Weiterführende Informationen zu Beiträgen der Ausgabe Juni 2019Weiterführende Informationen zu Beiträgen der Ausgabe Juni 2019

Ausgabe Juni 3/2019 - Seite 6

  • Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften tagte in Hagen

    Dr. Frank Marquardt (DRK-Kreisverband Steinfurt) für Wahl des stellvertretenden Landesarztes nominiert

     

    Der Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften hat bei seiner Sitzung am 4. Mai in Hagen Dr. med. Frank Marquardt (DRK-Kreisverband Steinfurt) für die Wahl des stellvertretenden Landesarztes bei der DRK-Landesversammlung am 9. November in Attendorn (DRK-Kreisverband Olpe) nominiert. Der langjährige stellvertretende Landesarzt Dr. med. Heinrich Völker-Feldmann möchte nach Ablauf seiner aktuellen Amtszeit im Herbst kein weiteres Mal für das Amt kandidieren.

    Frank Marquardt (56) ist seit 1979 ehrenamtlich aktiv im deutschen Roten Kreuz. Angefangen als Mitglied in der Bereitschaft des DRK-Kreisverbandes Münster, hat er sich ab 1991 als Rotkreuzarzt im DRK-Ortsverein Emsdetten und im DRK-Kreisverband Steinfurt engagiert. Seit November 2016 unterstützt er als Zugführer der Einsatzeinheit Hamm 02 den DRK-Katastrophenschutz in NRW. Der gebürtige Münsteraner ist Facharzt für Anästhesiologie und leitender Arzt für Krankenhaushygiene am St. Marien-Hospital in Hamm.

    Dr. Heinrich Völker-Feldmann (64), im Beruf Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Coesfeld, ist seit 1989 DRK-Mitglied. Ehrenamtlich aktiv war der Rosendahler zunächst beim DRK-Kreisverband Coesfeld. Im Oktober 1993 wählte ihn die DRK-Landesversammlung in Hamm zum stellvertretenden Landesarzt. Ab 2002 bekleidete er die Position des Landesarztes. Bei der Landesversammlung in Soest 2005 kandidierte   der Träger der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe wiederum für das Amt des stellvertretenden Landesarztes, das er aktuell noch ausführt.  

    Weitere Themen des diesjährigen Landesausschusses der Rotkreuzgemeinschaften waren unter anderem „Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Katastrophenschutz“ und die Änderung der Ordnung für Aus-, Fort- und Weiterbildung im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, Teil Bergwacht. 

    Im Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften sind Leitungskräfte des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der Rotkreuzbezirke Ruhr-Lippe, Südwestfalen, Detmold und Münster sowie der 38 DRK-Kreisverbände in Westfalen-Lippe vertreten. Die Aufgaben der im Landesausschuss stimmberechtigt vertretenen Rotkreuzgemeinschaften werden in den Bereitschaften, der Bergwacht, der Wasserwacht und der Wohlfahrts- und Sozialarbeit wahrgenommen. Sämtliche Ämter werden ehrenamtlich ausgeübt. i+t

  • Landesweite Aktion zum Weltrotkreuztag am 8. Mai

    „DRK – kein kalter Kaffee“

    Rotkreuzbegründer Henry Dunant kam am 8. Mai vor 191 Jahren auf die Welt, und das DRK in NRW sorgte für den Geburtstagskaffee. Ob im DRK-Kleiderladen in Münster oder im Landtag in Düsseldorf: „DRK – kein kalter Kaffee“ hieß es am Weltrotkreuztag an vielen Orten im Land. Rotkreuzler verschenkten Kaffee für unterwegs und informierten über unsere einzigartige Hilfsorganisation.

    Ob im Katastrophenschutz oder im Rettungsdienst, in Pflegeeinrichtungen und Beratungsstellen, in der Kinder– und Jugendarbeit oder mit seinem Blutspendedienst – das Deutsche Rote Kreuz nimmt gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr. Allein im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe engagieren sich über 25.300 ehrenamtlich Aktive. 

    Hintergrund zum Weltrotkreuztag
    Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Am 24. Juni 1859 wird er auf einer Reise Zeuge der Schlacht von Solferino, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als Erweckungserlebnis für Dunant und Geburtsstunde des Roten Kreuzes. Auf Dunants Initiative begann damals die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, zu der inzwischen weltweit 191 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen. i+t

    Momentaufnahmen zu „DRK-kein kalter Kaffee 2019“ auf der Facebookseite des Landesverbandes

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  • Bochum ehrt Thorsten Junker

    Thorsten Junker, Landesrotkreuzleiter und Präsident des DRK-Kreisverbandes Wattenscheid, ist seit kurzem Träger der Ehrenplakette der Stadt Bochum. Zum siebten Mal seit Stiftung der Ehrenplakette der Stadt im Jahr 1982 wurden damit Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um Bochum erworben haben, ausgezeichnet. Junker nahm die Ehrung „stellvertretend für alle Aktiven im DRK Wattenscheid“ entgegen. 

    Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch lobte das nunmehr 30jährige ehrenamtliche Engagement Junkers beim DRK im zu der Stadt Bochum gehörenden Wattenscheid. Dort begann Junker im Jahr 1989 seinen Ersatzdienst im Zivil- und Katastrophenschutz. Schnell übernahm er Führungs- und Leitungsaufgaben im Kreisverband. Er betreute bis zu 20 Zivis und baute den Behindertenfahrdienst aus: Inzwischen fahren acht Spezial-Fahrzeuge in der Region. Dabei war ihm stets ein Anliegen, dass das DRK vor Ort präsent ist und eine vielseitige Angebotspalette vorweist, die den Bedürfnissen der Bürger entspricht. Seit dem Jahr 2015 wirkt Thorsten Junker auch bei der Integration von Flüchtlingen mit und engagiert sich für die örtliche Kleiderkammer des DRK. Unter seiner Federführung übernahm das Wattenscheider DRK die Durchführung von Erste-Hilfe-Kursen für Flüchtlinge, ein vom Land NRW gefördertes Projekt. Doch auch im DRK-Blutspendewesen gilt er als feste Größe, bringt gute Ideen ein und tragt damit dazu bei, dass ausreichend Menschen bereit sind, mit ihrer Blutspende anderen zu helfen. Ein besonderes Anliegen war und ist ihm auch die Fortsetzung der Weihnachtsbetreuung für Bedürftige und einsame Menschen am ersten Weihnachtstag, die er seit vielen Jahren im Vorfeld mit organisiert.  

    „Es freut mich, Teil der weltumfassenden Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu sein, die bei Krisen und Katstrophen direkt zur Stelle ist und den Menschen hilft“, so Thorsten Junker, der den ersten und wichtigsten Rotkreuz-Grundsatz der „Menschlichkeit“ stets in den Vordergrund jeglichen Handelns stellt. „Daneben bin ich stolz auf den kleinen Kreisverband Wattenscheid, der mit viel ehrenamtlichem Engagement seiner Mitglieder eine ganze Menge für die Bürger anbietet. Dabei lebt der Verein von Freiwilligen die uns im Sinne der Sache unterstützen“.

    In seiner Festrede betonte der Bochumer Oberbürgermeister Eiskirch, dass Junker in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Anfang der 90er Jahre Verantwortung im DRK übernommen und den Kreisverband Wattenscheid mit in ruhiges Fahrwasser geführt hat.

    Der 50jährige Junker freute sich über die Auszeichnung: „Ich nehme die Ehrennadel mit Stolz und Dankbarkeit entgegen und bedanke mich für die Anerkennung meiner Arbeit beim DRK als Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband. Ich habe viel eingebracht, konnte aber auch viel lernen und in mein Privat- und Berufsleben mitnehmen. Im Übrigen ist DRK-Arbeit immer Teamarbeit und ich freue mich, dass ich über viele Jahre immer die richtigen Unterstützer zur Seite hatte, sodass wir so manches Projekt auf den Weg bringen konnten. Ich sehe die Auszeichnung stellvertretend für alle Aktiven im DRK Wattenscheid an.“

    Beruflich ist Thorsten Junker Bereichsleiter Rehabilitation und Leistungen sowie Ausbildungsleiter bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft in Wuppertal. Der Verwaltungsrat ist Single, hat keine Kinder und wohnt in Wattenscheid-Höntrop. Zum siebten Mal seit Stiftung der Ehrenplakette der Stadt im Jahr 1982 wurden damit zwölf Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um Bochum erworben haben, ausgezeichnet. Die Bochumer Ehrennadel wird nur alle fünf Jahre verliehen. Christian Lange / i+t  

  • Gladbecker Gesundheitstag am 11. Mai

    Gladbecker Gesundheitstag am 11. Mai

    Der DRK-Kreisverband Gladbeck bot beim diesjährigen Gesundheitstag am 11. Mai ein buntes Programm: Neben Informationen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen, Blutdruck- und Blutzuckermessungen gab es unter dem Titel „Was passiert mit meinem Blut?“ einen Vortrag zum Thema Blutspende.

    Stefan Walter vom Kreisverband Gladbeck präsentierte ein zufriedenes Ergebnis der Blutspendeaktivitäten in Gladbeck: „Wir haben die Zahl der Spender um sechs Prozent steigern können“, sagte er. Und das obwohl die Blutspendebereitschaft in Nordrhein-Westfalen eher rückläufig sei. Insbesondere gäbe es eine Erhöhung bei Erstspendern, die nicht zuletzt auf das „attraktive Angebot“ beim monatlichen Blutspendetermin in der Stadthalle zurückzuführen sei.

  • Fachtagung „Politische Netzwerkarbeit“

    Zur ersten Fachtagung „Politische Netzwerkarbeit in den DRK-Kreisverbänden in Nordrhein-Westfalen“ konnten die DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe am 21. Mai 2019 im Rotkreuz-Büro NRW neben zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus den Kreisverbänden auch den Leiter der Abteilung Kommunales im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ministerialdirigent Dr. Christian von Kraack, begrüßen. Er informierte über „Das Deutsche Rote Kreuz als Partner der nordrhein-westfälischen Kommunen im humanitären Bereich“ und machte deutlich, dass für die Landesregierung das DRK keine partiellen Interessen vertrete, sondern das „Allgemeininteresse von Daseinsvorsorge und Humanität“. Dr. Christian von Kraack forderte das DRK dazu auf, den Kontakt zur Landespolitik rege zu pflege und Gedanken und Anstöße mitzuteilen. „Es gibt zwei DRK-Landesverbände, aber mit dem Rotkreuz-Büro NRW gibt es ein Gesicht.“  

    Im Anschluss an die Ausführungen von Dr. Christian von Kraack gaben Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Coesfeld, und Lothar Terodde, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Heinsberg, einen Überblick über Beispiele für eine gelungene politische Netzwerkarbeit in den Kreisverbänden.  

    Eine der wesentlichen Aufgaben des Rotkreuz-Büros NRW ist es, die politische Interessenvertretung der Kreisverbände zu unterstützen. Entsprechend sollte die Fachtagung neben der Fachinformation auch der nachhaltigen Dialogbildung zur landespolitischen Ebene dienen. Es ist angedacht, die Veranstaltung einmal jährlich stattfinden zu lassen. Dr. Sascha Rolf Lüder

  • KRIFA 2019 am 7. Mai in Münster

    „Warnung der Bevölkerung“, „Soziale Medien im Einsatz“ und „Evakuierungsmaßnahmen“ – diese Themen standen im Vordergrund der von Professor Roland Görtz, Direktor des Feuerwehrwissenschaftlichen Instituts der Bergischen Universität Wuppertal moderierten KRIFA am 7. Ma. Die „Kritische Infrastrukturen – Fachtagung und Ausstellung“ wird jährlich im Messe- und Kongresszentrum Münster veranstaltet und greift wichtige Themen der Katastrophenvorsorge und des Einsatzes auf. 

    Nachdem Helmut Probst, Inspekteur für Bevölkerungs- und Feuerschutz beim Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW, die Grüße der Landesregierung überbracht und auf die verschiedenen Planungserlasse des Ministeriums zu Warnung und Evakuierung aus dem vergangenen Jahr hingewiesen hatte, stellte Hendrik Roggendorf vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zunächst die verschiedenen deutschen und europäischen Warnsysteme vor. Durch Dirk Schattka von der Feuerwehr Mönchengladbach wurden anschließend die Möglichkeiten und Grenzen der Information im Einsatz über das Internet dargelegt. Deutlich wurde, dass es hier nicht ausreicht, „nebenbei“ Informationen im Internet zu präsentieren, sondern dies eine Aufgabe ist, die hochprofessionell durch dafür speziell eingesetzte Kräfte auszuführen ist. 

    Diesen Gedanken griff Anna Carla Springob, im Hauptberuf Pressesprecherin bei der Bezirksregierung Arnsberg und im Ehrenamt im Social-Media-Team des DRK-Landesverbandes tätig, in ihrem Vortrag zu „Social Media im Katastrophenschutz – Chancen und Risiken“ auf. Ausgehend von verschiedenen Anlässen beschrieb sie die Eigendynamik, die Twitter, Facebook und Co. entwickeln können und ging auch darauf ein, dass ohne eine umfassende Beobachtung der sozialen Medien eine moderne Lagefeststellung heute nicht mehr denkbar ist. An einem Best-Practice-Beispiel bekräftigte Oliver Pitsch von der Johanniter-Unfallhilfe Rhein/Main diese Analyse und stellte dar, welche Vorkehrungen beispielsweise bei einer großen Evakuierung aus Anlass einer Bombenräumung in Frankfurt getroffen worden waren, um die sozialen Medien auch für eine zeitnahe Bevölkerungsinformation sowohl zu Hause als auch unterwegs und nicht zuletzt auch in Anlaufstellen und Betreuungsplätzen zu nutzen.  

    Das Thema leitete dann über zu den Anforderungen, die an Betreuungsplätze und Notunterkünfte zu stellen sind. Während Dirk Schattka die historische Entwicklung der vergangenen zehn Jahre aufgriff und die Planungsgrundlagen des Betreuungsdienstes von 2008 mit der „Evakuierungsplanung 2018“ des Landes NRW verglich – übrigens ein wichtiger Einblick in die Vorkehrungen der in diesem Feld augenscheinlich sehr gut aufgestellten Stadt Mönchengladbach! –, stellte Christoph Brodesser vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe anschließend die druckfrische DRK-Handreichung für Kommunen zur „Rahmenempfehlung Evakuierung“ des Landes NRW vor. Während Schattka insbesondere die Aufgaben der Soforthilfephase des Betreuungseinsatzes beschrieb, ging Brodesser auf die Aufgaben ein, die den Kommunen bei längerdauernden Unterbringungslagen obliegen und die nur durch enges Zusammenwirken aller gesellschaftlichen Kräfte bewältigt werden können. Abschließend fasste Dr. Hans-Walter Borries vom Bundesverband für den Schutz kritischer Infrastrukturen die Thematik als eine wichtige Planungsaufgabe der Krisenstäbe zusammen und stellte fest, dass diese Planung bereits im Vorfeld erfolgen muss, um im Einsatzfall nicht überfordert zu sein. 

    Gerade auch die zahlreich anwesenden Leistungs- und Führungskräfte empfanden die KRIFA 2019 auf Grund ihrer Themenwahl als wichtige Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern und eigene Planungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zu hinterfragen und zu verbessern. Christoph Brodesser

Ausgabe Juni 3/2019 - Seite 11

  • SofHi-Übergabe an den DRK-Kreisverband Unna

    Am 8. Mai nahm Landrat Michael Makiolla als Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Unna den „SofHi“-Staffelstab von Vizepräsidentin Nilgün Özel und dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Hasan Sürgit entgegen. Seit 2016 werben Rotkreuzgliederungen in Westfalen-Lippe im alljährlichen Wechsel um Unterstützung für den DRK-Soforthilfefonds für benachteiligte Kinder (SofHi). Weitere Informationen

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  • Carl G. Rohm verabschiedet

    „Ruhestand ist kein Stillstand, sondern die Gelegenheit das Leben von einem neuen Blickwinkel aus zu betrachten“. Unter diesem Motto luden das Präsidium und der Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bochum am 10. Mai zu einer offiziellen Feierstunde anlässlich der Verabschiedung von Carl Gerhard Rohm in den Ruhestand ein. 

    Rohm war seit 1989 im DRK-Kreisverband Bochum, zuletzt in der Funktion des Vorstandsvorsitzenden, tätig. Im Oktober 2018 hat er diese verantwortungsvolle Position an seinen Nachfolger Holger Boehnert übergeben und stand ihm seitdem mit seiner Erfahrung und seinem Wissen begleitend zur Seite. Zahlreiche Wegbegleiter aus Politik und der Wirtschaft, Freunde, Mitarbeitende, sowie Vertreter des Roten Kreuzes aus dem gesamten Landesverband waren der Einladung zur Feierstunde gefolgt. 

    In Grußworten dankten verschiedene Redner Rohm für sein Engagement im Zeichen des Roten Kreuzes und würdigten die gemeinsame Zusammenarbeit. Dabei sorgte die ein oder andere Anekdote aus dem gemeinsamen Wirken auch für Heiterkeit.  

    In seiner Abschiedsrede bedankte sich Carl Gerhard Rohm bei allen, die ihn in dieser Zeit begleitet haben. Sein besonderer Dank galt denen, die ihm auch in turbulenten und schwierigen Zeiten zur Seite standen. Die Grundsätze seines Handelns seien immer die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes gewesen. Zum Schluss übergab er Präsidentin Dr. Ottilie Scholz und seinem Nachfolger Boehnert einen Kompass, den er bei seinem Wechsel  in die Position des Vorstandsvorsitzenden vor 20 Jahren erhalten hat, mit dem Wunsch, immer den richtigen Kurs für den Kreisverband Bochum zu finden und zu halten. Wolfgang Schieren / i+t

  • Nach Zyklon in Mosambik: Internationale Katastrophenhilfe per OpenStreetMaps

    Anfang März forderte der Zyklon Idai in Mosambik mehr als 1 000 Todesopfer. Extreme Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h führten zu massiven Schäden. Der Zyklon zerstörte in der Großstadt Beira 90 Prozent der Häuser. 600 000 Menschen wurden auf einen Schlag obdachlos. Außergewöhnliche Regenmengen von mehr als 50 cm/qm führten zusätzlich dazu, dass Staudämme überliefen, einige brachen. Weite Landstrichen wurden überflutet - Cholera brach aus. 

    Schnell lief die internationale Katastrophenhilfe an. Den Betroffenen vor Ort half unmittelbar das Rote Kreuz in Mosambik, unterstützt von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und weiteren Hilfsorganisationen. Bisher war es in solchen Situationen nur eingeschränkt möglich, mit direkten Hilfsangeboten aus Deutschland zu unterstützen. Im Rahmen des Projektes „Missing Maps“ hat der DRK-Ortsverein Lemgo erstmals in Deutschland mit einen so genannten Mapathon die internationale Katastrophenhilfe vor Ort unterstützt. Während des Mapathons wurden aktuelle Satellitenbilder aus der Krisenregion auf Bitten der Internationalen Föderation in OpenStreetMaps kartographiert. Straßen, Häuser und Bauwerke wurden so in Karten eingezeichnet, die direkt durch die Föderation und andere humanitäre Hilfsorganisationen verwendet wurden, um Hilfsaktionen wie den Umgang mit Cholera zu planen. 

    Das Projekt „Missing Maps“ wird durch das DRK-Generalsekretariat unterstützt. Es bietet webbasierte Anwendungen, die ein Kartieren in OpenStreetMaps möglich macht. Freiwillige können so aktuelle Satellitenbilder aus Krisenregionen auswerten und die Hilfe vor Ort mit aktuellen Kartenmaterial effektiv unterstützen. Die Freiwilligen müssen nicht vor Ort sein. Kartiert werden kann von jedem Standort auf der Welt, an dem eine Internetverbindung besteht. 

    „Missing Maps“ und Mapathons wie in Lemgo sind eine sinnvolle und moderne Ergänzung der internationalen Katastrophenhilfe, die sich in den Orts- und Kreisverbänden umsetzen lässt und uns als Rotes Kreuz als weltweite Bewegung stärkt. Details zum Projekt „Missing Maps“ und die Erfahrungen des DRK-Ortsvereins Lemgo beim Mapathon finden sich zusammengefasst in einer Präsentation, die unter folgendem Link abgerufen werden kann: https://bit.ly/2JBIUrm. Thomas Münzberg/i+t

     

     

  • Workshop „Krisenkommunikation“ überzeugte

    Die gute Reputation des Deutschen Roten Kreuzes ist nicht zuletzt durch eine angemessene Kommunikation zu fördern – und zuweilen zu verteidigen. Mit 26 Teilnehmenden aus Ortsvereinen, Kreisverbänden und dem Landesverband stieß der von der Öffentlichkeitsarbeit des Landesverbandes veranstaltete Workshop „Krisenkommunikation“ am 29. Mai im DRK-Tagungshotel auf großes Interesse. Kenntnis- und geistreich stellte Medientrainer Tom Buschardt Möglichkeiten vor, in der Krise angemessen mit den Medien umzugehen. 

    Buschardt erklärte Arbeitsweise und Entscheidungswege von Medien und zeigte an Beispielen die Entwicklung von Krisen. Er präsentierte Videos aus der Welt des DRK und anderer Organisationen bzw. Unternehmen und gab konkrete Handlungsempfehlungen. Ausgehend von Fragen der Teilnehmenden stellte Tom Buschardt individuelle Problemlösungen vor. Die Rückmeldungen nach dem Workshop bestätigten die gute Reputation, die Tom Buschardt genießt. So kommentierte ein Teilnehmer auf der Facebookseite des Landesverbandes: „War ein hochinteressanter Workshop mit einem hervorragenden Referenten!“ i+t

  • Vizepräsidentinnen und -präsidenten zu Gast in Potsdam

    Die Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten des DRK tagten am 26. und 27. April in Potsdam. Dr. Gabriele Kriese, Vizepräsidentin des DRK-Bundesverbands, begrüßte ihre Kolleginnen und Kollegen. Anschließend hielt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt eine Gastrede, in der sie auf die Bedeutung der Strategie 2030 für die Zukunft des Deutschen Roten Kreuzes aufmerksam machte.

    Auf Einladung der Vizepräsidentin des DRK-Landesverbands Brandenburg e.V., Prof. Dr. Karin Weiss, fand eine Stadtrundfahrt durch Potsdam und eine Führung auf dem Belvedere sowie ein gemeinsames Abendessen statt.

    Ein Highlight der Veranstaltung war der Besuch des ehemaligen Präsidialgebäudes des DRK, das in Potsdam steht. Danach tauschten sich die Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten zur Entwicklung des Ehrenamts in der Sozialarbeit und über Kooperationen zu anderen Rotkreuzgesellschaften aus.

  • Die „Kreuzfahrer“ aus Münster-Hiltrup gewinnen 5. Indian Summer Tour
    Foto: Thomas Lüchtefeld
    Gewannen die 5. Indian Summer Tour 2019: Team „Kreuzfahrer" des DRK-Ortsvereins Hiltrup, (v.li.): Dane-Leon Liebing, Bianca Menne, Melanie Plath, Dana Pietrek, David Dam-werth, Thomas Lüchtefeld

    Am 4. Mai fand in Ennigerloh die 5. Indian Summer Tour statt. Ausgerichtet vom Vorjahressieger, dem DRK-Ortsverein Ennigerloh, startete nach der Anmeldung und Registrierung der Gruppen und der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 9.30 Uhr die „Orientierungsfahrt“ durch den Kreis Warendorf. 

    Als Ausgangs- und Zielpunkt diente der Standort der Gesamtschule Ennigerloh. Von dort ging es auf die im Vorfeld festgelegte, jedoch den teilnehmenden Gruppen unbekannte Strecke, die nach einer bestimmten Anleitung abgefahren werden musste. Insgesamt durften nicht nur exakt 200 km gefahren werden, sondern sollten auf der gesamten Strecke die befahrenen Kreisverkehre gezählt und nebenbei 12 Bilderrätsel gelöst werden. Die Veranstaltung diente unter anderem dazu, Fahr- und Funkpraxis auf den Einsatzfahrzeugen zu sammeln. 

    Natürlich wurden nicht nur die gefahrenen Kilometer bewertet werden, sondern auch an verschiedenen Stationen besondere Aufgaben bewältigt werden. An der letzten Station sollte zum Beispiel ein Bild gemalt werden. Die Schwierigkeit bestand darin, dass der Stift mittels mehrerer Bänder durch die einzelnen Gruppenmitglieder auf Anweisung des „Team-Leaders“ geführt wurde. 

    Nach genau 200 km Fahrtstrecke inklusive der 17 Kreisverkehre, 12 Bilderrätseln, drei Stationen und einem mit 15 Fragen gespickten Fragebogen konnten sich die „Kreuzfahrer“ des DRK-Ortsvereins Münster-Hiltrup mit 1 010 erreichten Punkten den ersten Platz der 5. Indian Summer Tour 2019 sichern. Sie erhielten aus den Händen von Berthold Lülf, Bürgermeister der Stadt Ennigerloh und 1. Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Ennigerloh nicht nur die verdiente Siegerurkunde, sondern auch einen Glaspokal, ein „Ennigerloh-Spiel“ und den vom DRK-Ortsverein Gevelsberg gestifteten Wanderpokal. Die Gewinner aus dem DRK-Kreisverband Münster werden die Tradition weiterführen und somit die 6. Indian Summer Tour 2020 ausrichten. 

    Mit 836 Punkten landete auf Platz 2 das Team „Deerkabise“ vom DRK-Ortsverein Sennestadt. Den 3. Platz sicherte sich – mit nur 10 Punkten Unterschied – der DRK-Ortsverein Wadersloh.

    Neben den vorgenannten Siegern nahmen die Teams der DRK-Ortsvereine Brackwede-Senneraum, Diestedde, Gevelsberg, Herzebrock-Clarholz, Ibbenbüren, Lippstadt, Neubeckum, Oelde, Ostbevern und Rheda-Wiedenbrück teil.

    Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlichst bei der Volksbank eG, die für die Organisation und Ausrichtung der Veranstaltung den Betrag von 1 000 € zur Verfügung gestellt hat. Weiterer Dank geht an die Stadt Ennigerloh, die Helferinnen und Helfer des DRK-Ortsvereins Ennigerloh, an die Freiwillige Feuerwehr Ostenfelde, das Jugendrotkreuz des DRK-Ortsvereins Warendorf und des DRK-Ortsverein Neubeckum für die Ausrichtung und Betreuung der Stationen, an den DRK-Ortsverein Everswinkel für die Nutzung der Räumlichkeiten und den DRK-OV Liesborn für die Zubereitung und Ausgabe der Mittagsverpflegung. Oliver Schulte / i+t


Ausgabe Juni 3/2019 - Jugendrotkreuz Seite 13

  • dieINFO

    Am 12. Mai war es wieder soweit und dieINFO öffnete ihre Türe für Information, Netzwerk, Fortbildung und Orientierung für alle JRKler*innen! Interessierte konnten aus einem vielfältigen Workshop-Angebot wählen und sich zu unterschiedlichen Themen weiterbilden. Außerdem informierte der Markt der Möglichkeiten unter anderem über die Teddyklinik oder den Schulsanitätsdienst. Die nächste dieINFO findet am 30.11.2019 statt. i+t

  • JRK-Länderrat in Berlin

    Beim diesjährigen JRK-Länderrat vom 12. bis zum 14. April in Berlin stand die Weiterentwicklung des strategischen Rahmens im Vordergrund. Dabei konnten alle Teilnehmenden Themen einbringen, die ihnen besonders am Herzen liegen und sich anschließend in kleinen Gruppen darüber austauschen. Besonders wichtig war auch die Frage, ob künftig weiterhin jährlich ein zweiter Länderrat oder wie im vergangenen Jahr ein Forum der JRK-Landesleitung mit der JRK-Bundesleitung stattfinden soll. Um hierzu alle Sachargrumente zusammentragen und die verschiedenen Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen zu können, wird dieser Punkt beim nächsten Länderrat in Baden-Württemberg auf der Tagesordnung stehen. Bei all den intensiven Gesprächen, etwa über die Stärkung von Leitungskräften, Internationales, Gemeinschaftsübergreifende Zusammenarbeit und Wettbewerbe, kam selbstverständlich auch der Spaß nicht zu kurz und nach einer spannenden Stadtrallye am Abend gab es zur Belohnung einen Berliner am Brandenburger Tor. Sören Ledig / Nadine Reuter