Schüler mit viel Engagement ihre Dienste in Krankenhaus, Rettungswache und Schule. Im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit im DRK-Tagungshotel Dunant nahmen sie ihre Urkunden entgegen. Die Klasse zeigte nicht nur während Corona-Zeiten, sondern kontinuierlich eine hohe Flexibilität und Konsequenz, um ihre Ziele zu erreichen. Gut vorbereitet und mit viel Freude am Beruf starten sie nun ihre berufliche Laufbahn in ihren zukünftigen Einsatzstellen. 

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe wünscht folgenden Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg und allzeit gutes Gelingen bei allen Herausforderungen der bevorstehenden Aufgaben: Hannes Klaus, Annemarie Thöle, Carina Fröbel, Marcel Ackerschott, Julia Peitzberg, David Nicol, Andre Hölker, Anabel Janning, Stephanie Hadick, Sarah Budde, Jan Neumann, Franziska Gövert, Winnie Quandt, Jan Bauer, Laura Hoppe, Matthias Berghoff, Sandra Stoppel, Sandra Möllemann, Lukas Volpert und Christian Vennemann. 

Das Institut für Bildung und Kommunikation des DRK- Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster bildet seit 2015 Jahren erfolgreich junge Schülerinnen und Schüler zu examinierten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern aus.

Foto IBK

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news-431 Wed, 02 Sep 2020 15:41:12 +0200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes spenden erneut Blut /aktuell/presse-service/meldung/mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter-des-landesverbandes-spenden-erneut-blut.html Täglich werden in Deutschland etwa 15.000 Blutspenden für die Versorgung von kranken und verletzten Menschen benötigt – zum Beispiel bei Herz- oder Krebserkrankungen sowie nach Unfällen. Ein Großteil dieses Bedarfs wird durch das Deutsche Rote Kreuz gedeckt. Doch aufgrund der Corona-Pandemie sind die Spenderzahlen deutlich zurückgegangen. Es besteht das Risiko, dass Bedarfe der Krankenhäuser nicht ausreichend gedeckt werden können und wichtige Operationen verschoben werden müssen. Es zählt deshalb jede einzelne Spende. 

Um diese wichtige und lebensrettende Arbeit zu unterstützen, haben sich insgesamt 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes, des Tagungshotels und der BBS entschlossen, gemeinsam Gutes zu tun und in ihrer Freizeit eine Blutspende abzugeben.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie beim DRK Blutspendedienst West für die gute Betreuung und das leckere Lunchpaket.

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news-430 Wed, 02 Sep 2020 14:22:05 +0200 Reform des Notfallsanitätergesetzes: BGM-Referentenentwurf verfehlt das Ziel /aktuell/presse-service/meldung/reform-des-notfallsanitaetergesetzes-bgm-referentenentwurf-verfehlt-das-ziel.html Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe begrüßt die erneute Diskussion um Rechtssicherheit für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter ausdrücklich, der aktuelle Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) verspricht jedoch keine Verbesserung – im Gegenteil. Hoch qualifizierte Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sind teilweise deutlich vor dem Notarzt an der Einsatzstelle und können dort lebensrettende Maßnahmen, für die sie ausgebildet wurden, nicht rechtssicher ergreifen. „Es ist daher ein guter Ansatz, dass der Gesetzgeber hier nachbessern will. Der aktuelle Vorschlag aus dem BMG schränkt den Handlungsspielraum jedoch weiter ein und führt somit nicht zu mehr Rechtssicherheit für unsere Fachkräfte“, so Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Coesfeld und Vorsitzender des Arbeitskreises Rettungsdienst des Landesverbandes Westfalen-Lippe. 

Die angedachte Neuregelung verpflichtet Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, vor der lebensrettenden Maßnahme eine ärztliche oder teleärztliche Abklärung herbeizuführen. Erst wenn dies nicht möglich ist, dürfen sie aktiv werden. Eine solche Verzögerung kann aus Sicht des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe fatale Folgen für zu rettenden Menschen haben. 

„Für eine eigenverantwortliche Durchführung notfallmedizinischer Versorgung brauchen die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter Rechtssicherheit. 

Eine entsprechende Überarbeitung des Entwurfs ist aus unserer Sicht daher zwingend erforderlich; in der aktuell vorliegenden Form würde er nur zu neuer Unklarheit und Verunsicherung führen“, so Schlütermann weiter. 

Das DRK in Westfalen-Lippe setzt sich daher ausdrücklich dafür ein, dass die hochqualifizierten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter in lebensbedrohlichen Situationen, bei denen wesentliche Folgeschädigungen zu erwarten sind, gemäß ihrer Ausbildung auch ausgewählte invasive Maßnahmen, die eigentlich einem Arztvorbehalt unterliegen, zum Wohle und zur Abwehr dieser lebensbedrohlichen Situation selbstständig durchführen dürfen. Hierfür benötigen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter entsprechende Rechtssicherheit durch eine Änderung des Notfallsanitätergesetzes (NotSanG) mit der Ergänzung einer Regelkompetenz zur Ausübung derjenigen heilkundlichen Tätigkeiten, die ihnen im Rahmen ihrer Ausbildung vermittelt wurden. 

Symbolfoto Felix Pieper

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news-429 Wed, 26 Aug 2020 14:33:09 +0200 Thema beim zweiten „Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstück“: Corona /aktuell/presse-service/meldung/thema-beim-zweiten-duesseldorfer-rotkreuz-fruehstueck-corona.html Zahlreiche Mitglieder des Landtages und der Landesregierung, unter ihnen der Staatssekretär im Ministerium des Innern Jürgen Mathies und der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Dr. Edmund Heller, konnten die Vorstandsvorsitzenden der beiden DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe Hartmut Krabs-Höhler und Dr. Hasan Sürgit am 26. August 2020 beim zweiten „Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstück“ begrüßen.

Bei der Veranstaltung hat das DRK in Nordrhein-Westfalen am Sitz von Landtag und Landesregierung mit Vertreterinnen und Vertretern der mit Rotkreuz-Aufgaben befassten Stellen in Parlament und Regierung aktuelle Fragen der Bewältigung des Coronavirus erörtert. Den Impuls lieferte der Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Heinsberg Lothar Terodde. 

Der Kreis Heinsberg gilt in Deutschland als „Erstregion“ und Epizentrum der Pandemie. „Wir haben Strukturen, die greifen“, betonte Terodde in seinen Ausführungen über die Bewältigung der Corona-Krise im Kreis Heinsberg. Positiv hob er zudem die gut funktionierende Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure zur Bewältigung der Krise hervor. Dennoch mahnte er: „Wir müssen das als Anlass nehmen, um für eine mögliche nächste Krise besser gerüstet zu sein.“ 

Staatssekretär Dr. Edmund Heller nutzte die Gelegenheit, um im Namen der Landesregierung den Dank an die Hilfsorganisationen auszudrücken, „die einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise geleistet haben.“ 

Foto DRK-LV Nordrhein / Andreas Brockmann

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news-428 Wed, 26 Aug 2020 13:45:22 +0200 Verlängerung der DRK-Suchdienstaufgabe: „Schicksalsklärung Zweiter Weltkrieg“ bis Ende 2025 /aktuell/presse-service/meldung/verlaengerung-der-drk-suchdienstaufgabe-schicksalsklaerung-zweiter-weltkrieg-bis-ende-2025.html DRK-Suchdienst in Westfalen-Lippe: Im 1. Halbjahr 2020: 50 Anfragen nach Kriegs- und Zivilgefangenen bzw. Wehrmachtsvermissten und Zivilverschleppten im Zusammenhang mit II. Weltkrieg registriert Noch heute gehen beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes jedes Jahr tausende Suchanfragen von Menschen ein, die Aufklärung über das Schicksal ihrer Angehörigen verlangen – Väter, Mütter, Geschwister, die infolge des Zweiten Weltkrieges oder aufgrund von Flucht und Vertreibung vermisst werden. Eigentlich sollte die Arbeit des Suchdienstes zum Zweiten Weltkrieg Ende 2023 auslaufen. „Wir freuen uns sehr über die Nachricht, dass das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) aufgrund des großen Interesses jetzt entschieden hat, dass die finanzielle Förderung des DRK-Suchdienstes zum Zweiten Weltkrieg durch das BMI bis Ende 2025 fortgesetzt wird“, so Dr. Fritz Baur. Die Information ist heute, Mittwoch, 26.08.2020, bei einer Pressekonferenz im Haus der Bundespresskonferenz in Berlin mit Blick auf den Internationalen Tag der Vermissten am Sonntag, 30. August, veröffentlicht worden.

Das BMI hat bei dieser Gelegenheit außerdem gemeinsam mit dem DRK das vom BMI geförderte Forschungsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) „Suchende und Gesuchte des Zweiten Weltkriegs” vorgestellt. Die Studie setzt sich mit der Rolle des DRK-Suchdienstes als zivilgesellschaftlicher und internationaler Akteur und als Stabilisierungsfaktor in der deutschen Nachkriegsgesellschaft auseinander.

Der DRK-Suchdienst in Westfalen-Lippe hat im 1. Halbjahr 2020 50 Anfragen nach Kriegs- u. Zivilgefangenen bzw. Wehrmachts-vermissten und Zivilverschleppten im Zusammenhang mit dem II. Weltkrieg registriert. Fast die Hälfte der Anfragen konnte bereits abschließend bearbeitet werden. Dazu kamen in diesem Zeitraum über 80 Suchanfragen nach aktuell Vermissten. Hiervon konnten bisher 29 Anfragen abschließend bearbeitet werden.

In Rahmen der DRK-Suchdienst-Tätigkeit arbeiten im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe acht hauptamtliche Beratungsstellen in den DRK-Kreisverbänden Altkreis Lübbecke, Bielefeld, Dortmund, Gütersloh, Hamm, Münster, Olpe und Paderborn. Hinzu kommen noch rund 240 aktive Ehrenamtliche, die in den Kreisauskunftsbüros gemäß Genfer Abkommen oder in kommunalen Personenauskunftsstellen bei Großschadensereignissen aktiv werden, um Suchanfragen entgegenzunehmen und nach vermissten Angehörigen zu forschen. So hat das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe zum Beispiel im Zusammenhang mit der Katastrophe bei der Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg den Personenauskunftseinsatz an der zentralen Personenauskunfts-stelle (PASS) in Münster unterstützt: 47 Einsatzkräfte aus dem DRK-Suchdienst aus acht DRK-Kreisverbänden und dem DRK-Landesverband in Münster bearbeiteten in zwei Schichten rund 2 500 Anrufe.

Online-Formulare für Suchanfragen unter: www.drk-suchdienst.de

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Archivfoto 1950 / Copyright: Marianne Leib / DRK

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news-427 Tue, 25 Aug 2020 14:40:48 +0200 „NRW zeigt Respekt!“ /aktuell/presse-service/meldung/nrw-zeigt-respekt.html Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat am Dienstag, 25. August 2020 eine Kampagne gestartet, mit der es ein Zeichen gegen Gewalt an Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften der Hilfsorganisationen setzt. Weiter Informationen (externer Link)

 

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news-426 Mon, 24 Aug 2020 17:30:00 +0200 „Schwimmen zu können, ist lebenswichtig“ /aktuell/presse-service/meldung/schwimmen-zu-koennen-ist-lebenswichtig.html Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des DRK traut sich nicht mal jeder Zweite Wasserrettung zu. „Aktionsplan ‚Schwimmen lernen in Nordrhein-Westfalen 2019 bis 2022‘ der Landesregierung hat unsere volle Zustimmung“ Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des DRK traut sich nicht einmal jeder zweite Befragte zu, jemanden aus einer Notsituation im Wasser zu retten (44,8 Prozent). Das DRK appelliert daher dringend, die eigenen Schwimmfähigkeiten zu verbessern und rät zusätzlich dazu, einen Rettungsschwimmkurs zu absolvieren – das gelte nicht nur für Eltern, sondern für alle, die sich am oder im Wasser aufhalten. „Schwimmen zu können ist mittlerweile für viele Kinder, wenn sie eingeschult werden, keine Selbstverständlichkeit mehr“, sagt  Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp, im Beruf Rektorin der Gertrudisschule in Bochum-Wattenscheid. 

Schwimmen zu können, sei lebenswichtig: Neben gesundheitsfördernden und sportlichen Aspekten sei dies vor allem eine Frage der Sicherheit. „Der Aktionsplan ‚Schwimmen lernen in Nordrhein-Westfalen 2019 bis 2022‘ der Landesregierung hat deshalb unsere volle Zustimmung“, so Knopp. Es sei richtig, dass Vereine und Schulen in Sachen Schwimmunterricht die notwendige Unterstützung erfahren, zumal die Corona-Pandemie die Situation noch verschärfen würde: „Es mussten bereits etliche Unterrichts- bzw. Trainingsstunden im Schwimmen ausfallen.“

Die rund 140 000 Ehrenamtlichen der Wasserwacht retten jährlich rund 250 Menschen vor dem Ertrinken. Im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe sind derzeit insbesondere die Rotkreuzgliederungen Ortsverein Hille im Kreisverband Minden, Ortsverein Freckenhorst im Kreisverband Warendorf-Beckum, der Stadtverband Datteln im Kreisverband Recklinghausen, der Kreisverband Gelsenkirchen und der Kreisverband Witten aktiv.

In den Rotkreuz-Gliederungen finden regelmäßig Schwimmausbildungen bzw. -kurse und Aus- und Fortbildungen zum Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst sowie ein internes Training statt. Darüber hinaus bietet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe seit letztem Jahr auch Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Wasserrettung und Fließwasserrettung an.

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Tanja Knopp

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news-425 Mon, 24 Aug 2020 09:17:00 +0200 Verdienstorden des Landes NRW für Maria Prinzessin zur Lippe und Stephan Prinz zur Lippe /aktuell/presse-service/meldung/verdienstorden-des-landes-nrw-fuer-maria-prinzessin-zur-lippe-und-stephan-prinz-zur-lippe.html „Herausragendes Engagement für das Deutsche Rote Kreuz“ „Mit ihrem herausragenden Engagement für das Deutsche Rote Kreuz, das vor allem Kindern und älteren Menschen zugutekommt, für verschiedene soziale und kulturelle Stiftungen, für Musik, Theater, Umwelt- und Denkmalschutz setzt das Prinzenpaar zur Lippe die wichtige Tradition des wohltätigen Engagements seiner Vorfahren fort.“ Maria Prinzessin zur Lippe und ihr Ehemann Stephan Prinz zur Lippe gehören zu den 13 Persönlichkeiten, die Ministerpräsident Armin Laschet anlässlich des 74. Jahrestages der Gründung von Nordrhein-Westfalen am Sonntag, 23. August 2020 für „ihr außergewöhnliches Engagement für die Gesellschaft“ mit dem Verdienstorden des Landes ausgezeichnet hat. 

Das Fürstenhaus unterhält traditionell eine enge Verbindung zum Roten Kreuz. So war es für Maria Prinzessin zur Lippe selbstverständlich, das Amt der Vorsitzenden im DRK-Ortsverein Detmold (seit dem 09.06.1998) und etwas später auch das der stellvertretenden Präsidentin im DRK-Kreisverband Lippe (seit dem 02.09.2000) zu übernehmen. Darüber hinaus ist sie als Beisitzerin Mitglied im Präsidium der Rotkreuzgeschichtlichen Sammlung Westfalen-Lippe – Museum e.V. 

Im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements unterstützte und begleitete sie die Fusion der DRK-Kreisverbände Detmold und Lemgo zum DRK-Kreisverband Lippe im Jahr 2000. Sie setzte sich für die Gewinnung weiterer Blutspender ein: Sie unterstützt die Durchführung von Blutspende-Terminen in Detmold und übernimmt die Planung der Blutspender-Ehrungen, die sie persönlich vornimmt. Mit Erfolg: In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Spenderinnen und Spender bei den Detmolder Terminen des DRK-Blutspendedienstes West um 150 erhöht. 

Sie engagiert sich in der „Soforthilfe für benachteiligte Kinder“ – kurz: SofHi – des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, die sie mit Nilgün Özel, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes, und Christina Haberbeck, Unternehmerin und Künstlerin aus Detmold, im Jahre 2016 begründete. Für die erste Benefizveranstaltung für SofHi am 10. September 2016 öffnete sie ihren Wohnsitz, das Detmolder Schloss, für die Öffentlichkeit. 10.000 Euro kamen bei dieser Aktion für den Fonds zusammen. 

Ein weiteres Beispiel für ihr Engagement ist eine erfolgreiche Spendenaktion in 2019 zur Beschaffung eines dringend benötigten Einsatzfahrzeugs für die DRK-Bereitschaft Detmold, die sie initiiert hat. 

Ihr Engagement im Zeichen des Roten Kreuzes wurde im Jahr 2011 mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe gewürdigt.

„Wir gratulieren Maria Prinzessin zur Lippe und ihrem Ehemann herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung“, so Nilgün Özel, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Und wir bedanken uns herzlich bei beiden dafür, dass sie ihre Bekanntheit und ihre Möglichkeiten so engagiert für gute Zwecke einsetzen.“

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Foto Land NRW / Mark Hermenau

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news-424 Mon, 17 Aug 2020 15:20:50 +0200 Kampagne #Ichhelfemit /aktuell/presse-service/meldung/kampagne-ichhelfemit.html Die Corona-Pandemie hat den Betrieb in den Kitas verändert. Mehr Hygieneregeln bedeuten mehr Handgriffe für die Erzieherinnen und Erzieher. Deshalb hat das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW eine Kampagne zur Gewinnung von Kita-Helferinnen und -Helfern gestartet. Die Landesregierung startet mit der Kampagne „#ichhelfemit“ eine Initiative zur Unterstützung der pädagogischen Kräfte in den Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie.

Um den gestiegenen Anforderungen zur Umsetzung der Hygienevorgaben Rechnung zu tragen, können Träger von KiBiz-geförderten Kindertageseinrichtungen kurzfristig finanzielle Unterstützung erhalten.

Die Mittel sollen insbesondere zur Finanzierung zusätzlicher Hilfskräfte im nichtpädagogischen Bereich sowie der Entlastung der Träger für die nicht vorhersehbaren gesteigerten Kosten für Arbeitsschutz- und Hygieneausrüstung dienen.

Insgesamt stellt das Land zusätzlich 105 Millionen Euro bereit, davon sind 94,5 Millionen Euro für die Kita-Helfer und 10,5 Millionen Euro für Schulungen, Arbeitsschutz und Hygienemaßnahmen vorgesehen. 

Auf der Website ich-helfe-mit.nrw können sich interessierte Personen über die Jobangebote der Träger für die Alltagshelfer in den Kindertageseinrichtungen in der Nähe informieren.

Die jeweiligen Ansprechpartner*innen und Adressen der Träger sind ebenfalls auf der Seite zu finden. Bewerbungen müssen direkt an die Träger gesendet werden.

Hier geht es zur Aktionsseite.

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news-423 Fri, 07 Aug 2020 07:08:00 +0200 DRK Westfalen-Lippe zum Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz /aktuell/presse-service/meldung/drk-westfalen-lippe-zum-freiwilligen-wehrdienst-im-heimatschutz.html „Stehen für Dialog über ausgewogene Engagementpolitik zur Verfügung“ Unter dem Leitsatz „Dein Jahr für Deutschland“ will die Bundeswehr ab dem zweiten Quartal des kommenden Jahres für junge Frauen und Männer ab 17 Jahren eine neue Form des Freiwilligen Wehrdienstes anbieten, den „Freiwilligen Wehrdienst im Heimat-schutz“. „Grundsätzlich begrüßen wir die Förderung freiwilligen Engagements“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Das Ziel des neuen Freiwilligen Wehrdienstes, Helfende für Krisenzeiten zu gewinnen, entspreche den Zielen der Freiwilligendienste im Deutschen Roten Kreuz. „Unsere Freiwilligen haben sich schon oft als verlässliche Helferinnen und Helfer bewährt, zum Beispiel bei Hochwasser-Lagen oder aktuell in der Corona-Krise.“ 

Notwendig ist nun ein Dialog mit allen Beteiligten, um zu einem Ansatz zu gelangen, der neue Wege geht und dabei das Bewährte integriert. Mit seinen ehrenamtlichen Strukturen und seinen Freiwilligendiensten auf unterschiedlichen Betätigungsfeldern möchte das DRK seine langjährigen Erfahrungen in die Debatte einbringen. „Wir stehen für einen Dialog über eine ausgewogene Engagementpolitik zur Verfügung, bei der die bewährten Strukturen Berücksichtigung finden sollten“, so Sürgit. „Insgesamt müssen die aktuellen Rahmenbedingungen für Freiwilligendienste attraktiver gestaltet werden. Eine angemessene Wertschätzung hat hohe Wirkung.“

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news-422 Thu, 06 Aug 2020 07:05:09 +0200 Rotes Kreuz im Dauereinsatz in Beirut – DRK bietet Hilfe an /aktuell/presse-service/meldung/rotes-kreuz-im-dauereinsatz-in-beirut-drk-bietet-hilfe-an.html Nach der schweren Explosion im Hafen von Beirut am Abend des 4. August mit Dutzenden Toten und Tausenden Verletzten ist das Libanesische Rote Kreuz (LRK) im Dauereinsatz. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat seiner Schwestergesellschaft umgehend Unterstützung angeboten. „Wir sind schockiert und zutiefst bestürzt angesichts einer Katastrophe dieses gewaltigen Ausmaßes. Wir haben selbst mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, von denen eine Person leicht verletzt, aber gut versorgt ist. Auch Wohnungen unserer Mitarbeiter sind von den Zerstörungen betroffen. Es wird davon ausgegangen, dass infolge der massiven Detonation tausende Menschen obdachlos geworden sind. Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und dem Libanesischen Roten Kreuz stimmen wir uns momentan zu Hilfsmaßnahmen ab, um unsere Schwestergesellschaft schnellstmöglich unterstützen zu können. Mit ihr verbindet uns eine jahrelange enge und vertrauensvolle Partnerschaft. Aus dem ganzen Land wurden Rettungskräfte des Libanesischen Roten Kreuzes zusammengezogen. Ihnen und ihrem unermüdlichen Einsatz in dieser akuten Notlage gilt unser allergrößter Respekt. Das DRK ruft zu Spenden für die betroffenen Menschen in Beirut auf“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Viele Krankenhäuser in der libanesischen Hauptstadt seien hoffnungslos überlastet und mussten aufgrund der Corona-Pandemie schon vor der aktuellen Katastrophe unter äußerst erschwerten Bedingungen arbeiten, sagt Reuter weiter.

In Beirut befindet sich auch das DRK-Büro für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika, von dem aus die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in der Region koordiniert wird. Das DRK unterstützt seit Jahren Ambulanzstationen des LRK im ganzen Land und stellt für die medizinischen Teams seiner Schwestergesellschaft medizinisches Verbrauchsmaterial und Ambulanzfahrzeuge zur Verfügung. Zudem hilft das Deutsche Rote Kreuz dem LRK seit Beginn der Syrienkrise beim Betrieb und der Modernisierung des Blutbankwesens.

Die Pressestelle vermittelt gerne Interviews mit DRK-Mitarbeitern vor Ort.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Soforthilfe Beirut

Jetzt helfen: Online Spenden!

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news-421 Tue, 04 Aug 2020 17:55:50 +0200 Aktion von „Kampi und Puppe Paul“ auf der Rheinpromenade am Landtag NRW /aktuell/presse-service/meldung/aktion-von-kampi-und-puppe-paul-auf-der-rheinpromenade-am-landtag-nrw.html Auf Einladung des Landtagspräsidenten vermittelte „DRK-Duo“ aus Westfalen-Lippe kindgerecht Grundlagen der Ersten Hilfe Auf Einladung des Landtagspräsidenten André Kuper war Sven Kampeter vom DRK-Kreisverband Herford-Land mit seiner Puppe Paul am Dienstag, 4. August 2020 auf der Rheinpromenade am Landtag in Düsseldorf in Aktion: Auf kindgerechte Weise brachte das Duo aus dem ostwestfälischen Bünde Jungen und Mädchen Grundkenntnisse in der Ersten Hilfe bei.  

Der Präsident des Landtags, André Kuper, sagte zum Besuch von „Kampi und Puppe Paul“: „Leider kann der Landtag wegen der Corona-Schutzmaßnahmen aktuell keine Besuchergruppen empfangen. Trotzdem erleben viele Bürgerinnen und Bürger aktuell ihr Parlament vor Ort, jetzt halt open air vor dem Parlamentsgebäude am Rheinufer. Der Besucherdienst informiert montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr über die Arbeit der Abgeordneten, das Rednerpult kann besichtigt und benutzt werden und Kinder bemalen Wunsch-Steine für die Steinschlange des Landtags. Ein Highlight war heute der Besuch des Deutschen Rotes Kreuzes: Sven Kampeter und Puppe Paul vom DRK-Kreisverband Herford Land zeigten Kindern an einem Wagen des DRK Wuppertal, wie Erste Hilfe funktioniert. Ich finde es klasse, wenn schon Kinder lernen, wie man im Notfall helfen kann.“ 

Seit 19 Jahren besucht Sven Kampeter alias „Kampi“ mit seiner Puppe Paul ehrenamtlich Kindergärten und Grundschulen, um Kindern spielerisch das Absetzen eines Notrufs, das Aufstellen eines Warndreiecks oder den Umgang mit Verbandsmaterial beizubringen.

Das Projekt des Kreisrotkreuzleiters Sven Kampeter wurde schon mit einigen Auszeichnungen gewürdigt:  Vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gab es die Verdienstmedaille, vom Westdeutschen Rundfunk den „Ehrwin des Monats". Auch zum Sommerfest des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue waren „Kampi und Puppe Paul" schon eingeladen, und nicht zuletzt gehörte Sven Kampeter zur zehnköpfigen Bürgerdelegation, die Nordrhein-Westfalen bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2019 in Kiel vertreten hat.

Foto Landtag NRW / Dr. Stephan Malessa

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news-420 Fri, 31 Jul 2020 10:12:10 +0200 Dr. Hasan Sürgit zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates der DRK-Kinderklinik Siegen berufen /aktuell/presse-service/meldung/dr-hasan-suergit-zum-neuen-vorsitzenden-des-aufsichtsrates-der-drk-kinderklinik-siegen-berufen.html Nachdem Ludger Jutkeit in der vorletzten Woche aus persönlichen Gründen vom Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der DRK-Kinderklinik Siegen zurückgetreten ist, hat das Präsidium des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe mit der Berufung von Dr. Hasan Sürgit unmittelbar die Nachfolge im Aufsichtsrat der DRK-Kinderklinik Siegen geregelt. Damit ist das Gremium vollständig und kann sich den anstehenden Aufgaben widmen. Als Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe ist Dr. Sürgit als Gesellschaftervertreter der DRK-Kinderklinik bereits seit einigen Jahren sehr gut über die Entwicklung der Klinik informiert. 

Die DRK-Kinderklinik und ihre Tochtergesellschaften stehen aus Sicht des Hauptgesellschafters DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gut da und konnten auch die aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise meistern. Daher stellt für den DRK-Landesverband und den Aufsichtsrat die Regelung der Nachfolge der scheidenden  Geschäftsführerin Stefanie Wied, die sich Ende September neuen beruflichen Aufgaben widmen wird, eine wesentliche Aufgabe dar. Die Verantwortlichen sind sich bewusst, dass dies einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Aus diesem Grund hat man sich entschieden, Dr. Martin Horchler, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein  zum Interimsgeschäftsführer zu berufen. Damit ist eine durchgängige Handlungsfähigkeit und Ansprache der Geschäftsführung der DRK-Kinderklinik gesichert. Gemeinsam mit Stefanie Wied wird nun eine tragfähige Übergangslösung erarbeitet, um die medizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen in Siegen-Wittgenstein weiterhin in der gewohnten Qualität sicherzustellen. 

Foto: Bettina Leiwen

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news-419 Thu, 23 Jul 2020 11:17:47 +0200 24. Juli: Tragödie Duisburger Loveparade jährt sich zum 10. Mal /aktuell/presse-service/meldung/24-juli-tragoedie-duisburger-loveparade-jaehrt-sich-zum-10-mal.html Einsatzkräfte haben physisch und psychisch fast Übermenschliches geleistet „Es war erschütternd zu erleben, wie ein fröhliches Fest innerhalb weniger Minuten zu einer Tragödie wurde. Die Einsatzkräfte haben dabei physisch und psychisch eine fast übermenschliche Leistung erbringen müssen. Für uns wurde die Loveparade in den folgenden Tagen und Wochen zum ersten großen Einsatz unserer psychosozialen Nachsorge für Einsatzkräfte. Das Duisburger Inferno hat deutlich gezeigt, wie nötig psychologische Erste Hilfe auch für Einsatzkräfte sein kann.“ Christoph Brodesser, Landeskatastrophenschutzbeauftragter und Abteilungsleiter Nationale Hilfsgesellschaft des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, erinnert sich an das Loveparade-Unglück am 24. Juli 2010 in Duisburg. Brodesser hat an dem Tag bis tief in die Nacht die Einsätze der haupt- und ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und Helfer aus Westfalen-Lippe koordiniert und die ersten Maßnahmen der Einsatzkräftenachsorge in die Wege geleitet. 

Knapp 3 000 Helferinnen und Helfer aus Hilfsorganisationen und Feuerwehren standen damals bei Veranstaltungsbeginn zur Verfügung. Am Ende des Tages waren mehr als 5 000 Hilfskräfte im Einsatz, allein aus dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe waren fast 1 200 Einsatzkräfte in Duisburg und in verschiedenen Bereitstellungsräumen eingesetzt, um die erforderliche Rückfallebene für den Sanitätswachdienst zu schaffen. So hat das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe u. a. den Personenauskunftseinsatz an der zentralen Personenauskunftsstelle (PASS) in Münster unterstützt: 47 Einsatzkräfte aus dem DRK-Suchdienst aus acht DRK-Kreisverbänden und dem DRK-Landesverband in Münster bearbeiteten in zwei Schichten rund 2 500 Anrufe. 

„Alle Beteiligten hatten sehr belastende Bilder und Eindrücke zu verarbeiten“, sagt Christoph Brodesser. Die Einsatzkräftenachsorgeunterstützung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe hat schon am Abend des Unglücks und dann in den folgenden Tagen und Wochen den in Duisburg eingesetzten Kräften des DRK und anderer Hilfsorganisationen psychosoziale Hilfe geleistet. „Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gilt im gesamten Deutschen Roten Kreuz als Vorreiter in Sachen Einsatzkräftenachsorge“, so Brodesser.

Archiv-Foto Rudolf Mrosek / DRK Rhein-Sieg

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news-418 Wed, 22 Jul 2020 07:04:08 +0200 Hilfsorganisationen in NRW ziehen Corona-Zwischenbilanz /aktuell/presse-service/meldung/hilfsorganisationen-in-nrw-ziehen-corona-zwischenbilanz.html ASB, Malteser, Johanniter, DLRG und Rotes Kreuz im Dauereinsatz

Düsseldorf, 21.07.2020. Seit Ausbruch der Coronakrise im Februar sind die Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen im Dauereinsatz. Um die Pandemie zu bekämpfen, arbeiten ASB, Malteser, Johanniter, DLRG und Rotes Kreuz täglich Hand in Hand für die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen. Nun blicken die fünf Organisationen zurück und ziehen eine erste Zwischenbilanz.

Für die Hilfsorganisationen ist klar: Eine Einsatzlage wie die Coronakrise hat es bisher noch nicht gegeben. Trotz massiver eigener Betroffenheit durch Corona sind sie ein zuverlässiger, leistungsstarker und kreativer Partner des Bevölkerungsschutzes und der Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen. Notbetreuungsangebote bei Kita- und Schulschließungen sorgten für eine wertvolle Unterstützung der Familien im Land NRW. Einsätze zur Probeentnahme, Fieberambulanzen und Quarantänestationen wurden durch überwiegend ehrenamtliche Kräfte betrieben. Durch die Hilfsorganisationen wurden Angebote im sozialen Ehrenamt geschaffen, um Einkaufs- und telefonische Besuchsdienste ins Leben zu rufen. Insbesondere ältere Mitmenschen, die angehalten wurden ihr Haus nicht zu verlassen und soziale Kontakte zu vermeiden, wurden so aus der sozialen Isolation geholt. Die Hilfsorganisationen richteten darüber hinaus Hotlines ein, um Fragen der Bevölkerung zu beantworten oder an Einkaufsservice zu vermitteln. Im ganzen Land Nordrhein-Westfalen waren Vertreter der Hilfsorganisationen in örtlichen Krisenstäben der Behörden aktiv.

„Das bisherige Engagement, aber auch unsere Durchhaltefähigkeit über Wochen hinweg zeigen, welch unverzichtbaren Beitrag die Hilfsorganisationen zur Bewältigung dieser Krise im Land Nordrhein-Westfalen leisten“ betont Frank Langer, Leiter des gemeinsamen Einsatzstabes der Hilfsorganisationen. Nordrhein-Westfalen war erster großer Hotspot der Pandemie. Hier mussten sich die Einsatzkräfte besonders schnell auf eine dynamische und herausfordernde Lage einstellen.

Zuletzt sorgte der Ausbruch des Coronavirus im Kreis Gütersloh für einen Großeinsatz. Gemeinsam mit Kräften der Bundeswehr bildeten Ehrenamtliche der Hilfsorganisationen mobile Einsatzteams, um die über 1.000 Wohnstätten von Tönnies-Beschäftigten aufzusuchen und so bislang über 9.000 Tests vor Ort durchzuführen. In den eingerichteten Testzentren im Kreis Gütersloh wurden gemeinsam mit Kräften der Bundeswehr über 24.400 Testungen durchgeführt. Zudem versorgten die Einsatzkräfte die unter Quarantäne stehenden Menschen im Kreis mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Im Kreis Warendorf unterstützten Kräfte von Maltesern, Rotem Kreuz und DLRG neben dem Einsatz in Abstrichzentren auch beim Betrieb der Corona-Hotline. 50.000 Anrufe konnten so in einer Woche Lockdown bearbeitet werden. Im Kreis Steinfurt reaktivierten Kräfte der Malteser und des DRK im Zuge der hohen Infektionszahlen unter Tönnies-Mitarbeitern das dortige Fieberlazarett.

Seit Ausbruch der Pandemie kommt den Hilfsorganisationen eine besondere Aufgabe mit den teilweise sehr kurzfristigen Transporten der notwendigen Schutzausrüstung zu. Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen transportieren ASB, Malteser, Johanniter und DRK palettenweise unterschiedliche Schutzausrüstung über die fünf Bezirksregierungen in die Kreise und kreisfreien Städte. Bis zum 17. Juli 2020 wurden alleine rund 92 Mio. Atemschutzmasken, rund 2 Mio. Schutzkittel und -anzüge, rund 3,5 Mio. Schutzbrillen und -visiere, 15 Mio. Handschuhe, rund 1,3 Millionen Test-Kits und rund 222.000 Liter Desinfektionsmittel durch ehrenamtliche Kräfte der Hilfsorganisationen verteilt.

„Die Hilfsorganisationen ASB, Malteser, Johanniter, DLRG und DRK nehmen eine Schlüsselrolle in der Bekämpfung dieser Pandemie ein. In den letzten Wochen und Monaten haben zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche auf unterschiedliche Weise Einsatzbereitschaft gezeigt und ihren Beitrag dazu geleistet“ erklärt Frank Langer. „Sie alle tragen einen Teil dazu bei, diese Pandemie einzudämmen. Ihnen allen gilt unser größter Respekt“, so Langer.

Der Einsatz der Hilfsorganisationen NRW in Zahlen

  • 250.000 Kilometer haben Fahrzeuge der Hilfsorganisationen zurückgelegt, um im Auftrag des NRW-Gesundheitsministeriums lebensnotwendiges Schutzmaterial an Einrichtungen in das Land Nordrhein-Westfalen zu transportieren.
  • Bis zum 17. Juli 2020 wurden alleine rund 92 Mio. Atemschutzmasken, rund 2 Mio. Schutzkittel und -anzüge, rund 3,5 Mio. Schutzbrillen und -visiere, 15 Mio. Handschuhe, rund 1,3 Mio. Test-Kits und rund 222.000 Liter Desinfektionsmittel durch ehrenamtliche Kräfte der Hilfsorganisationen verteilt.
  • 9.020 Abstriche führten mobile Teams der Hilfsorganisationen und Bundeswehr im Kreis Gütersloh zur Testung von Tönnies-Mitarbeitern und ihren Angehörigen durch. 24.464 Abstriche wurden von Bürgern ohne Tönnies-Bezug genommen.
  • 15.000 Dienststunden leisteten die überwiegend ehrenamtlich eingesetzten Kräfte der Hilfsorganisationen NRW alleine beim Einsatz im Kreis Gütersloh (Beprobung von Tönnies-Mitarbeitern). Täglich waren dabei bis zu 330 Kräfte der Hilfsorganisation zeitgleich zur Beprobung im Einsatz.
  • Durchgeführte Einsätze und Dienstleistungen: 59 Angebote für Personen in der Heimquarantäne, 99 Notbetreuungsangebote bei Kita- und Schulschließungen, 11 Fieberambulanzen, 111 Probeentnahmestellen.
  • 4.407 Stunden leisteten die 49 Kräfte im gemeinsamen Einsatzstab der Hilfsorganisationen NRW zur Koordinierung der Arbeit der Hilfsorganisationen.

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Grafische Darstellung der Einsatzstatistik

Foto Andreas Brockmann 

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news-417 Wed, 15 Jul 2020 11:24:30 +0200 Erklärung der Internationalen Bewegung des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds zur aktuellen Debatte rund um Rassismus und Ausgrenzung /aktuell/presse-service/meldung/erklaerung-der-internationalen-bewegung-des-roten-kreuzes-und-roten-halbmonds-zur-aktuellen-debatte-rund-um-rassismus-und-ausgrenzung.html In Folge des traurigen Todes von George Floyd in den USA ist eine weltweite Debatte entfacht, die die Themen Rassismus und Diskriminierung in den Fokus rückt. Wir freuen uns sehr, dass Jagan Chapagain, Generalsekretär des IFRC und Robert Mardini, Generaldirektor des ICRC, diese Debatte aufgegriffen haben und eine gemeinsame Erklärung herausgegeben haben. In der nachfolgenden Erklärung wird deutlich, dass wir als Rotes Kreuz Hass, Rassismus und Ausgrenzung nicht nur verurteilen dürfen, sondern Verantwortung übernehmen müssen und in der Pflicht sind, aktiv dagegen anzugehen. Unser Grundsatz der Neutralität bedeutet nicht, dass wir schweigen müssen. Die anhaltende Welle von Black Lives Matter und anderen Protestbewegungen gegen Rassismus in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus hat die tief verwurzelten historischen und systemischen rassistischen Einstellungen und die Diskriminierung von Schwarzen und Farbigen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt - auch im humanitären Bereich und in unserer eigenen Organisation. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung setzt sich dafür ein, alles Erforderliche dafür zu tun, dass Hass, Rassismus und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.

In den letzten Wochen haben viele Kollegen in der Bewegung über ihre eigenen Erfahrungen oder Wahrnehmungen von Rassismus und Diskriminierung gesprochen. Viele haben Solidarität zum Ausdruck gebracht. Es besteht ein klarer kollektiver Wunsch nach Gleichheit und Würde bei der Behandlung aller Menschen – sowohl derer, denen wir dienen, als auch derer, die uns dienen. Dies ist auch eine weltweite Forderung nach gleichem Zugang aller Menschen - einschließlich Migranten, indigener Völker und Minderheiten - zu Nahrungsmitteln, Unterkünften, Gesundheitsversorgung, Bildung und uneingeschränkter Achtung des humanitären Völkerrechts.

Einige der Gespräche in unseren Reihen waren schmerzhaft und unangenehm und enthüllten harte Wahrheiten über Rassismus und damit verbundene Diskriminierung. Dazu gehören fest verwurzelte Probleme von Machtungleichgewichten und subtilen, heimtückischen und unbewussten Ungleichheiten, die in unseren Strukturen und in unserer Geschichte verankert sind.

Sowohl beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) als auch bei der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) haben wir zugehört, gelernt und uns einige ernsthafte und schwierige Fragen zu diesen Themen innerhalb unserer Organisationen gestellt. Wir müssen es besser machen und wir müssen besser werden.

Die Ablehnung von Diskriminierung jeglicher Art steht im Mittelpunkt unserer Grundprinzipien und Werte. Unsere Grundsätze der Menschlichkeit und Unparteilichkeit verlangen, dass es keine Diskriminierung aufgrund von Nationalität, Rasse, religiöser Überzeugung, Klasse oder politischer Meinung gibt. Dies ist der Schlüssel, um sicherzustellen, dass das Leiden von Bedürftigen gelindert werden kann. Unser Grundsatz der Neutralität bedeutet nicht, angesichts von Rassismus und Gewalt zu schweigen.

Die Grundprinzipien bilden den ethischen, operativen und institutionellen Rahmen für unsere Arbeit als weltweiter Bewegung. Ausgehend von unseren Grundsätzen ist es unsere Pflicht, das Streben nach Vielfalt voranzutreiben. Wir setzen uns ausnahmslos für den globalen Kampf um die Förderung und den Schutz der Rechte aller ein.

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung hat sich seit langem integrativem Initiativen verschrieben. Die besondere Struktur der nationalen Gesellschaften und unser globales Netzwerk integrieren Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, unterschiedlicher ethnischer Herkunft und religiösem Hintergrund. Unsere humanitäre Arbeit und Finanzierung erfordern jedoch, dass wir unser eigenes Verhalten, unsere Praktiken und Strukturen kontinuierlich überprüfen, um sicherzustellen, dass wir uns in Bezug auf Inklusion und soziale Gerechtigkeit an die höchsten Standards halten.

Vor allem müssen wir sicherstellen, dass Worte auch in eine sinnvolle Realität übersetzt werden. Um dies zu erreichen, ist ein umfassendes Engagement in der gesamten Bewegung erforderlich. Wir wissen, dass das Erreichen einer echten Inklusion und Vielfalt zunächst in unseren Organisationen beginnen muss. Wir müssen die Zusammenhänge zwischen Diskriminierung, Machtungleichgewichten und Benachteiligung besser verstehen. Wir müssen die systemischen Barrieren abbauen, die Kollegen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Rasse oder ihres ethnischen und kulturellen Hintergrunds daran hindern könnten, Gleichstellung zu erreichen. Wir wissen, dass wir in dieser Hinsicht mehr zu tun haben.

Aus diesem Grund möchten wir im Namen der Führung des IKRK und der Föderation unsere entschlossene und eindeutige Verurteilung des Rassismus in all seinen Formen zum Ausdruck bringen und uns dazu verpflichten, Schritte zu unternehmen, um ein Umfeld zu schaffen, das frei von jeglicher Diskriminierung innerhalb unserer Bewegung ist. Das beinhaltet:

  • auf allen Ebenen daran zu arbeiten,  den individuellen, strukturellen und kulturellen Wandel herbeizuführen, der sicherstellt, dass es in unseren Organisationen zu keinen Formen von Diskriminierung, Intoleranz oder Ausgrenzung aus rassistischen oder anderen Gründen mehr kommt.
  • den Aufbau eines unterstützenden, sicheren und integrativen Umfelds, um weiterhin ehrliche Gespräche über Rassismus und Diskriminierung zu fördern. Dies beinhaltet die Förderung schwieriger Fragen, um das gegenseitige Vertrauen, den Respekt und die Akzeptanz der Vielfalt und Andersartigkeit des Gegenüber zu verbessern. Dies beinhaltet auch die Stärkung des Verständnisses und der Unterstützung für bessere Praktiken innerhalb der Bewegung, damit alle mit ihrer Stimme gehört und respektiert werden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Beseitigung jeglicher Kultur der Angst oder Straflosigkeit.
  • die  Unterstützung von Opfern von Rassismus und Rassendiskriminierung und die aktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und Partnern auf allen Ebenen, um so Bedingungen für die Sicherheit aller Personen oder Gemeinschaften zu schaffen, die von Rassismus oder Diskriminierung aus rassistischen Gründen betroffen sind.
  • die Sicherstellung, dass unsere institutionellen Rahmenbedingungen und gesetzlichen Verpflichtungen jegliche Form von Rassendiskriminierung verhindern und strikt verbieten und dass Rassismus und Diskriminierung in unseren Verhaltenskodizes ausdrücklich verboten sind.
  • die Erneuerung unseres Engagements für die Weiterentwicklung der Grundprinzipien unserer Bewegung, die auf wirklich integrative humanitäre Maßnahmen abzielen, und Umsetzung von Aktivitäten, die einen Geist der Toleranz von Menschen unterschiedlicher Rassen fördern.

Das IKRK seinerseits verpflichtet sich zur Sicherstellung klarer und eindeutiger Erwartungen an seine Personalmanager, um nur ein konkretes Beispiel zu benennen. Das Führungsteam entwickelt eine Reihe unterstützender Richtlinien und Praktiken, um den organisationsweiten Fortschritt voranzutreiben. 

Das IKRK ist auch fest entschlossen, Gemeinschaften in die Entscheidungen einzubeziehen, die sich auf ihr Leben auswirken, und die Machtdynamik und Ausschlussmuster zu durchbrechen.

Die Föderation verpflichtet sich, daran zu arbeiten, die Verpflichtungen aus dem Versprechen für einen sicheren und integrativen Arbeitsplatz zu erfüllen, die auf der Internationalen Konferenz des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds im Jahr 2019 eingeführt wurden. Auf diese Weise kann die Föderation sicherstellen, dass die Organisation und die gesamte Bewegung so sicher, inklusiv und allen zugänglich ist wie möglich; dass Rassismus ausgerottet wird, wann und wo immer er in Erscheinung tritt; und alle offenkundigen, verborgenen oder unbewussten Vorurteile und Diskriminierungen innerhalb der Föderations-Systeme angegangen werden. Dies ist ausschlaggebend, um sicherzustellen, dass die Grundprinzipien eingehalten und alle Menschen mit Würde und Respekt behandelt werden.

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung hat die Verantwortung, zerstörte Gemeinschaften wiederaufzubauen. Wir alle in der Bewegung haben ein gemeinsames Ziel: das Leben der Menschen, die von Konflikten, Katastrophen und Krisen betroffen sind, positiv zu verändern. Wir setzen uns dafür ein, dass diese treibende Kraft auch für den Umgang miteinander in unseren eigenen Organisationen gilt. Wir verpflichten uns, unsere Grundprinzipien aufrechtzuerhalten und unsere Bewegung in Wort und Tat so umfassend und zugänglich wie möglich zu machen.

Jagan Chapagain
Generalsekretär Föderation

Robert Mardini
Generaldirektor IKRK     

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Englische Version
Foto:pixabay

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news-416 Mon, 06 Jul 2020 13:24:49 +0200 Unter Leitung des DRK wurden in den Kreisen Gütersloh und Warendorf rund 42 000 Corona-Abstriche entnommen /aktuell/presse-service/meldung/unter-leitung-des-drk-wurden-in-den-kreisen-guetersloh-und-warendorf-rund-42-000-corona-abstriche-entnommen.html Am Sonntag, 5. Juli 2020, wurden die Corona-Teststellen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf zurückgefahren. Eine Ausnahme: Das Testzentrum im Flughafen Gütersloh, das voraussichtlich bis zum 12. Juli jeweils in der Zeit von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr in Betrieb sein wird. „Seit Beginn der Einsätze in den Kreisen Gütersloh und Warendorf haben die Helferinnen und Helfer aus den Reihen der anerkannten Hilfsorganisationen und der Bundeswehr mobil und an festen Stationen insgesamt rund 42 000 Abstriche entnommen“, berichtet Tanja Knopp. Die Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker sind am Wochenende nach Gütersloh, Verl und Rheda-Wiedenbrück gefahren, um sich einen Eindruck von der aktuellen Einsatzlage zu verschaffen und sich mit motivierten und engagierten Helferinnen und Helfern auszutauschen.

Weiterhin betrieben wird auch das Fieberlazarett in Laer im Kreis Steinfurt, in dem zurzeit 16 Patienten untergebracht sind. Unter Leitung des Deutschen Roten Kreuzes werden sie betreut von 22 Einsatzkräften des DRK und des Malteser Hilfsdienstes. „Es wird zunehmend schwer, ehrenamtliches Personal zu gewinnen“, so Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker. Der Grund: Immer weniger Arbeitgeber seien bereit, Mitarbeitende für ehrenamtliche Einsätze im Corona-Kontext freizustellen.

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Foto: Rainer Stephan, DRK Gütersloh

 

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news-415 Fri, 03 Jul 2020 14:03:17 +0200 26. DRK-Sommerschule in Münster: „In Einklang mit Natur und Umwelt“ /aktuell/presse-service/meldung/26-drk-sommerschule-in-muenster-in-einklang-mit-natur-und-umwelt.html Aktuell findet in Münster die 26. DRK-Sommerschule für haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Altenarbeit und Altenbildungsarbeit statt. Die vom Institut für Bildung und Kommunikation im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe konzipierte und organisierte Veranstaltung dient der Reflexion und der Inspiration und möchte den Teilnehmenden Anregungen für eine kreative Gestaltung ihrer Altenarbeit bzw. Altenbildungsarbeit vermitteln. 

Dieses Mal stehen die Themen Nachhaltigkeit, Ressourcenverbrauch, rücksichtsvolles Umgehen mit der Umwelt, den Mitmenschen und sich selbst im Mittelpunkt. 

In den Workshops geht es unter anderem um „Mehr Lebensfreude im Alter“, „Mit mir und der Welt in Einklang – Harmonisches Malen mit der Kraft der Natur“, „Qi Gong – in Verbindung mit den Elementen sein“, „Upcycling – Müll, der begeistert“ und „Gesund durch Ernährung, Bewegung und Gedächtnistraining“. 

Die traditionelle Exkursion wird in diesem Jahr eine Radtour sein: Auf verschiedenen Fahrradtypen – Lastenrädern, Rikschas, E-Bikes, Mitfahrertandem etc. – radeln die Teilnehmenden am Samstag, 4. Juli zum Sitz der NABU-Naturschutzstation Münsterland auf Haus Heithorn in Münster.

Weitere Informationen / Flyer zur Sommerschule 2020

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Foto Julia Ikstadt

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news-414 Thu, 02 Jul 2020 08:56:17 +0200 DRK steuert Einsatz mobiler Entnahmeteams /aktuell/presse-service/meldung/drk-steuert-einsatz-mobiler-entnahmeteams.html Die DRK-Trupps kommen aus ganz Nordrhein-Westfalen in den Kreis Gütersloh, um dazu beizutragen, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Voraussichtlich noch bis zum kommenden Wochenende dauert der Einsatz, bei dem deutlich mehr als 1 000 Wohnstätten von Beschäftigten der Firma Tönnies aufzusuchen sind.

Gemeinsam mit Einsatzkräften der anderen anerkannten Hilfsorganisationen und der Bundeswehr bilden die ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und Helfer mobile Einsatzteams. Dieser sogenannte Einsatzabschnitt 1 wird von einer Führungscrew des Deutschen Roten Kreuzes geleitet. Drei bis vier Personen bilden die zum Teil gemischten (militärisch und zivilen) Trupps. Ihre Aufgabe besteht darin, die Tönnies-Beschäftigten aufzusuchen, die sich nach behördlicher Anordnung zurzeit in häuslicher Quarantäne befinden.

Für eine Testung auf das Corona-Virus sind vor Ort Abstriche von sämtlichen Hausbewohnern vorzunehmen. Eine weitere Aufgabe der Teams besteht darin, die Personalien aller Bewohnerinnen und Bewohner für einen Vergleich mit vorliegenden Namenslisten festzuhalten. Diese Dokumentationspflichten übernehmen zwei Hilfskräfte, eine Einsatzkraft kümmert sich um den Abstrich. Ein viertes Team-Mitglied steht für Übersetzungen bereit, da viele Tönnies-Beschäftigte und deren Familienangehörige kein Deutsch sprechen.

Sämtliche Team-Mitglieder arbeiten dabei unter vollem Infektionsschutz. Dies bedeutet unter anderem das Tragen von Mundschutz, Gesichtsvisier, Schutzanzug und Handschuhen. Angesichts der vorherrschenden hohen Temperaturen in der vergangenen Woche stellte schon jede Schutzkomponente an sich eine Belastung für die Helferinnen und Helfer dar. Alles zusammen brachte die Einsatzkräfte nicht selten an den Rand der Erschöpfung. 

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news-413 Thu, 25 Jun 2020 13:50:13 +0200 Digitale Fiaccolata 2020 – „Ein Licht für Menschlichkeit“ – war ein voller Erfolg! /aktuell/presse-service/meldung/digitale-fiaccolata-2020-ein-licht-fuer-menschlichkeit-war-ein-voller-erfolg.html Traditioneller Fackelzug zum Gedenken an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung wegen Corona ausgefallen Jedes Jahr reisen tausende Menschen nach Norditalien, um dort an dem traditionellen Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes zum Gedenken an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung teilzunehmen. Wegen der Corona-Pandemie musste die Fiaccolata in diesem Jahr ausfallen.

Deshalb hat der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe die Idee der „digitalen Fiaccolata“ entwickelt: Im Zeichen der Menschlichkeit haben am 24. Juni um 18:59 Uhr (1859: Schlacht von Solferino) Tausende Rotkreuzler*innen und JRKler*innen bundesweit eine Kerze oder Fackel angezündet, fotografiert und das Bild mit dem Hashtags #fiaccolata2020 und #passthetorch in ihren Sozialen Netzwerken hochgeladen. So wurde die Flamme des Roten Kreuzes symbolisch – und ganz ohne Kontakt – rund um die Welt getragen.

„Wir sind begeistert, wie viele Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler sich auf kreative Art und Weise an der Fiaccolata 2020 beteiligt haben. Die ,digitale Fiaccolata‘ war ein voller Erfolg. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und ein Licht der Hoffnung und Menschlichkeit in dieser besonderen Zeit entzündet haben“, erklärt Ideengeberin Tanja Knopp, ehrenamtliche Landesrotkreuzleiterin im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V..

Hintergrund:

Am 24. Juni 1859 wird der Schweizer Henry Dunant auf einer Geschäftsreise mit den Konsequenzen der Schlacht von Solferino konfrontiert, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes: In den Tagen nach der Schlacht wurde die etwa acht Kilometer entfernte Stadt Castiglione delle Stiviere durch die Aktivitäten von Rotkreuzbegründer Dunant zum Mittelpunkt der Hilfeleistungen für die Verwundeten.

Um daran zu erinnern, veranstaltete das Italienische Rote Kreuz das erste Mal im Jahr 1992 einen Fackelzug von Solferino nach Castiglione delle Stiviere.

Foto: Jörg F. Müller / DRK 

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news-412 Tue, 23 Jun 2020 14:37:08 +0200 Corona-Krise im Kreis Güterloh /aktuell/presse-service/meldung/corona-krise-im-kreis-gueterloh.html Am Dienstag, 23. Juni besuchten Präsident Dr. Fritz Baur, Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und Landesverbandsvorstand Dr. Hasan Sürgit die Einsatzleitstelle an der Feuerwehrschule St. Vit in Rheda-Wiedenbrück. Sie trafen hochmotivierte Einsatzkräfte und bedankten sich herzlich für das Engagement der Helferinnen und Helfer.  Seit vergangenem Samstag werden im Kreis Gütersloh unter Verantwortung des DRK Abstriche für Corona-Tests durchgeführt. Außerdem stellt das DRK die Versorgung der unter Quarantäne stehenden Menschen im Kreis mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln sicher. 

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news-411 Tue, 23 Jun 2020 11:53:52 +0200 DRK Westfalen-Lippe geht ins Netz: #fiaccolata2020 – entzünde ein Licht für Menschlichkeit /aktuell/presse-service/meldung/drk-westfalen-lippe-geht-ins-netz-fiaccolata2020-entzuende-ein-licht-fuer-menschlichkeit.html Corona verhindert traditionellen Fackelzug zum Gedenken an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung Jedes Jahr reisen tausende Menschen nach Norditalien, um dort an dem traditionellen Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes zum Gedenken an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung teilzunehmen. Wegen der Corona-Pandemie muss die Fiaccolata in diesem Jahr ausfallen. Deshalb ruft der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe dazu auf, am Mittwoch, 24. Juni eine Kerze als ein hoffnungsvolles Licht für Menschlichkeit anzuzünden, diese zu fotografieren und das Foto zusammen mit dem Hashtag der Aktion #fiaccolata2020 am 24. Juni um 18:59 Uhr in den Sozialen Medien hochzuladen. 

Am 24. Juni 1859 wird der Schweizer Henry Dunant auf einer Geschäftsreise mit den Konsequenzen der Schlacht von Solferino konfrontiert, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes: In den Tagen nach der Schlacht wurde die etwa acht Kilometer entfernte Stadt Castiglione delle Stiviere durch die Aktivitäten von Rotkreuzbegründer Dunant zum Mittelpunkt der Hilfeleistungen für die Verwundeten. Um daran zu erinnern, veranstaltet das Italienische Rote Kreuz das erste Mal im Jahr 1992 einen Fackelzug von Solferino nach Castiglione delle Stiviere. Das Deutsche Rote Kreuz in Berlin hat die Idee aus Westfalen-Lippe aufgegriffen und bundesweit zu einer digitalen Fiaccolata am 24. Juni aufgerufen.

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Foto: Jörg F. Müller / DRK 

Weitere Informationen

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news-410 Mon, 22 Jun 2020 11:44:03 +0200 Münsteraner Landtagsabgeordnete besuchten DRK-Landesverband /aktuell/presse-service/meldung/muensteraner-landtagsabgeordnete-besuchten-drk-landesverband.html Der hohe Stellenwert des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes und die aktuelle Lage im Kreis Gütersloh

Am Montag, 22. Juni 2020, besuchten die Münsteraner Landtagsabgeordneten Simone Wendland und Dr. Stefan Nacke die DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster. Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, und Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des Verbandes, informierten sie über die Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes im Allgemeinen und den westfälisch-lippischen Landesverband im Besonderen.

Unter anderem wurde die Bedeutung des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes erörtert. Die Corona-Pandemie habe den hohen Stellenwert ausreichender Vorbereitungen deutlich gemacht, so Dr. Baur. „Das DRK und die anderen anerkannten Hilfsorganisationen im Bevölkerungsschutz verfügen hier über langjährige Erfahrungen. Es ist sinnvoll und ressourcenökonomisch, hierauf – insbesondere bei der Vorhaltung und Bereitstellung von in Krisensituationen benötigten Gütern wie zum Beispiel Infektionsschutzsets – zurückzugreifen.“

Aufgrund ihrer flächendeckenden und vernetzten Struktur könnten das Deutsche Rote Kreuz und die anderen anerkannten Hilfsorganisationen zu einer weiteren Verstärkung des Bevölkerungsschutzes in NRW beitragen. „Wir stehen dafür zur Verfügung“, bekräftigte der DRK-Landesverbandspräsident. Aktuelles Beispiel für die Einsatzstärke des Roten Kreuzes sei die derzeitige Lage im Kreis Gütersloh: Auf eine am Freitagabend erfolgte Anfrage des Kreises Gütersloh hat das DRK innerhalb von nicht einmal 12 Stunden über Nacht 20 Beprobungsteams zusammengestellt , die am Samstag, 20. Juni unter Regie des Kreises Gütersloh und der Einsatzleitung des DRK-Kreisverbandes Gütersloh zum Einsatz kamen. Für Sonntag, den 21. Juni wurden 37 Einsatzteams aus dem Ehrenamt des DRK eingesetzt und ab heute, 22. Juni beteiligen sich unter Verantwortung des DRK auch die anderen anerkannten Hilfsorganisationen in NRW an dieser Aufgabe. Heute werden 45 Beprobungsteams im Einsatz sein, und ab Dienstag, 23. Juni ist der Einsatz von täglich 100 Teams vorgesehen.

Für die Versorgung der in Quarantäne befindlichen Personen wurde ein weiterer Einsatzabschnitt aufgebaut, der ebenfalls dem DRK untersteht. Das DRK stellt die Versorgung der unter Quarantäne gestellten Menschen durch die Bereitstellung von Lebensmittelpaketen und von Gegenständen des dringenden persönlichen Bedarfs wie zum Beispiel Hygieneartikel sicher.

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Foto: Claudia Zebandt

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news-408 Wed, 03 Jun 2020 15:18:11 +0200 Minister Laumann zur Beschaffung von Schutzausrüstung: Wir müssen aus den gewonnenen Erfahrungen lernen /aktuell/presse-service/meldung/minister-laumann-zur-beschaffung-von-schutzausruestung-wir-muessen-aus-den-gewonnenen-erfahrungen-lernen.html Gesundheitsminister Laumann besucht gemeinsam mit Vertretern von van Laack, Evonik Industries, Procurement Services GmbH, Kloepfel Group, der Messe Düsseldorf und den Hilfsorganisationen das Landeslager für Schutzausrüstung in Düsseldorf Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Thomas Wessel (Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Evonik Industries AG), Michael Kofler (Geschäftsführer PSG Procurement Services GmbH), Marc Kloepfel (Geschäftsführer Kloepfel Group), Christian von Daniels (Inhaber van Laack), Werner Dornscheidt (Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf) und Frank Langer (Leiter des gemeinsamen Einsatz-stabs der Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter, Malteser, Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft und Deutsches Rotes Kreuz in Nordrhein-Westfalen) haben heute (3. Juni 2020) das Landeslager für Schutzausrüstung an der Messe Düsseldorf besucht. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat das Gesundheitsministerium in großem Umfang Schutzmaterial bestellt. Unter anderem wurden bei dem Mönchengladbacher Unternehmen van Laack zehn Millionen Schutzkittel in Auftrag gegeben, von denen ab dieser Woche 1,2 bis 1,5 Millionen wöchentlich in Düsseldorf eintreffen werden. Auf Vermittlung von Evonik konnten bei PSG und der Kloepfel Group 30 Millionen Atemschutzmasken in Auftrag gegeben werden. Davon wurden bereits 28,8 Millionen geliefert.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Ich bin den Unternehmen für ihre Unterstützung und schnelle Reaktion in dieser außergewöhnlichen Situation sehr dankbar. Wir alle wissen, wie schwierig die Beschaffung von Schutzmaterial ist. Wir merken aber auch, dass sich die Lage derzeit langsam entspannt. Es hat sich gezeigt, dass wir in Nordrhein-Westfalen auch in Krisenzeiten auf die gesellschaftliche Verantwortung und Flexibilität unserer Unternehmen bauen können.“

Ein besonderer Dank gelte auch den Hilfsorganisationen ASB, Johanniter, Malteser und DRK, DLRG und der Messe Düsseldorf, die die Landesregierung mit großen Aufwand bei der Verteilung des Schutzmaterials unterstützt haben. „Ohne das unermüdliche Engagement, die enorme Flexibilität und das Ineinandergreifen aller Akteure wäre diese Mammutaufgabe nicht zu bewältigen gewesen“, so Minister Laumann. Durch die enge Zusammenarbeit konnte mittlerweile Schutzmaterial in Millionenhöhe über die Bezirksregierungen an die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte verteilt werden. Die Schutzausrüstung wurde von dort an Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Einrichtungen der Eingliederungshilfe ausgeliefert. Insgesamt wurden seitens der Landesregierung bisher rund 28 Millionen Atemschutzmasken, rund 149.000 Schutzkittel und Schutzanzüge, rund 860.000 Schutzbrillen und Schutzvisiere, 1.000.000 Handschuhe, rund 1,20 Millionen Test-Kits und rund 137.000 Liter Desinfektionsmittel verteilt. Darüber hinaus wurde weiteres Material aus Bundeslieferungen verteilt.

Thomas Wessel, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Evonik Industries AG: „Evonik als Teil der Chemiewirtschaft ist von der Corona-Krise betroffen wie alle anderen Unternehmen auch. Die Chemie- und Pharmaindustrie stellt gerade jetzt weltweit eine der wichtigsten Säulen dar, wenn es um schnelle, pragmatische Lösungen für Medizinprodukte und deren Beschaffung geht. Evonik hat mit seinen Partnern selbstverständlich daran mitgewirkt, sein Knowhow und sein Netzwerk in die Beschaffung von Schutzmasken einzubringen. Chemie hilft! Jetzt wird deutlich, dass funktionierende industrielle Netzwerke nicht nur Wohlstand schaffen, sondern auch systemrelevant sind, wenn es hart auf hart kommt.“

Michael Kofler, Geschäftsführer PSG: „Die PSG als langjähriger Einkaufsdienstleister für viele Dax-Konzerne und große Mittelstandsunternehmen wurde seit den ersten Tagen dieser Krise mit den teilweise dramatischen Bedarfen an diversen Pandemieschutz-Artikel konfrontiert und hat sich dieser Herausforderung gestellt. Selbstverständlich sind wir sofort der Bitte unseres Kunden Evonik nachgekommen, auch das Land Nordrhein-Westfalen bei der Beschaffung der dringend benötigten Masken zu unterstützen. Im engen Schulterschluss mit unserem Partner, der Kloepfel Group, konnten wir in kürzester Zeit eine qualitätsgesicherte Luftbrücke nach China aufbauen und so innerhalb von acht Wochen 30 Millionen Masken für Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime ins Land bringen.“

Marc Kloepfel, CEO von der Kloepfel Group: „Zu den globalen Herausforderungen bei der Beschaffung des Schutzmaterials kam, dass wir gegen die Zeit arbeiteten. Schließlich ging es um den Schutz von Menschenleben. Durch unsere Erfahrung aus über 1.000 Einkaufsprojekten mit Hidden Champions und Konzernen konnten wir gemeinsam mit PSG und Evonik umgehend handeln. Sowohl bei dem Aufbau der Luftbrücke als auch bei der Qualifizierung zuverlässiger Lieferanten. Hervorzuheben ist auch, dass das Land Nordrhein-Westfalen trotz der schwierigen Märkte Verantwortung übernommen hat, um Kliniken und Pflegeeinrichtung schnell mit dem nötigen Schutz vor dem Virus auszustatten.“

Christian von Daniels, Inhaber von van Laack erklärt: „Bereits im Januar dieses Jahres hat die van Laack Gruppe die Entwicklung und Produktion von Schutzkleidung, insbesondere textilen Mund-Nasen-Masken begonnen. Eine Erfolgsgeschichte mit über 40 Millionen Stück allein im April und Mai 2020. Davon zum Beispiel 1,25 Millionen für die Polizei in Nordrhein-Westfalen. In enger und pragmatischer Zusammenarbeit mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen wurden umfangreiche Kapazitäten für innovative Vliess-Materialien ‘made in Germany’ aufgebaut. Diese bilden die Grundlage für eine zuverlässige, kontinuierliche ‘Just in Time’ Versorgung mit hochwertiger Schutzkleidung insbesondere für den medizinischen Sektor – auch nach Corona. Heute übergeben wir der nordrhein-westfälischen Landesregierung eine Million OP-Kittel, als Auftakt weiterer neun Millionen Stück im Laufe des Monats Juni. Für Kliniken, Alten-und Pflegeheime stellen wir ab sofort einen ‘Never out of Stock’ Lieferservice des Schutzkleidungs-Programms aus unseren Werken und Lägern in Deutschland bereit.“

Frank Langer, Leiter des gemeinsamen Einsatzstabes der Hilfsorganisationen , erklärt:„Als single point of contact sind wir in der Lage, zusammen mit Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesell-schaft, Johanniter Unfall Hilfe, Malteser Hilfsdienst und Deutschem Rotem Kreuz die Bedarfe gebündelt zu erfassen, Anforderungen zu bewerten und zielgerichtet - mit den in allen Kreisen und kreisfreien Städten bestehenden Netzwerken - zu helfen.“

Die Messe Düsseldorf stellt rund 30.000 Quadratmeter zur Lagerung des Schutzmaterials zur Verfügung. Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, hebt die Bedeutung des Engagements hervor: „Als Land- und Stadt-Tochter sehen wir es als unsere gesellschaftliche Verantwortung, das Land Nordrhein-Westfalen in diesen schwierigen Zeiten mit unserer Expertise zu unterstützen. Wir verstehen uns nicht nur als Partner der Industrie und Förderer der Wirt-schaft, sondern zeigen auch mit unserem lokalen Engagement, dass wir gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Unser aller Ziel muss es sein, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen und das Personal insbesondere im Gesundheitswesen bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen. Wenn wir dazu auch nur einen kleinen Beitrag leisten können, dann sind wir dazu mehr als bereit."

Mit Blick auf mögliche zukünftige pandemische Lagen betont Minister Laumann: „Wir müssen aus den gewonnenen Erfahrungen lernen und dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Für mich ist daher eines klar: Das Thema Schutzausrüstung muss mittel- und langfristig auf sicheren Beinen stehen. Ich möchte nicht noch einmal um Produkte auf dem Weltmarkt kämpfen müssen, deren Kosten sich eigentlich im Cent-Bereich bewegen sollten. Einerseits sind dezentrale Landesdepots auf kommunaler Ebene für kurzfristige Bedarfe vorgesehen. Auf der anderen Seite werden wir das Gespräch mit dem Bund und den nordrhein-westfälischen Unternehmen suchen, um über Strategien zur Steigerung der heimischen Produktionskapazitäten zu beraten.“ In Abstimmung mit dem Bund berät das Land bereits über Konzepte zur langfristigen Sicherung der Versorgung mit Schutzausrüstung und zum Aufbau eigener Produktion in diesem Bereich.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung www.land.nrw

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Foto: MAGS

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news-407 Tue, 02 Jun 2020 08:40:04 +0200 Buchtipp: Digitalisierung als Erfolgsfaktor für das Sozial- und Wohlfahrtswesen /aktuell/presse-service/meldung/buchtipp-digitalisierung-als-erfolgsfaktor-fuer-das-sozial-und-wohlfahrtswesen.html Herausgegeben von Prof. Dr. Sandra Ückert, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel Digitalisierung als Erfolgsfaktor für das Sozial- und Wohlfahrtswesen

Herausgegeben von Prof. Dr. Sandra Ückert, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel
2020, 351 S., brosch., € 69,–
ISBN 978-3-8487-6250-7
(Forschung und Entwicklung in der Sozialwirtschaft, Bd. 13)
nomos-shop.de/isbn/978-3-8487-6250-7

Überall hält heutzutage der Trend der Digitalisierung Einzug und verändert Ansprüche und Zielsetzungen. Die Organisationen der Wohlfahrts- und Sozialwirtschaft müssen mit ihren Ressourcen, vor allem mit ihren Mitarbeitenden dieser Entwicklung Rechnung tragen. Mehr denn je wird deutlich, dass die Digitalisierung keinen Zukunftstrend mehr darstellt, sondern bereits die Gegenwart beherrscht. Sie entfaltet heute schon Wirkung in Unternehmen und Organisationen bzw. in der Wohlfahrts- und Sozialwirtschaft und weit darüber hinaus.

Die vielfältigen und anspruchsvollen Herausforderungen sind offensichtlich. Die vorliegende Publikation stellt die breite und umfassende, gleichsam systematische Aufarbeitung dieses komplexen Themenfeldes in den Vordergrund – und dies verknüpft mit erfahrungsbasierten Orientierungen. 

Mit Beiträgen von u.a. Bernd Blöbaum | Thomas Breyer-Mayländer | Hartmut Kopf | Helmut Kreidenweis | Martin W. Schnell | Hasan Sürgit | Bastian Pelka | Sandra Ückert | Dietmar Wolff

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news-406 Fri, 29 May 2020 10:43:08 +0200 Christoph Brodesser feiert 40 Dienstjahre beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/christoph-brodesser-feiert-40-dienstjahre-beim-drk-landesverband-westfalen-lippe.html Seit 1980 ist der Katastrophenschutz die Profession des Nordwalders Am 1. Juni 1980 startete Christoph Brodesser als Referent in der damaligen Abteilung Einsatzdienste/Katastrophenschutz seine Laufbahn beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Ab 1. Februar 1994 übernahm er die Leitung dieser Abteilung, der heutigen Abteilung Nationale Hilfsgesellschaft, zu der die Fachbereiche „Zentrale Aufgaben“, „Bevölkerungsschutz“ „Suchdienst“, „Migration“, „Fachdienste“, und „Rettungsdienst“ gehören. Darüber hinaus ist er seit Oktober 2000 Abwesenheitsvertreter des Landesgeschäftsführers bzw. des hauptamtlichen Vorstands des Verbandes. 

Erste Kontakte mit dem Roten Kreuz knüpfte Brodesser schon 1970, als der damals 15-Jährige einen Erste-Hilfe-Kurs beim DRK in Bielefeld absolvierte. Im selben Jahr trat er dort – begeistert von der Rotkreuz-Idee „unparteiliche Hilfe allein nach dem Maß der Not“ – als aktives Mitglied ein.

Bis heute engagiert sich Christoph Brodesser neben seinem Hauptamt auch ehrenamtlich im Roten Kreuz: So war er von 1980 bis 1986 stellvertretender Abteilungsführer der DRK-Hilfszugabteilung IV und deren Abteilungsführer von 1987 bis 1994. Seit 1999 ist er ehrenamtlicher Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und als solcher ein landesweit anerkannter Ansprechpartner in allen Belangen dieser wichtigen Aufgabe. Darüber hinaus engagiert er sich seit vielen Jahren  in seinem heimatlichen DRK-Ortsverein Nordwalde, den er seit März 2019 ehrenamtlich leitet.

Brodesser hat zahlreiche Hilfseinsätze des Deutschen Roten Kreuzes unterstützt, zum Beispiel die Erdbebenhilfe in Italien und im Jemen (1981), die DDR-Übersiedlerhilfe (1989), die Erdbebenhilfe in Armenien (1988/1989) sowie Hilfsmaßnahmen für Äthiopien (1988)  und Mazedonien (1999). 

Sein Engagement erfuhr zahlreiche Würdigungen. Zum Beispiel gehörte er im Jahr 2010 zu den Helferinnen und Helfern, die der damalige Bundespräsident Christian Wulff für ihren Einsatz im Zusammenhang mit dem Unglück bei der Loveparade in Duisburg auszeichnete. 2019 ehrte ihn Dorothee Feller, Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Münster, im Namen der Landesregierung mit dem Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber des Landes NRW.

Foto: Claudia Zebandt

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news-405 Mon, 25 May 2020 10:07:32 +0200 „Hajo“ Mußenbrock begeht besonderes Dienstjubiläum /aktuell/presse-service/meldung/hajo-mussenbrock-begeht-besonderes-dienstjubilaeum.html Münsteraner ist seit 25 Jahren Mitarbeiter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Am Dienstag, 26. Mai 2020 kann Hans-Joachim – „Hajo“ - Mußenbrock auf 25 Jahre beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe zurückblicken.

Am 26. Mai 1995 trat er seine Stelle als Jugendbildungsreferent beim Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe in der DRK-Landesgeschäftsstelle in der Sperlichstraße in Münster an. Im Referat „Internationale Arbeit, Ferienzeit und Schularbeit“ war er zuständig für die Konzeption und Durchführung von Angeboten für Jugendliche und junge Erwachsene, für die Durchführung von Bildungsveranstaltungen sowie die Weiterentwicklung des Aufgabengebiets Schulsanitätsdienst.

Ab 1997 leitete er das Referat „Bildungsplanung und Jugendverbandsentwicklung“. Hier kümmerte er sich unter anderem um die konzeptionelle Entwicklung des eigenständigen Jugendverbandes JRK und unterstützte die Jugendrotkreuz-Aktivitäten der DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe. 

2010 übernahm er die Position des stellvertretenden Leiters der Abteilung „Wohlfahrts- und Sozialarbeit“. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören hier unter anderem die Jugendsozialarbeit, die Offene Ganztagsschule und die Ombudschaft Jugendhilfe NRW. Darüber hinaus vertritt er den DRK-Landesverband im Arbeitsausschuss „Familie, Frauen und Jugend“ der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW. 

Zu den besonderen von ihm mitbetreuten Projekten zählen unter anderem die Konzeption und Organisation der JRK-Großveranstaltung „Event 2000“ mit 500 Jugendrotkreuzlern auf der Wewelsburg in Büren und ein Erholungslager im Sommer 2002 in Witten für Kinder und Jugendliche aus Sachsen, deren Familien von der damaligen Jahrhundertflut schwer betroffen waren. Innerhalb von anderthalb Wochen hatten das JRK Westfalen-Lippe und der DRK-Kreisverband Witten – unterstützt von 150 Rotkreuzlern aus Witten und den umliegenden DRK-Kreisverbänden - eine Unterkunft und ein kurzweiliges Programm für 206 Schüler aus Pirna und Meißen auf die Beine gestellt.

Foto: Claudia Zebandt

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news-404 Mon, 11 May 2020 11:48:11 +0200 Vermisste des Zweiten Weltkriegs - Anfragen an DRK-Suchdienst können noch bis Ende 2021 gestellt werden /aktuell/presse-service/meldung/vermisste-des-zweiten-weltkriegs-anfragen-an-drk-suchdienst-koennen-noch-bis-ende-2021-gestellt-werden.html DRK bereit für Verlängerung dieser Suchdienst-Aufgabe Das Deutsche Rote Kreuz ruft 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs dazu auf, Anfragen zu im Krieg vermissten Angehörigen in naher Zukunft und spätestens bis zum 31. Dezember 2021 zu stellen.

Die Gründe: Es gibt eine Vereinbarung zwischen dem DRK und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), nach der der DRK-Suchdienst diese vom Bund finanzierte Aufgabe Ende 2023 beenden wird. Um genügend Zeit für die Recherchen der gemeldeten Vermissten zu haben, hat sich der DRK-Suchdienst für den 31. Dezember 2021 als Datum für den Einsendeschluss entschieden. Das Deutsche Rote Kreuz steht jedoch gerne für Gespräche mit dem Bundesinnenministerium bereit, die Arbeit des DRK-Suchdienstes zu Vermissten des Zweiten Weltkrieges über das Jahr 2023 hinaus zu verlängern. 

In Westfalen-Lippe können sich Menschen, deren Angehörige im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg vermisst werden, an die Suchdienst-Beratungsstellen in den DRK-Kreisverbänden Altkreis-Lübbecke, Bielefeld, Dortmund, Gütersloh, Hamm, Münster, Olpe und Paderborn wenden. 

Seit 1953 wird der DRK-Suchdienst vom BMI institutionell gefördert. Seine Arbeit ist sowohl historisch bedeutsam als auch zeitlos aktuell. So sind beim DRK-Suchdienst im vergangenen Jahr 2 083 (Vorjahr:

2 291) Suchanfragen von Flüchtlingen eingegangen, die den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren haben. Diese internationale Suche wird auch nach 2023 fortgesetzt. Außerdem hat der DRK-Suchdienst im Jahr 2019 bundesweit insgesamt 20 966 und in Westfalen-Lippe über 2 500 Beratungen zur Familienzusammenführung durchgeführt. 

Online-Formulare für Suchanfragen unter: www.drk-suchdienst.de

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news-403 Mon, 04 May 2020 16:35:00 +0200 Zum Weltrotkreuztag am 8. Mai: DRK in Westfalen-Lippe startet Komplimentkampagne /aktuell/presse-service/meldung/zum-weltrotkreuztag-am-8-mai-drk-in-westfalen-lippe-startet-komplimentkampagne.html Die Corona-Pandemie verhindert auch etliche DRK-Veranstaltungen: Dazu gehört die seit 2013 alljährlich zum Weltrotkreuztag am 8. Mai durchgeführte Straßenaktion „DRK – kein kalter Kaffee“. Dabei haben die Rotkreuzgliederungen in Westfalen-Lippe Passanten einen Kaffee für unterwegs überreicht - als kleines Dankeschön für die vielfältige Unterstützung aus der Bevölkerung in Form von Geld- und Sachspenden, Blutspenden und Zeitspenden. 

Diese Intention verfolgt auch die „DRK-Komplimentkampagne“, eine gemeinsame Kampagne von DRK-Ortsvereinen, -Kreisverbänden und -Landesverband in Westfalen-Lippe, die am 8. Mai starten wird. Im Rahmen dieser Kampagne möchte sich das Rote Kreuz bei der Bevölkerung für den Zuspruch und die Unterstützung bedanken und die Menschen gleichzeitig dazu motivieren, anderen einfach mal „Danke“ zu sagen: guten Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn, Verwandten usw. Deshalb geht es bei allen fünf gezeichneten Motiven der Kampagne um das Thema „Dank“. Diese können als Postkarte (mit Danksagung auf der Rückseite) verschickt oder überreicht werden; zu diesem Zweck werden die Rotkreuzgliederungen die Postkarten breit streuen. Die Motive können auch über die Sozialen Medien verbreitet werden. #wirsagendanke lautet der einheitliche Hashtag zur Kampagne. 

Jedem Kreisverband in Westfalen-Lippe steht ein Postkarten-Set mit insgesamt mindestens 2.500 Karten zur Verfügung. Für Kreisverbände mit vielen Ortsvereinen wurde entsprechend mehr Material eingeplant. 

Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Am 24. Juni 1859 wird er auf einer Reise Zeuge der Schlacht von Solferino, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Diese Erfahrung gilt als Erweckungserlebnis Dunants. Auf seine Initiative begann damals die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, zu der inzwischen weltweit 191 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen. 

Allein im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe engagieren sich rund 29.000 ehrenamtlich Aktive. Ob im Katastrophenschutz oder im Rettungsdienst, in Pflegeeinrichtungen und Beratungsstellen, in der Kinder- und Jugendarbeit oder mit seinem Blutspendedienst – das Deutsche Rote Kreuz nimmt gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr.

Motiv DRK-Komplimentkampagne

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news-401 Fri, 24 Apr 2020 15:35:12 +0200 Bundesfreiwilligendienst in Zeiten von Corona /aktuell/presse-service/meldung/bundesfreiwilligendienst-in-zeiten-von-corona.html Freiwillige leisten wertvolle Dienste für die Gesellschaft Weit über 1 000 Bundesfreiwilligendienstleistende jeden Alters engagieren sich im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und seinen angegliederten Einsatzstellen. In den unterschiedlichen Betätigungsfeldern - von der pädagogischen Mitarbeit in DRK-Kitas bis hin zu handwerklich-technischen Hilfstätigkeiten in DRK-Kreisverbänden und -Senioreneinrichtungen -  erbringen sie wichtige Dienste für die Gesellschaft. Mit ihrer Bereitschaft, sich auch in der Corona-Krise für das Gemeinwohl zu engagieren, leisten sie den ehrenamtlichen und hauptamtlichen DRK-Kräften vor Ort wertvolle Unterstützung. „Dafür sind wir sehr dankbar“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Den Bundesfreiwilligendienstleistenden gebührt große Anerkennung für ihren wertvollen Einsatz.“ 

Während einige Einsatzstellen aufgrund des Lockdowns derzeit weniger zu tun haben, hat der Bedarf an Freiwilligen in anderen Einsatzfeldern - zum Beispiel im Hinblick auf Einkaufshilfen für ältere und kranke Menschen und ihre Unterstützung im Haushalt - erkennbar zugenommen. 

Deshalb sucht der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe weitere Freiwillige jeden Alters: für seine Kreisverbände in ganz Westfalen-Lippe, für die DRK-Landesgeschäftsstelle und den DRK-Blutspendedienst West in Münster. Weitere Informationen über: DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, Tel: 0251/9739-261, freiwilligendienst(at)drk-westfalen.de

Foto Andre Zelck / DRK 

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news-400 Tue, 07 Apr 2020 17:13:07 +0200 Zweiter Info-Workshop für studentische Freiwillige zur Unterstützung des DRK-Blutspendedienstes /aktuell/presse-service/meldung/zweiter-info-workshop-fuer-studentische-freiwillige-zur-unterstuetzung-des-drk-blutspendedienstes.html Zum zweiten Mal innerhalb von 14 Tagen sind am gestrigen Montag, 6. April 2020, 30 studentische Freiwillige dem gemeinsamen Aufruf des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe der Fachhochschule Münster zur Unterstützung des DRK-Blutspendedienstes West gefolgt. 

Empfangen und begrüßt wurden die Interessierten der Fachhochschule Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster von Dr. Jan Makurat (Projekt Nachwuchsprofessur DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), Prof. Dr. Joachim Gardemann (Leiter Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der Fachhochschule Münster) und Marc Niestert (stellvertretender Kreisrotkreuzleiter DRK-Kreisverband Münster). Nach einer kurzen Ansprache versammelten sich alle Interessierten aus Gründen der gebotenen Abstandshaltung im Freien. An zwei Standpunkten wurden hier die Interessierten gruppenweise zu ehrenamtlichem Engagement beim DRK-Blutspendedienst West informiert. 

Martina Volmerig (Leitung ärztlicher Entnahmedienst DRK-Blutspendedienst West) und ihre Kollegin Vera Thiem (Teameinsatzplanung DRK-Blutspendedienst West) sprachen mit den Studierenden über den derzeitigen Bedarf an Helferinnen und Helfern sowie über die möglichen Aufgaben bei der Unterstützung der DRK-Blutspendemobile bei Auswärtsterminen. Hauptaufgaben der Helferinnen und Helfer seien insbesondere die Steuerung der Warteschlangenbildung sowie die Unterstützung bei der Anmeldung und Verpflegung der Spendenden. Auch stand der Eigenschutz der Freiwilligen im Fokus; während ihrer Einsätze erhalten alle Helferinnen und Helfer eine komplette Schutzausrüstung. 

Marc Niestert informierte über das Ehrenamt beim Deutschen Roten Kreuz, die „freie Mitarbeiterschaft“, und den Versicherungsschutz während des Hilfseinsatzes in der Corona-Lage. Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und der DRK-Kreisverband Münster verorten die nun insgesamt 60 Freiwilligen, 30 hatten sich bereits in einer ersten Info-Veranstaltung gemeldet, in enger Kooperation im bisher so erfolgreichen Modell „Team Westfalen“. Die studentischen Freiwilligen sind herzlich eingeladen, den DRK-Kreisverband Münster, auch über die Corona-Krise hinaus, in weiteren Aktivitäten als ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zu unterstützen. 

Alle Teilnehmenden bekundeten ihr Interesse an einem Ehrenamt beim Blutspendedienst und trugen sich in entsprechende Listen ein. Die ersten Freiwilligen fuhren bereits am heutigen Tag zu Einsätzen. Gegen Ende der einstündigen Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden ein „Verpflegungspaket für Blutspendende“ sowie weiteres Informationsmaterial.

Foto Christian Schuh

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news-399 Fri, 03 Apr 2020 11:26:00 +0200 Kommunale Krankenhilfe-Einrichtung (KKE) im DRK-Tagungshotel geplant /aktuell/presse-service/meldung/kommunale-krankenhilfe-einrichtung-kke-im-drk-tagungshotel-geplant.html Derzeit haben die Krankenhäuser in Münster und unserer Region gute Kapazitäten für die Versorgung von COVID-19-Erkrankten. Einen konkreten Plan zur Entlastung der Münsteraner Kliniken für den Zeitpunkt, an dem die Auslastung deutlich ansteigt, legt die Stadt jetzt gemeinsam mit den Hilfsorganisationen vor: Eine Kommunale Krankenhilfe-Einrichtung (KKE) soll in den Räumen des DRK-Tagungshotels Dunant an der Sperlichstraße entstehen.

Wenn sich die Lage weiter zuspitzt, werden sich Krankenhäuser vornehmlich auf die Versorgung von schwer Erkrankten konzentrieren müssen. Bei der Entlassung aus dem Krankenhaus nach Hause, könnten manche Patientinnen und Patienten jedoch Schwierigkeiten haben, sich zu Hause alleine zu versorgen. "Mit einer Kommunalen Krankenhilfe-Einrichtung treffen wir nun Vorkehrungen für solche Patientinnen und Patienten, die zu gesund für einen weiteren Aufenthalt im Krankenhaus, aber noch nicht fit genug sind, um sich zu Hause allein versorgen zu können.", erklärt Prof. Dr. Andreas Bohn, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Stadt Münster.  Die neue Einrichtung soll gewährleisten, dass COVID-19-Erkrankte auch bei einer strapazierten Krankenhaus-Landschaft jederzeit versorgt werden können.

72 Plätze stehen im DRK-Tagungshotel Dunant an der Sperlichstraße zur Verfügung. Es sind Einzelzimmer, die sonst von Tagungsgästen genutzt wurden. Der DRK-Kreisverband Münster wird die organisatorische und logistische Leitung der KKE übernehmen. Roman Ehring wird als Zugführer der DRK-Einsatzeinheit gemeinsam mit einem Team für den Betrieb vor Ort zuständig sein. Ehrenamtliche des DRK Münster werden gemeinsam mit Studierenden der Medizinischen Fakultät der WWU und des Fachbereichs Gesundheit der FH Münster im Drei-Schicht-System die für die Betreuung der Bewohner und Bewohnerinnen sorgen. Das Team der KKE übernimmt Aufgaben häuslicher Krankenhilfe, für die keine berufliche Ausbildung, z. B. zum Gesundheits- und Krankenpfleger, notwendig ist. Hilfen also, die unter Nicht-Corona-Bedingungen von Angehörigen übernommen würden.

"Der Dank und die große Anerkennung der Stadt Münster ist Ihnen jetzt schon gewiss", richtete sich Wolfgang Heuer, Leiter des städtischen Krisenstabes, an das DRK und die Studierenden. Auch wenn alle gemeinsam hoffen, dass wir diese Einrichtung am besten nie brauchen werden, so ist es doch gut vorbereitet zu sein. Eine weitere KKE - dann betrieben durch die Johanniter - ist bereits in der Vorplanung.

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news-398 Mon, 23 Mar 2020 14:32:00 +0100 30 Freiwillige der FH Münster für das Deutsche Rote Kreuz /aktuell/presse-service/meldung/30-freiwillige-der-fh-muenster-fuer-das-deutsche-rote-kreuz.html Studierende hatten sich nach einem Aufruf der Hochschule beim Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe gemeldet. Blutspenden ist wichtig, auch zu Coronazeiten – unter besonderen Sicherheitsauflagen. Um die einzuhalten, braucht das DRK Hilfe. Und bekommt sie von FH-Studierenden. Münster/Steinfurt. Die Coronakrise trifft viele – auch den Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Wir haben einen sehr hohen Krankenstand, müssen aber gleichzeitig handlungsfähig bleiben“, erläutert Martina Volmerig von der ärztlichen Entnahmedienstleitung die Problematik. Deshalb sucht das DRK dringend freiwillige Helferinnen und Helfer. Die ersten 30 – allesamt Studierende verschiedenster Fachbereiche der FH Münster – vermittelte das hochschuleigene Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Gardemann und unter Mitarbeit von Dr. Jan Makurat und Petra Seyfferth. Das Team lud gemeinsam mit dem DRK alle Interessierten zu einem Infotreffen ein.  

„Sie sind ein wichtiges Rädchen im Getriebe, um die Bevölkerung weiterhin mit Blutkonserven versorgen zu können“, begrüßte Egon Krampe, operative Entnahmedienstleitung, die Freiwilligen. Denn dies sei auch zu Coronazeiten lebensnotwendig. Ebenso zentral: der Schutz der Studierenden. „Deshalb bekommen Sie von uns selbstverständlich eine komplette Schutzausrüstung“, so Volmerig. Hauptaufgabe der Helferinnen und Helfer sei es, die Warteschlangenbildung zu steuern. „Es ist wichtig, dass der Mindestabstand eingehalten wird“, sagte sie. Gleichzeitig arbeite das DRK aber auch an alternativen Lösungen – zum Beispiel die, alle Spenderinnen und Spender abzutelefonieren und sie einzeln zu informieren, wann sie am besten zum Blutspenden vorbeischauen. „Das alles erfordert natürlich erhebliche Organisation und Koordination. Genau dafür benötigen wir Unterstützung!“

Um auch versicherungstechnisch bestmöglich geschützt zu sein, sind die Studierenden für die Dauer ihres Hilfseinsatzes Mitglied beim DRK. „Wir nennen das freie Mitarbeiterschaft“, erklärte Marc Niestert vom DRK. „Wenn Sie uns nach der Krise weiterhin unterstützen möchten, freut uns natürlich auch das!“ Mit diesen Worten verabschiedete er sich von den Studierenden, die grüppchenweise und mit Sicherheitsabstand informiert wurden. Jetzt müssen sie sich entscheiden, ob sie tatsächlich mitmachen möchten – und das möglichst schnell. „Wir brauchen jede helfende Hand“, so Niestert.  

Die Studierenden hatten sich nach dem Aufruf der FH Münster beim Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe gemeldet. Und das ist weiterhin möglich: Unter fhms.eu/helfer-gesucht finden Interessierte ein Formular zum Ausfüllen. Ein Team sammelt alle Freiwilligen und verteilt sie auf entsprechende Stellen.

Foto 1 FH/Katharina Kipp

Foto 2 FH/Katharina Kipp

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news-397 Mon, 23 Mar 2020 09:23:14 +0100 DRK unterstützt kurzfristige Austeilung von Schutzmasken an Krankenhäuser in NRW /aktuell/presse-service/meldung/drk-unterstuetzt-kurzfristige-austeilung-von-schutzmasken-an-krankenhaeuser-in-nrw.html Düsseldorf, 21.03.2020. Auf Bitten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS NRW) konnten die 67 Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes in NRW in der vergangenen Nacht eine kurzfristig eingetroffene Lieferung von Atemschutzmasken an vorgegebene Krankenhäuser in ihren Kreisen und kreisfreien Städten verteilen. Das Gesundheitsministerium NRW hatte die Ankunft der Masken avisiert, so dass alle Kreisverbände einen zentralen Umschlagplatz anfuhren und im Anschluss die Masken noch in der Nacht an die Krankenhäuser ihres Standortes übergeben konnten. Somit konnte innerhalb kurzer Zeit die flächendeckende Verteilung der Masken sichergestellt werden um die Sicherheit der Mitarbeiter vor Ort weiter zu gewährleisten. Das DRK war mit 120 Einsatzkräften in der Nacht im Einsatz.

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Foto Michael Maas / DRK 

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news-395 Tue, 10 Mar 2020 09:36:47 +0100 Migranten dürfen nicht als politisches Instrument benutzt werden! /aktuell/presse-service/meldung/migranten-duerfen-nicht-als-politisches-instrument-benutzt-werden.html Frauen, Kinder und Männer, die in die anhaltende humanitäre Krise an der Landesgrenze zwischen Griechenland und der Türkei, auf den griechischen Inseln und in der Ägäis verwickelt sind, dürfen nicht als „politisches Instrument“ eingesetzt werden. „Diese von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) veröffentlichte Position hat unsere volle Unterstützung“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Auch wir sind zutiefst besorgt angesichts der Zustände und befürchten eine weitere Eskalation.“ 

Über die sich verschlechternde humanitäre Situation sagte IFRC-Präsident Francesco Rocca: „Es ist nicht hinnehmbar, dass Kinder und Familien Tränengas und Gewalt ausgesetzt sind oder ihr Leben in der Ägäis riskieren müssen. Wir werden angesichts dieser schlimmen humanitären Situation, die in den nächsten Stunden und Tagen noch schlimmer werden kann, nicht schweigen.“ 

„Wir schließen uns der Forderung der IFRC gegenüber der EU und den nationalen Regierungen an, die politische Instrumentalisierung von Migranten zu vermeiden, um sicherzustellen, dass Asylsuchende im Einklang mit internationalen und EU-Gesetzen Schutz beantragen können“, so DRK-Landesverbandspräsident Baur. „In der Tat sollte der Zugang zu humanitärer Hilfe und grundlegenden Leistungen, einschließlich der Gesundheitsversorgung, allen Menschen, insbesondere Kindern und anderen schutzbedürftigen Gruppen, garantiert werden.“

Foto

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news-394 Wed, 26 Feb 2020 15:22:37 +0100 Informationen zum neuartigen Coronavirus (Erkrankung: Covid-19; Erreger: SARS-CoV-2) /aktuell/presse-service/meldung/informationen-zum-neuartigen-coronavirus-erkrankung-covid-19-erreger-sars-cov-2.html Erstmals ist nun das Coronavirus (Covid-19) auch in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen worden. „Die zuständigen Behörden gehen den Fällen nun mit Hochdruck nach, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus so gut es geht zu verhindern. Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Fälle im Land geben kann. Aber unser Gesundheitswesen ist für solche Erkrankungen gut vorbereitet und aufgestellt“, sagt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Auch die Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes in NRW sind für einen möglichen Einsatz gewappnet: „Für die Rettungskräfte des DRK ist es Routine, infizierte Menschen – wie zum Beispiel Corona-Patienten – zu betreuen“, erklärt Tanja Knopp, Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Bei Fragen, Unklarheiten und Unsicherheiten empfiehlt der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe die Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (Link: https://www.mags.nrw/coronavirus) sowie das Bürgertelefon des Ministeriums: 0211 9119 1001. Sie erreichen das ServiceCenter der Landesregierung montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr.

Wichtiger Hinweis: Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.

Auf folgender Seite stellen wir Ihnen Informationen und Handlungsempfehlungen zum Covid-19-Virus zur Verfügung.

Allgemeine Informationen & Handlungsanweisungen

Informationen für Einsatzkräfte

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Tipps im Umgang mit dem Coronavirus

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news-393 Wed, 26 Feb 2020 15:11:55 +0100 Karneval 2020 - Hilfsorganisationen in NRW ziehen durchweg positive Bilanz /aktuell/presse-service/meldung/karneval-2020-hilfsorganisationen-in-nrw-ziehen-durchweg-positive-bilanz.html NRW/Düsseldorf. Die vier großen Hilfsorganisationen in NRW ziehen nach dem jecken Finale eine positive Bilanz ihres Engagements für den Karneval und somit für die Sicherheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen. „Unser Kompliment an die Jecken. Die Einsätze verliefen überwiegend friedlich. Die gewohnt gute Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Veranstaltern, Polizei und Hilfsorganisationen hat sich erneut bewährt" erklären die Rettungskräfte der Hilfsorganisationen. Von Altweiber-Donnerstag bis Veilchendienstag haben insgesamt 10.000 Helferinnen und Helfer 7.000 Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen von NRW im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleitet. Sie versorgten in über 80.000 Dienststunden mehrere tausend Verletzte und leisteten die erste Betreuung von sogenannten „hilfslosen Personen“ – meist stark alkoholisierte Besucher. 

In Einzelabwägungen hatten Veranstalter und Genehmigungsbehörden nach den amtlichen Sturmwarnungen am Sonntag entschieden, die Umzüge ausfallen zu lassen. Zu einem tragischen Unglück kam es in Köln. Dort geriet am Rosenmontag am Barbarossaplatz eine junge Frau aus Dortmund (20) unter eine Stadtbahn. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Augenzeugen bekamen den Unfall mit und mussten von Rettungskräften versorgt werden.

Ohne den Einsatz der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen würde es den Karneval in der Form nicht geben. Bei solchen großen Sanitätsdiensten arbeiten die hauptamtlichen Mitarbeiter des Rettungsdienstes und die qualifizierten ehrenamtlichen Helfer der Hilfsorganisationen Hand in Hand.

Foto Andreas Brockmann

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news-392 Fri, 21 Feb 2020 09:29:07 +0100 DRK-Ehrenamtliche begleiten Rückkehrer aus China durch die Corona-Quarantäne /aktuell/presse-service/meldung/drk-ehrenamtliche-begleiten-rueckkehrer-aus-china-durch-die-corona-quarantaene.html Mittlerweile sind acht Rotkreuzler aus Westfalen-Lippe bei der Betreuung von Rückkehrern aus China im Einsatz Münster/Berlin. Seit dem 9. Februar kümmern sich ehrenamtliche DRK-Einsatzkräfte um 20 Rückkehrer aus der chinesischen Stadt Wuhan, die seitdem in einem Gebäude der DRK-Kliniken in Berlin-Köpenick untergebracht sind. Ihre 14-tägige Unterbringung dient dem Ausschluss eines möglichen Restrisikos, dass die Personen mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen sein könnten. Am Sonntag, 16.02.2020, waren drei ehrenamtliche Helfer aus den DRK-Kreisverbänden Bochum und Tecklenburger Land nach Berlin gereist. Gestern, Donnerstag, 20.02.2020, kam weitere Verstärkung aus Westfalen-Lippe nach Berlin-Köpenick: Eine Rotkreuzlerin und drei Rotkreuzler aus dem DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein und ein Rotkreuzler aus dem DRK-Kreisverband Steinfurt versorgen nun gemeinsam mit den anderen Einsatzkräften in zwei Schichtsystemen die Menschen in Quarantäne, kümmern sich um ihre soziale Betreuung und die gegebenenfalls notwendige medizinische Hilfe. 

Die DRK-Einsatzkräfte wurden für diesen Einsatz von ihren Arbeitgebern freigestellt. 

In seiner auxiliaren Rolle als nationale Hilfsgesellschaft unterstützt das DRK die Bundesregierung in den Bereichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Der DRK-Einsatz für die China-Heimkehrerinnen und –Heimkehrer erfolgt im Auftrag der Bundesregierung. Die bezirksübergreifende Koordination des Einsatzes übernimmt die Senatsgesundheitsverwaltung.

Foto Tanja Knopp

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news-391 Tue, 18 Feb 2020 14:52:45 +0100 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen in NRW sorgen für Sicherheit an Karneval 2020 /aktuell/presse-service/meldung/einsatzkraefte-der-hilfsorganisationen-in-nrw-sorgen-fuer-sicherheit-an-karneval-2020.html "Damit die Jecken ausgelassen feiern können". NRW/Münster. Der Straßenkarneval in NRW ist bereits in vollem Gange. In den Karnevalshochburgen Düsseldorf, Köln und Aachen geht es ab Donnerstag so richtig los. Damit dabei die Sicherheit der Aktiven und der Zaungäste gewährleistet ist, sind neben dem Rettungsdienst und der Feuerwehr die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der vier großen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst stark gefordert. Zum Finale der diesjährigen Karnevalssession werden von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch wieder rund 10.000 Einsatzkräfte über 1.000 kleinere und größere Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen in NRW im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleiten. Darüber hinaus wird der Regelrettungsdienst vieler Städte und Kreise durch den Sonderbedarf Sanitätsdienst mit ehrenamtlichen Einsatzkräften verstärkt. 100.000 Dienststunden kamen so im vergangenen Jahr zusammen. 6.000 Menschen konnte in medizinischen Notlagen geholfen werden.  

Die Hilfsorganisationen werden vor Ort eng mit dem Rettungsdienst und Feuerwehren sowie den Veranstaltern und Ordnungskräften zusammenarbeiten. 

Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Unterkühlung, Verletzungen und übermäßiger Alkoholkonsum - das sind die häufigsten Ursachen für den Einsatz der Hilfsorganisationen im Straßenkarneval. Die vier Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen raten daher dazu, gut zu essen und sich warm zu kleiden.  

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtliche Engagement elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag.

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Foto Andreas Brockmann

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news-390 Mon, 17 Feb 2020 13:56:01 +0100 DRK-Ehrenamtliche unterstützen im Kampf gegen das Coronavirus /aktuell/presse-service/meldung/drk-ehrenamtliche-unterstuetzen-im-kampf-gegen-das-coronavirus.html Drei Rotkreuzler aus den DRK-Kreisverbänden Bochum und Tecklenburger Land helfen in Berlin bei der Betreuung von Rückkehrern aus China Münster/Berlin 

Bereits am 9. Februar waren 20 deutsche Staatsbürger sowie chinesische Angehörige deutscher Staatsbürgerinnen und -bürger (16 Erwachsene und vier Kinder) aus der chinesischen Stadt Wuhan auf dem militärischen Teil des Flughafens Tegel gelandet. Ein erstes Screening am Flughafen gab bei keinem der Rückkehrerinnen und Rückkehrer Hinweise auf Symptome der Viruserkrankung. Den Transport in ein separates Gebäude der DRK-Kliniken in Berlin-Köpenick übernahm das Deutsche Rote Kreuz. 

Seither kümmern sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes auch um die Versorgung, die soziale Betreuung sowie die gegebenenfalls anfallende medizinische Versorgung. Unter den Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes, welche die Rückkehrerinnen und Rückkehrer betreuen, befindet sich medizinisches und Betreuungspersonal. Ebenso steht eine psychosoziale Unterstützung durch geschulte Einsatzkräfte für das persönliche Gespräch zur Verfügung. 

Zu den eingesetzten DRK-Kräften, die in zwei Schichtsystemen arbeiten, sind zur Verstärkung am Sonntag, 16.02.2020, drei ehrenamtliche Helfer aus Westfalen-Lippe nach Berlin gereist. Sie stammen aus den DRK-Kreisverbänden Bochum und Tecklenburger Land. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wurden für diesen Einsatz entweder durch ihren Arbeitgeber freigestellt oder sie nahmen Urlaub.

In seiner auxiliaren Rolle als nationale Hilfsgesellschaft unterstützt das DRK die Bundesregierung in den Bereichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Der DRK-Einsatz für die China-Heimkehrerinnen und –Heimkehrer erfolgt im Auftrag der Bundesregierung. Die bezirksübergreifende Koordination des Einsatzes übernimmt die Senatsgesundheitsverwaltung. 

Die 14-tägige Unterbringung der China-Rückkehrerinnen und -Rückkehrer dient lediglich dem Ausschluss eines möglichen Restrisikos, dass die Personen mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen sein könnten.

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Foto Wolfgang Borrs / DRK 

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news-389 Thu, 13 Feb 2020 06:58:34 +0100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes spenden Blut /aktuell/presse-service/meldung/mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter-des-landesverbandes-spenden-blut.html Täglich werden in Deutschland etwa 15.000 Blutspenden für die Versorgung von kranken und verletzten Menschen benötigt – zum Beispiel bei Herz- oder Krebserkrankungen sowie nach Unfällen. Ein Großteil dieses Bedarfs wird durch das Deutsche Rote Kreuz gedeckt.  

Um diese wichtige und lebensrettende Arbeit zu unterstützen, haben sich insgesamt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes, des Tagungshotels und der BBS entschlossen, gemeinsam Gutes zu tun und in ihrer Freizeit eine Blutspende abzugeben. 

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie beim DRK Blutspendedienst West für die gute Betreuung und das leckere Essen.

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news-388 Fri, 07 Feb 2020 13:12:08 +0100 45. Tagung zum humanitären Völkerrecht in Münster /aktuell/presse-service/meldung/45-tagung-zum-humanitaeren-voelkerrecht-in-muenster.html „Das humanitäre Völkerrecht gewinnt an Schärfe“ „Das humanitäre Völkerrecht gewinnt an Schärfe.“ Mit diesen Worten eröffnete Michael Sieland, stellvertretender Landeskonventionsbeauftragter des DRK in NRW, die 45. Tagung zum humanitären Völkerrecht am 6. und 7. Februar in Münster. Er stellte damit heraus, wie brisant und aktuell das Recht zum Schutz Unbeteiligter vor Kampfhandlungen ist. 

Der Krieg in Syrien und die Folgen spannten sich dabei als roter Faden durch die Veranstaltung. So berichtete in diesem Kontext Prof. Dr. Hans-Joachim Heintze vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr Universität Bochum über die aktuellen Problemstellungen, die mit dem Schutz vor den Folgen von bewaffneten Konflikten einhergehen. 

Die aus der Anwendung des Völkerrechts abgeleiteten Aufgaben des Roten Kreuzes betrachteten wiederum Michael Sieland mit einem weiteren Vortrag. In seiner langjährigen Tätigkeit als Delegierter des DRK-Generalsekretariats und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in der Auslandshilfe berichtete er über die alltäglichen Herausforderungen in der Rotkreuz-Arbeit, insbesondere im Umgang mit Flüchtlings- und Migrationsbewegungen. Ergänzt wurde dieser Einblick durch Dr. Hilde Heij, Leiterin Suchdienst und Verbreitungsarbeit im DRK-Landesverband Nordrhein. Sie beleuchtete die Bedeutung des Suchdienstes für Angehörige und Familien. Täglich wird dabei das humanitäre Völkerrecht in der Praxis in Deutschland angewandt. 

Highlight der Veranstaltung war die Rede von Prof. Mr André Klip. Der auf internationales Strafrecht, Strafprozessrecht und transnationale Aspekte des Strafrechts spezialisierte Rechtswissenschaftler der Universität Maastricht diskutierte mit den Teilnehmenden Fragen, ob beispielweise Kriegsverbrechen wie in Ex-Jugoslawien eher durch lokale Gerichte oder durch ein internationales Tribunal zu verfolgen sind. Spannend verfolgt wurden dabei auch die Abwägungen, wie Zeugen vernommen und in der Urteilsfindung der Richter des Internationalen Strafgerichtshofs einbezogen werden. 

An der Tagung nahmen über 40 Rechtsreferendare aus allen Oberlandesgerichten in Nordrhein-Westfalen teil. 

Die Tagung zum humanitären Völkerrecht findet zum 45. Mal statt und wird gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Nordrhein und dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe veranstaltet. Seit 1976 findet die Tagung jährlich in Zusammenarbeit mit der Justizverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Sie richtet sich an Rechtsreferendare, Beamte, Richter und Offiziere der Streitkräfte. Seit 1988 wird die Tagung durch das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum unterstützt. In der Verbreitungsarbeit des DRK zählt sie bundesweit zu den jährlich bedeutendsten Veranstaltungen. 

Das komplette Programm

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Foto Julia Ikstadt

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news-387 Thu, 06 Feb 2020 07:24:16 +0100 Lebendige Schnittstellen zwischen FH und DRK /aktuell/presse-service/meldung/lebendige-schnittstellen-zwischen-fh-und-drk.html Um über mögliche gemeinsame Projekte zu sprechen, hatte das Team um Prof. Dr. Joachim Gardemann (FH Münster) den Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel, an die Fachhochschule Münster eingeladen. Münster, 5. Februar 2020. Es müsse nicht gleich die Corona-Epidemie sein. "Schon eine massive Häufung von Grippefällen in der Bevölkerung könnte dazu führen, dass kritische Infrastruktur lahmgelegt wird und die Versorgung mit Lebensmitteln nicht mehr funktioniert", nannte Prof. Dr. Joachim Gardemann als ein Beispiel für eine Fragestellung an der Schnittstelle zwischen Oecotrophologie und humanitärer Hilfe. Um über mögliche gemeinsame Projekte zu sprechen, hatte das Team um Gardemann den Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel, an die FH Münster eingeladen.

Nachwuchsprofessor Dr. Jan Makurat

Seit Anfang des Jahres verbindet die Hochschule und das DRK eine besondere Kooperation: Beide sind gleichzeitig Arbeitgeber von Dr. Jan Makurat, dem neuen Nachwuchsprofessor für humanitäre Hilfe und Ernährung. Dekan Prof. Dr. Michael Krämer gab den Gästen einen Überblick über den Fachbereich Oecotrophologie · Facility Management. Die Lehrenden Albrecht Fleischer, Ute Krützmann und Prof. Dr. Guido Ritter berichteten von Arbeitsgebieten und Forschungsprojekten, aus denen sich Themen für studentische Arbeiten und gemeinsame Projekte ergeben könnten. "Ich denke auch an Themen vor der eigenen Haustür, zum Beispiel an Projekte rund um die Verpflegung in Kitas und Pflegeheimen des DRK, oder auch an studentisches Engagement beim DRK", erläuterte Makurat. Mit dem Nachwuchsprofessor habe man nun neben Gardemann eine weitere lebendige Schnittstelle zwischen FH und DRK gewonnen, sagte Sürgit, der Vorsitzende des Vorstands.

Nusspaste mit viel Fett

Gardemann führte die Gäste durch die verschiedenen Labore am Fachbereich. Im food lab muenster präsentierte der Lebensmitteltechnologe Albrecht Fleischer erste Versuche einer Produktentwicklung, die für die humanitäre Hilfe gedacht ist. Sie besteht ausschließlich aus Erdnüssen und Kokosöl, alternativ aus Walnüssen und Kokosöl. "Bei der Realimentierung stark hungernder Menschen dürfen keine oder kaum Kohlenhydrate eingesetzt werden, dafür sehr fetthaltige Nahrung, um den lebensrettenden Hungerstoffwechsel aufrechtzuerhalten", so der Mediziner Gardemann.

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Petra Seyfferth regte an, sich regelmäßig in einem kleineren Kreis über Fortschritte auf dem Laufenden zu halten. Einmal im Semester werden die Vertreter von DRK und FH zusammenkommen.

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news-386 Mon, 27 Jan 2020 08:56:10 +0100 Neujahrsempfang der Johanniter in NRW /aktuell/presse-service/meldung/neujahrsempfang-der-johanniter-in-nrw.html Auf dem Neujahrsempfang der Johanniter in NRW, der dieses Jahr in Solingen stattfand, war auch das Rote Kreuz gut vertreten. In seinem Grußwort sprach NRW-Innenminister Herbert Reul über den Katastrophenschutz in NRW, die Wertschätzung des Ehrenamtes und über die Bedeutung der Bereichsausnahme im Rettungsdienst der Hilfsorganisationen. news-385 Fri, 24 Jan 2020 13:48:11 +0100 Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Reform der Notfallversorgung /aktuell/presse-service/meldung/stellungnahme-zum-referentenentwurf-zur-reform-der-notfallversorgung.html DRK in NRW fordert Nachbesserungen Das Bundesgesundheitsministerium hat nun den Referentenentwurf zur Reform der Notfallversorgung in das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Ziel der Reform ist es, die ambulante, stationäre und rettungsdienstliche Notfallversorgung, die zurzeit noch weitgehend voneinander abgeschottet existiert, zu einem verbindlichen System der integrierten Notfallversorgung auszubauen, wie es in dem Entwurf heißt.

Das DRK in NRW begrüßt, dass der Referentenentwurf den Rettungsdienst weiterhin als wesentlichen Teil der Gefahrenabwehr betrachtet und somit die Zuständigkeit der Länder für die Organisation und Durchführung des Rettungsdienstes nicht in Frage stellt. Die Aufnahme des Rettungsdienstes als eigenständige Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung in das SGB V werten die Rotkreuzverbände als Signalwirkung: In dieser Anerkennung sieht das DRK in Nordrhein-Westfalen ein wichtiges Zeichen für eine Bedeutungssteigerung der Qualität der Notfallversorgung. Die Aufnahme des Rettungsdienstes als eigenständige Leistung im Schnittpunkt zum Katastrophenschutz darf jedoch nicht zu Regelungs- und Finanzierungslücken im Gesamtsystem von Gesamtheitsversorgung und Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen führen.

Kritisch sieht das Rote Kreuz, dass der Entwurf die Finanzierung der Vorbereitung auf Großeinsatzlagen und Katastrophen ausblendet. Hier muss nachgebessert werden. Darüber hinaus sollte die Berg- und Wasserwacht als Teil des Rettungsdienstes im kommenden Gesetz festgeschrieben werden.

Das DRK in NRW erwartet dringend, dass die Reform der Notfallversorgung mit einer Bekräftigung des durch die Bereichsausnahme bestätigten Gesamtsystems einhergeht und weist darauf hin, dass Nordrhein-Westfalen seine Gesetzgebung bereits auf die Bereichsausnahme ausgerichtet hat.

Ergänzend sollten dringend notwendige gemeinsame Notfallleitsysteme, integrierte Notfallzentren und die Sensibilisierung der Bevölkerung durch Aufklärung und schulische Behandlung des Themas im kommenden Gesetz berücksichtigt werden. Die bestehenden Schwachpunkte sind aus Sicht des DRK in Nordrhein-Westfalen nur mit weiteren intensiven Bemühungen um integrative Arbeit unter allen in der Notfallmedizin Beteiligten zu beseitigen.

Als Partner des Staates im humanitären Bereich fordert das Rote Kreuz ein Diskussionsformat für alle im und am Rettungsdienst Beteiligten unter Beteiligung der zuständigen Ressorts der Länder, der Kommunen, der Feuerwehren und der anerkannten Hilfsorganisationen. 

 

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Symbolfoto Andreas Brockmann

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news-384 Mon, 20 Jan 2020 13:51:55 +0100 Ehrung langjährig ehrenamtlich aktiver Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Altena, Bochum-Wattenscheid, Dortmund, Hamm, Hagen, Holtwick und Sundern /aktuell/presse-service/meldung/ehrung-langjaehrig-ehrenamtlich-aktiver-rotkreuzlerinnen-und-rotkreuzler-aus-altena-bochum-wattenscheid-dortmund-hamm-hagen-holtwick-und-sundern.html „DRK lebt von kraftvoller Hilfsbereitschaft seiner Ehrenamtlichen“ „Das Deutsche Rote Kreuz lebt von der kraftvollen Hilfsbereitschaft seiner Ehrenamtlichen, mit der sie unterstützungsbedürftigen Mitmenschen beistehen“, sagte Tanja Knopp, Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, im Rahmen von Ehrungen am Freitag, 17. Januar im DRK-Tagungshotel Dunant in Münster. Dabei würdigte die Landesrotkreuzleitung des Verbandes langjährig ehrenamtlich aktive Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler. 

Für 40 Jahre ehrenamtliches Engagement im Deutschen Roten wurden die Bezirksrotkreuzleiterin Südwestfalen Sylvia Gerke aus Sundern, der stellvertretende Landesbeauftragte für den Katastrophenschutz Uwe Krischer aus Altena und der stellvertretende Landesarzt Dr. Frank Marquardt aus Hamm geehrt. Sie erhielten die Goldene DRK-Ehrennadel und die Auszeichnungsspange des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe für 40 Jahre im DRK. Der frühere stellvertretende Landesarzt, Dr. Heinrich Völker-Feldmann, der bei der DRK-Landesversammlung im November 2019 in Attendorn nicht mehr kandidiert hatte, wurde zum „Landesarzt a.D.“ ernannt. 

Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker aus Bochum-Wattenscheid erfuhr selbst eine besondere Ehrung: Er erhielt die Auszeichnungsspange für 30 Jahre ehrenamtliche Aktivitäten im Zeichen des Roten Kreuzes. Das ehrenamtliche Wirken des Bezirksarztes Südwestfalen Dr. Elmar Müller aus Hagen wurde mit der Auszeichnungsspange des DRK-Landesverbandes für 20 Jahre gewürdigt. Ebenfalls für 20 Jahre ehrenamtlichen Einsatz im DRK wurde Christian Schuh, beruflich Leiter der Servicestelle Ehrenamt im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, ausgezeichnet. Die Dortmunderin Anika Knutti, Bezirksrotkreuzleiterin Ruhr-Lippe, wurde mit der Auszeichnungsspange des DRK-Landesverbandes für ihr 15-jähriges ehrenamtliches Engagement geehrt. 

„Wir sind sehr stolz auf unsere ehrenamtlich Aktiven; sie leisten eine Menge neben ihren beruflichen und privaten Verpflichtungen“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Sie angemessen wertzuschätzen hat für uns eine hohe Priorität.“

Beispiele für die Aufgaben der genannten Ehrenämter im DRK-LV Westfalen-Lippe

Aufgaben der Landesrotkreuzleitung (Landesrotkreuzleiter, Landesrotkreuzleiterin, Landesarzt):

  • Vertretung der Rotkreuzgemeinschaften im Präsidium des Landesverbandes
  • Vertretung des Präsidiums des Landesverbandes u. seiner Beschlüsse gegenüber den Rotkreuzgemeinschaften
  • Vertretung der Rotkreuzgemeinschaften auf landespolitischer Ebene, z.B. im Hinblick auf Rahmenbedingungen für das Ehrenamt 

Aufgaben der Bezirksrotkreuzleitungen (Bezirksrotkreuzleiter, Bezirksrotkreuzleiterin, Bezirksarzt):

  • Enge Kontaktpflege zu den Kreisrotkreuzleitungen
  • Planung, Durchführung u. Auswertung von Diensten
  • Zusammenarbeit mit der Landesrotkreuzleitung u. den anderen Bezirksrotkreuzleitungen im Landesverband

Aufgaben der Rotkreuzärzte:

  • Vertretung der jeweiligen Verbandsstufe (Orts-, Kreis-, Bezirks- u. Landesverbandsebene) in allen medizinischen u. medicosozialen Angelegenheiten, insbesondere gegenüber der jeweiligen politischen Gliederung (Gemeinde, Kommune, Landkreis, Bezirk, Land)
  • Beratung im Rettungswesen
  • Fachliche Verantwortung für die Aus- u. Fortbildung der Rotkreuzgemeinschaften, insbesondere im Sanitätsdienst 

Aufgaben des Landeskatastrophenschutzbeauftragten:

  • Vertretung des DRK im Innenministerium NRW
  • Leitung des Planungsstabs des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe

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Foto Helena Tenambergen

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news-382 Fri, 10 Jan 2020 08:08:00 +0100 Gesundheit und Helfen machen Schule /aktuell/presse-service/meldung/gesundheit-und-helfen-machen-schule.html Ein wichtiges aber auch herausforderndes gemeinsames Anliegen von Landesregierung und Deutschem Roten Kreuz. Um die Erste Hilfe an Schulen und deren Weiterentwicklung im Rahmen einer kontinuierlichen und flächendeckenden Kooperation zwischen Land und DRK in Nordrhein-Westfalen ging es bei einem Treffen am 8. Januar im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Dr. Fritz Baur, Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp, die Jugendrotkreuz-Landesleiterin des DRK-Landesverbandes Nordrhein Elena Müntjes und der Leiter des Rotkreuz-Büros NRW Dr. Sascha Rolf Lüder tauschten sich bei einem ersten Termin mit NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer konstruktiv und umfangreich über Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet aus.

Foto

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news-383 Thu, 09 Jan 2020 08:21:28 +0100 Kinder in Krisengebieten /aktuell/presse-service/meldung/kinder-in-krisengebieten.html Praxisübung Humanitäre Hilfe von FH Münster und Partnern am 18. Januar zu Gast in Bochum Münster/Bochum (7. Januar 2020). Jährlich sterben weltweit mehr als fünf Millionen Kinder, bevor sie das fünfte Lebensjahr erreichen, davon weit mehr als die Hälfte an den Folgen von Mangelernährung. In diesen Gebieten, die ohnehin von mangelnder Versorgung betroffen sind, kommen oft noch akute Krisen und Katastrophen hinzu, wie etwa derzeit im Jemen. Diese Menschen mit angemessener Nahrung zu versorgen, gehört zu den Kernaufgaben der humanitären Nothilfe. „Dabei spielt besonders die behutsame Wiederernährung nach längeren Phasen des Hungerns eine zentrale Rolle“, sagt Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe an der FH Münster.

Zur Ernährung von Kindern in Krisengebieten gibt Gardemann einen Workshop bei der nächsten Praxisübung Humanitäre Hilfe, die am 18. Januar in Bochum zu Gast sein wird. Der Kinderarzt war in den vergangenen 25 Jahren wiederholt als ehrenamtlicher Krisenhelfer für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auf der ganzen Welt im Einsatz.

Bei der Praxisübung bauen die Teilnehmer zunächst ein Zelthospital auf und lernen in Workshops und Vorträgen weitere Grundlagen der humanitären Hilfe kennen. So gibt etwa Simon Heußen, Leiter der Bochumer Berufsfeuerwehr, Einblicke in die lokale Krisenintervention mit Kindern und stellt den Kindernotruf der Stadt Bochum vor. Dr. Markus Moke von der „Aktion Deutschland Hilft“ hält einen Workshop zum Sphere Project ab. Die Initiative befasst sich mit Standards in der internationalen humanitären Hilfe. Als Mitarbeiter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe führt Dr. Jan Makurat durch einen Workshop zu Freiwilligendiensten und studentischem Engagement beim DRK.

Die Praxisübung Humanitäre Hilfe findet am Samstag (18. Januar) von 10 bis 16 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz in Bochum statt. Sie richtet sich an Studierende aller Hochschulen, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit. Anmeldungen sind bis zum 16. Januar unter www.fh-muenster.de/praxisuebung möglich. Die Übung findet im Freien und bei jedem Wetter statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Zum Thema:
Die Praxisübung in Bochum ist eine gemeinsame Aktion des DRK-Kreisverbandes Bochum, des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der Medizinischen Fakultät und des NOHA-Studiengangs der Ruhr-Universität Bochum sowie der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der FH Münster.

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news-381 Mon, 06 Jan 2020 16:00:00 +0100 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und Fachhochschule Münster vereinbaren Kooperation im Rahmen einer Nachwuchsprofessur /aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-und-fachhochschule-muenster-vereinbaren-kooperation-im-rahmen-einer-nachwuchsprofessur.html Nachwuchswissenschaftler sammelt Praxiserfahrungen in humanitärer Hilfe beim DRK Im Rahmen des Programms „Nachwuchsprofessur“ der Fachhochschule Münster haben die FH und der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eine Kooperation zum Einsatz von Dr. oec. troph. Jan Makurat beim DRK-Landesverband vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2022 vereinbart.

 

„Herr Dr. Makurat wird in unserem Verband als Experte für Fragen, Veranstaltungen und Projekte zur humanitären Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes tätig werden und uns mit seinen wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungen unterstützen“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Als mögliche Themen werden hierbei unter anderem die Konzeption von Freiwilligeneinsätzen im Ausland und die Ernährung und Gesundheit von Kindern, älteren Menschen, aber auch Mitarbeitenden erwogen. Am Montag, 6. Januar, haben sich Landesverbandspräsident Dr. Baur, die Präsidentin der FH Münster Prof. Dr. Ute von Lojewski, der Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe an der FH, Prof. Dr. med. Joachim Gardemann, der Dekan des Fachbereichs Oecotrophologie Facility Management der FH Münster Dr. phil. Michael Krämer, Dr. Jan Makurat, die Vorstände des DRK-Landesverbandes, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel, sowie Dipl.-Pädagogin Petra Seyfferth, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe, in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster getroffen, um sich über die gemeinsamen Ziele des Projekts zu verständigen. 

Die Fachhochschule Münster hat mit der „Nachwuchsprofessur“ ein Modell entwickelt, mit dem sich promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Bewerbung auf eine Professur an einer Fachhochschule qualifizieren können. Die Einstellungsvoraussetzungen für Professuren an Fachhochschulen sehen in der Regel neben einer qualifizierten Promotion eine fünfjährige berufspraktische Tätigkeit vor, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen. Eine „Nachwuchsprofessur“ gibt die Chance, die Einstellungsvoraussetzungen zu komplettieren. 

Die humanitäre Hilfe gehört zu den ureigensten Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes. Durch die Mitarbeit von Dr. Makurat kann der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe bei der Behandlung inhaltlicher Fragen aus diesem Themenbereich nun auch wissenschaftliche Expertise nutzen. „Das Projekt Nachwuchsprofessur  bietet vielfältige Chancen für die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule, für die Zusammenarbeit mit Studierenden und für die Arbeit des DRK in Westfalen-Lippe“, so Präsident Dr. Baur. 

Dr. Jan Makurat wird im Rahmen einer halben Stelle beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eingesetzt sein, 50 Prozent seiner Arbeitszeit wird er im Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der FH Münster tätig werden. Das Land NRW unterstützt die Förderung im Rahmen des Programms „Karrierewege FH-Professur“. Die Nachwuchsprofessur von Dr. Jan Makurat werden Prof. Dr. med. Joachim Gardemann und Prof. Dr. phil. Michael Krämer begleiten. Diese werden auch als Ansprechpartner der Fachhochschule für den DRK-Landesverband zur Verfügung stehen.

Foto Tobias Exner

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news-380 Tue, 17 Dec 2019 13:45:00 +0100 Arbeitslosenreport 4/2019 der Freien Wohlfahrtspflege NRW /aktuell/presse-service/meldung/arbeitslosenreport-4/2019-der-freien-wohlfahrtspflege-nrw.html Arm trotz Arbeit – Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert neue Strategien zur Überwindung von Armut Düsseldorf, 17. Dezember 2019. Die Arbeitslosigkeit ist in Deutschland auf einem Rekordtief. Doch zum Bild gehört auch, dass viele Menschen zwar Arbeit haben, aber von ihrem Lohn nicht leben können. Das gilt insbesondere für Nordrhein-Westfalen, wie der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW zeigt. 762.000 Menschen, knapp neun Prozent der Erwerbsfähigen, zählen hier zu den "working poor". Bundesweit sind es fast acht Prozent.

Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen haben einen Job ohne Perspektive, zu wenig Einkommen und eine mangelhafte soziale Absicherung. 762.000 Erwerbstätige sind inzwischen von Armut bedroht, weil sie weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung verdienen. Derzeit sind das unter 1.035 Euro im Monat. Vor zehn Jahren waren es noch 568.000 Erwerbstätige.

„Wir brauchen neue Strategien zur Überwindung von Armut“, fordert der Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege NRW, Christian Heine-Göttelmann, angesichts der Zahlen aus dem aktuellen Arbeitslosenreport. „Menschen dürfen im Jobcenter nicht länger zu einer möglichst raschen Arbeitsaufnahme in einen schlecht bezahlten Job gedrängt werden“, so Heine-Göttelmann. „Gefordert sind vielmehr individuelle Begleitung und längerfristige Qualifizierungsangebote, die arbeitslosen Menschen tatsächlich einen Ausstieg aus prekärer Beschäftigung im Niedriglohnsektor und einen Einstieg in besser bezahlte Jobs ermöglichen.“

Besonders erschreckend ist nach Ansicht der Freien Wohlfahrtspflege NRW, dass 17 Prozent der Vollzeitbeschäftigten (knapp 772.000 Menschen) im einwohnerstärksten Bundesland nur einen Niedriglohn erhalten. Unter den Frauen ist davon sogar jede vierte betroffen. „Besonders kritisch wird es, wenn Frauen Kinder haben“, sagt Christian Heine-Göttelmann.

„Kinderarmut hat ihre Ursache in Elternarmut, ganz besonders in der Armut alleinerziehender Frauen. Damit ihnen der Ausstieg aus schlecht entlohnter Beschäftigung gelingt, brauchen sie gezielte Beratung und neue Möglichkeiten der berufsbegleitenden Weiterqualifizierung.“ Zudem müssten Kinderbetreuungsangebote so ausgebaut werden, dass sie den besonderen Bedürfnissen berufstätiger Eltern gerecht würden.

Bei Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft und ohne Berufsabschluss liegt der Anteil der Niedriglohnbeschäftigen mit jeweils knapp 39 Prozent sogar mehr als doppelt so hoch wie bei der Gesamtheit der Beschäftigten. „Diese erschreckenden Zahlen spiegeln Verfehlungen in der Arbeitsmarktpolitik, aber auch in der Integrationspolitik der letzten Jahrzehnte wider“, kritisiert der Vorsitzende. Gerade un- und angelernte Arbeitskräfte benötigten viel mehr Angebote zur beruflichen Weiterbildung.

Bei über 30.000 Menschen, die in Nordrhein-Westfalen in Vollzeitjobs arbeiten, ist das Einkommen sogar so niedrig, dass es nicht einmal zur Sicherung des Existenzminimums reicht. Sie sind als sogenannte „Aufstocker“ auf ergänzende, steuerfinanzierte Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Hinzu kommen weitere rund 85.000 „Aufstocker“, die in Teilzeit arbeiten. Die größte Gruppe unter ihnen sind knapp 104.000 Minijobber, die nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen. Sie verfügen meist nur über eine mangelhafte soziale Absicherung.

„Es ist ein Skandal, dass so viele Menschen auf ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt für sich oder ihre Familien angewiesen sind“, betont Heine-Göttelmann. „Hier betreiben Unternehmen Niedriglohnpolitik auf dem Rücken ihrer Beschäftigten und zudem auf Kosten der Allgemeinheit, konkret des Steuerzahlers. Da muss der Staat unbedingt gegensteuern.“ 

 

Hintergrund:

Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Sowie Daten des Statistischen Bundesamts. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz.

 

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich 16 Spitzen­verbände in sechs Verbandsgruppen zusammengeschlossen. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Ziel der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Sicherung bestehender Angebote. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-379 Fri, 13 Dec 2019 09:01:29 +0100 Münsteraner Rotkreuz-Gespräch: Auf See gestrandet. Seenotrettung im Mittelmeerraum /aktuell/presse-service/meldung/muensteraner-rotkreuz-gespraech-auf-see-gestrandet-seenotrettung-im-mittelmeerraum.html „Die Herausforderungen sind groß, aber die Notwendigkeit, Leben und Würde der Menschen zu bewahren, ist größer“  „Dies wird keine romantische Reise“, sagte Paola Maieli am Anfang ihres Vortrags im fast voll besetzten Freiherr-vom-Stein-Saal. Die Hauptreferentin des 15. Münsteraner Rotkreuz-Gespräch im Freiherr-von-Vincke-Haus der Bezirksregierung Münster gab ihren Zuhörern erschütternde Einblicke in das Schicksal von Menschen, die vor Gewalt, Verfolgung, Diskrimierung oder Not fliehen müssen. Das Rote Kreuz weiß von rund 20 000 Menschen, die in den vergangenen Jahren auf ihrer Flucht über das Mittelmeer gestorben sind bzw. als vermisst gelten. Genaue Zahlen gibt es nicht, viele der Ertrunkenen seien mit Sicherheit nirgendwo erfasst, viele nicht als vermisst gemeldet, so die Koordinatorin Migrationshilfe im Generalsekretariat des Italienischen Roten Kreuzes in Rom. „Man kann die offizielle Zahl der Toten insgesamt sicher verdreifachen.“ 

Die Torturen der fliehenden Menschen beginnen oft schon auf ihrem Weg aus afrikanischen Ländern oder aus Syrien zur Küste: Ohne ausreichende Flüssigkeit und Nahrung sterben viele von ihnen unterwegs, zum Beispiel in der Sahara, oder sie werden Opfer von Clans und Milizen, die ihnen extreme Gewalt antun. Dabei würden nicht nur Frauen, sondern auch Männer häufig Opfer sexueller Gewalt, so Paola Maieli. 

Erreichen sie ein Schiff, geraten damit in Seenot und werden geborgen, laufen ihre Retter Gefahr, kriminalisiert zu werden. „Normalerweise wird der nächste Hafen angesteuert“, erklärte Rechtsanwalt Michael Sieland, im Ehrenamt stellvertretender Landeskonventionsbeauftragter des DRK in NRW. Würden Staaten die Aufnahme verweigern, sei dies juristisch nicht geregelt. „Seenotrettung und Ausschiffung ist menschliches Gebot und kein kriminelles Schleppertum“, so der Rechtsanwalt, der sich ehrenamtlich als stellvertretender Landeskonventionsbeauftragter des DRK in NRW engagiert. Die Genfer Flüchtlingskonvention müsse entsprechend ergänzt werden. 

„Der Rotkreuz-Grundsatz der Menschlichkeit gibt uns vor, der Menschenwürde Achtung zu verschaffen, Leid zu verhindern und Leben und Gesundheit zu schützen“, hatte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, in seiner Begrüßung zur Veranstaltung gesagt. Paola Maieli habe als Augenzeugin miterlebt, was gewährte Menschlichkeit vermag und welches Leid unterlassene Menschlichkeit verursachen kann. „Ich möchte auch über Hoffnung sprechen“, sagte diese am Ende ihres Vortrags. „Ich glaube nach wie vor, dass Gerechtigkeit möglich ist. Die Herausforderungen sind zweifellos groß, aber die Notwendigkeit, den Kurs zu ändern und das Leben und die Würde der Menschen zu bewahren, ist noch größer!“ 

„Es ist unsere Aufgabe, über die Verbreitungsarbeit für die Problematik zu sensibilisieren“, sagte Dr. Moritz Philipp Koch, Landeskonventionsbeauftragter des DRK in NRW in seinem Schlusswort. „Das geht alle an!“

Zur Verbreitungsarbeit des DRK

Aufgrund seiner besonderen Stellung als nationale Hilfsgesellschaft wurden dem DRK gesetzlich festgeschriebene Aufgaben übertragen, die der Bundesrepublik Deutschland als Vertragsstaat aus den Genfer Abkommen erwachsen. Dazu gehören unter anderem die Verbreitung von Kenntnissen über das humanitäre Völkerrecht sowie die Grundsätze und Ideale der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und die Unterstützung der Bundesregierung hierbei.

Mit Veranstaltungen wie dem Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht informiert der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe über Aspekte des humanitären Völkerrechts und die Prinzipien der Grundsätze des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes. 

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Foto Claudia Zebandt

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news-378 Tue, 03 Dec 2019 14:53:21 +0100 Ertrinken Menschen zwischen durchlässigen völkerrechtlichen Regelungen? /aktuell/presse-service/meldung/ertrinken-menschen-zwischen-durchlaessigen-voelkerrechtlichen-regelungen.html Pressegespräch am 12. Dezember in Münster zum Thema „Migration und Seenotrettung“ Im Vorfeld des diesjährigen Münsteraner Rotkreuz-Gesprächs zum humanitären Völkerrecht am 12. Dezember, 18:00 Uhr im Freiherr-von-Vincke-Haus der Bezirksregierung Münster, Domplatz 36 laden wir die Medien herzlich ein zur 

Pressekonferenz am 12.12.2019, 11:00 Uhr im DRK-Tagungshotel Dunant, Sperlichstr. 27, 48151 Münster zum Thema „Auf See gestrandet. Seenotrettung im Mittelmeerraum“ 

Paola Maieli, Dr. Moritz Philipp Koch und Michael Sieland werden einen Überblick über die häufig tödlich endenden Migrationsbewegungen im Mittelmeerraum geben und eine Einordnung der Rechtslage vornehmen. Sie werden die Notwendigkeit klarer Regelungen zur Ausschiffung von aus Seenot geretteten Migranten ansprechen und die Frage nach Ergänzung der Genfer Flüchtlingskonvention hinsichtlich Schiffbrüchiger und Seenotretter stellen. 

Nachdem der „Arabische Frühling“ begonnen hatte, erlebte Paola Maieli, Koordinatorin Migrationshilfe im Generalsekretariat des  Italienischen Roten Kreuzes, im Jahr 2011, wie die ersten Boote mit Flüchtlingen in Lampedusa anlandeten. In den Folgejahren sammelte sie viele Erfahrungen in der humanitären Hilfe für Flüchtlinge und Binnenvertriebene aus bzw. in Westafrika, Osteuropa und dem Mittleren Osten. 

Dr. Moritz Philipp Koch ist im Ehrenamt Landeskonventionsbeauftragter des DRK in NRW (Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe) und Konventionsbeauftragter des DRK-Kreisverbandes Wattenscheid, wo er sich zusätzlich im Rahmen verschiedener Projekte engagiert. Im Beruf ist er Juristischer Referent in der Vergabestelle beim Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen. 

Michael Sieland ist im Ehrenamt stellvertretender Landeskonventionsbeauftragter des DRK in NRW (Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe) und Konventionsbeauftragter des DRK-Kreisverbandes Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Mitbegründer der Rechtsanwaltssocietät Persidis & Sieland in Köln war regelmäßig im Auftrag des DRK-Generalsekretariats tätig, zum Beispiel im Rahmen der Flüchtlingsnothilfe 2015.

Wir bitten um Akkreditierung bis Mittwoch, 11. Dezember, 16:00 Uhr unter: Claudia.Zebandt(at)DRK-Westfalen.de

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news-377 Mon, 02 Dec 2019 08:23:04 +0100 Präsidentin Gerda Hasselfeldt nahm die Ehrung bei der DRK-Bundesversammlung in Magdeburg vor /aktuell/presse-service/meldung/praesidentin-gerda-hasselfeldt-nahm-die-ehrung-bei-der-drk-bundesversammlung-in-magdeburg-vor.html Dankmedaille der DRK-Präsidentin für Christiane Lauing DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt verlieh in diesem Jahr erstmalig vier „Dankmedaillen der Präsidentin“ für herausragendes ehrenamtliches Engagement. Christiane Lauing, stellvertretende Landesrotkreuzleiterin a.D., ist eine der Geehrten. 

Die Lüdenscheiderin staunte nicht schlecht, als sie Anfang November Post von der DRK-Präsidentin bekam. Darin teilte ihr Gerda Hasselfeldt mit, dass sie im Rahmen der diesjährigen DRK-Bundesversammlung am 29. November in Magdeburg mit der Dankmedaille „aufgrund Ihres langjährigen und außergewöhnlichen Einsatzes für die Ideale der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und für Menschen in Not“ geehrt werden sollte. 

Christiane Lauing ist seit über 47 Jahren Mitglied im Deutschen Roten Kreuz und hat in dieser Zeit eine Vielzahl von Aufgaben ehrenamtlich wahrgenommen: als Helferin sowie in unterschiedlichen Leitungsämtern im Stadtverband Lüdenscheid, im Kreisverband Altena-Lüdenscheid und auf Bezirks- und Landesebene. Als Rotkreuzleiterin und Blutspendebeauftragte, als Kreisrotkreuzleiterin, als Koordinatorin ehrenamtliche Wohlfahrts- und Sozialarbeit, als Bezirksrotkreuzleiterin Südwestfalen und als stellvertretende Landesrotkreuzleiterin engagierte sie sich in besonderem Maße, stets zusätzlich zu ihrem Engagement an ihrem Heimatort. 

Eingetreten 1972 als Teilnehmerin des Schwesternhelferinnprogramms fand sie schnell Zugang zu den vielfältigen Notlagen von Menschen. Besondere Herzensangelegenheit waren ihr über mehrere Jahrzehnte die Rotkreuzhilfseinsätze im Rahmen der Flüchtlingshilfe.

2012 wurde Christiane Lauing erstmals zur stellvertretenden Landesrotkreuzleiterin gewählt. Zu ihren Aufgaben in diesem Amt zählte vor allem die Vertretung, Begleitung und Weiterentwicklung der ehrenamtlichen Wohlfahrts- und Sozialarbeit des DRK in Westfalen-Lippe. Außerdem vertrat sie den Landesverband im DRK-Bundesausschuss der ehrenamtlichen Wohlfahrts- und Sozialarbeit, war Delegierte im Bundesausschuss der Bergwacht und in ihrer Funktion als stellvertretende Landesrotkreuzleiterin stellvertretendes Mitglied im DRK-Bundesausschuss der Bereitschaften.

Im vergangenen Jahr hat sie sich entschieden, kein weiteres Mal zu kandidieren, auch um sich wieder intensiver dem Blutspendewesen und der ehrenamtlichen DRK-Wohlfahrts- und Sozialarbeit in Lüdenscheid widmen zu können. „Sie dürfen sich jetzt Landesrotkreuzleiterin a.D. nennen“, sagte Präsident Dr. Fritz Baur bei Lauings Verabschiedung aus dem Amt am 24. November 2018 bei der Landesversammlung in Soest.

Ebenfalls mit der Dankmedaille der Präsidentin wurden Barbara Kanne (DRK-Kreisverband Düsseldorf), Konrad Kerpa (DRK-Kreisverband Müggelspree) und der scheidende Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften Elhadj As Sy von Gerda Hasselfeldt in Magdeburg geehrt.

Foto Dirk Mahler / DRK 

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news-376 Fri, 29 Nov 2019 17:11:41 +0100 DRK bildete in Münster erstmalig Freiwilligenmanager zur Förderung des Ehrenamtes aus /aktuell/presse-service/meldung/drk-bildete-in-muenster-erstmalig-freiwilligenmanager-zur-foerderung-des-ehrenamtes-aus.html „Wenn wir nicht mit der Zeit gehen, geht das Ehrenamt mit der Zeit“ Erstmals hat der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eine Qualifizierung für „Freiwilligenmanagement und Ehrenamtskoordination“ angeboten. Die Fortbildung von Dienstag, 26. bis Freitag, 29. November wurde vom DRK-Institut für Bildung und Kommunikation in Münster und der Servicestelle Ehrenamt des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Kooperation veranstaltet und war mit insgesamt 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Rotkreuzgliederungen in Westfalen-Lippe ausgebucht.

 „Wir müssen in unserem Verband mehr Offenheit für neue, flexiblere Mitwirkungsformate entwickeln, zum Beispiel für zeitlich überschaubare, ehrenamtlich unterstützte Projekte“, sagte Tanja Knopp, ehrenamtliche Landesrotkreuzleiterin. „Wenn wir nicht mit der Zeit gehen, geht das Ehrenamt mit der Zeit.“ Aber auch die Politik sei gefragt: „Am kommenden Donnerstag, dem 5. Dezember wird der Internationale Tag des Ehrenamts begangen. Das Ziel dieses Gedenktages ist die Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Auf die tatsächliche Förderung des Ehrenamts sollte ein stärkeres Augenmerk gerichtet werden“, so Tanja Knopp. Zum Beispiel sollten Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für die ehrenamtliche Tätigkeit bei Hilfsorganisationen als Bildungsurlaub anerkannt werden.

Die Bereitschaft der Menschen, sich freiwillig zu engagieren ist ungebrochen hoch. Das belegen zahlreiche empirische Studien, aber auch ein offener Blick in die Praxis. Allerdings haben sich die Erwartungen freiwillig Engagierter an die Mitarbeit in Organisationen erheblich verändert: Nicht nur stilles Mittun, Helfen oder gar Pflichtbewusstsein motivieren, sondern viele suchen eigene Mitgestaltungsmöglichkeiten.

Im Mittelpunkt des Seminars standen die Fragen: Wie können die Rotkreuzgliederungen auf diese veränderten Rahmenbedingungen reagieren und unsere Freiwilligenarbeit optimieren? Wie kann die Arbeit mit Ehrenamtlichen organisiert und koordiniert werden? Was ist das notwendige Handwerkszeug?

Als Referent begleitete der renommierte Freiwilligenmanager und -trainer Heinz Janning aus Bremen das Seminar. Rotkreuzspezifische Aspekte wurden den Teilnehmenden durch erfahrene Mitarbeitende der Servicestelle Ehrenamt vermittelt. 

Aufgrund der großen Nachfrage wird auch im Jahr 2020 ein Bildungsangebot „Freiwilligenmanagement und Ehrenamtskoordination“ angeboten werden. 

Im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe sind rund 31.000 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler ehrenamtlich aktiv: über 23.000 beim DRK und rund 8.000 beim Jugendrotkreuz. Sie engagieren sich u.a. im Katastrophenschutz, in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit und im Schulsanitätsdienst.

Die Qualifizierung für „Freiwilligenmanagement und Ehrenamtskoordination“ wurde unterstützt von der GlücksSpirale.

Foto Claudia Zebandt

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news-375 Tue, 26 Nov 2019 15:21:55 +0100 Längerer Stromausfall: Einsatzkräfte richteten bei Großübung Betreuungsplatz ein /aktuell/presse-service/meldung/laengerer-stromausfall-einsatzkraefte-richteten-bei-grossuebung-betreuungsplatz-ein.html Über mehrere Stunden ist in Drensteinfurt der Strom ausgefallen, fast nichts funktioniert mehr – und das in der kalten Jahreszeit. Ein Ende des Blackouts ist nicht absehbar. So sah das Szenario bei einer Großübung aus, die unter Federführung der Abteilung Gefahrenabwehr des Kreises Warendorf in Zusammenarbeit mit dem DRK- Kreisverband Warendorf erstmals in dieser Form stattfand. Etwa 200 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser-Hilfsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehren richteten einen Betreuungsplatz in der Teamschule an der Sendenhorster Straße ein, der Platz für bis zu 500 Bürgerinnen und Bürger sowie für ihre Betreuung bot. 

In der Dreingau-Halle entstand eine Notunterkunft mit Feldbetten, die in unterschiedliche Bereiche eingeteilt war. Ebenfalls wurden mehrere Registrierungsstellen aufgebaut. „Es ist wichtig, diese Abläufe zu üben. Denn im Ernstfall muss schließlich jeder Handgriff sitzen“, sagte Petra Schreier. Sie ist Ordnungsdezernentin und Leiterin des Krisenstabes des Kreises Warendorf. Gemeinsam mit weiteren Vertretern des Kreises, der Hilfsorganisationen und der Bezirksregierung verfolgte sie die Übung. 

„Wir müssen wissen, wer hier untergebracht ist bzw. wer sich abgemeldet hat und woanders eine Bleibe gefunden hat. Denn wir müssen bei Einsatzlagen wie Bombenentschärfungen sicher sein, dass das gefährdete Gebiet komplett evakuiert ist. Wichtig ist es deshalb, dass die Daten erfasst und an die Personenauskunftsstelle im Kreishaus weitergegeben werden“, erläuterte Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann. 

Um die Großübung so realistisch wie möglich zu gestalten, hatte der Kreis Warendorf Statisten gesucht. Zwar beteiligten sich keine 500, sondern nur gut 80 Personen. „Das ist aber durchaus realistisch. Wenn in Wirklichkeit der Strom ausfallen sollte, kommen ebenfalls viele Betroffene bei Bekannten oder Verwandten unter und müssen nicht durch uns versorgt und betreut werden“, erklärte Gottmann. 

„Das war ein realistisches Einsatz-Szenario – so wie es durchaus im Ernstfall vorkommen kann. Die Helferinnen und Helfer haben sehr motiviert und gut gearbeitet“, zog Petra Schreier eine erste Bilanz. Lob gab es unter anderem für die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Organisationen und Gemeinden des Kreises. Vor Ort war auch der Einsatzleitwagen 2 des Kreises, der für die Kommunikation unter den Einheiten und zur Kreisleitstelle sorgte. Der Kreis wird mit den Hilfsorganisationen die Übung auswerten und die Ergebnisse in die künftige Ausbildung der Einheiten einfließen lassen.

Hintergrund: Betreuungsplatz

Ein Betreuungsplatz ist eine Einheit aus dem Konzept „Vorgeplante überörtliche Hilfe“ im Land Nordrhein-Westfalen. Diese Einheiten gibt es in allen Kreisen und kreisfreien Städten in NRW. Einen tatsächlichen Einsatz für die Einheit aus dem Kreis Warendorf gab es bereits im Jahr 2013, als beim Elbehochwasser im Raum Magdeburg ein Betreuungsplatz für 500 Personen eingerichtet wurde.

 

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news-374 Wed, 20 Nov 2019 11:35:10 +0100 Etablierung vielfalts- und vorurteilsbewusster Strukturen in Kitas - „Es ist normal, dass wir verschieden sind!“ /aktuell/presse-service/meldung/etablierung-vielfalts-und-vorurteilsbewusster-strukturen-in-kitas-es-ist-normal-dass-wir-verschieden-sind.html Jedes Kind ist besonders: In seinem Lerntempo, seinen Vorlieben und Abneigungen, Gedanken, Gefühlen, Familienkulturen und –sprachen. Das gleiche Recht auf Bildung zu realisieren, ist angesichts der unterschiedlichen Lebensverhältnisse, in denen Kinder und ihre Familien leben, eine Herausforderung. Mit dieser Thematik beschäftigten sich rund 40 Fachkräfte aus Kitas, offenen Ganztagsschulen, Familienzentren und Integrationsagenturen bei einer Fachtagung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe am Dienstag, 19. November in Münster. Unterstützt von den Referentinnen Mercedes Pascual Iglesias und Eva Prausner bearbeiteten sie die Themen „Sprachen der Vielfalt in der Kita“ und „Handlungsmöglichkeiten und die langfristige Arbeit an einer Kultur des Respekts und der Vielfalt“. 

Zuvor hatten die Referentinnen mit Impulsvorträgen in die Thematik eingeführt: „Es ist normal, dass wir verschieden sind!“; Mercedes Pascual Iglesias erörterte, wie mit dem Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung© Kultur, Praxis und Struktur inklusiv verändert werden können. Eva Prausner referierte über „Sprüche, Parolen und Vorurteile“ als Herausforderung in der Arbeit mit Eltern und Kindern in der Kita. 

Die Fachtagung wurde gefördert von der GlücksSpirale.

Foto

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news-373 Mon, 11 Nov 2019 15:53:48 +0100 DRK-Landesversammlung tagte in Attendorn /aktuell/presse-service/meldung/drk-landesversammlung-tagte-in-attendorn.html Am Samstag, 9. November 2019, fand in der Stadthalle Attendorn die Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe statt. Ausrichter der Veranstaltung war der DRK-Kreisverband Olpe. Nach Grußworten durch Frank Beckehoff, Landrat des Kreises Olpe und Präsident des DRK-Kreisverbandes Olpe, Christian Pospischil, Bürgermeister der Stadt Attendorn und Alina Schneider, stellvertretende Vorsitzende des DRK-Ortsvereines Attendorn, folgte die Festrede. Hierzu begrüßte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Generalarzt Dr. Bruno Most als Beauftragter für militärische Zusammenarbeit und Präsidiumsmitglied des DRK-Bundesverbandes in Berlin. Thema der Festrede war die „DRK-Strategie 2030“. „Die Bedeutung der Rotkreuzbewegung in der Krisen- und Konfliktbewältigung ist nicht nur ungebrochen, sondern steigt kontinuierlich“, so Dr. Bruno Most. „Künftig werden uns neue Probleme, wie das der demografischen Entwicklung oder des neuen Ehrenamtes beschäftigen und wir brauchen neue Ansätze und Methoden, wie wir diesen Entwicklungen begegnen.“

Weitere Schwerpunkte der Tagesordnung waren neben dem gemeinsamen Tätigkeitsbericht des Präsidiums und des Vorstandes Wahlen: Der langjährige Landesschatzmeister Moritz Krawinkel (Münster) sowie der stellvertretende Vorsitzende des Schiedsgerichts Fritz Klingsporn (Münster) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als stellvertretender Landesarzt wurde erstmals Dr. Frank Marquardt (Hamm) als Nachfolger von Dr. Heinrich Völker-Feldmann (Holtwick, Kreis Coesfeld), der 14 Jahre die Funktion des stellvertretenden Landesarztes innehatte, gewählt. 

Die Delegierten befassten sich zudem mit der Neufassung der Ordnung für das Jugendrotkreuz im DRK-Landverband Westfalen-Lippe, mit einer neuen Schiedsordnung und setzten sich mit Satzungsänderungen auseinander. Ein Schwerpunktthema war auch die Digitalisierung als zukunftsweisende Aufgabe für alle DRK-Gliederungen und  -Einrichtungen. 

Die Landesversammlung ist das oberste Beschlussorgan des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der 38 Kreisverbände, 262 Ortsvereine und insgesamt über 230.200 ehrenamtlich aktive Mitglieder und Fördermitglieder zählt.

Foto Julian Halbe

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news-372 Thu, 07 Nov 2019 11:00:47 +0100 Fachtagung „Personalmangel ade?!“ /aktuell/presse-service/meldung/fachtagung-personalmangel-ade.html Gewinnung, Ausbildung und Integration von ausländischen Fachkräften für das Gesundheitswesen Die Fachtagung „Personalmangel ade?!“ Gewinnung, Ausbildung und Integration von ausländischen Fachkräften für das Gesundheitswesen am 20. November 2019 im DRK-Institut für Bildung und Kommunikation, Sperlichstraße 27 in 48151 Münster nimmt die derzeitige Personalsituation in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zum Anlass, Lösungswege aus der Personalnot aufzuzeigen. Eine Möglichkeit, dieser Entwicklung entgegenzutreten, ist die Gewinnung von Pflegefachkräften und Mediziner*innen aus dem Ausland aber auch die Gewinnung und Qualifizierung geflüchteter Menschen für die Pflege- und Gesundheitsfachberufe. Sie erfordert aber flankierende Maßnahmen, um eine gelingende betriebliche Integration sicherzustellen.  

Mit der Fachtagung werden besonders Verantwortliche in der Personalentwicklung und der Ausbildung aber auch Mitarbeitende in den Gesundheitseinrichtungen und ambulanten Pflegediensten angesprochen. 

Die Fachtagung beginnt um 10:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 80,-- € inklusive Mittagessen und Stehkaffee.  

Anmeldungen zu dieser Veranstaltung können per E-Mail bis zum 15. November 2019 an Gesundheit.Soziales.Bildung(at)DRK-westfalen.de entgegengenommen werden.

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Foto Michael Handelmann / DRK

Weitere Informationen

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news-371 Thu, 07 Nov 2019 06:56:34 +0100 DRK-Kreisverband Herford-Stadt e.V. gewinnt den DIVR Business Award in der Kategorie „Best Impact“ /aktuell/presse-service/meldung/drk-kreisverband-herford-stadt-ev-gewinnt-den-divr-business-award-in-der-kategorie-best-impact.html Dortmund/Herford: Das Deutsche Institut für virtuelle Realitäten (DIVR) hat im Zuge des Digitalisierungsgipfels der Bundesregierung und der "Digitalen Woche" in Dortmund erstmalig den DIVR-Business-Award in verschiedenen Kategorien verliehen. Gewinner der Kategorie „Best Impact“ ist der DRK- Kreisverband Herford-Stadt e.V. mit seinem Ehrenamtsprojekt Ausbildung mit Virtueller Realität (VR). Der Preis wurde dem Projekt verliehen, weil hier nach Meinung der Jury das größte Potential steckt, gesellschaftlichen Wandel anzustoßen oder zu beschleunigen. Hierzu zählte auch, dass das Projekt die größte soziale, wirtschaftliche, ökologische oder wissenschaftliche Relevanz hat. Bei Virtual Reality denkt man an einschlägige Spielhallen, in denen es auf Zeitreise geht oder lebensgefährliche Missionen warten. Aber die neue Technik ist längst ernsthaft im Einsatz, zum Beispiel in der Medizin, wo sie hilft, Ängste zu überwinden oder am virtuellen Patienten das Operieren zu üben. Auch in anderen Bereichen dient VR der Gesundheit: Angehende Feuerwehrleute wappnen sich in VR unbeschadet für den Ernstfall, Astronauten für das Leben im All. Virtual Reality schafft also ideale Lernumgebungen für alle Berufe, in denen Anfängerfehler gravierende Folgen haben. Viele Ehrenamtliche engagieren sich im Deutschen Roten Kreuz. Mit der Ausbildungsmöglichkeit in virtueller Realität bietet das DRK in Herford eine zusätzliche Lernumgebung, die Zeit und Kosten sparen hilft, die Qualität im Bereich der Ausbildung von Rettungssanitätern steigert und neue Lernerfahrungen ermöglicht, so die gemeinsame Begründung der Juroren für die Verleihung. Die Verleihung bildete das Highlight der Auftaktveranstaltung der "Digitalen Woche Dortmund" und sollte Start-Ups sowie bestehende Unternehmen für ihre innovativen Anwendungen prämieren, ein Forum zur Vernetzung schaffen und die Grundlage für neues Wachstum legen. Bei der gestrigen Preisverleihung im Deutschen Fußballmuseum nutze das DRK die Gelegenheit, ihre Anwendung einem breiten Publikum vorzustellen und bekannt zu machen.

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news-370 Thu, 31 Oct 2019 15:23:02 +0100 DRK-Landesversammlung 2019 tagt in Attendorn /aktuell/presse-service/meldung/drk-landesversammlung-2019-tagt-in-attendorn.html Einladung an die Presse Die diesjährige Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe findet am Samstag, 9. November, ab 10:00 Uhr in der Stadthalle Attendorn, Breslauer Str. 40, 57439 Attendorn statt; Ausrichter ist der DRK-Kreisverband Olpe. 

Nach Grußworten von Frank Beckehoff, Landrat des Kreises Olpe und Präsident des DRK-Kreisverbandes Olpe, des Attendorner Bürgermeisters Christian Pospischil und Alina Schneider, der stellvertretenden Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Attendorn, folgt die Festrede: Hierzu begrüßt Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur Generalarzt Dr. Bruno Most, als Beauftragter für militärische Zusammenarbeit Mitglied des Präsidiums des Deutschen Roten Kreuzes (Berlin). Er wird über die „DRK-Strategie 2030“ sprechen. 

Weitere Schwerpunkte der Tagesordnung sind neben dem gemeinsamen Tätigkeitsbericht des Präsidiums und des Vorstandes Wahlen: Der langjährige Landesschatzmeister Moritz Krawinkel (Münster) stellt sich für eine weitere Amtszeit von vier Jahren zur Wahl. Als stellvertretender Landesarzt steht erstmals Dr. Frank Marquardt (Hamm) zur Wahl. Wieder zur Wahl stellt sich der stellvertretende Vorsitzende des Schiedsgerichts Fritz Klingsporn (Münster). 

Außerdem werden sich die die rund 200 Delegierten mit der Neufassung der Ordnung für das Jugendrotkreuz im DRK-Landverband Westfalen-Lippe, mit einer neuen Schiedsordnung und mit Satzungsänderungen auseinandersetzen. 

Die Landesversammlung ist das oberste Beschlussorgan des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der 38 Kreisverbände, 262 Ortsvereine und insgesamt über 230.200 ehrenamtlich aktive Mitglieder und Fördermitglieder zählt.

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news-369 Tue, 29 Oct 2019 09:06:48 +0100 Michael Sieland ist neuer stellvertretender DRK-Landeskonventionsbeauftragter - „Humanitäres Völkerrecht ist DNA der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung“ /aktuell/presse-service/meldung/michael-sieland-ist-neuer-stellvertretender-drk-landeskonventionsbeauftragter-humanitaeres-voelkerrecht-ist-dna-der-rotkreuz-und-rothalbmondbewegung.html Am Montag, 28. Oktober 2019, hat Präsident Dr. Fritz Baur den Rechtsanwalt und Kreiskonventionsbeauftragten des DRK-Kreisverbandes Rheinisch-Bergischer Kreis Michael Sieland für eine Amtszeit von vier Jahren zum stellvertretenden Landeskonventionsbeauftragten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe bestellt. Damit ist Michael Sieland stellvertretender Landeskonventionsbeauftragter beider DRK-Landesverbände in NRW, Nordrhein und Westfalen-Lippe. In Zusammenarbeit mit dem Landeskonventionsbeauftragten des DRK in NRW, Dr. Moritz Philipp Koch, wird er die Kenntnisse über das humanitäre Völkerrecht sowie die Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung in Nordrhein-Westfalen verbreiten. „Das humanitäre Völkerrecht ist nicht nur die DNA, sondern auch Rückgrat und Schutzschild der Rotkreuz- und  Rothalbmondbewegung. In Zeiten unkontrollierbarer gewaltsamer Konflikte ist es umso wichtiger, dass die Konfliktparteien – nicht nur zum Schutz der Opfer, sondern auch zum Schutz der Helfer – die Regeln des humanitären Völkerrechts kennen und beachten.
An einer der Kernaufgaben des Deutschen Roten Kreuzes, der Verbreitung der Kenntnisse des humanitären Völkerrechts in den DRK-Landesverbänden Westfalen-Lippe und Nordrhein mitarbeiten zu dürfen, ist eine große Herausforderung, aber auch eine große Ehre für mich“, so Michael Sieland. 

Michael Sieland ist seit 1980 ehrenamtlich aktiv im Roten Kreuz. Er engagierte sich zunächst im Jugendrotkreuz, im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz des DRK in Jülich. Später war er regelmäßig im Auftrag des DRK-Generalsekretariats in Berlin tätig, zum Beispiel im Rahmen der Flüchtlingsnothilfe 2015. Darüber hinaus absolvierte er Einsätze als Auslandsdelegierter des DRK und für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK): unter anderem im Rahmen der Rumänienhilfe, während des Golfkriegs und der Ebolakrise in Liberia. 

Michael Sieland wurde 1967 in Duisburg-Rheinhausen geboren, ist Mitbegründer der Rechtsanwaltssocietät Persidis & Sieland in Köln und wohnt in Bergisch Gladbach.

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news-368 Mon, 28 Oct 2019 08:14:22 +0100 Seit Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung im Jahr 1969: Erste-Hilfe-Kurse für Führerscheinbewerber sind seit 50 Jahren gesetzliche Pflicht /aktuell/presse-service/meldung/seit-aenderung-der-strassenverkehrs-zulassungs-ordnung-im-jahr-1969-erste-hilfe-kurse-fuer-fuehrerscheinbewerber-sind-seit-50-jahren-gesetzliche-pflicht.html Das Absolvieren eines Erste-Hilfe-Kurses für Führerscheinbewerber ist mittlerweile seit 50 Jahren Pflicht. „Dieses Jubiläum freut uns sehr. Das damalige Gesetz war überfällig und hat zu einer Verbesserung der Versorgung von Unfallopfern beigetragen“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Kompetenzen in Erster Hilfe sind wichtig – auch über den Straßenverkehr hinaus – und haben schon etlichen Menschen das Leben gerettet. Unsere Kreisverbände bieten Erste-Hilfe-Kurse für unterschiedliche Zielgruppen an; fachkundige Ansprechpartner stehen hier gerne beratend zur Verfügung.“

Das Deutsche Rote Kreuz hat 2017 bundesweit 1,77 Millionen Menschen in Erster Hilfe aus- und fortgebildet; allein im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe bildet das Rote Kreuz jährlich durchschnittlich 155.000 Teilnehmende in Erster Hilfe aus. 

Zum Hintergrund:

Ab 1953, als erstmals die Zahl der Verkehrstoten nach dem heutigen Gebietsstand vorlag, war die Zahl der Verkehrstoten immer weiter gestiegen. Der traurige Rekord war 1970 erreicht worden: 21 332 Menschen hatten ihr Leben bei Verkehrsunfällen verloren. (Quelle: „Unfallentwicklung auf deutschen Straßen 2017“, veröffentlicht vom Statistischen Bundesamt am 12.07.2018) 

Am 1. August 1969 war eine „Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung“ in Kraft getreten, die unter anderem vorsah, dass dem Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klasse 1, 3, 4 oder 5 der Nachweis beizufügen sei, „dass der Antragssteller in Sofortmaßnahmen am Unfallort unterwiesen worden ist.“ Weiter hieß es: „Der Nachweis über die Unterweisung in Sofortmaßnahmen am Unfallort kann durch eine Bescheinigung des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfallhilfe oder des Malteser-Hilfsdienstes geführt werden.“ 

Laut der vom Statistischen Bundesamt im Juli 2018 veröffentlichten langfristigen Betrachtung der Unfallentwicklung auf deutschen Straßen war die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland im Jahr 2017 mit 3 180 auf den niedrigsten Stand seit mehr als 60 Jahren gesunken. Zu den Gründen für die positive Entwicklung zählt das Statistische Bundesamt u.a. die Weiterentwicklung der medizinischen Erstversorgung. 

Mit der „Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung“ ist am 1. August 1969 auch die Verbandskastenpflicht in Kraft getreten: „Das Erste-Hilfe-Material ist in einem Behältnis verpackt zu halten, das so beschaffen sein muss, dass es den Inhalt vor Staub, und Feuchtigkeit sowie vor Kraft- und Schmierstoffen ausreichend schützt.“ 

Ein Verbandskasten, der sich für den Notfall im Auto befinden muss, ist in der Regel fünf Jahre haltbar. Er muss regelmäßig auf sein Verfallsdatum überprüft und gegebenenfalls ersetzt werden. Ein nicht vorhandener oder abgelaufener Verbandskasten kann fünf Euro Bußgeld kosten.

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news-367 Fri, 25 Oct 2019 12:14:11 +0200 ASB, DRK, JUH und MHD in NRW beschließen intensivere Zusammenarbeit /aktuell/presse-service/meldung/asb-drk-juh-und-mhd-in-nrw-beschliessen-intensivere-zusammenarbeit.html Die Zusammenarbeit der anerkannten Hilfsorganisationen in NRW auf Landesebene war bisher nicht institutionalisiert. "Gemeinsam engagieren wir uns in vielen Bereichen für die Menschen in Nordrhein-Westfalen", erklärt Dr. Hasan Sürgit. "Eine engere Vernetzung macht daher großen Sinn." Die vier Hilfsorganisationen sehen insbesondere die Veränderungen im Katastrophenschutz und die Novellierungen im Rettungswesen als Herausforderung - aber auch als Chance. Darüber hinaus gibt es viele weitere gemeinsame Themen im Kontext des Bevölkerungsschutzes und der Ersten Hilfe. Künftig möchten sich die Vertreter der vier Hilfsorganisationen zwei Mal pro Jahr treffen, zu aktuellen Themen austauschen und gemeinsame Positionen erarbeiten. Der Anfang ist mit der Idee einer gemeinsamen Fachtagung in 2020 bereitet.

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news-366 Tue, 22 Oct 2019 08:49:00 +0200 „Mach Karriere als Mensch!“ - Neue Pflegeausbildungen starten ab 2020 /aktuell/presse-service/meldung/mach-karriere-als-mensch-neue-pflegeausbildungen-starten-ab-2020.html Diese Woche startet die bundesweite Informations- und Öffentlichkeitskampagne „Mach Karriere als Mensch!“ zur Ausbildungsoffensive Pflege (2019-2023) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Deutsche Rote Kreuz beteiligt sich als Partner der Ausbildungsoffensive aktiv an der Kampagne und möchte mit den modernen Kampagnenmotiven auf die Chancen und Vorteile der neuen Pflegeausbildungen aufmerksam machen, damit sich zahlreiche Interessierte für eine Ausbildung in der Pflege entscheiden. Durch das Pflegeberufegesetz werden die Ausbildungsbedingungen verbessert und die Attraktivität des Berufsfeldes Pflege insgesamt gesteigert. Schulgeldfreiheit, die Sicherstellung des Anspruchs auf eine angemessene Ausbildungsvergütung und die Möglichkeit einer hochschulischen Pflegeausbildung erhöhen die Attraktivität der Ausbildung und sprechen neue Zielgruppen, z.B. Abiturientinnen und Abiturienten, für die Pflege an. Erstmals ist auch eine verbindliche und langfristige Regelung zur vollständigen Finanzierung der Ausbildungskosten bei Umschulungsmaßnahmen vorgesehen. Der erste Ausbildungsjahrgang wird Anfang 2020 starten. 

Mit der erstmaligen Regelung von Vorbehaltsaufgaben, die aufgrund der dafür benötigten Qualifikation nur von Pflegefachkräften wahrgenommen werden dürfen, wird die Pflege als eigenständiger Berufsbereich aufgewertet. Die Reform ist daher auch ein wichtiger Schritt zu mehr Anerkennung und Wertschätzung der Pflegekräfte in Deutschland.  

Das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe bietet zahlreiche Ausbildungsplätze in der häuslichen-, teil- und vollstationären Pflege an. Interessierte können sich an die DRK-Einreichtungen vor Ort wenden.   

Hintergrundinformation:Zur Flankierung der Einführung der auf Grundlage des Pflegeberufegesetzes am 1. Januar 2020 beginnenden neuen Pflegeausbildungen startete am 28. Januar 2019 die Ausbildungsoffensive Pflege (2019-2023) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ein zentrales Ziel der Offensive ist es, die Zahl der Auszubildenden und die Zahl der ausbildenden Einrichtungen im Bundesschnitt jeweils um zehn Prozent innerhalb der Laufzeit zu steigern. Eine wichtige Maßnahme ist hierfür die bundesweite Informations- und Öffentlichkeitskampagne des Bundesfamilienministeriums zu den neuen Pflegeausbildungen unter Einbeziehung aller Partner. Ziel der Kampagne ist es, Jugendliche in der Berufsorientierungsphase und Erwachsene mit dem Wunsch nach einer beruflichen Neuorientierung für eine Ausbildung in der Pflege zu gewinnen.

Leitfaden zur Kampagne

Informationen zu den neuen Pflegeausbildungen und der Ausbildungsoffensive Pflege sind auf www.pflegeausbildung.net verfügbar.

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news-365 Fri, 18 Oct 2019 11:48:42 +0200 Der Fachbereich Migration lädt zu zwei Fachtagungen im November ein /aktuell/presse-service/meldung/der-fachbereich-migration-laedt-zu-zwei-fachtagungen-im-november-ein.html 19.11.2019: Fachtagung „Kinder und Familien im Mittelpunkt" und 20.11.2019: Fachtagung „Personalmangel ade?!" 19.11.2019: Fachtagung „Kinder und Familien im Mittelpunkt - Gestaltung und Verankerung vielfalts- und vorurteilsbewusster Strukturen in der pädagogischen Praxis“

 

Jedes  Kind  ist  besonders:  In  seinem  Lerntempo,  seinen  Vorlieben  und  Abneigungen,  Gedanken,  Gefühlen,  Familienkulturen  sowie  –Sprachen  und  hat  dennoch  das  gleiche  Recht  auf  Bildung.  Dieses  zu  realisieren  ist  eine  große Herausforderung angesichts der unterschiedlichen Lebensverhältnisse  in  denen  Kinder  und  ihre  Familien  leben.  Gegensätze  werden  schärfer,  zwischen  arm  und  reich, zwischen privilegiert und benachteiligt. Kinder erleben, dass Menschen unterschiedlich sind und dass diese Unterschiede bewertet werden. Wie damit umgehen und dabei Prozesse und Strukturen inklusiv gestalten? 

Wir freuen uns zwei Fach- und Praxisexpert*innen für dieses Themengebiet gewonnen zu haben:

  • Mercedes Pascual-Iglesias wird aus der Perspektive der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung© den Themenbereich Umgang mit Sprachenvielfalt und Strukturen und Prozesse in Kindertageseinrichtungen bearbeiten;
  • Eva Prausner zeigt unter anderem auf, wie mit diskriminierenden und/oder rassistischen Haltungen von Eltern und ihren Kindern in der Kindertageseinrichtung professionell umgegangen werden kann. 

Zielgruppe der Veranstaltung sind Leiter*innen, Fachberatungen und pädagogische Fachkräfte von Kitas und Offenen Ganztagsschulen, Familienzentren und Brückenprojekten, Integrationsagenturen sowie Kooperationspartner*innen.  

Datum:
19.11.2019 
Ort:
DRK-Institut für Bildung und Kommunikation
Zeit:
09:30 Uhr-16:30 Uhr
Adresse:
Sperlichstraße 27, 48151 Münster

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartnerinnen für den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.: Marta Bruvers

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20.11.2019: Fachtagung "Personalmangel ade?! - Gewinnung, Ausbildung und Integration von ausländischen Fachkräften für das Gesundheitswesen"


Der Personalnotstand im Gesundheitswesen führt bereits aktuell zu einer problematischen Unterversorgung von kranken und pflegebedürftigen Menschen. Die Politik reagiert im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege auf diese Entwicklung unter anderem mit einer verstärkten und beschleunigten Anwerbung von ausländischen Fachkräften. Dafür sind aber flankierende Maßnahmen erforderlich, um eine gelingende und nachhaltige Integration in den verschiedenen Arbeitsbereichen der Gesundheitseinrichtungen sicherzustellen.
Wir führen zu diesem aktuellen Thema eine Fachtagung unter dem Titel "Personalmangel ade?!" - Gewinnung, Ausbildung und Integration von ausländischen Fachkräften für das Gesundheitswesen durch und möchten Sie auf diese Veranstaltung aufmerksam machen. Es sollen Lösungswege aus der vorhandenen Personalnot gezeigt und verschiedene Modelle der Personalgewinnung, -bindung und -entwicklung vorgestellt werden.

Datum:
20.11.2019 
Ort:
DRK-Institut für Bildung und Kommunikation
Zeit:
09:30 Uhr-17:00 Uhr
Adresse:
Sperlichstraße 27, 48151 Münster

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartnerinnen für den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.: Anne Artmeyer

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news-364 Fri, 11 Oct 2019 14:18:26 +0200 Delegation des Türkischen Roten Halbmondes aus Izmir besuchte DRK-Landesverband in Münster /aktuell/presse-service/meldung/delegation-des-tuerkischen-roten-halbmondes-aus-izmir-besuchte-drk-landesverband-in-muenster.html Die Zusammenarbeit zwischen dem THR Izmir und dem DRK im Kreis Borken setzt sich fort. Die Zusammenarbeit zwischen den Gliederungen des Türkischen Roten Halbmondes aus Izmir und dem DRK-Kreisverband Borken entwickelt sich weiter. Bei einem Arbeitsbesuch von Mittwoch, 9. Oktober, bis Samstag, 12. Oktober, im Kreis Borken und in Münster fand ein reger Austausch über potenzielle Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem TRH-Stadtverband Izmir und dem DRK-Kreisverband Borken statt. Dabei ging es schwerpunktmäßig um die Bereiche Breitenausbildung und Rettungswesen. Beim Gegenbesuch im kommenden Jahr in Izmir sollen unter anderem Praktiker aus beiden Bereichen den DRK-Kreisverband Borken vertreten. 

Am Freitag, 11. Oktober, begrüßte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, die Delegation - angeführt vom Vorsitzenden des TRH-Stadtverbandes Izmir, Kerem Fahri Baykalmiş - und den Vorstand des DRK-Kreisverbandes Borken, Jürgen Puhlmann, in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster. Dort tauschten sie sich mit dem Landesverbandspräsidenten, Vizepräsidentin Nilgün Özel, Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff, dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Hasan Sürgit und Abteilungs- und Stabsstellenleitungen des Landesverbandes über aktuelle Themen des Türkischen Roten Halbmondes und des Deutschen Roten Kreuzes aus. 

Im Frühjahr 2019 haben bereits der TRH-Stadtverband Izmir-Bornova und der DRK-Kreisverband Borken eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Bei Arbeitstreffen im Münsterland und in Izmir wurden Gespräche über die Zusammenarbeit unter anderem im Bevölkerungsschutz, in der Altenhilfe, bei Jugendrotkreuz-Aktivitäten und der Ansprache der Bevölkerung zwecks Unterstützung der Rotkreuz-Idee geführt.

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news-363 Fri, 04 Oct 2019 13:40:25 +0200 Hand in Hand: Schwimmsporttreibende Verbände unterstützen bei der Umsetzung des Aktionsplans „Schwimmen lernen“ der NRW-Landesregierung /aktuell/presse-service/meldung/hand-in-hand-schwimmsporttreibende-verbaende-unterstuetzen-bei-der-umsetzung-des-aktionsplans-schwimmen-lernen-der-nrw-landesregierung.html Gespräche von DLRG, DRK-Wasserwacht und Schwimmverband NRW in der NRW-Staatskanzlei Düsseldorf, 04.10.2019. Jedes Kind zum Schwimmen befähigen – das ist das Ziel des Aktionsplans „Schwimmen lernen“, den die NRW-Landesregierung am 24. Juni 2019 vorstellte. Die schwimmsporttreibenden Verbände in Nordrhein-Westfalen, DLRG, DRK-Wasserwacht und Schwimmverband NRW, sind am 02. Oktober 2019 der Einladung der Staatskanzlei zum Austausch über die Umsetzung des Aktionsplans gefolgt. 

Im Mittelpunkt des Gespräches stand der geplante Aufbau eines Schwimmassistentenpools: Der Aktionsplan sieht die Ausbildung qualifizierter Schwimmassistenten vor, die bei Bedarf Lehrkräfte an Schulen beim Schwimmunterricht vor Ort unterstützen, um eine noch bessere Förderung einzelner Kinder zu ermöglichen. Durch eine einheitliche Ausbildung der Schwimmassistenten solle die Qualität des Dienstes sichergestellt werden. Die drei schwimmsporttreibenden Verbände in NRW verfügen bereits über umfassende Erfahrungen in der Qualifizierung von Schwimmausbildern sowie der Durchführung von Angeboten im Anfängerschwimmen. DLRG, DRK-Wasserwacht und Schwimmverband NRW betonten daher den Willen, ihre Kompetenzen in der Qualifizierung von Schwimmausbildern sowie in der Durchführung von Angeboten im Anfängerschwimmen einbringen zu wollen. Dabei bekräftigen sie auch ihren Wunsch nach Berücksichtigung ihrer bestehenden Qualifizierungsangebote, die landesweit für die Schwimmausbildung in Schulen anerkannt werden sollten. Nur über einen einheitlichen Standard könne das Ziel einer qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Schwimmausbildung erreichen werden. 

Darüber hinaus thematisierten die Vertreter die Umsetzung einer Imagekampagne, die den gesellschaftlichen Nutzen des Schwimmens in den Mittelpunkt stellen solle. Die schwimmsporttreibenden Verbände begrüßten diesen Vorschlag und sagten ihre Unterstützung bei der Umsetzung der Kampagne zu. Schwimmen sei mehr als ein Gesundheitssport: Es sei eine (über-)lebenswichtige Kompetenz und in Verbindung mit Bädern als Stätten sozialen Miteinanders ein wichtiges gesellschaftliches und kulturelles Gut. Dieses Verständnis müsse auf allen Gesellschaftsebenen und -bereichen verankert werden. DLRG, DRK-Wasserwacht und Schwimmverband NRW betonten, dass mit der Imagekampagne insbesondere auch Zielgruppen angesprochen werden müssten, die aktuell keinen oder einen nur geringen Bezug zum Schwimmen haben.

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news-362 Sat, 21 Sep 2019 20:07:00 +0200 Rotkreuzgemeinschaft aus Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) siegt beim 59. Bundeswettbewerb in Darmstadt /aktuell/presse-service/meldung/rotkreuzgemeinschaft-aus-ibbenbueren-drk-kreisverband-tecklenburger-land-siegt-beim-59-bundeswettbewerb-in-darmstadt.html Den diesjährigen 59. DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften am 21. September in Darmstadt (DRK-Landesverband Hessen) hat die Rotkreuzgemeinschaft aus Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) zum dritten Mal in kurzer Folge (2016, 2017 und 2019) gewonnen. Die Mannschaft aus Nierstein-Oppenheim (DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz) erreichte den zweiten Platz. Auf Platz drei landetet die Bereitschaft aus Münchingen (DRK-Landesverband Baden-Württemberg). 

Insgesamt nahmen 15 DRK-Mannschaften aus ganz Deutschland teil, um den Titel des besten deutschen Retter-Teams im Bereich der Ersten Hilfe zu holen. 

Zusammen mit der hessischen Mannschaft aus Darmstadt, die seit 2009 auch bereits dreimal den Bundeswettbewerb gewonnen hat, ist das Team aus dem DRK-Kreisverband Tecklenburger Land erfolgreichste Mannschaft beim Bundeswettbewerb. 

Die Rettungsschwimmer aus Dahlem (DRK-Kreisverband Euskirchen / DRK-Landesverband Nordrhein) gewannen die in den Wettbewerb integrierte „Deutsche Meisterschaft in Erster Hilfe“ und qualifizierten sich damit für den Europäischen Erste-Hilfe-Wettbewerb FACE (First Aid Convention Europe). Der Sonderpreis „Menschliche Zuwendung/Patientenorientierung“ ging ebenfalls an die Mannschaft aus Nierstein-Oppenheim (DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz). In diesen beiden Qualifikationen (FACE und „Menschliche Zuwendung“) erreichte die Ibbenbürener Rotkreuzgemeinschaft zusätzlich jeweils den 2. Platz. 

Die DRK-Bereitschaften mobilisieren bundesweit rund 170 000 Ehrenamtliche in 8 000 Gruppen. Sie trainieren für den Einsatz bei Katastrophen und sichern bundesweit Veranstaltungen wie zum Beispiel Fußballspiele oder Konzerte sanitätsdienstlich ab.  

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news-360 Tue, 17 Sep 2019 14:23:38 +0200 Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen für Christoph Brodesser und Gunther Stang /aktuell/presse-service/meldung/brand-und-katastrophenschutz-verdienst-ehrenzeichen-fuer-christoph-brodesser-und-gunther-stang.html Münster/Nordwalde/Steinfurt. Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat am Montag, 16.09.2019, Christoph Brodesser aus Nordwalde und Gunther Stang aus Steinfurt mit dem Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber geehrt. 

„Die Auszeichnung ist durch Ihren außergewöhnlichen Einsatz begründet, daher ist der Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen dem gemeinsamen Vorschlag der „westfälischen Bezirksregierungen“ gefolgt, Sie beide auszuzeichnen. Sie haben es sich verdient“, sagte die Regierungspräsidentin während der Feierstunde. 

Die Ehrung fand im Beisein des Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, dem Vorsitzenden des Vorstandes Dr. Hasan Sürgit und dem Dezernenten für Gefahrenabwehr Reiner Dewulf, statt. 

Christoph Brodesser (64) aus Nordwalde ist seit 1971 Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes. Er leitet derzeit beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e. V. unter anderem die Abteilung Nationale Hilfsgesellschaft. Gunter Stang (64) aus Steinfurt ist seit 1984 Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes und übt derzeit die Funktion des Bezirksbeauftragten für den Katastrophenschutz des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe aus. 

In Ihren unterschiedlichsten Tätigkeiten beim Deutschen Roten Kreuz haben sich Brodesser und Stang durch die Mitarbeit in mehreren Gremien auf Landes- und Bundesebene einen Namen gemacht. Die federführende Ausarbeitung von Christoph Brodesser bei der Erarbeitung von Konzepten für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sind hierbei nur beispielhaft zu nennen. Als Bezirksbeauftragter für den Katastrophenschutz des Landesverbandes Westfalen-Lippe berät Gunther Stang die DRK-Kreisverbände in allen Angelegenheiten des Katastrophenschutzes. Brodesser berät als Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz des DRK bei der Planung und Durchführung von vorbereitenden Maßnahmen im Bevölkerungsschutz. Dies schließt beispielsweise auch die Mitwirkung im Krisenstab des Landes Nordrhein-Westfalen ein. 

Für die Gefahrenabwehrdezernate der Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster stehen beide als kompetente und landesweit anerkannter Ansprechpartner in allen Belangen des Katastrophenschutzes mit hohem Engagement und Fachverstand zur Verfügung. 

Im Anschluss an die Auszeichnungen tauschten sich die Teilnehmer noch intensiv über aktuelle Themenstellung im Katastrophenschutz aus.

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news-359 Tue, 17 Sep 2019 14:05:50 +0200 Arbeitslosenreport 3/2019 der Freien Wohlfahrtspflege NRW /aktuell/presse-service/meldung/arbeitslosenreport-3/2019-der-freien-wohlfahrtspflege-nrw.html Endstation Hartz IV? – Freie Wohlfahrtspflege NRW kritisiert, dass Ausstieg zu selten gelingt Düsseldorf. Nur eine Minderheit schafft den Ausstieg aus Hartz IV und eine Rückkehr ins normale Berufsleben. Dies zeigt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Jeden Monat schaffen es lediglich knapp zwei Prozent der 1,16 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Bezieher in NRW, einen sozialversicherungspflichtigen Job zu bekommen. Die Hälfte kann davon nicht leben.

Langzeitarbeitslose haben es schwer, der Armutsfalle zu entrinnen. Im vergangenen Jahr gab es in NRW monatlich nur knapp 20.000 Integrationen von Hartz-IV-Empfängern in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Hinzu kommt, dass diese nicht einmal in jedem zweiten Fall zu einem Ende des Hartz-IV-Bezugs führten. „Es kann nicht sein, dass Menschen, die in Vollzeit arbeiten, weiterhin auf staatliche Leistungen angewiesen sind“, kritisiert der Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege NRW, Christian Heine-Göttelmann. „Und auch diejenigen, die etwa aus gesundheitlichen oder familiären Gründen nur in Teilzeit arbeiten können, dürfen nicht schief dafür angesehen werden, dass sie ihren Lohn noch mit Sozialleistungen aufstocken müssen.“

Zudem befinden sich viele spätestens nach einem Jahr wieder in Hartz IV. Laut Arbeitslosenreport waren weniger als 11.000 Hartz-IV-Empfänger, die die Jobcenter im Dezember 2017 in sozialversicherungspflichtige Jobs vermittelt hatten, auch noch im Dezember 2018 beschäftigt. Mehr als jedes vierte sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnis endete bereits innerhalb der ersten drei Monate nach der Integration. „Es genügt nicht, Menschen kurzfristig in Arbeit zu bringen“, betont Christian Heine-Göttelmann. „Sie müssen dauerhaft in Arbeit bleiben, denn nur so wird sich auch ihre soziale Situation langfristig stabilisieren.“

Um die Chance auf nachhaltige Beschäftigung zu erhöhen, sollten Arbeitsplätze und Arbeitslose gut zueinander passen. Viel zu oft werden Arbeitslose in Jobs gedrängt, die nicht ihren persönlichen Fähigkeiten und Interessen entsprechen, beobachten die Verbände. „Die Betroffenen müssen mehr als bisher aktiv in den Vermittlungsprozess einbezogen werden“, fordert Heine-Göttelmann. „Die Jobcenter sollten sie dabei unterstützen, ihre gesamte berufliche und persönliche Situation realistisch einzuschätzen und individuelle Lösungswege zu finden.“

Auch nach der Aufnahme einer Beschäftigung brauchen sie nach Ansicht des Vorsitzenden noch aktive Unterstützung und fachliche Beratung. „Ein unterstützendes Coaching ist wichtig, damit Menschen der Weg aus dem Hartz-IV-Bezug in den Arbeitsmarkt gelingt“, so Heine-Göttelmann. Solche Leistungen müssten aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege standardmäßig zu den Angeboten des Jobcenters für Langzeitarbeitslose gehören.

Das im Januar gestartete Teilhabechancengesetz, von dem in NRW rund 15.000 besonders benachteiligte Langzeitarbeitslose profitieren sollen, beinhaltet bereits ein begleitendes Coaching. Die Beschäftigung wird in den ersten beiden Jahren zu 100 Prozent vom Staat gefördert, in den Jahren danach zu 90 bis 70 Prozent. Die Wohlfahrtsverbände begrüßen die neuen gesetzlichen Möglichkeiten. Sie wünschen sich aber in begründeten Fällen die Entfristung einer öffentlich geförderten Beschäftigung. Sie ist derzeit auf maximal fünf Jahre begrenzt. „Es gibt Menschen, die werden wir nie ohne ergänzenden Lohnkostenzuschuss in sozialversicherungspflichtige Jobs integrieren können. Doch auch sie haben ein Recht auf Arbeit, denn das gibt ihnen Perspektive und Würde“, betont Heine-Göttelmann. 

Hintergrund: Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-361 Tue, 17 Sep 2019 11:52:00 +0200 Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstück /aktuell/presse-service/meldung/duesseldorfer-rotkreuz-fruehstueck.html Düsseldorf, 17.09.2019. Zum Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstück lud das Verbindungsbüro des Deutschen Roten Kreuzes bei Landtag und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen heute ein. Der 70. Jahrestages der Unterzeichnung der vier Genfer Abkommen von 1949 soll als Anlass genommen werden, eine neue Gesprächsreihe zu etablieren. Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe wies in in seiner Begrüßung auf die Diskrepanz zwischen dem Bekenntnis und der Anwendung der Genfer Abkommen hin und erinnerte an Worte Henry Dunants: „Der Feind, unser wahrer Feind, ist nicht die Nachbarnation; es sind Hunger, Kälte, Armut, Ungewissheit, Gewohnheit, Aberglaube und Vorurteile.“

Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe der FH Münster führte in seinem Vortrag an die Ursprünge der Rotkreuzbewegung zurück: Er wies einerseits auf die Brutalität der Kriegsführung und die medizinische Unzulänglichkeit hin, der die Menschen im Jahr 1859 ausgesetzt waren. Er erinnerte an die Gründung und Grundsätze, derer sich das Rote Kreuz verpflichtet. Andererseits spannte Gardemann den Bogen zur Aktualität der Genfer Konventionen und konkretisierte aus seinem praktischen Einsatz in der Auslandshilfe für das IKRK, was es heißt, die Grundsätze der Genfer Konvention im Kriegseinsatz heute umzusetzen.

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news-358 Sat, 14 Sep 2019 14:52:06 +0200 Veranstaltungen in jedem Regierungsbezirk “Wir Sind…#EngagiertFürNRW“ für die freiwilligen Kräfte im Katastrophenschutz /aktuell/presse-service/meldung/veranstaltungen-in-jedem-regierungsbezirk-wir-sindengagiertfuernrw-fuer-die-freiwilligen-kraefte-im-katastrophenschutz.html Innenminister Reul: "Wahre Helden der Gesellschaft" Coesfeld. Am Samstag, 14. September 2019 hat Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, gemeinsam mit den Regierungspräsidentinnen der Bezirksregierungen Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster sowie mit dem Regierungspräsidenten der Bezirksregierung Arnsberg ehrenamtliche Kräfte im Katastrophenschutz zu fünf zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen mit einem informativen und bunten Programm eingeladen.

An diesem Tag ist Minister Reul zu insgesamt 2.500 Vertreterinnen und Vertretern der im Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen tätigen Organisationen – Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hilfsdienst, Technisches Hilfswerk und Verband der Feuerwehren - „nach Hause“ gekommen. Eine Live-Schaltung hat die Veranstaltungsorte Arnsberg, Coesfeld, Gütersloh, Köln und Mülheim a. d. Ruhr miteinander verbunden, damit Reul den Anwesenden für ihren persönlichen Beitrag im Ehrenamt zeitgleich danken konnte. Der Katastrophenschutz in NRW sei gut organisiert; die Menschen könnten sich darauf verlassen, dass ihnen in Krisensituationen wie Hochwasser- und Sturmereignissen geholfen wird, so Reul, der die ehrenamtlichen Einsatzkräfte als „wahre Helden der Gesellschaft“ würdigte. 

Dieses Engagement will das Innenministerium stärken und hat deswegen gemeinsam mit allen im Katastrophenschutz tätigen Organisationen einen Fahrplan mit geeigneten Maßnahmen entwickelt. Dazu gehört unter anderem der erste landesweite Katastrophenschutztag, der am 27.06.2020 in Partnerschaft mit der Stadt Bonn durchgeführt wird.

Foto Einsatzkräfte

Foto Bürgerhalle Coesfeld

Foto Innenminister Reul

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news-357 Tue, 10 Sep 2019 12:41:18 +0200 Reform der Notfallversorgung - Das DRK in Nordrhein-Westfalen begrüßt die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. /aktuell/presse-service/meldung/reform-der-notfallversorgung-das-drk-in-nordrhein-westfalen-begruesst-die-plaene-von-bundesgesundheitsminister-jens-spahn.html Düsseldorf/Münster, 10.09.2019. Mit dem vorgelegten Arbeitsentwurf zur Reform der Notfallversorgung werden notwendige Maßnahmen geplant, um den Herausforderungen der Notfallrettung gerecht zu werden. Faktoren wie die zunehmende Inanspruchnahme der Notdienste, der bestehenden Ärztemangel sowie die suboptimale Verteilung der Notfallpraxis-Standorte insbesondere im ländlichen Bereich führen perspektivisch zu einem Kollaps der Notfallversorgung. Das DRK in NRW begrüßt daher die vorgelegten Vorschläge zur Reform der Notfallversorgung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn. Der Arbeitsentwurf enthält substanzielle Verbesserungen für Patientinnen und Patienten.

Insbesondere begrüßt das DRK in Nordrhein-Westfalen, dass der Arbeitsentwurf die Position des DRK aufgreift, den Rettungsdienst als wesentlichen Teil der Gefahrenabwehr zu betrachten, und somit die Zuständigkeit der Länder für die Organisation und Durchführung des Rettungsdienstes nicht in Frage stellt.

Das DRK in NRW hält die verbindlichen Kooperationen der Leitstellen und des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes für zielführend. Entsprechende Projekte in Nordrhein-Westfalen haben bereits gezeigt, dass eine gemeinsame Ressourcenverwaltung dazu führen kann, Hilfeersuchen effektiver zu begegnen. Entsprechend begrüßt das DRK in NRW die Einrichtung von Integrierten Notfallzentren. Eine erste gemeinsame Anlaufstelle für die Bevölkerung im Notfall vermag zu einer wirksamen Patientensteuerung führen. 

Darüber hinaus befürwortet das DRK in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich die Anerkennung des Rettungsdienstes als Leistungsbereich der gesetzlichen Krankenkassen. Damit wird erreicht, dass die Versorgung vor Ort auch dann vergütet wird, wenn Patienten anschließend nicht ins Krankenhaus transportiert werden. Ob eine Ausweitung der Gesetzgebungskompetenz des Bundes die Herausforderungen lösen kann, wird zu prüfen sein. 

Um die knappen Ressourcen der Ärzte im Rettungsdienst zu entlasten, schließt sich das DRK in NRW den Ausführungen des Sachverständigenrates an, eine feste Kompetenzzuordnung für Notfallsanitäter zu definieren. Bundesweit wird derzeit uneinheitlich festgelegt, welche Kompetenzen für Notfallsanitäter die Regel sind. Eine Vereinheitlichung mit einer damit einhergehenden Anpassung des Heilpraktikergesetzes könnte so zu einer Steigerung der Qualität des Rettungsdienstes beitragen. 

Das Deutsche Rote Kreuz in NRW merkt darüber hinaus an, dass ein notwendiger Schritt zur Entlastung des Gesundheitssystems eine breite Sensibilisierung der Bevölkerung für Fragen der Gesundheit im Alltag wie im Katastrophenfall ist. Dazu fordert das DRK, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung generell zu fördern und dies idealerweise bereits in den Schulen in den Lehrplan zu integrieren. Wissen und Verhaltensweisen zur Selbsthilfe im Katastrophenfall sollten hier ergänzend und kontinuierlich gelehrt werden.

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Pressefoto Andreas Brockmann

Pressefoto Daniel Delang / DRK 

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news-356 Fri, 06 Sep 2019 08:07:20 +0200 DRK und JRK in Westfalen-Lippe fördern engagiert Erste-Hilfe-Kenntnisse an Schulen /aktuell/presse-service/meldung/drk-und-jrk-in-westfalen-lippe-foerdern-engagiert-erste-hilfe-kenntnisse-an-schulen.html Zum Erste-Hilfe-Tag am 14. September verweist DRK auf die Bedeutung von Erster Hilfe an Schulen. Zum diesjährigen Welt-Erste-Hilfe-Tag am Samstag, 14. September, rückt das Deutsche Rote Kreuz die Bedeutung von Erste-Hilfe-Kenntnissen an Schulen in den Fokus. 2018 geschahen bundesweit etwa 1,163 Millionen Unfälle an deutschen Schulen. Die Gefahr von Unfällen in Schulen ist demnach in Deutschland weitaus größer als in Betrieben. Während in Betrieben 23 meldepflichtige Arbeitsunfälle je
1 000 Vollarbeiter verzeichnet werden, sind die Unfallzahlen mit 66 meldepflichtigen Schulunfällen je 1 000 Schüler deutlich höher. 

„Das Rote Kreuz, insbesondere das Jugendrotkreuz in Westfalen-Lippe, fördert engagiert die Vermittlung von Erste-Hilfe-Kenntnissen an Schulen“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Das JRK betreut an über 400 Schulen in Westfalen-Lippe Schulsanitätsdienstgruppen mit rund 4 000 Schülerinnen und Schülern. Schulsanitäter stehen ihren Mitschülern nach Unfällen oder Erkrankungen zur Seite. Engagierte, vom Roten Kreuz ausgebildete Kooperationslehrerinnen und –lehrer trainieren und begleiten die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter. 

Darüber hinaus unterstützt das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe seit Anfang März 2019 Grundschulen bei der Durchführung von  Gesundheitswochen und kindgerechten Erste-Hilfe-Ausbildungen. Dafür stellt das JRK den Schulen didaktisch und methodisch aufbereitetes Material in Form eines kostenfreien Lehrpakets zur Verfügung. Mit diesem können die Lehrerinnen und Lehrer eigenständig die Themen der Gesundheitsförderung und Ersten Hilfe abwechslungsreich und zielgruppenorientiert in ihrem Unterricht bearbeiten. Außerdem bietet das JRK Westfalen-Lippe eine eintägige Fortbildung für „Juniorhelfertrainerinnen- und trainer“ an, die bei Lehrkräften auf große Resonanz stößt.

Um auf die Bedeutung von Erster Hilfe an Schulen aufmerksam zu machen, veröffentlichen das Rote Kreuz und das Jugendrotkreuz in Westfalen-Lippe Kurzvideos in den Sozialen Medien (Facebook, Twitter und Instagram). In den Videos, die unter den Hashtags #erstehilfe und #erstehilfetag zu finden sind, berichten unter anderem Erste-Hilfe-Ausbilder, Lehrer und Schulsanitätsdienstleistende über ihre Erfahrungen mit Erster Hilfe an Schulen.

Pressemitteilung als pdf-Datei

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Logo "Erste Hilfe macht Schule"

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news-355 Thu, 29 Aug 2019 11:02:22 +0200 Internationaler Tag der Vermissten /aktuell/presse-service/meldung/internationaler-tag-der-vermissten.html Jedes Jahr gehen Tausende Anfragen beim DRK-Suchdienst ein 74 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges verlangen immer noch Tausende Menschen in Deutschland nach Klärung des Schicksals ihrer Angehörigen, die in Folge dieses Krieges oder aufgrund von Flucht und Vertreibung vermisst werden. „Allein im ersten Halbjahr 2019 gingen insgesamt 4.778 Anfragen dazu beim DRK-Suchdienst ein. Das Interesse in vielen deutschen Familien an dem Schicksal ihrer im Krieg oder durch Vertreibung vermissten Angehörigen ist nach wie vor sehr groß. Viele wollen Klarheit darüber, was damals wirklich passiert ist. Wir rechnen mit nahezu 9.000 Anfragen im gesamten Jahr. 2018 waren es 8.939 Fälle“, erklärte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zum Internationalen Tag der Vermissten, der am 30. August begangen wird.

Leicht rückläufig sind bundesweit dagegen die Anfragen bei der internationalen Suche nach Menschen, die aktuell durch bewaffnete Konflikte, Katastrophen, Flucht oder Migration getrennt wurden. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 erreichten den DRK-Suchdienst hierzu 1.034 neue Anfragen, im gesamten vergangenen Jahr waren es 2.291 Fälle. „Für uns besteht bei der Suche die größte Schwierigkeit darin, dass die suchenden Personen oftmals nicht sagen können, in welchem Transit- oder Zielland sie ihre Angehörigen vermuten“, sagte Dorota Dziwoki, Leiterin der Suchdienst-Leitstelle im DRK-Generalsekretariat.

In Westfalen-Lippe hält sich die Zahl der Suchanfragen in etwa auf Vorjahresniveau. Wurden im Jahr 2018 in Westfalen-Lippe 100 Suchanfragen gestellt, waren es im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 48, erklärt Christian Kamp, Leiter des Suchdienstes im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe.

Eine wichtige Rolle auf internationaler Ebene spielt die online-basierte Suche mit Fotos (www.tracetheface.org), die in Kooperation mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz erfolgt. Von September 2013 bis Dezember 2018 waren weltweit insgesamt 27.308 suchende und gesuchte Personen an Trace the Face beteiligt, 7.532 von diesen wurden über den DRK-Suchdienst erfasst. Bis Mitte Juli 2019 konnten beim Roten Kreuz 161 Trace the Face-Erfolgsgeschichten verzeichnet werden.

Derzeit wird weltweit nach mehr als 140.000 Menschen gesucht. Diese hohe Anzahl ist hauptsächlich auf die Situation und die bewaffneten Konflikte im Nahen Osten, insbesondere im Jemen, zurückzuführen.

Der DRK-Suchdienst wird institutionell vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.

Herr Kamp steht für Medienanfragen zum Thema Suchdienst gerne zur Verfügung. Er ist erreichbar unter Christian.Kamp(at)drk-westfalen.de oder telefonisch unter 0251 9739-155

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news-354 Wed, 28 Aug 2019 14:49:39 +0200 Delegierter des DRK in Kolumbien besuchte DRK-Landesverband Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/delegierter-des-drk-in-kolumbien-besuchte-drk-landesverband-westfalen-lippe.html Großes Interesse an Migrations- und Flüchtlingsarbeit des DRK in Westfalen-Lippe Zu Gast beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster war vom 26. bis zum 28. August 2019 Javier Gonzalez, Delegierter des Deutschen Roten Kreuzes in Kolumbien. Sein Besuch diente dazu, die Migrations- und Flüchtlingsarbeit des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe kennenzulernen und von den Erfahrungen der DRK-Integrationsarbeit in den Bereichen Arbeit, Spracherwerb, gesundheitliche Versorgung, soziale Sicherung und gesellschaftliches Miteinander zu profitieren.

Derzeit stellt die anhaltende Massenflucht und die damit verbundene Ansiedlung von über einer Million Menschen aus dem krisengebeutelten Nachbarland Venezuela das Rote Kreuz in Kolumbien vor große Herausforderungen. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit unterstützt das Deutsche Rote Kreuz seine kolumbianische Schwestergesellschaft unter anderem mit Gesundheitsstationen und Hilfsgütern in mehreren Regionen des Landes. Nach anfänglicher Basisversorgung in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Wasserversorgung wird zukünftig mittelfristig Hilfe im Bereich der sozialen und ökonomischen Integration der Migranten in Kolumbien notwendig sein.

Am 27. August besuchte Javier Gonzalez die vom DRK betreute NRW-Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Unna-Massen, um sich dort ein Bild über die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten zu machen. Bei einem anschließenden Besuch im DRK-Kreisverband Hamm wurden dem DRK-Delegierten verschiedene Integrationsmaßnahmen von der Migrationsberatung bis hin zu Maßnahmen des Spracherwerbs und der sozialraumorientieren Arbeit vorgestellt. Ein Informationsaustausch mit dem Vorstandsvorsitzenden des DRK-Landesverbandes Dr. Hasan Sürgit und Mitarbeitenden des Fachbereichs Migration am 28. August in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster rundete den Besuch ab.

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news-353 Fri, 09 Aug 2019 13:17:40 +0200 70 Jahre Genfer Abkommen von 1949 – 155 Jahre Genfer Konvention - „Weltweit anerkannte Prinzipien“ /aktuell/presse-service/meldung/70-jahre-genfer-abkommen-von-1949-155-jahre-genfer-konvention-weltweit-anerkannte-prinzipien.html In diesem Monat jährt sich die Unterzeichnung der ersten Genfer Konvention zum 155. Mal, und die aktuellen Genfer Abkommen werden 70 Jahre alt. Als am 22. August 1864 die Vertreter von zwölf europäischen Staaten ihre Unterschriften unter die Genfer Konvention zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der Streitkräfte im Felde“ setzten, begannen sie eines der umfassendsten Friedenswerke der Weltgeschichte und legten den Grundstein für die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Seit dem 12. August 1949 gelten die Abkommen in ihrer aktuellen Fassung als „1. Genfer Abkommen vom 12. August 1949 zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der bewaffneten Kräfte im Felde“, „2. Genfer Abkommen zur Verbesserung des Loses der Verwundeten, Kranken und Schiffbrüchigen der bewaffneten Kräfte zur See“ (Erstfassung 1899), „3. Genfer Abkommen über die Behandlung der Kriegsgefangenen“ (Erstfassung 1929) und „4. Genfer Abkommen über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten“. 

„Mit den Genfer Abkommen von 1949 existiert ein weltweites Rechtssystem, das zum Ziel hat, gerade in Kriegszeiten Menschen, die nicht oder nicht mehr zu den Kämpfenden gehören, ein Mindestmaß an Schutz und Hilfe zu gewähren“, so der Landeskonventionsbeauftragte des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Moritz-Philipp Koch, am 9. August 2019 in Münster. Fast alle Staaten der Welt seien Vertragsparteien der Genfer Abkommen und daher rechtlich an die dort niedergelegten rechtlichen Regeln gebunden. „Mit dem ersten Genfer Abkommen wurde 1864 aber auch die Grundlage für das weltweite Friedenswerk der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung geschaffen, die mit inzwischen 191 Gesellschaften des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds in praktisch allen Staaten der Welt präsent ist“, so Dr. Koch. Die international durch die Staatengemeinschaft festgelegten Prinzipien der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung seien weltweit anerkannt und gewährten den Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern den Freiraum zur Durchführung ihrer Aufgaben als „humanitäre Helfer in der Not“. 

Es sei jedoch zu bemerken, dass gerade in der Zivilgesellschaft die unparteiliche humanitäre Hilfe der Einsatzkräfte unter dem Zeichen des Roten Kreuzes nicht mehr in ausreichendem Maße respektiert werde, so Koch weiter. „Wir erleben es zunehmend, dass unsere Rettungskräfte Ziel von Anpöbeleien, aber auch körperlichen Angriffen werden und daher in ihrer Aufgabenerfüllung gehindert sind.“ Das Rote Kreuz habe daher weltweit die Kampagne „NotATarget“ gestartet, um darauf aufmerksam zu machen, geschützte Personen und ihre Helfer niemals zum Angriffsziel zu machen, sondern ihnen ihre Hilfeleistung zu ermöglichen. „Wir appellieren an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich diesen Gedanken jederzeit zu eigen zu machen und mitzuhelfen, dass die großen humanitären Gedanken von 1864 und 1949 auch in der Zukunft nicht verlorengehen“, so der Landeskonventionsbeauftragte. „Hierzu ist unser aller gesellschaftliches Engagement weiterhin erforderlich!“

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news-352 Wed, 07 Aug 2019 10:41:25 +0200 Wie nehmen Sie das DRK wahr? - DRK bittet um Rückmeldungen seiner Mitglieder und der breiten Öffentlichkeit – Umfrage läuft bis zum 16. September /aktuell/presse-service/meldung/wie-nehmen-sie-das-drk-wahr-drk-bittet-um-rueckmeldungen-seiner-mitglieder-und-der-breiten-oeffentlichkeit-umfrage-laeuft-bis-zum-16-september.html Auch das Deutsche Rote Kreuz und seine Aufgaben sind geprägt durch einen stetigen Wandel. Dieser erstreckt sich von politischen und gesellschaftlichen Anforderungen über demographische Entwicklungen, gesetzliche Bedingungen bis hin zu sich wandelnden ehren- und hauptamtlichen Strukturen. Aktuell befindet sich das DRK deutschlandweit in einem Prozess zur Entwicklung der „DRK-Strategie 2030“. Diese Strategie soll für die nächsten zehn Jahre inhaltliche und organisatorische Leitplanken für den Gesamtverband setzen und die Weichen für die zukünftige Entwicklung des DRK stellen.

Thematisiert werden sollen die Anforderungen der Zukunft, die Kernaufgaben des Roten Kreuzes und wie es künftig mit seinen Grundsätzen umgeht. Im Rahmen der Entwicklung der „DRK-Strategie 2030“ hat das DRK eine Umfrage gestartet, die sich nicht nur an ehrenamtlich Aktive und hauptamtlich Mitarbeitende des DRK und des Jugendrotkreuzes richtet, sondern auch an Spenderinnen und Spender, Fördermitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Noch bis zum 16. September können sie über diese Umfrage Stärken und Schwächen des DRK, Herausforderungen und Trends benennen: www.drk.de/drk-strategie-2030/Befragung

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news-351 Wed, 31 Jul 2019 07:56:33 +0200 Dr. Moritz Philipp Koch wird neuer Landeskonventionsbeauftragter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe /aktuell/presse-service/meldung/dr-moritz-philipp-koch-wird-neuer-landeskonventionsbeauftragter-des-drk-landesverbandes-westfalen-lippe.html „Spannende Herausforderung“ „Die neue Aufgabe ist eine spannende Herausforderung für mich, der ich mich mit Begeisterung und dem Willen, etwas zu bewegen, widmen werde“, so der künftige Landeskonventionsbeauftragte des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Moritz Philipp Koch. Ab dem 1. August hat ihn DRK-Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur für eine Amtszeit von vier Jahren in das Amt bestellt. Hier wird es seine Aufgabe sein, die Kenntnisse über das humanitäre Völkerrecht sowie die Grundsätze und Ideale der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung im Gebiet des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe zu verbreiten. Langjähriger Amtsvorgänger von Koch ist Dr. Sascha Rolf Lüder, Leiter des Rotkreuz-Büros NRW in Düsseldorf, der sich 14 Jahre als Landeskonventionsbeauftragter ehrenamtlich engagierte.

Dr. Moritz Philipp Koch wurde am 23.12.1985 in Marl geboren. Er ist in Bochum aufgewachsen und studierte Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, wo er im Jahr 2015 auch promoviert wurde. Er ist seit 2005 Mitglied im DRK-Kreisverband Wattenscheid, wo er sich zunächst im Katastrophenschutz verpflichtete. Er ist Konventionsbeauftragter des Kreisverbands und als Schriftführer Mitglied des Präsidiums. Zusätzlich engagiert er sich in verschiedenen Projekten, zum Beispiel bei der traditionellen Weihnachtsfeier des Wattenscheider DRK für Einsame und Obdachlose am ersten Weihnachtstag. Mahatma Gandhis Aussage „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünscht für diese Welt“ würde den Antrieb für seine ehrenamtlichen Aktivitäten gut beschreiben, so Dr. Moritz Philipp Koch.

Beruflich ist Koch als Juristischer Referent in der Vergabestelle beim Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) tätig und verantwortet die Durchführung zahlreicher komplexer Vergabeverfahren. Im Jahr 2017 war er an das Innenministerium Nordrhein-Westfalen (IM NRW) abgeordnet und dort beim Beauftragten der Landesregierung für Informationstechnik (CIO) insbesondere für Rechtsfragen zur Digitalisierung (E-Government u.a.) zuständig. Er ist Mitglied einer Arbeitsgruppe des Bundesministeriums des Innern für Bau und Heimat in Berlin (EVB-IT Verträge). Außerdem ist er seit einigen Jahren Lehrbeauftragter, unter anderem dauerhaft an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, der Ruhr-Universität Bochum und der Europäischen Akademie in Berlin.

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news-349 Wed, 24 Jul 2019 08:26:58 +0200 Würdigung von Sven Kampeters ehrenamtlichem Einsatz bei der kindgerechten Vermittlung von Erster Hilfe /aktuell/presse-service/meldung/wuerdigung-von-sven-kampeters-ehrenamtlichem-einsatz-bei-der-kindgerechten-vermittlung-von-erster-hilfe.html „Kampi und Puppe Paul“ besuchten Landtagspräsidenten André Kuper Seit 18 Jahren gibt es „Kampi (Sven Kampeter) und Puppe Paul" aus dem DRK-Kreisverband Herford-Land. Das DRK-Duo besucht ehrenamtlich Kindergärten und Grundschulen im Kreis Herford, um Kindern auf spielerische Weise Erste Hilfe, zum Beispiel das Absetzen eines Notrufs, das Aufstellen eines Warndreiecks oder den Umgang mit Verbandmaterial beizubringen. Das Projekt des Kreisrotkreuzleiters Sven Kampeter wurde schon mit einigen Auszeichnungen wie der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und dem „Ehrwin des Monats" vom WDR sowie einem Gastauftritt in der Fernsehsendung „Gottschalk Live" gewürdigt. Auch zum Sommerfest des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue waren „Kampi und Puppe Paul" schon eingeladen.

Nachdem Stephen Paul, Landtagsabgeordneter aus Herford, dem NRW-Landtagspräsidenten André Kuper von Kampeters unermüdlichem Engagement berichtet hatte, lud dieser das Duo nach Düsseldorf ein, um sich über die Aktivitäten von „Kampi und Puppe Paul“ zu informieren. André Kuper und Stephen Paul bedankten sich bei Sven Kampeter; der Landtagspräsident würdigte seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz mit der Erinnerungsmünze für besondere Persönlichkeiten, die den Landtag besuchen.

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news-348 Mon, 22 Jul 2019 13:58:51 +0200 25. DRK-Sommerschule in Münster - "Sonne für die Seele" /aktuell/presse-service/meldung/25-drk-sommerschule-in-muenster-sonne-fuer-die-seele.html "Sonne für die Seele" lautete das Thema der 25. DRK-Sommerschule für haupt-, neben und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Altenarbeit und Altenbildungsarbeit am vergangenen Wochenende im DRK-Institut für Bildung und Kommunikation in Münster.

Ein Forum, in dem der altwerdende Mensch und seine Unterstützer mit ihren vielfältigen Bedürfnissen wahrgenommen werden und neue Energien entwickeln, dafür steht die Veranstaltung „DRK-Sommerschule“ in Münster. 

„Ändern sich Beziehungen im Alter?“, „Ist Sexualität im Alter noch ein Thema?“ gehörten zum Beispiel zu den Themen, die in Form von Vorträgen und Workshops stattfanden. Diese Themen werden in der Öffentlichkeit immer noch wenig wahrgenommen und bekamen hier eine Plattform. In weiteren Workshops wurden unter anderem folgende Themen behandelt: „Was zeichnet Glück im Alter aus“ und „Aromapflege für einen entspannten Körper und Geist“. Themen wie „Klangbrücke – Musik verbindet“ und „Therapeutic Touch – anfassen erlaubt“ komplettierten das vielfältige Angebot. Zudem unternahmen die 28 „Sommerschüler“ eine Exkursion in Münsters Schlossgarten, um sich auf allen Ebenen und mit allen Sinnen durch die Kraft der Bäume inspirieren zu lassen. Im Anschluss gab es einen regen Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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news-347 Thu, 18 Jul 2019 16:24:20 +0200 Austausch über das neue Kompetenzzentrum Digitalisierung in der Wohlfahrt (KoWo) im DRK /aktuell/presse-service/meldung/austausch-ueber-das-neue-kompetenzzentrum-digitalisierung-in-der-wohlfahrt-kowo-im-drk.html NRW-Landtagsabgeordnete zu Besuch beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster Am Donnerstag, 18.07.2019, informierten sich die NRW-Landtagsabgeordneten Lisa-Kristin Kapteinat und Annette Watermann-Krass (beide SPD) über das neue Kompetenzzentrum Digitalisierung in der Wohlfahrt beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster.  

Der Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Gerd Diesel, begrüßte die Gäste und freute sich über das Interesse an dem Projekt.  

Die Teams der DRK-Kompetenzzentren Digitalisierung beraten und begleiten die DRK-Gliederungen bei Herausforderungen der digitalen Transformation. Sie sind in die Regionen Ost, West und Süd gegliedert und über den DRK-Bundesverband in übergreifende Netzwerke eingebunden. 

Im Kompetenzzentrum West in Münster beraten Larissa Aldehoff und Maria Sundrum zur Digitalisierung in allen Bereichen der Wohlfahrt. Das Kompetenzzentrum mit Sitz im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe steht den Gliederungen des DRK unterstützend zur Seite und ist Anlaufstelle für externe Kooperationspartnerinnen und -partner.  

Die Digitalisierung ist der neue Megatrend und schon seit längerem befasst sich auch die Sozialwirtschaft damit, diese in den betrieblichen Alltag zu integrieren. Somit wird das Thema Digitalisierung auch im Deutschen Roten Kreuz großgeschrieben. Die Bedeutung der Digitalisierung in der Sozialwirtschaft und die Konsequenzen der Einbindung neuer digitaler Möglichkeiten in den betrieblichen Alltag eines sozial aufgestellten Unternehmens, Verbands etc. waren bereits unter anderem Themen einer sechsteiligen Kongressreihe „Fit für Digitalisierung: DRK goes digital“ beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. 

Mehr Informationen zum „KoWo“:

https://drk-wohlfahrt.de/sonderseiten/soziale-innovation-digitalisierung/kompetenzzentren-digitalisierung/

oder via Twitter:

https://twitter.com/Digital_im_DRK

Hinweis: Diese Links führen auf die Seiten anderer Anbieter und Sie verlassen unsere Homepage.

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news-346 Tue, 16 Jul 2019 12:03:48 +0200 Deutsches Rotes Kreuz erhält Ehrung des Türkischen Roten Halbmonds /aktuell/presse-service/meldung/deutsches-rotes-kreuz-erhaelt-ehrung-des-tuerkischen-roten-halbmonds.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und seine Schwestergesellschaft, der Türkische Rote Halbmond, arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Vor Kurzem würdigte der Türkische Rote Halbmond diese Zusammenarbeit mit der Auszeichnung in Platin, die die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel, stellvertretend für das DRK in Istanbul entgegen nahm: „Es war sehr interessant zu erfahren, was der Türkische Rote Halbmond alles leistet“, berichtet Nilgün Özel von der Veranstaltung. Neben dem DRK wurden auch weitere Organisationen wie das Norwegische Rote Kreuz, UNHCR und UNICEF geehrt. 

Die Ehrenurkunde in Platin übergab Nilgün Özel auf der gemeinsamen Sitzung von Landesrat und VG-Land an Nora Hausin, Leiterin der Stabsstelle Compliance und Verbandsentwicklung im DRK-Generalsekretariat: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem Türkischen Roten Halbmond“, erklärt Nora Hausin bei der Übergabe.

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news-345 Mon, 15 Jul 2019 11:41:26 +0200 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe veranstaltete Entsendefeier für 42 Freiwillige /aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-veranstaltete-entsendefeier-fuer-42-freiwillige.html Zum „weltwärts“-Freiwilligendienst nach Indien, Namibia, Südafrika, Tansania und Uganda Anfang September werden 42 junge Männer und Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet durch den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe nach Indien, Namibia, Südafrika, Tansania und Uganda entsendet. Dort leisten sie für zwölf Monate einen Freiwilligendienst im Rahmen des „weltwärts“-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 

Am Sonntag, 14.07.2019, haben der Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Gerd Diesel, und die Leiterin des DRK-Institutes für Bildung und Kommunikation, Monika van der Beek, die Jugendlichen im Rahmen einer Entsendefeier gebührend verabschiedet. 

„‘weltwärts‘ ist ein Erfolg. Sie sind die 9. Generation, die der DRK-Landesverband entsendet. Während Ihres Einsatzes werden Sie neue Herausforderungen meistern. Dafür wünsche ich Ihnen alles Gute", sagte Gerd Diesel zu den jungen Frauen und Männern.

In den Einsatzstellen der Freiwilligen geht es unter anderem um die Mitarbeit bei Hilfsprojekten oder um Jugendbildungsarbeit zu Themen wie HIV/Aids, Verkehrssicherheit, Trinkwasserversorgung und Hygiene. Die Freiwilligen werden auch in der Verbreitung des humanitären Völkerrechts und von Erste-Hilfe-Kenntnissen aktiv werden. 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe haben die angehenden weltwärts-Freiwilligen im Rahmen eines achttägigen Seminars auf den Dienst vorbereitet.

„16 Freiwillige werden zum Beispiel die nationalen Rotkreuzgesellschaften in Namibia, Tansania und Uganda unterstützen. Alle anderen engagieren sich in Kindertageseinrichtungen, Therapiezentren für Menschen mit Behinderungen oder im Umweltbereich“, berichtet Julia Koster, Bildungsreferentin beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe.  

Acht der zweiundvierzig Freiwilligen kommen aus Nordrhein-Westfalen, und zwar aus Bochum, Ense-Höingen, Grevenbroich, Hamm, Köln,  Mönchengladbach und Warendorf.  

Interessierte können sich bereits für das nächste "weltwärts-"Entsendejahr bewerben. Unsere Einsatzstellen sowie weitere Informationen finden Sie hier:<span style="font-size: 12px; font-family: Arial, sans-serif; "> </span><span style="background-color: rgb(255, 255, 255); font-size: 12px; ">https://www.freiwillig-freiwillig.de/anbieter/drk-landesverband-westfalen-lippe-e-v</span>

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news-344 Thu, 11 Jul 2019 15:33:49 +0200 Generalkonsulin Pinar Gülün Kayseri besuchte DRK-Landesverband in Münster /aktuell/presse-service/meldung/generalkonsulin-pinar-gueluen-kayseri-besuchte-drk-landesverband-in-muenster.html Am Donnerstag, 11. Juli 2019, begrüßte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, Generalkonsulin Pinar Gülün Kayseri in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster. Präsident Baur, Vizepräsidentin Nilgün Özel, Vorstandsvorsitzender Dr. Hasan Sürgit sowie Abteilungs- und Stabsstellenleitungen informierten die Generalkonsulin über Struktur des Verbandes und aktuelle Aufgaben und Leistungen des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe. Zu den Schwerpunkten des Austausches gehörte das ehrenamtliche Engagement im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Zum Beispiel engagieren sich knapp 6.400 ehrenamtlich Aktive in 84 Einsatzeinheiten und tragen damit wesentlich zum Katastrophenschutz und zur Sicherheit der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen bei.

 „Ich bin begeistert, wie viele Menschen sich hier ehrenamtlich engagieren“, sagte Generalkonsulin Kayseri: „Es war sehr interessant, mehr über das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe zu erfahren.“ 

„Wir haben uns sehr über den Besuch von Frau Kayseri gefreut“, so Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur. „Wir hoffen, dass sich noch mehr Menschen mit türkischen Wurzeln als bisher für ein ehrenamtliches Engagement beim Roten Kreuz entscheiden. Auch einen Austausch von jungen Freiwilligendienstleistenden beider Länder würden wir sehr begrüßen.“

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news-343 Wed, 10 Jul 2019 15:55:07 +0200 Ansprache von NRW-Flüchtlingsminister Stamp beim Sommerempfang des DRK in Nordrhein-Westfalen /aktuell/presse-service/meldung/ansprache-von-nrw-fluechtlingsminister-stamp-beim-sommerempfang-des-drk-in-nordrhein-westfalen.html