DRK Presseinformationen https://www.drk-westfalen.de de DRK Mon, 17 May 2021 15:36:37 +0200 Mon, 17 May 2021 15:36:37 +0200 TYPO3 EXT:news news-480 Wed, 12 May 2021 12:55:09 +0200 „Gute Pflege – das ist eine der sozialen Fragen unserer Zeit“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/gute-pflege-das-ist-eine-der-sozialen-fragen-unserer-zeit.html Freie Wohlfahrtspflege fordert zum Tag der Pflege eine umfassende Pflegereform Düsseldorf. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen fordern die Bundesregierung auf, endlich eine umfassende Pflegereform auf den Weg zu bringen, die die Situation für Pflegekräfte deutlich verbessert. „Wer gute Pflege will, der braucht qualifizierte, motivierte und gut bezahlte Mitarbeitende in den stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten“, so Dr. Frank Johannes Hensel, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen, am Mittwoch vor der Landespressekonferenz in Düsseldorf.

Die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie sehr die Altenpflegeeinrichtungen personell am Limit sind. Allein in NRW fehlen mehr als 10.000 Pflegekräfte, hinzu kommen Ausfälle durch hohe körperliche und psychische Belastungen, aber auch durch Ansteckungen mit dem Coronavirus. „Die Pandemie hat aber auch gezeigt, dass die Pflegeeinrichtungen unverzichtbare Dienste für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen leisten“, so Hensel. „Pflege bleibt dabei immer unmittelbar und nah am Menschen.“

Diese enorme Relevanz und Professionalität der Arbeit verdient nach Ansicht der Freien Wohlfahrtspflege längst eine bessere Bezahlung. „Die Tarife und Arbeitsbedingungen müssen sich flächendeckend an hohen Standards orientieren.“ Selbst bei erforderlicher Schichtarbeit müssten attraktive Arbeitszeiten möglich sein, so Hensel – und weiter: „Gute Pflege – das ist eine der sozialen Fragen unserer Zeit.“

Es sei alarmierend, wenn Umfragen ergeben, dass jede dritte Pflegekraft über einen Berufswechsel nachdenkt. „Wir können es uns nicht leisten, diese guten Kräfte zu verlieren. Wir müssen es uns vielmehr leisten, sie zu halten“, sagt Hensel und fordert mehr messbare Anerkennung für den Pflegeberuf. Gleichzeitig gelte es, der Erschöpfung der Beschäftigten in den Einrichtungen und Diensten entgegenzutreten. Hensel fordert familienfreundliche Arbeitsmöglichkeiten, gesicherte freie Zeiten, eine engere Begleitung der Pflegekräfte mit Supervision, Fortbildungen und Beratung.

Mit Blick auf die aktuelle Situation in den Seniorenzentren fordert Elke Hammer-Kunze, Vorsitzende des Arbeitsausschusses Pflege, Gesundheit und Alter der Freien Wohlfahrtspflege, den Seniorenzentren nun den Weg in die Normalität zu ebnen: „In den Einrichtungen ist das Infektionsgeschehen dank der Impfungen weitestgehend zurückgedrängt. Trotzdem werden die Seniorenzentren mit gesetzlichen Regelungen überzogen, die für die Gesamtbevölkerung gedacht sind, aber die Lebenswirklichkeit der alten Menschen nicht berücksichtigen.“

Die vielen Verordnungen würden, so Hammer-Kunze, vor allem für Unruhe und Verunsicherung sorgen. „Wir benötigen jetzt pragmatische Regelungen, die wieder ein normales Zusammenleben von Bewohnenden, Pflegenden und Angehörigen ermöglichen. Dazu gehört natürlich auch, dass wir all diejenigen Menschen vor Infektionen schützen, die in unseren Seniorenzentren leben oder arbeiten und die noch nicht geimpft sind.“

Weitere Informationen:

www.wir-fuer-sie-in-nrw.de (externer Link)

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich 16 Spitzenverbände in sechs Verbandsgruppen zusammengeschlossen. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Allein in NRW betreiben die gemeinnützigen Wohlfahrtsverbände 1331 stationäre Pflegeeinrichtungen (insgesamt NRW: 2300), in denen über 100.000 pflegebedürftige Menschen leben. Dazu kommen 885 ambulante Pflegedienste.

 

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news-479 Sat, 08 May 2021 17:04:00 +0200 Von Münster nach Solferino: DRK schickt „Licht der Hoffnung“ auf die Reise https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/von-muenster-nach-solferino-drk-schickt-licht-der-hoffnung-auf-die-reise-2.html Bei der zweiten Etappe in Hörstel-Riesenbeck: Übergabe der Fackel an NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann Seit 1992 erinnern tausende von Menschen aus der ganzen Welt alljährlich am 24. Juni bei einem Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Wegen der Corona-Pandemie muss die Fiaccolata in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge ausfallen. Unter dem Motto „Licht der Hoffnung“ hat nun der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eine Fackel von Münster Richtung Solferino auf den Weg gebracht.

Gestartet wurde die Aktion am „Weltrotkreuztag“, Samstag, 8. Mai, dem Geburtstag von Rotkreuzbegründer Henry Dunant: Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Wiebusch entzündeten die Ölfackel auf dem Gelände des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in der Sperlichstraße in Münster. Anschließend radelten sie zum Münsteraner Domplatz, wo sie das Feuer Mitgliedern der DRK-Einsatzstaffel Westfalen übergaben. Diese sorgten für den Weitertransport nach Hörstel-Riesenbeck (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land).

Auf dem „Balkon des Münsterlandes“, der „Schönen Aussicht“ auf der Höhe des Teutoburger Waldes, übergab Christian Kleinberns, Leiter der DRK-Einsatzstaffel Westfalen, die Fackel an NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der sie anschließend an den Präsidenten des DRK-Kreisverbands Tecklenburger Land, Heinz Hüppe, weitergab. Karl-Josef Laumann bedankte sich bei allen DRK-Helferinnen und -Helfern für ihr humanitäres Engagement, aktuell insbesondere bei der Bewältigung der Corona-Krise. „Wir freuen uns sehr, dass wir in Ihnen, Herr Minister Laumann im wahrsten Sinne des Wortes das Feuer für unsere Aktion entfacht haben und Sie sich aktiv daran beteiligen, das Licht der Hoffnung und Menschlichkeit auf die Reise zu schicken“, sagte Tanja Knopp und Sören Wiebusch ergänzte: „Mit Ihrer Teilnahme setzen Sie nicht nur ein Zeichen für Menschlichkeit, sondern senden auch ein Signal der Wertschätzung an unsere vielen engagierten Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler – persönlich und als Vertreter der Landesregierung.“

Die Rotkreuzler aus dem Tecklenburger Land kümmern sich nun um die Übergabe der Fackel bis Montag, 10. Mai an den DRK-Kreisverband Herne und Wanne-Eickel. Dabei werden sie - mit Fackel und Bollerwagen - auch ein Stück auf dem Hermannsweg wandern.

Die ehrenamtlichen Mitglieder der Rotkreuzgemeinschaft aus dem DRK-Kreisverband Herne und Wanne-Eickel werden die Fackel – teils zu Fuß, teils per Fahrzeug – an verschiedenen Herner und Wanne-Eickeler Sehenswürdigkeiten vorbei nach Bochum-Wattenscheid bringen. Dort übernimmt der DRK-Kreisverband Wattenscheid die Fackel am 12. Mai am denkmalgeschützten Förderturm auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Holland. Das Wattenscheider DRK wird die Fackel per Quad in den Kreis Unna bringen.

Am 14. Mai erwarten unter anderem die Kinder der DRK-Kitas Puzzlekiste und Nordlicht das Feuer, um es durch die Gemeinde Bönen bis zum dortigen DRK-Ortsverein zu tragen. Am 16. Mai wird die Fackel Rotkreuzlern aus dem DRK-Kreisverband Lippstadt-Hellweg übergeben. Diese planen den Weitertransport von Warstein nach Gütersloh per Heißluftballon durchzuführen. Der DRK-Kreisverband Gütersloh übergibt die Fackel am 20. Mai an den DRK-Kreisverband Herford-Land. Unter Einsatz aller seiner Ortsvereine transportiert dieser das Feuer in das Verbandsgebiet des DRK-Landesverbands Niedersachen: per Paddelboot über das Hücker Moor, per Drohne und mit Einsatzmotorrädern, mit Unterstützung von Kindergärten und einem „Autokorso“ entlang diverser Sehenswürdigkeiten im Kreis Herford.

Die weiteren Etappen führen über die Rotkreuz-Landesverbände Niedersachsen, Hessen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern, das Österreichische und Italienische Rote Kreuz zum Ziel in Solferino.

Historischer Hintergrund: Am 24. Juni 1859 wird der Schweizer Henry Dunant auf einer Geschäftsreise mit den Konsequenzen der Schlacht von Solferino konfrontiert, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes: In den Tagen nach der Schlacht wurde die etwa acht Kilometer entfernte Stadt Castiglione delle Stiviere durch die Aktivitäten von Rotkreuzbegründer Dunant zum Mittelpunkt der Hilfeleistungen für die Verwundeten. Um daran zu erinnern, veranstaltete das Italienische Rote Kreuz das erste Mal im Jahr 1992 einen Fackelzug von Solferino nach Castiglione delle Stiviere.

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Foto Claudia Zebandt

Foto Tobias Exner

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news-478 Sat, 08 May 2021 12:22:43 +0200 Zum Tag der Kinderbetreuung am 10. Mai: Botschaft der Wertschätzung an alle Erzieherinnen und Erzieher https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/zum-tag-der-kinderbetreuung-am-10-mai-botschaft-der-wertschaetzung-an-alle-erzieherinnen-und-erzieher.html Eine Botschaft der Wertschätzung anlässlich des bevorstehenden Tags der Kinderbetreuung am Montag, 10. Mai sendet Dr. Hasan Sürgit, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, an alle Erzieherinnen und Erzieherinnen, die in den DRK-Kitas in Westfalen-Lippe tätig sind: „Sie haben – genau wie die Kita-Kräfte aller anderen Verbände und Träger auch – ein sehr anstrengendes Corona-Jahr hinter sich: Ihnen wurde viel abverlangt, und sie haben Enormes geleistet. Dafür möchten wir Ihnen unsere große Anerkennung und unseren herzlichen Dank aussprechen.“

Als besonders belastend hätten viele Mitarbeitende der Kitas den häufigen Wechsel von Regelungen und Verordnungen, die sie in kurzer Zeit umsetzen mussten, empfunden.  „Dazu kamen so manches Mal die Sorge um Kinder, die unter der Kitaabstinenz gelitten haben, und die  hohen Ansprüche an sich selbst, Kinder, die in zunehmender Zahl die Einrichtungen im Notbetrieb besuchten, angemessen zu betreuen.“

Positiv sei, dass viele Kitas die Chancen der Digitalisierung sehr kreativ genutzt haben: „Das ging von der Verlegung des täglichen Morgenkreises in das Internet bis zum virtuellen Basteln, Tanzen und Singen über Soziale Medien“, so Sürgit. Unterstützung leistet hierbei auch der DRK-Landesverband: Gemeinsam mit dem DRK-Kompetenzzentrum Digitalisierung West wurden medienpädagogische Boxen entwickelt, die sich die Kitas ausleihen können.

In Westfalen-Lippe werden rund 20 000 Kinder in 294 DRK-Kindertageseinrichtungen bzw. –Familienzentren betreut.

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Archivfoto: Michel Eram / DRK - Das Foto entstand vor der Corona-Pandemie.

 

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news-477 Fri, 07 May 2021 11:17:24 +0200 Von Münster nach Solferino: DRK schickt „Licht der Hoffnung“ auf die Reise https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/von-muenster-nach-solferino-drk-schickt-licht-der-hoffnung-auf-die-reise-1.html Einladung an die Presse: Übergabe der Fackel an NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am 8. Mai in Riesenbeck Seit 1992 erinnern tausende von Menschen aus der ganzen Welt alljährlich am 24. Juni bei einem Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Wegen der Corona-Pandemie muss die Fiaccolata in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge ausfallen. Deshalb hat der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe einen Fackellauf von Münster Richtung Solferino initiiert. Nach der Art eines Staffellaufs soll das „Licht der Hoffnung“ von Rotkreuzgliederung zu Rotkreuzgliederung weitergereicht werden, bis es dann am 24. Juni Solferino in Norditalien erreicht.

Die Aktion startet morgen am „Weltrotkreuztag“, Samstag, 8. Mai, dem Geburtstag von Rotkreuzbegründer Henry Dunant: Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Wiebusch werden die Ölfackel auf dem Gelände des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster entzünden.  Anschließend werden sie zum Münsteraner Domplatz radeln, um dort das Feuer Mitgliedern der DRK-Einsatzstaffel Westfalen zu übergeben. Diese werden für den Transport nach Hörstel-Riesenbeck (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) sorgen.

Auf dem „Balkon des Münsterlandes“, der „Schönen Aussicht“ auf der Höhe des Teutoburger Waldes, werden Tanja Knopp und Sören Wiebusch am Samstag, 8. Mai gegen 11:15 Uhr auf NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und den Präsidenten des DRK-Kreisverbands Tecklenburger Land, Heinz Hüppe treffen, um die Fackel zu übergeben. Hierzu laden wir Vertreterinnen und Vertreter der Presse herzlich ein.

Parkplatz „Schöne Aussicht“: Am Teutohang 110,  48477 Hörstel

Historischer Hintergrund: Am 24. Juni 1859 wird der Schweizer Henry Dunant auf einer Geschäftsreise mit den Konsequenzen der Schlacht von Solferino konfrontiert, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes: In den Tagen nach der Schlacht wurde die etwa acht Kilometer entfernte Stadt Castiglione delle Stiviere durch die Aktivitäten von Rotkreuzbegründer Dunant zum Mittelpunkt der Hilfeleistungen für die Verwundeten. Um daran zu erinnern, veranstaltete das Italienische Rote Kreuz das erste Mal im Jahr 1992 einen Fackelzug von Solferino nach Castiglione delle Stiviere.

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news-475 Mon, 03 May 2021 08:24:48 +0200 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe fordert eine reale Notbetreuung https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-fordert-eine-reale-notbetreuung.html Kindertageseinrichtungen sind trotz bedarfsorientierter Notbetreuung zu gut besucht Anders als Schulen und Grundschulen befinden sich Kindertageseinrichtungen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 in einer bedarfsorientierten Notbetreuung. Das bedeutet, dass Eltern weiterhin eigenständig entscheiden können, ob sie ihr Kind in die Kindertageseinrichtungen bringen. „Wir müssen leider feststellen, dass die bedarfsorientierte Notbetreuung nicht greift.“ In einem Brief appellierte NRW-Familienminister Joachim Stamp zwar an Eltern, ihre Kinder möglichst zuhause zu betreuen.  „Viele unserer DRK-Kitas in Westfalen-Lippe und auch die anderer Träger sind weiterhin gut besucht - und das in einer Phase hoher Infektionen. Die Infektionszahlen sind bei Kindern weiterhin hoch und unübersehbar“, erklärt Dr. Hasan Sürgit, Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Dadurch werden Eltern, Kinder und auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefährdet - das Virus wird in die Familien getragen“, ergänzt Sürgit.

Da in Kindertageseinrichtungen Abstands- und Hygieneregeln schwer umzusetzen sind, fordert der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, dass auch der Kita-Betrieb deutlich zurückgefahren wird. Den Familien wird in der aktuellen Corona-Pandemie viel abverlangt. Deshalb stehen wir allen Eltern zur Seite, die auf die Notbetreuung angewiesen sind“, berichtet Sürgit. „Die Politik fordern wir aber auf, hinsichtlich der Rahmenbedingungen zur Öffnung der Kindertageseinrichtungen deutlich nachzubessern“, so Sürgit abschließend.

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news-474 Thu, 22 Apr 2021 11:19:11 +0200 Initiative zur Ausweitung der mobilen Covid-19-Testkapazitäten in der EU https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/initiative-zur-ausweitung-der-mobilen-covid-19-testkapazitaeten-in-der-eu.html DRK-Landesverband Westfalen-Lippe u.a. mit neuem Einsatzfahrzeug und bei Ausbildung von Testerinnen und Testern von EU unterstützt Eine Unterstützung der Europäischen Union ermöglicht dem Deutschen Roten Kreuz, sein Leistungspotenzial bei den mobilen Covid-19-Testungen weiter zu steigern. Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster wird - wie jeder der 19 DRK-Landesverbände – mit einem neuen Einsatzfahrzeug sowie einem Pavilion mit Beleuchtungssatz und einem Generator zur Errichtung einer mobilen Teststation unterstützt. Darüber hinaus kann der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe die Ausbildung von 200 Testerinnen und Testern aus dem EU-Topf finanzieren und erhält zusätzliches Schutzmaterial wie Handschuhe, Schutzbrillen, Kittel, Schürzen, Hauben, FFP2-Masken und Desinfektionsmittel. 

So ausgerüstet kann der DRK-Landesverband innerhalb von 24 Stunden nach Anfrage Testungen in Westfalen-Lippe durchführen, zum Beispiel an Schulen oder Betrieben. Der DRK-Landesverband stellt das qualifizierte Personal sowie das benötigte Material wie zum Beispiel  Test-Kits, Schutzausstattung, Desinfektionsmittel etc. und errichtet eine temporäre Teststelle vor Ort. Die Personalstärke ergibt sich aus dem Bedarf der jeweiligen Einrichtung. 

Die „Initiative zur Ausweitung der mobilen Covid-19-Testkapazitäten in der EU“ wird mit 35,5 Millionen Euro von der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der EU-Kommission finanziert und von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften koordiniert. Neben dem DRK erhalten die Schwestergesellschaften in Österreich, Griechenland, Italien, Malta, Portugal und Spanien Mittel im Rahmen der EU-Initiative. 

Das DRK in Westfalen-Lippe betreibt derzeit über 150 Teststellen, in denen insgesamt ca. 130 000 Tests pro Woche durchgeführt werden. 

Foto: Julia Ikstadt

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news-473 Mon, 19 Apr 2021 10:58:02 +0200 DRK-Video „Wie führe ich einen Corona-Selbsttest durch?“ ging an alle Schulen in NRW https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-video-wie-fuehre-ich-einen-corona-selbsttest-durch-ging-an-alle-schulen-in-nrw.html DRK Westfalen-Lippe unterstützt Schulen in NRW bei der Durchführung von Corona-Selbsttests Ab sofort kommen die Corona-Selbsttests an den Schulen in NRW zum Einsatz. Das DRK in Westfalen-Lippe möchte die Lehrkräfte bei der Umsetzung dieser besonderen Aufgabe unterstützen: Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe hat in Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Wattenscheid und der Gertrudisschule in Bochum-Wattenscheid ein Video produziert, in dem anschaulich erklärt wird, was die Schülerinnen und Schüler beachten müssen, wenn sie sich selber testen. Der Link zum Video wurde an alle Schulen in NRW geschickt: https://www.youtube.com/watch?v=nlzf2WsDwmI

„Unser Video hilft insbesondere den jüngeren Schülerinnen und Schülern dabei, einen Selbsttest durchzuführen“, so Tanja Knopp, Rektorin der Gertudisschule und ehrenamtliche Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Darüber hinaus soll es signalisieren: Wir schaffen das!“

Foto: Szene aus dem Video

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news-472 Tue, 30 Mar 2021 15:12:24 +0200 Präsidenten würdigen hervorragende Zusammenarbeit von DRK, Maltesern und Kreis Steinfurt https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/praesidenten-wuerdigen-hervorragende-zusammenarbeit-von-drk-maltesern-und-kreis-steinfurt.html Teamwork im Impfzentrum des Kreises Steinfurt Kreis Steinfurt. Ein Zeichen für die hervorragende Zusammenarbeit im Impfzentrum des Kreises Steinfurt im Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) setzten am Dienstagmorgen das DRK, die Malteser und der Kreis Steinfurt. Albrecht Prinz von Croÿ, Vizepräsident der Malteser in Deutschland und Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen Lippe brachten   ihre große Wertschätzung für die hervorragende Zusammenarbeit ihrer Verbände und des Kreises Steinfurt zum Ausdruck. 

Wertschätzung, die auch Landrat Dr. Martin Sommer teilt. Er spricht von einer „Familie der Gefahrenabwehr“, als er sagt: „Wir haben hier eine Gemeinschaft im Kreis Steinfurt, um die uns viele beneiden.“ Diese Gemeinschaft funktioniere nicht erst seit Start des Impfzentrums, sondern habe sich schon in anderen Lagen bewährt. „Die Hilfsorganisationen waren von Anfang an auch im Führungsstab vertreten. Durch sie haben wir starke Unterstützung aus dem Ehrenamt bekommen“, unterstreicht Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier. 

Drei zentrale Aufgaben

Seit Mitte Januar sind das DRK und die Malteser in die Arbeit des Impfzentrums eingebunden. Zunächst galt es vor allem Personal zu gewinnen: 70 Ehrenamtliche aus den Einsatzeinheiten der beiden Hilfsorganisationen im Kreis Steinfurt und 15 Helfende, die im Rahmen des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (kurz: BHKG) verpflichtet werden konnten. Seit Aufnahme des Regelbetriebes am 8. Februar dieses Jahres sind Malteser und DRK mit drei zentralen Aufgaben betraut: Fahrdienst für Menschen mit Einschränkungen (Rollstuhl- und Liegendtransporte), Betreuung und Begleitung der Impfklienten im Impfzentrum sowie die Impfnachsorge, indem sie die Erste Hilfe bei möglichen Impfreaktionen sicherstellen. Letztere seien erfreulicher Weise an einer Hand abzuzählen. Die beiden Hilfsorganisationen arbeiten dabei eng verzahnt mit dem Kreis Steinfurt, der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und dem FMO zusammen. Jeden Tag sind hier im Impfzentrum alleine 14 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes und der Malteser im Einsatz – im Zweischichtsystem. Bisher übernahmen die Hilfsorganisationen 64 Rollstuhlfahrten, 8 Krankentransporte und verzeichnen etwa 50 Hilfeleistungen im Bereich der Ersten Hilfe. 

„Gemeinsam für die gute Sache“

„Die Kooperation zwischen den Maltesern und dem Roten Kreuz hat sich schon oft bestens bewährt, zum Beispiel bei uns in Münster oder hier im Kreis Steinfurt“, sagte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Schließlich steht der Mensch bei den Aktivitäten unserer Hilfsorganisationen im Mittelpunkt. ‚Gemeinsam für die gute Sache‘, damit ist unser Zusammenwirken treffend beschrieben.“ Malteser-Vizepräsident Albrecht Prinz von Croӱ pflichtet dem bei: „Menschen gut, sicher und menschennah zu betreuen ist unsere Stärke. Wir können diese Situation aber nur meistern, wenn wir Hilfsorganisationen alle zusammenarbeiten. Das geht nicht alleine und ich freue mich sehr, dass dieses Miteinander bei Ihnen im Kreis Steinfurt so gut funktioniert“. 

Viele wirken mit

Dass das Zusammenspiel der Hilfsorganisationen und des Kreises Steinfurt so reibungslos von Statten geht, sehen die Akteure auch in den gemeinsamen Erfahrungen des Aufbaus und Einsatzes des Fieberlazaretts für Covid-19-positive Menschen in Laer begründet. Aber nicht nur darin: „Wir können hier nur so gut arbeiten, weil etwa die DLRG so umfänglich bei den Massenabstrichen unterstützt, weil das THW und die Feuerwehren eingebunden sind und entlasten und auch, weil Unternehmen sich engagieren und zum Beispiel ein Impfshuttle anbieten“, betont Frank Achterkamp, der seitens der Malteser gemeinsam mit Markus Bosse vom Roten Kreuz den Einsatz der beiden Hilfsorganisationen koordiniert. Beim Stichwort „Unternehmen“ ergänzt Landrat Dr. Martin Sommer: „Für uns ist auch eine große Hilfe, dass so viele Arbeitgeber ihre Angestellten für das Ehrenamt in der Notfallvorsorge freistellen. Dass wir hier in diesem Umfang mit ehrenamtlichen Kräften arbeiten können, ist nicht selbstverständlich. Dafür mein ganz herzlicher Dank.“ Am Ende des Besuchs der beiden Präsidenten stand die gemeinsame Erkenntnis, die gleichermaßen an die Bevölkerung, aber auch an die eigenen Helferinnen und Helfer gerichtet ist: „Ein Ende ist noch nicht abzusehen, halten Sie durch!“ 

Albrecht Prinz von Croÿ ist seit 2018 ehrenamtlicher Vizepräsident des Malteser Hilfsdienst e.V. in Deutschland. Der Unternehmensberater und Journalist war mehrere Jahre lang Nachrichtenredakteur bei der FAZ und Redaktionsdirektor beim Handelsblatt.

Dr. jur. Fritz Baur ist seit 2015 ehrenamtlicher Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Vor seinem Ruhestand war der promovierte Jurist erster Landesrat und Kämmerer sowie Allgemeiner Vertreter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. 

Ansprechpersonen:

Marcel Schlüter (Pressesprecher Malteser), marcel.schlueter(at)malteser.org, Tel. 0176 39902776

Claudia Zebandt (Pressesprecherin DRK), claudia.zebandt@drk-westfalen.de, Tel. 0251 9739-137

Foto Julia Ikstadt

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news-471 Fri, 26 Mar 2021 12:47:41 +0100 Neuzugang für die Corona-Sammlung https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/neuzugang-fuer-die-corona-sammlung.html Einen schönen Neuzugang hat die Corona-Sammlung der Stadt Paderborn zu verzeichnen. Unsere Vizepräsidentin, Nilgün Özel, und Dr. Stefan Vogel, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Paderborn, überreichten gemeinsam ein Exemplar unseres Corona-Bildbandes an das Stadt- und Kreisarchiv Paderborn.

Der Corona-Bildband des DRK in Westfalen-Lippe zeigt die vielen Einsätze der Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler bei der Versorgung von Menschen in Quarantäne, bei Testungen sowie bei Lieferungen von wichtigen Schutzmaterialien. „Natürlich liegt der Fokus nicht nur auf Stadt und Kreis Paderborn, sondern auf ganz Westfalen-Lippe. Aber das ist in diesem Fall nicht entscheidend. Denn die Pandemie beschränkt sich ja nicht auf Paderborn“, so Wilhelm Grabe, Leiter des Stadt- und Kreisarchivs Paderborn, der sich von dem ehrenamtlichen Engagement vieler Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in der Pandemie beeindruckt zeigte.

Den Corona-Bildband des Deutschen Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe können Sie hier herunterladen.

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news-470 Thu, 25 Mar 2021 15:08:42 +0100 Weiterbildung für Geringqualifizierte verbessern https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/weiterbildung-fuer-geringqualifizierte-verbessern.html Eine Weiterbildung im Beruf dient der Bekämpfung des Fachkräftemangels und der Vermeidung von Arbeitslosigkeit. Deswegen sollten Fördermaßnahmen zur beruflichen Weiterbildung von Geringqualifizierten ausgeweitet und verbessert werden, fordert die Freie Wohlfahrtspflege NRW in ihrem neuen Arbeitslosenreport. „Die Angebote müssen sich viel stärker an individuellen Bedarfen orientieren und mehr begleitende soziale Unterstützung bieten“, sagt Dr. Frank J. Hensel, Vorsitzender der LAG Freie Wohlfahrtspflege NRW.

Fast die Hälfte (44,8 Prozent) der Beschäftigten, denen die Arbeitsagentur 2019 eine berufliche Weiterbildung mitfinanzierte, hatte keine abgeschlossene Berufsausbildung. Vor allem ältere Arbeitnehmer*innen und Alleinerziehende werden noch zu wenig gefördert. „Wir brauchen einen Innovationsschub bei der Entwicklung gezielter Weiterbildungsangebote, um lernungewohnte und geringqualifizierte Personen besser zu erreichen“, fordert Hensel. Gefördert werden müssten beispielsweise auch die Übernahme von Fahrtkosten und eine gute Kinderbetreuung. „Die gesetzlichen Rahmenbedingungen lassen das zu. Die Arbeitsagenturen sollten aber ihren Ermessensspielraum viel stärker ausschöpfen. Es fehlen zudem noch passgenaue Angebote, die die Menschen ermutigen, ihre Chancen der Weiterbildungsförderung auch tatsächlich zu nutzen“, sagt Hensel. Eine niedrigschwellige unterstützende Lernbegleitung, kleinere Lerneinheiten mit ausreichend Zeit und die Anerkennung von Zwischenzielen könnten Bausteine sein, um die aktuelle Krise am Arbeitsmarkt als Chance zur Weiterbildung zu begreifen.

Run auf Engpassberufe wie Altenpflege

Die meisten beruflichen Weiterbildungen wurden 2019 in NRW in der Altenpflege gefördert (30,5 Prozent von insgesamt 5012 Fördermaßnahmen). „Der Beruf ist wichtig und der Bedarf riesig, deswegen freuen uns diese Zahlen besonders“, sagt Hensel. Altenpflege gehöre wie beispielsweise auch Fahrzeugführung im Straßenverkehr zu sogenannten Engpassberufen, für die Weiterbildung zu Fachkräften von der Bundeagentur besonders gefördert wird. Die Wohlfahrtsverbände sähen sich in einer Mitverantwortung, Weiterbildungsangebote für die neuen generalistischen Berufsbilder der Pflegefachassistenz sowie der Pflegefachfrau und des Pflegefachmannes zu konzipieren. 

Den Betrieben entgegenkommen

In den Fällen, in denen Beschäftigte wegen einer Weiterbildung ihrer normalen Arbeit nicht voll nachkommen können, brauchen Betriebe Zuschüsse, damit sie die Löhne weiterzahlen können. „Gerade Beschäftigte mit niedrigen Löhnen können während einer beruflichen Weiterbildung nicht auf Einkommen verzichten, da sie meist keinerlei Rücklagen haben“, sagt Hensel. Deshalb hätten bisher zu oft ausgerechnet die darauf verzichtet, die eine fundierte Weiterbildung besonders benötigten. „Wir begrüßen die Möglichkeit des Entgeltzuschusses für die Betriebe ausdrücklich und wünschen uns, dass davon angemessen Gebrauch gemacht wird“, bekräftigt Hensel. Man müsse zudem den Betrieben helfen, vorübergehenden Ersatz zu finden für die Beschäftigten, die für eine Weiterbildung freigestellt werden. Die Freie Wohlfahrtspflege regt an, Konzepte in Kooperation mit Beschäftigungsträgern zu entwickeln, um solche Stellen zum Beispiel mit Langzeitarbeitslosen zu besetzen, die im Rahmen des Teilhabechancengesetzes gefördert werden. 

Hintergrund: Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen. 

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich 16 Spitzenverbände in sechs Verbandsgruppen zusammengeschlossen. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Ziel der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Sicherung bestehender Angebote. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit.

Weitere Informationen auf der Seite der Freien Wohlfahrtspflege NRW

(Externer Link)

 

 

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news-469 Thu, 25 Mar 2021 14:40:31 +0100 Abseits der Theorie: Humanitäre Hilfe ganz praktisch https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/abseits-der-theorie-humanitaere-hilfe-ganz-praktisch.html Im Seminar „Humanitäre Aktion“ vermitteln Dr. Jan Makurat und das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe Studierenden der Oecotrophologie an der Fachhochschule Münster ernährungsbezogenes Engagement. Im Seminar „Humanitäre Aktion“ vermitteln Dr. Jan Makurat und das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe Studierenden der Oecotrophologie an der Fachhochschule Münster ernährungsbezogenes Engagement.

„Im Jugendrotkreuz haben wir uns schon lange zur Aufgabe gemacht, Menschlichkeit auf Wegen zu vermitteln, die aktivierend wirken und (Selbst-)Erfahrungen ermöglichen. Da war es naheliegend, dass wir sofort ‚Ja!‘ gesagt haben, als Dr. Jan Makurat als Nachwuchsprofessor an der FH Münster eine Zusammenarbeit angeregt hat,“ erläutert Bildungsreferentin Katharina Plate, wie die Idee zum Seminar „Humanitäre Aktion“ entstanden ist. Dr. Makurat ergänzt: „Unser Ziel ist es, den humanitären Gedanken des Roten Kreuzes in die Fachhochschule zu tragen und Studierende für humanitäres Engagement zu begeistern. Dafür wollten wir ihnen die Möglichkeit geben, Projektideen zu entwickeln und in der Praxis umzusetzen – etwas, das im regulären Studienalltag bislang selten möglich ist.“ 

Fünf studentische Teams erhielten so im Seminar die Aufgabe, ein ernährungsbezogenes Projekt auf dem Gebiet der humanitären Hilfe oder im sozialen Bereich eigenständig zu konzipieren, umzusetzen und sich abschließend dem Votum einer Jury zu stellen. Begleitend erhielten die Student*innen die Möglichkeit, sich von verschiedenen DRK-Gastreferent*innen bei der Ideenfindung inspirieren zu lassen.

Die Jury, bestehend aus Prof. Dr. Joachim Gardemann und Petra Seyfferth vom FH-Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe sowie JRK-Landesleiter Sören Wiebusch und Bildungsreferentin Plate vom Jugendrotkreuz waren von den vielfältigen Projektergebnissen begeistert. 

Im Sieger-Projekt „Robin-Hood-Food“ entwickelten vier Studentinnen ein Kochbuch für die Tafeln mit Rezepten und Tipps, etwa zur Lagerung von Lebensmitteln. Das Team stellt das Kochbuch allen Tafeln, die es an ihre Kund*innen weitergeben möchten, zur Verfügung. Einige Tafeln bieten es bereits auf ihren Websites an. Das Buch ist im PDF-Format auch auf der FH-Website unter www.fh-muenster.de/tafel abrufbar.

Auch das Projekt „Märchenküche“ überzeugte mit seinem Konzept, Kindern aus Kitas und Grundschulen den sinnlichen Zugang zu Lebensmitteln und Ernährung auf Basis bestehender Märchen näherzubringen. Herausgekommen ist dabei ein umfangreiches und selbstillustriertes Buch, in dem Kinder zum Beispiel das Lebensmittel Honig über die Geschichte „Die Bienenkönigin“ erleben können. Der Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V., Dr. Hasan Sürgit, hat inzwischen angeboten, das Buch im DRK-Verlag drucken und an alle DRK-Kitas im Verbandsgebiet verteilen zu lassen. 

Im Projekt „ProPreg“ entwickelte das Team eine Zwischenmahlzeit, die einen Beitrag zur Versorgung von schwangeren Geflüchteten mit kritischen Nährstoffen leisten kann. Im Projekt „KulturHappen“ konzipierten Studierende gemeinsam mit Migrant*innen Kochboxen zu der Frage, wie der Austausch über das Essen die interkulturelle Kompetenz stärken kann. In einem weiteren Projekt ist ein Ratgeber für das eigenständige Leben zu Hause entstanden. Er richtet sich an Männer, die in der Wohnungslosenunterkunft „Christophorushaus“ gelebt haben und nun einen eigenen Haushalt führen. 

„Sämtliche Projektgruppen haben in diesem Seminar sehr kreative und praxisnahe Ergebnisse erarbeitet, und das trotz der aktuellen Hürden“, resümiert Dr. Makurat. „Erfreulich finde ich, dass die fünf Projektteams vielfältige Zugänge zur Aufgabenstellung gefunden haben.“

Die Zusammenarbeit des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe und des Jugendrotkreuzes ist mit Abschluss des Seminars noch nicht beendet. Dr. Makurat und Plate sind sich einig: „Nach diesem Erfolg geht es erst richtig los!“

Foto FH Münster / Dzemila Muratovic

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news-468 Wed, 24 Mar 2021 07:39:34 +0100 DRK-Kinderklinik Siegen: Aufsichtsrat begrüßt neuen Geschäftsführer https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-kinderklinik-siegen-aufsichtsrat-begruesst-neuen-geschaeftsfuehrer.html Im Rahmen seiner Sitzung am 23. März 2021 begrüßte der Aufsichtsrat der DRK-Kinderklinik Siegen den neuen Geschäftsführer Carsten Jochum. Im Rahmen der aktuellen Sitzung Ende März begrüßten die Aufsichtsratsmitglieder um deren Vorsitzenden Dr. Hasan Sürgit den neuen Geschäftsführer Carsten Jochum an der DRK-Kinderklinik Siegen. Jochum, der zuletzt die Malteser-Krankenhäuser in Köln und Bonn als Krankenhausgeschäftsführer verantwortet hat, ist nun als gebürtiger Siegener wieder zurück in der alten Heimat. Der 49-jährige Vater von vier Kindern wurde aufgrund seiner Krankenhausexpertise vom Aufsichtsrat der DRK-Kinderklinik ausgewählt.

„Wir sind sehr froh, mit Carsten Jochum eine sehr erfahrene Person für diese wichtige Position gefunden zu haben. Er kennt die Mentalität der Menschen aus der Region und hat durch seine erste Ausbildung als Kinderkrankenpfleger auch das Verständnis für die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern“, so Dr. Hasan Sürgit, Aufsichtsratsvorsitzender der Kinderklinik. Heinz-Wilhelm Upphoff, Vizepräsident des DRK Landesverband Westfalen-Lippe aus Siegen, der als übergeordnete DRK-Organisation neben dem DRK Kreisverband Siegen-Wittgenstein, dem DRK Frauenverein Siegen und der DRK Schwesternschaft Westfalen zugleich Hauptanteilseigner der Siegener Kinderklinik ist, ergänzt: „Die Siegener Kinderklinik ist als Fachklinik für Kinder und Jugendliche mit einem großen Einzugsgebiet enorm wichtig für die Region. Damit diese Einrichtung des DRK nach über 100 Jahren Historie auch weiterhin ein wichtiger Teil der Gesundheitsversorgungbleibt, möchten wir die Klinik mit Herrn Jochum und seinem Team zukunftsfähig entwickeln. Dies ist unter den aktuellen Bedingungen eine enorme Herausforderung, der wir uns gemeinsam stellen wollen.“ Und Sylvia Schürg, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Vorsitzende des DRK-Frauenvereins Siegen, der die Kinderklinik vor über 100 Jahren gegründet hat, betont: „Wir freuen uns darauf, mit Herren Jochum eng daran zu arbeiten, um mit unserer Kinderklinik auf dem Wellersberg für Eltern und Patienten auch in schwierigen Zeiten eine Anlaufstelle für alle physischen und psychischen Probleme bieten zu können.

“Carsten Jochum freut sich auf diese Herausforderung in seiner alten Heimat. Ausseiner Sicht hat die DRK-Kinderklinik einen guten Ruf, ist breit aufgestellt und hat mit ihren über 900 motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine gute Perspektive als spezialisierte Fachklinik für die Region.

Der bis Mitte März tätige Interimsgeschäftsführer und Vorstand des DRK-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein e.V., Dr. Martin Horchler, wird die Kinderklinik als Generalbevollmächtigter in den nächsten Monaten beraten und so erhalten bleiben. Nach einer ersten Orientierung mit Hospitation in verschiedenen Abteilungen zum Kennenlernen der Bereiche und Strukturen wird Jochum gemeinsam mit dem Leitungsteam aus Ärzten, Pflegekräften und Verwaltungskräften sowie demAufsichtsrat Strategien erarbeiten, um mit der Kinderklinik im schwierigen Krankenhausumfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.

Foto Arnd Dickel

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news-467 Tue, 23 Mar 2021 12:40:58 +0100 Schnelltests statt Snacks: DRK-Landesverband führt Corona-Schnelltests an vier Wochentagen im „Bistro Henry“ durch https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/schnelltests-statt-snacks-drk-landesverband-fuehrt-corona-schnelltests-an-vier-wochentagen-im-bistro-henry-durch.html Ab Mittwoch, 24. März bietet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe montags, mittwochs, freitags und samstags von jeweils 10:00 bis 15:00 Uhr Corona-Schnelltests im „Bistro Henry“ auf dem Gelände der DRK-Landesgeschäftsstelle, Sperlichstraße 25 in 48151 Münster an. 

Aktuell ist mindestens ein einmal pro Woche durchgeführter „Bürgertest“ pro Person kostenfrei. Zuvor ist ein Termin zu vereinbaren: Zum Ende dieser Woche wird zu diesem Zweck auf www.drk-coronatest-muenster.de ein Terminreservierungsmodul bereitstehen. Zunächst ist eine telefonische Terminvereinbarung wochentags von 8:00 bis 16:00 Uhr unter (0251) 9739-120 oder per E-Mail unter schnelltests(at)drk-westfalen.de möglich. 

Das Testergebnis liegt nach 15 Minuten vor; eine entsprechende Bescheinigung wird erstellt. Parkplätze für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen sind auf dem Gelände beim „Bistro Henry“ vorhanden. Getestet werden ausschließlich Menschen ohne Covid-19-Symptome.

Foto Julia Ikstadt

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news-466 Sat, 20 Mar 2021 17:48:35 +0100 Virtueller Freiwilligen- & Ehrenamtstag des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe: „ZwischenMenschlichkeit und Digitalisierung‘“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/virtueller-freiwilligen-ehrenamtstag-des-drk-landesverbandes-westfalen-lippe-zwischenmenschlichkeit-und-digitalisierung.html „Das Thema unseres 6. Freiwilligen- & Ehrenamtstag ‚ZwischenMenschlichkeit und Digitalisierung‘ passt sehr gut in unsere aktuelle Lebenswirklichkeit“, sagte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, zum Auftakt der virtuellen Veranstaltung am Samstag, 20. März 2021. Die Thematik sollte bereits ein Jahr zuvor am 21. März 2020 im Rahmen des Formats behandelt werden. Es kam nicht dazu: Der Freiwilligen- und Ehrenamtstag 2020 war die erste größere Veranstaltung, die der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe aufgrund von Corona absagen musste. 

Man habe gehofft, den diesjährigen Freiwilligen- & Ehrenamtstag wieder als Präsenzveranstaltung in Münster durchführen zu können; „die Zeit hat uns eines Besseren belehrt“, so Baur. 

Positiv ist zu vermerken, dass sich das digitale Format offenbar förderlich auf die Zahl der Teilnehmenden ausgewirkt hat; schließlich spielen räumliche Entfernungen beim digitalen Austausch keine Rolle. Mit 290 Anmeldungen – davon insgesamt 87 aus 14 weiteren DRK-Landesverbänden (bundesweit gibt es 19 DRK-Landesverbände) und dem DRK-Bundesverband – hat der diesjährige Freiwilligen- und Ehrenamtstag die bisher höchste Resonanz erzielt.  

Nach dem Impulsvortrag des Kommunikationsberaters Kai Heddergott zum Tagungsthema bot das Programm 19 Online-Seminare wie zum Beispiel „Social Media – Neue Herausforderungen im digitalen Zeitalter ehrenamtlich meistern“ oder „Digitalisierung in der Blutspende“. Bei einem digitalen „Markt der Möglichkeiten“ konnten sich die Teilnehmenden über aktuelle Rotkreuzthemen informieren und über Themen wie „Drohneneinsätze im Bevölkerungsschutz“ oder „Virtuelle Realität in der DRK-Ausbildung“ austauschen.

Foto Claudia Zebandt

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news-465 Thu, 18 Mar 2021 13:56:20 +0100 Aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung: DRK-Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit in Coesfeld, Gronau, Herford, Münster und Olpe https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/aktiv-gegen-rassismus-und-diskriminierung-drk-servicestellen-fuer-antidiskriminierungsarbeit-in-coesfeld-gronau-herford-muenster-und-olpe.html Internationaler Tag gegen Rassismus am 21. März Das Eintreten gegen Rassismus und Diskriminierung hat eine große Bedeutung für das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe. „Ausgehend von dem weltweiten Auftrag des Roten Kreuzes und den Rotkreuzgrundsätzen sehen wir uns in der Verantwortung, uns in der Antidiskriminierungsarbeit zu engagieren und Vielfalt in unserer Gesellschaft zu fördern“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster. 

Von diesem Engagement zeugen auch die fünf Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit des DRK in Westfalen-Lippe. In Coesfeld, Gronau, Herford, Münster und Olpe arbeiten die vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten DRK-Servicestellen zu verschiedenen Themenschwerpunkten: von institutionellem oder antimuslimischem Rassismus über Diskriminierung im Arbeitsleben oder im Alter aus intersektionaler Perspektive. Die Servicestellen bieten Betroffenen von rassistischer, ethnischer und religiöser Diskriminierung individuelle Beratung und Unterstützung an. 

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (15. März bis 28. März) finden in Westfalen-Lippe zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen des Roten Kreuzes statt, die auf Rassismus und Diskriminierung aufmerksam machen, die informieren und sensibilisieren, zum Beispiel ein gemeinsamer Workshop mit der Caritas in Münster (20. + 21.03.) „Allyship? Aber wie? Verbündete sein gegen Diskriminierung(en)“, eine Postkarten- und Mailaktion, die sich an alle DRK-Kitas und ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende des DRK im Kreis Borken richtet, oder die Aktion „Solidarität! Grenzenlos!“, bei der das DRK die Menschen im Kreis Coesfeld aufruft, ihre Fenster gemäß diesem Motto zu gestalten und ihre Fotos im Internet zu teilen. 

Eine Schriftenreihe mit dem Titel „Diversitätsorientierte und diskriminierungskritische Organisationsentwicklung“, die im April 2021 vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe herausgegeben wird, zeigt auf, wie wichtig es ist, sich auch im eigenen (DRK-) Verband mit Barrieren und Ausgrenzungsmechanismen auseinanderzusetzen und Handlungsstrategien zu entwickeln. 

Publikationen zur Thematik finden Sie unter www.drk-westfalen.de. Gedruckte Exemplare der neuen Schriftenreihe können per Mail bei migration(at)drk-westfalen.de bestellt werden.

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news-464 Wed, 17 Mar 2021 10:51:14 +0100 Stärkung der Konventionsarbeit in NRW - Zwei DRK-Landesverbände – Zwei Beauftragte für die Rotkreuzkonvention https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/staerkung-der-konventionsarbeit-in-nrw-zwei-drk-landesverbaende-zwei-beauftragte-fuer-die-rotkreuzkonvention.html Düsseldorf/Münster. 

Es gehört zu den Aufgaben der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, das humanitäre Völkerrecht zu verbreiten und damit einen wesentlichen Beitrag zum Frieden in der Staaten- und Völkergemeinschaft zu leisten. Den ehrenamtlich tätigen Konventionsbeauftragten des DRK kommt dabei eine besondere Rolle zu: Sie informieren die Öffentlichkeit über das humanitäre Völkerrecht und dessen Wirkung, etwa in bewaffneten Konflikten. Zu diesem Zweck werden Veranstaltungen und Vortragsreihen durchgeführt. Auch Schulungen der DRK-Freiwilligen sind ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit. Zur Intensivierung der Konventionsarbeit des Deutschen Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen ist je ein DRK-Konventionsbeauftragter für die Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe von den Präsidenten bestellt worden. Die beiden Juristen Dr. Moritz Philipp Koch (für den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) und Michael Sieland (für den DRK-Landesverband Nordrhein) freuen sich auf die vor ihnen liegende Arbeit, die sie bislang gemeinsam und einheitlich für das ganze Land wahrgenommen haben.

 „Bereits das vergangene Jahr war sehr erfolgreich für die Konventionsarbeit des DRK in NRW mit weit mehr als 15 überregionalen Veranstaltungen und über 400 Teilnehmern zu den Prinzipien der Menschlichkeit und zu den Regeln im bewaffneten Konflikt“, so die Präsidenten der beiden DRK-Landesverbände, Dr. Fritz Baur (Westfalen-Lippe) und Hans Schwarz (Nordrhein). Von der Konzentration der Landeskonventionsbeauftragten auf jeweils einen Verbandsbereich versprechen sie sich eine weitere Steigerung der Resonanz. Die Verbreitung des humanitären Völkerrechts soll in den Rotkreuzgliederungen in NRW und in der breiten Öffentlichkeit – wie etwa mit dem alljährlichen „Münsteraner Rotkreuzgespräch zum humanitären Völkerrecht“ – weiter intensiviert werden. 

Entsprechend der föderalen Struktur des Deutschen Roten Kreuzes gibt es Konventionsbeauftragte auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene sowie besonders orts- und bürgernah in jedem DRK-Kreisverband.

Dr. Moritz Philipp Koch, DRK-LV Westfalen-Lippe

Michael Sieland, DRK-LV Nordrhein

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news-463 Wed, 03 Mar 2021 06:59:49 +0100 DRK-Blutspendedienst West mit neuem Aufsichtsratsvorsitz https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-blutspendedienst-west-mit-neuem-aufsichtsratsvorsitz.html Der Aufsichtsrat der DRK-Blutspendedienst West gGmbH hat am 2. März 2021 den Präsidenten des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Rainer Kaul, zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Rainer Kaul folgt auf Dr. jur. Fritz Baur, den Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Neuer stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsgremium des Blutspendedienstes ist der Präsident des DRK-Landesverbandes Nordrhein, Hans Schwarz. In die Amtsperiode von Dr. Fritz Baur fiel die Bewältigung der coronabedingten Auswirkungen auf das gesamte Blutspendewesen. Dr. Baur betont: „Die Coronapandemie hat auch dem DRK-Blutspendedienst West viel abverlangt, daher sind wir über die Unterstützung seitens der Politik in dieser Krisenzeit besonders dankbar. Ein sichtbares Zeichen hierfür ist die NRW-Kampagne, die zusammen mit dem Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann ins Leben gerufen wurde und im Gesamtgebiet zusammen mit den Gesundheitsministerinnen Sabine Bätzing-Lichtenthäler in Rheinland-Pfalz und Monika Bachmann im Saarland umgesetzt wurde.

Der gemeinnützige DRK-Blutspendedienst West ist einer der größten Versorger mit Blutpräparaten in Deutschland. Dieser führt täglich bis zu 50 Blutspendetermine durch – im Jahr summieren sich diese auf über 10.000 Blutspendeaktionen. Mit Blutprodukten aus jährlich etwa 800.000 Blutspenden stellt der DRK-Blutspendedienst West die Versorgung der Patienten in Nordrhein-Westfalen, in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit Blutpräparaten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr sicher und deckt rund 75 Prozent des Bedarfs der Krankenhäuser in seinem Versorgungsgebiet.

Foto BSD West

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news-462 Thu, 18 Feb 2021 12:32:25 +0100 DRK-Studie: Übergriffe gehören zum Alltag im Rettungsdienst https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-studie-uebergriffe-gehoeren-zum-alltag-im-rettungsdienst.html Berlin, 18. Februar 2021, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst berichten in einem Zeitraum von zwölf Monaten mindestens über eine Gewaltanwendung im Einsatz. Verbale Übergriffe kommen am häufigsten vor. 40,3 Prozent des Personals sind ausschließlich von verbaler Gewalt betroffen, etwa ein Drittel beschreibt sowohl verbale als auch körperliche Übergriffe. Ausschließlich tätliche Übergriffe werden von 14,1 Prozent genannt. Verbale Gewalt wie Beleidigungen und Beschimpfungen kommen bei fast jedem Fünften (18,4 Prozent) sogar mindestens ein- bis zweimal pro Woche vor. Die Täter sind in drei Viertel der Fälle die Patienten selbst. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hervor, in der die Angaben von 425 Personen im Rettungsdienst ausgewertet wurden. „Die Ergebnisse sind erschreckend. Wir müssen leider feststellen, dass Beleidigungen, Beschimpfungen und auch körperliche Übergriffe mittlerweile zum Alltag im Rettungsdienst gehören“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Sie spricht sich dafür aus, Rettungsdienst-Mitarbeiter noch besser für solche Situationen zu schulen und Straftäter konsequent zu verfolgen. Die häufigste Form verbaler Übergriffe waren laut Studie Beschimpfungen und Beleidigungen (91,1 Prozent), gefolgt von der Androhung von Gewalt (55,3Prozent bei Mehrfachnennung). „Die häufigsten Gewaltanwendungen spielten sich mit 52 Prozent im innerstädtischen Bereich ab, gefolgt von sozialen Brennpunkten. An dritter Stelle kommen bürgerliche Wohngegenden und Großveranstaltungen“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin, der Leiter der Studie. Die häufigste Form bei den tätlichen Übergriffen sei Schlagen und Treten (32,7 Prozent) gleichauf mit Schubsen (31,5 Prozent).

„Es ist deutlich, dass die Häufigkeit der berichteten Übergriffe sich mehrfach im Bereich von ein bis zweimal pro Monat abspielte. Es kann demnach nicht von einem singulären Ereignis für den einzelnen Mitarbeiter im Rettungsdienst gesprochen werden“, sagt Prof. Sefrin. Weitere Erkenntnis der Studie: „Wenn es um die Ursachen der Gewalt im Rettungsdienst geht, ist seitens der Patienten in zunehmendem Maße ein teilweise überzogener Anspruch gegenüber dem Rettungspersonalfestzustellen. Ein Anspruchsdenken hat es schon immer gegeben, aber es wurde nicht versucht, es mit Gewalt durchzusetzen.“

Bei der nicht repräsentativen Studie wurden insgesamt 425 Fragebogen von Notfallsanitätern, Rettungsassistenten, Rettungssanitätern und weiteren Rettungsdienstmitarbeitern ausgewertet. Die Daten wurden von August bis November 2019 erhoben. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Notarzt“ erschienen (Hinweis:  Dieser Link führt auf die Seite eines anderen Anbieters und Sie verlassen unsere Webseite): 

https://eref.thieme.de/B6C7I

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news-461 Thu, 04 Feb 2021 12:46:29 +0100 Ein Jahr im Einsatz gegen das Corona-Virus https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/ein-jahr-im-einsatz-gegen-das-corona-virus.html „Gewonnene Erkenntnisse zur Weiterentwicklung des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes in NRW nutzen“ Eine der Stärken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist seine Präsenz: „Wir sind nahezu flächenendeckend mit engagierten Einsatzkräften vertreten, in kleinen Gemeinden wie in Großstädten.“ Über durchgeführte, aktuelle und bevorstehende unterstützende Aktionen des DRK in Westfalen-Lippe im Kampf gegen die Corona-Pandemie informierten Dr. Fritz Baur (Präsident des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe), Tanja Knopp (Landesrotkreuzleiterin), Prof. Dr. Joachim Gardemann (Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe an der FH Münster, erfahrener DRK-Auslandshelfer und Mitglied in der Einsatzstaffel Westfalen des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe) und Dr. Hasan Sürgit (Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe) am Donnerstag, 4. Februar 2020.

Ob mit Einkaufsdiensten und Botengängen für Menschen in Quarantäne, dem Beistand über Sorgentelefone, Fahrdiensten zu Impfzentren und vielem mehr: „Das DRK in Westfalen-Lippe mit seinen 38 Kreisverbänden und 259 Ortsvereinen hilft seit Ausbruch der Pandemie auf vielfältige Art und Weise nach dem Maß der Not“, so Präsident Dr. Baur. 

„Wir haben seitdem viele Erfahrungen gewonnen, die zur weiteren Verbesserung des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes in NRW genutzt werden sollten.“ Der geltende landesgesetzliche Rahmen bei der Bewältigung der Pandemie in Nordrhein-Westfalen habe sich grundsätzlich bewährt, bedürfe aber der Weiterentwicklung. „Wir benötigen die Erarbeitung eines Landeskatastrophenschutzkonzepts für NRW“, so Baurs Appell. Dieses müsse u.a. folgende Kriterien berücksichtigen: ein nachhaltig wirkendes Aufklärungsprogramm zur Stärkung der Resilienz und der Risikomündigkeit der Bevölkerung, die Förderung der Persönlichen Notfallvorsorge durch Aufnahme in die Lehrpläne der Schulen, die Sicherstellung der Freistellung ehrenamtlicher Kräfte durch Arbeitgeber unter Fortzahlung des Lohns und die Sicherstellung einer jederzeit ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Blutspenden.  

„Schnell verfügbare, flächendeckende Testkapazitäten sind ein wichtiges Mittel zur Bewältigung der Corona-Pandemie“, so Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp. Das hätten die Corona-Testungen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen bei Tönnies bewiesen. Der Corona-Ausbruch bei dem Fleischfabrikanten in Rheda-Wiedenbrück im Sommer 2020 galt damals als der größte innerhalb der EU. „Unter Leitung des DRK wurden in 14 Tagen über 42 000 Abstriche entnommen“, berichtete Knopp. 

Sozusagen aus dem Stand konnte auch einer Bitte aus dem NRW-Gesundheitsministerium entsprochen werden: Um das Sicherheitsniveau für möglichst viele Besuche während der Feiertage zu erhöhen und die Pflegekräfte zu entlasten, haben ehrenamtliche DRK-Einsatzkräfte in der Zeit vom 21. Dezember 2020 bis zum 6. Januar 2021 in fast 3 400 Einsatzstunden über 16 000 Corona-Schnelltests in 200 stationären Einrichtungen in Westfalen-Lippe durchgeführt. 

Seit dem 21. Januar unterstützt das DRK die Bundesregierung bei der Durchführung von Corona-Schnelltests in Pflegeeinrichtungen, indem es Bundeswehrangehörige und Freiwillige zu „Corona-Schnelltestern“ ausbildet. „Für Westfalen-Lippe steuert unser Institut für Bildung und Kommunikation in Münster in Kooperation mit den Landkreisen, Städten, Kommunen und den 38 DRK-Kreisverbänden die Durchführung dieser Schulungen“, sagte Landesverbandsvorstand Dr. Sürgit. Inzwischen wurden bereits 289 Personen geschult, davon 149 Angehörige der Bundeswehr aus den Kreisen Borken, Gütersloh, Höxter, Lippe, Siegen, Soest und Warendorf. 

Auch für die Durchführung von Schnelltests in Kitas und Schulen steht das Rote Kreuz bereit. „Wir verfügen über die personellen und organisatorischen Kompetenzen, um effizient und wirksam an vielen Standorten Testungen, sowohl ortsgebunden als auch mobil, sicherzustellen“, so Sürgit. „Wir sind überzeugt, dass wir mit Hilfe unserer Ressourcen auch den sichereren Betrieb von Schulen und Kindertageseinrichtungen unterstützen können.“ 

Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe an der FH Münster, lenkte den Blick auf ethische Fragen und internationale Probleme im Kontext der Corona-Pandemie: „Die Rotkreuz-Grundsätze der Menschlichkeit und der Unparteilichkeit verlangen von uns, allen Erkrankten und Infizierten mit der gleichen Fürsorge nur nach dem Maß der Not zu begegnen, ungeachtet, wie es zur Infektion gekommen ist. Ebenso muss unsere menschliche Solidarität besonders auch den Gruppen gelten, die weltweit nicht durch ein funktionierendes Gesundheitssystem und eine soziale Absicherung geschützt sind. Daher ist es unsere Aufgabe, uns für eine weltweit gerechte Verteilung von Schutzausrüstung und Impfstoffen einzusetzen.“ Der Mediziner Gardemann gehört seit vielen Jahren zum Team der DRK-Auslandshelfer; im Oktober 2014 leitete er mehrere Wochen eine Ebola-Station in Kenema in Sierra Leone.

Foto Tobias Exner

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news-459 Thu, 28 Jan 2021 12:44:04 +0100 Deutsches Rotes Kreuz in NRW besorgt über die Entwicklung in der Kleiderspende - Gefüllte Container, geschlossene Läden https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/deutsches-rotes-kreuz-in-nrw-besorgt-ueber-die-entwicklung-in-der-kleiderspende-gefuellte-container-geschlossene-laeden.html Einmal so richtig ausmisten und sich von alten Klamotten trennen - diese Chance nutzen viele Menschen im Corona-Lockdown. Altkleider werden aktuell säckeweise zu den Sammelstellen der Wohlfahrts- und Sozialverbände geschafft. Die Folge: Überfüllte Kleidercontainer und prall gefüllte Lager. Durch die Schließung der Kleiderläden und Kleiderkammern lassen sich diese Altkleider nicht weitervermitteln. Das Deutsche Rote Kreuz in Nordrhein-Westfalen appelliert daher dringend zu aktueller Zurückhaltung bei den Kleiderspenden. Entsprechend der schnelllebigen Modetrends werden Kleider in immer kürzeren Abständen neu gekauft. Über eine Millionen Tonnen an Kleider, Hemden, Jacken und Mäntel landen jährlich deutschlandweit in Altkleidercontainern. Bereits vor der Covid-19-Pandemie waren die örtlichen Kleidercontainer des Deutschen Roten Kreuzes daher gut ausgelastet. Mit dem erneuten Lockdown und der einhergehenden Schließung von Kleiderläden und -kammern verschärft sich nun die Lage für die DRK-Kreisverbände vielerorts. 

„Die Bereitschaft, dem Roten Kreuz und anderen gemeinnützigen Organisationen Altkleider zu spenden ist sinnvoll und notwendig. Dafür sind wir allen Spenderinnen und Spendern dankbar“, stellt Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, klar. Doch gleichzeitig führt das Überangebot an Altkleidern zu übervollen Lagern. Alt-Textilien, die vor dem Container abgestellt werden, führen zu weiteren Herausforderungen: „Wenn die Kleidung durchnässt ist, wird sie für uns meist unbrauchbar“, so Sürgit. Fehlbefüllungen sorgen für weitere Probleme: Defekte und verschmutzte Kleidung, Elektronikgeräte, Möbel, Müll, alte Handtücher oder Spielsachen gehören nicht in die Altkleidersammlung.  Eingeworfene Farbeimer und Lackreste machen selbst gut erhaltene Ladungen unbrauchbar. 

„Wir appellieren dringend an die Bürgerinnen und Bürger, aktuell zurückhaltend zu spenden. Tragbare Kleidung in verpackten Tüten oder Kleidersäcken gehören in die Container, alles andere aber nicht“, warnt Sürgit und bittet: „Wir sind darauf angewiesen, dass die Container sachgemäß befüllt werden. Abfälle können wir nicht gebrauchen.“

Foto Nina Heckmann / KV Münster

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news-458 Mon, 25 Jan 2021 09:59:44 +0100 Carsten Jochum neuer Geschäftsführer der DRK-Kinderklinik Siegen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/carsten-jochum-neuer-geschaeftsfuehrer-der-drk-kinderklinik-siegen.html Mitte März tritt Diplom-Gesundheitsökonom Carsten Jochum den Posten als neuer Geschäftsführer der DRK-Kinderklinik Siegen an. Jochum, der zuletzt die Malteser-Krankenhäuser in Köln und Bonn als Krankenhausgeschäftsführer verantwortet hat, kommt als gebürtiger Siegener wieder zurück in die Heimat. Mitte März tritt Diplom-Gesundheitsökonom Carsten Jochum den Posten als neuer Geschäftsführer der DRK-Kinderklinik Siegen an.

Jochum, der zuletzt die Malteser-Krankenhäuser in Köln und Bonn als Krankenhausgeschäftsführer verantwortet hat, kommt als gebürtiger Siegener wieder zurück in die Heimat. 

Der 49-jährige Vater von vier Kindern wurde aufgrund seiner Krankenhausexpertise vom Aufsichtsrat der DRK-Kinderklinik ausgewählt.

„Wir sind sehr froh, mit Carsten Jochum einen sehr erfahrene Person für diese wichtige Position gefunden zu haben. Er kennt die Mentalität der Menschen aus der Region und hat durch seine erste Ausbildung als Kinderkrankenpfleger auch das Verständnis für die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern“, so Dr. Hasan Sürgit, Aufsichtsratsvorsitzender der Kinderklinik und Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster. 

„Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung in meiner alten Heimat. Die DRK-Kinderklinik Siegen hat einen guten Ruf, ist breit aufgestellt und mit ihren motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehe ich eine gute gemeinsame Perspektive als spezialisierte Fachklinik in Siegen-Wittgenstein und darüber hinaus“, erläutert Carsten Jochum seine Motivation.

Der derzeitige Interimsgeschäftsführer und Vorstand des DRK Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein e.V., Dr. Martin Horchler, wird der Kinderklinik als Generalbevollmächtigter in den nächsten Monaten erhalten bleiben. Er wird sich wichtigen Projekten widmen und eine gute Übergabe und Einarbeitung des neuen Geschäftsführer sicherstellen.

Aufsichtsrat und Betriebsleitung der Kinderklinik danken Dr. Horchler ganz besonders für die bisher geleistete Arbeit in dieser herausfordernden Zeit und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Foto Arnd Dickel

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news-457 Mon, 11 Jan 2021 14:21:08 +0100 Über 16 000 Corona-Schnelltests in 17 Tagen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/ueber-16-000-corona-schnelltests-in-17-tagen.html Abschließende Bilanz der „Feiertags-Schnelltest-Aktion“ in Pflegeheimen; ++ Impfaktionen „alternativlos“ ++ Nach Eingang aller Meldungen aus seinen 38 Kreisverbänden meldet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe seine Abschlussbilanz der „Corona-Schnelltest-Aktion“ in den Pflegeeinrichtungen in dem besonders besucherintensiven Zeitraum über Weihnachten, Neujahr und in den Tagen danach: 

Um das Sicherheitsniveau für möglichst viele Besuche zu erhöhen und die Pflegekräfte zu entlasten, haben die  DRK-Einsatzkräfte in der Zeit vom 21. Dezember 2020 bis zum 6. Januar 2021 in fast 3.400 Einsatzstunden über 16.000 Corona-Schnelltests in 200 stationären Einrichtungen in Westfalen-Lippe durchgeführt. Eine hohe Anzahl der Tests zeigten ein positives Ergebnis. 

„Einer der bisher umfangreichsten ehrenamtlichen landesverbandsweiten Einsätze in der Corona-Krise“, so Präsident Dr. Fritz Baur, wurde von der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster koordiniert. „Unsere Einsatzkräfte sind herzlich empfangen worden, die Einrichtungen haben sich über die Hilfe gefreut, die Atmosphäre war entspannt“, berichtet Baur. 

Die kürzlich gestarteten Impfaktionen bewertet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe als alternativlos: „Wir verstehen es als unsere Aufgabe, die Impfungen gegen Corona zu unterstützen“, so Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur.  

Foto DRK-KV Bochum, J. Scholz

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news-456 Wed, 06 Jan 2021 12:49:08 +0100 Präsident Dr. Fritz Baur besucht im Rahmen der Schnelltest-Aktionen in NRW einen Testtermin des DRK in einer Pflegeeinrichtung in Beckum https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/praesident-dr-fritz-baur-besucht-im-rahmen-der-schnelltest-aktionen-in-nrw-einen-testtermin-des-drk-in-einer-pflegeeinrichtung-in-beckum.html „Besonders in der besucherstarken Weihnachtszeit wichtig gewesen“ - Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe koordinierte die Schnelltests durch über 1 100 DRK-Einsatzkräfte von Münster aus Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, hat am Dienstag, 5. Januar 2021, einen Testtermin des DRK Beckum im Heinrich-Dormann-Seniorenzentrum in Beckum besucht, um sich einen Eindruck von den Schnelltestungen durch das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe zu machen.

Ab dem 23. Dezember – zum Teil schon seit dem 21. Dezember 2020  – haben die Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen (Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) die Pflegeeinrichtungen im Land bei der Durchführung von Corona-Schnelltests bei Angehörigen pflegebedürftiger Menschen und von Menschen mit Behinderung unterstützt. Bis heute, 6. Januar 2021, kamen Sie damit einer Bitte von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann nach, in diesem besonders besucherintensiven Zeitraum das Sicherheitsniveau für möglichst viele Besuche zu erhöhen und die Pflegekräfte zu entlasten. Das Land hat dabei die Kosten für die Einsätze der Hilfskräfte übernommen.

Beim Termin in Beckum dankte Präsident Dr. Baur den dort eingesetzten Ehrenamtlichen stellvertretend für das Engagement aller DRK-Hilfskräfte in Westfalen-Lippe: „Sie waren freiwillig bereit, Hilfe zu leisten, um Besuche von Verwandten zu ermöglichen, die Infektionsgefahren zu mindern und Mitarbeitende in der Pflege zu entlasten. Das ist besonders in der besucherstarken Weihnachtszeit und zum Neujahrsbeginn wichtig gewesen.“

Koordiniert durch den DRK-Landesverband in Münster haben über 1 100 Einsatzkräfte des DRK in der Zeit vom 21. Dezember 2020 bis zum 6. Januar 2021 in über 200 Einrichtungen in Westfalen-Lippe über 10 700 Schnelltests durchgeführt; nach den bisherigen Meldungen 36 davon mit positivem Ergebnis.

Foto Detlef Weißenborn

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news-454 Fri, 11 Dec 2020 11:19:21 +0100 37 Jahre Helfen als Beruf(ung) - Gunther Stang in den Ruhestand verabschiedet https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/37-jahre-helfen-als-berufung-gunther-stang-in-den-ruhestand-verabschiedet.html Freitag, der 11. Dezember 2020 wird für Gunther Stang immer ein besonderer Tag sein: Es ist sein letzter Arbeitstag beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe vor dem Ruhestand. 

Angefangen hat der Steinfurter 1983 in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster als Bezirksinspektor in der damaligen Abteilung „Katastrophenschutz“.

Dabei gehörte die Beratung der DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe in allen Angelegenheiten des Katastrophenschutzes zu seinen Aufgaben. 

Mit dem DRK im Ausland war er anlässlich von Hilfseinsätzen in Italien 1983, Armenien 1988 und Weißrussland 1989.

Von den Inlandseinsätzen sind ihm das Schneechaos im Münsterland, die Duisburger Love-Parade-Katastrophe und die Rotkreuzhilfen für Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen mussten, besonders nachdrücklich in Erinnerung geblieben. 

Ab dem Jahr 2000 stand er als Bezirksbeauftragter auch den Gefahrenabwehrdezernaten der Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster als kompetenter und landesweit anerkannter Ansprechpartner in allen Belangen des Katastrophenschutzes mit hohem Engagement und Fachverstand zur Verfügung.

Seine Leistungen wurden in besonderer Weise mit dem Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber des Landes Nordrhein-Westfalen gewürdigt, das die Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Münster, Dorothee Feller, ihm am 16. September überreicht hat.

Sicher, in den vielen Jahren hätte es natürlich auch besonders beanspruchende Phasen gegeben. „Mein Motto war immer: Wenn´s einfach wäre, könnt´s ja jeder“, schmunzelt Stang selbstbewusst.

Bereits seit seiner Jugendzeit – ab 1971 - war Gunther Stang ehrenamtlich im Katastrophenschutz aktiv: Zunächst als Helfer, dann als Gruppenführer, Zugführer, stv. Bereitschaftsführer in der Hilfszugabteilung IV des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und schließlich als stv. Abteilungsführer der Hilfszugabteilung IV. Er engagierte sich ehrenamtlich als Ausbilder für Verpflegung, Unterkunft und soziale Betreuung und bildete ehrenamtliche Führungskräfte aus.

Künftig möchte sich Gunther Stang mit dem Katastrophenschutz nur noch als Hobby beschäftigen, nämlich beim Bauen von Model- Einsatzfahrzeugen.

Der Opa von vier Enkelkindern freut sich darauf, mehr Zeit für die Familie zu haben und mit dem Wohnmobil durch Europa zu reisen.

Foto Claudia Zebandt

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news-453 Thu, 10 Dec 2020 12:00:00 +0100 Arbeitslosenreport NRW 4/2020: Staat tut mehr für Arbeitslose, aber nicht alle Mittel kommen zielgerichtet an https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/arbeitslosenreport-nrw-4/2020-staat-tut-mehr-fuer-arbeitslose-aber-nicht-alle-mittel-kommen-zielgerichtet-an.html Seit 2015 sind die finanziellen Mittel gestiegen, mit denen Hartz-IV-Bezieherinnen und -Bezieher bei der Wiederaufnahme einer Berufstätigkeit unterstützt werden. „Das ist nach den enormen Kürzungen vor zehn Jahren eine vernünftige Entwicklung“, kommentiert der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Dr. Frank Johannes Hensel den neuen Arbeitslosenreport. Es fehle allerdings die Transparenz, wo diese Mittel mit welchen Prioritäten eingesetzt werden. Die Jobcenter sind aufgefordert, sich sehr aktiv für die besonders benachteiligten Personen einzusetzen. 2019 haben die Jobcenter in NRW für die Wiedereingliederung von Menschen im Hartz-IV-Bezug in den Arbeitsmarkt 430 Millionen Euro mehr zur Verfügung gehabt als noch 2015. Allerdings geben die Jobcenter immer noch einen erheblichen Teil der Mittel nicht oder nicht für den eigentlichen Zweck aus: „127 Millionen Euro der vom Bund dafür zur Verfügung gestellten Mittel gaben die Jobcenter nicht für Eingliederungsleistungen aus, das ist höchst ärgerlich“, sagt Hensel. Zusätzliche 71 Millionen Euro wurden offiziellen Daten zufolge in die Verwaltungsetats umgeschichtet. „Wir Wohlfahrtsverbände fordern von den Jobcentern mehr Transparenz in der Mittelverwendung“, sagt Hensel.

Auch die Aktivierungsquote ist in NRW in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. 2015 lag die Quote der Arbeitslosen im SGB II, die zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt aktiv unterstützt wurden, noch bei 15,6 Prozent, 2019 waren es immerhin schon 22,6 Prozent. „Diese Entwicklung ist erfreulich, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch nicht einmal jeder vierte Mensch, der im Hartz-IV-System arbeitslos ist, mit einer aktiven Hilfe zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützt wird“, sagt Hensel. Die Freie Wohlfahrtspflege in NRW werde deshalb in ihrem Engagement gerade für die besonders Benachteiligten und Ausgegrenzten nicht nachlassen.

Hohe regionale Differenzen und verfehlte Ziele

Hensel verweist auf starke regionale Unterschiede: Deutlicher Spitzenreiter mit einer Aktivierungsquote von über 50,5 Prozent ist Wuppertal, doch auch in den Städten Bielefeld (35,4), Mönchengladbach (28,3) und Mülheim an der Ruhr (28,3) wird überdurchschnittlich viel für die aktive Eingliederung von Menschen im SGB II-Leistungsbezug getan. Schlusslichter sind dagegen eher ländlich geprägte Regionen wie der Rheinisch-Bergische Kreis (15,2), der Oberbergische Kreis (15,1) und der Kreis Euskirchen (13,0).

Ein weiteres Ergebnis des aktuellen Arbeitslosenreports ist erschreckend: Just die Personengruppen, die im Sinne des Gesetzes als besonders förderungsbedürftig gelten, nämlich Langzeitarbeitslose, ältere Menschen, schwerbehinderte Menschen, Berufsrückkehrende und Geringqualifizierte, werden immer noch unterdurchschnittlich bei der Integration ins Arbeitsleben unterstützt.

Kritik an starren Vorgaben und Ausschreibepraxis

Um diese besonders förderungsbedürftigen Menschen zu erreichen, sind Fachkräfte mit solider Ausbildung, Erfahrung und Professionalität gefragt, aber auch Innovationskraft, humanitäre Wertorientierung und eine gute Vernetzung im Sozialraum. „Hier liegen die Stärken der Freien Träger und Wohlfahrtsverbände!“, sagt Hensel. Die Wohlfahrtspflege kritisiere zu starre konzeptionelle Vorgaben bei der Entwicklung von Maßnahmen sowie Ausschreibungen nach Vergaberecht, bei denen häufig nicht der beste, sondern der billigste Anbieter gewinnt.

Hensel: „Ich appelliere an die Jobcenter, gerade in der Corona-Krise frühzeitig die Kooperation mit der Freien Wohlfahrtspflege zu suchen - auf der Landesebene, vor allem aber vor Ort. Lassen Sie uns gemeinsam Konzepte entwickeln, gemeinsam Maßnahmen planen und ausreichend flexible Angebote vorhalten, damit wir 2021 wirklich alle uns zur Verfügung stehenden Mittel effektiv im Sinne der Hilfebedürftigen einsetzen können!“

Hintergrund: Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen.

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich 16 Spitzenverbände in sechs Verbandsgruppen zusammengeschlossen. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Ziel der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Sicherung bestehender Angebote. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit.

Weitere Informationen (externen Link)

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news-452 Wed, 09 Dec 2020 10:41:52 +0100 Tag der Menschenrechte am 10. Dezember: „Münsteraner Rotkreuzgespräch besondere Strahlkraft“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/tag-der-menschenrechte-am-10-dezember-muensteraner-rotkreuzgespraech-besondere-strahlkraft.html DRK-Landesverbandspräsident Baur setzt auf zielgruppenorientierte Information über das humanitäre Völkerrecht „Es gehört zu den erklärtermaßen wichtigsten Aufgaben des DRK, das humanitäre Völkerrecht zu verbreiten“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes in Münster anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember. „Dabei haben öffentliche Veranstaltungen wie unser Münsteraner Rotkreuzgespräch zum humanitären Völkerrecht, ein Format mit besonderer Strahlkraft über Münster hinaus, das wir 2020 im 16. Jahr durchgeführt haben, eine besondere Bedeutung.“ 

Die Verbreitungsarbeit stelle hohe Ansprüche an die ehrenamtlichen Konventionsbeauftragten des DRK. Die Erwartung, es werde trockenes juristisches Fachwissen präsentiert, halte Menschen eher davon ab, Veranstaltungen zum humanitären Völkerrecht zu besuchen. „Wir setzen alles daran, zielgruppenorientiert und interessant zu informieren“, so Baur. Die letzten beiden Münsteraner Rotkreuzgespräche „Auf See gestrandet. Seenotrettung im Mittelmeerraum“ am 12. Dezember 2019 und „Care under fire: Das Schutzzeichen als Zielscheibe“ am 8. Oktober 2020 hätten dies mit ihrer erfreulichen Resonanz positiv bestätigt. 

Sehr erfolgreich in Sachen Information über das humanitäre Völkerrecht ist auch das Projekt des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe „Humanitäre Schule“. Dabei setzen sich Schülerinnen und Schüler

auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinander. Zuvor werden sie vom Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet, damit sie selbstständig ein politisches Planspiel an ihren Schulen durchführen und ein eigenständig erdachtes Projekt für einen guten Zweck umsetzen können. Trotz Corona haben in diesem Jahr, dem vierten Jahr des Projekts, 24 Schulen erfolgreich teilgenommen und erhielten zum Abschluss das Zertifikat „Humanitäre Schule“: 

  • Städtische Realschule Menden
  • Städtisches Gymnasium Sundern
  • Hildegardis-Schule Bochum
  • Josef-Albers-Gymnasium Bottrop
  • Marienschule Dülmen
  • Gesamtschule Scharnhorst
  • Gertrud-Bäumer-Realschule Gelsenkirchen
  • Gesamtschule Verl
  • Galilei-Gymnasium Hamm
  • Friedrichs-Gymnasium Herford
  • Haranni-Gymnasium Herne
  • Realschule Augustdorf
  • Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Lünen
  • Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Münster
  • Ernst-Barlach-Gymnasium Castrop-Rauxel
  • Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich
  • Hittorf-Gymnasium Recklinghausen
  • Carl-Kraemer-Realschule Hilchenbach
  • Städtisches Gymnasium Bergkamen
  • Städtisches Gymnasium Marianum Warburg
  • Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Telgte
  • Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen
  • Berufskolleg Beckum
  • Heinrich-Bußmann-Schule Lünen

Foto Julia Ikstadt

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news-451 Tue, 08 Dec 2020 13:23:17 +0100 Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp vertrat DRK bei Talkrunde mit Innenminister Herbert Reul https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/landesrotkreuzleiterin-tanja-knopp-vertrat-drk-bei-talkrunde-mit-innenminister-herbert-reul.html „Dauerhafter Dialog über Förderung des Ehrenamts ist wichtig“ In einem Festakt zum Tag des Ehrenamts hat NRW-Innenminister Herbert Reul die Hilfskräfte gewürdigt, die sich im Bevölkerungsschutz engagieren. Ehrenamtliches Engagement sei ein Engagement, das unbezahlbar sei, so Reul. Aufgrund der Pandemie-Lage konnte die Veranstaltung nur online verfolgt werden. Zum Programm gehörte eine Talkrunde über aktuelle Themen im Katastrophen- bzw. Bevölkerungsschutz, bei der Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp das DRK vertrat. 

„Unsere Einsätze im Kontext der Corona-Pandemie haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam und zielorientiert kreative Lösungen zu finden“, sagte Tanja Knopp. Sie machte deutlich, wie notwendig es ist, dass das Land die Arbeitgeber*innen bei der Freistellung von Mitarbeitenden für Einsätze unterstützt. Ebenfalls gesichert sein müsse auch die Finanzierung der bedarfsorientierten Unterstützung ehrenamtlicher Kräfte durch hauptamtliche Mitarbeiter*innen der Hilfsorganisationen. „Es ist wichtig, dass die gemeinsame Kampagne von Innenministerium und Hilfsorganisationen #EngagiertFürNRW einen dauerhaften Dialog über die Stärkung des Ehrenamts fördert“, so die Landesrotkreuzleiterin.

Mitschnitt der Veranstaltung (externer Link) 

Foto NRW-Innenminister Herbert Reul und Tanja Knopp

Foto Tanja Knopp bei der Podiumsdiskussion

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news-450 Fri, 04 Dec 2020 13:10:42 +0100 NRW-weite DRK-Aktion zum Internationalen Tag des Ehrenamts: #ehrenamtverdientrespekt https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nrw-weite-drk-aktion-zum-internationalen-tag-des-ehrenamts-ehrenamtverdientrespekt.html Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember würdigen die ehrenamtlichen Leitungskräfte und die hauptamtlich Mitarbeitenden des Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer NRW-weiten Aktion das Engagement der ehrenamtlichen DRK-Helfer*innen. Unter dem Aktions-Hashtag #ehrenamtverdientrespekt sagen sie auf ihren Social-Media-Kanälen und Webseiten: „Danke!“ 

Auch die Vorstände des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel, bringen ihre Wertschätzung zum Ausdruck. „In dem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 haben unsere Ehrenamtlichen – ob in unserem Präsidium, in der Einsatzstaffel Westfalen oder in den DRK-Kreisverbänden und ihren Gliederungen – einmal mehr ihr hohes Potenzial und ihre große Bereitschaft, Hilfsbedürftige zu unterstützen, gezeigt“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.  

Foto Julia Ikstadt

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news-449 Wed, 02 Dec 2020 11:27:40 +0100 Präsident Dr. Fritz Baur hat Uwe Krischer zum Landesbeauftragten für den Bevölkerungsschutz ernannt https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/praesident-dr-fritz-baur-hat-uwe-krischer-zum-landesbeauftragten-fuer-den-bevoelkerungsschutz-ernannt.html Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster, hat Uwe Krischer zum Landesbeauftragten für den Bevölkerungsschutz ernannt. Damit tritt Krischer die Nachfolge des langjährigen Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz – wie dieses Ehrenamt bisher bezeichnet wurde – Christoph Brodesser (seit 1. Dezember im Ruhestand) an.

Zu Krischers Aufgaben als Landesbeauftragter für den Bevölkerungsschutz gehören unter anderem die Beratung der für das Krisenmanagement Zuständigen und die Vernetzung aller DRK-Ressourcen, die zur Krisenbewältigung benötigt werden.

Uwe Krischer ist seit 1979 aktives ehrenamtliches DRK-Mitglied. 1979 als Bereitschaftsmitglied gestartet, qualifizierte er sich in den folgenden Jahren in etlichen Fortbildungen für leitende Aufgaben. Zum Beispiel gehörte er im Jahr 2002 zur Einsatzleitung bei der Hochwasserhilfe des DRK in Westfalen-Lippe in Sachsen-Anhalt und leitete den Einsatzstab NRW bei der Fußballweltmeisterschaft 2006. Vom 19. Dezember 2006 bis zum 1. Mai 2019 vertrat der Diplom-Verwaltungswirt die Bergwacht des Landesverbandes Westfalen-Lippe auf DRK-Bundesebene. Am 29. Januar 2018 ernannte ihn Präsident Dr. Fritz Baur zum stellvertretenden Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz.

Foto Gerd Diesel

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news-448 Tue, 01 Dec 2020 17:03:14 +0100 Verdienstmedaille des Landesverbandes für Christoph Brodesser https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/verdienstmedaille-des-landesverbandes-fuer-christoph-brodesser.html Im Rahmen einer Feierstunde am Dienstag, 1. Dezember 2020, im DRK-Tagungshotel in Münster würdigte Präsident Dr. Fritz Baur die langjährigen Verdienste von Christoph Brodesser mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Wir sind Ihnen sehr dankbar dafür, dass Sie sich nicht nur 40 Jahre als Mitarbeiter des Landesverbandes bestens bewährt, sondern auch sage und schreibe 50 Jahre ehrenamtlich auf Orts-, Kreis-, und Landesebene um das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe außerordentlich verdient gemacht haben“, so Baur. In seinen frühen Rotkreuzjahren war Brodesser in unterschiedlichen ehrenamtlichen Funktionen aktiv in seinem damaligen Heimat-DRK-Kreisverband Bielefeld; zuletzt – bis zu seinem Dienstantritt als hauptamtlicher Referent in der Münsteraner DRK-Landesgeschäftsstelle am 1. Juni 1980 – als Kreisbereitschaftsführer und Vertreter der Bereitschaft im ehrenamtlichen Vorstand dieses DRK-Kreisverbandes. 

Im Ehrenamt auf Landesverbandsebene war er vom 1. Juli 1980 bis zum 30. April 1987 stv. Abteilungsführer der Hilfszugabteilung IV im DRK-Hilfszug; vom 1. Mai 1987 bis zum 31. Januar 1994 bewährte er sich dort dann als Abteilungsführer.  

Auch in Einsätzen im In- und Ausland hat sich Christoph Brodesser bewährt. Als Teamleiter koordinierte er unter anderem 1981 die westfälischen Helferinnen und Helfer bei ihren Einsätzen nach einer Erdbebenkatastrophe im italienischen Sant‘ Angelo dei Lombardi. 1988 unterstützte er in Armenien als Gesamteinsatzleiter die Erdbebenhilfe des DRK und in unterschiedlichen Verwendungen die Rotkreuzhilfen 1989 für die Übersiedler aus der DDR und die Hilfsmaßnahmen für Tansania und das ehemalige Jugoslawien in den 1990er Jahren.

Darüber hinaus begleitete er die partnerschaftlichen Beziehungen des DRK-Landesverbandes im Ausland, unter anderem mit dem Lettischen Roten Kreuz. 

Die DRK-seitige Vorbereitung auf die Großereignisse Weltjugendtag 2005 in Köln und Fußballweltmeisterschaft 2006 nutzte er – auch in seiner Funktion als Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz – als kreativer „Innovationstreiber“ zur stetigen Weiterentwicklung der Lagebeobachtung, der Einsatzdokumentation und des Informationsmanagements. 

Besonders am Herzen lag ihm der Betreuungsdienst des DRK. Mit diversen Veröffentlichungen und der Erarbeitung neuer Einsatzleitlinien setzte Brodesser Standards.  

Vom 1. Januar 1999 bis zum 30. November 2020 – Brodessers letztem Arbeitstag als Abteilungsleiter Nationale Hilfsgesellschaft vor dem Beginn seines Ruhestandes – engagierte er sich im Ehrenamt des Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz; am 1. Dezember 2003 kam die Funktion des stv. Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz im DRK-Landesverband Nordrhein dazu. Hierbei gehörte die Vertretung des DRK in Westfalen-Lippe zu seinen Hauptaufgaben; dabei pflegte er einen intensiven fachlichen Austausch mit Vertreter*innen von Ministerien und Bezirksregierungen. Die hohe Wertschätzung seiner verlässlichen Expertise fand nicht zuletzt Ausdruck im Katastrophenschutz-Ehrenzeichen des Landes Nordrhein-Westfalen in Silber. 

Auch an der Basis, auf Ortsebene übernahm Christoph Brodesser besondere Verantwortung, als er in seinem Wohnort Nordwalde 2003 den stv. Vorsitz im DRK-Ortsverein übernahm, welchen er seit Anfang vergangenen Jahres als 1. Vorsitzender leiten. „Auch die Weiterentwicklung und moderne Neuaufstellung dieses Ortsvereins unterstützen Sie tatkräftig, vielmals mit Strahlkraft über den Ort hinaus“, so Präsident Dr. Baur.

Foto Claudia Zebandt

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news-447 Mon, 30 Nov 2020 10:07:34 +0100 Welt-Aids-Tag am 1. Dezember - Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe setzt auf Prävention https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/welt-aids-tag-am-1-dezember-jugendrotkreuz-westfalen-lippe-setzt-auf-praevention.html „Trotz Corona führt das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe weiterhin sexualpädagogische und aidspräventive Veranstaltungen durch“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster, anlässlich des Welt-Aids-Tags am 1. Dezember 2020. Zurzeit führt das JRK seine sexualpädagogischen Angebote für Kinder und Jugendliche an Schulen oder Jugendeinrichtungen verstärkt als digitale Formate durch; aber auch Präsenzveranstaltungen finden immer noch statt – mit entsprechenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen, solange es das Infektionsgeschehen zulässt. 

Auch in der Corona-Pandemie ist eine rechtzeitige HIV-Diagnose wesentlich; wird HIV rechtzeitig festgestellt und behandelt, ist AIDS vermeidbar. In Deutschland leben rund 90 000 Menschen mit HIV. Dank Medikamenten haben die meisten eine fast normale Lebenserwartung und können ihr Leben gestalten wie andere auch.

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news-446 Sat, 28 Nov 2020 16:13:40 +0100 Landesversammlung tagte am 28.11.2020 per Videokonferenz https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/landesversammlung-tagte-am-28112020-per-videokonferenz.html Tanja Knopp (Witten), Thorsten Junker (Bo-Wattenscheid) und Uwe Devrient (Unna) als Landesrotkreuzleitung wiedergewählt ++ Vorsitzender des Schiedsgerichts Helmuth Schlüter (Bocholt) im Amt bestätigt ++ Christoph Brodesser, Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz (Nordwalde), verabschiedete sich nach 40 Dienstjahren in den Ruhestand „Effektives Miteinander von Ehrenamt und Hauptamt“

„Das DRK ist eine tragende Säule unseres Gemeinwesens in Nordrhein-Westfalen“, sagte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes NRW, in ihrer Videobotschaft zum Auftakt der Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe am Samstag, 28. November 2020. Die Ministerin würdigte das Potenzial des DRK - unter anderem bei der Eindämmung des Corona-Virus und im Zusammenhang mit den bevorstehenden Impfaktionen.  

„Seit Ausbruch der Pandemie erleben wir in besonderer Weise, dass die Expertise und die Leistungsstärke unseres Verbandes geschätzt werden“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes, in seinem Bericht über das vergangene Jahr. „In einem effektiven Miteinander von Ehrenamt und Hauptamt leisten unsere Kreisverbände, ihre Gliederungen und Einrichtungen und der Landesverband seit dem Frühjahr immens viel, um das Virus einzudämmen und hilfsbedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern beizustehen.“ Als Beispiele für die Hilfen nannte er unter anderem die Transporte von Schutzausrüstungen im Auftrag der Landesregierung, die zahlreichen Abstrich-Aktionen oder die Einkaufshilfen für Menschen in Quarantäne. 

Neben dem gemeinsamen Tätigkeitsbericht des Präsidiums und des Vorstandes gehörte die Wahl der Landesrotkreuzleitung und des Vorsitzenden des Schiedsgerichts zu den Tagesordnungspunkten. Für eine weitere Amtszeit von vier Jahren wiedergewählt wurden Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp aus Witten, Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker aus Bochum-Wattenscheid und Landesarzt Dr. Uwe Devrient aus Unna. Ebenfalls wiedergewählt wurde der Vorsitzende des Schiedsgerichts Helmuth Schlüter aus Bocholt.  

Christoph Brodesser, Abteilungsleiter Nationale Hilfsgesellschaft, verabschiedete sich nach 40 Dienstjahren beim DRK-Landesverband mit einem Rückblick auf das „Einsatzgeschehen im DRK Westfalen-Lippe“ in den Ruhestand. Eine besondere Würdigung der Verdienste des Nordwalders, der sich als Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz auch ehrenamtlich viele Jahre für den DRK-Landesverband engagiert hat, hatte Ministerin Ina Scharrenbach zuvor in ihrer Videobotschaft zum Ausdruck gebracht: „Ich danke Ihnen, auch im Namen der Landesregierung.“ 

Eigentlich sollte die diesjährige Landesversammlung des DRK in Westfalen-Lippe in der Stadthalle Gladbeck stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie tagte das höchste Beschlussgremium des DRK-Landesverbandes nun digital per Videokonferenz.  Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur, Landesschatzmeister Moritz Krawinkel und die Landesverbandsvorstände Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel nahmen vom DRK-Tagungshotel in Münster aus an der Versammlung teil. Die Mitglieder des Präsidiums, die Delegierten aus den 38 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe, vier Ehrenmitglieder und zwei korporative Mitglieder beteiligten sich von anderen Orten aus am Versammlungsgeschehen. 

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe ist nach den Landesverbänden Bayerisches Rotes Kreuz und Baden-Württemberg der drittgrößte von 19 DRK-Landesverbänden in Deutschland. Er zählt 38 Kreisverbände, 259 Ortsvereine, rund 29 400 aktive ehrenamtliche Kräfte und über 196 000 Fördermitglieder.

Foto Claudia Zebandt (Baur, Brodesser, Sürgit)

Foto Claudia Zebandt (Diesel, Krawinkel, Baur, Brodesser, Sürgit)

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news-445 Thu, 19 Nov 2020 14:41:48 +0100 Tanja Knopp ist neue Aufsichtsratsvorsitzende der DRK-Kinderwelt in Altena-Lüdenscheid und Lünen gGmbH https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/tanja-knopp-ist-neue-aufsichtsratsvorsitzende-der-drk-kinderwelt-in-altena-luedenscheid-und-luenen-ggmbh.html Tanja Knopp zeigt beruflichen Einsatz als Rektorin der Gertrudisschule in Bochum-Wattenscheid; ehrenamtlich engagiert sie sich als Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Nun ist ein weiteres wichtiges Ehrenamt dazugekommen: Seit kurzem ist sie die neue Aufsichtsratsvorsitzende der DRK-Kinderwelt in Altena-Lüdenscheid und Lünen gGmbH, einer Tochtergesellschaft des DRK-Landesverbandes in Münster. Am Donnerstag, 19. November, besuchte sie zusammen mit Gerd Diesel, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, die Geschäftsführerin Kathrin Weichert am Sitz der DRK-Kinderwelt in Lüdenscheid. 

Zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Matthias Stiller, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Lünen, gewählt. Am 24. November wird der neue Aufsichtsrat zum ersten Mal tagen – gemäß den Corona-Umständen digital. 

In der DRK-Kinderwelt in Altena-Lüdenscheid und Lünen gGmbH betreuen 360 Mitarbeitende rd. 1 700 Kinder im Alter von zwei Monaten bis neun Jahren und ihre Familien in 8 Kindertagesstätten, 12 Familienzentren, 6 Angeboten im Bereich von OGS und BGS und 2 Autismus Ambulanzen an insgesamt 25 Standorten im Märkischen Kreis und in Lünen. In diesem August ist in enger Kooperation mit den Autismus Ambulanzen ein Schulbegleiter-Dienst mit den ersten Klienten gestartet, ein besonderes Angebot für Kinder und Jugendliche aus dem autistischen Spektrum, um sie bei ihrer Integration in den Schulalltag zu unterstützen.

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news-444 Thu, 19 Nov 2020 14:35:09 +0100 DRK in NRW bietet Unterstützung bei Impfungen gegen Corona an https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-in-nrw-bietet-unterstuetzung-bei-impfungen-gegen-corona-an.html Die bevorstehende Zulassung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 nimmt das DRK in Nordrhein-Westfalen zum Anlass, dem Land sowie den Kommunen seine Unterstützung bei dieser Mammutaufgabe anzubieten. „Das Deutsche Rote Kreuz und die anderen anerkannten Hilfsorganisationen sind bereit und in der Lage, sich gemeinsam mit den Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung dieser enormen Herausforderung für Nordrhein-Westfalen zu stellen. Als leistungsfähiger Partner des Staates im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz sollte das DRK in Nordrhein-Westfalen in solch einen wegweisenden Prozess zwingend eingebunden werden“, heißt es in der Stellungnahme, mit der sich die DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe an die Landespolitik in NRW, insbesondere an das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und das Ministerium des Innern wenden.

Bei den bisherigen Maßnahmen im Kontext von Corona hat das DRK in NRW das Land und die Kommunen auf vielfältige Weise unterstützt, zum Beispiel mit der Durchführung etlicher Abstrich-Aktionen oder mit mannigfaltigen Transporten von Schutzausrüstungen.

„Im Lichte der bevorstehenden Zulassung eines Impfstoffes sollte ein besonderes Augenmerk daraufgelegt werden, in welcher Form das DRK in Nordrhein-Westfalen einschließlich seines Blutspendedienstes bei der Vorbereitung und Durchführung von (Massen-) Impfungen unterstützend tätig werden könnte. Auf diese Weise würde die u.a. von den kommunalen Spitzenverbänden beschriebene Belastungssituation des Öffentlichen Gesundheitsdienstes entschärft werden“, so das DRK in NRW in seiner Stellungnahme. Die komplette Stellungnahme finden Sie hier.

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news-442 Fri, 06 Nov 2020 13:16:02 +0100 24 Schulen aus Westfalen-Lippe als „Humanitäre Schulen“ ausgezeichnet https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/24-schulen-aus-westfalen-lippe-als-humanitaere-schulen-ausgezeichnet.html Trotz der Erschwernisse durch Corona: Rund 90 Schüler*innen wurden „Humanitäre Scouts“ Bei einer Zertifizierungsfeier am Freitag, 6. November 2020, erhielten 24 Schulen aus Westfalen-Lippe das Zertifikat „Humanitäre Schule“. Das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe honoriert damit die engagierte Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“. Wegen Covid-19 musste die Veranstaltung online durchgeführt werden. 

Der Präsident des Landtags NRW, André Kuper würdigte das Engagement der Schüler*innen und Lehrkräfte per Videobotschaft. Kuper lobte die Umsetzung von humanitären Projekten in Schulen, die das Gewissen prägen und Verantwortung stärken würden. „Wir alle können etwas tun gegen Ungerechtigkeit und menschliche Not!“, betonte der Landtagspräsident. „Der Blick auf den anderen gehört, wie der Selbstblick auch, zur Verantwortung.“ 

Nilgün Özel, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes, die aus Paderborn live zugeschaltet war, nahm Bezug auf die Corona-Krise: „Sie haben in diesem Jahr vieles zum ersten Mal gemacht, sie haben Distanz gehalten zu den Menschen, die Sie lieben, Abstand gehalten und unnötige Kontakte reduziert. Sie haben Masken getragen. Und sie mussten Flexibilität und Kreativität beweisen, um die Kampagne – das Planspiel und die Projekte – umsetzen zu können. Sie haben Erfahrungen gesammelt, die Ihnen in Ihrem Leben weiterhelfen werden, vielleicht auch dabei, sich weiter zu engagieren.“ 

Im Rahmen der JRK-Kampagne „Humanitäre Schule“ haben sich die teilnehmenden Schulen im Schuljahr 2019/20 auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinandergesetzt. Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe hatte zuvor knapp 90 Schülerinnen und Schüler zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet und ihnen damit die Grundlagen vermittelt, selbstständig ein politisches Planspiel an ihren Schulen durchzuführen und ein eigenständig erdachtes Projekt für den guten Zweck umzusetzen. 

Bei dem anspruchsvollen Planspiel beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Komplexität internationaler Konflikte, insbesondere im Hinblick auf die Wahrung des humanitären Völkerrechts. So versuchten sie im Planspiel „help“ die Rolle der beteiligten Parteien eines fiktiven Konfliktes einzunehmen, fremde Perspektiven nachzuvollziehen, Eigeninteressen zu wahren oder Kompromisse zu finden. Auf diese Weise lernten sie Diskussionsprozesse zu organisieren, eine kleine Konferenz vorzubereiten und Interessen glaubwürdig zu vertreten. Gleichzeitig lernten sie im Spiel auch den Aufbau und die Arbeit der Vereinten Nationen sowie des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz kennen. 

Um allen Beteiligten die Teilnahme an der Kampagne in Corona-Zeiten zu erleichtern, wurde das Kampagnenjahr bis in den November hinein verlängert. 

Als Humanitäre Schulen 2019/20 wurden ausgezeichnet: 

  • Städtische Realschule Menden
  • Städtisches Gymnasium Sundern
  • Hildegardis-Schule Bochum
  • Josef-Albers-Gymnasium Bottrop
  • Marienschule Dülmen
  • Gesamtschule Scharnhorst
  • Gertrud-Bäumer-Realschule Gelsenkirchen
  • Gesamtschule Verl
  • Galilei-Gymnasium Hamm
  • Friedrichs-Gymnasium Herford
  • Haranni-Gymnasium Herne
  • Realschule Augustdorf
  • Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Lünen
  • Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Münster
  • Ernst-Barlach-Gymnasium Castrop-Rauxel
  • Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich
  • Hittorf-Gymnasium Recklinghausen
  • Carl-Kraemer-Realschule Hilchenbach
  • Städtisches Gymnasium Bergkamen
  • Städtisches Gymnasium Marianum Warburg
  • Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Telgte
  • Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen
  • Berufskolleg Beckum
  • Heinrich-Bußmann-Schule Lünen

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news-441 Fri, 09 Oct 2020 12:05:50 +0200 „Keine Angriffe auf Rettungskräfte und medizinisches Personal bei der Versorgung von Verletzten in bewaffneten Konflikten und Krisengebieten!“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/keine-angriffe-auf-rettungskraefte-und-medizinisches-personal-bei-der-versorgung-von-verletzten-in-bewaffneten-konflikten-und-krisengebieten.html 16. Münsteraner Rotkreuz-Gespräch fand unter dem Titel Care under fire: Das Schutzzeichen als Zielscheibe am 8. Oktober statt. In bewaffneten Konflikten dürfen Fahrzeuge und Personen, die das Rote Kreuz tragen, nicht angegriffen werden. Die Praxis sieht oft anders aus. Im Rahmen des diesjährigen Münsteraner Rotkreuzgesprächs am Donnerstag, 8. Oktober 2020 im Freiherr-von-Vincke-Haus der Bezirksregierung Münster berichteten Oberfeldarzt Dr. Michael Froneberg, Bundesministerium der Verteidigung, und Dr. med. Hanna Kaade, ehemaliger Arzt des Syrischen Roten Halbmonds und nunmehr unter anderem Gesundheitsberater des DRK-Generalsekretariats in Berlin, über ihre Erlebnisse in Afghanistan und Syrien. 

Von dem nach wie vor „brandaktuellen und lebensgefährlichen Thema“ – dem Umgang und die Reaktion auf Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht – sprach Dr. Michael Froneberg in seinem Vortrag, in dem er über seine Einsätze bei der Bundeswehr in Afghanistan berichtete. „Auch in Zeiten von bewaffneten Konflikten muss es doch Standards geben, die ein Mindestmaß an Menschlichkeit ermöglichen“, sagte er und griff damit den ersten Grundsatz (Menschlichkeit) der sieben Rotkreuzgrundsätze auf. In Afghanistan erlebte er eine andere Realität: „Im Sanitätsdienst der Bundeswehr hatten wir in Afghanistan lange Zeit die Befürchtung, dass wir zur Zielscheibe werden könnten. Irgendwann war es dann auch so“.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung berichtete Dr. med. Hanna Kaade über seine Erfahrungen im Syrien-Konflikt. "Haben Sie sich jemals vorgestellt, dass Sie in einem Krankenwagen sitzen und während der Behandlung eines Patienten beschossen werden?" regte Dr. med. Hanna Kaade während seines Vortrages an und gab damit seinen Zuhörerinnen und Zuhörern erschütternde Einblicke in seine Erfahrungen im Syrien-Konflikt.

Weiter berichtete er über die Auswirkungen von Konflikten auf das Gesundheitssystem. Nach offiziellen Angaben kamen zwischen 2011 und 2017 814 Personen aus dem Gesundheitswesen in Syrien ums Leben. Die Dunkelziffer sei weitaus höher. 

„Menschlichkeit ist im Roten Kreuz das alles überragende Ziel. Hilfe für andere kann nur dann erfolgen, wenn auch der Zugang zu den Betroffenen gewährleistet ist. Gerade in militärischen Auseinandersetzungen aber ist die bloße Gewährung des Zugangs dann völlig nutzlos, wenn dies nicht zugleich mit einem Schutz der Helfenden vor Angriffen und Übergriffen auf ihre eigene Person, die Betroffenen oder das benötigte Material verbunden ist“, hatte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, in seiner Begrüßung zur Veranstaltung gesagt. 

Am Schluss der Veranstaltung bekräftige Dr. Moritz Philipp Koch, Landeskonventionsbeauftragter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, die Aussagen der Referenten: „Diejenigen, die unser Leben retten, sollten selbst nicht angegriffen werden. Die Erfahrungen von Dr. Michael Froneberg und Dr. Hanna Kaade zeigen jedoch, dass das nicht immer so ist.“

Zur Verbreitungsarbeit des DRK

Aufgrund seiner besonderen Stellung als nationale Hilfsgesellschaft wurden dem DRK gesetzlich festgeschriebene Aufgaben übertragen, die der Bundesrepublik Deutschland als Vertragsstaat aus den Genfer Abkommen erwachsen. Dazu gehören unter anderem die Verbreitung von Kenntnissen über das humanitäre Völkerrecht sowie die Grundsätze und Ideale der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und die Unterstützung der Bundesregierung hierbei.

Mit Veranstaltungen wie dem Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht informiert der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe über Aspekte des humanitären Völkerrechts und die Prinzipien der Grundsätze des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes.

Foto Julia Ikstadt / DRK-Landesverband Westfalen-Lippe

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news-440 Wed, 07 Oct 2020 18:21:14 +0200 „Resilienz – Kinder mit Fluchterfahrung stärken & Selbstfürsorge praktizieren“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/resilienz-kinder-mit-fluchterfahrung-staerken-selbstfuersorge-praktizieren.html Erfolgreiche zweitägige Fortbildung im DRK-Institut für Bildung und Kommunikation des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe In Kindertagesbetreuungen begegnen pädagogischen Fachkräften immer wieder Kinder aus belasteten Lebenssituationen. Kinder, die eine Flucht erfahren haben, bedürfen häufig einer besonderen Unterstützung, um sich von den zum Teil traumatischen und belastenden Erlebnissen vor, während und nach der Flucht zu erholen. Manche Kinder zeigen erst Anzeichen traumatischer Belastungsstörungen, nachdem bei ihren Familien eine gewisse Beständigkeit eingekehrt ist. In anderen Fällen sind Kinder durch traumatisierte und / oder psychosozial belastete Familienmitglieder besonders gefordert und mitbelastet. 

Resilienz ist hier ein Schlüsselwort, das die innere Widerstandsfähigkeit meint. Es beinhaltet die im Menschen befindliche Fähigkeit, widrigen Umständen standzuhalten, Ressourcen zu aktivieren, Belastungen erfolgreich psychosozial zu verarbeiten und aus diesen gestärkt hervorzugehen. 

In der zweitägigen Fortbildung, die am 6. und 7. Oktober im DRK-Institut für Bildung und Kommunikation des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe stattfand, vermittelte Prof. Dr. Antje Krueger (Professorin für Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft und Internationale Soziale Arbeit an der Hochschule Bremen) Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus DRK-Kindertagesbetreuungen in Westfalen-Lippe, wie Kinder und ihre Familien aus traumapädagogischer Perspektive in ihrer Resilienz gestärkt werden können. Um andere zu stärken muss auch die eigene, innere Widerstandsfähigkeit gestützt werden. Wie Selbstfürsorge praktiziert werden kann, wurde daher besonders Inhalt des zweiten Fortbildungstages.

„Die Teilnehmenden wurden für die praktischen Möglichkeiten im pädagogischen Alltag sensibilisiert und in ihrer Handlungskompetenz gestärkt. Zum einen können sie nun Kinder mit traumatischen Erlebnissen noch früher erkennen und sie bei der Bewältigung des Erlebten unterstützen, zum anderen haben sie gespürt, wie wichtig es ist, sich selbst dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Einen herzlichen Dank an Prof. Dr. Antje Krueger für diese lehrreiche und erbauende Fortbildung“, erklärt Marta Bruvers. 

Foto Julia Ikstadt / DRK-Landesverband Westfalen-Lippe 

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news-439 Mon, 05 Oct 2020 14:14:58 +0200 9. JRK-Landeskonferenz tagte digital am 4. Oktober 2020 https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/9-jrk-landeskonferenz-tagte-digital-am-4-oktober-2020.html Andrea Büscher zur stellvertretenden JRK-Landesleiterin gewählt; Noch weitreichendere Möglichkeiten für junge JRKler*innen, sich aktiv an der Gestaltung der Verbandsarbeit zu beteiligen Das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe hat eine neue stellvertretende Landesleitung: Andrea Büscher aus Billerbeck im Kreis Coesfeld wurde am gestrigen Sonntag im Rahmen der jährlichen Landeskonferenz des JRK Westfalen-Lippe in die jetzt fünfköpfige ehrenamtliche Landesleitung gewählt. Büscher verstärkt das Team als eine von vier Stellvertretenden bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2022. 

Außerdem verabschiedeten die Delegierten bei ihrer ersten virtuellen Landeskonferenz zwei wichtige Anträge, die den Fokus der Verbandsarbeit schärfen werden.

Zum einen stimmten die Delegierten für eine Wiederaufnahme der Klimakampagne aus den Jahren 2012 bis 2014. Im Rahmen der Kampagne „Änder‘ was, bevor’s das Klima tut“ hatte sich der Verband bundesweit schon Jahre vor „Fridays for Future“ und Klimastreiks für den Klimaschutz eingesetzt. Das soll jetzt wieder stärker in den Mittelpunkt rücken: Zum einen, um die JRKler*innen selbst noch mehr für das Thema zu sensibilisieren. Zum anderen will das JRK auch öffentlich stärker als Jugendverband wahrgenommen werden, der sich für den Klimaschutz einsetzt. 

Zudem will das JRK Kinder und Jugendliche künftig noch stärker und zielgerichteter in Entscheidungsprozesse des Verbandes einbeziehen. Einen entsprechenden Antrag diskutierten die Teilnehmenden der Landeskonferenz rege und verabschiedeten ihn mit großer Mehrheit. 

In Kleingruppen arbeiteten die etwa 100 Teilnehmenden der Landeskonferenz außerdem an Herausforderungen und Themen, mit denen sich das JRK in Zukunft (stärker) beschäftigen soll und will. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung künftiger Ziele und Meilensteine. Außerdem wählte die Landeskonferenz sechs Vertretende für das bundesweit höchste Jugendrotkreuz-Gremium, die JRK-Bundeskonferenz. 

Andrea Büscher und Sebastian Driemer erhielten zudem die Landesmedaille des Jugendrotkreuzes für ihr Engagement.

Büscher setze sich seit 14 Jahren unter anderem als Leiterin mehrerer Gruppen mit unglaublich viel Herzblut für das JRK ein, so Landesleiter Sören Ledig. Driemer mache sich seit Jahren vorbildlich und unermüdlich für die Verbreitung des Humanitären Völkerrechts im Verband stark, betonte Alessa Held aus dem Landesleitungsteam.

Foto 

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news-438 Fri, 02 Oct 2020 15:00:00 +0200 „Care under fire: Das Schutzzeichen als Zielscheibe“ - Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht als Präsenzveranstaltung und live im Netz https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/care-under-fire-das-schutzzeichen-als-zielscheibe-muensteraner-rotkreuz-gespraech-zum-humanitaeren-voelkerrecht-als-praesenzveranstaltung-und-live-im-netz.html Das diesjährige Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht findet am Donnerstag, 8. Oktober 2020, 19:00 Uhr im Freiherr-von-Vincke-Haus, Domplatz 36, 48143 Münster statt. Das diesjährige Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht am Donnerstag, 8. Oktober 2020, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) im Freiherr-von-Vincke-Haus, Domplatz 36, 48143 Münster widmet sich den Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht. Über diesbezügliche Erfahrungen der Bundeswehr berichten zwei Referenten aus dem Bundesministerium der Verteidigung; über die Achtung des humanitären Völkerrechts im Zusammenhang mit dem Syrien-Konflikt referiert ein Mitarbeiter des DRK-Generalsekretariats in Berlin.

Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Corona-Pandemie stehen weniger Plätze als bisher üblich zur Verfügung. Deshalb wird um Anmeldung gebeten: sabine.jordan(at)drk-westfalen.de oder: 0251 / 9739-181. Zum ersten Mal kann die Veranstaltung auch als Livestream im Internet verfolgt werden: https://youtu.be/sn7_t1wLktg

Hinweis: Der Link führt auf die Seite eines anderen Anbieters und Sie verlassen unsere Webseite.

Programm

Begrüßung

Dr. jur. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V.

Grußwort

Dorothee Feller, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Münster

Erfahrungen der Bundeswehr: Umgang und Reaktion auf Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht

Oberstarzt Dr. Rolf von Uslar (abgesagt)
Oberfeldarzt Dr. Michael Froneberg, Bundesministerium der Verteidigung

Erfahrungen im Syrien-Konflikt: Achtung des humanitären Völkerrechts

Dr. med. Hanna Kaade, DRK-Generalsekretariat, Berlin

Schlussworte

Dr. Moritz Philipp Koch, Landeskonventionsbeauftragter des DRK in Nordrhein-Westfalen

Aufgrund seiner besonderen Stellung als nationale Hilfsgesellschaft wurden dem Deutschen Roten Kreuz gesetzlich festgeschriebene Aufgaben übertragen, die der Bundesrepublik Deutschland als Vertragsstaat aus den Genfer Abkommen erwachsen. Dazu gehören unter anderem die Verbreitung von Kenntnissen über das humanitäre Völkerrecht sowie die Grundsätze und Ideale der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und die Unterstützung der Bundesregierung hierbei.

Einladungskarte

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news-437 Thu, 24 Sep 2020 08:10:00 +0200 JRK-Landeskonferenz am 4. Oktober tagt wegen Corona digital https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/jrk-landeskonferenz-am-4-oktober-tagt-wegen-corona-digital.html 9. Jugendrotkreuz-Landeskonferenz wird weitreichendere Einbindung junger Mitglieder in Entscheidungsprozesse diskutieren Die diesjährige Landeskonferenz des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe wird aufgrund der Covid-19-Pandemie in den digitalen Raum verlegt und als virtuelle Mitgliederversammlung durchgeführt. 120 Delegierte des eigenverantwortlichen Jugendverbandes aus den 38 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe werden unter anderem eines der großen Anliegen im Jugendrotkreuz – die Partizipation von Kindern und Jugendlichen – diskutieren. Es wird ein Antrag zur Debatte stehen, der eine noch weitreichendere, systematischere und nachhaltigere Einbindung junger JRK-Mitglieder in Entscheidungsprozesse des Jugendrotkreuzes vorsieht, als dies bisher der Fall war.

Des Weiteren werden sich die Delegierten mit Fragen des Klimaschutzes beschäftigen und sich über den strategischen Rahmen für die kommenden Jahre austauschen. So sollen die Inhalte inzwischen abgeschlossener Kampagnen zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz auch künftig einen hohen Stellenwert in der Verbandsarbeit des JRK einnehmen und dauerhaft, flächendenkend und wirkungsvoll mit Leben gefüllt werden. 

Darüber hinaus stehen Wahlen auf der Tagesordnung: Es gilt den derzeit vakanten Platz in der fünfköpfigen JRK-Landesleitung für die verbleibende Amtszeit von zwei Jahren nachzubesetzen. Außerdem werden die Delegierten aus Westfalen-Lippe für die JRK-Bundeskonferenz gewählt. Um eine rechtssichere, datenschutzkonforme und zügige Durchführung der digitalen Wahlen zu gewährleisten, wurde ein externer Dienstleister beauftragt. 

Zu Beginn der Konferenz wird Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, ein Grußwort an die zugeschalteten Teilnehmenden richten.

Für weitere Informationen im Vorfeld der Veranstaltung steht Canan Feka aus dem JRK Westfalen-Lippe zur Verfügung: canan.feka@drk-westfalen.de / 0251 / 97 39 222.

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news-436 Thu, 17 Sep 2020 09:10:21 +0200 „Socken für Soziales“ - Aktionstage des DRK in Westfalen-Lippe zur Kleiderspende https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/socken-fuer-soziales-aktionstage-des-drk-in-westfalen-lippe-zur-kleiderspende.html Unter dem Motto „Socken für Soziales“ veranstaltet das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe in der Woche vom 21. bis zum 26. September 2020 Aktionstage zur Kleiderspende. Der Aktionszeitraum orientiert an den Deutschen Aktionstagen für Nachhaltigkeit vom 20. bis zum 26. September 2020. „Nach der großen Resonanz auf ‚Socken für Soziales‘ im Juni 2019 ist dies unsere zweite Aktion rund um die Kleiderspende“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Mitbürgerinnen und Mitbürger, die uns ihre gut erhaltenen Altkleider spenden, tun etwas für das Gemeinwohl: Einerseits kann das Rote Kreuz vor Ort benachteiligte Menschen über seine Kleiderkammer bzw. seinen Kleidershop versorgen. Andererseits können wichtige Rotkreuz-Projekte – zum Beispiel im Katastrophenschutz, im Jugendrotkreuz oder in der Altenhilfe – gesichert werden. Damit ist das Spenden guter Kleidungsstücke vor allem im Kontext Covid-19 ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung der DRK-Hilfeleistungen.“ 

Auch der DRK-Landesverband in Münster wird eine Sammelstelle einrichten: Beim Empfang der DRK-Landesgeschäftsstelle, Sperlichstr. 25, 48151 Münster können von Montag, 21.09. bis Donnerstag, 24.09. von 8:30 bis 16:00 Uhr und am Freitag, 25.09. von 8:30 bis 13:00 Uhr Kleiderspenden abgegeben werden. Die Spenderinnen und Spender werden gebeten, bei der Abgabe Alltagsmasken zu tragen. Nach der Aktion wird der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe die bei seiner Landesgeschäftsstelle abgegebenen Kleidungsstücke dem Kleiderladen eines DRK-Kreisverbandes zur Verfügung stellen. 

Foto Julia Ikstadt 

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news-435 Wed, 16 Sep 2020 11:14:29 +0200 DRK in NRW begrüßt Initiative des Landtags - Gesundheit und Erste Hilfe machen Schule https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-in-nrw-begruesst-initiative-des-landtags-gesundheit-und-erste-hilfe-machen-schule.html Das DRK in Nordrhein-Westfalen begrüßt die Initiative des Landtags für eine kontinuierliche und flächendeckende Implementierung von Erster Hilfe an Schulen. In einem entsprechenden Antrag der Landtagsfraktionen von CDU und FDP, der am Donnerstag, 17. September 2020 beraten wird, ist vorgesehen, das vor drei Jahren eingeführte Modellprojekt „Laienreanimation an Schulen in Nordrhein-Westfalen“ als Regelangebot zu etablieren und in Kooperation mit allen Beteiligten ein Konzept zu entwickeln, um die Unterrichtung in der Wiederbelebung an Schulen zu unterstützen. 

„Junge Menschen haben ein Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Indem den Schülerinnen und Schülern in Nordrhein-Westfalen nunmehr landesweit die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten in Laienreanimation vermittelt werden sollen, geht der Antrag in die richtige Richtung.“ 

Das DRK in Nordrhein-Westfalen setzt sich bereits seit längerem für eine Implementierung von Maßnahmen zu Gesundheit und Erster Hilfe an Schulen ein. „Der Antrag erfüllt einen von uns lange gehegten Wunsch. Wir freuen uns jetzt auf eine zügige Umsetzung des Antrages“, sagt Hartmut-Krabs-Höhler, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Nordrhein. „Aus unserer Sicht wäre ein Reanimationsunterricht auf der Grundlage eines einheitlichen, gemeinsam abgestimmten Lehrplans zusammen mit den in Erster Hilfe mitwirkenden anerkannten Hilfsorganisationen wünschenswert.“ 

Mehr als 50 000 Menschen erleiden deutschlandweit jedes Jahr einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. In den letzten Jahren konnte zwar die Quote der Ersthelferinnen und Ersthelfer, die eine Reanimation bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand aufgenommen und bis zum Eintreffen des Notarztes durchgeführt haben, auf rund 40 Prozent gesteigert werden. Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass durch breit angelegte Informationskampagnen und Wiederbelebungsunterricht in Schulen die Bereitschaft zur Laienreanimation innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt werden konnte.

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news-434 Fri, 11 Sep 2020 09:39:26 +0200 Welt-Erste-Hilfe-Tag am 12. September: Erste Hilfe trotz Corona möglich https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/welt-erste-hilfe-tag-am-12-september-erste-hilfe-trotz-corona-moeglich.html Alle zwei Jahre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen! „Auch in Corona-Zeiten ist Erste Hilfe weiterhin möglich: Um dabei eine Ansteckung zu vermeiden, sollten Mund und Nase der hilfebedürftigen Person – am besten mit einer Maske - abgedeckt und auch das eigene Gesicht geschützt werden“, sagt Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am Samstag, 12. September 2020. „Den Notruf 112 anzurufen und die betroffene Person zu beruhigen, ist ebenfalls eine wichtige Hilfeleistung und auch auf Distanz möglich“, so Baur.

Mehr zum Thema „Erste Hilfe in Corona-Zeiten“ in unserem Videospot zum Download: https://www.youtube.com/watch?v=2Up4vWbfc-Q

„Viele absolvieren zur Führerscheinprüfung einen Erste-Hilfe-Kurs und beschäftigen sich dann nie wieder mit dem Thema“, so der DRK-Landesverbandspräsident. „Die Folgen können fatal sein. Wir raten allen, die einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht haben, ihre Kenntnisse alle zwei bis drei Jahre aufzufrischen. Informationen über einen Erste-Hilfe-Kurs erteilt das DRK vor Ort.“ 

Jeder und jede kann in die Situation geraten, Erste Hilfe leisten zu müssen – ob im Straßenverkehr, beim Sport oder zu Hause. Bis der Rettungswagen eintrifft, vergehen meist mehrere Minuten. Vor allem in lebensbedrohlichen Situationen kommt es gerade in den ersten Minuten auf die Ersthelfenden vor Ort an, zum Beispiel um Blutungen zu stoppen, Bewusstlose in die stabile Seitenlage zu legen, um sie vor dem Ersticken zu bewahren oder bei Herzstillstand eine Wiederbelebung durchzuführen. 

Viele Menschen haben Angst, Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen. Gerade deswegen sind die Wiederholungen solcher Kompetenzen so wichtig. Sie helfen dabei, die Scheu zu überwinden, etwas falsch zu machen. In den Kursen kann man sich in Ruhe auf eine Notsituation vorbereiten und dann im Ernstfall dazu beitragen, dass die betroffene Person bestmöglich versorgt wird und bleibende Schäden verhindert bzw. verringert werden.

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Foto DRK-Kreisverband Borken 

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news-433 Thu, 10 Sep 2020 16:09:35 +0200 Risiko- und Krisenmanagement in Handwerk und Mittelstand https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/risiko-und-krisenmanagement-in-handwerk-und-mittelstand.html Eine Kooperation zwischen dem Handwerkskammer Bildungszentrum Münster und dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe „Blaulicht“ und Handwerk, die in der Regel nur in Notfällen aufeinandertreffen, haben die beiden Bildungszentren der Handwerkskammer Münster und des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe jetzt im Rahmen einer Kooperation zusammengeführt. Mit einer gemeinsamen Webseminar-Reihe möchten sie kleinere und mittelständische Unternehmen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region dabei unterstützen, mögliche Risiken und Krisen zu meistern. Denn in solchen Betrieben können ein Unfall, ein Stromausfall oder ein Brand die Existenz gefährden.

 „Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner DRK-Landesverband Westfalen-Lippe möchten wir dazu beitragen, dass das Handwerk und der Mittelstand noch krisensicherer werden“, so Georg Schnelle, Leiter des Handwerkskammer Bildungszentrums (HBZ). „Anhand bewährter Ansätze und Methoden des Notfallmanagements wird ein effektiver und kontrollierter Umgang mit Krisen und Risiken erarbeitet.“ Insbesondere Führungskräfte aus Handwerk und Mittelstand sollen in Strukturen und Denkweisen des Risiko- und Krisenmanagements geschult werden, mit denen das Deutsche Rote Kreuz kleinere und größere Katastrophen bewältigt. 

„Die Corona-Krise zeigt, wie wichtig und wie schwer es ist, Krisen angemessen durchzustehen“, so Monika van der Beek, Leiterin des Instituts für Bildung und Kommunikation (IBK) des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Wir freuen uns, das Handwerk und den Mittelstand hierbei mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen unterstützen zu können.“ 

Weitere Informationen: https://bit.ly/3lIJIuC

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Foto 

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news-432 Fri, 04 Sep 2020 10:34:37 +0200 20 Kandidaten bestanden Notfallsanitäterprüfung - Ausbildung und Examen beim Institut des DRK-Landesverbandes in Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/20-kandidaten-bestanden-notfallsanitaeterpruefung-ausbildung-und-examen-beim-institut-des-drk-landesverbandes-in-muenster.html 20 Examenskandidatinnen und –kandidaten bestanden die Notfallsanitäter-Abschlussprüfung mit einem herausragenden Notendurchschnitt von 1,6 beim Institut für Bildung und Kommunikation (IBK) des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster. „Gerade dieses durch die Corona-Krise geprägte Jahr stellte den Bildungsbereich des Rettungswesens vor ganz besondere Herausforderungen in Lehre und Ausbildung“, so Institutsleiterin Monika van der Beek. „Umso mehr gilt unsere große Anerkennung gegenüber den Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern für ihre während dieser Ausnahmesituation erbrachten Leistungen während der Prüfungsphase.“ Während ihrer dreijährigen Ausbildungszeit von September 2017 bis September 2020 leisteten die Schülerinnen und Schüler mit viel Engagement ihre Dienste in Krankenhaus, Rettungswache und Schule. Im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit im DRK-Tagungshotel Dunant nahmen sie ihre Urkunden entgegen. Die Klasse zeigte nicht nur während Corona-Zeiten, sondern kontinuierlich eine hohe Flexibilität und Konsequenz, um ihre Ziele zu erreichen. Gut vorbereitet und mit viel Freude am Beruf starten sie nun ihre berufliche Laufbahn in ihren zukünftigen Einsatzstellen. 

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe wünscht folgenden Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg und allzeit gutes Gelingen bei allen Herausforderungen der bevorstehenden Aufgaben: Hannes Klaus, Annemarie Thöle, Carina Fröbel, Marcel Ackerschott, Julia Peitzberg, David Nicol, Andre Hölker, Anabel Janning, Stephanie Hadick, Sarah Budde, Jan Neumann, Franziska Gövert, Winnie Quandt, Jan Bauer, Laura Hoppe, Matthias Berghoff, Sandra Stoppel, Sandra Möllemann, Lukas Volpert und Christian Vennemann. 

Das Institut für Bildung und Kommunikation des DRK- Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster bildet seit 2015 Jahren erfolgreich junge Schülerinnen und Schüler zu examinierten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern aus.

Foto IBK

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news-431 Wed, 02 Sep 2020 15:41:12 +0200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes spenden erneut Blut https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter-des-landesverbandes-spenden-erneut-blut.html Täglich werden in Deutschland etwa 15.000 Blutspenden für die Versorgung von kranken und verletzten Menschen benötigt – zum Beispiel bei Herz- oder Krebserkrankungen sowie nach Unfällen. Ein Großteil dieses Bedarfs wird durch das Deutsche Rote Kreuz gedeckt. Doch aufgrund der Corona-Pandemie sind die Spenderzahlen deutlich zurückgegangen. Es besteht das Risiko, dass Bedarfe der Krankenhäuser nicht ausreichend gedeckt werden können und wichtige Operationen verschoben werden müssen. Es zählt deshalb jede einzelne Spende. 

Um diese wichtige und lebensrettende Arbeit zu unterstützen, haben sich insgesamt 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes, des Tagungshotels und der BBS entschlossen, gemeinsam Gutes zu tun und in ihrer Freizeit eine Blutspende abzugeben.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie beim DRK Blutspendedienst West für die gute Betreuung und das leckere Lunchpaket.

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news-430 Wed, 02 Sep 2020 14:22:05 +0200 Reform des Notfallsanitätergesetzes: BGM-Referentenentwurf verfehlt das Ziel https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/reform-des-notfallsanitaetergesetzes-bgm-referentenentwurf-verfehlt-das-ziel.html Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe begrüßt die erneute Diskussion um Rechtssicherheit für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter ausdrücklich, der aktuelle Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) verspricht jedoch keine Verbesserung – im Gegenteil. Hoch qualifizierte Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sind teilweise deutlich vor dem Notarzt an der Einsatzstelle und können dort lebensrettende Maßnahmen, für die sie ausgebildet wurden, nicht rechtssicher ergreifen. „Es ist daher ein guter Ansatz, dass der Gesetzgeber hier nachbessern will. Der aktuelle Vorschlag aus dem BMG schränkt den Handlungsspielraum jedoch weiter ein und führt somit nicht zu mehr Rechtssicherheit für unsere Fachkräfte“, so Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Coesfeld und Vorsitzender des Arbeitskreises Rettungsdienst des Landesverbandes Westfalen-Lippe. 

Die angedachte Neuregelung verpflichtet Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, vor der lebensrettenden Maßnahme eine ärztliche oder teleärztliche Abklärung herbeizuführen. Erst wenn dies nicht möglich ist, dürfen sie aktiv werden. Eine solche Verzögerung kann aus Sicht des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe fatale Folgen für zu rettenden Menschen haben. 

„Für eine eigenverantwortliche Durchführung notfallmedizinischer Versorgung brauchen die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter Rechtssicherheit. 

Eine entsprechende Überarbeitung des Entwurfs ist aus unserer Sicht daher zwingend erforderlich; in der aktuell vorliegenden Form würde er nur zu neuer Unklarheit und Verunsicherung führen“, so Schlütermann weiter. 

Das DRK in Westfalen-Lippe setzt sich daher ausdrücklich dafür ein, dass die hochqualifizierten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter in lebensbedrohlichen Situationen, bei denen wesentliche Folgeschädigungen zu erwarten sind, gemäß ihrer Ausbildung auch ausgewählte invasive Maßnahmen, die eigentlich einem Arztvorbehalt unterliegen, zum Wohle und zur Abwehr dieser lebensbedrohlichen Situation selbstständig durchführen dürfen. Hierfür benötigen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter entsprechende Rechtssicherheit durch eine Änderung des Notfallsanitätergesetzes (NotSanG) mit der Ergänzung einer Regelkompetenz zur Ausübung derjenigen heilkundlichen Tätigkeiten, die ihnen im Rahmen ihrer Ausbildung vermittelt wurden. 

Symbolfoto Felix Pieper

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news-429 Wed, 26 Aug 2020 14:33:09 +0200 Thema beim zweiten „Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstück“: Corona https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/thema-beim-zweiten-duesseldorfer-rotkreuz-fruehstueck-corona.html Zahlreiche Mitglieder des Landtages und der Landesregierung, unter ihnen der Staatssekretär im Ministerium des Innern Jürgen Mathies und der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Dr. Edmund Heller, konnten die Vorstandsvorsitzenden der beiden DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe Hartmut Krabs-Höhler und Dr. Hasan Sürgit am 26. August 2020 beim zweiten „Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstück“ begrüßen.

Bei der Veranstaltung hat das DRK in Nordrhein-Westfalen am Sitz von Landtag und Landesregierung mit Vertreterinnen und Vertretern der mit Rotkreuz-Aufgaben befassten Stellen in Parlament und Regierung aktuelle Fragen der Bewältigung des Coronavirus erörtert. Den Impuls lieferte der Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Heinsberg Lothar Terodde. 

Der Kreis Heinsberg gilt in Deutschland als „Erstregion“ und Epizentrum der Pandemie. „Wir haben Strukturen, die greifen“, betonte Terodde in seinen Ausführungen über die Bewältigung der Corona-Krise im Kreis Heinsberg. Positiv hob er zudem die gut funktionierende Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure zur Bewältigung der Krise hervor. Dennoch mahnte er: „Wir müssen das als Anlass nehmen, um für eine mögliche nächste Krise besser gerüstet zu sein.“ 

Staatssekretär Dr. Edmund Heller nutzte die Gelegenheit, um im Namen der Landesregierung den Dank an die Hilfsorganisationen auszudrücken, „die einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise geleistet haben.“ 

Foto DRK-LV Nordrhein / Andreas Brockmann

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news-428 Wed, 26 Aug 2020 13:45:22 +0200 Verlängerung der DRK-Suchdienstaufgabe: „Schicksalsklärung Zweiter Weltkrieg“ bis Ende 2025 https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/verlaengerung-der-drk-suchdienstaufgabe-schicksalsklaerung-zweiter-weltkrieg-bis-ende-2025.html DRK-Suchdienst in Westfalen-Lippe: Im 1. Halbjahr 2020: 50 Anfragen nach Kriegs- und Zivilgefangenen bzw. Wehrmachtsvermissten und Zivilverschleppten im Zusammenhang mit II. Weltkrieg registriert Noch heute gehen beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes jedes Jahr tausende Suchanfragen von Menschen ein, die Aufklärung über das Schicksal ihrer Angehörigen verlangen – Väter, Mütter, Geschwister, die infolge des Zweiten Weltkrieges oder aufgrund von Flucht und Vertreibung vermisst werden. Eigentlich sollte die Arbeit des Suchdienstes zum Zweiten Weltkrieg Ende 2023 auslaufen. „Wir freuen uns sehr über die Nachricht, dass das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) aufgrund des großen Interesses jetzt entschieden hat, dass die finanzielle Förderung des DRK-Suchdienstes zum Zweiten Weltkrieg durch das BMI bis Ende 2025 fortgesetzt wird“, so Dr. Fritz Baur. Die Information ist heute, Mittwoch, 26.08.2020, bei einer Pressekonferenz im Haus der Bundespresskonferenz in Berlin mit Blick auf den Internationalen Tag der Vermissten am Sonntag, 30. August, veröffentlicht worden.

Das BMI hat bei dieser Gelegenheit außerdem gemeinsam mit dem DRK das vom BMI geförderte Forschungsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) „Suchende und Gesuchte des Zweiten Weltkriegs” vorgestellt. Die Studie setzt sich mit der Rolle des DRK-Suchdienstes als zivilgesellschaftlicher und internationaler Akteur und als Stabilisierungsfaktor in der deutschen Nachkriegsgesellschaft auseinander.

Der DRK-Suchdienst in Westfalen-Lippe hat im 1. Halbjahr 2020 50 Anfragen nach Kriegs- u. Zivilgefangenen bzw. Wehrmachts-vermissten und Zivilverschleppten im Zusammenhang mit dem II. Weltkrieg registriert. Fast die Hälfte der Anfragen konnte bereits abschließend bearbeitet werden. Dazu kamen in diesem Zeitraum über 80 Suchanfragen nach aktuell Vermissten. Hiervon konnten bisher 29 Anfragen abschließend bearbeitet werden.

In Rahmen der DRK-Suchdienst-Tätigkeit arbeiten im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe acht hauptamtliche Beratungsstellen in den DRK-Kreisverbänden Altkreis Lübbecke, Bielefeld, Dortmund, Gütersloh, Hamm, Münster, Olpe und Paderborn. Hinzu kommen noch rund 240 aktive Ehrenamtliche, die in den Kreisauskunftsbüros gemäß Genfer Abkommen oder in kommunalen Personenauskunftsstellen bei Großschadensereignissen aktiv werden, um Suchanfragen entgegenzunehmen und nach vermissten Angehörigen zu forschen. So hat das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe zum Beispiel im Zusammenhang mit der Katastrophe bei der Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg den Personenauskunftseinsatz an der zentralen Personenauskunfts-stelle (PASS) in Münster unterstützt: 47 Einsatzkräfte aus dem DRK-Suchdienst aus acht DRK-Kreisverbänden und dem DRK-Landesverband in Münster bearbeiteten in zwei Schichten rund 2 500 Anrufe.

Online-Formulare für Suchanfragen unter: www.drk-suchdienst.de

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Archivfoto 1950 / Copyright: Marianne Leib / DRK

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news-427 Tue, 25 Aug 2020 14:40:48 +0200 „NRW zeigt Respekt!“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nrw-zeigt-respekt.html Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat am Dienstag, 25. August 2020 eine Kampagne gestartet, mit der es ein Zeichen gegen Gewalt an Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften der Hilfsorganisationen setzt. Weiter Informationen (externer Link)

 

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news-426 Mon, 24 Aug 2020 17:30:00 +0200 „Schwimmen zu können, ist lebenswichtig“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/schwimmen-zu-koennen-ist-lebenswichtig.html Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des DRK traut sich nicht mal jeder Zweite Wasserrettung zu. „Aktionsplan ‚Schwimmen lernen in Nordrhein-Westfalen 2019 bis 2022‘ der Landesregierung hat unsere volle Zustimmung“ Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des DRK traut sich nicht einmal jeder zweite Befragte zu, jemanden aus einer Notsituation im Wasser zu retten (44,8 Prozent). Das DRK appelliert daher dringend, die eigenen Schwimmfähigkeiten zu verbessern und rät zusätzlich dazu, einen Rettungsschwimmkurs zu absolvieren – das gelte nicht nur für Eltern, sondern für alle, die sich am oder im Wasser aufhalten. „Schwimmen zu können ist mittlerweile für viele Kinder, wenn sie eingeschult werden, keine Selbstverständlichkeit mehr“, sagt  Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp, im Beruf Rektorin der Gertrudisschule in Bochum-Wattenscheid. 

Schwimmen zu können, sei lebenswichtig: Neben gesundheitsfördernden und sportlichen Aspekten sei dies vor allem eine Frage der Sicherheit. „Der Aktionsplan ‚Schwimmen lernen in Nordrhein-Westfalen 2019 bis 2022‘ der Landesregierung hat deshalb unsere volle Zustimmung“, so Knopp. Es sei richtig, dass Vereine und Schulen in Sachen Schwimmunterricht die notwendige Unterstützung erfahren, zumal die Corona-Pandemie die Situation noch verschärfen würde: „Es mussten bereits etliche Unterrichts- bzw. Trainingsstunden im Schwimmen ausfallen.“

Die rund 140 000 Ehrenamtlichen der Wasserwacht retten jährlich rund 250 Menschen vor dem Ertrinken. Im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe sind derzeit insbesondere die Rotkreuzgliederungen Ortsverein Hille im Kreisverband Minden, Ortsverein Freckenhorst im Kreisverband Warendorf-Beckum, der Stadtverband Datteln im Kreisverband Recklinghausen, der Kreisverband Gelsenkirchen und der Kreisverband Witten aktiv.

In den Rotkreuz-Gliederungen finden regelmäßig Schwimmausbildungen bzw. -kurse und Aus- und Fortbildungen zum Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst sowie ein internes Training statt. Darüber hinaus bietet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe seit letztem Jahr auch Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Wasserrettung und Fließwasserrettung an.

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Tanja Knopp

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news-425 Mon, 24 Aug 2020 09:17:00 +0200 Verdienstorden des Landes NRW für Maria Prinzessin zur Lippe und Stephan Prinz zur Lippe https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/verdienstorden-des-landes-nrw-fuer-maria-prinzessin-zur-lippe-und-stephan-prinz-zur-lippe.html „Herausragendes Engagement für das Deutsche Rote Kreuz“ „Mit ihrem herausragenden Engagement für das Deutsche Rote Kreuz, das vor allem Kindern und älteren Menschen zugutekommt, für verschiedene soziale und kulturelle Stiftungen, für Musik, Theater, Umwelt- und Denkmalschutz setzt das Prinzenpaar zur Lippe die wichtige Tradition des wohltätigen Engagements seiner Vorfahren fort.“ Maria Prinzessin zur Lippe und ihr Ehemann Stephan Prinz zur Lippe gehören zu den 13 Persönlichkeiten, die Ministerpräsident Armin Laschet anlässlich des 74. Jahrestages der Gründung von Nordrhein-Westfalen am Sonntag, 23. August 2020 für „ihr außergewöhnliches Engagement für die Gesellschaft“ mit dem Verdienstorden des Landes ausgezeichnet hat. 

Das Fürstenhaus unterhält traditionell eine enge Verbindung zum Roten Kreuz. So war es für Maria Prinzessin zur Lippe selbstverständlich, das Amt der Vorsitzenden im DRK-Ortsverein Detmold (seit dem 09.06.1998) und etwas später auch das der stellvertretenden Präsidentin im DRK-Kreisverband Lippe (seit dem 02.09.2000) zu übernehmen. Darüber hinaus ist sie als Beisitzerin Mitglied im Präsidium der Rotkreuzgeschichtlichen Sammlung Westfalen-Lippe – Museum e.V. 

Im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements unterstützte und begleitete sie die Fusion der DRK-Kreisverbände Detmold und Lemgo zum DRK-Kreisverband Lippe im Jahr 2000. Sie setzte sich für die Gewinnung weiterer Blutspender ein: Sie unterstützt die Durchführung von Blutspende-Terminen in Detmold und übernimmt die Planung der Blutspender-Ehrungen, die sie persönlich vornimmt. Mit Erfolg: In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Spenderinnen und Spender bei den Detmolder Terminen des DRK-Blutspendedienstes West um 150 erhöht. 

Sie engagiert sich in der „Soforthilfe für benachteiligte Kinder“ – kurz: SofHi – des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, die sie mit Nilgün Özel, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes, und Christina Haberbeck, Unternehmerin und Künstlerin aus Detmold, im Jahre 2016 begründete. Für die erste Benefizveranstaltung für SofHi am 10. September 2016 öffnete sie ihren Wohnsitz, das Detmolder Schloss, für die Öffentlichkeit. 10.000 Euro kamen bei dieser Aktion für den Fonds zusammen. 

Ein weiteres Beispiel für ihr Engagement ist eine erfolgreiche Spendenaktion in 2019 zur Beschaffung eines dringend benötigten Einsatzfahrzeugs für die DRK-Bereitschaft Detmold, die sie initiiert hat. 

Ihr Engagement im Zeichen des Roten Kreuzes wurde im Jahr 2011 mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe gewürdigt.

„Wir gratulieren Maria Prinzessin zur Lippe und ihrem Ehemann herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung“, so Nilgün Özel, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Und wir bedanken uns herzlich bei beiden dafür, dass sie ihre Bekanntheit und ihre Möglichkeiten so engagiert für gute Zwecke einsetzen.“

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Foto Land NRW / Mark Hermenau

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news-424 Mon, 17 Aug 2020 15:20:50 +0200 Kampagne #Ichhelfemit https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/kampagne-ichhelfemit.html Die Corona-Pandemie hat den Betrieb in den Kitas verändert. Mehr Hygieneregeln bedeuten mehr Handgriffe für die Erzieherinnen und Erzieher. Deshalb hat das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW eine Kampagne zur Gewinnung von Kita-Helferinnen und -Helfern gestartet. Die Landesregierung startet mit der Kampagne „#ichhelfemit“ eine Initiative zur Unterstützung der pädagogischen Kräfte in den Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie.

Um den gestiegenen Anforderungen zur Umsetzung der Hygienevorgaben Rechnung zu tragen, können Träger von KiBiz-geförderten Kindertageseinrichtungen kurzfristig finanzielle Unterstützung erhalten.

Die Mittel sollen insbesondere zur Finanzierung zusätzlicher Hilfskräfte im nichtpädagogischen Bereich sowie der Entlastung der Träger für die nicht vorhersehbaren gesteigerten Kosten für Arbeitsschutz- und Hygieneausrüstung dienen.

Insgesamt stellt das Land zusätzlich 105 Millionen Euro bereit, davon sind 94,5 Millionen Euro für die Kita-Helfer und 10,5 Millionen Euro für Schulungen, Arbeitsschutz und Hygienemaßnahmen vorgesehen. 

Auf der Website ich-helfe-mit.nrw können sich interessierte Personen über die Jobangebote der Träger für die Alltagshelfer in den Kindertageseinrichtungen in der Nähe informieren.

Die jeweiligen Ansprechpartner*innen und Adressen der Träger sind ebenfalls auf der Seite zu finden. Bewerbungen müssen direkt an die Träger gesendet werden.

Hier geht es zur Aktionsseite.

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news-423 Fri, 07 Aug 2020 07:08:00 +0200 DRK Westfalen-Lippe zum Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-westfalen-lippe-zum-freiwilligen-wehrdienst-im-heimatschutz.html „Stehen für Dialog über ausgewogene Engagementpolitik zur Verfügung“ Unter dem Leitsatz „Dein Jahr für Deutschland“ will die Bundeswehr ab dem zweiten Quartal des kommenden Jahres für junge Frauen und Männer ab 17 Jahren eine neue Form des Freiwilligen Wehrdienstes anbieten, den „Freiwilligen Wehrdienst im Heimat-schutz“. „Grundsätzlich begrüßen wir die Förderung freiwilligen Engagements“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Das Ziel des neuen Freiwilligen Wehrdienstes, Helfende für Krisenzeiten zu gewinnen, entspreche den Zielen der Freiwilligendienste im Deutschen Roten Kreuz. „Unsere Freiwilligen haben sich schon oft als verlässliche Helferinnen und Helfer bewährt, zum Beispiel bei Hochwasser-Lagen oder aktuell in der Corona-Krise.“ 

Notwendig ist nun ein Dialog mit allen Beteiligten, um zu einem Ansatz zu gelangen, der neue Wege geht und dabei das Bewährte integriert. Mit seinen ehrenamtlichen Strukturen und seinen Freiwilligendiensten auf unterschiedlichen Betätigungsfeldern möchte das DRK seine langjährigen Erfahrungen in die Debatte einbringen. „Wir stehen für einen Dialog über eine ausgewogene Engagementpolitik zur Verfügung, bei der die bewährten Strukturen Berücksichtigung finden sollten“, so Sürgit. „Insgesamt müssen die aktuellen Rahmenbedingungen für Freiwilligendienste attraktiver gestaltet werden. Eine angemessene Wertschätzung hat hohe Wirkung.“

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news-422 Thu, 06 Aug 2020 07:05:09 +0200 Rotes Kreuz im Dauereinsatz in Beirut – DRK bietet Hilfe an https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/rotes-kreuz-im-dauereinsatz-in-beirut-drk-bietet-hilfe-an.html Nach der schweren Explosion im Hafen von Beirut am Abend des 4. August mit Dutzenden Toten und Tausenden Verletzten ist das Libanesische Rote Kreuz (LRK) im Dauereinsatz. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat seiner Schwestergesellschaft umgehend Unterstützung angeboten. „Wir sind schockiert und zutiefst bestürzt angesichts einer Katastrophe dieses gewaltigen Ausmaßes. Wir haben selbst mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, von denen eine Person leicht verletzt, aber gut versorgt ist. Auch Wohnungen unserer Mitarbeiter sind von den Zerstörungen betroffen. Es wird davon ausgegangen, dass infolge der massiven Detonation tausende Menschen obdachlos geworden sind. Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und dem Libanesischen Roten Kreuz stimmen wir uns momentan zu Hilfsmaßnahmen ab, um unsere Schwestergesellschaft schnellstmöglich unterstützen zu können. Mit ihr verbindet uns eine jahrelange enge und vertrauensvolle Partnerschaft. Aus dem ganzen Land wurden Rettungskräfte des Libanesischen Roten Kreuzes zusammengezogen. Ihnen und ihrem unermüdlichen Einsatz in dieser akuten Notlage gilt unser allergrößter Respekt. Das DRK ruft zu Spenden für die betroffenen Menschen in Beirut auf“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Viele Krankenhäuser in der libanesischen Hauptstadt seien hoffnungslos überlastet und mussten aufgrund der Corona-Pandemie schon vor der aktuellen Katastrophe unter äußerst erschwerten Bedingungen arbeiten, sagt Reuter weiter.

In Beirut befindet sich auch das DRK-Büro für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika, von dem aus die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in der Region koordiniert wird. Das DRK unterstützt seit Jahren Ambulanzstationen des LRK im ganzen Land und stellt für die medizinischen Teams seiner Schwestergesellschaft medizinisches Verbrauchsmaterial und Ambulanzfahrzeuge zur Verfügung. Zudem hilft das Deutsche Rote Kreuz dem LRK seit Beginn der Syrienkrise beim Betrieb und der Modernisierung des Blutbankwesens.

Die Pressestelle vermittelt gerne Interviews mit DRK-Mitarbeitern vor Ort.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Soforthilfe Beirut

Jetzt helfen: Online Spenden!

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news-421 Tue, 04 Aug 2020 17:55:50 +0200 Aktion von „Kampi und Puppe Paul“ auf der Rheinpromenade am Landtag NRW https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/aktion-von-kampi-und-puppe-paul-auf-der-rheinpromenade-am-landtag-nrw.html Auf Einladung des Landtagspräsidenten vermittelte „DRK-Duo“ aus Westfalen-Lippe kindgerecht Grundlagen der Ersten Hilfe Auf Einladung des Landtagspräsidenten André Kuper war Sven Kampeter vom DRK-Kreisverband Herford-Land mit seiner Puppe Paul am Dienstag, 4. August 2020 auf der Rheinpromenade am Landtag in Düsseldorf in Aktion: Auf kindgerechte Weise brachte das Duo aus dem ostwestfälischen Bünde Jungen und Mädchen Grundkenntnisse in der Ersten Hilfe bei.  

Der Präsident des Landtags, André Kuper, sagte zum Besuch von „Kampi und Puppe Paul“: „Leider kann der Landtag wegen der Corona-Schutzmaßnahmen aktuell keine Besuchergruppen empfangen. Trotzdem erleben viele Bürgerinnen und Bürger aktuell ihr Parlament vor Ort, jetzt halt open air vor dem Parlamentsgebäude am Rheinufer. Der Besucherdienst informiert montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr über die Arbeit der Abgeordneten, das Rednerpult kann besichtigt und benutzt werden und Kinder bemalen Wunsch-Steine für die Steinschlange des Landtags. Ein Highlight war heute der Besuch des Deutschen Rotes Kreuzes: Sven Kampeter und Puppe Paul vom DRK-Kreisverband Herford Land zeigten Kindern an einem Wagen des DRK Wuppertal, wie Erste Hilfe funktioniert. Ich finde es klasse, wenn schon Kinder lernen, wie man im Notfall helfen kann.“ 

Seit 19 Jahren besucht Sven Kampeter alias „Kampi“ mit seiner Puppe Paul ehrenamtlich Kindergärten und Grundschulen, um Kindern spielerisch das Absetzen eines Notrufs, das Aufstellen eines Warndreiecks oder den Umgang mit Verbandsmaterial beizubringen.

Das Projekt des Kreisrotkreuzleiters Sven Kampeter wurde schon mit einigen Auszeichnungen gewürdigt:  Vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gab es die Verdienstmedaille, vom Westdeutschen Rundfunk den „Ehrwin des Monats". Auch zum Sommerfest des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue waren „Kampi und Puppe Paul" schon eingeladen, und nicht zuletzt gehörte Sven Kampeter zur zehnköpfigen Bürgerdelegation, die Nordrhein-Westfalen bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2019 in Kiel vertreten hat.

Foto Landtag NRW / Dr. Stephan Malessa

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news-420 Fri, 31 Jul 2020 10:12:10 +0200 Dr. Hasan Sürgit zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates der DRK-Kinderklinik Siegen berufen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/dr-hasan-suergit-zum-neuen-vorsitzenden-des-aufsichtsrates-der-drk-kinderklinik-siegen-berufen.html Nachdem Ludger Jutkeit in der vorletzten Woche aus persönlichen Gründen vom Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der DRK-Kinderklinik Siegen zurückgetreten ist, hat das Präsidium des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe mit der Berufung von Dr. Hasan Sürgit unmittelbar die Nachfolge im Aufsichtsrat der DRK-Kinderklinik Siegen geregelt. Damit ist das Gremium vollständig und kann sich den anstehenden Aufgaben widmen. Als Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe ist Dr. Sürgit als Gesellschaftervertreter der DRK-Kinderklinik bereits seit einigen Jahren sehr gut über die Entwicklung der Klinik informiert. 

Die DRK-Kinderklinik und ihre Tochtergesellschaften stehen aus Sicht des Hauptgesellschafters DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gut da und konnten auch die aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise meistern. Daher stellt für den DRK-Landesverband und den Aufsichtsrat die Regelung der Nachfolge der scheidenden  Geschäftsführerin Stefanie Wied, die sich Ende September neuen beruflichen Aufgaben widmen wird, eine wesentliche Aufgabe dar. Die Verantwortlichen sind sich bewusst, dass dies einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Aus diesem Grund hat man sich entschieden, Dr. Martin Horchler, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein  zum Interimsgeschäftsführer zu berufen. Damit ist eine durchgängige Handlungsfähigkeit und Ansprache der Geschäftsführung der DRK-Kinderklinik gesichert. Gemeinsam mit Stefanie Wied wird nun eine tragfähige Übergangslösung erarbeitet, um die medizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen in Siegen-Wittgenstein weiterhin in der gewohnten Qualität sicherzustellen. 

Foto: Bettina Leiwen

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news-419 Thu, 23 Jul 2020 11:17:47 +0200 24. Juli: Tragödie Duisburger Loveparade jährt sich zum 10. Mal https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/24-juli-tragoedie-duisburger-loveparade-jaehrt-sich-zum-10-mal.html Einsatzkräfte haben physisch und psychisch fast Übermenschliches geleistet „Es war erschütternd zu erleben, wie ein fröhliches Fest innerhalb weniger Minuten zu einer Tragödie wurde. Die Einsatzkräfte haben dabei physisch und psychisch eine fast übermenschliche Leistung erbringen müssen. Für uns wurde die Loveparade in den folgenden Tagen und Wochen zum ersten großen Einsatz unserer psychosozialen Nachsorge für Einsatzkräfte. Das Duisburger Inferno hat deutlich gezeigt, wie nötig psychologische Erste Hilfe auch für Einsatzkräfte sein kann.“ Christoph Brodesser, Landeskatastrophenschutzbeauftragter und Abteilungsleiter Nationale Hilfsgesellschaft des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, erinnert sich an das Loveparade-Unglück am 24. Juli 2010 in Duisburg. Brodesser hat an dem Tag bis tief in die Nacht die Einsätze der haupt- und ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und Helfer aus Westfalen-Lippe koordiniert und die ersten Maßnahmen der Einsatzkräftenachsorge in die Wege geleitet. 

Knapp 3 000 Helferinnen und Helfer aus Hilfsorganisationen und Feuerwehren standen damals bei Veranstaltungsbeginn zur Verfügung. Am Ende des Tages waren mehr als 5 000 Hilfskräfte im Einsatz, allein aus dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe waren fast 1 200 Einsatzkräfte in Duisburg und in verschiedenen Bereitstellungsräumen eingesetzt, um die erforderliche Rückfallebene für den Sanitätswachdienst zu schaffen. So hat das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe u. a. den Personenauskunftseinsatz an der zentralen Personenauskunftsstelle (PASS) in Münster unterstützt: 47 Einsatzkräfte aus dem DRK-Suchdienst aus acht DRK-Kreisverbänden und dem DRK-Landesverband in Münster bearbeiteten in zwei Schichten rund 2 500 Anrufe. 

„Alle Beteiligten hatten sehr belastende Bilder und Eindrücke zu verarbeiten“, sagt Christoph Brodesser. Die Einsatzkräftenachsorgeunterstützung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe hat schon am Abend des Unglücks und dann in den folgenden Tagen und Wochen den in Duisburg eingesetzten Kräften des DRK und anderer Hilfsorganisationen psychosoziale Hilfe geleistet. „Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gilt im gesamten Deutschen Roten Kreuz als Vorreiter in Sachen Einsatzkräftenachsorge“, so Brodesser.

Archiv-Foto Rudolf Mrosek / DRK Rhein-Sieg

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news-418 Wed, 22 Jul 2020 07:04:08 +0200 Hilfsorganisationen in NRW ziehen Corona-Zwischenbilanz https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/hilfsorganisationen-in-nrw-ziehen-corona-zwischenbilanz.html ASB, Malteser, Johanniter, DLRG und Rotes Kreuz im Dauereinsatz

Düsseldorf, 21.07.2020. Seit Ausbruch der Coronakrise im Februar sind die Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen im Dauereinsatz. Um die Pandemie zu bekämpfen, arbeiten ASB, Malteser, Johanniter, DLRG und Rotes Kreuz täglich Hand in Hand für die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen. Nun blicken die fünf Organisationen zurück und ziehen eine erste Zwischenbilanz.

Für die Hilfsorganisationen ist klar: Eine Einsatzlage wie die Coronakrise hat es bisher noch nicht gegeben. Trotz massiver eigener Betroffenheit durch Corona sind sie ein zuverlässiger, leistungsstarker und kreativer Partner des Bevölkerungsschutzes und der Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen. Notbetreuungsangebote bei Kita- und Schulschließungen sorgten für eine wertvolle Unterstützung der Familien im Land NRW. Einsätze zur Probeentnahme, Fieberambulanzen und Quarantänestationen wurden durch überwiegend ehrenamtliche Kräfte betrieben. Durch die Hilfsorganisationen wurden Angebote im sozialen Ehrenamt geschaffen, um Einkaufs- und telefonische Besuchsdienste ins Leben zu rufen. Insbesondere ältere Mitmenschen, die angehalten wurden ihr Haus nicht zu verlassen und soziale Kontakte zu vermeiden, wurden so aus der sozialen Isolation geholt. Die Hilfsorganisationen richteten darüber hinaus Hotlines ein, um Fragen der Bevölkerung zu beantworten oder an Einkaufsservice zu vermitteln. Im ganzen Land Nordrhein-Westfalen waren Vertreter der Hilfsorganisationen in örtlichen Krisenstäben der Behörden aktiv.

„Das bisherige Engagement, aber auch unsere Durchhaltefähigkeit über Wochen hinweg zeigen, welch unverzichtbaren Beitrag die Hilfsorganisationen zur Bewältigung dieser Krise im Land Nordrhein-Westfalen leisten“ betont Frank Langer, Leiter des gemeinsamen Einsatzstabes der Hilfsorganisationen. Nordrhein-Westfalen war erster großer Hotspot der Pandemie. Hier mussten sich die Einsatzkräfte besonders schnell auf eine dynamische und herausfordernde Lage einstellen.

Zuletzt sorgte der Ausbruch des Coronavirus im Kreis Gütersloh für einen Großeinsatz. Gemeinsam mit Kräften der Bundeswehr bildeten Ehrenamtliche der Hilfsorganisationen mobile Einsatzteams, um die über 1.000 Wohnstätten von Tönnies-Beschäftigten aufzusuchen und so bislang über 9.000 Tests vor Ort durchzuführen. In den eingerichteten Testzentren im Kreis Gütersloh wurden gemeinsam mit Kräften der Bundeswehr über 24.400 Testungen durchgeführt. Zudem versorgten die Einsatzkräfte die unter Quarantäne stehenden Menschen im Kreis mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Im Kreis Warendorf unterstützten Kräfte von Maltesern, Rotem Kreuz und DLRG neben dem Einsatz in Abstrichzentren auch beim Betrieb der Corona-Hotline. 50.000 Anrufe konnten so in einer Woche Lockdown bearbeitet werden. Im Kreis Steinfurt reaktivierten Kräfte der Malteser und des DRK im Zuge der hohen Infektionszahlen unter Tönnies-Mitarbeitern das dortige Fieberlazarett.

Seit Ausbruch der Pandemie kommt den Hilfsorganisationen eine besondere Aufgabe mit den teilweise sehr kurzfristigen Transporten der notwendigen Schutzausrüstung zu. Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen transportieren ASB, Malteser, Johanniter und DRK palettenweise unterschiedliche Schutzausrüstung über die fünf Bezirksregierungen in die Kreise und kreisfreien Städte. Bis zum 17. Juli 2020 wurden alleine rund 92 Mio. Atemschutzmasken, rund 2 Mio. Schutzkittel und -anzüge, rund 3,5 Mio. Schutzbrillen und -visiere, 15 Mio. Handschuhe, rund 1,3 Millionen Test-Kits und rund 222.000 Liter Desinfektionsmittel durch ehrenamtliche Kräfte der Hilfsorganisationen verteilt.

„Die Hilfsorganisationen ASB, Malteser, Johanniter, DLRG und DRK nehmen eine Schlüsselrolle in der Bekämpfung dieser Pandemie ein. In den letzten Wochen und Monaten haben zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche auf unterschiedliche Weise Einsatzbereitschaft gezeigt und ihren Beitrag dazu geleistet“ erklärt Frank Langer. „Sie alle tragen einen Teil dazu bei, diese Pandemie einzudämmen. Ihnen allen gilt unser größter Respekt“, so Langer.

Der Einsatz der Hilfsorganisationen NRW in Zahlen

  • 250.000 Kilometer haben Fahrzeuge der Hilfsorganisationen zurückgelegt, um im Auftrag des NRW-Gesundheitsministeriums lebensnotwendiges Schutzmaterial an Einrichtungen in das Land Nordrhein-Westfalen zu transportieren.
  • Bis zum 17. Juli 2020 wurden alleine rund 92 Mio. Atemschutzmasken, rund 2 Mio. Schutzkittel und -anzüge, rund 3,5 Mio. Schutzbrillen und -visiere, 15 Mio. Handschuhe, rund 1,3 Mio. Test-Kits und rund 222.000 Liter Desinfektionsmittel durch ehrenamtliche Kräfte der Hilfsorganisationen verteilt.
  • 9.020 Abstriche führten mobile Teams der Hilfsorganisationen und Bundeswehr im Kreis Gütersloh zur Testung von Tönnies-Mitarbeitern und ihren Angehörigen durch. 24.464 Abstriche wurden von Bürgern ohne Tönnies-Bezug genommen.
  • 15.000 Dienststunden leisteten die überwiegend ehrenamtlich eingesetzten Kräfte der Hilfsorganisationen NRW alleine beim Einsatz im Kreis Gütersloh (Beprobung von Tönnies-Mitarbeitern). Täglich waren dabei bis zu 330 Kräfte der Hilfsorganisation zeitgleich zur Beprobung im Einsatz.
  • Durchgeführte Einsätze und Dienstleistungen: 59 Angebote für Personen in der Heimquarantäne, 99 Notbetreuungsangebote bei Kita- und Schulschließungen, 11 Fieberambulanzen, 111 Probeentnahmestellen.
  • 4.407 Stunden leisteten die 49 Kräfte im gemeinsamen Einsatzstab der Hilfsorganisationen NRW zur Koordinierung der Arbeit der Hilfsorganisationen.

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Grafische Darstellung der Einsatzstatistik

Foto Andreas Brockmann 

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news-417 Wed, 15 Jul 2020 11:24:30 +0200 Erklärung der Internationalen Bewegung des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds zur aktuellen Debatte rund um Rassismus und Ausgrenzung https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/erklaerung-der-internationalen-bewegung-des-roten-kreuzes-und-roten-halbmonds-zur-aktuellen-debatte-rund-um-rassismus-und-ausgrenzung.html In Folge des traurigen Todes von George Floyd in den USA ist eine weltweite Debatte entfacht, die die Themen Rassismus und Diskriminierung in den Fokus rückt. Wir freuen uns sehr, dass Jagan Chapagain, Generalsekretär des IFRC und Robert Mardini, Generaldirektor des ICRC, diese Debatte aufgegriffen haben und eine gemeinsame Erklärung herausgegeben haben. In der nachfolgenden Erklärung wird deutlich, dass wir als Rotes Kreuz Hass, Rassismus und Ausgrenzung nicht nur verurteilen dürfen, sondern Verantwortung übernehmen müssen und in der Pflicht sind, aktiv dagegen anzugehen. Unser Grundsatz der Neutralität bedeutet nicht, dass wir schweigen müssen. Die anhaltende Welle von Black Lives Matter und anderen Protestbewegungen gegen Rassismus in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus hat die tief verwurzelten historischen und systemischen rassistischen Einstellungen und die Diskriminierung von Schwarzen und Farbigen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt - auch im humanitären Bereich und in unserer eigenen Organisation. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung setzt sich dafür ein, alles Erforderliche dafür zu tun, dass Hass, Rassismus und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.

In den letzten Wochen haben viele Kollegen in der Bewegung über ihre eigenen Erfahrungen oder Wahrnehmungen von Rassismus und Diskriminierung gesprochen. Viele haben Solidarität zum Ausdruck gebracht. Es besteht ein klarer kollektiver Wunsch nach Gleichheit und Würde bei der Behandlung aller Menschen – sowohl derer, denen wir dienen, als auch derer, die uns dienen. Dies ist auch eine weltweite Forderung nach gleichem Zugang aller Menschen - einschließlich Migranten, indigener Völker und Minderheiten - zu Nahrungsmitteln, Unterkünften, Gesundheitsversorgung, Bildung und uneingeschränkter Achtung des humanitären Völkerrechts.

Einige der Gespräche in unseren Reihen waren schmerzhaft und unangenehm und enthüllten harte Wahrheiten über Rassismus und damit verbundene Diskriminierung. Dazu gehören fest verwurzelte Probleme von Machtungleichgewichten und subtilen, heimtückischen und unbewussten Ungleichheiten, die in unseren Strukturen und in unserer Geschichte verankert sind.

Sowohl beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) als auch bei der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) haben wir zugehört, gelernt und uns einige ernsthafte und schwierige Fragen zu diesen Themen innerhalb unserer Organisationen gestellt. Wir müssen es besser machen und wir müssen besser werden.

Die Ablehnung von Diskriminierung jeglicher Art steht im Mittelpunkt unserer Grundprinzipien und Werte. Unsere Grundsätze der Menschlichkeit und Unparteilichkeit verlangen, dass es keine Diskriminierung aufgrund von Nationalität, Rasse, religiöser Überzeugung, Klasse oder politischer Meinung gibt. Dies ist der Schlüssel, um sicherzustellen, dass das Leiden von Bedürftigen gelindert werden kann. Unser Grundsatz der Neutralität bedeutet nicht, angesichts von Rassismus und Gewalt zu schweigen.

Die Grundprinzipien bilden den ethischen, operativen und institutionellen Rahmen für unsere Arbeit als weltweiter Bewegung. Ausgehend von unseren Grundsätzen ist es unsere Pflicht, das Streben nach Vielfalt voranzutreiben. Wir setzen uns ausnahmslos für den globalen Kampf um die Förderung und den Schutz der Rechte aller ein.

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung hat sich seit langem integrativem Initiativen verschrieben. Die besondere Struktur der nationalen Gesellschaften und unser globales Netzwerk integrieren Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, unterschiedlicher ethnischer Herkunft und religiösem Hintergrund. Unsere humanitäre Arbeit und Finanzierung erfordern jedoch, dass wir unser eigenes Verhalten, unsere Praktiken und Strukturen kontinuierlich überprüfen, um sicherzustellen, dass wir uns in Bezug auf Inklusion und soziale Gerechtigkeit an die höchsten Standards halten.

Vor allem müssen wir sicherstellen, dass Worte auch in eine sinnvolle Realität übersetzt werden. Um dies zu erreichen, ist ein umfassendes Engagement in der gesamten Bewegung erforderlich. Wir wissen, dass das Erreichen einer echten Inklusion und Vielfalt zunächst in unseren Organisationen beginnen muss. Wir müssen die Zusammenhänge zwischen Diskriminierung, Machtungleichgewichten und Benachteiligung besser verstehen. Wir müssen die systemischen Barrieren abbauen, die Kollegen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Rasse oder ihres ethnischen und kulturellen Hintergrunds daran hindern könnten, Gleichstellung zu erreichen. Wir wissen, dass wir in dieser Hinsicht mehr zu tun haben.

Aus diesem Grund möchten wir im Namen der Führung des IKRK und der Föderation unsere entschlossene und eindeutige Verurteilung des Rassismus in all seinen Formen zum Ausdruck bringen und uns dazu verpflichten, Schritte zu unternehmen, um ein Umfeld zu schaffen, das frei von jeglicher Diskriminierung innerhalb unserer Bewegung ist. Das beinhaltet:

  • auf allen Ebenen daran zu arbeiten,  den individuellen, strukturellen und kulturellen Wandel herbeizuführen, der sicherstellt, dass es in unseren Organisationen zu keinen Formen von Diskriminierung, Intoleranz oder Ausgrenzung aus rassistischen oder anderen Gründen mehr kommt.
  • den Aufbau eines unterstützenden, sicheren und integrativen Umfelds, um weiterhin ehrliche Gespräche über Rassismus und Diskriminierung zu fördern. Dies beinhaltet die Förderung schwieriger Fragen, um das gegenseitige Vertrauen, den Respekt und die Akzeptanz der Vielfalt und Andersartigkeit des Gegenüber zu verbessern. Dies beinhaltet auch die Stärkung des Verständnisses und der Unterstützung für bessere Praktiken innerhalb der Bewegung, damit alle mit ihrer Stimme gehört und respektiert werden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Beseitigung jeglicher Kultur der Angst oder Straflosigkeit.
  • die  Unterstützung von Opfern von Rassismus und Rassendiskriminierung und die aktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und Partnern auf allen Ebenen, um so Bedingungen für die Sicherheit aller Personen oder Gemeinschaften zu schaffen, die von Rassismus oder Diskriminierung aus rassistischen Gründen betroffen sind.
  • die Sicherstellung, dass unsere institutionellen Rahmenbedingungen und gesetzlichen Verpflichtungen jegliche Form von Rassendiskriminierung verhindern und strikt verbieten und dass Rassismus und Diskriminierung in unseren Verhaltenskodizes ausdrücklich verboten sind.
  • die Erneuerung unseres Engagements für die Weiterentwicklung der Grundprinzipien unserer Bewegung, die auf wirklich integrative humanitäre Maßnahmen abzielen, und Umsetzung von Aktivitäten, die einen Geist der Toleranz von Menschen unterschiedlicher Rassen fördern.

Das IKRK seinerseits verpflichtet sich zur Sicherstellung klarer und eindeutiger Erwartungen an seine Personalmanager, um nur ein konkretes Beispiel zu benennen. Das Führungsteam entwickelt eine Reihe unterstützender Richtlinien und Praktiken, um den organisationsweiten Fortschritt voranzutreiben. 

Das IKRK ist auch fest entschlossen, Gemeinschaften in die Entscheidungen einzubeziehen, die sich auf ihr Leben auswirken, und die Machtdynamik und Ausschlussmuster zu durchbrechen.

Die Föderation verpflichtet sich, daran zu arbeiten, die Verpflichtungen aus dem Versprechen für einen sicheren und integrativen Arbeitsplatz zu erfüllen, die auf der Internationalen Konferenz des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds im Jahr 2019 eingeführt wurden. Auf diese Weise kann die Föderation sicherstellen, dass die Organisation und die gesamte Bewegung so sicher, inklusiv und allen zugänglich ist wie möglich; dass Rassismus ausgerottet wird, wann und wo immer er in Erscheinung tritt; und alle offenkundigen, verborgenen oder unbewussten Vorurteile und Diskriminierungen innerhalb der Föderations-Systeme angegangen werden. Dies ist ausschlaggebend, um sicherzustellen, dass die Grundprinzipien eingehalten und alle Menschen mit Würde und Respekt behandelt werden.

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung hat die Verantwortung, zerstörte Gemeinschaften wiederaufzubauen. Wir alle in der Bewegung haben ein gemeinsames Ziel: das Leben der Menschen, die von Konflikten, Katastrophen und Krisen betroffen sind, positiv zu verändern. Wir setzen uns dafür ein, dass diese treibende Kraft auch für den Umgang miteinander in unseren eigenen Organisationen gilt. Wir verpflichten uns, unsere Grundprinzipien aufrechtzuerhalten und unsere Bewegung in Wort und Tat so umfassend und zugänglich wie möglich zu machen.

Jagan Chapagain
Generalsekretär Föderation

Robert Mardini
Generaldirektor IKRK     

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Foto:pixabay

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news-416 Mon, 06 Jul 2020 13:24:49 +0200 Unter Leitung des DRK wurden in den Kreisen Gütersloh und Warendorf rund 42 000 Corona-Abstriche entnommen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/unter-leitung-des-drk-wurden-in-den-kreisen-guetersloh-und-warendorf-rund-42-000-corona-abstriche-entnommen.html Am Sonntag, 5. Juli 2020, wurden die Corona-Teststellen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf zurückgefahren. Eine Ausnahme: Das Testzentrum im Flughafen Gütersloh, das voraussichtlich bis zum 12. Juli jeweils in der Zeit von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr in Betrieb sein wird. „Seit Beginn der Einsätze in den Kreisen Gütersloh und Warendorf haben die Helferinnen und Helfer aus den Reihen der anerkannten Hilfsorganisationen und der Bundeswehr mobil und an festen Stationen insgesamt rund 42 000 Abstriche entnommen“, berichtet Tanja Knopp. Die Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker sind am Wochenende nach Gütersloh, Verl und Rheda-Wiedenbrück gefahren, um sich einen Eindruck von der aktuellen Einsatzlage zu verschaffen und sich mit motivierten und engagierten Helferinnen und Helfern auszutauschen.

Weiterhin betrieben wird auch das Fieberlazarett in Laer im Kreis Steinfurt, in dem zurzeit 16 Patienten untergebracht sind. Unter Leitung des Deutschen Roten Kreuzes werden sie betreut von 22 Einsatzkräften des DRK und des Malteser Hilfsdienstes. „Es wird zunehmend schwer, ehrenamtliches Personal zu gewinnen“, so Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker. Der Grund: Immer weniger Arbeitgeber seien bereit, Mitarbeitende für ehrenamtliche Einsätze im Corona-Kontext freizustellen.

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Foto: Rainer Stephan, DRK Gütersloh

 

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news-415 Fri, 03 Jul 2020 14:03:17 +0200 26. DRK-Sommerschule in Münster: „In Einklang mit Natur und Umwelt“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/26-drk-sommerschule-in-muenster-in-einklang-mit-natur-und-umwelt.html Aktuell findet in Münster die 26. DRK-Sommerschule für haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Altenarbeit und Altenbildungsarbeit statt. Die vom Institut für Bildung und Kommunikation im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe konzipierte und organisierte Veranstaltung dient der Reflexion und der Inspiration und möchte den Teilnehmenden Anregungen für eine kreative Gestaltung ihrer Altenarbeit bzw. Altenbildungsarbeit vermitteln. 

Dieses Mal stehen die Themen Nachhaltigkeit, Ressourcenverbrauch, rücksichtsvolles Umgehen mit der Umwelt, den Mitmenschen und sich selbst im Mittelpunkt. 

In den Workshops geht es unter anderem um „Mehr Lebensfreude im Alter“, „Mit mir und der Welt in Einklang – Harmonisches Malen mit der Kraft der Natur“, „Qi Gong – in Verbindung mit den Elementen sein“, „Upcycling – Müll, der begeistert“ und „Gesund durch Ernährung, Bewegung und Gedächtnistraining“. 

Die traditionelle Exkursion wird in diesem Jahr eine Radtour sein: Auf verschiedenen Fahrradtypen – Lastenrädern, Rikschas, E-Bikes, Mitfahrertandem etc. – radeln die Teilnehmenden am Samstag, 4. Juli zum Sitz der NABU-Naturschutzstation Münsterland auf Haus Heithorn in Münster.

Weitere Informationen / Flyer zur Sommerschule 2020

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Foto Julia Ikstadt

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news-414 Thu, 02 Jul 2020 08:56:17 +0200 DRK steuert Einsatz mobiler Entnahmeteams https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-steuert-einsatz-mobiler-entnahmeteams.html Die DRK-Trupps kommen aus ganz Nordrhein-Westfalen in den Kreis Gütersloh, um dazu beizutragen, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Voraussichtlich noch bis zum kommenden Wochenende dauert der Einsatz, bei dem deutlich mehr als 1 000 Wohnstätten von Beschäftigten der Firma Tönnies aufzusuchen sind.

Gemeinsam mit Einsatzkräften der anderen anerkannten Hilfsorganisationen und der Bundeswehr bilden die ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und Helfer mobile Einsatzteams. Dieser sogenannte Einsatzabschnitt 1 wird von einer Führungscrew des Deutschen Roten Kreuzes geleitet. Drei bis vier Personen bilden die zum Teil gemischten (militärisch und zivilen) Trupps. Ihre Aufgabe besteht darin, die Tönnies-Beschäftigten aufzusuchen, die sich nach behördlicher Anordnung zurzeit in häuslicher Quarantäne befinden.

Für eine Testung auf das Corona-Virus sind vor Ort Abstriche von sämtlichen Hausbewohnern vorzunehmen. Eine weitere Aufgabe der Teams besteht darin, die Personalien aller Bewohnerinnen und Bewohner für einen Vergleich mit vorliegenden Namenslisten festzuhalten. Diese Dokumentationspflichten übernehmen zwei Hilfskräfte, eine Einsatzkraft kümmert sich um den Abstrich. Ein viertes Team-Mitglied steht für Übersetzungen bereit, da viele Tönnies-Beschäftigte und deren Familienangehörige kein Deutsch sprechen.

Sämtliche Team-Mitglieder arbeiten dabei unter vollem Infektionsschutz. Dies bedeutet unter anderem das Tragen von Mundschutz, Gesichtsvisier, Schutzanzug und Handschuhen. Angesichts der vorherrschenden hohen Temperaturen in der vergangenen Woche stellte schon jede Schutzkomponente an sich eine Belastung für die Helferinnen und Helfer dar. Alles zusammen brachte die Einsatzkräfte nicht selten an den Rand der Erschöpfung. 

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news-413 Thu, 25 Jun 2020 13:50:13 +0200 Digitale Fiaccolata 2020 – „Ein Licht für Menschlichkeit“ – war ein voller Erfolg! https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/digitale-fiaccolata-2020-ein-licht-fuer-menschlichkeit-war-ein-voller-erfolg.html Traditioneller Fackelzug zum Gedenken an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung wegen Corona ausgefallen Jedes Jahr reisen tausende Menschen nach Norditalien, um dort an dem traditionellen Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes zum Gedenken an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung teilzunehmen. Wegen der Corona-Pandemie musste die Fiaccolata in diesem Jahr ausfallen.

Deshalb hat der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe die Idee der „digitalen Fiaccolata“ entwickelt: Im Zeichen der Menschlichkeit haben am 24. Juni um 18:59 Uhr (1859: Schlacht von Solferino) Tausende Rotkreuzler*innen und JRKler*innen bundesweit eine Kerze oder Fackel angezündet, fotografiert und das Bild mit dem Hashtags #fiaccolata2020 und #passthetorch in ihren Sozialen Netzwerken hochgeladen. So wurde die Flamme des Roten Kreuzes symbolisch – und ganz ohne Kontakt – rund um die Welt getragen.

„Wir sind begeistert, wie viele Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler sich auf kreative Art und Weise an der Fiaccolata 2020 beteiligt haben. Die ,digitale Fiaccolata‘ war ein voller Erfolg. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und ein Licht der Hoffnung und Menschlichkeit in dieser besonderen Zeit entzündet haben“, erklärt Ideengeberin Tanja Knopp, ehrenamtliche Landesrotkreuzleiterin im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V..

Hintergrund:

Am 24. Juni 1859 wird der Schweizer Henry Dunant auf einer Geschäftsreise mit den Konsequenzen der Schlacht von Solferino konfrontiert, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes: In den Tagen nach der Schlacht wurde die etwa acht Kilometer entfernte Stadt Castiglione delle Stiviere durch die Aktivitäten von Rotkreuzbegründer Dunant zum Mittelpunkt der Hilfeleistungen für die Verwundeten.

Um daran zu erinnern, veranstaltete das Italienische Rote Kreuz das erste Mal im Jahr 1992 einen Fackelzug von Solferino nach Castiglione delle Stiviere.

Foto: Jörg F. Müller / DRK 

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news-412 Tue, 23 Jun 2020 14:37:08 +0200 Corona-Krise im Kreis Güterloh https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/corona-krise-im-kreis-gueterloh.html Am Dienstag, 23. Juni besuchten Präsident Dr. Fritz Baur, Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und Landesverbandsvorstand Dr. Hasan Sürgit die Einsatzleitstelle an der Feuerwehrschule St. Vit in Rheda-Wiedenbrück. Sie trafen hochmotivierte Einsatzkräfte und bedankten sich herzlich für das Engagement der Helferinnen und Helfer.  Seit vergangenem Samstag werden im Kreis Gütersloh unter Verantwortung des DRK Abstriche für Corona-Tests durchgeführt. Außerdem stellt das DRK die Versorgung der unter Quarantäne stehenden Menschen im Kreis mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln sicher. 

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news-411 Tue, 23 Jun 2020 11:53:52 +0200 DRK Westfalen-Lippe geht ins Netz: #fiaccolata2020 – entzünde ein Licht für Menschlichkeit https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-westfalen-lippe-geht-ins-netz-fiaccolata2020-entzuende-ein-licht-fuer-menschlichkeit.html Corona verhindert traditionellen Fackelzug zum Gedenken an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung Jedes Jahr reisen tausende Menschen nach Norditalien, um dort an dem traditionellen Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes zum Gedenken an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung teilzunehmen. Wegen der Corona-Pandemie muss die Fiaccolata in diesem Jahr ausfallen. Deshalb ruft der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe dazu auf, am Mittwoch, 24. Juni eine Kerze als ein hoffnungsvolles Licht für Menschlichkeit anzuzünden, diese zu fotografieren und das Foto zusammen mit dem Hashtag der Aktion #fiaccolata2020 am 24. Juni um 18:59 Uhr in den Sozialen Medien hochzuladen. 

Am 24. Juni 1859 wird der Schweizer Henry Dunant auf einer Geschäftsreise mit den Konsequenzen der Schlacht von Solferino konfrontiert, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes: In den Tagen nach der Schlacht wurde die etwa acht Kilometer entfernte Stadt Castiglione delle Stiviere durch die Aktivitäten von Rotkreuzbegründer Dunant zum Mittelpunkt der Hilfeleistungen für die Verwundeten. Um daran zu erinnern, veranstaltet das Italienische Rote Kreuz das erste Mal im Jahr 1992 einen Fackelzug von Solferino nach Castiglione delle Stiviere. Das Deutsche Rote Kreuz in Berlin hat die Idee aus Westfalen-Lippe aufgegriffen und bundesweit zu einer digitalen Fiaccolata am 24. Juni aufgerufen.

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Foto: Jörg F. Müller / DRK 

Weitere Informationen

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news-410 Mon, 22 Jun 2020 11:44:03 +0200 Münsteraner Landtagsabgeordnete besuchten DRK-Landesverband https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/muensteraner-landtagsabgeordnete-besuchten-drk-landesverband.html Der hohe Stellenwert des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes und die aktuelle Lage im Kreis Gütersloh

Am Montag, 22. Juni 2020, besuchten die Münsteraner Landtagsabgeordneten Simone Wendland und Dr. Stefan Nacke die DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster. Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, und Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des Verbandes, informierten sie über die Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes im Allgemeinen und den westfälisch-lippischen Landesverband im Besonderen.

Unter anderem wurde die Bedeutung des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes erörtert. Die Corona-Pandemie habe den hohen Stellenwert ausreichender Vorbereitungen deutlich gemacht, so Dr. Baur. „Das DRK und die anderen anerkannten Hilfsorganisationen im Bevölkerungsschutz verfügen hier über langjährige Erfahrungen. Es ist sinnvoll und ressourcenökonomisch, hierauf – insbesondere bei der Vorhaltung und Bereitstellung von in Krisensituationen benötigten Gütern wie zum Beispiel Infektionsschutzsets – zurückzugreifen.“

Aufgrund ihrer flächendeckenden und vernetzten Struktur könnten das Deutsche Rote Kreuz und die anderen anerkannten Hilfsorganisationen zu einer weiteren Verstärkung des Bevölkerungsschutzes in NRW beitragen. „Wir stehen dafür zur Verfügung“, bekräftigte der DRK-Landesverbandspräsident. Aktuelles Beispiel für die Einsatzstärke des Roten Kreuzes sei die derzeitige Lage im Kreis Gütersloh: Auf eine am Freitagabend erfolgte Anfrage des Kreises Gütersloh hat das DRK innerhalb von nicht einmal 12 Stunden über Nacht 20 Beprobungsteams zusammengestellt , die am Samstag, 20. Juni unter Regie des Kreises Gütersloh und der Einsatzleitung des DRK-Kreisverbandes Gütersloh zum Einsatz kamen. Für Sonntag, den 21. Juni wurden 37 Einsatzteams aus dem Ehrenamt des DRK eingesetzt und ab heute, 22. Juni beteiligen sich unter Verantwortung des DRK auch die anderen anerkannten Hilfsorganisationen in NRW an dieser Aufgabe. Heute werden 45 Beprobungsteams im Einsatz sein, und ab Dienstag, 23. Juni ist der Einsatz von täglich 100 Teams vorgesehen.

Für die Versorgung der in Quarantäne befindlichen Personen wurde ein weiterer Einsatzabschnitt aufgebaut, der ebenfalls dem DRK untersteht. Das DRK stellt die Versorgung der unter Quarantäne gestellten Menschen durch die Bereitstellung von Lebensmittelpaketen und von Gegenständen des dringenden persönlichen Bedarfs wie zum Beispiel Hygieneartikel sicher.

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Foto: Claudia Zebandt

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news-408 Wed, 03 Jun 2020 15:18:11 +0200 Minister Laumann zur Beschaffung von Schutzausrüstung: Wir müssen aus den gewonnenen Erfahrungen lernen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/minister-laumann-zur-beschaffung-von-schutzausruestung-wir-muessen-aus-den-gewonnenen-erfahrungen-lernen.html Gesundheitsminister Laumann besucht gemeinsam mit Vertretern von van Laack, Evonik Industries, Procurement Services GmbH, Kloepfel Group, der Messe Düsseldorf und den Hilfsorganisationen das Landeslager für Schutzausrüstung in Düsseldorf Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Thomas Wessel (Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Evonik Industries AG), Michael Kofler (Geschäftsführer PSG Procurement Services GmbH), Marc Kloepfel (Geschäftsführer Kloepfel Group), Christian von Daniels (Inhaber van Laack), Werner Dornscheidt (Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf) und Frank Langer (Leiter des gemeinsamen Einsatz-stabs der Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter, Malteser, Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft und Deutsches Rotes Kreuz in Nordrhein-Westfalen) haben heute (3. Juni 2020) das Landeslager für Schutzausrüstung an der Messe Düsseldorf besucht. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat das Gesundheitsministerium in großem Umfang Schutzmaterial bestellt. Unter anderem wurden bei dem Mönchengladbacher Unternehmen van Laack zehn Millionen Schutzkittel in Auftrag gegeben, von denen ab dieser Woche 1,2 bis 1,5 Millionen wöchentlich in Düsseldorf eintreffen werden. Auf Vermittlung von Evonik konnten bei PSG und der Kloepfel Group 30 Millionen Atemschutzmasken in Auftrag gegeben werden. Davon wurden bereits 28,8 Millionen geliefert.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Ich bin den Unternehmen für ihre Unterstützung und schnelle Reaktion in dieser außergewöhnlichen Situation sehr dankbar. Wir alle wissen, wie schwierig die Beschaffung von Schutzmaterial ist. Wir merken aber auch, dass sich die Lage derzeit langsam entspannt. Es hat sich gezeigt, dass wir in Nordrhein-Westfalen auch in Krisenzeiten auf die gesellschaftliche Verantwortung und Flexibilität unserer Unternehmen bauen können.“

Ein besonderer Dank gelte auch den Hilfsorganisationen ASB, Johanniter, Malteser und DRK, DLRG und der Messe Düsseldorf, die die Landesregierung mit großen Aufwand bei der Verteilung des Schutzmaterials unterstützt haben. „Ohne das unermüdliche Engagement, die enorme Flexibilität und das Ineinandergreifen aller Akteure wäre diese Mammutaufgabe nicht zu bewältigen gewesen“, so Minister Laumann. Durch die enge Zusammenarbeit konnte mittlerweile Schutzmaterial in Millionenhöhe über die Bezirksregierungen an die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte verteilt werden. Die Schutzausrüstung wurde von dort an Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Einrichtungen der Eingliederungshilfe ausgeliefert. Insgesamt wurden seitens der Landesregierung bisher rund 28 Millionen Atemschutzmasken, rund 149.000 Schutzkittel und Schutzanzüge, rund 860.000 Schutzbrillen und Schutzvisiere, 1.000.000 Handschuhe, rund 1,20 Millionen Test-Kits und rund 137.000 Liter Desinfektionsmittel verteilt. Darüber hinaus wurde weiteres Material aus Bundeslieferungen verteilt.

Thomas Wessel, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Evonik Industries AG: „Evonik als Teil der Chemiewirtschaft ist von der Corona-Krise betroffen wie alle anderen Unternehmen auch. Die Chemie- und Pharmaindustrie stellt gerade jetzt weltweit eine der wichtigsten Säulen dar, wenn es um schnelle, pragmatische Lösungen für Medizinprodukte und deren Beschaffung geht. Evonik hat mit seinen Partnern selbstverständlich daran mitgewirkt, sein Knowhow und sein Netzwerk in die Beschaffung von Schutzmasken einzubringen. Chemie hilft! Jetzt wird deutlich, dass funktionierende industrielle Netzwerke nicht nur Wohlstand schaffen, sondern auch systemrelevant sind, wenn es hart auf hart kommt.“

Michael Kofler, Geschäftsführer PSG: „Die PSG als langjähriger Einkaufsdienstleister für viele Dax-Konzerne und große Mittelstandsunternehmen wurde seit den ersten Tagen dieser Krise mit den teilweise dramatischen Bedarfen an diversen Pandemieschutz-Artikel konfrontiert und hat sich dieser Herausforderung gestellt. Selbstverständlich sind wir sofort der Bitte unseres Kunden Evonik nachgekommen, auch das Land Nordrhein-Westfalen bei der Beschaffung der dringend benötigten Masken zu unterstützen. Im engen Schulterschluss mit unserem Partner, der Kloepfel Group, konnten wir in kürzester Zeit eine qualitätsgesicherte Luftbrücke nach China aufbauen und so innerhalb von acht Wochen 30 Millionen Masken für Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime ins Land bringen.“

Marc Kloepfel, CEO von der Kloepfel Group: „Zu den globalen Herausforderungen bei der Beschaffung des Schutzmaterials kam, dass wir gegen die Zeit arbeiteten. Schließlich ging es um den Schutz von Menschenleben. Durch unsere Erfahrung aus über 1.000 Einkaufsprojekten mit Hidden Champions und Konzernen konnten wir gemeinsam mit PSG und Evonik umgehend handeln. Sowohl bei dem Aufbau der Luftbrücke als auch bei der Qualifizierung zuverlässiger Lieferanten. Hervorzuheben ist auch, dass das Land Nordrhein-Westfalen trotz der schwierigen Märkte Verantwortung übernommen hat, um Kliniken und Pflegeeinrichtung schnell mit dem nötigen Schutz vor dem Virus auszustatten.“

Christian von Daniels, Inhaber von van Laack erklärt: „Bereits im Januar dieses Jahres hat die van Laack Gruppe die Entwicklung und Produktion von Schutzkleidung, insbesondere textilen Mund-Nasen-Masken begonnen. Eine Erfolgsgeschichte mit über 40 Millionen Stück allein im April und Mai 2020. Davon zum Beispiel 1,25 Millionen für die Polizei in Nordrhein-Westfalen. In enger und pragmatischer Zusammenarbeit mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen wurden umfangreiche Kapazitäten für innovative Vliess-Materialien ‘made in Germany’ aufgebaut. Diese bilden die Grundlage für eine zuverlässige, kontinuierliche ‘Just in Time’ Versorgung mit hochwertiger Schutzkleidung insbesondere für den medizinischen Sektor – auch nach Corona. Heute übergeben wir der nordrhein-westfälischen Landesregierung eine Million OP-Kittel, als Auftakt weiterer neun Millionen Stück im Laufe des Monats Juni. Für Kliniken, Alten-und Pflegeheime stellen wir ab sofort einen ‘Never out of Stock’ Lieferservice des Schutzkleidungs-Programms aus unseren Werken und Lägern in Deutschland bereit.“

Frank Langer, Leiter des gemeinsamen Einsatzstabes der Hilfsorganisationen , erklärt:„Als single point of contact sind wir in der Lage, zusammen mit Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesell-schaft, Johanniter Unfall Hilfe, Malteser Hilfsdienst und Deutschem Rotem Kreuz die Bedarfe gebündelt zu erfassen, Anforderungen zu bewerten und zielgerichtet - mit den in allen Kreisen und kreisfreien Städten bestehenden Netzwerken - zu helfen.“

Die Messe Düsseldorf stellt rund 30.000 Quadratmeter zur Lagerung des Schutzmaterials zur Verfügung. Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, hebt die Bedeutung des Engagements hervor: „Als Land- und Stadt-Tochter sehen wir es als unsere gesellschaftliche Verantwortung, das Land Nordrhein-Westfalen in diesen schwierigen Zeiten mit unserer Expertise zu unterstützen. Wir verstehen uns nicht nur als Partner der Industrie und Förderer der Wirt-schaft, sondern zeigen auch mit unserem lokalen Engagement, dass wir gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Unser aller Ziel muss es sein, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen und das Personal insbesondere im Gesundheitswesen bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen. Wenn wir dazu auch nur einen kleinen Beitrag leisten können, dann sind wir dazu mehr als bereit."

Mit Blick auf mögliche zukünftige pandemische Lagen betont Minister Laumann: „Wir müssen aus den gewonnenen Erfahrungen lernen und dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Für mich ist daher eines klar: Das Thema Schutzausrüstung muss mittel- und langfristig auf sicheren Beinen stehen. Ich möchte nicht noch einmal um Produkte auf dem Weltmarkt kämpfen müssen, deren Kosten sich eigentlich im Cent-Bereich bewegen sollten. Einerseits sind dezentrale Landesdepots auf kommunaler Ebene für kurzfristige Bedarfe vorgesehen. Auf der anderen Seite werden wir das Gespräch mit dem Bund und den nordrhein-westfälischen Unternehmen suchen, um über Strategien zur Steigerung der heimischen Produktionskapazitäten zu beraten.“ In Abstimmung mit dem Bund berät das Land bereits über Konzepte zur langfristigen Sicherung der Versorgung mit Schutzausrüstung und zum Aufbau eigener Produktion in diesem Bereich.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung www.land.nrw

Hinweis: Der Link führt auf die Seite eines anderen Anbieters und Sie verlassen unsere Webseite.

Foto: MAGS

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news-407 Tue, 02 Jun 2020 08:40:04 +0200 Buchtipp: Digitalisierung als Erfolgsfaktor für das Sozial- und Wohlfahrtswesen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/buchtipp-digitalisierung-als-erfolgsfaktor-fuer-das-sozial-und-wohlfahrtswesen.html Herausgegeben von Prof. Dr. Sandra Ückert, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel Digitalisierung als Erfolgsfaktor für das Sozial- und Wohlfahrtswesen

Herausgegeben von Prof. Dr. Sandra Ückert, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel
2020, 351 S., brosch., € 69,–
ISBN 978-3-8487-6250-7
(Forschung und Entwicklung in der Sozialwirtschaft, Bd. 13)
nomos-shop.de/isbn/978-3-8487-6250-7

Überall hält heutzutage der Trend der Digitalisierung Einzug und verändert Ansprüche und Zielsetzungen. Die Organisationen der Wohlfahrts- und Sozialwirtschaft müssen mit ihren Ressourcen, vor allem mit ihren Mitarbeitenden dieser Entwicklung Rechnung tragen. Mehr denn je wird deutlich, dass die Digitalisierung keinen Zukunftstrend mehr darstellt, sondern bereits die Gegenwart beherrscht. Sie entfaltet heute schon Wirkung in Unternehmen und Organisationen bzw. in der Wohlfahrts- und Sozialwirtschaft und weit darüber hinaus.

Die vielfältigen und anspruchsvollen Herausforderungen sind offensichtlich. Die vorliegende Publikation stellt die breite und umfassende, gleichsam systematische Aufarbeitung dieses komplexen Themenfeldes in den Vordergrund – und dies verknüpft mit erfahrungsbasierten Orientierungen. 

Mit Beiträgen von u.a. Bernd Blöbaum | Thomas Breyer-Mayländer | Hartmut Kopf | Helmut Kreidenweis | Martin W. Schnell | Hasan Sürgit | Bastian Pelka | Sandra Ückert | Dietmar Wolff

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news-406 Fri, 29 May 2020 10:43:08 +0200 Christoph Brodesser feiert 40 Dienstjahre beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/christoph-brodesser-feiert-40-dienstjahre-beim-drk-landesverband-westfalen-lippe.html Seit 1980 ist der Katastrophenschutz die Profession des Nordwalders Am 1. Juni 1980 startete Christoph Brodesser als Referent in der damaligen Abteilung Einsatzdienste/Katastrophenschutz seine Laufbahn beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Ab 1. Februar 1994 übernahm er die Leitung dieser Abteilung, der heutigen Abteilung Nationale Hilfsgesellschaft, zu der die Fachbereiche „Zentrale Aufgaben“, „Bevölkerungsschutz“ „Suchdienst“, „Migration“, „Fachdienste“, und „Rettungsdienst“ gehören. Darüber hinaus ist er seit Oktober 2000 Abwesenheitsvertreter des Landesgeschäftsführers bzw. des hauptamtlichen Vorstands des Verbandes. 

Erste Kontakte mit dem Roten Kreuz knüpfte Brodesser schon 1970, als der damals 15-Jährige einen Erste-Hilfe-Kurs beim DRK in Bielefeld absolvierte. Im selben Jahr trat er dort – begeistert von der Rotkreuz-Idee „unparteiliche Hilfe allein nach dem Maß der Not“ – als aktives Mitglied ein.

Bis heute engagiert sich Christoph Brodesser neben seinem Hauptamt auch ehrenamtlich im Roten Kreuz: So war er von 1980 bis 1986 stellvertretender Abteilungsführer der DRK-Hilfszugabteilung IV und deren Abteilungsführer von 1987 bis 1994. Seit 1999 ist er ehrenamtlicher Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und als solcher ein landesweit anerkannter Ansprechpartner in allen Belangen dieser wichtigen Aufgabe. Darüber hinaus engagiert er sich seit vielen Jahren  in seinem heimatlichen DRK-Ortsverein Nordwalde, den er seit März 2019 ehrenamtlich leitet.

Brodesser hat zahlreiche Hilfseinsätze des Deutschen Roten Kreuzes unterstützt, zum Beispiel die Erdbebenhilfe in Italien und im Jemen (1981), die DDR-Übersiedlerhilfe (1989), die Erdbebenhilfe in Armenien (1988/1989) sowie Hilfsmaßnahmen für Äthiopien (1988)  und Mazedonien (1999). 

Sein Engagement erfuhr zahlreiche Würdigungen. Zum Beispiel gehörte er im Jahr 2010 zu den Helferinnen und Helfern, die der damalige Bundespräsident Christian Wulff für ihren Einsatz im Zusammenhang mit dem Unglück bei der Loveparade in Duisburg auszeichnete. 2019 ehrte ihn Dorothee Feller, Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Münster, im Namen der Landesregierung mit dem Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber des Landes NRW.

Foto: Claudia Zebandt

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news-405 Mon, 25 May 2020 10:07:32 +0200 „Hajo“ Mußenbrock begeht besonderes Dienstjubiläum https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/hajo-mussenbrock-begeht-besonderes-dienstjubilaeum.html Münsteraner ist seit 25 Jahren Mitarbeiter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Am Dienstag, 26. Mai 2020 kann Hans-Joachim – „Hajo“ - Mußenbrock auf 25 Jahre beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe zurückblicken.

Am 26. Mai 1995 trat er seine Stelle als Jugendbildungsreferent beim Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe in der DRK-Landesgeschäftsstelle in der Sperlichstraße in Münster an. Im Referat „Internationale Arbeit, Ferienzeit und Schularbeit“ war er zuständig für die Konzeption und Durchführung von Angeboten für Jugendliche und junge Erwachsene, für die Durchführung von Bildungsveranstaltungen sowie die Weiterentwicklung des Aufgabengebiets Schulsanitätsdienst.

Ab 1997 leitete er das Referat „Bildungsplanung und Jugendverbandsentwicklung“. Hier kümmerte er sich unter anderem um die konzeptionelle Entwicklung des eigenständigen Jugendverbandes JRK und unterstützte die Jugendrotkreuz-Aktivitäten der DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe. 

2010 übernahm er die Position des stellvertretenden Leiters der Abteilung „Wohlfahrts- und Sozialarbeit“. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören hier unter anderem die Jugendsozialarbeit, die Offene Ganztagsschule und die Ombudschaft Jugendhilfe NRW. Darüber hinaus vertritt er den DRK-Landesverband im Arbeitsausschuss „Familie, Frauen und Jugend“ der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW. 

Zu den besonderen von ihm mitbetreuten Projekten zählen unter anderem die Konzeption und Organisation der JRK-Großveranstaltung „Event 2000“ mit 500 Jugendrotkreuzlern auf der Wewelsburg in Büren und ein Erholungslager im Sommer 2002 in Witten für Kinder und Jugendliche aus Sachsen, deren Familien von der damaligen Jahrhundertflut schwer betroffen waren. Innerhalb von anderthalb Wochen hatten das JRK Westfalen-Lippe und der DRK-Kreisverband Witten – unterstützt von 150 Rotkreuzlern aus Witten und den umliegenden DRK-Kreisverbänden - eine Unterkunft und ein kurzweiliges Programm für 206 Schüler aus Pirna und Meißen auf die Beine gestellt.

Foto: Claudia Zebandt

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news-404 Mon, 11 May 2020 11:48:11 +0200 Vermisste des Zweiten Weltkriegs - Anfragen an DRK-Suchdienst können noch bis Ende 2021 gestellt werden https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/vermisste-des-zweiten-weltkriegs-anfragen-an-drk-suchdienst-koennen-noch-bis-ende-2021-gestellt-werden.html DRK bereit für Verlängerung dieser Suchdienst-Aufgabe Das Deutsche Rote Kreuz ruft 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs dazu auf, Anfragen zu im Krieg vermissten Angehörigen in naher Zukunft und spätestens bis zum 31. Dezember 2021 zu stellen.

Die Gründe: Es gibt eine Vereinbarung zwischen dem DRK und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), nach der der DRK-Suchdienst diese vom Bund finanzierte Aufgabe Ende 2023 beenden wird. Um genügend Zeit für die Recherchen der gemeldeten Vermissten zu haben, hat sich der DRK-Suchdienst für den 31. Dezember 2021 als Datum für den Einsendeschluss entschieden. Das Deutsche Rote Kreuz steht jedoch gerne für Gespräche mit dem Bundesinnenministerium bereit, die Arbeit des DRK-Suchdienstes zu Vermissten des Zweiten Weltkrieges über das Jahr 2023 hinaus zu verlängern. 

In Westfalen-Lippe können sich Menschen, deren Angehörige im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg vermisst werden, an die Suchdienst-Beratungsstellen in den DRK-Kreisverbänden Altkreis-Lübbecke, Bielefeld, Dortmund, Gütersloh, Hamm, Münster, Olpe und Paderborn wenden. 

Seit 1953 wird der DRK-Suchdienst vom BMI institutionell gefördert. Seine Arbeit ist sowohl historisch bedeutsam als auch zeitlos aktuell. So sind beim DRK-Suchdienst im vergangenen Jahr 2 083 (Vorjahr:

2 291) Suchanfragen von Flüchtlingen eingegangen, die den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren haben. Diese internationale Suche wird auch nach 2023 fortgesetzt. Außerdem hat der DRK-Suchdienst im Jahr 2019 bundesweit insgesamt 20 966 und in Westfalen-Lippe über 2 500 Beratungen zur Familienzusammenführung durchgeführt. 

Online-Formulare für Suchanfragen unter: www.drk-suchdienst.de

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news-403 Mon, 04 May 2020 16:35:00 +0200 Zum Weltrotkreuztag am 8. Mai: DRK in Westfalen-Lippe startet Komplimentkampagne https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/zum-weltrotkreuztag-am-8-mai-drk-in-westfalen-lippe-startet-komplimentkampagne.html Die Corona-Pandemie verhindert auch etliche DRK-Veranstaltungen: Dazu gehört die seit 2013 alljährlich zum Weltrotkreuztag am 8. Mai durchgeführte Straßenaktion „DRK – kein kalter Kaffee“. Dabei haben die Rotkreuzgliederungen in Westfalen-Lippe Passanten einen Kaffee für unterwegs überreicht - als kleines Dankeschön für die vielfältige Unterstützung aus der Bevölkerung in Form von Geld- und Sachspenden, Blutspenden und Zeitspenden. 

Diese Intention verfolgt auch die „DRK-Komplimentkampagne“, eine gemeinsame Kampagne von DRK-Ortsvereinen, -Kreisverbänden und -Landesverband in Westfalen-Lippe, die am 8. Mai starten wird. Im Rahmen dieser Kampagne möchte sich das Rote Kreuz bei der Bevölkerung für den Zuspruch und die Unterstützung bedanken und die Menschen gleichzeitig dazu motivieren, anderen einfach mal „Danke“ zu sagen: guten Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn, Verwandten usw. Deshalb geht es bei allen fünf gezeichneten Motiven der Kampagne um das Thema „Dank“. Diese können als Postkarte (mit Danksagung auf der Rückseite) verschickt oder überreicht werden; zu diesem Zweck werden die Rotkreuzgliederungen die Postkarten breit streuen. Die Motive können auch über die Sozialen Medien verbreitet werden. #wirsagendanke lautet der einheitliche Hashtag zur Kampagne. 

Jedem Kreisverband in Westfalen-Lippe steht ein Postkarten-Set mit insgesamt mindestens 2.500 Karten zur Verfügung. Für Kreisverbände mit vielen Ortsvereinen wurde entsprechend mehr Material eingeplant. 

Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Am 24. Juni 1859 wird er auf einer Reise Zeuge der Schlacht von Solferino, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Diese Erfahrung gilt als Erweckungserlebnis Dunants. Auf seine Initiative begann damals die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, zu der inzwischen weltweit 191 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen. 

Allein im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe engagieren sich rund 29.000 ehrenamtlich Aktive. Ob im Katastrophenschutz oder im Rettungsdienst, in Pflegeeinrichtungen und Beratungsstellen, in der Kinder- und Jugendarbeit oder mit seinem Blutspendedienst – das Deutsche Rote Kreuz nimmt gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr.

Motiv DRK-Komplimentkampagne

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news-401 Fri, 24 Apr 2020 15:35:12 +0200 Bundesfreiwilligendienst in Zeiten von Corona https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/bundesfreiwilligendienst-in-zeiten-von-corona.html Freiwillige leisten wertvolle Dienste für die Gesellschaft Weit über 1 000 Bundesfreiwilligendienstleistende jeden Alters engagieren sich im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und seinen angegliederten Einsatzstellen. In den unterschiedlichen Betätigungsfeldern - von der pädagogischen Mitarbeit in DRK-Kitas bis hin zu handwerklich-technischen Hilfstätigkeiten in DRK-Kreisverbänden und -Senioreneinrichtungen -  erbringen sie wichtige Dienste für die Gesellschaft. Mit ihrer Bereitschaft, sich auch in der Corona-Krise für das Gemeinwohl zu engagieren, leisten sie den ehrenamtlichen und hauptamtlichen DRK-Kräften vor Ort wertvolle Unterstützung. „Dafür sind wir sehr dankbar“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Den Bundesfreiwilligendienstleistenden gebührt große Anerkennung für ihren wertvollen Einsatz.“ 

Während einige Einsatzstellen aufgrund des Lockdowns derzeit weniger zu tun haben, hat der Bedarf an Freiwilligen in anderen Einsatzfeldern - zum Beispiel im Hinblick auf Einkaufshilfen für ältere und kranke Menschen und ihre Unterstützung im Haushalt - erkennbar zugenommen. 

Deshalb sucht der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe weitere Freiwillige jeden Alters: für seine Kreisverbände in ganz Westfalen-Lippe, für die DRK-Landesgeschäftsstelle und den DRK-Blutspendedienst West in Münster. Weitere Informationen über: DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, Tel: 0251/9739-261, freiwilligendienst(at)drk-westfalen.de

Foto Andre Zelck / DRK 

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news-400 Tue, 07 Apr 2020 17:13:07 +0200 Zweiter Info-Workshop für studentische Freiwillige zur Unterstützung des DRK-Blutspendedienstes https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/zweiter-info-workshop-fuer-studentische-freiwillige-zur-unterstuetzung-des-drk-blutspendedienstes.html Zum zweiten Mal innerhalb von 14 Tagen sind am gestrigen Montag, 6. April 2020, 30 studentische Freiwillige dem gemeinsamen Aufruf des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe der Fachhochschule Münster zur Unterstützung des DRK-Blutspendedienstes West gefolgt. 

Empfangen und begrüßt wurden die Interessierten der Fachhochschule Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster von Dr. Jan Makurat (Projekt Nachwuchsprofessur DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), Prof. Dr. Joachim Gardemann (Leiter Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der Fachhochschule Münster) und Marc Niestert (stellvertretender Kreisrotkreuzleiter DRK-Kreisverband Münster). Nach einer kurzen Ansprache versammelten sich alle Interessierten aus Gründen der gebotenen Abstandshaltung im Freien. An zwei Standpunkten wurden hier die Interessierten gruppenweise zu ehrenamtlichem Engagement beim DRK-Blutspendedienst West informiert. 

Martina Volmerig (Leitung ärztlicher Entnahmedienst DRK-Blutspendedienst West) und ihre Kollegin Vera Thiem (Teameinsatzplanung DRK-Blutspendedienst West) sprachen mit den Studierenden über den derzeitigen Bedarf an Helferinnen und Helfern sowie über die möglichen Aufgaben bei der Unterstützung der DRK-Blutspendemobile bei Auswärtsterminen. Hauptaufgaben der Helferinnen und Helfer seien insbesondere die Steuerung der Warteschlangenbildung sowie die Unterstützung bei der Anmeldung und Verpflegung der Spendenden. Auch stand der Eigenschutz der Freiwilligen im Fokus; während ihrer Einsätze erhalten alle Helferinnen und Helfer eine komplette Schutzausrüstung. 

Marc Niestert informierte über das Ehrenamt beim Deutschen Roten Kreuz, die „freie Mitarbeiterschaft“, und den Versicherungsschutz während des Hilfseinsatzes in der Corona-Lage. Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und der DRK-Kreisverband Münster verorten die nun insgesamt 60 Freiwilligen, 30 hatten sich bereits in einer ersten Info-Veranstaltung gemeldet, in enger Kooperation im bisher so erfolgreichen Modell „Team Westfalen“. Die studentischen Freiwilligen sind herzlich eingeladen, den DRK-Kreisverband Münster, auch über die Corona-Krise hinaus, in weiteren Aktivitäten als ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zu unterstützen. 

Alle Teilnehmenden bekundeten ihr Interesse an einem Ehrenamt beim Blutspendedienst und trugen sich in entsprechende Listen ein. Die ersten Freiwilligen fuhren bereits am heutigen Tag zu Einsätzen. Gegen Ende der einstündigen Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden ein „Verpflegungspaket für Blutspendende“ sowie weiteres Informationsmaterial.

Foto Christian Schuh

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news-399 Fri, 03 Apr 2020 11:26:00 +0200 Kommunale Krankenhilfe-Einrichtung (KKE) im DRK-Tagungshotel geplant https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/kommunale-krankenhilfe-einrichtung-kke-im-drk-tagungshotel-geplant.html Derzeit haben die Krankenhäuser in Münster und unserer Region gute Kapazitäten für die Versorgung von COVID-19-Erkrankten. Einen konkreten Plan zur Entlastung der Münsteraner Kliniken für den Zeitpunkt, an dem die Auslastung deutlich ansteigt, legt die Stadt jetzt gemeinsam mit den Hilfsorganisationen vor: Eine Kommunale Krankenhilfe-Einrichtung (KKE) soll in den Räumen des DRK-Tagungshotels Dunant an der Sperlichstraße entstehen.

Wenn sich die Lage weiter zuspitzt, werden sich Krankenhäuser vornehmlich auf die Versorgung von schwer Erkrankten konzentrieren müssen. Bei der Entlassung aus dem Krankenhaus nach Hause, könnten manche Patientinnen und Patienten jedoch Schwierigkeiten haben, sich zu Hause alleine zu versorgen. "Mit einer Kommunalen Krankenhilfe-Einrichtung treffen wir nun Vorkehrungen für solche Patientinnen und Patienten, die zu gesund für einen weiteren Aufenthalt im Krankenhaus, aber noch nicht fit genug sind, um sich zu Hause allein versorgen zu können.", erklärt Prof. Dr. Andreas Bohn, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Stadt Münster.  Die neue Einrichtung soll gewährleisten, dass COVID-19-Erkrankte auch bei einer strapazierten Krankenhaus-Landschaft jederzeit versorgt werden können.

72 Plätze stehen im DRK-Tagungshotel Dunant an der Sperlichstraße zur Verfügung. Es sind Einzelzimmer, die sonst von Tagungsgästen genutzt wurden. Der DRK-Kreisverband Münster wird die organisatorische und logistische Leitung der KKE übernehmen. Roman Ehring wird als Zugführer der DRK-Einsatzeinheit gemeinsam mit einem Team für den Betrieb vor Ort zuständig sein. Ehrenamtliche des DRK Münster werden gemeinsam mit Studierenden der Medizinischen Fakultät der WWU und des Fachbereichs Gesundheit der FH Münster im Drei-Schicht-System die für die Betreuung der Bewohner und Bewohnerinnen sorgen. Das Team der KKE übernimmt Aufgaben häuslicher Krankenhilfe, für die keine berufliche Ausbildung, z. B. zum Gesundheits- und Krankenpfleger, notwendig ist. Hilfen also, die unter Nicht-Corona-Bedingungen von Angehörigen übernommen würden.

"Der Dank und die große Anerkennung der Stadt Münster ist Ihnen jetzt schon gewiss", richtete sich Wolfgang Heuer, Leiter des städtischen Krisenstabes, an das DRK und die Studierenden. Auch wenn alle gemeinsam hoffen, dass wir diese Einrichtung am besten nie brauchen werden, so ist es doch gut vorbereitet zu sein. Eine weitere KKE - dann betrieben durch die Johanniter - ist bereits in der Vorplanung.

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news-398 Mon, 23 Mar 2020 14:32:00 +0100 30 Freiwillige der FH Münster für das Deutsche Rote Kreuz https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/30-freiwillige-der-fh-muenster-fuer-das-deutsche-rote-kreuz.html Studierende hatten sich nach einem Aufruf der Hochschule beim Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe gemeldet. Blutspenden ist wichtig, auch zu Coronazeiten – unter besonderen Sicherheitsauflagen. Um die einzuhalten, braucht das DRK Hilfe. Und bekommt sie von FH-Studierenden. Münster/Steinfurt. Die Coronakrise trifft viele – auch den Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Wir haben einen sehr hohen Krankenstand, müssen aber gleichzeitig handlungsfähig bleiben“, erläutert Martina Volmerig von der ärztlichen Entnahmedienstleitung die Problematik. Deshalb sucht das DRK dringend freiwillige Helferinnen und Helfer. Die ersten 30 – allesamt Studierende verschiedenster Fachbereiche der FH Münster – vermittelte das hochschuleigene Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Gardemann und unter Mitarbeit von Dr. Jan Makurat und Petra Seyfferth. Das Team lud gemeinsam mit dem DRK alle Interessierten zu einem Infotreffen ein.  

„Sie sind ein wichtiges Rädchen im Getriebe, um die Bevölkerung weiterhin mit Blutkonserven versorgen zu können“, begrüßte Egon Krampe, operative Entnahmedienstleitung, die Freiwilligen. Denn dies sei auch zu Coronazeiten lebensnotwendig. Ebenso zentral: der Schutz der Studierenden. „Deshalb bekommen Sie von uns selbstverständlich eine komplette Schutzausrüstung“, so Volmerig. Hauptaufgabe der Helferinnen und Helfer sei es, die Warteschlangenbildung zu steuern. „Es ist wichtig, dass der Mindestabstand eingehalten wird“, sagte sie. Gleichzeitig arbeite das DRK aber auch an alternativen Lösungen – zum Beispiel die, alle Spenderinnen und Spender abzutelefonieren und sie einzeln zu informieren, wann sie am besten zum Blutspenden vorbeischauen. „Das alles erfordert natürlich erhebliche Organisation und Koordination. Genau dafür benötigen wir Unterstützung!“

Um auch versicherungstechnisch bestmöglich geschützt zu sein, sind die Studierenden für die Dauer ihres Hilfseinsatzes Mitglied beim DRK. „Wir nennen das freie Mitarbeiterschaft“, erklärte Marc Niestert vom DRK. „Wenn Sie uns nach der Krise weiterhin unterstützen möchten, freut uns natürlich auch das!“ Mit diesen Worten verabschiedete er sich von den Studierenden, die grüppchenweise und mit Sicherheitsabstand informiert wurden. Jetzt müssen sie sich entscheiden, ob sie tatsächlich mitmachen möchten – und das möglichst schnell. „Wir brauchen jede helfende Hand“, so Niestert.  

Die Studierenden hatten sich nach dem Aufruf der FH Münster beim Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe gemeldet. Und das ist weiterhin möglich: Unter fhms.eu/helfer-gesucht finden Interessierte ein Formular zum Ausfüllen. Ein Team sammelt alle Freiwilligen und verteilt sie auf entsprechende Stellen.

Foto 1 FH/Katharina Kipp

Foto 2 FH/Katharina Kipp

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news-397 Mon, 23 Mar 2020 09:23:14 +0100 DRK unterstützt kurzfristige Austeilung von Schutzmasken an Krankenhäuser in NRW https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-unterstuetzt-kurzfristige-austeilung-von-schutzmasken-an-krankenhaeuser-in-nrw.html Düsseldorf, 21.03.2020. Auf Bitten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS NRW) konnten die 67 Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes in NRW in der vergangenen Nacht eine kurzfristig eingetroffene Lieferung von Atemschutzmasken an vorgegebene Krankenhäuser in ihren Kreisen und kreisfreien Städten verteilen. Das Gesundheitsministerium NRW hatte die Ankunft der Masken avisiert, so dass alle Kreisverbände einen zentralen Umschlagplatz anfuhren und im Anschluss die Masken noch in der Nacht an die Krankenhäuser ihres Standortes übergeben konnten. Somit konnte innerhalb kurzer Zeit die flächendeckende Verteilung der Masken sichergestellt werden um die Sicherheit der Mitarbeiter vor Ort weiter zu gewährleisten. Das DRK war mit 120 Einsatzkräften in der Nacht im Einsatz.

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Foto Michael Maas / DRK 

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news-395 Tue, 10 Mar 2020 09:36:47 +0100 Migranten dürfen nicht als politisches Instrument benutzt werden! https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/migranten-duerfen-nicht-als-politisches-instrument-benutzt-werden.html Frauen, Kinder und Männer, die in die anhaltende humanitäre Krise an der Landesgrenze zwischen Griechenland und der Türkei, auf den griechischen Inseln und in der Ägäis verwickelt sind, dürfen nicht als „politisches Instrument“ eingesetzt werden. „Diese von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) veröffentlichte Position hat unsere volle Unterstützung“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Auch wir sind zutiefst besorgt angesichts der Zustände und befürchten eine weitere Eskalation.“ 

Über die sich verschlechternde humanitäre Situation sagte IFRC-Präsident Francesco Rocca: „Es ist nicht hinnehmbar, dass Kinder und Familien Tränengas und Gewalt ausgesetzt sind oder ihr Leben in der Ägäis riskieren müssen. Wir werden angesichts dieser schlimmen humanitären Situation, die in den nächsten Stunden und Tagen noch schlimmer werden kann, nicht schweigen.“ 

„Wir schließen uns der Forderung der IFRC gegenüber der EU und den nationalen Regierungen an, die politische Instrumentalisierung von Migranten zu vermeiden, um sicherzustellen, dass Asylsuchende im Einklang mit internationalen und EU-Gesetzen Schutz beantragen können“, so DRK-Landesverbandspräsident Baur. „In der Tat sollte der Zugang zu humanitärer Hilfe und grundlegenden Leistungen, einschließlich der Gesundheitsversorgung, allen Menschen, insbesondere Kindern und anderen schutzbedürftigen Gruppen, garantiert werden.“

Foto

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news-394 Wed, 26 Feb 2020 15:22:37 +0100 Informationen zum neuartigen Coronavirus (Erkrankung: Covid-19; Erreger: SARS-CoV-2) https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/informationen-zum-neuartigen-coronavirus-erkrankung-covid-19-erreger-sars-cov-2.html Erstmals ist nun das Coronavirus (Covid-19) auch in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen worden. „Die zuständigen Behörden gehen den Fällen nun mit Hochdruck nach, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus so gut es geht zu verhindern. Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Fälle im Land geben kann. Aber unser Gesundheitswesen ist für solche Erkrankungen gut vorbereitet und aufgestellt“, sagt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Auch die Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes in NRW sind für einen möglichen Einsatz gewappnet: „Für die Rettungskräfte des DRK ist es Routine, infizierte Menschen – wie zum Beispiel Corona-Patienten – zu betreuen“, erklärt Tanja Knopp, Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Bei Fragen, Unklarheiten und Unsicherheiten empfiehlt der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe die Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (Link: https://www.mags.nrw/coronavirus) sowie das Bürgertelefon des Ministeriums: 0211 9119 1001. Sie erreichen das ServiceCenter der Landesregierung montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr.

Wichtiger Hinweis: Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.

Auf folgender Seite stellen wir Ihnen Informationen und Handlungsempfehlungen zum Covid-19-Virus zur Verfügung.

Allgemeine Informationen & Handlungsanweisungen

Informationen für Einsatzkräfte

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Tipps im Umgang mit dem Coronavirus

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news-393 Wed, 26 Feb 2020 15:11:55 +0100 Karneval 2020 - Hilfsorganisationen in NRW ziehen durchweg positive Bilanz https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/karneval-2020-hilfsorganisationen-in-nrw-ziehen-durchweg-positive-bilanz.html NRW/Düsseldorf. Die vier großen Hilfsorganisationen in NRW ziehen nach dem jecken Finale eine positive Bilanz ihres Engagements für den Karneval und somit für die Sicherheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen. „Unser Kompliment an die Jecken. Die Einsätze verliefen überwiegend friedlich. Die gewohnt gute Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Veranstaltern, Polizei und Hilfsorganisationen hat sich erneut bewährt" erklären die Rettungskräfte der Hilfsorganisationen. Von Altweiber-Donnerstag bis Veilchendienstag haben insgesamt 10.000 Helferinnen und Helfer 7.000 Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen von NRW im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleitet. Sie versorgten in über 80.000 Dienststunden mehrere tausend Verletzte und leisteten die erste Betreuung von sogenannten „hilfslosen Personen“ – meist stark alkoholisierte Besucher. 

In Einzelabwägungen hatten Veranstalter und Genehmigungsbehörden nach den amtlichen Sturmwarnungen am Sonntag entschieden, die Umzüge ausfallen zu lassen. Zu einem tragischen Unglück kam es in Köln. Dort geriet am Rosenmontag am Barbarossaplatz eine junge Frau aus Dortmund (20) unter eine Stadtbahn. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Augenzeugen bekamen den Unfall mit und mussten von Rettungskräften versorgt werden.

Ohne den Einsatz der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen würde es den Karneval in der Form nicht geben. Bei solchen großen Sanitätsdiensten arbeiten die hauptamtlichen Mitarbeiter des Rettungsdienstes und die qualifizierten ehrenamtlichen Helfer der Hilfsorganisationen Hand in Hand.

Foto Andreas Brockmann

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news-392 Fri, 21 Feb 2020 09:29:07 +0100 DRK-Ehrenamtliche begleiten Rückkehrer aus China durch die Corona-Quarantäne https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-ehrenamtliche-begleiten-rueckkehrer-aus-china-durch-die-corona-quarantaene.html Mittlerweile sind acht Rotkreuzler aus Westfalen-Lippe bei der Betreuung von Rückkehrern aus China im Einsatz Münster/Berlin. Seit dem 9. Februar kümmern sich ehrenamtliche DRK-Einsatzkräfte um 20 Rückkehrer aus der chinesischen Stadt Wuhan, die seitdem in einem Gebäude der DRK-Kliniken in Berlin-Köpenick untergebracht sind. Ihre 14-tägige Unterbringung dient dem Ausschluss eines möglichen Restrisikos, dass die Personen mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen sein könnten. Am Sonntag, 16.02.2020, waren drei ehrenamtliche Helfer aus den DRK-Kreisverbänden Bochum und Tecklenburger Land nach Berlin gereist. Gestern, Donnerstag, 20.02.2020, kam weitere Verstärkung aus Westfalen-Lippe nach Berlin-Köpenick: Eine Rotkreuzlerin und drei Rotkreuzler aus dem DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein und ein Rotkreuzler aus dem DRK-Kreisverband Steinfurt versorgen nun gemeinsam mit den anderen Einsatzkräften in zwei Schichtsystemen die Menschen in Quarantäne, kümmern sich um ihre soziale Betreuung und die gegebenenfalls notwendige medizinische Hilfe. 

Die DRK-Einsatzkräfte wurden für diesen Einsatz von ihren Arbeitgebern freigestellt. 

In seiner auxiliaren Rolle als nationale Hilfsgesellschaft unterstützt das DRK die Bundesregierung in den Bereichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Der DRK-Einsatz für die China-Heimkehrerinnen und –Heimkehrer erfolgt im Auftrag der Bundesregierung. Die bezirksübergreifende Koordination des Einsatzes übernimmt die Senatsgesundheitsverwaltung.

Foto Tanja Knopp

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news-391 Tue, 18 Feb 2020 14:52:45 +0100 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen in NRW sorgen für Sicherheit an Karneval 2020 https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/einsatzkraefte-der-hilfsorganisationen-in-nrw-sorgen-fuer-sicherheit-an-karneval-2020.html "Damit die Jecken ausgelassen feiern können". NRW/Münster. Der Straßenkarneval in NRW ist bereits in vollem Gange. In den Karnevalshochburgen Düsseldorf, Köln und Aachen geht es ab Donnerstag so richtig los. Damit dabei die Sicherheit der Aktiven und der Zaungäste gewährleistet ist, sind neben dem Rettungsdienst und der Feuerwehr die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der vier großen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst stark gefordert. Zum Finale der diesjährigen Karnevalssession werden von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch wieder rund 10.000 Einsatzkräfte über 1.000 kleinere und größere Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen in NRW im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleiten. Darüber hinaus wird der Regelrettungsdienst vieler Städte und Kreise durch den Sonderbedarf Sanitätsdienst mit ehrenamtlichen Einsatzkräften verstärkt. 100.000 Dienststunden kamen so im vergangenen Jahr zusammen. 6.000 Menschen konnte in medizinischen Notlagen geholfen werden.  

Die Hilfsorganisationen werden vor Ort eng mit dem Rettungsdienst und Feuerwehren sowie den Veranstaltern und Ordnungskräften zusammenarbeiten. 

Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Unterkühlung, Verletzungen und übermäßiger Alkoholkonsum - das sind die häufigsten Ursachen für den Einsatz der Hilfsorganisationen im Straßenkarneval. Die vier Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen raten daher dazu, gut zu essen und sich warm zu kleiden.  

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtliche Engagement elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag.

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Foto Andreas Brockmann

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news-390 Mon, 17 Feb 2020 13:56:01 +0100 DRK-Ehrenamtliche unterstützen im Kampf gegen das Coronavirus https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-ehrenamtliche-unterstuetzen-im-kampf-gegen-das-coronavirus.html Drei Rotkreuzler aus den DRK-Kreisverbänden Bochum und Tecklenburger Land helfen in Berlin bei der Betreuung von Rückkehrern aus China Münster/Berlin 

Bereits am 9. Februar waren 20 deutsche Staatsbürger sowie chinesische Angehörige deutscher Staatsbürgerinnen und -bürger (16 Erwachsene und vier Kinder) aus der chinesischen Stadt Wuhan auf dem militärischen Teil des Flughafens Tegel gelandet. Ein erstes Screening am Flughafen gab bei keinem der Rückkehrerinnen und Rückkehrer Hinweise auf Symptome der Viruserkrankung. Den Transport in ein separates Gebäude der DRK-Kliniken in Berlin-Köpenick übernahm das Deutsche Rote Kreuz. 

Seither kümmern sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes auch um die Versorgung, die soziale Betreuung sowie die gegebenenfalls anfallende medizinische Versorgung. Unter den Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes, welche die Rückkehrerinnen und Rückkehrer betreuen, befindet sich medizinisches und Betreuungspersonal. Ebenso steht eine psychosoziale Unterstützung durch geschulte Einsatzkräfte für das persönliche Gespräch zur Verfügung. 

Zu den eingesetzten DRK-Kräften, die in zwei Schichtsystemen arbeiten, sind zur Verstärkung am Sonntag, 16.02.2020, drei ehrenamtliche Helfer aus Westfalen-Lippe nach Berlin gereist. Sie stammen aus den DRK-Kreisverbänden Bochum und Tecklenburger Land. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wurden für diesen Einsatz entweder durch ihren Arbeitgeber freigestellt oder sie nahmen Urlaub.

In seiner auxiliaren Rolle als nationale Hilfsgesellschaft unterstützt das DRK die Bundesregierung in den Bereichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Der DRK-Einsatz für die China-Heimkehrerinnen und –Heimkehrer erfolgt im Auftrag der Bundesregierung. Die bezirksübergreifende Koordination des Einsatzes übernimmt die Senatsgesundheitsverwaltung. 

Die 14-tägige Unterbringung der China-Rückkehrerinnen und -Rückkehrer dient lediglich dem Ausschluss eines möglichen Restrisikos, dass die Personen mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen sein könnten.

Pressemitteilung als pdf-Datei

Foto Wolfgang Borrs / DRK 

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news-389 Thu, 13 Feb 2020 06:58:34 +0100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes spenden Blut https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter-des-landesverbandes-spenden-blut.html Täglich werden in Deutschland etwa 15.000 Blutspenden für die Versorgung von kranken und verletzten Menschen benötigt – zum Beispiel bei Herz- oder Krebserkrankungen sowie nach Unfällen. Ein Großteil dieses Bedarfs wird durch das Deutsche Rote Kreuz gedeckt.  

Um diese wichtige und lebensrettende Arbeit zu unterstützen, haben sich insgesamt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes, des Tagungshotels und der BBS entschlossen, gemeinsam Gutes zu tun und in ihrer Freizeit eine Blutspende abzugeben. 

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie beim DRK Blutspendedienst West für die gute Betreuung und das leckere Essen.

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news-388 Fri, 07 Feb 2020 13:12:08 +0100 45. Tagung zum humanitären Völkerrecht in Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/45-tagung-zum-humanitaeren-voelkerrecht-in-muenster.html „Das humanitäre Völkerrecht gewinnt an Schärfe“ „Das humanitäre Völkerrecht gewinnt an Schärfe.“ Mit diesen Worten eröffnete Michael Sieland, stellvertretender Landeskonventionsbeauftragter des DRK in NRW, die 45. Tagung zum humanitären Völkerrecht am 6. und 7. Februar in Münster. Er stellte damit heraus, wie brisant und aktuell das Recht zum Schutz Unbeteiligter vor Kampfhandlungen ist. 

Der Krieg in Syrien und die Folgen spannten sich dabei als roter Faden durch die Veranstaltung. So berichtete in diesem Kontext Prof. Dr. Hans-Joachim Heintze vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr Universität Bochum über die aktuellen Problemstellungen, die mit dem Schutz vor den Folgen von bewaffneten Konflikten einhergehen. 

Die aus der Anwendung des Völkerrechts abgeleiteten Aufgaben des Roten Kreuzes betrachteten wiederum Michael Sieland mit einem weiteren Vortrag. In seiner langjährigen Tätigkeit als Delegierter des DRK-Generalsekretariats und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in der Auslandshilfe berichtete er über die alltäglichen Herausforderungen in der Rotkreuz-Arbeit, insbesondere im Umgang mit Flüchtlings- und Migrationsbewegungen. Ergänzt wurde dieser Einblick durch Dr. Hilde Heij, Leiterin Suchdienst und Verbreitungsarbeit im DRK-Landesverband Nordrhein. Sie beleuchtete die Bedeutung des Suchdienstes für Angehörige und Familien. Täglich wird dabei das humanitäre Völkerrecht in der Praxis in Deutschland angewandt. 

Highlight der Veranstaltung war die Rede von Prof. Mr André Klip. Der auf internationales Strafrecht, Strafprozessrecht und transnationale Aspekte des Strafrechts spezialisierte Rechtswissenschaftler der Universität Maastricht diskutierte mit den Teilnehmenden Fragen, ob beispielweise Kriegsverbrechen wie in Ex-Jugoslawien eher durch lokale Gerichte oder durch ein internationales Tribunal zu verfolgen sind. Spannend verfolgt wurden dabei auch die Abwägungen, wie Zeugen vernommen und in der Urteilsfindung der Richter des Internationalen Strafgerichtshofs einbezogen werden. 

An der Tagung nahmen über 40 Rechtsreferendare aus allen Oberlandesgerichten in Nordrhein-Westfalen teil. 

Die Tagung zum humanitären Völkerrecht findet zum 45. Mal statt und wird gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Nordrhein und dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe veranstaltet. Seit 1976 findet die Tagung jährlich in Zusammenarbeit mit der Justizverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Sie richtet sich an Rechtsreferendare, Beamte, Richter und Offiziere der Streitkräfte. Seit 1988 wird die Tagung durch das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum unterstützt. In der Verbreitungsarbeit des DRK zählt sie bundesweit zu den jährlich bedeutendsten Veranstaltungen. 

Das komplette Programm

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Foto Julia Ikstadt

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news-387 Thu, 06 Feb 2020 07:24:16 +0100 Lebendige Schnittstellen zwischen FH und DRK https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/lebendige-schnittstellen-zwischen-fh-und-drk.html Um über mögliche gemeinsame Projekte zu sprechen, hatte das Team um Prof. Dr. Joachim Gardemann (FH Münster) den Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel, an die Fachhochschule Münster eingeladen. Münster, 5. Februar 2020. Es müsse nicht gleich die Corona-Epidemie sein. "Schon eine massive Häufung von Grippefällen in der Bevölkerung könnte dazu führen, dass kritische Infrastruktur lahmgelegt wird und die Versorgung mit Lebensmitteln nicht mehr funktioniert", nannte Prof. Dr. Joachim Gardemann als ein Beispiel für eine Fragestellung an der Schnittstelle zwischen Oecotrophologie und humanitärer Hilfe. Um über mögliche gemeinsame Projekte zu sprechen, hatte das Team um Gardemann den Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel, an die FH Münster eingeladen.

Nachwuchsprofessor Dr. Jan Makurat

Seit Anfang des Jahres verbindet die Hochschule und das DRK eine besondere Kooperation: Beide sind gleichzeitig Arbeitgeber von Dr. Jan Makurat, dem neuen Nachwuchsprofessor für humanitäre Hilfe und Ernährung. Dekan Prof. Dr. Michael Krämer gab den Gästen einen Überblick über den Fachbereich Oecotrophologie · Facility Management. Die Lehrenden Albrecht Fleischer, Ute Krützmann und Prof. Dr. Guido Ritter berichteten von Arbeitsgebieten und Forschungsprojekten, aus denen sich Themen für studentische Arbeiten und gemeinsame Projekte ergeben könnten. "Ich denke auch an Themen vor der eigenen Haustür, zum Beispiel an Projekte rund um die Verpflegung in Kitas und Pflegeheimen des DRK, oder auch an studentisches Engagement beim DRK", erläuterte Makurat. Mit dem Nachwuchsprofessor habe man nun neben Gardemann eine weitere lebendige Schnittstelle zwischen FH und DRK gewonnen, sagte Sürgit, der Vorsitzende des Vorstands.

Nusspaste mit viel Fett

Gardemann führte die Gäste durch die verschiedenen Labore am Fachbereich. Im food lab muenster präsentierte der Lebensmitteltechnologe Albrecht Fleischer erste Versuche einer Produktentwicklung, die für die humanitäre Hilfe gedacht ist. Sie besteht ausschließlich aus Erdnüssen und Kokosöl, alternativ aus Walnüssen und Kokosöl. "Bei der Realimentierung stark hungernder Menschen dürfen keine oder kaum Kohlenhydrate eingesetzt werden, dafür sehr fetthaltige Nahrung, um den lebensrettenden Hungerstoffwechsel aufrechtzuerhalten", so der Mediziner Gardemann.

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Petra Seyfferth regte an, sich regelmäßig in einem kleineren Kreis über Fortschritte auf dem Laufenden zu halten. Einmal im Semester werden die Vertreter von DRK und FH zusammenkommen.

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news-386 Mon, 27 Jan 2020 08:56:10 +0100 Neujahrsempfang der Johanniter in NRW https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/neujahrsempfang-der-johanniter-in-nrw.html Auf dem Neujahrsempfang der Johanniter in NRW, der dieses Jahr in Solingen stattfand, war auch das Rote Kreuz gut vertreten. In seinem Grußwort sprach NRW-Innenminister Herbert Reul über den Katastrophenschutz in NRW, die Wertschätzung des Ehrenamtes und über die Bedeutung der Bereichsausnahme im Rettungsdienst der Hilfsorganisationen. news-385 Fri, 24 Jan 2020 13:48:11 +0100 Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Reform der Notfallversorgung https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/stellungnahme-zum-referentenentwurf-zur-reform-der-notfallversorgung.html DRK in NRW fordert Nachbesserungen Das Bundesgesundheitsministerium hat nun den Referentenentwurf zur Reform der Notfallversorgung in das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Ziel der Reform ist es, die ambulante, stationäre und rettungsdienstliche Notfallversorgung, die zurzeit noch weitgehend voneinander abgeschottet existiert, zu einem verbindlichen System der integrierten Notfallversorgung auszubauen, wie es in dem Entwurf heißt.

Das DRK in NRW begrüßt, dass der Referentenentwurf den Rettungsdienst weiterhin als wesentlichen Teil der Gefahrenabwehr betrachtet und somit die Zuständigkeit der Länder für die Organisation und Durchführung des Rettungsdienstes nicht in Frage stellt. Die Aufnahme des Rettungsdienstes als eigenständige Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung in das SGB V werten die Rotkreuzverbände als Signalwirkung: In dieser Anerkennung sieht das DRK in Nordrhein-Westfalen ein wichtiges Zeichen für eine Bedeutungssteigerung der Qualität der Notfallversorgung. Die Aufnahme des Rettungsdienstes als eigenständige Leistung im Schnittpunkt zum Katastrophenschutz darf jedoch nicht zu Regelungs- und Finanzierungslücken im Gesamtsystem von Gesamtheitsversorgung und Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen führen.

Kritisch sieht das Rote Kreuz, dass der Entwurf die Finanzierung der Vorbereitung auf Großeinsatzlagen und Katastrophen ausblendet. Hier muss nachgebessert werden. Darüber hinaus sollte die Berg- und Wasserwacht als Teil des Rettungsdienstes im kommenden Gesetz festgeschrieben werden.

Das DRK in NRW erwartet dringend, dass die Reform der Notfallversorgung mit einer Bekräftigung des durch die Bereichsausnahme bestätigten Gesamtsystems einhergeht und weist darauf hin, dass Nordrhein-Westfalen seine Gesetzgebung bereits auf die Bereichsausnahme ausgerichtet hat.

Ergänzend sollten dringend notwendige gemeinsame Notfallleitsysteme, integrierte Notfallzentren und die Sensibilisierung der Bevölkerung durch Aufklärung und schulische Behandlung des Themas im kommenden Gesetz berücksichtigt werden. Die bestehenden Schwachpunkte sind aus Sicht des DRK in Nordrhein-Westfalen nur mit weiteren intensiven Bemühungen um integrative Arbeit unter allen in der Notfallmedizin Beteiligten zu beseitigen.

Als Partner des Staates im humanitären Bereich fordert das Rote Kreuz ein Diskussionsformat für alle im und am Rettungsdienst Beteiligten unter Beteiligung der zuständigen Ressorts der Länder, der Kommunen, der Feuerwehren und der anerkannten Hilfsorganisationen. 

 

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Symbolfoto Andreas Brockmann

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news-384 Mon, 20 Jan 2020 13:51:55 +0100 Ehrung langjährig ehrenamtlich aktiver Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Altena, Bochum-Wattenscheid, Dortmund, Hamm, Hagen, Holtwick und Sundern https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/ehrung-langjaehrig-ehrenamtlich-aktiver-rotkreuzlerinnen-und-rotkreuzler-aus-altena-bochum-wattenscheid-dortmund-hamm-hagen-holtwick-und-sundern.html „DRK lebt von kraftvoller Hilfsbereitschaft seiner Ehrenamtlichen“ „Das Deutsche Rote Kreuz lebt von der kraftvollen Hilfsbereitschaft seiner Ehrenamtlichen, mit der sie unterstützungsbedürftigen Mitmenschen beistehen“, sagte Tanja Knopp, Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, im Rahmen von Ehrungen am Freitag, 17. Januar im DRK-Tagungshotel Dunant in Münster. Dabei würdigte die Landesrotkreuzleitung des Verbandes langjährig ehrenamtlich aktive Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler. 

Für 40 Jahre ehrenamtliches Engagement im Deutschen Roten wurden die Bezirksrotkreuzleiterin Südwestfalen Sylvia Gerke aus Sundern, der stellvertretende Landesbeauftragte für den Katastrophenschutz Uwe Krischer aus Altena und der stellvertretende Landesarzt Dr. Frank Marquardt aus Hamm geehrt. Sie erhielten die Goldene DRK-Ehrennadel und die Auszeichnungsspange des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe für 40 Jahre im DRK. Der frühere stellvertretende Landesarzt, Dr. Heinrich Völker-Feldmann, der bei der DRK-Landesversammlung im November 2019 in Attendorn nicht mehr kandidiert hatte, wurde zum „Landesarzt a.D.“ ernannt. 

Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker aus Bochum-Wattenscheid erfuhr selbst eine besondere Ehrung: Er erhielt die Auszeichnungsspange für 30 Jahre ehrenamtliche Aktivitäten im Zeichen des Roten Kreuzes. Das ehrenamtliche Wirken des Bezirksarztes Südwestfalen Dr. Elmar Müller aus Hagen wurde mit der Auszeichnungsspange des DRK-Landesverbandes für 20 Jahre gewürdigt. Ebenfalls für 20 Jahre ehrenamtlichen Einsatz im DRK wurde Christian Schuh, beruflich Leiter der Servicestelle Ehrenamt im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, ausgezeichnet. Die Dortmunderin Anika Knutti, Bezirksrotkreuzleiterin Ruhr-Lippe, wurde mit der Auszeichnungsspange des DRK-Landesverbandes für ihr 15-jähriges ehrenamtliches Engagement geehrt. 

„Wir sind sehr stolz auf unsere ehrenamtlich Aktiven; sie leisten eine Menge neben ihren beruflichen und privaten Verpflichtungen“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Sie angemessen wertzuschätzen hat für uns eine hohe Priorität.“

Beispiele für die Aufgaben der genannten Ehrenämter im DRK-LV Westfalen-Lippe

Aufgaben der Landesrotkreuzleitung (Landesrotkreuzleiter, Landesrotkreuzleiterin, Landesarzt):

  • Vertretung der Rotkreuzgemeinschaften im Präsidium des Landesverbandes
  • Vertretung des Präsidiums des Landesverbandes u. seiner Beschlüsse gegenüber den Rotkreuzgemeinschaften
  • Vertretung der Rotkreuzgemeinschaften auf landespolitischer Ebene, z.B. im Hinblick auf Rahmenbedingungen für das Ehrenamt 

Aufgaben der Bezirksrotkreuzleitungen (Bezirksrotkreuzleiter, Bezirksrotkreuzleiterin, Bezirksarzt):

  • Enge Kontaktpflege zu den Kreisrotkreuzleitungen
  • Planung, Durchführung u. Auswertung von Diensten
  • Zusammenarbeit mit der Landesrotkreuzleitung u. den anderen Bezirksrotkreuzleitungen im Landesverband

Aufgaben der Rotkreuzärzte:

  • Vertretung der jeweiligen Verbandsstufe (Orts-, Kreis-, Bezirks- u. Landesverbandsebene) in allen medizinischen u. medicosozialen Angelegenheiten, insbesondere gegenüber der jeweiligen politischen Gliederung (Gemeinde, Kommune, Landkreis, Bezirk, Land)
  • Beratung im Rettungswesen
  • Fachliche Verantwortung für die Aus- u. Fortbildung der Rotkreuzgemeinschaften, insbesondere im Sanitätsdienst 

Aufgaben des Landeskatastrophenschutzbeauftragten:

  • Vertretung des DRK im Innenministerium NRW
  • Leitung des Planungsstabs des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe

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Foto Helena Tenambergen

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news-382 Fri, 10 Jan 2020 08:08:00 +0100 Gesundheit und Helfen machen Schule https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/gesundheit-und-helfen-machen-schule.html Ein wichtiges aber auch herausforderndes gemeinsames Anliegen von Landesregierung und Deutschem Roten Kreuz. Um die Erste Hilfe an Schulen und deren Weiterentwicklung im Rahmen einer kontinuierlichen und flächendeckenden Kooperation zwischen Land und DRK in Nordrhein-Westfalen ging es bei einem Treffen am 8. Januar im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Dr. Fritz Baur, Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp, die Jugendrotkreuz-Landesleiterin des DRK-Landesverbandes Nordrhein Elena Müntjes und der Leiter des Rotkreuz-Büros NRW Dr. Sascha Rolf Lüder tauschten sich bei einem ersten Termin mit NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer konstruktiv und umfangreich über Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet aus.

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news-383 Thu, 09 Jan 2020 08:21:28 +0100 Kinder in Krisengebieten https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/kinder-in-krisengebieten.html Praxisübung Humanitäre Hilfe von FH Münster und Partnern am 18. Januar zu Gast in Bochum Münster/Bochum (7. Januar 2020). Jährlich sterben weltweit mehr als fünf Millionen Kinder, bevor sie das fünfte Lebensjahr erreichen, davon weit mehr als die Hälfte an den Folgen von Mangelernährung. In diesen Gebieten, die ohnehin von mangelnder Versorgung betroffen sind, kommen oft noch akute Krisen und Katastrophen hinzu, wie etwa derzeit im Jemen. Diese Menschen mit angemessener Nahrung zu versorgen, gehört zu den Kernaufgaben der humanitären Nothilfe. „Dabei spielt besonders die behutsame Wiederernährung nach längeren Phasen des Hungerns eine zentrale Rolle“, sagt Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe an der FH Münster.

Zur Ernährung von Kindern in Krisengebieten gibt Gardemann einen Workshop bei der nächsten Praxisübung Humanitäre Hilfe, die am 18. Januar in Bochum zu Gast sein wird. Der Kinderarzt war in den vergangenen 25 Jahren wiederholt als ehrenamtlicher Krisenhelfer für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auf der ganzen Welt im Einsatz.

Bei der Praxisübung bauen die Teilnehmer zunächst ein Zelthospital auf und lernen in Workshops und Vorträgen weitere Grundlagen der humanitären Hilfe kennen. So gibt etwa Simon Heußen, Leiter der Bochumer Berufsfeuerwehr, Einblicke in die lokale Krisenintervention mit Kindern und stellt den Kindernotruf der Stadt Bochum vor. Dr. Markus Moke von der „Aktion Deutschland Hilft“ hält einen Workshop zum Sphere Project ab. Die Initiative befasst sich mit Standards in der internationalen humanitären Hilfe. Als Mitarbeiter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe führt Dr. Jan Makurat durch einen Workshop zu Freiwilligendiensten und studentischem Engagement beim DRK.

Die Praxisübung Humanitäre Hilfe findet am Samstag (18. Januar) von 10 bis 16 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz in Bochum statt. Sie richtet sich an Studierende aller Hochschulen, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit. Anmeldungen sind bis zum 16. Januar unter www.fh-muenster.de/praxisuebung möglich. Die Übung findet im Freien und bei jedem Wetter statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Zum Thema:
Die Praxisübung in Bochum ist eine gemeinsame Aktion des DRK-Kreisverbandes Bochum, des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der Medizinischen Fakultät und des NOHA-Studiengangs der Ruhr-Universität Bochum sowie der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der FH Münster.

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news-381 Mon, 06 Jan 2020 16:00:00 +0100 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und Fachhochschule Münster vereinbaren Kooperation im Rahmen einer Nachwuchsprofessur https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-und-fachhochschule-muenster-vereinbaren-kooperation-im-rahmen-einer-nachwuchsprofessur.html Nachwuchswissenschaftler sammelt Praxiserfahrungen in humanitärer Hilfe beim DRK Im Rahmen des Programms „Nachwuchsprofessur“ der Fachhochschule Münster haben die FH und der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eine Kooperation zum Einsatz von Dr. oec. troph. Jan Makurat beim DRK-Landesverband vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2022 vereinbart.

 

„Herr Dr. Makurat wird in unserem Verband als Experte für Fragen, Veranstaltungen und Projekte zur humanitären Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes tätig werden und uns mit seinen wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungen unterstützen“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Als mögliche Themen werden hierbei unter anderem die Konzeption von Freiwilligeneinsätzen im Ausland und die Ernährung und Gesundheit von Kindern, älteren Menschen, aber auch Mitarbeitenden erwogen. Am Montag, 6. Januar, haben sich Landesverbandspräsident Dr. Baur, die Präsidentin der FH Münster Prof. Dr. Ute von Lojewski, der Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe an der FH, Prof. Dr. med. Joachim Gardemann, der Dekan des Fachbereichs Oecotrophologie Facility Management der FH Münster Dr. phil. Michael Krämer, Dr. Jan Makurat, die Vorstände des DRK-Landesverbandes, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel, sowie Dipl.-Pädagogin Petra Seyfferth, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe, in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster getroffen, um sich über die gemeinsamen Ziele des Projekts zu verständigen. 

Die Fachhochschule Münster hat mit der „Nachwuchsprofessur“ ein Modell entwickelt, mit dem sich promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Bewerbung auf eine Professur an einer Fachhochschule qualifizieren können. Die Einstellungsvoraussetzungen für Professuren an Fachhochschulen sehen in der Regel neben einer qualifizierten Promotion eine fünfjährige berufspraktische Tätigkeit vor, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen. Eine „Nachwuchsprofessur“ gibt die Chance, die Einstellungsvoraussetzungen zu komplettieren. 

Die humanitäre Hilfe gehört zu den ureigensten Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes. Durch die Mitarbeit von Dr. Makurat kann der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe bei der Behandlung inhaltlicher Fragen aus diesem Themenbereich nun auch wissenschaftliche Expertise nutzen. „Das Projekt Nachwuchsprofessur  bietet vielfältige Chancen für die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule, für die Zusammenarbeit mit Studierenden und für die Arbeit des DRK in Westfalen-Lippe“, so Präsident Dr. Baur. 

Dr. Jan Makurat wird im Rahmen einer halben Stelle beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eingesetzt sein, 50 Prozent seiner Arbeitszeit wird er im Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der FH Münster tätig werden. Das Land NRW unterstützt die Förderung im Rahmen des Programms „Karrierewege FH-Professur“. Die Nachwuchsprofessur von Dr. Jan Makurat werden Prof. Dr. med. Joachim Gardemann und Prof. Dr. phil. Michael Krämer begleiten. Diese werden auch als Ansprechpartner der Fachhochschule für den DRK-Landesverband zur Verfügung stehen.

Foto Tobias Exner

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news-380 Tue, 17 Dec 2019 13:45:00 +0100 Arbeitslosenreport 4/2019 der Freien Wohlfahrtspflege NRW https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/arbeitslosenreport-4/2019-der-freien-wohlfahrtspflege-nrw.html Arm trotz Arbeit – Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert neue Strategien zur Überwindung von Armut Düsseldorf, 17. Dezember 2019. Die Arbeitslosigkeit ist in Deutschland auf einem Rekordtief. Doch zum Bild gehört auch, dass viele Menschen zwar Arbeit haben, aber von ihrem Lohn nicht leben können. Das gilt insbesondere für Nordrhein-Westfalen, wie der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW zeigt. 762.000 Menschen, knapp neun Prozent der Erwerbsfähigen, zählen hier zu den "working poor". Bundesweit sind es fast acht Prozent.

Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen haben einen Job ohne Perspektive, zu wenig Einkommen und eine mangelhafte soziale Absicherung. 762.000 Erwerbstätige sind inzwischen von Armut bedroht, weil sie weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung verdienen. Derzeit sind das unter 1.035 Euro im Monat. Vor zehn Jahren waren es noch 568.000 Erwerbstätige.

„Wir brauchen neue Strategien zur Überwindung von Armut“, fordert der Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege NRW, Christian Heine-Göttelmann, angesichts der Zahlen aus dem aktuellen Arbeitslosenreport. „Menschen dürfen im Jobcenter nicht länger zu einer möglichst raschen Arbeitsaufnahme in einen schlecht bezahlten Job gedrängt werden“, so Heine-Göttelmann. „Gefordert sind vielmehr individuelle Begleitung und längerfristige Qualifizierungsangebote, die arbeitslosen Menschen tatsächlich einen Ausstieg aus prekärer Beschäftigung im Niedriglohnsektor und einen Einstieg in besser bezahlte Jobs ermöglichen.“

Besonders erschreckend ist nach Ansicht der Freien Wohlfahrtspflege NRW, dass 17 Prozent der Vollzeitbeschäftigten (knapp 772.000 Menschen) im einwohnerstärksten Bundesland nur einen Niedriglohn erhalten. Unter den Frauen ist davon sogar jede vierte betroffen. „Besonders kritisch wird es, wenn Frauen Kinder haben“, sagt Christian Heine-Göttelmann.

„Kinderarmut hat ihre Ursache in Elternarmut, ganz besonders in der Armut alleinerziehender Frauen. Damit ihnen der Ausstieg aus schlecht entlohnter Beschäftigung gelingt, brauchen sie gezielte Beratung und neue Möglichkeiten der berufsbegleitenden Weiterqualifizierung.“ Zudem müssten Kinderbetreuungsangebote so ausgebaut werden, dass sie den besonderen Bedürfnissen berufstätiger Eltern gerecht würden.

Bei Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft und ohne Berufsabschluss liegt der Anteil der Niedriglohnbeschäftigen mit jeweils knapp 39 Prozent sogar mehr als doppelt so hoch wie bei der Gesamtheit der Beschäftigten. „Diese erschreckenden Zahlen spiegeln Verfehlungen in der Arbeitsmarktpolitik, aber auch in der Integrationspolitik der letzten Jahrzehnte wider“, kritisiert der Vorsitzende. Gerade un- und angelernte Arbeitskräfte benötigten viel mehr Angebote zur beruflichen Weiterbildung.

Bei über 30.000 Menschen, die in Nordrhein-Westfalen in Vollzeitjobs arbeiten, ist das Einkommen sogar so niedrig, dass es nicht einmal zur Sicherung des Existenzminimums reicht. Sie sind als sogenannte „Aufstocker“ auf ergänzende, steuerfinanzierte Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Hinzu kommen weitere rund 85.000 „Aufstocker“, die in Teilzeit arbeiten. Die größte Gruppe unter ihnen sind knapp 104.000 Minijobber, die nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen. Sie verfügen meist nur über eine mangelhafte soziale Absicherung.

„Es ist ein Skandal, dass so viele Menschen auf ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt für sich oder ihre Familien angewiesen sind“, betont Heine-Göttelmann. „Hier betreiben Unternehmen Niedriglohnpolitik auf dem Rücken ihrer Beschäftigten und zudem auf Kosten der Allgemeinheit, konkret des Steuerzahlers. Da muss der Staat unbedingt gegensteuern.“ 

 

Hintergrund:

Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Sowie Daten des Statistischen Bundesamts. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz.

 

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich 16 Spitzen­verbände in sechs Verbandsgruppen zusammengeschlossen. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Ziel der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Sicherung bestehender Angebote. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-379 Fri, 13 Dec 2019 09:01:29 +0100 Münsteraner Rotkreuz-Gespräch: Auf See gestrandet. Seenotrettung im Mittelmeerraum https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/muensteraner-rotkreuz-gespraech-auf-see-gestrandet-seenotrettung-im-mittelmeerraum.html „Die Herausforderungen sind groß, aber die Notwendigkeit, Leben und Würde der Menschen zu bewahren, ist größer“  „Dies wird keine romantische Reise“, sagte Paola Maieli am Anfang ihres Vortrags im fast voll besetzten Freiherr-vom-Stein-Saal. Die Hauptreferentin des 15. Münsteraner Rotkreuz-Gespräch im Freiherr-von-Vincke-Haus der Bezirksregierung Münster gab ihren Zuhörern erschütternde Einblicke in das Schicksal von Menschen, die vor Gewalt, Verfolgung, Diskrimierung oder Not fliehen müssen. Das Rote Kreuz weiß von rund 20 000 Menschen, die in den vergangenen Jahren auf ihrer Flucht über das Mittelmeer gestorben sind bzw. als vermisst gelten. Genaue Zahlen gibt es nicht, viele der Ertrunkenen seien mit Sicherheit nirgendwo erfasst, viele nicht als vermisst gemeldet, so die Koordinatorin Migrationshilfe im Generalsekretariat des Italienischen Roten Kreuzes in Rom. „Man kann die offizielle Zahl der Toten insgesamt sicher verdreifachen.“ 

Die Torturen der fliehenden Menschen beginnen oft schon auf ihrem Weg aus afrikanischen Ländern oder aus Syrien zur Küste: Ohne ausreichende Flüssigkeit und Nahrung sterben viele von ihnen unterwegs, zum Beispiel in der Sahara, oder sie werden Opfer von Clans und Milizen, die ihnen extreme Gewalt antun. Dabei würden nicht nur Frauen, sondern auch Männer häufig Opfer sexueller Gewalt, so Paola Maieli. 

Erreichen sie ein Schiff, geraten damit in Seenot und werden geborgen, laufen ihre Retter Gefahr, kriminalisiert zu werden. „Normalerweise wird der nächste Hafen angesteuert“, erklärte Rechtsanwalt Michael Sieland, im Ehrenamt stellvertretender Landeskonventionsbeauftragter des DRK in NRW. Würden Staaten die Aufnahme verweigern, sei dies juristisch nicht geregelt. „Seenotrettung und Ausschiffung ist menschliches Gebot und kein kriminelles Schleppertum“, so der Rechtsanwalt, der sich ehrenamtlich als stellvertretender Landeskonventionsbeauftragter des DRK in NRW engagiert. Die Genfer Flüchtlingskonvention müsse entsprechend ergänzt werden. 

„Der Rotkreuz-Grundsatz der Menschlichkeit gibt uns vor, der Menschenwürde Achtung zu verschaffen, Leid zu verhindern und Leben und Gesundheit zu schützen“, hatte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, in seiner Begrüßung zur Veranstaltung gesagt. Paola Maieli habe als Augenzeugin miterlebt, was gewährte Menschlichkeit vermag und welches Leid unterlassene Menschlichkeit verursachen kann. „Ich möchte auch über Hoffnung sprechen“, sagte diese am Ende ihres Vortrags. „Ich glaube nach wie vor, dass Gerechtigkeit möglich ist. Die Herausforderungen sind zweifellos groß, aber die Notwendigkeit, den Kurs zu ändern und das Leben und die Würde der Menschen zu bewahren, ist noch größer!“ 

„Es ist unsere Aufgabe, über die Verbreitungsarbeit für die Problematik zu sensibilisieren“, sagte Dr. Moritz Philipp Koch, Landeskonventionsbeauftragter des DRK in NRW in seinem Schlusswort. „Das geht alle an!“

Zur Verbreitungsarbeit des DRK

Aufgrund seiner besonderen Stellung als nationale Hilfsgesellschaft wurden dem DRK gesetzlich festgeschriebene Aufgaben übertragen, die der Bundesrepublik Deutschland als Vertragsstaat aus den Genfer Abkommen erwachsen. Dazu gehören unter anderem die Verbreitung von Kenntnissen über das humanitäre Völkerrecht sowie die Grundsätze und Ideale der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und die Unterstützung der Bundesregierung hierbei.

Mit Veranstaltungen wie dem Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht informiert der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe über Aspekte des humanitären Völkerrechts und die Prinzipien der Grundsätze des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes. 

Pressemitteilung als pdf-Datei

Foto Claudia Zebandt

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news-378 Tue, 03 Dec 2019 14:53:21 +0100 Ertrinken Menschen zwischen durchlässigen völkerrechtlichen Regelungen? https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/ertrinken-menschen-zwischen-durchlaessigen-voelkerrechtlichen-regelungen.html Pressegespräch am 12. Dezember in Münster zum Thema „Migration und Seenotrettung“ Im Vorfeld des diesjährigen Münsteraner Rotkreuz-Gesprächs zum humanitären Völkerrecht am 12. Dezember, 18:00 Uhr im Freiherr-von-Vincke-Haus der Bezirksregierung Münster, Domplatz 36 laden wir die Medien herzlich ein zur 

Pressekonferenz am 12.12.2019, 11:00 Uhr im DRK-Tagungshotel Dunant, Sperlichstr. 27, 48151 Münster zum Thema „Auf See gestrandet. Seenotrettung im Mittelmeerraum“ 

Paola Maieli, Dr. Moritz Philipp Koch und Michael Sieland werden einen Überblick über die häufig tödlich endenden Migrationsbewegungen im Mittelmeerraum geben und eine Einordnung der Rechtslage vornehmen. Sie werden die Notwendigkeit klarer Regelungen zur Ausschiffung von aus Seenot geretteten Migranten ansprechen und die Frage nach Ergänzung der Genfer Flüchtlingskonvention hinsichtlich Schiffbrüchiger und Seenotretter stellen. 

Nachdem der „Arabische Frühling“ begonnen hatte, erlebte Paola Maieli, Koordinatorin Migrationshilfe im Generalsekretariat des  Italienischen Roten Kreuzes, im Jahr 2011, wie die ersten Boote mit Flüchtlingen in Lampedusa anlandeten. In den Folgejahren sammelte sie viele Erfahrungen in der humanitären Hilfe für Flüchtlinge und Binnenvertriebene aus bzw. in Westafrika, Osteuropa und dem Mittleren Osten. 

Dr. Moritz Philipp Koch ist im Ehrenamt Landeskonventionsbeauftragter des DRK in NRW (Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe) und Konventionsbeauftragter des DRK-Kreisverbandes Wattenscheid, wo er sich zusätzlich im Rahmen verschiedener Projekte engagiert. Im Beruf ist er Juristischer Referent in der Vergabestelle beim Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen. 

Michael Sieland ist im Ehrenamt stellvertretender Landeskonventionsbeauftragter des DRK in NRW (Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe) und Konventionsbeauftragter des DRK-Kreisverbandes Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Mitbegründer der Rechtsanwaltssocietät Persidis & Sieland in Köln war regelmäßig im Auftrag des DRK-Generalsekretariats tätig, zum Beispiel im Rahmen der Flüchtlingsnothilfe 2015.

Wir bitten um Akkreditierung bis Mittwoch, 11. Dezember, 16:00 Uhr unter: Claudia.Zebandt(at)DRK-Westfalen.de

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news-377 Mon, 02 Dec 2019 08:23:04 +0100 Präsidentin Gerda Hasselfeldt nahm die Ehrung bei der DRK-Bundesversammlung in Magdeburg vor https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/praesidentin-gerda-hasselfeldt-nahm-die-ehrung-bei-der-drk-bundesversammlung-in-magdeburg-vor.html Dankmedaille der DRK-Präsidentin für Christiane Lauing DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt verlieh in diesem Jahr erstmalig vier „Dankmedaillen der Präsidentin“ für herausragendes ehrenamtliches Engagement. Christiane Lauing, stellvertretende Landesrotkreuzleiterin a.D., ist eine der Geehrten. 

Die Lüdenscheiderin staunte nicht schlecht, als sie Anfang November Post von der DRK-Präsidentin bekam. Darin teilte ihr Gerda Hasselfeldt mit, dass sie im Rahmen der diesjährigen DRK-Bundesversammlung am 29. November in Magdeburg mit der Dankmedaille „aufgrund Ihres langjährigen und außergewöhnlichen Einsatzes für die Ideale der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und für Menschen in Not“ geehrt werden sollte. 

Christiane Lauing ist seit über 47 Jahren Mitglied im Deutschen Roten Kreuz und hat in dieser Zeit eine Vielzahl von Aufgaben ehrenamtlich wahrgenommen: als Helferin sowie in unterschiedlichen Leitungsämtern im Stadtverband Lüdenscheid, im Kreisverband Altena-Lüdenscheid und auf Bezirks- und Landesebene. Als Rotkreuzleiterin und Blutspendebeauftragte, als Kreisrotkreuzleiterin, als Koordinatorin ehrenamtliche Wohlfahrts- und Sozialarbeit, als Bezirksrotkreuzleiterin Südwestfalen und als stellvertretende Landesrotkreuzleiterin engagierte sie sich in besonderem Maße, stets zusätzlich zu ihrem Engagement an ihrem Heimatort. 

Eingetreten 1972 als Teilnehmerin des Schwesternhelferinnprogramms fand sie schnell Zugang zu den vielfältigen Notlagen von Menschen. Besondere Herzensangelegenheit waren ihr über mehrere Jahrzehnte die Rotkreuzhilfseinsätze im Rahmen der Flüchtlingshilfe.

2012 wurde Christiane Lauing erstmals zur stellvertretenden Landesrotkreuzleiterin gewählt. Zu ihren Aufgaben in diesem Amt zählte vor allem die Vertretung, Begleitung und Weiterentwicklung der ehrenamtlichen Wohlfahrts- und Sozialarbeit des DRK in Westfalen-Lippe. Außerdem vertrat sie den Landesverband im DRK-Bundesausschuss der ehrenamtlichen Wohlfahrts- und Sozialarbeit, war Delegierte im Bundesausschuss der Bergwacht und in ihrer Funktion als stellvertretende Landesrotkreuzleiterin stellvertretendes Mitglied im DRK-Bundesausschuss der Bereitschaften.

Im vergangenen Jahr hat sie sich entschieden, kein weiteres Mal zu kandidieren, auch um sich wieder intensiver dem Blutspendewesen und der ehrenamtlichen DRK-Wohlfahrts- und Sozialarbeit in Lüdenscheid widmen zu können. „Sie dürfen sich jetzt Landesrotkreuzleiterin a.D. nennen“, sagte Präsident Dr. Fritz Baur bei Lauings Verabschiedung aus dem Amt am 24. November 2018 bei der Landesversammlung in Soest.

Ebenfalls mit der Dankmedaille der Präsidentin wurden Barbara Kanne (DRK-Kreisverband Düsseldorf), Konrad Kerpa (DRK-Kreisverband Müggelspree) und der scheidende Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften Elhadj As Sy von Gerda Hasselfeldt in Magdeburg geehrt.

Foto Dirk Mahler / DRK 

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news-376 Fri, 29 Nov 2019 17:11:41 +0100 DRK bildete in Münster erstmalig Freiwilligenmanager zur Förderung des Ehrenamtes aus https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-bildete-in-muenster-erstmalig-freiwilligenmanager-zur-foerderung-des-ehrenamtes-aus.html „Wenn wir nicht mit der Zeit gehen, geht das Ehrenamt mit der Zeit“ Erstmals hat der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eine Qualifizierung für „Freiwilligenmanagement und Ehrenamtskoordination“ angeboten. Die Fortbildung von Dienstag, 26. bis Freitag, 29. November wurde vom DRK-Institut für Bildung und Kommunikation in Münster und der Servicestelle Ehrenamt des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Kooperation veranstaltet und war mit insgesamt 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Rotkreuzgliederungen in Westfalen-Lippe ausgebucht.

 „Wir müssen in unserem Verband mehr Offenheit für neue, flexiblere Mitwirkungsformate entwickeln, zum Beispiel für zeitlich überschaubare, ehrenamtlich unterstützte Projekte“, sagte Tanja Knopp, ehrenamtliche Landesrotkreuzleiterin. „Wenn wir nicht mit der Zeit gehen, geht das Ehrenamt mit der Zeit.“ Aber auch die Politik sei gefragt: „Am kommenden Donnerstag, dem 5. Dezember wird der Internationale Tag des Ehrenamts begangen. Das Ziel dieses Gedenktages ist die Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Auf die tatsächliche Förderung des Ehrenamts sollte ein stärkeres Augenmerk gerichtet werden“, so Tanja Knopp. Zum Beispiel sollten Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für die ehrenamtliche Tätigkeit bei Hilfsorganisationen als Bildungsurlaub anerkannt werden.

Die Bereitschaft der Menschen, sich freiwillig zu engagieren ist ungebrochen hoch. Das belegen zahlreiche empirische Studien, aber auch ein offener Blick in die Praxis. Allerdings haben sich die Erwartungen freiwillig Engagierter an die Mitarbeit in Organisationen erheblich verändert: Nicht nur stilles Mittun, Helfen oder gar Pflichtbewusstsein motivieren, sondern viele suchen eigene Mitgestaltungsmöglichkeiten.

Im Mittelpunkt des Seminars standen die Fragen: Wie können die Rotkreuzgliederungen auf diese veränderten Rahmenbedingungen reagieren und unsere Freiwilligenarbeit optimieren? Wie kann die Arbeit mit Ehrenamtlichen organisiert und koordiniert werden? Was ist das notwendige Handwerkszeug?

Als Referent begleitete der renommierte Freiwilligenmanager und -trainer Heinz Janning aus Bremen das Seminar. Rotkreuzspezifische Aspekte wurden den Teilnehmenden durch erfahrene Mitarbeitende der Servicestelle Ehrenamt vermittelt. 

Aufgrund der großen Nachfrage wird auch im Jahr 2020 ein Bildungsangebot „Freiwilligenmanagement und Ehrenamtskoordination“ angeboten werden. 

Im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe sind rund 31.000 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler ehrenamtlich aktiv: über 23.000 beim DRK und rund 8.000 beim Jugendrotkreuz. Sie engagieren sich u.a. im Katastrophenschutz, in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit und im Schulsanitätsdienst.

Die Qualifizierung für „Freiwilligenmanagement und Ehrenamtskoordination“ wurde unterstützt von der GlücksSpirale.

Foto Claudia Zebandt

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news-375 Tue, 26 Nov 2019 15:21:55 +0100 Längerer Stromausfall: Einsatzkräfte richteten bei Großübung Betreuungsplatz ein https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/laengerer-stromausfall-einsatzkraefte-richteten-bei-grossuebung-betreuungsplatz-ein.html Über mehrere Stunden ist in Drensteinfurt der Strom ausgefallen, fast nichts funktioniert mehr – und das in der kalten Jahreszeit. Ein Ende des Blackouts ist nicht absehbar. So sah das Szenario bei einer Großübung aus, die unter Federführung der Abteilung Gefahrenabwehr des Kreises Warendorf in Zusammenarbeit mit dem DRK- Kreisverband Warendorf erstmals in dieser Form stattfand. Etwa 200 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser-Hilfsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehren richteten einen Betreuungsplatz in der Teamschule an der Sendenhorster Straße ein, der Platz für bis zu 500 Bürgerinnen und Bürger sowie für ihre Betreuung bot. 

In der Dreingau-Halle entstand eine Notunterkunft mit Feldbetten, die in unterschiedliche Bereiche eingeteilt war. Ebenfalls wurden mehrere Registrierungsstellen aufgebaut. „Es ist wichtig, diese Abläufe zu üben. Denn im Ernstfall muss schließlich jeder Handgriff sitzen“, sagte Petra Schreier. Sie ist Ordnungsdezernentin und Leiterin des Krisenstabes des Kreises Warendorf. Gemeinsam mit weiteren Vertretern des Kreises, der Hilfsorganisationen und der Bezirksregierung verfolgte sie die Übung. 

„Wir müssen wissen, wer hier untergebracht ist bzw. wer sich abgemeldet hat und woanders eine Bleibe gefunden hat. Denn wir müssen bei Einsatzlagen wie Bombenentschärfungen sicher sein, dass das gefährdete Gebiet komplett evakuiert ist. Wichtig ist es deshalb, dass die Daten erfasst und an die Personenauskunftsstelle im Kreishaus weitergegeben werden“, erläuterte Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann. 

Um die Großübung so realistisch wie möglich zu gestalten, hatte der Kreis Warendorf Statisten gesucht. Zwar beteiligten sich keine 500, sondern nur gut 80 Personen. „Das ist aber durchaus realistisch. Wenn in Wirklichkeit der Strom ausfallen sollte, kommen ebenfalls viele Betroffene bei Bekannten oder Verwandten unter und müssen nicht durch uns versorgt und betreut werden“, erklärte Gottmann. 

„Das war ein realistisches Einsatz-Szenario – so wie es durchaus im Ernstfall vorkommen kann. Die Helferinnen und Helfer haben sehr motiviert und gut gearbeitet“, zog Petra Schreier eine erste Bilanz. Lob gab es unter anderem für die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Organisationen und Gemeinden des Kreises. Vor Ort war auch der Einsatzleitwagen 2 des Kreises, der für die Kommunikation unter den Einheiten und zur Kreisleitstelle sorgte. Der Kreis wird mit den Hilfsorganisationen die Übung auswerten und die Ergebnisse in die künftige Ausbildung der Einheiten einfließen lassen.

Hintergrund: Betreuungsplatz

Ein Betreuungsplatz ist eine Einheit aus dem Konzept „Vorgeplante überörtliche Hilfe“ im Land Nordrhein-Westfalen. Diese Einheiten gibt es in allen Kreisen und kreisfreien Städten in NRW. Einen tatsächlichen Einsatz für die Einheit aus dem Kreis Warendorf gab es bereits im Jahr 2013, als beim Elbehochwasser im Raum Magdeburg ein Betreuungsplatz für 500 Personen eingerichtet wurde.

 

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news-374 Wed, 20 Nov 2019 11:35:10 +0100 Etablierung vielfalts- und vorurteilsbewusster Strukturen in Kitas - „Es ist normal, dass wir verschieden sind!“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/etablierung-vielfalts-und-vorurteilsbewusster-strukturen-in-kitas-es-ist-normal-dass-wir-verschieden-sind.html Jedes Kind ist besonders: In seinem Lerntempo, seinen Vorlieben und Abneigungen, Gedanken, Gefühlen, Familienkulturen und –sprachen. Das gleiche Recht auf Bildung zu realisieren, ist angesichts der unterschiedlichen Lebensverhältnisse, in denen Kinder und ihre Familien leben, eine Herausforderung. Mit dieser Thematik beschäftigten sich rund 40 Fachkräfte aus Kitas, offenen Ganztagsschulen, Familienzentren und Integrationsagenturen bei einer Fachtagung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe am Dienstag, 19. November in Münster. Unterstützt von den Referentinnen Mercedes Pascual Iglesias und Eva Prausner bearbeiteten sie die Themen „Sprachen der Vielfalt in der Kita“ und „Handlungsmöglichkeiten und die langfristige Arbeit an einer Kultur des Respekts und der Vielfalt“. 

Zuvor hatten die Referentinnen mit Impulsvorträgen in die Thematik eingeführt: „Es ist normal, dass wir verschieden sind!“; Mercedes Pascual Iglesias erörterte, wie mit dem Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung© Kultur, Praxis und Struktur inklusiv verändert werden können. Eva Prausner referierte über „Sprüche, Parolen und Vorurteile“ als Herausforderung in der Arbeit mit Eltern und Kindern in der Kita. 

Die Fachtagung wurde gefördert von der GlücksSpirale.

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news-373 Mon, 11 Nov 2019 15:53:48 +0100 DRK-Landesversammlung tagte in Attendorn https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landesversammlung-tagte-in-attendorn.html Am Samstag, 9. November 2019, fand in der Stadthalle Attendorn die Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe statt. Ausrichter der Veranstaltung war der DRK-Kreisverband Olpe. Nach Grußworten durch Frank Beckehoff, Landrat des Kreises Olpe und Präsident des DRK-Kreisverbandes Olpe, Christian Pospischil, Bürgermeister der Stadt Attendorn und Alina Schneider, stellvertretende Vorsitzende des DRK-Ortsvereines Attendorn, folgte die Festrede. Hierzu begrüßte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Generalarzt Dr. Bruno Most als Beauftragter für militärische Zusammenarbeit und Präsidiumsmitglied des DRK-Bundesverbandes in Berlin. Thema der Festrede war die „DRK-Strategie 2030“. „Die Bedeutung der Rotkreuzbewegung in der Krisen- und Konfliktbewältigung ist nicht nur ungebrochen, sondern steigt kontinuierlich“, so Dr. Bruno Most. „Künftig werden uns neue Probleme, wie das der demografischen Entwicklung oder des neuen Ehrenamtes beschäftigen und wir brauchen neue Ansätze und Methoden, wie wir diesen Entwicklungen begegnen.“

Weitere Schwerpunkte der Tagesordnung waren neben dem gemeinsamen Tätigkeitsbericht des Präsidiums und des Vorstandes Wahlen: Der langjährige Landesschatzmeister Moritz Krawinkel (Münster) sowie der stellvertretende Vorsitzende des Schiedsgerichts Fritz Klingsporn (Münster) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als stellvertretender Landesarzt wurde erstmals Dr. Frank Marquardt (Hamm) als Nachfolger von Dr. Heinrich Völker-Feldmann (Holtwick, Kreis Coesfeld), der 14 Jahre die Funktion des stellvertretenden Landesarztes innehatte, gewählt. 

Die Delegierten befassten sich zudem mit der Neufassung der Ordnung für das Jugendrotkreuz im DRK-Landverband Westfalen-Lippe, mit einer neuen Schiedsordnung und setzten sich mit Satzungsänderungen auseinander. Ein Schwerpunktthema war auch die Digitalisierung als zukunftsweisende Aufgabe für alle DRK-Gliederungen und  -Einrichtungen. 

Die Landesversammlung ist das oberste Beschlussorgan des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der 38 Kreisverbände, 262 Ortsvereine und insgesamt über 230.200 ehrenamtlich aktive Mitglieder und Fördermitglieder zählt.

Foto Julian Halbe

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news-372 Thu, 07 Nov 2019 11:00:47 +0100 Fachtagung „Personalmangel ade?!“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/fachtagung-personalmangel-ade.html Gewinnung, Ausbildung und Integration von ausländischen Fachkräften für das Gesundheitswesen Die Fachtagung „Personalmangel ade?!“ Gewinnung, Ausbildung und Integration von ausländischen Fachkräften für das Gesundheitswesen am 20. November 2019 im DRK-Institut für Bildung und Kommunikation, Sperlichstraße 27 in 48151 Münster nimmt die derzeitige Personalsituation in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zum Anlass, Lösungswege aus der Personalnot aufzuzeigen. Eine Möglichkeit, dieser Entwicklung entgegenzutreten, ist die Gewinnung von Pflegefachkräften und Mediziner*innen aus dem Ausland aber auch die Gewinnung und Qualifizierung geflüchteter Menschen für die Pflege- und Gesundheitsfachberufe. Sie erfordert aber flankierende Maßnahmen, um eine gelingende betriebliche Integration sicherzustellen.  

Mit der Fachtagung werden besonders Verantwortliche in der Personalentwicklung und der Ausbildung aber auch Mitarbeitende in den Gesundheitseinrichtungen und ambulanten Pflegediensten angesprochen. 

Die Fachtagung beginnt um 10:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 80,-- € inklusive Mittagessen und Stehkaffee.  

Anmeldungen zu dieser Veranstaltung können per E-Mail bis zum 15. November 2019 an Gesundheit.Soziales.Bildung(at)DRK-westfalen.de entgegengenommen werden.

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Foto Michael Handelmann / DRK

Weitere Informationen

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news-371 Thu, 07 Nov 2019 06:56:34 +0100 DRK-Kreisverband Herford-Stadt e.V. gewinnt den DIVR Business Award in der Kategorie „Best Impact“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-kreisverband-herford-stadt-ev-gewinnt-den-divr-business-award-in-der-kategorie-best-impact.html Dortmund/Herford: Das Deutsche Institut für virtuelle Realitäten (DIVR) hat im Zuge des Digitalisierungsgipfels der Bundesregierung und der "Digitalen Woche" in Dortmund erstmalig den DIVR-Business-Award in verschiedenen Kategorien verliehen. Gewinner der Kategorie „Best Impact“ ist der DRK- Kreisverband Herford-Stadt e.V. mit seinem Ehrenamtsprojekt Ausbildung mit Virtueller Realität (VR). Der Preis wurde dem Projekt verliehen, weil hier nach Meinung der Jury das größte Potential steckt, gesellschaftlichen Wandel anzustoßen oder zu beschleunigen. Hierzu zählte auch, dass das Projekt die größte soziale, wirtschaftliche, ökologische oder wissenschaftliche Relevanz hat. Bei Virtual Reality denkt man an einschlägige Spielhallen, in denen es auf Zeitreise geht oder lebensgefährliche Missionen warten. Aber die neue Technik ist längst ernsthaft im Einsatz, zum Beispiel in der Medizin, wo sie hilft, Ängste zu überwinden oder am virtuellen Patienten das Operieren zu üben. Auch in anderen Bereichen dient VR der Gesundheit: Angehende Feuerwehrleute wappnen sich in VR unbeschadet für den Ernstfall, Astronauten für das Leben im All. Virtual Reality schafft also ideale Lernumgebungen für alle Berufe, in denen Anfängerfehler gravierende Folgen haben. Viele Ehrenamtliche engagieren sich im Deutschen Roten Kreuz. Mit der Ausbildungsmöglichkeit in virtueller Realität bietet das DRK in Herford eine zusätzliche Lernumgebung, die Zeit und Kosten sparen hilft, die Qualität im Bereich der Ausbildung von Rettungssanitätern steigert und neue Lernerfahrungen ermöglicht, so die gemeinsame Begründung der Juroren für die Verleihung. Die Verleihung bildete das Highlight der Auftaktveranstaltung der "Digitalen Woche Dortmund" und sollte Start-Ups sowie bestehende Unternehmen für ihre innovativen Anwendungen prämieren, ein Forum zur Vernetzung schaffen und die Grundlage für neues Wachstum legen. Bei der gestrigen Preisverleihung im Deutschen Fußballmuseum nutze das DRK die Gelegenheit, ihre Anwendung einem breiten Publikum vorzustellen und bekannt zu machen.

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news-370 Thu, 31 Oct 2019 15:23:02 +0100 DRK-Landesversammlung 2019 tagt in Attendorn https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landesversammlung-2019-tagt-in-attendorn.html Einladung an die Presse Die diesjährige Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe findet am Samstag, 9. November, ab 10:00 Uhr in der Stadthalle Attendorn, Breslauer Str. 40, 57439 Attendorn statt; Ausrichter ist der DRK-Kreisverband Olpe. 

Nach Grußworten von Frank Beckehoff, Landrat des Kreises Olpe und Präsident des DRK-Kreisverbandes Olpe, des Attendorner Bürgermeisters Christian Pospischil und Alina Schneider, der stellvertretenden Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Attendorn, folgt die Festrede: Hierzu begrüßt Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur Generalarzt Dr. Bruno Most, als Beauftragter für militärische Zusammenarbeit Mitglied des Präsidiums des Deutschen Roten Kreuzes (Berlin). Er wird über die „DRK-Strategie 2030“ sprechen. 

Weitere Schwerpunkte der Tagesordnung sind neben dem gemeinsamen Tätigkeitsbericht des Präsidiums und des Vorstandes Wahlen: Der langjährige Landesschatzmeister Moritz Krawinkel (Münster) stellt sich für eine weitere Amtszeit von vier Jahren zur Wahl. Als stellvertretender Landesarzt steht erstmals Dr. Frank Marquardt (Hamm) zur Wahl. Wieder zur Wahl stellt sich der stellvertretende Vorsitzende des Schiedsgerichts Fritz Klingsporn (Münster). 

Außerdem werden sich die die rund 200 Delegierten mit der Neufassung der Ordnung für das Jugendrotkreuz im DRK-Landverband Westfalen-Lippe, mit einer neuen Schiedsordnung und mit Satzungsänderungen auseinandersetzen. 

Die Landesversammlung ist das oberste Beschlussorgan des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der 38 Kreisverbände, 262 Ortsvereine und insgesamt über 230.200 ehrenamtlich aktive Mitglieder und Fördermitglieder zählt.

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news-369 Tue, 29 Oct 2019 09:06:48 +0100 Michael Sieland ist neuer stellvertretender DRK-Landeskonventionsbeauftragter - „Humanitäres Völkerrecht ist DNA der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/michael-sieland-ist-neuer-stellvertretender-drk-landeskonventionsbeauftragter-humanitaeres-voelkerrecht-ist-dna-der-rotkreuz-und-rothalbmondbewegung.html Am Montag, 28. Oktober 2019, hat Präsident Dr. Fritz Baur den Rechtsanwalt und Kreiskonventionsbeauftragten des DRK-Kreisverbandes Rheinisch-Bergischer Kreis Michael Sieland für eine Amtszeit von vier Jahren zum stellvertretenden Landeskonventionsbeauftragten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe bestellt. Damit ist Michael Sieland stellvertretender Landeskonventionsbeauftragter beider DRK-Landesverbände in NRW, Nordrhein und Westfalen-Lippe. In Zusammenarbeit mit dem Landeskonventionsbeauftragten des DRK in NRW, Dr. Moritz Philipp Koch, wird er die Kenntnisse über das humanitäre Völkerrecht sowie die Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung in Nordrhein-Westfalen verbreiten. „Das humanitäre Völkerrecht ist nicht nur die DNA, sondern auch Rückgrat und Schutzschild der Rotkreuz- und  Rothalbmondbewegung. In Zeiten unkontrollierbarer gewaltsamer Konflikte ist es umso wichtiger, dass die Konfliktparteien – nicht nur zum Schutz der Opfer, sondern auch zum Schutz der Helfer – die Regeln des humanitären Völkerrechts kennen und beachten.
An einer der Kernaufgaben des Deutschen Roten Kreuzes, der Verbreitung der Kenntnisse des humanitären Völkerrechts in den DRK-Landesverbänden Westfalen-Lippe und Nordrhein mitarbeiten zu dürfen, ist eine große Herausforderung, aber auch eine große Ehre für mich“, so Michael Sieland. 

Michael Sieland ist seit 1980 ehrenamtlich aktiv im Roten Kreuz. Er engagierte sich zunächst im Jugendrotkreuz, im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz des DRK in Jülich. Später war er regelmäßig im Auftrag des DRK-Generalsekretariats in Berlin tätig, zum Beispiel im Rahmen der Flüchtlingsnothilfe 2015. Darüber hinaus absolvierte er Einsätze als Auslandsdelegierter des DRK und für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK): unter anderem im Rahmen der Rumänienhilfe, während des Golfkriegs und der Ebolakrise in Liberia. 

Michael Sieland wurde 1967 in Duisburg-Rheinhausen geboren, ist Mitbegründer der Rechtsanwaltssocietät Persidis & Sieland in Köln und wohnt in Bergisch Gladbach.

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news-368 Mon, 28 Oct 2019 08:14:22 +0100 Seit Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung im Jahr 1969: Erste-Hilfe-Kurse für Führerscheinbewerber sind seit 50 Jahren gesetzliche Pflicht https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/seit-aenderung-der-strassenverkehrs-zulassungs-ordnung-im-jahr-1969-erste-hilfe-kurse-fuer-fuehrerscheinbewerber-sind-seit-50-jahren-gesetzliche-pflicht.html Das Absolvieren eines Erste-Hilfe-Kurses für Führerscheinbewerber ist mittlerweile seit 50 Jahren Pflicht. „Dieses Jubiläum freut uns sehr. Das damalige Gesetz war überfällig und hat zu einer Verbesserung der Versorgung von Unfallopfern beigetragen“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Kompetenzen in Erster Hilfe sind wichtig – auch über den Straßenverkehr hinaus – und haben schon etlichen Menschen das Leben gerettet. Unsere Kreisverbände bieten Erste-Hilfe-Kurse für unterschiedliche Zielgruppen an; fachkundige Ansprechpartner stehen hier gerne beratend zur Verfügung.“

Das Deutsche Rote Kreuz hat 2017 bundesweit 1,77 Millionen Menschen in Erster Hilfe aus- und fortgebildet; allein im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe bildet das Rote Kreuz jährlich durchschnittlich 155.000 Teilnehmende in Erster Hilfe aus. 

Zum Hintergrund:

Ab 1953, als erstmals die Zahl der Verkehrstoten nach dem heutigen Gebietsstand vorlag, war die Zahl der Verkehrstoten immer weiter gestiegen. Der traurige Rekord war 1970 erreicht worden: 21 332 Menschen hatten ihr Leben bei Verkehrsunfällen verloren. (Quelle: „Unfallentwicklung auf deutschen Straßen 2017“, veröffentlicht vom Statistischen Bundesamt am 12.07.2018) 

Am 1. August 1969 war eine „Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung“ in Kraft getreten, die unter anderem vorsah, dass dem Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klasse 1, 3, 4 oder 5 der Nachweis beizufügen sei, „dass der Antragssteller in Sofortmaßnahmen am Unfallort unterwiesen worden ist.“ Weiter hieß es: „Der Nachweis über die Unterweisung in Sofortmaßnahmen am Unfallort kann durch eine Bescheinigung des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfallhilfe oder des Malteser-Hilfsdienstes geführt werden.“ 

Laut der vom Statistischen Bundesamt im Juli 2018 veröffentlichten langfristigen Betrachtung der Unfallentwicklung auf deutschen Straßen war die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland im Jahr 2017 mit 3 180 auf den niedrigsten Stand seit mehr als 60 Jahren gesunken. Zu den Gründen für die positive Entwicklung zählt das Statistische Bundesamt u.a. die Weiterentwicklung der medizinischen Erstversorgung. 

Mit der „Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung“ ist am 1. August 1969 auch die Verbandskastenpflicht in Kraft getreten: „Das Erste-Hilfe-Material ist in einem Behältnis verpackt zu halten, das so beschaffen sein muss, dass es den Inhalt vor Staub, und Feuchtigkeit sowie vor Kraft- und Schmierstoffen ausreichend schützt.“ 

Ein Verbandskasten, der sich für den Notfall im Auto befinden muss, ist in der Regel fünf Jahre haltbar. Er muss regelmäßig auf sein Verfallsdatum überprüft und gegebenenfalls ersetzt werden. Ein nicht vorhandener oder abgelaufener Verbandskasten kann fünf Euro Bußgeld kosten.

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news-367 Fri, 25 Oct 2019 12:14:11 +0200 ASB, DRK, JUH und MHD in NRW beschließen intensivere Zusammenarbeit https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/asb-drk-juh-und-mhd-in-nrw-beschliessen-intensivere-zusammenarbeit.html Die Zusammenarbeit der anerkannten Hilfsorganisationen in NRW auf Landesebene war bisher nicht institutionalisiert. "Gemeinsam engagieren wir uns in vielen Bereichen für die Menschen in Nordrhein-Westfalen", erklärt Dr. Hasan Sürgit. "Eine engere Vernetzung macht daher großen Sinn." Die vier Hilfsorganisationen sehen insbesondere die Veränderungen im Katastrophenschutz und die Novellierungen im Rettungswesen als Herausforderung - aber auch als Chance. Darüber hinaus gibt es viele weitere gemeinsame Themen im Kontext des Bevölkerungsschutzes und der Ersten Hilfe. Künftig möchten sich die Vertreter der vier Hilfsorganisationen zwei Mal pro Jahr treffen, zu aktuellen Themen austauschen und gemeinsame Positionen erarbeiten. Der Anfang ist mit der Idee einer gemeinsamen Fachtagung in 2020 bereitet.

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news-366 Tue, 22 Oct 2019 08:49:00 +0200 „Mach Karriere als Mensch!“ - Neue Pflegeausbildungen starten ab 2020 https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/mach-karriere-als-mensch-neue-pflegeausbildungen-starten-ab-2020.html Diese Woche startet die bundesweite Informations- und Öffentlichkeitskampagne „Mach Karriere als Mensch!“ zur Ausbildungsoffensive Pflege (2019-2023) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Deutsche Rote Kreuz beteiligt sich als Partner der Ausbildungsoffensive aktiv an der Kampagne und möchte mit den modernen Kampagnenmotiven auf die Chancen und Vorteile der neuen Pflegeausbildungen aufmerksam machen, damit sich zahlreiche Interessierte für eine Ausbildung in der Pflege entscheiden. Durch das Pflegeberufegesetz werden die Ausbildungsbedingungen verbessert und die Attraktivität des Berufsfeldes Pflege insgesamt gesteigert. Schulgeldfreiheit, die Sicherstellung des Anspruchs auf eine angemessene Ausbildungsvergütung und die Möglichkeit einer hochschulischen Pflegeausbildung erhöhen die Attraktivität der Ausbildung und sprechen neue Zielgruppen, z.B. Abiturientinnen und Abiturienten, für die Pflege an. Erstmals ist auch eine verbindliche und langfristige Regelung zur vollständigen Finanzierung der Ausbildungskosten bei Umschulungsmaßnahmen vorgesehen. Der erste Ausbildungsjahrgang wird Anfang 2020 starten. 

Mit der erstmaligen Regelung von Vorbehaltsaufgaben, die aufgrund der dafür benötigten Qualifikation nur von Pflegefachkräften wahrgenommen werden dürfen, wird die Pflege als eigenständiger Berufsbereich aufgewertet. Die Reform ist daher auch ein wichtiger Schritt zu mehr Anerkennung und Wertschätzung der Pflegekräfte in Deutschland.  

Das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe bietet zahlreiche Ausbildungsplätze in der häuslichen-, teil- und vollstationären Pflege an. Interessierte können sich an die DRK-Einreichtungen vor Ort wenden.   

Hintergrundinformation:Zur Flankierung der Einführung der auf Grundlage des Pflegeberufegesetzes am 1. Januar 2020 beginnenden neuen Pflegeausbildungen startete am 28. Januar 2019 die Ausbildungsoffensive Pflege (2019-2023) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ein zentrales Ziel der Offensive ist es, die Zahl der Auszubildenden und die Zahl der ausbildenden Einrichtungen im Bundesschnitt jeweils um zehn Prozent innerhalb der Laufzeit zu steigern. Eine wichtige Maßnahme ist hierfür die bundesweite Informations- und Öffentlichkeitskampagne des Bundesfamilienministeriums zu den neuen Pflegeausbildungen unter Einbeziehung aller Partner. Ziel der Kampagne ist es, Jugendliche in der Berufsorientierungsphase und Erwachsene mit dem Wunsch nach einer beruflichen Neuorientierung für eine Ausbildung in der Pflege zu gewinnen.

Leitfaden zur Kampagne

Informationen zu den neuen Pflegeausbildungen und der Ausbildungsoffensive Pflege sind auf www.pflegeausbildung.net verfügbar.

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news-365 Fri, 18 Oct 2019 11:48:42 +0200 Der Fachbereich Migration lädt zu zwei Fachtagungen im November ein https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/der-fachbereich-migration-laedt-zu-zwei-fachtagungen-im-november-ein.html 19.11.2019: Fachtagung „Kinder und Familien im Mittelpunkt" und 20.11.2019: Fachtagung „Personalmangel ade?!" 19.11.2019: Fachtagung „Kinder und Familien im Mittelpunkt - Gestaltung und Verankerung vielfalts- und vorurteilsbewusster Strukturen in der pädagogischen Praxis“

 

Jedes  Kind  ist  besonders:  In  seinem  Lerntempo,  seinen  Vorlieben  und  Abneigungen,  Gedanken,  Gefühlen,  Familienkulturen  sowie  –Sprachen  und  hat  dennoch  das  gleiche  Recht  auf  Bildung.  Dieses  zu  realisieren  ist  eine  große Herausforderung angesichts der unterschiedlichen Lebensverhältnisse  in  denen  Kinder  und  ihre  Familien  leben.  Gegensätze  werden  schärfer,  zwischen  arm  und  reich, zwischen privilegiert und benachteiligt. Kinder erleben, dass Menschen unterschiedlich sind und dass diese Unterschiede bewertet werden. Wie damit umgehen und dabei Prozesse und Strukturen inklusiv gestalten? 

Wir freuen uns zwei Fach- und Praxisexpert*innen für dieses Themengebiet gewonnen zu haben:

  • Mercedes Pascual-Iglesias wird aus der Perspektive der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung© den Themenbereich Umgang mit Sprachenvielfalt und Strukturen und Prozesse in Kindertageseinrichtungen bearbeiten;
  • Eva Prausner zeigt unter anderem auf, wie mit diskriminierenden und/oder rassistischen Haltungen von Eltern und ihren Kindern in der Kindertageseinrichtung professionell umgegangen werden kann. 

Zielgruppe der Veranstaltung sind Leiter*innen, Fachberatungen und pädagogische Fachkräfte von Kitas und Offenen Ganztagsschulen, Familienzentren und Brückenprojekten, Integrationsagenturen sowie Kooperationspartner*innen.  

Datum:
19.11.2019 
Ort:
DRK-Institut für Bildung und Kommunikation
Zeit:
09:30 Uhr-16:30 Uhr
Adresse:
Sperlichstraße 27, 48151 Münster

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartnerinnen für den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.: Marta Bruvers

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20.11.2019: Fachtagung "Personalmangel ade?! - Gewinnung, Ausbildung und Integration von ausländischen Fachkräften für das Gesundheitswesen"


Der Personalnotstand im Gesundheitswesen führt bereits aktuell zu einer problematischen Unterversorgung von kranken und pflegebedürftigen Menschen. Die Politik reagiert im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege auf diese Entwicklung unter anderem mit einer verstärkten und beschleunigten Anwerbung von ausländischen Fachkräften. Dafür sind aber flankierende Maßnahmen erforderlich, um eine gelingende und nachhaltige Integration in den verschiedenen Arbeitsbereichen der Gesundheitseinrichtungen sicherzustellen.
Wir führen zu diesem aktuellen Thema eine Fachtagung unter dem Titel "Personalmangel ade?!" - Gewinnung, Ausbildung und Integration von ausländischen Fachkräften für das Gesundheitswesen durch und möchten Sie auf diese Veranstaltung aufmerksam machen. Es sollen Lösungswege aus der vorhandenen Personalnot gezeigt und verschiedene Modelle der Personalgewinnung, -bindung und -entwicklung vorgestellt werden.

Datum:
20.11.2019 
Ort:
DRK-Institut für Bildung und Kommunikation
Zeit:
09:30 Uhr-17:00 Uhr
Adresse:
Sperlichstraße 27, 48151 Münster

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartnerinnen für den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.: Anne Artmeyer

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news-364 Fri, 11 Oct 2019 14:18:26 +0200 Delegation des Türkischen Roten Halbmondes aus Izmir besuchte DRK-Landesverband in Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/delegation-des-tuerkischen-roten-halbmondes-aus-izmir-besuchte-drk-landesverband-in-muenster.html Die Zusammenarbeit zwischen dem THR Izmir und dem DRK im Kreis Borken setzt sich fort. Die Zusammenarbeit zwischen den Gliederungen des Türkischen Roten Halbmondes aus Izmir und dem DRK-Kreisverband Borken entwickelt sich weiter. Bei einem Arbeitsbesuch von Mittwoch, 9. Oktober, bis Samstag, 12. Oktober, im Kreis Borken und in Münster fand ein reger Austausch über potenzielle Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem TRH-Stadtverband Izmir und dem DRK-Kreisverband Borken statt. Dabei ging es schwerpunktmäßig um die Bereiche Breitenausbildung und Rettungswesen. Beim Gegenbesuch im kommenden Jahr in Izmir sollen unter anderem Praktiker aus beiden Bereichen den DRK-Kreisverband Borken vertreten. 

Am Freitag, 11. Oktober, begrüßte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, die Delegation - angeführt vom Vorsitzenden des TRH-Stadtverbandes Izmir, Kerem Fahri Baykalmiş - und den Vorstand des DRK-Kreisverbandes Borken, Jürgen Puhlmann, in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster. Dort tauschten sie sich mit dem Landesverbandspräsidenten, Vizepräsidentin Nilgün Özel, Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff, dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Hasan Sürgit und Abteilungs- und Stabsstellenleitungen des Landesverbandes über aktuelle Themen des Türkischen Roten Halbmondes und des Deutschen Roten Kreuzes aus. 

Im Frühjahr 2019 haben bereits der TRH-Stadtverband Izmir-Bornova und der DRK-Kreisverband Borken eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Bei Arbeitstreffen im Münsterland und in Izmir wurden Gespräche über die Zusammenarbeit unter anderem im Bevölkerungsschutz, in der Altenhilfe, bei Jugendrotkreuz-Aktivitäten und der Ansprache der Bevölkerung zwecks Unterstützung der Rotkreuz-Idee geführt.

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news-363 Fri, 04 Oct 2019 13:40:25 +0200 Hand in Hand: Schwimmsporttreibende Verbände unterstützen bei der Umsetzung des Aktionsplans „Schwimmen lernen“ der NRW-Landesregierung https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/hand-in-hand-schwimmsporttreibende-verbaende-unterstuetzen-bei-der-umsetzung-des-aktionsplans-schwimmen-lernen-der-nrw-landesregierung.html Gespräche von DLRG, DRK-Wasserwacht und Schwimmverband NRW in der NRW-Staatskanzlei Düsseldorf, 04.10.2019. Jedes Kind zum Schwimmen befähigen – das ist das Ziel des Aktionsplans „Schwimmen lernen“, den die NRW-Landesregierung am 24. Juni 2019 vorstellte. Die schwimmsporttreibenden Verbände in Nordrhein-Westfalen, DLRG, DRK-Wasserwacht und Schwimmverband NRW, sind am 02. Oktober 2019 der Einladung der Staatskanzlei zum Austausch über die Umsetzung des Aktionsplans gefolgt. 

Im Mittelpunkt des Gespräches stand der geplante Aufbau eines Schwimmassistentenpools: Der Aktionsplan sieht die Ausbildung qualifizierter Schwimmassistenten vor, die bei Bedarf Lehrkräfte an Schulen beim Schwimmunterricht vor Ort unterstützen, um eine noch bessere Förderung einzelner Kinder zu ermöglichen. Durch eine einheitliche Ausbildung der Schwimmassistenten solle die Qualität des Dienstes sichergestellt werden. Die drei schwimmsporttreibenden Verbände in NRW verfügen bereits über umfassende Erfahrungen in der Qualifizierung von Schwimmausbildern sowie der Durchführung von Angeboten im Anfängerschwimmen. DLRG, DRK-Wasserwacht und Schwimmverband NRW betonten daher den Willen, ihre Kompetenzen in der Qualifizierung von Schwimmausbildern sowie in der Durchführung von Angeboten im Anfängerschwimmen einbringen zu wollen. Dabei bekräftigen sie auch ihren Wunsch nach Berücksichtigung ihrer bestehenden Qualifizierungsangebote, die landesweit für die Schwimmausbildung in Schulen anerkannt werden sollten. Nur über einen einheitlichen Standard könne das Ziel einer qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Schwimmausbildung erreichen werden. 

Darüber hinaus thematisierten die Vertreter die Umsetzung einer Imagekampagne, die den gesellschaftlichen Nutzen des Schwimmens in den Mittelpunkt stellen solle. Die schwimmsporttreibenden Verbände begrüßten diesen Vorschlag und sagten ihre Unterstützung bei der Umsetzung der Kampagne zu. Schwimmen sei mehr als ein Gesundheitssport: Es sei eine (über-)lebenswichtige Kompetenz und in Verbindung mit Bädern als Stätten sozialen Miteinanders ein wichtiges gesellschaftliches und kulturelles Gut. Dieses Verständnis müsse auf allen Gesellschaftsebenen und -bereichen verankert werden. DLRG, DRK-Wasserwacht und Schwimmverband NRW betonten, dass mit der Imagekampagne insbesondere auch Zielgruppen angesprochen werden müssten, die aktuell keinen oder einen nur geringen Bezug zum Schwimmen haben.

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news-362 Sat, 21 Sep 2019 20:07:00 +0200 Rotkreuzgemeinschaft aus Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) siegt beim 59. Bundeswettbewerb in Darmstadt https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/rotkreuzgemeinschaft-aus-ibbenbueren-drk-kreisverband-tecklenburger-land-siegt-beim-59-bundeswettbewerb-in-darmstadt.html Den diesjährigen 59. DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften am 21. September in Darmstadt (DRK-Landesverband Hessen) hat die Rotkreuzgemeinschaft aus Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) zum dritten Mal in kurzer Folge (2016, 2017 und 2019) gewonnen. Die Mannschaft aus Nierstein-Oppenheim (DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz) erreichte den zweiten Platz. Auf Platz drei landetet die Bereitschaft aus Münchingen (DRK-Landesverband Baden-Württemberg). 

Insgesamt nahmen 15 DRK-Mannschaften aus ganz Deutschland teil, um den Titel des besten deutschen Retter-Teams im Bereich der Ersten Hilfe zu holen. 

Zusammen mit der hessischen Mannschaft aus Darmstadt, die seit 2009 auch bereits dreimal den Bundeswettbewerb gewonnen hat, ist das Team aus dem DRK-Kreisverband Tecklenburger Land erfolgreichste Mannschaft beim Bundeswettbewerb. 

Die Rettungsschwimmer aus Dahlem (DRK-Kreisverband Euskirchen / DRK-Landesverband Nordrhein) gewannen die in den Wettbewerb integrierte „Deutsche Meisterschaft in Erster Hilfe“ und qualifizierten sich damit für den Europäischen Erste-Hilfe-Wettbewerb FACE (First Aid Convention Europe). Der Sonderpreis „Menschliche Zuwendung/Patientenorientierung“ ging ebenfalls an die Mannschaft aus Nierstein-Oppenheim (DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz). In diesen beiden Qualifikationen (FACE und „Menschliche Zuwendung“) erreichte die Ibbenbürener Rotkreuzgemeinschaft zusätzlich jeweils den 2. Platz. 

Die DRK-Bereitschaften mobilisieren bundesweit rund 170 000 Ehrenamtliche in 8 000 Gruppen. Sie trainieren für den Einsatz bei Katastrophen und sichern bundesweit Veranstaltungen wie zum Beispiel Fußballspiele oder Konzerte sanitätsdienstlich ab.  

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news-360 Tue, 17 Sep 2019 14:23:38 +0200 Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen für Christoph Brodesser und Gunther Stang https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/brand-und-katastrophenschutz-verdienst-ehrenzeichen-fuer-christoph-brodesser-und-gunther-stang.html Münster/Nordwalde/Steinfurt. Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat am Montag, 16.09.2019, Christoph Brodesser aus Nordwalde und Gunther Stang aus Steinfurt mit dem Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber geehrt. 

„Die Auszeichnung ist durch Ihren außergewöhnlichen Einsatz begründet, daher ist der Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen dem gemeinsamen Vorschlag der „westfälischen Bezirksregierungen“ gefolgt, Sie beide auszuzeichnen. Sie haben es sich verdient“, sagte die Regierungspräsidentin während der Feierstunde. 

Die Ehrung fand im Beisein des Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, dem Vorsitzenden des Vorstandes Dr. Hasan Sürgit und dem Dezernenten für Gefahrenabwehr Reiner Dewulf, statt. 

Christoph Brodesser (64) aus Nordwalde ist seit 1971 Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes. Er leitet derzeit beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e. V. unter anderem die Abteilung Nationale Hilfsgesellschaft. Gunter Stang (64) aus Steinfurt ist seit 1984 Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes und übt derzeit die Funktion des Bezirksbeauftragten für den Katastrophenschutz des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe aus. 

In Ihren unterschiedlichsten Tätigkeiten beim Deutschen Roten Kreuz haben sich Brodesser und Stang durch die Mitarbeit in mehreren Gremien auf Landes- und Bundesebene einen Namen gemacht. Die federführende Ausarbeitung von Christoph Brodesser bei der Erarbeitung von Konzepten für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sind hierbei nur beispielhaft zu nennen. Als Bezirksbeauftragter für den Katastrophenschutz des Landesverbandes Westfalen-Lippe berät Gunther Stang die DRK-Kreisverbände in allen Angelegenheiten des Katastrophenschutzes. Brodesser berät als Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz des DRK bei der Planung und Durchführung von vorbereitenden Maßnahmen im Bevölkerungsschutz. Dies schließt beispielsweise auch die Mitwirkung im Krisenstab des Landes Nordrhein-Westfalen ein. 

Für die Gefahrenabwehrdezernate der Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster stehen beide als kompetente und landesweit anerkannter Ansprechpartner in allen Belangen des Katastrophenschutzes mit hohem Engagement und Fachverstand zur Verfügung. 

Im Anschluss an die Auszeichnungen tauschten sich die Teilnehmer noch intensiv über aktuelle Themenstellung im Katastrophenschutz aus.

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news-359 Tue, 17 Sep 2019 14:05:50 +0200 Arbeitslosenreport 3/2019 der Freien Wohlfahrtspflege NRW https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/arbeitslosenreport-3/2019-der-freien-wohlfahrtspflege-nrw.html Endstation Hartz IV? – Freie Wohlfahrtspflege NRW kritisiert, dass Ausstieg zu selten gelingt Düsseldorf. Nur eine Minderheit schafft den Ausstieg aus Hartz IV und eine Rückkehr ins normale Berufsleben. Dies zeigt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Jeden Monat schaffen es lediglich knapp zwei Prozent der 1,16 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Bezieher in NRW, einen sozialversicherungspflichtigen Job zu bekommen. Die Hälfte kann davon nicht leben.

Langzeitarbeitslose haben es schwer, der Armutsfalle zu entrinnen. Im vergangenen Jahr gab es in NRW monatlich nur knapp 20.000 Integrationen von Hartz-IV-Empfängern in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Hinzu kommt, dass diese nicht einmal in jedem zweiten Fall zu einem Ende des Hartz-IV-Bezugs führten. „Es kann nicht sein, dass Menschen, die in Vollzeit arbeiten, weiterhin auf staatliche Leistungen angewiesen sind“, kritisiert der Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege NRW, Christian Heine-Göttelmann. „Und auch diejenigen, die etwa aus gesundheitlichen oder familiären Gründen nur in Teilzeit arbeiten können, dürfen nicht schief dafür angesehen werden, dass sie ihren Lohn noch mit Sozialleistungen aufstocken müssen.“

Zudem befinden sich viele spätestens nach einem Jahr wieder in Hartz IV. Laut Arbeitslosenreport waren weniger als 11.000 Hartz-IV-Empfänger, die die Jobcenter im Dezember 2017 in sozialversicherungspflichtige Jobs vermittelt hatten, auch noch im Dezember 2018 beschäftigt. Mehr als jedes vierte sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnis endete bereits innerhalb der ersten drei Monate nach der Integration. „Es genügt nicht, Menschen kurzfristig in Arbeit zu bringen“, betont Christian Heine-Göttelmann. „Sie müssen dauerhaft in Arbeit bleiben, denn nur so wird sich auch ihre soziale Situation langfristig stabilisieren.“

Um die Chance auf nachhaltige Beschäftigung zu erhöhen, sollten Arbeitsplätze und Arbeitslose gut zueinander passen. Viel zu oft werden Arbeitslose in Jobs gedrängt, die nicht ihren persönlichen Fähigkeiten und Interessen entsprechen, beobachten die Verbände. „Die Betroffenen müssen mehr als bisher aktiv in den Vermittlungsprozess einbezogen werden“, fordert Heine-Göttelmann. „Die Jobcenter sollten sie dabei unterstützen, ihre gesamte berufliche und persönliche Situation realistisch einzuschätzen und individuelle Lösungswege zu finden.“

Auch nach der Aufnahme einer Beschäftigung brauchen sie nach Ansicht des Vorsitzenden noch aktive Unterstützung und fachliche Beratung. „Ein unterstützendes Coaching ist wichtig, damit Menschen der Weg aus dem Hartz-IV-Bezug in den Arbeitsmarkt gelingt“, so Heine-Göttelmann. Solche Leistungen müssten aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege standardmäßig zu den Angeboten des Jobcenters für Langzeitarbeitslose gehören.

Das im Januar gestartete Teilhabechancengesetz, von dem in NRW rund 15.000 besonders benachteiligte Langzeitarbeitslose profitieren sollen, beinhaltet bereits ein begleitendes Coaching. Die Beschäftigung wird in den ersten beiden Jahren zu 100 Prozent vom Staat gefördert, in den Jahren danach zu 90 bis 70 Prozent. Die Wohlfahrtsverbände begrüßen die neuen gesetzlichen Möglichkeiten. Sie wünschen sich aber in begründeten Fällen die Entfristung einer öffentlich geförderten Beschäftigung. Sie ist derzeit auf maximal fünf Jahre begrenzt. „Es gibt Menschen, die werden wir nie ohne ergänzenden Lohnkostenzuschuss in sozialversicherungspflichtige Jobs integrieren können. Doch auch sie haben ein Recht auf Arbeit, denn das gibt ihnen Perspektive und Würde“, betont Heine-Göttelmann. 

Hintergrund: Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-361 Tue, 17 Sep 2019 11:52:00 +0200 Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstück https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/duesseldorfer-rotkreuz-fruehstueck.html Düsseldorf, 17.09.2019. Zum Düsseldorfer Rotkreuz-Frühstück lud das Verbindungsbüro des Deutschen Roten Kreuzes bei Landtag und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen heute ein. Der 70. Jahrestages der Unterzeichnung der vier Genfer Abkommen von 1949 soll als Anlass genommen werden, eine neue Gesprächsreihe zu etablieren. Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe wies in in seiner Begrüßung auf die Diskrepanz zwischen dem Bekenntnis und der Anwendung der Genfer Abkommen hin und erinnerte an Worte Henry Dunants: „Der Feind, unser wahrer Feind, ist nicht die Nachbarnation; es sind Hunger, Kälte, Armut, Ungewissheit, Gewohnheit, Aberglaube und Vorurteile.“

Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe der FH Münster führte in seinem Vortrag an die Ursprünge der Rotkreuzbewegung zurück: Er wies einerseits auf die Brutalität der Kriegsführung und die medizinische Unzulänglichkeit hin, der die Menschen im Jahr 1859 ausgesetzt waren. Er erinnerte an die Gründung und Grundsätze, derer sich das Rote Kreuz verpflichtet. Andererseits spannte Gardemann den Bogen zur Aktualität der Genfer Konventionen und konkretisierte aus seinem praktischen Einsatz in der Auslandshilfe für das IKRK, was es heißt, die Grundsätze der Genfer Konvention im Kriegseinsatz heute umzusetzen.

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news-358 Sat, 14 Sep 2019 14:52:06 +0200 Veranstaltungen in jedem Regierungsbezirk “Wir Sind…#EngagiertFürNRW“ für die freiwilligen Kräfte im Katastrophenschutz https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/veranstaltungen-in-jedem-regierungsbezirk-wir-sindengagiertfuernrw-fuer-die-freiwilligen-kraefte-im-katastrophenschutz.html Innenminister Reul: "Wahre Helden der Gesellschaft" Coesfeld. Am Samstag, 14. September 2019 hat Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, gemeinsam mit den Regierungspräsidentinnen der Bezirksregierungen Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster sowie mit dem Regierungspräsidenten der Bezirksregierung Arnsberg ehrenamtliche Kräfte im Katastrophenschutz zu fünf zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen mit einem informativen und bunten Programm eingeladen.

An diesem Tag ist Minister Reul zu insgesamt 2.500 Vertreterinnen und Vertretern der im Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen tätigen Organisationen – Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hilfsdienst, Technisches Hilfswerk und Verband der Feuerwehren - „nach Hause“ gekommen. Eine Live-Schaltung hat die Veranstaltungsorte Arnsberg, Coesfeld, Gütersloh, Köln und Mülheim a. d. Ruhr miteinander verbunden, damit Reul den Anwesenden für ihren persönlichen Beitrag im Ehrenamt zeitgleich danken konnte. Der Katastrophenschutz in NRW sei gut organisiert; die Menschen könnten sich darauf verlassen, dass ihnen in Krisensituationen wie Hochwasser- und Sturmereignissen geholfen wird, so Reul, der die ehrenamtlichen Einsatzkräfte als „wahre Helden der Gesellschaft“ würdigte. 

Dieses Engagement will das Innenministerium stärken und hat deswegen gemeinsam mit allen im Katastrophenschutz tätigen Organisationen einen Fahrplan mit geeigneten Maßnahmen entwickelt. Dazu gehört unter anderem der erste landesweite Katastrophenschutztag, der am 27.06.2020 in Partnerschaft mit der Stadt Bonn durchgeführt wird.

Foto Einsatzkräfte

Foto Bürgerhalle Coesfeld

Foto Innenminister Reul

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news-357 Tue, 10 Sep 2019 12:41:18 +0200 Reform der Notfallversorgung - Das DRK in Nordrhein-Westfalen begrüßt die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/reform-der-notfallversorgung-das-drk-in-nordrhein-westfalen-begruesst-die-plaene-von-bundesgesundheitsminister-jens-spahn.html Düsseldorf/Münster, 10.09.2019. Mit dem vorgelegten Arbeitsentwurf zur Reform der Notfallversorgung werden notwendige Maßnahmen geplant, um den Herausforderungen der Notfallrettung gerecht zu werden. Faktoren wie die zunehmende Inanspruchnahme der Notdienste, der bestehenden Ärztemangel sowie die suboptimale Verteilung der Notfallpraxis-Standorte insbesondere im ländlichen Bereich führen perspektivisch zu einem Kollaps der Notfallversorgung. Das DRK in NRW begrüßt daher die vorgelegten Vorschläge zur Reform der Notfallversorgung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn. Der Arbeitsentwurf enthält substanzielle Verbesserungen für Patientinnen und Patienten.

Insbesondere begrüßt das DRK in Nordrhein-Westfalen, dass der Arbeitsentwurf die Position des DRK aufgreift, den Rettungsdienst als wesentlichen Teil der Gefahrenabwehr zu betrachten, und somit die Zuständigkeit der Länder für die Organisation und Durchführung des Rettungsdienstes nicht in Frage stellt.

Das DRK in NRW hält die verbindlichen Kooperationen der Leitstellen und des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes für zielführend. Entsprechende Projekte in Nordrhein-Westfalen haben bereits gezeigt, dass eine gemeinsame Ressourcenverwaltung dazu führen kann, Hilfeersuchen effektiver zu begegnen. Entsprechend begrüßt das DRK in NRW die Einrichtung von Integrierten Notfallzentren. Eine erste gemeinsame Anlaufstelle für die Bevölkerung im Notfall vermag zu einer wirksamen Patientensteuerung führen. 

Darüber hinaus befürwortet das DRK in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich die Anerkennung des Rettungsdienstes als Leistungsbereich der gesetzlichen Krankenkassen. Damit wird erreicht, dass die Versorgung vor Ort auch dann vergütet wird, wenn Patienten anschließend nicht ins Krankenhaus transportiert werden. Ob eine Ausweitung der Gesetzgebungskompetenz des Bundes die Herausforderungen lösen kann, wird zu prüfen sein. 

Um die knappen Ressourcen der Ärzte im Rettungsdienst zu entlasten, schließt sich das DRK in NRW den Ausführungen des Sachverständigenrates an, eine feste Kompetenzzuordnung für Notfallsanitäter zu definieren. Bundesweit wird derzeit uneinheitlich festgelegt, welche Kompetenzen für Notfallsanitäter die Regel sind. Eine Vereinheitlichung mit einer damit einhergehenden Anpassung des Heilpraktikergesetzes könnte so zu einer Steigerung der Qualität des Rettungsdienstes beitragen. 

Das Deutsche Rote Kreuz in NRW merkt darüber hinaus an, dass ein notwendiger Schritt zur Entlastung des Gesundheitssystems eine breite Sensibilisierung der Bevölkerung für Fragen der Gesundheit im Alltag wie im Katastrophenfall ist. Dazu fordert das DRK, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung generell zu fördern und dies idealerweise bereits in den Schulen in den Lehrplan zu integrieren. Wissen und Verhaltensweisen zur Selbsthilfe im Katastrophenfall sollten hier ergänzend und kontinuierlich gelehrt werden.

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Pressefoto Andreas Brockmann

Pressefoto Daniel Delang / DRK 

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news-356 Fri, 06 Sep 2019 08:07:20 +0200 DRK und JRK in Westfalen-Lippe fördern engagiert Erste-Hilfe-Kenntnisse an Schulen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-und-jrk-in-westfalen-lippe-foerdern-engagiert-erste-hilfe-kenntnisse-an-schulen.html Zum Erste-Hilfe-Tag am 14. September verweist DRK auf die Bedeutung von Erster Hilfe an Schulen. Zum diesjährigen Welt-Erste-Hilfe-Tag am Samstag, 14. September, rückt das Deutsche Rote Kreuz die Bedeutung von Erste-Hilfe-Kenntnissen an Schulen in den Fokus. 2018 geschahen bundesweit etwa 1,163 Millionen Unfälle an deutschen Schulen. Die Gefahr von Unfällen in Schulen ist demnach in Deutschland weitaus größer als in Betrieben. Während in Betrieben 23 meldepflichtige Arbeitsunfälle je
1 000 Vollarbeiter verzeichnet werden, sind die Unfallzahlen mit 66 meldepflichtigen Schulunfällen je 1 000 Schüler deutlich höher. 

„Das Rote Kreuz, insbesondere das Jugendrotkreuz in Westfalen-Lippe, fördert engagiert die Vermittlung von Erste-Hilfe-Kenntnissen an Schulen“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Das JRK betreut an über 400 Schulen in Westfalen-Lippe Schulsanitätsdienstgruppen mit rund 4 000 Schülerinnen und Schülern. Schulsanitäter stehen ihren Mitschülern nach Unfällen oder Erkrankungen zur Seite. Engagierte, vom Roten Kreuz ausgebildete Kooperationslehrerinnen und –lehrer trainieren und begleiten die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter. 

Darüber hinaus unterstützt das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe seit Anfang März 2019 Grundschulen bei der Durchführung von  Gesundheitswochen und kindgerechten Erste-Hilfe-Ausbildungen. Dafür stellt das JRK den Schulen didaktisch und methodisch aufbereitetes Material in Form eines kostenfreien Lehrpakets zur Verfügung. Mit diesem können die Lehrerinnen und Lehrer eigenständig die Themen der Gesundheitsförderung und Ersten Hilfe abwechslungsreich und zielgruppenorientiert in ihrem Unterricht bearbeiten. Außerdem bietet das JRK Westfalen-Lippe eine eintägige Fortbildung für „Juniorhelfertrainerinnen- und trainer“ an, die bei Lehrkräften auf große Resonanz stößt.

Um auf die Bedeutung von Erster Hilfe an Schulen aufmerksam zu machen, veröffentlichen das Rote Kreuz und das Jugendrotkreuz in Westfalen-Lippe Kurzvideos in den Sozialen Medien (Facebook, Twitter und Instagram). In den Videos, die unter den Hashtags #erstehilfe und #erstehilfetag zu finden sind, berichten unter anderem Erste-Hilfe-Ausbilder, Lehrer und Schulsanitätsdienstleistende über ihre Erfahrungen mit Erster Hilfe an Schulen.

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Logo "Erste Hilfe macht Schule"

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news-355 Thu, 29 Aug 2019 11:02:22 +0200 Internationaler Tag der Vermissten https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/internationaler-tag-der-vermissten.html Jedes Jahr gehen Tausende Anfragen beim DRK-Suchdienst ein 74 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges verlangen immer noch Tausende Menschen in Deutschland nach Klärung des Schicksals ihrer Angehörigen, die in Folge dieses Krieges oder aufgrund von Flucht und Vertreibung vermisst werden. „Allein im ersten Halbjahr 2019 gingen insgesamt 4.778 Anfragen dazu beim DRK-Suchdienst ein. Das Interesse in vielen deutschen Familien an dem Schicksal ihrer im Krieg oder durch Vertreibung vermissten Angehörigen ist nach wie vor sehr groß. Viele wollen Klarheit darüber, was damals wirklich passiert ist. Wir rechnen mit nahezu 9.000 Anfragen im gesamten Jahr. 2018 waren es 8.939 Fälle“, erklärte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zum Internationalen Tag der Vermissten, der am 30. August begangen wird.

Leicht rückläufig sind bundesweit dagegen die Anfragen bei der internationalen Suche nach Menschen, die aktuell durch bewaffnete Konflikte, Katastrophen, Flucht oder Migration getrennt wurden. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 erreichten den DRK-Suchdienst hierzu 1.034 neue Anfragen, im gesamten vergangenen Jahr waren es 2.291 Fälle. „Für uns besteht bei der Suche die größte Schwierigkeit darin, dass die suchenden Personen oftmals nicht sagen können, in welchem Transit- oder Zielland sie ihre Angehörigen vermuten“, sagte Dorota Dziwoki, Leiterin der Suchdienst-Leitstelle im DRK-Generalsekretariat.

In Westfalen-Lippe hält sich die Zahl der Suchanfragen in etwa auf Vorjahresniveau. Wurden im Jahr 2018 in Westfalen-Lippe 100 Suchanfragen gestellt, waren es im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 48, erklärt Christian Kamp, Leiter des Suchdienstes im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe.

Eine wichtige Rolle auf internationaler Ebene spielt die online-basierte Suche mit Fotos (www.tracetheface.org), die in Kooperation mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz erfolgt. Von September 2013 bis Dezember 2018 waren weltweit insgesamt 27.308 suchende und gesuchte Personen an Trace the Face beteiligt, 7.532 von diesen wurden über den DRK-Suchdienst erfasst. Bis Mitte Juli 2019 konnten beim Roten Kreuz 161 Trace the Face-Erfolgsgeschichten verzeichnet werden.

Derzeit wird weltweit nach mehr als 140.000 Menschen gesucht. Diese hohe Anzahl ist hauptsächlich auf die Situation und die bewaffneten Konflikte im Nahen Osten, insbesondere im Jemen, zurückzuführen.

Der DRK-Suchdienst wird institutionell vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.

Herr Kamp steht für Medienanfragen zum Thema Suchdienst gerne zur Verfügung. Er ist erreichbar unter Christian.Kamp(at)drk-westfalen.de oder telefonisch unter 0251 9739-155

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news-354 Wed, 28 Aug 2019 14:49:39 +0200 Delegierter des DRK in Kolumbien besuchte DRK-Landesverband Westfalen-Lippe https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/delegierter-des-drk-in-kolumbien-besuchte-drk-landesverband-westfalen-lippe.html Großes Interesse an Migrations- und Flüchtlingsarbeit des DRK in Westfalen-Lippe Zu Gast beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster war vom 26. bis zum 28. August 2019 Javier Gonzalez, Delegierter des Deutschen Roten Kreuzes in Kolumbien. Sein Besuch diente dazu, die Migrations- und Flüchtlingsarbeit des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe kennenzulernen und von den Erfahrungen der DRK-Integrationsarbeit in den Bereichen Arbeit, Spracherwerb, gesundheitliche Versorgung, soziale Sicherung und gesellschaftliches Miteinander zu profitieren.

Derzeit stellt die anhaltende Massenflucht und die damit verbundene Ansiedlung von über einer Million Menschen aus dem krisengebeutelten Nachbarland Venezuela das Rote Kreuz in Kolumbien vor große Herausforderungen. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit unterstützt das Deutsche Rote Kreuz seine kolumbianische Schwestergesellschaft unter anderem mit Gesundheitsstationen und Hilfsgütern in mehreren Regionen des Landes. Nach anfänglicher Basisversorgung in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Wasserversorgung wird zukünftig mittelfristig Hilfe im Bereich der sozialen und ökonomischen Integration der Migranten in Kolumbien notwendig sein.

Am 27. August besuchte Javier Gonzalez die vom DRK betreute NRW-Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Unna-Massen, um sich dort ein Bild über die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten zu machen. Bei einem anschließenden Besuch im DRK-Kreisverband Hamm wurden dem DRK-Delegierten verschiedene Integrationsmaßnahmen von der Migrationsberatung bis hin zu Maßnahmen des Spracherwerbs und der sozialraumorientieren Arbeit vorgestellt. Ein Informationsaustausch mit dem Vorstandsvorsitzenden des DRK-Landesverbandes Dr. Hasan Sürgit und Mitarbeitenden des Fachbereichs Migration am 28. August in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster rundete den Besuch ab.

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news-353 Fri, 09 Aug 2019 13:17:40 +0200 70 Jahre Genfer Abkommen von 1949 – 155 Jahre Genfer Konvention - „Weltweit anerkannte Prinzipien“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/70-jahre-genfer-abkommen-von-1949-155-jahre-genfer-konvention-weltweit-anerkannte-prinzipien.html In diesem Monat jährt sich die Unterzeichnung der ersten Genfer Konvention zum 155. Mal, und die aktuellen Genfer Abkommen werden 70 Jahre alt. Als am 22. August 1864 die Vertreter von zwölf europäischen Staaten ihre Unterschriften unter die Genfer Konvention zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der Streitkräfte im Felde“ setzten, begannen sie eines der umfassendsten Friedenswerke der Weltgeschichte und legten den Grundstein für die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Seit dem 12. August 1949 gelten die Abkommen in ihrer aktuellen Fassung als „1. Genfer Abkommen vom 12. August 1949 zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der bewaffneten Kräfte im Felde“, „2. Genfer Abkommen zur Verbesserung des Loses der Verwundeten, Kranken und Schiffbrüchigen der bewaffneten Kräfte zur See“ (Erstfassung 1899), „3. Genfer Abkommen über die Behandlung der Kriegsgefangenen“ (Erstfassung 1929) und „4. Genfer Abkommen über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten“. 

„Mit den Genfer Abkommen von 1949 existiert ein weltweites Rechtssystem, das zum Ziel hat, gerade in Kriegszeiten Menschen, die nicht oder nicht mehr zu den Kämpfenden gehören, ein Mindestmaß an Schutz und Hilfe zu gewähren“, so der Landeskonventionsbeauftragte des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Moritz-Philipp Koch, am 9. August 2019 in Münster. Fast alle Staaten der Welt seien Vertragsparteien der Genfer Abkommen und daher rechtlich an die dort niedergelegten rechtlichen Regeln gebunden. „Mit dem ersten Genfer Abkommen wurde 1864 aber auch die Grundlage für das weltweite Friedenswerk der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung geschaffen, die mit inzwischen 191 Gesellschaften des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds in praktisch allen Staaten der Welt präsent ist“, so Dr. Koch. Die international durch die Staatengemeinschaft festgelegten Prinzipien der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung seien weltweit anerkannt und gewährten den Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern den Freiraum zur Durchführung ihrer Aufgaben als „humanitäre Helfer in der Not“. 

Es sei jedoch zu bemerken, dass gerade in der Zivilgesellschaft die unparteiliche humanitäre Hilfe der Einsatzkräfte unter dem Zeichen des Roten Kreuzes nicht mehr in ausreichendem Maße respektiert werde, so Koch weiter. „Wir erleben es zunehmend, dass unsere Rettungskräfte Ziel von Anpöbeleien, aber auch körperlichen Angriffen werden und daher in ihrer Aufgabenerfüllung gehindert sind.“ Das Rote Kreuz habe daher weltweit die Kampagne „NotATarget“ gestartet, um darauf aufmerksam zu machen, geschützte Personen und ihre Helfer niemals zum Angriffsziel zu machen, sondern ihnen ihre Hilfeleistung zu ermöglichen. „Wir appellieren an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich diesen Gedanken jederzeit zu eigen zu machen und mitzuhelfen, dass die großen humanitären Gedanken von 1864 und 1949 auch in der Zukunft nicht verlorengehen“, so der Landeskonventionsbeauftragte. „Hierzu ist unser aller gesellschaftliches Engagement weiterhin erforderlich!“

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news-352 Wed, 07 Aug 2019 10:41:25 +0200 Wie nehmen Sie das DRK wahr? - DRK bittet um Rückmeldungen seiner Mitglieder und der breiten Öffentlichkeit – Umfrage läuft bis zum 16. September https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/wie-nehmen-sie-das-drk-wahr-drk-bittet-um-rueckmeldungen-seiner-mitglieder-und-der-breiten-oeffentlichkeit-umfrage-laeuft-bis-zum-16-september.html Auch das Deutsche Rote Kreuz und seine Aufgaben sind geprägt durch einen stetigen Wandel. Dieser erstreckt sich von politischen und gesellschaftlichen Anforderungen über demographische Entwicklungen, gesetzliche Bedingungen bis hin zu sich wandelnden ehren- und hauptamtlichen Strukturen. Aktuell befindet sich das DRK deutschlandweit in einem Prozess zur Entwicklung der „DRK-Strategie 2030“. Diese Strategie soll für die nächsten zehn Jahre inhaltliche und organisatorische Leitplanken für den Gesamtverband setzen und die Weichen für die zukünftige Entwicklung des DRK stellen.

Thematisiert werden sollen die Anforderungen der Zukunft, die Kernaufgaben des Roten Kreuzes und wie es künftig mit seinen Grundsätzen umgeht. Im Rahmen der Entwicklung der „DRK-Strategie 2030“ hat das DRK eine Umfrage gestartet, die sich nicht nur an ehrenamtlich Aktive und hauptamtlich Mitarbeitende des DRK und des Jugendrotkreuzes richtet, sondern auch an Spenderinnen und Spender, Fördermitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Noch bis zum 16. September können sie über diese Umfrage Stärken und Schwächen des DRK, Herausforderungen und Trends benennen: www.drk.de/drk-strategie-2030/Befragung

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news-351 Wed, 31 Jul 2019 07:56:33 +0200 Dr. Moritz Philipp Koch wird neuer Landeskonventionsbeauftragter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/dr-moritz-philipp-koch-wird-neuer-landeskonventionsbeauftragter-des-drk-landesverbandes-westfalen-lippe.html „Spannende Herausforderung“ „Die neue Aufgabe ist eine spannende Herausforderung für mich, der ich mich mit Begeisterung und dem Willen, etwas zu bewegen, widmen werde“, so der künftige Landeskonventionsbeauftragte des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Moritz Philipp Koch. Ab dem 1. August hat ihn DRK-Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur für eine Amtszeit von vier Jahren in das Amt bestellt. Hier wird es seine Aufgabe sein, die Kenntnisse über das humanitäre Völkerrecht sowie die Grundsätze und Ideale der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung im Gebiet des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe zu verbreiten. Langjähriger Amtsvorgänger von Koch ist Dr. Sascha Rolf Lüder, Leiter des Rotkreuz-Büros NRW in Düsseldorf, der sich 14 Jahre als Landeskonventionsbeauftragter ehrenamtlich engagierte.

Dr. Moritz Philipp Koch wurde am 23.12.1985 in Marl geboren. Er ist in Bochum aufgewachsen und studierte Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, wo er im Jahr 2015 auch promoviert wurde. Er ist seit 2005 Mitglied im DRK-Kreisverband Wattenscheid, wo er sich zunächst im Katastrophenschutz verpflichtete. Er ist Konventionsbeauftragter des Kreisverbands und als Schriftführer Mitglied des Präsidiums. Zusätzlich engagiert er sich in verschiedenen Projekten, zum Beispiel bei der traditionellen Weihnachtsfeier des Wattenscheider DRK für Einsame und Obdachlose am ersten Weihnachtstag. Mahatma Gandhis Aussage „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünscht für diese Welt“ würde den Antrieb für seine ehrenamtlichen Aktivitäten gut beschreiben, so Dr. Moritz Philipp Koch.

Beruflich ist Koch als Juristischer Referent in der Vergabestelle beim Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) tätig und verantwortet die Durchführung zahlreicher komplexer Vergabeverfahren. Im Jahr 2017 war er an das Innenministerium Nordrhein-Westfalen (IM NRW) abgeordnet und dort beim Beauftragten der Landesregierung für Informationstechnik (CIO) insbesondere für Rechtsfragen zur Digitalisierung (E-Government u.a.) zuständig. Er ist Mitglied einer Arbeitsgruppe des Bundesministeriums des Innern für Bau und Heimat in Berlin (EVB-IT Verträge). Außerdem ist er seit einigen Jahren Lehrbeauftragter, unter anderem dauerhaft an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, der Ruhr-Universität Bochum und der Europäischen Akademie in Berlin.

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news-349 Wed, 24 Jul 2019 08:26:58 +0200 Würdigung von Sven Kampeters ehrenamtlichem Einsatz bei der kindgerechten Vermittlung von Erster Hilfe https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/wuerdigung-von-sven-kampeters-ehrenamtlichem-einsatz-bei-der-kindgerechten-vermittlung-von-erster-hilfe.html „Kampi und Puppe Paul“ besuchten Landtagspräsidenten André Kuper Seit 18 Jahren gibt es „Kampi (Sven Kampeter) und Puppe Paul" aus dem DRK-Kreisverband Herford-Land. Das DRK-Duo besucht ehrenamtlich Kindergärten und Grundschulen im Kreis Herford, um Kindern auf spielerische Weise Erste Hilfe, zum Beispiel das Absetzen eines Notrufs, das Aufstellen eines Warndreiecks oder den Umgang mit Verbandmaterial beizubringen. Das Projekt des Kreisrotkreuzleiters Sven Kampeter wurde schon mit einigen Auszeichnungen wie der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und dem „Ehrwin des Monats" vom WDR sowie einem Gastauftritt in der Fernsehsendung „Gottschalk Live" gewürdigt. Auch zum Sommerfest des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue waren „Kampi und Puppe Paul" schon eingeladen.

Nachdem Stephen Paul, Landtagsabgeordneter aus Herford, dem NRW-Landtagspräsidenten André Kuper von Kampeters unermüdlichem Engagement berichtet hatte, lud dieser das Duo nach Düsseldorf ein, um sich über die Aktivitäten von „Kampi und Puppe Paul“ zu informieren. André Kuper und Stephen Paul bedankten sich bei Sven Kampeter; der Landtagspräsident würdigte seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz mit der Erinnerungsmünze für besondere Persönlichkeiten, die den Landtag besuchen.

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news-348 Mon, 22 Jul 2019 13:58:51 +0200 25. DRK-Sommerschule in Münster - "Sonne für die Seele" https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/25-drk-sommerschule-in-muenster-sonne-fuer-die-seele.html "Sonne für die Seele" lautete das Thema der 25. DRK-Sommerschule für haupt-, neben und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Altenarbeit und Altenbildungsarbeit am vergangenen Wochenende im DRK-Institut für Bildung und Kommunikation in Münster.

Ein Forum, in dem der altwerdende Mensch und seine Unterstützer mit ihren vielfältigen Bedürfnissen wahrgenommen werden und neue Energien entwickeln, dafür steht die Veranstaltung „DRK-Sommerschule“ in Münster. 

„Ändern sich Beziehungen im Alter?“, „Ist Sexualität im Alter noch ein Thema?“ gehörten zum Beispiel zu den Themen, die in Form von Vorträgen und Workshops stattfanden. Diese Themen werden in der Öffentlichkeit immer noch wenig wahrgenommen und bekamen hier eine Plattform. In weiteren Workshops wurden unter anderem folgende Themen behandelt: „Was zeichnet Glück im Alter aus“ und „Aromapflege für einen entspannten Körper und Geist“. Themen wie „Klangbrücke – Musik verbindet“ und „Therapeutic Touch – anfassen erlaubt“ komplettierten das vielfältige Angebot. Zudem unternahmen die 28 „Sommerschüler“ eine Exkursion in Münsters Schlossgarten, um sich auf allen Ebenen und mit allen Sinnen durch die Kraft der Bäume inspirieren zu lassen. Im Anschluss gab es einen regen Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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news-347 Thu, 18 Jul 2019 16:24:20 +0200 Austausch über das neue Kompetenzzentrum Digitalisierung in der Wohlfahrt (KoWo) im DRK https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/austausch-ueber-das-neue-kompetenzzentrum-digitalisierung-in-der-wohlfahrt-kowo-im-drk.html NRW-Landtagsabgeordnete zu Besuch beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster Am Donnerstag, 18.07.2019, informierten sich die NRW-Landtagsabgeordneten Lisa-Kristin Kapteinat und Annette Watermann-Krass (beide SPD) über das neue Kompetenzzentrum Digitalisierung in der Wohlfahrt beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster.  

Der Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Gerd Diesel, begrüßte die Gäste und freute sich über das Interesse an dem Projekt.  

Die Teams der DRK-Kompetenzzentren Digitalisierung beraten und begleiten die DRK-Gliederungen bei Herausforderungen der digitalen Transformation. Sie sind in die Regionen Ost, West und Süd gegliedert und über den DRK-Bundesverband in übergreifende Netzwerke eingebunden. 

Im Kompetenzzentrum West in Münster beraten Larissa Aldehoff und Maria Sundrum zur Digitalisierung in allen Bereichen der Wohlfahrt. Das Kompetenzzentrum mit Sitz im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe steht den Gliederungen des DRK unterstützend zur Seite und ist Anlaufstelle für externe Kooperationspartnerinnen und -partner.  

Die Digitalisierung ist der neue Megatrend und schon seit längerem befasst sich auch die Sozialwirtschaft damit, diese in den betrieblichen Alltag zu integrieren. Somit wird das Thema Digitalisierung auch im Deutschen Roten Kreuz großgeschrieben. Die Bedeutung der Digitalisierung in der Sozialwirtschaft und die Konsequenzen der Einbindung neuer digitaler Möglichkeiten in den betrieblichen Alltag eines sozial aufgestellten Unternehmens, Verbands etc. waren bereits unter anderem Themen einer sechsteiligen Kongressreihe „Fit für Digitalisierung: DRK goes digital“ beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. 

Mehr Informationen zum „KoWo“:

https://drk-wohlfahrt.de/sonderseiten/soziale-innovation-digitalisierung/kompetenzzentren-digitalisierung/

oder via Twitter:

https://twitter.com/Digital_im_DRK

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news-346 Tue, 16 Jul 2019 12:03:48 +0200 Deutsches Rotes Kreuz erhält Ehrung des Türkischen Roten Halbmonds https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/deutsches-rotes-kreuz-erhaelt-ehrung-des-tuerkischen-roten-halbmonds.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und seine Schwestergesellschaft, der Türkische Rote Halbmond, arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Vor Kurzem würdigte der Türkische Rote Halbmond diese Zusammenarbeit mit der Auszeichnung in Platin, die die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel, stellvertretend für das DRK in Istanbul entgegen nahm: „Es war sehr interessant zu erfahren, was der Türkische Rote Halbmond alles leistet“, berichtet Nilgün Özel von der Veranstaltung. Neben dem DRK wurden auch weitere Organisationen wie das Norwegische Rote Kreuz, UNHCR und UNICEF geehrt. 

Die Ehrenurkunde in Platin übergab Nilgün Özel auf der gemeinsamen Sitzung von Landesrat und VG-Land an Nora Hausin, Leiterin der Stabsstelle Compliance und Verbandsentwicklung im DRK-Generalsekretariat: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem Türkischen Roten Halbmond“, erklärt Nora Hausin bei der Übergabe.

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news-345 Mon, 15 Jul 2019 11:41:26 +0200 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe veranstaltete Entsendefeier für 42 Freiwillige https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-veranstaltete-entsendefeier-fuer-42-freiwillige.html Zum „weltwärts“-Freiwilligendienst nach Indien, Namibia, Südafrika, Tansania und Uganda Anfang September werden 42 junge Männer und Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet durch den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe nach Indien, Namibia, Südafrika, Tansania und Uganda entsendet. Dort leisten sie für zwölf Monate einen Freiwilligendienst im Rahmen des „weltwärts“-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 

Am Sonntag, 14.07.2019, haben der Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Gerd Diesel, und die Leiterin des DRK-Institutes für Bildung und Kommunikation, Monika van der Beek, die Jugendlichen im Rahmen einer Entsendefeier gebührend verabschiedet. 

„‘weltwärts‘ ist ein Erfolg. Sie sind die 9. Generation, die der DRK-Landesverband entsendet. Während Ihres Einsatzes werden Sie neue Herausforderungen meistern. Dafür wünsche ich Ihnen alles Gute", sagte Gerd Diesel zu den jungen Frauen und Männern.

In den Einsatzstellen der Freiwilligen geht es unter anderem um die Mitarbeit bei Hilfsprojekten oder um Jugendbildungsarbeit zu Themen wie HIV/Aids, Verkehrssicherheit, Trinkwasserversorgung und Hygiene. Die Freiwilligen werden auch in der Verbreitung des humanitären Völkerrechts und von Erste-Hilfe-Kenntnissen aktiv werden. 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe haben die angehenden weltwärts-Freiwilligen im Rahmen eines achttägigen Seminars auf den Dienst vorbereitet.

„16 Freiwillige werden zum Beispiel die nationalen Rotkreuzgesellschaften in Namibia, Tansania und Uganda unterstützen. Alle anderen engagieren sich in Kindertageseinrichtungen, Therapiezentren für Menschen mit Behinderungen oder im Umweltbereich“, berichtet Julia Koster, Bildungsreferentin beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe.  

Acht der zweiundvierzig Freiwilligen kommen aus Nordrhein-Westfalen, und zwar aus Bochum, Ense-Höingen, Grevenbroich, Hamm, Köln,  Mönchengladbach und Warendorf.  

Interessierte können sich bereits für das nächste "weltwärts-"Entsendejahr bewerben. Unsere Einsatzstellen sowie weitere Informationen finden Sie hier:<span style="font-size: 12px; font-family: Arial, sans-serif; "> </span><span style="background-color: rgb(255, 255, 255); font-size: 12px; ">https://www.freiwillig-freiwillig.de/anbieter/drk-landesverband-westfalen-lippe-e-v</span>

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news-344 Thu, 11 Jul 2019 15:33:49 +0200 Generalkonsulin Pinar Gülün Kayseri besuchte DRK-Landesverband in Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/generalkonsulin-pinar-gueluen-kayseri-besuchte-drk-landesverband-in-muenster.html Am Donnerstag, 11. Juli 2019, begrüßte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, Generalkonsulin Pinar Gülün Kayseri in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster. Präsident Baur, Vizepräsidentin Nilgün Özel, Vorstandsvorsitzender Dr. Hasan Sürgit sowie Abteilungs- und Stabsstellenleitungen informierten die Generalkonsulin über Struktur des Verbandes und aktuelle Aufgaben und Leistungen des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe. Zu den Schwerpunkten des Austausches gehörte das ehrenamtliche Engagement im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Zum Beispiel engagieren sich knapp 6.400 ehrenamtlich Aktive in 84 Einsatzeinheiten und tragen damit wesentlich zum Katastrophenschutz und zur Sicherheit der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen bei.

 „Ich bin begeistert, wie viele Menschen sich hier ehrenamtlich engagieren“, sagte Generalkonsulin Kayseri: „Es war sehr interessant, mehr über das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe zu erfahren.“ 

„Wir haben uns sehr über den Besuch von Frau Kayseri gefreut“, so Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur. „Wir hoffen, dass sich noch mehr Menschen mit türkischen Wurzeln als bisher für ein ehrenamtliches Engagement beim Roten Kreuz entscheiden. Auch einen Austausch von jungen Freiwilligendienstleistenden beider Länder würden wir sehr begrüßen.“

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news-343 Wed, 10 Jul 2019 15:55:07 +0200 Ansprache von NRW-Flüchtlingsminister Stamp beim Sommerempfang des DRK in Nordrhein-Westfalen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/ansprache-von-nrw-fluechtlingsminister-stamp-beim-sommerempfang-des-drk-in-nordrhein-westfalen.html „Vielseitiges Engagement des DRK in der Integrationsarbeit“ Die Wertehaltung des Roten Kreuzes sei etwas Besonderes, sagte Dr. Joachim Stamp, Stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, beim Sommerempfang des Deutschen Roten Kreuzes am 9. Juli 2019 in Düsseldorf. Das DRK in NRW habe sich während der Flüchtlingskrise als zuverlässiger Akteur erwiesen und große Verdienste erworben. Auch wenn es nun darum gehe, Integration als gesamtgesellschaftlichen Prozess voranzubringen, sei das Engagement des DRK vielseitig.

Zur hochaktuellen Diskussion der Seenotrettung sagte Stamp: „Wer Menschen aus Seenot rettet, begeht in keinem Fall ein Verbrechen. Menschen vor dem Ertrinken zu retten, ist Pflicht.“ 

 „Integration von Geflüchteten und Zugewanderten in NRW“ lautete das Schwerpunktthema beim Sommerempfang des Deutschen Roten Kreuzes am 9. Juli 2019 in Düsseldorf. Neben dem Stellvertretenden Ministerpräsidenten Stamp und Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, tauschten sich rund 250 Gäste aus Politik, Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbänden über dieses und weitere Themen, die das Land Nordrhein-Westfalen bewegen, aus. „Wir möchten eine Plattform des Austausches zwischen politischen Entscheidungsträgern und Verantwortlichen des DRK in Nordrhein-Westfalen schaffen und unsere Erfahrungen, die wir aus unserer täglichen Arbeit gezogen haben, einfließen lassen“, so Hans Schwarz, Präsident des DRK-Landesverbandes Nordrhein, der mit seinem Amtskollegen Dr. Fritz Baur, dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, die Gäste begrüßte. 

„Das DRK versteht unter der Integration von Geflüchteten und Zugezogenen einen gesellschaftlichen Prozess, der eine gleichberechtigte Teilhabe am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Leben ermöglicht sowie Benachteiligungen und Barrieren abbaut“, sagte DRK-Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur.

„Die ehrenamtlich Aktiven und die hauptamtlich Mitarbeitenden des DRK helfen, wo es notwendig ist, hochqualifiziert, hochmotiviert und den Menschen zugewandt“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Die Flüchtlingskrise 2015/2016 habe aber auch das DRK an die Grenzen seiner Belastbarkeit geführt, so Hasselfeldt, die die zeitnahe Umsetzung eines Konzepts für Großlagen in Deutschland forderte. 

Gesprächsrunde über DRK-Positionen zur Integrationsarbeit

Um das Thema „Integration von Geflüchteten und Zugewanderten in NRW“ ging es auch in einem Podiumsgespräch, das Dr. Wulf Schmiese, der Leiter der Redaktion „heute journal“, moderierte. Dabei erläuterten Tanja Knopp (Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe), Christiane May (ehrenamtlich aktiv in einer kommunalen Flüchtlingsunterkunft in Düsseldorf), Ulrich Schulte (Leiter des Fachbereichs Migration im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) und Iurie Chiriacov (Leiter der DRK-Erstaufnahmeeinrichtung in Köln) die Integrationsarbeit des Deutschen Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen.

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Foto (Nachweis: Johannes Galert)

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news-341 Sun, 07 Jul 2019 12:04:00 +0200 DRK-Landeswettbewerb und Jugendrotkreuz-Landeswettbewerb in Nottuln - Doppelsieg für den DRK-Kreisverband Tecklenburger Land https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landeswettbewerb-und-jugendrotkreuz-landeswettbewerb-in-nottuln-doppelsieg-fuer-den-drk-kreisverband-tecklenburger-land.html Beim 67. DRK-Landeswettbewerb, der am Samstag, 6. Juli 2019 in Nottuln stattfand, siegte die Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren aus dem DRK-Kreisverband Tecklenburger Land. Beim Jugendrotkreuz (JRK)-Landeswettbewerb der Stufe III für die 17- bis 27-jährigen Jugendrotkreuzler, der gleichzeitig in Nottuln stattfand, hatte der DRK-Kreisverband Tecklenburger Land ebenfalls die Nase vorn: Es siegte die JRK-Gruppe „Marvins Hühnerstall“. Die siegreiche Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren wird den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe beim DRK-Bundeswettbewerb am 21. September 2019 in Darmstadt (DRK-Landesverband Hessen) vertreten. 

Den zweiten Platz bei den Rotkreuzgemeinschaften belegte die Rotkreuzgemeinschaft Lage aus dem DRK-Kreisverband Lippe, auf den dritten Platz kam die Rotkreuzgemeinschaft Delbrück aus dem DRK-Kreisverband Paderborn.

Über den zweiten Platz beim Jugendrotkreuz-Landeswettbewerb freuten sich die JRK-Gruppe „Herberner Helden“ aus dem DRK-Kreisverband Coesfeld. Bronze gab es für die JRK-Gruppe „Team Night Shift“ aus dem DRK-Kreisverband Hagen. Die weiteren Platzierungen sind in der Pressemitteilung im Anhang aufgeführt. 

Rund um die Fachdienste „Sanitätsdienst“, „Betreuungsdienst“ und „Technik und Sicherheit“ sowie in Sachen „Erster Hilfe“ zeigten die teilnehmenden Rotkreuzgemeinschaften, was sie zu leisten in der Lage sind, wenn es ernst wird. Dabei wurden sie unter anderem mit gespielten Notfällen konfrontiert, deren „Opfer“ sie unter den Augen von Schiedsrichtern mit ihren vielfältigen Kenntnissen aus Erster Hilfe, Sanitätsdienst und Co. versorgen mussten. Auch Themen aus dem Blutspendedienst und der Wohlfahrts- und Sozialarbeit waren zu bewältigen.

Bei den Aufgaben für die Jugendrotkreuzler ging es neben der Ersten Hilfe unter anderem auch um Musisch-Kulturelles und Sport und Spiel.

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Foto RKG Ibbenbüren - 1. Platz

Foto JRK, Stufe III, "Marvins Hühnerstall" - 1. Platz

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news-338 Tue, 02 Jul 2019 08:57:36 +0200 28 Schulen aus Westfalen-Lippe als „Humanitäre Schulen“ ausgezeichnet https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/28-schulen-aus-westfalen-lippe-als-humanitaere-schulen-ausgezeichnet.html Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Ledig verlieh am Freitag, 28. Juni 2019 im Volkshaus Röhlinghausen in Herne Schulen aus Westfalen-Lippe das Zertifikat „Humanitäre Schule“. Das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe honoriert damit die engagierte Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“. „Ihr Jahrgang ist der dritte im Rahmen unseres Projekts und noch nie haben sich so viele Schulen daran beteiligt: Bei der Premiere machten 13 Schulen mit, im letzten Jahr waren es 15 Schulen, und in diesem Jahr beteiligten sich sage und schreibe 28 Schulen“, so Heinz-Wilhelm Upphoff, Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der das Engagement der Schülerinnen, der Schüler und der Lehrkräfte in seinem Grußwort würdigte. „In einer Zeit, in der uns täglich Nachrichten über Gewalttaten erreichen, ist es schön zu sehen, dass Sie alle sich für Humanität einsetzen und an einem entsprechenden Dialog interessiert sind.“  

Im Rahmen der JRK-Kampagne „Humanitäre Schule“ haben sich die teilnehmenden Schulen im Schuljahr 2018/19 auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinandergesetzt. Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe hatte zuvor 71 Schülerinnen und Schüler zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet und ihnen damit die Grundlagen vermittelt, selbstständig ein humanitäres Planspiel an ihren Schulen durchzuführen und ein eigenständig erdachtes Projekt für den guten Zweck umzusetzen.  

Bei dem anspruchsvollen politischen Planspiel beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Komplexität politischer Konflikte, insbesondere im Hinblick auf die Wahrung des humanitären Völkerrechts. So versuchten sie im Planspiel „help“ die Rolle der beteiligten Parteien eines fiktiven Konfliktes einzunehmen, fremde Perspektiven nachzuvollziehen, Eigeninteressen zu wahren oder Kompromisse zu finden. Auf diese Weise lernten sie Diskussionsprozesse zu organisieren, eine kleine Konferenz vorzubereiten und Interessen glaubwürdig zu vertreten. Gleichzeitig lernten sie im Spiel auch den Aufbau und die Arbeit der Vereinten Nationen sowie des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz kennen. 

Als Humanitäre Schulen 2018/19 wurden ausgezeichnet:

 

Realschule Augustdorf
Gesamtschule Verl
Ernst-Barlach-Gymnasium Castrop-Rauxel
Nelson-Mandela-Schule Bochum
Marienschule Dülmen
Liebfrauenschule Nottuln
Städt. Realschule Menden
Karlschule Hamm - Städt. Hauptschule
Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück
Theodor-Körner-Schule Bochum
Hittorf-Gymnasium Recklinghausen
Städt. Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich
Rivius-Gymnasium Attendorn
Galilei-Gymnasium Hamm 
Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen
Gymnasium Eringerfeld Geseke
Paul-Ehrlich-Berufskolleg Dortmund
Haranni-Gymnasium Herne
Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Telgte
GHS Ibbenbüren
Städt. Gymnasium Sundern
Bert-Brecht-Gymnasium Dortmund
Sekundarschule Sassenberg
Gesamtschule Scharnhorst Dortmund
Friedrichs-Gymnasium Herford
Berufskolleg Beckum
Tremoniaschule Dortmund
Immanuel-Kant-Gymnasium Dortmund

 

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news-336 Tue, 25 Jun 2019 14:21:50 +0200 Angebote von DLRG, Schwimmverband NRW und DRK-Wasserwacht für Kinder in Kitas und Schulen sollten Gegenstand des Aktionsplans „Schwimmen lernen“ der NRW-Landesregierung sein! https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/angebote-von-dlrg-schwimmverband-nrw-und-drk-wasserwacht-fuer-kinder-in-kitas-und-schulen-sollten-gegenstand-des-aktionsplans-schwimmen-lernen-der-nrw-landesregierung-sein-1.html Düsseldorf, 25.06.2019. Mit dem am 24. Juni 2019 vorgestellten Aktionsplan will die NRW-Landesregierung die Schwimmfähigkeit von Kindern fördern. Dazu sollen etwa Anpassungen der Lehrpläne, Kompaktkurse Schwimmen oder eine Imagekampagne beitragen.  

DLRG, Schwimmverband NRW und DRK-Wasserwacht begrüßen die Pläne der NRW-Landesregierung zur Förderung der Schwimmfähigkeit von Kindern ausdrücklich. Die drei großen schwimmsporttreibenden Verbände haben die Landesregierung bei ihren Plänen im Vorfeld zum Aktionsplan „Schwimmen lernen in Nordrhein-Westfalen 2019 bis 2022“ intensiv beraten und unterstützt.  

Enttäuscht zeigen sich die Organisationen davon, dass die NRW-Landesregierung nun hinter ihrem im Koalitionsvertrag festgehaltenen Ziel, jedes Kind am Ende der Grundschulzeit zum sicheren Schwimmer gemacht zu haben, zurück bleibt. Sie bekräftigen die ursprüngliche Zielsetzung der Koalitionspartner, dass Schwimmfähigkeiten vergleichbar mit dem Schwimmabzeichen in Bronze als Mindeststandard nach der Grundschule erreicht werden sollten. Seitens der schwimmsporttreibenden Verbände besteht die umfängliche Bereitschaft, bei der Maßnahmenplanung zur Erreichung dieses Ziels mitzuwirken. 

DLRG, DRK-Wasserwacht und der Schwimmverband NRW werden auch weiterhin aktiv daran mitwirken, Kindern und Jugendlichen möglichst früh das Schwimmen beizubringen, um die Zahl von Badeunfällen zu senken und die individuelle Sicherheit im und am Wasser zu erhöhen. Der Erfolg wird sich schließlich in der Umsetzung zeigen.  Durch das Programm „NRW kann Schwimmen“ haben bereits seit 2009 mehr als 33.000 Kinder durch die DLRG, die DRK-Wasserwacht und den Schwimmverband NRW das Schwimmen erlernt. 

DLRG, Schwimmverband NRW und DRK-Wasserwacht kritisieren darüber hinaus, dass die zahlreichen Schwimmangebote der drei schwimmsporttreibenden Verbände für Kinder in Kitas und Schulen nicht Gegenstand des Aktionsplans sind. Denn gerade durch diese  erfahren Kinder etwa eine Wassergewöhnung in der Kita und werden durch die daran anschließende Ausbildung zu sicheren Schwimmern.

Pressefoto: Jörg F. Müller / DRK

Aktionsplan 2019 bis 2022 der Landesregierung NRW

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news-332 Fri, 14 Jun 2019 12:39:43 +0200 HTC wird Kooperationspartner von DRK-Projekt „Ausbildung mit VR“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/htc-wird-kooperationspartner-von-drk-projekt-ausbildung-mit-vr.html Mit großer Neugier und ein bisschen Mut zeigt der DRK-Kreisverband Herford-Stadt aktuell, wie neue Technik die Ausbildung von Ehrenamtlichen verbessern kann. Mit dem Einsatz von Virtual Reality (VR) werden einzelne Lernmodule im virtuellen Raum standardisiert und teilnehmerorientiert zur Verfügung gestellt, ähnlich der Ausbildung von Piloten ziviler Airlines. Das Projekt mit Namen „Ausbildung mit VR" verfolgt das Ziel, die Qualifizierung von Rettungssanitätern und -sanitäterinnen im DRK mit dem Einsatz von VR zukunftsorientiert, ortsungebunden, realitätsnah und zugleich fachspezifischer zu gestalten. 

Ein tolles Projekt, bei dem die Begeisterung aller Beteiligten spürbar ist. Davon konnte sich nun auch die Vizepräsidentin des Landesverbandes, Nilgün Özel, persönlich überzeugen. „Es ist einfach toll, wie engagiert Haupt- und Ehrenamt zusammenarbeiten. Schon heute freue ich mich auf die Ergebnisse dieses Leuchtturmprojekts“. Im Zuge des Besuchs von Nilgün Özel konnte der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Herford-Stadt, Ralf Hoffmann, die freudige Nachricht verkünden, dass der Computerhersteller HTC, Hersteller von Handys, Tablets und VR-Brillen, Kooperationspartner wird.

Wir sagen herzlichen Glückwunsch! 

Das Video vom Besuch finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=7KtMUUW-tQ8

Mehr zum Projekt erfahren Sie unter: http://drk.ausbildung-mit-vr.de

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news-331 Wed, 12 Jun 2019 15:32:34 +0200 „Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf - #missingtype: Viele Partner, eine Botschaft! https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/erst-wenns-fehlt-faellts-auf-missingtype-viele-partner-eine-botschaft.html Kampagne #missingtype startet am Weltblutspendertag am 14. Juni! Der Weltblutspendertag am 14. Juni dient dazu, mehr Aufmerksamkeit auf das lebenswichtige Thema Blutspende zu lenken. Anlässlich des Aktionstages starten die DRK/BRK Blutspendedienste ihre Kampagne #missingtype, an der sich wieder zahlreiche Partner beteiligen.

Das AB0-Blutgruppensystem teilt alle Menschen in Blutgruppen ein. Bei der bundesweiten Kampagne werden die Buchstaben A, B und 0 in Logos, Schriftzügen oder Beiträgen weggelassen. Diese fehlenden Buchstaben stehen für die häufig benötigten Blutgruppen A, B und Null und sollen das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Blutspende stärken und zu einer aktiven Blutspende animieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Kampagnenseite.

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news-328 Wed, 05 Jun 2019 11:29:43 +0200 DRK trauert um seinen Ehrenpräsidenten Professor Christoph Brückner https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-trauert-um-seinen-ehrenpraesidenten-professor-christoph-brueckner.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) trauert um seinen Ehrenpräsidenten Professor Dr. med. Christoph Brückner, der am 04. Juni 2019  im Alter von 89 Jahren verstorben ist. „Mit Professor Christoph Brückner verlieren wir eine engagierte Persönlichkeit, die sich jahrzehntelang um das Deutsche Rote Kreuz und insbesondere für die Vereinigung der beiden deutschen Rotkreuz-Gesellschaften nach der Wende verdient gemacht hat. Wir werden ihn schmerzlich vermissen“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Der in Zwickau geborene  Brückner war seit 1956 Mitglied des DRK und wurde im April 1990 zum Präsidenten des DRK der DDR gewählt. Er war Mitglied im Koordinierungsausschuss zur Vereinigung der beiden deutschen Rotkreuz-Gesellschaften und von der Vereinigung bis zum Herbst 2003 dreizehn Jahre lang Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes. In dieser Funktion hat er wesentlich dazu beigetragen, neue leistungsfähige Strukturen des DRK in den neuen Bundesländern aufzubauen. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt als Vizepräsident wurde Professor Brückner auf der Bundesversammlung 2004 zum Ehrenpräsidenten ernannt. „Professor Brückner war ein großartiger Vermittler, dem das DRK viel zu verdanken hat. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seinen Angehörigen und Freunden“, sagte Hasselfeldt.

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news-329 Fri, 24 May 2019 07:49:00 +0200 Fachtagung „Politische Netzwerkarbeit“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/fachtagung-politische-netzwerkarbeit.html Bei der Fachtagung zur politischen Netzwerkarbeit in den DRK-Kreisverbänden in NRW am 21. Mai im Rotkreuz-Büro NRW sprach der Leiter der Abteilung Kommunales im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ministerialdirigent Dr. Christian von Kraack, über „Das Deutsche Rote Kreuz als Partner der nordrhein-westfälischen Kommunen im humanitären Bereich“. Zur ersten Fachtagung „Politische Netzwerkarbeit in den DRK-Kreisverbänden in Nordrhein-Westfalen“ konnten die DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe am 21. Mai 2019 im Rotkreuz-Büro NRW neben zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus den Kreisverbänden auch den Leiter der Abteilung Kommunales im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ministerialdirigent Dr. Christian von Kraack, begrüßen. Er informierte über „Das Deutsche Rote Kreuz als Partner der nordrhein-westfälischen Kommunen im humanitären Bereich“ und machte deutlich, dass für die Landesregierung das DRK keine partiellen Interessen vertrete, sondern das „Allgemeininteresse von Daseinsvorsorge und Humanität“. Dr. Christian von Kraack forderte das DRK dazu auf, den Kontakt zur Landespolitik rege zu pflege und Gedanken und Anstöße mitzuteilen. „Es gibt zwei DRK-Landesverbände, aber mit dem Rotkreuz-Büro NRW gibt es ein Gesicht.“  

Im Anschluss an die Ausführungen von Dr. Christian von Kraack gaben Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Coesfeld, und Lothar Terodde, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Heinsberg, einen Überblick über Beispiele für eine gelungene politische Netzwerkarbeit in den Kreisverbänden.  

Eine der wesentlichen Aufgaben des Rotkreuz-Büros NRW ist es, die politische Interessenvertretung der Kreisverbände zu unterstützen. Entsprechend sollte die Fachtagung neben der Fachinformation auch der nachhaltigen Dialogbildung zur landespolitischen Ebene dienen. Es ist angedacht, die Veranstaltung einmal jährlich stattfinden zu lassen.

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news-325 Fri, 24 May 2019 07:02:50 +0200 Bundesweite Tagung zur Mitgliedergewinnung im DRK-Tagungshotel Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/bundesweite-tagung-zur-mitgliedergewinnung-im-drk-tagungshotel-muenster.html Mitglieder sind ein zentraler Bestandteil des Roten Kreuzes. Ohne sie wären viele ehrenamtliche Projekte einfach nicht möglich. Deshalb informierten sich am Dienstag, 21. Mai 2019 rund 50 DRK-Fach- und Führungskräfte aus ganz Deutschland im DRK-Tagungshotel Münster im Rahmen spannender Vorträge und diskutierten in Workshops über (neue) Wege, Menschen für die Idee des Roten Kreuzes zu begeistern.

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news-323 Wed, 22 May 2019 14:57:26 +0200 Projekt „Förderung des Ehrenamts im Katastrophenschutz“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/projekt-foerderung-des-ehrenamts-im-katastrophenschutz.html Parlamentarischer Abend im Landtag NRW Auf Einladung des Landtagspräsidenten André Kuper und des Innenministers Herbert Reul nahmen am Dienstag, 21. Mai 2019, die freiwilligen Kräfte im Brand- und Katastrophenschutz, - darunter auch die DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe - an einem Parlamentarischen Abend in der Bürgerhalle des Landtags NRW teil, um mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

„Die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler opfern ihre Zeit für Einsätze und Hilfsdienste und sie investieren viele Stunden in Ausbildungen und Fortbildungen – für unseren Schutz und unsere Sicherheit. Sie sind die guten Seelen der Gesellschaft und Stützen unserer Demokratie“, sagte Landtagspräsident Kuper. 

Im Mittelpunkt des Austausches stand die Frage, wie die freiwilligen Kräfte unterstützt werden können, um den Katastrophenschutz im Land weiter zu stärken. Sowohl Führungskräfte als auch Mitglieder der Basis diskutierten darüber mit Abgeordneten des Landtags. Auch bei einem Podiumsgespräch mit Abgeordneten des Innenausschusses ging es um diese Thematik.

Herbert Reul, Minister des Innern: „Auch wenn es den Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, gar nicht in erster Linie um Anerkennung geht. Wir sind diesen Frauen und Männern, Mädchen und Jungen zu großem Dank verpflichtet. Denn ohne diese Ehrenamtler im Katastrophenschutz könnte unser Staat seine älteste und wichtigste Aufgabe nicht erfüllen: seine Bürger zu schützen.“

Zusammen stellen die DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe dem Land NRW von insgesamt 241 Einsatzeinheiten 149 vollständige ehrenamtliche Einsatzeinheiten und – gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen – drei weitere Einsatzeinheiten in Teilen für Einsätze im Sanitäts- und Betreuungsdienst des Bevölkerungsschutzes zur Verfügung. Damit ist das Rote Kreuz größter Leistungserbringer im Bevölkerungsschutz in Nordrhein-Westfalen.

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news-321 Thu, 09 May 2019 14:29:53 +0200 DRK im Kreis Unna unterstützt SofHi https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-im-kreis-unna-unterstuetzt-sofhi.html Am 8. Mai, dem Weltrotkreuztag 2019, übernahm Michael Makiolla, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Unna, im Rahmen der Einweihung der DRK-Kita Lippepiraten in Werne den Staffelstab für SofHi. In den kommenden 12 Monaten wird das DRK im Kreis Unna bei vielen abwechslungsreichen Aktionen und Veranstaltungen für die Ziele des Projekts werben, nämlich benachteiligten Kindern  eine gleichberechtigte Teilhabe an kindgerechten Aktivitäten ermöglichen. Überreicht wurde der Staffelstab gemeinschaftlich von Schirmherr Volker Milk, dem Vizeregierungspräsidenten der Bezirksregierung Arnsberg, Nilgün Özel, der Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, und Dr. Hasan Sürgit, dem Vorstandsvorsitzenden des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Dabei berichtete Nilgün Özel, die den Fond mit begründet hat, wie durch SofHi häufig schon mit kleinen Mitteln Verbesserungen für benachteiligte Kinder erreicht werden konnten. Ihr Appell: Im eigenen Umfeld achtsam zu schauen, wo Kinder möglicherweise Unterstützungsbedarf haben und unbürokratische Hilfe benötigen.

Weitere Informationen zu SofHi finden Sie hier. 

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news-319 Mon, 06 May 2019 09:57:29 +0200 Dr. Frank Marquardt (DRK-Kreisverband Steinfurt) für Wahl des stellvertretenden Landesarztes nominiert https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/dr-frank-marquardt-drk-kreisverband-steinfurt-fuer-wahl-des-stellvertretenden-landesarztes-nominiert.html Der Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften hat bei seiner Sitzung am Samstag, 4. Mai 2019, in Hagen Dr. med. Frank Marquardt (DRK-Kreisverband Steinfurt) für die Wahl des stellvertretenden Landesarztes bei der DRK-Landesversammlung am 9. November in Attendorn (DRK-Kreisverband Olpe) nominiert. Der langjährige stellvertretende Landesarzt Dr. med. Heinrich Völker-Feldmann möchte nach Ablauf seiner aktuellen Amtszeit im Herbst kein weiteres Mal für das Amt kandidieren.

 

Dr. Frank Marquardt (56) ist seit 1979 ehrenamtlich aktiv im Deutschen Roten Kreuz. Angefangen als Mitglied in der Bereitschaft des DRK-Kreisverbandes Münster, hat er sich ab 1991 als Rotkreuzarzt im DRK-Ortsverein Emsdetten und im DRK-Kreisverband Steinfurt engagiert. Seit November 2016 unterstützt er als Zugführer der Einsatzeinheit Hamm 02 den DRK-Katastrophenschutz in NRW. Der gebürtige Münsteraner ist Facharzt für Anästhesiologie und leitender Arzt für Krankenhaushygiene am St. Marien-Hospital in Hamm.

 

Dr. Heinrich Völker-Feldmann (64), im Beruf Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Coesfeld, ist seit 1989 DRK-Mitglied. Ehrenamtlich aktiv war der Rosendahler zunächst beim DRK-Kreisverband Coesfeld. Im Oktober 1993 wählte ihn die DRK-Landesversammlung in Hamm zum stellvertretenden Landesarzt. Ab 2002 bekleidete er die Position des Landesarztes. Bei der Landesversammlung in Soest 2005 kandidierte der Träger der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe wiederum für das Amt des stellvertretenden Landesarztes, das er aktuell noch ausführt.

 

Weitere Themen des diesjährigen Landesausschusses der Rotkreuzgemeinschaften waren unter anderem „Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Katastrophenschutz“ und die Änderung der Ordnung für Aus-, Fort- und Weiterbildung im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, Teil Bergwacht.

 

Im Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften sind Leitungskräfte des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der Rotkreuzbezirke Ruhr-Lippe, Südwestfalen, Detmold und Münster sowie der 38 DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe vertreten. Die Aufgaben der im Landesausschuss stimmberechtigt vertretenen Rotkreuzgemeinschaften werden in den Bereitschaften, der Bergwacht, der Wasserwacht und der Wohlfahrts- und Sozialarbeit wahrgenommen. Sämtliche Ämter werden ehrenamtlich ausgeübt.

 

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news-300 Wed, 06 Mar 2019 14:41:19 +0100 Straßenkarneval 2019: Jecken feierten – Ehrenamtliche nahmen Urlaub für Sicherung des bunten Treibens https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/strassenkarneval-2019-jecken-feierten-ehrenamtliche-nahmen-urlaub-fuer-sicherung-des-bunten-treibens.html Die vier großen Hilfsorganisationen in NRW (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) ziehen nach den Karnevalstagen eine überwiegend positive Bilanz. Alle Hilfsorganisationen suchen aber dringend Einsatzkräfte-Nachwuchs für die kommenden Jahre, da die Zahl der Einsätze zunimmt. 

„Die Stimmung entlang der großen und kleinen Karnevalsumzüge war in der Regel friedlich und fröhlich“, blicken die Rettungskräfte der Hilfsorganisationen an Aschermittwoch zurück. Von Altweiber-Donnerstag bis Veilchendienstag haben trotz witterungsbedingter Ausfälle einiger Umzüge an Rosenmontag insgesamt 10.144 Helferinnen und Helfer fast 1.000 größere und kleinere Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleitet. Darüber hinaus wurde überall im Land der Regelrettungsdienst mit ehrenamtlichem Rettungsfachpersonal verstärkt. Über 87.000 Dienststunden kamen so zusammen. 7.027 Menschen in medizinischen Notlagen konnte geholfen werden. In dieser Berechnung sind die vielen Stunden der Aus- und Weiterbildung, Vor- und Nachbereitung sowie Einsatzplanung nicht berücksichtigt.  

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtliche Engagement elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag. 

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news-275 Sun, 16 Sep 2018 11:03:17 +0200 DRK: 58. Bundeswettbewerb der Bereitschaften und 42. Bundeswettbewerb der Wasserwacht am 15. September in Siegen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-58-bundeswettbewerb-der-bereitschaften-und-42-bundeswettbewerb-der-wasserwacht-am-15-september-in-siegen-1.html 1. Platz für die Bereitschaft aus dem DRK-Landesverband Hessen - Die besten DRK-Rettungsschwimmer kommen aus Sachsen und Bayern  

Siegen, den 16. September 2018

Den diesjährigen 58. DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften am 15. September 2018 in Siegen (DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein) hat die Bereitschaft aus Arheilgen (DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt / DRK-Landesverband Hessen) gewonnen. Sieger des 42. Bundeswettbewerbs der DRK-Wasserwacht wurden bei den Damen und bei den gemischten Mannschaften die Teams aus dem DRK-Landesverband Sachsen. Bei den Herren siegten die Rettungsschwimmer aus dem Landesverband Bayerisches Rotes Kreuz.  

Die Rettungsschwimmer aus Dahlem (DRK-Kreisverband Euskirchen / DRK-Landesverband Nordrhein) gewannen die in die beiden Wettbewerbe integrierte „Deutsche Meisterschaft in Erster Hilfe“ und qualifizierten sich damit für den Europäischen Erste-Hilfe-Wettbewerb FACE (First Aid Convention Europe). Der Sonderpreis „Menschliche Zuwendung/Patientenorientierung“ ging ebenfalls an die Sieger des DRK-Bundeswettbewerbs der Bereitschaften aus Arheilgen (DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt / DRK-Landesverband Hessen). 

 

„Die DRK-Teams haben gezeigt, dass sie schnell und großartig reagieren können, wenn es um die Rettung von Menschenleben geht“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter nach dem Leistungsvergleich. „Von jedem einzelnen Teilnehmer, Schiedsrichter, Organisationshelfer bis hin zu den Rotkreuz-Fans der Mannschaften waren alle mit ganzem Herzen dabei. Ein besonderer Dank gilt dem DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein und dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, die gemeinsam ein großartiges Rotkreuz-Ereignis organisiert haben“, so Reuter. 

„Hand in Hand haben wir in gelungener zukunftsweisender Zusammenarbeit von Wasserwacht, Bereitschaften und Jugendrotkreuz, von Ehren- und Hauptamt, dem Kreisverband Siegen-Wittgenstein, unserem Landesverband und dem Bundesverband ein gelungenes Event realisiert“, freute sich Tanja Knopp, stellvertretende Bundesbereitschaftsleiterin und Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Wir haben einen intensiven Gemeinschaftsgeist erlebt und freuen uns auf das nächste DRK-Bundeswettbewerbs-Erlebnis im Jahr 2019 im DRK-Landesverband Hessen.“   

Aufmerksam beobachtet von Schiedsrichtern mussten die Wettbewerbs-teilnehmer unter Beweis stellen, dass sie über das notwendige Know-how in ihren ehrenamtlichen Einsatzbereichen verfügen: So hatten die Teams der Bereitschaften Aufgaben aus den Bereichen „Sanitätsdienst“, „Betreuungsdienst“ und „Technik und Sicherheit“ zu lösen. Die Wasserwacht-Teams mussten unter anderem demonstrieren, dass sie die fachgerechte Rettung von Menschen aus dem Wasser und die notwendige sanitätsdienstliche Versorgung beherrschen. Am Bundeswett-bewerb der Bereitschaften haben 16 Teams teilgenommen, beim Bundeswettbewerb der DRK-Wasserwacht gingen 19 Mannschaften an den Start.  

Die DRK-Bereitschaften mobilisieren bundesweit rund 170 000 Ehrenamtliche in 8 000 Gruppen. Sie trainieren für den Einsatz bei Katastrophen und sichern bundesweit Veranstaltungen wie zum Beispiel Fußballspiele oder Konzerte sanitätsdienstlich ab.   

In der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes sind rund 140 000 Aktive, die in rund 3 000 Wachstationen an deutschen Badegewässern den Badebetrieb absichern. Rund 60 000 Menschen werden jährlich im Schwimmen und als Rettungsschwimmer ausgebildet.   

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Foto 1. Platz Bundeswettbewerb der Bereitschaften Landesverband Hessen

Foto 1. Platz Bundeswettbewerb Wasserwacht Damen und gemischte Gruppe DRK-Landesverband Sachsen

Foto 1. Platz Bundeswettbewerb Wasserwacht Herren Landesverband Bayerisches Rotes Kreuz

Foto FACE-Qualifikation DRK-Landesverband Nordrhein

Foto 2. Platz Bundeswettbewerb der Bereitschaften DRK-Landesverband Westfalen-Lippe

Hier die Übersichten zu den Platzierungen:

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news-272 Mon, 10 Sep 2018 11:30:10 +0200 DRK: 58. Bundeswettbewerb der Bereitschaften und 42. Bundeswettbewerb der Wasserwacht am 15. September in Siegen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-58-bundeswettbewerb-der-bereitschaften-und-42-bundeswettbewerb-der-wasserwacht-am-15-september-in-siegen.html Deutsche Meisterschaften des DRK Am Samstag, 15. September 2018, wird das Deutsche Rote Kreuz seinen 58. Bundeswettbewerb in Siegen (DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein) durchführen. Bei der "Deutschen Meisterschaft des DRK" werden 14 Siegergruppen der diesjährigen DRK-Landeswettbewerbe ihr Können in der Ersten Hilfe und in den Bereichen "Sanitätsdienst", "Betreuungsdienst" sowie "Technik und Sicherheit" in realistisch dargestellten Unfallsituationen unter Beweis stellen; außer Konkurrenz nehmen zwei Gruppen des Jugendrotkreuzes (aus den DRK-Landesverbänden Badisches Rotes Kreuz und Rheinland-Pfalz) teil. Gleichzeitig messen sich in Siegen 21 Mannschaften der DRK-Wasserwacht beim 42. Bundeswettbewerb der DRK-Wasserwacht. Integriert in diese DRK-Bundeswettbewerbe findet die "Deutsche Meisterschaft in Erster Hilfe" statt, bei der sich alle 37 Mannschaften messen. Die Gruppe mit dem besten Ergebnis bei den Erste-Hilfe-Aufgaben qualifiziert sich für den Europäischen Erste-Hilfe-Wettbewerb FACE (First Aid Convention Europe).

Die Stationen erstrecken sich über die Innenstadt von Siegen inclusive des Hallenbades Löhrtor; der Wettbewerb beginnt um 8:00 Uhr und wird gegen 16:30 Uhr beendet sein. Die Siegerehrung findet ab 20:30 Uhr in der Rundturnhalle, Höllenwaldstraße 100 in 57080 Siegen statt.

Am Vormittag des Wettbewerbstages findet um 11:00 Uhr ein Gästeempfang in der DRK-Kinderklinik, Wellersbergstraße 60, 57072 Siegen statt, zu dem die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes Gerda Hasselfeldt eingeladen hat. Hierzu und zum anschließenden Gang über den Wettbewerbsparcours laden wir die Vertreterinnen und Vertreter der Presse herzlich ein.

Mit den DRK-Bundeswettbewerben der Bereitschaften und der Wasserwacht wird in Siegen die bundesweit größte Begegnungsveranstaltung des Deutschen Roten Kreuzes in diesem Jahr stattfinden. "Wir erwarten insgesamt etwa 750 Teilnehmende - Wettbewerbsgruppen, Helfer, Notfalldarsteller, Schiedsrichter und Gäste - aus nah und fern", so Tanja Knopp, Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und stellvertretende DRK-Bundesbereitschaftsleiterin. "Abgesehen davon bieten die Wettbewerbe allen Teilnehmenden ein breites Übungsspektrum."

Ansprechpartner für die Presse:
Marcus Sting
Öffentlichkeitsarbeit
DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein
Tel.: 0271 33716-4113
Mobil: 0171 26 85 89 5

Claudia Zebandt
Öffentlichkeitsarbeit
DRK-Landesverband Westfalen-Lippe
Telefon: 0251 9739-137
Mobil: 0172 5351066

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news-269 Wed, 29 Aug 2018 12:29:33 +0200 Internationaler Tag der Vermissten am 30. August https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/internationaler-tag-der-vermissten-am-30-august.html DRK-Suchdienst auch heute stark gefragt Trotz sinkender Flüchtlingszahlen in Deutschland wird der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) weiterhin stark nachgefragt. 2 744 (218 in Westfalen-Lippe) neue Anfragen der internationalen Suche erreichten ihn im Jahr 2017. In den ersten sechs Monaten 2018 gingen 1 159 (rund 100 in Westfalen-Lippe) Anfragen ein. „Für viele Menschen, die infolge von bewaffneten Konflikten, Katastrophen oder durch Flucht und Migration von ihren Angehörigen getrennt wurden, ist der DRK-Suchdienst die letzte Hoffnung“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am 28. August auf einer Pressekonferenz in Berlin zum Internationalen Tag der Vermissten. 

Zwischen September 2013 und Juni 2018 haben international 21 467 Personen über „Trace the Face“ - eine Online-Plattform für Betroffene - anhand ihrer eigenen Fotos nach Angehörigen gesucht. In 4 778 Fällen waren es Suchende aus Deutschland. Insgesamt gab es dabei 109 Treffer (fünf davon in Westfalen-Lippe). „Die technischen Verbesserungen steigerten die Sucherfolge maßgeblich“, erklärte Dorota Dziwoki, Leiterin der DRK-Suchdienst-Leitstelle in Berlin, von wo aus die Suchdienstaktivitäten in Deutschland gesteuert werden. 

Auch die Zahl der Anfragen beim DRK-Suchdienst zu Vermissten des Zweiten Weltkrieges bewegt sich weiter auf hohem Niveau. Im ersten Halbjahr 2018 gingen dazu bereits 4 747 (57 in Westfalen-Lippe) Anfragen ein – im gesamten Jahr 2017 waren es 8 851 (73 in Westfalen-Lippe). „Das Interesse am Schicksal von Millionen Menschen, die durch den Zweiten Weltkrieg und Vertreibungen ihre Angehörigen verloren haben, ist ungebrochen hoch. Viele Familien in Deutschland beschäftigt dieses Thema immer noch sehr intensiv“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. 

Das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe betreibt Suchdienst-Beratungsstellen in Bielefeld, Dortmund, Gütersloh, Hamm, Lübbecke, Münster, Olpe und Paderborn. 

Der Suchdienst des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe kann bei seiner Arbeit zusätzlich auf ein mobiles Landesauskunftsbüro („MO-LAB“) zurückgreifen, das sich ideal für die Wahrnehmung der eigenen Aufgaben direkt vor Ort eignet. Es handelt sich hierbei um ein knapp 15 Meter langes LKW-Gespann. 

Der DRK-Suchdienst ist Teil des internationalen Suchdienst-Netzwerks der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Gemeinsam mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und weltweit insgesamt 191 Nationalen Gesellschaften des Roten Kreuzes/Roten Halbmondes sucht er nach vermissten Familienangehörigen von in Deutschland lebenden Flüchtlingen. 

Mehr Infos unter www.drk-suchdienst.de und https://familylinks.icrc.org 
Aktuelle Fotos von der Pressekonferenz unter https://pressefotos.drk.de

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news-268 Fri, 24 Aug 2018 09:00:00 +0200 Bundeswettbewerb des Deutschen Roten Kreuzes findet in diesem Jahr in Siegen statt https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/bundeswettbewerb-des-deutschen-roten-kreuzes-findet-in-diesem-jahr-in-siegen-statt.html Einladung zum Vorab-Pressegespräch am 4. September Am Samstag, 15. September 2018, wird das Deutsche Rote Kreuz zum 58. Mal seinen Bundeswettbewerb der Bereitschaften durchführen. In diesem Jahr werden die Deutschen Meisterschaften der DRK-Gruppen, die ihr Wissen und Können unter anderem in der Ersten Hilfe unter Beweis stellen, in Siegen ausgetragen. Gleichzeitig findet in Siegen der 42. Bundeswettbewerb der DRK-Wasserwacht statt.  

Über das, was im Zusammenhang mit dieser Rotkreuz-Großveranstaltung in Siegen zu erwarten ist, über die Vorbereitungen und die logistischen Herausforderungen, möchten wir Sie gerne bei einem Pressegespräch am Dienstag, 4. September um 11:00 Uhr in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein, Bismarckstr. 68, 57076 Siegen, informieren.  

Ihre Gesprächspartner sind:  

Tanja Knopp (stv. Bundesbereitschaftsleiterin und Landesrotkreuzleiterin)
Landrat Andreas Müller (Präsident DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein)
Sören Ledig (Jugendrotkreuz-Landesleiter)
Dr. Martin Horchler (Vorstand DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein)
Christian Kleinberns (Leiter Einsatzstaffel Landesverband)
Bastian Wiebusch (Technischer Leiter Wasserwacht Westfalen-Lippe)
Christian Schuh (Servicestelle Ehrenamt DRK-Landesverband Westfalen-Lippe)
 

Der DRK-Bundeswettbewerb 2017 fand in Ibbenbüren statt; der erneute Sieg einer Ibbenbürener Rotkreuzgemeinschaft holte auch den diesjährigen DRK-Bundeswettbewerb in den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe.

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news-267 Wed, 15 Aug 2018 11:17:15 +0200 SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender Thomas Kutschaty besucht DRK-Kita „Prinz Botho“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/spd-landtagsfraktionsvorsitzender-thomas-kutschaty-besucht-drk-kita-prinz-botho.html Kompetenzen zum hilfsbereiten Miteinander stärken Seine diesjährige „Sommertour“ führte Thomas Kutschaty, den Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, am vergangenen Freitag in die DRK-Kindertageseinrichtung „Prinz Botho“ in Stadtlohn (DRK-Stadtlohn Prinz Botho gGmbH). Heinz-Wilhelm Upphoff (Vizepräsident DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), Dr. Hasan Sürgit (Vorstandsvorsitzender DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), Aloys Eiting (Präsident DRK-Kreisverband Borken), Jürgen Puhlmann (Vorstand DRK-Kreisverband Borken), Marlis Spieker-Kuhmann (Geschäftsführerin der DRK-Stadtlohn Prinz Botho gGmbH) und Helmut Könning (Vorsitzender DRK-Ortsverein Stadtlohn) begleiteten Kutschaty bei seinem Besuch.

 

Thomas Kutschaty zeigte sich sehr überzeugt von dem pädagogischen Konzept der DRK-Einrichtung, das die Kita-Leiterin Juliane Rehkamp eindrucksvoll vorgestellt hatte. Unter anderem ist die Verknüpfung von Haupt- und Ehrenamt im Deutschen Roten Kreuz Bestandteil des Kita-Alltags. Dazu gehört, dass sich der DRK-Ortsverein Stadtlohn regelmäßig ehrenamtlich einbringt: Zum Beispiel können die Eltern der Kinder ein Mal pro Jahr kostenfrei den Kurs „Erste Hilfe am Kind“ beim Roten Kreuz absolvieren. Auch den Kleinen vermittelt das DRK auf kindgemäße Art und Weise erste Grundkenntnisse der Ersten Hilfe. „Die Angebote der Kita Prinz Botho sind ein Beispiel für unser Bestreben, die bereits bei ganz jungen Menschen vorhandenen Kompetenzen zum hilfsbereiten Miteinander zu stärken“, sagte DRK-Landesverbandsvorstandsvorsitzender Sürgit. „Damit können die Kinder erfahren, wie wichtig freiwilliges Engagement und die Werte des Roten Kreuzes sind.“

 

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news-265 Fri, 03 Aug 2018 12:47:33 +0200 DRK-Sommerschule in Münster: „Ich bin ich – Individualisierung und Alter“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-sommerschule-in-muenster-ich-bin-ich-individualisierung-und-alter.html „Ich bin ich – Individualisierung und Alter“ lautet das Motto der DRK-Sommerschule, zu der die stellvertretende Landesrotkreuzleiterin Christiane Lauing die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Donnerstag in Münster begrüßte. In diesem Jahr veranstaltet der Fachbereich „Gesundheit & Soziales“ des DRK-Instituts für Bildung und Kommunikation das beliebte Bildungsprogramm vom 2. bis zum 5. August. Dieses Mal möchten die Vorträge und Workshops Angehörigen der „Silver Society“ Anregungen für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung geben. 

Unter der Maxime, mehr Freiraum für Individualität und Selbstbestimmung im Alter zu schaffen, werden unter anderem die Themen „Fit und stabil durch Körpertraining und moderne Sturzprophylaxe“, „Ernährung im Alter“ und „Aktivierende Pflege – rückenschonendes Pflegen und Mobilitätsförderung“ behandelt. Es geht um Veränderungsprozesse, die das Altern mit sich bringt, und die Stärkung der eigenen Resilienz. Auch Themen wie „Testament und Selbstbestimmung“ und „Achtsamkeit im Alter“ stehen auf dem Programm.  

Vollständiges Programm

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news-264 Thu, 26 Jul 2018 14:01:44 +0200 DRK-Sommerschule in Münster startet am 2. August https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-sommerschule-in-muenster-startet-am-2-august.html „Ich bin ich – Individualisierung und Alter“

„Ich bin ich – Individualisierung und Alter“. Unter diesem Motto veranstaltet das DRK-Institut für Bildung und Kommunikation vom 2. bis zum 5. August in Münster eine Sommerschule mit verschiedenen Vorträgen und Workshops zur Thematik. Am Donnerstagabend verschafft der erste Beitrag der Veranstaltung einen Überblick über die Entwicklung der „Silver Society“ und damit einhergehende gesellschaftliche Wandlungsprozesse. Wie angepasste Bewegung und Ernährung, achtsame Verhaltensweisen und Pflege direkten Einfluss auf die Lebensgestaltung und Teilhabe nehmen können, wollen verschiedene Workshops am Freitag aufzeigen. Unter der Maxime, mehr Freiraum für Individualität und Selbstbestimmung im Alter zu schaffen, werden hier die Themen „Fit und stabil durch Körpertraining und moderne Sturzprophylaxe“, „Ernährung im Alter“ und „Aktivierende Pflege – rückenschonendes Pflegen und Mobilitätsförderung“ präsentiert.

Die Workshops am Samstagvormittag widmen sich den Veränderungsprozessen und der Stärkung der eigenen Resilienz im Alter. Aktiv wird es bei einem „Gedächtnisspaziergang“, bei dem der Zusammenhang zwischen Bewegung und Gedächtnisleistung im Vordergrund steht.  Antworten auf Fragen, die im Zusammenhang mit „Testament und Selbstbestimmung“ und „Achtsamkeit im Alter“ stehen, geben die Referate der Experten am Sonntag.

Wir laden Sie herzlich ein, über die DRK-Sommerschule zu berichten. Weitere Informationen erhalten Sie von Maleen Teske, Leiterin des Fachbereichs „Gesundheit & Soziales“ im Institut für Bildung und Kommunikation des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe: 0251 / 9739-187, Gesundheit.Soziales.Bildung(at)DRK-westfalen.de

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news-263 Mon, 16 Jul 2018 13:01:38 +0200 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe entsendet 42 Freiwillige https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-entsendet-42-freiwillige.html Im Zeichen des Roten Kreuzes zum „weltwärts“-Freiwilligendienst nach Indien, Uganda, Tansania, Namibia und Südafrika Anfang September werden 42 junge Männer und Frauen aus dem ganzen Bundesgebiet durch den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe nach Indien, Uganda, Tansania, Namibia und Südafrika entsendet. Dort leisten sie für zwölf Monate einen Freiwilligendienst im Rahmen des „weltwärts“-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Am Sonntag, 16. Juli 2018, haben Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Ledig und der Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Heinz-Wilhelm Upphoff, sie im Rahmen einer Entsendungsfeier in Münster wertschätzend verabschiedet.

Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Ledig begrüßte die Freiwilligen, ihre Eltern, Verwandten und Freunde: „Menschlichkeit ist, den Mut zu haben, für ein Jahr in ein anderes Land zu schauen. Menschlichkeit ist, ein Lächeln zu verbreiten, wenn es einem schlecht geht. Menschlichkeit ist aber auch, schlechte Laune von anderen auszuhalten. Denn auch diese ist menschlich. Lasst uns die Welt zu einer vielfältigen, friedlichen Welt gestalten.“ „,weltwärts‘ ist nicht nur ein Freiwilligendienst, ‚weltwärts‘ ist auch ein Lerndienst, bei dem der Austausch und das gemeinsame transkulturelle Lernen im Mittelpunkt steht“, sagte Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff zu den jungen Männern und Frauen. „Sie werden Menschen aus anderen Kulturen auf Augenhöhe begegnen und gleichzeitig einen Beitrag in einem lokalen Projekt leisten. Durch das Leben und Arbeiten vor Ort lernen Sie die andere Kultur näher kennen und tauschen sich mit Menschen über ihre Lebensumstände, ihre Einstellungen und Gewohnheiten, Ideen und Perspektiven aus. Ich kann Ihnen jetzt schon sagen: Das wird Ihnen einen neuen Blick auf die Welt und Ihr eigenes persönliches Verhalten ermöglichen“, so der Vizepräsident des DRK-Landesverbandes, der den Freiwilligen ein Jahr voller guter Erfahrungen und Eindrücke wünschte.

In den Einsatzstellen der Freiwilligen geht es unter anderem um die Mitarbeit bei Hilfsprojekten oder um Jugendbildungsarbeit zu Themen wie HIV/Aids, Verkehrssicherheit, Trinkwasserversorgung und Hygiene. Die Freiwilligen werden auch in der Verbreitung des humanitären Völkerrechts und von Erste-Hilfe-Kenntnissen aktiv werden, sich in Kindertageseinrichtungen, Therapiezentren für Menschen mit Behinderungen oder im Umweltbereich engagieren.

Mitarbeiterinnen des Jugendrotkreuzes (JRK) Westfalen-Lippe haben die angehenden weltwärts-Freiwilligen im Rahmen eines achttägigen Seminars auf den Dienst vorbereitet. Das JRK wird auch während ihrer Einsatzzeit den Kontakt zu den Freiwilligen halten und sie beratend unterstützen. Zwölf der zweiundvierzig Freiwilligen stammen aus Nordrhein-Westfalen, nämlich aus Solingen, Straelen, Erftstadt, Vreden, Köln, Borken, Paderborn, Rees, Unna, Krefeld und Borchen. Gerne vermitteln wir den Redaktionen einen Kontakt zu Interviewpartnern.

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news-262 Thu, 12 Jul 2018 18:46:00 +0200 Delegation des Iranischen Roten Halbmondes zu Gast beim DRK-Kreisverband Coesfeld https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/delegation-des-iranischen-roten-halbmondes-zu-gast-beim-drk-kreisverband-coesfeld.html Austausch über den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz Eine hochkarätig besetzte Delegation des Iranischen Roten Halbmondes (IRH) empfing der Präsident des DRK-Kreisverbandes Coesfeld Konrad Püning am Wochenende auf der Burg Vischering in Lüdinghausen. Die Zusammenarbeit mit dem Generalsekretariat und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz in Genf hat diesen bislang einmaligen Austausch möglich gemacht. An der Spitze der Delegation bedankte sich Shahin Fathy für die Einladung in den Kreis Coesfeld, um aus den Erfahrungen der hiesigen Katastrophen- und Bevölkerungsschützer Nutzen für die eigene Arbeit im Iran ziehen zu können. Der IRH hat im Iran eine herausgehobene landesweite Stellung im Katastrophenschutz. Fathy ist Leiter der Organisation für den Hilfs- und Rettungseinsatz im ganzen Iran. „Wir sind dankbar für diese Gelegenheit zu einem Expertenaustausch. Besonders Erdbeben und weitere Naturkatastrophen stellen uns immer wieder vor große Herausforderungen.“ 

Auch dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, war es ein Anliegen, die Gäste aus dem Iran zu begrüßen: „Wir freuen uns sehr darüber, dass Sie die Expertise unseres DRK-Kreisverbandes Coesfeld nutzen und den fachlichen Austausch über den gesundheitlichen Bevölkerungsschutz und den Katastrophenschutz vor Ort suchen“, sagte Baur. „Darüber hinaus soll Ihr Besuch der weiteren Stärkung der Kooperation zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und dem Iranischen Roten Halbmond dienen. Ich kann dies nur voller Überzeugung begrüßen, und ich weiß: Es wird gelingen!“ Berührungspunkte gebe es schließlich etliche, „da wir alle zu einer weltweiten Bewegung gehören: der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung mit mittlerweile 191 nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften.“ Der gemeinsame oberste Grundsatz laute „Menschlichkeit“; auch der Iranische Rote Halbmond positioniere sich engagiert als Anwalt hilfsbedürftiger Menschen und entschiedener Hüter des humanitären Völkerrechts. 

Landrat Dr. Schulze Pellengahr betonte in seinem Grußwort die besondere Ehre für das DRK vor Ort. Mit dem DRK im Kreis Coesfeld habe man einen vorbildhaften Partner für viele Krisensituationen im Kreis Coesfeld, auf den immer Verlass gewesen sei.  

Der DRK-Kreisverband Coesfeld hatte für seine Gäste ein umfangreiches, mehrtägiges Programm zusammengestellt und mit Unterstützung der Feuerwehr eine Großübung in Nottuln und den Besuch des Instituts der Feuerwehr in Münster organisiert. Zu den Themen gehörten moderne Stabs- und Krisenmanagementorganisation und satellitengestütztes Verletztenmanagement. Dazu wurde das Institut für Bildung und Kommunikation des DRK-Landesverbandes in Münster, die Leitstelle in Coesfeld und die Rettungswache des DRK in Lüdinghausen besucht.

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Foto Delegation vor Burg Vischering

Foto Dr. Fritz Baur bei der Auftaktveranstaltung

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news-260 Wed, 11 Jul 2018 13:50:41 +0200 Sommerempfang des DRK in Nordrhein-Westfalen - „Starker und verlässlicher Partner in allen Lebensbereichen“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/sommerempfang-des-drk-in-nordrhein-westfalen-starker-und-verlaesslicher-partner-in-allen-lebensbereichen.html Düsseldorf/Münster. Das Deutsche Rote Kreuz in Nordrhein-Westfalen führte bei seinem ersten Sommerempfang am 10. Juli 2018 unter dem Motto „Das Deutsche Rote Gespräch“ den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern. Neben Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, und Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, sprachen rund 300 Gäste aus Politik, Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbänden über Themen, die das Land Nordrhein-Westfalen bewegen.  

Der Ministerpräsident würdigte die Leistungen des DRK, das seinen obersten Grundsatz Menschlichkeit „in NRW und überall im Land“ einbringt.

„Danke für Ihre Arbeit. Sie sind ein starker und verlässlicher Partner“, so Laschet. „Vor allem Ehrenamtliche leben die Solidarität und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das ist die DNA unseres Landes Nordrhein-Westfalen“, erklärte der Ministerpräsident in einer Vorab-Videobotschaft. 

Das DRK benötige politische Rahmenbedingungen, die ihm ermöglichen, seinen humanitären Aufgaben nachzukommen, erklärten die Präsidenten der beiden DRK-Landesverbände Hans Schwarz (Nordrhein) und Dr. Fritz Baur (Westfalen-Lippe) bei der Begrüßung der Gäste. Die beiden Präsidenten begrüßten die Initiative der Landesregierung zur Stärkung des Zusammenspiels von Haupt- und Ehrenamt im Zivil- und Katastrophenschutz. Sie erinnerten aber auch an die bereits 2015 im Landesrecht vorgesehene Bereichsausnahme für die Vergabe rettungsdienstlicher Leistungen an anerkannte Hilfsorganisationen ohne europaweite Ausschreibung. Diese gelte es jetzt anzuwenden.

Talkrunde erläutert DRK-Positionen

Die Bereichsausnahme im Rettungsdienst, die Anerkennung von ehrenamtlichem Engagement in Zulassungs- und Einstellungsverfahren, der Fachkräftemangel in der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe sowie Unterstützungsstrukturen für Jugendverbände waren Themen einer Talkrunde. Moderiert von Dr. Wulf Schmiese, dem Leiter der Redaktion „heute journal“, erläuterten Tanja Knopp (Landesrotkreuzleiterin DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), Elena Müntjes (Landesleiterin Jugendrotkreuz DRK-Landesverband Nordrhein), Martin Gawrisch (Kreisvorsitzender DRK-Kreisverband Rhein-Erft) und Christoph Schlütermann (Vorstand DRK-Kreisverband Coesfeld) die Positionen des Deutschen Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen.

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Foto Präsidenten der DRK-Landesverbände und Ministerpräsident

Foto Talkrunde

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news-259 Mon, 09 Jul 2018 09:31:59 +0200 Im Zeichen des Roten Kreuzes zum „weltwärts“-Freiwilligendienst nach Indien, Uganda, Tansania, Namibia und Südafrika https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/im-zeichen-des-roten-kreuzes-zum-weltwaerts-freiwilligendienst-nach-indien-uganda-tansania-namibia-und-suedafrika.html Feierliche Verabschiedung von 42 Freiwilligen am 15. Juli 2018 in Münster Anfang September werden 42 junge Männer und Frauen durch den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe nach Indien, Uganda, Tansania, Namibia und Südafrika entsendet. Dort leisten sie für zwölf Monate einen Freiwilligendienst im Rahmen des „weltwärts“-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Wir laden Sie herzlich ein, mehr über die 42 angehenden weltwärts-Freiwilligen, ihre persönlichen Hintergründe und Motivationen zu erfahren und sie bei der feierlichen Verabschiedung durch den Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Ledig und den Vizepräsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Heinz-Wilhelm Upphoff, am Sonntag, 15. Juli 2018, von 13:30 Uhr bis ca. 14:30 Uhr im DJK Bildungs- und Sportzentrum Münster, Grevener Str. 125, 48159 Münster kennenzulernen.  

In den Einsatzstellen der Freiwilligen geht es unter anderem um die Mitarbeit bei Hilfsprojekten oder um Jugendbildungsarbeit zu Themen wie HIV/Aids, Verkehrssicherheit, Trinkwasserversorgung und Hygiene. Die Freiwilligen werden auch in der Verbreitung des humanitären Völkerrechts und von Erste-Hilfe-Kenntnissen aktiv werden.

„17 Freiwillige werden zum Beispiel die nationalen Rotkreuzgesellschaften in Namibia, Tansania und Uganda unterstützen. Alle anderen engagieren sich in Kindertageseinrichtungen, Therapiezentren für Menschen mit Behinderungen oder im Umweltbereich“, berichtet Julia Koster, die als Jugendrotkreuz-Bildungsreferentin gemeinsam mit weiteren Kolleginnen die angehenden weltwärts-Freiwilligen im Rahmen eines achttägigen Seminars auf den Dienst vorbereitet.

Zwölf der zweiundvierzig Freiwilligen stammen aus Nordrhein-Westfalen, nämlich aus Solingen, Straelen, Erftstadt, Vreden, Köln, Borken, Paderborn, Rees, Unna, Krefeld und Borchen. Gerne vermitteln wir den Redaktionen im Rahmen der Entsendungsfeier oder im Nachgang einen Kontakt zu Interviewpartnern.

Für Rückfragen im Vorfeld oder während der Veranstaltung steht Ihnen Carolin Schulz, Bildungsreferentin für Kommunikation und Medien im JRK Westfalen-Lippe unter carolin.schulz(at)DRK-westfalen.de und unter 0251-9739 225 oder 0160 / 38 58 24 5 zur Verfügung.

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news-258 Fri, 06 Jul 2018 09:38:39 +0200 Das Friends Mobil - Ein Mitmachangebot für geflüchtete Kinder und Jugendliche https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/das-friends-mobil-ein-mitmachangebot-fuer-gefluechtete-kinder-und-jugendliche.html Erste Einsätze an einer Grundschule am 10. und 11. Juli in Münster Geflüchtete Kinder und Jugendliche willkommen heißen, ihnen die hiesige Kultur, Werte und Gepflogenheiten nahebringen, ohne ihre Herkunft unberücksichtigt zu lassen, das sind die Ziele beim Friends Mobil. Das gemeinsame Projekt des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und der Westfälischen Provinzial Versicherung macht zum ersten Mal Station an einer Grundschule, nämlich am 10. und am 11. Juli 2018 – jeweils von 8:30 bis 12:00 Uhr - an der Primus-Schule Berg Fidel, Hogenbergstraße 160, 48153 Münster. Wir laden Sie herzlich ein, darüber zu berichten.

 „Mit dem Friends Mobil möchten die Projektpartner einen Beitrag zur Integration von Kindern und Jugendlichen leisten und ihnen das Gefühl vermitteln ´Ich gehöre dazu`", erläutert Mirco Schneider, Leiter der Abteilung Schadenverhütung der Westfälischen Provinzial Versicherung. Das Mitmachangebot wendet sich an 6- bis 16-Jährige und hilft, über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg und mit spielerischen Mitteln, ein faires Miteinander zu gestalten.  

Auf dem Plan stehen pädagogische Angebote mit viel Spiel, Sport und Spaß. Qualifizierte Betreuer/innen begleiten den Tag. Das kostenfreie Angebot kann drinnen und draußen stattfinden und umfasst neun Stationen. In einer Olympiade können sich die Teilnehmer austoben. Die Sportdisziplinen bieten in spielerischer Form Raum für körperliche Aktivitäten. Teamgeist und Fairness sind gefragt. Bei der Mitmach-Show stehen Schauspiel, Musik und Akrobatik im Vordergrund: Hier können die Kinder auf einer „Bühne“ ohne viele Worte etwas präsentieren. In der Künstler-Werkstatt wird es kreativ – es kann nach Lust und Laune gemalt, geklebt, und gestaltet werden. Zwischendurch bleibt genügend Zeit für den gemeinsamen Austausch. „Die Kinder und Jugendlichen haben die Möglichkeit, das Miteinander in einer Gruppe zu erlernen und sozialen Zusammenhalt zu erleben“, so Feryat Üstünyavuz vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. 

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news-255 Mon, 02 Jul 2018 18:30:00 +0200 15 Schulen aus Westfalen-Lippe werden „Humanitäre Schule“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/15-schulen-aus-westfalen-lippe-werden-humanitaere-schule.html Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe würdigt Auseinandersetzung mit Menschlichkeit und humanitärem Völkerrecht Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Ledig wird am Freitag, 06. Juli 2018 ab 10:00 Uhr im Volkshaus Röhlinghausen, Am Alten Hof 28, 44651 Herne 15 Schulen aus Westfalen-Lippe das Zertifikat „Humanitäre Schule“ überreichen. Das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe honoriert damit die engagierte Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“. Die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Nilgün Özel wird den Einsatz der Schulen mit einem Grußwort würdigen. 

Im Rahmen der JRK-Kampagne „Humanitäre Schule“ haben sich die teilnehmenden Schulen im Schuljahr 2017/18 auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinandergesetzt. Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe hatte zuvor 38 Schülerinnen und Schüler zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet und ihnen damit die Grundlagen vermittelt, selbstständig ein humanitäres Planspiel an ihren Schulen durchzuführen und ein eigenständig erdachtes Projekt für den guten Zweck umzusetzen. 

Bei dem anspruchsvollen politischen Planspiel beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Komplexität politischer Konflikte, insbesondere im Hinblick auf die Wahrung des humanitären Völkerrechts. So versuchten sie im Planspiel „help“ die Rolle der beteiligten Parteien eines fiktiven Konfliktes einzunehmen, fremde Perspektiven nachzuvollziehen, Eigeninteressen zu wahren oder Kompromisse zu finden. Auf diese Weise lernten sie Diskussionsprozesse zu organisieren, eine kleine Konferenz vorzubereiten und Interessen glaubwürdig zu vertreten. Gleichzeitig lernten sie im Spiel auch den Aufbau und die Arbeit der Vereinten Nationen sowie des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz kennen.

Die 15 teilnehmenden Schulen setzten mit ihrer Beteiligung ein Zeichen für die Bewusstmachung und Bewahrung humanitärer Werte und Menschlichkeit.

 

Die Schulen, die als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet werden, sind:

 

  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Städtische Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Hittorf-Gymnasium Recklinghausen</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Gymnasium Eringerfeld</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Gymnasium Marianum Warburg</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Realschule Augustdorf</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Galilei-Gymnasium der Stadt Hamm</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Theodor-Heuss-Gymnasium Waltrop</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Gesamtschule Verl</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Theodor-Körner-Schule Bochum</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Nelson-Mandela-Schule Bochum</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Ernst-Barlach-Gymnasium Castrop-Rauxel</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Haranni-Gymnasium Herne</span></div>
  • <div style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Maria-Sibylla-Merian Gymnasium Telgte</span></div>

Die Kampagne „Humanitäre Schule“ hat das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe in dieser Form das zweite Mal durchgeführt. Auch im nächsten Schuljahr setzt der Landesverband Westfalen-Lippe die Zertifizierungskampagne um. Anmeldeschluss ist der 07. September. 

Wir laden Sie herzlich ein, über die Zertifizierungsfeier zu berichten. Für Rückfragen steht Ihnen Katharina Plate im JRK Westfalen-Lippe zur Verfügung (E-Mail: katharina.plate(at)drk-westfalen.de; Tel.: 0251 / 97 39-166).

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news-254 Mon, 02 Jul 2018 18:00:00 +0200 DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt ehrte Heinz-Wilhelm Upphoff - 50 Jahre aktiv im Deutschen Roten Kreuz https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-praesidentin-gerda-hasselfeldt-ehrte-heinz-wilhelm-upphoff-50-jahre-aktiv-im-deutschen-roten-kreuz.html Heinz-Wilhelm Upphoff, der Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, erfuhr eine besondere Würdigung: Im Rahmen des DRK-Landeswettbewerbs am Samstag, 30. Juni 2018, in Halver wurde er gleich zweifach für 50 Jahre intensives ehrenamtliches Engagement im Deutschen Roten Kreuz geehrt: Gerda Hasselfeldt, die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, verlieh ihm die DRK-Ehrennadel in Gold. Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker überreichten ihm die Auszeichnungsspange des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe für 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit.

DRK-Präsidentin Hasselfeldt ließ die fünf Jahrzehnte von Upphoffs bisherigem „Rotkreuz-Leben“ Revue passieren, in denen er auch schon mal Urlaubstage zugunsten von Einsätzen im Zeichen des Roten Kreuzes geopfert habe; zum Beispiel 2014, als er im Zuge der verstärkten Zuwanderung von Flüchtlingen unbezahlten Urlaub genommen habe, um für mehrere Wochen die kommissarische Leitung der DRK-Flüchtlingsunterkunft in Olpe zu übernehmen.

Heinz-Wilhelm Upphoff ist im Alter von 14 Jahren am 1. März 1968 in das Deutsche Rote Kreuz im damaligen DRK-Kreisverband Siegerland eingetreten. Anfang der 80er Jahren war er dort als Kreisbereitschaftsführer aktiv. Von 1992 bis 2006 bekleidete er das Amt des stellvertretenden Landesrotkreuzleiters, von 2006 bis 2015 gehörte er dem Präsidium des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe als Landesrotkreuzleiter an, und seit 2015 ist er Vizepräsident des DRK-Landesverbandes.

Zu den zahlreichen Hilfseinsätzen, die Heinz-Wilhelm Upphoff unterstützt hat, gehören Hilfseinsätze nach dem schweren Erbeben in Armenien 1989 und im ehemaligen Jugoslawien 1992. Im Rahmen der notfallmedizinischen Versorgung bei der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland leitete er den DRK-Einsatzstab in NRW.

Upphoff pflegt und schätzt die Rotkreuzarbeit „an der Basis“: Neben seinem Ehrenamt auf Landesverbandsebene engagiert er sich als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Eiserfeld/Eisern in seiner siegerländischen Heimat.

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news-253 Mon, 02 Jul 2018 14:54:08 +0200 Einladung zum Perspektivwechsel - Youth on Rhe Run https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/einladung-zum-perspektivwechsel-youth-on-rhe-run.html Sie sind / Ihr seid herzlich dazu eingeladen, „Youth on the Run“ zu erleben: Sa., 25. August, 13:00 Uhr – So., 26. August 2018, 14:00 Uhr im DRK Logistikzentrum Nottuln. Unter der Prämisse „Menschlichkeit“, dem ersten Grundsatz der Rotkreuzarbeit, möchten wir in unserem Tun gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit fördern und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern schaffen. Als Teil der politischen Bildung und zur Prävention von Rassismus und Vorurteilen wurde das Rollenspiel „Youth on the Run“ bereits vor über 25 Jahren von dem dänischen Pädagogen Steen Cnops Rasmussen entwickelt. Es hat seitdem nicht an Aktualität und Wirksamkeit verloren. 

Das Rollenspiel schafft es, innerhalb von 24 Stunden Vorurteile nachhaltig ab- und Empathie für geflüchtete Menschen aufzubauen. Ausgestattet mit nur dem Nötigsten, durchlaufen die Teilnehmenden dabei Stationen, die realen Fluchterlebnissen nachempfunden sind. Das Spiel führt die Teilnehmenden von den Offices in Mogadischu, über ein Refugee Camp im Jemen bis zur Erstaufnahmeeinrichtung und dem Asylantrag in Deutschland. Doch werden sie in Deutschland bleiben dürfen?  

Durch den besonderen Zugang über das Erfahrungslernen gelingt ein Perspektivwechsel, der bei den Teilnehmenden ein besseres Verständnis dafür hervorruft, wie es sich anfühlt, auf der Flucht und – vor allem – fremd zu sein.  

Sie sind/ Ihr seid herzlich dazu eingeladen, „Youth on the Run“ zu erleben:

Sa., 25. August, 13:00 Uhr – So., 26. August 2018, 14:00 Uhr

im DRK Logistikzentrum Nottuln.

Eine Anmeldung zu „Youth on the Run“ am 25. / 26. August 2018 kann über die Veranstaltungsdatenbank http://www.jrkva.de/mainSearch.php oder per Mail an katharina.plate(at)drk-westfalen.de erfolgen. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Für ehrenamtliche Mitglieder des DRK/Jugendrotkreuzes sowie für Schüler*innen/Schulgruppen ist die Teilnahme kostenlos. Für Teilnehmende der beruflichen Fortbildung wird ein Teilnehmerbeitrag von 95,- € erhoben.

 

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news-252 Sun, 01 Jul 2018 11:13:51 +0200 DRK-Landeswettbewerb und Jugendrotkreuz-Landeswettbewerb in Halver https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landeswettbewerb-und-jugendrotkreuz-landeswettbewerb-in-halver.html Erster Platz für die Rotkreuzgemeinschaft Wenden (DRK-Kreisverband Olpe) - Beim Jugendrotkreuz siegte die JRK-Gruppe „Marvin‘s Hühnerstall“ (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) Beim 66. DRK-Landeswettbewerb, der am Samstag, 30. Juni 2018, in Halver (DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid) stattfand, siegte die Rotkreuzgemeinschaft Wenden aus dem DRK-Kreisverband Olpe. Beim Jugendrotkreuz (JRK) - Landeswettbewerb der Stufe III für die 17- bis 27-jährigen Jugendrotkreuzler, der gleichzeitig in Halver stattfand, siegte die JRK-Gruppe „Marvin’s Hühnerstall“ aus dem DRK-Kreisverband Tecklenburger Land. Die Rotkreuzgemeinschaft Wenden wird den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe beim DRK-Bundeswettbewerb vom 14. bis zum 16. September 2018 in Siegen vertreten. Die Siegergruppe des Jugendrotkreuz-Landeswettbewerbs fährt zum Bundeswettbewerb des Deutschen Jugendrotkreuzes in der Altersklasse der 17- bis 27-Jährigen (Stufe III) vom 14. bis zum 16. September 2018 in Hamburg.

Den zweiten Platz erreichten beim DRK-Landeswettbewerb die Rotkreuzgemeinschaft BaliHövelBorn (DRK-Kreisverband Paderborn) und beim JRK-Landeswettbewerb die Gruppe „Großschaden Team“ (DRK-Kreisverband Altkreis-Meschede). Auf den dritten Platz kamen die Rotkreuzgemeinschaft Marsberg (DRK-Kreisverband Brilon) und die JRK-Gruppe „Herbener Helden“ (DRK-Kreisverband Coesfeld).

An den beiden Rotkreuz-Wettbewerben, die in diesem Jahr unter dem Motto „Herzenssache Menschlichkeit“ stattfanden, nahmen 12 Siegergruppen der diesjährigen DRK-Kreiswettbewerbe und sechs Jugendrotkreuz-Gruppen aus Westfalen-Lippe teil. Außer Konkurrenz waren eine Gastgruppe aus dem DRK-Landesverband Nordrhein (Rotkreuzgemeinschaft Wasserwacht Dahlem) und eine Jugendrotkreuz-Gastgruppe aus dem DRK-Kreisverband Altona-Mitte (DRK-Landesverband Hamburg) dabei.

„DRK und JRK begehen heute in Halver ein Event der Menschlichkeit“, sagte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, beim Empfang zum Auftakt der Wettbewerbe. „Indem die Wettbewerbsteilnehmer bei der Lösung der Aufgaben öffentlich zeigen, dass ihnen die Menschlichkeit eine Herzenssache ist, sind sie die besten Rotkreuz-Botschafter, die wir uns nur wünschen können.“ Als besonderen Gast begrüßte Dr. Baur Gerda Hasselfeldt, seit dem 1. Dezember 2017 Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes. Der Wettbewerb in Halver sei ihr erster DRK-Landeswettbewerb, so Hasselfeldt. „Mit dem Wettbewerbsmotto ‚Herzenssache Menschlichkeit‘ haben Sie ins Schwarze getroffen. Das ist unser Kern: Hilfsbedürftige bei der Wahrung ihrer Menschenwürde zu unterstützen und ihnen zu helfen“, sagte die DRK-Präsidentin.

Rund um die Fachdienste „Sanitätsdienst“, „Betreuungsdienst“ und „Technik und Sicherheit“ sowie in Sachen „Erster Hilfe“ zeigten die teilnehmenden Rotkreuzgemeinschaften, was sie zu leisten in der Lage sind, wenn es ernst wird. Dabei wurden sie unter anderem mit gespielten Notfällen konfrontiert, deren „Opfer“ sie unter den Augen von Schiedsrichtern mit ihren vielfältigen Kenntnissen aus Erster Hilfe, Sanitätsdienst und Co. versorgen mussten. Auch Themen aus dem Blutspendedienst und der Wohlfahrts- und Sozialarbeit waren zu bewältigen. Bei den Aufgaben für die Jugendrotkreuzler ging es neben der Ersten Hilfe unter anderem auch um Musisch-Kulturelles und Sport und Spiel.

Platzierungen DRK-Landeswettbewerb 30. Juni 2018 in Halver

Kreisverband                                 Gemeinschaft

 1. Olpe                                   Wenden

 2. Paderborn                           Bali-Hövelborn

 3. Brilon                                 Marsberg

 4. Unna                                  Unna

 5. Tecklenburger Land             Dreierwalde

 6. Warendorf-Beckum              Wadersloh

 7. Arnsberg                             Arnsberg

 8. Altena-Lüdenscheid              Schalksmühle

 9. Hagen                                 Mittelstadt

10. Lippe                                   Lage / Lemgo

11. Borken                                OV Heiden

12. Siegen-Wittgenstein             Eiserfeld / Eisern

Platzierungen JRK-Landeswettbewerb Stufe III (17- bis 27-Jährige) 30. Juni 2018 in Halver

 

       Kreisverband                                 JRK-Gruppe

  1. <div class="indent" style="text-align: justify; font-style: normal; margin-top: 0cm; margin-bottom: 0pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;">Tecklenburger Land                         Marvin´s Hühnerstall</span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
  2. <div class="indent" style="text-align: justify; font-style: normal; margin-top: 0cm; margin-bottom: 0pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;">Altkreis-Meschede                           Großschaden Team </span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
  3. <div class="indent" style="text-align: justify; font-style: normal; margin-top: 0cm; margin-bottom: 0pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;">Coesfeld                                         Herberner Helden</span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
  4. <div class="indent" style="text-align: justify; font-style: normal; margin-top: 0cm; margin-bottom: 0pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;">Steinfurt                                         JRK Neuenkirchen</span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
  5. <div class="indent" style="text-align: justify; font-style: normal; margin-top: 0cm; margin-bottom: 0pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;">Wattenscheid                                  Die kleinen Retter</span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
  6. <div class="indent" style="text-align: justify; font-style: normal; margin-top: 0cm; margin-bottom: 0pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-size: 9pt;">Lippe                                              Lage Gruppe 3  </span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>

 

 

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1. Platz DRK-Landeswettbewerb

1. Platz JRK-Landeswettbewerb, Stufe III

2. Platz DRK-Landeswettbewerb

2. Platz JRK-Landeswettbewerb, Stufe III

3. Platz DRK-Landeswettbewerb

3. Platz JRK-Landeswettbewerb, Stufe III

 

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news-251 Sat, 30 Jun 2018 12:40:29 +0200 Antrittsbesuch von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt beim DRK-Landesverband in Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/antrittsbesuch-von-drk-praesidentin-gerda-hasselfeldt-beim-drk-landesverband-in-muenster.html „Das Rote Kreuz vor Ort kennenlernen“ Zu ihrem Antrittsbesuch beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster begrüßte Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur am Freitag, 29.06.2018, die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, die von DRK-Generalsekretär Christian Reuter begleitet wurde. Dr. Baur, Mitglieder des Präsidiums, der Vorstand und Abteilungs- und Stabsstellenleitungen der DRK-Landesgeschäftsstelle stellten der DRK-Präsidentin die Aufgaben und Leistungen des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe vor. 

„Es ist Ihnen ein Bedürfnis, das Deutsche Rote Kreuz in all seiner Vielfalt vor Ort kennenzulernen. Nicht zuletzt bringen Sie damit ihre Wertschätzung der im Roten Kreuz aktiven Helferinnen und Helfern zum Ausdruck“, bedankte sich Dr. Fritz Baur bei Gerda Hasselfeldt, die das Amt der DRK-Präsidentin seit dem 1. Dezember 2017 ausführt.

Am Samstag, 30.06.2018, fährt die DRK-Präsidentin von Münster nach Halver im Märkischen Kreis (DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid), um den gemeinsamen Landeswettbewerb des Deutschen Roten Kreuzes und des Jugendrotkreuzes in Westfalen-Lippe zu besuchen. 

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe ist einer von insgesamt 19 Rotkreuz-Landesverbänden in der Bundesrepublik. Er zählt 38 Kreisverbände, 264 Ortsvereine, über 28 000 ehrenamtlich Aktive - davon fast 6 700 Jugendrotkreuzler - und rund 12 000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Außerdem unterstützen über 200 000 Fördermitglieder das DRK im Verbandsbereich bei seinen Aufgaben.

Das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe ist geprägt von der Vielfalt seiner traditionsreichen Mitgliedsverbände. Die Bandbreite der Themen und Leistungen reicht von der Breitenausbildung über die Integration von Zuwanderern und den Rettungsdienst bis zur Teilhabe von Menschen mit Benachteiligung. Außerdem ist das DRK mit einem Anteil von rund 65 Prozent in Westfalen-Lippe die größte nichtbehördliche Hilfsorganisation im Katastrophenschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Auf dieser Basis wirken zahlreiche spezialisierte Fachdienste und Einsatzformationen, welche den besonderen Bedarfen der Regionen in Westfalen-Lippe gerecht werden. Die Rotkreuzgemeinschaften stehen für ein engagiertes und qualifiziertes Ehrenamt. Zu den Einsatzbereichen der ehrenamtlich aktiven Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler gehören neben dem Bevölkerungsschutz zum Beispiel die Betreuungsdienste, die Bergwacht und die Wasserwacht oder Sanitätswachdienste bei Veranstaltungen aller Art.  

Zum Roten Kreuz in Westfalen-Lippe gehört auch ein starkes Jugendrotkreuz (JRK), das sich neben den umfangreichen Angeboten der Jugendverbandsarbeit durch innovative Projekte auszeichnet. Hierzu gehören die Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen mit dem Body+Grips-Mobil, die Aufklärung junger Menschen mit sexualpädagogischen Aktionen und Veranstaltungen, die humanitäre Bildung – unter anderem im Rahmen der Kampagne „Humanitäre Schule“ - oder das Projekt „Erste Hilfe mit jungen Geflüchteten“, um nur einige Beispiele zu nennen.

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Foto

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news-248 Mon, 18 Jun 2018 08:43:16 +0200 Sören Ledig erneut zum JRK-Landesleiter gewählt https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/soeren-ledig-erneut-zum-jrk-landesleiter-gewaehlt.html Landeskonferenz des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe am 17. Juni in Detmold

Sören Ledig aus Lemgo bleibt für die kommenden vier Jahre Landesleiter des Jugendrotkreuzes (JRK) im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Das entschieden die Delegierten aus den 38 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe am Sonntag, 17. Juni 2018, bei ihrer Landeskonferenz in Detmold. Außerdem wurden seine Stellvertreter gewählt: Nina Litzbarski aus Münster (diese wird Ledig auch im Präsidium vertreten), Alessa Held aus Halver und Markus Höltken aus Werne. 

Nach den Eröffnungsworten von Ledig begrüßte Thomas Enzensberger (dritter stellv. Landrat im Kreis Lippe) die Jugendrotkreuzler: „Wir können uns glücklich schätzen, dass ihr euch so für andere einsetzt. Ihr könnt etwas bewegen und verändern.“ Auch die erste stellvertretende Bürgermeisterin von Detmold, Christ-Dore Richter, ließ es sich nicht nehmen, die Anwesenden persönlich in ihrer Stadt zu begrüßen. Nilgün Özel (Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe) unterstrich in ihrem Grußwort die Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit des JRK als eine wichtige Ressource in der innerverbandlichen Zusammenarbeit und auch Vorstandsvorsitzender Dr. Hasan Sürgit ist „stolz, das JRK als Partner zu haben.“ Der erst seit zwei Monaten tätige Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Lippe, Klaus-Jürgen Wolf, outete sich als „Fan vom JRK“ und bat die Jugendrotkreuzler, weiterhin kritisch zu bleiben, um innovativ die Zukunft zu gestalten. Entsprechend lebhaft wurden das Thema „Gendern“ und die neue JRK-Ausbildungsordnung diskutiert. Für besonderes ehrenamtliches Engagement wurden folgende Personen mit der JRK-Medaille geehrt:  

  • Patrik Piersig (DRK-Kreisverband Höxter)
  • Thomas Janke (DRK-Kreisverband Paderborn)
  • Wolfgang Simsch (DRK-Kreisverband Paderborn).

Außerdem wurde der scheidende JRK-Landesreferent Christoph Schründer für sein jahrzehntelanges, unermüdliches Engagement, „welches weit über seine Stellenbeschreibung hinaus geht“, geehrt. Regina Klose (DRK-Kreisverband Unna) überreichte ihm als Abschiedsgeschenk eine aufwändig in Handarbeit angefertigte Patch-Work-Decke. Mit dem Verkauf dieser Decken finanzierte der DRK-Kreisverband Unna die Projektarbeit in Bukina Faso, die Schründer immer sehr am Herzen lag. Sichtlich gerührt nahm er das Geschenk an. Zum Ende der Landeskonferenz wurden die Delegierten für die diesjährige Bundeskonferenz gewählt. Diese sind: Nina Litzbarski, Christoph Schründer, Vanessa Freitag, Andrea Büscher und Sebastian Bunse. Insgesamt zählt das Jugendrotkreuz in Westfalen-Lippe über 6.700 Mitglieder; bundesweit sind es über 134.000. Mit Begeisterung werden die Themen Soziales Engagement, Gesundheit und Umwelt, Frieden und Völkerverständigung sowie Politische Mitverantwortung zum Mittelpunkt verschiedenster Aktivitäten in den JRK-Gruppen gemacht.   

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Foto I: Gruppenfoto

Foto II: v. li.: Alessa Held, Sören Ledig, Nina Litzbarski, Markus Höltken

 

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news-247 Thu, 14 Jun 2018 11:23:21 +0200 DRK-Landeswettbewerb und JRK-Landeswettbewerb dieses Jahr in Halver (DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid) - Einladung zum Vorabpressegespräch am 21. Juni https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landeswettbewerb-und-jrk-landeswettbewerb-dieses-jahr-in-halver-drk-kreisverband-altena-luedenscheid-einladung-zum-vorabpressegespraech-am-21-juni.html „Herzenssache Menschlichkeit“: Unter diesem Motto wird der 66. DRK-Landeswettbewerb am Samstag, 30. Juni in Halver (DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid) stattfinden. Hierzu erwarten wir ca. 600 Rotkreuzler, Jugendrotkreuzler, Gäste, Schlachtenbummler und Helfer.

Am Wettbewerb werden die Siegergruppen der DRK-Kreiswettbewerbe in Westfalen-Lippe teilnehmen. Dabei werden sie unter anderem mit gespielten Notfällen konfrontiert, deren „Opfer“ sie unter den Augen von Schiedsrichtern mit ihren vielfältigen Kenntnissen aus Erster Hilfe, Sanitätsdienst und Co. versorgen müssen. Parallel zum DRK-Landeswettbewerb wird in Halver der Jugendrotkreuz (JRK)-Landeswettbewerb der Stufe III für die 17- bis 27-jährigen Jugendrotkreuzler durchgeführt.

Über das, was im Zusammenhang mit der Rotkreuz-Großveranstaltung in Halver zu erwarten ist, über die Vorbereitungen und die logistischen Herausforderungen möchten wir Sie gerne bei einem Pressegespräch am Donnerstag, 21. Juni 2018 um 15:00 Uhr im DRK-Ortsverein Halver, Thomasstr. 20, 58553 Halver informieren. 

Ihre Gesprächspartner sind Tanja Knopp (Landesrotkreuzleiterin), Christian Kleinberns (Einsatzstaffel DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), Ulrich Hoffmann (Vorstand DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid), André Trimpop (Vorsitzender DRK-Ortsverein Halver), Werner Neuhoff (Rotkreuzleiter DRK-Ortsverein Halver), Christian Schuh (Servicestelle Ehrenamt - DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) und Claudia Zebandt (Öffentlichkeitsarbeit - DRK-Landesverband Westfalen-Lippe).

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news-243 Wed, 30 May 2018 15:21:24 +0200 Bundesfreiwilligendienst - Abbrecherquote beim Roten Kreuz im niedrigen einstelligen Prozentbereich https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/bundesfreiwilligendienst-abbrecherquote-beim-roten-kreuz-im-niedrigen-einstelligen-prozentbereich.html „Der Bundesfreiwilligendienst beim Roten Kreuz ist für die Teilnehmer von großer Zufriedenheit geprägt“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Besonders erfreut es ihn, wenn die Teilnehmer sich für die Idee des Roten Kreuzes begeistern. In diesen Wochen beginnt mit dem Abschluss der Schulzeit für viele junge Menschen allerorten die „heiße Phase“ der Bewerbungen um einen Freiwilligendienst im kommenden Jahr. „Der Bundesfreiwilligendienst beim Roten Kreuz ist für die Teilnehmer von großer Zufriedenheit geprägt“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.  Besonders erfreut es ihn, wenn die Teilnehmer sich für die Idee des Roten Kreuzes begeistern. In diesen Wochen beginnt mit dem Abschluss der Schulzeit für viele junge Menschen allerorten die „heiße Phase“ der Bewerbungen um einen Freiwilligendienst im kommenden Jahr.

„Anders als in den vergangenen Tagen von anderen Trägern berichtet, liegt die sogenannte Abbrecherquote beim Roten Kreuz im niedrigen einstelligen Prozentbereich“, kann das DRK Westfalen-Lippe feststellen. Nur wenige Freiwilligendienstleistende beenden ihren Dienst vorzeitig und dies in aller Regel deswegen, weil sie eine Berufstätigkeit oder eine Ausbildung aufnehmen können. Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten für jüngere, aber insbesondere auch lebensältere Menschen in einem Bundesfreiwilligendienst beim DRK ist groß – neben Tätigkeiten zur Unterstützung des beruflichen Personals im sozialen Bereich und in pflegerischen Einrichtungen gibt es auch Einsatzstellen im Krankentransport, in der Kinder- und Jugendhilfe, im Bevölkerungsschutz und in der Verwaltung – selbst in der IT. „Wir bieten allen potentiellen Freiwilligendienstleistenden eine maßgeschneiderte Einsatzstelle an“, ist das Rote Kreuz überzeugt. Anders als beim Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), das mit dem 27. Geburtstag endet, gibt es beim Bundesfreiwilligendienst (BFD) keine obere Altersgrenze – immer mehr Frauen und Männer auch im mittleren und höheren Alter nutzen die Möglichkeit, sich ein Jahr lang für gemeinwohlorientierte Zwecke zu engagieren. 

Interessentinnen und Interessenten sind gerne eingeladen, sich über die Möglichkeiten des Bundesfreiwilligendienstes beim Roten Kreuz zu informieren: Ansprechpartner sind Marco Wagner und Viola Roggenbach unter Telefon 0251 9739-261 oder E-Mail bfd(at)DRK-westfalen.de

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Foto Andre Zelck / DRK 

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news-241 Fri, 25 May 2018 10:54:18 +0200 DRK-Soforthilfefonds (SofHi) für benachteiligte Kinder - Regierungspräsident Arnsberg und Regierungspräsidentinnen Münster und Detmold unterstützen mit Schirmherrschaft https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-soforthilfefonds-sofhi-fuer-benachteiligte-kinder-regierungspraesident-arnsberg-und-regierungspraesidentinnen-muenster-und-detmold-unterstuetzen-mit-schirmherrschaft.html Am Donnerstag, 24. Mai 2018, begrüßte Regierungspräsident Hans-Josef Vogel die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel, in der Bezirksregierung Arnsberg. So wie Regierungspräsidentin Dorothee Feller (Bezirksregierung Münster) und Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl (Bezirksregierung Detmold) hat er die Schirmherrschaft für den DRK-Soforthilfefonds für benachteiligte Kinder – kurz: SofHi – übernommen. Am Donnerstag, 24. Mai 2018, begrüßte Regierungspräsident Hans-Josef Vogel die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel, in der Bezirksregierung Arnsberg. So wie Regierungspräsidentin Dorothee Feller (Bezirksregierung Münster) und Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl (Bezirksregierung Detmold) hat er die Schirmherrschaft für den DRK-Soforthilfefonds für benachteiligte Kinder – kurz: SofHi – übernommen.

„Kinder, die von sozialen Aktivitäten ausgeschlossen sind, weil sich ihre Familien die Beiträge für Sportvereine oder Schwimmkurse nicht leisten können, werden auch als Erwachsene sozial benachteiligt bleiben. Das müssen wir dringend verhindern. Deshalb unterstütze ich das DRK gerne bei diesem Projekt. Es fördert das soziale Miteinander und stärkt die Gesellschaft für die Zukunft“, so Vogel.

Im Jahr 2016 entwickelte die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Nilgün Özel zusammen mit der Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Detmold Prinzessin Maria zur Lippe die Idee zu „SofHi“. „Seitdem konnten wir schon eine ganze Reihe von Projekten für Kinder unbürokratisch und schnell fördern, dazu gehören neben Schwimmkursen zum Beispiel Projekte der „Musikalischen Frühförderung“, die Ausstattung eines heilpädagogischen Raums für Kinder von ein bis vier Jahren, die von Behinderung bedroht sind, oder ein Erholungsaufenthalt für Kinder aus der Gegend von Tschernobyl. Auch zur Ausbildung eines Assistenzhundes für einen achtjährigen Jungen mit Asperger-Syndrom konnten wir beitragen.“ 

Das Konzept von SofHi sieht vor, dass sich die Rotkreuzgliederungen in Westfalen-Lippe im jährlichen Wechsel im besonderen Maße – zum Beispiel mit Benefizveranstaltungen - für den Fonds engagieren. Am diesjährigen 8. Mai, dem Weltrotkreuztag zum Gedenken an den Geburtstag des Rotkreuzbegründers Henry Dunant, haben die DRK-Kreisverbände Brilon, Warendorf-Beckum und das Jugendrotkreuz im DRK-Ortsverein Bad Driburg den „SofHi-Staffelstab“ übernommen.

Mehr Informationen über SofHi: www.DRK-sofhi.de

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news-240 Tue, 22 May 2018 07:26:00 +0200 Live-Action-Rollenspiel „Youth on the Run“ in Nottuln - Was bedeutet es, auf der Flucht zu sein? https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/live-action-rollenspiel-youth-on-the-run-in-nottuln-was-bedeutet-es-auf-der-flucht-zu-sein.html „Was du hörst, wirst du vergessen. Was du siehst, daran wirst du dich erinnern. Was du selbst erlebst, wirst du verstehen.“ „Was du hörst, wirst du vergessen. Was du siehst, daran wirst du dich erinnern. Was du selbst erlebst, wirst du verstehen.“

Diesem Leitgedanken werden 27 junge Menschen am letzten Wochenende im Mai (vom 26. auf den 27.05.2018) in Nottuln folgen: In dem vom Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe veranstalteten Live-Action-Rollenspiel „Youth on the Run“ werden sie unmittelbar erleben, was es bedeuten kann, auf der Flucht zu sein. Dafür nehmen sie für 24 Stunden die Rolle von Flüchtenden ein.

Journalistinnen und Journalisten können nur als Teilnehmende bei „Youth on the Run“ dabei sein. Interviews könnten am Sonntag, 27.05 gegen 14 Uhr im DRK-Logistikzentrum, Liebigstr. 2 in 48301 Nottuln geführt werden. Ansprechpartnerin ist Carolin Schulz, Bildungsreferentin im JRK Westfalen-Lippe: carolin.schulz(at)DRK-westfalen.de oder 0251-9739-225 (am Tag der Veranstaltung auf Mobiltelefon umgeleitet). 

Im Spiel wird ein vereinfachtes, aber realistisches Bild einer Flucht gezeichnet. So müssen sich die Teilnehmenden vielen physischen und psychischen Herausforderungen stellen, die realen Fluchterlebnissen nachempfunden sind. Als Flüchtende verlassen sie ihr Heimatland (im Spiel Somalia), um über verschiedene Ländergrenzen hinweg nach Deutschland zu gelangen, wo sie um Asyl bitten wollen. Ehrenamtliche des Roten Kreuzes aus Deutschland, Dänemark und Österreich werden im Spiel unter anderem Verwaltungsangestellte, Grenzsoldaten und -soldatinnen sowie Fluchthelfer und –helferinnen mimen. Die dadurch bewusst ausgelösten emotionalen Reaktionen sollen für ein besseres Verständnis für die oft traumatischen Erfahrungen Geflüchteter sorgen. Ziel ist es, durch gezielte Information, Selbsterfahrung und Selbstreflexion die Empathie und das Verständnis der Jugendlichen für die Situation Geflüchteter zu fördern und somit Rassismus und Vorurteilen entgegenzuwirken.

„Youth on the Run“ wurde in Deutschland bis vor nicht allzu langer Zeit ausschließlich vom Roten Kreuz in Sachsen-Anhalt praktiziert. Seit 2016 wird es als gemeinschaftsübergreifendes Projekt von JRK und DRK auch in NRW durchgeführt, in Nottuln nun zum dritten Mal. Die Teilnehmenden werden zwischen 13 Uhr am Samstag, 26.05. und 14 Uhr am Sonntag, 27.05 in Kleingruppen unterwegs sein. Für eine erfolgreiche Inszenierung bitten wir die Anwohner und Anwohnerinnen in Nottuln und Schapdetten daher, das Rollenspiel nicht zu unterbrechen, sollten sie den Gruppen begegnen. 

Wer selbst auch einmal an dem Rollenspiel teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen, sich zum nächsten „Run“ vom 25. bis zum 26.08 2018 in Nottuln bei Katharina Plate (katharina.plate(at)DRK-westfalen.de) anzumelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Hintergrundinformation:
Das Konzept zu Youth on the Run (YotR) wurde in den 1990er Jahren von dem dänischen Pädagogen Steen Cnops Rasmussen entwickelt. Rasmussen stellte fest, dass sich die Jugendlichen in seinem Umfeld zunehmend intolerant gegenüber Menschen nicht-dänischer Herkunft, insbesondere gegenüber Geflüchteten, zeigten. Rasmussen sah besonders im unzureichenden Wissen der jungen Menschen und dem damit einhergehenden mangelnden Verständnis für Gründe, Umstände und Gefahren einer Flucht die Ursachen für bestehende Vorurteile. Basierend auf Theorien des erlebnisbegründeten Lernens entwickelte Rasmussen ein Konzept, welches derzeit in sechzehn verschiedenen internationalen Rotkreuzvereinigungen umgesetzt wird. 

2007 kürte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz das YotR-Konzept zur besten Jugendaktivität. Besonders lobend hervorgehoben wurden die vorbildliche Umsetzung/Vermittlung der Rotkreuz-Grundsätze und -Ziele und die große pädagogische Wirkung des Konzepts sowie der durch die Rekrutierung von Ehrenamtlichen entstandene erhebliche Zuwachs von DRK-Freiwilligen als auch die gute Dokumentation und Organisation des Projekts.

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Abbildung

Plakat

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news-239 Wed, 09 May 2018 13:19:33 +0200 DRK-Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur besuchte Institut der Feuerwehr NRW in Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverbandspraesident-dr-fritz-baur-besuchte-institut-der-feuerwehr-nrw-in-muenster.html Zu einem Informationsgespräch besuchte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, am 26. April das Institut der Feuerwehr des Landes Nordrhein-Westfalen (IdF). Zu einem Informationsgespräch besuchte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, am 26. April das Institut der Feuerwehr des Landes Nordrhein-Westfalen (IdF). Der Leiter des IdF, Berthold Penkert, stellte dem DRK-Präsidenten dabei die Aufgaben des IdF sowohl in der Ausbildung der Feuerwehren als auch im Bevölkerungsschutz und der Krisenbewältigung vor. Daneben hatten die Besucher die Möglichkeit, live in eine an diesem Tage gerade stattfindende Fortbildung eines „Mobilen Führungsstabs“ (MoFüSt) hineinzuschauen und die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten damit unmittelbar mitzuerleben. 

„Rotes Kreuz sowie Gefahrenabwehrbehörden und Feuerwehren müssen in der Lage sein, ihre Aufgaben beim Schutz der Bevölkerung gemeinsam und miteinander abgestimmt zu bewältigen“, so Dr. Baur in einer kurzen Stellungnahme. Das gemeinsame Üben und die Kenntnis über die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des jeweiligen Partners seien hierbei essentiell für das gegenseitige Verständnis und die gemeinsame Aufgabenerfüllung. Beide Seiten verabredeten, ihre enge Zusammenarbeit fortzusetzen und sich jeweils über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten.

Dr. Baur wurde begleitet vom Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz des DRK in Westfalen-Lippe, Christoph Brodesser.

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news-238 Tue, 08 May 2018 15:45:13 +0200 Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften tagte in Hagen: Verdienstmedaillen für Christiane Lauing (DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid) und Dr. Uwe Devrient (DRK-Kreisverband Unna) https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/landesausschuss-der-rotkreuzgemeinschaften-tagte-in-hagen-verdienstmedaillen-fuer-christiane-lauing-drk-kreisverband-altena-luedenscheid-und-dr-uwe-devrient-drk-kreisverband-unna.html Beim diesjährigen Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften am vergangenen Wochenende in Hagen gehörten „Personalien“ zu den Schwerpunkten der Tagesordnung. Die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Nilgün Özel ehrte die stellvertretende Landesrotkreuzleiterin Christiane Lauing und den Landesarzt Dr. Uwe Devrient für ihr langjähriges und großes ehrenamtliches Engagement mit der Verdienstmedaille des Landesverbandes. Beim diesjährigen Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften am vergangenen Wochenende in Hagen gehörten „Personalien“ zu den Schwerpunkten der Tagesordnung. Die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Nilgün Özel ehrte die stellvertretende Landesrotkreuzleiterin Christiane Lauing und den Landesarzt Dr. Uwe Devrient für ihr langjähriges und großes ehrenamtliches Engagement mit der Verdienstmedaille des Landesverbandes. 

Christiane Lauing wurde bei der DRK-Landesversammlung 2012 in Bottrop zur stellvertretenden Landesrotkreuzleiterin in das Präsidium des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe gewählt. Die Lüdenscheiderin ist seit 1972 aktives DRK-Mitglied und hat sich unter anderem als Bezirksrotkreuzleiterin im Bezirk Südwestfalen Verdienste erworben. Sie hat erklärt, dass sie sich kein weiteres Mal für ihr aktuelles Amt zur Wahl stellen möchte, sich aber auch künftig im Zeichen des Roten Kreuzes ehrenamtlich einsetzen möchte. Bis zur nächsten DRK-Landesversammlung am 24. November 2018 in Soest bleibt sie im Amt.

Landesarzt Dr. Uwe Devrient (DRK-Kreisverband Unna) ist aktives DRK-Mitglied seit 1982. Er wurde ebenfalls bei der DRK-Landesversammlung 2012 in Bottrop gewählt und als Landesarzt Mitglied des Präsidiums des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Zuvor wurde er im Verband unter anderem als Kreisverbandsarzt des DRK-Kreisverbandes Unna und als Bezirksarzt im Bezirk Ruhr-Lippe  bekannt und geschätzt. 

Die Amtszeit des stellvertretenden Landesrotkreuzleiters Reiner Bluhm aus Willebadessen (DRK-Kreisverband Warburg) läuft im Herbst ab. Der Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften nominierte ihn zur Wiederwahl in das Präsidium bei der DRK-Landesversammlung am 24. November 2018 in Soest. 

Außerdem befasste sich der diesjährige Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften unter anderem mit der Novellierung der Führungs- und Leitungskräfteausbildung, dem Thema „Sanitätswachdienste 2.0“ und mit Aktuellem aus dem Katastrophenschutz.

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news-237 Tue, 08 May 2018 12:42:19 +0200 Landesweite Aktion zum Weltrotkreuztag: „DRK – kein kalter Kaffee“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/landesweite-aktion-zum-weltrotkreuztag-drk-kein-kalter-kaffee.html „DRK - kein kalter Kaffee“ - Das Rote Kreuz hat auch zum diesjährigen 8. Mai an vielen Orten in NRW Passanten mit einem Gratis-Kaffee überrascht, zum Beispiel in Münster in der Gegend um den Hauptbahnhof. „Wir möchten anlässlich des heutigen Weltrotkreuztages mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und ihnen eine kleine Freude bereiten“, sagte Nilgün Özel, die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Gemeinsam mit Dr. Hasan Sürgit, dem Vorstandsvorsitzenden des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Gudrun Sturm, der Vorständin des DRK-Kreisverbandes Münster, und emsigen Helferinnen und Helfern aus dem DRK-Kreisverband Münster und dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe überreichte sie viele Male einen „Kaffee für unterwegs“. „DRK - kein kalter Kaffee“ - Das Rote Kreuz hat auch zum diesjährigen 8. Mai an vielen Orten in NRW Passanten mit einem Gratis-Kaffee überrascht, zum Beispiel in Münster in der Gegend um den Hauptbahnhof. „Wir möchten anlässlich des heutigen Weltrotkreuztages mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und ihnen eine kleine Freude bereiten“, sagte Nilgün Özel, die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Gemeinsam mit Dr. Hasan Sürgit, dem Vorstandsvorsitzenden des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Gudrun Sturm, der Vorständin des DRK-Kreisverbandes Münster, und emsigen Helferinnen und Helfern aus dem DRK-Kreisverband Münster und dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe überreichte sie viele Male einen „Kaffee für unterwegs“.

In ganz NRW haben Rotkreuzler rund um den Weltrotkreuztag Kaffee-Aktionen veranstaltet und mit dem Motiv „Deutsches Rotes Team“ für das DRK geworben, unter anderem im Düsseldorfer Landtag, in Ahaus, Bocholt, Bochum, Borken, Gelsenkirchen, Gescher, Gladbeck, Gronau, Gütersloh, Havixbeck, Heiden, Isselburg, Minden, Paderborn, Recklinghausen, Rhede, Reken, Siegen, Stadtlohn, Velen und Warstein.

Das Deutsche Rote Kreuz verzeichnet einen deutlichen Zuwachs bei der Zahl ehrenamtlicher Helfer. Das geht aus dem Jahrbuch 2017 hervor, das DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am 7. Mai in Berlin vorstellte. Danach ist die Zahl der ehrenamtlichen DRK-Helfer im vergangenen Jahr um rund 11.000 auf insgesamt 425.800 aktive Mitglieder gestiegen.

Allein im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe engagieren sich über 28.000 ehrenamtlich Aktive. Ob in der Flüchtlingshilfe, im Katastrophenschutz oder im Rettungsdienst, in Pflegeeinrichtungen und Beratungsstellen, in der Kinder– und Jugendarbeit oder mit seinem Blutspendedienst – das Deutsche Rote Kreuz nimmt gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr.

Hintergrund zum Weltrotkreuztag 
Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Auf seine Initiative begann vor 155 Jahren die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, zu der inzwischen weltweit 191 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen.

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news-236 Mon, 07 May 2018 14:39:00 +0200 Bischof Vincent Kirabo aus Uganda besuchte DRK-Landesverband in Münster: Austausch über „weltwärts“-Freiwilligendienst https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/bischof-vincent-kirabo-aus-uganda-besuchte-drk-landesverband-in-muenster-austausch-ueber-weltwaerts-freiwilligendienst.html Am Montag, 7. Mai 2018, besuchte Bischof Vincent Kirabo aus dem Bistum Hoima in Uganda den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Er und Pastor Dr. Rogers Biriija Mbabaali aus Altenberge, Norbert Vowinkel, Geschäftsführer der DRK Soziale Dienste Meschede gGmbH, vier „weltwärts“-Freiwillige“ und ein Elternpaar wurden in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster vom Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Gerd Diesel, und Jugendrotkreuz-Landesreferent Christoph Schründer empfangen. Am Montag, 7. Mai 2018, besuchte Bischof Vincent Kirabo aus dem Bistum Hoima in Uganda den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Er und Pastor Dr. Rogers Biriija Mbabaali aus Altenberge, Norbert Vowinkel, Geschäftsführer der DRK Soziale Dienste Meschede gGmbH, vier „weltwärts“-Freiwillige“ und ein Elternpaar wurden in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster vom Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Gerd Diesel, und Jugendrotkreuz-Landesreferent Christoph Schründer empfangen.  

Bischof Vincent Kirabo vermittelte einen Überblick der Situation in Uganda und die dort herrschenden Probleme.

Es folgte ein reger Austausch über den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“, für den sich das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe seit 2008 als Entsendeorganisation engagiert. Dabei schilderten die „weltwärts“-Freiwilligen Charlotte Hoffmann (18) und Arendt Burkhardt (19), die im September nach Uganda gehen werden, ihre Erwartungen und Wünsche, die sie im Hinblick auf ihre künftigen Aufgaben bewegen. Ein Jahr werden sie in der Stadt Hoima im Westen Ugandas die Arbeit der Nicht-Regierungs-Organisation Together Rural Development Solidarity (TORUDES) unterstützen, indem sie an der Andrea-Kaahwa-Kooki-Gesamtschule und dem Andrea-Kaahwa-Kooki-Community-Krankenhaus eingesetzt werden.

Gründungsmitglied von TORUDES ist Pastor Dr. Rogers Biriija Mbabaali, der aus dem Bistum Hoima in Uganda stammt. Seit 2013 ist er als Pastor und Seelsorger in der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist in Altenberge tätig und steht nach wie vor in enger Verbindung  zum Bistum Hoima und damit zu Bischof Kirabo, „meinem obersten Chef“. Aus dem Kontakt von Pastor Dr. Rogers Biriija Mbabaali zu Norbert Vowinkel, Geschäftsführer der DRK Soziale Dienste Meschede gGmbH, basiert die Zusammenarbeit zwischen TORUDES in Uganda und dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe.   

Ndinelago Justina Asser, eine „weltwärts“-Freiwillige aus Namibia, und Prashanth Basavana Gowdru, ein „weltwärts“-Freiwilliger aus Indien, waren mit Geschäftsführer Norbert Vowinkel nach Münster gekommen. Sie berichteten über ihren Dienst, den sie aktuell im DRK-Seniorenzentrum Bernhard-Salzmann-Haus in Meschede leisten.  Ab November 2018 wird dann ein „weltwärts“-Freiwilliger bzw. eine „weltwärts“-Freiwillige aus Uganda den einjährigen Dienst im DRK-Seniorenzentrum Bernhard-Salzmann-Haus in Meschede im Hochsauerlandkreis beginnen. 

Seit dem ersten „weltwärts“-Jahrgang im Jahr 2009 hat das JRK-Westfalen-Lippe rund 280 junge Freiwillige auf ihre Dienste in Indien, Uganda, Tansania, Namibia und Südafrika vorbereitet, entsendet und bei ihren Auslandseinsätzen betreut. Im Gegenzug sind seit 2016 junge Menschen aus Namibia, Uganda und Indien in Einsatzstellen von DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe vermittelt worden. Unter anderem halfen sie in Kindertageseinrichtungen mit und unterstützten bei der Betreuung und Versorgung von Pflegebedürftigen.

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news-234 Thu, 03 May 2018 13:39:18 +0200 Bischof Vincent Kirabo aus Uganda besucht DRK-Landesverband in Münster: Austausch über „weltwärts“-Freiwilligendienst https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/bischof-vincent-kirabo-aus-uganda-besucht-drk-landesverband-in-muenster-austausch-ueber-weltwaerts-freiwilligendienst.html Am Montag, 7. Mai 2018, besucht Bischof Vincent Kirabo aus Uganda den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Dort wird er vom Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, und vom Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit (Vorsitzender) und Gerd Diesel, empfangen.  

Am Montag, 7. Mai 2018, besucht Bischof Vincent Kirabo aus Uganda den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Dort wird er vom Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, und vom Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit (Vorsitzender) und Gerd Diesel, empfangen.

Zum Austausch mit Bischof Kirabo aus Uganda, Pastor Dr. Rogers Biriija Mbabaali aus Altenberge, Präsident Dr. Fritz Baur, dem DRK-Landesverbandsvorstand, den "weltwärts"-Freiwilligen, die im September nach Uganda gehen werden, und den "weltwärts"-Freiwilligen, die zur Zeit ihren Dienst im DRK-Seniorenzentrum Bernhard-Salzmann-Haus in Meschede leisten, laden wir die Presse herzlich ein.

Wann:             Montag, 07.05.2018, 11:00 bis ca. 12:00 Uhr

Wo:                 Deutsches Rotes Kreuz 

                       Landesverband Westfalen-Lippe e.V.  
                       (Konferenzraum, 1. OG)  

                       Sperlichstraße 25, 48151 Münster

 

Hintergrund 
Am 1. September 2018 entsendet das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe zum ersten Mal zwei junge Menschen aus Deutschland in die ostafrikanische Kleinstadt Hoima (Uganda). Dort werden sie im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes "weltwärts" ein Jahr lang die Arbeit der Nicht-Regierungs-Organisation Together Rural Development Solidarity (TORUDES) unterstützen und dabei an einer Schule bzw. einem Krankenhaus eingesetzt. Ab November 2018 wird ein "weltwärts"-Freiwilliger oder eine "weltwärts"-Freiwillige aus Uganda einen einjährigen Dienst in dem DRK-Seniorenzentrum Bernhard-Salzmann-Haus in Meschede im Hochsauerlandkreis beginnen.

Gründungsmitglied von TORUDES ist Pastor Dr. Rogers Biriija Mbabaali, der aus dem Bistum Hoima in Uganda stammt. Seit 2013 ist er als Pastor und Seelsorger in der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist in Altenberge tätig und steht nach wie vor in Kontakt zum Bistum Hoima und damit zu Bischof Kirabo. Aus dem Kontakt zu Norbert Vowinkel, Geschäftsführer der DRK Soziale Dienste Meschede gGmbH, basiert die Zusammenarbeit zwischen TORUDES in Uganda und dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe bzw. "weltwärts". Für Rückfragen im Vorfeld oder während der Veranstaltung steht Ihnen Carolin Schulz, Bildungsreferentin für Kommunikation und Medien im JRK Westfalen-Lippe unter carolin.schulz(at)DRK-westfalen.de und unter 0251-9739 210 oder 0160 97 26 51 07 zur Verfügung.

 

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news-233 Sat, 14 Apr 2018 12:55:33 +0200 Treffen der DRK-Vizepräsidentinnen und -Vizepräsidenten in Münster - Vizepräsidentin Nilgün Özel mit Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe geehrt https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/treffen-der-drk-vizepraesidentinnen-und-vizepraesidenten-in-muenster-vizepraesidentin-nilguen-oezel-mit-verdienstmedaille-des-drk-landesverbandes-westfalen-lippe-geehrt.html Das traditionelle Treffen der DRK-Vizepräsidentinnen und -Vizepräsidenten fand in diesem Jahr am 13. und 14. April in Münster statt. Die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel, Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff und der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes, Dr. Hasan Sürgit, stellten der Vizepräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, und ihren Amtskolleginnen und -kollegen aus den DRK-Landesverbänden den Landesverband Westfalen-Lippe vor. Das traditionelle Treffen der DRK-Vizepräsidentinnen und -Vizepräsidenten fand in diesem Jahr am 13. und 14. April in Münster statt. Die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel, Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff und der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes, Dr. Hasan Sürgit, stellten der Vizepräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, und ihren Amtskolleginnen und -kollegen aus den DRK-Landesverbänden den Landesverband Westfalen-Lippe vor. Bei einer Führung und einem Vortrag des ärztlichen Direktors, Dr. Christian Faber, lernten sie das Zentrum für Transfusionsmedizin des DRK-Blutspendedienstes West in Münster kennen. Außerdem standen Themen aus den Bereichen „Nationale Hilfsgesellschaft“ und „Wohlfahrtspflege“ des Deutschen Roten Kreuzes auf der Tagesordnung. Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe an der Fachhochschule Münster, präsentierte ein an der FH entwickeltes Planspiel, das sogenannte „disaster response model", mit dem sich die Anforderungen eines Flüchtlingscamps simulieren lassen. Das Rote Kreuz und weitere internationale Hilfsorganisationen nutzen dieses Planspiel zu Schulungszwecken. Gardemann selbst unterstützt als Kinderarzt schon seit vielen Jahren Auslandseinsätze des Roten Kreuzes.

Einer der Höhepunkte des Rahmenprogramms war der Empfang im Friedenssaal des Historischen Rathauses Münster durch Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson. 

Mit einer besonderen Ehrung wurde Nilgün Özel, die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, überrascht: Präsident Dr. Fritz Baur verlieh  ihr die Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Özel habe sich in den nunmehr fast fünf Jahren ihrer Amtszeit neben ihrem Ehrenamt als Vizepräsidentin, das sie mit sehr großem Engagement ausübe, intensiv in die von ihr ins Leben gerufene DRK-Soforthilfe für benachteiligte Kinder eingebracht, so Baur. „Gerade diese Aktivität, die untrennbar mit dem Namen Nilgün Özel verbunden ist, hat sich im letzten Jahr stark entwickelt und ist zum Segen für Kinder in Not geworden.“

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Foto Friedenssaal

Foto Ehrung Vizepräsidentin Nilgün Özel

 

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news-232 Tue, 10 Apr 2018 12:35:52 +0200 Veranstaltungsreihe „Ehrenamt in der Migrationsarbeit“ - „Zugang zur Krankenversicherung“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/veranstaltungsreihe-ehrenamt-in-der-migrationsarbeit-zugang-zur-krankenversicherung.html Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Migrationsarbeit“ findet am Mittwoch, den 18. April von 18:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Zugang zur Krankenversicherung“ im DRK-Landesverband, Sperlichstraße 25, 48151 Münster statt. Die Referenten dieser Veranstaltung sind Freddy Kika und Stefanie Glaßmeier von der Clearingstelle „Klar für Gesundheit“ in Münster. In der Veranstaltung geht es um die Einführung in die rechtlichen Rahmenbedingungen bezüglich des Zugangs zur Krankenversicherung von Zugewanderten. Thematisiert werden auch Unterstützungsmöglichkeiten, wenn keine Krankenversicherung vorhanden ist.

Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Migrationsarbeit“ findet am Mittwoch, den 18. April von 18:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Zugang zur Krankenversicherung“ im DRK-Landesverband, Sperlichstraße 25, 48151 Münster  statt. Die Referenten dieser Veranstaltung sind Freddy Kika und Stefanie Glaßmeier von der Clearingstelle „Klar für Gesundheit“ in Münster. In der Veranstaltung geht es um die Einführung in die rechtlichen Rahmenbedingungen bezüglich des Zugangs zur Krankenversicherung von Zugewanderten. Thematisiert werden auch Unterstützungsmöglichkeiten, wenn keine Krankenversicherung vorhanden ist.

Anmeldungen bis Montag (16. April) bei Anne.Artmeyer(at)DRK-Westfalen.de oder Tel. 0251/9739 199.

Die vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren bzw. engagieren möchten.

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news-231 Wed, 28 Mar 2018 15:22:28 +0200 Dr. Wolfgang Kuhr (Münster) vollendet am 31. März 2018 sein 85. Lebensjahr https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/dr-wolfgang-kuhr-muenster-vollendet-am-31-maerz-2018-sein-85-lebensjahr.html Ehemaliger Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe begeht besonderen Geburtstag  

Neun Jahre stand er als Präsident an der Spitze des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Am Samstag, 31. März 2018, wird der Münsteraner Dr. Wolfgang Kuhr sein 85. Lebensjahr vollenden. „Wir gratulieren Herrn Dr. Kuhr herzlich zu diesem besonderen Geburtstag“, so der amtierende DRK-Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur. „Dr. Kuhr ist im DRK in Westfalen-Lippe und darüber hinaus unvergessen: als vorbildlicher Präsident, dem es sehr wichtig war, sich bei seinem Handeln von dem Rotkreuz-Grundsatz der Menschlichkeit leiten zu lassen.“ 

Dr. Kuhr, Jurist und Doktor der Philosophie, übernahm die Präsidentschaft des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe im Oktober 1995 von dem inzwischen verstorbenen Dr. Egbert Möcklinghoff und führte den Verband bis zum November 2004. In seiner Amtszeit wurden wichtige Weichenstellungen des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe, insbesondere zur Zukunftssicherung des Verbandes, zu dem 38 DRK-Kreisverbände gehören, vorgenommen. Unter anderem wurden ein Frühwarnsystem zur Erkennung wirtschaftlicher Schieflagen aufgebaut und Strukturveränderungen in den Leitungsgremien initiiert: Mit der Schaffung eines hauptamtlichen Vorstandes für das tägliche operative Geschäft und eines ehrenamtlichen Präsidiums für die strategischen und verbandspolitischen Entscheidungen nahm in Westfalen-Lippe eine Entwicklung ihren Anfang, die bundesweit Modellcharakter für die verbandliche Führungsstruktur des DRK hatte. 

Dr. Kuhr hat während seiner Amtszeit als Präsident auch andere wichtige Funktionen im Roten Kreuz ausgeübt: Er war Vorsitzender des Präsidialrates des DRK und Mitglied der strategischen Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung des Hilfszugsystems des DRK. Noch im Jahr 2007 hat er in den Arbeitsgruppen zur Neufassung der Satzung des Deutschen Roten Kreuzes mitgewirkt und seine reichhaltigen Erfahrungen aus seinem Berufsleben und aus der Arbeit als Präsident eines der größten Landesverbände des DRK eingebracht. Von 2007 bis 2011 engagierte er sich außerdem als Vorsitzender des Vereins  „Rotkreuzgeschichtliche Sammlung in Westfalen-Lippe“, der sich die Sicherung der Geschichte des Roten Kreuzes im westfälischen Raum und darüber hinaus zur Aufgabe gemacht hat. 

Das Rote Kreuz würdigte seine Leistungen mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe (1998) und der höchsten Auszeichnung des Deutschen Roten Kreuzes, dem DRK-Ehrenzeichen (1999). Im Jahr 2004 wurde er sowohl zum Ehrenmitglied des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe als auch zum Ehrenmitglied des Deutschen Roten Kreuzes ernannt.

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news-230 Fri, 16 Mar 2018 12:20:54 +0100 DRK-Soforthilfefonds (SofHi) für benachteiligte Kinder unterstützt drei weitere Projekte https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-soforthilfefonds-sofhi-fuer-benachteiligte-kinder-unterstuetzt-drei-weitere-projekte.html Mittel aus dem DRK-Soforthilfefonds (SofHi) für benachteiligte Kinder kamen in letzter Zeit drei Projekten aus dem Kreis Lippe zugute, berichtet Nilgün Özel, die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Mittel aus dem DRK-Soforthilfefonds (SofHi) für benachteiligte Kinder kamen in letzter Zeit drei Projekten aus dem Kreis Lippe zugute, berichtet Nilgün Özel, die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Mit 1.000 Euro konnten wir etwas zur Ausbildung eines Assistenzhundes beitragen: Der Australian Shepherd Luzi hilft einem 8-jährigen Jungen Alltagssituationen zu bewältigen, denn Mio lebt mit dem Asperger-Syndrom. Außerdem stellte uns der Inner Wheel Club Detmold-Blomberg 1.500 Euro für die DRK-Jugendhilfe und Familienförderung in Lippe gGmbH zur Verfügung, mit der SofHi die Ausstattung eines besonderen Spielraums für Kleinkinder mitfinanziert. Und gestern, Donnerstag, 15. März, konnte die Detmolder Künstlerin Christina Haberbeck, die sich mit viel Einsatz ehrenamtlich für SofHi engagiert, ein weiteres Mal bei einer symbolischen Scheckübergabe im Zeichen von SofHi dabei sein: 1.000 Euro gingen an die Verantwortlichen des Projekts ‚Kita und Musikschule‘ in der Kindertageseinrichtung Jerxen-Orbke in Detmold.“ 

Das Therapie- und Beratungsangebot der Frühförderung der DRK-Jugendhilfe und Familienförderung in Lippe gGmbH unterstützt Kinder von ein bis vier Jahren, die von Behinderung bedroht sind. Mit dem Standort in Detmold hat der DRK-Kreisverband Lippe nun eine vierte Fördereinrichtung im Kreis Lippe etabliert. Die hier angebotene Unterstützung richtet sich auch an die Eltern, die im spielerischen Umgang mit ihren Kindern erfahren, wie sie diese individuell unterstützen können, um spätere Ausgrenzung oder Benachteiligung zu vermeiden. „Für diese wichtige Arbeit waren wir Clubfreundinnen aktiv. Durch den Verkauf von unseren originellen Deko-Artikeln haben wir Geld eingenommen, welches wir nun gerne weitergeben“, sagt die Präsidentin von Inner Wheel Detmold Blomberg, Katrin Paas. „Wir freuen uns, dass wir diesen aufwändig renovierten Raum mit vielen sensorischen Materialien ausstatten konnten und wünschen uns, dass die Kinder damit eine individuelle Förderung erhalten.“ 

Das Projekt „Kita und Musikschule“ unterstützt der SofHi-Fonds, weil damit die in der Kita Jerxen-Orbke betreuten Kinder im Sinne der Chancengleichheit in ihren Entwicklungsmöglichkeiten gefördert, herausgefordert und in ihren Wahrnehmungsfähigkeiten unterstützt werden. „Mit Musik als barrierefreiem Medium der Kommunikation und Interaktion kann Verbindung hergestellt und Integration in hohem Maße gefördert werden“, sagt Nilgün Özel. Die derzeit in der Kita betreuten 99 Kinder im Alter von neun Monaten bis sechs Jahren kommen aus zehn Nationen; 75 Prozent von ihnen gehören zu zugewanderten Familien. 62 Prozent der Familien sind aufgrund ihrer Einkommen von den Elternbeiträgen befreit.

Über „SofHi“

Im Jahr 2016 entwickelte die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Nilgün Özel zusammen mit der Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Detmold Prinzessin Maria zur Lippe die Idee zu diesem Fonds. „Seitdem konnten schon einige Projekte für Kinder unbürokratisch und schnell gefördert werden, darunter Schwimmkurse für Kinder in der offenen Ganztagsschule oder Projekte mit Flüchtlingskindern“, so Nilgün Özel. Auch ein Arbeitskreis, der „Tschernobyl-Kindern" Erholungsaufenthalte in Westfalen-Lippe ermöglicht, erhielt Mittel.

Das Konzept von SofHi sieht vor, dass sich die Rotkreuzgliederungen in Westfalen-Lippe im jährlichen Wechsel im besonderen Maße für den Fonds engagieren. Am 8. Mai, dem Weltrotkreuztag zum Gedenken an den Geburtstag des Rotkreuzbegründers Henry Dunant, wird der „SofHi-Staffelstab“ an die DRK-Kreisverbände Brilon, Warendorf-Beckum und den DRK-Ortsverein Bad Driburg übergeben. 

 

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news-228 Sat, 03 Mar 2018 18:03:30 +0100 "4. Freiwilligen- & Ehrenamtstag": „Kompetenzen teilen – Hilfe vervielfachen“: Netzwerke bedürfen der Pflege https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/4-freiwilligen-ehrenamtstag-kompetenzen-teilen-hilfe-vervielfachen-netzwerke-beduerfen-der-pflege.html Erfolgreiches Netzwerken steht und fällt mit der Kontinuität, mit der man sich ihm widmet, stellte Uwe van der Lely, Geschäftsführer von report.age, einer Agentur für Kommunikation, in seinem Impulsreferat fest: „Ohne Pflege werden Netze durchlässig.“ Unter dem Motto „Netzwerk Rotes Kreuz: Kompetenzen teilen – Hilfe vervielfachen“ fand am Samstag, 3. März 2018, in Münster der „4. Freiwilligen- & Ehrenamtstag“ des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.

Erfolgreiches Netzwerken steht und fällt mit der Kontinuität, mit der man sich ihm widmet, stellte Uwe van der Lely, Geschäftsführer von report.age, einer Agentur für Kommunikation, in seinem Impulsreferat fest: „Ohne Pflege werden Netze durchlässig.“ Unter dem Motto „Netzwerk Rotes Kreuz: Kompetenzen teilen – Hilfe vervielfachen“ fand am Samstag, 3. März 2018, in Münster der „4. Freiwilligen- & Ehrenamtstag“ des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Mit seinen fördernden Mitgliedern, ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierten leiste das Rote Kreuz in Nordrhein-Westfalen wertvolle Dienste für den Zusammenhalt und das Wohlergehen der Menschen, sagte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, bei der Eröffnung im Veranstaltungssaal von WestLotto. „Ob im Katastrophenschutz oder Rettungsdienst, in den ambulanten und stationären Pflegeinrichtungen, den Beratungsstellen, der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, der Kinder- und Jugendarbeit, im Suchdienst oder im Blutspendedienst – die Hilfeleistungen und Angebote des Roten Kreuzes bieten Menschen, die Unterstützung benötigen, in der Tat ein breites, vielmaschiges Netz, das trägt. Je engmaschiger unser Rotkreuznetzwerk geknüpft ist, desto besser sind unsere Voraussetzungen, gemeinsam erfolgreich zu wirken. Wir in Westfalen-Lippe zum Beispiel verfügen mit unseren ehrenamtlich Aktiven und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 264 Ortsvereinen, 38 Kreisverbänden und im Landesverband über ein großes Potenzial. Es ist aber längst noch nicht ausgeschöpft“, so Baur.

Anschließend ging es in verschiedenen Work- und Infoshops im DRK-Tagungshotel Dunant an der Sperlichstraße unter anderem um effektives Netzwerken bei der Gewinnung von ehrenamtlich Aktiven, beim sozialen Engagement des Roten Kreuzes im Quartiersmanagement oder bei der ehrenamtlichen Arbeit des DRK in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit. 

Der „4. Freiwilligen- & Ehrenamtstag“ wurde unterstützt von der Glücksspirale und WestLotto. „Mit dem Roten Kreuz verbindet uns eine langjährige Partnerschaft, die weit über die finanzielle Förderung hinausgeht“, sagte Kristina Sauerstein von WestLotto. „Darauf sind wir stolz, denn das DRK leistet seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit für die Gesellschaft. Eine besondere Rolle spielen dabei zigtausende Ehrenamtliche, die sich jeden Tag mit Engagement und Leidenschaft für die Menschen in NRW einsetzen.“

In Westfalen-Lippe engagieren sich über 27.000 Ehrenamtliche im Roten Kreuz; bundesweit sind es über 400.000.

 

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news-225 Wed, 14 Feb 2018 15:38:13 +0100 Karneval 2018 - Jecken feierten – Ehrenamtliche nahmen Urlaub für Sicherung der Umzüge https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/karneval-2018-jecken-feierten-ehrenamtliche-nahmen-urlaub-fuer-sicherung-der-umzuege.html Die vier großen Hilfsorganisationen in NRW (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser-Hilfsdienst) ziehen nach den Karnevalstagen eine überwiegend positive Bilanz. Alle vier Hilfsorganisationen suchen dringend Unterstützerinnen und Unterstützer für die kommenden Jahre.  

Die vier großen Hilfsorganisationen in NRW (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser-Hilfsdienst) ziehen nach den Karnevalstagen eine überwiegend positive Bilanz. Alle vier Hilfsorganisationen suchen dringend Unterstützerinnen und Unterstützer für die kommenden Jahre.

 

„Die Stimmung war in der Regel friedlich und fröhlich mit wenigen Ausnahmen“, erklären Rettungskräfte der Hilfsorganisationen. Von Altweiber-Donnerstag bis Veilchendienstag haben insgesamt 10.000 Helferinnen und Helfer 1.000 Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleitet. Darüber hinaus wurde überall im Land der Regelrettungsdienst mit ehrenamtlichem Rettungsfachpersonal verstärkt. 100.000 Dienststunden kamen so zusammen. 6.000 Menschen konnte in medizinischen Notlagen wie in Köln nach dem Kutschunfall am Apellhofplatz geholfen werden. In dieser Berechnung sind die vielen Stunden der Aus- und Weiterbildung, Einsatzvorbereitung und Einsatzplanung nicht berücksichtigt.

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtlichen Engagements elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag.

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news-223 Fri, 02 Feb 2018 13:01:27 +0100 Landesbehindertenbeauftragte Claudia Middendorf besuchte DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/landesbehindertenbeauftragte-claudia-middendorf-besuchte-drk-landesverband-westfalen-lippe-in-muenster.html Am Freitag, 2. Februar 2018, besuchte Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen, den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Hasan Sürgit und Vorstand Gerd Diesel stellten Middendorf die Aufgaben des Verbandes als Nationale Hilfsgesellschaft und Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege vor. Am Freitag, 2. Februar 2018, besuchte Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen, den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Hasan Sürgit und Vorstand Gerd Diesel stellten Middendorf die Aufgaben des Verbandes als Nationale Hilfsgesellschaft und Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege vor.

So beschäftigt sich die Wohlfahrts- und Sozialarbeit des DRK-Landesverbandes, die sich den Aufgabenbereichen „Kinder und Familie“, „Jugend“, „Senioren“ sowie „Gesundheits- und Behindertenhilfe“ widmet, unter anderem mit der Inklusion behinderter und nicht behinderter Kinder in den Kindertageseinrichtungen des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe und unterstützt die Träger bei ihrer Arbeit. In den 238 DRK-Kitas in Westfalen-Lippe werden von den rund 16.000 betreuten Kindern 458 Kinder mit Behinderung bzw. von Behinderung bedrohte Kinder integrativ gefördert.

„Menschen mit Behinderung Teilhabe zu ermöglichen, unseren Beitrag für eine inklusive Gesellschaft zu leisten, sind wichtige Ziele unserer Arbeit“, sagte Sürgit. Die stellvertretende Jugendrotkreuz-Landesleiterin Nina Litzbarski und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes präsentierten Middendorf einige inklusive Stationen des „Body+Grips-Mobils“ und des „Fair Mobils“, die als mobile Einsatzfahrzeuge durch Westfalen-Lippe touren. Das „Body+Grips-Mobil“ richtet sich mit seinem „Gesund mit Grips“-Parcours an Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 15 Jahren. Der Themenbereich „Körper und Geist“ behandelt mit seinen drei inklusiven Stationen die aktive Auseinandersetzung mit den Themen Achtsamkeit, Selbstbeherrschung, Stärkung des Selbstbewusstseins sowie die Förderung eines respektvollen Umgangs miteinander und der eigenen Handlungskompetenz. Beim „Fair Mobil“ geht es um das Thema Gewaltprävention. Hier gehören Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren zur Zielgruppe. Drei Stationen des Fair-Mobil-Parcours widmen sich dem Schwerpunkt Inklusion. Ziele der Stationen sind, Hemmungen abzubauen und ein Zusammenleben ohne Vorurteile, Ausgrenzung und Barrieren im Kopf zu fördern. Mit dem „Body+Grips-Mobil“ erreicht das DRK jährlich ca. 10.000 Kinder und Jugendliche, das „Fair Mobil“ verzeichnet Einsätze mit ca. 7.000 Kindern und Jugendlichen pro Jahr.

Die Unterstützung der DRK-Einrichtungen für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen ist ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld der Wohlfahrts- und Sozialarbeit des DRK-Landesverbandes. In Westfalen-Lippe bieten die Kreisverbände Borken, Hamm, Minden, Münster, Steinfurt, Tecklenburger Land und Witten an insgesamt 14 Standorten spezialisierte Beratung und Therapie für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen und ihre Angehörigen an. Eine Besonderheit im Verbandsbereich stellt der DRK-Autismushof in Ochtrup dar. Seit dem 01.11.1997 bietet diese spezialisierte stationäre Wohneinrichtung eine fachlich-professionelle Begleitung für 14 Menschen mit einer besonders schweren Form einer Autismus-Spektrum-Störung an.

Bei ihrem Besuch lernte die Landesbehindertenbeauftragte auch das „DRK-Tagungshotel Dunant“ kennen. Die Tochtergesellschaft des DRK-Landesverbandes wurde am 1. Juli 2013 gegründet und zählt zu den 158 Inklusionsunternehmen in Westfalen-Lippe. Im Tagungshotel und der dazugehörigen Gastronomie sind 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon zehn Menschen mit einer Behinderung.

„Mit der Gründung und Führung eines solchen Unternehmens übernimmt man eine bedeutende soziale Aufgabe und große Verantwortung“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Sürgit. „Eines unserer vielen Ziele ist es, Hemmschwellen zu reduzieren und das aufeinander Zugehen und Miteinander zu fördern. Deshalb haben wir einen Familien- und Freundetag eingerichtet, an dem Angehörige unserer Mitarbeiter die Möglichkeit haben, hinter die Kulissen des Betriebes zu schauen. Ein weiterer motivierender Anstoß, um das gegenseitige Verständnis zu fördern, war sicherlich unser Kurs in Gebärdensprache, an dem zehn unserer hörenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sommer 2017 teilgenommen haben. Hintergrund: Zu unserem Team gehört eine gehörlose Mitarbeiterin, mit der wir so gut wie möglich kommunizieren möchten.“

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news-222 Fri, 26 Jan 2018 18:05:18 +0100 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe verabschiedete Ludger Jutkeit als Vorstandsvorsitzenden und beging die offizielle Amtseinführung des neuen Vorstandes Dr. Hasan Sürgit (Vorsitzender) und Gerd Diesel https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-verabschiedete-ludger-jutkeit-als-vorstandsvorsitzenden-und-beging-die-offizielle-amtseinfuehrung-des-neuen-vorstandes-dr-hasan-suergit-vorsitzender-und-gerd-diesel.html Bilanz, Dank und Blicke in die Zukunft - „Ein Rheinländer in Westfalen, kann das gut gehen? Es ging gut, es ging sogar sehr gut!“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, über die Amtszeit des gebürtigen Kölners Ludger Jutkeit. Nachdem er den DRK-Landesverband neun Jahre geführt hatte, ist Jutkeit Ende November 2017 in den Ruhestand gegangen. Am Freitag, 26. Januar 2018, wurde er nun offiziell als Vorstandsvorsitzender des Verbandes verabschiedet.  

 „Ein Rheinländer in Westfalen, kann das gut gehen? Es ging gut, es ging sogar sehr gut!“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, über die Amtszeit des gebürtigen Kölners Ludger Jutkeit. Nachdem er den DRK-Landesverband neun Jahre geführt hatte, ist Jutkeit Ende November 2017 in den Ruhestand gegangen. Am Freitag, 26. Januar 2018, wurde er nun offiziell als Vorstandsvorsitzender des Verbandes verabschiedet.   

In ihren Grußworten resümierten die Redner die Leistungen, die Ludger Jutkeit im Zeichen des Roten Kreuzes erbracht hat, sie erinnerten an Erfolge und an Eindrücke, die er bei ihnen hinterlassen hat. Präsident Dr. Baur, der ihn als Kommunikator charakterisierte, „der Verbindungen herstellt und Netzwerke knüpft“, dankte ihm für das große Engagement. Jutkeit habe an vielen Stellen Spuren hinterlassen, nicht nur in Westfalen-Lippe, sondern auch in der gesamtverbandlichen Wahrnehmung, sagte Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes. Hartmut Krabs-Höhler, Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Nordrhein, erinnerte an gemeinsame Projekte, „die das DRK in NRW gestärkt haben.“ „Ludger Jutkeit ist ein Macher. Er will was bewegen; er will Dinge nach vorne bringen und er ist stets bereit, für seine Ideen und Vorstellungen - wie die Kölner sagen - in die Bütt zu steigen“, sagte Uwe Ernst Rettkowski, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bottrop, der für die 38 Kreisverbände im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe sprach. 

Man habe mit Ludger Jutkeit immer auf einer Ebene reden können, so Elke Duhme, die Betriebsratsvorsitzende des DRK-Landesverbandes, in ihrer Bilanz der Zusammenarbeit.   

Dem Abschied folgte ein Willkommen: Landesverbandspräsident Dr. Baur stellte den neuen Vorstand, bestehend aus Dr. Hasan Sürgit (Vorsitzender) und Gerd Diesel vor. „Wir leben in bewegten Zeiten, in Zeiten zunehmender Komplexität und Dynamik“, sagte Dr. Sürgit. „Die Arbeit für uns als Nationale Hilfsgesellschaft und als Verband der Freien Wohlfahrtspflege verändert sich. Sie verändert sich insbesondere mit der Gesellschaft und den politischen Rahmenbedingungen. Gemeinsam mit Herrn Diesel und allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern möchte ich mich dafür einsetzen, dass wir die breite Akzeptanz und Unterstützung des Roten Kreuzes seitens der Bevölkerung, der Politik und der Verwaltung bestärken.“ Als bisheriges Vorstandsmitglied (seit 1. September 2016) ist er bereits zum 1. Dezember 2017 vom Präsidium des Landesverbandes zum Vorstandsvorsitzenden bestellt worden. Der 40-jährige Wirtschaftsmathematiker hat seine Laufbahn beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe am 1. Oktober 2010 als Geschäftsführer der Betriebswirtschaftlichen Beratungs- und Service GmbH, einer Tochtergesellschaft des DRK-Landesverbandes, begonnen.    

Gerd Diesel wird als zweites Vorstandsmitglied zum 1. Februar 2018 seine Tätigkeit aufnehmen. Diesel ist 37 Jahre alt, Diplom-Sozialpädagoge und verfügt über einen Abschluss als Master of Business Administration im Bereich Unternehmensführung. Er ist seit 2004 in unterschiedlichen Positionen für das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands tätig gewesen. Er verspüre sowohl große Freude als auch große Verantwortung sagte Gerd Diesel. „Ich freue mich über das Geschenk des Vertrauens seitens des Präsidiums. Ich sehe die Verantwortung für die uns anvertrauten Menschen und für die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich für diese engagieren.“ Die Idee des Roten Kreuzes, der menschlichen Würde Achtung zu verschaffen, habe ihn schon in jungen Jahren stark inspiriert und beeindruckt, so Diesel, der als junger Mensch im Jugendrotkreuz aktiv war.

Die Schlussworte blieben Ludger Jutkeit vorbehalten, der dem neuen  Vorstand alles erdenklich Gute, eine glückliche Hand und „das notwendige  Glück, das wir alle brauchen, um Erfolg zu haben“, wünschte.

 

 

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news-220 Fri, 19 Jan 2018 11:58:06 +0100 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe: Verdienstmedaille für THW-Landesbeauftragten Dr. Hans-Ingo Schliwienski https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-verdienstmedaille-fuer-thw-landesbeauftragten-dr-hans-ingo-schliwienski.html Mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe wurde Dr. Hans-Ingo Schliwienski, der Landesbeauftragte NRW des Technischen Hilfswerks (THW), ausgezeichnet. Der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, nahm die Ehrung am Freitag, 19. Januar in der Landesgeschäftsstelle des Roten Kreuzes in Münster vor. Mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe wurde Dr. Hans-Ingo Schliwienski, der Landesbeauftragte NRW des Technischen Hilfswerks (THW), ausgezeichnet. Der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, nahm die Ehrung am Freitag, 19. Januar in der Landesgeschäftsstelle des Roten Kreuzes in Münster vor. 

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Bundesanstalt THW und das Rote Kreuz arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. „Diese enge Zusammenarbeit wurde insbesondere im Rahmen der Flüchtlingshilfe der vergangenen Jahre deutlich“, sagte Dr. Baur. Das THW habe an vielen Standorten mitgeholfen, Notunterkünfte und Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge aufzubauen; „neben der Unterstützung bei allgemeinen handwerklichen Aufgaben, zum Beispiel dem Aufbau von Unterkunftsbetten, waren die besonderen Fähigkeiten des THW in der Strom- und Trinkwasserversorgung für uns von ganz besonderem Wert“, so Dr. Baur. 

Dr. Schliwienski habe dabei die unbürokratische Unterstützung des DRK immer wieder zu seinem persönlichen Anliegen gemacht und mit seiner Dienststelle die Wege bereitet, damit die örtlichen THW-Gliederungen und die lokalen DRK-Verbände rasch und ohne zeitraubende Abstimmungsprozesse gemeinsam tätig werden konnten. „Mit der Verleihung der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe an Dr. Schliwienski würdigen wir nicht nur die enge Zusammenarbeit zwischen unseren Verbänden auf allen Ebenen, sondern insbesondere das persönliche Engagement und die kameradschaftliche Unterstützung Dr. Schliwienskis für die bzw. bei den Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe und ganz NRW“, sagte Präsident Dr. Baur.

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news-219 Thu, 18 Jan 2018 10:25:48 +0100 PRESSEEINLADUNG - Verabschiedung des Vorstandsvorsitzenden des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Ludger Jutkeit, und Einführung des neuen Vorstandes Dr. Hasan Sürgit (Vorsitzender) und Gerd Diesel https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/presseeinladung-verabschiedung-des-vorstandsvorsitzenden-des-drk-landesverbandes-westfalen-lippe-ludger-jutkeit-und-einfuehrung-des-neuen-vorstandes-dr-hasan-suergit-vorsitzender-und-gerd-diesel.html Aus Anlass der offiziellen Verabschiedung seines Vorstandsvorsitzenden Ludger Jutkeit und der Amtseinführung des neuen Vorstandes, bestehend aus Dr. Hasan Sürgit (Vorsitzender) und Gerd Diesel, veranstaltet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eine Feierstunde am Freitag, 26.01.2018, 11:00 Uhr bei der Westdeutschen Lotterie GmbH, Weseler Straße 108 – 112, 48151 Münster. Hierzu laden wir die Vertreterinnen und Vertreter der Presse herzlich ein. Aus Anlass der offiziellen Verabschiedung seines Vorstandsvorsitzenden Ludger Jutkeit und der Amtseinführung des neuen Vorstandes, bestehend aus Dr. Hasan Sürgit (Vorsitzender) und Gerd Diesel, veranstaltet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eine 

Feierstunde am Freitag, 26.01.2018, 11:00 Uhr bei der Westdeutschen Lotterie GmbH, Weseler Straße 108 – 112, 48151 Münster.

Hierzu laden wir die Vertreterinnen und Vertreter der Presse herzlich ein.

Nachdem er den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe neun Jahre geführt hat, ist Ludger Jutkeit Ende November 2017 in den Ruhestand gegangen. Zu seinem Nachfolger als Vorstandsvorsitzender hat das Präsidium des DRK-Landesverbandes zum 1. Dezember 2017 das bisherige Vorstandsmitglied Dr. Hasan Sürgit bestellt. Gerd Diesel wird als zweites Vorstandsmitglied zum 1. Februar 2018 seine Tätigkeit aufnehmen.

Der Wirtschaftsmathematiker Dr. Hasan Sürgit (40) hat seine Tätigkeit beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe am 1. Oktober 2010 als Geschäftsführer der Betriebswirtschaftlichen Beratungs- und Service GmbH, einer Tochtergesellschaft des DRK-Landesverbandes, aufgenommen. Bei der Erweiterung des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe zum 1. September 2016 wurde Dr. Sürgit zum Vorstandsmitglied neben dem bisherigen Alleinvorstand Ludger Jutkeit bestellt, der nun die Position des Vorstandsvorsitzenden innehatte.

Gerd Diesel (37) ist Diplom-Sozialpädagoge und verfügt über einen Abschluss als Master of Business Administration im Bereich Unternehmensführung. Er ist seit 2004 in unterschiedlichen Positionen für das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands tätig gewesen.

Programm der Feierstunde am 26. Januar 2018

Begrüßung

Dr. Fritz Baur

(Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe)

Grußworte

Christian Reuter

(Generalsekretär des DRK, Berlin)

Hartmut Krabs-Höhler

(Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Nordrhein)

Uwe Ernst Rettkowski

(Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bottrop)

Elke Duhme

(Vorsitzende des Betriebsrates – DRK-Landesverband Westfalen-Lippe)

Vorstellung des neuen Vorstandes

Dr. Fritz Baur

Dr. Hasan Sürgit, Gerd Diesel

Schlussworte

Ludger Jutkeit

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news-216 Mon, 11 Dec 2017 15:20:44 +0100 Nr. 57/2017, Münster, den 11.12.2017 Begrüßung von „weltwärts“-Freiwilligen aus Indien und Namibia beim Roten Kreuz https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-57/2017-muenster-den-11122017-begruessung-von-weltwaerts-freiwilligen-aus-indien-und-namibia-beim-roten-kreuz.html Elf junge Menschen aus Indien und Namibia begrüßte Nilgün Özel, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, in Münster. Ein Jahr lang werden sie in Einrichtungen der DRK-Kreisverbände Bochum, Gelsenkirchen, Altkreis-Meschede, Siegen-Wittgenstein sowie im Stift Tilbeck in Havixbeck und im St. Ludgerus Stift in Billerbeck ihren Freiwilligendienst versehen. Dabei werden sie unter anderem in Kindertageseinrichtungen mithelfen und bei der Betreuung und Versorgung von Pflegebedürftigen oder von Menschen mit Behinderung unterstützen. Ein Jahr Freiwilligendienst in Westfalen-Lippe

Elf junge Menschen aus Indien und Namibia begrüßte Nilgün Özel, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, in Münster. Ein Jahr lang werden sie in Einrichtungen der DRK-Kreisverbände Bochum, Gelsenkirchen, Altkreis-Meschede, Siegen-Wittgenstein sowie im Stift Tilbeck in Havixbeck und im St. Ludgerus Stift in Billerbeck ihren Freiwilligendienst versehen. Dabei werden sie unter anderem in Kindertageseinrichtungen mithelfen und bei der Betreuung und Versorgung von Pflegebedürftigen oder von Menschen mit Behinderung unterstützen. Mitte Februar wird eine weitere Freiwillige aus Indien erwartet; ihr Einsatzort wird das Inklusionsunternehmen "DRK-Tagungshotel Dunant" in Münster sein.

 "weltwärts hat das Potenzial, inklusive, hochwertige und gerechte Bildung zu gewähren, Partnerschaften zu stärken sowie Ungleichheiten abzubauen", sagte Nilgün Özel. "An dieser Stelle möchte ich mich bei unserem Jugendrotkreuz für den Mut und die Offenheit bedanken, immer wieder neue Projekte zu starten und die Idee der interkulturellen Öffnung in Taten umzusetzen."

Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe ist seit dem Jahr 2008  Entsendeorganisation für den Freiwilligendienst "weltwärts", einem Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Inzwischen hat das JRK an die 300 junge Menschen aus Deutschland in Länder des globalen Südens entsendet. Darüber hinaus beteiligt sich das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe nach dem ersten Jahrgang 2016/2017 in diesem Jahr zum zweiten Mal an der sogenannten Süd-Nord-Komponente von "weltwärts", mit der Freiwillige aus dem Globalen Süden einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst innerhalb des Bundesfreiwilligendienstes in Deutschland leisten können.

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news-215 Mon, 11 Dec 2017 11:04:46 +0100 Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert eine gleichstellungsorientierte Familien- und Arbeitsmarktpolitik https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/freie-wohlfahrtspflege-nrw-fordert-eine-gleichstellungsorientierte-familien-und-arbeitsmarktpolitik.html Der aktuelle Arbeitslosenreport NRW zeigt: Frauen sind häufiger langzeitarbeitslos, benötigen öfter aufstockende Hartz-IV-Leistungen als Männer, erhalten aber weniger Förderung in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Der aktuelle Arbeitslosenreport NRW zeigt: Frauen sind häufiger langzeitarbeitslos, benötigen öfter aufstockende Hartz-IV-Leistungen als Männer, erhalten aber weniger Förderung in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. 
In Nordrhein-Westfalen waren im September 2017 über 315.000 Frauen arbeitslos gemeldet. Fast jede Zweite von ihnen (44 Prozent) war langzeitarbeitslos. Vor allem fehlende berufliche Qualifikationen  und die Herausforderung, als Alleinerziehende die Betreuung von Kindern sicherzustellen, erschwert ihnen die Teilhabe am Erwerbsleben. 
 
18 Prozent (57.000) aller arbeitslosen Frauen in NRW sind alleinerziehend. Rund jede sechste Arbeitslose muss daher bei der Arbeitssuche die Betreuung von einem oder mehreren Kindern alleine organisieren. Wenn das nicht klappt, droht den Frauen und ihren Kindern das Risiko in Armut zu geraten – jetzt und auch später bei der Rente. Die Freie Wohlfahrtspflege in NRW fordert  deshalb die  Betreuungsplätze für Kinder weiter auszubauen. Und das so, dass die Frauen auch die Möglichkeit haben zum Beispiel fehlende Qualifikationen nachzuholen.  
 
Tatsächlich haben mehr als die Hälfte (55 Prozent) aller arbeitslosen Frauen in NRW keine abgeschlossene Berufsausbildung und damit auch wenig Zugang zu besser bezahlten Arbeitsplätzen  und einer durchgängigen Karriereplanung. Der Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege, Andreas  Johnsen, appelliert, dieses erhebliche Bildungspotential nicht länger brach liegen zu lassen. Er fordert die Ausweitung  und stärkere  Nutzung  der Möglichkeiten, Berufsabschlüsse in Teilzeitausbildungen oder in modularisierten Bildungsgängen erwerben zu können. „Viele  arbeitslose Frauen wollen und können eine Berufsausbildung nachholen“ so Johnsen. „Sie müssen in den Jobcentern gezielt auf diese Chance hingewiesen und bei der praktischen Umsetzung individuell unterstützt werden. Dazu bieten wir als Freie Wohlfahrtspflege in NRW die kompetente Kooperation unserer Dienste und Einrichtungen an. Vor allem aber appelliere ich an die Wirtschaft, endlich wieder mehr Engagement in der Berufsausbildung zu zeigen und dabei auch neue Wege einzuschlagen.“ 
 
Über 156.000 Frauen in Nordrhein-Westfalen sind trotz Arbeit auf aufstockende Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Grund ist meist die Beschäftigung in Teilzeit- und Minijobs. Diese Frauen tragen ein  doppeltes Risiko: Zum einen zahlen sie weniger oder gar nicht in die sozialen Sicherungssysteme ein  und  sind deshalb von Altersarmut  bedroht, zum anderen werden Minijobs oft zu einer beruflichen Sackgasse und verbauen den Aufstockerinnen langfristig den Weg in existenz- und alterssichernde Arbeit.  
 
Damit Arbeitslose nicht auf prekäre Arbeitsverhältnisse angewiesen bleiben, setzt die Freie Wohlfahrtspflege auf Qualifizierung, auch mithilfe arbeitsmarktpolitischer Förderung. Doch während die Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen nahezu gleich auf die Geschlechter verteilt  ist, lag der Frauenanteil an arbeitsmarktpolitischen Fördermaßnahmen bei nur 38 Prozent. Besonders niedrig sind die Frauenanteile bei Maßnahmen zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit (34 Prozent), bei Maßnahmen der Berufswahl und Berufsausbildung  (36 Prozent) und bei Beschäftigung schaffenden Maßnahmen (37 Prozent). Für den Vorsitzenden der Freien Wohlfahrtpflege NRW ist dies nicht hinnehmbar: Er stellt fest: „Die gesetzlichen Vorgaben werden hier eindeutig nicht erfüllt, denn sie verlangen eine Beteiligung von Frauen an Maßnahmen der aktiven  Arbeitsmarktpolitik, die mindestens ihrem Anteil an den Arbeitslosen und ihrer relativen Betroffenheit von Arbeitslosigkeit entspricht. Die Freie Wohlfahrtspflege fordert vor allem von den Jobcentern mehr Anstrengungen, um bei der Vergabe der  knapp gewordenen  Plätze in Fördermaßnahmen Frauen angemessen zu berücksichtigen. Dazu gehört auch, mehr Maßnahmen gezielt so zu konzipieren, dass sie dem Lebenskontext und der familiären Situation von Frauen gerecht werden, insbesondere den spezifischen Bedürfnissen von Alleinerziehenden.“ 
 
Für die Freie Wohlfahrtpflege NRW ist eine gleichstellungsorientierte Familien- und Arbeitsmarktpolitik, die ordentlich entlohnte, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze  mit der Sorgeverantwortung in der Familie vereinbar macht, das beste Mittel gegen die Altersarmut von morgen. 

Hintergrund:
Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Darin 
enthalten sind aktuelle Zahlen und Analysen für Nordrhein-Westfalen; Basis sind Daten der offiziellen 
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Jede Ausgabe widmet sich einem 
Schwerpunktthema. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und 
zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. 
Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW  ist  ein Kooperationsprojekt  der  Freien  Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz. Ziel der regelmäßigen Veröffentlichung ist es, den öffentlichen Fokus auf das Thema Arbeitslosigkeit als wesentliche Ursache von Armut und sozialer Ausgrenzung zu lenken, die offizielle Arbeitsmarktberichterstattung kritisch zu hinterfragen und dabei insbesondere die Situation in Nordrhein-Westfalen zu beleuchten. 

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news-214 Thu, 30 Nov 2017 10:34:00 +0100 Nr. 56/2017, Münster, den 30.11.2017 Presseeinladung zur Begrüßungsfeier für 12 Freiwillige aus Indien und Namibia am 07.12.2017 in Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-56/2017-muenster-den-30112017-presseeinladung-zur-begruessungsfeier-fuer-12-freiwillige-aus-indien-und-namibia-am-07122017-in-muenster.html Begrüßung von 12 Freiwilligen aus Indien und Namibia - Ein Jahr Freiwilligendienst in Westfalen-Lippe Zur Begrüßungsfeier für 12 Freiwillige aus Indien und Namibia am Donnerstag, 7. Dezember 2017, von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Weseler Str. 264 (Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei) in Münster lädt das Jugendrotkreuz im Landesverband Westfalen-Lippe ein. 

Insgesamt 12 junge Menschen aus Indien und Namibia werden ein Jahr in Einrichtungen der DRK-Kreisverbände Bochum, Gelsenkirchen, Altkreis-Meschede, Siegen-Wittgenstein sowie im Stift Tilbeck in Havixbeck und im St. Ludgerus Stift in Billerbeck tätig sein. Dabei werden sie unter anderem in Kindertageseinrichtungen mithelfen und bei der Betreuung und Versorgung von Pflegebedürftigen oder von Menschen mit Behinderung unterstützen.

Das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe ist seit dem Jahr 2008 Entsendeorganisation für den Freiwilligendienst „weltwärts“, einem Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Inzwischen hat das JRK an die 300 junge Menschen aus Deutschland in Länder des globalen Südens entsendet. Darüber hinaus beteiligt sich das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe nach dem ersten Jahrgang 2016/2017 in diesem Jahr zum zweiten Mal an der sogenannten Süd-Nord-Komponente von „weltwärts“, mit der Freiwillige aus dem Globalen Süden einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst innerhalb des Bundesfreiwilligendienstes in Deutschland leisten können.

Programm der Begrüßungsfeier im Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei, Weseler Str. 264 in Münster

14:00 Uhr         Eintreffen und Stehcafé

14:30 Uhr         Begrüßung durch Sören Ledig (Jugendrotkreuz-Landesleiter)

14:45 Uhr         Beitrag der Freiwilligen

15:00 Uhr         Grußwort von Nilgün Özel (Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe)

15:15 Uhr         Zuordnung der Freiwilligen zu ihren Einsatzstellen und Informationen

16:00 Uhr         Abreise

Ansprechpartnerin für die Presse am Tag der Veranstaltung:

Svetlana Goldstein, Jugendrotkreuz im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe
Tel.: 0160 – 97 265 107

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news-213 Fri, 17 Nov 2017 11:41:12 +0100 Nr. 55/2017 Münster, den 17.11.2017 Fachtagung Transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie in der Gesundheitsfürsorge am 29. November im DRK-Institut https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-55/2017-muenster-den-17112017-fachtagung-transkulturelle-psychiatrie-und-psychotherapie-in-der-gesundheitsfuersorge-am-29-november-im-drk-institut.html Im Rahmen der Fachtagung „Wenn die Seele krank ist…“ – Transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie in der Gesundheitsfürsorge am 29. November 2017 von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr im DRK- Institut für Bildung und Kommunikation, Sperlichstr. 27 in 48151 Münster sollen die seelischen Belastungen und die Stolpersteine in der Behandlung psychischer Erkrankungen bei zugewanderten Menschen in den Blick genommen werden. Es geht dabei auch um Defizite in der Gesundheitsversorgung und Erfordernisse für eine angemessene psychiatrische und psychotherapeutische Therapie. Im Rahmen der Fachtagung „Wenn die Seele krank ist…“ – Transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie in der Gesundheitsfürsorge am 29. November 2017 von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr im DRK- Institut für Bildung und Kommunikation, Sperlichstr. 27 in 48151 Münster sollen die seelischen Belastungen und die Stolpersteine in der Behandlung psychischer Erkrankungen bei zugewanderten Menschen in den Blick genommen werden. Es geht dabei auch um Defizite in der Gesundheitsversorgung und Erfordernisse für eine angemessene psychiatrische und psychotherapeutische Therapie. 

Als Referenten konnten unter anderem der Integrationsbeauftragte und Psychotherapeut der LVR-Klinik Köln, Dr. Ali Kemal Gün sowie Anna Hindemith vom Demenz-Servicezentrum NRW für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gewonnen werden. Die Tagung richtet sich besonders an Mitarbeitende im Gesundheitsbereich und in der Altenhilfe, aber auch an Mitarbeitende in den psychosozialen und Flüchtlingsberatungsstellen sowie an Migrantenselbstorganisationen und alle am Thema Interessierten.

Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro inklusive Mittagessen und Stehkaffee.

Weitere Informationen erteilt Anne Artmeyer (Tel. 0251 / 97 39-199). Anmeldungen zu dieser Veranstaltung können per E-Mail bis zum 27. November an Elke.Schulz(at)DRK-westfalen.de gerichtet werden.

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news-212 Wed, 08 Nov 2017 11:42:46 +0100 Nr. 54/2017, Münster/Herne, den 08.11.2017 DRK-AZUBI-Tag Westfalen-Lippe 2017 in Herne: "Ein Tag für Dich!" https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-54/2017-muenster/herne-den-08112017-drk-azubi-tag-westfalen-lippe-2017-in-herne-ein-tag-fuer-dich.html Am Mittwoch, 15. November 2017, findet von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr der zweite AZUBI-Tag des DRK in Westfalen-Lippe im Volkshaus Röhlinghausen, Am alten Hof 28 in 44651 Herne statt. Das Motto lautet „Ein Tag für Dich!“. Am Mittwoch, 15. November 2017, findet von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr der zweite AZUBI-Tag des DRK in Westfalen-Lippe im Volkshaus Röhlinghausen, Am alten Hof 28 in 44651 Herne statt. Das Motto lautet „Ein Tag für Dich!“. 

Es werden 120 Auszubildende aller Ausbildungsjahre aus den Bereichen Erziehung, Pflege, Rettungsdienst und Verwaltung, die zu diesem Zeitpunkt ihre Ausbildung in DRK-Gliederungen sowie den DRK-Schwesternschaften im Verbandsbereich Westfalen-Lippe absolvieren, in Herne erwartet. Sie werden von Dr. Fritz Baur, dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, begrüßt. Weitere Grußworte werden Dr. Frank Dudda, der Oberbürgermeister der Stadt Herne, und Dr. Martin Krause, der Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Herne und Wanne-Eickel sprechen.  

Mit seinem AZUBI-Tag möchte der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe Auszubildende aus dem Verbandsbereich zusammenbringen und wertschätzen. Neben allgemeinen Informationen zum DRK werden unterschiedliche DRK-Aufgabenfelder - wie etwa das digitale Kuscheltier „Paro“, das in der Arbeit mit Demenzkranken eingesetzt wird, oder das Themenfeld „Vom Umgang mit Tod und Trauer in Kindertageseinrichtungen“ - interaktiv vorgestellt. Darüber hinaus steht eine kreative Team-Übung auf dem Programm. Die Band „Givenback“ soll mit groovigem Funk zu einem nachhaltigen Gemeinschaftserlebnis beitragen. Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe bedankt sich beim DRK-Kreisverband Herne und Wanne-Eickel für die Unterstützung bei der Organisation und Umsetzung vor Ort.

 

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula Hölscher (Wohlfahrts- und Sozialarbeit, DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), Tel.: 0251-9739-219, E-Mail: Ursula.Hoelscher(at)drk-westfalen.de.

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news-211 Tue, 07 Nov 2017 15:13:48 +0100 DRK-Landesverband bekennt sich zur Transparenz! https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-landesverband-bekennt-sich-zur-transparenz.html Seit Oktober 2017 beteiligt sich der DRK Landesverband Westfalen-Lippe e.V. an der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“. Zuvor hatte der Landesverband zahlreiche Informationen zusammengestellt, auf seiner Internetseite veröffentlicht und sich einer externen Prüfung durch Transparency International Deutschland, einer bundesweit tätigen gemeinnützigen Organisation, die sich für die Förderung von Transparenz einsetzt, prüfen lassen. Lesen Sie hier mehr zur Transparenz.

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news-210 Sat, 04 Nov 2017 13:51:00 +0100 Nr. 53/2017, Münster, den 04.11.2017 DRK-Landesversammlung wählte Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Ledig in das Präsidium https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-53/2017-muenster-den-04112017-drk-landesversammlung-waehlte-jugendrotkreuz-landesleiter-soeren-ledig-in-das-praesidium.html Minister Karl-Josef Laumann sprach über „Die Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements in NRW“ „Das Deutsche Rote Kreuz bezieht seine Stärke aus der Kombination von Ehrenamt und Hauptamt“, sagte Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Bei der diesjährigen Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe am Samstag, 4. November 2017 in Münster sprach Laumann über „Die Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements in NRW“. Als Beispiele für den „gesellschaftlichen Mehrwert des Ehrenamts“ würdigte der Minister den Einsatz der DRK-Helferinnen und -Helfer bei Blutspende-Terminen, im Rettungsdienst sowie im Katastrophenschutz und bedankte sich für das Engagement.

Präsident Dr. Fritz Baur, Landesschatzmeister Moritz Krawinkel und der Vorsitzende des Vorstandes Ludger Jutkeit zogen ein Resümee der im vergangenen Jahr erbrachten Leistungen und informierten über die aktuellen und künftigen Herausforderungen des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Dabei betonte Präsident Dr. Baur die hohe Bedeutung der Anerkennungskultur: „Die Menschen, die unentgeltlich und freiwillig Energie, Kraft und Zeit für andere investieren, haben in besonderer Weise unsere Wertschätzung verdient.“

Das DRK sei eine der tragenden Säulen in Münster, unter anderem in Zusammenhang mit den Themen Gesundheit und Pflege, betonte Gerhard Joksch, Bürgermeister der Stadt Münster in seinem Grußwort.

Auf der Tagesordnung standen in diesem Jahr zwei Wahlen: Dabei wählten die Delegierten Sören Ledig aus Lemgo einstimmig als Jugendrotkreuz-Landesleiter in das Präsidium des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Zu seinem Stellvertreter im Präsidium bestimmten sie Martin Niemczyk aus Dortmund – ebenfalls einstimmig.

Eine besondere Ehrung erfuhr der seit dem 22.11.2014 amtierende ehrenamtliche Vorsitzende des Schiedsgerichts des DRK-Landesverbandes, Helmuth Schlüter, Vorsitzender des DRK-Stadtverbandes Bocholt und Direktor des Amtsgerichtes Bocholt i. R.: Für seine Verdienste überreichte ihm Präsident Dr. Baur die Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Die Landesversammlung ist das oberste Beschlussorgan des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der 38 Kreisverbände, 264 Ortsvereine und rund 244.000 Mitglieder zählt.

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news-209 Thu, 02 Nov 2017 07:09:00 +0100 DRK kritisiert einseitige Berichterstattung https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-kritisiert-einseitige-berichterstattung.html Statement des DRK-Generalsekretärs Christian Reuter zum Artikel „Das scheinheilige Imperium“ in der Zeitschrift Stern vom 2. November 2017: „Wir bedauern sehr, dass durch den Artikel „Das scheinheilige Imperium“ in der Zeitschrift Stern vom 2. November 2017 die wichtige Arbeit von ehrenamtlichen Helfern und hauptamtlichen Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes und ihr Wirken für Menschen in Not erschwert und verunglimpft wird. Der Bericht ist nicht nur stark tendenziös und einseitig, sondern erhält auch Unwahrheiten, weshalb gegen den „Stern“ rechtliche Schritte eingeleitet wurden. So trifft es zum Beispiel nicht zu, dass die DRK-Schwestern schlecht bezahlt und nur eine "Aufwandsentschädigung für karitativen Einsatz" erhalten. Die Vergütungen entsprechen der branchen- bzw. marktüblichen Bezahlung vergleichbarer Arbeitnehmer. Auch wenn der Autor versucht, uns als profitorientierten Börsenkonzern darzustellen - in Wirklichkeit ist das Deutsche Rote Kreuz föderal organisiert in 19 Landesverbände, den Verband der Schwesternschaften, 500 Kreisverbände und mehr als 4.300 Ortsvereine, die rechtlich eigenständig und grundsätzlich gemeinnützig sind. Die gesellschaftliche Verankerung auch vor Ort in Städten und Gemeinden ist eine der Stärken des Roten Kreuzes. Auch sind zum Beispiel Gehälter in der genannten Größenordnung für Geschäftsführer des DRK keinesfalls üblich.

Der Autor unterschlägt außerdem, dass die DRK-Blutspendedienste an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr flächendeckend die Blutversorgung in ganz Deutschland zu 70 Prozent sicherstellen. Damit wird gewährleistet, dass jeder Mensch in Deutschland Zugang zu einer sicheren und umfassenden Blutversorgung erhält. Bei den Blutspendediensten etwa muss das DRK in der Lage sein, Erlöse in Personal, Technik, Ausstattung und in die Forschung zu investieren, um unsere Aufgaben in der Blutspende zum Nutzen der Allgemeinheit erfüllen zu können und eine maximale Sicherheit für die Menschen (z.B. Schutz vor HIV, Hepatitis oder anderen Infektionskrankheiten) sicherzustellen.

Das Deutsche Rote Kreuz und die Blutspendedienste erbringen seit Jahren mit der Veröffentlichung von Jahresberichten, Geschäftsberichten und anderen Publikationen größtmögliche Transparenz. Die Kontrolle der Finanzen wird durch externe Wirtschaftsprüfer, Finanzämter und interne Verbandsgremien sichergestellt. Darüber hinaus ist der DRK e.V. Mitglied im Deutschen Spendenrat und erhält das DZI-Spendensiegel, das uns jedes Jahr den sorgfältigen und verantwortungsvollen Umgang mit Spenden und allen anderen Finanzmitteln bescheinigt.

Das Deutsche Rote Kreuz hofft, dass sich weder die ehrenamtlichen Helfer, hauptamtlichen Mitarbeiter noch die freiwilligen Blutspender durch einen solchen einseitigen Bericht von ihrem Engagement abhalten lassen und weiterhin daran mitwirken, Menschen in Not zu helfen."

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news-208 Wed, 25 Oct 2017 13:05:54 +0200 Nr. 52/2017, Münster, den 25.10.2017 Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-52/2017-muenster-den-25102017-muensteraner-rotkreuz-gespraech-zum-humanitaeren-voelkerrecht.html Rotes Kreuz wesentlicher Partner in der humanitären Arbeit der Kommunen in NRW  

Rotes Kreuz wesentlicher Partner in der humanitären Arbeit der Kommunen in NRW

Welche Bedeutung haben Kommunen für die humanitäre Arbeit? Wie sieht die Entwicklung einer integrierten notfallmedizinischen Versorgung für jedermann aus? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Vortrages von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, beim diesjährigen Münsteraner Rotkreuz-Gespräch, zu dem der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, gemeinsam mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Verbänden im von-Vincke-Haus der Bezirksregierung Münster begrüßen konnte.

"Für die Kommunen zwischen Rhein und Weser ist das Rote Kreuz ein wesentlicher Partner in der humanitären Arbeit. Abwehrfähigkeit und Resilienz gehen nur mit Ehrenamt", bedankte sich Ina Scharrenbach für das "verlässlich geleistete" freiwillige Engagement. Und weiter: "Wir müssen die Selbsthilfefähigkeit der Gesellschaft schärfen. Auch hierfür leistet das Rote Kreuz einen wesentlichen Beitrag".

"Mit unseren rund 500.000 Mitgliedern und ehrenamtlich Engagierten gehören wir zu den größten Bürgerbewegungen im Lande und sind tief in der Gesellschaft verankert. Menschen verschiedener Generationen, Herkunft und gesellschaftlicher Milieus arbeiten beim DRK in NRW Hand in Hand und entdecken so ihre gemeinsame Stärke und Selbstwirksamkeit. Damit setzen wir Tag für Tag aufs Neue Zeichen für ein gelingendes Miteinander", erläuterte Dr. Fritz Baur die auch in Zukunft zentralen humanitären Aufgabenstellungen des Roten Kreuzes.

Die Münsteraner Rotkreuz-Gespräche zum humanitären Völkerrecht dienen seit dem Jahr 2005 dem Austausch von Vertretern aus Staat und Institutionen in NRW über Fragen des humanitären Völkerrechtes und der humanitären Ethik.

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news-207 Wed, 25 Oct 2017 13:02:42 +0200 Nr. 51/2017, Münster, den 25.10.2017 DRK-Landesversammlung 2017 in Münster - Einladung an die Presse https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-51/2017-muenster-den-25102017-drk-landesversammlung-2017-in-muenster-einladung-an-die-presse.html Minister Karl-Josef Laumann spricht über „Die Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements in der Sozialarbeit in NRW“ Minister Karl-Josef Laumann spricht über „Die Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements in der Sozialarbeit in NRW“

Bei der diesjährigen Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe am Samstag, 4. November 2017, 10:00 Uhr im Veranstaltungssaal der Stadtwerke Münster, Hafenplatz 1, 48155 Münster werden Präsident Dr. Fritz Baur und der Vorsitzende des Vorstandes Ludger Jutkeit ein Resümee der erbrachten Leistungen ziehen und über die aktuellen und künftigen Herausforderungen des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe informieren. Außerdem steht unter anderem die Wahl des Jugendrotkreuz-Landesleiters Sören Ledig (DRK-Kreisverband Lippe) in das Präsidium des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und seines Stellvertreters im Präsidium Martin Niemczyk (DRK-Kreisverband Recklinghausen)  auf der Tagesordnung.

Das Referat zur Landesversammlung wird Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, halten. Sein Thema „Die Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements in der Sozialarbeit in NRW“. Ein Grußwort sprechen wird Gerhard Joksch, Bürgermeister der Stadt Münster.

Die Landesversammlung ist das oberste Beschlussorgan des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der 38 Kreisverbände, 264 Ortsvereine und rund 244.000 Mitglieder zählt. 

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news-206 Mon, 16 Oct 2017 15:47:05 +0200 Nr. 50/2017, Münster, den 16.10.2017 Tanja Knopp zur stellvertretenden Bundesbereitschaftsleiterin gewählt https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-50/2017-muenster-den-16102017-tanja-knopp-zur-stellvertretenden-bundesbereitschaftsleiterin-gewaehlt.html Am Wochenende hat der DRK-Bundesausschuss der Bereitschaften in Berlin getagt und eine neue Bundesleitung gewählt: Wiedergewählt wurden Bundesbereitschaftsleiter Martin Bullermann (DRK-Landesverband Oldenburg) und der stellvertretende Bundesbereitschaftsleiter Christian Wetzel (DRK-Landesverband Sachsen). In das Amt der stellvertretenden Bundesbereitschaftsleiterin wurde Tanja Knopp (DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) neu gewählt. Am Wochenende hat der DRK-Bundesausschuss der Bereitschaften in Berlin getagt und eine neue Bundesleitung gewählt: Wiedergewählt wurden Bundesbereitschaftsleiter Martin Bullermann (DRK-Landesverband Oldenburg) und der stellvertretende Bundesbereitschaftsleiter Christian Wetzel (DRK-Landesverband Sachsen). In das Amt der stellvertretenden Bundesbereitschaftsleiterin wurde Tanja Knopp (DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) neu gewählt. 


 
„Ich gratuliere unserer Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp ganz herzlich zu ihrer Wahl in die Bundesbereitschaftsleitung des Deutschen Roten Kreuzes“, so Dr. Fritz Baur, der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Frau Knopp ist eine begeisterte Rotkreuzlerin; sie versieht ihr Ehrenamt mit ansteckender Freude und großer Hingabe an die Sache.“ 

Tanja Knopp ist seit 1992 ehrenamtlich aktives Mitglied beim DRK und engagierte sich als DRK-Kreisrotkreuzleiterin (DRK-Kreisverband Witten), als Bezirksrotkreuzleiterin im Bezirk Ruhr-Lippe und als stellvertretende Landesrotkreuzleiterin. Am 10. November 2012 wählte sie die DRK-Landesversammlung erstmals zur Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Im Beruf ist Knopp Rektorin der Gertrudisschule in Bochum-Wattenscheid.

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news-205 Mon, 16 Oct 2017 10:25:07 +0200 Nr. 49/2017, Münster, den 16.10.2017 13. Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-49/2017-muenster-den-16102017-13-muensteraner-rotkreuz-gespraech-zum-humanitaeren-voelkerrecht.html „Die Bedeutung der Kommunen für die humanitäre Arbeit“ lautet das Thema des Vortrags beim 13. Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht am Montag, 23. Oktober 2017, um 19:30 Uhr in der Bezirksregierung Münster, Domplatz 36, 48143 Münster. Hierzu laden wir die Vertreter der Presse und interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Die Bedeutung der Kommunen für die humanitäre Arbeit“ lautet das Thema des Vortrags beim 13. Münsteraner Rotkreuz-Gespräch zum humanitären Völkerrecht am Montag, 23. Oktober 2017, um 19:30 Uhr in der Bezirksregierung Münster, Domplatz 36, 48143 Münster. Hierzu laden wir die Vertreter der Presse und interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.

Nach einem Grußwort von Regierungspräsidentin Dorothee Feller wird der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur die Referentin der diesjährigen Veranstaltung, die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach begrüßen. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit zur Diskussion. 

Die Münsteraner Rotkreuz-Gespräche zum humanitären Völkerrecht dienen seit 2005 dem Austausch von Vertretern aus Staat und Institutionen in Nordrhein-Westfalen zu Fragen des humanitären Völkerrechtes und der humanitären Ethik.

Programm

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news-204 Fri, 13 Oct 2017 10:02:39 +0200 Nr. 48/2017, Münster, den 13.10.2017 Jubiläum: 45 Jahre DRK-Hospitalschiff Helgoland https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-48/2017-muenster-den-13102017-jubilaeum-45-jahre-drk-hospitalschiff-helgoland.html Vor 45 Jahren, im Jahr 1972, endete einer der größten und längsten Hilfseinsätze des Deutschen Roten Kreuzes: der Einsatz des Hospitalschiffs Helgoland vor der Küste von Vietnam. Das „weiße Schiff der Hoffnung“ half im Vietnamkrieg 80.000 Menschen. Wir vermitteln Interviews mit Zeitzeugin aus Westfalen-Lippe Vor 45 Jahren, im Jahr 1972, endete einer der größten und längsten Hilfseinsätze des Deutschen Roten Kreuzes: der Einsatz des Hospitalschiffs Helgoland vor der Küste von Vietnam.

Im Oktober 1966 war die Helgoland im Auftrag der Bundesregierung nach Vietnam entsandt worden, um der notleidenden Zivilbevölkerung zu helfen. Das Deutsche Rote Kreuz übernahm die Trägerschaft. Viele Patienten hatten schlimmste Kriegsverletzungen. Fast täglich kamen Menschen, die ohne die Hilfe der Helgoland verloren gewesen wären. Das etwa 130-köpfige Team an Bord war ständig gefordert: Acht Ärzte operierten im Schichtbetrieb,18 Rotkreuzschwestern sowie medizinisch-technische Assistenten versorgten die Kranken und Verletzten in den 150 zur Verfügung stehenden Betten, die immer belegt waren. Unterstützung leisteten etwa 70 vietnamesische Wäscher, Köche, Dolmetscher und Krankenschwestern. Die Mission der Helgoland wurde von allen Konfliktparteien anerkannt oder zumindest stillschweigend respektiert. Obwohl das Schiff mitten im Kriegsgebiet lag, wurde es während des mehr als fünfjährigen Einsatzes niemals angegriffen.

Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen ein Interview mit einer Zeitzeugin aus Westfalen-Lippe, die als Rotkreuzschwester zwei Einsätze auf der Helgoland erlebt hat und während des Festakts am 20. Oktober im Bonner Haus der Geschichte (s. unten) bei dem Podiumsgespräch dabei sein wird. Weitere Informationen von: Claudia Zebandt, Öffentlichkeitsarbeit DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, Tel.: 0251 / 97 39 -137, E-Mail: claudia.zebandt(at)DRK-westfalen.de.

 

Anlässlich des Jubiläums veranstaltet das DRK am 20. Oktober im Bonner Haus der Geschichte einen Festakt, zu dem Pressevertreter herzlich eingeladen sind:

  • 16:00 Uhr Beginn der Veranstaltung
  • Grußwort Prof. Dr. Harald Biermann, Direktor Kommunikation, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
  • Grußwort Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten KreuzesGrußwort
  • Dr. Bärbel Kofler, Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe
  • Podiumsgespräch mit Zeitzeugen
  • Grußbotschaft Manfred Blum, Verwaltungsleiter auf der Helgoland von Juli 1968 bis Juli 1969
  • Get Together und Buffet - 21:00 Uhr Ende der Veranstaltung
  • Moderation: Dr. Wulf Schmiese, Leiter der Redaktion "heute-journal"

Erwartet werden zum Festakt neben rund 70 ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Helgoland auch der Botschafter von Vietnam, S. E. Herr Doan Xuan Hung, der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, sowie ein ehemaliger vietnamesischer Patient.

 

 

Interessierte Pressevertreter melden sich bitte bis zum 19.10.2017 unter Nennung ihres Namens, Mediums und Beifügung eines Scans ihres Presseausweises an bei Anett Stefanov a.stefanov(at)drk.de. 

 

Weitere Infos: Es steht neben historischem Bildmaterial ein knapp 5-minütiger Video-Clip aus digitalisiertem Super-8-Material über den Einsatz der Helgoland zum Download bereit, wahlweise mit und ohne Untertitel. Bitte Suchwort Helgoland eingeben: http://www.pressefotos.drk.de/

Hinweis: Dieser Link führt auf die Seite eines anderen Anbieters und Sie verlassen unsere Webseite.

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news-203 Mon, 09 Oct 2017 09:08:09 +0200 Nr. 47/2017, Münster, den 09.10.2017 SSD-Tag in Nottuln: Schulsanitäter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Winterberg auf dem Siegertreppchen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-47/2017-muenster-den-09102017-ssd-tag-in-nottuln-schulsanitaeter-des-geschwister-scholl-gymnasiums-aus-winterberg-auf-dem-siegertreppchen.html Beim Wettbewerb der Schulsanitäter, zu dem das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe am Samstag, 7. Oktober 2017 nach Nottuln im Münsterland eingeladen hatte, erreichte die Schulsanitätsdienstgruppe des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Winterberg den ersten Platz. Auf den zweiten Platz kamen die Schulsanitäter des Gymnasiums am Löhrtor aus Siegen, über den dritten Platz freute sich die Schulsanitätsdienstgruppe Immanuel-Kant-Gymnasium aus Dortmund. Teilgenommen hatten 170 Schülerinnen und Schüler in 22 Schulsanitätsdienstgruppen aus Lippstadt, Höxter, Winterberg, Emsdetten, Herford, Münster, Dortmund, Geseke (Eringerfeld), Beverungen, Arnsberg, Werl, Rhede, Siegen, Dülmen, Bad Driburg, Castrop-Rauxel, Hamm, Iserlohn und Neuenkirchen. Von der Förderschule bis zum Berufskolleg waren alle weiterführenden Schulformen beim Wettbewerb vertreten. Beim Wettbewerb der Schulsanitäter, zu dem das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe am Samstag, 7. Oktober 2017 nach Nottuln im Münsterland eingeladen hatte, erreichte die Schulsanitätsdienstgruppe des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Winterberg den ersten Platz. Auf den zweiten Platz kamen die Schulsanitäter des Gymnasiums am Löhrtor aus Siegen, über den dritten Platz freute sich die Schulsanitätsdienstgruppe Immanuel-Kant-Gymnasium aus Dortmund. Teilgenommen hatten 170 Schülerinnen und Schüler in 22 Schulsanitätsdienstgruppen aus Lippstadt, Höxter, Winterberg, Emsdetten, Herford, Münster, Dortmund, Geseke (Eringerfeld), Beverungen, Arnsberg, Werl, Rhede, Siegen, Dülmen, Bad Driburg, Castrop-Rauxel, Hamm, Iserlohn und Neuenkirchen. Von der Förderschule bis zum Berufskolleg waren alle weiterführenden Schulformen beim Wettbewerb vertreten.      

"Piraten Ahoi!" lautete das diesjährige Motto, das als roter Faden die elf Aufgabenstationen miteinander verbunden hat. Bei circa der Hälfte der Aufgaben ging es um die Erste Hilfe. Darüber hinaus warteten musisch-kulturelle Herausforderungen und sportliche Übungen auf die Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 21 Jahren.

 

Etwa 390 Schulsanitätsdienste betreut das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe. Schulsanitäter stehen ihren Mitschülern nach Unfällen oder Erkrankungen zur Seite. Engagierte, vom Roten Kreuz ausgebildete Kooperationslehrerinnen und -lehrer trainieren und begleiten die Schulsanitäter. Mehr Informationen zu Schulsanitätsdiensten unter www.jrk-westfalen.de. (Hinweis: Dieser Link führt auf die Homepage eines anderen Anbieters und Sie verlassen unsere Seite.)

Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen sponserte den Wettbewerb, nicht zuletzt als Präventionsmaßnahme.

Alle Platzierungen

1. Geschwister-Scholl-Gymnasium Winterberg

2. Gymnasium Am Löhrtor Siegen

3. Immanuel-Kant-Gymnasium Dortmund

4. Evangelisches Gymnasium Lippstadt

5. Berufskolleg Kreis Höxter

6. Arnold-Janssen-Gymnasium Neuenkirchen

7. Franz-Stock-Gymnasium Arnsberg

8. Städtisches Marien-Gymnasium Werl

9. Gymnasium an der Stenner, Iserlohn

10. Städtisches Gymnasium Beverungen

11. Tremoniaschule Dortmund

12. Realschule Eringerfeld

13. Sophie-Scholl-Gesamtschule Hamm

14. Realschule im Kreuzviertel Münster

15. Marienschule Emsdetten

16. Gymnasium Eringerfeld

17. Schulzentrum Rhede

18. Gesamtschule Bad Driburg

19. Hermann-Leeser-Realschule Dülmen

19. Fridtjof-Nansen-Realschule Castrop-Rauxel

19. Graf-Bernhard-Realschule Lippstadt

22. Friedrich-Wilhelm-Weber-Realschule Bad Driburg

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news-202 Tue, 03 Oct 2017 07:13:00 +0200 Nr. 46/2017, Münster, den 03.10.2017 „Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ beim DRK-Suchdienst in Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-46/2017-muenster-den-03102017-tueroeffner-tag-der-sendung-mit-der-maus-beim-drk-suchdienst-in-muenster.html „Das ist fast so wie Detektivarbeit“, erklärte Christian Kamp, Leiter des Suchdienstes und des Landesauskunftsbüros im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, seinen kleinen und erwachsenen Zuhörerinnen und Zuhörern die Arbeit des Suchdienstes. Am Tag der Deutschen Einheit hat sich der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster am siebten bundesweiten „Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ (WDR) beteiligt und in drei Durchgängen für insgesamt rund 60 Kinder und Eltern bzw. Angehörige seine Türen geöffnet. „Das ist fast so wie Detektivarbeit“, erklärte Christian Kamp, Leiter des Suchdienstes und des Landesauskunftsbüros im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, seinen kleinen und erwachsenen Zuhörerinnen und Zuhörern die Arbeit des Suchdienstes. Am Tag der Deutschen Einheit hat sich der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster am siebten bundesweiten „Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ (WDR) beteiligt und in drei Durchgängen für insgesamt rund 60 Kinder und Eltern bzw. Angehörige seine Türen geöffnet. Im DRK-Bildungsinstitut für Bildung und Kommunikation haben sie erfahren, wie die Internationale Suche des Roten Kreuzes nach vermissten Menschen abläuft und erlebt, wie wichtig und spannend diese Arbeit ist. 

Die Suchdienst-Aufgaben gehören zum humanitären Mandat des Roten Kreuzes. Sie basieren auf den Genfer Abkommen und den Beschlüssen der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Im vergangenen Jahr erreichten den DRK-Suchdienst insgesamt knapp 2.800 Anfragen von Menschen, die auf der Flucht von Angehörigen getrennt wurden – so viele wie noch nie. Allein der Suchdienst in Westfalen-Lippe verzeichnete im Jahr 2016 aufgrund internationaler Konflikte 700 Suchanfragen.

Zahlenmäßig weiter auf hohem Niveau bewegen sich die Anfragen zur Klärung des Schicksals von Vermissten des Zweiten Weltkrieges. Hierzu gingen im vergangenen Jahr bundesweit 8.943 Suchanfragen ein.  

Der DRK-Suchdienst erfüllt seine Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Zentralen Suchdienst des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Die Suchdienst-Leitstelle befindet sich im DRK-Generalsekretariat in Berlin, außerdem gibt es die beiden Standorte Hamburg und München sowie Suchdiensteinrichtungen in den 19 DRK-Landesverbänden mit rund 90 hauptamtlich besetzten Suchdienst-Beratungsstellen und etwa 300 ehrenamtliche Kreisauskunftsbüros.

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news-201 Thu, 28 Sep 2017 13:04:09 +0200 Nr. 45/2017, Münster, den 28.09.2017 Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-45/2017-muenster-den-28092017-ehrenamt-in-der-fluechtlingsarbeit.html Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Mittwoch, 11. Oktober 2017, von 17:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Psychosoziale Belastungen und Traumata bei geflüchteten Menschen“ im DRK-Landesverband Sperlichstraße 25 in 48151 Münster statt. Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Mittwoch, 11. Oktober 2017, von 17:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Psychosoziale Belastungen und Traumata bei geflüchteten Menschen“ im DRK-Landesverband Sperlichstraße 25 in 48151 Münster statt.

Menschen mit Fluchtgeschichte haben oftmals traumatische Erfahrungen gemacht, die in ihrem weiteren Leben nachwirken. Unklare und unsichere Aufenthaltsperspektiven, eingeschränkter Zugang zu Unterstützungsangeboten und Ressourcen verstärken die psychischen Belastungen und das Gefühl von Kontrollverlust. Das kann zu Depression und Resignation führen. Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen des ehrenamtlichen Engagements in solch einer Situation? 

Die vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren bzw. engagieren möchten. Durchgeführt wird die Veranstaltung von Barbara Freitag, Diplom-Psychologin und Trauerbegleiterin für Kinder. Der Eintritt ist kostenfrei. Bitte beachten Sie den geänderten Veranstaltungsort, da das Gesundheitshaus in Münster dieses Mal nicht zur Verfügung steht.

Um Anmeldung zu dieser Veranstaltung wird bis Montag, 09. Oktober 2017 bei Anne.Artmeyer(at)DRK-Westfalen.de, Tel.: 0251 / 97 39 – 199 gebeten.

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news-200 Wed, 27 Sep 2017 11:18:00 +0200 Nr. 44/2017, Münster, den 27.09.207 Wettbewerb der Schulsanitäter in Westfalen-Lippe https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-44/2017-muenster-den-2709207-wettbewerb-der-schulsanitaeter-in-westfalen-lippe.html „Piraten Ahoi!“ ist Motto des Schulsanitätsdiensttages 2017 Zum diesjährigen Wettbewerb der Schulsanitäter lädt das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe am Samstag, 7. Oktober 2017, von 9:30 Uhr bis 18:00 in das DRK-Logistikzentrum in der Liebigstr. 2 in 48301 Nottuln ein. Zum diesjährigen Wettbewerb der Schulsanitäter lädt das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe am Samstag, 7. Oktober 2017, von 9:30 Uhr bis 18:00 in das DRK-Logistikzentrum in der Liebigstr. 2 in 48301 Nottuln ein. Erwartet werden 170 Teilnehmende in 22 Schulgruppen aus Lippstadt, Höxter, Winterberg, Emsdetten, Herford, Münster, Geseke (Eringerfeld), Beverungen, Arnsberg, Dortmund, Werl, Bad Driburg, Rhede, Siegen, Dülmen, Castrop-Rauxel, Ibbenbüren und Neuenkirchen. Von der Förderschule bis zum Berufskolleg sind alle weiterführenden Schulformen beim Wettbewerb vertreten.          

 „Piraten Ahoi!“ lautet das diesjährige Motto, das als roter Faden die elf Aufgabenstationen miteinander verbindet. Bei circa der Hälfte der Aufgaben wird es um die Erste Hilfe gehen. Darüber hinaus warten musisch-kulturelle Herausforderungen und sportliche Übungen auf die Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 21 Jahren.  

Wir laden die Vertreter der Presse herzlich ein, die Schulsanitäter, ihre Lehrer und die ehrenamtlichen Helfer des Roten Kreuzes in Nottuln zu treffen und über den Schulsanitätsdiensttag 2017 zu berichten. Ansprechpartnerin für die Presse ist während der Veranstaltung Katharina Plate 0160 / 38 58 245.

Etwa 390 Schulsanitätsdienste betreut das Rote Kreuz in Westfalen-Lippe. Schulsanitäter stehen ihren Mitschülern nach Unfällen oder Erkrankungen zur Seite. Engagierte, vom Roten Kreuz ausgebildete Kooperationslehrerinnen und –lehrer trainieren und begleiten die Schulsanitäter. Mehr Informationen zu Schulsanitätsdiensten unter http://www.jrk-westfalen.de.

Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen sponsert den Wettbewerb, nicht zuletzt als Präventionsmaßnahme.

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news-199 Sun, 17 Sep 2017 11:28:00 +0200 Nr. 43/2017, Ibbenbüren, den 17.09.2017 57. DRK-Bundeswettbewerb in Ibbenbüren https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-43/2017-ibbenbueren-den-17092017-57-drk-bundeswettbewerb-in-ibbenbueren.html Auch den diesjährigen DRK-Bundeswettbewerb 2017 am 16. September 2017 in Ibbenbüren hat eine Rotkreuzgemeinschaft aus Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land/DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) gewonnen. Bereits beim DRK-Bundeswettbewerb 2016 in Baden-Württemberg hatte eine Rotkreuzgemeinschaft aus Ibbenbüren den ersten Platz geholt. Den zweiten Platz erreichte die Bereitschaft aus Nierstein-Oppenheim (DRK-Kreisverband Mainz-Bingen/DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz); den dritten Platz holte die Bereitschaft aus Garrel (DRK-Kreisverband Cloppenburg/DRK-Landesverband Oldenburg). Der Sonderpreis "Menschliche Zuwendung/Patientenorientierung" ging ebenfalls an die Bereitschaft aus Garrel. Die Bereitschaft aus Baienfurt-Baindt (DRK-Kreisverband Ravensburg/DRK-Landesverband Baden-Württemberg) gewann die in den Wettbewerb integrierte Qualifizierung zur nächsten First Aid Convention in Europe (FACE). Zeitpunkt und Veranstaltungsort der nächsten FACE stehen noch nicht fest. Auch den diesjährigen DRK-Bundeswettbewerb 2017 am 16. September 2017 in Ibbenbüren hat eine Rotkreuzgemeinschaft aus Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land/DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) gewonnen. Bereits beim DRK-Bundeswettbewerb 2016 in Baden-Württemberg hatte eine Rotkreuzgemeinschaft aus Ibbenbüren den ersten Platz geholt. Den zweiten Platz erreichte die Bereitschaft aus Nierstein-Oppenheim (DRK-Kreisverband Mainz-Bingen/DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz); den dritten Platz holte die Bereitschaft aus Garrel (DRK-Kreisverband Cloppenburg/DRK-Landesverband Oldenburg). Der Sonderpreis "Menschliche Zuwendung/Patientenorientierung" ging ebenfalls an die Bereitschaft aus Garrel. Die Bereitschaft aus Baienfurt-Baindt (DRK-Kreisverband Ravensburg/DRK-Landesverband Baden-Württemberg) gewann die in den Wettbewerb integrierte Qualifizierung zur nächsten First Aid Convention in Europe (FACE). Zeitpunkt und Veranstaltungsort der nächsten FACE stehen noch nicht fest.

Bei der "Deutschen Meisterschaft des DRK" haben die Siegergruppen der diesjährigen DRK-Landeswettbewerbe sowie Mannschaften der Wasserwacht und des Jugendrotkreuzes ihr Können in den Fachdiensten "Sanitätsdienst", "Betreuungsdienst", "Technik und Sicherheit" und in der Ersten Hilfe in realistisch dargestellten Unfallsituationen unter Beweis gestellt. Insgesamt gingen 17 Teams an den Start. Die Stationen erstreckten sich über die Innenstadt von Ibbenbüren; der Wettbewerb begann um 8:00 Uhr, am Nachmittag gegen 17:00 Uhr hatte die letzte Gruppe alle Stationen absolviert.

Einem Bundeswettbewerb entsprechend hatten die Aufgaben, mit denen die Teilnehmer an zwölf Wettbewerbsstationen konfrontiert wurden, ein hohes Niveau. Zu den nachgestellten Unfällen gehörten unter anderem ein Arbeitsunfall mit einem Gerüst, unter dem Verletzte eingeklemmt waren und schwere Verkehrsunfälle. Die Notfalldarsteller simulierten - täuschend echt geschminkt - Knochen- und Rippenbrüche, Kopf-, Schnitt-, Wirbelsäulen- und Kieferverletzungen. Es galt unter anderem auf einen Herzstillstand, auf Fremdkörper in Wunden und auf Alkohol- und Drogenmissbrauch zu reagieren.

Am Vormittag hatte der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Rudolf Seiters die Gäste zu einem Empfang anlässlich des Wettbewerbs im Ibbenbürener Rathaus begrüßt. Der Wettbewerb möge dazu beitragen, "in der Öffentlichkeit für unsere Ziele zu werben, die im Zeichen eines der weltweit wohl bekanntesten und schönsten Symbole für Menschlichkeit und Solidarität stehen, dem roten Kreuz auf weißem Grund", sagte Seiters.

"Menschen verschiedener Generationen, Herkunft und gesellschaftlicher Milieus arbeiten beim Roten Kreuz Hand in Hand - und entdecken so ihre gemeinsame Stärke und Selbstwirksamkeit", so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Dies veranschauliche auch dieser Wettbewerb. Die Ansprache des Empfangs hielt Ministerialdirigentin Cornelia de la Chevallerie (Leiterin der Abteilung "Gefahrenabwehr" im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen). Die Vernetzung und Beratung mit dem Roten Kreuz habe immer geholfen, sagte de la Chevallerie, die für das "partnerschaftliche Miteinander" dankte, "auf das wir sehr stolz sind".

Die weiteren Platzierungen beim 57. DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften entnehmen Sie bitte der angehängten Pressemitteilung.

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news-198 Thu, 14 Sep 2017 11:33:53 +0200 Nr. 42/2017, Münster, den 14.09.2017 Das Jugendrotkreuz sucht Gastfamilien in Billerbeck, Gelsenkirchen und Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-42/2017-muenster-den-14092017-das-jugendrotkreuz-sucht-gastfamilien-in-billerbeck-gelsenkirchen-und-muenster.html Das Jugendrotkreuz (JRK) in Westfalen-Lippe sucht Gastfamilien in Billerbeck, Gelsenkirchen und Münster für junge Freiwillige aus Namibia und Indien, die im Rahmen der Süd-Nord-Komponente des „weltwärts“-Programms ihren Bundesfreiwilligendienst ab Dezember 2017 für zwölf Monate absolvieren werden.

Das Jugendrotkreuz (JRK) in Westfalen-Lippe sucht Gastfamilien in Billerbeck, Gelsenkirchen und Münster für junge Freiwillige aus Namibia und Indien, die im Rahmen der Süd-Nord-Komponente des „weltwärts“-Programms ihren Bundesfreiwilligendienst ab Dezember 2017 für zwölf Monate absolvieren werden.

Wer Freiwillige aus Namibia oder Indien aufnehmen bzw. sich näher über das Programm informieren möchte, kann sich im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gerne bei Svetlana Goldstein melden (Tel.: 0251 9739-223, svetlana.goldstein(at)DRK-westfalen.de).

Die erste „weltwärts-Süd-Nord-Generation“ des JRK in Westfalen-Lippe hat vor einem Monat ihren Bundesfreiwilligendienst in den DRK-Kreisverbänden Bochum, Witten, Gelsenkirchen und Siegen sowie im Stift Tilbeck in Havixbeck beendet und ist bereits wieder zurück in der Heimat.

Hintergrund:
Anfang September 2017 wurden 50 junge Männer und Frauen als siebte „welt-wärts“-Generation des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe nach Indien, Uganda, Tansania, Namibia und Südafrika entsendet. Dort leisten sie für zwölf Monate einen Freiwilligendienst im Rahmen des „weltwärts“-Programms des Bundesmi-nisteriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Internationale Freiwillige in Deutschland aufnehmen
Sechs Jahre nach Einführung des „weltwärts“-Programms des BMZ wurde dieses um eine neue Komponente bereichert: Um den Anspruch eines entwick-lungspolitischen Lern- und Austauschdienstes konsequent zu erfüllen, wurde 2013 die Süd-Nord-Komponente eingeführt:

Freiwillige aus dem Globalen Süden können mit der Süd-Nord-Komponente einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Deutschland leisten. So wird der Austausch zwischen Partnern des Globalen Südens und des Globalen Nordens intensiviert und die Vernetzung aller Freiwilligen gefördert. „weltwärts“ wird damit als Programm des Globalen Lernens gestärkt. Die Süd-Nord-Komponente wird in Kooperation mit dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend umgesetzt. Alle Einsatzstellen müssen durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben als Bundesfreiwilligendienst-Stelle anerkannt sein. Außerdem muss die Aufnahmeorganisation als „weltwärts“-Organisation positiv ge-prüft sein.

Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe ist seit 2008 eine vom BMZ anerkannte „weltwärts“-Entsendeorganisation.

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news-197 Wed, 13 Sep 2017 15:02:18 +0200 Nr. 41/2017, Düsseldorf/Münster, den 13.09.2017 Parlamentarisches Frühstück mit dem DRK in NRW https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-41/2017-duesseldorf/muenster-den-13092017-parlamentarisches-fruehstueck-mit-dem-drk-in-nrw.html Zum Parlamentarischen Frühstück mit dem Deutschen Roten Kreuz begrüßte der Präsident des Landtags NRW, André Kuper, Landtagsabgeordnete und Vertreter des Roten Kreuzes am Mittwoch, 13. September 2017, im Landtag in Düsseldorf. Kuper dankte den ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen des DRK „für die oft lebensrettende Hand und Arbeit“ und „für die konstruktive Beratung in der Vergangenheit und Zukunft“. Zum Parlamentarischen Frühstück mit dem Deutschen Roten Kreuz begrüßte der Präsident des Landtags NRW, André Kuper, Landtagsabgeordnete und Vertreter des Roten Kreuzes am Mittwoch, 13. September 2017, im Landtag in Düsseldorf. Kuper dankte den ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen des DRK „für die oft lebensrettende Hand und Arbeit“ und „für die konstruktive Beratung in der Vergangenheit und Zukunft“.

Das erste Parlamentarische Frühstück nach der Sommerpause sei ein weiteres Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen Landespolitik und Rotem Kreuz in NRW, sagte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Wie belastbar sie ist, haben die letzten Jahre in besonderem Maße gezeigt, und zwar bei der Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen.“ Gemeinsam mit Hans Schwarz, dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Nordrhein, sprach er Kernpositionen des DRK in NRW an, unter anderem zu den Themen „Förderung ehrenamtlichen Engagements“ und „Gesellschaftliche Veränderungen aufgrund des demografischen Wandels“. Es gehe darum, füreinander da zu sein, um gemeinsam stark zu sein, sagte Hans Schwarz. „Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch.“

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news-196 Mon, 11 Sep 2017 14:25:35 +0200 Nr. 40/2017, Münster, den 11.09.2017 Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-40/2017-muenster-den-11092017-ehrenamt-in-der-fluechtlingsarbeit.html Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Dienstag, 19. September 2017, von 18:00 bis 20:00 Uhr im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster die Veranstaltung „Aller Anfang … Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett im kulturellen Vergleich“ statt. Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Dienstag, 19. September 2017, von 18:00 bis 20:00 Uhr im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster die Veranstaltung „Aller Anfang …  Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett im kulturellen Vergleich“ statt.

Wenn es um die Geburt und das Wochenbett geht, kann es kulturell weltweit unterschiedliche Vorstellungen geben. Oft bestimmen feste Regeln und Tabus die Zeit der Schwangerschaft und des Wochenbettes. Welche Vorstellungen sind mit dem Beginn des Lebens verbunden? Wie verhalten sich werdende Mütter und Väter während der Schwangerschaft, und wer darf bei der Geburt anwesend sein? All diesen Fragen wird die Ethnologin Anne Artmeyer, Mitarbeiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, nachgehen und dabei Einblicke in verschiedene Vorstellungen und Umgangsweisen gewähren.

Die vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren bzw. engagieren möchten. Der Eintritt ist kostenfrei.

Um Anmeldung zu dieser Veranstaltung wird bis zum 18. September bei Anne.Artmeyer(at)DRK-Westfalen.de, Tel.: 0251  97 39-199 gebeten.

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news-195 Fri, 08 Sep 2017 13:05:43 +0200 Nr. 39/2017, Münster, den 08.09.2017 DRK-Bundeswettbewerb am 16. September in Ibbenbüren https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-39/2017-muenster-den-08092017-drk-bundeswettbewerb-am-16-september-in-ibbenbueren.html 500 Teilnehmende und mehrere hundert Gäste werden erwartet. Am Samstag, 16. September 2017, wird das Deutsche Rote Kreuz seinen 57. Bundeswettbewerb in Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) durchführen. Bei der „Deutschen Meisterschaft des DRK“ werden die Siegergruppen der diesjährigen DRKLandeswettbewerbe sowie Mannschaften der Wasserwacht und des Jugendrotkreuzes ihr Können in den Fachdiensten „Sanitätsdienst“, „Betreuungsdienst“ sowie „Technik und Sicherheit“ in realistisch dargestellten Unfallsituationen unter Beweis stellen. Integriert in den DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften findet die Qualifikation für den Europäischen Erste-Hilfe-Wettbewerb FACE (First Aid Convention Europe) statt, für den sich die Gruppe mit dem besten Ergebnis bei den Erste-Hilfe-Aufgaben qualifiziert.

Die Stationen erstrecken sich über die Innenstadt von Ibbenbüren; der Wettbewerb beginnt um 8:30 Uhr und wird gegen 17:00 Uhr beendet sein. Die Siegerehrung findet ab 20:30 Uhr in der Sporthalle des Goethe-Gymnasiums, Wilhelmstr. 16, in 49477 Ibbenbüren statt.

Am Vormittag des Wettbewerbstages bittet Dr. Rudolf Seiters, der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, um 11:00 Uhr zu einem Empfang in den Ratssaal der Stadt Ibbenbüren, Alte Münsterstraße 16, in 49477 Ibbenbüren. Nach der Begrüßung durch Dr. Seiters werden Heinz Hüppe (Präsident des DRK-Kreisverbandes Tecklenburger Land), Dr. Fritz Baur (Präsident des DRK-Landesverbandes WestfalenLippe), Angelika Wedderhoff (stellv. Bürgermeisterin der Stadt Ibbenbüren) und Dr. Klaus Effing (Landrat des Kreises Steinfurt) Presseinformation Grußworte sprechen. Die Ansprache des Empfangs hält Seite 2 Ministerialdirigentin Cornelia de la Chevallerie (Leiterin der Abteilung „Gefahrenabwehr“ im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen).

Der DRK-Bundeswettbewerb ist die bundeweit größte Begegnungsveranstaltung für Rotkreuzler, denn die 17 Teams aus DRK-Landesverbänden werden von zahlreichen Fans und Schlachtenbummlern begleitet. „Wir erwarten insgesamt etwa 500 Teilnehmende (Wettbewerbsgruppen, Helfer, Notfalldarsteller und Schiedsrichter) und mehrere hundert Gäste und Besucher aus nah und fern“, so Tanja Knopp, Landesrotkreuzleiterin des DRKLandesverbandes Westfalen-Lippe. „Abgesehen davon bietet der Bundeswettbewerb für alle Teilnehmenden ein breites Übungsspektrum.“ 

Ansprechpartner für die Presse:

Jo Henning Richter
Leitung Öffentlichkeitsarbeit DRK-Kreisverband Tecklenburger Land e.V.
Telefon : 05451 590259
Mobil: 0175 8433575

Claudia Zebandt
Leitung Öffentlichkeitsarbeit DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.
Telefon: 0251 9739137
Mobil: 0172 5351066

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news-194 Wed, 06 Sep 2017 12:53:37 +0200 Nr. 38/2017, Münster, den 06.09.2017 DRK-Suchdienst in Münster öffnet seine Türen für Kinder https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-38/2017-muenster-den-06092017-drk-suchdienst-in-muenster-oeffnet-seine-tueren-fuer-kinder.html Am diesjährigen Tag der Deutschen Einheit ruft „Die Sendung mit der Maus“ (WDR) zum siebten bundesweiten „Türöffner-Tag“ auf. Auch der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster wird sich daran beteiligen: Am Montag, 3. Oktober öffnet das Rote Kreuz für insgesamt 60 Kinder und ihre Angehörigen seine Türen. Am diesjährigen Tag der Deutschen Einheit ruft „Die Sendung mit der Maus“ (WDR) zum siebten bundesweiten „Türöffner-Tag“ auf. Auch der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster wird sich daran beteiligen:  Am Dienstag, 3. Oktober öffnet das Rote Kreuz für insgesamt 60 Kinder und ihre Angehörigen seine Türen. Dort können sie erfahren, wie die internationale Suche nach vermissten Angehörigen abläuft und dabei selbst erleben, wie spannend diese Arbeit sein kann. Insgesamt drei Mal  - um 9:30 Uhr, um 11:00 Uhr und um 12:30 Uhr - wird der Workshop für Kinder im Institut für Bildung und Kommunikation des DRK-Landesverbandes in der Sperlichstraße 27 in 48151 Münster angeboten.

Aufgrund des begrenzten Platzkontingents ist die Teilnahme nur möglich nach Anmeldung  bei Christian Kamp, Leiter des Suchdienstes und des Landesauskunftsbüros im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe: christian.kamp(at)drk-westfalen.de, Telefon: 0251 9739-155.

Am „Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ können Kinder und Familien überall in Deutschland bei freiem Eintritt „Sachgeschichten live“ erleben. Einrichtungen, Unternehmen, Forschungslabore, Vereine und Werkstätten öffnen am 3. Oktober Türen, die Kindern sonst verschlossen bleiben und hinter denen es etwas Spannendes zu entdecken gibt. Die Türöffner führen ihre Veranstaltungen komplett in Eigenregie durch. „Die Sendung mit der Maus“ wird über den „Türöffner-Tag“ berichten, voraussichtlich am Sonntag, 8. Oktober, 9:30 Uhr (Das Erste) und 11:30 Uhr (KiKA) sowie online am 3. Oktober selbst.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion „Türen auf!“ vom Westdeutschen Rundfunk anlässlich des 40. Maus-Geburtstags 2011.

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news-193 Thu, 31 Aug 2017 16:32:04 +0200 Nr. 37/2017, Münster, den 31.08.2017 Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-37/2017-muenster-den-31082017-ehrenamt-in-der-fluechtlingsarbeit.html Im Rahmen der Qualifizierungsreihe "Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit" findet am Samstag, 16. September 2017, von 10:00 bis 14:00 Uhr die Veranstaltung "Kein Burnout im Ehrenamt" im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster statt. Im Rahmen der Qualifizierungsreihe "Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit" findet am Samstag, 16. September 2017, von 10:00 bis 14:00 Uhr die Veranstaltung "Kein Burnout im Ehrenamt" im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster statt.

Der innere Antrieb helfen zu wollen kann sich wandeln, wenn Ehrenamtliche sich "verausgaben". Was war die ursprüngliche Motivation zur ehrenamtlichen Tätigkeit, und wie geht es den Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe aktuell.
Mit der Methode der kollegialen Beratung soll anhand von Beispielen aus der eigenen Tätigkeit ein Handlungsansatz gezeigt werden.

Die vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren bzw. engagieren möchten. Durchgeführt wird die Veranstaltung von Hedda Aistermann, Diplompädagogin und Supervisorin. Der Eintritt ist kostenfrei.

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news-192 Wed, 30 Aug 2017 08:35:50 +0200 Nr. 36/2017, Münster, den 30.08.2017 Vor dem DRK-Bundeswettbewerb in Ibbenbüren: Einladung zum Pressegespräch am 8. September https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-36/2017-muenster-den-30082017-vor-dem-drk-bundeswettbewerb-in-ibbenbueren-einladung-zum-pressegespraech-am-8-september.html Am Samstag, 16. September 2017, ist es so weit: Das Deutsche Rote Kreuz führt seinen 57. Bundeswettbewerb in Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) durch. Bei der „Deutschen Meisterschaft des DRK“ werden die Siegergruppen der diesjährigen DRK-Landeswettbewerbe sowie Mannschaften der Wasserwacht und des Jugendrotkreuzes in der Ibbenbürener Innenstadt ihr Können in der Ersten Hilfe und in den Fachdiensten „Betreuungsdienst“, „Sanitätsdienst“ sowie „Technik und Sicherheit“ in realistisch dargestellten Unfallsituationen unter Beweis stellen.  

Am Samstag, 16. September 2017, ist es so weit: Das Deutsche Rote Kreuz führt seinen 57. Bundeswettbewerb in Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) durch. Bei der „Deutschen Meisterschaft des DRK“ werden die Siegergruppen der diesjährigen DRK-Landeswettbewerbe sowie Mannschaften der Wasserwacht und des Jugendrotkreuzes in der Ibbenbürener Innenstadt ihr Können in der Ersten Hilfe und in den Fachdiensten „Betreuungsdienst“, „Sanitätsdienst“ sowie „Technik und Sicherheit“ in realistisch dargestellten Unfallsituationen unter Beweis stellen. 

Bei einem Pressegespräch am Freitag, 8. September 2017, um 11:00 Uhr in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes Tecklenburger Land, Groner Allee 27, in 49477 Ibbenbüren möchten wir Sie im Vorfeld des diesjährigen Bundeswettbewerbs über die DRK-Großveranstaltung am 16. September in Ibbenbüren informieren. 

Ihre Gesprächspartner werden sein:

  • <div style="text-align: justify; line-height: normal;">Tanja Knopp
    <span style="font-size: 9pt;">(Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe)</span></div>
  • <div style="text-align: justify; line-height: normal;">Heinz Hüppe
    <span style="font-size: 9pt;">(Präsident des DRK-Kreisverbandes Tecklenburger Land)</span></div>
  • <div style="text-align: justify; line-height: normal;">Christian Schuh
    <span style="font-size: 9pt;">(Referent Rotkreuzgemeinschaften/Servicestelle Ehrenamt DRK-Landesverband Westfalen-Lippe)</span></div>
  • <div style="text-align: justify; line-height: normal;">Jo Henning Richter
    <span style="font-size: 9pt;">(Öffentlichkeitsarbeit DRK-Kreisverband Tecklenburger Land)</span></div>
  • <div style="text-align: justify; line-height: normal;">Claudia Zebandt
    <span style="font-size: 9pt;">(Öffentlichkeitsarbeit DRK-Landesverband Westfalen-Lippe)</span></div>

Der DRK-Bundeswettbewerb 2016 fand in Wangen im Allgäu statt; der Sieg der Ibbenbürener Rotkreuzgemeinschaft holte den diesjährigen Wettbewerb ins Tecklenburger Land.

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news-191 Fri, 18 Aug 2017 11:14:16 +0200 Nr. 35/2017, Münster, den 18.08.2017 DRK-Sommerschule in Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-35/2017-muenster-den-18082017-drk-sommerschule-in-muenster.html „Alter neu definiert!“ lautet das Motto der 23. DRK-Sommerschule für haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Altenarbeit und Altenbildungsarbeit, die von Donnerstag, 17.08. bis Sonntag, 20.08.2017 im DRK-Institut für Bildung und Kommunikation in Münster stattfindet. „Alter neu definiert!“ lautet das Motto der 23. DRK-Sommerschule für haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Altenarbeit und Altenbildungsarbeit, die von Donnerstag, 17.08. bis Sonntag, 20.08.2017 im DRK-Institut für Bildung und Kommunikation in Münster stattfindet.  

Die DRK-Sommerschule ist seit vielen Jahren ein Forum, in dem der altwerdende Mensch und seine Unterstützer mit ihren vielfältigen Bedürfnissen wahrgenommen werden. Die Teilnehmer werden für Themen sensibilisiert, die in der Öffentlichkeit immer noch wenig angesprochen werden. So werden in diesem Jahr zum Beispiel „Sexualität und Sinnlichkeit im Alter“ oder „Wie der Mensch in Würde alt wird“ in Form von Vorträgen mit anschließenden Diskussionen behandelt.  

In weiteren Vorträgen und Workshops geht es um „Sucht im Alter“, „Zumba® für Senioren“ oder „Teamwork – ein Anderer macht`s!“. Themen wie „Auf der Suche nach dem Glück“ und Best-Practice-Beispiele komplettieren das vielfältige Angebot. Am Freitag, 18. August besuchen die 28 „Sommerschüler“ den DRK-Kreisverband Münster und das Wohnquartier „Am Erphobogen“. Hier steht die DRK-Wohngemeinschaft für dementiell beeinträchtigte Menschen im Vordergrund.

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news-190 Wed, 16 Aug 2017 11:46:18 +0200 Nr. 34/2017, Münster/Ibbenbüren, den 16.08.2017 DRK-Bundeswettbewerb am 16. September in Ibbenbüren https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-34/2017-muenster/ibbenbueren-den-16082017-drk-bundeswettbewerb-am-16-september-in-ibbenbueren.html DRK ermittelt seine besten Lebensretter - Am Samstag, 16. September 2017 ist es so weit: Das Deutsche Rote Kreuz führt seinen 57. Bundeswettbewerb in Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) durch. Am Samstag, 16. September 2017 ist es so weit: Das Deutsche Rote Kreuz führt seinen 57. Bundeswettbewerb in Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) durch. Bei der "Deutschen Meisterschaft des DRK" werden die Siegergruppen der diesjährigen DRK-Landeswettbewerbe sowie Mannschaften der Wasserwacht und des Jugendrotkreuzes von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Ibbenbürener Innenstadt ihr Können in der Ersten Hilfe und in den Fachdiensten "Betreuungsdienst", "Sanitätsdienst" sowie "Technik und Sicherheit" in realistisch dargestellten Unfallsituationen unter Beweis stellen.  

Der DRK-Bundeswettbewerb 2016 fand in Wangen im Allgäu statt; der Sieg der Ibbenbürener Rotkreuzgemeinschaft holte den diesjährigen Wettbewerb ins Tecklenburger Land. Weitere Informationen folgen. 

Ansprechpartner für die Presse:

Jo Henning Richter

Leitung Öffentlichkeitsarbeit DRK-Kreisverband Tecklenburger Land

Telefon : (+49) 05451/590259

Mobil: (+49) 0175/8433575

 

Claudia Zebandt

Leitung Öffentlichkeitsarbeit DRK-Landesverband Westfalen-Lippe

Telefon: (+49) 0251/9739137

Mobil:(+49) 0172/5351066

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news-189 Mon, 24 Jul 2017 10:00:00 +0200 Nr. 33/2017, Münster, den 24.07.2017 DRK leistete 60 Mal Hilfe https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-33/2017-muenster-den-24072017-drk-leistete-60-mal-hilfe.html Rotes Kreuz begleitete NRW-Radtour Während der NRW-Radtour vom 20. bis zum 23. Juli, bei der über 1.000 Rad-Begeisterte rund 200 Kilometer von Mettmann über Wuppertal und Bochum nach Essen und dann wieder zurück nach Mettmann radelten, leisteten die DRK-Sanitäterinnen und –Sanitäter 60 Mal Hilfe. Während der NRW-Radtour vom 20. bis zum 23. Juli, bei der über 1.000 Rad-Begeisterte rund 200 Kilometer von Mettmann über Wuppertal und Bochum nach Essen und dann wieder zurück nach Mettmann radelten, leisteten die DRK-Sanitäterinnen und –Sanitäter 60 Mal Hilfe. Behandelt werden mussten unter anderem Kopfverletzungen, Knochenbrüche, Herzkreislaufstörungen, Schürfwunden, Prellungen. Außerdem mussten 12 Teilnehmer zur Behandlung ins Krankenhaus gefahren werden. Bei der diesjährigen NRW-Radtour stellten DRK-Einsatzkräfte aus den beiden DRK-Landesverbänden Westfalen-Lippe und Nordrhein den Sanitätsdienst: Insgesamt trugen rund 30 Helferinnen und Helfer aus den DRK-Kreisverbänden Bochum, DRK im Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Gelsenkirchen, Herford-Land, Herne und Wanne-Eickel, Mettmann, Recklinghausen, Wuppertal und dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe (Münster) zur Sicherheit der Radlerinnen und Radler bei. Das Deutsche Rote Kreuz leistete nicht nur während der täglichen Etappen, sondern auch im Rahmen der Abendveranstaltungen der Tour in Wuppertal und Bochum Sanitätswachdienste. Leiter des gesamten DRK-Einsatzes war der stellvertretende Landesrotkreuzleiter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Reiner Bluhm.

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news-188 Wed, 19 Jul 2017 11:57:07 +0200 Nr. 32/2017, Münster, den 19.07.2017 Das Jugendrotkreuz sucht Gastfamilien https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-32/2017-muenster-den-19072017-das-jugendrotkreuz-sucht-gastfamilien.html Das Jugendrotkreuz sucht für "weltwärts"-Freiwillige aus Namibia und Indien, die ab Dezember im Einsatz in Westfalen-Lippe sein werden, Gastfamilien in Billerbeck, Gelsenkirchen und Münster. In einem Monat reisen sieben junge Freiwillige aus Namibia und Uganda wieder zurück in ihre Heimatländer. Als erste „weltwärts-Süd-Nord-Generation“ des JRK in Westfalen-Lippe leisteten sie zwölf Monate einen Bundesfreiwilligendienst in den DRK-Kreisverbänden Bochum, Witten, Gelsenkirchen und Siegen sowie im Stift Tilbeck in Havixbeck.

Ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger stehen bereits in den Startlöchern. Um auch ihnen bei der Integration zu helfen und einen guten Start in den Dienst zu ermöglichen, sucht das JRK noch Gastfamilien in Münster, Billerbeck und Gelsenkirchen.

Haben Sie Interesse, ab Dezember 2017 einen Freiwilligen aus Namibia oder Indien im Rahmen der Süd-Nord-Komponente des „weltwärts“-Programms aufzunehmen oder möchten sich näher über das Programm informieren? Dann melden Sie sich gerne bei Svetlana Goldstein, Tel.: 0251 9739-223,

svetlana.goldstein(at)DRK-westfalen.de.

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news-187 Tue, 18 Jul 2017 12:09:02 +0200 Nr. 31/2017, Münster, den 18.07.2017 Live-Action-Rollenspiel „Youth on the Run“ am Wochenende in Nottuln https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-31/2017-muenster-den-18072017-live-action-rollenspiel-youth-on-the-run-am-wochenende-in-nottuln.html Was bedeutet es, auf der Flucht zu sein? „Was du hörst, wirst du vergessen. Was du siehst, daran wirst du dich erinnern. Was du selbst erlebst, wirst du verstehen.“ Diesem Leitgedanken werden 30 junge Menschen am kommenden Wochenende (vom 22. auf den 23.07.2017) in Nottuln folgen. „Was du hörst, wirst du vergessen. Was du siehst, daran wirst du dich erinnern. Was du selbst erlebst, wirst du verstehen.“ Diesem Leitgedanken werden 30 junge Menschen am kommenden Wochenende (vom 22. auf den 23.07.2017) in Nottuln folgen: In dem vom Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe veranstalteten Live-Action-Rollenspiel „Youth on the Run“ werden sie unmittelbar erleben, was es bedeuten kann, auf der Flucht zu sein. Dafür nehmen sie für 24 Stunden die Rolle von Flüchtenden ein. Im Spiel wird ein vereinfachtes, aber realistisches Bild einer Flucht gezeichnet. So müssen sich die Teilnehmenden vielen physischen und psychischen Herausforderungen stellen, die realen Fluchterlebnissen nachempfunden sind. Als Flüchtende verlassen sie ihr Heimatland (im Spiel Somalia), um über verschiedene Ländergrenzen hinweg nach Deutschland zu gelangen, wo sie um Asyl bitten wollen.

 

Ehrenamtliche des Roten Kreuzes aus Deutschland und Dänemark werden im Spiel Verwaltungsangestellte, Grenzsoldaten und -soldatinnen sowie Fluchthelfer und -helferinnen mimen. Die dadurch bewusst ausgelösten emotionalen Reaktionen sollen für ein besseres Verständnis für die oft traumatischen Erfah-rungen Geflüchteter sorgen. Ziel ist es, durch gezielte Information, Selbsterfahrung und Selbstreflexion die Empathie und das Verständnis der Jugendlichen für die Situation Geflüchteter zu fördern und somit Rassismus und Vorurteilen entgegenzuwirken.

 

„Youth on the Run“ wurde in Deutschland bis vor nicht allzu langer Zeit ausschließlich vom Roten Kreuz in Sachsen-Anhalt praktiziert. Seit letztem Jahr wird es als gemeinschaftsübergreifendes Projekt von JRK und DRK auch in NRW durchgeführt. Die Teilnehmenden werden zwischen 13 Uhr am Samstag, 22.07. und 14 Uhr am Sonntag, 23.07. in Kleingruppen unterwegs sein.

Für eine erfolgreiche Inszenierung bitten wir die Anwohner und Anwohnerinnen in Nottuln und Schapdetten daher, das Rollenspiel nicht zu unterbrechen, sollten sie den Gruppen begegnen.

 

Journalisten können nur als Teilnehmende bei „Youth on the Run“ dabei sein. Interviews könnten am Sonntag, 23. Juli gegen 14 Uhr im DRK-Logistikzentrum, Liebigstr. 2 in 48301 Nottuln geführt werden. Ansprechpartnerin ist Katharina Plate, Bildungsreferentin im JRK Westfalen-Lippe: katharina.plate(at)DRK-westfalen.de oder 0251 9739-166 (am Tag der Veranstaltung auf Mobiltelefon umgeleitet).

 

 

Wer selbst auch einmal an dem Rollenspiel teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen, sich zum nächsten „Run“ vom 2. bis 3. September 2017 (Nottuln) bei Katharina Plate anzumelden. Die Teilnahme ist kostenlos. 

 

Hintergrundinfo:

 

Herkunft und Entstehung

Das Konzept zu Youth on the Run (YotR) wurde in den 1990er Jahren von dem dänischen Pädagogen Steen Cnops Rasmussen entwickelt. Rasmussen stellte fest, dass sich die Jugendlichen in seinem Umfeld zunehmend intolerant gegenüber Menschen nicht-dänischer Herkunft, insbesondere gegenüber Geflüchteten, zeigten. Rasmussen sah besonders im unzureichenden Wissen der jungen Menschen und dem damit einhergehenden mangelnden Verständnis für Gründe, Umstände und Gefahren einer Flucht die Ursachen für bestehende Vorurteile. Basierend auf Theorien des erlebnisbegründeten Lernens entwickelte Rasmussen ein Konzept, welches derzeit in sechzehn verschiedenen internationalen Rotkreuzvereinigungen umgesetzt wird.

 

2007 kürte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz das YotR-Konzept zur besten Jugendaktivität. Besonders lobend hervorgehoben wurden die vorbildliche Umsetzung/Vermittlung der Rotkreuz-Grundsätze und -Ziele und die große pädagogische Wirkung des Konzepts sowie der durch die Rekrutierung von Ehrenamtlichen entstandene erhebliche Zuwachs von DRK-Freiwilligen als auch die gute Dokumentation und Organisation des Projekts.

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news-186 Mon, 17 Jul 2017 07:51:38 +0200 Nr. 30/2017, Münster, den 17.07.2017 NRW-Radtour: DRK fährt mit https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-30/2017-muenster-den-17072017-nrw-radtour-drk-faehrt-mit.html 30 Rotkreuzler aus NRW sorgen für die Sicherheit der Radler DRK-Einsatzkräfte aus den beiden DRK-Landesverbänden Westfalen-Lippe und Nordrhein stellen bei der diesjährigen NRW-Radtour - von Mettmann über Wuppertal, Bochum, Essen zurück nach Mettmann - den Sanitätswachdienst. DRK-Einsatzkräfte aus den beiden DRK-Landesverbänden Westfalen-Lippe und Nordrhein stellen bei der diesjährigen NRW-Radtour - von Mettmann über Wuppertal, Bochum, Essen zurück nach Mettmann - den Sanitätswachdienst. Vom 20. bis zum 23. Juli werden insgesamt 30 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus den DRK-Kreisverbänden Mettmann, Wuppertal, DRK im Ennepe-Ruhr-Kreis, Bochum, Gelsenkirchen, Essen und dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe (Münster) zur Sicherheit der mehr als 800 Radlerinnen und Radler beitragen. Das Deutsche Rote Kreuz leistet nicht nur während der täglichen Etappen, sondern auch im Rahmen der Abendveranstaltungen der Tour in Wuppertal und Bochum stationäre Sanitätswachdienste. Leiter des gesamten DRK-Einsatzes ist der stellvertretende Landesrotkreuzleiter des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Reiner Bluhm.

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news-185 Mon, 10 Jul 2017 11:26:35 +0200 Nr. 29/2017, Münster, den 10.07.2017 DRK-Landesverband entsendet 50 „weltwärts“-Freiwillige nach Indien, Namibia, Südafrika, Tansania und Uganda https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-29/2017-muenster-den-10072017-drk-landesverband-entsendet-50-weltwaerts-freiwillige-nach-indien-namibia-suedafrika-tansania-und-uganda.html Am Sonntag, 9. Juli haben Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Ledig und der Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit, 41 junge Männer und Frauen im Jugendgästehaus am Aasee in Münster feierlich verabschiedet. Am Sonntag, 9. Juli haben Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Ledig und der Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit, 41 junge Männer und Frauen im Jugendgästehaus am Aasee in Münster feierlich verabschiedet. Sie und neun weitere Mitstreiter gehören zu der mittlerweile siebten "weltwärts"-Generation, die der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe Anfang September nach Indien, Namibia, Südafrika, Tansania und Uganda entsendet. Dort leisten sie für zwölf Monate einen Freiwilligendienst im Rahmen des "weltwärts"-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sechzehn der fünfzig jungen Freiwilligen stammen aus Nordrhein-Westfalen, nämlich aus Münster, Nottuln, Everswinkel, Westerkappeln, Senden, Ochtrup, Oelde, Ratingen, Duisburg, Warburg-Ossendorf, Erftstadt, Niederkassel, Krefeld, Bergisch-Gladbach und Köln. 

"Auf euch wartet ein Jahr mit vielen Eindrücken", sagte JRK-Landesleiter Sören Ledig bei der Verabschiedung der Freiwilligen. "Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder so viele Freiwillige im Rahmen von weltwärts entsenden können." Vorstand Dr. Sürgit sprach unter anderem über die Chancen, die der "Lerndienst weltwärts" den jungen Teilnehmern eröffnet und zitierte dabei Nelson Mandela: "Nichts ist vergleichbar mit dem guten Gefühl, an einen vertrauten Ort zurückzukehren und zu merken, wie sehr man sich verändert hat." 

In den Einsatzstellen der Freiwilligen geht es unter anderem um die Mitarbeit bei Hilfsprojekten oder um Jugendbildungsarbeit zu Themen wie HIV/Aids, Verkehrssicherheit, Trinkwasserversorgung und Hygiene. Die Freiwilligen werden auch in der Verbreitung des humanitären Völkerrechts und von Erste-Hilfe-Kenntnissen aktiv werden. 25 Freiwillige werden zum Beispiel die nationalen Rotkreuzgesellschaften in Namibia, Tansania und Uganda unterstützen. Alle anderen engagieren sich in Kindertageseinrichtungen, Therapiezentren für Menschen mit Behinderungen oder im Umweltbereich.  

Bildungsreferentinnen des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe haben die angehenden weltwärts-Freiwilligen im Rahmen eines  siebentägigen Seminars auf den Dienst vorbereitet. Als ständige Ansprechpartnerinnen unterstützen sie die Freiwilligen auch während der Einsatzzeit aus der Heimat. 

Interessenten für den "weltwärts"-Jahrgang 2018/2019 erhalten Informationen von Julia Koster (julia.koster(at)DRK-westfalen.de; Tel.: 0251 9739-210) bzw. Carolin Schulz (carolin.schulz(at)DRK-westfalen.de; Tel.: 0251 9739-225).

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news-184 Sun, 09 Jul 2017 13:42:58 +0200 Nr. 28/2017, Hagen / Münster, den 09.07.2017 DRK- und Jugendrotkreuz-Landeswettbewerbe in Hagen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-28/2017-hagen-/-muenster-den-09072017-drk-und-jugendrotkreuz-landeswettbewerbe-in-hagen.html Beim 65. DRK-Landeswettbewerb am 08.07.2017 in Hagen siegte die Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land), und beim Jugendrotkreuz konnte die JRK-Gruppe „Fluch des JRK“ (DRK-Kreisverband Altkreis-Meschede) den ersten Platz belegen.  

Beim 65. DRK-Landeswettbewerb, der am Samstag, 8. Juli 2017, in Hagen stattfand, siegte die Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren aus dem DRK-Kreisverband Tecklenburger Land. Beim JRK-Landeswettbewerb der Stufe III für die 17- bis 27-jährigen Jugendrotkreuzler, der gleichzeitig in Hagen stattfand, siegte die JRK-Gruppe "Fluch des JRK" aus dem DRK-Kreisverband Altkreis-Meschede. Auf die Ibbenbürener wartet nun ein "Heimspiel": Sie werden den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe beim diesjährigen DRK-Bundeswettbewerb am 16. September 2017 in Ibbenbüren vertreten, da die DRK-Bundessieger 2016 ebenfalls aus Ibbenbüren stammten. Die Siegergruppe des Jugendrotkreuz-Landeswettbewerbs fährt zum nächsten JRK-Bundeswettbewerb der Stufe III im Herbst 2018. 

Den zweiten Platz erreichten beim DRK-Landeswettbewerb die Rotkreuzgemeinschaft Raesfeld (DRK-Kreisverband Borken) und beim JRK-Landeswettbewerb die "Running Ducks" (DRK-Kreisverband Paderborn. Auf den dritten Platz kamen die Rotkreuzgemeinschaft Lüdinghausen (DRK-Kreisverband Coesfeld) und die JRK-Gruppe "Rettofanten" (DRK-Kreisverband Witten). 

An den beiden Rotkreuz-Wettbewerben, die in diesem Jahr unter dem Motto "Piraten, ahoi!" stattfanden, nahmen 19 Siegergruppen der diesjährigen DRK-Kreiswettbewerbe in Westfalen-Lippe und zehn Jugendrotkreuz-Gruppen teil.

 "Rotkreuz-Wettbewerbe vermitteln eine Ahnung von der Vielfalt der Dienste und Aufgaben, die im Zeichen des Roten Kreuzes - zum Beispiel bei uns in Westfalen-Lippe - geleistet werden", sagte Dr. Fritz Baur, der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, zum Auftakt der Wettbewerbe. "Neben Aufgaben aus dem Sanitätsdienst werden die Wettbewerbsteilnehmer heute unter anderem mit Herausforderungen aus den Bereichen Blutspendedienst, Technik und Sicherheit, Wohlfahrts- und Sozialarbeit, Betreuungsdienst, Wasserwacht und Rotkreuzwissen konfrontiert." Die Wettbewerbsgruppen mussten zum Beispiel fachgerecht auf  inszenierte Notfälle reagieren. Hier hatten sie die Notfalldarsteller aus den Reihen des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe unter den Augen von Schiedsrichtern angemessen mit Erste-Hilfe-Maßnahmen zu versorgen. 

Platzierungen DRK-Landeswettbewerb 8. Juli 2017 in Hagen

 

Rotkreuzgemeinschaft                                                      DRK-Kreisverband

 

1.     Ibbenbüren                                                     Tecklenburger Land

2.     Raesfeld                                                         Borken

3.     Lüdinghausen                                                Coesfeld

4.     Meschede/Eslohe                                         Altkreis-Meschede

5.     Kamen                                                            Unna

6.     Schalksmühle                                                Altena-Lüdenscheid

7.     Schloss Neuhaus                                          Paderborn

8.     Lünen                                                              Lünen

9.     Lemgo                                                             Lippe

10.   Sundern                                                          Arnsberg

11.   Witten                                                              Witten

12.   Hagen-Mittelstadt                                          Hagen

13.   Ahlen                                                               Warendorf-Beckum

14.   Altenberge                                                      Steinfurt

15.   Attendorn                                                        Olpe

16.   Iserlohn                                                           Iserlohn

17.   Resse                                                              Gelsenkirchen

18.   Marsberg                                                        Brilon

19.   Eiserfeld/Eisern                                             Siegen-Wittgenstein

 

 

 

Platzierungen JRK-Landeswettbewerb Stufe III (17- bis 27-Jährige)

 

8. Juli in Hagen

 

JRK-Gruppe                                                                        DRK-Kreisverband

 

1.     „Fluch des JRK“                                             Altkreis-Meschede

2.     „Running Ducks“                                            Paderborn

3.     „Rettofanten“                                                  Witten

4.     „Marvin’s Hühnerstall“                                  Tecklenburger Land

5.     „Blutstillende Säbelrassler“                         Dortmund

6.     „Die kleinen Retter 2.0“                                Wattenscheid

7.     „Gummibärenbande“                                    Steinfurt

8.     „Lemgo‘s Leichtmatrosen                            Lippe

8.     „Black Pearl“                                                  Coesfeld

 

(2 achte Plätze, gleiche Punktzahl)

 

Außer Konkurrenz traten die Vorjahressieger „Kampfratten“ (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) an.

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news-183 Fri, 07 Jul 2017 13:32:00 +0200 Nr. 27/2017, Gelsenkirchen, den 07.07.2017 13 Schulen aus Westfalen-Lippe dürfen sich nun „Humanitäre Schule“ nennen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-27/2017-gelsenkirchen-den-07072017-13-schulen-aus-westfalen-lippe-duerfen-sich-nun-humanitaere-schule-nennen.html Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe würdigt Auseinandersetzung mit Menschlichkeit und humanitärem Völkerrecht Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Ledig hat heute, am Freitag, 07. Juli 2017, im "Schacht III" in Gelsenkirchen 13 Schulen aus Westfalen-Lippe das Zertifikat "Humanitäre Schule" überreicht. Das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe hat damit die engagierte Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit den Themen "Menschlichkeit" und "Humanitäres Völkerrecht" honoriert. Anerkennung gab es auch von der Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Nilgün Özel und dem Vorstand des DRK-Landesverbandes Dr. Hasan Sürgit.  

"Das Projekt ,Humanitäre Schule'  möchte Menschen dazu animieren, sich mit sich selbst und ihrer Umwelt sowohl im kleinen als auch im globalen Kontext auseinander zu setzen", so Nilgün Özel. "Die Schilder mit der Aufschrift 'Humanitäre Schule' und die Zertifikate, die wir den Vertretern der Schulen überreicht haben, sollen nicht nur an die Teilnahme der Schulen an dieser Kampagne erinnern. Sie sollen auch darauf hinweisen, dass Menschlichkeit und Humanität Werte sind, deren Wahrung nicht immer selbstverständlich ist."  

Im Rahmen der JRK-Kampagne „Humanitäre Schule“ haben sich die teilnehmenden Schulen im Schuljahr 2016/17 auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinandergesetzt. Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe hatte zuvor 34 Schülerinnen und Schüler zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet und ihnen damit die Grundlagen vermittelt, selbstständig ein humanitäres Planspiel an ihren Schulen durchzuführen und ein eigenständig erdachtes Projekt für den guten Zweck umzusetzen. 

Bei dem anspruchsvollen politischen Planspiel beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Komplexität politischer Konflikte, insbesondere im Hinblick auf die Wahrung des humanitären Völkerrechts. So versuchten sie im Planspiel „Outface“ die Rolle der beteiligten Parteien eines fiktiven Konfliktes einzunehmen, fremde Perspektiven nachzuvollziehen, Eigeninteressen zu wahren oder Kompromisse zu finden. Auf diese Weise lernten sie Diskussionsprozesse zu organisieren, eine kleine Konferenz vorzubereiten und Interessen glaubwürdig zu vertreten. Gleichzeitig lernten sie im Spiel auch den Aufbau und die Arbeit der Vereinten Nationen sowie des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz kennen.

Die 13 teilnehmenden Schulen setzten mit ihrer Beteiligung ein Zeichen für die Bewusstmachung und Bewahrung humanitärer Werte und Menschlichkeit. 

Die Schulen, die als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet wurden, sind: 

  • Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück
  • Ernst-Barlach-Gymnasium Castrop-Rauxel
  • Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen
  • Hittorf-Gymnasium Recklinghausen
  • Liebfrauenschule Nottuln
  • Nelson-Mandela-Schule Bochum
  • Overbergschule Ahlen
  • Peter-Hille-Realschule Nieheim
  • Priv. Bischöfliche Marienschule Dülmen
  • Realschule Augustdorf
  • Städtisches Gymnasium Sundern
  • Städtische Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich
  • Theodor-Körner-Schule Bochum

Die Kampagne „Humanitäre Schule“ hat das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe in dieser Form das erste Mal durchgeführt. Eine dauerhafte Etablierung der Kampagne in Westfalen-Lippe ist vorgesehen.

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news-182 Fri, 07 Jul 2017 10:09:57 +0200 Nr. 26/2017, Münster, den 07.07.2017 G20-Gipfel: Mehr als 150 Einsatzkräfte aus Westfalen-Lippe unter Verbandführung des DRK südlich von Hamburg in Bereitschaft https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-26/2017-muenster-den-07072017-g20-gipfel-mehr-als-150-einsatzkraefte-aus-westfalen-lippe-unter-verbandfuehrung-des-drk-suedlich-von-hamburg-in-bereitschaft.html Mehr als 150 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, der Feuerwehr, der Malteser, Johanniter und der DLRG halten sich derzeit am südlichen Stadtrand von Hamburg für einen möglichen Einsatz im Umfeld des G20-Gipfels bereit. Neben Kräften aus dem Kreis Steinfurt sind insbesondere auch die Kreise Gütersloh und Lippe, die Stadt Bielefeld und der Hochsauerlandkreis eingebunden. Mehr als 150 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, der Feuerwehr, der Malteser, Johanniter und der DLRG halten sich derzeit am südlichen Stadtrand von Hamburg für einen möglichen Einsatz im Umfeld des G20-Gipfels bereit. Neben Kräften aus dem Kreis Steinfurt sind insbesondere auch die Kreise Gütersloh und Lippe, die Stadt Bielefeld und der Hochsauerlandkreis eingebunden. Sie gehören zur „Behandlungsplatzbereitschaft“ des Kreises Steinfurt, einer Einheit, die für die rasche Versorgung von ca. fünfzig Patienten bei Unglücken und Gefahrenlagen ausgestattet ist und insgesamt über 115 Helferinnen und Helfer der verschiedenen Hilfsorganisationen verfügt. Hinzu kommen „Patiententransportzüge“ mit mehreren Rettungs- und Krankenwagen, die den Rettungsdienst unterstützen und Patienten der klinischen Versorgung auch in weiter entfernte Krankenhäusern bringen können. Dieses Kontingent aus Westfalen-Lippe wurde auf Grund eines Amtshilfeersuchens der Hamburger Innenbehörde an das Land NRW nach Hamburg zum G20-Gipfel entsandt; geführt wird es durch den Verbandführer Thomas Roters aus dem DRK-Kreisverband Steinfurt und den Ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Kreises Steinfurt, Dr. Karlheinz Fuchs. Ihr Auftrag ist es, im Bedarfsfall die medizinische Hilfe im Umfeld des G20-Gipfels zu verstärken und damit den Rettungsdienst der Hansestadt zu entlasten. Außerdem stehen weitere Kräfte an ihren Heimatstandorten ebenfalls für einen möglichen Einsatz in Hamburg bereit. 

Anlässlich eines Besuchs der Einsatzkräfte durch den Vizepräsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Heinz-Wilhelm Upphoff, und den Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz, Christoph Brodesser, konnte festgestellt werden, dass die Einsatzkräfte gut untergebracht sind. „Wir nutzen die Zeit für Fortbildung und Aufbauübungen und bereiten uns damit auf mögliche Einsatzanforderungen vor“, so Roters.

Dr. Fuchs bestätigte: „Es ist beeindruckend, wie die aus verschiedenen Organisationen und Fachdiensten kommenden Helferinnen und Helfer sich in kurzer Zeit zu einer schlagkräftigen Einheit zusammengefunden haben.“ Bei seinem abschließenden Gespräch mit Führungs- und Einsatzkräften bekräftigte Vizepräsident Upphoff die hohe Bedeutung dieses Einsatzes für die Allgemeinheit: „Ich überbringe Ihnen sehr gerne den Dank und die Anerkennung des gesamten Präsidiums des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe für Ihren nicht alltäglichen Einsatz“, und er schloss darin auch den Dank an die Arbeitgeber der Einsatzkräfte mit ein, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils für mindestens eine Woche für diesen Einsatz freigestellt haben.

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news-180 Mon, 03 Jul 2017 14:51:41 +0200 Soforthilfe für benachteiligte Kinder: RP übernimmt Schirmherrschaft https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/soforthilfe-fuer-benachteiligte-kinder-rp-uebernimmt-schirmherrschaft.html Presseinformation der Bezirksregierung Münster Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke hat heute (3. Juli) die Schirmherrschaft für das DRK-Projekt „SofHi – Soforthilfe für benachteiligte Kinder“ übernommen. Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke hat heute (3. Juli) die Schirmherrschaft für das DRK-Projekt „SofHi – Soforthilfe für benachteiligte Kinder“ übernommen.

Das Projekt wurde bereits im September 2016 durch den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V. ins Leben gerufen. Prof. Dr. Reinhard Klenke übernimmt die Schirmherrschaft nun für den Bereich des Regierungsbezirkes Münster.

Für den Regierungspräsidenten war die Übernahme der Schirmherrschaft eine Ehrensache. „Für dieses gute und überaus wichtige Projekt stehe ich selbstverständlich sehr gerne als Schirmherr zur Verfügung“, sagte Klenke.

Die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Nilgün Özel, dankte dem Regierungspräsidenten und betonte noch einmal die Bedeutung dieses Projektes, bei dem verschiedene Benefizveranstaltungen zu Gunsten des Fonds veranstaltet werden, aus dem die Hilfen für benachteiligte Kinder finanziert werden.

Im Bereich des Regierungsbezirkes Münster wird das Projekt in diesem Jahr mit vielen kleinen und großen Aktionen vorrangig durch den DRK-Kreisverband Gladbeck betreut.

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news-178 Fri, 30 Jun 2017 11:34:51 +0200 Nr. 25/2017, Münster, den 30.06.2017 Im Zeichen des Roten Kreuzes zum „weltwärts“-Freiwilligendienst nach Indien, Uganda, Tansania, Namibia und Südafrika https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-25/2017-muenster-den-30062017-im-zeichen-des-roten-kreuzes-zum-weltwaerts-freiwilligendienst-nach-indien-uganda-tansania-namibia-und-suedafrika.html Feierliche Entsendung von 50 Freiwilligen am 09.07.2017 in Münster Anfang September werden 50 junge Männer und Frauen durch den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe nach Indien, Uganda, Tansania, Namibia und Südafrika entsendet. Dort leisten sie für zwölf Monate einen Freiwilligendienst im Rahmen des „weltwärts“-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Anfang September werden 50 junge Männer und Frauen durch den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe nach Indien, Uganda, Tansania, Namibia und Südafrika entsendet. Dort leisten sie für zwölf Monate einen Freiwilligendienst im Rahmen des „weltwärts“-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Wir laden Sie herzlich ein, mehr über die 50 angehenden weltwärts-Freiwilligen, ihre persönlichen Hintergründe und Motivationen, zu erfahren und sie bei der feierlichen Verabschiedung durch den Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit, und die Jugendrotkreuz-Landesleitung am 9. Juli 2017 kennenzulernen. 

Wann:    Sonntag, 09.07.2017 ab 14:00 Uhr
Wo:        Jugendgästehaus am Aasee
               Bismarckallee 31
               48151 Münster 

In den Einsatzstellen der Freiwilligen geht es unter anderem um die Mitarbeit bei Hilfsprojekten oder um Jugendbildungsarbeit zu Themen wie HIV/Aids, Verkehrssicherheit, Trinkwasserversorgung und Hygiene. Die Freiwilligen werden auch in der Verbreitung des humanitären Völkerrechts und von Erste-Hilfe-Kenntnissen aktiv werden.    

„25 Freiwillige werden zum Beispiel die nationalen Rotkreuzgesellschaften in Namibia, Tansania und Uganda unterstützen. Alle anderen engagieren sich in Kindertageseinrichtungen, Therapiezentren für Menschen mit Behinderungen oder im Umweltbereich“, berichtet Julia Koster, die als Jugendrotkreuz-Bildungsreferentin gemeinsam mit weiteren Kolleginnen die angehenden weltwärts-Freiwilligen im Rahmen eines  siebentägigen Seminars auf den Dienst vorbereitet. 

Sechzehn der fünfzig jungen Freiwilligen stammen aus Nordrhein-Westfalen, nämlich aus Münster, Nottuln, Everswinkel, Westerkappeln, Senden, Ochtrup, Oelde, Ratingen, Duisburg, Warburg-Ossendorf, Erftstadt, Niederkassel, Krefeld, Bergisch-Gladbeck und Köln. Gerne vermitteln wir den Redaktionen im Rahmen der Entsendungsfeier oder im Nachgang einen direkten lokalen bzw. regionalen Kontakt. 

Für Rückfragen im Vorfeld oder während der Veranstaltung steht Ihnen Carolin Schulz, Bildungsreferentin für Kommunikation und Medien im JRK Westfalen-Lippe unter carolin.schulz(at)DRK-westfalen.de und unter 0251-9739 225 oder 0160 97 26 51 07  zur Verfügung.

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news-177 Fri, 30 Jun 2017 11:24:54 +0200 Nr. 24/2017, Hagen / Münster, den 30.06.2017 DRK- und JRK-Landeswettbewerb am 8. Juli in Hagen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-24/2017-hagen-/-muenster-den-30062017-drk-und-jrk-landeswettbewerb-am-8-juli-in-hagen.html „Olympiade der Helfer“ Zum 65. DRK-Landeswettbewerb, der in diesem Jahr am Samstag, 8. Juli in Hagen stattfinden wird, werden rund 500 Rotkreuzler, Jugendrotkreuzler und Gäste erwartet. Zum 65. DRK-Landeswettbewerb, der in diesem Jahr am Samstag, 8. Juli in Hagen stattfinden wird, werden rund 500 Rotkreuzler, Jugendrotkreuzler und Gäste erwartet.

Am Wettbewerb, den der DRK-Kreisverband Hagen und der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gemeinsam ausrichten, werden die Siegergruppen der DRK-Kreiswettbewerbe in Westfalen-Lippe teilnehmen. Dabei werden sie unter anderem mit gespielten Notfällen konfrontiert, deren „Opfer“ sie unter den Augen von Schiedsrichtern mit ihren vielfältigen Kenntnissen aus Erster Hilfe, Sanitätsdienst und Co. versorgen müssen. Parallel zum DRK-Landeswettbewerb wird in Hagen der Jugendrotkreuz (JRK) - Landeswettbewerb der Stufe III für die 17- bis 27-jährigen Jugendrotkreuzler stattfinden. Die Siegergruppe des DRK-Landeswettbewerbs wird den Landesverband Westfalen-Lippe beim diesjährigen DRK-Bundeswettbewerb am 16. September 2017 in Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) vertreten. Die Siegergruppe des Jugendrotkreuz-Landeswettbewerbs fährt zum nächsten JRK-Bundeswettbewerb der Stufe III im Herbst 2018. 

Die Eröffnung der Wettbewerbe findet am Samstag, 8. Juli 2017, um 9:30 Uhr auf dem Friedrich-Ebert-Platz in 58095 Hagen statt. Beim anschließenden Gästeempfang im Ratssaal des Rathauses der Stadt Hagen, Rathausstraße 13 in 58095 Hagen werden Dr. Fritz Baur, der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, und Werner Rolf, der Präsident des DRK-Kreisverbandes Hagen, unter anderem den Oberbürgermeister der Stadt Hagen, Erik O. Schulz und den Vizepräsidenten des Landkreistages Nordrhein-Westfalen, Frank Beckehoff, begrüßen. Um 19:00 Uhr beginnt der Festabend mit den Siegerehrungen in der Aula der Hauptschule Remberg, Liebigstraße 1 in 58095 Hagen. 

 

Am DRK-Landeswettbewerb werden 19 Rotkreuzgemeinschaften aus den DRK-Kreisverbänden Altena-Lüdenscheid, Arnsberg, Borken, Brilon, Coesfeld, Gelsenkirchen, Hagen, Iserlohn, Lippe, Lünen, Altkreis-Meschede, Olpe, Paderborn, Siegen-Wittgenstein, Steinfurt, Tecklenburger Land, Unna, Warendorf-Beckum und Witten teilnehmen. 

Beim Jugendrotkreuz-Landeswettbewerb der Stufe III kommen die teilnehmenden zehn Gruppen aus den DRK-Kreisverbänden Coesfeld, Dortmund, Lippe, Altkreis-Meschede, Paderborn, Steinfurt, Tecklenburger Land (2 Gruppen), Wattenscheid und Witten.

Wir laden Sie herzlich ein, über die diesjährige Großveranstaltung im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe zu berichten. Ansprechpartnerin im Vorfeld und am Wettbewerbstag ist Claudia Zebandt, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, DRK-Landesverband Westfalen-Lippe (Tel.: 0251 / 9739-137, Mobil: 0172 / 5351066).

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news-176 Thu, 29 Jun 2017 16:02:24 +0200 Nr. 23/2017, Münster, den 29.06.2017 Schulen aus Westfalen-Lippe werden „Humanitäre Schule“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-23/2017-muenster-den-29062017-schulen-aus-westfalen-lippe-werden-humanitaere-schule.html Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe würdigt Auseinandersetzung mit Menschlichkeit und humanitärem Völkerrecht Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Ledig wird am Freitag, 07. Juli 2017 ab 10:00 Uhr im Schacht III, Koststraße 8 in 45899 Gelsenkirchen 13 Schulen aus Westfalen-Lippe das Zertifikat „Humanitäre Schule“ überreichen. Das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe honoriert damit die engagierte Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“. Die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Nilgün Özel wird den Einsatz der Schulen mit einem Grußwort würdigen.

Im Rahmen der JRK-Kampagne „Humanitäre Schule“ haben sich die teilnehmenden Schulen im Schuljahr 2016/17 auf aktive und kritische Weise mit den Themen „Menschlichkeit“ und „Humanitäres Völkerrecht“ auseinandergesetzt. Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe hatte zuvor 34 Schülerinnen und Schüler zu „Humanitären Scouts“ ausgebildet und ihnen damit die Grundlagen vermittelt, selbstständig ein humanitäres Planspiel an ihren Schulen durchzuführen und ein eigenständig erdachtes Projekt für den guten Zweck umzusetzen.

Bei dem anspruchsvollen politischen Planspiel beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Komplexität politischer Konflikte, insbesondere im Hinblick auf die Wahrung des humanitären Völkerrechts. So versuchten sie im Planspiel „Outface“ die Rolle der beteiligten Parteien eines fiktiven Konfliktes einzunehmen, fremde Perspektiven nachzuvollziehen, Eigeninteressen zu wahren oder Kompromisse zu finden. Auf diese Weise lernten sie Diskussionsprozesse zu organisieren, eine kleine Konferenz vorzubereiten und Interessen glaubwürdig zu vertreten. Gleichzeitig lernten sie im Spiel auch den Aufbau und die Arbeit der Vereinten Nationen sowie des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz kennen.

Die 13 teilnehmenden Schulen setzten mit ihrer Beteiligung ein Zeichen für die Bewusstmachung und Bewahrung humanitärer Werte und Menschlichkeit.

Die Schulen, die als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet werden, sind:

  • Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück
  • Ernst-Barlach-Gymnasium Castrop-Rauxel
  • Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen
  • Hittorf-Gymnasium Recklinghausen
  • Liebfrauenschule Nottuln
  • Nelson-Mandela-Schule Bochum
  • Overbergschule Ahlen
  • Peter-Hille-Realschule Nieheim
  • Priv. Bischöfliche Marienschule Dülmen
  • Realschule Augustdorf
  • Städtisches Gymnasium Sundern
  • Städtische Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich
  • Theodor-Körner-Schule Bochum

Die Kampagne „Humanitäre Schule“ hat das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe in dieser Form das erste Mal durchgeführt. Eine dauerhafte Etablierung der Kampagne in Westfalen-Lippe ist vorgesehen.

Wir laden Sie herzlich ein, über die Zertifizierungsfeier zu berichten. Für Rückfragen steht Ihnen Katharina Plate im JRK Westfalen-Lippe zur Verfügung (E-Mail: katharina.plate(at)drk-westfalen.de; Tel.: 0251 9739-166). 

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news-174 Mon, 19 Jun 2017 10:00:00 +0200 Nr. 22/2017, Hagen / Münster, den 19.06.2017 DRK-Landeswettbewerb und JRK-Landeswettbewerb dieses Jahr in Hagen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-22/2017-hagen-/-muenster-den-19062017-drk-landeswettbewerb-und-jrk-landeswettbewerb-dieses-jahr-in-hagen.html Einladung zum Vorab-Pressegespräch am 26. Juni Der 65. DRK-Landeswettbewerb wird in diesem Jahr in Hagen stattfinden: am Samstag, 8. Juli 2017. Hierzu erwarten wir fast 500 Rotkreuzler, Jugendrotkreuzler und Gäste.

Am Wettbewerb, der vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe ausgerichtet wird, werden die Siegergruppen der DRK-Kreiswettbewerbe in Westfalen-Lippe teilnehmen. Dabei werden sie unter anderem mit gespielten Notfällen konfrontiert, deren „Opfer“ sie unter den Augen von Schiedsrichtern mit ihren vielfältigen Kenntnissen aus Erster Hilfe, Sanitätsdienst und Co. versorgen müssen. Parallel zum DRK-Landeswettbewerb wird in Hagen der Jugendrotkreuz (JRK) - Landeswettbewerb der Stufe III für die 17- bis 27-jährigen Jugendrotkreuzler stattfinden.

Über das, was im Zusammenhang mit der Rotkreuz-Großveranstaltung in Hagen zu erwarten ist, über die Vorbereitungen und die logistischen Herausforderungen möchten wir Sie gerne bei einem Pressegespräch am Montag, 26. Juni 2017 um 15:00 Uhr in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes Hagen, Feithstr. 36 a in 58095 Hagen informieren.

Ihre Gesprächspartner werden Tanja Knopp (Landesrotkreuzleiterin), Martin Niemczyk (stv. Jugendrotkreuz-Landesleiter), Werner Rolf (Präsident des DRK-Kreisverbandes Hagen), Ansgar Müller (Kreisrotkreuzleiter), Jürgen Hecht (Vorstandssprecher DRK-Kreisverband Hagen) und Claudia Zebandt (Öffentlichkeitsarbeit DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) sein.

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news-173 Mon, 19 Jun 2017 00:00:00 +0200 Nr. 21/2017, Münster, den 19.06.2017 Sören Ledig zum neuen JRK-Landesleiter Westfalen-Lippe gewählt https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-21/2017-muenster-den-19062017-soeren-ledig-zum-neuen-jrk-landesleiter-westfalen-lippe-gewaehlt.html Sören Ledig aus dem DRK-Kreisverband Lippe ist neuer Landesleiter des Jugendrotkreuzes (JRK) im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Das entschieden die Delegierten aus den 38 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe am Sonntag, 18. Juni 2017, bei ihrer Landeskonferenz im münsterländischen Nordkirchen. Sören Ledig aus dem DRK-Kreisverband Lippe ist neuer Landesleiter des Jugendrotkreuzes (JRK) im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Das entschieden die Delegierten aus den 38 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe am Sonntag, 18. Juni 2017, bei ihrer Landeskonferenz im münsterländischen Nordkirchen.

Der tragische Unfalltod des bisherigen JRK-Landesleiters Klaus Miethe Ende letzten Jahres hatte die Wahl in der laufenden Amtsperiode notwendig gemacht. Ledig war seit 2014 Stellvertreter von Klaus Miethe im Präsidium des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. In dieses Amt wählten die Delegierten nun Martin Niemczyk aus dem Team der stellvertretenden JRK-Landesleiter, zu dem neben Nina Litzbarski und Markus Höltken jetzt die in Nordkirchen neu dazu gewählte Alessa Held gehört. 

Insgesamt zählt das Jugendrotkreuz in Westfalen-Lippe über 6.600 Mitglieder; bundesweit sind es über 139.000. Mit Begeisterung werden die Themen Soziales Engagement, Gesundheit und Umwelt, Frieden und Völkerverständigung sowie Politische Mitverantwortung zum Mittelpunkt verschiedenster Aktivitäten in den JRK-Gruppen gemacht.

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news-172 Mon, 12 Jun 2017 12:15:13 +0200 Nr. 20/2017, Münster, den 12.06.2017 AGIRE-Präsident Louis Zoungrana zu Besuch beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-20/2017-muenster-den-12062017-agire-praesident-louis-zoungrana-zu-besuch-beim-drk-landesverband-westfalen-lippe-in-muenster.html Seit 2006 Kooperation zwischen Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe und burkinischem Kinderpatenschaftsverein AGIRE Am Montag, 12. Juni 2017, trafen sich Louis Zoungrana, Präsident des burkinischen Kinderpatenschaftsvereins AGIRE, Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, und Christoph Schründer, Jugendrotkreuz-Landesreferent des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe zu einem Austausch über die bisherige und künftige Zusammenarbeit. Seit 2006 arbeitet das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe mit AGIRE (= agire ensemble: gemeinsam handeln) zusammen. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, bedürftigen Kindern aus mittellosen Familien aus der Region Loumbila, der Herkunftsregion von Louis Zoungrana, den Schulbesuch als Grundlage für eine berufliche Tätigkeit zu finanzieren. Ihnen wird ein Teil des Schulgeldes und ein Essenszuschuss zur Schulverpflegung gewährt sowie einmal im Jahr ein Schulkit, bestehend aus Heften, Stiften und Rucksack, zur Verfügung gestellt. Außerdem werden die Kinder mit Kleidung unterstützt und notwendige medizinische Kosten für sie übernommen. 

Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe unterstützt AGIRE durch die intensive Werbung bzw. Vermittlung von Paten. Das sind derzeit die Rotkreuzstiftung des DRK-Kreisverbandes Bielefeld, DRK-Kindergärten, Jugendrotkreuz-Gruppen und DRK-Ortsvereine sowie Privatpersonen aus dem Rotkreuz-Umfeld in Westfalen-Lippe. Die Paten bringen pro Patenkind und Jahr rund 200 Euro auf. Aktuell werden 45 Schülerinnen und Schüler von Paten aus Westfalen-Lippe über AGIRE unterstützt. 

Erste Kontakte zwischen dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe und Louis Zoungrana entstanden 1989 im Rahmen der seit 1969 bestehenden Zusammenarbeit zwischen dem JRK Westfalen-Lippe und dem Roten Kreuz in Burkina Faso, bei dem Zougrana lange Jahre tätig war.  

Wer ein Patenkind über das Projekt AGIRE unterstützen möchte, kann sich wegen weiterer Informationen an Anke Benthaus-Reichstein beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe wenden (E-Mail: anke.benthaus-reichstein(at)DRK-westfalen.de, Tel.: 0251 / 9739-225).

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news-171 Fri, 09 Jun 2017 09:56:37 +0200 Nr. 19/2017, Münster, den 09.06.2017 Landeskonferenz des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe am 18. Juni in Nordkirchen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-19/2017-muenster-den-09062017-landeskonferenz-des-jugendrotkreuzes-westfalen-lippe-am-18-juni-in-nordkirchen.html Am Sonntag, 18. Juni 2017, wird das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe ab 10:00 Uhr in der Mensa der Fachhochschule für Finanzen NRW am Schloß Nordkirchen, Schloß 1, 59394 Nordkirchen (DRK-Kreisverband Coesfeld) seine sechste Landeskonferenz durchführen. 120 Delegierte des eigenverantwortlichen Jugendverbandes des Deutschen Roten Kreuzes aus den 38 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe wollen einen neuen JRK-Landesleiter für Westfalen-Lippe wählen, den strategischen Rahmen der JRK-Arbeit für 2018/2019 abstecken und entsprechende Meilensteine beschließen. Am Sonntag, 18. Juni 2017, wird das Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe ab 10:00 Uhr in der Mensa der Fachhochschule für Finanzen NRW am Schloß Nordkirchen, Schloß 1, 59394 Nordkirchen (DRK-Kreisverband Coesfeld) seine sechste Landeskonferenz durchführen. 120 Delegierte des eigenverantwortlichen Jugendverbandes des Deutschen Roten Kreuzes aus den 38 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe wollen einen neuen JRK-Landesleiter für Westfalen-Lippe wählen, den strategischen Rahmen der JRK-Arbeit für 2018/2019 abstecken und entsprechende Meilensteine beschließen.

Der stellvertretende JRK-Landesleiter Sören Ledig wird die Landeskonferenz um 10:00 Uhr eröffnen. Im Anschluss werden Dr. Fritz Baur (Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe), Dietmar Bergmann (Bürgermeister der Stadt Nordkirchen) sowie Christoph Schlütermann (Vorstand des DRK-Kreisverbandes Coesfeld) ihre Grußworte an die Delegierten richten. Auch Nilgün Özel (Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe), Dietmar Panske (CDU-Landtagsabgeordneter aus dem Kreis Coesfeld) und Louis Zoungrana (Präsident des Kinderpatenschaftsvereins AGIRE, Burkina Faso) gehören zu den Ehrengästen. Zoungrana wird über die mittlerweile elfjährige Kooperation zwischen dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe und AGIRE berichten. Zu weiteren Schwerpunkten der Tagesordnung gehört die zu Pfingsten gestartete bundesweite JRK-Kampagne zu den Themen "Menschlichkeit" und "Humanitäres Völkerrecht". Wir laden Sie herzlich ein, über die sechste Jahreskonferenz zu berichten. Für Rückfragen im Vorfeld steht Ihnen Canan Feka im JRK Westfalen-Lippe zur Verfügung (E-Mail: canan.feka@drk-westfalen.de; Tel.: 0251 / 97 39 222). Am Veranstaltungstag erreichen Sie Carolin Schulz unter 0160 / 97 26 51 07. 

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news-170 Wed, 24 May 2017 10:33:44 +0200 Nr. 18/2017, Münster, den 24.05.2017 Seit 75 Jahren Rotkreuzlerin https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-18/2017-muenster-den-24052017-seit-75-jahren-rotkreuzlerin.html Vizepräsident des DRK-Landesverbandes ehrte Hannelore Müller aus Burbach Für Heinz-Wilhelm Upphoff, Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, ist Hannelore Müller seit seinen jungen Jahren eine Institution: „Schon als ich als Jugendrotkreuzler im Alter von 14 Jahren die Post, Verbandmittel und andere Ausrüstung für unsere Bereitschaft in der DRK-Kreisgeschäftsstelle in Siegen abholen musste, war Frau Müller, die dort hauptamtlich für die Bereitschaften und Arbeitskreise – also für die Unterstützung des Ehrenamtes – zuständig war, meine Ansprechpartnerin. Für Heinz-Wilhelm Upphoff, Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, ist Hannelore Müller seit seinen jungen Jahren eine Institution: „Schon als ich als Jugendrotkreuzler im Alter von 14 Jahren die Post, Verbandmittel und andere Ausrüstung für unsere Bereitschaft in der DRK-Kreisgeschäftsstelle in Siegen abholen musste, war Frau Müller, die dort hauptamtlich für die Bereitschaften und Arbeitskreise – also für die Unterstützung des Ehrenamtes – zuständig war, meine Ansprechpartnerin.“ Kürzlich konnte der Landesverbandsvizepräsident gemeinsam mit dem Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Burbach, Jürgen Schöllchen, Hannelore Müller eine besondere Ehrung überbringen: Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Rudolf Seiters, hat der 91-Jährigen, die in ihrem Elternhaus in Burbach lebt und von dem Mahlzeitendienst des DRK Neunkirchen versorgt wird, die Goldene Ehrennadel für 75 Jahre Mitgliedschaft im DRK verliehen. Denn Hannelore Müller hat sich nicht nur hauptamtlich, sondern auch ehrenamtlich im Roten Kreuz engagiert, nämlich beim DRK-Ortsverein Burbach, für den sie sich auch heute noch sehr interessiert und dessen Seniorenveranstaltungen – soweit es ihr gesundheitlich möglich ist – sie noch immer besucht. Dort hatte sie ihre Rotkreuzheimat, war viele Jahre Bereitschaftsführerin und hat zum Beispiel gemeinsam mit den Kameraden aus Neunkirchen den DRK-Mahlzeitendienst im südlichen Kreisgebiet nicht nur ins Leben gerufen, sondern auch tatkräftig mit angepackt und die Senioren mit Essen versorgt.

„Sie hat sich in ihrem Ehrenamt große Verdienste erworben, zum Beispiel beim DRK-Einsatz nach der großen Sturmflut 1962 in Hamburg“, so Heinz-Wilhelm Upphoff. Dafür wurde Hannelore Müller mit der Hamburgischen Dankmedaille ausgezeichnet. Das DRK-Ehrenzeichen, die höchste Auszeichnung im Deutschen Roten Kreuz, wurde ihr 1983 verliehen.

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news-169 Mon, 22 May 2017 09:20:30 +0200 Nr. 17/2017, Münster / Siegen, den 22.05.2017 JRK-Landeswettbewerbe „Bambini“, Stufe 1 und Stufe 2 in Siegen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-17/2017-muenster-/-siegen-den-22052017-jrk-landeswettbewerbe-bambini-stufe-1-und-stufe-2-in-siegen.html Sieger aus Höxter, Dortmund und Siegen Bei bestem Wetter enterten 200 Piratinnen und Piraten das „Segelschiff Gymnasium am Löhrtor“ in Siegen. Ausrichter der diesjährigen Jugendrotkreuz (JRK) -Landeswettbewerbe in den Stufen Bambini, Stufe 1 und Stufe 2 am Samstag, 20. Mai 2017, war der DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein. Den Sieg in der Altersstufe Bambini (6–9 Jahre) erkämpften sich die Abenteurer der Gruppe „Little Kreuzis“ aus dem DRK-Kreisverband Höxter. In der Stufe 1 (10-12 Jahre) freuten sich „Die helfenden Holzbeine“ aus dem DRK-Kreisverband Dortmund über den ersten Platz. Einen groß gefeierten Heimsieg erkämpften sich die Lokalmatadore „Tracheafraktur“ aus dem DRK-Kreisverband Siegen in der Stufe 2 (13-16 Jahre).  Bei bestem Wetter enterten 200 Piratinnen und Piraten das „Segelschiff Gymnasium am Löhrtor“ in Siegen. Ausrichter der diesjährigen Jugendrotkreuz (JRK) -Landeswettbewerbe in den Stufen Bambini, Stufe 1 und Stufe 2 am Samstag, 20. Mai 2017, war der DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein. Den Sieg in der Altersstufe Bambini (6–9 Jahre) erkämpften sich die Abenteurer der Gruppe „Little Kreuzis“ aus dem DRK-Kreisverband Höxter. In der Stufe 1 (10-12 Jahre) freuten sich „Die helfenden Holzbeine“ aus dem DRK-Kreisverband Dortmund über den ersten Platz. Einen groß gefeierten Heimsieg erkämpften sich die Lokalmatadore „Tracheafraktur“ aus dem DRK-Kreisverband Siegen in der Stufe 2 (13-16 Jahre). 

Mit knapp 100 Helfern aus dem DRK und dem JRK gestalteten die Teilnehmer den Tag zu einem Abenteuer. In seiner Begrüßung freute sich der Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Heinz-Wilhelm Upphoff, über das starke Teilnehmerfeld von 23 startenden Gruppen. Groß und Klein mussten sich in verschiedenen Bereichen bewähren, wie zum Beispiel beim Versorgen von mehr oder weniger großen Wunden und Verletzungen sowie Asthmaanfällen, beim blinden Laufen auf einem schmalen Steg oder beim Benennen und Erklären von Baderegeln. In weiteren Aufgaben malten die Teilnehmer ihr eigenes Logo für die nächsten Piratenabenteuer, erstellten Packlisten für die nächste Reise und mussten einen Erste-Hilfe-Raum für ihre erkrankten und verletzten Mitabenteurer einrichten. Da Piraten während der langen Zeit auf hoher See auch mal aneinandergeraten können, kam es auch vor, dass sich die Jugendrotkreuzler als Streitschlichter bewähren und im Anschluss Erste Hilfe leisten mussten.

Im Rahmen der Siegerehrung freute sich der Direktor des Gymnasiums am Löhrtor, Dr. Reiner Berg über die ausgelassene Stimmung in seiner Schule. Er lobte das Engagement der Jugendrotkreuzler und stellte  fest, dass der olympische Gedanke „Dabeisein ist alles“ im Vordergrund steht und Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen dürfen.

Platzierungen:
„Bambini“
1.         Little Kreuzis, KV Höxter

Stufe 1
1.         Die helfenden Holzbeine, KV Dortmund
2.         Die Chaosretter, KV Coesfeld
3.         Die Ahauser Oberzicken, KV Borken
4.         Die Supergirls, KV Warendorf-Beckum
5.         Gummibärenbande, KV Paderborn
6.         Little Helpis, KV Höxter
7.         Die roten Schlümpfe, KV Steinfurt
8.         KaanOberlausitzerKuschelbärenbande, KV Siegen-Wittgenstein
9.         Flaschengeister, KV Witten

Stufe 2
1.         Tracheafraktur, KV Siegen-Wittgenstein
2.         Die Pikachus, KV Coesfeld
3.         Die Helfer, KV Paderborn
4.         Die Ahauser Kinder-Pinguin-Vernichter, KV Borken
5.         AJG SSD, KV Steinfurt
6.         Die kleinen Retter, KV Wattenscheid
Die schrecklichen 6 – wir kentern jedes Schiff, KV Arnsberg
8.         Umpa-Lumpas, KV Warendorf Beckum
9.         Big Helpis, KV Höxter
10.       Einhorn Einheit, KV Tecklenburger-Land
11.       Die Pappergeien, KV Dortmund
12.       Pony, KV Witten
Außerhalb der Wertung:
Schulsanitätsdienst-Gruppe des Gymnasiums am Löhrtor (Siegen)

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news-168 Tue, 16 May 2017 13:50:51 +0200 Nr. 16/2017, Münster, den 16.05.2017 „Gesundheitsversorgung von Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-16/2017-muenster-den-16052017-gesundheitsversorgung-von-menschen-in-der-aufenthaltsrechtlichen-illegalitaet.html Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Dienstag, 23. Mai 2017, von 18:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Gesundheitsversorgung von Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität“ im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster statt. Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit

Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Dienstag, 23. Mai 2017, von 18:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Gesundheitsversorgung von Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität“ im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster statt.

Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus ist der Zugang zur Gesundheitsversorgung faktisch verwehrt. Sie sind im Krankheitsfall oder bei Schwangerschaft auf selbstorganisierte und nichtstaatliche Hilfe angewiesen. Anhand der Arbeit der Malteser Migranten Medizin soll die gesundheitliche Versorgung dieser Menschen sichtbar gemacht werden.

Die vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren bzw. engagieren möchten. Durchgeführt wird die Veranstaltung von Dr. Gabrielle von Schierstaedt, Malteser Migranten Medizin. Der Eintritt ist kostenfrei.

Um Anmeldung zu dieser Veranstaltung wird gebeten: Anne.Artmeyer(at)DRK-Westfalen.de, Tel.: 0251 9739 – 199.

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news-167 Mon, 15 May 2017 13:41:22 +0200 Nr. 15/2017, Münster, den 12.05.2017 Jugendrotkreuz-Landeswettbewerbe in Siegen https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-15/2017-muenster-den-12052017-jugendrotkreuz-landeswettbewerbe-in-siegen.html 23 Jugendrotkreuz-Gruppen sind am 20. Mai im Rennen Am Samstag, 20. Mai 2017 finden die diesjährigen Jugendrotkreuz (JRK)-Landeswettbewerbe für 6- bis 9-jährige (Stufe „Bambini“), 10- bis 12-jährige (Stufe I) und 13- bis 16-jährige (Stufe II) Jugendrotkreuzmitglieder aus Westfalen-Lippe rund um das Gymnasium am Löhrtor, Oranienstraße 27 in 57072 Siegen (DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein) statt. Am Samstag, 20. Mai 2017 finden die diesjährigen Jugendrotkreuz (JRK)-Landeswettbewerbe für 6- bis 9-jährige (Stufe "Bambini"), 10- bis 12-jährige (Stufe I) und 13- bis 16-jährige (Stufe II) Jugendrotkreuzmitglieder aus Westfalen-Lippe rund um das Gymnasium am Löhrtor, Oranienstraße 27 in 57072 Siegen (DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein) statt.

„Lust auf Kaperfahrt? Fette Beute machen?“ Das abenteuerliche Leben der Piraten dient als Aufhänger, um mit aller Kraft voraus Erste Hilfe an spektakulären Verletzungsmustern zu üben, historische und aktuelle Fragen zu bearbeiten oder sich mit dem Roten Kreuz im und am Wasser oder auf Schiffen auseinanderzusetzen. Dabei gilt: „Auf hoher See und beim Roten Kreuz zählt vor allem: der Spaß am Helfen und ganz viel Mut!“.

An Bord gehen werden insgesamt 23 Kinder- und Jugendgruppen aus den DRK-Kreisverbänden Altkreis-Meschede, Arnsberg, Borken, Coesfeld, Dortmund, Höxter, Paderborn, Siegen-Wittgenstein, Steinfurt, Tecklenburger Land, Warendorf-Beckum, Wattenscheid und Witten.

Die Wettbewerbe beginnen nach der Eröffnung um 10:30 Uhr und werden gegen 17:00 Uhr enden. Die Sieger werden im Anschluss in einer feierlichen Zeremonie durch die Jugendrotkreuz-Landesleitung  geehrt.

Wir laden Sie herzlich ein, die Wettbewerbe zu besuchen, dort mit den Organisatoren und Vertretern des Roten Kreuzes von Kreis- und Landesebene ins Gespräch zu kommen und die Gelegenheit zu nutzen, über ein Highlight der Jugendverbandsarbeit des Deutschen Roten Kreuzes zu berichten.

Nach der offiziellen Eröffnung durch Steffen Mues (Bürgermeister der Stadt Siegen) und Sören Ledig (stellv. JRK-Landesleiter) in der Aula des Gymnasiums am Löhrtor (Oranienstraße 27 in 57072 Siegen) um 10:00 Uhr besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Rundgang. Als Ansprechpartner steht Ihnen Stefan Ditters vom JRK-Westfalen-Lippe (0176 24 26 28 46) am Wettbewerbstag zur Verfügung.

Insgesamt zählt das Jugendrotkreuz in Westfalen-Lippe über 6.600 Mitglieder; bundesweit sind es über 139.000. Mit Begeisterung werden die Themen Soziales Engagement, Gesundheit und Umwelt, Frieden und Völkerverständigung sowie Politische Mitverantwortung zum Mittelpunkt verschiedenster Aktivitäten in den JRK-Gruppen gemacht.

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news-166 Wed, 10 May 2017 13:36:00 +0200 Kreatives Engagement für Integration und Gleichberechtigung https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/kreatives-engagement-fuer-integration-und-gleichberechtigung.html Landesweites Informationsprojekt des Deutschen Roten Kreuzes für eine gleichberechtigte medizinische Versorgung von Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten Düsseldorf/ Münster/ Bielefeld, den 10. Mai 2017 Gute medizinische Versorgung sollte unabhängig von Herkunft und Sprache leicht zugänglich sein. Zugewanderte Menschen finden sich jedoch häufig in unserem Gesundheitssystem nicht zurecht – besonders, wenn sie noch nicht lange in Deutschland leben. Düsseldorf/ Münster/ Bielefeld, den 10. Mai 2017
Gute medizinische Versorgung sollte unabhängig von Herkunft und Sprache leicht zugänglich sein. Zugewanderte Menschen finden sich jedoch häufig in unserem Gesundheitssystem nicht zurecht – besonders, wenn sie noch nicht lange in Deutschland leben.

Mit einem landesweiten Informationsprojekt möchte das Deutsche Rote Kreuz jetzt Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten den Weg ins deutsche Gesundheitssystem erleichtern.

Gefördert durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) haben zwei gemeinnützige Gesellschaften des Deutschen Roten Kreuzes in NRW (die DRK Soziale Dienste OWL gGmbH als Projektträger sowie die DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH als Projektpartner) zusammen mit der Bielefelder Agentur filmzeit medien sieben Informationsfilme entwickelt. Diese erklären Menschen mit Zuwanderungsgeschichte leicht verständlich wichtige Gesundheitsthemen:

·     Unser Gesundheitssystem

  • Schwangerschaft und Geburt
  • Schutz vor Infektionen
  • Hilfe bei psychischen Erkrankungen
  • Gesunde Kinder
  • Gesunde Zähne
  • Krebsvorsorge

Alle Filme sind in jeweils vier Sprachen verfügbar (Deutsch, Englisch, Sorani (Kurdisch) und Arabisch) und richten sich auch an haupt- sowie ehrenamtliche Helfer. Diese können die filmgestützten Informationen für ihre Beratungsangebote nutzen.

Interessierten stehen die Videos in allen Sprachversionen ab sofort im Internet zur Verfügung:

Auf www.drk-gesundheitsfilme.de können die Informationsfilme jederzeit angesehen und kostenfrei heruntergeladen werden. 

Bei einer Pressekonferenz in den Räumlichkeiten des DRK-Landesverbandes Nordrhein in Düsseldorf stellten die Projektpartner am 10. Mai 2017 das landesweite Informationsprojekt in Anwesenheit der Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens erstmals öffentlich vor – der Auftakt für eine landesweite Informationsoffensive: Im Sinne des Integrationsplans NRW möchte das Deutsche Rote Kreuz in Nordrhein-Westfalen dazu beizutragen, Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten über die Möglichkeiten der medizinischen Versorgung und über Präventionsangebote in Deutschland zu informieren.

Danksagung

Zur Umsetzung des Informationsprojektes haben engagierte Ärztinnen und Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Flüchtlingshilfe und Migrationsberatung ihr Fachwissen beigetragen. Die Dreharbeiten wurden erst durch viele freiwillige Akteure möglich: Neben Profis aus dem medizinischen Versorgungsbereich wirkten zahlreiche Migrantinnen und Migranten als Darsteller mit. Ihnen allen gilt unser aufrichtiger Dank!

Inhaltliche Fragen zum Informationsprojekt beantworten:


Ina Ludwig, Pressereferentin
DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH
Sperlichstr. 35, 48151 Münster
Tel.: (0251) 9739-243, Fax: (0251) 9739-188
E-Mail: ina.ludwig@DRK-westfalen.de
www.DRK-betreuungsdienste-westfalen.de


Michael Beimdiek, Geschäftsführer
DRK Soziale Dienste OWL gGmbH
August-Bebel-Straße 8, 33602 Bielefeld
Tel  (0521) 329898-30, Fax (0521) 329898-53
E-Mail: mb@DRK-sozial.de
www.DRK-sozial.de

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news-165 Mon, 08 May 2017 13:27:05 +0200 Nr. 14/2017, Münster, den 8. Mai 2017 „Deutsches Rotes Team“ – das DRK wirbt um Unterstützung https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-14/2017-muenster-den-8-mai-2017-deutsches-rotes-team-das-drk-wirbt-um-unterstuetzung.html Bundesweite Aktion „DRK – kein kalter Kaffee“ zum Weltrotkreuztag Gratiskaffee zum Weltrotkreuztag – den gab es unter dem Motto „DRK – kein kalter Kaffee“ bundesweit am diesjährigen 8. Mai, zum Beispiel in Münster. Gratiskaffee zum Weltrotkreuztag – den gab es unter dem Motto „DRK – kein kalter Kaffee“ bundesweit am diesjährigen 8. Mai, zum Beispiel in Münster.  „Wir haben den Weltrotkreuztag zum Anlass genommen, um mit unseren Mitbürgern ins Gespräch zu kommen“, sagte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Gemeinsam mit Holger Wigger, dem Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes Münster, und Ludger Jutkeit, dem Vorstandsvorsitzenden des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und einem Team aus Rotkreuzlern aus dem DRK-Landesverband und dem DRK-Kreisverband Münster lud er am Montagmorgen am DRK-Stand in der Windthorststraße Passanten zum „Kaffee auf die Hand“ ein. „Das Rote Kreuz braucht mehr Unterstützer – ob als Mitglied, Helfer oder Spender“, so Baur. Mit dieser Botschaft haben sich bundesweit Rotkreuzler rund um den Weltrotkreuztag an zahlreichen Standorten an ihre Mitbürger gewandt; allein in Westfalen-Lippe waren sie an 47 Standorten aktiv. Mit dem Motiv „Deutsches Rotes Team“ warben sie für Engagement im Roten Kreuz. „Unsere Aktion ist positiv angekommen; es gab viele gute Begegnungen“, so Baur.

Mit seinen rund drei Millionen Mitgliedern und mehr als 400.000 Ehrenamtlichen leistet das DRK wertvolle Dienste für Hilfsbedürftige. Allein im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe engagieren sich über 26.000 ehrenamtlich Aktive. Ob in der Flüchtlingshilfe, im Katastrophenschutz oder im Rettungsdienst, in Pflegeeinrichtungen und Beratungsstellen, in der Kinder– und Jugendarbeit oder im Blutspendedienst – das Deutsche Rote Kreuz nimmt gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr.

Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Auf seine Initiative begann vor mehr als 150 Jahren die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, zu der inzwischen weltweit 190 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen.

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news-164 Wed, 03 May 2017 14:55:58 +0200 Nr. 13/2017, Münster, den 03.05.2017 „Psychosoziale Belastungen und Traumata bei geflüchteten Menschen“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-13/2017-muenster-den-03052017-psychosoziale-belastungen-und-traumata-bei-gefluechteten-menschen.html Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Dienstag, 09. Mai 2017, von 18:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Psychosoziale Belastungen und Traumata bei geflüchteten Menschen“ im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster statt. Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Dienstag, 09. Mai 2017, von 18:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Psychosoziale Belastungen und Traumata bei geflüchteten Menschen“ im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster statt.

Menschen mit Fluchtgeschichte haben oftmals traumatische Erfahrungen gemacht, die in ihrem weiteren Leben nachwirken. Unklare und unsichere Aufenthaltsperspektiven verstärken die psychischen Belastungen und das Gefühl von Kontrollverlust.

Was ist ein Trauma und wie wirkt es sich auf den Alltag der Betroffenen aus? Worauf sollten Ehrenamtliche in der Begleitung achten? Wo liegen die Grenzen des ehrenamtlichen Handelns?

Die vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren bzw. engagieren möchten. Durchgeführt wird die Veranstaltung von Barbara Freitag, Diplom-Psychologin und Trauerbegleiterin. Der Eintritt ist kostenfrei.

Um Anmeldung zu dieser Veranstaltung wird gebeten: Anne.Artmeyer(at)DRK-Westfalen.de, Tel.: 0251 / 97 39 – 199.

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news-163 Tue, 02 May 2017 10:36:16 +0200 Nr. 12/2017, Münster, den 02.05.2017 „Deutsches Rotes Team“ – das DRK wirbt um Unterstützung https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-12/2017-muenster-den-02052017-deutsches-rotes-team-das-drk-wirbt-um-unterstuetzung.html Bundesweite Aktion „DRK – kein kalter Kaffee“ zum Weltrotkreuztag „DRK - kein kalter Kaffee“ - Das Rote Kreuz schenkt wieder Kaffee aus! „Wir möchten anlässlich des Weltrotkreuztages am Montag, den 8. Mai, mit den Bürgern ins Gespräch kommen“, sagt Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Gemeinsam mit Holger Wigger, dem Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes Münster, lädt er für den 8. Mai in der Zeit von 7:00 Uhr bis 10:00 Uhr an den DRK-Stand in der Windthorststraße 3-5 in der Nähe des Münsteraner Hauptbahnhofes zum Gratis-Kaffee ein. „Das Rote Kreuz braucht mehr Unterstützer – ob als Mitglied, Helfer oder Spender“, so Baur. Mit dieser Botschaft veranstalten bundesweit Rotkreuzler rund um den Weltrotkreuztag Kaffee-Aktionen und überreichen Passanten einen „Kaffee für unterwegs“. Mit dem Motiv „Deutsches Rotes Team“ werben sie für Engagement im Roten Kreuz.

Zum Fototermin am Montag, 8. Mai 2017 um 9:00 Uhr mit Dr. Fritz Baur (Präsident DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), Holger Wigger (Vorstand DRK-Kreisverband Münster) und Ludger Jutkeit (Vorstandsvorsitzender DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) am DRK-Stand in der Windthorststraße 3-5, 48143 Münster laden wir herzlich ein.

Mit seinen rund drei Millionen Mitgliedern und mehr als 400.000 Ehrenamtlichen leistet das DRK wertvolle Dienste für Hilfsbedürftige. Allein im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe engagieren sich über 26.000 ehrenamtlich Aktive. Ob in der Flüchtlingshilfe, im Katastrophenschutz oder im Rettungsdienst, in Pflegeeinrichtungen und Beratungsstellen, in der Kinder– und Jugendarbeit oder im Blutspendedienst – das Deutsche Rote Kreuz nimmt gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr.

Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Auf seine Initiative begann vor mehr als 150 Jahren die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, zu der inzwischen weltweit 190 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen.

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news-162 Thu, 27 Apr 2017 11:52:38 +0200 Nr. 11/2017, Münster, den 24.04.2017 „Zugang zur Gesundheitsversorgung für Geflüchtete“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-11/2017-muenster-den-24042017-zugang-zur-gesundheitsversorgung-fuer-gefluechtete.html Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Dienstag, 2. Mai 2017, von 18:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Zugang zur Gesundheitsversorgung für Geflüchtete“ im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster statt. Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Dienstag, 2. Mai 2017, von 18:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Zugang zur Gesundheitsversorgung für Geflüchtete“ im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster statt.

Viele Geflüchtete werden bei der Inanspruchnahme medizinscher Hilfe mit leistungsrechtlichen Einschränkungen konfrontiert. Dadurch ist eine angemessene Versorgung bei gesundheitlichen Problemen nicht sicher gestellt. Welche Hilfe gibt es in dieser Situation in der Begleitung von Geflüchteten? Auf diese Frage konzentriert sich die vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster organisierte Veranstaltung und richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren bzw. engagieren möchten. Der Eintritt ist kostenfrei.

Durchgeführt wird die Veranstaltung von Claudius Voigt, Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V. Münster.

Um Anmeldung zu dieser Veranstaltung wird bis Freitag, 28.04.17 gebeten: Anne.Artmeyer(at)DRK-Westfalen.de, Tel.: 0251 / 97 39 – 199.

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news-161 Wed, 19 Apr 2017 10:29:12 +0200 Nr. 10/2017, Münster, den 19.04.2017 „Krank in der Fremde“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-10/2017-muenster-den-19042017-krank-in-der-fremde.html Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Dienstag, 25. April 2017, von 18:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Krank in der Fremde“ im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster statt. Die vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren bzw. engagieren möchten. Der Eintritt ist kostenfrei. Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Dienstag, 25. April 2017, von 18:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Krank in der Fremde“ im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster statt. Die vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren bzw. engagieren möchten. Der Eintritt ist kostenfrei.

In der Fremde krank zu werden bedeutet, eine Vielzahl von Barrieren zu überwinden, um angemessene Hilfe zu bekommen. Verbunden ist damit häufig ein Gefühl der Hilflosigkeit.

Hinzu kommen andere Vorstellungen von Körpergrenzen und Tabuisierungen im Umgang mit Krankheit und Krankheitsverhalten. Die Folgen sind Konflikte und Missverständnisse sowie eine Abnahme der Versorgungsqualität betroffener Menschen.

In dieser Veranstaltung werden Hintergrundinformationen zum Krankheitsverständnis sowie Handlungstipps gegeben.

Durchgeführt wird die Veranstaltung von der Ethnologin und Fachkrankenschwester Anne Artmeyer vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe.

Um Anmeldung wird gebeten: Anne.Artmeyer(at)DRK-Westfalen.de, Tel.: 0251 / 97 39 – 199.

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news-153 Wed, 12 Apr 2017 10:01:13 +0200 DRK formuliert fünf Meilensteine für menschliche Gesellschaft https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-formuliert-fuenf-meilensteine-fuer-menschliche-gesellschaft.html Düsseldorf/Münster, 12. April 2017. Unter dem Motto „Deutsches Rotes Gespräch“ positioniert sich das DRK in NRW vor der Landtagswahl am 14. Mai 2017. Fünf Meilensteine für eine menschliche Gesellschaft hat das DRK zusammengestellt. Es fordert die Stärkung des Ehrenamts, die Förderung der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung, die Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit, die Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft und die Schaffung von besseren Rahmenbedingungen für Fachkräfte in der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe. Düsseldorf/Münster, 12. April 2017. Unter dem Motto „Deutsches Rotes Gespräch“ positioniert sich das DRK in NRW vor der Landtagswahl am 14. Mai 2017. Fünf Meilensteine für eine menschliche Gesellschaft hat das DRK zusammengestellt. Es fordert die Stärkung des Ehrenamts, die Förderung der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung, die Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit, die Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft und die Schaffung von besseren Rahmenbedingungen für Fachkräfte in der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe.

„Wir möchten mit der Politik darüber ins Gespräch kommen, was es braucht, um ein gelingendes Zusammenleben in unserem Bundesland auch in Zukunft zu gewährleisten“, erklärt Hans Schwarz, Präsident des DRK-Landesverbandes Nordrhein.

„Unsere Kernpositionen bringen Erfahrungen auf den Punkt, die wir tagtäglich mit den Menschen vor Ort, im Zivil- und Katastrophenschutz, in unseren Kitas, Senioreneinrichtungen oder Familienzentren sowie in der Flüchtlingshilfe machen“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Das Positionspapier wurde von den beiden DRK-Landesverbänden an die Führungen und die Spitzenkandidaten der Parteien geschickt. Die 67 DRK-Kreisverbände im Land werden die Broschüre an Kandidaten der Parteien in ihren Verbandsgebieten senden.

Mehr Informationen und das Positionspapier in voller Länge unter: www.drk-nrw.de

Hintergrund DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe

Die DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe e.V. sind Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die 1863 von dem Schweizer Henry Dunant gegründet wurde. Zu ihr gehören weltweit mehr als 125 Millionen Menschen, die unterschiedslos Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen Bedürftigen helfen - orientiert allein an dem Maß der Not. Das DRK-Netzwerk in NRW setzt sich zusammen aus zwei Landesverbänden, 67 Kreisverbänden, 402 Ortsvereinen und fünf DRK-Schwesternschaften. Im DRK engagieren sich in NRW rund 500.000 fördernde Mitglieder, ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierte. Zu den vielfältigen Aufgabenfeldern des Roten Kreuzes zählen Soziale Dienste, Flüchtlingshilfe, Freiwilligendienste, Rettungsdienst, Blutspendedienst, Suchdienst, Katastrophenschutz und die Erste-Hilfe-Ausbildung. Darüber hinaus nimmt das DRK auch internationale humanitäre Aufgaben wahr.

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news-150 Fri, 07 Apr 2017 13:36:00 +0200 Nr. 09/2017, Münster, den 07.04.2017 Mitmachangebot für geflüchtete Kinder und Jugendliche https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-09/2017-muenster-den-07042017-mitmachangebot-fuer-gefluechtete-kinder-und-jugendliche.html Friends Mobil: Premiere am 10. April in der Flüchtlingseinrichtung Nieberdingstraße in Münster Geflüchtete Kinder und Jugendliche willkommen heißen, ihnen die hiesige Kultur, Werte und Gepflogenheiten nahebringen, ohne ihre Herkunft unberücksichtigt zu lassen, das sind die Ziele beim Friends Mobil, einem gemeinsamen Projekt des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und der Westfälischen Provinzial Versicherung. Geflüchtete Kinder und Jugendliche willkommen heißen, ihnen die hiesige Kultur, Werte und Gepflogenheiten nahebringen, ohne ihre Herkunft unberücksichtigt zu lassen, das sind die Ziele beim Friends Mobil, einem gemeinsamen Projekt des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und der Westfälischen Provinzial Versicherung. Mit dem Friends Mobil möchten die Projektpartner einen Beitrag zur Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen leisten und ihnen das Gefühl vermitteln „Ich gehöre dazu". Das Mitmachangebot wendet sich an Sechs- bis 16-jährige und hilft, über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg und mit spielerischen Mitteln ein faires Miteinander zu gestalten.

Am Montag, 10. April 2017 hat das Friends Mobil in der Flüchtlingseinrichtung Nieberdingstraße in Münster seinen ersten Einsatz. Hierzu laden wir die Presse herzlich ein. In der Zeit von 10:00 bis 11:30 Uhr stehen Einrichtungsleiterin Kerstin Hellman vom Sozialamt der Stadt Münster und Feryat Üstünyavuz, Referentin in der Abteilung Wohlfahrts- und Sozialarbeit des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, für Gespräche zur Verfügung.

Informationen zum Friends Mobil unter drk-westfalen.de/projekte/friends-mobil.html. oder unter der E-Mail Adresse mobile-aktion@drk-westfalen.de.

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news-159 Wed, 29 Mar 2017 10:00:00 +0200 Nr. 08/2017, Münster, den 29.03.2017 „Resilienz – Lernen von der Kraft der Stehauf-Menschen“ https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-08/2017-muenster-den-29032017-resilienz-lernen-von-der-kraft-der-stehauf-menschen.html Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Dienstag, 4. April 2017, von 18:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Resilienz – Lernen von der Kraft der Stehauf-Menschen“ im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster statt. Im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ findet am Dienstag, 4. April 2017, von 18:00 bis 20:00 Uhr die Veranstaltung „Resilienz – Lernen von der Kraft der Stehauf-Menschen“ im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13 in 48159 Münster statt. Die vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren bzw. engagieren möchten. Der Eintritt ist kostenfrei.

Geflüchteten Menschen zu helfen, ist die eine Sache. Dabei mit den eigenen Belastungen umzugehen, die andere. Wie beiden Herausforderungen begegnet werden kann, zeigt das Resilienz-Konzept. Resilienz wird definiert als Widerstandsfähigkeit, symbolisiert im Bild des Stehauf-Menschen. Mithilfe des Resilienz-Profils kann der eigene Stand ermittelt und ein Bewusstsein für die eigenen Stärken erlangt werden.

Durchgeführt wird die Veranstaltung von den beiden Resilienz-Trainern Karin und Peter Ahl aus Münster. Um Anmeldung zu dieser Veranstaltung wird gebeten: Anne.Artmeyer(at)DRK-Westfalen.de, Tel.: 0251  9739–199.

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news-158 Fri, 17 Mar 2017 10:00:00 +0100 Nr. 07/2017, Münster, den 17.03.2017 Inga Hennig-Finke aus Dülmen hilft als Hygiene Promotion Delegierte in Uganda https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-07/2017-muenster-den-17032017-inga-hennig-finke-aus-duelmen-hilft-als-hygiene-promotion-delegierte-in-uganda.html Rotes Kreuz produziert Trinkwasser für 40.000 Flüchtlinge aus Südsudan Nach Marcus Richter geht mit Inga Hennig-Finke am Montag, 20. März 2017, eine weitere DRK-Auslandshelferin aus Westfalen-Lippe in den Einsatz, um in einem Team des Deutschen, Schwedischen und Österreichischen Roten Kreuzes Flüchtlingen aus dem Südsudan in Uganda zu helfen. Nach Marcus Richter geht mit Inga Hennig-Finke am Montag, 20. März 2017, eine weitere DRK-Auslandshelferin aus Westfalen-Lippe in den Einsatz, um in einem Team des Deutschen, Schwedischen und Österreichischen Roten Kreuzes Flüchtlingen aus dem Südsudan in Uganda zu helfen. Voraussichtlich bis zum 23. April wird es ihre Aufgabe sein, Menschen in Flüchtlingslagern in Nordwest-Uganda über notwendige Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von Erkrankungen zu informieren. Inga Hennig-Finke ist Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege und engagiert sich ehrenamtlich beim DRK-Ortsverein Dülmen und in der DRK-Einsatzstaffel Westfalen. 

Das Rote Kreuz hat in Uganda eine Wasseraufbereitungsanlage zur Versorgung von 40.000 Menschen in Betrieb genommen. „Wir freuen uns, dass wir das erste Trinkwasser zapfen und verteilen konnten. Das ist immer ein besonderer Moment, auf den wir schließlich konzentriert hingearbeitet haben“, sagt DRK-Helfer Dieter Mathes. Mathes leitet das Team des Deutschen, Schwedischen und Österreichischen Roten Kreuzes, das die Anlage am Ufer des Weißen Nils aufgebaut hat. „Wir können nun 600.000 Liter Trinkwasser pro Tag produzieren und planen bereits, diese Kapazität noch deutlich zu erweitern. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Flüchtlinge aus dem Südsudan, die in völlig überlasteten Camps in Nordwest-Uganda Zuflucht gefunden haben“, sagt Mathes.

Die Versorgungslage in den Camps ist angespannt, insbesondere die Wasserversorgung ist für die vielen Menschen völlig unzureichend. Insgesamt befinden sich mehr als 700.000 südsudanesische Flüchtlinge in Uganda. Über 80 Prozent der Flüchtlinge sind Frauen und minderjährige Kinder. Grund für die Ankunft von bis zu 3.000 neuen Flüchtlingen pro Tag sind die Eskalation der Gewalt im Südsudan  sowie Dürre und Hunger in der Region.

Bild-/Videomaterial zu Uganda zum kostenlosen Download: http://www.pressefotos.drk.de/
Gerne vermitteln wir Interviews mit Inga Hennig-Finke.

Das DRK bittet dringend um Spenden für die Flüchtlinge in Uganda:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afrika

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news-160 Mon, 13 Mar 2017 10:00:00 +0100 Nr. 06/2017, Münster, den 13.03.2017 Marcus Richter aus Witten hilft im Auftrag des DRK in Uganda https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-06/2017-muenster-den-13032017-marcus-richter-aus-witten-hilft-im-auftrag-des-drk-in-uganda.html Trinkwasseraufbereitung für Flüchtlinge aus dem Südsudan Am Dienstag, 14. März 2017, wird Marcus Richter, hauptamtlicher Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes West (Zentrum für Transfusionsmedizin Hagen) und ehrenamtlich aktiv im DRK-Kreisverband Witten, nach Uganda fliegen. Am Dienstag, 14. März 2017, wird Marcus Richter, hauptamtlicher Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes West (Zentrum für Transfusionsmedizin Hagen) und ehrenamtlich aktiv im DRK-Kreisverband Witten, nach Uganda fliegen: Bis zum 24. April wird er im Nordwesten des Landes ein internationales Team des Roten Kreuzes bei der Wasserversorgung von mehreren Flüchtlingscamps unterstützen. Am heutigen Montag, 13. März, wurde der DRK-Auslandshelfer von Tanja Knopp (Landesrotkreuzleiterin), Dr. Hasan Sürgit (Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe), Elisabeth Böhmer-Hopp (Kaufmännische Leiterin des Zentrums für Transfusionsmedizin Hagen – DRK-Blutspendedienst West) und Wilm Ossenberg Franzes (Vorstand des DRK-Kreisverbandes Witten) verabschiedet. Marcus Richter ist ein erfahrener Auslandshelfer des Deutschen Roten Kreuzes; so war er unter anderem im Oktober 2014 in einem Ebola-Behandlungszentrum in Sierra Leone eingesetzt.

Mehr als 700.000 Menschen aus dem Südsudan haben mittlerweile Zuflucht in Uganda gesucht, allein im Januar flüchteten 100.000 in das Nachbarland. Die vorhandenen Flüchtlingscamps sind überlastet und können die Flüchtlinge kaum noch aufnehmen. Die Versorgungslage ist angespannt, insbesondere die Wasserversorgung ist für die vielen Menschen völlig unzureichend. Das Deutsche Rote Kreuz hat gemeinsam mit dem Schwedischen und Österreichischen Roten Kreuz eine Wasseraufbereitungsanlage nach Uganda geschickt. Nach den notwendigen Vorbereitungen ist die Wasserproduktion zur Versorgung des Rhino Camps, in dem rund 87.000 Flüchtlinge untergebracht sind, am Sonntag, 12. März angelaufen.

Das DRK bittet um Spenden unter dem Stichwort „Nothilfe Afrika“ auf das DRK-Spendenkonto: IBAN: DE63370205000005023307 BIC: BFSWDE33XXX.

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news-157 Wed, 08 Mar 2017 10:00:00 +0100 Nr. 05/2017, Münster, den 08.03.2017 Marcus Richter aus Westfalen-Lippe hilft im Auftrag des DRK in Uganda https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-05/2017-muenster-den-08032017-marcus-richter-aus-westfalen-lippe-hilft-im-auftrag-des-drk-in-uganda.html Trinkwasseraufbereitung für Flüchtlinge aus dem Südsudan - Einladung zum Pressegespräch vor Einsatzbeginn Am Dienstag, 14 März 2017, wird Marcus Richter, hauptamtlicher Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes West (Zentrum für Transfusionsmedizin Hagen) und ehrenamtlich aktiv im DRK-Kreisverband Witten, nach Uganda fliegen. Am Dienstag, 14 März 2017, wird Marcus Richter, hauptamtlicher Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes West (Zentrum für Transfusionsmedizin Hagen) und ehrenamtlich aktiv im DRK-Kreisverband Witten, nach Uganda fliegen: Bis zum 24. April wird er im Nordwesten des Landes ein internationales Team des Roten Kreuzes bei der Wasserversorgung von mehreren Flüchtlingscamps unterstützen. Zuvor - am Montag, 13. März - wird er in Münster von Tanja Knopp (Landesrotkreuzleiterin), Dr. Hasan Sürgit (Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe), Elisabeth Böhmer-Hopp (Kaufmännische Leiterin des Zentrums für Transfusionsmedizin Hagen - DRK-Blutspendedienst West) und Wilm Ossenberg Franzes (Vorstand des DRK-Kreisverbandes Witten) verabschiedet.

In diesem Zusammenhang findet ein Pressegespräch am Montag, 13. März 2017, um 15:30 Uhr in der DRK-Landesgeschäftsstelle, Sperlichstr. 25, 48151 Münster (Konferenzraum im 1. OG) statt. Hierzu laden wir herzlich ein.

Mehr als 700.000 Menschen aus dem Südsudan haben mittlerweile Zuflucht in Uganda gesucht, allein im Januar flüchteten 100.000 in das Nachbarland. Die vorhandenen Flüchtlingscamps sind überlastet und können die Flüchtlinge kaum noch aufnehmen. Die Versorgungslage ist angespannt, insbesondere die Wasserversorgung ist für die vielen Menschen völlig unzureichend. Das Deutsche Rote Kreuz hat gemeinsam mit dem Schwedischen und Österreichischen Roten Kreuz eine Wasseraufbereitungsanlage nach Uganda geschickt. Derzeit haben die drei Rotkreuzgesellschaften ein siebenköpfiges Team im Einsatz.

Marcus Richter ist ein erfahrener Auslandshelfer des Deutschen Roten Kreuzes; so war er unter anderem im Oktober 2015 in einem Ebola-Behandlungszentrum in Sierra Leone eingesetzt.

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news-156 Wed, 01 Mar 2017 10:00:00 +0100 Nr. 04/2017, Münster, den 01.03.2017 DRK-Einsätze zu Karneval in Westfalen-Lippe https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-04/2017-muenster-den-01032017-drk-einsaetze-zu-karneval-in-westfalen-lippe.html Fast 1.500 Rotkreuzler an 70 Orten im Einsatz An mehr als 70 Orten waren fast 1.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe zu Karneval eingesetzt. Insbesondere bei Sanitätswachdiensten im Rahmen von Karnevals- und Rosenmontagszügen, aber auch der sanitätsdienstlichen Absicherung von Saalveranstaltungen waren die Einsatzkräfte in großem Umfang gefordert. Insgesamt erbrachten sie mehr als 14.500 Einsatzstunden. An mehr als 70 Orten waren fast 1.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe zu Karneval eingesetzt. Insbesondere bei Sanitätswachdiensten im Rahmen von Karnevals- und Rosenmontagszügen, aber auch der sanitätsdienstlichen Absicherung von Saalveranstaltungen waren die Einsatzkräfte in großem Umfang gefordert. Insgesamt erbrachten sie mehr als 14.500 Einsatzstunden.

Neben 891 medizinischen Maßnahmen waren 136 betreuungsdienstliche Hilfeleistungen erforderlich; 209 Patienten mussten ins Krankenhaus eingeliefert bzw. zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben werden.

Besonders spektakulär verlief der Einsatz an Weiberfastnacht in Rietberg, Kreis Gütersloh: Wegen des Sturms „THOMAS“ musste die örtliche Gefahrenabwehrbehörde aus Sicherheitsgründen eine Räumung von sturmgefährdeten Festzelten vornehmen. Hierbei unterstützten die dort eingesetzten DRK-Kräfte die Maßnahmen der Feuerwehr und der Polizei, um dann später ihren Sanitätswachdienst auf den Straßen der Stadt bis weit in die Nacht hinein fortzusetzen.

Leider kam es auch zu unschönen Vorfällen: An einem Einsatzort im Westmünsterland wurde ein Rettungswagen des Roten Kreuzes durch geworfene Bierdosen beschädigt, außerdem wurden an einem Einsatzfahrzeug durch bisher unbekannt gebliebene Täter Radmuttern gelöst. Glücklicherweise ist es durch diese Vorfälle jedoch zu keinem Unfall gekommen, da die Manipulationen infolge der Aufmerksamkeit der Helfer rechtzeitig bemerkt wurden. Die Polizei ist eingeschaltet.

Auch Rotkreuzkräfte aus traditionell weniger „karnevalsaffinen“ Standorten waren beim Straßenkarneval im Einsatz: insbesondere aus Ost- und Südwestfalen unterstützten DRK-Verbände mit ihren Helferinnen und Helfer den Einsatz, zum Beispiel in Köln durch Entsendung sogenannter „Patiententransportzüge“, um die Sicherheits-maßnahmen der dortigen Gefahrenabwehrbehörden zu verstärken.

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news-155 Sat, 11 Feb 2017 10:00:00 +0100 Nr. 03/2017, Münster, den 11.02.2017 „3. Freiwilligen- & Ehrenamtstag“ des DRK in Westfalen-Lippe https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-03/2017-muenster-den-11022017-3-freiwilligen-ehrenamtstag-des-drk-in-westfalen-lippe.html „Vielfalt im Roten Kreuz (er)leben und miteinander gestalten“ Unter dem Motto „Vielfalt im Roten Kreuz (er)leben und miteinander gestalten“ fand am Samstag, 11. Februar 2017, in Münster der „3. Freiwilligen- & Ehrenamtstag“ des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Unter dem Motto „Vielfalt im Roten Kreuz (er)leben und miteinander gestalten“ fand am Samstag, 11. Februar 2017, in Münster der „3. Freiwilligen- & Ehrenamtstag“ des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. „Um wertvolle Ressourcen und Potenziale für die Weiterentwicklung des Deutschen Roten Kreuzes nutzen zu können, müssen wir im Ehrenamt, bei den Freiwilligendiensten und auch im Hauptamt die vorhandene und wachsende Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln“, sagte DRK-Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur bei der Eröffnung, die im Veranstaltungssaal von WestLotto stattfand. „Gemeinsam wollen wir uns den Herausforderungen einer ganzheitlichen Ehrenamtsförderung stellen und neue Umsetzungsstrategien entwickeln. Die gemeinschaftsübergreifende Nachwuchsförderung, der Ausbau der Schularbeit und der Projektarbeit des Jugendrotkreuzes sowie die Stärkung der ehrenamtlichen Wohlfahrts- und Sozialarbeit im DRK sind hierbei zukunftsweisende Ansätze“, so Baur. In verschiedenen Work- und Infoshops ging es unter anderem um das Ehrenamtspotenzial bei Senioren, die  Einsatzunterstützung mit Hilfe von Sozialen Medien und die erfolgreiche Einbindung von neu gewonnenen Freiwilligen.

Der „3. Freiwilligen- & Ehrenamtstag“ wurde unterstützt von der Glücksspirale und WestLotto. „Von dem Einsatz und dem Engagement der Tausenden Freiwilligen und Ehrenamtlichen profitieren wir als Gesellschaft jeden Tag. Organisationen zu unterstützen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie von WestLotto“, sagt Detlef Nagel, stellvertretender Geschäftsführer von WestLotto. „Daher unterstützen wir Projekte wie den Freiwilligen- und Ehrenamtstag des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe gerne.“

In Westfalen-Lippe engagieren sich über 26.000 Ehrenamtliche im Roten Kreuz; bundesweit sind es über 400.000.

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news-154 Tue, 07 Feb 2017 10:00:00 +0100 Nr. 02/2017, Münster, den 07.02.2017 42. Tagung zum humanitären Völkerrecht in Münster https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-02/2017-muenster-den-07022017-42-tagung-zum-humanitaeren-voelkerrecht-in-muenster.html Humanitäres Völkerrecht im Lichte aktueller Herausforderungen Zur 42. Tagung zum humanitären Völkerrecht wird Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, am Donnerstag, 09.02.2017, um 10.00 Uhr im DRK-Institut für Bildung und Kommunikation, Sperlichstr. 25 in Münster zahlreiche Gäste begrüßen. Zur 42. Tagung zum humanitären Völkerrecht wird Dr. Fritz Baur,  Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, am Donnerstag, 09.02.2017, um 10.00 Uhr im DRK-Institut für Bildung und Kommunikation, Sperlichstr. 25 in Münster zahlreiche Gäste begrüßen, unter ihnen Gudrun Schäpers, Präsidentin des Landesjustizprüfungsamtes, Justizministerium des Landes NRW, und Dr. Christian Raap, Ministerialrat im Bundesministerium der Verteidigung. Neben einer Einführung in das humanitäre Völkerrecht zählen „Das Deutsche Rote Kreuz als freiwillige Hilfsgesellschaft der deutschen Behörden im humanitären Bereich“ und „Humanitäres Völkerrecht erlebt: Erfahrungen im Auslandseinsatz“ zu den Themen der diesjährigen Tagung.

Die gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Nordrhein veranstaltete jährliche Tagung findet seit 1976 in Zusammenarbeit mit der Justizverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen statt und richtet sich an Rechtsreferendare, Beamte, Richter und Offiziere der Streitkräfte. Sie geht auf eine Initiative des am 22. Januar 2016 verstorbenen ehemaligen Vizepräsidenten und Landesjustitiars des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Edgar Neutzer zurück. Seit 1988 wird die Tagung durch das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum unterstützt. In der Verbreitungsarbeit des DRK zählt sie bundesweit zu den wesentlichen Veranstaltungen.

Das komplette Programm der Tagung findet sich im Anhang.

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news-149 Mon, 06 Feb 2017 10:00:00 +0100 Nr. 01/2017, Münster, den 06.02.2017 3. Freiwilligen- & Ehrenamtstag des DRK in Westfalen-Lippe https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/nr-01/2017-muenster-den-06022017-3-freiwilligen-ehrenamtstag-des-drk-in-westfalen-lippe.html „Vielfalt im Roten Kreuz (er)leben und miteinander gestalten“ Unter dem Motto „Vielfalt im Roten Kreuz (er)leben und miteinander gestalten“ veranstaltet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe am Samstag, 11. Februar 2017 in Münster seinen „3. Freiwilligen- & Ehrenamtstag“ mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Unter dem Motto „Vielfalt im Roten Kreuz (er)leben und miteinander gestalten“ veranstaltet der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe am Samstag, 11. Februar 2017 in Münster seinen „3. Freiwilligen- & Ehrenamtstag“ mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dabei sollen Konzepte, Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Bereichen ehrenamtliches und freiwilliges Engagement aufgegriffen und vor dem Hintergrund der aktuellen und zu erwartenden Rahmenbedingungen erörtert werden. In verschiedenen Work- und Infoshops werden unter anderem Instrumente und Maßnahmen zur Gewinnung von Interessenten und Spendern zur Unterstützung der Rotkreuzarbeit, das Ehrenamtspotenzial bei Senioren und die  Einsatzunterstützung mit Hilfe von Sozialen Medien behandelt.

Wir möchten Sie herzlich einladen, über den „Freiwilligen- und Ehrenamtstag“ zu berichten und möchten insbesondere auf die Eröffnung im großen Saal von WestLotto, Weseler Str. 108-112 hinweisen:
10:00 Uhr:        Begrüßung durch Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes
                         Westfalen-Lippe
                         Begrüßung durch Andreas Kötter, Sprecher der Geschäftsführung bei
                         WestLotto
ca. 10:20 bis
ca. 11:00 Uhr:   Impuls-Referat „Freiwilliges Engagement in Deutschland – Herausforderungen
                          für neue Umsetzungsstrategien zur Ehrenamtsförderung“ – Carlos Stemmerich,
                          Ehrenamtsbeauftragter der Diakonie Michaelshoven, Köln

Für weitere Informationen bzw. die Vermittlung von Interviews – zum Beispiel direkt nach der Eröffnung – steht Ihnen Claudia Zebandt,  Öffentlichkeitsarbeit DRK-Landesverband Westfalen-Lippe (Tel.: 0251 9739-137, Mobil: 0172 53 51 06 6) gerne zur Verfügung. Das komplette Veranstaltungsprogramm finden Sie auf www.DRK-westfalen.de.

Der Freiwilligen- und Ehrenamtstag wird unterstützt von der Glücksspirale und WestLotto.

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news-181 Mon, 12 Sep 2016 14:59:00 +0200 SofHi: Ortsverein Detmold übergibt Staffelstab an Kreisverband Gladbeck https://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/sofhi-ortsverein-detmold-uebergibt-staffelstab-an-kreisverband-gladbeck.html Im Sommer 2016 hat Nilgün Özel, die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, das Projekt „SofHi“ (Soforthilfe für benachteiligte Kinder) initiiert. Dabei wurde sie unter anderem von Maria Prinzessin zur Lippe, der Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Detmold tatkräftig unterstützt. „Am 10. September 2016 haben wir eine sehr erfolgreiche erste Benefizveranstaltung für den Fonds durchführen können“, berichtet Nilgün Özel über den Start des Projekts. Rund 10.000 Euro brachte eine Benefizveranstaltung mit einer amerikanischen Versteigerung und einer Tombola ein, die der DRK-Ortsverein Detmold in Kooperation mit dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe im Detmolder Schloss veranstaltet hat. Bisher wurden aus dem SofHi-Fonds unterstützt bzw. finanziert: das „Seepferdchen-Projekt“ des DRK-Ortsvereins Rheda-Wiedenbrück, „OGS-Kinder lernen Schwimmen“  und die Ausstattung eines heilpädagogischen Spiel- und Förderraumes der DRK-Jugendhilfe und Familienförderung in Lippe gGmbH, ein Jugendrotkreuz-Projekt des DRK-Kreisverbandes Gladbeck für Flüchtlingskinder in Gladbeck sowie ein Erholungsaufenthalt von Kindern aus der Gegend von Tschernobyl im Lipperland. Als der Fonds ins Leben gerufen wurde, hat man bereits geplant, dass „Pro-SofHi-Veranstaltungen“ im Gebiet des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe wandern sollen. Am 8. Mai 2017, dem Weltrotkreuztag haben Nilgün Özel und Maria Prinzessin zur Lippe symbolisch den Staffelstab für „SofHi“ an Wilhelm Walter, den Vorsitzenden des Kreisverbandes Gladbeck weitergegeben.

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