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Idee + Tat 2021Idee + Tat 2021

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Neuer Erscheinungsrhythmus und neuer Umfang

Liebe Leser*innen der Idee + Tat, 

Ab 2021 wird die Idee und Tat vier statt sechs Mal pro Jahr erscheinen – ein Mal pro Quartal – und pro Ausgabe 20 statt 16 Seiten umfassen. Diese Umstellung ermöglicht unter anderem, Themen, die eine ausführlichere Behandlung erfordern, besser zu entsprechen.

Erscheinungsrhythmus:

  • März
  • Juni
  • September 
  • Dezember

 

  • Juni 2021

    Nachrichten

    • Seite 8 und Seite 16

      Nachrichten Seite 8

      • Kick-off Katastrophenschutz-Kampagne am 17.04.2021 im Innenministerium NRW

        Kampagne für mehr Ehrenamt im Katastrophenschutz: Das Gesicht des DRK in NRW kommt aus Gladbeck

        Mit 1 600 Plakaten in 350 Kommunen wirbt das Innenministerium NRW für mehr Ehrenamt im Katastrophenschutz. Die Plakatkampagne ist Auftakt in ein neues Kapitel einer seit September 2020 laufenden landesweiten Image-Strategie zur Stärkung des Ehrenamtes. Ziel ist, den ehrenamtlichen Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützern ein Gesicht zu geben und gleichzeitig neue Gesichter anzuwerben. „Die Plakate sind auch ein Dankeschön an die Ehrenamtlichen“, sagte Innenminister Herbert Reul am 18. April in Düsseldorf, wo er das erste Plakat der Kampagne vorstellte.

        „Auf den Bildern sehen Sie keine Models oder Schauspieler, sondern ehrenamtliche Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer aus dem echten Leben“, so Reul.

        Dem DRK in NRW gibt die ehrenamtliche Rotkreuzhelferin Michelle aus der Rotkreuzgemeinschaft Gladbeck ein Gesicht. Michelle ist seit sechs Jahren im DRK aktiv und in der DRK-Einsatzeinheit Recklinghausen RE 01 tätig.

         „Ohne die rund 100 000 Ehrenamtlichen sähe der Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen ganz anders aus“, sagte der NRW-Innenminister. „Wie unerlässlich diese Menschen für unser Gemeinwohl sind, hat uns die Corona-Pandemie eindringlich vor Augen geführt. Auch der Klimawandel und extreme Wetterereignisse zeigen, dass Katastrophenschutz wichtiger denn je ist. Ohne Freiwillige geht es nicht.“ IM NRW / i+t

         

        Making of zur Kampagne #engagiertfürnrw

        https://youtu.be/bjFBkID-aYQ

      • Präsident Dr. Baur besucht Impfzentrum am FMO - hervorragende Kooperation mit Maltesern und dem Kreis Steinfurt

        Ein Zeichen für die hervorragende Zusammenarbeit im Impfzentrum des Kreises Steinfurt im Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) setzten am Dienstagmorgen das DRK, die Malteser und der Kreis Steinfurt. Albrecht Prinz von Croÿ, Vizepräsident der Malteser in Deutschland und Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen Lippe brachten   ihre große Wertschätzung für die hervorragende Zusammenarbeit ihrer Verbände und des Kreises Steinfurt zum Ausdruck.

        Wertschätzung, die auch Landrat Dr. Martin Sommer teilt. Er spricht von einer „Familie der Gefahrenabwehr“, als er sagt: „Wir haben hier eine Gemeinschaft im Kreis Steinfurt, um die uns viele beneiden.“ Diese Gemeinschaft funktioniere nicht erst seit Start des Impfzentrums, sondern habe sich schon in anderen Lagen bewährt. „Die Hilfsorganisationen waren von Anfang an auch im Führungsstab vertreten. Durch sie haben wir starke Unterstützung aus dem Ehrenamt bekommen“, unterstreicht Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier.

        Drei zentrale Aufgaben

        Seit Mitte Januar sind das DRK und die Malteser in die Arbeit des Impfzentrums eingebunden. Zunächst galt es vor allem Personal zu gewinnen: 70 Ehrenamtliche aus den Einsatzeinheiten der beiden Hilfsorganisationen im Kreis Steinfurt und 15 Helfende, die im Rahmen des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (kurz: BHKG) verpflichtet werden konnten. Seit Aufnahme des Regelbetriebes am 8. Februar dieses Jahres sind Malteser und DRK mit drei zentralen Aufgaben betraut: Fahrdienst für Menschen mit Einschränkungen (Rollstuhl- und Liegendtransporte), Betreuung und Begleitung der Impfklienten im Impfzentrum sowie die Impfnachsorge, indem sie die Erste Hilfe bei möglichen Impfreaktionen sicherstellen. Letztere seien erfreulicher Weise an einer Hand abzuzählen. Die beiden Hilfsorganisationen arbeiten dabei eng verzahnt mit dem Kreis Steinfurt, der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und dem FMO zusammen. Jeden Tag sind hier im Impfzentrum alleine 14 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes und der Malteser im Einsatz – im Zweischichtsystem. Bisher übernahmen die Hilfsorganisationen 64 Rollstuhlfahrten, 8 Krankentransporte und verzeichnen etwa 50 Hilfeleistungen im Bereich der Ersten Hilfe.

        „Gemeinsam für die gute Sache“

        „Die Kooperation zwischen den Maltesern und dem Roten Kreuz hat sich schon oft bestens bewährt, zum Beispiel bei uns in Münster oder hier im Kreis Steinfurt“, sagte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Schließlich steht der Mensch bei den Aktivitäten unserer Hilfsorganisationen im Mittelpunkt. ‚Gemeinsam für die gute Sache‘, damit ist unser Zusammenwirken treffend beschrieben.“ Malteser-Vizepräsident Albrecht Prinz von Croӱ pflichtet dem bei: „Menschen gut, sicher und menschennah zu betreuen ist unsere Stärke. Wir können diese Situation aber nur meistern, wenn wir Hilfsorganisationen alle zusammenarbeiten. Das geht nicht alleine und ich freue mich sehr, dass dieses Miteinander bei Ihnen im Kreis Steinfurt so gut funktioniert“.

        Viele wirken mit

        Dass das Zusammenspiel der Hilfsorganisationen und des Kreises Steinfurt so reibungslos von Statten geht, sehen die Akteure auch in den gemeinsamen Erfahrungen des Aufbaus und Einsatzes des Fieberlazaretts für Covid-19-positive Menschen in Laer begründet. Aber nicht nur darin: „Wir können hier nur so gut arbeiten, weil etwa die DLRG so umfänglich bei den Massenabstrichen unterstützt, weil das THW und die Feuerwehren eingebunden sind und entlasten und auch, weil Unternehmen sich engagieren und zum Beispiel ein Impfshuttle anbieten“, betont Frank Achterkamp, der seitens der Malteser gemeinsam mit Markus Bosse vom Roten Kreuz den Einsatz der beiden Hilfsorganisationen koordiniert. Beim Stichwort „Unternehmen“ ergänzt Landrat Dr. Martin Sommer: „Für uns ist auch eine große Hilfe, dass so viele Arbeitgeber ihre Angestellten für das Ehrenamt in der Notfallvorsorge freistellen. Dass wir hier in diesem Umfang mit ehrenamtlichen Kräften arbeiten können, ist nicht selbstverständlich. Dafür mein ganz herzlicher Dank.“ Am Ende des Besuchs der beiden Präsidenten stand die gemeinsame Erkenntnis, die gleichermaßen an die Bevölkerung, aber auch an die eigenen Helferinnen und Helfer gerichtet ist: „Ein Ende ist noch nicht abzusehen, halten Sie durch!“

        Albrecht Prinz von Croÿ ist seit 2018 ehrenamtlicher Vizepräsident des Malteser Hilfsdienst e.V. in Deutschland. Der Unternehmensberater und Journalist war mehrere Jahre lang Nachrichtenredakteur bei der FAZ und Redaktionsdirektor beim Handelsblatt.

        Dr. jur. Fritz Baur ist seit 2015 ehrenamtlicher Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Vor seinem Ruhestand war der promovierte Jurist erster Landesrat und Kämmerer sowie Allgemeiner Vertreter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

      • Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften Sehnsucht nach Begegnungen vor Ort

        „Beim nächsten Mal hoffentlich wieder in Präsenz!“ Mit diesem hoffnungsvollen Wunsch verabschiedete die Landesrotkreuzleitung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe die Teilnehmenden zum Ende des Landesausschusses am 24. April. Auf der Tagesordnung stand unter anderem Aktuelles zur Corona-Pandemie. Im Vordergrund stand hierbei der herzliche Dank des Präsidenten Dr. Fritz Baur und der Landesrotkreuzleitung – Tanja Knopp, Thorsten Junker und Dr. Uwe Devrient – an die ehrenamtlichen Einsatzkräfte für die immensen Leistungen, die sie in Sachen Corona geleistet haben und immer noch leisten. Auch als der neue kaufmännische Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes West, Dr. Holger Praßel, sich vorstellte, gehörte Corona zu den Themen: Sichtlich bewegt berichtete Praßel aus seiner vorherigen Tätigkeit im Diakonie-Klinikum in Schwäbisch Hall von den erschütternden Auswirkungen von Covid-19, die er dort miterlebt hat.

        Unter dem Tagesordnungspunkt „Verabschiedung Ehemaliger“ wurde das Engagement von zwei Frauen und drei Männern gewürdigt: Petra Flügge (Bereichsrotkreuzleiterin Bezirk Detmold vom 27. April 2011 bis zum 22. März 2021), Sylvia Gerke (Bereichsrotkreuzleiterin Bezirk Südwestfalen vom 13. März 2013 bis zum 18. März 2021, und Kreisrotkreuzleiterin KV Arnsberg vom 5. Juli 2021 bis zum 31. Januar 2021), Sven Ortwein (Kreisrotkreuzleiter KV Hagen vom 13. Oktober 2017 bis zum 1. Oktober 2020), Till Bösche (Kreisverbandsarzt Dortmund vom 20. Oktober 2017 bis 15. April 2020) und Jörg Reinhold (Kreisrotkreuzleiter KV Lippstadt-Hellweg vom 15. November 2016 bis zum 16. September 2020).

        Die Abstimmungen zu den folgenden Beschlüssen wurde im Nachhinein schriftlich abgegeben. So wurde die Einführung und Umsetzung der Ordnung für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Deutschen Roten Kreuz, Teil: Betreuungsdienstausbildung, in der aktuellen Version für den Bereich des Landesverbandes Westfalen-Lippe beschlossen.

        Darüber hinaus gab es eine Mehrheit für den Beschlussvorschlag, dass als Voraussetzung für den Erwerb der Qualifikation als Sanitätsdienst-Ausbildende alternativ zur Qualifikation Erste-Hilfe-Ausbildende der Nachweis einer methodisch-didaktischen Schulung im Umfang von mindestens 16 Unterrichtseinheiten anerkannt wird. Eine verkürzte Qualifikation zum Sanitätsdienst-Ausbildenden im Umfang von 16 Unterrichtseinheiten solle neben Rettungsassistent*innen und Notfallsanitäter*innen auch Rettungssanitäter*innen  geöffnet werden. Der Nachweis der jährlichen 30stündigen Fortbildung müsse gegeben sein. Außerdem müssen alle Sanitätsdienst-Ausbildende innerhalb von drei Jahren acht Unterrichtseinheiten Fortbildung mit sanitätsdienstlichem Inhalt besuchen.  i+t

      • Stärkung der Konventionsarbeit in NRW

        Es gehört zu den Aufgaben der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, das humanitäre Völkerrecht zu verbreiten und damit einen wesentlichen Beitrag zum Frieden in der Staaten- und Völkergemeinschaft zu leisten. Den ehrenamtlich tätigen Konventionsbeauftragten des DRK kommt dabei eine besondere Rolle zu: Sie informieren die Öffentlichkeit über das humanitäre Völkerrecht und dessen Wirkung, etwa in bewaffneten Konflikten. Zu diesem Zweck werden Veranstaltungen und Vortragsreihen durchgeführt. Auch Schulungen der DRK-Freiwilligen sind ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit. Zur Intensivierung der Konventionsarbeit des Deutschen Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen ist je ein DRK-Konventionsbeauftragter für die Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe von den Präsidenten bestellt worden. Die beiden Juristen Dr. Moritz Philipp Koch (für den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) und Michael Sieland (für den DRK-Landesverband Nordrhein) freuen sich auf die vor ihnen liegende Arbeit, die sie bislang gemeinsam und einheitlich für das ganze Land wahrgenommen haben.

         „Bereits das vergangene Jahr war sehr erfolgreich für die Konventionsarbeit des DRK in NRW mit weit mehr als 15 überregionalen Veranstaltungen und über 400 Teilnehmern zu den Prinzipien der Menschlichkeit und zu den Regeln im bewaffneten Konflikt“, so die Präsidenten der beiden DRK-Landesverbände, Dr. Fritz Baur (Westfalen-Lippe) und Hans Schwarz (Nordrhein). Von der Konzentration der Landeskonventionsbeauftragten auf jeweils einen Verbandsbereich versprechen sie sich eine weitere Steigerung der Resonanz. Die Verbreitung des humanitären Völkerrechts soll in den Rotkreuzgliederungen in NRW und in der breiten Öffentlichkeit – wie etwa mit dem alljährlichen „Münsteraner Rotkreuzgespräch zum humanitären Völkerrecht“ – weiter intensiviert werden.

        Entsprechend der föderalen Struktur des Deutschen Roten Kreuzes gibt es Konventionsbeauftragte auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene sowie besonders orts- und bürgernah in jedem DRK-Kreisverband.

      • DRK-Kreisverband Brilon: Neue Tagespflege in Olsberg

        Die DRK Brilon Sozialdienste gGmbH eröffnet im Sommer 2021 eine neue Tagespflegeeinrichtung in Olsberg. „Mit der Tagespflege erweitern wir unser Angebot und freuen uns, dass wir unsere ganze Erfahrung in den Aufbau der neuen Einrichtung einbringen können“, berichtet René Teich, Geschäftsführer der DRK Brilon Sozialdienste gGmbH.

        Eine Tagespflege ermöglicht es pflegebedürftigen Menschen, den Tag in Gesellschaft außerhalb der eigenen vier Wände zu verbringen. Dies wird vor allem dann wichtig, wenn die Pflege zu Hause nicht gewährleistet werden kann und eine Pflege in einer stationären Einrichtung noch gar nicht nötig ist. Pflegebedürftige verbringen bis zu acht Stunden am Tag in der Tagespflegeeinrichtung, wenn die Angehörigen sie zum Beispiel wegen Berufstätigkeit tagsüber nicht versorgen können. Damit können Betroffene so lange wie möglich zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und bekommen trotzdem Abwechslung und soziale Kontakte.

        In der neuen DRK Tagespflege in Olsberg werden auf 290 Quadratmetern bis zu 16 Pflegeplätze angeboten. Sie ist fünf Tage in der Woche, von montags bis freitags, in der Zeit von 7:30 bis 15:45 Uhr geöffnet. Einziehen wird die Einrichtung in die ehemalige Schule in der Bahnhofstraße in Olsberg. Der Eigentümer Hubert Wegener baut die Räumlichkeiten aktuell um, sodass alles an die Bedürfnisse einer modernen Tagespflege angepasst wird.  Das Gebäude ist natürlich barrierefrei und ebenerdig geplant. In den zwei großen Gemeinschaftsräumen wird gemeinsam gegessen, geplaudert oder gespielt. Darüber hinaus beinhaltet das Konzept zwei Ruheräume und einen Therapieraum. Die Sanitäranlagen werden an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst. Ein Highlight wird die 55 Quadratmeter große Terrasse, die den Seniorinnen und Senioren einen geschützten Aufenthalt im Freien bietet.

        Alle Interessierten können sich bereits jetzt beim DRK Brilon melden. Ein Anmeldeformular, verschiedene Stellenausschreibungen und viele weitere Informationen gibt es auf der Homepage unter www.tagespflege-olsberg.de oder telefonisch unter 02961-96550. Elena Schlüter

      • DRK-Kreisverband Borken: Jürgen Puhlmann wechselte in den Ruhestand

        Hobbysegler Jürgen Puhlmann, mit Beatrix Grohn Vorstand beim Roten Kreuz im Kreis Borken, beendete Ende Mai seine gut fünfjährige Tätigkeit für den DRK-Kreisverband und ging in den Ruhestand. Zuvor war er sechs Jahre als Kreisgeschäftsführer beim DRK-Kreisverband Lippe tätig gewesen. Aloys Eiting, Präsident des DRK-Kreisverbandes Borken, wies darauf hin, wie sehr das DRK Borken in den vergangenen Jahren unter der Führung seines Vorstandschefs zu einem mittelständigen Unternehmen mit mehr als 1200 hauptamtlichen Beschäftigten gewachsen ist: „Er hat in seinem fünfjährigen Wirken für uns Großartiges geleistet und enorm viel auf den Weg gebracht. Für diesen erfolgreichen Zeitabschnitt sage ich ein herzliches Dankeschön im Namen des gesamten Präsidiums und der Rotkreuz-Gemeinschaft.“ Horst Andresen / i+t

      Nachrichten Seite 16

      • DRK verabschiedet „weltwärts“-Freiwillige aus Indien, Namibia und Uganda

        Nach 18 Monaten Freiwilligendienst in Westfalen-Lippe zurück in die Heimat

        Seit 2009 entsendet das DRK Westfalen-Lippe junge Menschen im Rahmen des „weltwärts“-Programms in den Globalen Süden; seit 2016 heißt es Freiwillige aus dem Globalen Süden in Westfalen-Lippe willkommen. Am Donnerstag, 20. Mai 2021 hat Gerd Diesel, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, die Freiwilligen Dafney Bangera aus Mangalore in Indien, Violet Matovu Mwebaze aus Nikongo in Uganda, Annastasia Aule aus Oipanda in Namibia und den Freiwilligen Melty Mertens Shikongo aus Swakopmund in Namibia in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster feierlich in die Heimat verabschiedet. Diesel bedankte sich herzlich für ihren Einsatz, der über das übliche Maß von rund einem Jahr hinausging: Alle hatten ihren Dienst auf 18 Monate verlängert.

        Melty Mertens Shikongo war zunächst 13 Monate im Haus der Generationen, dem Alten- und Pflegeheim des DRK-Kreisverbands Bochum, eingesetzt; am 15 Januar 2021 wechselte er in das St. Ludgerus-Stift in Billerbeck. Dafney Bangera leistete ihren Freiwilligendienst seit November 2019 in der DRK-Einrichtung Bernhard-Salzmann-Haus in Meschede. Violet Matovu Mwebaze unterstützte seit November 2019 die Tagespflege der DRK Soziale Dienste Meschede und Annastasia Aule engagierte sich 18 Monate im St. Ludgerus-Stift in Billerbeck.

        „Mit unserer Beteiligung am weltwärts-Programm möchten wir – entsprechend der sieben Grundsätze des DRK – das friedliche Zusammenleben, Demokratie und die Achtung und Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensweisen fördern“, sagte Gerd Diesel bei der Verabschiedung der vier Freiwilligen. „Wir möchten ein klares Zeichen setzen, dass Rassismus und alle weiteren Formen der Diskriminierung und Ausgrenzung bei uns keinen Platz haben.“ i+t

      • Engagement würdigen - Zusammenhalt stärken
        Marina Hoppe (2.v.li.), stellvertretende DRK-Einsatzleiterin vor Ort, stellte das Gütersloher Corona-Impfzentrum den Besucher*innen vor: (v.li.) Ilka Mähler, Nilgün Özel, Dennis Schwoch, Gerhard Selges und Dr. Hasan Sürgit; Foto: Rainer Stephan

        Mit diesem Ziel reisten Präsidiums- und Vorstandsmitglieder des Landesverbandes zu Test- und Impfzentren, die durch das bzw. mit dem DRK betrieben werden. Zum Auftakt des umfangreichen Programms besuchten Vizepräsidentin Nilgün Özel und Vorstand Dr. Hasan Sürgit am 27. April das Impfzentrum des Kreises Gütersloh und die DRK-Drive-In-Teststation in Rheda-Wiedenbrück. Offiziell im Kreis Gütersloh willkommen geheißen wurden Özel und Sürgit vom Präsidenten des DRK-Kreisverbands Gerhard Serges sowie den beiden hauptamtlichen Vorstandsmitgliedern Ilka Mähler und Dennis Schwoch.

        Erste Station der Bereisung war das Impfzentrum des Kreises im ehemaligen NAAfI-Supermarkt am Rande des Flugplatzes. Dort übernahm die stellvertretende DRK-Einsatzleiterin Marina Hoppe die Führung der Besucher*innen durch die einzelnen Bereiche der Einrichtung. Im Anschluss daran fuhren Gastgeber und Gäste weiter zum Rheda-Wiedenbrücker DRK-Testzentrum an der Hauptstraße. Hier berichteten Ilka Mähler und Dennis Schwoch über die reibungslose Hand-in-Hand-Zusammenarbeit beim Aufbau des Zentrums. Einen Überblick über die Organisation des laufenden Betriebs lieferte DRK-Mitarbeiterin Denise Steinborn, Testteamleiterin Süd.

        Im Anschluss an den offiziellen Teil ihres Besuchs zeigten sich Özel und Sürgit tief beeindruckt vom dem, was sie gesehen, gehört und erlebt hatten. „Ich nehme positive Eindrücke mit nach Münster“, meinte Hasan Sürgit. Die Abläufe im Impfzentrum wirkten gut organisiert, das Mitarbeiterteam freundlich und kompetent. Gleiches gelte für das DRK-Testzentrum, dessen Mitarbeiter:innen er als bürgernah und hoch motiviert erlebt habe. Und auch bei Nilgün Özel fiel das Resümee positiv aus. „Die Mitarbeiter:innen sind die tragende Säule des DRK“, meinte die Paderbornerin. Ihre Herzlichkeit und der wertschätzende Umgang mit den Menschen seien überall zu spüren gewesen. Özel: „Das hat mich sehr gefreut.“ Rainer Stephan / i+t

      • 8. Mai: Kaffeeaktion einmal anders

        Am Weltrotkreuztag spendieren wir seit vielen Jahren unter dem Motto „Kein kalter Kaffee“ Mitbürger*innen in NRW einen Kaffee. Coronabedingt ist das in diesem Jahr erneut nicht möglich. Somit haben wir in Kooperation mit dem Landesverband Nordrhein einen Kaffee auf Abstand in Form von Kaffeepäckchen an die MdLs in NRW als Dank für die gute Zusammenarbeit verschickt.  i+t

      • Im Zeichen des Jugendrotkreuzes: Canan Feka feierte ihr 25-jähriges Dienstjubiläum beim Landesverband

        Am 11. Dezember 1995 begann Canan Feka ihre Mitarbeit in der damaligen Abteilung Jugendrotkreuz beim DRK-Landesverband. Aufgrund des verschärften Lockdowns wurde die kleine Jubiläumsfeier mit dem Vorstandsvorsitzenden des Landesverbandes, Dr. Hasan Sürgit, der Fachbereichsleiterin Jugendrotkreuz Nadine Reuter und Evelyn Leberer, die den Betriebsrat vertrat, auf Mitte Mai 2021 verschoben. „Meine Aufgaben waren von Anfang an die Organisation von JRK-Veranstaltungen und -Aktivitäten“, berichtet Canan Feka. So war sie gemeinsam mit ehrenamtlichen JRKler*innen von 2001 bis 2016 für die Organisation und Durchführung der JRK-Landeswettbewerbe zuständig. Canan Fekas Credo ist die Gelassenheit, privat und beruflich: „Im früheren Jugendrotkreuz-Gebäude standen vor unseren Bürotüren Rahmen mit unseren Fotos und jeweils charakterisierenden Aussagen. Meine war: Lieber alles schriftlich als ein orientalischer Schrei. Diese Haltung vertrete ich nach wie vor; der Satz passt immer noch zu mir.“ i+t

         

      • DRK-Kinderklinik Siegen: Aufsichtsrat begrüßt neuen Klinikgeschäftsführer Carsten Jochum
        2001 begann der gemeinsame Weg von Sven „Kampi“ Kampeter und der Puppe Paul. Ungefähr 20 000 Kindern haben sie seitdem die Grundzüge der Ersten Hilfe nahegebracht.

        Die Aktivitäten des Duos basieren auf einem Projekt des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe. Hajo Mußenbrock, inzwischen stellvertretender Abteilungsleiter Wohlfahrt und Sozialarbeit beim DRK-Landesverband, hatte die spielerische Vermittlung Erster Hilfe damals konzipiert. In Folge hat er bundesweit hunderte von Rotkreuzler*innen zu Puppen-und Menschen-Teams ausgebildet, darunter auch Sven Kampeter. „Sven gehörte zu meinen ersten Schülern“, erinnert sich Hajo Mußenbrock. Seitdem tourt der Kreisrotkreuzleiter des Kreisverbandes Herford-Land mit seiner Puppe ehrenamtlich durch die Kindertageseinrichtungen und Grundschulen im Kreis Herford und den Nachbarkreisen. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie waren Kampeter und Paul auch gern gesehene Gäste bei Kindergeburtstagen; heute trägt „Paul“ nicht nur eine winzige DRK-Dienstkleidung, sondern auch einen Mund-Nasenschutz.

        Nach eigener Einschätzung hat Sven Kampeter mit seinem Programm circa 20 000 Kinder erreicht. Damit ist er nicht nur ein erfolgreicher DRK-Botschafter für die Erste Hilfe, sondern laut dem Vorsitzenden Wolfgang Koch auch ein „Aushängeschild für den DRK-Kreisverband Herford-Land“. 

        Mittlerweile haben „Kampi und Puppe Paul“ auch ein gewisses Maß an Prominenz erreicht: SAT 1 berichtete über sie, es gab Auftritte in der Sendung „Gottschalk Live“ und beim „Türöffner-Tag“ der WDR-Sendung mit der Maus. Anfang 2016 erhielt Sven Kampeter den „Ehrwin des Monats“, einen Preis, den der WDR seit 2015 an Menschen vergibt, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren und sich dabei durch ein besonderes Maß an Kreativität bzw. die Art und Weise ihres Engagements hervorheben. Auch mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe wurde Kampeters langjähriger Einsatz bereits gewürdigt. (November 2011).

        „Kampi und Puppe Paul“ waren zum Sommerfest des Bundespräsidenten Joachim Gauck (September 2016) in das Schloß Bellevue eingeladen und  im Sommer 2019 zu Gast beim NRW-Landtagspräsidenten André Kuper im Düsseldorfer Landtag. Dieser berief Sven Kampeter in die zehnköpfige Bürgerdelegation, die Nordrhein-Westfalen bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2019 in Kiel vertreten hat.

        Dabei erlebte er unter anderem Begegnungen mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier:
         „Zu meinem Erstaunen kannte der Bundespräsident meine Aktivitäten mit der Puppe Paul; Landtagspräsident Kuper hatte ihn schon über das Projekt informiert.Eine Bäckerei in Ennigloh, einem Stadtteil von Kampeters Heimatort Bünde, hat sich etwas Besonderes zum 20-jährigen Jubiläum ausgedacht: Bis zum 31. März wird dort „Pauls Brot“ angeboten. 50 Cent vom Verkaufspreis von 3,10 Euro spendet die Bäckerei an das DRK. i+t

      • Matthias Stiller verlässt den DRK-Kreisverband Lünen zum 30. Juni - Daniel Wilms wird neuer DRK-Chef

        Neuer Vorstand des DRK-Kreisverbandes Lünen wird Daniel Wilms (44). Der bisherige Stellvertreter vom derzeitigen Vorstand Matthias Stiller wechselt damit von der zweiten in die erste Reihe des DRKs. Das erklärte Andreas Zaremba, Vorsitzender des Präsidiums des Kreisverbandes, bei der Vorstellung von Daniel Wilms als neue Spitze des Verbandes am 1. Juni.

        Daniel Wilms ist seit über 21 Jahren beim DRK Lünen beschäftigt. Angefangen als Mitarbeiter in der Buchhaltung wurde er im Jahr 2017 deren Leiter. Vor zwei Jahren übernahm er die stellvertretende Leitung des Kreisverbandes. Mit der Berufung von Daniel Wilms zum neuen Vorstand setzt das DRK Lünen auf Erfahrung und Kontinuität.

        „Ich freue mich auf die neue Rolle als Vorstand beim DRK“, so Daniel Wilms. Er wolle in den kommenden Jahren den begonnenen Veränderungsprozess im Kreisverband fortsetzen und sich auf die Kernbereiche des DRKs fokussieren, definiert er seine zukünftigen Ziele. 

        Zwei Jahre saßen er und Matthias Stiller in einem Büro zusammen. „Wir hatten bereits einen langen Einarbeitungsprozess“, witzelte daher Matthias Stiller, der zum 1. Juli die Leitung der Wirtschaftsförderung in der Stadt Werne übernehmen wird. „Matthias Stiller hat in den vergangenen vier Jahren viele notwendige strukturelle Veränderungen im Kreisverband umgesetzt“, so Andreas Zaremba. „Wir danken ihm für die sehr gute Zusammenarbeit und wünschen ihm in Werne alles Gute. Gerade in Zeiten der Pandemie, in denen das DRK viele Aufgaben in systemrelevanten Bereichen wahrnimmt, wie beispielsweise im Rettungsdienst, in der Pflege, in der offenen Ganztagsschule oder in unserem Testzentrum, ist ein reibungsloser Übergang besonders wichtig“, erklärt Zaremba. Dieser sei mit der Berufung von Daniel Wilms sichergestellt. KV Lünen / i+t

    Jugendrotkreuz Seite 9

    • Humanitäre Hilfe ganz praktisch: Ergebnisse der Zusammenarbeit der FH-Münster und dem JRK Westfalen-Lippe

      Das Sieger-Projekt „Robin-Hood-Food“

      Foto: FH Münster

      Was passiert eigentlich, wenn die Kund*innen der Tafel ein verfügbares Lebensmittel nicht kennen oder keine Idee haben, wie man dieses gut und vor allem lecker verarbeiten kann? Jasmin Bräckel, Hernández, Paula Laudensack, Jill Minkhofer und Dagmar Vestrick sprachen dazu mit Mitarbeiter*innen verschiedener Tafeln und entwickelten auf Basis der Gespräche 30 Rezepte. Ergänzt und abgerundet wird die Sammlung durch Tipps, z.B. zur Abfallvermeidung und zur gesunden Ernährung.  Das Rezeptbuch steht allen Tafeln, die es an ihre Kund*innen weitergeben möchten, sowie für alle Interessierten zum Download zur Verfügung: www.fh-muenster.de/tafel (externer Link)

      Die Märchenküche

      Das Projekt „Märchenküche“ überzeugte mit seinem kreativen und spielerischen Konzept, Kindern aus Kitas und Grundschulen den genussvollen Zugang zu Lebensmitteln und Ernährung auf Basis bestehender Märchen näherzubringen. Herausgekommen ist dabei ein umfangreiches und selbstillustriertes Buch. Zu jedem Märchen und dem entsprechenden Lebensmittel stellen die Studentinnen Lisa Gödecke, Celina Schramm, Friederike Sundermeyer und Judith Windhövel dabei Spiele, Informationen und Bastelideen vor, um die Geschichte mit allen Sinnen erlebbar zu machen.

      KulturHappen

      Was ist dein Lieblingsessen? Im Projekt „KulturHappen“ konzipierten Sophie Kuhlmann, Anne-Louisa Nagel, Nina Scholz, und Kathrin Auner eine Kochbox gemeinsam mit Migrant*innen. Zu drei verschiedenen Gerichten stellten sie die Zutaten zusammen und entwickelten eine Anleitung zum Nachkochen: Einfach auspacken, durchlesen und nachkochen! Auf den beiliegenden Info-Karten werden aber nicht nur die Rezepte vorgestellt, sondern auch die Münsteraner*innen mit internationalen Wurzeln, denen diese Gerichte etwas bedeuten. Der Gedanke dahinter: Essen verbindet und schafft Austausch! Phillipinischer Kürbiseintopf, gelber Reis aus Indonesien oder Msakaet Elkousa aus Syrien? Mit KulturHappen liegt dir die Welt zu Teller.

      ProPreg

      Werdende Mütter sollten besonders auf ihre Ernährung achten – denn ihr Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen steigt! Doch was ist, wenn der Ernährungsplan nicht immer in eigener Hand liegt – zum Beispiel, wenn man als Schwangere in einer Geflüchtetenunterkunft lebt? Bennet Figge, Lena Mühlenstrodt, Mike Natschke und Nadine Schott entwickelten für genau diesen Fall im Projekt „ProPreg“ eine Zwischenmahlzeit, die einen ergänzenden Beitrag zur Versorgung von schwangeren Geflüchteten mit kritischen Nährstoffen leisten und vor Ort durch das Küchenteam gut vorbereitet und gelagert werden kann.

      Helferchen

      In einem weiteren Projekt ist ein Ratgeber für das eigenständige Leben zu Hause entstanden. Er richtet sich an Männer, die in der Wohnungslosenunterkunft „Christophorushaus“ gelebt haben und nun (wieder) einen eigenen Haushalt führen können. Yella Heins, Sophie Knipper, Carolin Kunkis und Franzis Verwohlt überarbeiteten die in die Jahre gekommene Handreichung, die den ehemaligen Bewohnern des Christophorushauses den Einstieg und die Eingewöhnung im eigenen Zuhause erleichtern soll. Von Umzugschecklisten, Tipps für die Freizeit, bis hin zu Rezepten und günstigem Einkaufen bietet der Ratgeber eine gute Basis für ein eigenständiges Leben.

    Leitungsfunktionen Seite 13

    • Dr. Uwe Devrient - FRSA
      FRSA ...

      ... ist ein Namenszusatz für Fellow of the Royal Society of Arts (Mitglied der Königlichen Gesellschaft zur Förderung der Künste, der Industrieerzeugnisse und des Handelsgewerbes). Dies ist eine Plattform für kritische Diskussionen und neue Ideen, um die Aufklärung im 21. Jahrhundert voranzutreiben. Die Gesellschaft handelt nach vier Grundsätzen: Eigenständigkeit, Engagement, Aufrichtigkeit und Offenheit. Das erinnert uns sehr an die sieben Grundsätze des DRK: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit, Universalität. Hier ergeben sich gegenseitig Einflüsse.

      „Bin da, um zu helfen“ ist auch ein Grundsatz. Hier schließt sich der Kreis zur Hilfe nach dem Maß der Not.

  • März 2021

    Nachrichten

    • Seite 8 und Seite 16

      Nachrichten Seite 8

      • Festakt zum Tag des Ehrenamts

        Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp vertrat DRK bei Podiumsdiskussion im Innenministerium NRW

        „Dauerhafter Dialog über Förderung des Ehrenamts ist wichtig“

        Bei einem Festakt, der am 7. 12. 2020 anlässlich des Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember stattfand, hat NRW-Innenminister Herbert Reul die Hilfskräfte gewürdigt, die sich im Bevölkerungsschutz engagieren. Ehrenamtliches Engagement werde nicht bezahlt, so Reul. „Es ist ein Engagement, das unbezahlbar ist.“ Aufgrund der Pandemie-Lage konnte die Veranstaltung nur online verfolgt werden. Zum Programm gehörte eine Talkrunde über aktuelle Themen im Katastrophen- bzw. Bevölkerungsschutz, bei der Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp das DRK vertrat. 

        „Unsere Einsätze im Kontext der Corona-Pandemie haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam und zielorientiert kreative Lösungen zu finden“, sagte Tanja Knopp. Sie machte deutlich, wie notwendig es ist, dass das Land die Arbeitgeber bei der Freistellung von Mitarbeitenden für Einsätze unterstützt. Ebenfalls gesichert sein müsse auch die Finanzierung der bedarfsorientierten Unterstützung ehrenamtlicher Kräfte durch hauptamtliche Mitarbeiter*innen der Hilfsorganisationen. „Es ist wichtig, dass die gemeinsame Kampagne von Innenministerium und Hilfsorganisationen i#EngagiertFürNRW einen dauerhaften Dialog über die Stärkung des Ehrenamts fördert“, so die Landesrotkreuzleiterin. i+t

      • DRK-Blutspendedienst West mit neuem Aufsichtsratsvorsitz

        Der Aufsichtsrat der DRK-Blutspendedienst West gGmbH hat am 2. März 2021 den Präsidenten des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Rainer Kaul, zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Rainer Kaul folgt auf Dr. jur. Fritz Baur, den Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Neuer stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsgremium des Blutspendedienstes ist der Präsident des DRK-Landesverbandes Nordrhein, Hans Schwarz.

        In die Amtsperiode von Dr. Fritz Baur fiel die Bewältigung der coronabedingten Auswirkungen auf das gesamte Blutspendewesen. Dr. Baur betont: „Die Coronapandemie hat auch dem DRK-Blutspendedienst West viel abverlangt, daher sind wir über die Unterstützung seitens der Politik in dieser Krisenzeit besonders dankbar. Ein sichtbares Zeichen hierfür ist die NRW-Kampagne, die zusammen mit dem Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann ins Leben gerufen wurde und im Gesamtgebiet zusammen mit den Gesundheitsministerinnen Sabine Bätzing-Lichtenthäler in Rheinland-Pfalz und Monika Bachmann im Saarland umgesetzt wurde.

        Der gemeinnützige DRK-Blutspendedienst West ist einer der größten Versorger mit Blutpräparaten in Deutschland. Dieser führt täglich bis zu 50 Blutspendetermine durch – im Jahr summieren sich diese auf über 10.000 Blutspendeaktionen. Mit Blutprodukten aus jährlich etwa 800.000 Blutspenden stellt der DRK-Blutspendedienst West die Versorgung der Patienten in Nordrhein-Westfalen, in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit Blutpräparaten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr sicher und deckt rund 75 Prozent des Bedarfs der Krankenhäuser in seinem Versorgungsgebiet.

      • 100 Jahre DRK - Ehrenamt gewinnt künftig immer mehr an Bedeutung

        Das Deutsche Rote Kreuz e.V. – der Dachverband von 19 DRK-Landesverbänden und dem Verband der Schwesternschaften vom DRK – feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier findet am Weltrotkreuztag am 8. Mai 2021 in Bamberg statt. Dort wurde das DRK am 25. Januar 1921 gegründet. „Von Anfang an spielte das ehrenamtliche Engagement im Deutschen Roten Kreuz eine sehr große Rolle. Das Ehrenamt wird auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, wenn es darum geht, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu stärken“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. 

        Mit dem Motto „Vielfalt in Einheit“ geht das DRK als nationale Hilfsgesellschaft und Wohlfahrtsverband ins Jubiläumsjahr. Am 25. Januar 1921 entsteht das Deutsche Rote Kreuz, wie wir es heute kennen: Die bestehenden deutschen Rotkreuzlandesvereine schließen sich auf einer Sitzung im Alten Rathaus in Bamberg in einem Dachverband zusammen, der das gesamte Rote Kreuz in ganz Deutschland vertritt. Es ist ein rechtsfähiger Verein mit Sitz in Berlin. Die Selbständigkeit der Landesvereine bleibt dabei weitgehend erhalten. Auf diese Weise gestärkt kann das DRK sich in den folgenden Jahren in der Wohlfahrtsarbeit positionieren, den Rettungsdienst ausbauen, in der Rotkreuzbewegung stärker auftreten und einen enormen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Das Rote Kreuz in Deutschland ist allerdings noch älter: Der erste deutsche Rotkreuzverein wurde 1863 in Württemberg gegründet. Bereits seit 1883 gibt es die Wasserwacht, in den 1880er Jahren bilden sich die ersten Sanitätskolonnen, die heutigen Bereitschaften; 1920 entsteht zudem die Bergwacht und 1925 das Jugendrotkreuz.

        Aktuell hat das DRK fast drei Millionen Fördermitglieder, 180.000 hauptamtlich Beschäftigte und mehr als 443.000 ehrenamtliche Helfer in den Bereitschaften, der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, dem Jugendrotkreuz, der Bergwacht und der Wasserwacht. „Sehr erfreulich ist, dass die Zahl der Ehrenamtlichen in den vergangenen 15 Jahren sogar gestiegen ist“, sagt Hasselfeldt. 

        Das DRK gehört der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung an, die mit nationalen Gesellschaften in 192 Ländern die größte humanitäre Organisation der Welt ist. Zu den sieben Grundsätzen der Bewegung gehören Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. DRK


      • Radio RST erweitert Klaus-Miethe-Fonds

        Radio RST und Aktion Lichtblicke prämieren DRK Projekt für Kinder und Jugendliche

        Über rund 15 000 Euro mehr für Kinder und Jugendliche in Notsituationen freuen sich DRK-Jugendreferentin Jannike Reimold und Kreisleiterin des Jugendrotkreuzes Verena Wels vom DRK-Kreisverband Tecklenburger Land.

        Beide sind in ihren Funktionen für den Klaus-Miethe-Fonds (KMF) zuständig und hatten die Bewerbung bei Radio RST eingereicht. Die Aktion des Radiosenders und der Aktion Lichtblicke prämierte für 2021 Aktionen und Projekte für Kinder und Jugendliche, die in Zeiten von Corona Jugendliche unterstützen.

        Zu diesem unverhofften Geldsegen kam es aber nicht ohne Engagement: „Wir dachten, wir probieren es mal – dass es geklappt hat, ist einfach toll“, so Reimold über den überraschenden Gewinn. Das Team rund um den KMF hatte von der Aktion Lichtblicke und Radio RST gehört und sich daraufhin mit dem Projekt für benachteiligte Kinder und Jugendliche beworben. Ebenso überrascht von dem Gewinn ist Wels: „Als man mir mitteilte, dass wir gewonnen haben, konnte ich es kaum glauben. Was für eine tolle Chance! Wir werden mit dem Geld sehr vielen Kindern und Jugendlichen im Tecklenburger Land helfen können.“ 

        Der Klaus-Miethe-Fonds wurde im November 2016 eingerichtet und nach dem langjährigen DRK-Mitarbeiter Klaus Miethe benannt. Der Rettungsassistent und damalige Jugendrotkreuz-Landesleiter war bei einem tragischen Unfall am 10. November 2016 in Ausübung seines Berufs ums Leben gekommen. Auf Anregung seiner Ehefrau gründete das JRK im Tecklenburger Land den Klaus-Miethe-Fonds, um Kindern und Jugendlichen in Notsituationen zu helfen. KV Tecklenburger Land / i+t

      • DRK Dortmund - „Lebensretter hautnah“

        Neben Rettungsteams aus Jena, Wiesbaden, Stuttgart und Dachau zählten Notfallsanitäterin Roswitha Ackermann und Rettungsassistent Max Teipel aus dem DRK-Kreisverband Dortmund zu den Protagonisten der dritten Staffel der SAT1- Doku „Lebensretter hautnah - wenn jede Sekunde zählt“.  Die Fernsehzuschauer*innen erlebten die beiden Rettungskräfte als eingespieltes Duo, das sich blind aufeinander verlassen kann, hochkonzentriert und professionell seien Dienst versieht und bei allem Ernst, den der Beruf ihm abverlangt, den Humor nicht verliert. 

        Im Vorfeld hat sich der DRK-Kreisverband mit den anderen anerkannten Hilfsorganisationen und der Dortmunder Feuerwehr, die in der Großstadt im Ruhrgebiet den Rettungsdienst versehen, abgestimmt. Ergebnis: Alle waren damit einverstanden, dass es die Rettungskräfte vom Dortmunder DRK waren, die zur besten Sendezeit bei ihren Einsätzen erlebt werden konnten. 

         „Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Ehren- und Hauptamt und in der Gemeinschaft der anerkannten Dortmunder Hilfsorganisationen und der Feuerwehr Dortmund war es uns möglich, die Dreharbeiten während des Regelrettungsdienstes zuzulassen“, so Fred Weingardt, stellvertretender Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Dortmund. i+t

      • Langjähriger DRK-Kreisgeschäftsführer geht in den Ruhestand

        Fast genau 37 Jahre hat Ralf Großegödinghaus beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Bielefeld gearbeitet. 15 Jahre stand er dem DRK als Kreisgeschäftsführer vor. Eine lange Zeit, die den DRK Kreisverband Bielefeld mit rund 5.500 Mitgliedern, 500 Ehrenamtlichen und 850 hauptamtlichen Mitarbeitenden zu einem der größten der 38 Kreisverbände im DRK Landesverband Westfalen-Lippe heranwachsen ließ.

        Zum 1. März geht Großegödinghaus, zuletzt als Leiter Hilfsorganisation im DRK tätig, in den passiven Teil der Altersteilzeit.Nach so langer Zeit gab es bei der kleinen Feierstunde, die mit Abstand und ohne Händeschütteln stattfand, viel zu erzählen. „Die Flüchtlingskrise 2015 ist mir besonders in Erinnerung geblieben“, sagt der 63-Jährige. Unbürokratisch und mit viel Herz habe sich Großegödinghaus damals dieser Aufgabe gestellt, erzählt DRK Präsident Stephan Nau: “Menschen in Not zu helfen war für ihn nicht nur ein DRK-Leitsatz, sondern ein persönliches Anliegen“.Die Karriere von Großegödinghaus begann 1984 als Praktikant, bevor er 1985 die Aufgabe als Sachbearbeiter für Katastrophenschutz, Versicherungen, Altkleider und Ausbildung der Ehrenamtlichen übernahm. Bereits 1992 wurde er zum stellvertretenden Kreisgeschäftsführer berufen, bevor von 2004 bis 2019 dem DRK als Kreisgeschäftsführer vorstand.Großegödinghaus bekleidete eine Vielzahl von Ämtern rund um das DRK. Von 2006 bis 2020 war er Geschäftsführer der DRK OWL Soziales Wohnen gGmbH, die insgesamt 20 Wohngruppen für Menschen mit Demenz und 19 betreute Wohnprojekte mit rund 640 Wohneinheiten in und um Bielefeld herum unterhält. An der Gründung der ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH war er maßgeblich beteiligt und vertrat das DRK bis 2020 als Beirat. Seit 2008 gehörte er als Gründungsmitglied dem Vorstand der Bielefelder Rotkreuzstiftung an. In der Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrtsverbände Bielefeld vertrat Großegödinghaus 15 Jahre lang das DRK und stand dieser von 2011 bis 2013 als Vorsitzender vor. 2018 arbeitete er zudem übergangsweise als Geschäftsführer der Gesellschaften DRK Soziale Dienste OWL, DRK Fahrdienste und DRK Kinder-, Jugend- und Familiendienste. Besonders stolz ist Großegödinghaus auf die „Erfolgsstory“ im Bereich der Kindertagesstätten. Das DRK Bielefeld unterhält heute, seit im Jahr 1999 die erste Kita aus einer ehemaligen Spielstube hervorgegangen ist, 11 Kitas, die von mehr als 850 Kindern besucht werden.

        DRK-Vorstand Christopher Brandes dankte dem zukünftigen Ruheständler für sein jahrzehntelanges Engagement und wünschte ihm einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt. „Sie erreichen nun einen Punkt, an dem Sie nichts mehr müssen, sondern ein Stück Freiheit genießen – sei es beim Motorradfahren oder anderen Aktivitäten“. Großegödinghaus freut sich darauf, mehr Zeit für Familie, für Reisen in sein Lieblingsurlaubsland Dänemark und das Erlernen der dänischen Sprache zu haben. „Mir wird bestimmt nicht langweilig, aber dem DRK bleibe ich immer verbunden“. Christina-Carolin Rempe

      Nachrichten Seite 16

      • Neues DRK-Karriereportal

        Karriereportal & Bewerbungsmanagement

        Die BITE GmbH bietet dem Deutschen Roten Kreuz kostenfrei ein zielgruppengerechtes Karriereportal und modernes Bewerbungsmanagementsystem an. Hierdurch können Vakanzen schnell und einfach ausgeschrieben, die Reichweite und Sichtbarkeit Ihrer Stellenausschreibungen gesteigert sowie Ihre Arbeitgebermarke und das Employer Branding verbessert werden. Der DRK-Gesamtverband und alle Gliederungen haben die Möglichkeit, kostenfrei und automatisch ihre Stellenausschreibungen auf Ihrem Karriereportal jobs.drk.de zu veröffentlichen und dadurch eine einfache Eingabe der Bewerbungsdaten zu ermöglichen.

        Die Bewerbenden können schnell und zudem barrierefrei ihre Daten im Online-Formularerfassen sowie ihre Dokumente hochladen. Alle Bewerbungen können alsdann anhand der erforderlichen Qualifikationen verglichen und an Ihre Fachbereiche zur Beurteilung im System weitergeleitet werden. Die automatische Änderungshistorie der Bewerbungen liefert eine transparente Dokumentation Ihrer Personalauswahl und die automatische Löschung der personenbezogenen aten garantiert zudem den Datenschutz. Alle Verbände und Gliederungen des DRK haben die Möglichkeit, Ihr Ausschreibungs- und Bewerbermanagement durch eine kostenpflichtige Premiumversion mit zusätzlichen Funktionen zu ergänzen. Dafür ist ein eigener DRK-Tarif mit Sonderkonditionen abrufbar.

      • DRK-Kreisverband Coesfeld eröffnet vier Testzentren
        Foto: KV Coesfeld

        Nachtrag: Die aktuellen Informationen zu Schnelltests und weiteren Corona-Testungen des DRK-Kreisverbandes Coesfeld finden Sie hier: https://drk-teststationen.de/

        (externer Link)

        Das DRK im Kreis Coesfeld hat am 01.02.2021 Testzentren in Coesfeld, Dülmen, Dülmen-Buldern und Lüdinghausen eröffnet und bietet damit der Bevölkerung im Kreis Coesfeld täglich die Möglichkeit, sich auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus testen zu lassen. Zusätzlich kann ein mobiles Team örtlich und zeitlich flexibel Testungen größerer Personengruppen durchführen. Mit diesem umfassenden Testangebot können Infektionsketten aufgedeckt und unterbrochen und im Falle negativer Testungen soziale Kontakte privater oder beruflicher Art ermöglicht werden.

        Anmeldung:

        Anforderung des mobilen Teams für die Testung größerer Personengruppen wie zum Beispiel Belegschaften in Einrichtungen und Unternehmen:

        Nachweis der Identität:
        • durch Personalausweis oder Reisepass

        Nachweis des Anspruchs auf Testung:

        • durch Vorlage des „Vordrucks Muster OEGD“ oder
        • durch Darlegung des „Verlangens“ einer berechtigten Einrichtung im Sinne des § 6 Abs. 2 Nr. 3 Coronavirus-Testverordnung
        • kein weiterer Nachweis bei Selbstzahlern erforderlich

        Angebotene Testvarianten:

        • PoC-Antigen-Test (Schnelltest vor Ort)
        • PCR-Test (Nukleinsäurennachweis mittels Labordiagnostik)

        PCR-Test-Labordiagnostik durch:

        Christophorus-Kliniken GmbH Prof. Dr. Lutz von Müller
        Institut für Labormedizin, Mikrobiologie und Hygiene (LMH) Südring 41
        48653 Coesfeld.

        Testergebnismitteilungen:
        • Bescheinigung über Testergebnis an getestete Person durch DRK aus- schließlich per E-Mail als Nachricht und als pdf-Datei
        • PoC-Antigen-Test (Schnelltest vor Ort): ca. 15 – 20 Minuten nach der Testung
        • PCR-Test (Nukleinsäurennachweis mittels Labordiagnostik):

        je nach Eingang im Labor am Tag der Testung/ Folgetag/ Nachfolgetag, falls Folgetag ein Sonntag

        • Bescheinigung in englischer Sprache in Vorbereitung

        Automatische Benachrichtigung des Gesundheitsamtes:

        • im Falle positiver Tests
        • im Falle einer Testung auf Anforderung des Gesundheitsamtes
        • Weiterleitung der Testergebnisse an Corona-Warn-App nach Einverständ- nis der getesteten Person

        Preise und Bezahlmöglichkeiten für Selbstzahler:

        • PoC-Antigen-Test 1 x pro Woche kostenlos
        • PCR-Test (Nukleinsäurennachweis mittels Labordiagnostik): 99,- €
        • Aufpreis für eine Vor-Ort-Anmeldung: 5,- €
        • Preis des mobilen Teams je nach Größe der zu testenden Personengruppe nach Vereinbarung
        • bargeldlose Zahlung per
        • girocard/ electronic cash
        • Maestro/ V-PAY
        • girogo/ GeldKarte
        • Kreditkarten
        • Quittung als pdf-Datei mit Testergebnismitteilung
        Standorte und Öffnungszeiten der Testzentren:
        Wochentag Buldern Coesfeld Dülmen Lüdinghausen Std.
          DRK - Haus DRK - Haus DRK - Haus DRK - Haus  
          Clemensstr. 15 Bahnhofstr. 128 August-Schlü- ter-Str. 32 Werdener Str. 8a  
        Montag 16.00 - 19.00 09.00 - 13.00 09.00 - 12.00   10
        Dienstag   13.00 - 17.00 12.00 - 16.00   8
        Mittwoch 16.00 - 19.00   09.00 - 12.00 16.00 - 20.00 10
        Donnerstag 16.00 - 19.00 09.00 - 13.00 09.00 - 12.00 ab 04.03.21 10
        Freitag 16.00 - 20.00 15.00 - 20.00 14.00 - 20.00   15
        Samstag 09.00 - 13.00 09.00 - 13.00 09.00 - 14.00 16.00 - 20.00 17
        Sonntag       09.00 - 14.00 5
      • Impfzentren in Brakel (DRK-Kreisverband Höxter) und Lüdenscheid (DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid)

        Am 8. Februar gingen nrw-weit die Impfzentren an den Start – so auch in Brakel im Kreis Höxter und in Lüdenscheid. In beiden Fällen unterstützt die DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH zusammen mit den jeweiligen DRK-Kreisverbänden bei der Organisation und der Logistik vor Ort. Die Verbände wurden durch die Behörden beim Betreiben der Impfzentren einbezogen. Nach den priorisierten Gruppen soll im Sommer allen Bürger*innen ein Impfangebot gemacht werden. i+t

        Hintergrundinformationen:

        Der Kreis Höxter richtete ein Impfzentrum in der Stadthalle in Brakel ein, das nach den Vorgaben des Landes fristgerecht am 15. Dezember 2020 räumlich und organisatorisch betriebsbereit zur Verfügung stand. Es wurde im Stand-by vorgehalten, bis erste Impfdosen geliefert wurden. Für den Aufbau und die Organisation ist der Kreis verantwortlich, für die medizinische Betreuung die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Zuständig für die organisatorische Leitung des Impfzentrums ist der Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz beim Kreis Höxter, Thomas Krämer. Verantwortlich für die ärztliche Leitung ist der Brakeler Mediziner Dr. Rüdiger Micus.

        Das Impfzentrum des Märkischen Kreis befindet sich in in der Historischen Schützenhalle Loh in Lüdenscheid. Mit großem personellen und logistischen Aufwand haben die Verantwortlichen nach dem Erlass der Landesregierung auf 2200 Quadratmetern alle Anforderungen an ein Impfzentrum erfüllt. Leitender Arzt ist Dr. Gregor Schmitz. 

        Weitere Informationen zum Thema "Impfen" finden Sie hier

      • 20 Jahre "Kampi" und Puppe Paul
        2001 begann der gemeinsame Weg von Sven „Kampi“ Kampeter und der Puppe Paul. Ungefähr 20 000 Kindern haben sie seitdem die Grundzüge der Ersten Hilfe nahegebracht.

        Die Aktivitäten des Duos basieren auf einem Projekt des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe. Hajo Mußenbrock, inzwischen stellvertretender Abteilungsleiter Wohlfahrt und Sozialarbeit beim DRK-Landesverband, hatte die spielerische Vermittlung Erster Hilfe damals konzipiert. In Folge hat er bundesweit hunderte von Rotkreuzler*innen zu Puppen-und Menschen-Teams ausgebildet, darunter auch Sven Kampeter. „Sven gehörte zu meinen ersten Schülern“, erinnert sich Hajo Mußenbrock. Seitdem tourt der Kreisrotkreuzleiter des Kreisverbandes Herford-Land mit seiner Puppe ehrenamtlich durch die Kindertageseinrichtungen und Grundschulen im Kreis Herford und den Nachbarkreisen. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie waren Kampeter und Paul auch gern gesehene Gäste bei Kindergeburtstagen; heute trägt „Paul“ nicht nur eine winzige DRK-Dienstkleidung, sondern auch einen Mund-Nasenschutz.

        Nach eigener Einschätzung hat Sven Kampeter mit seinem Programm circa 20 000 Kinder erreicht. Damit ist er nicht nur ein erfolgreicher DRK-Botschafter für die Erste Hilfe, sondern laut dem Vorsitzenden Wolfgang Koch auch ein „Aushängeschild für den DRK-Kreisverband Herford-Land“. 

        Mittlerweile haben „Kampi und Puppe Paul“ auch ein gewisses Maß an Prominenz erreicht: SAT 1 berichtete über sie, es gab Auftritte in der Sendung „Gottschalk Live“ und beim „Türöffner-Tag“ der WDR-Sendung mit der Maus. Anfang 2016 erhielt Sven Kampeter den „Ehrwin des Monats“, einen Preis, den der WDR seit 2015 an Menschen vergibt, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren und sich dabei durch ein besonderes Maß an Kreativität bzw. die Art und Weise ihres Engagements hervorheben. Auch mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe wurde Kampeters langjähriger Einsatz bereits gewürdigt. (November 2011).

        „Kampi und Puppe Paul“ waren zum Sommerfest des Bundespräsidenten Joachim Gauck (September 2016) in das Schloß Bellevue eingeladen und  im Sommer 2019 zu Gast beim NRW-Landtagspräsidenten André Kuper im Düsseldorfer Landtag. Dieser berief Sven Kampeter in die zehnköpfige Bürgerdelegation, die Nordrhein-Westfalen bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2019 in Kiel vertreten hat.

        Dabei erlebte er unter anderem Begegnungen mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier:
         „Zu meinem Erstaunen kannte der Bundespräsident meine Aktivitäten mit der Puppe Paul; Landtagspräsident Kuper hatte ihn schon über das Projekt informiert.Eine Bäckerei in Ennigloh, einem Stadtteil von Kampeters Heimatort Bünde, hat sich etwas Besonderes zum 20-jährigen Jubiläum ausgedacht: Bis zum 31. März wird dort „Pauls Brot“ angeboten. 50 Cent vom Verkaufspreis von 3,10 Euro spendet die Bäckerei an das DRK. i+t

      • DRK-Ortsverein Warstein und DRK-Kreisverband Lippstadt-Hellweg fusionieren

        Seit jeher gehört der DRK-Ortsverein Warstein zum Kreisverband Arnsberg – auch über die kommunale Gebietsreform 1975 hinaus.  „Damals war es vernünftig und richtig, dass der Ortsverein Warstein im Kreisverband Arnsberg geblieben ist. Inzwischen hat sich aber vieles verändert, sodass die Mitglieder eine wichtige Entscheidung getroffen haben: Die bisher schon gute Zusammenarbeit im Katastrophenschutz sowie bei größeren Sanitätswachdiensten soll nun abgerundet werden und mit dem Wechsel zum DRK-Kreisverband Lippstadt-Hellweg zukunftsorientiert eine neue Struktur geschaffen werden“, so Detlev Winkler, Vorsitzender des Ortsvereins Warstein. In der jüngsten Mitgliederversammlung wurde der Beschluss mit großer Mehrheit gefällt. 

        Der Kreisverband Lippstadt-Hellweg hat dem Aufnahmewunsch gerne und ohne Gegenstimmen entsprochen. Somit ist der Wirkungsbereich des DRK-Kreisverbandes Lippstadt-Hellweg ab dem 1. Januar 2021 identisch mit Gebiet des Landkreises Soest. 

        „Das Beste an Warstein gehört jetzt zu uns – das ist das einzig Wahre!“ resümiert selbstbewusst der Kreisverbandspräsident Heinz-S. Gosmann die jüngste Entwicklung. 

        Das Seniorenzentrum ‘Henry Dunant‘ in Warstein jedoch verbleibt in Trägerschaft des DRK-Kreisverbandes Arnsberg, der einige Dienste wie zum Beispiel den Hausnotruf und ‘Essen auf Rädern‘ im Raum Warstein auch weiterhin erbringt. Heinrich Gehlmann

      • DRK-Kreisverband Gladbeck: Langjährige Helferin Irmgard Bellingröhr wurde 90

        Gut 75 000 Blutspender*innen hat Irmgard Bellingröhr in 40 Jahren ehrenamtlich beim DRK-Kreisverband Gladbeck begleitet. „Die Aufgaben bei der Blutspende hat sie mit großer Leidenschaft durchgeführt“, so Wilhelm Walter, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Gladbeck. Am 21. Januar feierte sie ihren 90. Geburtstag und ist noch immer ambitioniert: „Im Notfall komme ich zurück“. 

    Jugendrotkreuz Seite 7

    • Mitmachaktion SSDTeilsein

      Der Schulsanitätsdienst kann in Zeiten von Corona nicht wie üblich stattfinden. Um währenddessen trotzdem gemeinsam etwas zu erleben und zu gestalten, gab es im November und Dezember 2020 eine Mitmachaktion unter dem Motto „SSDTeilsein“. 

      In der Zeit vom 23.11. bis zum 21.12.2020 hatten unsere SSD-Gruppen die Möglichkeit, in jeder Woche eine neue kreative und kooperative Aufgabe zu meistern – mit dem aktuell erforderlichen Abstand.

       

      Hier die Aufgabe vom 14.12.2020: 

      Erste Hilfe ist kinderleicht, oder?

      Wir meinen, dass niemand zu klein ist, um Hilfe leisten zu können. Und das wollen wir fördern. Dafür braucht es natürlich entsprechende Methoden und Materialien, mit denen auch schon die Kleinsten fit in Erste Hilfe werden.

      Und hier ist eure Kreativität gefragt: Erstellt einen Stopp-Motion-Film mit einer Anleitung für eine beliebige Erste-Hilfe-Leistung. 

      Auf unseren Social-Media-Kanälen und unserer Homepage wurden in dieser Zeit immer montags die Aufgaben veröffentlicht. Teilnehmen konnte jede SSD-Gruppe – eine Anmeldung war nicht erforderlich. Die Ergebnisse wurden mit dem Hashtag #SSDTeilsein auf den Kanälen gepostet oder per Mail an das JRK Westfalen-Lippe geschickt. Martina Jeßnitz

      https://www.facebook.com/hashtag/SSDTeilsein

      Hinweis: Externer Link