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Weiterführende Informationen zu Beiträgen der Ausgabe Dezember 2020Weiterführende Informationen zu Beiträgen der Ausgabe Dezember 2020

Weiterführende Informationen zu den Beiträgen der Ausgabe Dezember 2020

Ausgabe Dezember 6/2020 Seite 6

  • Präsident Dr. Fritz Baur feierte 75. Geburtstag

     „Ich freue mich sehr darauf, dem Deutschen Roten Kreuz, dieser leistungsstarken Hilfsorganisation mit dem obersten Grundsatz Menschlichkeit, dienen zu dürfen“, sagte Dr. Fritz Baur, nachdem ihn die Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe am 14. November 2015 in Paderborn-Schloß Neuhaus um ersten Mal zum Präsidenten gewählt hatte. Inzwischen ist er bereits einmal bestätigt worden: Bei der Landesversammlung in Soest am 24. November startete er in seine zweite Amtszeit. Der 1945 in Amsterdam geborene Jurist ist schon vor langer Zeit in Münster, wo er an der Westfälischen Wilhelms-Universität studierte und promovierte, heimisch geworden. 

    Beruflich Karriere machte Baur beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), bei dem er 1978 als Leiter des Referates für Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten in der Abteilung „Krankenhäuser und Gesundheitswesen“ in den Dienst trat. Vor seinem Ruhestand hatte er die Position Erster Landesrat und Kämmerer inne und war Allgemeiner Vertreter des LWL-Direktors. Dr. Fritz Baur ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und ist seit Anfang 2020 stolzer Großvater einer Enkelin.. i+t

  • Rotkreuzler aus Westfalen-Lippe hilft nach Hurrikan

    Marcus Richter kümmert sich nach Wirbelsturm-Katastrophe in Honduras um die Trinkwasseraufbereitung

    Foto: Marcus Richter

    Am 17. November ist Marcus Richter im Auftrag des Roten Kreuzes von seinem Wohnort Witten zu einem Hilfseinsatz nach Honduras aufgebrochen. Honduras gehört zu den Ländern in Mittelamerika, in denen der Hurrikan „Eta“ verheerend gewütet hat. Marcus Richter, Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes West im Zentrum für Transfusionsmedizin Hagen und ehrenamtlich aktiv in der DRK-Einsatzstaffel Westfalen, ist als Teil eines siebenköpfigen Teams von Rotkreuzlern aus Österreich, Schweden und Deutschland in der Region um die Stadt San Pedro Sulas eingesetzt. Seine hauptsächliche Aufgabe besteht in der Aufbereitung von Wasser zu Trinkwasser. 

    Die Katastrophe traf Mittelamerika in einer aufgrund der Corona-Pandemie ohnehin prekären Lage; für Richter, der unter anderem im Oktober 2014 in einem Ebola-Behandlungszentrum in Sierra Leone eingesetzt war, ist dies kein Hindernis. „Ich habe mich mal entschieden, beim DRK mitzumachen, und solche Einsätze, für die mich das Rote Kreuz qualifiziert hat, gehören für mich selbstverständlich dazu.“ 

    Im Einsatzgebiet angekommen, schilderte uns Marcus Richter seine ersten Eindrücke von den verheerenden Zerstörungen durch die Naturkatastrophe: „In einem Teil von Villanuevo wurde der Strassenanschluss einer Brücke weggespült; dadurch ist das Dorf jetzt zweigeteilt. In La Lima haben wir Menschen gesehen, die seit zwei Wochen die gleiche Kleidung tragen, da sie nichts mehr besitzen. Viele Menschen leben in Notunterkünften; in diesen sind zwischen zehn und 300 Personen untergebracht. Da die Kanalisation verstopft ist, läuft das Wasser nicht ab und bei jedem stärkeren Regenschauer, der hier täglich vorkommt, gibt es wieder viele kleinere Überschwemmungen. Fotos können die Realität gar nicht wirklich wiedergeben.“

    Für seinen Einsatz sind fünf Wochen angesetzt. „Ich plane, vor Weihnachten zurück in Deutschland zu sein“, so der 43-Jährige, den sein erster internationaler Einsatz im Auftrag des DRK im Jahr 2006 nach Pakistan führte. i+t

     

     

     

  • Uwe Krischer zum Landesbeauftragten für den Bevölkerungsschutz ernannt

    Präsident Dr. Fritz Baur hat Uwe Krischer am 26.10. zum Landesbeauftragten für den Bevölkerungsschutz ernannt. Am 1.12. trat der bisherige Stellvertreter von Christoph Brodesser seine Nachfolge an. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die Beratung der für das Krisenmanagement Zuständigen und die Vernetzung aller DRK-Ressourcen, die zur Krisenbewältigung benötigt werden. 

    Uwe Krischer ist seit über 40 Jahren aktives ehrenamtliches Mitglied. 1979 als Bereitschaftsmitglied im Landesverband gestartet, qualifizierte er sich in den folgenden Jahren in etlichen Fortbildungen für leitende Aufgaben. Zum Bespiel gehörte er im Jahr 2002 zur Einsatzleitung bei der Hochwasserhilfe des DRK in Westfalen-Lippe in Sachsen-Anhalt und leitete den Einsatzstab NRW bei der Fußballweltmeisterschaft 2006. Vom 19. Dezember 2006 bis zum 1. Mai 2019 vertrat der Diplom-Verwaltungswirt die Bergwacht des Landesverbandes Westfalen-Lippe auf DRK-Bundesebene. Am 29. Januar 2018 ernannte ihn Präsident Dr. Fritz Baur zum stellvertretenden Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz. 

    Sein ehrenamtliches Engagement wurde bereits im Jahr 1991 mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe gewürdigt. i+t

  • NRW-weite DRK-Aktion zum Internationalen Tag des Ehrenamts: #ehrenamtverdientrespekt

    Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember würdigen die ehrenamtlichen Leitungskräfte und die hauptamtlich Mitarbeitenden des Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer NRW-weiten Aktion das Engagement der ehrenamtlichen DRK-Helfer*innen. Unter dem Aktions-Hashtag #ehrenamtverdientrespekt sagen sie auf ihren Social-Media-Kanälen und Webseiten: „Danke!“

    Auch die Vorstände des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hasan Sürgit und Gerd Diesel, bringen ihre Wertschätzung zum Ausdruck. „In dem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 haben unsere Ehrenamtlichen – ob in unserem Präsidium, in der Einsatzstaffel Westfalen oder in den DRK-Kreisverbänden und ihren Gliederungen – einmal mehr ihr hohes Potenzial und ihre große Bereitschaft, Hilfsbedürftige zu unterstützen, gezeigt“, so Dr. Hasan Sürgit, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster.  

    Im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, dem nach den Landesverbänden Bayerisches Rotes Kreuz und Baden-Württemberg drittgrößten von 19 DRK-Landesverbänden in Deutschland, engagieren sich im Landesverband, den 38 Kreisverbänden und ihren 259 Ortsvereinen insgesamt rund 29 400 aktive ehrenamtliche Kräfte. i+t

  • KV Siegen Wittgenstein startet Kampagne zur Aktivengewinnung: Ehrenamt ist Ehrensache

    „Ehrenamt ist Ehrensache“ ist eine breit angelegte Kampagne, die die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in Siegen-Wittgenstein in den Fokus rücken und neue Aktive gewinnen soll. „Wir möchten gerne die Berührungsangst der Bürgerinnen und Bürger mit dem Roten Kreuz abbauen. Wir sind ganz normale Menschen, die anderen helfen und es wäre toll, wenn noch mehr mitmachen würden“, sagt Petra Trogisch, stellvertretende Kreisrotkreuzleiterin. Deshalb wurde bei der Kampagne Wert darauf gelegt, mit authentischen Porträts von echten Helfer*innen auf Flyern, Plakaten und anderen Werbemitteln zur Mitarbeit einzuladen. 

    „Die Kampagne ist auf einen langen Zeitraum angelegt und entwickelt sich immer weiter. Denn im Laufe der nächsten Monate soll jeder der 20 Ortsvereine des DRK in Siegen-Wittgenstein einzeln portraitiert werden. Denn jeder Verein hat andere Schwerpunkte. In Dreis-Tiefenbach zum Beispiel wird großen Wert auf soziale Projekte gelegt, in Burbach und Siegen-Nord investiert man viel Engagement in das Jugendrotkreuz und zum Beispiel in Bad Laasphe beschäftigt man sich vor allem mit der Blutspende und Sanitätswachdiensten“, sagt Ehrenamtskoordinatorin Lisa Quinney. 

    Zum Start der Kampagne lief über zwei Wochen täglich ein Beitrag auf Radio Siegen, der auf das vielfältige Ehrenamt im DRK in Siegen-Wittgenstein aufmerksam machte. Außerdem hat der DRK-Kreisverband eine neue Webseite unter www.ehrenamt-ist-ehrensache.de entwickelt. Darauf präsentieren sich alle Orts- und Frauenvereine des DRK im Kreis Siegen-Wittgenstein mit Informationen über ihre Tätigkeitsbereiche und ihre Schwerpunkte, mit Angabe von Adressen, Ansprechpartnern und Kontaktdaten. 

    „Wir freuen uns immer über neue helfende Hände, die uns dabei unterstützen, die wichtigen Aufgaben in Siegen-Wittgenstein zu erfüllen. Es gibt so viele verschiedene Themenbereiche in denen man bei uns ehrenamtlich tätig werden kann“, sagt Kreisrotkreuzleiter Stefan Bassil. „Das Deutsche Rote Kreuz in Siegen-Wittgenstein hat bereits etwa 1 000 aktive Freiwillige, begrüßt aber gerne alle, die mitmachen und Gutes tun möchten“, ergänzt Dr. Martin Horchler als Vorstand des DRK-Kreisverbandes. KV Siegen-Wittgenstein / i+t

     

  • Pop-up-Blutspende im Bochumer Ruhr-Park

    Seit dem 29. Juli 2020 betreibt der DRK-Blutspendedienst West seine Pop-up-Blutspende im großen Einkaufszentrum „Ruhr Park“ in Bochum. DRK-Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker besichtigte kürzlich mit der zuständigen Referentin Gaby Struck die neuen Räume und ließ sich die Abläufe zeigen.  Gleichzeitig sprach er vor Ort mit Maren Börger, die als Blutspendelotsin von Anfang an viele Termine ehrenamtlich für den Kreisverband Bochum dort mit betreut.

    „Wir arbeiten als Helfer*innen gut mit dem Hagener Entnahmeteam (3 Personen) zusammen und tun alles, damit sich unsere Spender wohlfühlen. Diese erhalten zum Abschluss einen Wertgutschein für die umliegende Gastronomie, der gerne angenommen wird“, so die junge Ehrenamtliche aus Bochum-Stiepel.

    Vor der Einrichtung wird oftmals Werbung mit Handzetteln und persönlicher Ansprache durchgeführt, auch wenn in Corona-Zeiten wohl mehr Kunden online einkaufen und die Zahlen der Blutspenden noch höher sein könnten.

    Shoppen und gleichzeitig etwas für die gute Sache tun: „die Idee passt“ findet auch der Landesrotkreuzleiter, der auf eine angenehme Blutspendelokalität in lockerer Atmosphäre traf, bei der Haupt- und Ehrenamt sich gut ergänzen und ein eingespieltes Team bilden. Das bestätigte auch die Bochumer Blutspende-Lotsin, denn zwei Drittel nutzen auch dort das Termin-Reservierungssystem, und viele erkundigen sich vorher über den Ablauf der Blutspende und begeben sich zum Einkaufsende auf die Entnahmeliege, um 500 Milliliter ihres roten Lebenssaftes zu spenden. Thorsten Junker

Ausgabe Dezember 6/2020 Seite 10

  • Johannes Hille: Abschiedsbesuch vor dem Ruhestand

    Kurz vor Beginn seines Ruhestands Ende November stattete Johannes Hille dem Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe einen letzten Besuch in der Landesgeschäftsstelle in Münster ab. 37 Jahre war er für das Deutsche Rote Kreuz im Tecklenburger Land tätig gewesen, 17 davon als Vorstandsvorsitzender. 

    Unter seiner Führung expandierte der Kreisverband kräftig: Als Johannes Hille die Vorstandsposition übernahm, zählte der Verband 170 Mitarbeitende, heute sind es knapp 700. Unter anderem gibt es mittlerweile 11 DRK-Kitas im Bereich des Kreisverbands Tecklenburger Land, bemerkenswerte Erfolge in Sachen Inklusion – das Rote Kreuz im Tecklenburger Land ermöglicht 100 Menschen mit Behinderung, weitgehend selbstständig zu leben - und drei Kleidershops. 

    Das Thema „Altkleider“ gehörte übrigens zu den Arbeitsbereichen, die ihm besonders am Herzen lagen. Mit viel Engagement vertrat er das DRK in Westfalen-Lippe in der AG Altstoffe auf DRK-Bundesebene. 

    Seine bisherige Stellvertreterin Bernadette Wiegand ist zur seiner Nachfolgerin bestimmt worden. „Es muss jemand an der Spitze stehen, der weiß, wie das Rote Kreuz tickt.“ Nach dem Ruhestand eine ehrenamtliche Position bei seinem Kreisverband Tecklenburger Land anzustreben, liegt ihm fern: „Ich gehe ganz.“ Schließlich wolle er seiner Nachfolgerin nicht als wohlmeinender Ratgeber in den Job reden. i+t

  • DRK-Kreisverband Paderborn: Dr. Stefan Vogel wird hauptamtlicher Vorstand
    Nachfolger von Bernd Horenkamp tritt sein Amt zum 1. Januar 2021 an 

    Das Präsidium des DRK-Kreisverbands Paderborn hat Dr. Stefan Vogel mit Wirkung zum 1.1.2021 zum geschäftsführenden Vorstand bestellt. Der promovierte Diplom-Kaufmann mit Wohnsitz in Menden tritt die Nachfolge von Bernd Horenkamp an, der nach drei erfolgreichen Jahren die Geschäftsführung abgeben wird. 

    Präsident Heinz Köhler, der als Vorsitzender des Präsidiums die Kandidatenauswahl eng begleitet hat, kommentiert den bevorstehenden Führungswechsel: „Wir freuen uns sehr, mit Stefan Vogel eine kompetente und erfahrene Führungskraft gewonnen zu haben, die den Prozess der Neuausrichtung des Kreisverbands und des Leistungsaufbaus für den Dienst am Nächsten konsequent fortsetzen wird!“ Leonhard Koy, Schatzmeister des Kreisverbands, bestätigt: „Dr. Vogel, der uns bereits ehrenamtlich bei zwei wichtigen Projekten sehr erfolgreich unterstützt hat, bringt alle menschlichen und betriebswirtschaftlichen Fertigkeiten mit, um den Kreisverband auch in Zukunft erfolgreich zu positionieren.“

    Auch Bernd Horenkamp zeigt sich mit der Nachbesetzung zufrieden: „Ich bin froh, dass ich Stefan Vogel für ein berufliches Engagement beim Deutschen Roten Kreuz begeistern konnte! Ich weiß, in ihm einen Nachfolger zu haben, der den von mir angestoßenen Entwicklungsprozess konsequent fortführt.“

     

    Und Stefan Vogel: „Ich freue mich auf die neue berufliche, sinnstiftende Herausforderung! Hier kann ich meine Kompetenzen voll einbringen und das Leistungsspektrum des DRK in Paderborn gemeinsam mit einem motivierten und engagierten Team aus Haupt- und Ehrenamt bedarfsbezogen gestalten.“ KV Paderborn

  • KV Siegen-Wittgenstein: Aktion „Kinderlächeln“ für Kinder- und Jugendhospiz war großer Erfolg

    Zur sechsten Aktion „Kinderlächeln“ wurde nicht nur das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe überrascht, sondern auch die Leiterin der Siegener Zentrale von myToys Andrea Nickel und Kreisjugendrotkreuzleiterin Melanie Tröps. Denn in diesem Jahr sind die meisten Geschenke in kürzester Zeit von anonymen Spender*innen gestiftet worden. „Somit konnten wir die Aktion vorzeitig beenden“, erklärte Andrea Nickel, Leiterin der Siegener Filiale von myToys. 

    Auch Melanie Tröps, Leiterin des Jugendrotkreuzes im Kreis Siegen-Wittgenstein, war mehr als überrascht: „Ich war sprachlos, als ich den Anruf erhielt, so etwas hat es seit Beginn unserer Aktion noch nicht gegeben. Wir sind wirklich sehr dankbar für diese großzügige Unterstützung. Denn es wurden Geschenke im Wert von knapp 600 Euro gespendet.“ 

    Unterstützt wurde die Aktion von der Jugendrotkreuzgruppe aus Kreuztal, die in diesem Jahr die Geschenkanhänger gebastelt hat.  Wer nämlich ein Geschenk spenden möchte, sucht zuvor den jeweiligen Geschenkanhänger aus. 

    Zusätzlich zu den Spenden der Aktion „Kinderlächeln“, übergab Andrea Nickel im Namen von myToys einen Gutschein in Höhe von 500 Euro. Dieser und die gesammelten Sachspenden wurden bedingt durch Corona in einem ganz kleinen Rahmen an das Kinder- und Jugendhospiz übergeben. 

    Wer das Kinder- und Jugendhospiz unterstützen möchte, kann sich direkt an die Einrichtung wenden: https://www.kinderhospiz.de Marcus Sting / i+t

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  • DRK Dortmund verstärkt seinen Einkaufsdienst

    Das Deutsche Rote Kreuz vom Kreisverband Dortmund steht den Dortmunder Bürger*innen und Bürgern seit Beginn der Corona-Pandemie helfend zur Seite. Ehrenamtliche Helfer*innen kaufen für Menschen, die wegen der Pandemie ihren Wohnraum nicht verlassen können, unentgeltlich ein.  

    Aufgrund der erneuten Intensivierung der Corona-Schutzregeln werden mehr Bürger*innnen, die zu den Risikogruppen zählen, nicht mehr in der Lage sein, Einkäufe des täglichen Bedarfes zu erledigen. Deshalb wird das Team der ehrenamtlichen Rotkreuzhelfer*innen verstärkt.  

    Dortmunder, die zu den bekannten Risikogruppen zählen, können den DRK- Einkaufsdienst Montag bis Freitag von 10:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (0231) 1810 -238 oder jederzeit per Email an einkaufsdienst@drk-dortmund.de erreichen. 

    Doch nicht nur mit dem Einkaufsdienst engagiert sich das Rote Kreuz gemeinnützig. Gemäß dem DRK-Gesetz hat das Deutsche Rote Kreuz die Aufgabe übernommen, Institutionen und Behörden unter anderem bei der Bekämpfung der Pandemie zu unterstützen. Der Kreisverband stellt für die Stadt Dortmund ein Team aus ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern zur Testung und Nachverfolgung. Im Auftrag des Gesundheitsamtes fährt das mobile DRK-Abstrichteam zu Firmen, Einrichtungen und Privatpersonen, um sie auf das Corona-Virus zu testen.  KV Dortmund / i+t

  • Neuer Erste-Hilfe-Rucksack für Werner Anne-Frank-Gymnasium

    Schulsanitätsdienst geht voll motiviert an den Start

    Pflaster, Verbandsmaterialien, Einmalhandschuhe & Co. – damit die Schulsanitäter*innen des Anne-Frank-Gymnasiums in Werne (DRK-Kreisverband Unna) auch gut ausgestattet sind, überreichte ihnen Sebastian Bunse als Koordinator des Projektes „JRK & Schule“ einen prall gefüllten Rucksack mit allen wichtigen Utensilien und Verbrauchsmaterialien.

    Ab sofort werden die 13 Mitglieder des SSD-Teams in jeder großen Pause einen Präsenzdienst anbieten und so die Erstversorgung kleinerer Verletzungen oder gesundheitlicher Probleme durch Schülerhand gewährleisten. 

    „Ursprünglich sollte es bereits direkt nach den Osterferien losgehen“, erklärt Lehrer Florian Warias, der vor Ort gemeinsam mit Kollegin Lea Gerlich für die Schulsanitätsdienst AG verantwortlich ist. Da nämlich hatten alle Schülerinnen und Schüler ihre Ersthelfer-Ausbildung eigentlich bereits erfolgreich abgeschlossen und warteten voller Tatendrang auf die ersten Praxis-Einsätze. Einen coronabedingten Lockdown, sechs Wochen Sommerferien und einen kleinen Auffrischungskurs später, kann es nun aber endlich wirklich losgehen für die Werner Nachwuchs-Sanis. 

    Parallel zum Pauseneinsatz werden die Schüleri*innen der Jahrgangsstufen 7 bis Q2 auch weiterhin einmal wöchentlich in ihrer SSD-AG geschult. Dabei stehen ganz unterschiedliche Themengebiete wie zum Beispiel die Versorgung (stark) blutender Wunden, Maßnahmen bei alltäglichen Schulverletzungen oder der persönliche Selbstschutz ebenso auf dem Plan wie Vorgehensweisen bei lebensbedrohlichen Situationen, zum Beispiel bei  einem Schlaganfall, einem Herzinfarkt oder Bewusstlosigkeit. 

    Ziel des Schulsanitätsdienstes ist es, die Erste Hilfe vor Ort sowohl in der Pause sowie bei schulischen Veranstaltungen durch Schülerinnen und Schüler zu organisieren und so sukzessive das Bewusstsein für Gefahrenstellen und -situationen im Schulalltag zu schärfen. Zudem erhöht das Konzept des Schulsanitätsdienstes nicht nur die Sicherheit im Schulalltag, sondern gibt den Kindern und Jugendlichen auch die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, durch Erfolgserlebnisse Selbstbewusstsein zu gewinnen und in der Teamarbeit die eigenen sozialen Kompetenzen zu trainieren. KV Unna

    Hintergrund

    Das Modellprojekt „JRK & Schule“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem DRK- Kreisverband Unna und dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, welches durch die Glücksspirale gefördert wird. Der Kreis Unna wurde hierbei als Modellregion ausgewählt, um an neuen Ansatzpunkten zur Zusammenarbeit zwischen Jugendrotkreuz und Schulen zu arbeiten. 

    Ziel des Projektes ist es, durch die Bereitstellung personeller und materieller Ressourcen ein langfristiges und professionelles Netzwerk zwischen Schule, Jugendrotkreuz und den lokalen Ortsvereinen aufzubauen. So sollen interessierte Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig für die Arbeit im Jugendrotkreuz begeistert werden.

  • DRK Gladbeck alarmierte Rettungshundeteams: Vermisste Person aufgefunden

    Am Freitag, 30. Oktober wurde die DRK Service und Notrufzentrale Gladbeck gebeten, einen Rettungshundeeinsatz in Ense im Kreis Soest auszulösen.

    Die Polizei suchte nach einem 67- jährigen Mann. Der Vermisste leidet an Alzheimer und ist örtlich nicht orientiert – so konnte nicht ausgeschlossen werden, dass er sich in einer hilflosen Lage befand. Der diensthabende Disponent alarmierte die Rettungshundeteams, die zum Einsatz in der Flächensuche aufbrachen.

    An den umfangreichen Maßnahmen waren neben Kräften der Polizei Soest und des DRK auch Einheiten der Feuerwehr Ense und Möhnesee mit einem geländegängigen Fahrzeug beteiligt.

    Nachdem der Suchbereich immer weiter eingegrenzt wurde, konnte der Vermisste durch eine Motorradstreife und eine DRK-Hundeführerin mit ihrem vierbeinigen Team-Kameraden in unwegsamen Gelände gefunden werden. Der Vermisste wurde dem Rettungsdienst übergeben. Ein toller Erfolg für unsere Rettungshunde und ihre ehrenamtlichen Hundeführer*innen.

    Die DRK-Rettungshundestaffeln in Westfalen-Lippe stehen an 365 Tagen im Jahr für Einsätze bereit. Die Teams werden von ehrenamtlichen DRK-Hundeführer*innen und Helfern*innen der Rotkreuzgemeinschaften gebildet. Wilhelm Walter / i+t