Weiterführende Informationen zu Beiträgen der Ausgabe Juni 2020Weiterführende Informationen zu Beiträgen der Ausgabe Juni 2020

Ausgabe Juni 3/2020 Seite 6

  • DRK-Akkordeonorchester Soest sorgt bei „Außenkonzerten“ für gute Stimmung

    Stärker als viele andere Gruppen waren die Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen von der pandemiebedingten Kontaktsperre besonders betroffen, gehören sie doch zur Risikogruppe. 

    Das brachte Sabine Große-Berkhoff, Leiterin des DRK-Akkordeonorchesters Soest, Anfang April auf die Idee, durch Livemusik von außen Abwechslung und Freude in die Häuser zu tragen. 

    Mehrere Senioreneinrichtungen im Kreis Soest griffen diese Idee dankbar auf und hatten die „Abteilung Kultur“ - wie das Orchester schon mal anerkennend genannt wird - vom DRK-Ortsverein Soest eingeladen. Leider war ein Auftreten in Orchesterstärke nicht möglich, sondern lediglich als Duo. 

    Das Repertoire bestand hauptsächlich aus gut bekannten Kompositionen, zum Beispiel Volksliedern. Das kam bei den älteren Menschen nicht nur gut an, sondern animierte auch viele zum spontanen Mitsingen. 

    Auch im Juni fanden „Außenkonzerte“ statt. So war das DRK-Akkordeonorchester Soest am zweiten Juniwochenende in kleiner Besetzung drei Tage an der Lübecker Bucht unterwegs. Dabei spielten die Musikerinnen für das DRK-Pflegezentrum am Mühlenblick in Neustadt in Holstein. „Die Bewohnerinnen und Bewohner freuten sich über unsere Musik“, so Sabine Große-Berkhoff. Im Garten ihrer Pension in Grömitz gaben die Musikerinnen ein „Balkonkonzert“.  „Die Reise war letztes Jahr eigentlich für das komplette Orchester gebucht worden und sollte die erste DRK-Orchesterreise nach 44 Jahren werden“, berichtete Sabine Große-Berkhoff. „Da die geplanten musikalischen Aktivitäten nicht stattfinden konnten, haben wir uns kurzfristig für diese kleinere Variante entschieden.“ KV Soest / i+t

  • Schutzmaskenbörse im Kreis Höxter

    Als noch massiver Schutzmasken-Mangel herrschte, setzte das DRK im Kreis Höxter spontan eine Idee des Bundestagsabgeordneten Christian Haase aus Beverungen um. Ab sofort sollte dafür geworben werden, dem DRK selbstgenähte Behelfs-Schutzmasken zur Weitergabe an noch „maskenlose“ Mitbürgerinnen und Mitbürger zu spenden. Christian Lange, Vorstand des DRK-Kreisverbands Höxter, die DRK-Ortsvereine Bad Driburg und Brakel und Joachim Rempe, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Warburg, sagten die Hilfe des Roten Kreuzes zu. Die Aktion wurde ein Erfolg: Die Firma Möbel Decker stellte zum Auftakt 100 Masken zur Verfügung und auch die Kreislandfrauen machten mit. Engagierte handarbeitende Mitbürger nähten in ihrer Freizeit unermüdlich für den kollektiven Infektionsschutz und auch die Kreislandfrauen machten mit. Nach und nach kamen so über  1 200 selbstgenähte Masken-Spenden zusammen, die das DRK unter anderem an Angehörige von Risikogruppen ausgab. i+t

  • Minister Laumann zur Beschaffung von Schutzausrüstung: Wir müssen aus den gewonnenen Erfahrungen lernen

    Gesundheitsminister Laumann besucht gemeinsam mit Vertretern von van Laack, Evonik Industries, Procurement Services GmbH, Kloepfel Group, der Messe Düsseldorf und den Hilfsorganisationen das Landeslager für Schutzausrüstung in Düsseldorf

    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

    Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Thomas Wessel (Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Evonik Industries AG), Michael Kofler (Geschäftsführer PSG Procurement Services GmbH), Marc Kloepfel (Geschäftsführer Kloepfel Group), Christian von Daniels (Inhaber van Laack), Werner Dornscheidt (Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf) und Frank Langer (Leiter des gemeinsamen Einsatzstabs der Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter, Malteser, Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft und Deutsches Rotes Kreuz in Nordrhein-Westfalen) haben heute (3. Juni 2020) das Landeslager für Schutzausrüstung an der Messe Düsseldorf besucht. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat das Gesundheitsministerium in großem Umfang Schutzmaterial bestellt. Unter anderem wurden bei dem Mönchengladbacher Unternehmen van Laack zehn Millionen Schutzkittel in Auftrag gegeben, von denen ab dieser Woche 1,2 bis 1,5 Millionen wöchentlich in Düsseldorf eintreffen werden. Auf Vermittlung von Evonik konnten bei PSG und der Kloepfel Group 30 Millionen Atemschutzmasken in Auftrag gegeben werden. Davon wurden bereits 28,8 Millionen geliefert. 

    Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Ich bin den Unternehmen für ihre Unterstützung und schnelle Reaktion in dieser außergewöhnlichen Situation sehr dankbar. Wir alle wissen, wie schwierig die Beschaffung von Schutzmaterial ist. Wir merken aber auch, dass sich die Lage derzeit langsam entspannt. Es hat sich gezeigt, dass wir in Nordrhein-Westfalen auch in Krisenzeiten auf die gesellschaftliche Verantwortung und Flexibilität unserer Unternehmen bauen können.“ 

    Ein besonderer Dank gelte auch den Hilfsorganisationen ASB, Johanniter, Malteser und DRK, DLRG und der Messe Düsseldorf, die die Landesregierung mit großen Aufwand bei der Verteilung des Schutzmaterials unterstützt haben. „Ohne das unermüdliche Engagement, die enorme Flexibilität und das Ineinandergreifen aller Akteure wäre diese Mammutaufgabe nicht zu bewältigen gewesen“, so Minister Laumann. Durch die enge Zusammenarbeit konnte mittlerweile Schutzmaterial in Millionenhöhe über die Bezirksregierungen an die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte verteilt werden. Die Schutzausrüstung wurde von dort an Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Einrichtungen der Eingliederungshilfe ausgeliefert. Insgesamt wurden seitens der Landesregierung bisher rund 28 Millionen Atemschutzmasken, rund 149.000 Schutzkittel und Schutzanzüge, rund 860.000 Schutzbrillen und Schutzvisiere, 1.000.000 Handschuhe, rund 1,20 Millionen Test-Kits und rund 137.000 Liter Desinfektionsmittel verteilt. Darüber hinaus wurde weiteres Material aus Bundeslieferungen verteilt. 

    Thomas Wessel, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Evonik Industries AG: „Evonik als Teil der Chemiewirtschaft ist von der Corona-Krise betroffen wie alle anderen Unternehmen auch. Die Chemie- und Pharmaindustrie stellt gerade jetzt weltweit eine der wichtigsten Säulen dar, wenn es um schnelle, pragmatische Lösungen für Medizinprodukte und deren Beschaffung geht. Evonik hat mit seinen Partnern selbstverständlich daran mitgewirkt, sein Knowhow und sein Netzwerk in die Beschaffung von Schutzmasken einzubringen. Chemie hilft! Jetzt wird deutlich, dass funktionierende industrielle Netzwerke nicht nur Wohlstand schaffen, sondern auch systemrelevant sind, wenn es hart auf hart kommt.“

     

    Michael Kofler, Geschäftsführer PSG: „Die PSG als langjähriger Einkaufsdienstleister für viele Dax-Konzerne und große Mittelstandsunternehmen wurde seit den ersten Tagen dieser Krise mit den teilweise dramatischen Bedarfen an diversen Pandemieschutz-Artikel konfrontiert und hat sich dieser Herausforderung gestellt. Selbstverständlich sind wir sofort der Bitte unseres Kunden Evonik nachgekommen, auch das Land Nordrhein-Westfalen bei der Beschaffung der dringend benötigten Masken zu unterstützen. Im engen Schulterschluss mit unserem Partner, der Kloepfel Group, konnten wir in kürzester Zeit eine qualitätsgesicherte Luftbrücke nach China aufbauen und so innerhalb von acht Wochen 30 Millionen Masken für Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime ins Land bringen.“ 

    Marc Kloepfel, CEO von der Kloepfel Group: „Zu den globalen Herausforderungen bei der Beschaffung des Schutzmaterials kam, dass wir gegen die Zeit arbeiteten. Schließlich ging es um den Schutz von Menschenleben. Durch unsere Erfahrung aus über 1.000 Einkaufsprojekten mit Hidden Champions und Konzernen konnten wir gemeinsam mit PSG und Evonik umgehend handeln. Sowohl bei dem Aufbau der Luftbrücke als auch bei der Qualifizierung zuverlässiger Lieferanten. Hervorzuheben ist auch, dass das Land Nordrhein-Westfalen trotz der schwierigen Märkte Verantwortung übernommen hat, um Kliniken und Pflegeeinrichtung schnell mit dem nötigen Schutz vor dem Virus auszustatten.“ 

    Christian von Daniels, Inhaber von van Laack erklärt: „Bereits im Januar dieses Jahres hat die van Laack Gruppe die Entwicklung und Produktion von Schutzkleidung, insbesondere textilen Mund-Nasen-Masken begonnen. Eine Erfolgsgeschichte mit über 40 Millionen Stück allein im April und Mai 2020. Davon zum Beispiel 1,25 Millionen für die Polizei in Nordrhein-Westfalen. In enger und pragmatischer Zusammenarbeit mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen wurden umfangreiche Kapazitäten für innovative Vliess-Materialien ‘made in Germany’ aufgebaut. Diese bilden die Grundlage für eine zuverlässige, kontinuierliche ‘Just in Time’ Versorgung mit hochwertiger Schutzkleidung insbesondere für den medizinischen Sektor – auch nach Corona. Heute übergeben wir der nordrhein-westfälischen Landesregierung eine Million OP-Kittel, als Auftakt weiterer neun Millionen Stück im Laufe des Monats Juni. Für Kliniken, Alten-und Pflegeheime stellen wir ab sofort einen ‘Never out of Stock’ Lieferservice des Schutzkleidungs-Programms aus unseren Werken und Lägern in Deutschland bereit.“ 

    Frank Langer, Leiter des gemeinsamen Einsatzstabes der Hilfsorganisationen , erklärt: „Als single point of contact sind wir in der Lage, zusammen mit Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und Deutschem Rotem Kreuz die Bedarfe gebündelt zu erfassen, Anforderungen zu bewerten und zielgerichtet - mit den in allen Kreisen und kreisfreien Städten bestehenden Netzwerken - zu helfen.“ 

    Die Messe Düsseldorf stellt rund 30.000 Quadratmeter zur Lagerung des Schutzmaterials zur Verfügung. Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, hebt die Bedeutung des Engagements hervor: „Als Land- und Stadt-Tochter sehen wir es als unsere gesellschaftliche Verantwortung, das Land Nordrhein-Westfalen in diesen schwierigen Zeiten mit unserer Expertise zu unterstützen. Wir verstehen uns nicht nur als Partner der Industrie und Förderer der Wirtschaft, sondern zeigen auch mit unserem lokalen Engagement, dass wir gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Unser aller Ziel muss es sein, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen und das Personal insbesondere im Gesundheitswesen bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen. Wenn wir dazu auch nur einen kleinen Beitrag leisten können, dann sind wir dazu mehr als bereit.“ 

    Mit Blick auf mögliche zukünftige pandemische Lagen betont Minister Laumann: „Wir müssen aus den gewonnenen Erfahrungen lernen und dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Für mich ist daher eines klar: Das Thema Schutzausrüstung muss mittel- und langfristig auf sicheren Beinen stehen. Ich möchte nicht noch einmal um Produkte auf dem Weltmarkt kämpfen müssen, deren Kosten sich eigentlich im Cent-Bereich bewegen sollten. Einerseits sind dezentrale Landesdepots auf kommunaler Ebene für kurzfristige Bedarfe vorgesehen. Auf der anderen Seite werden wir das Gespräch mit dem Bund und den nordrhein-westfälischen Unternehmen suchen, um über Strategien zur Steigerung der heimischen Produktionskapazitäten zu beraten.“ In Abstimmung mit dem Bund berät das Land bereits über Konzepte zur langfristigen Sicherung der Versorgung mit Schutzausrüstung und zum Aufbau eigener Produktion in diesem Bereich. 

    Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118. 

    Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung www.land.nrw

  • Umgang mit Kindern lernen: Angehende Notfallsanitäter absolvieren Schnupperpraktikum in der DRK-Kita Mehlhausen

    Zwei Wochen lang haben drei angehende Notfallsanitäter ein Praktikum in der Kita Mehlhausen des Deutschen Roten Kreuzes absolviert. Luka Nell Wiedey, Benedict Benndorf und Lennart Umhang sind derzeit in der dreijährigen Ausbildung bei der ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH. Helfen soll das Kita-Praktikum gerade solchen jungen Menschen, die kaum oder wenig Erfahrung mit Kindern haben. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen, um im Notfall mit Kindern besser umgehen zu können. 

     „Nach anfänglicher Zurückhaltung haben die Kinder schnell Vertrauen zu den Auszubildenden gefasst“, erzählt Erzieherin Dagny Hübinger. Einsatzfahrten, Patiententransporte, medizinische Erstversorgung und Erste Hilfe: Anschaulich beantworteten die Azubis die Fragen der Kinder und erklärten geduldig ihre vielfältigen Aufgaben. Dabei wurden auch sie merklich sicherer: „Die Freude und Motivation, mit Kindern zu arbeiten, war deutlich spürbar.“ 

    Für Kita-Leiterin Dörthe Rutschick und ihr Team steht fest, dass beide Seiten von dem Projekt profitieren. Ziel sei es, die Kinder mit den Helfer*innen in der Not bekanntzumachen und Berührungsängste abzubauen. Deswegen standen auch zwei Einsatztage in Dienstkleidung auf dem Programm. Davon seien die Kinder zunächst sichtlich eingeschüchtert gewesen. „Es ist wichtig, dass die Kinder damit nicht erst im Ernstfall konfrontiert werden“, betont Rutschick. „Sanitäter*innen sind Menschen wie Du und Ich, diese Erfahrung schafft Vertrauen“. 

    Höhepunkt des Projektes war der Besuch eines Rettungswagens in der Kita. Die Kinder erfuhren, wie dieser ausgestattet ist, probierten vieles aus, sogar das Blaulicht und die Sirene. Ganz Mutige ließen sich auf der Trage anschnallen und in den Rettungswagen schieben. Ausführlich wurden alle Fragen der Kids beantwortet. Die wichtigste Botschaft an diesem Tag: „Habt keine Angst. Notfallsanitäter*innen kommen, um euch zu helfen.“ Das Notfallsanitäter-Praktikum möchte Kita-Leiterin Dörthe Rutschick gerne fest im Jahresprogramm der Einrichtung installieren. DRK-Kreisverband Bielefeld

  • FUNK-Spende für Tröstepferdchen-Aktion

    Moderne DRK-Kleidershops schenken ehemaligen Lieblingsstücken ein neues Leben, bieten Raum für Begegnung und spannende Möglichkeiten, sich ehrenamtlich im DRK zu engagieren. Aus diesem Grund fand am 13. Februar erneut die Gründerwerkstatt Kleiderläden statt. Hier gab es nicht nur theoretische Tipps, sondern auch einen spannenden Einblick in die Praxis. 

    Es gibt viele Fragen, die es der Gründung eines modernen DRK-Kleidershops zu klären gilt. Was ist ein guter Standort für meinen Kleiderladen? Haben wir überhaupt ausreichend potenzielle Kunden in unserer Gemeinde? Wie groß sollten unsere Räumlichkeiten sein? Wie richten wir unser Ladenlokal am besten ein? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab es im Rahmen der zweiten Gründerwerkstatt Kleiderläden von zahlreichen Expertinnen und Experten aus dem Verband, die zum Teil schon über viele Jahre erfolgreich einen modernen Kleiderladen führen. 

    Vor knapp einem Jahr nahm auch Stefan Ebner vom DRK-Kreisverband Witten an der Gründerwerkstatt Kleiderläden teil. Heute ist der Kreisverband selbst stolzer Inhaber eines modernen Kleidershops. In der Zwischenzeit hatte sich der Kreisverband am gemeinsamen Gründungsprojekt mit Landesverband und BBS beteiligt. Authentisch und mit großer Begeisterung berichtete Stefan Ebner, wie der Kleiderladen Schritt für Schritt konkretere Formen annahm. Im Oktober 2019 war es dann so weit und der Kleiderladen konnte eröffnet werden: Mit neuen Ehrenamtlichen, mit zahlreichen Kleiderspenden und einer hohen Präsenz in der Wittener Innenstadt. 

    Auch für das Jahr 2020 hatten Landesverband und BBS ein gemeinsames Gründungsprojekt geplant. In Anbetracht der aktuellen Lage rund um das Corona-Virus wurde der Projektstart aber bis auf Weiteres zurückgestellt. Tobias Exner

     

  • Gegen Corona-Einsamkeit: So funktioniert Herfords erstes Klöntelefon

    Das Telefon wird in diesen Tagen mehr denn je zur wichtigen Verbindung in die Außenwelt. Wer Redebedarf hat, kann in Herford neuerdings das Klöntelefon anwählen. Das Mehrgenerationenhaus Alte Schule Ottelau bieten ein offenes Ohr für Alltagsplaudereien. Das Schlimmste ist die Einsamkeit: Wenn bei Tanja Reinhold oder Melanie Reuter das Telefon klingelt, sind sie bereit zuzuhören. Denn immer mehr Menschen leiden unter der durch die Corona-Pandemie notwendig gewordene Kontaktsperre. „Der kleine Plausch im Laden um die Ecke im Quartier, das Treffen im Café oder im Verein, all das fällt gerade weg“, so Reinhold. Auch ohne Quarantäne kann die Isolation in den eigenen vier Wänden erdrückend sein. Vor allem, wenn ein Partner fehlt, die Familie weit weg ist oder einen aus Gründen des Ansteckungs-schutzes nicht besuchen kann. Als sozialen Ersatz, quasi als Verbindung und Lebensader in die Außenwelt, haben die Quartiersentwicklerin Melanie Reuter und die Leitung des MGH Tanja Reinhold das Klöntelefon gestartet. Wer Lust hat auf einen Plausch über das Wetter, das Fernsehprogramm oder auch das eigene Befinden hat, der kann unter 05221 / 27 58 679 einfach anrufen.

    Kurz nach Bekanntwerden des Angebotes waren es gerade einmal eine Handvoll Menschen, die den Hörer in die Hand genommen haben. „Und die waren vor allem unglücklich mit der aktuellen Situation und fühlten sich alleine“, berichtet Melanie Reuter. Die Herforderin geht davon aus, dass die Nachfrage noch steigt und hat deshalb vor noch weitere Ehrenamtliche ins Boot zu holen, die Zeit und Lust haben zu klönen. „Die Organisation musste zwar schnell gehen, aber bei dieser Sache geht es auch um Vertrauen. Deshalb habe ich Ehrenamtliche gefragt, die ich schon kannte“, sagt Reinhold.

    Passwort soll Schutz vor Betrügern liefern

    Um einen möglichen Missbrauch des Klöntelefons gleich von Anfang an zu unterbinden, gibt es Regeln. Wer Interesse am Gespräch hat, meldet sich zuerst unter der zentralen Nummer im Mehrgenerationenhaus. Tanja Reinhold kümmert sich darum, einen passenden Ehrenamtler zu finden. „Der Anrufer überlegt sich dann ein Passwort und gibt sein Einverständnis, dass ich die Nummer weitergeben darf. Zum verabredeten Termin meldet sich einer aus der Gruppe und nennt das vereinbarte Passwort“, erklärt Reinhold. Niemals würden die Mitstreiter des MGH Klöntelefons von sich aus irgendwo anrufen. „Und keiner von uns wird jemals um Geld bitten. Weder für sich noch beispielsweise für Angehörige“, erklärt sie. Außer den normalen Telefongebühren entstehen Nutzern keine Kosten. Wer möchte, könne auch feste Tage und Zeiten zum Anrufen absprechen.

    Weder Medizin-Hotline noch Seelsorge

    Noch eine Sache ist den Organisatoren wichtig: Beim Klöntelefon handle es sich weder um eine medizinische Hotline noch um das Corona-Bürgertelefon oder die Seelsorge. „Wir wollen die Gespräche vom Markt oder beim Bäcker ersetzen“, so Reuter. Die Nachbarin würde ja auch keine Psychotherapie durchführen; Anrufer, die einen entsprechenden Bedarf hätten, würden weitervermittelt. Ziel ist es, zusätzlich zum Klöntreff in einem weiteren Schritt auch Videotelefonie im Mehrgenerationenhaus anzubieten. Vielen Senioren ist die moderne Technik nicht verständlich, deren Enkelkindern aber schon. So soll in Zukunft die Möglichkeit bestehen, mit Unterstützung der Mitarbeiterinnen des Mehrgenerationenhauses Alte Schule Ottelau Videochats zwischen Senioren und ihren Kindern oder Enkelkindern, die vielleicht nicht in Herford wohnen, begleitet anzubieten. Natürlich wird eine Distanz und Vertrautheit gewährleistet. Ralf Hoffmann / i+t

Juni 3/2020 - Seite 11

  • DJ holt Senioren aus Corona-Tief

    Mustafa vom Hofe hat in seinem Leben als hauptberuflicher DJ schon bei mehreren tausend Partys für die beste Stimmung gesorgt. Kürzlich holte er die Bewohnerinnen und Bewohner des DRK-Seniorenheims Karl-Jellinghaus-Zentrum in Hagen aus dem Corona-Tief.

    Der 48-jährige Profi-DJ mit internationaler Erfahrung hinter den Mischpulten bekannter Party-Hotspots kam selbst auf die Idee, mit seiner Musik die pflegebedürftigen Menschen des Karl-Jellinghaus-Zentrums zu begeistern. „Ich wohne direkt neben der Einrichtung“, sagt Mustafa vom Hofe. „Und ich sehe jeden Tag Bewohner im Garten des Heims. Da fiel mir ein, dass auch ich helfen könnte, für gute Stimmung und Abwechslung zu sorgen“, berichtet der DJ.

    Nach Rücksprache mit der Einrichtungsleiterin Gabriela Zabel kam es bei schönstem Sonnenschein zum ersten Schlagernachmittag in Corona-Zeiten – wobei natürlich nur die ohnehin in den Wohngruppen zusammenlebenden Menschen Kontakt hatten. Mit Hits von Udo Jürgens bis DJ Ötzi zauberte Mustafa vom Hofe den durch die Besuchseinschränkungen isoliert lebenden Bewohnerinnen und Bewohnern aus sicherer Entfernung ein Lächeln ins Gesicht. Einige tanzten auch zu seiner Darbietung, für die der DJ übrigens kein Honorar nahm.

    Nach der gelungenen Premiere soll es nun – in loser Reihenfolge – mit den Party-Nachmittagen weitergehen. „Wenn das Wetter stimmt, kann ich auch ganz spontan die Anlage aufbauen und loslegen“, sagt DJ Mustafa. „Schließlich sind wir ja Nachbarn.“ KV Hagen

  • Hajo Mußenbrock und Christoph Brodesser: Zusammen kommen sie auf 65 Dienstjahre beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe
    Foto: Claudia Zebandt
    Foto: Claudia Zebandt

    Besondere Dienstjubiläen konnten Hans-Joachim – „Hajo“ - Mußenbrock und Christoph Brodesser begehen: Mußenbrock war am 26. Mai seit 25 Jahren beim Landesverband Westfalen-Lippe, Brodesser schaute am 1. Juni auf 40 Verbandsjahre zurück.

    Hajo Mussenbrock trat am 26. Mai 1995 seine Stelle als Jugendbildungsreferent beim Jugendrotkreuz (JRK) Westfalen-Lippe in der DRK-Landesgeschäftsstelle in der Sperlichstraße in Münster an. Im Referat „Internationale Arbeit, Ferienzeit und Schularbeit“ war er zuständig für die Konzeption und Durchführung von Angeboten für Jugendliche und junge Erwachsene, für die Durchführung von Bildungsveranstaltungen sowie die Weiterentwicklung des Aufgabengebiets Schulsanitätsdienst. Ab 1997 leitete er das Referat „Bildungsplanung und Jugendverbandsentwicklung“. Hier kümmerte er sich unter anderem um die konzeptionelle Entwicklung des eigenständigen Jugendverbandes JRK und unterstützte die Jugendrotkreuz-Aktivitäten der DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe.

    2010 übernahm er die Position des stellvertretenden Leiters der Abteilung „Wohlfahrts- und Sozialarbeit“. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören hier unter anderem die Jugendsozialarbeit, die Offene Ganztagsschule und die Ombudschaft Jugendhilfe NRW. Darüber hinaus vertritt er den DRK-Landesverband im Arbeitsausschuss „Familie, Frauen und Jugend“ der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Zu den besonderen von ihm mitbetreuten Projekten zählen unter anderem die Konzeption und Organisation der JRK-Großveranstaltung „Event 2000“ mit 500 Jugendrotkreuzlern auf der Wewelsburg in Büren und ein Erholungslager im Sommer 2002 in Witten für Kinder und Jugendliche aus Sachsen, deren Familien von der damaligen Jahrhundertflut schwer betroffen waren. Innerhalb von anderthalb Wochen hatten das JRK Westfalen-Lippe und der DRK-Kreisverband Witten – unterstützt von 150 Rotkreuzlern aus Witten und den umliegenden DRK-Kreisverbänden - eine Unterkunft und ein kurzweiliges Programm für 206 Schüler aus Pirna und Meißen auf die Beine gestellt.

    Zwischen 1997 und 2001 war Hajo Mußenbrock Jugendschöffe am Landgericht Münster. Seit 2002 ist er Mitglied im Betriebsrat des Landesverbandes; von 2006 bis 2010 engagierte er sich als Betriebsratsvorsitzender. Außerdem unterstützte er im Ehrenamt die Wohnungsvermittlung für Geflüchtete (DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH). 

    Am 1. Juni 1980 startete Christoph Brodesser als Referent in der damaligen Abteilung Einsatzdienste/Katastrophenschutz seine Laufbahn beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Ab 1. Februar 1994 übernahm er die Leitung dieser Abteilung, der heutigen Abteilung Nationale Hilfsgesellschaft, zu der die Fachbereiche „Zentrale Aufgaben“, „Bevölkerungsschutz“ „Suchdienst“, „Migration“, „Fachdienste“, und „Rettungsdienst“ gehören. Darüber hinaus ist er seit Oktober 2000 Abwesenheitsvertreter des Landesgeschäftsführers bzw. des hauptamtlichen Vorstands des Verbandes.
    Erste Kontakte mit dem Roten Kreuz knüpfte Brodesser schon 1970, als der damals 15-Jährige einen Erste-Hilfe-Kurs beim DRK in Bielefeld absolvierte. 1971 trat er dort – begeistert von der Rotkreuz-Idee „unparteiliche Hilfe allein nach dem Maß der Not“ – als aktives Mitglied ein.

    Bis heute engagiert sich Christoph Brodesser neben seinen vielfältigen beruflichen Verpflichtungen auch ehrenamtlich im Roten Kreuz: So war er von 1980 bis 1986 stellvertretender Abteilungsführer der DRK-Hilfszugabteilung IV und deren Abteilungsführer von 1987 bis 1994. Seit 1999 ist er ehrenamtlicher Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe und als solcher ein landesweit anerkannter Ansprechpartner in allen Belangen dieser wichtigen Aufgabe. Darüber hinaus engagiert er sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in seinem heimatlichen DRK-Ortsverein Nordwalde, den er seit März 2019 leitet.

    Brodesser hat zahlreiche Hilfseinsätze des Deutschen Roten Kreuzes unterstützt, zum Beispiel die Erbebenhilfe im Jemen (1981), die DDR-Übersiedlerhilfe (1989), die Erdbebenhilfe in Armenien (1988/1989), Hilfsmaßnahmen für Tansania (1994) oder Mazedonien (1999).

    Sein Engagement erfuhr zahlreiche Würdigungen. Zum Beispiel gehörte er im Jahr 2010 zu den Helferinnen und Helfern, die der damalige Bundespräsident Christian Wulff für ihren Einsatz im Zusammenhang mit dem Unglück bei der Loveparade in Duisburg auszeichnete. 2019 ehrte ihn Dorothee Feller, Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Münster, im Namen der Landesregierung mit dem Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber des Landes NRW. i+t

  • Blutspende „auf Schalke“

    Die Corona-Krise erzwang die Absage vieler Spendetermine; es drohte ein Mangel an Blutkonserven.  Spontan ermöglichte die Stiftung „Schalke hilft!“ des FC Schalke 04 eine Aktion des Blutspendedienstes West am 7. Mai in der Gelsenkirchener Veltins Arena. Dem Aufruf folgten 112 Schalke-Fans, darunter 42 Erstspender, die zwischen 16 und 20 Uhr in die Laola-Lounge kamen. i+t

  • Mehr Männer in Kitas

    “MEHR Männer in Kitas” - so lautete ein Projektmodell der ehemaligen Bundesfamilienministerin Christina Schröder. Das Ziel: Den Anteil männlicher Fachkräfte im typischen Frauenberuf "Erzieher/in" zu steigern. Männliche Erzieher aus DRK-Tageseinrichtungen im Kreis Gütersloh haben sich jetzt zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Auf Initiative des DRK-Kreisverbands Gütersloh treffen sich seit ca. einem Jahr Pädagogen aus sechs DRK-Einrichtungen im Kreis regelmäßig zum Erfahrungsaustausch. Inzwischen gibt es die Idee, auch Erzieher anderer Träger für eine aktive Mitarbeit in dem Netzwerk zu gewinnen. In den Diskussionsrunden geht es vorrangig um geschlechtsspezifische Themen wie das männliche Rollenverständnis oder gängige Klischees zum Männerbild in dem „Frauenberuf Erzieherin“. Interessierte Kollegen sind herzlich willkommen und könne sich gerne melden: info(at)drk-guetersloh.de KV Gütersloh / i+t

  • DRK-Ortsverein Fröndenberg: Erfolgreiche Aktion zur Gewinnung von „Spontanhelfern“ in der Blutspende

    Mit einer gezielten Werbeaktion hat der DRK-Ortsverein Fröndenberg eine ganze Reihe ungebundener Helferinnen und Helfer gewonnen, die bereit sind einzuspringen, wenn bei Blutspendeterminen Not am Mann oder an der Frau herrscht. „Mit Unterstützung der Servicestelle Ehrenamt des Landesverbandes haben wir ein professionelles Werbeplakat des DRK-Blutspendedienstes West für unsere Öffentlichkeitsarbeit vor Ort eingesetzt“, freut sich Ralf Quietzsch, Öffentlichkeitsarbeiter des Ortsvereins. Das Werbeplakat zeigt den aus Funk und Fernsehen bekannten „Doc Esser“, der sich als Botschafter des Blutspendedienstes West engagiert.

    Das Plakat wurde an mehreren Stellen ausgehängt und in Social-Media-Kanälen gepostet.  Darüber hinaus hat der DRK-Ortsverein Fröndenberg mit einem eigenen Pressebericht in den lokalen Printmedien um „Spontanhelfer“ für Blutspendetermine geworben. Innerhalb von zwei Wochen meldeten sich 15 Freiwillige. Bei den nächsten Blutspenden werden diese persönlich eingebunden. Die meisten Neuen signalisierten sofort ihre Bereitschaft, auch längerfristig für das Rote Kreuz in Fröndenberg aktiv zu sein.

    Gliederungen, die Interesse an einer ähnlichen Kampagne zur Gewinnung von Helferinnen und Helfern – zum Beispiel für die Bereiche Blutspende oder Kleidershops - haben, können sich unter ehrenamt@drk-westfalen.de an die Servicestelle Ehrenamt im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe wenden. Hinrich Riemann / i+t

  • DRK-Kreisverband Olpe: Glücksbilder-Malaktion

    Weit über 100 „Glücksbilder“, gemalt von Kindern aller Altersklassen und verschiedener Nationen aus dem gesamten Kreis Olpe, sorgten zu Ostern für Freude bei Senioren aus Finnentrop und Olpe. Damit folgten die jungen Künstlerinnen und Künstler einem Aufruf des Mehrgenerationshauses in der Kreisstadt, der Ehrenamtskoordinatorin in der Flüchtlingsarbeit und der Quartiersentwicklung in Finnentrop.  

    „Dabei sind ganz tolle Kunstwerke entstanden. Der tägliche Gang zum Briefkasten war jeden Tag eine reine Freude. Immer wieder waren hier Umschläge mit farbenfrohen und fröhlichen Bildern zu finden. Vielen Dank!“, freute sich Yasemin Aydin, Ehrenamtskoordinatorin des DRK im Mehrgenerationenhaus. Liebevoll verpackt und mit einem Gruß versehen, wurden die Bilder vom Team des MGH an Gründonnerstag überreicht, natürlich mit ausreichendem Abstand.

    Die meisten Kinder ließen es sich nicht nehmen, auch Ostergrüße mitzuschicken, denn nicht nur die Senioren vermissen ihre Familien, auch vielen Kindern fehlen ihre Großeltern. „Die Aktion hat uns gezeigt, die Menschen im Kreis Olpe denken aneinander und unterstützen sich gegenseitig in dieser ungewöhnlichen Zeit“, so das Team hinter der Aktion „Glücksbilder“. 

    Einige Senioren nutzten die Gelegenheit, um sich im Anschluss schriftlich bei den Kindern für diesen ganz besonderen Ostergruß zu bedanken.  KV Olpe / i+t

Ausgabe Juni 3/2020 - Jugendrotkreuz Seite 13

  • In Kontakt bleiben! Aber wie?

    Wie ihr in Zeiten des Kontaktverbots mit den JRK-Kids in Verbindung bleiben und JRK-Themen auch jenseits von Gruppenstunden weitergeben könnt, dazu hat der Kreisverband Tecklenburger Land tolle Ideen entwickelt:

    Einmal pro Woche – in diesem Falle freitags – werden die Kinder über die verschiedenen Social Media-Kanäle mit Aufgaben versorgt. Und die sind vielfältig: Von Tänzen, die einstudiert werden sollen über Ausmalbilder, bis hin zu Erste-Hilfe-Anleitungen sorgt der KV mit diesem Angebot auch zu Haus für Spiel, Spaß und Rotkreuzspirit. Dabei werden sowohl die Jüngeren als auch die etwas älteren Kids mit altersgerechten Aufgaben angesprochen. Ein Beispiel:  

    Die 6-12-Jährigen werden gebeten, sich Gedanken zu möglichen Gefahrenquellen und Verletzungsrisiken in ihrer Wohnung zu machen, sich eine Verletzung rauszusuchen und mit Hilfe von Familienmitgliedern (oder Kuscheltieren) eine Erste-Hilfe-Anleitung zu erstellen.

    Die älteren JRKler*innen ab 13 Jahren können z.B. aus verschiedenen Verletzungen wählen und werden gebeten, ihre Erste-Hilfe-Anleitungen in Form einer Präsentation, Videoanleitung, Fotostory o.ä. zu gestalten.

    Wie das dann aussehen kann, zeigt Verena Wels, JRK Kreisleiterin:

    Alle Kinder können dann ihre Ergebnisse den Gruppenleiter*innen zusenden. Die Einsendungen werden über Social Media geteilt, sodass die Kinder voneinander mitbekommen und mit ihren JRK-Gruppen in Verbindung bleiben können.

    Eine wirklich tolle Idee, wie wir finden! Wir freuen uns über Einsendungen weiterer Ideen zur kontaktlosen JRK-Kontaktpflege an jrk(at)drk-westfalen.de! Janina Billis