Weiterführende Informationen zu Beiträgen der Ausgabe April 2019Weiterführende Informationen zu Beiträgen der Ausgabe April 2019

Ausgabe April 2/2019 - Seite 6

  • Welches Ehrenamt passt zu mir?

    Neue Online-Plattform will junge Menschen für Ehrenamt begeistern

    Foto: WestLotto/Lemmerhirt
    Auf www.ehrenamtcheck.de können Interessierte herausfinden, welcher Ehrenamtstyp sie sind. Die Ehrenamtstypen werden als Alltagshelden dargestellt. WestLotto-Geschäftsführerin Christiane Jansen gab gemeinsam mit Gerd Diesel (Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe) und Martin Wonik (re.), Vorstand Landessportbund NRW, das Startsignal für den Ehrenamt-Check.

     

    Vereine und Organisationen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, sind auf die Unterstützung Freiwilliger angewiesen. Doch es wird immer schwieriger, gerade junge Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern. Deshalb hat WestLotto für die gesellschaftlichen Träger in Nordrhein-Westfalen eine Online-Plattform ins Leben gerufen. Auf www.ehrenamtcheck.de können Interessierte mit wenigen Klicks herausfinden, welcher Ehrenamtstyp sie sind und welches Engagement zu ihnen passt.

    Am 30. Januar gab WestLotto-Geschäftsführerin Christiane Jansen gemeinsam mit Gerd Diesel, Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes Westfalen-Lippe, und Martin Wonik, Vorstand des Landessportbundes NRW, in Münster den Startschuss für den Ehrenamts-Typencheck: „Jedes Engagement für andere ist eine Bereicherung. Mit der Plattform wollen wir unsere Partner unterstützen und das Ehrenamt stärker in den Fokus rücken.“

    Per Typencheck das richtige Engagement finden

    Auf der neuen Online-Plattform können User durch die Beantwortung weniger Fragen testen, welcher Ehrenamtstyp sie sind. Sie bekommen aber nicht nur passende Ehrenämter angezeigt, sondern auch mögliche Organisationen und Kontakte zu den richtigen Ansprechpartnern. Design und Mechanik sind auf die jüngere Zielgruppe ausgerichtet. Die Ehrenamtstypen kommen optisch als Alltagshelden daher. Denn Ehrenamtliche sind eben echte Helden, die im Hintergrund viel bewirken.

    Auch die Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, das Ehrenamt in NRW durch umfassende Maßnahmen zu stärken. „Dazu möchte WestLotto mit einer digitalen Lösung beitragen und so erreichen, dass sich mehr Menschen mit dem Thema auseinandersetzen“, so Christiane Jansen.

    Übersicht über Einsatzfelder des Ehrenamts

    Durch die klare Fragemechanik gibt der Ehrenamt-Check Orientierung in der Vielfalt der Einsatzfelder. Denn oft ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Das spüren auch die gesellschaftlichen Träger. „Das Rote Kreuz ist auf Ehrenamtliche angewiesen. Es wird aber auch für uns schwieriger, gerade junge Menschen zu gewinnen – auch weil viele gar nicht wissen, welche Optionen es gibt und wo sie mit der Suche anfangen sollen“, sagt Gerd Diesel vom DRK Westfalen-Lippe. „Der Ehrenamt-Check bietet Orientierung, so dass sich jeder Interessierte bei uns direkt für eine Aufgabe melden kann, die zu seinen persönlichen Stärken passt.“

    Die individuellen Wünsche der User spielen daher beim Typencheck eine große Rolle. So können sie zum Beispiel angeben, wie viel Zeit sie investieren oder mit welchen Menschen sie gerne arbeiten möchten. Auch LSB-Vorstand Martin Wonik ist vom Nutzen des Ehrenamt-Checks überzeugt: „Hunderttausende Ehrenamtliche in NRW engagieren sich im Sport – vom Übungsleiter über die Jugendhelferin bis hin zum Hallensprecher oder Platzwart. Jeder trägt mit seiner Persönlichkeit und seinen Stärken zum Erfolg bei. Deshalb brauchen wir nicht nur Trainer, sondern auch Personen, die lieber organisieren oder an technischen Geräten basteln. Wir möchten für Jeden genau das richtige Ehrenamt finden, dabei kann der Typencheck eine große Hilfe sein.“

    Lotto-Prinzip für das Gemeinwohl

    Die Plattform ist eine Aktion im Rahmen des Lotto-Prinzips. 40 Prozent der Spieleinsätze bei WestLotto kommen über das Land dem Gemeinwohl in NRW zugute. Davon profitieren gesellschaftliche Träger aus Sport, Wohlfahrt, Denkmal- und Naturschutz sowie Kunst und Kultur. Allein in 2018 sind auf diesem Wege 651 Millionen Euro für das Gemeinwohl zustande gekommen.

    Auf www.ehrenamtcheck.de können Interessierte herausfinden, welcher Ehrenamtstyp sie sind. Die Ehrenamtstypen werden als Alltagshelden dargestellt.

    WestLotto-Geschäftsführerin Christiane Jansen gab gemeinsam mit Gerd Diesel (Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes Westfalen-Lippe) und Martin Wonik (r.), Vorstand Landessportbund NRW, das Startsignal für den Ehrenamt-Check. WestLotto

  • DRK feierte Richtfest

    Rohbau Studentenwohnheim an der Dunantstraße fertiggestellt

    Foto: Claudia Zebandt
    (v.li.): Gerd Diesel (Vorstand DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), Dr. Fritz Baur (Präsident DRK- Landesverband Westfalen-Lippe) und Ludger Jutkeit (Vertreter des Bauherren DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) vor dem Rohbau

    Nach dem Baubeginn im Februar 2018 sind die Rohbauarbeiten für das neue DRK-Studentenwohnheim und die Erweiterung des DRK-Tagungshotels auf dem Gelände des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Münster abgeschlossen. Am 14. März 2019 feierte der Bauherr DRK-Landesverband Westfalen-Lippe das Richtfest. „Wir sind sehr zuversichtlich, dieses besondere Bauprojekt im Herbst dieses Jahres abgeschlossen zu haben, so dass die Wohnungen im Studentenwohnheim pünktlich zum Start des Wintersemesters 2019/2020 vermietet werden können“, sagte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Das Bauprojekt hat ein Investitionsvolumen von insgesamt ca. 15 Millionen Euro.

    Das Wohnheim für Studenten wird barrierearm errichtet und vom  DRK-Landesverband selbst betrieben. Zurzeit entstehen 41 Wohnungen mit insgesamt 97 Zimmern: Appartements für ein, zwei und vier Personen. Die Wohnungen bieten im Schnitt ca. 35 Quadratmeter je Bewohner.

    Der Erweiterungsbau für das Inklusionsunternehmen DRK Tagungshotel Münster gGmbH, einer Tochtergesellschaft des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, bietet nach Fertigstellung 29 weitere Hotelzimmer und einen zusätzlichen Tagungssaal von 200 Quadratmetern. Darüber hinaus werden auf dem Gelände 64 neue Parkplätze geschaffen.

  • Für Helfende Hand 2019 bewerben!

    Ab sofort sind alle ehren- und hauptamtlichen Leitungskräfte, aber auch Helferinnen und Helfer aufgerufen, sich bis zum 30. Juni mit ihren innovativen Konzepten und Projekten für den wichtigsten deutschen Förderpreis im Bevölkerungsschutz zu bewerben. Der Bundesminister des Innern verleiht den Förderpreis am 18. November in Berlin.

    Wir regen an, dass Sie sich mit einem oder mehreren ihrer besonderen Projekte an der Bewerbungsrunde 2019 beteiligen. Im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gibt es eine Vielzahl innovativer Projekte, die sich mit dem Gewinnen von Aktiven, Jugendarbeit oder neuartigen Konzepten rund um den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz befassen und auszeichnungswürdig sind. Die Servicestelle Ehrenamt im Landesverband Westfalen-Lippe unterstützt Sie gerne bei der Antragstellung und steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung (ehrenamt@drk-westfalen.de) .Onlinebewerbungsunterlagen und weitere Informationen unter: www.helfende-hand-foerderpreis.de Christian Schuh / i+t

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  • Spannende Osterferien dank des SC Paderborn

    „Becherspende-Aktion“ in der Benteler-Arena kam Ferienspielen des Jugendrotkreuzes Paderborn zugute

    Foto: JRK Paderborn

    28 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren erlebten spannende Ferienspiele mit dem Jugendrotkreuz (JRK) Paderborn während der Osterferien. Dank einer „Becherspende-Aktion“ des SC Paderborn 07 bei einem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04 am 17. März zugunsten des DRK-Soforthilfefonds für bedürftige Kinder (SofHi) konnten sie zwei Ausflüge unternehmen: „Neben Möglichkeiten zum Spielen, Basteln und sportlichen Aktivitäten möchten wir, dass diese Kinder in ihren Ferien auch einmal etwas Besonderes erleben können“, sagte Nilgün Özel, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe bei der Spendenübergabe am Freitag, 5. April in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes Paderborn. Von den bei der Aktion des SC Paderborn eingeworbenen Spenden sollte die Hälfte an das Projekt des JRK Paderborn gehen. „Diese 360 Euro haben wir mit Mitteln aus dem SofHi-Fonds auf 500 Euro aufgestockt“, so Nilgün Özel. 

    Die Kinder sind mit ihren sechs ehrenamtlichen Betreuern in einen großen Indoor-Spielpark zum Toben und Spaßhaben gefahren. Ein anderes Mal ging es in eine Kletterhalle; Klettern macht vielen Kindern großen Spaß, es stärkt das Gemeinschaftsgefühl und unterstützt die Entwicklung von Kooperationsfähigkeit. Außerdem standen „Erste Hilfe für Kinder“, Kennenlernen eines Rettungswagens, Türkisch Kochen sowie eine Abschlussparty mit einem Tanzworkshop und Eierbemalen auf dem Ferienprogramm des Jugendrotkreuzes. 

    Das JRK Paderborn veranstaltet schon seit 2002 Ferienspiele für Kinder. Demnächst stehen die Planungen für die kommenden Herbstferien an. Weitere Informationen hierzu bei Laura Grewe, Ansprechpartnerin für das JRK im DRK-Kreisverband Paderborn  (05251/13093-26; l.grewe(at)drk-paderborn.de). i+t

  • Fachsicherheitstraining für DRK-Mitarbeiter
    Foto: KV Gladbeck

    Sichere Personen- und Krankenbeförderung stand im Fokus des Fahrsicherheitstrainings des DRK Gladbeck auf dem Übungsplatz des ADAC in Haltern. 16 Dienstfahrzeuge vom Krankenwagen, Betreuungskombi, PKW bis zum Transporter für mobilitätseingeschränkte Personen und 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ehrenamt und Hauptamt nahmen an einem Tagesintensivtraining des ADAC in Haltern teil. Aufgeteilt auf drei Gruppen mit drei Fahrtrainern belegte das DRK komplett den Übungsplatz in Haltern. Besonders intensiv wurde der Umgang mit den verschiedenen Dienstfahrzeugen des DRK Gladbeck geschult. Die Rotkreuzler trainierten Fahren im Regelbetrieb, Bremsen, Vollbremsungen, Ausweichmanöver, vorausschauende Fahrweise, richtige Sitzeinstellungen im Fahrzeug und das Fahren auf regennasser Fahrbahn. Die Dienstfahrzeuge waren mit Funkgeräten ausgerüstet und der Fahrtrainer hatte direkt Kontakt mit seiner Gruppe. Jede Übung wurde bewertet und teilweise mehrmals wiederholt bis der sichtbare Erfolg im Fahrverhalten vorlag. Insbesondere wurde auch der neue Betreuungskombi 2.0 des DRK Gladbeck in Extremsituationen getestet. Hier ging es insbesondere auch um auf die richtige Ladungssicherung der Ausstattung. Nach Beendigung der Ausbildung wurde das obligatorische Teamgespräch mit allen Rotkreuzlern und den Fahrtrainern durchgeführt. Hierbei wurde der gesamte Ausbildungstag von den Teilnehmern sehr positiv bewertet. Das Ziel dieser Veranstaltung „sichere Personen- und Krankenbeförderung für unsere Fahrteilnehmer“ wurde zu 100 Prozent erreicht. Wilhelm Walter / i+t

  • 44. Tagung zum humanitären Völkerrecht in Münster

    Humanitäres Völkerrecht im Lichte aktueller Herausforderungen

    Foto: Claudia Zebandt
    (v.li.) Gerd Diesel (Vorstand DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), Prof. Dr. med. Joachim Gardemann, (Leiter Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe, Fachhochschule Münster), Stephan Hackert (Referatsleiter im Landesjustizprüfungsamt, NRW-Justizministerium), Philipp Wilding (Referent beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) und Dr. Sascha Rolf Lüder (Landeskonventionsbeauftragter)

    Zur 44. Tagung zum humanitären Völkerrecht hat Gerd Diesel, Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, am 14. Februar im DRK-Tagungshotel Münster zahlreiche Gäste begrüßt, unter ihnen Stephan Hackert, Referatsleiter im Landesjustizprüfungsamt, Justizministerium des Landes NRW, Philipp Wilding, Referent beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, und Professor Dr. Joachim Gardemann, Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe, Fachhochschule Münster, begrüßt.

    Neben einer Einführung in das humanitäre Völkerrecht zählten „Von Münster nach Solferino: Begrenzung des Krieges durch Recht“ und „Konzeption Zivile Verteidigung und Notstandsrecht“ zu den Themen der diesjährigen Tagung. 

    Die gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Nordrhein veranstaltete jährliche Tagung findet seit 1976 in Zusammenarbeit mit der Justizverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen statt und richtet sich an Rechtsreferendare, Beamte, Richter und Offiziere der Streitkräfte. Sie geht auf eine Initiative des 2016 verstorbenen ehemaligen Vizepräsidenten und Landesjustitiars des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Edgar Neutzer zurück. Seit 1988 wird die Tagung durch das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum unterstützt. In der Verbreitungsarbeit des DRK zählt sie bundesweit zu den wesentlichen Veranstaltungen. Dr. Sascha Rolf Lüder / i+t

Ausgabe April 2/2019 - Seite 10

  • Präsident Dr. Baur besucht Bergwacht
    Foto: Tobias Lutter / Bergwacht Winterberg
    (v.li.) Thorsten Rediger (Vorstand DRK-Kreisverband Brilon), Heiner Müthing (Kreisrotkreuzleiter DRK-Kreisverband Brilon), Dr. Fritz Baur (Präsident DRK-Landesverband Westfalen-Lippe), Dieter Lütteken (Bergwachtleiter Winterberg), Uwe Krischer (Beauftragter der Landesrotkreuzleitung für die Bergwacht)

    Die Bergwacht Sauerland besuchte kürzlich Landesverbandspräsident Dr. Fritz Baur. Dabei ließ er sich das Einsatzgebiet mit 26 Liftanlagen zeigen und neben den allgemeinen Rahmenbedingungen der Bergwachtarbeit und der umfangreichen Ausbildung der Bergretter auch die Arbeitsbedingungen vor Ort erläutern.

    In der am 31. März 2019 abgelaufenen Wintersaison 2018/2019 wurden an über 100 Einsatztagen wieder über 550 Einsätze absolviert. Neben den bodengebundenen Rettungsmitteln wurden häufig auch wieder Rettungshubschrauber für den schonenden Transport schwerer verletzter Skisportler benötigt. In den Sommermonaten wird die Bergwacht insbesondere zu Unfällen mit Gleitschirmfliegern gerufen, um diese aus ihrer misslichen Lage nach einer missglückten Landung zu befreien.

    Präsident Dr. Fritz Baur dankte den Kameraden der Bergwacht Sauerland für deren aufopferungsvollen Einsatz und die anspruchsvolle Rotkreuzarbeit in diesem Bereich. Uwe Krischer / i+t

  • Tagung für Justitiare und Konventionsbeauftragte der DRK-Kreisverbände in Nordrhein-Westfalen
    Foto: Pascal Kokken / LV Nordrhein
    (v.li.) Heinz-Wilhelm Upphoff (Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe), Dr. Sascha Rolf Lüder, Christiane Schlieper (Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Nordrhein) und Dr. Alexander Schröder-Frerkes (Landesjustitiar des DRK-Landesverbandes Nordrhein)

    Zur 5. Tagung für Justitiare und Konventionsbeauftragte der DRK-Kreisverbände in Nordrhein-Westfalen am 6. April im „Blue Square“ der Ruhr-Universität Bochum hatten die Landesjustitiare der DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe Alexander Schröder-Frerkes und Mike Steinberg eingeladen. Auf dem Programm standen Vorträge von Dr. Alexander Schröder-Frerkes zu aktuellen rechtlichen Grundsatzfragen der Rotkreuz-Arbeit ebenso wie Erläuterungen von Dr. Sascha Rolf Lüder, Leiter des neu errichteten Verbindungsbüros des DRK bei Landtag und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, zu den Auswirkungen des Urteils des Europäischen Gerichtshofes zur Umsetzung der Bereichsausnahme. Anschließend gab Dr. Heike Spieker, stellvertretende Bereichsleiterin im DRK-Generalsekretariat, einen Überblick über die Anwendung des DRK-Gesetzes in der Praxis. Die Tagung beschloss Prof. Dr. Hans-Joachim Heintze vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum mit Ausführungen zu aktuellen Herausforderungen an das humanitäre Völkerrecht und das DRK. 

    Bei der Tagung verabschiedete Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff Dr. Sascha Rolf Lüder als Landeskonventionsbeauftragter, da dieser sich nun voll und ganz auf seine neue Aufgabe als Leiter des Rotkreuzbüros in NRW konzentrieren möchte. Upphoff würdigte die Leistungen, die Lüder in den vergangenen 14 Jahren in seinem Ehrenamt erbracht hat: Am 25. April 2005 hat ihn das Präsidium des Landesverbandes erstmals zum Landeskonventionsbeauftragten bestellt. Seitdem setzte er sich unermüdlich dafür ein, Ehrenamtliche für das Amt des Konventionsbeauftragten in den Kreisverbänden und Ortsvereinen zu gewinnen. Im Jahre 2008 haben hat er die Organisation und Durchführung der Tagung für Rechtsreferendare und Offiziere der Bundeswehr, die gemeinsam mit den DRK-Landesverbänden Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie dem Institut für Friedenssicherung und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Uni Bochum durchgeführt wird, übernommen. Insbesondere Rechtsreferen­dare, aber auch Offiziere der Bundeswehr machte Lüder mit den Genfer Konventionen und dem Humanitären Völkerrecht vertraut. Schon Ende der 90er Jahre hat er - damals als Mitarbeiter des IFHV – dort Vorträge gehalten. 

    Seit dem Tod des früheren Landesjustitiars Walter Dierse im Jahr 2012 organisierte Lüder gemeinsam mit Landesjustitiar Mike Steinberg die Justitiartagung des Landesverbandes. Auch hier war er bereits viele Jahre vorher schon als Referent beteiligt.

    Zu allen Veranstaltungen - wie auch zu den Münsteraner Rotkreuzgesprächen - gelang es ihm immer wieder, hochkarätige Referenten zu gewinnen.  

    Darüber hinaus begleitete er die Gesetzgebung zur Bereichsausnahme und der Novellierung des Rettungsdienstgesetzes und hat insbesondere in der Frage der Bereichsausnahme für den Rettungsdienst vom europäischen Vergaberecht wertvolle Unterstützungsarbeit geleistet. Für sein großes Engagement wurde er im Jahr 2016 mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe ausgezeichnet. 

    „Der DRK-Landesverband hat schon häufig von Ihren guten Kontakten profitiert“, so Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff. „Im Namen des Präsidiums und des Vorstandes unseres Landesverbandes möchte ich Ihnen an dieser Stelle herzlich danken, dass Sie Ihr Ehrenamt als Landeskonventionsbeauftragter stets mit einem hohen Maß an Kompetenz und sehr viel Leidenschaft ausübten.“ i+t

  • Ehemaligen-Treffen in Bottrop
    Foto: KV Bottrop

    Uwe Rettkowski, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bottrop, hat die ehemaligen Kreisgeschäftsführer und hauptamtlichen Vorstände des DRK in Westfalen-Lippe in die „schöne und stolze“ Stadt Bottrop eingeladen. Die 200jährige Geschichte des Bergbaus, die mit der Schließung des Bergwerks Prosper Haniel im Dezember 2018 endete, war Leitthema dieses Treffens. Bottrop hat viele sehenswerte Industriebauwerke, eines jedoch sticht besonders hervor, der Malakoffturm im Bottroper Süden. Unter der sachkundigen Leitung eines Bergbauingenieurs und ehemaligen Steigers wurde dieses Industriedenkmal  mit großem Interesse „befahren“. Anschließend wurde im „Bistro Henry“ des DRK Bottrop bei Kaffee und Kuchen, über Gewesenes und Zukünftiges intensiv diskutiert. Glück Auf ! KV Bottrop/i+t

  • Stolze 260 Dienstjahre beim DRK-Kreisverband Unna
    Foto: KV Unna
    Kreisgeschäftsführerin Christine Scholl (li.) mit den Jubilarinnen

    Über viele Jahre dem gleichen Arbeitgeber treu zu bleiben, ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso mehr freute sich Christine Scholl, Kreisgeschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Unna, bei der Betriebsversammlung am 18. März zahlreichen Kolleginnen zu einem langjährigen Dienstjubiläum gratulieren zu dürfen.

    Ausgezeichnet wurden Kerstin Plöger (Kita „Gänsewinkel“, Schwerte) sowie Eleonore Bepko, Ursula Sylvester und Sandra Weniger (alle Kita „Puzzlekiste“, Bönen) für 25 Jahre und Bildungsreferentin Beate Maidorn sogar für stolze 30 Jahre in Diensten des DRK-Kreisverbandes. Zudem durften sich sieben Kolleginnen über ihr 10-jähriges und drei  Kolleginnen über ihr 20-jähriges Jubiläum freuen.

    Gemeinsam mit dem Betriebsrat überreichte Christine Scholl den Jubilarinnen in der Schwerter Rohrmeisterei nicht nur Blumen und Urkunden, sondern schwelgte auch in Erinnerungen an alte Hits, Filme und historische Meilensteine aus den jeweiligen Anfangsjahren.

    Selbst erst seit dem 1. Januar vom DRK-Landesverband Nordrhein in Düsseldorf in den Kreisverband gewechselt, schaute Scholl in ihrer Rede außerdem mit einem Augenzwinkern auf die ersten 77 Tage in Unna zurück und freute sich, trotz der kurzen Zeit schon viele der zahlreichen Gesichter im Saal zu kennen und zuordnen zu können. Zeit diese Kontakte weiter zu vertiefen, hatten alle Anwesenden im Nachgang bei einem gemütlichen Ausklang. KV Unna

  • Fachtagung "Betreuungskombi 2.0"
    Foto: Wilhelm Walter / KV Gladbeck

    Im November 2018 übergab NRW-Innenminister Herbert Reul zehn „Betreuungskombis 2.0“ an Kreisverbände im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Insbesondere können mit dem neuen Betreuungskombi im Einsatz bis zu vier Rollstuhlfahrer transportiert werden. Beim Einsatz der Fahrzeuge müssen bestimmte Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden. Deshalb fand im Januar 2019 eine „Fachtagung Betreuungskombi 2.0“ im Logistikzentrum in Nottuln (Kreis Coesfeld) statt.  

    Rotkreuzler aus Gladbeck demonstrierten dabei an zwei Betreuungskombis die korrekte Sicherung von Rollstühlen und das richtige Beladen und Entladen über eine Verladerampe. Die Helferinnen und Helfer wurden umfassend eingewiesen; auch mögliche Gefahren im Umgang mit mobilitätseingeschränkten Personen wurden behandelt. Zusätzlich zu der praktischen Unterweisung informierte der Fachbereich Fachdienste des DRK-Landesverbandes über die Ausstattung einer Anlaufstelle für unverletzt Betroffene, insbesondere im Zusammenhang mit Evakuierungsmaßnahmen nach Wohnungsbränden und Bombenentschärfungen. Vor Ort in den Einsatzeinheiten erfolgen nun weitere Unterweisungen von Helferinnen und Helfern. Bis zum Sommer 2019 wird der Landesverband dem Innenministerium  NRW einen Erfahrungsbericht über Einsätze im Bevölkerungsschutz mit dem Betreuungskombi 2.0 geben. Wilhelm Walter / i+t

  • "Erste Hilfe" bei defekter Heizung
    Foto: KV Brilon

    Vor dem Blutspendetermin in Brilon-Hoppecke am 14. März fiel in der Schützenhalle die Heizung aus. Der Kreisverband Brilon half mit dem Gerätewagen „Sanitätsdienst“, der über eine Zeltheizung verfügt. Unter der Leitung von Kreisrotkreuzleiter Heiner Müthing und Gruppenführer Michael Niggemann konnte die Raumtemperatur in kürzester Zeit von 12 auf angenehme 20 Grad beheizt werden. i+t