Weiterführende Informationen zu Beiträgen der Ausgabe März 2021Weiterführende Informationen zu Beiträgen der Ausgabe März 2021

Ausgabe März 1/2021 Seite 8

  • Gesundheit und Helfen machen Schule

    Gemeinsames Anliegen von Landesregierung und Deutschem Roten Kreuz

    Um die Erste Hilfe an Schulen und deren Weiterentwicklung im Rahmen einer kontinuierlichen und flächendeckenden Kooperation zwischen Land und DRK in Nordrhein-Westfalen ging es bei einem Treffen am 8. Januar im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Dr. Fritz Baur, Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp, die Jugendrotkreuz-Landesleiterin des DRK-Landesverbandes Nordrhein Elena Müntjes und der Leiter des Rotkreuz-Büros NRW Dr. Sascha Rolf Lüder tauschten sich bei einem ersten Termin mit NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer konstruktiv und umfangreich über Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet aus. i+t

  • DRK-Ortsverein Warendorf: Wechsel an der Spitze und neue Satzung

    Nur der Wandel hat Bestand! Unter diesem Motto war die diesjährige Mitgliederversammlung des DRK-Ortsvereins Warendorf am 9. Dezember eine ganz besondere Versammlung. Nach über 50 Jahren ehrenamtlicher Vorstandsarbeit verabschiedeten sich der bisherige Vorstandsvorsitzende Hubert Lehmkühler sowie sein Schatzmeister Heinz Reifert in den Ruhestand. Für ihr unermüdliches Engagement im Ortsverein wurde Hubert Lehmkühler und Heinz Reifert die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

    Geschäftsführer Jens Peters konnte einen ausgeglichenen Jahreshaushalt 2018 präsentieren, versehen mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers. Im Anschluss wurde der amtierende Vorstand entlastet. Im Anschluss verabschiedete die Mitgliederversammlung einstimmig eine neue Satzung. Diese sieht vor, in die Leitung des Vereins in die Hände eines ehrenamtlichen Präsidiums zu legen und einen hauptamtlichen Vorstand zu bestellen. Justitiar Klaus Ermeling betonte vor der Abstimmung den über 60 Anwesenden die Wichtigkeit der neuen Satzung, um auf heutige Herausforderungen reagieren zu können; die bisherige Satzung stammte aus dem Jahr 1975, zuletzt angepasst in 1984.

    Auf Vorschlag des ehemaligen Vorstandes wurden im Anschluss folgende Personen in die neuen Funktionen des Präsidiums gewählt:

    • Präsident: Dr. Friedhelm Vogel
    • Vizepräsident: Friedrich Leopold Freiherr Spies von Büllesheim
    • Vizepräsidentin: Caroline Gräfin von Westerholt
    • Schatzmeister: Mike Tillmann
    • Justitiar: Klaus Ermeling
    • Rotkreuzarzt: Dr. Egbert Briese
    • Stellv. Rotkreuzärztin: Sarah Wilbrand
    • Rotkreuzleiterin: Carolin Schultenkemper
    • Stellv. Rotkreuzleiterin: Ina Westbeld
    • Stellv. Rotkreuzleiterin: Renate Heckmann
    • Rotkreuzleiter: Christoph Buxbaum
    • Stellv. Rotkreuzleiter: Lars Boß
    • JRK-Leitung: Renate Heckmann

    Die jeweiligen Wahlgänge zeigten einen uneingeschränkten Rückhalt der anwesenden Mitglieder. Im Anschluss an die Wahl wurden die nun ausgeschiedenen, langjährigen Mitglieder des Vorstandes gebührend nach über 50-jähriger Vorstandstätigkeit durch Vizepräsident Friedrich von Spies als langjährigem Weggefährten geehrt. Hubert Lehmkühler bedankte sich für eine prägende Zeit beim DRK in all den Jahren. Heinz Reifert erinnerte sich daran zurück, wie er damals, vor über 50 Jahren, zum DRK gekommen ist. Beide sind Gründungsmitglieder des Ortsvereins. Ihnen wurde unter minutenlangem, stehendem Applaus die Ehrenmitgliedschaft durch den Vizepräsidenten überreicht. 

    Im Anschluss an die Präsidiumswahl stellte Jens Peters den Wirtschaftsplan für das Jahr 2020 vor. Beim letzten Tagesordnungspunkt übernahm der Vizepräsident Friedrich von Spies dann die Ehrung langjähriger Mitglieder für ihr ehrenamtliches Engagement zusammen mit der Auszeichnung von Beschäftigten für ihre langjährige Mitarbeit.

    Auf der ersten Sitzung des neu gewählten Präsidiums, am 10.12.2019, wurde der bisherige Geschäftsführer Jens Peters einstimmig zum hauptamtlichen Vorstand bestellt. Rolf Neumann-Bussian / i+t

     

  • 100 Jahre DRK - Ehrenamt gewinnt künftig immer mehr an Bedeutung

    Das Deutsche Rote Kreuz e.V. – der Dachverband von 19 DRK-Landesverbänden und dem Verband der Schwesternschaften vom DRK – feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier findet am Weltrotkreuztag am 8. Mai 2021 in Bamberg statt. Dort wurde das DRK am 25. Januar 1921 gegründet. „Von Anfang an spielte das ehrenamtliche Engagement im Deutschen Roten Kreuz eine sehr große Rolle. Das Ehrenamt wird auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, wenn es darum geht, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu stärken“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. 

    Mit dem Motto „Vielfalt in Einheit“ geht das DRK als nationale Hilfsgesellschaft und Wohlfahrtsverband ins Jubiläumsjahr. Am 25. Januar 1921 entsteht das Deutsche Rote Kreuz, wie wir es heute kennen: Die bestehenden deutschen Rotkreuzlandesvereine schließen sich auf einer Sitzung im Alten Rathaus in Bamberg in einem Dachverband zusammen, der das gesamte Rote Kreuz in ganz Deutschland vertritt. Es ist ein rechtsfähiger Verein mit Sitz in Berlin. Die Selbständigkeit der Landesvereine bleibt dabei weitgehend erhalten. Auf diese Weise gestärkt kann das DRK sich in den folgenden Jahren in der Wohlfahrtsarbeit positionieren, den Rettungsdienst ausbauen, in der Rotkreuzbewegung stärker auftreten und einen enormen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Das Rote Kreuz in Deutschland ist allerdings noch älter: Der erste deutsche Rotkreuzverein wurde 1863 in Württemberg gegründet. Bereits seit 1883 gibt es die Wasserwacht, in den 1880er Jahren bilden sich die ersten Sanitätskolonnen, die heutigen Bereitschaften; 1920 entsteht zudem die Bergwacht und 1925 das Jugendrotkreuz.

    Aktuell hat das DRK fast drei Millionen Fördermitglieder, 180.000 hauptamtlich Beschäftigte und mehr als 443.000 ehrenamtliche Helfer in den Bereitschaften, der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, dem Jugendrotkreuz, der Bergwacht und der Wasserwacht. „Sehr erfreulich ist, dass die Zahl der Ehrenamtlichen in den vergangenen 15 Jahren sogar gestiegen ist“, sagt Hasselfeldt. 

    Das DRK gehört der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung an, die mit nationalen Gesellschaften in 192 Ländern die größte humanitäre Organisation der Welt ist. Zu den sieben Grundsätzen der Bewegung gehören Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. DRK


  • Familienminister Stamp besuchte DRK-Kinderklinik in Siegen

    Auf Einladung des Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Siegen-Nord Jens Kamieth (MdL) besuchte NRW-Familienminister Dr. Joachim Stamp am 4. Dezember die DRK-Kinderklinik Siegen. Anschließend stand er Fachkräften aus der Region Rede und Antwort zum neuen Kinderbildungsgesetz.

    Zunächst zeigten Geschäftsführerin Stefanie Wied, Chefarzt Dr. Gebhard Buchal, der Vorsitzende des Aufsichtsrates Ludger Jutkeit und der Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Heinz-Wilhelm Uphoff dem Minister und dem DRK-Ortsvereinsvorsitzenden und Landtagsmitglied Teile der Klinik. Dabei präsentierten sie unter anderem die Kinderinsel, eine Intensivstation mit Wohncharakter für dauerhaft beatmete Kinder und Jugendliche, die Früh- und Neugeborenenstation sowie die Intensivstation. Dabei zeigten sich Stamp und Kamieth beeindruckt vom breiten Leistungsspektrum und der kind- bzw. familiengerechten Ausstattung der Kinderklinik. 

    Zum anschließenden Vortrag über das Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (KiBiz) kamen rund 50 Fachkräfte aus der Region. Mehr als eine Stunde diskutierten sie und die Politiker angeregt über verschiedenste Details des Gesetzes. Das 2019 neu eröffnete Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe Südwestfalen (BiGS) bot als größte und modernste Einrichtung dieser Art mit rund 400 Auszubildenden eine geeignete Location für die Veranstaltung. Arnd Dickel / i+t

  • Ehrung langjährig ehrenamtlich aktiver Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Altena, Bochum-Wattenscheid, Dortmund, Hamm, Hagen, Holtwick und Sundern

    „DRK lebt von kraftvoller Hilfsbereitschaft seiner Ehrenamtlichen“

     „Das Deutsche Rote Kreuz lebt von der kraftvollen Hilfsbereitschaft seiner Ehrenamtlichen, mit der sie unterstützungsbedürftigen Mitmenschen beistehen“, sagte Tanja Knopp, Landesrotkreuzleiterin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, im Rahmen von Ehrungen am 17. Januar im DRK-Tagungshotel Dunant in Münster. Dabei würdigte die Landesrotkreuzleitung des Verbandes langjährig ehrenamtlich aktive Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler. 

    Für 40 Jahre ehrenamtliches Engagement im Deutschen Roten wurden die Bezirksrotkreuzleiterin Südwestfalen Sylvia Gerke aus Sundern, der stellvertretende Landesbeauftragte für den Katastrophenschutz Uwe Krischer aus Altena und der stellvertretende Landesarzt Dr. Frank Marquardt aus Hamm geehrt. Sie erhielten die Goldene DRK-Ehrennadel und die Auszeichnungsspange des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe für 40 Jahre im DRK. Der frühere stellvertretende Landesarzt, Dr. Heinrich Völker-Feldmann, der bei der DRK-Landesversammlung im November 2019 in Attendorn nicht mehr kandidiert hatte, wurde zum „Landesarzt a.D.“ ernannt. 

    Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker aus Bochum-Wattenscheid erfuhr selbst eine besondere Ehrung: Er erhielt die Auszeichnungsspange für 30 Jahre ehrenamtliche Aktivitäten im Zeichen des Roten Kreuzes. Das ehrenamtliche Wirken des Bezirksarztes Südwestfalen Dr. Elmar Müller aus Hagen wurde mit der Auszeichnungsspange des DRK-Landesverbandes für 20 Jahre gewürdigt. Ebenfalls für 20 Jahre ehrenamtlichen Einsatz im DRK wurde Christian Schuh, beruflich Leiter der Servicestelle Ehrenamt im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, ausgezeichnet. Die Dortmunderin Anika Knutti, Bezirksrotkreuzleiterin Ruhr-Lippe, wurde mit der Auszeichnungsspange des DRK-Landesverbandes für ihr 15-jähriges ehrenamtliches Engagement geehrt. 

    Wir sind sehr stolz auf unsere ehrenamtlich Aktiven; sie leisten eine Menge neben ihren beruflichen und privaten Verpflichtungen“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. „Sie angemessen wertzuschätzen hat für uns eine hohe Priorität.“

    Beispiele für die Aufgaben der genannten Ehrenämter im DRK-LV Westfalen-Lippe

    Aufgaben der Landesrotkreuzleitung (Landesrotkreuzleiter, Landesrotkreuzleiterin, Landesarzt):

    • Vertretung der Rotkreuzgemeinschaften im Präsidium des Landesverbandes
    • Vertretung des Präsidiums des Landesverbandes u. seiner Beschlüsse gegenüber den Rotkreuzgemeinschaften
    • Vertretung der Rotkreuzgemeinschaften auf landespolitischer Ebene, z.B. im Hinblick auf Rahmenbedingungen für das Ehrenamt 

    Aufgaben der Bezirksrotkreuzleitungen (Bezirksrotkreuzleiter, Bezirksrotkreuzleiterin, Bezirksarzt):

    • Enge Kontaktpflege zu den Kreisrotkreuzleitungen
    • Planung, Durchführung u. Auswertung von Diensten
    • Zusammenarbeit mit der Landesrotkreuzleitung u. den anderen Bezirksrotkreuzleitungen im Landesverband

    Aufgaben der Rotkreuzärzte:

    • Vertretung der jeweiligen Verbandsstufe (Orts-, Kreis-, Bezirks- u. Landesverbandsebene) in allen medizinischen u. medicosozialen Angelegenheiten, insbesondere gegenüber der jeweiligen politischen Gliederung (Gemeinde, Kommune, Landkreis, Bezirk, Land)
    • Beratung im Rettungswesen
    • Fachliche Verantwortung für die Aus- u. Fortbildung der Rotkreuzgemeinschaften, insbesondere im Sanitätsdienst 

    Aufgaben des Landeskatastrophenschutzbeauftragten:

    • Vertretung des DRK im Innenministerium NRW
    • Leitung des Planungsstabs des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe
  • Christian Reuter im Amt des DRK-Generalsekretärs bestätigt

    Auf Vorschlag der DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt haben das Präsidium und der Präsidialrat des Deutschen Roten Kreuzes e.V. am 28. November 2019 Christian Reuter für weitere sechs Jahre als Generalsekretär und Vorsitzenden des Vorstands des DRK bestätigt. Die Wiederwahl erfolgte einstimmig in beiden Organen. „Mit Christian Reuter wird das DRK seine erfolgreiche und überzeugende Arbeit auf einer guten finanziellen Basis fortsetzen. Die frühzeitige Wiederwahl zeigt dies und zeugt zugleich von einer großen verbandlichen Geschlossenheit und Zufriedenheit mit der Arbeit unseres DRK-Generalsekretärs. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. 

    Der Vorsitzende des DRK-Präsidialrates, Hans Schwarz, erklärte: „Der Präsidialrat hat sich einstimmig für die Wiederwahl von Christian Reuter zum DRK-Generalsekretär und Vorsitzenden des Vorstands ausgesprochen. Das Gremium freut sich ebenfalls auf die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.“ 

    Der Diplom-Volkswirt Christian Reuter (51) ist seit 1. April 2015 Generalsekretär und Vorsitzender des Vorstands des DRK. Seine erste Amtszeit läuft zum 1. April 2021 ab und wird jetzt frühzeitig bis zum 1. April 2027 verlängert. „Ich freue mich sehr über das mir damit entgegengebrachte Vertrauen und sehe dies als Bestätigung meiner bisherigen Arbeit“, sagte Christian Reuter. „Und ich habe heute einen noch größeren Respekt vor dem Amt und der Aufgabe des Generalsekretärs und Vorsitzenden des Vorstands. Ich werde weiterhin mit meiner ganzen Kraft den Zielen und Interessen des DRK dienen“, führte Reuter weiter aus. 

    Das Deutsche Rote Kreuz hat mit seinen rechtlich selbstständigen 19 DRK-Landesverbänden, dem Verband der Schwesternschaften vom DRK und den knapp 500 Kreisverbänden sowie 4.250 Ortsvereinen bundesweit rund 177 500 hauptamtliche Mitarbeiter. Außerdem engagieren sich mehr als 435 000 Ehrenamtliche und fast drei Millionen Fördermitglieder für das DRK. DRK

Ausgabe März 1/2021 Seite 12

  • Business Breakfast beim DRK-Tagungshotel Dunant

    „Menschen mit Behinderung können zur Lösung des Personalproblems beitragen“

    Münster, 11. Dezember 2019. Inklusionsunternehmen leisten einen wichtigen Beitrag für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben. Beim Business Breakfast der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) berichtete Gerd Diesel, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und Geschäftsführer des DRK-Tagungshotels Dunant, über die großen Chancen für den eigenen Betrieb. WFM-Geschäftsführer Dr. Thomas Robbers ermutigte die zirka 80 Gäste, das Potenzial von Menschen mit Behinderung auch für ihre Unternehmen zu erkennen. 

    Obwohl Menschen mit Behinderung als qualifizierte Kräfte zunehmend an Bedeutung für die Wirtschaft gewinnen, haben sie es auf dem Arbeitsmarkt immer noch schwer. Zum Beispiel lag die Arbeitslosenquote 2018 bei zirka fünf Prozent. Bei Menschen mit Behinderung war sie mit 11,2 Prozent deutlich höher. Robbers verwies auch auf die Beschäftigungsquote Schwerbehinderter, die sich noch immer unter der gesetzlich vorgeschriebenen Fünf-Prozent-Marke bewege. „Integrationsunternehmen haben die Aufgabe, Menschen mit Handicap und Beeinträchtigung eine Perspektive am Arbeitsmarkt zu geben. Das sehe ich nicht nur gesellschaftspolitisch so, sondern auch arbeitsmarktpolitisch. Ich bin sicher, dass ein Großteil der Menschen mit Handicap zur Lösung der Personalprobleme in Firmen beitragen kann“, betonte Robbers.

    „Das DRK steht grundsätzlich denjenigen zur Seite, die der Unterstützung bedürfen“, erklärte Diesel. „Im Tagungshotel helfen wir Menschen, die unter anderen Voraussetzungen oder ohne besondere Unterstützung Schwierigkeiten hätten, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.“ Die Mitarbeiter mit Handicap machen im Tagungshotel einen Anteil von 40 Prozent aus und sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. „Das Ziel ist, grundsätzlich auch eine Vermittlung in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu gewährleisten“, erklärte Diesel. Dass das Konzept aufgehe, zeige sich am Beispiel einer „Mitarbeiterin, die im Bistrobetrieb sehr viel bewegt hat.“ Sie habe jetzt in einem Traditionsgasthaus auf dem Prinzipalmarkt einen Arbeitsplatz gefunden. „Gut für sie, schmerzhaft für uns", betonte Diesel. Denn wie alle Unternehmen müssten sich auch Inklusionsbetriebe am freien Markt behaupten. Es gebe unter den üblichen Wettbewerbsbedingungen nichts geschenkt: „Unser Anspruch ist es, durch Preis und Leistung zu überzeugen. Und das soll uns im Tagungshotel auch über die neuen Räumlichkeiten gelingen.“

    Das DRK-Tagungshotel Dunant Münster ist ein Inklusionsbetrieb mit derzeit knapp 40 Mitarbeitenden. 20 Zweibettzimmer und 36 Einzelzimmer sowie sieben Veranstaltungsräume bieten Platz für bis zu 150 Personen. Nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaus stehen an der Sperlichstraße zwei neue Tagungsräume mit insgesamt knapp 200 Quadratmetern und 29 weitere Hotelzimmer zur Verfügung. WFM/DRK-LV Westfalen-Lippe

  • Stephen Paul (MdL) feiert „Unsere Helden“ mit einem Facebook-Post

    Der Landtagsabgeordnete Stephen Paul zeigte sich auf seiner Facebookseite begeistert über den Comic, den der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe im November 2019 herausgegeben hat.: „Tolle Aktion vom Deutschen Roten Kreuz! Danke allen Ehrenamtlichen.“, so der Post des Herforders. In dem Comic geht es um die junge „Lisa“, die einen Freiwilligen- und Ehrenamtstag des DRK Westfalen-Lippe besucht, „um herauszufinden, was das DRK ausmacht und was ich für eine bessere Welt tun kann.“ Im Verlauf werden Aufgaben, Leistungen und Philosophie des DRK im Comic-Stil vorgestellt.  Illustrationen und Design leisteten Carolin Mahner und Michael Hüter, der Situationen des Freiwilligen- und Ehrenamtstags 2019 mit etlichen Karikaturen festgehalten hat. Wer Interesse am Comic hat, meldet sich bei tobias.exner(at)drk-westfalen.de i+t

  • Tag des Ehrenamtes: Innenminister Reul würdigt persönliches Engagement

    Minister Reul: „Die Ehrenamtlichen sind das Fundament unseres Gemeinwesens. Sie zu fördern, zu schützen und zu stärken, kommt direkt unserer Demokratie zu Gute.“

    Mit einem Festakt am 9. Dezember 2019 ehrte Nordrhein-Westfalen die Männer und Frauen, die sich ehrenamtlich im Katastrophenschutz engagieren. „Die Ehrenamtlichen sind das Fundament unseres Gemeinwesens. Sie zu fördern, zu schützen und zu stärken, kommt direkt unserer Demokratie zu Gute“, sagt Minister Herbert Reul anlässlich des Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember. 

    Die Stärkung des Ehrenamtes ist erklärtes Ziel der Landesregierung. Deshalb hat das Innenministerium in diesem Jahr auch eine breit angelegte Befragung von Ehrenamtlichen und nicht Engagierten im Katastrophenschutz durchgeführt. Sie soll Grundlage einer neuen Imagestrategie werden, die alte Mitglieder binden und neue für die im Katastrophenschutz tätigen Organisationen gewinnen soll. Parallel dazu führte das Ministerium in diesem Jahr eine Reihe von Veranstaltungen durch, mit denen das Ehrenamt im Katastrophenschutz eine größere Wertschätzung erhalten und bekannter gemacht werden sollte. Diese Maßnahmen wurden gemeinsam mit den Organisationen aus dem Katastrophenschutz (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, Technisches Hilfswerk, Verband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen) erarbeitet, geplant und durchgeführt. Zu dem Festakt im Ministerium waren 200 Gäste geladen, die daran mitgewirkt hatten. Minister Reul: „Der Katastrophenschutz für die Menschen in Nordrhein-Westfalen wäre ohne die ehrenamtlich Engagierten in dieser Form überhaupt nicht denkbar. Ich bedanke mich ausdrücklich bei jedem, der sich hier einsetzt." IM NRW / i+t

  • Amtswechsel bei der Freien Wohlfahrtspflege NRW: Dr. Frank Johannes Hensel ist neuer Vorsitzender

    Seit Beginn des Jahres 2020 ist Dr. Frank Johannes Hensel, Direktor des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln, neuer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen. Turnusgemäß übernahm er das Amt von Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL. Die Mitgliederversammlung der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in NRW hatte Hensel im September für die Jahre 2020 und 2021 zu ihrem Vorsitzenden gewählt.

    Hensel forderte mehr politischen Rückhalt für Schwache und Benachteiligte. „Die Wohlfahrtsverbände in NRW ergänzen, stützen und entlasten den Staat in wesentlichen Bereichen der Daseinsvorsorge“, sagte er. Von der Politik erwarte man, „diesen Wirkfaktor für das Gemeinwohl in einer freiheitlichen Gesellschaft zu schützen“. Denn weder Staat noch freier Markt könnten das sozialstaatliche Fundament für eine Gesellschaft mit Zukunft alleine gewährleisten. „Bei gesellschaftlichen und politischen Fliehkräften hält die Freie Wohlfahrtspflege dagegen und zusammen“, betonte Hensel. LAG FW NRW

  • DRK-Stadtverband Herten TÜV-Zertifikat für Hausnotruf

    Geschafft! Fast ein halbes Jahr haben die Mitarbeiter des DRK in Herten hart daran gearbeitet, das TÜV-Zertifikat für das Qualitätsmanagement zu erhalten. Die in Herten befindliche bundesweit größte DRK-Hausnotrufzentrale hat sie nun schwarz auf weiß: ihre geprüfte TÜV-Qualität! 

    Auf dem Prüfstand waren unter anderem verbindliche Einarbeitungspläne für neue Mitarbeiter der Zentrale und verbindliche Bearbeitungsabläufe bei den verschiedenen Alarmarten im Hausnotruf. Viele festgelegte Prozeduren sorgen dafür, dass die Qualität im Hausnotruf immer gleichbleibt und die tägliche Arbeit in diesem sensiblen Arbeitsfeld des DRK kontinuierlich optimiert werden kann. 

    „Hausnotrufteilnehmer und deren Angehörige sollen sich in guten Händen fühlen, sind sie beim DRK-Hausnotruf“, berichtet Ralph Hoffert, Vorstand des DRK Herten. „Hier arbeiten wir in einem der sensibelsten Bereiche, in dem es oft vorkommt, dass Leben bedroht ist.“

    Aber auch für die vielen Fehlalarme und das mal nur kurz reden und sprechen wollen sind die Hertener prima aufgestellt. 

    Darüber hinaus wurde auch der Hausnotrufdienst, also Beratung, Anschluss und Fahrdienst im Notfall, ebenso zertifiziert wie der „medizinische Transportdienst“, also der Transport von eiligen Blutproben, Blutkonserven, Laborfahrten und Ähnliches für fünf Krankenhäuser im Kreisgebiet. Hierfür hat das DRK Herten übrigens eine Genehmigung des Kreises Recklinghausen, auch mit Blaulicht fahren zu dürfen, da dies ein Teilauftrag aus dem Rettungsdienst ist. DRK Herten / i+t

  • Jagan Chapagain ist neuer Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften

    Jagan Chapagain wurde durch das Präsidium der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften am 3. Dezember 2019 zum neuen Generalsekretär berufen. 

    Chapagain verfügt über umfassende Kenntnisse der Internationalen Rotkreuz-und Rothalbmondbewegung. Er begann seine Karriere als junger Ehrenamtlicher beim Nepalesischen Roten Kreuz auf örtlicher Ebene. Seit mehr als 25 Jahren hat er für die Föderation in Europa und Asien gearbeitet, zuletzt seit dem Juni 2017 als Unter-Generalsekretär für Programme und Operationen. Von Juli 2015 bis zum Mai 2017 war er als Stabschef des Föderationssekretariats in Genf tätig. Zuvor war er Direktor der Region Asien-Pazifik, wo er die Leitung bei der Reaktion auf große humanitäre Krisen und beim Aufbau widerstandsfähiger Gemeinschaften in Partnerschaft mit den nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften und externen Partnern in der gesamten Region übernahm. 

    Davor hatte Jagan Chapagain verschiedene Führungspositionen inne, darunter die des stellvertretenden Leiters der Region Asien-Pazifik und des Leiters der Operationen für die Region Asien-Pazifik von 2007 bis 2011, Leiter der Regionaldelegation für Zentralasien von 2006 bis 2007 und des Regionalreferenten für Südasien von 2004 bis 2006 in Genf. In früheren Missionen arbeitete er in Föderationsdelegationen in Tadschikistan, Usbekistan, Montenegro und Thailand.

    Herr Chapagain hat einen Abschluss in Ingenieurwesen und Zertifikate in „Leadership and Turnaround Management“ sowie „Emerging Social Industry Leadership“.

    Als Staatsangehöriger Nepals spricht er fließend Nepalesisch, Englisch und Hindi und verfügt über Grundkenntnisse in Urdu und Russisch.  IFRC  / i+t

Ausgabe Februar 1/2020 - Jugendrotkreuz Seite 8

Save The Date!

Foto: unsplash

Wir brauchen keine Zauberkugel, um zu wissen, was in diesem Jahr so passiert. Hier sind die Termine, die ihr euch auf jeden Fall notieren solltet!

Termine* auf einen Blick

*Alle Angaben: Stand 21.01.2020, evtl. Änderungen vorbehalten

Ausgabe Februar 1/2020 - Jugendrotkreuz Seite 9

  • Rotkreuz-Botschafter*innen-Ausbildung in Münster

    Wie man ein Feuer entfacht

    Am 01. Februar dieses Jahres setzte die Servicestelle Ehrenamt gemeinschaftsübergreifend eine neu konzipierte Fortbildung um. „Nur wenn ein Feuer in dir brennt, kannst du es in anderen entfachen!“ war der Leitsatz des Tages und so kamen 30 Teilnehmer*innen aus dem Gebiet des Landesverbandes zusammen, um sich darüber auszutauschen und zu informieren, wie man Menschen für die Verbreitung und Verwirklichung der Aufgaben des Roten Kreuzes und des Rotkreuzgedankens gewinnen kann. Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und JRK-Landesleiter Sören Ledig leiteten durch ein vielfältiges Programm.

    Der Konventionsbeauftragte des Landesverbandes, Dr. Moritz-Philipp Koch sprach zu Beginn über die Wichtigkeit der Arbeit des Roten Kreuzes und des ehrenamtlichen Engagements. Die Teilnehmenden erfuhren im Anschluss von der langjährigen Verbindung mit dem Croix Rouge Burkinabè, durch die im Laufe der Zeit viele Projekte in Burkina Faso sowie internationale Begegnungen ermöglicht wurden. Anke Benthaus-Reichstein betonte, wie wichtig jede*r einzelne Beteiligte war, um diese Kooperation weiterzuentwickeln und die Freundschaft mit Burkina Faso zu erhalten: „Es sind die Menschen, die sich für etwas begeistern und damit das Projekt und die Botschaft voranbringen!“ Die Patenschaft weiter in den Verband zu tragen war auch ein Anliegen der Landesleitungen.  Anhand der beispielhaften Kooperation wurden Möglichkeiten aufgezeigt und erarbeitet, Aktionen und Projekte umzusetzen und innerhalb des Verbandes zu bewerben sowie nach außen zu tragen. Außerdem erhielten die Teilnehmenden Inputs zu den Themen Aktivengewinnung, Fundraising und Kommunikation. Mit „Humanity goes global“ stellte Bildungsreferent Sven Benecken zudem die Kampagnenaktion „Humanity100“ vor, mit der es sehr niederschwellig gelang, den ersten Rotkreuzgrundsatz auf vielfältige Weise erfahrbar zu machen. Gemeinsam wurden in einem weiteren Schritt Ideen und Methoden entwickelt, wie auch die anderen Leitsätze schnell und unkompliziert für jede*n vermittelt werden können.

    Nachdem der Wissenshunger gestillt war, kamen die Teilnehmenden in gemütlicher Runde im Bistro Henry zusammen, um den Tag bei einem leckeren afrikanischen Buffet ausklingen zu lassen. Katharian Plate